Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Arabic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
Dutch
English
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
French
Frisian
Ga
Galician
Georgian
German
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
Hallo, liebe Tortenfreunde. Backen ist ein Hobby, das immer mehr Menschen
hinterm Ofen hervorlockt. Es ist aber auch vielseitig. Beim Backen kann man
sich austoben, egal ob traditionell oder aber abgehoben.
Wir servieren Ihnen heute die komplette Bandbreite der Backkunst. Und nur wer
alle Varianten beherrscht und meistert, der kommt hier weiter in Deutschlands
größter Tortenshow. Hier ist das große Backen.
Untertitelung.
BR 2018
Oh nein, oh nein.
Scheiße, ey.
Mach die Platte sauber.
Die Juso-Schicht ist definitiv viel zu dick. Die Streusel sind zu grob. Und sie
sind alle so etwas... Mir fehlen gerade so ein bisschen die Proportionen. Du
hast dich halt einfach in der Zeit verrannt.
Wir müssen uns leider heute von dir...
Pferd verabschieden. Vielen Dank, dass du dabei warst. Danke.
Sechs ehrgeizige Hobbybäcker gehen die neue Woche an.
Woche 5 beginnt. Nie gedacht, dass ich so weit komme. Deswegen mit vollem Elan
in die neue Woche.
Der Druck ist spürbar.
Die Motivation ist natürlich super.
Weil man hat es jetzt so weit geschafft und jetzt will man weiterkommen. Am
besten mit der roten Schürze.
Ich bin total glücklich, dass ich es bis hierher geschafft habe und bin stolz,
dass ich die rote Schürze wieder tragen darf.
Doch die Konkurrenz schläft nicht und hat die Messer gewetzt.
Sie soll sich in Acht nehmen. Ich bin hier auf der Schliche und ich werde das
Ding irgendwann holen.
Der Wettkampf läuft auf Hochtouren.
Natürlich war ich von Anfang an sehr ehrgeizig, aber umso näher man eben dem
Finale kommt, umso ehrgeiziger wird man auch.
Und umso größer wird das Verlangen, Höchstleistungen zu zeigen.
Ja, perfekt, durch.
Komposition, sehr stimmig. Man kann das Ding so einatmen, weil es geschmacklich
phänomenal ist. Die Böden sind extrem leicht. Geschmackvoll, elegant, Farben
passen, einfach nur porno.
Über Perfektion entscheidet die hochkarätige Jury. Die Hobbybäcker
zaubern die schönsten Backwerke, denn nur der Beste kann Deutschlands bester
Hobbybäcker werden.
Um ihr Können zu zeigen, packen die Kandidaten ein Höchstmaß an Kreativität
und Leidenschaft auf den Backtisch. Ich hoffe, dass Aufgaben kommen, wo wir
unsere Fingerfertigkeit auf jeden Fall zeigen können.
Es entscheiden Geschmack, Form und Farbe.
Da sagt Christian, das stimmt, das ist ihm zu grün.
Mega Farbe. Ja. Corner.
Die Judy achtet wirklich jetzt sehr genau auf alles.
Die Spreu vom Weizen wurde bereits schon aussortiert, aber jetzt geht es halt
wirklich um ganz, ganz feine Nuancen. Scheiß Butterkring, verdammt normal.
Das gehört jetzt einfach nur noch das Fingerspitzengefühl dazu.
Oh nein.
Alle wollen halt bis ins Finale und es ist nicht mehr weit.
Jeder noch so kleine Fehler wiegt jetzt schwer.
Alter, wollt ihr mich verarschen?
Ab geht die Lutzi.
Jeder Fehler könnte echt unser Aus bedeuten. Deswegen ist der Druck
natürlich jetzt auch sehr hoch.
Sechs Hobbybäcker sind bereit für die nächste Runde.
Herzlich willkommen zurück im Backzelt, liebe Kandidaten. Ja, ihr seid nur noch
sechs. Das Feld lichtet sich. Die Gefahr, hier aus dem Zelt auszuscheiden,
steigt von Folge zu Folge.
Allerdings steigt auch die Chance auf die rote Schürze. Und unsere aktuelle
Bäckerin der Woche ist ja Can.
Die Jury entscheidet ja, wer in Zukunft die rote Schürze tragen darf und wer
unser Backzelt hier verlassen muss.
Deshalb ein herzliches Willkommen an unsere Juroren, an die Königin der
Motivtorten Bettina Schliepake-Burchert und unseren Top-Patissier Christian
Hüms.
Hallo ihr zwei. Ihr werdet ja auch am Ende entscheiden, wer hier den Titel
tragen darf. Deutschlands bester Hobbybäcker 2019.
An dem Titel hängt nicht nur Ruhm und Ehre, an dem Titel hängt auch noch der
goldene Cupcake. Es gibt obendrauf 10.000 Euro und ein eigenes Backbuch.
Allerdings macht es euch die Jury nicht leicht. Jede Woche stellt sie euch drei
knifflige Aufgaben. Und die erste Aufgabe, die heute kommt, die gehen wir
ganz traditionell an.
Sie lautet Omas Blechkuchen neu interpretiert.
Was wir wollen, ist eine Neuinterpretation von Omas klassischem
Blechkuchen. Mit drei gleich leckeren Komponenten. In einer neuen Form, also
zum Beispiel als Torte oder als Dessert. Wir bewerten die Kreativität der
Umgestaltung eurer Klassiker.
Wichtig ist, das klassische Muster muss klar zu erkennen sein. Und wir hoffen
natürlich auch auf den perfekten Geschmack. Das heißt, ihr müsst die
Vergangenheit in die Gegenwart holen. Ich hoffe, euch gelingt das. Ich drücke
euch auf jeden Fall die Daumen. Ihr habt dafür zwei Stunden Zeit.
Auf die Plätzchen.
Fertig. Backt.
Man kennt Omas Blechkuchen unter anderem als Streuselkuchen, Obstkuchen,
Donauwelle oder auch Bienenstich. Es gibt so viele Varianten, wie es Omas
gibt.
Das Thema heute Omas Backblechkuchen neu interpretiert, ist voll geil.
Weil das weckt alte Erinnerungen und alte Rezepte und alte Gefühle. Und jetzt
machen wir es halt mal ein bisschen in neuer Form.
Omas Apfelkuchen à la Steffen. Auf einen Rührteig mit gedünsteten Äpfeln, Rum und
Calvados kommen ein Apfel-Zimt-Chutney und Mandelstreusel, umhüllt von
eingefärbter Sahne.
Auch Tömmy hat sich für eine fruchtige Variante entschieden.
Ich interpretiere heute neu die klassische Mandarinen-Schmand-Schnitte,
die es, glaube ich, bei uns auf jeden Fall in jeder Generation auf
Kindergeburtstagen usw. gab.
Ich werde kleine Wölkchen daraus machen, also quasi kleine Desserts.
Unter der zarten Velvet-Hülle schlummert ein Mandarinen-Gelee-Kern in einer
feinen Schmand-Creme mit Zimt. Ihre kleinen, mit frischer Frucht und
Blattgold veredelten Wölkchen bettet Tammy auf einen Limo-Kuchen.
In den Limo-Kuchenteig kommen Sonnenblumenöl und, Überraschung,
Limonade. Can mischt für ihren Kuchen Mehl und Backpulver.
Ich backe heute einen Apfel-Blechkuchen und heute mache ich ihn halt ein
bisschen anders, ein bisschen edler in die Patisserie-Richtung und ich hoffe,
es gelingt mir. Da ich halt so viele Komponenten habe, muss ich mich dann
ranhalten und ein bisschen beeilen.
Unter der glänzenden Spiegelglasur ihrer Törtchen versteckt Can eine bayerische
Creme auf einem Vanilleteig. Im Törtchen lauert ein Apfelzimtkern mit Karamell
und Rumrosinen.
Tanja orientiert sich an einem alten Familienrezept. Ich packe heute für euch
Oma Christas Himbeerschnitten. Ich mache es als Dessert heute in Gläser und das
ist dann mein Himbeertraum.
Rührkuchen, Himbeer-Vanillie-Pudding, frische Himbeeren und Mascarpone-Sahne
-Creme ergeben einen modernen Schichtkuchen im Glas, getoppt von einer
Decke aus zerstoßenen Keksen.
Simone vermengt Mehl, weiche Butter und braunen Zucker mit
Kindheitserinnerungen.
Immer wenn wir uns um 15 Uhr zum Kaffee getroffen haben, bei meiner Oma waren
wir alle schon immer um 1 oder um 2 da, weil jeder wollte näher an dem Blech
sein. Omas Kirschkuchen interpretiert Simone als luftigen Windbeutel mit
Kirschquarkfüllung und Sahnehaube, überzogen mit einer im Ofen
aufspringenden Knusperhülle aus farbigem Mürbeteig. Auch bekannt als Crackleteig.
Die Farbe der Wahl? Rot.
Der Windbeutel wird direkt mit einer Mürbeteigplatte versehen und damit
gebacken und dadurch entsteht dieses Crackle.
Das sieht bestimmt total schön aus, weil ich den Crackle nämlich rot einfärbe.
Evelyn schlägt zimmerwarme Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz auf und
fügt nach und nach Eigelbe hinzu.
Ich finde es auf jeden Fall mal entspannt, keine Fondantorte zu backen,
sondern mal was ganz Klassisches.
Kreativ dürfen wir ja trotzdem dabei sein.
Klar, und so gibt es mit Amaretto aromatisierte Birnen in einer
Vanillemaskapone zwischen Baiser-Mandelbiskuits. Die Deko,
abgeflammte Baiser-Tupfen und Kornblumenblüten.
Biskuitteig gibt es auch bei Can.
Ich mache meinen Teig auf dem Blech, weil es geht mir heute nicht um die Höhe
genau. Es geht mir darum, dass es schnell durchbackt und ich brauche auch
echt nur eine kleine dünne Biskuit-Schicht.
Windbeutel oder Profiteroll bestehen immer aus Brandteig.
Beim Brandteig ist es total wichtig, den auf jeden Fall lange genug abzubrennen,
dass die Feuchtigkeit entweicht, sonst fällt er nachher zusammen.
Und der muss dann halt jetzt schnell abkühlen gleich und dann wird er mit
Eiern vermischt.
Evelyn hat in ihrem Biskuitteig gemahlene Mandeln verarbeitet.
Und wie läuft's bei Steffen?
Ich mach jetzt erstmal Rührteig.
Als erster Schritt, dann mache ich parallel meine Apfelfüllung, dann mache
ich parallel meine Mandeln, dann mache ich parallel mein Calvados-Gemisch und
dann alles parallel.
Der Ingenieur mag Parallelen.
Geometrisch wie zeitlich.
Can schält ihre Äpfel mit einem sehr großen Messer.
Simone sticht den Crackleteig etwas kleiner aus, als die Windbeutel am Ende
werden sollen.
Und Tanja füllt ihren Rührteig ein.
Ich mache jetzt einfach mal sechs Stück.
Die schönsten drei werde ich der Jury präsentieren.
Die anderen drei finden bestimmt auch Verwendung.
Nicht nur Tanjas Gläser kommen in den Ofen, auch Steffens Rührteig mit den in
Zitronensaft, Rum und Zucker geschwenkten Äpfeln ist soweit.
Evelyn schichtet derweil Baiser auf ihren Teig.
Hier werde ich jetzt noch die Mandeln draufstreuen und dann kommt das für 35
Minuten in den Backofen.
Der so geschichtete Boden soll in jedem Törtchen zweimal zur Verwendung kommen.
An Tammys Backplatz duftet es fruchtig.
Ich fülle hier gerade meinen Fruchtkern in die Silikonform und der wird jetzt
gleich in den Froster gestellt, damit er so schnell wie möglich auch fest wird.
Ja, das könnte ein Fest werden.
Can kocht Apfelstücke für ihren Fruchtkern.
Da man nicht so viel Zeit hat, muss man halt echt multitaskingfähig sein.
Und da darf man halt nicht die Milch vernachlässigen, den Teig nicht
vernachlässigen und den Apfel, dass er nicht anbrennt. Und so lange trennt man,
wenn man noch Zeit hat zum Atmen, die restlichen Bestandteile, die man braucht
als nächsten Schritt.
Während Evelyn Birnenwürfel in Birnensaft kocht, frittiert Steffen
testweise Apfelschale.
Ich habe die komplette Schale in Spiralform abgedreht.
Und ich gucke einfach mal, wie das rauskommt. Wenn es optisch interessant
ist, mache ich es dazu. Wenn es optisch scheiße aussieht, bleibt es nicht.
Jans Apfelzimt-Karamellkern ist fertig zubereitet.
Jetzt kommt sie in den Froster.
Tanja arbeitet an ihrer nächsten Komponente.
Himbeer-Vanillie-Pudding.
Mit Ruhe.
Im Gegensatz zu Jan.
Ich habe die Rosinen vergessen.
Oh Gott, das ist mir noch aufgefallen.
Noch ist nichts gefroren, geschweige denn verloren.
Während Simones abgebrannter Brandteig abkühlt, rührt sie nach und nach Eier
ein, bis eine homogene Masse entsteht.
Aber es geht ganz schön in der...
Nach dem Zelt habe ich kein Winkefleisch mehr.
Steffen streut geröstete Mandeln auf seine Streusel.
Tammys Limonade-Kuchen muss 25 Minuten backen.
Simones Crackle-Teigscheiben werden vor dem Backen auf den Windbeutelteig
gelegt.
Ohne Messer geht nichts.
Gott, back den Minz nicht.
Ohnehin wird's fehl.
Ich glaube, ich habe schon die Backdemenz. Ich war stumm vor lauter
Backen hier.
Spaß.
Die gehäckselten Äpfel kommen mit Apfel- und Zitronensaft, Zimt, Rumrosinen und
Gelatine in die Pfanne. Das Ziel heißt Chutney.
Simones Ziel, knusprige Windbeutel.
So, und jetzt hoffen und beten, dass sie aufgehen, weil jetzt darf man auch den
Ofen nicht mehr aufmachen und so. Und jetzt ist es echt Glückssache.
Weiter auf Hochtouren arbeitet Can.
Ihr Törtchen besteht hauptsächlich aus einer Creme.
Ich mache jetzt eine bayerische Creme und die besteht aus Eigelb und Zucker.
Das muss ich jetzt schaumig schlagen. Bevor die Mischung mit Vanillemilch und
Gelatine vermengt wird.
Tammy verfeinert ihre Schmandcreme mit Zimt.
Und Simone arbeitet an ihrer Windbeutelcreme-Füllung.
Möchtest du mal probieren?
Sehr, sehr gerne.
Ein Himbeerpüree.
Mit was hast du das aufgekocht?
Mit Vanillepudding und Himbeerpulver. Sehr lecker. Das schmeckt original nach
Oma.
Wobei Omas Blechkuchen früher anders aussah.
Ich werde jetzt gleich noch eine ganz kleine Schicht Creme drüber geben und
die dann ganz schnell in den Frost verstellen, damit die gut durchfrieren.
Also bis jetzt bin ich sehr zufrieden.
Liebe Kandidaten, die Omi war ja immer relativ fix in der Küche. Ich hoffe, das
seid ihr auch, denn ihr habt Halbzeit. Was? Bitte nicht, nein, bitte nicht,
nein, nein, nein. Nur noch eine Stunde.
Ja, ab geht die Luzi.
Evelines Boden ist das Herzstück ihres Gebäcks. Auch Steffen hat mit seinem
Rührteig noch viel vor.
Ja, der Boden sieht auf jeden Fall gut aus.
Durchgebacken ist mir ganz wichtig, weil aufgrund der Apfelfüllung wird er eh
relativ fluffig sein. Die Backrot kommt bei mir eh generell weg.
Boah, das sieht jetzt schon geil aus. Ich hoffe, sie bleiben so hoch.
Ich glaube, ich habe auch eine gute Größe gewählt.
Geile Farbe auch. Das Rot sieht echt schön aus. Soll ja die Kirsche auch
imitieren, ne? Voll gut.
Can. Ja.
Ich sehe, die Bayerische Creme ist fertig. Sehr, sehr gut.
Konsistenz ist perfekt. Man sieht hier oben die Vanille. Genau so muss es sein.
Hat sich nichts abgesetzt.
Hervorragend. Danke dir.
Wenn Simones Windbeutel aus dem Ofen kommen, beginnt die nächste kritische
Phase. Ich habe noch nie einen Windbeutel von der Seite mit einer
Kaisertülle befüllt. Aber ich denke mal, so schwer kann es nicht sein. So lange
reinspitzen, bis er platzt.
Tanjas Mascarpone-Sahne-Creme soll gleich im Glas landen. Wie sind die
Böden geworden?
Ich bin super zufrieden mit meinen Böden, ihr könnt es ja gucken.
Ich habe meine Gläser hier, die sind super, genau so wollte ich sie haben.
Und freue mich schon, wenn ich nachher mit dem Dekorieren anfangen darf.
Jans hochgelobte bayerische Creme wird nun mit dem inzwischen gefrorenen
Fruchtkern versehen.
Steffen braucht Böden in verschiedenen Größen.
Tammy sticht ihren Boden aus.
Genau wie Evelyn.
Boah,
ich bin so mega happy, ich hab direkt Pipi in den Augen.
Voll geil.
Mega schön geworden. Die Farbe ist toll, die Größe ist super.
Da wird meine Omi sich freuen, ehrlich.
Nun setzt Tammy ihren Fruchtkern ein, während Can den Bistwit-Boden auflegt.
Ich habe etwa 30 Minuten einkalkuliert, dass die so einen Froster brauchen.
Und ich hoffe, dass es so ausreicht.
Und tschüss.
Liebe Kandidaten, ich bin erstaunt. Es scheint gut zu laufen, sonst fliegen
hier immer Bleche durch die Gegend. Hier ist alles noch ruhig.
Aber ihr habt ja auch noch 30 Minuten.
Boah, ich kotz gleich. Ja, ich muss warten, dass es kalt wird, ne?
Immer cool bleiben.
Ich muss jetzt beten, dass die Törtchen fest werden.
Ich kann jetzt nichts machen.
Doch nicht alle sind zur Untätigkeit verdammt.
Böden werden aufgelegt, Gläser werden befüllt.
Steffen arbeitet an etwas Großem.
Und auch bei Can geht's weiter.
Was macht Evelines Biskuit?
Ja, perfekt, durch.
Gott sei Dank.
Ab ins Förmchen damit.
Simone spritzt blind.
Keine Ahnung, wie viel in so einen Windbeutel reinpasst.
Ich glaube, das sieht gut aus.
Steffens Spachtelmasse, eingefärbte Sahne.
Das ist meine Vorlage von der Farbe her. Ich gucke jetzt, dass sie einigermaßen
den Farbton hinbekommen.
Nicht alle Apfelbäckchen sind rot.
Can setzt bei ihrem Apfellook auf grün.
Also ich möchte, dass das Grün diesen grünen Apfel widerspiegelt. Oder es sagt
bestimmt wieder, Christian, das ist ihm zu grün, nicht zu lecker.
Die Hobbybäcker sind mittlerweile beim Feinschliff der Törtchen angekommen.
Steffen formt einen Riesenapfel.
Und an eine Isomalt-Kreation wagt sich Evelyn.
Dieses Warten. Ich habe alles vorbereitet und das...
Muss man einfach abwarten. Wir haben ähnliche Desserts und die müssen beide
ganz fest gefroren sein. Deswegen haben wir beide gerade das Problem, dass wir
echt nervös sind, hier so rumzustehen und zu warten.
Aber die Törtchen brauchen die Zeit im Froster, ne?
Es durstet lecker und man kann ja schon was erkennen. Das ist toll, denn ihr
habt nur noch 10 Minuten.
Schnell die Törtchen aus dem Froster geholt. Sie müssen jetzt standfest sein.
Während Evelyn schichtet, gießt Zhang ihren Mirror Glaze.
Komm schon, mach einfach 34, Baby. Komm, komm, komm.
Oh nee, nicht mehr, nicht mehr, nicht mehr.
Fuck it. Oh Gott.
Kalte Glasur fließt nicht richtig. Zu warme macht alles kaputt.
Tammy versprüht weiße Kakaobutter.
Und Simone spritzt munter vor sich hin.
Steffens Riesenapfel nimmt weiter Form an.
Während Tanja ihren Klassiker im Glas perfektioniert.
Evelyn hofft auf Standfestigkeit.
Und Can auf die richtige Temperatur.
Alter, erst mal ist es zu warm. Jetzt ist es zu kalt. Wollt ihr mich
verarschen?
Hm.
Hilft vielleicht sanftes Schütteln?
Oh Gott.
Jetzt sollte nichts mehr schief gehen. Ihr habt noch zwei Minuten.
Evelines Doppeldecker wird gerade so fertig.
Tanja hat viel Zeit zum Verzieren. Und Tammy?
Ich versuche jetzt in den letzten zwei Minuten die Löcher mit Blattgold zu
verstecken.
Oh Gott, scheiß auf.
Scheiß drauf.
Soll ich sie dir halten?
Geht schon irgendwie weiter.
Ist jetzt egal.
Ist jetzt so, wie es ist.
Evelyns Baiser wird abgeflammt.
Und Johns Törtchen müssen irgendwie aufs Tablett.
Die letzten Sekunden brechen an.
Zehn.
Neun.
Acht.
Sieben. Was ist das scheiß Zeug?
Sechs.
4, 3, 2,
1 und Stopp. Hände weg vom Gebäck.
Geh mal die Konsistenz an, das ist doch schon wieder mega.
Perfektionistin. Aber hallo. Aber hallo.
Ich hab mein Bestes gegeben und tut mir natürlich nicht leid für die Törtchen.
Die erste von drei Aufgaben ist geschafft.
Nun wird probiert.
Wer hat Omas Blechkuchen am besten neu interpretiert?
Omas Blechkuchen hieß die Aufgabe.
Und bei Omas Blechkuchen, da wäre ich ganz sentimental.
Aber ich weiß, das interessiert euch nicht. Ihr wollt natürlich wissen, was
die Jury zu eurer Neuinterpretation des Blechkuchens von Oma sagt.
Und wenn Sie zu Hause jetzt denken, die sehen doch ganz toll aus, die sind
garantiert lecker. Sie können das überprüfen. Die Rezepte finden Sie auf
dasgroßebacken.de.
Und jetzt geht es los mit der Verkostung. Ich bin gespannt, was die
Jury sagen wird. Zu den Törtchen von Evelyn. Wir beginnen bei dir.
Ich habe Omas Bienenblechkuchen neu interpretiert. Im Inneren ist ein
Amaretto-Mandelbiskuit.
Darauf habe ich ein Baiser mit gehobelten Mandeln. Darauf habe ich eine
Vanillemaskapone geschichtet mit einem Fruchtkern aus Amaretto-Biernen.
Und oben ein paar Baiser-Tupfen, die ich flambiert habe.
Der Farbton ist schön geweht, auch mit dem Abgeflammten hier oben. Da hast du
auch genau den richtigen Punkt getroffen.
Beim Baiser sieht man hier auch noch schön die Striche von der Starntülle.
Ja, ich bin sehr gespannt.
Ja, beim Anschnitt sieht man dann den Birnenkern sehr sauber gearbeitet,
sodass er wirklich in der Mitte ist und nicht nach außen kommt.
Es scheint zu spicken.
Was mir sehr gut gefällt, ich habe immer diese fruchtige Note drin.
Trotz des Bisets ist es überhaupt nicht süß. Es ist ein frischer, sommerlicher
Kuchen, wirklich.
Die Birne hat noch Biss. Der Amaretto ist da, aber ohne, dass das alkoholisch
hervorkommt, sondern er rundet das Ganze für mich ab. Und geschmacklich ist das
für mich letztendlich einfach nur Porno. Oh, freut
mich. Dankeschön.
Dankeschön. Er schmeißt mit Superlativen um sich.
Ich habe für euch neu interpretiert den Blechkuchen-Klassiker meiner Oma, das
heißt ein Apfelstreuselkuchen mit Sahne.
Optisch hat es definitiv überhaupt nichts mehr mit Blechkuchen zu tun. Bei
den Farben, ich glaube, das Rosa hätte vielleicht ein bisschen roter sein
können, nicht zu knallig, aber es ist eine tolle Arbeit. Es ist definitiv eine
Apfelform und ich bin sehr auf das Innere gespannt.
Man hat die Böden, man sieht die Äpfel, man sieht die Rosinen. Sieht für mich so
schon sehr ausgewogen aus. Und ich finde es halt auch schön, dass ich, wenn ich
weiß, dass es ein Apfel sein soll, hier drin quasi auch schon den Apfel so ein
bisschen optisch wahrnehmen kann. Jetzt habe ich eine Frage.
Was ist denn da Spannendes? Ich habe zwei Äpfel komplett endlos geschält und
habe die dann frittiert und mit Vanillezucker abgerundet.
Also sozusagen Apfelschalen-Chips.
Auch diese Interpretation gefällt mir extrem gut.
Dadurch, dass du halt nochmal den Calvados drangemacht hast, habe ich halt
auch wieder dieses gebackene Apfelaroma. Und persönlich mein absoluter Favorit
ist das mit der gebackenen Schale dazu, weil du hast halt wie so ein
Backapfelaroma. Und ich finde es mega vom Geschmack her.
Danke. Wenn ich die Augen schließe, sehe ich nicht mehr diesen Apfel, sondern ich
habe einen Blechkuchen.
Das ist halt wirklich das, was wir auch haben wollten.
Vielen Dank. Vielen, vielen Dank. Danke.
Hier seht ihr ein Mirror Glaze Törtchen.
Innen drin befindet sich eine bayerische Creme.
Und in der Mitte habe ich einen Apfelkern eingebaut mit Rosinen und
einen Vanillebiskuit.
Can, ich habe immer das Gefühl, du liegst selber die Messlatte immer noch
ein Stück höher.
Bisschen geht noch, bisschen geht noch. Wenn ich optisch deine Törtchen angucke,
habe ich das Gefühl, sie war heute einen Tick zu hoch. Mirror Glaze ist nicht
einfach. Es ist nicht so das saubere Gebäck, was wir gerne sehen wollten.
Ich glaube, in allererster Linie bist du natürlich mit der Präsentation nicht so
zufrieden, weil du setzt dir natürlich die Messlatte unter den eigenen
Standards sehr weit nach oben.
Man sieht hier diesen Fruchtkern, da drum die Creme da unter dem dünnen
Boden. Also von der Arbeitsweise drin hast du alles richtig gemacht, schön
sauber gearbeitet.
Von den Rosinen hätten vielleicht ein paar mehr reingekommen und ich hätte
vielleicht den Apfel noch ein bisschen mehr ausgearbeitet. Dafür ist es ein
Apfelkuchen, interpretieren sollte.
Das fehlt mir so ein bisschen. Die Creme von der Konsistenz ist toll. Das
Programm ist halt einfach zu viel für zwei Stunden, weil das muss natürlich
richtig durchfrieren, damit das mit dem Überziehen halt super schön klappt. Aber
mein geschmackliches Highlight ist definitiv die Bayerische Creme.
Vielen Dank. Vielen lieben Dank.
Ich habe heute für euch Oma Christas Himbeerschnitten.
Fleischkuchen mit einem Rührteig, mit einem Himbeerpüree und obendrauf eine
Mascarpone-Sahne-Creme. Und für Eni habe ich auch noch eins. Da steht mein Name
dran, ne?
Wenn ich mir das jetzt hier so angucke, ich habe hier die Himbeeren, ich habe
hier den Boden. Im Glas zu backen ist natürlich jetzt keine so große
Schwierigkeit, aber ich wette, dass der Geschmack sehr lecker ist.
Nimmst du dein Glas? Ich nehme mein Glas.
Also ich esse meins, wenn wir hier durch sind, in aller Ruhe.
Diese Interpretation von diesem Himbeerblechkuchen von der Oma Christa,
das ist die geschmacklichste, das ist natürlich sensationell gelungen. Vor
allen Dingen haben die Himbeeren so einen Kindheitstraum-Aroma. Und trotz
alledem.
Es ist vom Programm her recht einfach, das, was du gewählt hast. Und ich würde
auf jeden Fall den Schwierigkeitsgrad erhöhen, weil du sahst jetzt die ganze
Zeit auch nicht wirklich im Stress aus, sondern relativ entspannt. Da würde ich
mir auf jeden Fall ein bisschen mehr Raffinesse und ein bisschen mehr
Handwerk wünschen beim nächsten Mal.
Aber ich weiß, warum es der Lieblingskuchen ist, weil er wirklich
sehr, sehr lecker ist.
Vielen Dank. Vielen Dank.
Ich freue mich gleich auf meinen.
Ich möchte mit euch auf Wolke 7 schweben. Und zwar habe ich euch kleine
Wölkchen mitgebracht. Das ist die Limonaden-Schmand-Mandarinen-Schnitte,
neu interpretiert von mir. Unten der Boden ist ein Limonaden-Rührteig. In der
Mitte ist ein Fruchtkern aus Mandarinen und Zimt. Und das Wölkchen selbst
besteht aus Schmand, Sahne und auch einem Hauch von Zimt.
Du hattest hier so ein paar Lufteinschlüsse, kleine Löcher quasi.
Das hast du sehr schön mit dem Blattgold abgedeckt. Ich finde, ein sehr
geschmackvoller Anblick.
Ja, geschmackvoll, elegant, Farben passen, einwandfrei umgesetzt.
Danke.
Ja, man sieht hier schön den Fruchtkern da drumherum, die Schmankreben unten am
Boden, also handwerklich da alles richtig gemacht.
Man kann das Ding so einatmen, weil es geschmacklich phänomenal ist. Du hast
die Frische, die Mandarine ist da, diese Creme von außen, die hat diesen
unglaublichen Schmelz, der sich die ganze Zeit im Mund verteilt. Für mich
persönlich ziemlich geil.
Alles richtig gemacht.
Jetzt Brausepulver, noch mehr Limonade und dann geht es uns richtig gut
schlecht. Richtig.
Vielen Dank. Dankeschön. Ja, danke euch.
Ich habe euch heute den Quark-Kirschstreusel mitgebracht und
habe heute extra einen Windbeutel gemacht, weil der meiner Oma gilt.
Die hat immer ganz tolle Windbeutel für uns gemacht. In Rot, passend zu der
Kirsche. Von außen ist dieses Crackle oder Crackleur um den Windbeutel. Das
soll den Streusel imitieren. Und innen drin ist eine Quark-Creme-Fresh-Kirsch
-Füllung mit ein bisschen Kirschwasser.
Also einen Windbeutel zu interpretieren und das Ganze halt komplett einem neuen
Gesicht zu geben, finde ich persönlich sensationell. Es ist obendrauf
tatsächlich ein bisschen zu braun. Die Platten an sich waren recht dick. Wenn
du die beim nächsten Mal einfach ein bisschen dünner machst, dann backt das
oben schneller durch und du kannst diesen krassen roten Farbton, den du ja
letztendlich dann haben wolltest, ein bisschen besser erhalten.
Was natürlich wichtig ist beim Windbeutel, sind diese großen
Luftkammern. Das zeigt halt auch, dass der Teig richtig schön abgebrannt worden
ist. Es ist jetzt natürlich unten nur so eine Schicht Creme drin. Es wäre
natürlich schön gewesen, wenn es oben auch noch hinkommen wäre, aber es ist
halt immer schwer zu schauen, wo ist denn jetzt die Kammer oder wo habe ich
da so vielleicht so eine Haut, dass ich da nicht weiter füllen kann.
Der Windbeutel sah nicht nur auf den ersten Blick schon sehr, sehr gut aus.
Er hat ja auch diesen Crunch beim Aufschneiden. Die Creme ist zwar lecker
und ich schmecke auch tatsächlich die Kirsche und auch das Kirschwasser raus,
aber sie ist einfach ein bisschen zu wenig.
Ja, sie ist leider ein Tick zu wenig, weil sie ist wirklich sehr gut
abgeschmeckt. Es ist tricky, den zu füllen, aber technisch ist dir alles
wirklich gelungen, auch gerade beim Brandteig.
Vielen Dank.
Dankeschön.
Ja, die Jury ist ja bei eurem Gebäck nie um die richtigen Worte verlegen.
Und ich hoffe, das seid ihr auch nicht bei der zweiten Aufgabe. Ihr wisst, was
jetzt kommt.
Die technische Prüfung.
Technische Prüfung, das heißt ein Rezept für alle. Ein anspruchsvolles Gebäck
muss von jedem minutiös umgesetzt werden.
Aber welches?
Bei der technischen Prüfung sollt ihr ein von der Jury vorgegebenes Rezept bis
aufs i-Tüpfelchen nachbacken.
Ich werde jetzt nicht verraten, was es ist, aber vielleicht geben euch die
Zutaten schon einen kleinen Hinweis, was es sein könnte.
Deckt diese bitte jetzt auf.
Oh, es wird bunt heute.
Ich stehe wirklich heute zum ersten Mal auf dem Schlauch.
Kekse, oder?
Boah, keine Ahnung.
Tja, jetzt fehlen euch die Worte.
Aber vielleicht kommen sie euch gleich, wenn ihr das Rezept umdreht.
Jetzt dürft ihr es umdrehen.
Lettercase.
Ah, kenne ich.
Ja, kenne ich. Das ist eine megaschöne Aufgabe.
Danke, Betty.
Das habe ich schon des Öfteren gemacht, aber als Number Cake.
Die Aufgabe ist so schön. Also ich hoffe, dass mir alles gelingt und dass
es dann auch wirklich so ein schönes Ergebnis gibt, wie ich es mir hoffe.
Die Jury möchte, dass ihr uns Buchstaben backt, also sogenannte Letter Cakes. Ich
kenne jetzt mal nach Zahlen, aber backen nach Buchstaben oder ähnliches habe ich
noch nicht gemacht, Betty.
Das Wort backen besteht aus sechs Buchstaben und wir haben noch sechs
Kandidaten. Also haben wir uns gedacht, dass uns jeder von euch einen Buchstaben
nachpackt. Wir erwarten von euch einen Doppelstockbuchstaben, der zwischen den
Lagen mit Buttercreme gefüllt ist.
Oben drauf soll er zudem mit Früchten und Dekor verziert sein.
Wir wollen einen großen Letter Cake und zwar mit dem Maßen 25 mal 20 Zentimeter.
Ja, und der andere Teil der Jury grinst hier schon. Christian, was muss man noch
beachten? Allerdings, denn die Schablone für eure Buchstaben muss von Hand
geschnitten werden. Viel Spaß dabei.
Ob ihr nun eckig, rund oder antik wählt, da seid ihr völlig frei.
In Sachen Handwerk erwarten wir natürlich gerade bei der Buttergräben
eine saubere und exakte Spritztechnik und ein attraktives Dekor.
Jetzt bleibt die Frage, wer kriegt welchen Buchstaben?
Und das soll die Jury ja nicht wissen, sonst wüssten wir ja, wer was hier
gebacken hat. Deshalb bitte ich euch aus dem Zelt. Ganz viel Spaß.
Und ihr dürft euch jetzt den Buchstaben abholen. Kommt bitte nach vorne und
zieht jeder einen Umschlag.
So schlimm kann es nicht werden.
Das Wort Backen enthält schließlich weder Umlaute noch Sonderzeichen.
Tada!
Ich bin total happy, dass ich das eh bekommen habe.
Ich denke, das ist auch sehr einfach für die Schablone. Also zum Anfertigen ist
es kein schwerer Buchstabe.
Ja, Mann. Das C.
C wie Cäsar. C wie Chef. Gut.
Ein tolles A wie Affe.
Und ich habe jetzt noch eine Zahl für euch. Und zwar die 2.
Ihr habt 2 Stunden Zeit zum Backen.
Alles klar?
Dann geht es jetzt los. Auf die Plätzchen.
Fertig.
In den nächsten zwei Stunden wird sich keiner auf seine vier Buchstaben setzen
können. Der Fokus liegt auf dem einen Buchstaben, den jeder Kandidat gezogen
hat. Schritt 1, den Mürbteig herstellen.
Ja, ich mische direkt erst den Teig, bevor ich überhaupt den Buchstaben mir
vorknöpfe, weil der muss ja 30 Minuten kühlen.
Neben Butter, Mehl, einem Ei, Zucker und Salz gehört auch Vanillepaste in den
Teig. Genau ein Teelöffel soll es sein.
Mehr von der Paste kommt später in die Buttercreme.
Ich überlege gerade, wie ich den Teig schnell verarbeiten kann.
Aber es geht nicht.
Verdammt. Wie soll ich das verkneten, diese schöne Butter?
Wie soll ich das zügig machen?
Kein Sinn.
Man braucht dafür Kraft, Geduld und Körperwärme.
Ich muss sagen, das ist jetzt die erste technische Prüfung, auf die ich richtig
Lust habe, weil ich die Hoffnung habe, dass nichts schief geht.
Der Wetterkick ist ein Spendgebäck, der durch Social Media groß geworden ist.
Eigentlich ist es nur ein Mürbleich, der mit Buttercreme gefüllt ist.
Es sind noch sechs verbliebene Kandidaten. Mürbeteig sollte für keinen
unserer Kandidaten eine große Herausforderung sein. Allerdings, sage
ich immer, mit einem gewissen Achtung in Klammern gesetzt.
Bedeutet, der Mürbeteig kann dir natürlich so ein bisschen
auseinanderlaufen oder verbrennen.
Die Creme sollte eine gute Konsistenz haben. Man sollte wirklich sehen, dass
die Tupfen stabil stehen.
Wir möchten es gerne zweifarbig haben, unten rosa, oben weiß.
Also der Letter Cake sollte für mich in allererster Linie erstmal ansprechend
dekoriert sein. Das heißt, ich will es nicht, dass es so... üppig belegt ist
mit allem möglichen, was an Dekoration zur Verfügung steht, sondern er soll
wirklich dezent ausdekoriert werden.
Ich gehe fest davon aus, dass das Wort Backen danach erstehen wird. Ich gehe
nicht davon aus, dass ein Kandidat die Aufgabe nicht hinbekommt. Dafür sind sie
alle auch zu gut.
Als die Butter wärmer wird, klappt es auch besser mit dem Teigkneten. So
langsam sieht der Teig an jedem Backplatz geschmeidig aus.
An jedem Backplatz?
Nein.
Ausgerechnet die Bäckerin der Woche scheint noch Probleme zu haben.
Der ist nur ein bisschen furztrocken.
Keine Ahnung warum.
Also da ist Butter, Mehl, Zucker, Salz.
Das war's.
Und Vanillepaste. Und kalte Butter. Genau, die kalte Butter.
Und was fehlt?
Tammy ist im Soll. Der kommt jetzt in die Kühlung und ich würde am liebsten
mitgehen.
Während die Teige kühlen, entwerfen die Kandidaten ihre Buchstaben.
Ich zeichne mir jetzt schon mal meine Schablone vor, solange mein Teig kühlt.
Ich denke, das ist vom Zeitmanagement heute echt machbar. Hab da voll Lust
drauf. Bei der technischen Prüfung haben die Hobbybäcker kaum Freiheiten. Das
Buchstabendesign dürfen sie selbst entwerfen, müssen sich aber an die
Größenangaben halten.
In der Vergangenheit hatten einige Kandidaten Probleme mit den richtigen
Abmessungen, zum Beispiel Tammy.
Das Schwierige ist halt, wir sollen bestimmte Maße einhalten. Und jeder
Strich soll vier bis fünf Zentimeter breit sein.
Also es ist jetzt nicht so, dass ich einfach irgendwie ein N freie Schnauze
aufmalen kann.
Ja, deswegen überlege ich gerade, wie ich vorgehe.
Nee.
Angewandte Mathematik im Backzelt. Das liegt den einen mehr, den anderen
weniger.
Und ich habe logisch nachgedacht, ja.
Jeder Buchstaben hat eine gewisse Aufteilung. 20 mal 25 kann man alles
durch 5 teilen. Hä? Ich verstehe das. Achso, breit. 20.
Das heißt, ich habe einen Raster von 4 in die Breite, 5 in die Tiefe. Die
Hälfte von 20 ist 10.
Und somit kann ich jetzt schön meine Unterteilung machen von den Buchstaben.
Dann wird er zumindest gleichmäßig.
Scheiße. Hier oben ist doch... 3 mal 2, 4 mal 5, 6 mal 4.
Oh mein Gott.
2,5.
So kannst du im Endeffekt dann deine Matrix bilden. Ich nehme es einfach
nicht so viel nachdenken.
Mit oder ohne Matrix.
Lesen kann man es.
Ich möchte gerne nicht dieses klassische K machen.
sondern Schwungen, die Tupfer gleich aufspritzen, dass ich das so als
Schreibschrift schreibe. Das finde ich ganz cool und deswegen habe ich auch
diese Rundung gemacht hier, dass man das halt später so als Schwung erkennen
kann. Ich hoffe, dass man es erkennen kann.
Schönschrift ist gefragt.
Ein filigranes Design gibt bestimmt keine Minuspunkte.
Ich finde meinen Buchstaben schön.
Passt zu der ersten Aufgabe von mir, sieht aus wie ein Wölkchen.
Ist natürlich ein kleiner Zusatzaufwand irgendwie, dass ich das nicht einfach
gerade schneiden kann. Da habe ich mir vielleicht jetzt auch ein bisschen eine
Hürde eingebaut, aber ich will es einfach so haben.
Weiter im Rezept. Als nächstes steht die Vanillie-Mascarpone-Creme an.
In die Buttercreme kommt Butter, Puderzucker, Mascarpone und Gelatine
und ein bisschen Vanillearoma.
Und ja, das wird jetzt alles verrührt.
Aber beim Rühren ist Vorsicht geboten. Zu starkes oder zu langes Rühren kann
der Creme die Standfestigkeit rauben.
Warum ist das eigentlich so?
Herr Ingenieur, erleuchten Sie uns.
Wenn man die Mascarpone-Creme zu stark erhitzt, dann kriegt man keine Bindung
mehr. Ganz einfach, weil das reine Physik ist, weil man über das Rührwerk
Wärme einbringt in die Masse. Hier wird Energie erzeugt. Die Energie geht über
den Energiefluss hier in die komplette Masse. Je länger ich rühre, desto mehr
Energie kommt vorne an und somit gibt es eine Erwärmung.
Das ist eine Kombination aus Reibung und Energieeintrag.
Deswegen aufpassen.
30 Minuten Kühlzeit sind vorbei.
Der Mürbteig ist bereit zum Ausrollen und Ausschneiden.
Es ist jetzt nicht so schwierig, das zu schneiden, aber es ist natürlich eine
kleine Schwierigkeitsstufe höher, als wenn ich jetzt ein glattes N
ausschneiden würde.
Das ist jetzt hier irgendwie ein bisschen Fleißarbeit auch.
Aber ist überhaupt genug Zeit für diese Fleißarbeit?
Jeder Buchstabe muss zweimal genau gleich ausgeschnitten werden.
Schließlich sollen die verschiedenen Schichten des Letter Cakes 1a
übereinander passen.
Und was sagt die Uhr?
Liebe Kandidaten, ihr sollt ja heute förmlich an den Buchstaben kleben. Das
finde ich toll, denn ich lese auch gerne.
Ihr habt jetzt Halbzeit, noch eine Stunde.
Oh mein Gott.
Okay, okay, okay, okay, beeilen, beeilen, beeilen. Bitte bleib ruhig. Du
musst einfach nur halt ruhig bleiben. Es sind jetzt 60 Minuten.
Schön.
Sportlich, sportlich.
Wahnsinn.
Wahnsinn.
Wie soll man denn da noch eine ruhige Hand behalten?
Ich hoffe, dass ich zeitlich gut durchkomme, weil der hat noch eine
Fühlzeit von 15 Minuten, muss noch 15 Minuten backen.
Puh, das wird knapp.
Also am herausforderndsten finde ich jetzt das Teig ausschneiden. Das ist
echt Fummelarbeit, weil man ja auch eine schöne Fläche haben möchte.
Wow!
Mir gefällt mein A sehr gut. Ich mache jetzt nur noch hier, weil ich da penibel
bin, diese Mini-Stückreste weg.
Die Kandidaten beherrschen nicht nur das kleine Einmaleins des Backens, sondern
auch das Alphabet.
Zwölf astreine Buchstaben finden ihren Weg in die Röhre.
Macht's gut.
Wohl dem, der nichts vergessen hat.
Allen anderen kann man nur Glück wünschen.
Ich habe mein Ei vergessen.
Aber ich glaube nicht, dass es so auffällt im Teig.
Ich würde mich genau an das Rezept halten.
Dann habe ich das scheiß Ei vergessen.
Egal, es wird nicht so schlimm.
Wenn ich es hier unten verstecke, dann fällt es vielleicht gar nicht auf.
Eine Hälfte der Mascarpone-Creme bleibt naturbelassen. Die andere wird
eingefärbt.
Ich weiß, dass die Jury ganz viel Wert darauf legt, wie ich auch übrigens, dass
man nicht zu viel Lebensmittelfarbe verwendet und dass man auch einen
schönen Rosaton hat und kein zu knalliges Pink.
Im Rezept ist von einem attraktiven Rosa die Rede.
Steffen fühlt sich offensichtlich von knalligeren Farben angezogen, als
beispielsweise Tanja.
Hauptsache, die beiden Cremes ergeben ein harmonisches Bild.
Ich glaube, so die Kombination zwischen den beiden Cremes sieht schön aus.
Vor allem, wenn oben ja noch mit den bunten Sachen dekoriert wird und es da
weiß bleibt, ist es, glaube ich, echt schön.
Die Böden dürfen nicht verbrennen. Nach höchstens zwölf Minuten kommen sie schon
wieder aus dem Ofen.
Buchstabe für Buchstabe setzt sich das Wort Backen zusammen. Ich bin gespannt,
ob wir das nachher hinkriegen. Ihr habt jetzt noch 30 Minuten.
Krass, die sind ja voll dunkel geworden.
Scheiße, ey.
Auf geht's, komm.
Mit der Rundtülle werden genau gleich große, oder besser gesagt gleich kleine,
rosafarbene Tupfen aufgetragen. Das ist Feinarbeit und Geduldsprobe zugleich,
denn auf dem zweiten Buchstaben geschieht das Ganze nochmal mit der
anderen Creme.
Was wichtig ist, man ruft das hier unter Tupfen, keine Ahnung, ich mach's jetzt
so, wie ich denke.
Dass sie gleichmäßig sind, dass man von außen her wahrscheinlich erkennt, wo die
Tupfen sein sollen.
Scheiß Butterregen, verdammt nochmal.
Ingenieur Steffen setzt auf Mikrotupfen.
Evelyn portioniert großzügiger.
Also ich hätte so Lust, meine technische Prüfung gut abzulegen, weil mir bisher
so einiges dabei schiefgelaufen ist.
Und ja, ich hoffe einfach, dass ich auch Betty und Christian optisch und
geschmacklich einfach überzeugen kann.
Die Jury legt gleich größten Wert auf Genauigkeit.
Boah, krass, als wäre ich Mathematiker oder sowas.
Mathe forever.
Jetzt ganz vorsichtig den zweiten Buchstaben draufsetzen.
Mürbeteig ist mega empfindlich.
Deswegen muss man da auch echt vorsichtig arbeiten. Ich habe jetzt auch
gar nicht so fest darunter gedrückt, weil durch die Creme kommt ja auch
nochmal ein bisschen Schwere. Und es soll ja auch so ein bisschen Schwere
losbleiben. Und deswegen habe ich jetzt nicht so viel darauf rumgedrückt.
Wie ist die Stimmung über den Wolken?
Ich bin sehr zufrieden mit meinem Ende. Ich finde, es sieht sehr schön verspielt
aus. Ich freue mich jetzt auf die obere Deko.
Das Ganze nochmal in weiß.
Ab jetzt sieht man wirklich jeden Fehler.
Ja, es soll halt schön gleichmäßig alles sein.
Dabei sollen beide Tüllen Verwendung finden, also auch die Sterntülle.
In welchem Muster die beiden Varianten aufgereiht werden, das darf jeder selbst
entscheiden.
Aus Leckerkeks wird Letterkeks. Oder mehrere zumindest.
Ihr habt jetzt noch 10 Minuten.
Geil!
Wie dekoriert man einen Letter Cake?
Üppig oder doch lieber dezent?
Ja, zehn Minuten jetzt nur noch. Ich habe schon richtig zittrige Hände, aber
es ist gerade hier voll mein Ding. Ich liebe dekorieren.
Und so bekommt jeder Kuchen eine ganz individuelle Note.
Das Wichtige bei der Deko ist, dass es nicht zu überladen ist, aber auch
optisch natürlich ein Augenschmaus ist, dass man hinguckt und sagt, oh, sieht
das appetitlich aus.
Die mannigfaltigen Dekomöglichkeiten können einen aber auch zum Durchdrehen
verleiten.
Ich mache halt extrem wild Deko von allem etwas und hoffe, dass es gefällt.
So, hört gut zu. Z, W, E, I. Das sind die Minuten, die ihr noch habt.
Zwei.
Man könnte alle Letter Cakes schon genau so abgeben, aber noch bleiben fast zwei
Minuten Zeit, um wirkliche Perfektion abzuliefern. Mit welchem Dekor ist der
Kuchen am allerschönsten?
Manchmal hilft ein Perspektivwechsel, um das herauszufinden.
Halt es mal fest.
Boah, nein.
Nicht so schief. In wenigen Sekunden haben wir ein Wort zusammen. Das
finde ich toll. In zehn.
9, 8, 7,
6, 5, 4,
3, 2,
1. Oh nein, jetzt ist er mir zum Schluss noch kaputt gegangen.
Und Schluss. Hände weg, komm, geh weg.
Ich wollte noch ein bisschen schieben und dann ist mir unten das K
abgebrochen. Warum schiebst du denn?
Es ärgert mich total, dass ich in der letzten Sekunde noch fummeln musste und
den ich einfach nur hingestellt habe.
Und ich habe es gerade noch gesagt, dass ich manchmal zu oft an einem Teilchen
rumfummel. Und genau das ist jetzt natürlich passiert, aber dann ist es
jetzt Pech.
Gott sei Dank.
Oh, es sieht toll aus.
Mein Letter Cake ist schön goldbraun geworden.
Man kann den Buchstaben B für das große Backen erkennen.
Und ich freue mich.
Ich bin jetzt einfach gespannt, wie es nachher im Gesamten vorne aussieht. Also
es kommt ein sicherlich geiles Backenwort raus.
Die Kuchen müssen nur noch wenige Meter unfallfrei überstehen. Bringt eure
Buchstaben bitte nach vorne und stellt sie hinter euer Foto so, dass ihr sie
lesen könnt.
Ich erhoffe mir, dass ich ein gutes Urteil bekomme, weil sonst habe ich echt
ein bisschen Bedenken mit der dritten Aufgabe, weil dann wird es für mich echt
dünn.
Ich hoffe für mich, dass ich mit meinem etwas anderen Design punkten kann, dass
die Jury sieht, dass ich mir da ein bisschen mehr Mühe gegeben habe.
Ich würde am liebsten jetzt gerne das Zelt rennen und die Verkostung gleich
hinter mich bringen und zu sehen, wo man steht.
Lange werden die Hobbybäcker nicht warten müssen.
Die Jury ist bereit zur Leseprobe.
Nach der Verkostung wird sie die verschiedenen Kuchen nach Grad des
Gelingens von Platz 1 bis Platz 6 einordnen.
Also wenn der Jury jetzt nicht das Herz aufgeht, dann weiß ich mir auch nicht
mehr zu helfen. Herzlich willkommen zurück, Betty und Christian.
Das Erste, was mir einfällt, ist Wow.
Ihr hattet schon Freude beim Lesen vom Rezept. Das kommt ja nicht ganz so
häufig vor. Aber ich glaube, ihr hattet genauso viel Freude auch bei der
Umsetzung, oder? Ja.
Das sieht man.
Starten wir beim B? Ja.
Also der Buchstabe als erstes ist gut zu erkennen.
Gucken wir einmal von der Größe her.
25 Zentimeter sollte er hoch sein.
Er ist 24 Zentimeter.
20 im Durchmesser und er ist so 19.
Aber als Buchstabe von den Proportionen gefällt er mir sehr gut.
Der Mürbeteig macht für mich den Eindruck, als wenn er auch gleichmäßig
ausgerollt worden ist. Also beide Lagen sind gleich dick. Und der erste Eindruck
oben, ich habe eine schöne Dekoration.
Man hätte hier eventuell noch so ein bisschen mehr an den Rand rangehen
können. Was mir so ein bisschen auffällt, ist so am Rand sind nur kleine
Macken. Aber es geht hier, glaube ich, um minimale Unterschiede heute.
Mir persönlich gefällt die Backfarbe.
Also Goldgelb ist genau der Farbton, der auch hier getroffen worden ist. Und vor
allen Dingen auch dieser schöne Rosé-Ton, der unten drunter ist. Der ist
definitiv gelungen.
Also das Rezept ist natürlich kein geschmackliches Highlight. Das muss man
ganz klar sagen. Es ist eine Buttercreme. Die ist allerdings sehr,
sehr gut gelungen.
Sie hat einen schönen Schmelz und gleichzeitig ist der Mürbeteig nicht nur
auf den ersten Blick von der Backfarbe her richtig gebacken, sondern er ist
schön mürbe. Man kann ihn sehr, sehr gut essen und von daher ist für mich
persönlich geschmacklich alles richtig.
Beide Konsistenzen so getroffen, wie sie sein sollen.
Kommen wir zum A.
Erstmal wieder der Größencheck.
25 Zentimeter sollte es sein.
24,8.
Und die 20 Zentimeter.
Passen exakt.
Das Erste, was ich sehe, sind die Tupfen. Gehen schön bis an den Rand,
haben eine schöne Konsistenz.
Auch hier unten ein schöner Rosaton.
Das hat alles gut funktioniert.
Ja, also Backfarbe ist auch genau so, wie ich es mir vorstelle.
Goldgelb, so muss es sein letztendlich. Und was auf den ersten Blick auffällt,
es sieht sehr, sehr akkurat aus.
Ja, auch für euch soll es nicht leicht sein.
Nee, überhaupt nicht.
Konsistenz und Geschmack der Buttercreme ist genauso, wie es sein soll.
Was mir persönlich ein bisschen besser gefällt, ist die Konsistenz vom
Mürbzeig. Auf den ersten Blick hat er dieselbe Backfarbe wie jetzt zum
Beispiel das B.
Ist allerdings doch ein bisschen knuspriger vom bisher. Das gefällt mir
in dem Fall ein ganz klein wenig besser.
Ja, ist super. Hat eine schöne Stärke und das passt so zusammen, wie wir es
haben wollten.
Auf zum C.
Ich würde sagen, so bei 23,5 und auch nicht ganz die 20 Zentimeter.
Was mir dann noch auffällt, ist, dass die Tupfen recht klein und gepresst
sind. Das sieht so aus, als wenn die Buttercreme vielleicht etwas fester war.
Also wenn man es auch gerade hier vergleicht, wo die Tupfen relativ groß
sind. Und hier sieht es wirklich sehr klein aus. Ich tippe fast darauf, als
wenn die Konsistenz ein Tick zu fest war. Und unten ist es fast schon...
Ein helles Pink, also es ist kein Rosa mehr, nicht so ein Babyrosa, sondern es
ist für mich tatsächlich ein Tick zu stark gefärbt.
C ist natürlich, glaube ich, mit einer der schwierigsten Buchstaben, weil es
sehr, sehr leicht brechen kann.
Aber für mich persönlich sind es zwei verschiedene Backfarben. Also hinten ist
es ein bisschen heller als vorne.
Ob es jetzt nachher so ein bisschen verbrannt schmeckt, werden wir sehen,
wenn wir es probieren.
Also die Konsistenz von der Buttercreme sah vielleicht am Anfang für uns auf den
ersten Blick so ein bisschen fester aus. Man hätte vermuten können, dass sie ein
bisschen überschlagen ist, ist sie aber nicht.
Sie ist einwandfrei, man hat das schön cremige. Auch der Mürbeteig ist nicht
verbrannt.
Das ist definitiv nicht der Fall. Aber in so einer Aufgabe, wo der
Schwierigkeitsgrad recht einfach ist, muss man natürlich gucken, dass der
Mürbeteig A überall gleichmäßig ausgerollt ist und B überall dieselbe
Backfarbe hat.
Von der Größe her.
Auch hier 24 cm.
Die 20 cm stimmen aber.
Optisch gefällt es mir sehr. Auch von der Dekoration. Ich habe überall was.
Hier habe ich wieder so ein paar Zacken an dem Mürbeteig dran. Aber von der
Dicke her ist er identisch.
Aber das erste, was von uns aus direkt auffällt, hier vorne ist so ein
Stückchen rausgebrochen. Das ist halt der Schwierigkeitsgrad bei dem
Mürbeteig. Letztendlich dünn ausrollen, der darf halt nicht zu dick sein. Und
dabei könnt ihr natürlich auch immer kleine Stückchen rausbrechen.
Und das darf letztendlich nicht passieren.
Ja, ich würde sagen, wir schneiden mal an.
Ja, also die Buttercreme auch hier.
Einwandfrei. Der Mürbeteig ist knusprig. Man hat permanent die Konsistenz von dem
gut gebackenen Mürbeteig mit dabei.
Mir persönlich gefällt auch der Farbton unten drunter. Das ist dieses leicht
rosafarbene. Sehr, sehr gut.
Also bisher habe ich das Gefühl, Buttercreme hat keine Schwierigkeiten
gemacht. Es sind halt auch die verbleibenden sechs. So sieht es aus.
Von der Größe her auch hier 24 Zentimeter.
Das kann man natürlich auch hervorragend messen.
Und 19 Zentimeter.
Also gerade wenn ich mir zum Beispiel den Tupfen hier vorne angucke, da sehe
ich, wie toll die Konsistenz von der Buttercreme ist.
Da ist genau die Sterntülle zu sehen, die ist hochgezogene.
Hier die Dekoration, schön gewählt. Auch der Farbton hier unten vom Rosa gefällt
mir. Zur Backfarbe wirst du sicherlich was sagen.
Ja, ist ein bisschen dunkler, muss allerdings jetzt nicht heißen. Es ist
auf jeden Fall ein gleichmäßiger Farbton.
Schließt darauf, dass der Mürbeteig auch gleichmäßig ausgerollt worden ist.
Und von daher, das gefällt mir sehr gut.
Die Buttercreme ist 1A. Man sieht es ja schon am Stand.
Allerdings ist der Mürbeteig tatsächlich in dem Fall ein bisschen dunkel.
Er ist noch nicht verbrannt, aber definitiv ein Farbton zu dunkel. Ich
würde sagen, eineinhalb Minuten, zwei Minuten früher rausholen.
Also auch hier 24 Zentimeter.
Ich glaube, hier ist die breiteste Stelle, so 18,5 Zentimeter von der
Dekoration. Die Tupfen gefallen mir von der Konsistenz gut. Ich glaube, ich
hätte tatsächlich aber ein bisschen weniger gemacht.
Was mir aber besonders gut gefällt, ist hier die Außenkante.
Sehr gleichmäßig.
Das hat auch sicherlich länger gedauert, als zum Beispiel so ein E gerade
auszuschneiden. Das ist sehr sauber geraten.
Also das ist tatsächlich für mich...
Handwerklich das größte Risiko und einwandfrei umgesetzt.
Tipptopp.
Konsistenz und Geschmack von der Buttercreme ist 1A.
Auch gleichmäßig der Mürbeteig ausgerollt. Man sieht, dass die
Backfarbe überall gleich ist, aber es ist nicht verbrannt.
Das war mal eine tolle Aufgabe, oder?
Ja.
Jetzt machen wir es ein bisschen wie beim Scrabble. Jeder Buchstabe bekommt
eine Zahl und der beliebteste, der bekommt die Eins.
Und ihr dürft euch natürlich beraten und dann sind wir gespannt auf die
Platzierung.
Kein allzu schwieriges Rezept. Umso schwieriger ist die Entscheidungsfindung
der Jury.
Also alles in einem muss ich sagen, ich bin total erleichtert, kann aber
überhaupt nicht abschätzen, wo ich stehe.
Also gerade beim Letter Cake ist es jetzt super spannend, wer welchen Platz
bekommt, weil sich wirklich nur kleine Nuancen unterscheiden.
Ich sehe mich gerade aktuell auf dem letzten Platz, aber jetzt gucken wir
mal, vielleicht wird es sogar noch besser.
Ich hätte gerne Platz 2 oder Platz 3, aber wie es dann gleich aussieht, mal
schauen.
Kein Kandidat muss nach dieser Bewertung gehen, aber Platz 6 wird sich garantiert
angezählt fühlen.
Beim Scrabble würde man jetzt sagen, Backen ergibt 21 Punkte. Ich bin
gespannt, wie sie verteilt sind von Platz 1 bis 6.
Legt los.
Das war eine wirklich tolle Challenge.
Dennoch gab es kleine Nuancen und eine unterschiedliche Platzierung.
Fangen wir mit dem sechsten Platz an und der sechste Platz ist das wunderschöne
C.
Steffen. Allererste Linie der Farbton unten. Wir wollten ein bisschen mehr das
Rosé rausgearbeitet haben. Das ist zu kräftig. Und auch beim Ausrollen
gleichmäßige Arbeiten, weil du hast halt hier vorne eine recht dunkle Backfarbe
und hinten eine relativ helle Backfarbe.
So, fünfter Platz.
Der steht hier.
Hier.
Besser hätte es nicht passen können. Evelyn, fünfter Platz.
Irgendwie immer habe ich Pech in der Technischen.
Der vierte Platz, der befindet sich...
Lasst mich kurz überlegen. Den gibt es nicht.
Wir haben zwei dritte Plätze.
Der erste dritte Platz befindet sich hier.
Tanja.
Und den zweiten dritten Platz haben wir beim
K.
Simone. Gleiches Problem auch hier beim Ausschneiden. Bisschen ausgefranst.
Ansonsten auch schön gearbeitet.
Der zweite Platz ist das A.
Von wem kommt das A?
Can, eigentlich alles richtig gemacht, wenn ich Platz 1 gewesen wäre. Das N
von Tammy ist deswegen Platz 1, weil uns extrem gut gefällt, wie risikofreudig du
diesen Buchstaben gestaltet hast. Du hast sauber gearbeitet und ansonsten
stimmt alles von den Konsistenzen und von den Dicken her. Herzlichen
Glückwunsch, Tammy.
Ich, ja, erster Platz, ich freue mich mega und bin jetzt total motiviert für
die nächste Aufgabe und hoffe, dass es auch da so weitergeht.
Ja, regnetierisch auf, tief enttäuscht von dem her, also müssen wir gucken, wie
es weitergeht.
Also die technische Prüfung und ich, wir können keine Freunde mehr werden.
Total schade.
Ein neuer Tag bringt eine neue Chance.
Noch eine Aufgabe, dann entscheidet sich, wer den Wettbewerb verlässt und
wer als Bäcker der Woche die rote Schürze tragen darf.
Bei der technischen Prüfung solltet ihr ja die Regeln befolgen, die das Rezept
vorgibt. Jetzt gilt es, eine grundsätzliche Regel zu brechen, und
zwar das Gesetz der Schwerkraft. Ihr sollt uns nämlich tierische Gravity
Cakes backen.
Tierische Gravity Cakes. Kuchen jenseits der Schwerkraft.
Das heißt Tiere backen, die irgendwie schweben, fliegen. Alles weitere erklärt
euch die Jury.
Ja, ob ein Panther im Sprung oder eine schwebende Qualle oder tatsächlich ein
Vogel, das ist uns wirklich völlig egal. Das tierische Thema könnt ihr euch frei
aussuchen. Wichtig ist nur, dass eure tierischen Gebäcke sich der Schwerkraft
widersetzen. Eure tierische Kuchenkreation muss stabil stehen und
kreativ ausgestaltet sein.
Geschmacklich muss die Torte zwei unterschiedliche Füllungen aufweisen,
die natürlich auch gut schmecken sollen.
Ihr habt dafür fünf Stunden Zeit.
Ich drücke euch ganz, ganz doll die Daumen und ich hoffe, ihr seid bereit.
Jawohl. Dann geht's jetzt wieder los auf mein Kommando. Auf die Plätzchen.
Fertig. Backt.
Die Kandidaten treten zu gebackenen Höhenflügen an. Es gilt der Vorsatz, nur
nicht runterziehen lassen.
Weder von kleinen Fehlern noch von der Schwerkraft.
Welches Tortentier schwebt wohl am schönsten?
Meine Freundin Kathi und ich sind mal Schnorcheln gewesen und haben auch
Schildkröten entdeckt. Und ich finde einfach Schildkröten total schön und
weise, niedlich.
Eine Schildkröte aus Kaffeeölteig, Kaffeegelee, schokolierten Kaffeebohnen
und einer Opera-Creme.
Effektvoll kombiniert wird die Koffeindosis mit Himbeeren.
Am Anfang eines jeden schwebenden Tieres steht der Teig. Der muss heute besonders
standhaft werden.
Ich wollte heute einen Pinguin backen, der auf einer Hängematte liegt.
Ich finde, man sollte sich im Leben einfach auch mal eine Minute
zurücklehnen und entspannen. Und nicht immer nur arbeiten.
Evelines Pinguin hat Schokobiskuit mit Kokoslikör sowie Schoko- und Kokoscreme
im Bauch.
Ergänzt wird die süße Kombination durch ein saures Maracuja-Püree.
Gibt's heute keine echten Flugtiere? Ich möchte einen typisch afrikanischen
Drink, den Spring Boki, als Torte backen. Und meine Torte wird ein
springender Leopard, der die Freiheit und die Schönheit Afrikas widerspiegeln
soll.
Tamis Leopardenbaby hat neben einem dreifarbigen Mandelbiskuit und
Minzbuttercreme eine Sahnelikör-Ganasch und gebrannte Mandeln unterm aufgemalten
Fell.
Und wie geht's dem Letztplatzierten der technischen Prüfung?
Mir geht es gut bei der Highlight-Torte, weil da freue ich mich schon drauf wie
Sau. Bei mir gibt's heute einen Tanzbär, der auf dem Zeigefinger im Prinzip ein
bisschen akrobatisch macht.
Mit rosa Pfeffer in der Rum-Buttercreme und einem frischen Himbeer-Minskört
tanzt der Bär zur Verkostung.
Farbige Wiener Böden, Himbeeren und eine weiße Ganache vollenden die Komposition.
Simone backt ihren Lieblingsvogel.
Irgendwie hat sich das irgendwann so eingespielt, dass der Flamingo in mein
Leben kam.
Also im Schlafzimmer, Tapete mit Flamingo, Kissen mit Flamingo, also
irgendwie überall.
Tätowiert natürlich auch.
Der Flamingo hütet einen Rührkuchen mit Kokosmilch und Kokosknusperschicht. Und
am rosa Federkleid stecken außerdem eine weiße Schokobuttercreme und ein
exotisches Mango-Passionsfruchtkört.
Ein anderes Tier steht heute sehr hoch im Kurs.
Ich habe mich für ein Gravity in Schildkrötenform entschieden.
Ich liebe diese Tiere einfach und freue mich, wenn es heute klappt und sie gut
aussehen.
Tanjas Babyschildkröten gehen geschmacklich getrennte Wege. Die eine
hat einen Spinatkuchen und Waldmeister-Quarkcreme, die andere einen
Kaffeetrüffelkuchen mit Irish Coffee Cream unterm Panzer.
Ich habe jetzt hier zwei kleinere Portionen abgefüllt. Die werden jetzt
mit dem Backkakao in einem mittelbraun und einem dunkelbraun eingefärbt. Und
dann spritze ich damit mein Leopardenmuster auf.
Schon beim Teig spielen Farben eine große Rolle.
Ob grün oder schokoladenbraun.
Ob mit einem ordentlichen Schuss Lebensmittelfarbe versehen oder
naturbelassen.
Besonders mutig ist Tanja.
Ich habe mich für den Spinat entschieden wegen der Farbe und weil der Spinat gibt
dem Teig halt nochmal so eine gute Konsistenz. Man darf auf den Geschmack
gespannt sein.
Der dunkle Streifen muss immer von dem mittleren Braunton umzingelt sein, damit
es dieses klassische Leo-Muster ergibt.
Evelines Maracujas wecken Erinnerungen an den guten alten Multivitaminsaft. Ich
bereite heute eine Quark-Mascarpone-Creme vor mit
Waldmeister. Die passt super zu dem Spinatkuchen.
Farblich auf jeden Fall.
Grün ist auch der Limettenabrieb. Und natürlich die Hoffnung.
Johns Boden ist schon schnittbereit.
Evelines so gut wie. Ich bin wahnsinnig zufrieden. Die sind so schön
aufgegangen. Jetzt kommen die Kleinen rein für meinen Pinguinkopf.
Und dann wird noch mal ein bisschen gebacken.
Drei.
We've got the number four.
Ob die vier gewinnt?
Tanjas Trüffelboden ist fertig.
Und was träufelt Tammy in ihre Buttercreme?
Das ist hier so eine Pfefferminzpaste.
Ich habe jetzt ganz, ganz, ganz wenig davon unter die Buttercreme gerührt. Das
gibt dem Ganzen noch ein bisschen einen krasseren Geschmack.
Ich mische jetzt für meinen Passionsfrüchtekört den Mangosaft mit
dem Passionsfrüchtesaft, Zucker, Stärke und ein bisschen Zitronensaft. Das koche
ich auf und dann kommt gleich die kalte Butter dazu und dann habe ich einen
schönen Passionsfrüchtekört.
Klingt vitaminreich.
Andernorts gibt es Grunge.
Statt Crunch.
Da ist einer in den 90ern groß geworden.
Can hat die Ruhe weg.
Käffchen gefällig?
Ich mache gerade eine Tränke aus Kaffeelikör und Espresso.
Boah. Ich vertrage leider keinen Kaffee, deswegen ist es ein bisschen heftig.
Aber es gibt ja so viele Menschen, die Kaffee lieben.
Ich glaube einfach, wer Kaffee mag, ist hier richtig.
Genau. Der Kuchen muss der Jury schmecken, nicht dem Bäcker.
Simone. Hallo Betty.
Was ist das für eine Suppe? Meine Buttercreme ist leider nicht fest
geworden. Okay. Und jetzt habe ich das Problem, so kann ich sie ja nicht
stapeln. Was mache ich jetzt?
Ich würde Butter reintun. Hast du noch Butter da? Ja. Dass du halt einfach das
Verhältnis wieder anders hinbekommst.
Okay, danke dir.
Einmal kurz weggeschaut und schon ist Can halb fertig.
Die Can hat schon ihren Panzer sitzen.
Ist gleich schon fertig hier.
Krass, ne? Krass, ja.
Das ist noch kein Grund, rot zu sehen.
Das schon.
Ja, nice. Da kriegt man jetzt Augenkrebs davon, wenn man das anguckt.
Porno. Mega Farbe. Ja? Ja. Mega.
Geil. Ich liebe es, wenn du das sagst.
Tammy eröffnet die Leo-Party. Oh ja.
Ich habe ein leichtes Leo-Ringe.
Einige verkleiden ihre Gestänge mit Marshmallows und Rice Krispies.
Das ist voll Steffens Aufgabe.
Der hat sich da eine super tolle Konstruktion gebaut.
Das wird ein richtiger Wettkampf heute.
Das sind geröstete Espressobohnen, die leicht einen karamellisierten Mantel
ausnahmen und dann in Kakao gewälzt wurden. Also noch besser geht's gar
nicht. Deckel drauf und gut ist.
Naja.
Nicht nur außen muss das Bild stimmen.
Der Anschnitt wird später so ein bisschen kariert und dann sieht man
quasi diese Schokomousse, die Kokoscreme und die Maracuja-Fruchteinlage.
Nicht jeder ist mit seinen Füllungen zufrieden. Sie ist immer noch sehr
flüssig, aber ich hoffe, dass es aufeinander bleibt.
Boah, jetzt kriege ich echt einen Affen heute anstatt einen Flamingo.
Ehrlich. Can hat jede Menge Zeit für den Feinschliff.
Erstmal mache ich hier die Garnage ganz dünn.
Trage ich sie auf, damit sie erstmal die ganze Krümelschicht zusammenhält.
Tammys Kätzchen ist gut im Futter.
Das ist der Körper von dem Leoparden.
Und der wird ganz schnell zum Schneeleoparden runtergefrostet.
Ihr seid ja hier tierisch am Wirbeln. Das finde ich gut, denn die
Zeit läuft. Ihr habt jetzt Halbzeit, noch zweieinhalb Stunden.
Wow, sportlich.
Okay, schon Hartzeit.
Hauptsache, die lieben Tierchen halten noch eine Weile still.
Simone streut Kokosraspeln auf ihre Torte und Steffen designt sein
Bärenschneuzchen.
Ich schmelze jetzt hier gerade meine Marshmallows. Die vermenge ich gleich
hier mit diesen Frühstückspops. Dann ist es eine Rice-Crispy-Masse. Das ist eine
ganz, ganz klebrige Angelegenheit. Und daraus forme ich dann den Kopf von
meinem Leoparden. Eine super Modelliermasse.
Das ist mein Gerüst für die Torte heute.
Die Konstruktion hat mir mein Papa gebaut und ich hoffe, sie hängt heute.
Auch Tanja sorgt für Begrünung.
Dass das diese Gravity-Optik gibt, verkleide ich das jetzt mit ein bisschen
Moosgrün, dass das so ein bisschen aussieht wie Algen.
Vorsicht.
Fuck, jetzt ist der flüssig, ey.
Was ist das?
Pass auf, pass auf, pass auf.
Meine Creme rutscht.
Warte, ich schieb noch mal ein bisschen.
Das ist viel zu weich, Tammy.
Scheiße.
Das ist scheiße heute. Heute ist scheiße.
Boah, einfach ist das nicht, ne?
Tanjas Spinat ist nicht die einzige ungewöhnliche Zutat.
Der rosa Pfeffer ist schon in der Buttercreme drin.
Und nochmal zum Untermauern vom Geschmack kommt jetzt nochmal richtig
frischer roter Pfeffer obendrauf.
Die Tiere sollen schwerelos wirken.
Wird ganz schön dick, mein Pinguin.
Aber der lässt sich schon mal gut schneiden.
Ausgerechnet das einzige wirklich flugfähige Tier zieht es Richtung Boden.
Mein absolutes Lieblingstier, was ich heute präsentieren wollte, geht gerade
den Bach unter. Jetzt versuche ich natürlich so lange wie möglich zu
kühlen, aber ich bin gerade ein bisschen deprimiert.
Jetzt modelliere ich ein paar Flügel.
Tammy setzt auf Realismus.
Das muss man aber nicht.
Ich bin jetzt eher so ein bisschen in das kindliche Schildkrötenmuster
gegangen und Can möchte eher in das Naturgetreide gehen.
Jeder macht seine so auf seine Art und Weise und die sind mit Sicherheit
nachher alle beide super.
Das Eindecken ist eine Kunst für sich. Simone wartet damit noch, bis ihre Creme
fester geworden ist.
Steffen ist gut zu Fuß.
Bei Can läuft's heute einfach.
Ein paar Minuten später geht auch Simone an die Decke.
Tammy deckt ihren Tierkörper ein.
Genau wie Evelyn.
Während Steffen...
einstreicht. Ich hülle jetzt den ganzen Bär in Garnasch ein, weiße Garnasch.
Die kommt dann in den Kühlschrank, dann wird die fest.
Und somit habe ich dann schön Zeit, die Hose zu drapieren und den Rest zu
finalisieren.
Im Zirkuszelt sind Tiere ja nicht mehr so angesagt, aber hier im Backzelt
schon. Ihr habt jetzt noch für eure Tierchen 60 Minuten.
Noch eine Stunde.
Endspurt, jetzt heißt es wirklich anmalen und authentisch bleiben mit den
Farben. Der Schildkröten-Wettkampf ist in vollem Gange.
Geplant habe ich ein bisschen Airbrush als Untergrund und dann male ich sie
noch detailliert mit brauner Farbe an.
So langsam wird aus Tammys Kuchen ein gefährliches Wildtier.
Cool bleiben ist Simones Devise.
Ich habe jetzt gleich so halbwegs meine Füße fertig und darf dann jetzt gleich
an diese Suppe hier oben dran.
Es wird nicht fester. Ich verstehe es nicht. Ich verstehe es einfach nicht.
Simone macht das Beste daraus. Ganz vorsichtig.
Johns Schildkröte wird großzügig mit Farbe bepinselt. Tanja macht sich an das
Muster des Schildkrötenpanzers und Tammy airbrushed den Leopard goldgelb. Der
Tanzbär geht gerade in die Hose.
Jetzt heißt es arbeiten im Kühlschrank.
Aber aufgrund der Wärme hier geht das heute nicht anders.
Er steht.
Trotzdem bin ich natürlich mit der Form überhaupt nicht zufrieden.
Es reißt überall ein. Sogar der Fondant ist heute bei mir weich. Ich habe keine
Ahnung, was heute los ist.
Oh nein, der ist viel zu dick.
Eher aufgeblasen als schwerelos.
Punktlandungen gibt es bei Tammy und Can.
Bei Simone wird's knapper.
Steffen, ich weiß, du hast keine Zeit, aber kannst du mir kurz helfen?
Was mache ich? Die Platte unten dreht sich. Was machen wir denn jetzt?
Liebe Kandidaten, ich bin gespannt, was Tierpfleger Christian und Tierpflegerin
Betty zu euren Schützlingen sagen werden.
Ihr habt jetzt noch 30 Minuten.
Scheiße. Er hebt das Ding an.
Drehen so hin, wie es passt.
Jetzt nimmst du den Schraubenschlüssel und drehst unter die Schraube gegen.
Der macht mich heute fertig, ey. Ist nicht mehr mein Lieblingsziel. Oh Gott.
Das Tierdesign gleicht einer Apparation am offenen Herzen. Die Jury sorgt mit
Rat und Beistand dafür, dass niemand den Kopf verliert. Auch kein Pinguin.
Er passt. Leben gerettet.
Süß, aber optisch geht immer noch ein bisschen mehr.
Den Wassereffekt mache ich jetzt mit Piping-Gel. Das habe ich ein bisschen
blau eingefärbt. Und das mache ich jetzt auf meine Fondue-Decke. Dann sieht es so
aus, als würden die Schildkröten im Wasser schwimmen.
Kreativität verleiht Simones Flamingo doch noch Flügel.
Bei Tammy geht heute nichts ins Auge.
Kandidaten, eure Tiere müssen gleich husch husch ins Körbchen. Ihr habt jetzt
nur noch 10 Minuten.
Scheiße. Das wird nix hier heute.
Andere haben nur ein paar Luxusproblemchen.
Ich finde es einen kleinen Stich zu gelb. Deswegen werde ich jetzt ein
bisschen versuchen, das Gelb zu übertönen.
Jeder Bäcker hat so seine kleinen Tricks.
Ich rette gerade meinen Pinguin. Das sieht jetzt eher aus, als hätte er einen
Schal an.
Also nach tropischem Sommerurlaub schaut es hier nicht aus.
Ich habe jetzt zwei kleine Stellen empfunden, wo jetzt gerissen ist beim
Eindecken gerade.
Ist jetzt nicht so dramatisch, kann ich ein bisschen hinpfuschen.
Can ist endlich zufrieden.
Ja, sieht besser aus, sonst war das zu gelb.
Das sind Glasnudeln.
Und ich finde, die sehen nach Schnurrbarthaaren aus.
Ich mache es ganz kurz. Ihr habt noch zwei Minuten.
Oh nein, oh nein, oh nein, oh nein, oh nein.
Das ist jetzt natürlich mega scheiße.
Lange Zeit sah es so aus, als lägen alle gut im Rennen. Auf den letzten Metern
wird es bei einigen dennoch knapp.
Ich mache jetzt gerade noch den letzten Schliff und versuche so ein bisschen.
noch einen Ausdruck reinzukriegen.
Die letzten Sekunden brechen an.
Zehn.
Neun.
Acht.
Sieben.
Sechs.
Drei. Zwei.
Eins.
Und Schluss.
Hände weg, Pauke weg.
Oh Gott, ey.
Nicht mein Lieblingstier.
Ich bin mega unzufrieden mit meiner Leistung. Ich habe zum Glück was stehen.
Es sieht auch aus wie ein Flamingo, aber natürlich nicht das, was ich wollte.
Ich habe das Gefühl, meine Schildkröte schwimmt mir davon.
Und man weiß nicht,
hä, wo ist denn der Tortenständer?
Keine Ahnung.
Die Aufgabe, tierische Gravity Cakes. Die Ergebnisse, vielfältig wie die
Kandidaten selbst.
Nun präsentieren die Hobbybäcker ihre schwebenden Tortentierchen der Jury,
wohl wissend, dass einer von ihnen heute noch gehen muss.
Es sieht fantastisch aus. Und wenn Sie zu Hause jetzt vom Sofa aufspringen und
brüllen. Ich will kein Haustier, ich will so eine Torte.
Kein Problem, dann klicken Sie sich einfach mal durch dasgroßebacken.de und
da finden Sie dann auch das Rezept Ihres Lieblingstieres. Viel Spaß beim
Gelingen. Und Eure Torten trotzen zwar jetzt hier der Schwerkraft, aber Sie
können sich nicht der Kuchengabel der Jury entziehen. Wir starten mit unserer
Verkostung und wir beginnen mit dem Flamingo.
Simone, erzähl uns etwas zu deinem Flamingo.
Der Flamingo besteht aus einem Crunchboden aus Paillette 14
Kokosraspelweißer Schokolade. Darauf befindet sich ein Boden mit Kokosmilch,
eine weiße Schokoladebuttercreme und ein Passionsfruchtekört.
Gravity war das Thema. Das ist dir auf jeden Fall gelungen.
Ich finde es spannend, weil er durch deine Zeichnung halt nicht mehr so
dieses Realistische hat, sondern sieht fast tatsächlich aus, als wenn er gemalt
worden wäre.
Diese Flügel tragen ganz viel dazu bei. Ich glaube, im Großen und Ganzen kannst
du sehr zufrieden sein.
Ich bin voll und ganz begeistert. Man kann sofort erkennen, dass ein Flamingo
gut ist. Es ist halt ein etwas größerer Flamingo, aber so ist es halt. Der hat
gut gegessen. So sieht es aus. Hast du sehr, sehr schön umgesetzt.
Man sieht hier gut deine Schichten, man sieht die Buttercreme, wobei es jetzt
fast so aussieht für mich, als wenn du ihn wirklich einen Tick zu stark auch
gedrängt hast. Und das ist natürlich auch dann für Stabilität schon etwas
schwieriger.
Die Buttercreme, die ist sehr, sehr weich. Da würde ich auf jeden Fall den
Schokoladenanteil beim nächsten Mal erhöhen.
Weil umso mehr Schokolade da drin ist, die reagiert ein bisschen schneller auf
die Kühle vom Kühlschrank. Und ich würde mir auf jeden Fall mehr von dem Curd
wünschen, weil der Curd hat eine schöne, angenehme Säure und gibt dem Ganzen halt
was Fruchtiges.
Abgeschmeckt, das ist sehr rund.
Ich habe so das Tropische, was du haben wolltest. Das ist definitiv da. Sehr
lecker.
Der kleine Kerl springt, der ganze Körper ist in der Luft, unten an den
Füßen steht er quasi.
Man erkennt das Muster. Ich mag die Form sehr gerne und es ist halt wirklich auch
das, was wir wollten, dass man erstmal guckt und sagt, Moment, wie kann das
Ganze funktionieren? Du hast es wunderbar umgesetzt, vor allen Dingen
auch die Mühe, die du dir gegeben hast in den Flecken.
Sehr, sehr cool finde ich vor allen Dingen vorne die Krallen und hinten die
Krallen. Das sieht für mich wirklich sehr, sehr originalgetreu aus.
Hier sieht man die Flecken, die du eingearbeitet hast. Das ist ein relativ
weicher Biskuit, von daher dünner hätte ich es, glaube ich, nicht gemacht, wegen
der Stabilität.
Die Kondistenz von den drei Böden, die du eingebaut hast, ist sensationell.
Geschmacklich ist das Highlight die Pfefferminzcreme, weil sie sehr dezent
ist und sie passt tatsächlich mit dem Sahnelikör extrem gut zusammen. Es ist
eine ungewöhnliche Kombination.
Also es ist jetzt nicht so, dass die Pfefferminz im Vordergrund steht,
sondern sie spielt im Mund mit.
Und das ist genau das, was wir haben wollen, dass es eine Einheit wird.
Vielen Dank.
Gerne.
Tanja, erzähl uns etwas zu deinem Gravity Cake.
Ja, ich habe euch heute meine zwei Baby Schildkröten mitgebracht.
Unten ist die Trüffel Irish Coffee und oben ist der Spinat Waldmeister.
Die beiden schweben quasi durch das Meer. Man erkennt auch die Schildkröten.
Mir fehlt es nur so ein bisschen an der Ausarbeitung.
Also wenn ich mir das angucke, diese Kante verrät natürlich so ein bisschen,
dass es eigentlich eine Torte ist.
Probier mir wirklich an dich zu glauben, was Modellierung angeht.
Dann schlachten wir mal beide. Ja.
Was mir bei beiden Torten auffällt, wie sauber sie gearbeitet sind drin. Also
ich habe hier sehr schöne Schichten, sehr gleichmäßige Böden, dünn mit
Ganache eingestrichen, dünn mit Fondant.
Also drin technisch alles sehr gut gearbeitet.
Der Boden ist sensationell. Er ist super saftig. Er ist durchgebacken. Bei der
Creme, der Waldmeister geht so ein bisschen unter. Weil das allererste, was
ich im Mund habe, ist Limette. Und die ist mir ein ganz kleines bisschen zu
intensiv.
Jetzt bin ich gespannt. Betty ist nämlich ein großer Irish Coffee Fan.
Den schmecke ich, aber hinten im Abgang, da ist es ein bisschen bitter, finde
ich. Ja, ein bisschen schon, aber der Trüffel ist ganz dezent. Da hätte ich
tatsächlich noch ein bisschen mehr Trüffel unten dran gemacht,
beziehungsweise vielleicht auch die anderen Böden letztendlich mehr
getränkt. Was mir nicht aus dem Kopf geht, dass diese Böden perfekt zum
Schnitzen sind. Du hättest damit einfach tolle Panzer machen können. Vielen Dank.
Dankeschön. Danke.
Und zwar ist das der Conny. Unter dem Panzer befindet sich ein Kaffee-Biskuit
mit einer besonderen Opera-Creme und Himbeeren mit einem
Kaffee-Gelee.
Und das Besondere daran ist eine kleine Überraschung als Crunch
-Effekt. Es ist definitiv Gravity.
Sie schwebt förmlich majestätisch durchs Wasser. Eine wunderschöne Schildkröte.
Wenn man hier zum Beispiel die Augen anguckt, da ist ein Lichtpunkt drin.
Auch diese alte Haut hier auf den Flossen, die ist raue, die ist
abgenutzt, auch hier auf dem Panzer. Da gibt es halt nichts zu meckern, sondern
eigentlich nur zu bestaunen, dass in fünf Stunden sowas funktioniert.
Optisch gesehen hast du es phänomenal, also hervorragend gemacht. Von der Weite
her könnte man auch denken, das Tier wäre ausgestopft.
Dankeschön.
Man sieht hier diese ganzen unterschiedlichen Schichten,
Cremeschicht, Fruchtschicht, Ganache, Fondant.
Sehr großzügig gearbeitet, aber ich glaube, du hast zweimal beim Panzer
rübergelegt. Dadurch kommt natürlich hier auch dann so eine dickere Schicht.
Ich hätte es genauso gemacht.
Du hast einfach nur die rein tiefgekühlten Himbeeren oben drauf
gestreut. Wenn sie auftauen, geben sie die Feuchtigkeit ab, das Ganze wässert,
gibt dem Ganzen die Saftigkeit, die du brauchst. Trotz alledem haben sie eine
sehr, sehr schöne Säure, weil die geht natürlich nicht verloren.
Das war für mich persönlich ein genialer Schachzug, den ich so in der Form noch
nicht vorher gesehen habe.
Geschmacklich muss ich sagen, es ist kurz davor, tatsächlich meine
Superlative zu bekommen. Aber grundsätzlich, es schmeckt phänomenal.
Komposition, sehr stimmig, sehr spannend insgesamt.
Vielen Dank.
Dankeschön.
Ich habe euch heute einen Berliner Tanzbär mitgebracht, der auf dem
Zeigefinger tanzt und auf dieser 2-Euro-Minze auch noch mit Berliner Logo
seine akrobatischen Vorführungen gerade vor euch macht. Du bist ja immer unser
Schrauber. Du bietest uns hier Konstruktion in den Torten, die
ihresgleichen suchen. Was mir als erstes jetzt so auffällt, ist der Kopf so etwas
von Impropation.
etwas Kleingeratenes.
Irgendwie hängt er so, als wenn er nicht wirklich zum Körper dazugehört. Mal
abgesehen von den Proportionen vom Kopf gefällt es mir extrem gut. Also Respekt.
Danke.
Drinnen gefallen mir die Farben richtig gut. Auch sieht man hier schön, diese
Himbeeren, die akkurat übereinander liegen. Das hat alles funktioniert.
Es ist was Neues, was ganz Neues, was ich so in der Form noch nicht kannte.
Aber an meinem Grinsen kann man es erkennen, es schmeckt.
Ja, du hast dieses mit dem rosa Pfeffer und der Pfefferminze. Das ist für mich
eine Kombination, die von der Intensität ganz, ganz neu ist. Das passt aber.
Dieses Florale oder dieses Blumige von dem rosa Pfeffer, das hat was ganz,
ganz, ganz Spezielles. Von daher hast du für mich in dem Stück Kuchen tatsächlich
ein neues Geschmacksbild erschaffen, was mir wirklich imponiert und was mir
gefällt.
Danke. Und es sind tolle Konsistenzen. Die Böden sind extrem leicht, sehr gut
zusammengesetzt. Vielen Dank.
Es ist Gravity, das kann man jetzt nicht so ganz sehen, weil davon dann hier
drüber hängt, aber hier unter könnte ich ja quasi durchfassen.
Vielleicht hätte ich mir beim Gravity-Effekt eventuell gewünscht, dass
du ein bisschen mutiger gewesen wärst. Ja.
Und magst du mir verraten, warum da keine Flügel hat?
Zeitmanagement.
Ja, die Flügel wären sicherlich noch ein bisschen besser gewesen, wenn sie dran
gewesen wären, aber man kann es auf den ersten Blick erkennen.
Das mit dem Comic-Stil gefällt mir auch sehr, sehr gut.
Geschmacklich muss ich sagen...
Bin ich begeistert.
Es ist sehr, sehr schön abgeschmeckt. Vor allem dieses Maracuja-Mango-Püree.
Das hat eine unglaublich scharfe und prägnante Säure, die aber diesem ganzen
Kuchen halt letztendlich gut tut.
Ja, muss ich sagen. Ist ein Highlight.
Naja, Schokolade und Maracuja. Was kann man da noch großartig verkehrt machen?
Aber es kommt ja auf die Kombination an und da hast du alles richtig gemacht.
Vielen Dank.
Dankeschön.
Jetzt ist er wieder da, der Moment, in dem ihr ein bisschen zittert. Zum einen
vor Aufregung. Wer wird jetzt Bäcker der Woche und darf die rote Schürze tragen?
Und zum anderen ist es auch wieder so weit, einer wird das Zelt hier
verlassen. Das ist eine schwere Entscheidung, deshalb nehmt euch die
Zeit, die ihr braucht.
Die Gedanken der Kandidaten schlagen salty.
Ich habe Angst zu gehen immer wieder, weil es echt eine schwere Entscheidung
ist. Also ich möchte nicht in der Heute-Jury stecken.
Geschmacklich sind alle Torten gelungen.
Diese Woche bin ich auf jeden Fall ein Wackelkandidat. Ich habe zwar in der
ersten und zweiten Prüfung sehr gut abgeliefert, aber trotz allem hatte die
Jury auch ein bisschen was auszusetzen, was sie bei anderen nicht hatte.
Also schwer zu sagen, wer heute rote Schürze bekommt, geschweige denn, wer
das Zelt verlassen soll. Ich für meinen Teil, ich würde gerne die Reise
weitergehen.
Ich bin nicht verärgert, dass Christian bis jetzt das superlative Wort nicht
ausgesprochen hat. Ganz im Gegenteil, ich bin motiviert, ich werde ihn
weiterhin verzaubern und hoffe, dass er irgendwann, oh, nur sagt.
Die größten Fragen der Kandidaten werden jetzt beantwortet. Wer muss gehen?
Und wer bekommt die rote Schürze?
Ja, zwei Entscheidungen stehen an und ihr seid jetzt wahrscheinlich genauso
angespannt wie ich und ihr möchtet erfahren, wie sich die Jury entschieden
hat. Euer Urteil.
Fangen wir mit der guten Nachricht an.
Unser Bäcker der Woche hat in allen drei Aufgaben eine Glanzleistung abgeliefert
und hat gezeigt, dass er zu Recht zu den fünf besten Hobbybäckern gehört, die
nächste Woche mit dabei sein werden.
Unser Bäcker der Woche ist...
Tammy.
Ich kann es gar nicht in Worte fassen. Ich bin so unfassbar geplättet, dass ich
einfach so weit gekommen bin. Ich bin total stolz.
Tammy, herzlichen Glückwunsch.
Dankeschön.
Ja, Tammy, auch herzlichen Glückwunsch von mir. Rot steht dir, solltest
zusehen, dass du die Schürze behältst.
Neben der guten Nachricht gibt es leider auch eine schlechte Nachricht. Und zwar
für den oder diejenige, der uns verlassen muss.
Wir haben in allen drei Aufgaben extrem viel von euch verlangt. Für zwei von
euch vielleicht ein wenig zu viel.
Steffen, Tanja.
Ihr beide habt zwar in allen drei Aufgaben solide Leistungen, aber keine
herausragenden Leistungen gezeigt. Und genau das ist es, was wir uns gewünscht
hätten von den verbliebenen fünf Kandidaten, die den Schritt in die
nächste Runde schaffen.
Von einem von euch glauben wir allerdings, dass er das Potenzial hat,
sich zu steigern und auf dem hohen Buck-Level von den anderen mitzuhalten.
Deswegen müssen wir uns heute leider von dir verabschieden.
Tanja. Ich bin mega traurig,
aber auch glücklich, so weit gekommen zu
sein und mit so vielen tollen Menschen und jetzt einfach erleichtert,
weil...
Der Druck ist immens und ich habe durchgehalten bis jetzt.
Ich war mega glücklich hier zu sein und werde alle wiedersehen.
Ich habe dich sehr gerne hier im Zelt gehabt und ich freue mich, wenn wir uns
wiedersehen, irgendwann vielleicht einmal.
Sehr gerne.
Vielen Dank.
Ja, und so geht es auch weiter und zwar in der nächsten Woche. Denn es werden
immer weniger Kandidaten und von denen verlangen wir natürlich immer mehr. Und
in der nächsten Woche wird es dann stilvoll und honorig. Und es wird
magisch. Und Sie, na Sie zaubern sich doch dann hoffentlich wieder vor den
Fernseher. Am Sonntag zur gleichen Zeit, denn da kommt das große Backen. Und wir
sehen uns wieder. Bis dahin. Tschüss.
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.