All language subtitles for Das.große.Backen.S06E08.Meisterwerke.für.den.Hochzeitstisch.im.großen.Finale.720p.SAT1.WEBRip.AAC2.0.h264-LOOM

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Original subtitles

Finale bei Deutschlands größter Tortenshow.

Susanne, Janet oder Benjamin. Nur einer kann Deutschlands bester Hobbybäcker

werden. Wer stellt die anderen in Sachen Kreativität und Technik in den Schatten?

Wer behält die Nerven, wenn die Zeit knapp wird? Und wem gelingt das alles

entscheidende Meisterstück? Wir finden es heraus zum krönenden Abschluss einer

spektakulären Staffel von Das große Backen.

Schloss Stülpe in Brandenburg.

Finale bei der größten Bugshow der Welt.

Zehn Kandidaten traten an, um 10.000 Euro und ein eigenes Backbuch zu

gewinnen. Sie alle hörten auf ein Kommando.

Auf die Plätzchen.

Fertig. Backt.

Zehn erfahrene Hobbybäcker. Sie mussten so manche Hürde im Backzelt meistern.

Ich paniere jetzt Schnitzel.

Handwerkliches Können und Geschmack waren gefragt.

Sieht jetzt schon lecker aus.

Vor allen Dingen in Ausnahmesituationen hieß es Nerven bewahren.

Eine Achterbahn der Gefühle. Darf man dich umarmen? Wenn du mich nicht dreckig

machst, ich bin sauber.

Lecker.

Großartige Leistungen.

Die Hobbybäcker zeigten, dass sie ihren Platz im Backzelt verdient hatten. Mit

präzisem Handwerk und fantasievollen Tortenkunstwerken gelang es ihnen immer

wieder, die anspruchsvolle Jury zu begeistern.

Optisch von außen, optisch von innen, alles perfekt auf einen Punkt gebracht.

Das Wort perfekt umschreibt es eigentlich komplett für mich persönlich.

Dankeschön. Das bringt extrem viel Spaß zu essen. Leider geil.

Doch leider ging manchmal auch gehörig was schief.

Ah, de Merde.

Es kommt alles raus.

Es ist halt noch weich und es funktioniert überhaupt nichts.

Scheiße.

Das ist ja Kacke hier.

Das ist für die Tonne.

Ich habe alles falsch gemacht, was man hätte falsch machen können. Die geht mir

kaputt. Scheiße.

Oh mein Gott.

Dies war kack.

Das gibt es doch nicht.

Nur einer kann Deutschlands bester Hobbybäcker werden.

Und somit muss uns heute verlassen.

Jasmin.

Patrick.

Andrea.

Michael.

Julien.

Barbara.

Lucille, es tut uns wahnsinnig leid, dass du nicht mit ins Finale kommst.

Vielen, vielen Dank.

Den Sieg machen diese drei unter sich aus.

Es ist natürlich wirklich verrückt, jetzt im Finale zu stehen. Aber ich

versuche einfach auch noch nicht daran zu denken, weil ich glaube, sonst flippt

man völlig aus.

Also für mich selber wünsche ich mir einfach nur ein gutes Gelingen und einen

sehr guten Geschmack und dass ich die Nerven behalte.

Zu langsam realisiert man das natürlich, wo man jetzt gerade steht.

Finale! Ich bin mega stolz auf mich und ich bin echt froh, jetzt im Finale zu

sein.

Los geht's, ich bin bereit.

Fertig, Action!

Noch drei Aufgaben bis zum Titel Hobbybäcker des Jahres 2018.

Für Susanne aus München, Janet aus dem niedersächsischen Garbsen und Benjamin

aus dem bayerischen Stadt Bergen.

Nur einer von ihnen wird das Backzelt als Sieger verlassen.

Es ist Finalzeit.

Ihr drei, herzlich willkommen im Backzelt. Ja, dass ihr hier steht,

zeigt, dass ihr in den letzten Wochen regelmäßig über euch hinausgewachsen

seid. Aber ich kann euch jetzt schon sagen, wir wollen heute euch noch mehr

abverlangen, denn ihr steht schließlich im Finale.

In der letzten Woche hat ja Susanne die rote Bäcker der Woche-Schürze ergattert.

Das heißt, deine Torten waren meisterlich.

Das gibt dir vielleicht Selbstvertrauen, aber Extrapunkte gibt es dafür nicht. Es

zählt nur das, was ihr in den nächsten drei Aufgaben abliefert und was die Jury

dazu sagt.

Und hier ist sie, Tortendekorateurin Nummer 1 Bettina Schliepake-Burchert und

der mehrfache Patissier des Jahres Christian Hübsch.

Ja, liebe Jury, herzlich willkommen.

Ihr durftet ja in den letzten Wochen die drei beobachten beim Backen und ihr

Gebäck bewerten. Mit welchen Erwartungen geht ihr denn ins Finale?

Mit sehr hohen. Alle drei haben Woche für Woche außergewöhnliches geleistet.

Alle drei sind auf sehr hohem Niveau. Alle drei haben das Zeug, Deutschlands

bester Hobbybäcker zu werden.

Wenn man mich heute fragen würde, auf wen würdest du wetten, dann hätte ich,

glaube ich, ein Problem.

Klar ist, dass wir zu einer Entscheidung kommen müssen.

Und damit wir herausfinden, wer von euch denn nun wirklich der allerbeste

Hobbybäcker ist, haben wir uns heute drei Dinge einfallen lassen.

Erstens drei Aufgaben, die extrem anspruchsvoll sind.

Zweitens drei Aufgaben, die aufeinander aufbauen. Und drittens werden wir noch

etwas pingeliger sein als sonst.

Aber einer von euch wird nach der zweiten Aufgabe schon gehen müssen.

Und die übrigen beiden machen dann unter sich aus, wer den goldenen Cupcake

bekommt. 10.000 Euro und ein eigenes Backbuch.

Ich denke, ihr seid startklar und ihr möchtet wissen, was die erste Aufgabe

ist. Im Finale bauen alle Aufgaben aufeinander auf und haben das gemeinsame

Thema Sweet Table.

Stellt euch vor, ein Brautpaar. Ihr sollt ihm nicht nur die Hochzeitstorte

machen, sondern auch einen sogenannten Sweet Table. Das ist ein Tisch, auf dem

wahnsinnig viele leckere, köstliche Kleinigkeiten stehen.

Das Brautpaar ist allerdings nicht nur wählerisch, es ist sozusagen schon fast

pingelig. Man könnte sie eigentlich auch Betty und Christian nennen.

Was die Aufgabe alles beinhaltet, erklärt euch jetzt das Jurorenpaar.

Ob Törtchen, Macaron, Cakepop, Cookie.

Oder ein Cupcake. Das ist völlig euch überlassen.

Wichtig ist nur, dass der Geschmack und die Optik was Besonderes ist.

Uns reicht es, wenn ihr euch für zwei Gebäckarten entscheidet. Von jeder der

beiden Sorten müsst ihr uns sechs exakt identische Exemplare präsentieren.

Wir geben euch nicht die Farbe, die Form oder den Geschmack vor.

Wichtig ist, das Gesamtbild muss zu eurer Hochzeitstorte passen.

Ihr habt für diese Aufgabe zwei Stunden Zeit.

Und hier kommt das erste Startsignal im Finale. Auf die Plätzchen, fertig,

backt!

Zwei unterschiedliche Gebäckarten und von jeder Sorte sechs Exemplare. Mit

dieser Aufgabe starten die drei Finalisten das extrem anspruchsvolle

Projekt Sweet Table.

Die alles krönenden Hochzeitstorten werden allerdings nur zwei von ihnen

backen. Wer Deutschlands bester Hobbybäcker werden will, muss diesem

Druck standhalten.

Und bereit sein, von Anfang an Spitzenleistungen zu bringen.

Ja, ich bin jetzt super konzentriert. Es geht jetzt um alles.

Und vor allen Dingen möchte ich heute wirklich perfekt abliefern. Sonst, ja,

es geht jetzt hier um eine Hochzeit. Das ist immer was ganz Besonderes. Und da

sollte man zusehen, dass es wirklich klasse hat alles.

Ja, die drei Hobbybäcker haben sich einiges vorgenommen. Für die Umsetzung

der ambitionierten Pläne scheint ein Arbeitsplatz nicht zu reichen.

Kann es sein, dass Susanne gerade zur Königin des Multitasking wird?

Ich mache alles gleichzeitig.

Für meinen ersten Schritt muss ich Schokolade schmelzen, Eier aufschlagen,

Sahne aufschlagen, Eier aufschlagen. Also es sind sehr, sehr viele

Komponenten, die erst separat sind und dann kommt alles zusammen.

Feine Macarons mit Mar de Champagne und Balsamico-Brombeer-Ganasch treffen auf

rustikal gebackene Honigschalen, die mit Estragon-Dirn, Ragu und Schokomousse

gefüllt sind.

Wenn man Benjamin so durch die Gegend hetzen sieht, könnte man glatt auf den

Gedanken kommen, Susanne ist nicht die Einzige, die auf Multitasking setzt.

Stimmt doch, oder?

Ich mache gerade alles parallel.

Ich mache nebenbei schon auf der anderen Seite meine Baiser-Masse, meinen

Biskuits-Teig, meine Mandeln. Nebenbei bereite ich jetzt meine Buttercreme vor.

Hier habe ich schon die Datteln eingeweicht.

Ja, alles höher abhöhen nebenbei.

Benjamins arabische Türmchen bestehen aus Baiser, Mokka-Meringe-Buttercreme

und Dattel-Ragout.

Honka-Bohne und Sesam verfeinern die Vanille-Cake-Pops.

Was macht eigentlich Janet so?

Eine gute Frage, die sich auch ein gewisser Juror stellt.

Hallo. Was machen die Nerven?

Das kommt dann zum Schluss, weil in den letzten 10 Minuten.

Aber ich hoffe heute, dass das gut läuft und dass dementsprechend alles so ist,

wie ich das vorstelle. Wir beide drücken euch auf jeden Fall die Daumen, dass

alles glatt läuft. Aber jetzt lass uns mal zu deinem Sweet Table kommen.

Was machst du heute?

Also ich mache heute auf jeden Fall einmal Tartlets mit vielen Früchten.

Und ja, dazu mache ich dann noch so Amaretto-Kugeln.

Ja, das soll dann klein und fein aussehen.

Janet setzt auf das Konzept einer glamourösen Landhaushochzeit. Dafür

backt sie Mandelcreme-Beeren-Tartlets und Amaretto-Mascarpone-Kugeln im

Kakaomantel.

Zu den vielen Leckereien, die Susanne gleichzeitig macht, gehört auch eine

Schokomousse. Wie weit ist sie denn damit?

Jetzt habe ich schon meine Eier mit Zucker aufgeschlagen.

Jetzt kommt hier meine geschmolzene Schokolade mit dazu.

Und dann hebe ich noch meine Sahne, mein Eiweiß unter, ein bisschen Gelatine,

damit das Ganze fest wird.

Ja, und dann kommt es erstmal in die Kühlung.

Alles klar. Das hört sich bis hierhin geradezu vorbildlich strukturiert an.

Von Benjamin wollen wir wissen, wie lange sein Biskuit bei 180 Grad backen

muss. Ich rechne mal so 12 Minuten.

Lieber zwei Minuten weniger, bevor dem jetzt so dunkel wird.

Das ergibt Sinn.

Und was kommt bei Janet gleich in den Backofen?

Das ist jetzt der Rührkuchen für meine Amaretto-Kugel. Da mache ich jetzt quasi

einen kleinen Teig selber. Man kann das auch mit Keksen machen, wenn man möchte,

aber ich wollte heute mal so einen kleinen Teig machen. Den zerbrösel ich

dann und dann wird das später einfach so zusammengematscht.

Janets Teig muss für rund 30 Minuten in den Ofen, bevor er weiterverarbeitet

werden kann.

Während Susanne ihr Estragon-Birnen-Ragout in Angriff nimmt,

schwingt der einzige Mann im Finale den Schneebesen und macht bitteschön was.

Ich mache jetzt meine Buttercreme.

Ich tue jetzt erst mal meine Eier über dem Wasserbad temperieren, dass der

Zucker sich auflöst.

Und dann kann ich schon anstarten, meine Baiser zu backen, weil der Teig oder

halt die Masse schon fertig.

Mein Biskuit backt auch.

Sehr gut. Läuft.

Ein ganz besonders strammes Programm hat Susanne vor sich, oder?

Naja, das Aufwendigste sind definitiv die Macarons. Man muss den Teig richtig

hinbekommen, man darf ihn nicht zu lange rühren. Es muss alles die richtige

Grammzahl, die richtige Temperatur haben.

Also das ist schon das Schwierigste heute.

Nicht nur Susanne, auch Benjamin arbeitet heute mit Baiser.

Präzision ist dabei alles. Schon kleinste Fehler beeinflussen die

Konsistenz von Macarons und anderen Baiser-Gebecken.

Was ist denn das hier für ein Fladen? Ich mache so Mini-Tablets.

Und das ist der Boden, der Mürbeteig? Genau.

Rollst du den aus und...

Du weißt ja, was man beachten muss.

Du kannst es mir gerne nochmal sagen. Also ich roll den immer aus zwischen

zwei Backpapieren. Ja, den Tipp nehme ich doch gerne mal ernst. Weil dann hast

du zum einen eine glatte Fläche und du kannst ihn leichter abziehen. Das heißt,

wenn du ihn dünn auf dem Backpapier hast. Ja, und der klebt dir nicht am

Boden. Und der klebt dir nicht am Tisch fest. Der Tipp ist gut. Da muss ich auch

heute wirklich vorsichtig sein. Und den Rand am besten, wenn du es reingedrückt

hast, den Rand einfach. Nee, ich würde es gar nicht abziehen. Du kannst einfach

immer mit dem Messer immer von innen nach außen so. Ah, alles klar. Okay.

Dann kriegst du eigentlich ein schönes. sauberen Rand hin. Ich gebe mir heute

sehr Mühe. Wenn Möbeteig übrig ist, sag Bescheid. Ja, auf jeden Fall mache ich.

Danke dir auf jeden Fall.

Während Janet entschlossen die Ratschläge der fachkundigen Moderatorin

befolgt, lässt Benjamin seine Baiser jetzt erstmal im Ofen verschwinden.

Die backen jetzt eine halbe Stunde vor sich hin.

Dann müssen die aber noch abkühlen und im offenen Ofen auch noch 10 Minuten

circa ziehen, dass sie auch schön trocken sind.

Aus dem Ofen raus darf hingegen der Cakepops-Teig. Sehr gut.

That is fertig.

Bereit zur Weiterverarbeitung ist auch Janets Teig. Und probiert werden darf er

natürlich auch schon.

Einen Schritt weiter ist bereits der schnelle Benjamin.

Seine Vanillesesammasse für die Cakepops ist fertig und mit der wird jetzt

weitergearbeitet. Stressig, oder? Naja, ich meine, es ist jetzt nicht auffällig.

Ich muss jetzt bloß Kügelchen formen. Die müssen aber natürlich gleich groß

sein und auch schön rund sein.

Das ist ja natürlich hier im Finale. Da darf jetzt keine Eierform rauskommen,

sondern schöne Kugel. Und das in denkbar knapper Zeit.

Ihr drei Finalisten, natürlich gibt es auch bei dieser Aufgabe und im Finale

eine Zeitansage. Oh nein.

Ich möchte auch nicht euch in Unruhe versetzen, aber ihr habt Halbzeit. Jetzt

noch eine Stunde.

Noch eine Stunde.

Wahnsinn, die Zeit rennt so schnell.

Halbzeit.

Krass, ey.

Bin ja noch nicht mal im Ansatz fertig.

Während Janet mit gebotener Sorgfalt den Mürbeteig in die Tatlettform bringt,

widmet sich Susanne ihrem Honighippenteig aus Mehl, Zucker, Butter

und natürlich Honig. Ihre To-Do-Liste ist prall gefüllt.

Ich werde jetzt gleich meine Honigschalen backen, dann mache ich

meine Kompott fertig und natürlich meine Makarons backen. Ich warte gerade noch,

bis die Oberfläche ein bisschen abgetrocknet ist und ja, dann hoffe ich

natürlich einfach, dass die was werden, weil ich habe definitiv keinen zweiten

Versuch. Einen zweiten Versuch hat Janet natürlich auch nicht.

Dass sie mir nichts dir nichts den Teig für ihre Cakepops kaputt macht, verlangt

übrigens das Rezept.

Zerbröselt werden muss er.

Das hier ist der Teig für die Honighippen, kurz bevor er für 5-7

Minuten im Backofen verschwindet.

Woanders kommt gerade eine Eizuckermasse ins Spiel.

Womit Janet aktuell genau beschäftigt ist, das sagt sie uns dankenswerterweise

jetzt selbst.

Ich mache jetzt gerade die Cake Pops sozusagen.

Da ist halt drin der Teig, dann einmal Marzipan, dann ein wenig Amaretto

und ein bisschen Orangensaft und geröstete Mandeln.

Einen wichtigen Schritt weiter ist Benjamin bei Teil 1 des Sweet Table

Projekts.

Die Baiser kühlen ab, das Estragon

Birnenragout köchelt und was aus dem Ofen kommt, ist... Heiß, heiß, heiß.

Noch haben die Öfen nicht ausgedient.

Susannes Macarons müssen nun für rund 10 Minuten lang backen.

Während Benjamin seine Mokka-Meringe-Buttercreme für die Baiser

-Törmchen zubereitet, spendiert Janet ihren Cakepops ein herrliches Kakaobad.

Liebe Hobbybäcker, ich weiß, die Zeit rennt und ihr arbeitet auch unter

Hochdruck. Das ist aber auch notwendig, denn ihr habt jetzt nur noch eine halbe

Stunde.

Okay, das ist krass.

Noch 30 Minuten.

Krass. Das ist krass. Das ist ja der Horror.

30 Minuten ist jetzt gar nichts, also ich bin noch gar nicht bei der Deko

angekommen. Aber ich gebe nicht auf, ich käme weiter und weiter und hoffe, dass

das dann so passt.

Was Benjamin da gerade mit seinen Cakepops anstellt, sieht irgendwie

verdammt lecker aus.

Ich habe die jetzt mit Schokolade überzogen, das war ja eh Plan, soll ja

auch so sein.

Und jetzt noch die Stiele rein.

Als ausgesprochen zerbrechliche Wesen erweisen sich Janets Tatlets.

Was heile bleibt, wird mit einer Portion Mandelcreme belohnt. Ja, wie man hier

sieht, ist die Schwierigkeit, dass man die auch vernünftig rausbekommt. Dass

die halt wirklich, dass der Rand nicht abbricht so wieder.

Susannes Makarons. Sind sie fertig?

Ich glaube, die sehen jetzt ganz gut aus. Die Füßchen sind auch wieder ein

bisschen kleiner geworden.

Ich riskiere das jetzt.

Nur zu.

Und was sagt die amtierende Bäckerin der Woche zu ihrem Werk?

Ich glaube, das passt.

So, die lasse ich jetzt erstmal hier.

Ja, es ist knapp.

Es wird jetzt echt eng.

Aber ich gebe mein Bestes. Meine Cakepops sind in der Endeffekt schon

fast fertig.

Ich muss noch den Finish machen.

Mit süßem Puderzuckerschnee verziert Janet die Beeren, die auf die Tatlets

kommen. Zusammen mit Minzblättern.

Hier geht's um Cakepops-Deko, dort um Honighippen. Vier von sechs Schalen habe

ich auch.

Die sind nicht ganz gleich, aber ich finde das okay.

Und ja, zwei mache ich noch.

Ich sehe, ihr fangt schon an, alles hübsch zu dekorieren. Das ist auch gut

so, denn ihr habt nicht mehr viel Zeit.

Ihr könnt mit den Gedanken schon ein bisschen beim Brautpaar sein.

Es sind nämlich nur noch zehn Minuten.

Okay, dann muss ich jetzt gasieren. Dann muss ich jetzt echt mehr Gas geben.

Zehn Minuten.

Oh je.

Jetzt kann man nur hoffen, dass nichts mehr schief geht.

Leute, lasst mich mal in Ruhe.

So langsam gehen Susanne Zeit und Hippen aus.

Vielleicht kann ich das retten.

Wäre hilfreich.

Und das vielleicht auch.

Die Zeit verrinnt. Und noch immer sind nicht alle Tatlets mit Bären belegt.

Nach diesem fehlen immer noch zwei.

Doch nicht nur Janet rotiert.

Ich habe jetzt echt gerade keine Zeit und auch kein Zeitgefühl.

Der

Wettlauf

mit der Zeit.

Kann er gewonnen werden?

Fragen wir doch mal Susanne, wie es so läuft.

Ich muss jetzt noch meine Macarons füllen und ich habe unter 10 Minuten

Zeit. Also spitzenmäßig kann man jetzt gerade nichts sagen, aber ja, meine

Mousse ist schon fertig und ich hoffe, ich schaffe noch ein bisschen was von

der Dekoration.

Unter 10 Minuten Zeit, das war jetzt leider etwas zu positiv ausgedrückt.

Ich sag's nicht gern, aber die letzten Handgriffe sollten sitzen, denn ihr habt

jetzt nur noch zwei Minuten.

Zwei? Zwei Minuten.

Scheißentrick, ey.

Scheiße.

Scheiße.

Zwei Minuten, das wird nix.

Bei all dem Gefluche könnte man zu dem Schluss kommen, das wird im günstigsten

Fall eine Punktlandung.

Ja, zwei Minuten ist super knapp.

Zwar sieht es so aus, als ob Janet tatsächlich fertig wäre, stimmt aber

nicht. An der Dekoration muss sie noch arbeiten.

Benjamin schichtet weiterhin seine Türmchen.

Susanne trägt ihre Macarons durch die Gegend und Janet fügt sich der Macht des

Faktischen. Das hält nicht.

Ich lasse es.

Ich sterbe hier gleich, aber es steht zumindest bei mir schon mal was.

Das macht mich gerade ein bisschen glücklich.

Zumindest steht was.

Die letzten Sekunden brechen an.

Zehn.

9, 8, 7,

6, 5,

4, 3,

2, 1 und Schluss. Hände vom

Gepäck.

Ich sterbe.

Das war

jetzt echt ein Minutentakt, Sekundentakt,

aber ich habe es geschafft, es steht was.

Ich bin glücklich, es schaut gut aus, finde ich jetzt.

Klar, ein paar Schönheitsfehler, aber die Zeit hatte ich jetzt einfach nicht.

Aber Finale, hat keiner gesagt, dass es einfach wird.

Ich bin ziemlich fertig gerade.

Diese zwei Stunden kamen mir vor wie so ein super Sprint.

Ich bin auf jeden Fall ein bisschen K.O. gerade.

Aber es hat natürlich auch Spaß gemacht. Nur die Aufregung ist immer da.

Alter, ich bin voll fertig.

Krasser Schall.

Klar, die letzten fünf Minuten, Puls ist dann auf 3000.

Ich habe, glaube ich, in den letzten zehn Sekunden noch meine Macarons fertig

gefüllt. Ja, aber es steht was da.

Ich bin mit allem eigentlich relativ zufrieden und ich bin sehr erleichtert,

dass es fertig ist.

Noch aber fehlt etwas ganz Entscheidendes. Die Verkostung. Mit

welchen Gefühlen blicken ihr die Kandidaten entgegen?

Ich freue mich, dass ich denen meine Gebäcke präsentieren kann.

Ich habe eigentlich auch ein ganz gutes Gefühl.

Aber es ist alles auch immer Geschmackssache. Von daher bin ich auf

jeden Fall aufgeregt.

Was Christian natürlich zu meinen Macarons sagt, da bin ich sehr gespannt.

Ich hoffe, dass er zufrieden ist.

Ich glaube, wir hatten alle ein bisschen was zu kämpfen. Aber wir haben, glaube

ich, alle was Schönes stehen. Und wir sind alle tierisch aufgeregt jetzt bei

der Verkostung, was jetzt kommt.

Was werden die Juroren zu den ersten Sweet Table Köstlichkeiten der

Finalisten sagen?

Die Antwort erfolgt jetzt.

Wenn ich auf eure Tische schaue, muss ich sagen, es sieht wunderschön aus und

auch so wahnsinnig appetitlich. Da möchte man gleich reinbeißen. Und wenn

Sie auch diese Lust verspüren, kein Problem. Die Rezepte finden Sie online

auf dasgroßebacken.de.

Viel Spaß dabei.

Ja, und hier wird es jetzt so richtig spannend, denn wir starten mit der

ersten Verkostung im Finale.

Und los geht's bei Susanne.

Susanne, dann sag uns mal, was du dir bei deinem Sweet Table gedacht hast.

Zum einen habe ich euch Macarons gebacken. Die Füllung besteht aus einem

Brombeergelee, vermischt mit einer Magde Champagner Ganache.

Und mein zweites Gebäck ist ein Mousse au Chocolat mit einem Birnenkompott.

Und die Schalen bestehen aus einem Honigteig. Das heißt, man kann sie

mitessen. Ich finde beides sehr...

Sportliche Programme, sehr anspruchsvolle Programme, gerade mit

Makarons. Die Makarons sind schön gleichmäßig aufgespritzt. Man sieht,

dass bei der Creme ein bisschen Unterschiede sind. Und hier bei den

Schälchen die Backfarbe gefällt mir sehr gut. Und auch so dieses kleine Finish

mit ein bisschen Gold, ein bisschen diesen Blättern drauf, passt.

Makarons zu machen ist sehr sportlich.

Und ich muss auch wirklich sagen, sie sind dir wirklich super gelungen. Du

hast halt obendrauf eine schöne glatte Oberfläche, auch mit dem Blattgold. Das

Einzige.

wo ich vielleicht ein bisschen filigraner gearbeitet hätte, wäre bei

der Nocke mit dem Schokoladenmus, weil das sieht so ein bisschen lieblos aus.

Da würde ich auf jeden Fall gucken, dass man da noch ein bisschen filigraner

arbeitet.

Man kann das hier wirklich exzellent sehen. Du hast außenrum wirklich eine

ganz dünne Schicht von dem Ganache, die das Cremige gibt. Was aber für mich viel

wichtiger ist, du hast halt hier oben dieses leicht Crunchige, was so ein

Macaron einfach haben muss. Und geschmacklich gefällt dem hier auch sehr

gut. Du hast dieses Fruchtige in der Mitte und von außen dieses Cremige.

Perfekt gebacken.

Zur Schokoladenmus mit der Birne. Es sieht vielleicht nicht spektakulär aus,

es schmeckt für mich aber sensationell.

Vor allen Dingen auch mit dieser Honighippe, die das Ganze für mich

einfach geschmacklich abrundet.

Beim Macaron kann ich mich einfach nur raushalten, das ist Christian's

Spezialgebiet. Und wenn er sagt, das Ding ist super, dann maße ich mir auch

gar nichts anderes an der Stelle an.

Zur Mousse, ganz andere Geschmacksrichtung, sehr spannend.

Die Honighippe braucht man auf jeden Fall. Also wenn du nur die Füllung hast,

bist du noch so am Überlegen, was passiert da gerade im Mund.

Und wenn du dann die Schale isst, dann macht das Ganze Sinn.

Vielen, vielen Dank. Danke.

Stolz.

Benjamin, was für ein Sweet Table hast du für uns gebacken? Mein Sweet Table

steht unter dem Konzept von einer orientalischen Traumhochzeit. Die Cake

Pops bestehen aus einem Vanillebiskuit mit etwas Tonkabohne und mit Sesam.

Und die arabischen Türmchen habe ich gemacht. Eigentlich hat mich meine Oma

auf die Idee gebracht.

Die kennt dieses Gebäck noch aus ihrer Kindheit. Das ist Baiser-Teig mit einer

Mokka-Buttercreme.

Ich habe da noch eine kleine Dattel.

Füllung reingemacht und mit Sahne obendrauf und mit fruchtiger Dekoration.

Optisch greift es für mich das Thema Hochzeit sofort auf, weil es einfach

hell ist.

Hier dieses klassische Gold bei arabischen Themen. Ich hätte vielleicht

hier auch nochmal so ein bisschen Blattgold mit draufgegeben.

Bei den Cakepops, die hätten für mich so ein bisschen von der Oberflächenstufe.

noch ein Tick glatter sein können. Ich finde die Farbkonstellation auch sehr

schön. Und auch du hast ein, sage ich mal, zumindest mit den Bezirs ein

sportliches Programm hingelegt. Also von daher auch ein hohes Risiko eingegangen.

Ich muss sagen, mir gefällt es.

Ich finde die Konsistenz von deinen arabischen Türmchen finde ich sehr gut.

Das Einzige, was mir auf jeden Fall fehlt, ist die Frucht. Ich musste so ein

bisschen suchen nach diesen Datteln.

Die Cake Pops sind sehr kompakt. Das ist halt einfach die Masse. Und auch da

hätte ich mir vielleicht so eine kleine fruchtige Einlage oder so.

Aprikose zum Beispiel kann ich echt gut mir im Orient vorstellen.

Aber so ein bisschen Frische, so ein ganz klein wenig Säure brauchst du auch

bei den Cake Pops.

Vom Geschmacklichen her finde ich sie...

Schön ungewöhnlich.

Sie haben so dieses orientalische, man denkt erstmal von außen, naja, es sieht

noch relativ normal aus.

Dann beißt man rein, dann bekommt man dieses volle Aroma.

Das gleiche habe ich allerdings auch bei den Türmchen, die mir persönlich einen

Tick besser gefallen.

Ich mag gerne diese Mokka-Noten, weil es einfach eine runde Sache ist, die

wirklich sehr lecker schmeckt.

Vielen Dank.

Danke.

Kannst du deiner Omi Danke sagen, ne? Da wird sich die Omi freuen.

Janet, was für ein Sweet Table hast du für uns gezaubert?

Ja, mein Sweet Table hat das Motto glamouröse Landhaus-Hochzeit.

Einmal Cake Pops, aber ohne Stiel und ein bisschen kleiner.

Hier ist Amaretto drin in den Kugeln.

Dann einmal Marzipan, geröstete Mandeln sind drin, ein bisschen Orangensaft.

Dann einmal Tartlets, diesmal mit einem Kakaoboden und einer Mandelcreme und

frischen Früchten.

Ja, die Tartlets.

Für mich ein wirklich auch rustikales Gebäck. Man kann hier so schön sehen,

das ist schön gleichmäßig gemacht.

Dazu diese Kombination mit der Creme und den Früchten gefällt mir sehr gut.

Bei den Cake Pops nennen wir es vielleicht einfach irgendwie klassisch

für die Rumkugel.

Da bin ich sehr auf den Geschmack gespannt, weil von der Optik kann man da

nicht wirklich viel zu sagen.

Mir wäre bei den Tartels die Backfarbe ein bisschen zu dunkel.

War natürlich ein Scherz. Ist natürlich gut gelungen.

Ist natürlich ein Schokoboden, der da drunter ist. Also von daher ist alles

gut. Diesen Kontrast zu den, sag ich mal, Rumkugeln, der ist mir noch nicht

ganz schlüssig. Und da wir vom Geschmack reden, würde ich jetzt anfangen, mal so

ein Tatlet aufzuschneiden, oder?

Fangen wir beim Tartelett an. Das ist geschmacklich für mich sehr gut. Du hast

diese Mandelcreme, du hast die frischen Beeren dabei und du hast unten drunter

wirklich einen sehr schönen Teig.

Er ist schön mürbe, du kannst ihn gut essen. Also den hast du für mich super

gebacken mit den frischen Beeren, einfach absolut himmlisch. Und ich

glaube auch, dass tatsächlich die Verbindung von dem Geschmack, also diese

Rumkugel kommt mit diesem leichten Alkohol super klar mit dem Tartelett

zusammen. Also für mich persönlich eine sehr, sehr gute Verbindung.

Das passt alles zusammen.

Ich finde diese Rumkugeln viel spannender.

Es hat was ganz Ungewöhnliches, auch von der Konsistenz, wo man aber eigentlich

noch einen zweiten und dritten von essen möchte, um das zu ergründen. Vom

Geschmack her für mich wunderbar kombiniert.

Vielen Dank.

Ja,

liebe Kandidaten, jetzt habt ihr schon einen kleinen Eindruck bekommen, wie die

Jury hier im Finale tickt. Noch ist ja keine Entscheidung gefallen, aber das

sieht nach der zweiten Aufgabe schon anders aus.

Die zweite Aufgabe, die technische Prüfung. Nach ihr wird der Sweet Table

noch prächtiger aussehen.

Also, wenn alles gut läuft natürlich.

Kommen wir zur technischen Prüfung. Auch sie gehört zu dem Projekt

Selbstgebackenes für die Hochzeit.

Vielleicht könnt ihr es erahnen, wenn ihr die Zutaten seht, die vor euch

stehen. Deckt diese bitte jetzt auf.

Oh nein.

Das ist noch Marzipan.

Oh mein Gott.

Also, ich weiß nicht, ob das zwei oder drei Kilo sind, aber es ist verdammt

viel.

Wenn man diese Zutaten sieht, dann macht das schon ein bisschen Angst.

Ich habe Angst.

Ich auch.

Tja, was könnte das wohl werden?

Ich kann euch schon mal verraten, es handelt sich um einen Klassiker des

Konditorenhandwerks.

Dreht die Rezepte jetzt um.

Yeah, pitti Fuß.

Wir haben zwei Stunden dafür Zeit. Das ist sportlich, definitiv. Vor allem,

wenn man auch sieht, wie viel dabei ist und wie viele Komponenten und alles drum

und dran.

Das ist definitiv ein Endgegner. Habe ich noch nie gemacht.

Das wird eine krasse Aufgabe.

Das ist aber echt viel Arbeit.

Euer Sweet Table bekommt Nachschub. Ihr dürft uns Petit Four backen. Ihr kennt

diese kleinen Köstlichkeiten aus Biskuitteig und einer Füllung. Und ich

kann euch sagen, selbst erfahrene Konditoren brauchen dafür

Fingerspitzengefühl und ein ruhiges Händchen.

Aber es warten noch weitere Schwierigkeiten bei dieser Aufgabe.

Fangen wir einmal mit der Form an.

Petit four sind exakte Quadrate.

Deshalb müsst ihr wirklich sehr sorgfältig beim Schichten eurer

Biskuitböden und der Füllung arbeiten und genauso sorgfältig bei der

Zuckerglasur sein. Wir wollen sie hauchdünn, nahtlos und gleichmäßig

haben.

Bleibt noch die Frage, wie viele Petit four wir von euch sehen möchten.

Ich würde mal sagen acht.

Und ich meine damit acht identische Exemplare. Das Maß der Dinge ist hier

vier mal vier Zentimeter.

Ihr habt exakt zwei Stunden.

Und dann ist auch schon die Verkostung. Es ist natürlich wie immer bei der

technischen Prüfung eine Blindverkostung. Deshalb wird uns die

Jury jetzt erst mal verlassen. Ich wünsche euch viel Glück und drücke euch

die Daumen.

Dankeschön. Und hier kommt jetzt das Startsignal für euch.

Auf die Plätzchen.

Fertig. Fakt.

Auf dem Weg zu acht hoffentlich perfekten Petit Four stellen die drei

Hobbybäcker als erstes den Biskuitteig her.

Stets begleitet von dem nicht gerade beruhigenden Gedanken, dass nach der

technischen Prüfung das Finale für einen von ihnen bereits zu Ende ist.

Die Stimmung ist jetzt total konzentriert und ruhig. Wir sind alle

angespannt. Die letzte technische Prüfung war es ganz besonders und auch

großer Druck.

Während Benjamin das Marzipan von der Küchenmaschine aufschlagen lässt, setzt

Susanne auf Muskelkraft.

Erstmal schneide ich hier meine Butter aus dem Glas.

Die Strategie hinter all dem erklärt uns freundlicherweise Janet.

Die ersten Schritte sind jetzt wirklich den Teig, den Marzipanbiskuit zu machen

und danach geht es erst an die Füllung.

Mehr dazu von den Experten. In der finalen technischen Prüfung geht es für

unsere Kandidaten heute um das Thema Petit Four.

Das Petit Four stammt ursprünglich aus Frankreich und heißt übersetzt kleiner

Ofen. In der Historie sagt man, dass man die Resthitze der Holzkohleöfen früher

benutzt hat, um diese kleinen feinen Törtchen zu produzieren.

Ein Petit Four ist ein geschichtetes Törtchen. Es besteht aus Biskuit, einer

Marzipanmasse und einer Zuckerglasur.

Wir wünschen uns acht Petit Fours, die exakt 4 x 4 cm groß sind.

Bei der Dekoration der Petit Fours ist wichtig, dass die nicht überladen sind.

Hier müssen unsere Kandidaten darauf achten, einen sehr edlen Touch

reinzubringen, auch wenn sie es an ihren Sweet Table anpassen dürfen.

Ich bin gespannt, ob unsere Kandidaten uns nachher acht perfekte Petit Fours

präsentieren werden.

Noch sind die drei Finalisten mit dem Biskuit beschäftigt.

Ich gebe jetzt als letzten Schritt mein Mehl und meine Stärke zum Teig.

Hier steht unterheben, allerdings ist es keine Eischnee-Masse, deswegen rühre ich

das jetzt kurz hier ein. Ist das genug Teig für ein ganzes Backblech?

Ist dieser beim Aufstrahlen lieber ein bisschen weniger zuerst? Beim

Aufstrahlen sehe ich ja dann so im Augenmaß, ob das jetzt zu viel oder zu

wenig ist.

Der Teig muss auf zwei Backbleche verteilt werden und anschließend 5 bis

10 Minuten lang backen.

Eine Person hat die Zeit dabei ganz besonders genau im Auge.

Die Uhr, die macht hier tick, tick, tack. Tick, tick, tack. Tick, tick,

tack. Die Uhr, die macht hier tick, tick, tack. Und schnell ist die Zeit

hier um.

Sind die Teige im Ofen, wenden sich die Kandidaten schlagartig der nächsten

Baustelle zu.

Ich bereite jetzt gerade meine Kirsch-Marzipan-Füllung vor.

Das hier ist übrigens Kirschwasser. Ein wichtiger Bestandteil genau dieser

Füllung. Immer tapfer hinein damit.

Schon wieder raus aus dem Ofen darf der Biskuit.

Ich werde ihn jetzt noch ein bisschen abkühlen lassen, damit er mir nicht

reißt beim Stürzen.

Gestürzt werden die Biskuits auf mit Weizenpuder bestreutes Backpapier.

Danach Teige freilegen.

Wenn das alles schwungvoll erledigt ist, erfolgt die Qualitätskontrolle.

Hier die eine Ecke ist ein bisschen eingerissen, aber ich hoffe, das passt

dann so.

Nun das Marzipan zusammen mit Kirschkonfitüre, Kirschwasser,

Kirschsaft und einer Prise Salz streichfähig schlagen. Das duftet

verführerisch gut.

Passt das eigentlich zu den Sachen, die du jetzt schon gemacht hast?

Also ich finde schon, dass das geschmacklich und optisch zusammenpassen

wird. Weil geschmacklich finde ich, ist ja Marzipan ganz gut.

Ja, ich hatte heute auch Marzipan in meinen kleinen Kugelchen. In deinen

kleinen Kugeln.

Genau. Jetzt muss ich gleich auch den, guck mal, den anderen will ich jetzt

auch gleich raus, ne? Ja, der darf nicht zu dunkel werden. Ja.

Was jetzt kommt, kennen wir schon.

Erst den Biskuit aus dem Ofen holen, dann stürzen und schließlich bewerten.

Der ist jetzt ein bisschen dicker, aber den schneide ich mir noch zurecht.

Und weiter geht der Teigumsturz.

Vorsichtige Einschätzung, zu dunkel ist er nicht geworden.

Nun zu Benjamins geschlagenem Marzipan.

Das muss da streichfähig sein.

Exakt. Warum, sieht man hier.

Ich streiche erstmal ein, die Böden mit der Creme.

Weil jede Schicht später zu sehen sein wird, muss sauber geschichtet werden.

Diese Marzipanfüllung wird jetzt hier drauf geschichtet.

Bin mir noch nicht sicher, wie dick.

Lange sollte sie nicht nachdenken.

Ihr lieben drei, es ist schon ein bisschen traurig, denn das letzte Mal in

einer technischen Prüfung hört ihr mein Stimmchen, was sagt Halbzeit.

Ihr habt jetzt eine Stunde gebacken und jetzt ist noch eine Stunde Zeit.

Wie viel haben wir noch?

Eine Stunde noch.

Krass, und es ist halt echt noch so viel zu machen.

Krass. Ja, die meiste Arbeit ist ja schon getan.

Juhu.

Stimmt, das bisschen Schichten ist ja nicht der Rede wert.

Aufpassen sollte man allerdings auf den Biskuit. Der ist nämlich locker und

deshalb sehr empfindlich.

Fuck.

Und nun wird das eingerissen.

So, versuch das erst mal ein bisschen zu flicken. So,

das, das, das, das, das.

Das Gute ist ja, ich brauche ja nur acht Petit Fours.

Und weiter wird geschichtet. Und wer nicht schichtet, der stellt seine Glasur

her und führt zum Thema passende Fachgespräche.

Benni, muss das einfach nur erwärmt werden, dass es flüssig ist oder wie

oder was? Was denn?

Diese Masse, dieser Guss. 35 bis 40 Grad.

Auch noch mit Temperatur?

Das ist ja die Glasur für die Petit Fours. Das muss man aufpassen bei dem

Guss. Das soll ja die Petit Fours überziehen, aber nicht so dick drauf

sein, dass man die Schichten nicht mehr sieht.

Ganz nebenbei könnte man jetzt Deko-Elemente ausstechen.

Man muss halt hier so ein bisschen Multitasking machen, also ein paar

Sachen gleichzeitig, weil man natürlich keine Zeit verschenken darf.

Kleine Blüten aus Fondant wünschen sich Betty und Christian. Und das natürlich

in der Farbe, die zum Sweet Table Gesamtkonzept passt.

Mit einem ganz anderen Arbeitsschritt ist währenddessen Janet beschäftigt. Was

macht sie denn da?

Jetzt muss man bei den Petit Fours den Deckel dünn bestreichen mit

Aprikosenmarmelade. Das mache ich jetzt auch wirklich dünn.

Und dann kommt auch schon gleich die Marzipandecke wohl drauf.

Die liegt praktischerweise in Griffweite und wird nicht nur bei Janet, sondern

auch bei Benjamin jetzt zum Einsatz kommen.

Voilà.

Ich habe jetzt meinen geschichteten Teig jetzt ein.

Gekleidet obendrauf mit dem Marzipan.

Schneide ich mir jetzt zurecht.

Und dann kann ich schon anfangen, mir die Würfel rauszuschneiden.

Ja, das Ausschneiden der Würfel. Wir erinnern uns, da legt die Jury sehr viel

Wert auf Präzision und hat genaue Maße vorgegeben.

4 mal 4.

Kleines Gebäck, großer Aufwand, wenig Zeit, noch 30 Minuten.

Nein, das ist krass, das ist nicht viel.

30 Minuten.

Tief atmen und schneiden.

Wobei man sagen muss, dass eine Kandidatin noch nicht so weit ist.

Pityphur werden jedenfalls erst dann geschnitten, wenn sie vorher in der

Kühlung waren.

Und was man macht, wenn sie geschnitten sind, demonstriert jetzt bitte mal der

Benjamin. Ich tauche jetzt meine Pityphur.

Nicht vergessen.

Die Schichten müssen alle noch zu sehen sein.

Na, bleib halt stehen.

Das ist ja super, dass die anderen beim Eintauchen sind. Ich bin hier noch beim

Ausschneiden. Jetzt bloß nicht aus der Ruhe bringen lassen.

Genauigkeit ist alles. Und wir gucken gerne bei beiden Tätigkeiten zu.

Sauschwer, ey.

Meine Glasur ist fertig und ja, werde dann mal versuchen, diese Törtchen da zu

tauchen. Wie gesagt, schön gleichmäßig und ja, nicht zu dick auftragen.

Das ist mal gar nicht so einfach.

Es gibt da eine Hobbybäckerin, die sieht das ganz genauso.

Die Hände sind am Zittern und super klebrig, aber ich...

Ich muss jetzt mit Geschwindigkeit und Genauigkeit versuchen, so viel wie

möglich hinzukriegen. Richtig Spaß macht das offensichtlich nicht.

Das hier wird definitiv nicht mein Lieblingsgebäck.

Ah, Zettere.

Oder noch die Dekoman.

Die Jury verlangt von euch acht Petit Four, aber reichen die letzten zehn

Minuten dafür.

Krass, ey.

Das ist ja krass.

Ich sterbe gerade tausend Tode.

Ganz ruhig, ganz ruhig, ganz ruhig. Das bietet sich an, wenn man mit Eiweiß

Spritzglasur hantiert.

Eigentlich. Ich mach jetzt Turbo Gang, mir bleibt auch nichts anderes übrig.

Zumal es ja nicht mit der Spritzglasur getan ist. Es sollen auch noch Perlen

auf die Petit Four.

Das will jetzt nicht so, wie ich das gerne will.

Das blöde Zeug klebt einfach nicht.

Ihr lieben drei, in wenigen Minuten sollten eure Pedifur auf der Platte auf

eurer Arbeitsfläche stehen. Ihr habt dafür jetzt genau noch zwei Minuten.

Noch zwei Minuten.

Das ist nicht viel.

Ja.

Ich dreh durch.

Besser nicht.

Gefragt sind gute Nerven und eine ruhige Hand.

Ramst.

Ich weiß auch nicht, warum ich immer auf den letzten Drücker bin.

Nun, es hilft ja alles nichts. Noch bleiben den Finalisten ein paar Sekunden

und die gilt es so effizient wie eben möglich zu nutzen.

Endspurt ist angesagt. 10, 9, 8,

7, 6,

Fünf. Vier.

Drei.

Zwei.

Eins. Und Stopp. Hände vom Gebäck.

Alter Falter.

Sie siffen noch so ein bisschen nach.

Perfekt sind sie auch nicht. Ich hätte gerne noch ein bisschen was Goldenes

drauf gemacht.

Aber ja, es ist jetzt wie es ist.

Ein paar Minuten mehr Zeit, hätte es wirklich perfekt nur sein können. Aber

ich bin happy.

Es stehen acht Petit Fours. Ich finde es sehr optisch jetzt auch schön, dafür,

dass ich die Dinger noch nie gemacht habe.

Aber hast du acht drauf? Ja.

Ich habe es geschafft. Es stehen acht Stück hier.

Olé. Erste kleine Sieg für mich persönlich.

Darf ich jetzt umfallen?

Ihr drei, ihr habt es geschafft. Ihr habt mit Bravour die letzte technische

Prüfung gemeistert.

Bringt jetzt eure Petit Four nach vorne auf den Tisch und stellt sie hinter euer

Foto.

Mit der letzten technischen Prüfung habe ich jetzt alles gegeben, was ich geben

konnte. Ich habe noch nie Petit Fours gemacht.

Das ist für mich heute wieder mal Premiere gewesen.

Ich hoffe natürlich damit auch die Jury überzeugen zu können, optisch wie auch

geschmacklich.

Ich bin natürlich extremst aufgeregt und auch skeptisch und kritisch. Aber das

liegt daran, dass Christian und Betty einfach, die sehen alles und jeden

kleinsten Fehler.

Und deswegen ist man da auch unsicher. Und ich würde gar keine Worte mehr davon

finden, wenn ich jetzt wirklich nochmal den letzten Schritt weiterkommen würde.

Ich bin glücklich, dass da acht Stück stehen und man hätte es bestimmt noch

ein bisschen aufwendiger dekorieren können. Ich habe allerdings auch ein

eher schlichtes Konzept und ich hoffe natürlich, dass die Jury darauf

einsteigt. Die Jury. Noch ist sie nicht ins Backzelt zurückgekehrt. Noch hat sie

die Petit Four der drei Finalisten nicht gesehen.

Noch bleibt den Hobbybäckern nichts anderes übrig, als zu warten und ihren

Gedanken nachzuhängen.

Ja, ihr drei, ihr seid jetzt sicher aufgeregt, denn wir kommen zur zweiten

spannenden Verkostung hier im Finale.

Betty und Christian, kommt zurück. Hier warten drei nervöse Hobbybäcker auf

euch.

Oh, das sieht ja auf den ersten Blick schon mal sehr schön aus, muss man

sagen, oder?

Ja, das, was wir eigentlich gehofft hatten.

Genau. Ich würde sagen, wir starten mal auf der rechten Seite.

Als allererstes acht Exemplare.

Und Sie sollten jeweils eine Kantenlänge von vier Zentimeter haben.

Haben Sie erreicht.

Also das hat funktioniert.

Auch von der Höhe sind sie ungefähr gleich.

Das Dekor ist auch ziemlich gleich. Also wir haben überall diese kleine Blüte.

Und wir haben hier die vier Böden, die drei Füllungen.

Was mir aber auffällt, ist unter diesem glänzenden Fondantüberzug sehe ich so

ein bisschen ihr Huppel. Also als wenn da unter das nicht gerade ist. Da fehlt

so ein bisschen handwerkliche Präzision.

Was auf jeden Fall oben mir sofort ins Auge strahlt, ist halt dieser Fondant,

diese Glasur letztendlich, die obendrauf wirklich strahlt und glänzt. Von daher

gefällt mir das Dekor von außen sehr gut.

Handwerklich muss man ganz klar sagen, vor allen Dingen bei dem vorne hier

rechts, muss man auf jeden Fall beim nächsten Mal noch ein bisschen exakter

schneiden. Das Maß ist erreicht, aber da geht es halt wirklich um die kleinen

Nuancen.

Schneiden wir ihn an.

Das ist sehr gleichmäßig.

Im optimalsten Fall ist natürlich die Marzipanschicht genauso dick wie die

Böden. Die ist jetzt ein Tick dünner, aber es ist für mich noch in Ordnung.

Also vom geschmacklichen her ist es genauso, wie ich es mir vorgestellt

habe. Es ist sehr saftig, du schmeckst diesen Marzipan und wird nur so leicht

umschmeichelt von der Kirsche. Sie ist allerdings da und das ist auch gut so.

Also für mich ist es geschmacklich sehr gut.

Ja, geschmacklich rundum ein wunderschöner Petit Four.

Draußen halt wirklich nochmal ein bisschen sauberer arbeiten.

Also wir fangen erstmal bei dem hier an.

Der ist ein Tick größer.

Hält sie vier Zentimeter.

Und wenn ich dann hier gucke, dann fehlt mir fast ein halber Zentimeter.

Da auf jeden Fall darauf achten, wir wollten acht exakt gleiche haben.

Aber auch was hier mir sofort ins Auge gesteckt ist, das mit dem Fondant oben

drauf, auch hier glänzt sie wirklich sehr schön. Die Farbe genau richtig, was

man auch wunderbar erkennen kann, dass die Seiten schön dünn sind. Ich kann

auch hier die Schichten sehen, was vielleicht dann auch dazu führt, dass

nicht ganz gleichmäßig geschichtet ist. Also hier kann man beim allerersten

erkennen, dass die Schichten unterschiedlich sind.

Das wird sich natürlich nachher dann beim Anschneiden wahrscheinlich auch

genauso wieder zeigen. Was auch ein Kriterium war, war der Dekor. Er ist

überall gleichmäßig.

Allerdings sind für mich natürlich drei hintereinander gesetzte Punkte ein

bisschen wenig Dekor, ein bisschen zu minimal.

Das Fruchtige kommt für mich hier ein bisschen besser durch, aber insgesamt

ist es für mich auch wieder ein runder Geschmack, genauso wie ich ein Petit

Four kenne. Auch hier sehr schön.

Wollen wir uns die letzten anschauen?

Die Anzahl stimmt.

So vom Raufgucken sieht das auch schon schön gleichmäßig aus. Auch von der

Größe her sind auch 4x4 cm.

Das hat funktioniert. Auch von der Höhe her stimmt das für mich.

Das Dekor gefällt mir ganz wunderbar, weil es einfach so ein klassisches...

Dekor von Petit Four ist diese Schnörkel, diese Endlosschleife quasi.

Das hat für mich hervorragend funktioniert.

Der Fondant sieht so ganz klein wenig drüber aus. Also dem fehlt noch so ein

Endglanz. Ich bin mir da nicht sicher. Ich habe nämlich auch am Anfang gedacht

so, ah.

Der sieht doch ein bisschen stumpf aus oder der wirkt halt nicht so ganz

glänzend. Ich glaube aber dadurch, dass das relativ hell überzogen worden ist,

also am hellsten von allen, wirkt der natürlich unter dieser Marzipan Decke

jetzt nicht so wahnsinnig strahlend. Aber was man auch wunderbar hier dran

erkennen kann, ist definitiv, es bleibt halt nichts am Finger hängen. Das heißt,

da ist bei der Glasur halt wirklich alles richtig gelaufen und genauso, wie

wir uns das auch vorgestellt haben.

Wichtig ist halt nur, wenn man es halt wirklich dünn überzieht, so wie es auch

hier ist, dann müssen die Seiten halt einfach sauber gearbeitet sein. Und hier

steht als erstes ein Petit Four, da hätte der oder diejenige besser

schneiden müssen, weil es ist halt wirklich richtig ausgefranst. Sieht fast

so aus, als wenn da die Füllung auch ein bisschen rausgequetscht ist schon.

Also die Schichtung drin, auch schön gleichmäßig.

Auch hier wieder dieser vollmundige Marzipangeschmack, so wie ich es mir das

vorgestellt habe.

Ganz leicht wuchtig. Das Ding ist hier wirklich relativ dunkel. Deswegen habe

ich so spekuliert, ist der Biscuit vielleicht zu trocken gebacken, weil er

wirklich sehr viel Farbe bekommen hat. Aber nein, er ist wirklich super saftig,

so wie bei allen anderen auch.

Also da muss der oder diejenige keine Angst haben, es ist nicht trocken,

sondern es ist genauso, wie ich es mir vorgestellt habe von Essen her.

Also geschmacklich und von den Größen her und alles richtig gemacht.

Schade. dass wirklich dieses saubere Schneiden nicht funktioniert hat.

Tja, mehr zu verkosten gibt es nicht. Und ihr habt jetzt wahrscheinlich

wahnsinnig Herzklopfen. Ihr wollt natürlich wissen, welches war der beste

und wer hat nicht so gut abgeschnitten. Die Jury zieht sich kurz zur Beratung

zurück.

Diese Verkostung hat Eindruck hinterlassen. Nicht nur bei der Jury.

Es gab jetzt einen Kritikpunkt mit meinem Schnitt, der war nicht sauber

gemacht. Es war so ranzig, so ausgefranst an den Seiten. Aber optisch

habe ich gut gepunktet, geschmacklich auch.

Man achtet natürlich auf jedes Wort, was war gut, was war schlecht, was war in

den anderen gut und schlecht.

Also es ist jetzt wirklich Achterbahn der Gefühle, weil wir wissen ja auch, um

was es geht.

Für mich persönlich war es jetzt nicht so optimal, das Ergebnis.

Darüber bin ich auch ein bisschen enttäuscht.

Allerdings habe ich mein Bestes gegeben bei der technischen Prüfung. Und wenn

die anderen dann besser sind, dann sind sie besser.

Wie aber haben sich Betty und Christian tatsächlich entschieden?

Das erfahren die Kandidaten jetzt.

Ja, jetzt ist es wirklich spannend.

Betty und Christian teilen euch ihre Platzierung für eure Petit Four mit.

Ihr habt diese wirklich sehr anspruchsvolle Aufgabe mit Bravour

gemeistert. Und auch geschmacklich waren eure Petit Four alle sehr gut.

Aber hier im Finale brauchen wir ein Ranking, damit wir beide auch eine

Entscheidung treffen können. Und von daher mussten wir wirklich extrem auf

jedes kleine Detail achten.

Und damit ist der dritte Platz der hier.

Janet, eine unserer Aufgabenstellungen war, dass ihr wirklich acht exakt gleich

große Petit Four abliefern müsst. Und deine waren einfach nicht exakt

geschnitten. Sie waren zu unterschiedlich, fast ein Zentimeter

Differenz.

Ja, ein bisschen besser und damit Platz zwei.

Also die Silbermedaille.

Ist gleich hier drüben.

Benjamin, auch vielleicht auf den ersten Blick.

Nicht die schönsten Glänzen, allerdings hast du ein sehr dünnes Dekor gewählt

und deswegen ist das mit der Farbe auch völlig in Ordnung für uns. Der Geschmack

war bei euch allen gleich und bei dir war wirklich das Dekor obendrauf, was

uns sofort ins Auge gefallen ist.

Platz 1.

Susanne, auch deine sind nicht ganz perfekt, muss man ganz klar sagen. Du

hast außen so kleine Nasen von der Aprikotur, allerdings obendrauf das

Design und vor allen Dingen auch die Glasur hat uns sehr überzeugt. Und zu

Recht damit Platz 1.

Herzlichen Glückwunsch.

Danke.

Tja, das war das Ranking in der technischen Prüfung. Das sagt jetzt aber

noch nichts darüber aus, wer denn hier sein Meisterstück im Zelt backen darf.

Backen dürfen es nur zwei.

Deshalb muss die Jury sich jetzt nochmal beraten, von wem wir uns dann

verabschieden müssen.

Die erste wichtige Entscheidung des Finales steht an. Noch ist das

Juryurteil nicht gefällt.

Ja, wenn ich jetzt gehen müsste, wäre das schon sehr hart. Ich wäre auch sehr

traurig, weil ich natürlich alles gegeben habe, immer und überall.

Ganz ehrlich, ich kann es jetzt unheimlich schwer einschätzen, was jetzt

passiert. Ich habe mit meiner ersten Aufgabe...

auch so das Mittelfeld gehabt. Ich habe jetzt so das Gefühl, ich habe jetzt auch

so das Mittelfeld.

Ich weiß es nicht.

Ich drücke uns allen die Daumen, weil ich glaube, jeder hat es verdient. Wir

haben heute echt nochmal das Beste gegeben.

Aber ja, also die Anspannung ist auf jeden Fall da, die Aufregung auch. Und

deswegen, ich hätte jetzt gerne eine Entscheidung.

Nur zwei Kandidaten ziehen in die alles entscheidende Runde ein.

Einem verkünden Christian und Betty jetzt das aus.

Susanne, Janet, Benjamin, gern würden wir euch drei mitnehmen in die letzte

Prüfung, aber leider geht das nicht.

Einer von euch muss leider gehen, allerdings nicht mit leeren Händen.

Als besondere Überraschung erhält der oder diejenige ein Nescafé Deutsche

Gusto Kaffeeset mit einer stylischen Kaffeemaschine, dank der man jederzeit

frisch zubereiteten leckeren Kaffee in vielen verschiedenen Sorten genießen

kann. Doch bevor wir dazu kommen, würde mich und wahrscheinlich euch auch ganz

brennend interessieren, wer von den dreien darf denn in unserem Backzelt

sein Meisterstück, also die Hochzeitstorte, backen, sich noch

Hoffnung auf den goldenen Cupcake, 10.000 Euro und ein eigenes Backbuch

machen?

Einer von euch hat uns in beiden Aufgaben, sowohl geschmacklich als auch

optisch und auch von seinem Konzept voll und ganz überzeugt und darf daher als

erster morgen seine Hochzeitstorte backen.

Und es ist...

Susanne.

Du musst morgen backen.

Janet und Benjamin.

Das Ergebnis der technischen Prüfung haben wir beide gerade verkündet.

In unsere Entscheidung, wer von euch mit in die letzte große Prüfung kommt,

fließt aber natürlich auch das Ergebnis der ersten Aufgabe mit ein.

Benjamin, du hast auf den Orient gesetzt.

Janet, du hast auf die Landhaushochzeit gesetzt.

Allerdings ein Konzept war für uns ein bisschen aufwendiger.

raffinierter und daher überzeugender.

Und deshalb darfst du als Zweiter deine Hochzeitstorte backen.

Benjamin.

Janet, wir müssen uns leider von dir verabschieden.

Allerdings hast du das Zelt nicht nur erhellt durch deine warme Atem, durch

deine Begeisterungsfähigkeit. Ich hoffe, du bleibst so und ich hoffe, man sieht

sich auch ein zweites Mal wieder.

Vielen Dank.

Ja, vielen Dank auch an euch und an alle anderen hier.

Vielen, vielen Dank.

Ich bin natürlich sehr emotional und total berührt.

Zum einen bin ich natürlich ein bisschen traurig, dass ich nicht weitergekommen

bin unter den letzten zwei.

Aber ich muss mal sagen, ich habe es auf Platz drei geschafft.

Ein kleines Treppchen und die Bronzemedaille. Und ich bin super stolz

und ich habe mich hier im Zelt weiterentwickelt und hatte einfach

unfassbar viel Spaß.

Wahnsinn, also es ist echt überwältigend, jetzt in der allerletzten

Runde zu stehen, die dreistöckige Hochzeitstorte backen zu dürfen.

Ja, es sickert gerade noch so ein bisschen durch. Ich freue mich

wahnsinnig. Ist natürlich nochmal eine riesige Aufgabe, aber ja, ich hätte nie

erwartet, unter den letzten zwei Kandidaten zu sein. Deswegen, das ist

schon echt groß.

Jetzt geht es echt ums Finale, um 10.000 Euro, Goldcupcake, ums eigene Backbuch.

Ich mag das.

Auf Schloss Stülpe beginnt der

alles entscheidende Tag.

Heute steht die dritte Aufgabe an. Mit einer Hochzeitstorte werden die zwei

Finalisten ihren Sweet Table vollenden.

Und den Sieg.

weil das große Backen 2018 unter sich ausmachen.

Susanne und Benjamin, gleich starten wir mit der allerletzten Prüfung. Und da

geht es wirklich um alles. Um den goldenen Cupcake, 10.000 Euro und ein

eigenes Backbuch. Und ich kann mir vorstellen, dass sich bei euch jetzt

richtig dolle Nervosität breitmacht.

Aber ich kenne ein Mittel, was dagegen hilft. Und zwar Zuspruch von Menschen,

die euch nahestehen.

Wenn du wieder zurück bist, dann backen wir eine Riesentorte für alle anderen.

Ich hoffe, dass er bis zum Ende durchkommt.

Ich glaube es auch.

Du bist echt der beste Bruder. Mach weiter so. Du bist immer für uns da.

Für meinen Kleinen.

Toi, toi, toi.

Du schaffst das.

Wir freuen uns, dass du es soweit geschafft hast.

Wir drücken dir weiterhin die Daumen. Alle, deine ganze Familie und wir.

Toi, toi, toi.

Es ist

natürlich

echt schön, wenn die Familienfreunde da hinter einem stehen.

Und noch stolz auf einen sind.

Es ist ganz sehr aufwühlend, aber es ist schön.

Liebe Susa, wir wünschen dir weiterhin ganz viel Erfolg.

Das machst du. Ganz viele liebe Grüße aus dem Massmannpark.

Susa, wir drücken dir ganz fest die Daumen und alles, was wir haben.

Ja, du packst das.

Wir sind stolz auf dich.

Hallo, Susanne.

Du hast es sehr weit geschafft in diesem Wettbewerb.

Und wer so weit gekommen ist, der will auch gewinnen.

Und dazu wünsche ich dir alles Gute.

Ja, Schwesterherz. Ich bin unglaublich stolz auf dich. Und du hast es fast

geschafft. Und jetzt geht es ums Finale und um die Wurst. Und du gewinnst

natürlich. Du schaffst es.

Hallo, Susanne.

Du packst es, du schaffst es, du bist so kreativ, du bist so toll.

Ich werde den ganzen Tag für dich den Daumen halten. Ich kann nichts arbeiten,

nur an dich denken. Toi, toi, toi.

Ja, das ist natürlich wahnsinnig emotional zu sehen, dass so viele Leute

hinter mir stehen. Man weiß es ja auch, aber ja klar, jetzt vor dieser Aufgabe,

man ist eh schon angespannt und dann das alles nochmal zu sehen, ist natürlich

sehr, sehr schön, aber es berührt mich natürlich auch.

So, jetzt kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen.

Schade ist allerdings, dass nur einer von euch Deutschlands bester Hobbybäcker

werden kann.

Ihr habt ja für euren Sweet Table schon eine ganze Menge Kleinigkeiten gebacken.

Aber jetzt fehlt natürlich das Highlight, die Hochzeitstorte.

Ja, die sollte, wenn ich Betty und Christian jetzt richtig einschätzen

würde, elegant, glamourös, prächtig und wahrscheinlich auch perfekt sein, oder?

Wenn die Torten am Ende der Braut die Show stehlen würden, dann haben unsere

Finalisten alles richtig gemacht.

Wir wollen von euch Meisterwerke präsentiert bekommen, in denen euer

ganzes Können steckt.

Zeigt uns, warum ihr im Finale steht und das ihr unbedingt gewinnen wollt. Und

lasst uns spüren, wie sehr ihr es liebt zu backen.

Eure Torten müssen aus drei Etagen und drei unterschiedlichen Füllungen

bestehen. Und denkt dran, im besten Fall ist die Hochzeit der allerschönste Tag

im Leben von Braut und Bräutigam.

Und dann haben sie auch die allerschönste Torte verdient.

Überlegt euch raffinierte Füllungen, die aromatische Akzente setzen.

Denkt euch Verzierungen aus, die dem Anlass entsprechen.

Ihr habt schon früher sensationelle Torten gemacht, aber diese sollte alles

davor gewesen in den Schatten stellen. Denn schließlich seid ihr jetzt wirklich

im Finale.

Für diese Aufgabe habt ihr allerdings nur fünf Stunden Zeit.

Und ich kann es immer wieder nur sagen, diese fünf Stunden, ihr habt es

wahrscheinlich selber gemerkt, die vergehen hier im Zelt wie im Fluge. Also

verzettelt euch nicht.

Und jetzt gibt's zum allerallerletzten Mal für euch das Startsignal. Auf die

Plätzchen. Fertig. Backt.

Benjamin und Susanne. 23 Aufgaben liegen hinter ihnen. Die 24.

bringt die Entscheidung, wer von ihnen Deutschlands bester Hobbybäcker wird.

Die Teigzubereitung ist zwar eigentlich reine Routine, doch alltäglich ist im

Backzelt heute gar nichts.

Ja, es ist natürlich heute ein sehr emotionaler Tag, zu wissen, man backt

hier das letzte Mal.

Ich habe auch großen Respekt vor der Aufgabe, also in fünf Stunden eine

dreistöckige perfekte Hochzeitstorte zu backen. Das ist definitiv eine große

Ansage.

Die amtierende Bäckerin der Woche will das Rennen mit einem spektakulären Dekor

aus verschiedenen Farben und Techniken machen.

Originelle geschmackliche Vielfalt kreiert sie im Erdgeschoss mit einer

Rosé-Champagner-Torte mit Schichten aus Brombeerkört und frischen Beeren. In der

Mitte befindet sich ein weißer Trüffelkuchen mit Himbeerfüllung und

gebrannten Mandeln. Ganz oben thront eine Schokoladen-Kaffee-Torte mit

beschwipstem Birnenragout.

Fünf Stunden Zeit für eine dreistöckige Torte.

Planvolles Vorgehen kann da nicht schaden. Wir fangen ja zuerst mit meinen

Teigen an, dass die alle gebacken sind, weil die Bauern hat am längsten.

Und die müssen auch abkühlen zur Weiterverarbeitung. Und wenn die da alle

gebacken sind, geht es an den Füllungen.

Das ist mal der Plan.

Mit diesem Traum von einer Hochzeitstorte im orientalischen Gewand

will Benjamin als Sieger aus dem Backzelt gehen.

Die Aromen aus Tausend und einer Nacht finden sich auf allen drei Etagen.

Unten im Vanillierbisket mit Pistaziencreme und Himbeerkört, in der

Mitte im Schokoladenbisket und in der Mockercreme mit Sonnenblumenkern und

Nelken und ganz oben im Mandelölteig mit Feigenmarmelade und Maronencreme.

Ja, das ist jetzt erstmal mein Trüffelboden, der ist schon fertig, der

kommt jetzt auch gleich in den Ofen, weil er am längsten backt, habe ich den

als erstes gemacht.

Ja, dann hoffe ich, dass der gut rauskommt.

Eines lässt sich jetzt schon sagen.

Auch im Finale unterscheiden sich Susannes und Benjamins Torten sehr.

Mein Konzept ist ja orientalisch.

Deswegen habe ich natürlich auch dementsprechend die Zutaten mit

Pistazie, Pistaziencreme, Marone, Mandeln und Nelken, Mokka.

Also das sind so die Zutaten, die ich gerne hätte. Es ist im Endeffekt auch

für jeden was dabei.

Also hoffe ich zumindest, dass die Jury das auch so sieht.

So appetitlich das auch alles ausschaut.

Die männliche Juryhälfte zieht es trotzdem erstmal zur Konkurrenz.

So, Susanne, ich sehe auf deinem Tableau relativ viele Zutaten, die, sage ich

mal, für mich persönlich nicht wahnsinnig so typisch sind. Ja.

Das hier, was ist das? Kokosnuss?

Nein, das ist ein Markt des Champagner-Trüffellikör. Den habe ich

gerade schon in meinen Trüffelboten reingemacht. Also ich habe weißes

Trüffelöl genommen, diesen Likör und das Ganze schon mal in den Ofen geschoben.

Alter Falter. Okay, dann haben wir jetzt schon mal ein paar Sachen, die mich

wirklich sehr interessieren. Ich lasse dich mal in Ruhe weitermachen. Da bin

ich echt gespannt, wie das nachher schmeckt.

Also ich hoffe natürlich von unseren Kandidaten, dass diese sensationellen

Leistungen, die sie bis ins Finale gebracht haben, nochmal getoppt werden.

Und jetzt hier nochmal zeigen, dass sie sowohl optisch als auch geschmacklich

auf allerhöchstem Level spielen.

Am guten Willen der Finalisten soll es nicht scheitern.

Benjamins Vanille-Biskuit ist bereits reif für den Ofen. Seine Schokoladen

-Biskuits sind es gleich auch.

Backzeit 25 bis 30 Minuten.

Jetzt zu Susanne. Wie weit ist sie?

Ich bin schon bei Boden Nummer zwei.

Das ist jetzt mein Rosé-Champagner-Boden.

Kleine Zwischendurchverkostung.

Schmeckt auch lecker. Und darf jetzt erst einmal 25 Minuten backen. Rein

teigmäßig war es das aber noch lange nicht.

So, Boden 2 ist jetzt im Ofen, jetzt kommt Boden 3.

Klingt nachvollziehbar. Bei Boden 3 handelt es sich um einen Mandelölteig,

der auf zwei Springformen verteilt nun für 30 Minuten im Backofen verschwindet.

Und tschüss, Teig 3.

Wie sich die Bilder gleichen.

Auch Susanne macht hinter die Teigproduktion einen Haken.

Ab sofort dreht sich erst einmal alles um die Füllungen.

Das wird jetzt meine Himbeereinlage, meine Himbeerkörz.

Das muss auch wieder abkühlen. Also ich mache jetzt alles das, was abkühlen

muss. Ein Vorgehen, das Sinn ergibt.

Auftritt Eni.

Ja, so vier Stücken Butter, ne?

Ja, weißt du ja, große Torte, groß viel Butter.

Was machst du Feines da gerade?

Gerade mache ich einen Brombeerkörten mit Rosé-Champagner.

Das duftet schon gut. Ja, ich finde das auch nicht schlecht.

Pistazien sind so lecker.

Genau deshalb macht er nicht nur eine Pistaziencreme, sondern schwenkt die

leckeren Dinger auch in Honig und karamellisiert sie so.

Auf dem Weg zum Meisterwerk hat Susanne gerade die Station Brombeerbuttercreme

erreicht. Immer hinein mit dem Brombeercurd.

Wenden wir uns nun der Frage zu, warum Benjamin Nelken reibt.

Das wird jetzt meine Mocca-Creme für meine Mocca-Creme-Torte.

Das ist das Kaffee, den tue ich jetzt aufkochen und tue da ein bisschen Nelken

mit rein.

dass der Nähgelgeschmack rüberkommt. Aber ich muss ja bloß aufpassen, dass

ich nicht zu viel nehme.

Ginge es bei diesem Wettbewerb um Geschwindigkeit, Benjamin läge leicht

vorne. Während Susanne ihre gesammelten Böden aus dem Backofen holt, ist er

bereits am Schichten.

Das ist jetzt Torte Nummer 1.

Das wird jetzt die unterste Torte. Also die mit Vanillebiskuit, Pistaziencreme

und Himbeerkart.

Und das ist jetzt meine Pistazien, die ich karamellisiert habe mit Honig.

Stimmt, die gehören auch noch dazu.

Das Duell um den Titel Deutschlands bester Hobbybäcker ist in vollem Gange.

Die amtierende Bäckerin der Woche demonstriert, worauf es dabei auch

ankommt. Auf konzentriertes Arbeiten.

Ich mache gerade Birnenkompott mit karamellisierten Birnen.

Birnenmarmelade. Ja, man kippt jetzt erstmal alles zusammen.

Zucker muss dann wieder flüssig werden und dann koche ich die Birnen noch ein

bisschen weich.

Ja. Wäre das hier ein Wettrennen, würde man sagen, Benjamin baut seinen

Vorsprung aus. Er ist schon bei Teil 2 der Schichtarbeit.

Das wird jetzt meine oberste Torte. Das ist die Haselnuss

-Maronen-Creme-Torte.

Die ist im Endeffekt auch schon fertig.

Das Ganze ist geschichtet Boden, Feigencreme und Maronencreme.

Letzter Schliff. Dann kann das auch in die Kühlung.

Während Susanne noch geschwind mit ihren Cremes kämpft, ist Benjamin schon fast

fertig mit dem Einstreichen der untersten Torte.

Wie viel Zeit die beiden wohl noch haben?

Susanne und Benjamin?

Ja? Ihr hört in dieser Aufgabe das erste Mal mein Stimmchen. Und ihr wisst

bestimmt, was jetzt kommt.

Halbzeit. Eine Zeitansage. Aber es ist auch gleichzeitig die letzte

Halbzeitansage. Also ihr habt jetzt noch zweieinhalb Stunden.

Okay.

Ja, nur noch zweieinhalb Stunden. Das ist ja nicht mehr so viel.

Ich glaube, Benni ist schon beim Schichten.

Und ja, schauen wir mal.

Genau, ich tue jetzt stapelweise Schichten, Boden, dann die

Preiselbeerschicht drauf, dann die Mokka-Creme.

Was für ein Tempo. Noch diese Torte und die Schichtarbeit ist vorbei.

Was hat Susanne denn da Gutes in der Hand?

Das ist Trüffelhonig. Der ist allerdings sehr intensiv, deswegen gebe ich da sehr

wenig rein.

Ich habe im Boden auch schon Trüffel.

Und ja, das ist meine Himbeerkreme, da kommen dann noch frische Himbeeren

drauf.

Das hier ist Benjamins obere Torte. Und schon die zweite, die er einstreicht.

Diesmal mit maronen Buttercreme.

Bei dieser Geschwindigkeit kann Susanne nur staunen. Sie hat erst jetzt damit

angefangen, ihre Böden zu schneiden. Nicht auszuschließen, dass Benjamin

gleich mit dem Einstreichen fertig ist.

Genau, meine letzte Torte streiche ich jetzt ein mit Garnasch.

Das mache ich jetzt fondant-tauglich.

Und das zwei Stunden vor dem Ende.

Jetzt aber. Susanne hat tatsächlich angefangen, ihre erste Torte zu

schichten. Und das unter anderem mit Birnenragout und Pinienkernen.

Ich schichte jetzt gerade meine oberste Torte. Das ist mein Schokoladen

-Kaffeeboden, meine Karamellcreme und meine Birnenfüllung.

Das würde man sich ja gerne mal aus der Nähe angucken.

Ah, du bist schon beim Füllen.

Das sieht gut aus.

Schon ist gut.

Die ist jetzt auch schon fertig. Da habe ich einen Schokoladenboden, den habe ich

mit Kaffeelikör getränkt. Das ist hier mein Birnenkompott.

Ich habe hier noch eine Karamellcreme und das ist meine Buttercreme. Das war

jetzt der dunkle. Das ist der dunkle, genau. Hier noch ohne Tränke. Das ist

der Rosé Prosecco. Den tränke ich auch noch mal mit Prosecco. Und das ist der

mit weißem Trüffelöl.

Magst du probieren?

Da ist aber gut Trüffelöl drin. Ja.

Da kommt was rein?

Da kommt die Brombeerkreme rein und gebrannte Mandeln.

Sehr spannend.

Ja, ich hoffe, dass es dann gut wird. Aber ich mache jetzt mal weiter.

Genau, sonst bin ich nachher schuld. Nein, nein.

Unaufhaltsam eilt Benjamin weiter durch seine To-Do-Liste.

Seine aktuelle Beschäftigung erdeckt Torte Nummer 1, die untere, mit Fondant

ein.

Von einem Überholmanöver ist Susanne meilenweit entfernt. Sie ist immer noch

mit Schichten beschäftigt. Während das Rosé-Champagner-Brombeer-Werk Gestalt

annimmt, kommt sie so langsam ins Grübeln.

Ja, also Benni ist, glaube ich, schon beim Dekorieren.

Ich weiß auch nicht, wie er das macht. Also er ist immer wahnsinnig schnell.

Ja, ich wundere mich auch schon, dass ich schon beim Eindecken bin. Das ist

meine zweite Torte, die ist schon eingedeckt.

Meine dritte decke ich jetzt auch gleich ein.

Ich bin gut.

Ganz so schlecht ist Susanne aber auch nicht. Es gibt sogar eine aktuelle

Erfolgsmeldung. Ich habe jetzt alle meine Torten gefüllt. Ich werde jetzt

alle einsprechen, schon in der richtigen Farbe für die Dekoration.

Und dann geht's ans Dekorieren. Und alles möglichst schnell.

Und möglichst sauber und präzise natürlich auch. Es sind schließlich die

Finaltorten. Nun zurück zu Hochgeschwindigkeits-Benny. Was rührt er

denn da so versonnen?

Das ist Isomalt.

Ich suche da gerade ein bisschen Dekor, um das mit rauszuholen. Aber das schaut

aus wie, naja, das sollte eigentlich violett sein.

Das ist grün.

Da ist eine grüne Farbe drin. Ich habe noch nie mit Isomalt gearbeitet. Das ist

das erste Mal.

Das ist nichts violett.

Ich hatte violett, ich hatte grün, jetzt habe ich hier braun.

Wenn ich weiter rühre, kommt irgendwas anderes raus.

So, Benni, ich sehe Fragezeichen.

Ein bisschen.

Ich habe mir gedacht, ich mache mal was mit Isomalt.

Blöde Idee, funktioniert nicht.

Es würde funktionieren. Du bist noch viel, viel, viel, viel zu heiß. Wenn der

so qualmt, dann ist der schon... Der ist verbrannt. Den kannst du nicht mehr

nehmen. Das schmeckt auch bitter.

Und 160 Grad reichen wirklich völlig aus.

Ich glaube 260.

Das ist vorbei. Also das ist definitiv verbrannt. Okay. Bis gleich. Nee, das

nehme ich nicht mehr. Ich lasse das mal mit.

Oh oh.

Oh oh, da stand sie schon wieder.

zwischen euch.

Oh Mann, ey.

Und wollte eine Zeit durchgeben. Euer letztes Stündlein hat geschlagen zum

Backen. Eine Stunde? Zum Backen. Ihr habt noch 60 Minuten.

Oh weh.

Eine Stunde.

Das ist doch kacke.

Ja, eine Stunde ist jetzt eng.

Okay, ich habe mir auch eine Stunde für die Deko eingeplant. Aber es muss jetzt

zackig gehen.

Das kommt jetzt gleich um die Torte.

Ich suche einen neuen Backplatz.

Es brechen goldene Zeiten im Backzelt an. Benjamin hat aus weißem Fondant

Blätter ausgestochen. Wenn man sie mit Goldspray besprüht, sehen sie so aus.

Gleich ihre komplette Trüffel-Himbertorte besprüht Susanne.

Und was dann?

Ich klebe da jetzt Isomalsblätter drauf.

Und dann kommt in dem Sinn noch mal Gold drüber.

Dann sieht das so ein bisschen aus wie so eine Kristallschicht.

Ja, das kann man tatsächlich so sagen.

Nun wieder zu Benjamin, der auf sein Hochzeitswunderwerk von Dant drapiert.

Faltenwurf inklusive.

Susanne spendiert ihrer unteren Torte eine Schicht Buttercreme.

Schön glatt muss sie am Ende aussehen.

Benjamin wendet sich bereits der orientalischen Dekoration zu und

platziert mehr Gold, mehr Blätter, mehr Perlen.

Deko habe ich mir vorbereitet.

musste ich ja, ich baue ja die Dekoration für eine Hochzeitstorte.

Das war jetzt in diesen fünf Stunden, die man da hat, nicht machbar. Deswegen

musste ich mir das vorbereiten.

Ich weiß nicht genau, wie viele Minuten ihr seit Aufgabe 1 hier gebacken habt.

Nicht dein Ernst. Aber ich weiß, wie viele Minuten ihr jetzt noch habt. Es

sind genau 30. Dann muss die Torte fertig sein. Noch 30 Minuten.

Das ist ja Horror.

Mein Zeitmanagement sagt Panik. Eine halbe Stunde jetzt noch.

Boah, ich sag's dir, also 30 Minuten, das ist echt schweineknapp.

Ich muss auf jeden Fall Megagas geben.

Benjamin besetzt seine orientalische Torte mit üppigen Blüten aus Fondant.

Und was hat Susanne da aus Gefallenes?

Das sind ganz normale Tafelbirnen.

Die habe ich schon vorbereitet, weil das dauert wirklich mehrere Tage, bis sowas

trocken ist. Also die werden in dem Sinn erst...

in eine Art Zuckerlikör eingelegt. Und dann werden die in den Sinn abwechselnd

getrocknet und gepresst mit relativ viel Gewicht. Von Benjamin hätten wir uns

auch noch ein Statement gewünscht, aber der hat etwas im Mund.

Macht nichts.

Bewundern wir stattdessen seine Torte. Sie strebt offenbar der Vollendung

entgegen. Ja, ich hoffe, dass bei euch beiden jetzt nichts mehr schief geht,

denn es ist ja nicht mehr viel Zeit.

Ich sehe, da wird noch an einer Torte rumgestrichen, aber eigentlich haben wir

jetzt nur noch 10 Minuten.

10 Minuten. Noch 10 Minuten.

Fuck.

Ja, noch 10 Minuten.

Das ist mal richtig sportlich, 10 Minuten.

Ja, es ist ja auch Finale. Da darf man ruhig mal Außergewöhnliches leisten.

Susanne verteilt dunkelgefärbte Buttercreme.

Benjamin vollführt letzte Pinselstriche und Susannes Champagner-Brombeertorte

ist nicht etwa schon fertig.

Gott bewahre, nein. Sie muss jetzt erst einmal wieder in die Kühlung. Und ab

damit.

Ja, da rappelt's im Karton da vorne.

Übertrieben ist das kein bisschen.

Susanne im Endspurt-Modus. Jetzt endlich werden die Torten aufeinander gestapelt.

Zwei zumindest.

Fertig dekoriert sind sie allerdings noch immer nicht.

Ich habe gerade richtigen Stress, aber es ist auch irgendwie so ein bisschen

Blackout, weil man jetzt irgendwie gar nicht realisiert, dass es gleich zu Ende

ist.

Die letzten Handgriffe müssen sitzen. Ihr habt jetzt nur noch zwei Minuten.

Noch zwei Minuten.

Zurück aus der Kühlung, die untere Torte.

Das ist jetzt aber schon ein wenig auf den allerletzten Drücker. Ja, ich drehe

gleich durch.

Aber das klappt mir auch nicht so richtig.

An Details pfeilen ist das eine, an grundlegenden Dingen arbeiten das

andere. Susannes Kampf gegen die Uhr. Wer am Ende gewinnen wird, bleibt eine

spannende Frage.

Die letzten Sekunden hier im finalen Backen brechen an.

Zehn.

Neun.

7, 6, 5,

4, 3,

2,

1 und Schluss. Hände vom Gebäck.

Ich bin wahnsinnig erleichtert, dass die letzte Aufgabe jetzt vorbei ist. Es war

wirklich eine wahnsinnige Challenge.

Ich bin wahnsinnig froh, mal wieder auf den letzten Drücker fertig zu sein. Und

ja, das war es jetzt erstmal. Also jetzt heißt es wieder warten und schauen, was

passiert.

Endlich, fertig.

Geschafft, Torte steht.

Bin mega happy.

In fünf Stunden eine dreistöckige Hochzeitstorte.

Hätte ich nie gedacht, dass ich das schaffe, aber steht.

War geil.

Im Backzelt betrachten die beiden Künstler ihr Werk.

Ich bin wahnsinnig stolz, eine dreistöckige Torte mit allem drum und

dran in fünf Stunden machen zu können.

Ich habe wirklich Schiss davor gehabt, weil ich nicht wusste, ob das geht.

Und deswegen bin ich natürlich sehr gespannt. Wenn dieser Plan nicht

aufgeht, dann kann es natürlich einfach eng werden.

Das ist jetzt eine kleine Befreiung. Ich habe es geschafft, das letzte Mal backen

im Zelt. Die Hochzeitstorte, die Meistertorte steht.

Ich bin mega stolz, mega glücklich, dass ich das geschafft habe und auch erreicht

habe. Da sitzen sie und warten.

In der allerhintersten Ecke. Und schauen zu den zwei Menschen, die gleich eine

wichtige Entscheidung treffen werden.

Susanne und Benjamin, ich muss sagen, eure Torten sehen wirklich wahnsinnig

schön aus. Und jedes Brautpaar könnte sich glücklich schätzen, hättet ihr ihm

diese Torte gebacken.

Wenn Sie zu Hause sich jetzt inspiriert fühlen und denken, ich möchte mich auch

an so einer prächtigen Torte versuchen, kein Problem.

Die Rezepte unserer Finalisten finden Sie natürlich auf dasgroßebacken.de.

Und ich bin jetzt gespannt, wie euer Sweet Table komplett aussieht. Mit

Torte. Wir starten jetzt hier mit der wirklich allerletzten Verkostung. Bringt

dafür bitte eure Torten nach vorne.

Die Verkostung, das ist natürlich jetzt die letzte große Nervenprobe. Also wir

können jetzt nichts mehr ändern. Es ist, wie es ist.

Jetzt geht das Bibbern wieder los, weil jetzt geht es um alles. Jetzt geht es um

den Gewinn oder um den Nicht-Gewinn.

Für welchen Sweet Table werden sich die Juroren entscheiden?

Ja, bevor wir zur Verkostung kommen, wollten Betty und ich euch noch einfach

sagen, dass wir wahnsinnig stolz auf euch sind, dass diese wahnsinnig schönen

Konzepte einer Hochzeit nun vor uns stehen. Und ja, wir sind irre stolz. Ja,

ihr habt es wirklich mit Bravour gemeistert und ich bin jetzt sehr

gespannt auf die Verkostung.

Susanne, magst du uns was zu deiner Hochzeitstorte sagen?

Ich beginne bei der obersten Etage.

Im Inneren ist ein Schokoladen-Kaffeeboden. Dazwischen ist

ein Birnenragout, eine Karamell-Nougat-Creme.

In der mittleren Etage habe ich einen Boden mit weißem Trüffelöl gemacht.

Die Creme besteht aus einer Himbeer-Weiße-Schokoladen-Creme.

Und die unterste Etage besteht aus einem Rosé-Cremant-Boden. Und die Füllung

besteht aus einem Brombeerkört-Creme mit frischen Brombeeren, frischen Litschis

und Schokoladenperlen, die knistern.

Was mir als erstes auffällt, ist hier unten bei der Torte der Einstrich, dass

man hier immer wieder so kleine Absätze hat von der Palette, also nicht so diese

wirklich perfekt glatte Oberfläche.

Von diesen Fondantblüten.

hätte ich mir vielleicht dann noch so ein paar Akzente auch auf der Rückseite

gewünscht.

Die Birnen oben, finde ich, sehen spektakulär aus.

Womit ich so etwas Probleme habe, ist mit den Isomalt-Splitter.

Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass ich diese Torte anschneide und Isomalt ist

halt ein Zuckeraustauschstoff, ein Bonbon, da würde ich mir einfach

wünschen, dass man wirklich reinbeißen kann, ohne dass einem dann irgendwie so

vielleicht ein paar Zähne im Mund fehlen.

Auf jeden Fall sollten keine Zähne fehlen, definitiv. Ich persönlich habe

nichts an der Hochzeitstorte auszusetzen. Selbst mit dem Isomalt habe

ich keine Probleme, weil ob ich nun jetzt eine dicke Fondant-Schicht

außenrum habe oder ich habe Zuckerkristalle, ich würde beides nicht

essen, sondern mir geht es letztendlich einzig und alleine um das Innere. Also

von daher ist das völlig in Ordnung.

Und jetzt würde ich sagen, schneiden wir mal an.

Dann leg los.

Du hast immer sehr gleichmäßig die Böden geschnitten.

Also das finde ich vom Handwerklichen sehr gut gelöst.

Geschmacklich?

Also geschmacklich hast du für mich mit dem Biscuit alles richtig gemacht, was

man richtig machen kann. Er ist super saftig, er passt genau in diese Torte

mit rein, die Buttercreme ist frisch und dann diese Schokoperlen.

Ich weiß nicht, wie du da drauf gekommen bist, aber es ist eine sehr, sehr schöne

Idee, weil sie knistern halt die ganze Zeit beim Essen. Für mich persönlich

unten ausgewogen und sensationell.

Experimentell, sie ist einfach gut.

Wobei ich mir fast diese Füllung irgendwo auch anders vorstellen kann,

zum Beispiel als das hier. Also ich bräuchte da jetzt die Böden nicht

unbedingt für.

Und was denkst du?

Also man muss über diese mittlere Etage definitiv nachdenken.

Ich bin ein Freund von Trüffel.

Und ich schmecke Trüffel. Aber es ist jetzt so, im ersten Moment, wo ich nicht

genau weiß, ist es mir zu viel?

Passt es?

Deine Meinung dazu gerade.

Es ging mir tatsächlich im ersten Augenblick auch so. Du nimmst die erste

Gabel und denkst dir, oh, ich hab mir gedacht, meine Güte, das ist ja

wahnsinnig viel Trüffel.

Und dann isst man es.

Und dann kommt halt die Genialität, weil dann kommt im Endeffekt genau die

Dosierung, wie ich sie mir vorgestellt habe. Und ich kann definitiv sagen, so

eine Art von Torte habe ich in der Form noch nicht gegessen.

Also das unter dem Zeitdruck, Chapeau.

Wenn wir beide jetzt keinen Trüffel mögen würden, hättest du glaube ich

gerade ein Problem, weil es wirklich sehr intensiv vom Geschmack ist.

Aber es ist spannend, sowas auch im Finale zu wagen.

Ich habe lange überlegt, ob ich es machen soll, weil ich natürlich weiß, es

scheidet die Geister.

Du hast es halt in der oberen geschafft.

halt Schokolade mit einzubauen durch diese herben, dunklen Biskuits, die

letztendlich dann mit diesem Kaffeearoma oder diesem Kaffeelikör letztendlich

abgerundet worden sind.

Aber sie sind nicht schwer.

Insgesamt kann ich zu der Torte sagen, das ist wirklich großes Kino.

Für mich ist nur der Punkt, dass jetzt die unterste so etwas in Vergessenheit

gerät, je mehr man sich nach oben gegessen hat.

Vielen Dank.

Danke.

Unten habe ich einen Vanillebiskuit, eine Pistaziencreme, dazu eine

Himbeerkörte. Ich habe dann noch aus Pistazien und Honig einen kleinen

Quatsch mit reingemacht. In der mittleren Etage verbirgt sich ein

Schokomokka-Kuchen mit einem Schokoladenbiskuit. Das Ganze ist noch

geschichtet mit Preiselbeermarmelade und mit karamellisierten Sonnenblumenkernen.

Und in der obersten Etage habe ich Mandelölteig mit etwas Tonkabohne und

Orange.

Eine Maronincreme und mit einer Feigenfruchteinlage.

Genau.

Ja,

auch bei dir ist auf den ersten Blick das Gesamtkonzept gut zu erkennen.

Also ich habe diesen Fliederton, der hier überall wieder auftaucht, was mir

sehr gut gefällt.

Ab und dann ist mal unten noch so eine kleine Ecke, aber ich glaube, das ist

bei fünf Stunden völlig legitim.

Für mich persönlich auch sauber eingesetzt, muss man ganz klar sagen.

Also wenn man von der Entfernung schaut, dann hast du hier oben drauf wirklich...

eine saubere Kante gefunden.

Von daher auch für mich handwerklich einwandfrei und es zeigt einfach, dass

ihr beide auf einem Niveau arbeitet.

Jetzt schneiden wir mal an, oder? Ja.

Auch bei dir erstmal optisch, wenn ich alle drei Torten angeschnitten sehe.

Sehr unterschiedlich.

Du hast wirklich auch sehr sauber und akkurat gearbeitet. Das kann man jetzt

im Einschnitt komplett einmal von oben nach unten sehen. Also auch da von mir

persönlich ein großes Kompliment.

Handwerkliche Fähigkeiten hast du auch im Finale bewiesen. Und jetzt kommen wir

mal zu den einzelnen Torten. Fangen wir unten an.

Also dir sind die Biscuits sehr gut gelungen, muss man ganz klar sagen. Sehr

soft. Und dann kommt dieser Himbeerkört. Also mit der Pistazie zusammen ist das

für mich einfach ein sehr, sehr geiler Geschmack.

Ich finde es auch schön, dass dieses Karamellisierte, was du mit reingegeben

hast, so richtig klebrig karamellisiert ist. Das ist so ein schöner Kontrast zu

diesen ganz leichten sommerlichen Noten, die du eigentlich mit dem Boden und der

Creme erzählt hast.

Es ist für mich persönlich eine sehr geniale Konstellation von

verschiedensten Aromen, die du miteinander verbunden hast. Ich ziehe es

sehr saftig.

Das ist dir sehr gut gelungen. Und auch die Creme ist sehr gut abgeschmeckt.

Also auch da wieder eine sehr leckere und eine, ich würde mal sagen, eine

geniale Schokoladenkombination mit Kaffee und Preiselbeeren und die Nelke.

Man isst sie und denkt sofort, das ist einfach lecker und clever

zusammengestellt.

Also kommen wir zum Geschmacklichen der oberen Torte.

Die Maronencreme ist hier wirklich wunderbar gelungen. Das Einzige, was ich

da vielleicht mehr gemacht hätte, wäre vielleicht ein bisschen mehr die Säure

rausgekitzelt. Aber das ist auch wirklich das Einzige. Ansonsten gefällt

mir wirklich die Maronencreme sensationell.

Sie ist gut abgeschmeckt, aber sie ist mir etwas zu artig. Da hätte ich mir

vielleicht noch eine Säure oder sowas gewünscht, damit es einfach mithalten

kann mit den beiden anderen Torten.

Vielen Dank.

Danke. Ja, ihr beiden. Ihr müsst jetzt leider noch ein bisschen Geduld

beweisen, denn die Jury wird sich ein allerletztes Mal beraten.

Und danach erfahrt ihr dann, wer von euch beiden Deutschlands bester

Hobbybäcker wird.

Es naht der Augenblick, auf den die Kandidaten lange hingearbeitet haben.

Die Aufregung steigt jetzt natürlich ins Uferlose, weil gleich fällt ein Name und

dann ist es einfach entschieden.

Das Warten macht es dann noch schlimmer. Ich kann es gar nicht beschreiben, aber

ich bin selten sehr nervös. Doch heute bin ich sehr nervös.

Ich bin müde, ich bin kaputt. Es war ein harter Tag, es war ein harter Kampf. Es

hat aber natürlich auch viel Spaß gemacht.

Jetzt kommt natürlich die Verkündung. Ich gehe jetzt mit gemischten Gefühlen

rein.

Einerseits habe ich ja schon gewonnen, aber den Sieg möchte ich natürlich auch

noch mitnehmen.

Ich bitte euch.

Ich hab echt jetzt bis die Muffe sausen, was jetzt abgeht.

Zum letzten Mal stellen sich Susanne und Benjamin dem Urteil der Jury.

Beide haben den gleichen Traum. Doch nur für einen wird er in Erfüllung gehen.

Liebe Susanne, lieber Benjamin.

Egal, was die Jury gleich verkünden wird, ihr könnt wirklich stolz auf euch

sein. Ich weiß, ihr wollt beide unbedingt diesen Wettbewerb gewinnen.

Und ich kann verstehen, dass ihr jetzt unter Anspannung steht.

Die ist wahrscheinlich kaum noch auszuhalten.

Da hilft es ja immer, ein bisschen Unterstützung zu bekommen.

Hier sind eure Mitstreiter, die Kandidaten von Das große Backen 2018.

In a crowded place,

trying not to feel alone.

Just remember that we've all been broken once.

Let's love a broken one.

Wir haben natürlich noch eine kleine Überraschung für euch. Es gibt Menschen,

die haben euch über Wochen die Daumen gedrückt. Die haben an euch geglaubt.

Und die sind auch hier. Hier sind eure Freunde und Verwandte.

Wenn sie jetzt Deutschlands beste Hobbybäckerin gleich werden würde.

Völlig irre.

Das wäre so abgefahren.

Ich wünsche dem Benjamin, dass er das heute natürlich gewinnt.

Ich drücke ihm ganz, ganz fest die Daumen.

Ich bin ganz froh, ihn wiederzusehen.

Ich denke mal, mit diesem Beistand kann euch jetzt nichts mehr aus der Bahn

werfen. Auch der Zweitplatzierte bekommt von uns eine Aufmerksamkeit. Betty, was

ist es?

Das Nescafé Deutsche Gusto Coffee Set mit einer stylischen Kaffeemaschine, mit

der man jederzeit frisch zubereiteten, leckeren Kaffee genießen kann.

Was der Gewinner bekommt, das hat sich ja bereits rumgesprochen.

Und zwar den goldenen Cupcake, 10.000 Euro und ein eigenes

Backbuch.

Betty und Christian, ich denke mal, wir sollten die beiden Finalisten jetzt

nicht länger auf die Folter spannen.

Wer ist denn Deutschlands bester Hobbybäcker 2018?

Susanne, Benjamin, wir stehen hier immer noch vor euren beiden wunderschönen

Sweet Tables. Wir sind auch beide immer noch geflasht.

Aber für unsere Entscheidung heute war einzig und alleine die Hochzeitstorte

ausschlaggebend. Ihr beide habt auf einem Niveau gebacken, wie wir es zuvor

in keinem anderen Finale jemals gehabt haben.

Susanne, du hast uns eine sehr moderne Hochzeitstorte präsentiert, die dein

Sweet Table wirklich gekrönt hat.

Deine Geschmackskompositionen waren mutig und außergewöhnlich.

Benjamin, dein klassisches Tortendesign hat sich perfekt in dein orientalisches

Konzept eingefügt.

Auch du hast ein Geschmacksereignis für uns kreiert, was uns dauerhaft im

Gedächtnis bleiben wird.

Tja, ihr habt uns die Entscheidung wirklich nicht einfach gemacht.

Aber wir haben uns entschieden.

Bester Hobbybäcker 2018

ist

Herzlichen Glückwunsch!

Dein eigenes Backboot!

Und es kommt noch zusätzlich der goldene Cupcake.

Herzlichen Glückwunsch.

Herzlichen Glückwunsch.

Danke, Wahnsinn, ich hab's nicht erwartet.

Deutschlands Hobbybäcker 2018 hat einen Namen. Es ist Susanne. Ja, wir werden

jetzt hier im Backzelt noch ein wenig feiern. Ich kann ahnen, was sie zu Hause

tun. Vielleicht backen?

Am nächsten Sonntag kommt hier an dieser Stelle wieder Hochzeit auf den ersten

Blick. Viel Spaß dabei. Tschüss, natürlich nur in Sat.1.

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