All language subtitles for Das.große.Backen.S07E04.Runde.4.Ein.kulinarischer.Trip.um.die.Welt!.720p.SAT1.WEBRip.AAC2.0.h264-LOOM

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Hallo liebe Freunde der gehobenen Backkunst. Das große Backen ist ja

Deutschlands größte Tortenshow. Doch damit geben wir uns nicht zufrieden.

Heute wartet auf unsere Kandidaten ein Trip um die Welt. Sie dürfen sich an

internationalen Backtrends austoben und sich selbst ein kleines Stück davon

backen. Es wird lehrreich, es wird lecker. Was will man mehr? Das große

Backen jetzt.

Es war eine Woche der Extreme.

Von Baiserobst-Torte bis Charlotte.

Acht Kandidaten mussten ihre filigranen Backfähigkeiten unter Beweis stellen.

Ihr Ziel, 10.000 Euro, der goldene Cupcake und ein eigenes Backbuch.

Jeder Fehler konnte sie aus dem Rennen kicken.

Nur sieben schafften den Sprung in die nächste Runde. Eine musste den

Backwettbewerb verlassen.

Caro, das ist einfach nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Ich hätte die

Böden geteilt. Ich finde sie sehr massiv.

Stößchen.

Also Schnäppchen danach braucht man auf jeden Fall.

Deswegen müssen wir uns heute leider verabschieden von Caro.

Ich bin Woche vier, Woche vier.

Der Wettkampf wird nicht leichter. Wir sind jetzt nur noch sieben. Da wird der

Konkurrenzkampf auch immer ein bisschen härter.

Ich finde es mega toll, das Abenteuer hier noch weiter erleben zu dürfen. Und

jetzt wird auch der Ehrgeiz größer, auch bis zum Ende zu bleiben.

Es ist ein einziger langer Backmarathon. Es wird gekämpft. Ei um Ei, Löffel um

Löffel.

Ich freue mich ganz besonders diese Woche, dass ich die rote Scherze tragen

darf. Eine Auszeichnung auf Zeit.

Es bringt auch eine gewisse Dynamik in unsere Gruppe, dass jeder mal die Chance

bekommt, vielleicht gelingt es mir diese Woche Bäcker der Woche zu werden.

Alter, du siehst so gut aus.

Liebe Jury, bon appétit.

Nur wer Schönheit und Geschmack bis zur Perfektion verbinden kann, hat Chancen

auf den Titel Deutschlands bester Hobbybäcker 2019.

Heute kommen auch Backwerkzeuge zum Einsatz, die man eher aus der heimischen

Werkstatt kennt.

Ich persönlich denke, dass eine Sicherheit mittlerweile ab jetzt keiner

mehr hat, weil ich glaube, dass kleine Fehler groß bestraft werden.

Präzision ist Standard.

Die Gruppe wird immer kleiner, das Auge von Betty und Christian wird immer

größer fokussiert auf unsere Torten und Gebäcke. Der Jury entgeht nichts.

Oh nein, oh nein.

Scheiße, mein Turm fällt ineinander.

Alle wollen hoch hinaus.

Es ist eine Konkurrenz und es ist ein Wettkampf und viel Chaos um einen herum.

Das erhöht natürlich nochmal die Spannung.

Hier schmiert's ab.

Scheiße, ey.

Heute geht es um Poke Cakes.

Wird gelöschert hier.

Buf, buf, buf. Geil, ey.

Und um Bauwerke der Welt.

Jetzt zittern schon die Knie und ich hoffe wirklich, noch ein bisschen da zu

bleiben. Dazu braucht es eine ruhige Hand.

Zeit, Leistung, voll auf Hochtouren.

Der Druck wird immer höher.

Ich habe das Gefühl, als ob mein Gehirn explodiert.

Mach die Platte sauber.

Der Wettbewerb läuft auf Hochtouren.

Ich habe mega Bock.

Jetzt geht's los.

Sieben Bäcker sind in Runde vier.

Hallo liebe Tortenheber und herzlich willkommen zurück im Backzelt.

Letzte Woche ging es fruchtig zu und da hat Tanja die rote Schürze geholt und

ist somit unser aktueller Bäcker der Woche.

Mal sehen, wie es in dieser Woche aussieht.

Wer die rote Schürze haben möchte, der sollte drei Aufgaben gut lösen und sich

mit internationalen Backtrends auskennen. Ich habe da zwei Experten,

das sind unsere Backtrendsetter, Motivtortenexpertin Bettina Schliephake

-Burchardt und Patisserie-Ikone Christian Hüms.

Ja, ihr beiden, ihr kennt euch nicht nur mit leckeren Backkreationen aus. Ihr

beide entscheidet auch, wer die rote Schürze bekommt und wer am Ende dieser

Folge wieder das Zelt verlassen muss.

Ja, derjenige hat nicht mehr die Chance auf den Titel Deutschlands bester

Hobbybäcker 2019.

Und er kann auch nicht sein eigenes Backbuch veröffentlichen.

Und da kommen wir auch schon zur ersten Aufgabe, denn es geht heute um Poke

Cakes.

Dieser Trend kommt aus den USA und Two-Poke heißt so viel, wenn man es

übersetzt, wie rumstochern.

Oder habe ich das richtig umrissen?

Also Stochern ist, glaube ich, ein bisschen brutal bei dem Feingebäck.

Eindrücken ist, glaube ich, das richtige Wort. Nach dem Backen muss euer Kuchen

an verschiedenen Stellen eingedrückt werden und dort kommt dann die Füllung

rein. Erstens kommt es auf eine schöne und gleichmäßige Verteilung an.

Ob das Verhältnis zwischen Teig und Füllung ausgewogen ist, wird man erst

beim Anschnitt sehen.

Ihr habt für diesen Kuchen zwei Stunden Backzeit.

Auf mein Kommando. Auf die Plätzchen.

Fertig. Backt.

Tempo und Zeitmanagement sind im Backzelt immer wichtig.

Dennoch sollen die Hobbybäcker ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Besonders eine verliert ungern Zeit und sportet gleich davon.

Kann man denn in der Zeit Eier trennen? Alter, wann hast du die Eier getrennt?

Jetzt kann man.

Es ist doch nicht wahr.

Wie trennst du, du machst die wirklich mit Schale da rein.

Das kann doch nicht sein.

Schnelligkeit alleine bedeutet aber noch lange nicht den Sieg. Ein ambitioniertes

Programm kann schon eher bei der Jury punkten. Nicht wahr, Evelyn?

Bei mir gibt es heute einen Vanille-Cookie-Biskuit mit einem Cookie

-Frosting. Und damit es auch ein bisschen fruchtig wird, habe ich mir

überlegt, dass ich eine Erdbeer-Fluchteinlage mache.

Kann Can mit dieser Art Kuchen überhaupt etwas anfangen?

Ich kannte Pokec vorher nicht. Ich habe es auch noch nie gemacht.

Und bin auch total gespannt, ob es heute funktioniert.

Hab mir einen Plan im Kopf gemacht.

Und der sieht so aus. Gelochter Vanilleteig mit Himbeerpüree, bedeckt

von Joghurt, Limettensahne und Himbeergelee, umhüllt von einem

abgeflammten Baiser-Mantel.

Sehr sportlich heute, very sportlich.

Sportsfreund Steffen setzt heute auf Maismehl.

Das weiß man ja hier unter das Mehlmischen, dass die Konsistenz vom

Teig ja ein bisschen anders wird und das ein bisschen saftiger wird.

Steffen will ein aromatisches Feuerwerk zünden.

In seinem Buttermilch-Zitronenkuchen verbergen sich unter der süßen

Baiserdecke ein scharfes Blaubeer-Chili-Püree und eine feurige

Erdbeer-Ingwer-Füllung.

Simones Spezialzutat des Tages, dunkler Muscovado-Zucker, also ungereinigter

Rohrzucker. Allzu viel davon hat sie nicht mitgebracht, deshalb sollte beim

Teig möglichst nichts schief gehen.

Oh nein, scheiße.

Fuck it.

Oh nein.

Meine Eischale ist da reingefallen und die hat die natürlich jetzt voll

mitgenommen. Oh nein.

Ich kann sie aber rausholen. Ach, Gott sei Dank. Das wäre richtig scheiße, wenn

jemand auf Eierschale beißen würde. Das fände ich selber ja auch nicht lustig.

Ich habe aber jetzt keine Lust, nochmal einen neuen zu machen.

Aber ich glaube, ich habe alles raus.

Besonders achten heute alle auf Tanja.

Sie ist die aktuelle Bäckerin der Woche.

Kann sie das hohe Niveau ihrer letzten Torten noch steigern?

Ich backe heute für euch einen Po-Cake Kokosnuss. Da sind

Kokosmilch und Kokosflocken im Boden. Und eine selbstgemachte Lemon Curd.

Diese Torte zielt auf Schokoholic Christian.

Der Po-Cake wird bei mir sehr schokoladig und kriegt ein Amarena

-Kirsch-Topping.

Zum Schoko-Haselnuss-Brownie kombiniert Tammy eine Amarena-Kirsch-Mascarpone

-Creme, Amarena-Kirsch-Sirup und die eingelegten Früchte als Dekor.

Ich liebe Amarena-Kirsche.

So hat jeder seine Vorlieben.

Bei Ferhat ist es offensichtlich Butter.

Und bei Tanja Kokosmilch. Bei einem Kokoskuchen ist das ja auch nicht

verwunderlich. Das ist ein straffes Programm, weil mein Teig muss gut 50

Minuten backen.

Und dann mit Auskühlen und dem Lemon Curd wird das schon eine knappe Kiste.

Das ist jetzt mein schwarzer Kakao, den ich jetzt mit in das Brownie-Rezept

reinmache. Und dadurch wird er so schön schwarz und dunkel. Schwarzer Kakao

färbt die Streusel und den Rührteig, den Simone mit saurer Sahne auflockert. Die

Löcher werden mit grünem Pistazienpudding befüllt, der Kuchen

umhüllt von Vanillesahne.

Alle haben sich ein strammes Programm vorgenommen, aber an zwei Böden

gleichzeitig traut sich nur Evelyn.

In meinen Teig werde ich jetzt diese Cookies einarbeiten. Ich werde die ein

bisschen zerstoßen und dann hebe ich die zum Schluss unter, damit es auch ein

bisschen crunchy wird.

An einer besonderen Teigtextur arbeitet auch Tanja.

In der Pfanne röste ich jetzt ein paar Kokosraspeln an.

dass man die nachher im Teig vielleicht auch ein bisschen sieht.

Tanja setzt auf Kokos mit Lemon Curd.

Tammy setzt lieber auf Brownie-Teig mit noch mehr Schokolade.

Ich habe jetzt gerade die backfesten Schoko-Chunks in meine Brownie-Teig

-Mischung gegeben.

Und das Coole daran ist einfach, dass die wirklich sich beim Backen nicht

auflösen. Man beißt wirklich bei jedem Stück auf ein knackiges Stück

Schokolade. Tanja denkt um die Ecke. Ich habe mich für eine viereckige Form

entschieden. Ich liebe viereckig.

Doch die Kreisfans sind in der Überzahl.

Ich habe meine Form mit Isoliertechnik eingewickelt, mit Küchenrolle und nasser

Küchenrolle und Alufolie.

Wenn man das um die Form macht, wird die nicht so heiß und der Teig in der Mitte

nicht so hoch.

So hat jeder seine Tricks.

Ferhards Vollkornteig ist fertig.

Es geht jetzt in den Ofen.

Für 40 bis 50 Minuten.

In der Zwischenzeit mache ich meine Füllung fertig und ja, wird gelöschert

hier.

Wenn man sagt, okay, man hat zwei Stunden Zeit, man backt nur einen Boden,

meistens macht man nur eine Cremefüllung, klingt recht einfach.

Allerdings kann relativ viel passieren.

Bedeutet zum Beispiel, wenn ich die Creme zu warm in den Boden reinfülle

oder der Boden selbst noch zu warm ist, saugt er natürlich diese Creme auf und

dann habe ich nicht den Anschnitt, den wir haben wollen.

Nicht nur Evelyn macht sich doppelt Stress.

Steffen bereitet zwei Füllungen vor.

Die Zutaten für meine Füllung ist Blaubeer-Chili.

Und für den zweiten Poke wäre Erdbeer-Ingwer. Ich soll mehr Risiko

gehen, mache ich jetzt.

Falls jemand die Pistazie vermisst, Evelyns Lieblingszutat findet man heute

an einem anderen Backplatz.

Simone kocht gerade Creme für ihren Pistazien-Pudding auf.

Und Can?

Ich mache gerade meinen schönen Himbeer-Poke.

Und den gieße ich jetzt hier schön ein. Meine Schürze soll sauer bleiben, also

einen Schritt nach hinten.

Und jetzt streiche ich es durch ein Sieb, weil ich nur den Saft haben

möchte. Die amtierende Hobbybäckerin der Woche bearbeitet Zitronenschalen und

nimmt Besuche von Juroren entgegen.

Tanja! Christian!

Wie geht's? Rote Schürze? Passt doch, perfekt. Schwarz und Rot, das steht dir.

Danke. Ich sehe Zitronen. Was wird's werden?

Ich stelle heute mein zweites Lemon Curd her.

Dein zweites Lemon Curd in deinem Leben? Ja.

Ah, okay. Ja, ich habe gedacht, hier bin ich, rote Schürze, da muss ich jetzt

ran. Ich lasse dich mal mit deiner roten Schürze hier alleine werkeln. Wir sehen

uns später.

Dankeschön.

Ferntzutaten gipfeln heute bestimmt wieder in einem Wortspiel.

Ich möchte die Jury mit einer meiner Lieblingsfrüchten überzeugen. Und zwar

geht es um die Kiwi, die goldene und die grüne Kiwi.

Und dazu habe ich mir einen super Titel überlegt, und zwar Let's Quist Again.

Oh Baby, Let's Quist Again.

Let's Quist Again, wegen Kiwi. Als Gelee und als Füllung soll sie der Torte eine

feine säuerliche Note geben. Süßer Gegenpart, Baiser-Tupfen mit

Himbeerkern.

Das ist mein Streusel für oben drauf.

Lecker, wa? Auf Kohle geboren.

Ich bereite jetzt mein Cookie-Frosting vor.

Dafür brauche ich Mascarpone, Frischkäse, hier die zerstoßenen Cookies

und das war's auch schon.

An einem Lemon Curd sind schon viele verzweifelt. Wie wird er bei Tanja?

Und sie rührt und sie rührt und sie rührt.

Es mag an den sommerlichen Temperaturen liegen, Südfrüchte stehen heute hoch im

Kurs. Ferra tendiert ja manchmal zur Überaromatisierung.

Auch heute?

Ja, die Kiwi ist krass im Vordergrund. Was ich noch machen würde, ist ein

bisschen Vitamin C mit dran machen, dass du nur eine gewisse Säure kriegst.

Okay, wie viel Vitamin C?

Abschmecken. Okay.

Der Punkt Säure ist nicht nur bei Kuchen, sondern generell bei Süßspeisen

unglaublich wichtig, weil dadurch kriegst du eine gewisse Leichtigkeit.

Wenn du diesen Overkill hast und nur Süß hast, dann ist es für die meisten Leute

einfach too much.

Evelyns Cookies landen im Frosting und Tammy freut sich über ihre Kirschen.

Ein warm aufgetragener Fruchtspiegel kann eine Torte zum Einsturz bringen.

Can will dieser Gefahr aus dem Weg gehen.

Ich mache meinen Himbeerspiegel. Und der kommt jetzt in den Frost.

Und wer hat?

Eine Spitze rein.

Das ist Vitamin C.

Ich muss halt ein bisschen vorsichtig sein, deswegen habe ich nur so eine

Löffelspitze genommen, weil ich und meine Aromen, wir sind halt keine besten

Freunde.

Vielleicht noch einmal.

Ihr lieben Puff. Pokémons kann man ja schon fast sagen bei diesen Kuchen.

Ihr habt jetzt Halbzeit, noch eine Stunde.

Oh nein!

Oh nein!

Wie soll das denn funktionieren?

Auch die Kollegen mit einer Torte kommen ins Schwitzen. Ich weiß nicht.

Einige Teige brauchen länger als gedacht.

Der ist noch komplett flüssig. Ich flipp aus, ehrlich.

Ferhat muss nicht ausflippen.

John verlässt sich gerne auf ihr Gefühl.

Mein Gefühl sagt, er ist durch. Also kann er in den Frost da.

Was mache ich denn jetzt?

Das wird echt knapp, ne? Weil ich habe ein Sahnetopping, ne?

Jetzt habe ich auf volle Pulle gemacht, aber ey, der ist schon fast 50 Minuten

drin. Meiner ist komplett flüssig.

Jetzt stelle ich mein Schmandtopping her.

Can werkelt an ihrer Joghurt-Limentensahne.

Schmeckt sehr fruchtig, sehr schön zitronig.

Steffen legt wie immer Wert auf Millimeterarbeit.

Ferhat arbeitet an seinem Boden unter dem Boden.

Ich habe jetzt weiße Schokolade geschmolzen und die werde ich mit

Kokosraspeln vermengen, um einen Knusperboden zu bekommen.

Eigentlich bedient Can keine Klischees, aber heute... Als Asiatin benutzt man

ein Stäbchen.

Ich glaube, die Löcher sind auf jeden Fall dick genug.

Ich habe jetzt nicht unbedingt eine Taktik, wie ich das jetzt machen soll.

Jeder Hobbybäcker pukt auf seine Art. Die eingedrückten Löcher müssen auf

jeden Fall groß genug sein, um die Füllung aufzunehmen.

Oh Gott.

Oh Gott.

Oh Gott.

Die ist auch schon am Füllen, ne?

Geil, ey.

So, genug gewartet.

Ich glaube, ich muss meinen Kuchen jetzt einfach rausholen. Der Moment der

Wahrheit. Und der Erleichterung. Also er ist auf jeden Fall durch.

Sieht man jetzt schön an der Stäbchenprobe, es bleibt nichts dran.

Und ich habe ja in dieser Isoliertechnik gebacken, dass der nicht in der Mitte so

eine Megakuppel macht. Und dadurch ist er jetzt schön relativ flach. Und er

wippt so schön.

Mein Brownie ist endlich draußen.

Sieht auch gut aus.

Ich packe jetzt schon mal meinen Ring drum und steche die Löcher ein. Und dann

wandert er ganz kurz in den Froster, damit er schnell abkühlen kann.

Man kann Steffen einfach nicht aus der Ruhe bringen.

Aber man kann es versuchen.

Alles genau abgemessen?

Vielmal Augenmaß, ja.

Die sieht so ordentlich aus. Alles so aufgereiht, sogar die Zahnstocher. Das

ist Wahnsinn.

Ja, systematisch halt. Wird jetzt auch jedes Stück gleich eingepikst?

Ja. Oh Gott.

Die Jury legt ja auch Wert auf Akkuratesse.

Ich mache es einfach nach Gefühl.

Man darf ja auch nicht bis ganz unten durchstechen. Man darf aber auch nicht

zu wenig reinstechen.

Auch ganz wichtig, das passende Pokerface.

Während die meisten direkt mit dem Löffelstiel poken, hat Ingenieur Steffen

seine Löcher vormarkiert.

Ich habe es genau abgemessen, dass wir alle gleich große Stücke haben.

Dass egal, wo sie nachher anschneiden, dass sie auf jeden Fall meinen Punkt

treffen. Das ist Amaretto.

Ich glaube, ich war beim Tränken bis jetzt immer ein bisschen zu zögerlich

und zu ängstlich. Deswegen haue ich hier jetzt ordentlich Sprit rein.

Steffen ist in seinem Element.

Bei der Aufgabe heute kann ich halt dieses Perfektionistische ein bisschen

ausleben. Also das ist das Schöne, was ich beim Backen genauso ausleben kann.

Und bei der Aufgabe heute sowieso.

Es grünen Kiwi und Pistazie. Ich fülle meinen Pistazienpudding, der noch

relativ warm ist, in die Löcher rein, dass ich ihn gleich auf jeden Fall

direkt zur Kühlung bringen kann.

Blaubeeren, Erdbeeren, Erdbeeren, Blaubeeren, Blaubeeren, Erdbeeren.

Das sollte aufgehen.

Tanja bringt ihren Lemon Curd zum Einsatz.

Evelyn füllt den ersten von zwei Böden.

Und Ferhat hofft, dass er die Jury genauso überzeugen kann wie sich selbst.

Oh, das ist geil.

Das schmeckt geil.

So, ein letztes Mal klopfen, ab in den Poster.

Und schnell auf die Uhr geschaut.

So, ihr könnt ein bisschen pokern hier mit der Zeit. Ihr habt noch 30 Minuten.

Nee, oder?

Scheiße.

Okay, Himbeeren auswählen, Himbeeren auswählen, Ferdinand. Wähl deine fucking

Himbeeren auswählen. Mein Himbeerspiegel gefällt mir, aber ich gleiche ihn

nochmal an. Nicht, dass die Jury wieder sagt, das ist mir zu dick.

Ich mache nicht einen Cake, sondern ich setze zwei aufeinander.

Und das ist zwar mit Risiko verbunden, da es zeitlich gesehen noch ein bisschen

knapper für mich ist, aber irgendwie muss man hier herausstechen.

Ob die Torte richtig steht, zeigt sich jetzt.

Sehr glücklich.

Oh, das sieht so gut aus.

Ich warte, dass mein Kuchen kalt wird.

Jetzt so in den letzten, ich will jetzt noch ein paar Minuten abwarten, dass der

auch wirklich durchgekühlt ist und dann, ja, dann hole ich ihn raus und dann kann

ich ihn schnell einstreichen.

Hoffe ich.

Echt, tschüss.

Ich glaube, die ist zu weich.

Ganz langsam, Tammy.

Es geht so, also es sieht jetzt nicht so optimal aus.

Scheiße.

Nehme ich das jetzt ab?

Ich nehme das jetzt ab.

Ich habe das Gefühl, dass meine Creme nicht den besten Stand hat.

Vielleicht bilde ich es mir auch ein, aber es kommt so ein bisschen runter.

Jetzt geht's los. Auf Joghurt, Mousse und Himbeerspiegel streicht Can nun die

Meringue. Bei Steffen wird die Baiserhaube ganz besonders aufgetragen.

Ich glaube, es sind immer 23,5 Noppen, aber ich kann es nicht 100% sagen.

Ferhat macht Kleinkunst und Evelyn Kunst am Bau.

Ein Stück ist das langweilig.

Also ich probiere mich einfach jetzt mal an den Kuchen aus, den höher zu bauen,

als man den normalerweise kennt.

Camille ist schon weiter.

Ich muss jetzt dekorieren.

Ferhat bearbeitet wohlplatzierte Baiser-Tupfen und Simone hackt Streusel.

Nur nicht die Zeit vergessen.

Ich habe nichts vergessen, aber ich bin fertig.

Mal in der Zeit.

Liebe Kandidaten, ich habe gerade gehört, Pferd ist fertig. Dann können

wir eigentlich hier Schluss machen, oder? Aber ich gebe euch, weil ich heute

gute Laune habe, noch zehn Minuten.

Oh mein Gott.

Nein, nein, nein, nein, nein.

Scheiße. Das wird jetzt echt knapp.

Gott, oh Gott, oh Gott.

Wie soll ich das denn ordentlich hinbekommen?

Wir haben jetzt noch zehn Minuten. Ich muss die Torte jetzt noch dekorieren.

Mir ist jetzt gerade leider ein Stück von meinem Kuchen abgebrochen, als ich

ihn rausgenommen habe.

Das Teil drehe ich jetzt natürlich nach hinten.

Scheiße, ey.

Ja, hier schmiert es ab.

Ich glaube, dass irgendwas mir mit der Gelatine nicht gelungen ist.

Nein.

Wie riecht mein ganzer Kuchen auseinander?

Der fertige Ferhat hilft, wo er kann. Für die anderen beginnt der Kampf

Perfektion gegen Fertigwerden.

Das ist eine klassische Sahne mit Vanille, weil ich finde, durch die

Pistazien und den Schokoladenbohnen ist schon echt viel Geschmack.

Und deswegen habe ich da auf ein einfaches Topping gesetzt.

Ob diese Rechnung aufgeht, entscheidet nachher die Jury. Für Korrekturen bleibt

nun nur noch wenig Zeit.

Ich möchte keinen Druck aufbauen, aber es sind nur noch zwei Minuten.

Kriegen wir hin, kriegen wir hin.

Evelyn, brauchst du Hilfe, Schatz? Der Fair hat immer noch einen Hilfsbereich.

Ich versuche jetzt in den letzten Minuten irgendwie meine Deko noch zu

retten.

Ich

versuche

jetzt im Eisfach einfach so ein bisschen was noch zu dekorieren. Ich merke aber

schon hier unten am Fuß, dass mein Boden noch heiß ist.

Soll ich nicht hier erstmal den Rand eincremen, bevor die Zeit abläuft?

Danke, danke.

Komm schon, wir müssen uns echt beeilen. Mach die Platte sauber.

Die letzten Sekunden brechen an.

Zehn.

Neun.

Okay, ich muss meine Torte rausholen. Acht.

Sonst habe ich keine mehr.

Sieben.

Sechs.

Drei.

Zwei.

Eins.

Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.

Ich liebe euch.

Bis aufs Letzte.

Ehrlich, mein Boden hat echt viel zu lange gebraucht. Das Einstreichen war

zum Schluss echt doof. Ich wollte eigentlich nur so ein paar Wellen

reinmachen. Ich bin fertig.

Es ist halt nicht so gelaufen, wie es hätte laufen sollen.

Ich habe improvisiert. Mein Teig hat auch länger gebacken oder ich habe ihn

einfach aus Angst länger drin gelassen.

Ich habe ihm dazwischen keine ausreichend lange Kühlzeit mehr gegönnt

und dann kommt halt sowas bei rum.

Umsetzung gemäß Zeichnung passt.

Aufteilung gemäß Planung passt.

Sie sollten auf jeden Fall das so erwischen mit dem Poke, wie geplant von

dem her.

Nicht an jedem Backplatz ist es nach Plan gelaufen.

Aber die Torten können sich dennoch sehen lassen.

Ich habe mega Respekt, wenn sie anschneiden, dass sie auch genau die

Löcher treffen.

Setzen das Messer ein paar Zentimeter nebendran, könnte es eine knappe Kiste

für mich werden.

Wenn das Thema hoch ist und da kein Punkt zu sehen ist, heißt es am Thema

vorbei, sechs und sitzen.

Die erste Aufgabe der Woche kann die Richtung vorgeben. Wer kommt dem Traum

von der roten Schürze näher?

Und wer muss in den nächsten Aufgaben alles geben?

Ach, köstlich sieht's aus.

Und alle Rezepte finden Sie online auf dasgroßebacken.de. Und dann können Sie

es auch gerne mal ausprobieren. Viel Spaß dabei.

Und wir beginnen jetzt mit der Verkostung. Und ich glaube, ihr habt

auch schon Appetit. Und man sagt ja immer, lieber ein Loch im Kuchen als im

Bauch. Und deshalb beginnen wir jetzt bei Evelyn.

Im Inneren ist ein Vanille-Cookie-Biskuit und die Löcher

habe ich ausgefüllt mit einer Erdbeerfruchtfüllung und einem Cookie

-Frosting. Und damit das Ganze noch ein bisschen fruchtiger wird, habe ich auch

frische Erdbeeren mit eingearbeitet.

Das, was du drin hast, kann man als Dekoration schön erkennen.

Der Einstrich ist jetzt so ein bisschen wild, aber das finde ich völlig in

Ordnung.

Erstmal ist es spannend zu sehen, dass du...

zwei Böden gemacht hast. Hier in der Mitte sogar noch mit Füllung. Und hier

unten sieht man eine von diesen gefüllten Pokes. Es ist genau sauber

reingearbeitet. Es ist auch unten nicht durchgelaufen. Vom Prinzip her da

technisch alles richtig gemacht.

Ja, sobald man Schokolade irgendwie irgendwo mit reinmacht.

hat man auf jeden Fall schon mal eine gewisse Prozentzahl an Punkten bei mir

auf dem Tacho. Der Boden ist hervorragend, schön saftig, gut

durchgebacken. Und die Creme ist für mich tatsächlich auch ein Gedicht.

Die beiden Böden sind gut gebacken.

Ich hätte mir vielleicht einen Tick mehr Erdbeere gewünscht. Also dass du oben

nicht mit Cookie gefüllt hättest, sondern da auch nochmal mit Erdbeere.

Dann wäre es richtig der Knaller gewesen.

Vielen Dank.

Mr. Millimeter.

Ich glaube, den Spitznamen wirst du jetzt von mir nicht mehr los.

Glaube ich auch nicht.

Lange nicht mehr so präzise was gearbeitet gesehen.

Das Einzige, was mich so ein bisschen stört, ist halt bei den Limetten die

Schale. Ich bin da nicht so ein Freund von, weil wenn man raufbeißt, ist es

einfach nicht lecker.

Aber mir gefällt es sehr von den Farben. Man muss sagen, mit dem Baiser hast du

wirklich wunderbar gearbeitet, schön abgeflämmt. Von daher ist die

Präsentation schon so, wie ich es mir vorgestellt habe.

Man sieht hier definitiv die Pokes mit den Füllungen drin.

Das hast du genau abgezirkelt.

Das hat hervorragend funktioniert.

Ich finde die Kombination sehr spannend, auch mit dem Baiser.

Erdbeer mit Ingwer ist so ein bisschen untergegangen. Ich glaube, davon hätte

ich gerne ein bisschen mehr gehabt.

Mir gefällt die Heidelbeermarmelade, weil vor allen Dingen das Chili halt

auch nicht nur als Schärfe, sondern auch als Aroma rüberkommt. Der Boden ist was

genau? Ein Rührteig, aber mit Polenta und Buttermilch. Und das ist das, was

mich gerade so ein bisschen zum Lächeln gebracht hat. Also der Boden an sich ist

sensationell. Dankeschön. Vielen Dank.

Man ahnt überhaupt nicht, was sich drin verbirgt. Das macht es natürlich umso

spannender. Und hier draußen, nicht nur einfach die Meringue rangemacht, sondern

tatsächlich auch noch ein bisschen Struktur gezogen. Das gefällt mir schon

sehr gut.

Was soll ich dazu sagen?

Präsentation, 100 Punkte.

Du hast dir beim Aufbau extrem viel Mühe gegeben.

Alle Massen sind fest, haben die richtige Konsistenz, nichts läuft aus.

Auch hier die Löcher sind nicht ausgetreten, sind im Teig drin. Auch der

Boden hat für mich eine schöne Konsistenz.

Der Biskuit ist super sensationell gebacken.

Du hast überall diese Tropfen, die wir sehen wollten. Die Joghurtmus ist super

cremig. Macht das Ganze halt einfach unglaublich leicht, obwohl du Baiser

obendrauf hast. Du hast alles richtig gemacht, unglaublich viel Arbeit

investiert. Und wenn man das alles zusammen ist, ist es für mich einfach

nur letztendlich ein Gedicht. Christian hat alles gesagt, was zu diesen Kuchen

zu sagen hat.

Vielen Dank. Dankeschön.

Ich habe euch heute einen Kokosboden mitgebracht, mit Kokosmilch und

Kokosflocken geröstet. Und in meinen Löchern befindet sich ein

selbstgemachter Lemon Curd. Du hast deine Torte relativ offen gelassen. Das

heißt, neudeutscher Naked Cake.

Das heißt, wir können hier wirklich den Boden sehen. Von der Seite her alles

sehr schön gleichmäßig. Du hast jetzt keine großartige Dekoration gewählt,

aber für mich sieht das sehr appetitlich aus.

Man sieht sehr schön die Füllung, die da drin ist. Alles richtig gemacht.

Ich persönlich hätte jetzt nicht darauf getippt, dass du zum zweiten Mal in

deinem Leben einen Lemon Curd machst, weil der ist dir wirklich sehr gut

gelungen. Oben dieser Schmand, der gibt dem Ganzen tatsächlich den richtigen

Kick. Für mich ist das persönlich von oben bis unten wirklich sehr, sehr

lecker. Und du hast alles für mich genau auf den Punkt hinbekommen. Also auch der

Boden hat eine tolle Konsistenz, ist auf den Punkt gebacken.

Vielen Dank. Vielen Dank.

Mein Biskuit besteht aus Vollkornmehl und ein bisschen...

Zitronensaft und Zitronenabrieb. Gefüllt wurde der Kuchenboden mit goldener Kiwi,

grüner Kiwi und Nektarine. Und obendrauf habe ich noch Baiser-Tüpfchen gemacht.

Beim Baiser gut abgeflämmt, gut aufgespritzt. Vielleicht ein Tick zu

weich gewesen, das Baiser.

Das sieht man mal, wenn es so ein bisschen zerläuft.

Wir schneiden mal an.

Es ist so ganz leicht zu erahnen.

Auf jeden Fall diese Löcher etwas größer machen, etwas tiefer machen, mit dem Pox

ein bisschen großzügiger sein.

Geschmacklich gesehen ist die Kiwi permanent die ganze Zeit da. Das hast du

für mich sehr, sehr gut umgesetzt.

Mein Highlight ist allerdings der Boden.

Weil durch dieses Roggenmehl hast du halt einfach ein ganz anderes Gefühl für

einen Biskuit. Ich hätte wirklich gerne mehr von den Pokes gehabt, weil ich

glaube, dann hätte er so ein bisschen mehr Leichtigkeit noch bekommen.

Vielen Dank.

euch eine Flower Power Amarena Kick Wiese mitgebracht und außenrum die

Blüten. Das sind Kornblüten, die dürft ihr auch mitessen.

Man muss sich immer nur zu helfen wissen.

Genau. Die Torte wollte nicht so ganz bei dir bleiben.

Davon sieht man gerade nicht so viel.

Ich schneide mal an.

Ja, da ist ein Poke.

Ich bin sehr gespannt, ob wir da noch mehr Pokes drin finden. Auf der Seite

ist auch ein kleiner, bei so einem schweren Schokoladenboden sind natürlich

dann so Pokes extrem hilfreich, damit der Boden ein bisschen lockerer wird.

Die Kombination mit der Amarena-Kirsche passt tatsächlich sehr, sehr gut

zusammen. Die Sahne oben oder die Creme, die du oben gewählt hast, die ist...

Halt noch sehr, sehr soft und kann halt gegen dieses Schokoladen-Moped, was da

unten drunter sitzt, überhaupt nicht ankommen. Da muss man auf jeden Fall

noch ein bisschen nachjustieren. Und aufpassen bei der Creme, dass die

wirklich dann die richtige Konsistenz hat.

Vielen Dank. Vielen lieben Dank.

Ich bringe euch heute ein Schwarz-wie-die-Nacht-Poke-Cake mit.

Der Boden besteht aus einem ganz, ganz schwarzen, kakaoartigen Pulver. Und die

Pokes wurden gefüllt mit Pistazien-Weiße-Schokolade-Pudding.

Und darauf habe ich aus Zartbitterkuvertüre und Pistazien noch

einen kleinen Crunch drauf gemacht und alles mit einer klassischen Sahne

eingestrichen. Er sieht von außen etwas wild aus. Ja.

Heute haben wir euch schon eine Zeit gegeben, die sehr charmant von uns war.

Dann wollen wir auch gerne richtig ausdekorierte Torten sehen.

Oben drauf ist auch nochmal dieser Schokosand, ne? Genau, ich habe noch

einen Streusel gemacht, genau.

Und hattest du noch ein bisschen mehr?

Ich hatte noch ein bisschen mehr, ja.

Komplett. Okay.

Wenn man es dann halt mit dem Sand komplett verkleidet, dann tust du dir

natürlich einen Gefallen. Das, was von außen vielleicht nicht ganz funktioniert

hat, kannst du damit natürlich wunderbar verdecken.

Es ist ein Highlight, wenn ich so eine Farbe auf schwarz habe. Die Kombination

ist einfach sehr schön.

Und von daher wäre es natürlich umso besser gewesen, wenn tatsächlich noch

ein paar Löcher mehr gewesen wären und man wirklich immer wieder dieses

hellgrün gehabt hätte.

Der Boden, super saftig. Er ist sensationell.

Für mich persönlich könnte es ein bisschen mehr Pistazie sein. Ich habe

jetzt tatsächlich einzig und allein nur diesen Boden.

Und ein bisschen Pistazie durch das, was du oben drauf gestreut hast. Also da

musst du definitiv noch bei den Proportionen ein bisschen nachjustieren.

Vielen Dank.

Dankeschön.

Ja, jetzt waren wir mit dem ersten Backtrend in den USA und unser kleiner

Trip um die Welt geht weiter. Wir kommen ins nächste Land. Ich verrate noch

nicht, wo es hingeht, aber ich sage euch schon mal, es wird die technische

Prüfung sein.

Bei der technischen Prüfung kommt es auf das Handwerk an.

Es handelt sich heute um ein sehr ungewöhnliches Gebäck. Vielleicht sagen

euch die Zutaten ja schon, was es sein könnte.

Denkt diese bitte jetzt auf.

Was ist das denn?

Oh. Eine saftige Überraschung.

Oh, das riecht geil.

Ist doch irgendwas mit Zitrone.

Boah, riechen tut das schon mal geil. So zwischen Zitrone und Grapefruit.

Aber trotzdem...

Undefinierbar. Ich kann mir heute überhaupt nicht vorstellen, was wir

backen müssen.

Ich stehe voll auf dem Schlauch.

Wir haben eine riesen Backform.

Wasserbad. Meinst du?

Die Reise geht meiner Meinung nach Richtung Osten. Das heißt irgendwie

Thailändisch, Chinesisch, Neuseeland, irgendwo in dieser Ecke.

Japanisch eventuell sogar.

Irgendwas Luftiges. Ich wette, wo wir das unterheben müssen.

Ach nee, meinst du?

So.

Ich sagte ja schon, es handelt sich um ein ungewöhnliches Gebäck. Es ist nicht

amerikanischen Ursprungs, aber es kommt auch nicht aus Europa.

Vielleicht aus Asien.

Sponsch oder so.

Dreht das Rezept jetzt um.

Schwammschnitten mit Juso-Gel und Mandel-Crumble.

Boah, wie sollen wir einen Sponch-Cake in Schnitte teilen?

Ist doch voll schwer.

Also wir müssen drei gleich große machen.

Juzugel, noch nie gemacht. Ich bin mal gespannt, wie es schmeckt. Voll geil.

Der Schwammkuchen hat eine einzigartige Textur. Damit ihr die wirklich perfekt

umsetzt, müsst ihr jeden einzelnen Arbeitsschritt sehr sorgfältig

abarbeiten. Der Kuchen hat kein großes Dekor und ist eher geradlinig und

puristisch und wirkt durch seine Schlichtheit.

Umso mehr müsst ihr auf sauberes und akkurates Arbeiten achten und uns am

Ende drei identische...

super edle Schnitten mit den Maßen 12 x 5 cm präsentieren. Ihr habt für diese

Aufgabe 2 Stunden Zeit.

Betty und Christian sollen natürlich nicht wissen, wer hier welche

Schwammschnitten gemacht hat.

Deshalb dürft ihr jetzt gerne spazieren gehen.

Toi, toi, toi. Wir sehen uns nachher. Danke.

Seid ihr bereit? Ja. Dann kann es losgehen. Auf die Plätzchen.

Fertig. Der Schwammkuchen schwemmt ordentlich Adrenalin in den Kreislauf

der Hobbybäcker.

Mit Yuzu-Sake und Aga-Aga, der japanischen Gelatine, backt man nicht

gerade täglich. Das Backzubehör kommt auf den Tisch. Dann werden sechs Eigelb

mit einem kompletten Ei gemischt. Auf der anderen Seite braucht man acht

Eiweiß. Das geht auch nur in Japan auf. Aber nicht lange denken, machen.

Ich habe richtig Respekt vor diesem Rezept und habe jetzt auch echt gerade

Schiss, dass irgendwas schief geht.

Mal eben gucken, für den Crumble 550er Mehl.

Genau, normales Mehl.

Crumble kennt man, das meiste andere ist neu.

Ich mache gerade Multitasting. Ich schlage meinen Eischnee und erwärme mein

Öl gleichzeitig.

Das Öl darf nicht über 100 Grad erwärmt werden.

Jetzt habe ich 90, jetzt nehme ich es runter, bevor es zu heiß ist.

Ich glaube, das ist eine gute Temperatur.

Jetzt tue ich das Mehl.

Vorsichtig aber sachte in den Öl.

Und wie weiter?

Hier steht jetzt in dem Rezept, dass ich das Mehl vollständig aber vorsichtig

untermehlieren soll. Und dann kommt die Milch dazu.

Und zwar genau 100 Milliliter mit einem Holzlöffel. Also ganz ehrlich, ich

glaube mit der Hand geht es schneller.

In der technischen Prüfung müssen unsere Kandidaten den japanischen Schwammkuchen

machen. Ein Schwammkuchen ist ein sehr feiner Biskuit, der im Wasserbad gegart

wird, eine sehr feine Struktur hat und sehr empfindlich ist.

Wenn man sich die perfekte Yuzu-Schwammstinte vorstellt, dann hast

du unten diesen hellen Boden, eine dünne Schicht von dem Yuzu-Gelb und obendrauf

ein goldgelb gebackter Mandelquam. Da wollen wir natürlich eine sehr feine

Struktur haben und nicht so richtig grobe Streuse, wie man es vielleicht

hier vom Apfelkuchen erkennt.

Wir geben Maße vor von 12 mal 5 Zentimetern und das müssen unsere

Kandidaten definitiv einhalten.

Asiatisch ist für mich einfach puristisch. Ich brauche jetzt kein

Shishi drumherum, ich brauche keine Dekoration.

Das Ganze soll uns einfach sehr edel präsentiert werden.

Dieser Kuchen, der hat super viele kleine Stolpersteine. Ich bin gespannt,

wie unsere Kandidaten diese Aufgabe meistern.

Das Mehl ist im Öl, die Milch ist im Mehl.

Sechs Eigelbe ganz vorsichtig mit einem Teigschaber unterrühren. Ja, der Teig

muss vorsichtig hergestellt werden. Das weiß auch Evelyn.

Der Teig muss sehr behutsam bearbeitet werden, damit die Pohrung auch schön

luftig wird später.

Hat dein Eischnee Zuckerkristalle oder hast du das aufgelöst? Also so lange

geschlagen, bis es auflöst? Hat keine mehr. Perfekt. Was die Verschmelzung des

Eischnees mit dem Teig betrifft, hat die Jury klare Regeln vorgegeben.

Wir müssen ein Viertel vom Eischnee glatt unter den Teig rühren, vorsichtig.

Und den Rest des Eischnees noch unterheben.

Und aus so einer Schüssel jetzt so ein Viertel rauszupicken, ist natürlich

immer schwierig.

Hier, so ist wahrscheinlich ein Viertel, vier Teile. Könnte hinkommen.

Ich versuche jetzt mit so drehenden Bewegungen hier den Eischnee ein

bisschen aufzuteilen, dass es nicht so einen riesen Klumpen gibt.

Und dann halt sukzessive wirklich so in japanischer Art gemütlich und bedächtig

schön unterzurühren.

Zen oder die Kunst, einen Schwammteig zu backen.

Bei dieser Aufgabe sehe ich mich in keinem Punkt irgendwie im Vorteil, weil

ich einfach nur überhaupt gar keinen Plan habe von dem, was ich hier mache.

Simone macht ihre Teigstruktur mit dem Schaber kaputt.

Steffen profitiert beim Auskleiden der Backform von seiner Leidenschaft für

Geometrie.

Perfekt, perfekt, perfekt. Die Vorbereitung ist perfekt.

Perfekter geht's nicht, aus meiner Sicht.

Echte Ingenieurskunst. Ich lieb's allgemein geradlinig, ja, in jeder

Hinsicht. Nicht nur bei Steffen läuft's gerade.

Wow. Oh mein Gott. Also der Teig gefällt mir sehr gut, weil es so schön luftig

ausschaut. Der Teig kommt jetzt für eine Stunde ins Wasserbad.

Ich habe noch nie einen Kuchen in einem Wasserbad gebacken.

Deswegen bin ich auch voll gespannt, wie er von der Konsistenz dann später ist.

Oh geil, wie hast du das so hinbekommen?

Geschlagen? Mit dem Schneebesen. Wow.

Jetzt wird eine Stunde gebadet.

Ciao Kakao.

Doch nur der Teig hat Zeit für Wellness.

Hast du ein gutes Gefühl, du alter Japaner? Ja, sicher. Mit dem nachher.

12 von 5. Machst du dann auch die Geräusche dazu, wenn du deinen Schnitt

nachher so schneidest? Ja, klar.

Yuzu ist eine erstmalig in China gezüchtete Zitrusfrucht.

Ich habe jetzt Yuzu-Sake zusammen mit dem Apfelsaft gemischt. Jetzt kommen

noch 50 Gramm Zucker rein und Agar-Agar, damit das schön geliert.

Ich habe noch nie mit Agar-Agar gearbeitet, sondern eher nur mit

Gelatine.

Und deswegen bin ich ein bisschen gespannt, wie das hier sein wird.

Agar-Agar ist eine vegane Alternative.

Ein Teelöffel ist so wirksam wie vier Blatt Gelatine.

Ich lasse das jetzt nochmal so eine kurze, halbe Minute aufkochen, damit der

Agar-Agar sich auch bindet.

Meinst du, das ist in Ordnung so?

Kühlt auf jeden Fall schneller ab dann, ne?

Beim Crumble kommt es auf das Mehl an.

So, jetzt bereite ich diesen Mandel-Crumble zu.

Dafür brauche ich Mehl.

Da muss ich jetzt 50 Gramm Mehl, T550, das ist eine andere Mehlsorte. Fragt

mich jetzt bitte nicht, was das ist. Keine Ahnung, ist eine andere Mehlsorte.

Wahrscheinlich weniger Roggen oder so. Keiner, Weizen, whatever.

Das ist wohl ein bisschen feineres Mehl, würde ich jetzt mal behaupten.

T550-Mehl ist griffiger und nimmt langsamer Feuchtigkeit auf.

Warst du schon mal in Japan?

Nein, aber ich liebe es. Kannst du Chinesisch? Ein bisschen nur, aber ich

kann mehr Vietnamesisch.

Vietnamesisch? Ich kann einen japanischen Satz. Was denn?

Haruka Kita.

Boah, hört sich sexy an.

Gerne. Ich weiß nur nicht, was es bedeutet.

Ist ja auch egal, hat auch nichts mit dem Kuchen zu tun.

So, fertig.

Hier wird mit Liebe gecrumbled.

So, aber ich glaube, die sind mittlerweile schön.

Auch Eni bekommt etwas ab.

Ich bin sehr knicksig. Ich liebe das schon. Es sind jetzt gute

Hunsrückerstreuse.

Hunsrückerstreuse? Du weißt, es ist ein japanisches Gebäck.

Wir haben auch Japaner am Hunsrück.

Japan ist uns sieben Stunden voraus. Das könnt ihr leider nicht mehr einholen.

Aber ihr solltet trotzdem die Zeit im Blick haben. Es ist halb Zeit. Ihr habt

noch eine Stunde.

Okay, komm, Gas geben.

Ach du Scheiße.

Oh wei.

Das ist jetzt das gelierte Yuzu-Gen. Das hat jetzt eine schöne Konsistenz hier.

Abgebunden über das Agar-Agar.

Und ich mache jetzt schöne, kleine, gleichmäßige Würfel. Ein bisschen

Akribie, japanisch. Und dann mixt man den ganzen Mist und dann... Bei Steffen

läuft es wie geschmiert. Dank Agar-Agar kann man an jedem Backplatz eine kleine

Glibber-Party feiern.

Guck mal, wie geil das ist.

Und das kann man essen?

Schmeckt asiatisch.

Can mag's nicht.

Das sieht nicht so lecker aus. Soll das so sein?

Naja, es sieht überall so aus.

Oh Gott, soll das so sein?

Passt die Konsistenz schon?

Das ist noch nicht ganz geschmeidig. Ist das bei dir auch so ein bisschen

gewesen? Bisschen klumpig? Darf ich mal probieren? Ja.

Genauso. Also auch von der Konsistenz war das nicht glatter?

Das ist so. Da steht ja Gelee, also so ein Gel.

So wie als ob du mit Zeitungspapier so einen Luftballon als Gleister abdeckst.

Ist das so?

Sieht doch so aus, oder nicht?

Komisch.

Während Tammy das Gel umfüllt, dämmert es Evelyn.

Ich habe einen dummen Fehler gemacht.

Warte. Ich habe dieses T525 aus Versehen in den Biskuit

reingemacht. Ich hoffe,

es merkt kein Mensch. Dabei sollte der Teig durch das andere Mehl besonders

fein werden.

Im Rezept stehen zwei verschiedene Sorten Mehl.

Und ich habe jetzt quasi in den Kneteig das Mehl reingemacht, was quasi in

diesen Schwammkuchen kommt.

Und ja, hoffentlich wird mir das später nicht so verhängnis. Jetzt mal nicht so

schwarz sehen, noch ist nichts verloren.

Ja, aber die sieht gut aus.

Also meiner ist eigentlich ziemlich.

Gerade. Also gerade.

So hochgegangen, ja. Meine hat so eine Haube.

Und bei Steffen?

Ich habe die Streusel jetzt schon im Ofen, dass die nachher abkühlen können.

Weil ich sehe jetzt gerade noch keinen, der die Dinger drin hat.

Steffen hat seinen Pfann schon drin. Der ist wohl runtergegangen, ne? Ja.

Niemals den Backofen bei so einem Teig aufmachen. Das ist wie ein Sofet. Das

ist ein Mord.

Vielleicht hätten wir den Backofen nicht aufmachen sollen, aber ich habe von

Grund auf schon die Höhe. Und bei dem her ist es nicht so schlecht.

Ich habe diesen Teig noch nie gemacht und ob er jetzt so aufgeht, wie er in

meinem Ofen aufgeht, ich hoffe, es ist genauso erwünscht. Er braucht noch ein

bisschen. Ein Viertel des Eischnees beruht dann mit dem Schneebesen unter

die Masse. Und das habe ich mit dem Spatel gemacht.

Es liegt am Eischnee. Du musst am Anfang langsam rühren. Und wenn genug Bläschen

entstanden sind, machst du ein Löffel. Dann schlägt das Ding. Dann schlägst du.

Du musst mit deinem Bauchgefühl spielen.

Das ist ein Gefühl vom Bauch in die Hand. Ich habe genug Bauch, aber kein

Gefühl.

Steffen's Crumble ist fertig.

War das den eingefallenen Kuchen wert?

Auf die Plätze, fertig, los.

What the fuck? Oh Gott.

Ich bin gerade so glücklich. Und jetzt lasse ich ihn kurz abkühlen. Andere

haben ein schlechteres Gefühl.

Ich will ihn nicht rausnehmen.

Katastrophe. What the fuck?

Er hat nicht die Höhe wie bei den anderen.

Ich hoffe, dass er jetzt nicht so einfällt, dass ich nur noch ein Loch

habe. Einzig und allein Steffens Crumble ist fertig gebacken. Bei allen anderen

kommt er jetzt erst in den Ofen.

Christian hatte gesagt, ihr sollt zärtlich mit eurem Kuchen umgehen. Ich

hoffe, ihr denkt daran. Legt viel Liebe rein. Ihr habt noch 30 Minuten.

30 Minuten. 30 Minuten.

Ach du Heiland.

Evelyn bereitet den perfekten Schnitt vor.

Wir haben eine Größe vorgegeben bekommen, und zwar 5 mal 12 Zentimeter

schnitten. Und ich schaue, dass ich mir das jetzt erstmal vormale, damit ich mir

so ungefähr das auch später zurecht schneiden kann.

Auf diese Idee kommen auch andere Kandidaten. Dann wird die oberste

Backhaut des Schwammkuchens abgeschnitten.

Ich muss jetzt ganz, ganz vorsichtig.

meine Schnittchen zuschneiden und möchte natürlich, dass die besonders akkurat

und gerade sind.

Eben im japanischen Stil. Und wie ist die Konsistenz des Schwammkuchens?

Das sieht halt so mit den Poren schön schwammig aus, wie so ein Schwamm halt

auch aussehen soll.

Man weiß es aber nicht. Also die Jury ist immer sehr penibel und wir wissen

das nicht.

Okay, so, das ist der Block.

Ich bringe jetzt mal auf das Maß, was wir brauchen und dann gucken wir mal,

wie es weitergeht.

Weiter geht es mit dem Yuzu-Gel.

Das muss auf den Schwammkuchen aufgetragen werden.

Gerne mit Akkuratesse und dem richtigen Gerät.

Auch für die Höhe der Schicht gibt es eine genaue Ansage.

Also die Schicht, die sollte nicht höher als 1 cm werden.

Ich bin jetzt bei 1,5 cm.

Das heißt, ich versuche so ein bisschen von der Schicht.

runterzukratzen. Das kann man mit einem Samurai-Schwert machen.

Muss man aber nicht.

Das ist ja Millimeterarbeit hier. Kein Wunder, dass das die Chinesen gemacht

haben. Die Japaner.

Boah.

Lecker. Ich darf jetzt schon mal einen kleinen Rest probieren. Und für euch

hier im Zelt, ihr habt jetzt noch 10 Minuten.

Oh nein.

Oh Mann ey.

Scheiße. Es muss was in 10 Minuten werden.

Tammy kriegt Puls.

Scheiße, ich hab falsch geschnitten.

Ich bin so doof.

Ich habe es wieder falsch geschnitten.

Das passiert ihr öfter. Die werden auf jeden Fall abmessen und sehen, dass es

nicht 5 cm sind. Aber ich habe es jetzt lieber 3 mal exakt als irgendwie 1, 5 cm

und den Rest so. Deswegen teile ich jetzt 14 durch 3.

Und das sind 4,5.

Nee, Quatsch. 4,75.

Die Schnitten sollen eine Größe von 12 mal 5 Zentimetern haben. Der Crumble

wird erst nach dem Zuschnitt aufgestreuselt. Bei Evelyn ist er etwas

grober geraten.

Ich mach jetzt noch die Streusel drauf.

Ein bisschen groß.

Die Größe der einzelnen Crumbles ist Auslegungssache.

Tanjas Streusel sind riesig, obwohl sie das richtige Mehl verwendet hat. Auf dem

schönen Hunsbrück sind Streusel ein bisschen festere Klumpen. Also das ist

jetzt eigentlich kein Pulver.

Wahrlich nicht.

Manche sind schon fast fertig, andere streuseln noch. Ihr habt noch zwei

Minuten.

Scheiße.

Nicht alle finden's lustig.

Fuck, Alter, ist das bisschen braun. Ein neuartig gebackener Kuchen. Ein Gel aus

einer völlig unbekannten Frucht. Crumble mit schwer erhältlichem Mehl. Doch eines

ist bei diesem Kuchen wie in Deutschland.

Auf die Streusel gehört Puderzucker.

Oh, Idiot.

Der Zucker rieselt, die Zeit verrinnt.

Ich habe vergessen, dass da noch Puderzucker drauf kommt und wenn ich es

da auf die Platte mache, ist auch die Platte schmutzig.

Das nimmt Steffen wohl oder übel in Kauf.

Wie Simone.

Der Anrichteteller von Evelyn soll jedoch sauber bleiben.

Oh nein, da ist noch Backpapier dran.

Zu grobe Streusel finden auf den schmalen Schnitten kaum Halt.

Die letzten Sekunden brechen an. Zehn. Nein, nein, nein.

9, 8, 7, 6,

5, 4, 3,

2, 1 und Stopp. Hände weg vom Gebäck.

Die technische Prüfung ist absolut nicht meins, aber ich habe es geschafft. Ich

habe drei Exemplare da stehen. Dann gucken wir, dass Betty und Christian

gleich nicht ganz so streng sind.

Ich bin mir jetzt unsicher wegen dem Crumble, weil alle haben die so fein

gemacht und das sieht jetzt aus wie so ein Streuselkuchen bei denen.

Jetzt kommt es darauf an, wie die Jury Crumble definiert.

So! Das sieht doch ganz gut aus. Dann bringt mal eure putzigen Schwämme nach

vorne und stellt sie auf den Tisch hinter euer Foto.

Man weiß genau, was man zu Hause kann. Man weiß, was man in Ruhe kann und

ärgert sich immer selber, wenn man dann sowas in der Zeit abliefert,

logischerweise.

Heute ist mir nichts schief gegangen. Heute war die Backvieh auf meiner Seite

und ich erhoffe mir von der Verkostung, dass es der Jury gefällt und dass mein

japanischer Kuchen so sein soll, wie die Japaner ihn gerne essen.

In die Verkostung gehe ich sehr selbstbewusst rein, weil ich alles

richtig gemacht habe und sollte es nicht so sein, werde ich es gleich hören.

Jetzt kommen zwei Experten, die werden mit den Schwämmen nicht putzen, sondern

sie werden sie verputzen. Herzlich willkommen zurück, Betty und Christian.

Und, schaut's aus wie in Japan?

Ja, durchaus.

Auf den ersten Blick beachtlich.

Fangen wir erstmal von der Größe her an.

Da sind die 12 Zentimeter.

Die Größe stimmt, sieht sehr gleichmäßig aus, auch von den Streuseln oben

Puderzucker.

Die Schlichtheit, das ist das, was wir immer angesprochen haben. In Japan wird

halt nicht großartig dekoriert, sondern das Produkt an sich spricht für die

Qualität. Das ist hier auf den ersten Blick tatsächlich auch genauso

umgesetzt, wie ich es mir vorgestellt habe.

Das ist halt wirklich wie so ein Schwamm. Das macht für mich persönlich

diese einzigartige Textur aus.

Und wenn ich das so anfasse und das so zurückfedert, vom Feeling her schon mal

alles richtig.

Geschmacklich muss ich sagen, ist es für mich einwandfrei. Ich habe tatsächlich

diese schwammähnliche Struktur unten. Dann kommt das Yuzu. Das ist richtig

schön rausgearbeitet. Das gibt dem Ganzen halt richtig Power.

Der Crumble hat eine schöne Größe, die man gut essen kann. Ist auch gut

gebacken. Soweit alles technisch richtig gemacht.

Sie wirken etwas flacher, auch gerade hier vom Boden her, vom Teig her.

Messen wir einmal nach.

12 und auch da 5 cm.

Von der Optik her muss ich sagen, gefällt es mir sehr.

Im Verhältnis von Boden zum Guss ist mir der Guss hier tatsächlich etwas zu viel.

Dadurch, dass er ein bisschen flacher ist, darf man natürlich nicht mit dem

Guss ausgleichen, weil dann habe ich natürlich viel mehr Säure.

Was schön ist, ist der Streusel. Da ist alles so, wie man sich das gedacht hat.

Auf den ersten Blick sieht es ein bisschen wild aus.

Wir wollten Purismus, wir wollten Schlichtheit.

Und sauberes, exaktes Arbeiten. Und wenn ich hier an die Seiten gucke, dann habe

ich hier halt wirklich überall so die Streusel, die dann runterfallen. So was

sieht dann halt wirklich nicht schön aus.

Von der Größe her, da kommt es allerdings hin.

Und auch hier sieht mir der Boden etwas zu flach aus.

Ja, sehr flach. Ich sage ja immer, das Eiweiß schön langsam aufschlagen. Da war

es ganz, ganz wichtig, weil dieses Eiweiß muss die Stabilität letztendlich

haben, weil sonst sackt dir dieser Kuchen ohne Ende ein und dann hast du

natürlich nicht diese schwammähnliche Struktur.

Es ist von der Konsistenz her so ein bisschen fester Schaumstoff.

Das mit dem Boden hat da tatsächlich nicht so richtig funktioniert. Er ist

sehr stark zusammengesackt, hat dadurch eine sehr kompakte Struktur und das ist

nicht das, was ich eigentlich haben wollte.

Der Crumble ist ein bisschen dunkler gebacken, hat aber immer noch einen

schönen Biss und ist ein angenehmer Crunch.

Ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl beim Backen.

Auch hier sieht der Boden relativ flach aus, so ein bisschen schief geschnitten.

Dieser Kuchen ist mir sehr stark eingefallen.

Er sieht so ein bisschen aus wie in sich verschoben.

Oh Gott.

Hier habe ich die 5 cm, hier habe ich dann nur noch knapp 4 cm.

Also nicht ganz exakt geschnitten.

Ich habe danach gemessen, das war 5.

Zu groß.

Hier ist so ein ganz großes Stück. Da wirklich darauf achten, dass ich da

gleichmäßig die Streusel verarbeite, dass sie so ungefähr die gleiche Größe

haben. Ja, klar.

Der Boden an sich ist mir in dem Fall ein bisschen zu kompakt.

Die Streusel obendrauf sehen zwar sehr grob aus, helfen aber dem ganzen Gebäck

dadurch, dass es unten ein bisschen kompakter ist.

Geschmacklich ist es rund, aber wie gesagt, der Boden ist halt doch recht

fest geraten.

Was mir als erstes auffällt, ist, dass wir eigentlich eine gute Höhe haben,

aber man sieht hier auch schon...

dass wir relativ dick das Gel drauf haben.

Hier haben wir 13 cm.

Hier auch.

Schön gleichmäßig immer 1 cm zu lang.

Die Streusel haben eine schöne Größe. Sie wirken jetzt auf den ersten Blick

für mich etwas nicht verbrannt, aber schon deutlich gebräunter als Goldgelb.

Der Boden hat noch die richtige Struktur, aber sieht doch schon etwas

kompakter aus.

Es ist auf jeden Fall zu viel Yuzu, weil es halt einfach dann dieser Overkill an

Säure wird.

Die Streusel sahen auf den ersten Blick ein bisschen dunkler gebacken aus, ist

aber völlig in Ordnung.

Die Körnung von den Streuseln gefällt mir auch sehr gut.

So, jetzt kommen wir zum deutschen Apfelkuchen.

Ich finde ja, es sieht eher aus wie gebrannte Mandeln. Es sieht nicht nach

Streuseln aus. Und sie sind alle so etwas...

Vielleicht liegt er gut in der Kurve. Oder Knick in der Linse.

Also 12 cm.

Von den Maßen oben stimmt es. Es ist natürlich jetzt so etwas verrutscht

dadurch, dass mit dem Messer wahrscheinlich so etwas schräg angesetzt

wurde.

Die Juso-Schicht sieht auch extrem dick aus. Also wenn ich hier meinen kleinen

Finger gegenhalte.

Die Juso-Schicht ist definitiv viel zu dick.

Die Streusel sind zu grob. Es darf natürlich auch kein Streusel auf dem

Teller sein.

Der Kuchen unten drunter hat eine schöne Struktur. Ein bisschen an Volumen hat er

für mich zu wenig.

Die Streusel sind natürlich zu groß und es ist auf jeden Fall zu viel Yuzu-Gel.

Ich habe eigentlich fast das Gefühl, als wenn derjenige so ganz doll in Hektik

war.

Auch hier spannende Streusel sind halt auch definitiv zu dick.

Vom Teig her hat es eine schöne Höhe, 12.

Na, hier hinten stimmt es auch nicht ganz mit den 12, das sind fast nur 11.

Also auch hier exakter schneiden, genau darauf achten, wie die Maße sind.

Was mir persönlich sehr gut gefällt, ist die Höhe von dem Schwammkuchen. Das ist

genau so, wie ich es mir eigentlich gedacht habe.

Und auch auf den ersten Blick die Proportionen zwischen dem Kuchen und dem

Gel, die passen für mich.

Der Kuchen an sich hat eine schöne Struktur für mich. Er ist auch nicht

großartig eick, also genauso wie ich es mir vorgestellt habe. Auch von den

Proportionen her, was das Gel oben angeht, im Verhältnis zum Kuchen, ist

alles richtig gelaufen.

Auch wenn der Streusel auf den ersten Blick natürlich sehr grob aussieht,

lässt er sich trotz alledem sehr angenehm essen.

Ich kann Christian zustimmen. Also vom Geschmack her und von den

Zusammenstellungen der einzelnen Parts stimmt das.

Ich bin jetzt gespannt, wer am besten das Rezept von Christian umgesetzt hat.

Ihr dürft euch kurz beraten und dann sind wir gespannt auf die Platzierung.

Eine sehr leckere Challenge. Ist aber auch eine bisschen tricky Aufgabe von

dir gewesen.

Definitiv.

Irgendwie kann ich mich nach der Verkostung jetzt nicht mehr so ganz

einschätzen. Also ich hätte es schon ein bisschen positiver erwartet.

Platz 1 weiß ich, das ist jetzt vorbei.

Aber mit einem Platz 4 oder 5 wäre ich auch super zufrieden.

Die Platzierung jetzt gerade aktuell ist mir echt egal.

Hauptsache irgendwo mit den ersten 4 oder 5, der Rest ist mir egal.

Ja, wir sind nervös. Wir würden gerne die Platzierungen erfahren.

Grundsätzlich waren wir mit allen sehr zufrieden.

Dennoch gab es bei dem einen oder anderen was zu verbessern und deswegen

kommt jetzt das Ranking.

Der siebte Platz steht hier. Von wem kommt er?

Wer hat?

Sie sind so ein bisschen schief.

Die Streusel sind ein bisschen zu groß.

Meinen Streusel habe ich eher an den Streusel aus der deutschen Küche

angepasst.

Das ist das, was ich kenne.

Der sechste Platz ist hier.

Evelyn. Der Boden.

Es ist zu kompakt, zu fest und auch bei den Streuseln. Es ist halt nicht die

puristische Glatte, was wir haben wollten. Was ist da schief gelaufen?

Kann das am Mehl liegen? Ich habe aus Versehen die beiden Mehlsorten

vertauscht. Kann durchaus, ja. Also deswegen haben sie ja andere Zahlen.

Also 405 und 550 ist natürlich nicht das gleiche Mehl. Ein bisschen sorgfältiger

arbeiten. Okay.

Der fünfte Platz.

Das bin ich.

Ist gleich daneben.

Und zwar hier.

Simone, auch dein Teig ist definitiv zu kompakt.

Schwierigkeiten gehabt? Ich habe die Eischneemasse mit dem Teigspatel

untergehoben anstatt mit dem Schneebesen. Es macht definitiv einen

Unterschied und Eiweiß ist nun mal sehr empfindlich.

Ja, und da war es dann schon zu spät.

Der vierte Platz ist hier.

Steffen, der Teig ist schon ein bisschen besser, er ist trotzdem noch sehr

kompakt.

Auch Schwierigkeiten gehabt mit dem Teig? Nee, gar nicht. Aber ich mache

einen Backofen auf und schiebe diese Crunch-Dinger da rein.

Ja, so Wasserbäder sind halt tricky.

Tricky. Der Platz 3, der befindet sich genau hier.

Tammy, das, was zu Platz 3 geführt hat, ist natürlich nicht das Einhalten der

Masse. Wenn das gepasst hätte, dann wäre sicherlich auch eine andere Platzierung

drin gewesen.

Ja, danke.

Der Platz 2 befindet sich hier.

Tanja, herzlichen Glückwunsch.

Aber beim nächsten Mal auf jeden Fall ein bisschen feiner arbeiten, was die

Oberfläche von dem Streusel angeht. Hunsrücker Streusel sind so dick.

Ich denke mal, wenn du in Japan bist und da jemandem vom Hunsrücker Streusel

erzählst, wird der wahrscheinlich nicht ganz wissen, was du magst. Und wir sind

halt in dieser Aufgabe in Japan.

Und deswegen ein ganz klein wenig filigraner.

So, Platz 1.

Ja,

Can, du hast die Höhe, du hast es mit den Proportionen, das Gel ist perfekt,

der Streusel ist super, du hast nicht ein bisschen Puderzucker auf dem Teller.

Letztendlich ist das tatsächlich zu Recht und völlig verdient der Platz 1.

Dankeschön. Herzlichen Glückwunsch. Danke.

Ich bin einfach nur richtig glücklich, weil diese technische Brücke mir am

meisten Angst macht und ich...

Ich bin

mega

glücklich. Also damit hätte ich überhaupt nicht gerechnet.

Letzter Platz? Kann ich mir nicht erklären. Ich versuche trotzdem jetzt

bei der dritten Challenge alles unter Beweis zu stellen und mein Bestes zu

geben. Aber zuerst dürfen die Hobbybäcker sich ausruhen.

Am nächsten Morgen wollen Bauwerke rund um die Welt gebacken werden. Nach dieser

dritten Aufgabe entscheidet die Jury, wer Bäcker der Woche wird und wer gehen

muss. Das große Backen hat ja nicht nur kulinarisch was zu bieten, sondern

natürlich auch architektonisch. Immerhin kämpfen wir hier alle im Schatten von

Schloss Stülpe. Die Aufgabe heißt... Bauwerke rund um die Welt. Und wir

möchten Bauwerke haben, die ihr backt. Und wenn man da jetzt daran denkt, oh,

ich mache den Eiffelturm aus Salzstangen, dann ist man ganz schlecht

beraten, denn die Jury erwartet ein bisschen mehr.

Wir freuen uns auf 3D-Torten der besonderen Art. Und zwar auf kleine

Nachbildungen der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Welt.

Sucht euch ein bekanntes Vorbild und modelliert dieses exakt nach.

Achtet dabei aber vor allen Dingen auch auf die Statik.

Macht euch auch Gedanken, wie ihr geschmacklich einen Ortsbezug herstellt.

Das geht zum Beispiel durch landestypische Aromen oder Gewürze.

Wichtig ist nur, wir wollen unbedingt zwei Füllungen haben.

Ach, ich träume schon davon, mich durch ein Bauwerk zu futtern. Ihr habt, um ein

Gebäude zu bauen, fünf Stunden Zeit.

Gummistiefel an, Bauhelm aufgesetzt, auf die Plätzchen, fertig, backt.

Neben Kreativität und Geschmack spielt heute auch Statik eine Hauptrolle. Und

die Hobbybäcker müssen ihre baumeisterlichen Fähigkeiten unter

Beweis stellen.

So vielfältig wie die Bauwerke sein werden, so unterschiedlich sind auch die

Herangehensweisen. Doch egal wie man sich seinem Backgebäude auch annähert,

Schwierigkeiten lauern bei jeder Methode.

Ich finde das Motto Bauwerke generell sehr interessant, aber auch sehr schwer.

Also man muss schon auch die besonderen Formen einhalten.

Erstens bin ich kein Architekt und muss die Statik beachten. Zum Zweiten muss

man die kleinen Elemente auch anbringen und ich bin gespannt. Ich habe noch nie

in meinem Leben ein Gebäude gebacken.

Und dann gleich den Eiffelturm aus Mandelbiskuit, Schokocreme und

Champagner-Erdbeer-Gelä.

Darunter kombiniert Can Orangenkuchen, Kaffeemoos und frische Orangenfilets.

Der Eiffelturm ist einfach etwas Schönes. Man verbindet den Eiffelturm

halt mit der Liebe. Und was gibt es Schöneres als die Liebe?

Eigentlich nur Backen.

Hallo Herr Ingenieur. Guten Morgen.

Willst du denn was?

Ich muss erstmal hier die Winkel richten. Das ist ja krumm wie Harry.

Gott!

Ja, hat auch nicht jeder beim Backen. Wo ist dein Helm?

Sicherheitsschuhe? Alles da.

Steffen backt die Golden Gate Bridge.

Wiener Biskuit mit Americano-Kaffee getränkt und mit Erdnussbutter,

Buttercreme und Erdnusskrokant geschichtet. Die Gegenfahrbahn ein

American Cheesecake.

Bei Evelyn wird's antik.

Ich möchte die Jury heute mit einem Kolosseum beeindrucken. Nicht nur

optisch, sondern auch...

Quasi geschmacklich. Und deswegen mache ich den italienischen Flair auch im

Kuchen rein.

Die Jury soll beim Anschnitt die italienische Tricolore entdecken. Dort

trifft ein Vanille-Biskuit auf ein Basilikum-Frischkäse-Frosting und

frische Erdbeeren.

Was hat Tanja vor?

Ich backe heute eine Weingrem-Torte für mein Bauwerk.

dass die Porta Nigra werden soll aus Trier.

Die Basis des Schwarzen Tors bildet ein Biskuit mit Pistazienbuttercreme,

getoppt von einem Vanillierührteig mit Joghurt, Weißweinmus und frischen

Trauben.

Für die Porta Nigra habe ich mich entschieden, weil ich aus der Region

komme. Und ich dachte, warum groß in die Welt gehen, wenn es ein schönes Bauwerk

vor der Haustür ist.

Die Kandidaten bereiten ihre Teige vor. Fer hat einen Kartoffel-Honig-Kuchen und

Steffen seinen Wiener Biskuit.

Motiv und Geschmack passen bei einer Hobbybäckerin besonders gut zusammen.

Bei Simone.

Wir gehen in die Stadt des Marzipans nach Lübeck und ich mache heute das

Holzentor und bleibe natürlich mit den Geschmäckern auch total in Lübeck heute.

Im linken Turm schichtet Simone einen Marzipan-Rührkuchen mit Mascarpone

-Cranberry-Creme.

Im rechten Turm trifft ein Rhabarberkuchen auf eine feine

Marzipankreme mit Mandellikör.

Can macht sich eifelig an die Arbeit.

Bei Tammy kann man das Bauwerk noch nicht erahnen.

Bei mir gibt es heute die Basilius-Kathedrale, die steht in

Moskau. Und obwohl ich keine russischen Wurzeln habe, was viele Leute denken,

bin ich einfach total fasziniert von diesem Gebäude, von dieser Architektur.

In Temmis Basilius-Kathedrale verbergen sich ein mit Kefir getränkter russischer

Apfelkuchen, eine Karamellbuttercreme und karamellisierte Apfelscheiben. Für

den Crunch sorgt russisch Brot.

Steffen updatet seine Multitasking-Fähigkeiten.

Simone reibt derweil Marzipan. Und Ferhat Kartoffeln.

Als Kuchenteig habe ich Kartoffelkuchen gewählt, weil ich finde, das

repräsentiert Deutschland am besten. So wie Knoblauch die Türken, so ist das

Kartoffeln in Deutschland.

Ferhat Skyline soll mit Kartoffelhonigkuchen begeistern.

Originell kombiniert mit Spekulatius-Buttercreme, Schokobrezel

-Crunch und einer Düsseldorfer Altbier-Ganache.

Soll ich das kurz abbiegen mit dem Bier? Ich höre Bier.

Das ist Düsseldorfer Altbier. Ah, nichts Bayerisches.

Nein, es kommt aus Düsseldorf. Was hast du da am Teig? Das ist mein

Kartoffelkuchen. Das wird sehr saftig werden. Gehe ich von aus? Genau.

Das klingt nach einem tollen Konzept.

Danke, drück mir alle Daumen, die du hast.

Sehr schön.

Der ist gut. Ich mag rohen Teig.

Can verteilt großzügig Teig.

So, jetzt kommt der in den Backofen.

Ach, weißt du was, gib einfach alles rein.

Mein Bauchgefühl sagt es mir, dass das in die Höhe gehen kann und dann brauche

ich keine zwei Backbleche hintereinander noch zu backen, dann spare ich mir acht

Minuten. Und acht Minuten sind acht Minuten.

Zwei Füllungen sind Pflicht. Zwei verschiedene Böden wären auch schön.

Ein Rhabarberkuchen entsteht bei Simone.

Ich kenne es halt von früher aus dem Schrebergarten meines Opas. Man hat sich

eine Stange aus dem Boden gezogen, abgerieben, in Zucker getunkt und

aufgegessen. Das war immer total schön, so eine Opa-Erinnerung.

Simones Marzipanrührkuchen im Backofen bekommt gleich Gesellschaft von ihrem

Rhabarberkuchen.

Klappe zu und Lübeck bäckt.

Tammy karamellisiert Äpfel für ihre Kathedrale.

Nach eineinhalb Stunden kommen auch schon die ersten Teige aus dem Ofen.

Steffen dreht für seinen Cheesecake-Boden die Temperatur runter.

Fliegender Wechsel für die beiden Fahrbahnen der Golden Gate Bridge.

Auf der Überholspur fühlt sich, wie so oft, fern.

Oh, sieht gut aus.

Evelyn macht Pesto.

Basilikum kennt man ja eigentlich eher in herzhaften Gerichten. Dass ich es

heute in Kuchen mit einarbeite, ist glaube ich schon was Besonderes.

Basilikum-Erdbeer gibt es nicht ganz so oft.

Klingt nach Sommer.

Tammy rührt Karamellkondensmilch in schaumig aufgeschlagene Butter ein.

Ja, könnte noch ein Ticken mehr nach Karamell schmecken.

Ich tue glaube ich noch ein bisschen Sirup rein.

Jeder hat so seine Aromen.

Noch einen Schuss Champagner rein.

Can bereitet ihre Champagner-Erdbeereinlage vor.

Der Champagner wird erwärmt und mit Zucker versehen. Die Erdbeeren werden

gewürfelt. Ich füge jetzt in meine Champagner-Erdbeerschicht noch vier

Blatt Gelatine hinzu, damit sie schnittfest wird.

Kein Schampus bei Fahrt.

Jetzt mische ich meine Bier-Ganache an.

Die Schokolade schön geschmolzen, da muss man halt sehr sachte sein und

vorsichtig.

Rühren, rühren, rühren.

Steffen bedeckt seinen vorgebackenen Cheesecake-Boden mit der Masse und

schiebt beides noch einmal in den Ofen.

Simone ist bei ihrer Marzipankreme.

Ich mache jetzt gerade meine Mandelcreme.

Mit Quark, Mascarpone, Vanillezucker, Orangensaft und jetzt kommt der

Mandelikörn nämlich dazu. Und das gibt halt diese marzipanisch-mandelige

Geschmacksnote. Ein Türmchen des Holstentors klingt schon mal lecker.

Bei Tammy wird's immer russischer.

Das muss man vorsichtig unterheben, damit es nicht an Stand verliert.

Weil ich möchte ja gleich Buchstaben aufspritzen, wie sich das so klassisch

beim russisch Brot gehört.

Evelines Pesto kommt in ihr Frischkäse-Frosting.

Servus Eveline.

Hallöchen. Wie läuft es?

Soweit ganz gut. Das ist eine Basilikum-Mascarpone. Ist schon mal

gemacht, also ist ja eher ungewöhnlich. Ich habe es ins Leben gerufen für das

Backzelt. Erster Versuch. Ja.

Ich drücke dir mal die Daumen. Wir sehen uns später.

Dankeschön.

Was trinkt man in Paris noch außer Champagner?

Richtig, Kaffee. Ich mache jetzt eine Verfeinerung mit Kaffeekulver.

Schmeckt wirklich nach Kaffee.

Muss es der Jury heute noch einen Russischkurs geben, damit die es

überhaupt lesen können? Wie spricht man es denn dann jetzt auf Russisch aus?

Super sieht es aus.

Nun eine Lektion in Hunsrücker Grammatik.

Ich liebe einfach meine Mama ihre Buttercreme und das ist so ein

Traditionsrezept. Und weil sie ja auch aus der Region herkommt, wo ich

herkomme, habe ich mich heute für meine Mama ihr Buttercreme-Rezept entschieden.

Steffen rührt sich in Richtung San Francisco.

Leider scheiße.

Schmeckt sehr gut.

Ich habe mich für eine Erdnussbuttercreme entschieden, weil das

ja das Nationalgericht der Amerikaner gab. Ist zum Frühstück, zum Abendessen,

zum Mittagessen, zum Nachmittag, nachts um vier.

Ja, dann gibt es das jetzt halt auch.

Bei Verhardt dominieren heute die Brauntöne.

Das ist Spekulatius-Pudding.

Ich meine, ich bin hier geboren, ich habe es hier kennengelernt. In der

Türkei haben wir sowas nicht und deswegen verbinde ich das halt mit

Deutschland. Ein echt rheinisches Gebäck.

Tammy, magst du mal probieren?

Was ist denn das?

Probier.

Boah. Ist perfekt, finde ich.

Weihnachten. Okay, sehr gut.

Liebe Kandidaten, so ein Bauwerk, das macht man ja nicht eben schnell. Ich

denke an den Berliner Flughafen. Aber ihr habt jetzt für euer Bauwerk noch 60

Minuten. Ihr müsst das schaffen.

Nein, kleiner Scherz, es ist Halbzeit. Mein Gott. Noch zweieinhalb Stunden.

Eli!

Man sollte Steffen Stuttgart 21 übertragen, denn... Mein Bauwerk steht

garantiert in zweieinhalb Stunden und zwar todsicher diesmal.

Simone zerkleinert eine Handvoll Cranberries.

Boah, das riecht geil.

Die Baumaterialien stehen weitestgehend. Jetzt sind die Bauarbeiten dran.

Tammy orientiert sich an dem originalen Grundriss der Kathedrale.

John füllt auch die Leerstellen des Eiffelturms.

Ferhat hat ein Luftbild von Düsseldorf dabei.

Doch egal ob feingeschnitten oder grob gebaut, ob rund oder eckig, die richtige

Statik ist elementar. Deshalb Obacht bei den Bauten.

Zu warme oder weiche Böden können da verhängnisvoll sein.

Oh nein, oh nein.

Scheiße, mein Turm fällt ineinander.

Jetzt habe ich ein Problem.

Der Rhabarberkuchen ist definitiv zu weich zum Stapeln. Kann ich schnell

einen Tortenring haben?

Fuck it.

Ich kriege auch keine Höhe.

Steffen hat die schon.

Mr. Millimeter in seinem Element.

Ich glaube, das ist die Aufgabe, wo ich mich am meisten darauf gefreut habe. Die

Tüftelei sieht sehr durchdacht aus. Ich bin gespannt, wie du es nachher mit der

Torte machst.

Als Farben. Die liegt dann noch schön als Farben da drin.

Ich finde, es sieht gigantisch aus. Jetzt schon. Danke.

Also ich habe jetzt hier 160 Gramm Brezel und dann wird das hier

gecrunched. Und dann mit Schokolade vermengt.

Oh Gott.

Es ist voll schade, dass man so viel abschneiden muss, aber es ist halt der

Eiffelturm und der ist halt schlank und dann darf ich ihn halt nicht dick

machen.

Lübeck ist eigentlich bekannt für seine Architektur. Man sollte es nicht meinen.

Ich habe jetzt einen Turm stehen.

Ich hoffe, er bleibt stehen.

Jetzt ist dann natürlich alles voller Sahne. Das nervt mich total, weil dann

hält es nicht.

Und wenn ich nur einen Turm stehen habe, dann ist die Aufgabe auf jeden Fall

nicht erfüllt.

Kacke. Vielleicht wird es doch der schiefe Turm von Pisa.

Bei Ferhat erkennt man die Skyline auch noch nicht wirklich.

Ich muss mich jetzt echt beeilen, weil ich muss alles noch mit Royal Icing

bearbeiten. Und deswegen muss sie jetzt wirklich in...

fünf Minuten fertig sein.

Das Kolosseum geht ja so rein und deswegen mache ich mir das quasi schon

mal mit den Tortenblüten, form ich mir das schon mal zurecht.

Jetzt geht's in die Kühlung.

Wer will fleißige Handwerker sehen? Aber ich weiß, singen kann ich nicht so gut,

aber ich kann die Zeit sagen.

Ihr habt jetzt noch 60 Minuten, noch eine Stunde.

Ja, eine Stunde, sportlich.

Ich wollte schon eingedeckt haben.

Und es sieht aus, als wäre noch einiges zu tun.

Keiner spricht mehr.

Eiffelturm und Golden Gate Bridge erkennt man noch nicht. Dafür Evelyns

Kolosseum. Ich mache gerade Royal Icing.

Das sieht doch ganz gut aus.

Zwei Fahrbahnen, zwei Geschmacksrichtungen. Auf die

Erdnussbuttercremeseite packt Steffen noch ordentlich Erdnusskrokant.

Der Geschmack soll ja zum Land passen und die Amis mögen es reichlich.

Reichlich Probleme macht Simone immer noch Turm Nummer 1.

Ich habe echt Schiss, dass das auseinanderflutscht.

Schauen wir mal.

Das muss ja auch ein bisschen halten.

Jetzt muss ich schnell die Ganache drauf machen, dass das schön bleibt und dann

ab nochmal in die Kühlung, würde ich sagen.

Beim Eindecken kostet jede zusätzliche Ecke wertvolle Dekozeit.

Ich wusste nicht, dass das so zeitaufwendig ist, hier Miniaturen zu

modellieren. Vor allem dieses silberne Gebäude jetzt so kurvig hinzubekommen.

Noch 45 Minuten.

Bei Johns Eiffelturm ist die Fassade widerspenstig.

Oh, das ist schon wieder abgefallen. Ey, das gibt's nicht.

Oh, Mist, ey.

Beim Anbringen ist mir das Royal Icing aus karma-haften Gründen wahrscheinlich

abgesprungen. Und jetzt muss ich es noch einmal neu draufspritzen.

Ich glaube, es gibt nichts.

Schöneres, als wenn wir endlich fünf Stunden rum sind und wir den Scheiß

endlich hinter uns haben.

Steffen könnte augenscheinlich immer so weitermachen. In drei Tagen hätte er die

komplette kalifornische Küste nachgebacken.

Simone muss mit der Deko das rausholen, was ihr beim Schichten nicht gelungen

ist. Evelyn sticht die zahlreichen Bögen des Kolosseums aus und Tammy modelliert

die Kirchtürme.

Bei Steffen wartet man darauf, dass eine Modelleisenbahn durch die Torte fährt.

Can stapelt hoch und Eni räumt auf.

Herrlich, bei euch kann man ja schon naschen. Es gibt so ein paar Bauabfälle.

Ich bin begeistert. Ihr habt jetzt nur noch 30 Minuten.

Was? Oh nein.

Rom ist nicht an einem Tag erbaut worden. Diese Gebäude schon.

Es ist nicht der gewünschte Farbton. Ich überlege vielleicht, das noch mit Rot

einzusprühen, aber ich bin mir jetzt noch nicht sicher. Ich gucke mal, was

ich daraus mache.

Die Bauabnahme rückt näher. Nur sechs Bauherren werden heute einen Grund

haben, Richtfest zu feiern. Ein Hobbybäcker arbeitet bereits an seiner

letzten Aufgabe.

Simones Turm sieht nun doch erstaunlich gut aus, während Steffen erste

Straßenschäden zu beklagen hat.

Besonders lohnt sich der Blick nach Moskau.

Oh, das sieht schön aus, Timmy. Oh mein Gott.

Oh Gott.

So ihr Bauleiter, ihr solltet langsam zum Ende kommen. Es sind nämlich nur

noch 10 Minuten für die Feinarbeiten.

Verdammt. 15 wäre mir lieber.

Oh scheiße.

Simone hat ihre Krise überwunden.

Wird Evelyn überhaupt fertig?

Alle wollen in die nächste Runde, aber nur 6 werden es schaffen.

Ich will unbedingt weiterkommen, deswegen habe ich hier drei verschiedene

Füllungen eingepackt.

Also, ich habe mich gefordert.

Aber Mühe wird nicht bewertet, nur das Ergebnis zählt.

Oh, fuck.

Mir ist jetzt leider das eine Wort von der Basilius-Kathedrale auf Russisch

runtergefallen und in tausend Teile zerbrochen.

Aber es ist natürlich extrem ärgerlich.

Jetzt heißt es Schwerpunkte setzen.

Fertig werden.

Es bleibt nicht mehr viel Zeit. Ihr habt noch zwei Minuten.

Fuck.

Wieso sage ich eigentlich immer fuck? Das ist eigentlich nicht meine Art.

Also ich mache jetzt noch mich und meinen Mann ran, wie wir dann spazieren

gehen, nachdem wir schön gegessen haben.

Mein Mann ist sehr kleidend, deswegen kürze ich jetzt seine Beine.

Die letzten Sekunden brechen an. 10.

9.

8. Das ist so eklig.

7.

Ich will wenigstens ein paar Bücher haben.

6.

5.

4.

3.

2.

1.

Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.

Oh Gott,

ich hätte nicht gedacht, dass es steht.

Oh shit, Steffen hat das jetzt gar nicht zu Ende gekriegt. Ich

bin fertig und ich habe fertig und bin zufrieden. Steht alles, hält alles, so

wie ich es geplant hatte.

Passt, passt.

Ich bin echt mega stolz dafür, dass es zwischendurch so eine Katastrophe gab

mit meinem Kuchen.

Bin ich echt glücklich, hier was stehen zu haben und ich glaube, es kann sich

sehen lassen. Ich freue mich.

Ich finde, man kann auf den ersten Blick erkennen, dass das ein Kolosseum ist.

Jetzt bin ich nur gespannt auf die Verkostung, ob das genauso gut bei der

Jury auch ankommt.

Ach, das nenne ich mal Tortenkunst am Bau. Alle Baupläne und Rezepte gibt es

natürlich online für Sie zu Hause auf dasgroßebacken.de. Und hier beginnt

jetzt eine Abrissparty mit der Jury.

Und wir beginnen mit dem Bauwerk von Simone.

Ich habe euch heute das Holzentor aus Lübeck mitgebracht.

Der linke Turm ist ein Marzipankuchen mit einer Cranberry-Pfeiselbeer-Creme.

Und der rechte Turm besteht aus einem Rhabarberkuchen, der mit einer

Mandelikör-Creme gefüllt ist. Und darauf habe ich noch gehobelte Mandeln

aufgetragen. Das Lübecker Holzentor ist definitiv zu erkennen. Und ich finde vor

allem, du hast die Proportionen sehr schön auch getroffen. Vielleicht hätte

man hier oben nochmal um die Kante vom Dach so ein bisschen was arbeiten

können, damit es nicht ganz so raufgesetzt aussieht.

Aber von außen gefällt es mir persönlich schon mal sehr gut.

Auch die Struktur, also auch das, was wir mal angekreidet haben, dass man es

nicht malen soll, sondern dass man dem Stein halt eine Struktur geben soll,

auch das ist umgesetzt. Also mir gefällt es von außen genauso gut wie Betty.

Relativ gleichmäßig geschichtet. Man sieht hier sogar diese Rhabarberstücke

dazwischen. Auch vom Einstrich her, von der Dicke her völlig in Ordnung und

genauso auch beim Fondant.

Das mit dem Rhabarber in dem Boden ist natürlich eine sehr, sehr gute Idee,

weil du hast diese etwas süßeren, festeren Böden.

Gleichzeitig natürlich dann diese Marzipankreme, die dann da mit drin ist.

Zusammen mit dem Rhabarber ist es für mich ein runder Geschmack.

Marzipan ist ja häufig auch etwas ein bisschen schwereres, häufig auch mehr in

der Weihzeit verwendet.

Das ist genau das Gegenteil. Es ist fast eine sommerliche Torte durch den

Rhabarber. Also die Kombination, gut herausgearbeitet.

Die zweite Tort ist sehr artig.

Vom Boden her finde ich es ein bisschen trocken.

Definitiv der Rhabarber die bessere Wahl.

Die Preiselbeere oder die Cranberry, das geht für mich so ein bisschen unter. Da

fehlt für mich noch so ein ganz klein wenig mehr die Power.

Wahrscheinlich hätte ich dann noch eine Marmelade da drauf gestrichen, damit du

einfach diesen Kick letztendlich nochmal drin hast.

Vielen Dank.

Dankeschön.

Im Inneren der Kathedrale befindet sich ein Apfelkuchen. Als Crunch habe ich

eingebaut russisch Brot natürlich.

Und es befinden sich auch noch karamellisierte Äpfel mit drin.

Du hast ja ganz viel Liebe hier oben in die Türmchen gelegt. Man weiß sofort,

man ist in Russland. Das ist dir auf jeden Fall gelungen. Ich glaube, unten

hat dir die Zeit gefehlt so ein bisschen.

Ein bisschen, ja. Wie immer.

Man sieht hier noch so diese Grundrissformen. Sie ist auf jeden Fall

da. Es ist natürlich extrem schwierig dazu zu sehen, dass hier oben die Ecken

auch oben bleiben und nicht runterrutschen.

Das ist jetzt nicht ein sehr ordentlicher Schnitt. So ein bisschen

Chaos.

Also das, was außen nicht so perfekt gelungen ist.

hast du im Inneren nicht fortgesetzt.

Geschmacklich, muss ich sagen, bin ich völlig begeistert. Ich finde das mit den

Äpfeln gut. Ich finde den Geschmack komplett, zusammen mit den Böden der

Karamell und auch dieses russische Brot, finde ich einfach phänomenal. Danke.

Es ist überhaupt nicht so süß, was Karamell ja erstmal vermuten lässt. Und

dieses Haptische zwischen dem russischen Brot und dem Apfel, dass ich da diese

unterschiedlichen Texturen habe, ist sehr clever und sehr raffiniert.

Vielen Dank. Vielen Dank. Danke.

Das ist der neue Zollhof in Düsseldorf. Das sind so ein bisschen architektonisch

gesehen die, wie nennt man das, Tipsy-Tapsy. Also die sind nicht

unbedingt gerade, sondern die sind schief.

Mir fehlen gerade so ein bisschen die Proportionen. Du hast dich halt einfach

in der Zeit verrannt.

Nur bei dem einen kann man durch die Fenster erahnen, dass es Gebäude sind.

Also einfach ein bisschen mehr Höhe beim nächsten Mal. Okay.

Also das, was ich gerade versuche, ist ein Stück Kuchen zu erhaschen, ohne

ungefähr fünf Kilo von dem silberfarbenen Fondant essen zu müssen.

Den Bohnen finde ich toll.

Der hat so einen ganz eigenen Geschmack durch diese Kartoffeln.

Vielleicht hätte ich tatsächlich ein bisschen weniger Brezeln reingemacht.

Lieber irgendwie noch eine Schokoladen-Buttercreme und da ganz fein

die Brezeln mit reingegeben.

Also jetzt habe ich zum allerersten Mal auch was von dem Boden probieren können.

Geschmacklich geht der Boden in dem Fall bei dem Spekulatius leider ein bisschen

unter, weil das hat definitiv einen schönen Spekulatius-Geschmack. Ich bin

jetzt gespannt aufs Altbier.

Oh ja.

Dieses Herbe von dem Bier zusammen mit dieser Milchschokolade, das passt

wirklich sehr, sehr gut zusammen.

Es ist allein in dem Kuchen mir auf Dauer ein bisschen zu kräftig. Ich würde

auf jeden Fall geschmacklich alle drei Häuser miteinander kombinieren. Die

Proportionen, die musst du dann noch ein bisschen finden.

Düsseldorf hat bestimmt auch noch ein anderes Gebäude. Bestimmt.

Vielen Dank.

Dankeschön.

Wenn man weiß, was es ist, dann sieht man es.

Die Farbe stimmt.

Du hast hier so ein bisschen diese beiden Türmen mit rausgearbeitet, aber

es fehlen mir halt wirklich so diese Feinheiten. Vielleicht beim nächsten Mal

wirklich ein Gebäude suchen, was man mehr stilisieren kann und es dann

trotzdem noch erkennt.

Was mir auf den ersten Blick sehr gut gefällt, ist die Farbigkeit, weil es so

ein ganz toller Kontrast ist.

Den Ortsbezug mit dem Wein aufgebaut.

Kann ich einen Haken dran machen.

Hasse erfüllt.

Geschmacklich.

100 Punkte. Haken dran machen.

Sensationell. Ist die Kombination von dir und deiner Mutter oder ist die jetzt

von dir?

Die Weincreme ist von mir und die Buttercreme ist von meiner Mama.

Ich glaube, ihr beide zusammen backt schon verdammt stark.

Gerade durch die Trauben, das ist so der letzte Kick.

Vielen Dank.

Ich habe

euch heute ein La Tour d

'Amour mitgebracht.

Stellt euch vor, ihr seid in Paris mit eurer Chérie.

Der Eiffelturm ist

definitiv zu erkennen.

Ein Bauwerk, was eigentlich ja nur aus Streben besteht, als Torte umzusetzen,

ist schon nicht ohne.

Weil normalerweise kann man durchgucken, bei einer Torte kannst du nicht

durchgucken. Von daher, so wie du es gelöst hast, hast du es richtig gelöst.

Das ist, glaube ich, ja alles Alberspritzglasur, nicht?

Royal Icing, ganz schlimm.

Für mich persönlich ist der Biskuit... Tatsächlich ein richtiges Highlight,

weil er super leicht ist. Was du für mich exzellent abgeschmeckt hast, ist

tatsächlich das mit dem Kaffee. Du hast es halt tatsächlich so fein gemacht,

dass er immer da ist, aber sich nie in den Vordergrund stellt.

Mit diesen Orangen passt er hervorragend zusammen.

Dieses Cremige von dieser Mousse au Chocolat, von der Konsistenz her, ist

mir einfach ein ganz klein wenig zu fest für den Begriff. Nicht, dass es mich

jetzt stören würde in der Kombination.

Mein Highlight ist allerdings dieses Gelee. Vor allen Dingen der Champagner

ist nicht untergegangen. Man hat sogar fast das Gefühl, als wenn es noch

prickeln würde. Also es ist genau so, dass man wirklich so diesen Champagner

-Bubbles irgendwie im Mund hat.

In beiden Torten definitiv Paris genau getroffen. Vielen Dank.

Danke.

Wenn man natürlich ein Techniker ist, dann kann man so eine Golden Gate Bridge

durchaus machen.

Makramee mit Schnüren.

Unglaublich, dass du da noch die ganzen kleinen Knoten reingemacht hast und

alles.

Aber was ist dann bei der Fahrbahn passiert?

Warum gibt es nur eine?

Warum ist man das nicht so beabsichtigt? Ich hoffe, es ist okay.

Was mir so ein bisschen fehlt, ist so das Schnitzen der Torte.

Nichtsdestotrotz, ich finde die Idee genial.

Habe ich so in der Form noch nicht gesehen. Vor allen Dingen spätestens

dann, als du anfingst, hier in diesem Zelt die Bohrmaschine auszupacken,

dachte ich...

Begründung verschiebt sich, weil das Stück muss erst aufgegessen werden. Ist

okay, wir haben ja noch ein bisschen da. Wir holen noch schnell die Tupperdosen.

Es ist natürlich kein wahnsinnig spektakuläres Gebäck, in dem man da

tausend Zutaten mit reinhaut, sondern es muss in sich einfach passen.

Das hast du für mich tatsächlich einwandfrei und 100% perfekt umgesetzt.

Es ist super lecker. Danke. Ein sehr, sehr leckerer Cheesecake.

Danke.

Mein Highlight ist auf jeden Fall die Buttercreme, weil die hat ein unfassbar

starkes Erdnussaroma, ist aber nicht so pappensüß.

Wenn ich mich entscheiden müsste, dann würde ich, glaube ich, über die

Gammelige Fahrbahn fahren, weil der American Cheesecake ist für mich einfach

sensationell. Ich bin dabei, Christian. Ich glaube, ich würde auch den

Cheesecake nehmen.

Vielen Dank.

Das Kolosseum ist

gut zu erkennen.

Du hast es abstrahiert.

Wenn man das Kolosseum kennt, ist es eigentlich zerlöchert wie so ein

Schweizer Käse.

Normalerweise ist es ja fast noch schmuddeliger.

Also du hast da ein sehr geschöntes Kolosseum hingesteht.

Das Eindecken mit dem Fondant hat super geklappt.

Mega gerade eingesetzt.

Ja, mit der Form hast du dir natürlich einen Gefallen getan.

Ein tadelloser Anschnitt.

Ich glaube, die wenigsten verbinden Basilikum mit einer Süßspeise in der

Torte drin.

Das passt hervorragend zu der Erdbeere. Es gibt einen ganz eigenen Touch, auch

die Pinienkerne. Du hast diesen Basilikum-Geschmack, aber der hat nicht

dieses Beißende von dem Basilikum. Wenn man zu viel da drauf hat, dann wird der

auch leicht scharf. Der Biskuit ist dir auch sehr, sehr gut gelungen. Und von

daher hast du für mich geschmacklich das Thema zu 100 Prozent umgesetzt.

Dankeschön. Dankeschön. Vielen Dank.

Liebe Jury.

Es gibt wieder die Entscheidung, wer bekommt die rote Schürze und wird somit

unser Bäcker der Woche.

Und für einen von euch ist wirklich die Reise auch hier im Zelt zu Ende. Deshalb

habt ihr jetzt eine kleine Pause zur Beratung.

Es ist natürlich schade, dass ich die ganzen Komponenten nicht zusammen in ein

Gebäude gemacht habe. Aber vielleicht verzeiht mir die Jury das, dass ich halt

trotzdem... drei Gebäuden da stehen hatte. Ich hoffe natürlich, dass ich mit

der Highlight-Torte trotzdem noch die Jury überzeugen konnte, allein durch

meine Geschmäcker.

Das Gefühl, dass ich gehen muss, war die ganze Zeit da.

Jetzt ist es ein bisschen abgeflacht, weil ich abgeliefert habe, für mein

Empfinden auf jeden Fall.

Trotzdem hat man immer wieder Angst vor jeder Entscheidung, dass man gehen muss.

Ich bin mega stolz. Am Anfang dachte ich, das packe ich im Leben nicht und

jetzt bin ich so weit und die rote Schürze hat mir Glück gebracht.

Vielleicht behalte ich sie ja.

Es ist soweit, die Jury hat ihre Urteile gefällt.

Ja, unser Bäcker der Woche hat in allen drei Aufgaben sowohl handwerklich als

auch geschmacklich brilliert und ist konkurrenzlos den anderen davon

gelaufen.

Unser Bäcker der Woche ist... Can.

Ich fühle mich total geehrt und bin auch richtig stolz, aber bin auch

gleichzeitig ein bisschen bedrückt, dass jedes Mal jemand uns verlassen muss,

aber es ist halt die Show.

Die zweite Entscheidung ist uns beiden wesentlich schwerer gefallen.

Einen von euch müssen wir auch diese Woche leider nach Hause schicken.

Aber versteht das bitte nicht so, als wenn derjenige nicht backen könne.

Denn das könnt ihr alle.

Allerdings wäre bei zweien von euch diese Woche noch Luft nach oben gewesen.

Simone und Ferd. Ich wusste es.

Simone, du hast mit deinem Poke-Cake gekämpft. Und auch bei der technischen

Prüfung hast du nur durchschnittlich abgeliefert.

Ferd, bei dir war es genau umgedreht.

Ausschlaggebend für unsere Entscheidung waren daher die Bauwerke der dritten

Aufgabe.

Wir müssen uns leider heute von dir, Ferhat, verabschieden.

Vielen Dank, dass du dabei warst, dass du uns so spannende Böden präsentiert

hast und wir hoffen, dass du auf jeden Fall weiter backst.

Dankeschön. Vielen Dank.

Das ist das, was mir am meisten weh tut, dass ich jetzt diese Zeit mit diesen

Menschen vermissen werde einfach.

Ich hoffe, gleich wird es hier wieder lustig, denn wir feiern eine kleine

Party. Wir spielen Godzilla und werden alle Bauwerke, die ja eigentlich Torten

sind, aufessen. Und nächste Woche geht es dann hier etwas traditioneller zu.

Allerdings werden wir das Niveau so weit steigern, dass es sogar die Schwerkraft

überwindet. Na?

Neugierig geworden?

Dann schalten Sie nächste Woche ein. Hier das große Backen natürlich nur in

Sat.1. Tschüss.

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