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Die Öfen sind vorgeheizt, die Kandidaten sind heiß darauf loszulegen. Es ist
wieder soweit. Deutschlands größte Backshow ist zurück mit Torten jenseits
der Vorstellungskraft. Das haben sie noch nie gesehen, geschweige denn
gegessen. Hier ist die siebte Staffel von Das große Backen.
Schloss Stülpe.
Austragungsort eines Wettkampfes, von dem jeder Hobbybäcker träumt.
Wem wird die Ehre zuteil? Wer schafft es in die größte Backshow der Welt? Zehn
Kandidaten haben sich in der Vorauswahl durchgesetzt.
Sie starten gemeinsam.
Doch nur einer wird Deutschlands bester Hobbybäcker.
Gleich ins Zelt rein zu marschieren und diese bonbonfarbene Welt zu sehen, ich
glaube, das wird total abgefahren.
Wow! Mein Traum beginnt.
Das große Backen ist eine Riesenchance für alle, die ihre Backleidenschaft
unter Beweis stellen wollen.
Es fühlt sich noch an, als wäre es ein Traum und man müsste mich kneifen.
Ich habe eine grüne Küche, Leute!
Wer hat, der hat.
Fett hat.
Es ist so cool hier.
Ich bin wahnsinnig aufgeregt. Auch die Location ist überragend. Es ist noch
viel, viel schöner, als ich es mir vorgestellt habe.
Da hüpft nicht nur das Herz.
Ich bin so aufgeregt. Ich werde euch verzaubern.
Pack, pack!
Ab jetzt können die Hobbybäcker zeigen, was in ihnen steckt.
Ausgesuchte Geschmäcker und gewagte Tortenkreationen sind gefragt.
Nur der Beste wird gewinnen. Bei der Taktik gibt es Unterschiede.
Meine Strategie ist, dass ich keine habe, sondern einfach loslege und
schaue, was kommt.
Die Männer.
Student Ferhat, Landwirt Julian und Schwabe Steffen.
Meine Teilnahme als Mann beim großen Backen ist etwas Besonderes und mein
Ehrgeiz, es allen zu zeigen, ist extrem hoch.
Man soll nie einen Bäcker nach seinem Äußeren beurteilen.
Meine Tortenkunst ist relativ bunt, aber das Innere ist eher das Klassische.
Grün hinter den Ohren ist kein Hobbybäcker, aber die Farbe darf ruhig
vorkommen.
Schöne Farbe, Limettengrün.
Auch Julian sieht nicht schnell rot.
Ich kann damit überzeugen, dass ich die klassischen Torten umwandle und in ein
paar Komponenten halt viel Power noch reinbringe.
Bunte Torten und ein bunter Haufen. Ich bin ständig laut.
Nee. Ich kippe ständig was um.
Den Topf hat's leider zerrissen. Und mich wundert es wirklich, dass ich mich
hier noch nicht auf die Fresse gelegt habe.
Was muss man als Hobbybäcker nicht alles im Kopf haben?
Es herrscht eine ziemliche Leere in meinem Kopf und ich denke... Die
Kandidaten wachsen mit ihren Aufgaben.
Am meisten gespannt bin ich auf das Arbeiten unter Zeitdruck. Ich glaube,
dass das meine größte Herausforderung wird.
Das rutscht alles runter.
Oh Gott, scheiße.
Halt doch einfach mal da dran.
Ich kriege einen Affen. Jetzt kommt die Stunde der... Sieht überhaupt nicht so
aus, wie ich mir vorgestellt habe.
Feuer! Feuer!
Meine größte Stärke ist das Chaos zu beherrschen.
Andere spinnen lieber rum.
Geiler Scheiß. Die Hobbybäcker müssen jetzt zu Höchstleistungen auflaufen und
über sich hinaus wachsen. Jeder hat die Chance auf den Sieg. Wer kämpft, kann
verlieren. Wer nicht kämpft, hat verloren.
Der Gewinner erhält 10.000 Euro, ein eigenes Backbuch und den goldenen
Cupcake. Doch davor muss er Perfektion abliefern, Woche für Woche.
Es stimmen alle Konsistenzen, auch die Creme außen. Der untere Boden ist große
Patisserie-Kums.
Saulecker getroffen.
Chapeau, ich ziehe den Huhn.
Diese Torten sind ganz großes Kino.
Let's go!
Welcher Kandidat kann sich gegen die härteste Konkurrenz des Landes
durchsetzen? Wer wird Deutschlands bester Hobbybäcker 2019?
Herzlich willkommen hier im Backzelt. Hunderte haben sich beworben.
Ihr zehn habt es geschafft. Ihr seid unsere Top Ten und somit auch Teil der
siebten Staffel von Das große Backen.
Am Ende wird einer von euch Deutschlands bester Hobbybäcker werden. Und dem winkt
natürlich hier der goldene Cupcake.
Zehntausend Euro und das tollste überhaupt, ein eigenes Backbuch.
Wir sind Deutschlands größte Tortenschuh und haben natürlich die kompetenteste
Jury. Nur für euch.
Hier ist Tortendekorateurin Nummer 1 Bettina Schlieper-Geburgert und der
mehrfache Patissier des Jahres Christian Himms. Herzlich willkommen.
Wer hier bis zum Finale eine Rolle spielen möchte, muss wirklich alles aus
sich herausholen.
Wir erwarten nichts Geringeres als Perfektion.
Wir wollen sehen, wie einfallsreich ihr seid. Und wenn ihr mal was anders macht,
als wir beide es machen würden, nur zu, es muss euch halt gelingen.
Jede Woche wird einer von euch uns verlassen. Am Ende bleiben drei übrig
und die machen den Sieg unter sich aus.
Und damit ihr erstmal ankommen könnt, starten wir mit einer einfachen Aufgabe.
Wir wollen euch besser kennenlernen. Was für ein Backtyp seid ihr? Und vor allen
Dingen, auf welchem Level holen wir euch in dieser Staffel ab?
Es ist für euch zum allerersten Mal eine Wettkampfsituation.
Zeigt uns, warum ihr Backen so liebt.
Wir beide freuen uns schon auf eure Kreation.
Ihr habt für die erste Aufgabe zwei Stunden Zeit. Und jetzt kommt das
allererste Mal euer Startsignal. Seid ihr bereit?
Ja!
Auf die Plätzchen.
Fertig. Backt!
Esbacken, Friseurin Simone, Sozialarbeiterin Tammy, Student
Verhardt, Caro, Tanja, Landwirt Julian, Can,
Claudia, Ingenieur Steffen und Model Evelyn.
Sie alle wollen Deutschlands bester Hobbybäcker werden.
Ich backe heute einen Andrea-Kuchen, der nach der besten Freundin von meiner Mama
benannt wurde. Es gibt eine Mischung aus ganz viel Sahne, Nougat-Schokolade und
Banane. Zucker darf nie fehlen.
Da ist ein Klumpen. Da ist ein Klumpen.
Perfekt. Bei Evelyn ist die Hoffnung grün.
Ich habe in meinem Auslandssemester in Dublin zum ersten Mal ein Pistazien-Eis
probiert und war dann so schockverliebt, dass ich gesagt habe, muss ich in meine
Torte einbauen.
In Evelines Lieblingskuchen treffen unter einem weißen Schokomantel
Pistazienbisket, Pistazienfrosting und Pistaziencrunch auf eine leichte
Himbeermaskaponecreme.
Caroline hat vier Kinder und schwebt gerne über dem Chaos.
Ich backe die Schokosahne meiner Omi. Oh, da fällt mir ein, ich muss ihre
Schürze noch aufhängen.
Für viel Glück und so.
Das waren nämlich die Schürze meiner Omi.
Keine Bescheidenheit vor Schürzen. Wie ist das Rezept?
Es ist schokoladig, samtig, köstlich und man wird süchtig davon.
Die Jury mit Schokolade süchtig machen.
Auch eine Strategie. Und welche Pläne verfolgt Landwirt Julian?
Ich mache heute eine Orangensahne mit frischen Orangen. Das Besondere ist an
der Orangensahne, durch den Tongazucker wird die Orange auch schön
hervorgehoben. Den habe ich selbst gemacht zu Hause und der ist jetzt ein
paar Wochen schön gereift und der ist schön intensiv.
Eigene Zutaten sind für Julian kein Problem.
Auf seinem Hof bei Marburg wächst und gedeiht so einiges.
Ich bin der Julian, ich bin 25 Jahre alt, komme aus Silberg, das liegt im
Mittelhessen. Ich bin so ein Beruf Landwirt und wohne und arbeite mit
meinem Vater hier auf dem Hof und zusammen mit meinen Großeltern auch.
Ich lieb's einfach, in der Natur zu sein und ja, es macht einfach auch Spaß, die
Tiere aufwachsen zu sehen und einfach alles, ja.
Mein Backstil ist eher klassisch.
Sahnetorten, Buttercremetorten. Die Grundrezepte, die mache ich immer nach
Rezept, aber die Füllung mache ich eher Freestyle.
Jawohl!
Der Julian ist, was das Backen angeht, sehr ehrgeizig. Und da bin ich sehr
stolz, dass der Julian das alles so auf die Reihe gebracht hat.
Für Tanja ist die Teilnahme bei Das große Backen ein einziges großes
Abenteuer. Ich backe heute für euch eine Erdbeer-Fächer-Torte von meiner Tante
Birgit. Und wenn die Erdbeeren noch nicht so reif sind zu gewissen Zeiten,
macht man ein bisschen schwarzer Pfeffer auf die Erdbeeren. Dann gibt das einen
intensiven Geschmack.
John zerkleinert Kekse für den Boden ihres Lieblingskuchens.
Ich mache einen Vanille-Cheesecake mit Biskuit und einer
Erdbeereinlage. Ich hoffe, es wird der Jury schmecken.
Auf den Knusperboden kommen Vanille-Biskuit, Cheesecake-Creme und
frische Erdbeeren. Die elegante Hülle besteht aus einer Swiss-Meringue
-Buttercreme und einem Dripping aus gefärbter Schokolade.
Steffen graut vor gar keinem Kraut.
Das ist Engelwurz, das ist im Prinzip ein kandiertes Gemüse und es schmeckt
nach nicht viel, aber es gibt noch so ein gewisses Etwas für die Torte. Und
das Highlight ist im Endeffekt die Mischung über diese Orangenmarmelade,
Biskuitboden, Getränk mit Rum und obendrauf ein Spinnennetzdekor und es
kommt noch eine modellierte Spinne obendrauf und das wird noch
interessanter. Vom Kraut zur Schote.
Ferhat hat Mohn dabei.
Viel Mohn.
Hallöchen.
Ich habe hier Mohn, davon kommt 115 Gramm in meinen Teig.
Hush Crush, eine orientalische Kreation aus Granatapfelgelee und
Limettenquarkcreme auf einem mit Ananas getränkten Grießmohnkuchen. Topping,
türkische Zuckerwatte.
Claudia setzt auf Altbewährtes.
Den gab es bei uns früher immer.
Immer. Das ist eigentlich die Mokka-Torte von meiner Mutti.
Wichtiger als Mokka, Mehl. Das gehört in fast jeden Teig.
Auf Kindergeburtstagen gab es bei uns grundsätzlich immer den Schaumkuss. Und
ich mache heute einen hellen Biskuitboden mit einer Schaumkuss-Quark
-Sahne-Creme mit ein bisschen Zitrone und einer Fruchtfüllung mit Erdbeere und
Minze. Evelines Teig ergrünt.
Also mein Teig, der ist gleich soweit. Dann geht es in den Ofen. Ich glaube,
das wird ein tolles Backergebnis.
Bei das große Backen kann Caro endlich mal ohne Ablenkung durch ihre Kinder
backen. Dafür macht sie schon alleine genug Chaos für eine Großfamilie.
Es herrscht eine ziemliche Leere in meinem Kopf und ich denke... Der
Torte wird's egal sein.
Jetzt aber, das sieht gut aus.
Was sehe ich schön aus da?
Schön sehen auch die Teige aus.
Jetzt aber nicht naschen, sondern fix den Teig in die Form packen und ab in
den Ofen damit.
Backkunst ist für keinen der Kandidaten ein Fremdwort.
Dafür hat Ferhat ein paar davon auf Lager.
Wir würden jetzt im Türkischen sagen, Bismillahirrahmanirrahim. Ich hoffe, du
gelingst.
Auch Steffens Teig sieht schon ofentauglich aus.
Passt alles der Herr?
Von der Zeit her bin ich ganz ordentlich.
Wenn der Boden was wird, ist die halbe Miete, dann soll es eigentlich laufen.
Aus den Augen, in den Ofen, aus dem Sinn.
Jetzt brauche ich Handschuhe.
Hä, wie soll ich das hochheben, verdammt?
Scheiße.
Oh Mann, ey, bitte back.
Simones geköpften Schaumkissen geht es jetzt endgültig an den Kragen.
Während die Creme gerührt wird, schneidet sie Erdbeeren. Die gibt's auch
bei Tanja, aber gehäckselt und mit Pfeffer.
Julian presst Orangen aus und kocht einen Fruchtspiegel.
Da stülp ich dann nachher verkehrt rum auf den untersten Boden drauf.
Tammys Schüssel sieht nach Frühstück aus.
Ich mache Schokokrossis. Die werden dann meinen Crunch in der Torte geben.
Es kommt aufs richtige Rühren an. Vor allem bei Can, die über heißem
Wasserdampf Eiweiß für die Swiss Meringue Buttercreme aufrührt.
Jetzt sieht es doch gut aus, denke ich mal.
Ja, finito.
Evelyn packt Pistaziencreme in ihre Mascarpone.
Jetzt wird einmal fleißig gerührt.
Vom Grün zur Komplementärfarbe.
Im Moment bereite ich den Tortenguss vor für meine Erdbeeren, dass sie schön fest
werden. Sonst gibt es leider noch nichts zu naschen.
Schade eigentlich.
Das sind die eingekochten Erdbeeren, die gleich als Fruchteinlage reinkommen. Und
da muss ich jetzt so ein bisschen den Saft draus sieben, dass es nicht so
durch den Biskuit durchsuckt.
Moment, hatte Steffen den Teig für den Boden nicht schon fertig?
Wir haben das Eigelb übrig und das kommt in den Biskuit.
Ich habe alle Zutaten reingemischt, aber das Eigelb vergessen wieder
reinzupacken. Ob ich jetzt nochmal alles von vorne machen muss, den Teig? Ja,
werde ich jetzt auf jeden Fall machen. Jetzt kommt die Herausforderung. Jetzt
heißt es beißen. Also, okay, machen wir das.
Verhard hat die Helfer im Griff.
Limette bitte.
Sehr gut.
Die Limettenzeste wird in die Quarkcreme gerieben, die wiederum den Boden füllt.
Ey, ich könnte damit Musik machen.
Erst Mokka, dann Kakao. Claudia braucht beide Bohnen.
Das ist jetzt für die Mokka-Sahne. Und da ich echten Backkakao haben wollte,
weil er einfach vom Geschmack her tausendmal besser ist als dieser andere.
Aber er muss halt immer gesiebt werden. Das ist ganz wichtig.
So wie deine Punkte?
Bei mir zu Hause ist alles rot mit Punkte. Ich liebe das einfach.
Und Gott sei Dank mein Mann auch.
Auch beruflich kommt Claudia gerne zum Punkt, wenn in der Firma das Telefon
klingelt.
Ich bin Claudia, bin 52 Jahre alt. Ich bin im Vertrieb Innendienst einer Firma,
die Tankstellenzubehör verkauft.
So, bitteschön.
Ich lebe hier mit meinem Mann Bernd.
Wir sind jetzt im siebten Jahr verheiratet. Ich bin wie vom ersten Tag
an immer noch richtig verliebt.
Das Backen bedeutet mir eine ganze Menge, weil ich mich wahnsinnig darüber
freue, wenn ich mit meinen Kuchentorten und sonstiges einfach Menschen glücklich
machen kann.
Ich wünsche ihr ganz viel Erfolg und ich hoffe, dass sie bei dir jetzt schon so
weit gekommen ist, dass sie das auch bis zum Ende durchzieht.
Ich gebe niemals auf.
Na Jungs, wie sieht's aus? Alles klar?
Während Claudia zwei Böden parallel backt, schiebt Steffen den zweiten jetzt
erst in den Ofen. Der ohne Eigelb kommt weg.
Tammys Boden ist schon fertig.
Jetzt muss der schnell gekühlt werden und hoffentlich auch schön fluffig
bleiben.
Das hier werden meine Fächer und die müssen noch im warmen Zustand
geschnitten werden und die werden nachher mit Schokolade bestrichen.
Kurz abdecken, damit die Feuchtigkeit drin bleibt, weil wir Türken, wir lieben
es saftig.
Can liebt es farbig.
Wie soll der Drip aussehen?
So ein schönes Babyrosa.
Eins, zwei, drei und los.
Es läuft, es läuft, es läuft. Es läuft richtig geil, Baby. Oh Mist.
Julian regt sich nicht so leicht auf.
Ich schneide gerade die Orangenscheiben zu, die nachher aussenrum an die Torte
gestellt werden.
Mal keine Pistazien.
Evelyn rührt ihre Himbeer-Mascarpone-Creme. Und Ferhat
poolt Granatapfelkerne.
Wow, das funktioniert echt gut.
Es schokoladet. Caro dressiert Schokoladenkringel, während Claudia für
die Tortendeko eine Form mit Garnasch befüllt.
Can rührt inzwischen die Swiss Meringue Buttercreme.
Ja, schön fluffig. Du hörst es auch, so ein... Ja, wenn man ganz
leise ist.
Liebe Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker, manchmal hilft nicht nur der Blick ins
Rezept, sondern auch der auf die Uhr.
Oh nein, scheiße.
Ihr habt jetzt noch 60 Minuten, es ist Halbzeit. Nee.
Doch. Irgendwie musst du hier drin bleiben.
Das gilt vielleicht für den Granatapfelsaft, aber nicht für die
Tortenböden. Die meisten sind jetzt fertig.
Der ist so luftig, so gut durchgebacken. Jetzt ist alles geil.
Die einen schneiden ihre Böden auf und tränken sie. Evelyn macht Pistazien
-Crunch. Fer hat irgendeinen Grießkram und Tanja arbeitet an ihrer
Erdbeerschicht. Ich bin ein bisschen im Verzug und muss jetzt ein bisschen
aufholen, dass das noch... Was wird hier?
Jetzt schneidet auch Evelyn den Boden.
Pistaziengrün, wie hübsch.
Steffen modelliert derweil eine Vogelspinne aus zwei Sorten Fondant. Das
macht sie plastischer.
Die Spinnentorte werde ich dekorieren mit einer handmodellierten Vogelspinne.
Man muss nur noch erwarten, dass der Kuchen was wird und dann ist gut.
Julian hat bereits den Fruchtspiegel aufgetragen.
Also mir ist die Schicht schon sehr wichtig, weil es soll schon ziemlich
gleichmäßig aussehen.
Das waren mal Schaumküsse. Jetzt landen sie als Creme auf Simones Boden.
Dazu kommt das Erdbeerminz-Kompott. Jetzt kommt meine Schokosahne drauf.
Dann flüssiges Karamell.
Ich gebe den Weinnüssen jetzt den letzten Rest.
Schön schichten.
Und dann Claudias besondere Zutat. Jetzt gebe ich wieder alles mit dem Tequila
-Coffee-Likör.
Dann mal Prost.
Ein Stückchen Kuchen und dann ist die Lampe an, ne?
Brennt.
Tammy baut lieber auf Bananen.
Eigentlich ist die Zeit ja nicht so mein Freund sonst, aber im Moment habe ich
das Gefühl, dass ich ganz gut in der Zeit bin.
Im nächsten Schritt kommt der Crunch auf die Bananen.
Evelyn drapiert Pistazien-Crunch, Creme und
Himbeeren. Und was macht eigentlich Tanja?
Ich fülle die Torte jetzt mit einer Erdbeer-Sahne-Creme und ein bisschen
Gelatine, dass sie ein bisschen schneller fest wird.
Schneller sollte auch Steffen werden.
Er musste einen Boden komplett neu backen und der scheint endlich fertig zu
sein.
Ich mache jetzt mal die Marzipan-Rohdecke.
Ich nutze jetzt wirklich die Zeit, dass ich wirklich alles drumherum mache, dass
ich nur noch später aufschneiden muss. Mit dem Guss und der Füllung und der
Tränke jeweils dann behandeln und dann zusammensetzen, verpacken und fertig.
Und bist du bereit?
Yes.
Drei, zwei, eins.
However, scheiße, jetzt ist der gebrochen.
Oh, grand, kack, grand, kack, grand, kack.
Na klar, na klar.
Auf die letzten Meter, es war so klar.
So, wie viel habe ich noch? Viel zu kurz, viel zu kurz.
Ja, na klar, na klar.
Nehme ich halt ein Backring, dafür sind die Dinger ja nicht.
Ist nicht die feine englische Art, aber manchmal muss es eben sein.
Schwupp.
Normalerweise bin ich super im Improvisieren.
Gerade zweifle ich an all meinen Fähigkeiten. An allen.
Wirklich an allen.
Keine Ahnung, ich war, glaube ich, zu lange nicht mehr in der
Prüfungssituation und deshalb stresst mich das jetzt tierisch.
Mach's wie die Torte, Caro.
Schön cool werden.
Und mein Teig ist nicht durch.
Scheiße.
Was mache ich denn jetzt?
Zuhören vielleicht?
Okay.
Liebe Hobbywecker, ihr habt jetzt noch 30 Minuten.
Oh, shit.
Inni? Ja?
Tequila?
Du hast noch 30 Minuten, aber das reicht, um Tequila zu trinken.
Lecker, ne? Aber man braucht irgendwas zum Nachtrinken. Oh Gott.
Simone muss improvisieren.
Mein Bohnen war leider nicht ganz durchgebacken, aber ich hab's clever
gelöst. Und da kommt jetzt die Äppelfüllung rein.
Man darf sich von kleinen Rückschritten nicht verrückt machen lassen.
Ruhepolthermie liegt da sowieso fern. Ich bin gerne relaxed.
Aber du hast auch nicht einen ganz neuen Boden machen müssen, wie Steffen.
Ich habe jetzt auf den ersten Boden die Marzipan-Orangen-Masse draufgetragen.
Den zweiten Boden trinke ich jetzt mit der Rum-Zitronen-Orangen-Tränke. Kommt
nochmal von der Marzipan-Masse drauf, dann der Deckel, dann einkleiden mit der
restlichen Orangen-Konfitüre und dann kommen wir an die Deko.
Apropos Deko, da kommt Betty.
Bin ich ja gerade richtig beim Dekorieren. Ja. Und dann kommen noch
frische Erdbeeren rein. Und da vorne hast du noch was für eine andere Creme?
Eine leichte Swiss-Meringue-Buttercreme.
Kleine Torte mit vielen Einzelteilen, die du machst.
Dann lasse ich dich beim Kombinieren weiter alleine.
Nun zu den Dingen, die passieren können, wenn man beim Backen dem Likör
zuspricht.
Toll! Feuer!
Feuer! Juhu! Feuer!
Feuer!
Da schmort's, ne?
Mich nimmt hier keiner ernst, dann kann ich auch weitermachen.
Den Topf hat's leider zerrissen.
Sorry, der ist kaputt.
Hier schmelze ich gerade die Candy Melts auf dem Wasserbad und die sind gleich
für meine Deko.
Schick, genau wie Can Swiss Meringue Buttercrememantel.
Das ist jetzt die erste Schicht.
Aber ich bin ja eigentlich gut in der Zeit, glaube ich.
Can streicht und streicht.
Auch Ferhat bleibt locker im Handgelenk.
Steffen hat seinen Boden geteilt und macht einen von ihnen mit Orangensaft,
Zitronensaft und Rum beschwipst.
Von ihren Schaumküssen wird Simone kurz vor dem Ziel im Stich gelassen.
Ich hab zu wenig Creme.
Ich drippe jetzt von oben herunter erstmal die Tropfen einzeln und mache
dann eine glatte Spiegelschicht oben drauf und mache dann die Deko drauf.
Simones Dekomotto back to the 90s. Tanja backt nach einem Rezept ihrer Tante
Birgit. Ich bereite gerade meine Fächer vor. Da wird der Mürbeteig mit
Schokolade eingestrichen.
Julian braucht gerade viel Fingerspitzengefühl.
Und jetzt muss ich halt genau gucken, dass ich die Mitte überall treffe.
Perfekt.
Da ist mein Kühlschrank.
Dann kann ja nichts mehr schief gehen.
Oh nein.
Ah, Mist.
Da hinten war irgendwas im Kühlschrank, das habe ich nicht gesehen.
Der Lüfter.
Mistgeschickt.
Jetzt ist es wieder gerade.
Muss ich es halt nochmal einstreichen.
Ihr Lieben beim Backen. In den Karten zählen die drei Zs.
Zutaten, Zubereitung und Zeit.
Ihr habt übrigens noch zehn Minuten.
Scheiße.
Da geht schon die Düse.
Tanja ist entspannter.
Zehn Minuten.
Es wird knapp.
Steht Ferhards Torte?
Oh shit.
Oh lala.
Oh lala.
Ich muss jetzt gucken, wie ich es schön glatt hinbekomme. Okay, wo ist es schief
da? Christian Hüms macht sich schon mal Notiz.
Magic Moment.
Es wird ein kleines bisschen drippy, aber es ist nicht schlimm.
Simone arbeitet am Auftragen der Zartbitter-Ganache.
Evelyn hat besonders hochgebaut.
Jetzt müssen sich alle um die Deko kümmern.
Steffen hat seinen Rückstand ganz gut aufgeholt.
Lief jetzt in letzter Zeit eigentlich ganz gut. Jetzt hoffen wir, dass es
jetzt so weiterläuft.
Eni, wo ist unsere Zeit?
Ach ja, Zeit vergeht manchmal ganz schön schnell. Ich hoffe, ihr seid gleich
fertig, denn ihr habt jetzt noch zwei Minuten.
Ich hab jetzt auf.
Jetzt habe ich die Tülle vergessen.
Okay.
Es rutscht alles runter.
Oh Gott, scheiße.
Oh Gott, ich zitter voll.
Ich versuche jetzt zu retten, was ich kann, aber ich glaube, dass es hässlich
wird.
Warum hältst du denn nicht? Halt doch einfach mal da dran, ey.
Die letzten Sekunden brechen an. 10, 9, 8,
7, 6, 5,
4,
Drei, zwei, eins.
Warte, ich hab's gleich. Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Das
mit
der Zeit war wirklich Gehirnbruch. Nicht Gelegbruch.
Das war...
so schlimm. Also ich habe wirklich auf die Sekunde bin ich fertig geworden.
Mir ist es schon ein bisschen peinlich, die abzuliefern, quasi als Kennenlern
-Torte.
Aber ja, shit happens.
Ich habe mich immer gewundert, warum die Kandidaten im Fernsehen sagen, ich kann
gar nicht glauben, dass sie da steht.
Und jetzt muss ich sagen, ich kann echt nicht glauben, dass sie da steht. Und
ich freue mich darüber.
Das sind sie also, eure Lieblingsrezepte. Und ich muss sagen, es
sieht schon sehr, sehr köstlich aus. Und ich könnte mir vorstellen, dass der ein
oder andere Zuschauer zu Hause denkt, da würde ich auch gerne mal was von
nachbacken. Kein Problem, das können Sie gerne, denn Rezepte finden Sie online
auf dasgroßebacken.de. Und dann wünsche ich ganz viel Spaß beim Nachbacken. Und
wir beginnen jetzt hier mit der allerersten Verkostung. Wir beginnen bei
Evelyn.
Das ist ein Pistazienbiskuit mit einer Himbeermaskapone, frischen Himbeeren,
Pistazienfrosting und karamellisierten Pistazien.
Grün und rosa passt halt immer. Also auch die Kombination vom Geschmack
Pistazie und Himbeer ist eine ganz klassische. Und die Creme sieht auch von
der Konsistenz für mich sehr gut aus, nicht grisselig.
Du hast, glaube ich, zwei Böden gebacken. Genau.
Sehen hier so nicht ganz durchgebacken aus. Und ich hätte, glaube ich, auch
hier diese Schicht weggeschnitten, dass ich nicht noch die Backhaut habe.
Okay.
Der ist definitiv durchgebacken. Du hast die Pistazie sehr gut in den Vordergrund
gestellt. Ich hätte mir gewünscht, dass man vielleicht noch eine Schicht mehr
dieser Himbeercreme halt macht. Der Boden gut gebacken.
paar mehr Himbeeren, dann kann man sich damit hervorragend auf den Sonntag
zurückziehen. Sehr schön.
Dankeschön. Danke euch.
Das war die Lieblingstorte meiner Mutter, die sie immer für uns Kinder
gebacken hat. In der Definition hier ist es eine Punchtorte, das heißt ein
Biskuitteig mit einer orangen Marzipan-Rum-Füllung, ein getränkter
Boden mit orangen Rum-Zitronensaft-Tränke, eingedeckt oben
mit einer Grundlage von Marzipanschicht, obendrauf mit kandierten Dekorkirschen
und einer kleinen modellierten Spinne.
So eine Zuckerglasur sollte glänzend sein und vor allem so beim Ziehen darauf
achten, dass es sauber weggezogen ist.
Der Boden ist unglaublich saftig durch dieses Tränken. Du hast auch das leicht
Bittere von dieser Bitterorange.
Geschmacklich eine runde Sache.
Durch die Säure von den Früchten habe ich immer was Frisches im Mund. Mir
gefällt vor allem, dass es nicht so dominant vom Marzipan ist. Vielen Dank.
Danke, danke. Danke.
Außen ist eine Kakaosahne und in der ersten Schicht karamellisierte Walnüsse.
Auf dem nächsten Boden gehackte Mokka-Schokolade und die dritte Schicht
ist dann halt wieder karamellisierte Walnüsse. Die Ornamenten hier oben aus
Kuvertüre glänzen. Das Temperieren hat da super geklappt. Der Karamell ist auf
den Punkt, goldgelb, so wie ich es mir vorstelle. Da bin ich schon sehr
begeistert.
Akkurat gearbeitet.
Dankeschön.
Der Boden ist saftig.
Du hast immer dieses Mokka-Aroma. Du hast die Textur durch die
karamellisierten Walnüsse. Genau auf den Punkt.
Es ist locker, es ist nicht zu sprittig. Und dieser Mokka-Geschmack ist immer im
Mund. Also da verspricht sie genau das, was der Name sagt.
Dankeschön. Dankeschön.
Meine Lieblingstorte besteht aus Vanille-Cheesecake-Creme, einer
Erdbeerschicht. Außen ist sie mit einer Swiss-Meringue-Buttercreme und mit ein
paar Perlen noch dekoriert. Man sieht hier unten so ein bisschen auch die
Struktur von der Buttercreme. Auch das ist momentan angesagt, dass sie nicht so
ganz aalglatt ist.
Hier unten ist, glaube ich, der Crunchy-Boden. Auch von der Dicke her
der einzelnen Schichten gut geweht für mich, weil ich wirklich mit einem Bissen
eigentlich von allen Komponenten immer was abbekomme.
Geschmacklich ist das tatsächlich für mich eine Kindheitserinnerung.
Du hast diese frischen Erdbeeren dabei.
Das ist wie so ein Parfum vom Aroma her. Dazu die Böden, die sind wirklich super
saftig. Der Kick für mich persönlich ist der Crunch-Boden, dass du halt nochmal
eine ganz andere Textur mit reingebaut hast. Dann das von außen plus natürlich
verschiedenste Technik in den Kuchen. Also ich kann nur sagen, Chapeau, ich
ziehe den Hut. Sehr gut. Dankeschön. Es stimmen alle Konsistenzen, auch die
Creme außen. Und da ist einfach die Kombination saulecker getroffen.
Dankeschön. Vielen Dank. Vielen Dank.
Was mir so etwas auffällt, ist, dass die Sahne nicht ganz glatt ist, als wenn
etwas grisselig ist, aber rein optisch schön gewählt.
Was ich sofort auf den ersten Bissen sagen kann, die Wiener Masse ist dir
exzellent gelungen. Du hast auch, glaube ich, 15 Mal in diesen Kuchen
reingestochen, bis du dann tatsächlich den Zeitpunkt erwischt hast. Die
Orangensahne schmeckt mir sehr gut.
Mein persönliches Highlight ist auf jeden Fall diese Gelee unten drin. Was
untergeht, ist der Safran. Den habe ich gar nicht gemerkt. Und vor allen Dingen
auch deine Tonkabohne. So ganz leicht ist die Sahne hier außen tatsächlich mit
Tee zu grisselig. Sie ist sehr fruchtig, aber sie ist auch sehr artig. Okay,
danke schön. Danke auch.
Geschafft. Es hat geschmeckt. Sehr gut.
Mein Lieblingsrezept ist meine Erdbeerfächertorte. Und zwar sind das
Mürbeteigböden. Dann werden Erdbeeren püriert, auf den Boden verteilt und dann
kommt da schwarzer Pfeffer drauf. Das ist intensiv und dann schmecken die
Erdbeeren besser.
Klassische Torte mit diesen aufgestellten Fächern sieht man, finde
ich, viel zu selten. Der Rand muss auf jeden Fall ein bisschen verziert werden,
weil man natürlich auch hier den einen oder anderen Lufteinschluss sieht.
Spannend finde ich vor allem den Mürbeteichboden. Dadurch ist er hier
natürlich so ein bisschen bröselig.
Was ich gar nicht schmecke, ist der Pfeffer.
Du brauchst aber auch keinen.
Es schmeckt wirklich ausgezeichnet.
Definitiv Lieblingskuchen. Danke schön.
Das ist eine gute Bewertung.
Egal, ob da Pfeffer drin ist oder nicht.
Das nächste Mal kommt ein bisschen mehr für Christian.
Es ist ein Schokobiskuit ohne Mehl mit Walnüssen drin.
Dazwischen ist eine Schokosahne mit Zartbittercrunch und Karamell.
Das, was den Kuchen gerettet hat, ist auf jeden Fall, dass du von außen die
Haselnüsse dran geschmissen hast.
Was man auf den ersten Blick sofort sehen kann beim Anschnitt, ich muss
leider sofort mit der Gabel drauf zeigen, ist dieser Karamellkern. Ist
natürlich ein optisches Highlight und das ist dir gelungen.
Schön.
Es wäre auch sehr nah an meinem Lieblingsrezept geschmacklich, muss man
sagen, weil einfach diese Schokoladenmus, weil ich persönlich...
Eines der Highlights ist, sehr leicht und gleichzeitig aber durch die
Bitternis der Zartbitterschokolade auch sehr gut zu essen.
Es ist natürlich innen etwas wilder, so wie es hier gelaufen ist, aber
geschmacklich ist hier rund. Das stimmt alles.
Vielen Dank. Dankeschön.
Dankeschön.
Ich habe drei Komponenten. Den Boden, Irmik. Irmik ist Grieß und das benutzen
wir sehr, sehr gerne in der Türkei. Der schließt Händchen mit dem Mohn, der aus
Deutschland kommt.
Die zweite Schicht Granatapfelkerne, eingepackt in ein Gelee. Und in meiner
dritten Komponente habe ich Quark, geschmückt mit Pischmanie. Das sind
Engelshaare, das ist wie Zuckerwatte, sehr süß, schmilzt im Mund.
Eine Torte, die nicht wirklich großartig dekoriert ist. Das braucht sie, glaube
ich, auch gar nicht. Diese Zuckerwatte finde ich extrem spannend. Du hast
Engelshaar gesagt.
Ich bin gespannt, wie das sich auch so vom Mundgefühl her anfühlt. Ob es
tatsächlich so verschwindet wie Zuckerwatte.
Durch diesen Granatapfel, der diese Säure hat, kriegt er so eine gewisse
Kühle. Dann der Quark, der auch die Kühle mitbringt. Unten dann das Warme
vom Mohn. Und obendrauf der Zucker, der darf nicht fehlen. Weil sonst wäre das
Ganze nämlich einfach zu bitter und nicht zu süß. Also von daher auch mit
der Dekoration alles für mich persönlich rund gemacht.
Man muss wirklich alle vier Teile zusammen im Mund nehmen. Und dann hat
man diese perfekte Kombination.
Dankeschön. Vielen Dank.
Dankeschön.
Das ist jetzt unser Lieblingskuchen, ne? Ja.
Bei meinem Lieblingsrezept zählen die inneren Werte. Die Torte besteht aus
ganz viel Banane und Nougat-Schokolade und einer Sahne-Mascarpone-Creme.
Zitrone ist auch drin und ein Vanille-Biskuit. Ich kann es mir nur so
erklären, dass es wirklich noch nicht komplett durchgekühlt war und deswegen
einfach so diese Eigendynamik plötzlich bekommen hat.
Ja, der Anschnitt ist natürlich jetzt schwierig, weil durch diese Bananenlage
keine Verbindung ist zwischen der Sahne und dem Boden. Dann fällt logischerweise
hier alles so ein bisschen auseinander.
Also vom Anschnitt her sieht es extrem wild aus.
Geschmacklich für mich persönlich um einige Stärke als die Optik. Und für
mich braucht es die bisschen dickeren Bananen für den Boden. Der Boden ist
sonst relativ hoch, sehr massiv.
Geschmacklich alles richtig gemacht.
Optisch aufpassen, dass es nicht nochmal verrutscht. Auf jeden Fall. Dankeschön.
Es ist ein
Vanillebiskuit mit einer Quark-Sahne-Schaumkuss-Füllung und darin
befindet sich noch eine Erdbeereinlage mit ein bisschen Minze.
Oben drauf, Dekoration, man guckt drauf, man weiß sofort, was drin ist.
Ja, vor allen Dingen für mich auch neu die Interpretation, dass man so eine
Schaumkussfüllung macht. Da bin ich wirklich sehr gespannt.
Ich hätte es vielleicht versetzt gemacht.
Einfach, um bei jedem Gabelbiss möglichst alle Komponenten zu haben, da
einfach nur ein Tausch der Füllung.
Sehr locker, perfekt auf den Punkt gebacken. Allerdings geht so ein
bisschen dieser Schaumkuss dabei verloren.
Für mich persönlich sehr schön ist die Minze. Das Einzige, was ich vielleicht
verbessern wollen würde, wäre mehr von der Creme, weil sie ist einfach super
lecker. Vielen Dank.
Bitte, bitte.
Die beiden finden für jede Torte die richtigen Worte. Ihr habt es geschafft,
die erste Aufgabe liegt hinter euch. Das ist doch schon mal toll.
Jetzt sind es nur noch 23 Aufgaben und dann steht der Fest Deutschlands bester
Hobbybäcker 2019.
Und damit der Sieg nicht mehr ganz in so weiter Ferne liegt, machen wir gleich
weiter und zwar mit der zweiten Aufgabe.
Die zweite Aufgabe ist die technische Prüfung.
Hier kommt es weniger auf Kreativität an, dafür umso mehr auf perfektes
Handwerk.
Beim Lieblingsrezept konnten wir jetzt schon eure Handschrift kennenlernen und
jetzt bitten wir euch sozusagen zum Diktat. Denn es folgt die technische
Prüfung. Ihr bekommt von uns ein Rezept, ihr sollt es genau so nachbacken, wie
wir es euch vorgeben. Und die Zutaten stellen wir euch auch natürlich zur
Verfügung. Deckt diese bitte jetzt als erstes auf.
Es darf geraten werden.
Oha.
Ich habe Mehl und Zucker und Eier und Butter und eine Vanilleschote, eine
Zitrone und ich glaube... Da ist Puddingpulver, Vanille.
Also es sind sehr wenige Zutaten, würde ich jetzt mal fürs Erste behaupten. Für
einen Kuchen reicht es nicht.
Hefe. Und kleingeschnittene Butter.
Also kleingeschnittene Butter ist ja eigentlich...
Blätterteig, aber kann nicht sein mit Hefe. Vielleicht auch einen Hefe
-Streuselkuchen mit Pudding, also in die Richtung war es.
Blätterteig mit Hefe. Blätterteig mit Hefe? Hä?
Ihr sollt nicht Rätsel raten, ihr sollt ja backen. Deshalb dreht jetzt das
Rezept um.
Ein Klassiker, die Puddingbrezel. Die bekommt man ja bei jedem Bäcker.
Allerdings nicht in der Deluxe-Variante von Betty Schliephake-Borchardt.
Aber Mehl mit Butter anwirken?
Zusammen mischen.
Hä,
das ist doch Butter-Blätterteig so ähnlich. So macht man doch Blätterteig.
Ich krieg das nicht zusammen gerade in meinem Kopf.
Das explodiert so.
Ich kapier das nicht.
Wir haben zwei Stunden Zeit und wir müssen drei Teile abliefern. Das ist mit
Sicherheit machbar. Ob es für mich machbar ist, werde ich sehen.
Die klassische Puddingplätzle besteht aus einem getretenen Plünderteig.
schnittfesten Pudding und einer glänzenden Zuckerglasur. Die größte
Herausforderung wird die Zubereitung des Plunderteiges sein.
Dieser wird aus Hefe hergestellt und wie ein Blätterteig touriert.
Der Teig darf auf gar keinen Fall überstrapaziert werden, weil er sehr
sensibel ist. Ihr solltet unbedingt die Ruhezeiten einhalten, denn sonst sind
eure Endergebnisse für uns nicht akzeptabel.
Wir wünschen uns drei identische Exemplare und ihr habt dafür zwei
Stunden Zeit.
Es wird eine Blindverkostung stattfinden und deshalb habt ihr jetzt Zeit für
einen langen Spaziergang. Und wir wünschen euch ganz viel Spaß.
Dankeschön.
Und ich drücke euch jetzt für die erste technische Prüfung ganz doll die Daumen
auf die Plätzchen.
Fertig. Backt. Viel Glück.
Viel Glück.
Viel Glück.
Macht den Backofen, dann ist es kalt.
Ich werde jetzt die Ziehbutter herstellen, weil die am längsten jetzt
im Kühlschrank bleiben muss.
Und in der Zeit, wo der kühlt, mache ich dann den nächsten Teig und in der Zeit,
wo der kühlt, mache ich dann den Pudding.
Für die Ziehbutter der Puddingbrezel muss kühle Butter mit Mehl anwirken und
glatt gearbeitet werden.
Dann wird sie zu einer rechteckigen Platte ausgerollt, in Folie
eingeschlagen und gekühlt. Alles klar?
Warum vermengt sich das nicht?
Nimm das Handrührgerät. Was?
Kleinerer Behälter, Handrührgerät. Meinst du?
Ja, oder Schneebesenaufsatz.
Meinst du den?
Ja. Die meisten nehmen die Hand, aber Claudia schont lieber ihre Gelenke.
Es hat gerade nicht funktioniert mit dem Schneebesen, mit dem Teichkneter. Und
deswegen hat Steffen zu mir gesagt, ich möchte besser...
Den Schneebesen nehmen.
Steffen ist der Retter in der Not.
Echte BFF.
Bugfriends forever.
Nun muss die Ziehbutter ausgerollt werden.
Das ist Ziehbutter und die sollen wir zu einem Rechteck ausrollen. Jetzt frage
ich mich, wieso ein Rechteck aussieht.
Kleiner Tipp, es ist nicht rund.
Okay, fertig.
Und jetzt kühlstellen.
Wie sieht sie denn aus, die Puddingbrezel à la Betty?
Die perfekte Puddingbrezel ist goldgelb gebacken, nicht dunkel, nicht zu hell,
sondern richtig einladend.
Klunderteig ist ähnlich wie im Blätterteig, auch mit den einzelnen
Schichten, allerdings wird aus Hefe hergestellt.
Die erste Schwierigkeit ist natürlich das Touren geben, die unterschiedlichen
Schichten herzustellen. Was viel kniffliger aber ist, ist das
Zeitmanagement. Wir haben Ruhephasen, Backzeiten und wir haben nur zwei
Stunden Zeit.
Wir haben natürlich minutiös die Zeiten vorgegeben und daran müssen die
Kandidaten sich unglaublich gut halten. Weil wenn dir die Zeit am Ende fehlt,
ist der Teig natürlich nicht durchgebacken und das darf nicht
passieren.
Ich kenne Pullienbrezel aus meiner Lehre, deswegen bin ich unglaublich
gespannt, wie unsere zehn Kandidaten nachher diese Aufgabe uns präsentieren
werden.
So, Plunderteig, 220 Gramm Mehl. Beim Plunderteig werden Mehl, Ei, Hefe,
Milch, Butter, Zucker, Vanille, Salz und ein Viertellöffel Zitronenabrieb in die
Maschine gegeben.
Ferhat gibt einen Pi mal Daumen gehäuften Löffel hinzu.
Ein Viertel.
Fünf Minuten auf schneller Stufe kneten.
Das ist wie eine türkische Hochzeit hier. Hier wackelt alles.
Ob Caro beim Anblick ihres Tages auch Lust auf ein Freudentänzchen verspürt?
Ich habe leider keine Ahnung, wie er aussehen müsste. Also gehe ich einfach
mal ganz optimistisch davon aus, dass er zu diesem Zeitpunkt genau so aussehen
sollte.
Und so sollte es bei Caro zu Hause aussehen.
Idyllisch.
Ich bin Caro, ich bin 39 Jahre alt, bin verheiratet, habe vier Kinder, einen
Hund und wir leben im idyllischen, ländlichen Brevenack.
Mein Mann ist mein Anker, muss ich gestehen. Das ist derjenige, der mich
wieder erdet. Ja, mein Ein und Alles.
Mein allerliebstes Hobby ist tatsächlich Modellieren und Backen und dem versuche
ich auch ganz viel Zeit zu widmen.
Caro ist vom Typ her auf jeden Fall perfektionistisch. Wenn sie am
Tortenbacken ist, dann muss jedes Detail stimmen, selbstkritisch und einfach zum
Lieben. Ja, meine Traumfrau.
Ich gebe mein Bestes und gucke, wie weit ich damit komme.
Simone,
ist dein Teig auch so weich? Ja.
Warum ist ihr nicht so weit?
Das kommt noch, warte ab. Der ist noch nicht so lange.
Die ist noch am Anfang.
Nun muss der Teig 15 Minuten gekühlt werden.
Dann soll er jetzt schlafen.
Also ich glaube, wir kommen alle relativ gut voran.
Der Teig darf ruhen, der Bäcker nie.
Jetzt geht es an den Pudding.
Milch, Puddingpulver, Zucker, Eigelb. Warm machen.
Habe ich wieder die falsche Platte an?
La la la la.
Falsche Platte an.
Die Zutaten müssen klümpchenfrei aufgekocht werden. Das heißt rühren.
Ich bin fleißig am Rühren und es tut schon im Arm weh.
Irgendwie will mein Pudding gar nicht so fest werden.
Im Moment will der noch nicht, aber ich zeige dir gleich, wo der Frosch die
Locken hat.
Ah, jetzt kommt er.
Meinst du, das ist zu flüssig? Der muss richtig kochen, richtig, richtig
durchkochen, dann wird der fester.
Simone hat gemeint, ich soll ihn jetzt nochmal richtig aufkochen lassen und
dann wird es wohl hoffentlich was.
Aber wird schon.
Zum Abkühlen muss eine Folie darüber, dann gibt es keine Haut.
Geiler Scheiß. Ist gut.
Pudding. Die 50er Jahre Hausfrau macht Pudding. Ich kümmere mich um den Topf.
Ich bringe den in die Küche für dich. Sehr gerne. Ich nehme dir den mal ab.
Gerne. Guten Appetit.
Erwischt, Eni.
Nun muss der Teig ausgerollt werden.
Die Ziehbutterplatte wird darin eingeschlagen.
Beide Komponenten müssen in etwa die gleiche Festigkeit besitzen.
Die lege ich doch jetzt einfach so rein, ne? Ja, ja, aber jetzt mach mal ein
bisschen sexy hier.
Hä? Mach mal ein bisschen sexy hier.
Sexier? Ja, guck, dass du genug Teig übel hast zum Einschlagen.
Was soll ich machen?
Dass du genug Teig übel hast zum Einschlagen.
Ja, jetzt weiß ich, was du meinst. Ja, ja.
Make it more sexy, weißt du? Ich mach sexy. Das Ganze wird dann nochmal super
sexy zusammengefaltet, damit vier Teigschichten übereinander liegen.
Ich werde es jetzt auf 35 mal 12 ausrollen und dann werde ich es falten.
Es kommt absolut auf die Technik an.
So einmal, so einmal und dann so einmal.
Nein, nein, nein, so.
Wie? Ach so.
So, ja.
Nach dieser ersten Tour muss der Teig 10 Minuten ruhen.
Gute Nacht, Kuss.
Ciao, Kakao.
Liebe Kandidaten.
Wir wollen ganze Brezeln sehen, denn halbe Brezeln gibt es nur beim Disco
Fox. Ihr habt Halbzeit. Oh nee.
Leute, das schaffen wir.
Aber bitte mit Glasur.
Hier kommt es auf die genauen Mengen an.
Machst du das mit dem Messbecher oder mit der Waage? Wo ist 125?
Ist das die Hälfte von 250? Ja, aber... Simone?
Ja? Hast du Milliliter oder Gramm Wasser abgewogen? Gramm. Gramm, ne?
Ist ja ungefähr gleich. Nur bei Öl und Wasser gibt es immer einen Unterschied.
Wie war nochmal die Rechenformel?
Wir überlegen gerade, ob Milliliter gleich Gramm sind.
Also nochmal zum Mitschreiben. Bei Wasser ist ein Milliliter tatsächlich
ein Gramm. Auf 125 Milliliter Wasser kommen 170 Gramm Zucker.
Ich mache jetzt die zweite Tour.
Dabei wird der Teig um 90 Grad gedreht, nochmal zu einem Rechteck ausgerollt und
wieder doppelt gefaltet.
Erst für 5 bis 10 Minuten in den Kühlschrank damit, dann für 5 Minuten
ins Tiefkühlfach.
Bevor man den Pudding in die Brezel spritzen kann, muss er passiert werden.
Wie ist er denn gelungen, Evelyn?
Er ist fest geworden, also das ist schon mal sehr gut. Ich hatte ja vorhin die
Befürchtung, dass er nicht fest wird, aber ich würde sagen, sieht gut aus.
Mein Pudding ist lange im Froster gewesen, aber ich wärme ihn jetzt mit
meiner Liebe und meiner Körperwärme an.
Mein Pudding fließt runter!
Der ist noch viel zu weich.
Oh nein!
Fließt runter.
Warte. Ja und jetzt?
Habt ihr nicht so ne Dinger, die wo man so... Was ma... Okay.
Ein Pudding ist eigentlich einfach herzustellen, aber wenn er nicht die
richtige Konsistenz hat, kann man ihn nur schwer weiterverarbeiten.
Und die Zeit läuft.
Nun muss der Plunderteig auf exakt die richtigen Maße ausgerollt werden, damit
man ihn in sechs schön gleichmäßige Streifen schneiden kann.
Eni erkennt Brezelexperten sofort.
Puddingbrezeln sind dein Spezialgebiet, oder?
Scheißdreck, den habe ich noch nie gemacht.
Bist du nicht Ingenieur?
Einem Ingenieur ist nichts zu schwer.
Die sechs Streifen müssen nun vorsichtig gedreht und gezogen werden.
Das Ziel sind Spiralen von 40 Zentimetern Länge.
Das sieht jetzt schon lecker aus.
Jetzt muss ich nur gucken, sind das 40 Zentimeter?
Ich hab's nicht so mit Längen.
Langweilig wird's jedenfalls nicht.
Steffen formt schon die erste Brezel.
Es ist richtig toll, euch so beim Drehen einer Brezel zuzuschauen. Aber die
müssen eigentlich langsam in den Ofen. Ihr habt nämlich eigentlich nur noch
eine halbe Stunde.
Steffen ist schon dabei, seine Brezel zu drehen. Sehen auch super gut aus.
Ich hoffe, dass ich auch ein bisschen schneller gleich vorankomme, weil die
Brezel müssen ja auch noch für 25 Minuten in den Ofen.
Eigentlich müssen die Brezeln mit Pudding vor dem Backen mindestens fünf
Minuten ruhen. Aber so viel Zeit hat keiner.
Jetzt ist Scheiße. Jetzt ist richtig Scheiße.
So, jetzt muss aber fix der Pudding zwischen den Teig. Sonst wird das nichts
mehr.
Oh Gott, das ist so hässlich gespritzt.
Das wird eine knappe Nummer.
Wenn ich nur drei Stück im Ofen habe, ist mir auch egal.
Du kriegst sechs im Ofen. Ich krieg sechs im Ofen. Ich krieg sechs im Ofen.
Damit der Teig beim Backen konstant Feuchtigkeit bekommt, geben kundige
Plunder-Teigbäcker Eiswürfel in den Ofen. Die schmelzen nach und nach und
geben dabei Feuchtigkeit ab.
Clever, oder Eni? Oh, du kannst gerade nicht sprechen.
Oder doch?
Was möchtest du sagen?
Ich will noch mehr.
Man kann nie zu viel Pudding machen.
Wenn die Brezeln im Ofen sind, ist die Aufgabe fast gelaufen. In den nächsten
Minuten kann man nur noch Temperatur und Backfortschritt kontrollieren.
Liebe Hobbybäcker, ich denke, ihr habt eure Brezeln im Blick.
Sie kann nicht 10 Minuten warten.
Ihr habt jetzt noch 10 Minuten.
Das muss noch 15 Minuten backen. Wie soll das gehen?
Ich habe keine Ahnung, wie das funktionieren soll.
Ich habe Angst.
Es wird einfach nur braun. Bitte.
Bei Tammy tritt Butter aus dem Teig aus.
Daran lässt sich nichts mehr ändern.
Wie sieht es bei Simone aus?
Da ist ja gar keine Butter mehr.
Ich habe voll Butter. Ja? Bei mir läuft Butter raus.
Schlecht für Tammy.
Gut für die Konkurrenz.
Guck mal, ich glaube, meine muss schon. Oh Gott, muss die jetzt schon raus?
Ich weiß nicht, wie so ein Teil aussieht. Muss das jetzt schon raus? Ich
finde das gut.
Ja, ich hole es raus. Ich glaube auch.
Oh Gott, oh Gott, oh Gott. Meine sind auch viel zu hell.
Feuer! Feuer!
Oh mein Gott!
Sieht voll geil aus. Wow!
Chaosbrezeln waren die schnellsten.
Gleich danach holt Tammy ihr Gebäck aus der Butter.
Äh, Verzeihung, aus dem Ofen.
Ich glaube, oder?
Ja.
Meinst du noch länger?
Ja, ist ein bisschen, aber... Vielleicht noch eine Minute?
Puts einfach auf, scheiß drauf.
Ah, siehste?
Ihr sollt der Jury natürlich drei perfekte Exemplare servieren.
Dafür habt ihr jetzt noch zwei Minuten.
Die müssen zum Glasieren reichen.
Kommt her zu Papa.
Ein Rezept. Und trotzdem sieht jedes Backblech anders aus.
Egal wie braun das Gebäck ist, jetzt muss das Zuckerwasser darauf.
Bei den meisten Hobbybäckern sind die Brezeln eher hell.
Nicht bei Claudia.
Das sind Brezeln. Ein bisschen dunkel.
Aber das muss so sein.
Es steht zwar nicht im Rezept, aber wenn Claudia das sagt.
Evelines Gebäck befindet sich noch im Fluss. Total hässlich geworden.
Oh mein Gott.
Der Pudding ist mir rausgelaufen. Boah, das geht gar nicht.
Ich habe ja überhaupt keinen Pudding da drin. Betty wird mich umbringen.
Ich glaube, die sind außen braun und nicht durch.
Und das bedeutet... Oh Gott, es wird bestimmt der letzte Platz sein.
Ach.
Die letzten Sekunden brechen an, dann sollten eure Brezeln auf dem Teller
stehen, weil ihr müsst sie gleich nach vorne bringen. Was habe ich hier
veranstaltet?
10, 9, 8, 7, 6,
5, 4, 3,
Zwei, eins und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Die Zeit wurde knapp und dann wurden sie dunkel. Dann habe ich sie
rausgeholt und ich fürchte, jetzt sind sie nicht durch.
Ich bin zufrieden. Sie hätten aber etwas größer sein müssen. Ich bin ein
genügsamer Mensch und freue mich schon mal, dass ich so tolle Brezeln gemacht
habe.
Ich weiß nicht, wobei ich so sehr getrödelt habe, dass ich jetzt so unter
Zeitdruck noch zum Ende geraten bin. Aber ich hoffe, es schmeckt und es ist
durch.
Alle Kandidaten haben die drei schönsten Brezeln ausgewählt.
Bringt euer Gebäck jetzt nach vorne und stellt es auf den Tisch hinter euer
Foto. So kann die Jury nicht erkennen, wer was gebacken hat. Ich würde bei der
Verkostung am liebsten ein Handtuch über mein Backergebnis legen, damit sie gar
nicht gucken müssen.
Die erste Blindverkostung wird mega spannend.
Ich finde es super, dass wir alle in einer Reihe da sitzen dürfen und
gegenseitig die Hand halten können. Es wird auf jeden Fall mega aufregend.
Die Jury durfte ja schon eure Handschrift kennenlernen. Jetzt lernen
sie euer Handwerk kennen. Was habt ihr drauf?
Ich bin gespannt, was sie sagen wird.
Herzlich willkommen zurück, Betty und Christian.
Na, wie war die erste technische Prüfung?
Gut.
Ihr lächelt noch.
So, wollen wir mal anfangen.
Links.
Wenn ich mir die Exemplare angucke, sind ungefähr gleich groß.
Ich kann auch noch schön beim Pudding ein bisschen Struktur erkennen.
Hier sieht man auch schön die Blätterung von dem Klunder. Da sehe ich so richtig
die einzelnen kleinen Teigschichten.
Dieser Glanz ist natürlich da, die Backfarbe ist da, die wir haben wollten.
Auf den ersten Blick, würde ich sagen, sind sie schon sehr gut geworden.
Also was man jetzt beim Anschnitt schon mal sehen kann, ist, dass es
durchgebacken ist.
Also mir persönlich gefällt vor allen Dingen der Pudding.
Wir hatten ja vorher gesagt, er sollte schnittfest sein. Das ist er in dem Fall
tatsächlich. Auch der Plunder in dem Fall ist sehr gut gelungen.
Geschmacklich, optisch, für mich einordnfrei. Ich hoffe, das geht jetzt
so weiter.
Drei Exemplare sind da. Sie sind natürlich recht klein.
Hier sieht man... Ganz schön die Blätterung, die hat funktioniert.
Allerdings sind hier so Partien, die etwas zu dunkel geworden sind beim
Backen. Und hier beim Pudding, der darf natürlich auch nicht so braun werden.
Also sie sind durchgebacken, das kann man gut sehen. Aber man sieht auch, dass
sie hier zum Beispiel sehr kompakt sind.
Zum Kauen ist es sehr fest.
Ja, die Hefe hat er in dem Fall fast gar nicht gearbeitet. Er ist zwar
durchgebacken, aber er lässt sich relativ schwierig essen.
Von der Bräunung her ist es schön goldgelb. Ich kann hier auch die
Blätterung sehen.
Allerdings erscheinen die mir auch so einen Tick kompakt.
Hier ist sehr, sehr viel Pudding drin und der Pudding hat eine gewisse
Feuchtigkeit und das kann natürlich dazu führen, dass in der Mitte der Strang
nicht ganz durchgebacken ist.
Außen ist er noch so ein ganz klein wenig gletschig, würde ich sagen. Er ist
noch nicht richtig durchgebacken.
Das Erste, was auffällt, ist, dass der Pudding die Standfestigkeit hat, die wir
uns gewünscht haben. Schnittfest war das Wort und das kann man definitiv hier
sehen. Ich finde es sehr spannend, dass die deutlich mehr in sich gedreht sind.
Insgesamt scheint es aber auch hier ein bisschen kompakter zu sein.
Also ich finde den Teig, der ist ein Tick.
Auch da fehlt so ein bisschen noch die Zeit nicht viel.
Außen ist er super, aber ich finde, drinnen hätte er noch so ein bisschen
mehr gehen können, um so ein bisschen Lockerheit zu kriegen.
Das Erste, was mir auffällt, ist hier die Backfarbe und die Blätterung. Also
gerade wenn ich das hier sehe, da sieht man es wunderschön. Ich habe ein schönes
Verhältnis von Pudding zu Brezel.
Sie glänzen.
Da vielleicht darauf achten, dass es wirklich überall ist. Da bin ich sehr
gespannt drauf, wie die schmecken werden.
Von der Farbe her ist es genauso, wie ich es mir gewünscht hätte.
Nur es hätte in dem Fall noch ein paar Minuten länger im Ofen gebraucht, damit
der Taigua tatsächlich durchgebacken ist. Auch hier wieder auf die Zeiten
achten, die wir euch vorgeben.
Hier kann man wirklich sehr schön die Blätterung erkennen.
Mir fehlt so an der einen oder anderen Stelle noch die Zuckerglasur und sie
sind insgesamt auch etwas kleiner.
Also hier ist es nicht nur in der Mitte etwas ungebacken, sondern hier auch
definitiv am Rand. Also es ist nicht der Pudding, es ist definitiv die Backzeit.
Also wenn man es umdreht, dann kann man richtig sehen, dass er nicht
durchgebacken ist unten.
Es muss auf jeden Fall diese Plunderbrezel noch weiter gebacken
werden, weil wenn ich jetzt so ein ganzes Ding essen würde, wäre es dann
irgendwann sehr, sehr sättigend.
Das ist jetzt auch nicht so unbedingt eine Delikatesse, würde ich sagen.
Wir wollen es natürlich auch ein bisschen ästhetisch haben. Und wenn ich
dann so unterschiedlich gefüllte Puddingteile sehe, also diese Löcher,
die gefüllt sind, hier läuft es fast so rüber, da auf jeden Fall ein bisschen
üben mit der Tülle.
Definitiv nicht durchgebacken. Auch hier fehlte definitiv Zeit.
Vielleicht hat der eine oder andere, wir haben es ja am Anfang so ein bisschen
angesprochen, vielleicht so ein bisschen...
die Zeit unterschätzt. Dadurch, dass sie halt die Backfarbe haben, vermute ich
jetzt einfach, dass die Temperatur nach oben gedreht worden ist. Das hilft
natürlich nicht. Es gibt von oben eine Bräunung, aber von unten bringt das gar
nichts. Der Pudding, so wie wir ihn haben wollten, der Teig ein bisschen
fest und ein bisschen roh. Ich glaube, da hast du alles gesagt, was man sagen
kann.
Na toll.
Bei den drei Brezeln fällt mir sofort auf, wie groß diese Augen sind. Es ist
halt ein bisschen mehr gedreht worden. Das kann natürlich auch eine Rolle
spielen, wenn ich ihn zu sehr drehe, in sich drehe, dass er einfach auch von den
Touren her dann nicht mehr ganz so arbeiten kann.
Sie sind super schön abgeglänzt, auch gleichmäßig abgeglänzt. Also es fehlt
jetzt mir persönlich keine große Stelle.
Das ist tatsächlich so, dass auch hier... definitiv Backzeit einfach
letztendlich fehlen. Ich kann euch versprechen, technische Prüfungen haben
es hier in sich, was Zeitmanagement angeht, was das Technische wirklich
angeht. Genau diese Backzeiten und sowas, das sind so die Spaßpunkte, die
Christian und ich gerne einarbeiten.
Ich weiß nicht, ob der eine oder andere vielleicht von euch schon einmal im
Vorfeld so...
halb rohen Teig mal gegessen hat. Das wird halt mehr im Mund und es ist
unangenehm. Da muss natürlich auch eine gewisse Blätterung zu spüren sein. Das
ist in dem Fall nicht.
Auch hier drei gleichmäßige Exemplare.
Auch hier die Bräunung, goldgelb.
Pudding hat Stand.
Das Abglänzen hätte für mich persönlich ein bisschen gleichmäßiger sein können.
Also dass man hier zum Beispiel die Mitte nicht vergisst.
Sieht gut aus.
Von unten habe ich hier sogar ein bisschen Backfarbe.
Es lässt sich gut essen, ist auch nicht ganz so kompakt.
Für mich persönlich einfach nur noch ein bisschen länger im Ofen lassen, damit
die Farbe auch gleichmäßig ist. Da fehlt nicht viel. Also es ist überall nur so
ein ganz bisschen Zeit, die noch fehlt, aber von Ablauf im Großen und Ganzen
eigentlich fast richtig geraten.
Es sieht momentan so ein bisschen aus, als wenn es mit Käse überbacken worden
wäre.
Also ich habe vor dem Backen den Pudding verkostet, der war bei allen korrekt.
Und dann hast du den Käse draufgelegt.
Vertraut nicht immer der Moderatorin.
Also hier ist mit dem Pudding definitiv irgendwas passiert. Also er sieht fast
so aus, als wenn er übergekocht ist oder sowas.
Ja, so ein ganz kleines bisschen im Kern hätte auch hier noch ein bisschen mehr
Backzeit sein können. Und er ist ein bisschen fest.
Alter, Alter.
Diese Lockerung, die eigentlich dieser Teig mit sich bringt, ist in dem Fall
überhaupt nicht vorhanden. Und es ist halt einfach zu wenig von dem Pudding in
der Mitte, weil der letztendlich rausgebacken ist und über den Teig
hinausgelaufen ist.
Die erste Verkostung der technischen Prüfung, die war sehr kompakt, möchte
ich mal sagen. Ihr werdet die Brezeln von 1 bis 10 auf die Plätze verteilen
und ihr müsst euch leider einen kurzen Moment gedulden.
Jetzt dürfen die Hobbybäcker das gepflegte Ambiente von Schloss Stülpe
genießen. während sich die Jury im Backzelt berät.
Ich fand die Beurteilung von Betty und Christian absolut in Ordnung. Ich denke
schon, dass die beiden höhere Ansprüche haben, als das, was wir heute
abgeliefert haben.
Dass natürlich nach dem fünften nicht durchgebackenen Pudding-Schnecken
-Produkt ein gewisses Lächeln auf den Lippen war, das ist auch verständlich.
Oh Gott.
Also ich glaube, mit meinem Käsetoast habe ich keine guten Chancen.
Ja, ihr zwei, wir sind gespannt. Legt los mit eurer Platzierung.
Ich starte einfach mal mit dem Platz 10. Und der 10. Platz, der befindet sich
gleich hier.
Ich habe das Käsetoast. Also definitiv.
Der Teig nicht ganz durchgebacken und es fehlt natürlich eine der
Hauptkomponenten oder beziehungsweise ist sie fast gar nicht zu schmecken.
Deswegen ist das der Platz 10.
Platz 9 befindet sich hier.
Claudia, Sie sind super klein und dann auch noch zum Teil am Rand verbrannt.
Ich komme zu Platz 8.
Der Platz 8 befindet sich hier.
Can, bei dir ist halt einfach die Backfarbe noch relativ hell und dadurch
sehr kompakt vom Essen her. Deswegen Platz 8.
Simone landet auf Platz 7.
Auf dem sechsten Platz befinden sich gleich drei Kandidaten, deren Teig nicht
durchgebacken war.
Ferhat, Caro und Julian.
Da rettet auch der Pudding nichts mehr.
Und so schnell kommen wir von Platz 6 zu Platz 3.
Der dritte Platz ist direkt vor mir.
Steffen, nicht ganz durchgebacken, aber die Teigführung von außen her sehen die
wirklich super aus. Auch die Backfarbe gefällt uns.
Das hat alles gestimmt. Da halt auch noch auf das Zeitmanagement wirklich
achten. Der zweite Platz ist hier.
Tanja, Sie sind durchgebacken. Der Pudding hat gestimmt.
Da alles fast richtig gemacht.
Aber sie sind halt noch von einem übertrumpft worden.
Der erste Platz ist hier.
Alles richtig gemacht. Sie stimmen von der Optik. Sie sind zum Essen wirklich
so, wie wir uns das vorgestellt haben.
Plunderbrezeln kannst du definitiv. Herzlichen Glückwunsch.
Ich bin stolz wie Oskar und ich gehe sehr motiviert erhobenen Hauptes in
Aufgabe 3.
Ist zwar schade, dass ich jetzt den 10. Platz belegt habe, aber ich will auf
jeden Fall zeigen, dass ich es besser machen kann.
Neuer Tag, neues Glück. Meine gebackene Visitenkarte ist der Titel der letzten
Aufgabe der ersten Folge von Das große Backen.
Jetzt müssen sich alle Hobbybäcker richtig reinhängen, denn am Abend wird
einer von ihnen nach Hause geschickt. Und zwar von den beiden hier. Für
Christian und Betty ist dies die kalorienreichste Sendung, denn nach
dieser dritten Aufgabe müssen sie noch einmal zehn Torten verkosten.
Und dann ist Schluss.
Und dann ist auch Schluss für einen von euch, denn nur neun von euch werden dann
weiterkommen. Und diese neun dürfen dann weiter davon träumen, Deutschlands
bester Hobbybäcker zu werden. Ihr bekommt obendrauf 10.000 Euro und ein
eigenes Backbuch und natürlich den goldenen Cupcake.
Die dritte Aufgabe heißt, meine gebackene Visitenkarte. Wir möchten,
dass ihr uns eine Motivtorte backt, die euch repräsentiert. Welches Motiv ihr
dafür wählt, ist euch frei überlassen.
Da ist eurer Fantasie überhaupt gar keine Grenzen gesetzt. Auch bei Teig und
Füllung habt ihr die freie Wahl.
Allerdings soll eure Motivtorte modelliert und mit Fondant überzogen
werden. Das müsst ihr hinbekommen. Also legt euer gesamtes Herzblut in diese
Aufgabe. Es lohnt sich.
Ihr habt fünf Stunden Zeit und hier kommt jetzt euer Startsignal.
Auf die Plätzchen.
Fertig.
In Aufgabe 3 sollen die Kandidaten sich und ihre Hobbys der Jury vorstellen.
Alle anwesenden Hobbybäcker haben einen eigenen Stil. Mit ihrer Visitenkarte
wollen sie der Jury Appetit darauf machen, mehr von diesem Stil zu Gesicht
zu bekommen.
Wofür steht ihr also, liebe Hobbybäcker?
Los geht's in die Welt!
Es wird eine Butterfahrt. Zumindest bei Caro.
Ei, was machst du denn da, Simone?
Also bei mir wird es eine Mischung aus Säure und Süße. Also es gibt viel
Schokolade, es gibt was Salziges und auf jeden Fall was Fruchtiges mit der
Orange. Simones Torten-Motto It's Showtime.
In ihrer Visitenkarte stecken ein Rührteig mit Orangenbuttercreme und
Orangenfilets und ein Brownie mit Erdnussbutterfrosting.
Ferhards Motto steht in den Sternen. Mein Thema wird halt sein, dass ich...
Ich meine Sternzeichen.
Repräsentiere, by the way, ich bin Zwilling. Was kommt nach After Eight?
After Nein.
Ein Brownie mit Minzbuttercreme und einem Lime Curd mit Zimt und Sternanis.
Das galaktische Extra, der Crunch aus zerstoßenen Eisbonbons.
So, jetzt wird Krach gemacht.
Ist jemand aggressiv? Ja.
Ja, genau.
Can, Can, komm klopfen, komm klopfen. Darf ich dann ein Essen? Lass deine
Aggression raus.
Alles, was du hast. Ja, genau.
Can macht wieder irgendeinen Blödsinn. Der Kuchen muss gut schmecken.
Das wird Cans Tortenboden.
Ich mache heute eine Pralinen-Noussiette-Creme mit
Haselnüssen.
Und die wird dann zu einem schönen Teddybär.
Grace's Rice Crispy Teddy thront auf dem gerade entstehenden
Haselnussknusperboden und einer Komposition aus Schokobiskuit und
Ganache. Himbeeren sorgen für den frische Kick.
Can zerkleinert für ihren Knusperboden Kavott Crepe d'Hontel Nature.
Spezielle französische Waffelröllchen. Die werden mit den karamellisierten
Haselnüssen vermischt und im Ofen gebacken. Und was macht Tammy?
Ich präsentiere der Jury als meine Visitenkarte einen alten, wunderschönen
Schrank. Innen drin in dem Schrank versteckt sich das, was sich auch in
meinem Herzen befindet, meine Familie in verschiedenen Geschmacksrichtungen.
Ich bin die Tammy, bin 29 Jahre alt, komme aus Mülheim an der Ruhr und ich
bin Sozialarbeiterin bei der Stadt Essen.
Ich liebe es, alte Möbel zu adoptieren und sie im neuen Glanz
erstrahlen zu lassen.
Ich mache Kampfsport und lasse da überall an allen Menschen und
Gegenständen, die in der Nähe sind, meine ganze Power und meinen ganzen
Ärger ab.
Nach der Arbeit muss man sich einfach irgendwie auspowern, man muss auf sich
achten, man muss gucken, dass man das nicht mit nach Hause nimmt.
Meine Leidenschaft zum Backen kommt dadurch, dass ich gerne anderen Menschen
eine große Freude machen möchte.
Ich habe total Lust darauf, mit Menschen Zeit zu verbringen, die die gleiche
Leidenschaft haben wie ich. Und jetzt, wo ich es geschafft habe, unter die
besten 10 zu kommen, will ich natürlich auch den goldenen Cupcake nach Hause
holen.
Wie sieht Evelines Backwelt aus jenseits der Pistazie?
Mein Motto für die Visitenkarte ist ein Weltenbummler-Törtchen. Ich finde es
einfach schön, neue Kulturen kennenzulernen, neue Menschen
kennenzulernen. Da haben wir ja gleich zwei Reisefreudige.
Ich backe heute einen Reisekoffer, weil ich gerne reise und ich werde drei
Urlaubszähle mit einbringen.
Das sind einmal Holland, dann nehme ich Ziegenfrischkäse und spanische
Kumquatsch und außenrum eine Schweizer weißer Schokoladenganache.
Julian will seinen Kühen ein Denkmal setzen.
Ist eigentlich ja sozusagen der Frankfurter Grand und passt halt auch zu
uns zu Hause. Wir haben ja auch Landwirtschaft und daher wird er halt
auch als Kuh eingekleidet, die Torte.
Steffen veröffentlicht ein Backbuch.
Meine Besonderheit wird heute sein, dass ich eine Mischung mache aus
Standardschichtung gepaart mit Farbe, gepaart mit extrem guter Deko
anschließend.
In Steffens Schmöker treffen frische Himbeeren und ein Himbeerkört auf
saftige Wiener Böden.
Weitere Kapitel heißen Creme Patissiere und Mandelcrunch.
Caro backt Schritt für Schritt, aber etwas langsamer als geplant.
Theoretisch wäre ich schon bei Schritt 17, aber die Butter ist so hart.
Dann kann man auch noch mal durchatmen.
Claudia backt ein Schlumpfhaus.
Ich mache ja einen Pilz.
Pilze sind nicht die größten, Pilze sind nicht die schlankesten. Ich bin nicht
groß, ich bin nicht schlank.
Und ich liebe einfach die Farbkombination.
Ich liebe die Natur. Und von daher ist der Pilz einfach ich.
Oder ich bin der Pilz.
Die Grundlage jeder Torte, die Böden. Die werden jetzt in aller Schnelle
gerührt und kommen dann in den Ofen.
Während sie backen, kann man sich um die individuellen Details des eigenen
Backwerks kümmern.
Zum Beispiel um... Oh, frisches Popcorn, lecker!
Oh, es fängt an, es fängt an.
Oh nein, nicht in die Ganache!
Gib mal dein Popcorn.
Das war geil.
Jetzt habe ich kleine Brandblasen am Stier.
Ist gut geworden.
Bisschen dunkel, aber noch nicht schwarz. Also noch alles im Rahmen.
Aber ganz schön fluffig.
Wie schön, wenn man sich mit dem Teig auskennt.
Bei der Puddingbrezel war das anders.
Ja, ich würde sagen.
Läuft. Fondant ist Pflicht. Was darunter ist, bleibt den Hobbybäckern
freigestellt. Ich habe meine Basisbuttercreme in bis jetzt drei
verschiedene Geschmacksrichtungen variiert. Einmal Pistazie, einmal
Vanille und einmal Erdnuss.
Böden schneidet man mit Ruhe.
Langsam,
Frau Kollegin.
Jetzt kommt die Stunde der...
Ich bräuchte mal fachmännische Hilfe, bitte.
Alarm in bei Claudia.
Betty, könntest du vielleicht mal ein Auge werfen in mein tiefes Loch, was ich
gerade entdeckt habe?
Ein tiefes Loch mit rohem Teig.
Ich würde mir einen Ausstecher suchen, der ungefähr diese Größe hat. Okay.
Und dann ihn trotzdem entscheidend schneiden? Mhm.
Gut, dann werde ich das tun und vielen, vielen Dank. Bitte.
Backen ist Schichtarbeit.
Von den fünf Stunden Backzeit sind zwei bereits vergangen und so langsam türmen
sich die Torten zu den Motiven, die den Charakter unserer Hobbybäcker
repräsentieren sollen.
Das ist Minz-Schokoladen-Ganache.
Genau, das lege ich als Schicht oben drauf.
Und jetzt kommt hier das gekruschte Eis drauf.
Die gekruschten Eisbonbons, wohlgemerkt. Echtes Eis würde sich nicht halten.
Individuelle Komponenten, so weit das Auge reicht.
Tammy hat Evelyns Lieblingsnuss gekapert, die Pistazie.
Alle arbeiten so konzentriert, dass die Zeit wie im Flug vergeht.
Liebe Kandidaten, ihr wisst, es kann knapp werden. Ihr habt nämlich jetzt nur
noch zweieinhalb Stunden. Es ist Halbzeit.
Okay, Vollgas geben.
Oh mein Gott, oh mein Gott, oh mein Gott. Schnell, roll, roll, roll.
Roll schon.
Bei Buchtorten besonders wichtig, der Inhalt.
Die Himbeeren stehen einerseits für eine gewisse Fruchtigkeit, das heißt
Offenheit im Leben.
Mit einer gewissen säuerlichen Note, das heißt, dass nicht alles geradeaus läuft
und so arschgepudert läuft.
Ich bin Steffen,
43 Jahre alt und komme aus Biesingen.
Beruflich bin ich Entwicklungsingenieur in der Medizintechnik. Das heißt, wir
fertigen Implantate, um Menschenleben zu retten.
Also wie ich meinen Job mit der Backleidenschaft verbinden kann, ist
relativ einfach, weil wir haben ja auch viele Komponenten, die werden genauso
zusammengemischt, dass es ein großes Ganze ergibt und genauso ist es beim
Backen auch.
Ob ich ein Tüftler und ein kleiner Nerd bin?
Definitiv ja. Mit doppeltem Unterstrich.
Steffen ist ein Typ, egal was kommt, eigentlich erst dann auch durchzieht und
guckt auch, dass er Ausgleich kriegt mit Fahrradfahren, draußen, Natur, Motorrad.
Und Backen ist eher halt der Held. Ich kann es nicht.
Mein Backstil ist unkonventionell technisch und praktisch, aber gewagt.
Der Wunsch, wirklich weiterzukommen und nicht nur der Zehnte zu sein, der ist
definitiv seit Wochen da.
Die Hobbybäcker haben sich alle akribisch vorbereitet. Manchmal heißt es
trotzdem improvisieren.
Da ich ja innen nicht ganz da war, improvisiere ich gerade mit dicken,
fetten, karamellisierten Pekanüssen, weil ich Gott sei Dank nicht alle ganz
klein gemacht habe.
Ein neuartiger Pilz, ein himbeeriges Buch, Kumquats für die Weltreise und
Zartbitterganache. Dreierlei Creme und Brownie. Die Visitenkarten fallen sehr
unterschiedlich aus.
Oh, ich hab Angst.
Liebe Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker, eure Visitenkarten sehen ja schon
ziemlich toll aus, aber sie sind noch nicht fertig.
Ihr habt jetzt noch 60 Minuten.
Oh fuck, Leute.
Das Nervenkostüm ist blank und jetzt muss ich ran, weil die Konkurrenz ist
stark. Von Dant ist Pflicht. Die Deko-Elemente sind die Kür.
Das will gerade überhaupt nicht funktionieren.
Vor allem die Proportionen klappen gar nicht.
Caro möchte in ihrer Torte viele Backstile zitieren.
Can modelliert schon ihr Schokoplüschtier.
Der Teddybär ist halt was ganz Besonderes. Den widme ich halt meiner
Tochter Grace.
Und jetzt gebe ich mein Bestes, dass es auch schön wird.
Maßarbeit ist angesagt. Es läuft.
Inzwischen auch bei Julian.
Ja, sieht doch ganz cool aus.
Zu Julian gehören Kühe, zu Caro Törtchen und zu Evelyn das Fliegen.
Ich habe jetzt einen Caketopper aus Isomalt gegossen und der wird jetzt in
ein paar Minuten hart und dann stecke ich den in meine Torte rein.
Steffens Buch nimmt genauso Form an wie Simones Popcorntüte.
Ist ein bisschen schief, das Popcorn-Tütchen, aber da haben halt
schon viele Hände reingegriffen und deswegen ist sie schon so ein bisschen
gecruncht, ne?
Oh, jetzt geht von meinem Finger ab.
Mann, ey.
Mann, warum klebst du da an meinen Finger? Du sollst da rankleben.
Claudia formt Türen und Fenster.
Julian macht Flecken. Uh, der erste Flecken ist drauf.
Die meisten Bäcker verarbeiten ihr liebstes Hobby.
Steffen hat sogar mehrere, die auf die Torte müssen.
Ich arbeite gerade mein Hobby Wandern aus.
Das heißt, ich mache jetzt hier meinen Wanderschuh.
So ein bisschen ein auf Vantage, Retro, das heißt den Altlederlook.
Solange er nicht ledrig schmeckt.
Ob gepinselt oder geairbrushed, ob klassisch belegt oder mit essbaren
Fotos. Die individuelle Note der Deko ist besonders wichtig.
Oh nein!
Oh, Gott sei Dank.
Ich freue mich auch gerade, weil ein Pilz ist niemals gleich.
Eben. Also das heißt, wenn er jetzt ein bisschen puckelig und wellelig und sowas
ist, dann ist das einfach Natur.
Und die sucht sich ja bekanntermaßen ihren Weg.
Die Weltenbummlerinnen Evelyn und Tanja sind perfektionistischer.
Tammy baut ein echtes Schmuckstück.
Und bei Ferhat erfährt man nichts. Das dürft ihr nicht filmen.
Das wird jetzt eine Überraschung.
Ihr Lieben, er sieht zauberhaft schon aus, allerdings müssen jetzt die letzten
Handgriffe sitzen, denn ihr habt nur noch 10 Minuten.
Nee!
Oh, Scheiße.
Knapper Koffer und er sieht überhaupt nicht so aus, wie ich mir ihn
vorgestellt habe.
Aber das ist Leben live, das ist das große Backen, ne?
Fuck.
Oh Mann!
Egal, dann muss ich gleich wieder da hin.
Alter.
Und genau vorne.
Ich kriege einen Affen, ehrlich.
Jetzt habe ich auch echt schlechte Laune.
Ihr Lieben, ich mache es kurz. Noch zwei Minuten.
Nee. Oh nein, oh nein. Bitte, bitte, bitte.
Leute, bitte.
Nun muss man zwei Dinge in Einklang bringen. Die knappe Zeit und den
Anspruch, den man an seine perfekte Visitenkarte hat.
Nur nicht zittern. Das wäre fatal.
Boah, ist das eine Kackarbeit hier.
Oh, können wir das rausnehmen? Das ist so toll.
Es sieht zumindest toll aus.
Überall. Die letzten Sekunden brechen an. Zehn.
Neun.
Acht.
Sieben.
Oh Gott, oh Gott, oh Gott, oh Gott, oh Gott.
Sechs.
Fünf.
Vier.
Drei.
Zwei.
Eins. Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Erleichterung bei allen.
Keine Torte ist optisch komplett daneben gegangen.
Trotzdem, für einen Kandidaten wird es die letzte Torte bei Das große Backen
gewesen sein.
Schweißperlen waren einige auf der Stirn und der Arm, der tut auch schon weh vom
ganzen Rühren.
Es ist so viel kaputt gegangen. Ich habe die Torte so schön eingedeckt, dann ist
mir vorne noch ein Teil abgebrochen, aber das ist halt so. Es ist halt alles
sehr empfindlich und in dem Stress packt man es einfach hektisch an und dann geht
es halt kaputt.
Nun verkostet die Jury die Visitenkarten und entscheidet dann, wer Bäcker der
Woche wird und wer gehen muss.
Wenn ich an die Verkostung denke, dann grummelt es wieder im Magen, ich habe
wieder Angst und weiß nicht, was mich erwartet.
Ich gehe mit einem sehr guten Gefühl rein, weil ich weiß, was ich abgeliefert
habe, ich weiß, was ich in den fünf Stunden gemacht habe.
Und ich bin echt sehr gespannt.
Eure Visitenkarten sehen wirklich klasse aus. Ich könnte mir vorstellen, der ein
oder andere Zuschauer denkt jetzt, ui, die möchte ich gerne nachbacken, die
Torte. Kein Problem.
Alle Rezepte stellen wir natürlich online auf dasgroßebacken.de.
Ja, und wir starten jetzt hier mit der Verkostung.
Tanja, komm bitte nach vorne.
Tanja, erzähl uns etwas über deine gebackene Visitenkarte.
Und zwar der Koffer, weil ich jede freie Minute, wenn es irgendwie geht, mit
Freunden und Familie gerne auf Reisen gehe.
Das ist einmal sehr schön eingedeckt. Beim Airbrush hätte ich mir eventuell
gewünscht, dass du einfach noch mehr mit Schatten und Licht spielst.
Also man kann hier sehr schön die Kumquats sehen. Die Füllung, die Böden,
die haben eine schöne Pohrung. Was mir aber als allererstes ins Auge fällt, ist
der Fondant. Der ist relativ dick.
Da ruhig ein bisschen dünner arbeiten.
Kumquat ist außergewöhnlich. Man kann vor allem die Schale mitessen. Und das
ist das Besondere dann, beziehungsweise für mich das Schöne.
Von daher rund ist, glaube ich, hier tatsächlich das richtige Wort.
Vielen Dank. Dankeschön.
Dankeschön.
Ich wollte mich hier vorstellen mit meinen beiden liebsten Hobbys, dem
Modellieren und dem Backen.
Deshalb habe ich gebackenes modelliert.
Mein Dekorationsherz geht gerade auf.
Da sind aber schon echte Kirschen drin, oder ist das?
Alles klar.
Ja, so soll modelliert sein.
Die Biscuits sind genau richtig.
Alleine durch diese Kirsch-Cassis-Komponente saugen sie sich
natürlich nochmal ein bisschen voll. Und auch die Buttercreme ist hier in dem
Fall sehr, sehr gut gelungen, sehr exakt gearbeitet.
Gutes Fingerspitzenfüll gehabt fürs Abschmecken.
Dankeschön. Vielen Dank.
Mein Sternzeichen ist Zwilling und das repräsentiere ich mit den zwei Engeln.
Bevor ihr die Torte anschneiden dürft.
habe ich noch eine kleine Überraschung für euch. Immer her damit.
Denn meine Torte erzählt die Geschichte ja, dass diese zwei Engel sich treffen
und dann kommt Magie.
Sehr schön eingedeckt. Mir gefällt dieses Gesprenkelte. Und vor allem mir
gefallen deine Engel.
Ja, Pfefferminz. Das ist wirklich sehr viel Pfefferminz. Also wenn ich das
nachts vorm Schlafen gehen noch esse, dann brauche ich mir die Zähne nicht
mehr putzen, weil das Mundgefühl, das habe ich schon.
Also da hätte ich wirklich weniger reingemacht. Vor allen Dingen, du hast
ja auch noch die Bonbons drin.
Dieses Schokoladenbrownie ist der Knaller. Er ist super saftig, so stelle
ich mir ein Brownie vor.
Ich kann mich Christian nur anschließen, ein bisschen weniger Pfefferminze. Und
da für den Lemon Curd noch ein bisschen mehr wäre schön gewesen.
Vielen Dank.
Dankeschön.
Ich habe euch beiden eins meiner Familienerbstücke mitgebracht. Und zwar
liebe ich alte Möbel neu zu lackieren und diesen Vintage-Look zu verpassen.
Was mir gut gefällt, ist halt, dass du auch diesen Vintage-Look wirklich dann
angemalt hast.
So ein bisschen mehr hätte ich mir vielleicht noch Detailverliebtheit
gewünscht. So ein bisschen mehr Modellierung.
Okay.
Gefällt mir sehr gut vor allem, weil die Farben sehr geschmackvoll gewählt sind.
Die einzelnen Füllungen sind sensationell. Mein Highlight ist
sicherlich die mit der Erdnuss, weil du auch dieses leicht salzige
herausgearbeitet hast. Aber auch die anderen, also Pistazie und auch die
Vanille zusammen mit den Beeren, wüsste ich jetzt nicht, was man besser machen
kann. Sie ist richtig schön geschmeidig. Dadurch, dass sie relativ hoch ist,
sollte man wirklich Schicht für Schicht essen.
Und dann hat man einen sehr schönen Nachmittag gehabt.
Dankeschön. Dankeschön.
Meine Visitenkarte erzählt euch die Leidenschaft zu guten Filmen und Musik.
Was mir sehr gut gefällt, ist, dass du hier wirklich gemalt hast, diese
Ausstecher mit der Prägung benutzt hast. Was mir natürlich sofort auffällt,
ist... Was ist denn mit dieser Kante hier hinten passiert?
Ich wollte eigentlich die Filmrolle hinten als Hintergrund aufstellen. Das
hat nicht gehalten und dadurch war natürlich alles ein bisschen
durcheinander. Ja, auch hier bei der Popcorn-Tüte ist es etwas hakelig und
das sieht man natürlich hier oben an der Kante.
Mir persönlich gefällt die Kombination sehr gut. Du hast die Schokolade, du
hast vor allen Dingen auch die Erdnuss. Das ist dir sehr gut gelungen.
Dankeschön.
Also geschmacklich kann ich sagen, der untere gefällt mir besser als der obere.
Du hast die Orange, ich habe die Buttercreme und für mich das Highlight
sind die saftigen Böden.
Dankeschön.
Neben dem Backen ist das Reisen eine riesengroße Leidenschaft von mir.
Mir gefällt die Farbauswahl. Es ist sehr ansprechend, nicht zu grell.
Dein Flugzeug oben finde ich sehr clever gelöst. Es gefällt mir sehr gut, da halt
nicht Holz oder Kunststoff zu nehmen.
Das Einzige, wo ich mir wirklich gewünscht hätte, dass es dann auch noch
erstmal wäre, ist diese Spitze. Ah, okay.
Ich hätte vielleicht auch hier so ein bisschen die Haut weggenommen vom Boden.
Auch hier die Schicht vom Ganache und vom Fondant. Sehr gut gearbeitet.
Ja,
also geschmacklich ist es ganz okay.
Nein, es ist natürlich super.
Du hast die Maracuja, du hast die Mango, du hast die Textur halt auch noch durch
die frische Mango, die du mit eingearbeitet hast, zusammen mit dem
griechischen Joghurt, der dem Ganzen halt jetzt kein eigenes Aroma gibt, aber
halt einfach eine cremige Textur, die ganz wichtig ist. Und deswegen hast du
es für mich alles richtig gemacht. Es ist frisch, also das, was ich dann auch
in Gruppen haben möchte.
Dazu die Böden, die wirklich auf den Punkt gebacken sind. Alles richtig
gemacht. Dankeschön.
Danke.
Meine Visitenkarte, die ich euch heute mitgebracht habe, ist im Prinzip mein
Book of Life.
Den Wanderschuh, den erkennt man vielleicht, das Motorrad vielleicht auch
ein bisschen und den Stift für das Zeichnen. Wo mein Auge als allererstes
drauf fällt, ist das Motorrad, was schon fast aussieht, als wenn du so ein
Spielzeugmotorrad auseinandergenommen hättest. Du kannst es sogar drehen.
Ja, man kann es halt nicht.
Man zeigt es halt auch mal gleich in der ersten Sendung.
Die Dicke von den Böden gefällt mir sehr gut, auch der Fondant, auch
eingestrichen, relativ dünn.
Also fangen wir bei den Böden an, die sind dir sehr gut gelungen und lassen
sich sehr, sehr gut essen. Ich hätte da ein bisschen weniger Farbe reingemacht.
Mir persönlich gefällt der Himbecker sehr, sehr gut. Alle Komponenten sind
gut durchdacht, wo ich mich Christian anschließen muss. Ein bisschen weniger
Lebensmittelfarbe. Danke.
Danke.
Ich mag Punkte, ich mag Pilze, ich mag die Matur. Das ist natürlich der Vorteil
bei so einem Pilz. Man hat keine Kanten.
Vielleicht noch die eine oder andere richtige Modellierung, vielleicht so ein
kleiner Gartenzweig oder so für die Zukunft.
Ja. Ich freue mich vor allen Dingen auf die Punschflaumen.
Die Buttercreme zusammen mit den Punschflaumen und dieses Schokoladige
durch diesen Backkakao, es ist halt einfach eine Harmonie.
Dankeschön.
Ich wieder gar nichts. Du musst noch eine Torte durchstehen. Ja, das macht
gar nichts.
Der Boden war ja nicht so ganz durchgebacken, deswegen haben wir
natürlich jetzt hier viel Buttercreme.
Das, was von dem Teig halt jetzt noch übrig ist, schmeckt mir sehr, sehr gut.
Mein persönliches Highlight ist allerdings die Karamellbuttercreme
zusammen mit diesen karamellisierten Pickernüssen.
Vielen Dank.
Dankeschön.
Ich habe euch Grace Lieblings Teddybär mitgebracht.
Er strahlt aus Liebes aus, also wirklich so das Lieblingskuscheltier, aber auch
die Torte.
Farblich, das Braun mit diesem Aquamarin passt sehr gut zusammen.
Eine rundum gute Sache.
Der untere Boden ist große Patisserie-Kunst. Und das so hier in dem
Kuchen mit einzuarbeiten, ist tatsächlich ein absolutes Highlight. Der
Boden ist schön gebacken, ist durchgebacken.
Danke schön. Vielen Dank. Danke.
Ja, ich habe euch heute die Kuh im Grün mitgebracht, weil es spiegelt meinen
Beruf wieder.
Ich hätte die Kuh vielleicht einen Tick größer gemacht, dass sie wirklich so das
Erste ist, was ich sehe.
Das ist halt auch nicht zu hoch, also du bist halt, ich sage mal, das geringste
Risiko eingegangen, gebacken, normal hochgeschichtet.
Du bist natürlich jetzt kein Risiko eingegangen, indem du irgendwelche
spektakulären Gewürze oder Konsistenzen mit eingebaut hast. Der Biskuit ist für
mich persönlich gut gebacken.
Die Säure durch die Himbeeren ist da. Also außen können wir sicherlich noch
ein bisschen dran arbeiten für die Zukunft, aber innen drin solide.
Ja, es ist ein gutes Fundament, auf das du bauen kannst.
Dankeschön. Danke, danke.
Ja, ihr wisst jetzt, was Christian und Betty von euren Torten halten. Aber die
Frage ist ja, reicht das, um weiterzukommen? Die Entscheidung will
sorgfältig getroffen werden.
Deshalb dürft ihr euch jetzt kurz zur Beratung zurückziehen.
Ein Satz von Betty mit dem sorgfältige Arbeiten geht natürlich direkt bis in
den Kern.
Ich sehe da eigentlich gute Chancen, dass ich noch eine Runde weiterkomme,
weil ich immer solide Arbeit ableiste und die, denke ich mal, noch sehen
wollen, was ich noch mehr kann.
Ich hoffe natürlich, dass ich eine Runde weiter bin.
Ich finde es total schön, dass ich euch kennenlernen durfte, euch alle zehn.
Allerdings hat einer von euch so geglänzt, dass die Jury direkt dachte,
derjenige bekommt die Bäcker der Woche Schürze. Allerdings, einer von euch wird
uns auch gleich verlassen.
Das ist die unangenehmere Entscheidung, die die Jury leider treffen muss. Und
deshalb fangen wir mit der schönen an, mit der roten Schürze, Betty.
Unser erster Bäcker der Woche in diesem Jahr.
hat trotz ein paar seiner technischen Prüfungen eine vielversprechende und
überzeugende Leistung in den anderen beiden Aufgaben geliefert.
Wir freuen uns sowohl optisch als auch geschmacklich mehr von dir zu sehen.
Unser Bäcker der Woche ist eine Bäckerin.
Herzlichen Glückwunsch, Can.
Das ist so wie, wie soll ich das sagen, als ob du in einer Torte schwimmst und
die schmeckt so lecker, du kriegst nicht genug davon.
So glücklich bin ich.
Zwei von euch konnten in den drei Aufgaben mit dem Niveau der anderen
Kandidaten nicht ganz mithalten.
Claudia und Julia.
Julian, bei der technischen Prüfung warst du zwar etwas besser, dafür bist
du, Claudia, bei der letzten Aufgabe ein größeres Risiko eingegangen.
Ihr beide seid handwerklich auf einem Niveau.
Wir glauben allerdings, dass einer von euch beiden ein größeres Potenzial hat,
sich in der nächsten Sendung zu steigern.
Deswegen muss uns heute leider verlassen.
Julia. Innerlich bin ich gerade sehr aufgewühlt und muss erstmal ein paar
klare Gedanken gleich fassen, weil ich es eigentlich wunderbar hier fand.
Und das ist gerade so auch das, was mir schwerfällt, weil es mir so viel Spaß
gemacht hat.
Da ist die Jury ganz schön ins Schwitzen gekommen, hier bei der ersten
Entscheidung. Und dabei ist sie doch eigentlich hitzegewöhnt vom Backofen.
Naja, nächste Woche geht es weiter und zwar mit neun Kandidaten und drei neuen
Aufgaben. Und ich hoffe, wir sehen uns. Das große Backen, Folge 2, nächsten
Sonntag, gleicher Sender, natürlich nur hier in Sat.1.
Heute.
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