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Noch sechs Kandidaten dürfen davon träumen, Deutschlands bester Hobbybäcker
zu werden.
Eine Chance hat allerdings nur, wer cremige Klassiker genauso im Repertoire
hat wie königliche Kuchen oder bunte Trenntorten. Denn all das steht auf der
To-Do-Liste unserer Hobbybäcker. Heute in der fünften Folge von Das große
Backen.
Auf Schloss Stülpe in Brandenburg geht die größte Backshow der Welt in die
fünfte Runde.
Die sieben tapferen Kandidaten boten virtuose Teigkünste.
Ebenso wie Hausgemachtes.
Ich paniere jetzt Schnitzel.
Ich mache einen Eiscreme. Du bist wahnsinnig.
Ich zittere, ohne Witz.
Allein durch Höchstleistung kann größte Tonkunst geschaffen werden.
Denn nur dem Besten winken 10.000 Euro das eigene Backbuch und der Titel
Deutschlands bester Hobbybäcker.
Der Weg dahin ist steinig.
Mein Teig ist nicht aufgegangen, der ist ganz dünn geblieben.
Fuck!
Ich habe alles falsch gemacht, was man hätte falsch machen können.
Ah!
Oh mein Gott.
Fuck! Mein Teig wird nicht durch.
Hier hätte man unten und oben einfach ein bisschen schnitzen müssen.
Da wirklich gleichmäßig arbeiten.
Die Wettkampfregeln sind klar.
Leider müssen wir uns auch von einem von euch heute verabschieden.
Michael.
Sechs verbleibende Hobbybäcker kämpfen weiter um den Titel.
Yeah, Runde 5.
Mega geil.
Wird natürlich nicht leichter, sondern ist immer schwieriger. Je weniger wir
werden, je weiter wir kommen.
Blätterteig, oha oha. Ich bin gewappnet.
Früchte, Cremes, oha oha.
Ach Mann, das ist doch scheiße. Ich schmeiß es gleich hin. Ich bin schon
jetzt in Sendung 5 und würde mich natürlich freuen, auch noch in Sendung 6
zu kommen. Das wäre natürlich ganz absolut super.
Jetzt geht das nicht, weil... Nur der Hobbybäcker, der an seine Grenzen geht
und außergewöhnliche Backwerke schafft, kann vor der strengen Jury bestehen.
Optisch von außen, optisch von innen und vom Geschmack wirklich alles perfekt auf
einen Punkt gebracht.
Das Wort perfekt.
umschreibt es eigentlich komplett für mich persönlich.
Dankeschön. Die Jury hat halt exakte Vorstellungen, wie letztendlich all
unsere Backwerke aussehen sollen.
Jetzt muss man zeigen, was man kann.
Alter, das geht so auf die Arme, ey.
Die Vorsätze sind groß.
Ich werde total jetzt darauf setzen, dass ich meine Designs weiter ausbaue in
Verbindung zu den guten Geschmäckern. Das ist ja kacke hier, was ist das?
Zum zweiten Mal die rote Schürze zu haben, das ist natürlich geil. Ich werde
versuchen, sie zu verteidigen, aber das ist nicht einfach.
Es ist oben ein Ticken dunkel, das ist natürlich nicht so geil.
Die Ziele sind hochgesteckt. Natürlich würde ich gern für ein zweites Mal mir
die rote Schürze holen, aber die Konkurrenz ist hart.
Doch auch für solche Herausforderungen gibt es wahrscheinlich eine
Lebensweisheit. Aber Drip und Tick mit Juju immer seine innere Ruhe behalten.
Also ist man bereit für Aufgabe 1.
Liebe Kandidaten, herzlich willkommen und Glückwunsch. Ihr habt vier Sendungen
hinter euch gebracht. Das heißt, die Hälfte des Weges bis ins Finale ist
schon geschafft.
Aber ihr wisst, auch in dieser Runde wird wieder einer von euch gehen müssen.
Ich denke mal, Susanne, du möchtest gerne weiter backen.
Du hast die rote Schürze und möchtest sie bestimmt auch gerne behalten.
Nichts einfacher als das.
Back unsere Jury um den Verstand. Und hier ist sie, eure Jury,
Motivtortenqueen Bettina Schliephacke-Burchardt und der Sterne
-Patissier Christian Hüms.
Jetzt könnten wir eigentlich schon loslegen, aber ich erinnere gerne noch
einmal daran, warum ihr hier unbedingt alles geben solltet. Nur wer es bis ins
Finale schafft und diesen Wettbewerb hier gewinnt, der erhält den Titel
Deutschlands bester Hobbybäcker und er bekommt den goldenen Cupcake, 10.000
Euro und ein eigenes Backbuch.
Und damit sind wir auch schon bei der ersten Aufgabe.
Wir möchten gerne ein französisches Gebäck von euch haben, einen
französischen Klassiker. Er nennt sich Mifeu, das heißt übersetzt 1000 Blätter.
Und ich glaube, da kann man schon erkennen, um was für einen Teig es sich
handelt. Aber die Jury erklärt euch noch mehr dazu.
Beginnen wir mal mit dem Blätterteig.
Hauchdünn und knusprig müssen die einzelnen Schichten sein.
Geschichtet wird er dann noch mit einer süßen Creme. Und wer von euch gerne Obst
dazu verwenden will, nur zu, wenn es dem Geschmack und der Optik dient.
Geschmack und Optik sind zwei sehr gute Stichworte. Wir wollen die
Cremeschnitten nicht nur gerne essen, sondern auch gerne anschauen. Dazu kommt
noch, dass wir uns mit einem Milfeuille pro Hobbybäcker nicht zufrieden geben.
Wir möchten von jedem von euch drei gleich große und perfekte Exemplare
präsentiert bekommen.
Ihr habt für die französische Feinbäckerei genau drei Stunden Zeit.
Ich drücke euch ganz, ganz fest die Daumen und jetzt heißt es, auf die
Plätzchen, fertig.
Während die Hobbybäcker mit der Zubereitung des Grundteigs loslegen,
stellt sich natürlich die Frage nach ihren Plänen.
Was zum Beispiel hat Julien, der Mann aus der Schweiz, vor?
Die
karamellisierten
Kränze aus französischem Blätterteig sind mit Vanillecreme und einer Nuss
-Nougat-Schicht gefüllt.
Gehackte Haselnüsse und Physalis runden das Werk ab.
Mit jeder Menge Blätterteig-Fachwissen geht Benjamin ins Rennen.
Es gibt ja verschiedene Blätterteig-Sorten. Es gibt ja den
deutschen, dann gibt es ja den französischen. Ich bleibe jetzt beim
klassischen deutschen, weil mit dem habe ich jetzt bessere Erfahrungen.
Beim französischen ist es ja glaube ich so, da ist ja die Butter draußen und der
Teig innen.
Und beim deutschen ist es ja umgekehrt, da ist ja innen dann die Butter und
außenrum ist der Teig.
Benjamins Blätterteigschichten sind mit Beeren, Erdbeersahne und weißer
Schokocreme gefüllt. Das Dekor besteht aus einer Eierlikördecke mit frischen
Früchten.
Janet ahnt, was die erste Aufgabe schwierig macht.
Der Blätterteig sollte so viele Lagen wie möglich haben und man sollte sie
klar erkennen können.
Und das ist für mich heute die größte Herausforderung.
Janet schichtet karamellisierten Blätterteig einmal mit einer Zartbitter
-Chili-Ganasch und einmal mit einer weißen Schoko-Ganasch und Blaubeeren.
Für welche Art von Blätterteig hat sich Lucille entschieden?
Ich werde heute ganz in alter italienischer Manier etwas Französisches
nehmen, wobei die Franzosen das bei uns auch immer sehr gerne machen, und
veritali... veritali... veritalisa...
Ich mache es auf Italienisch.
Lucille füllt ihre gezuckerten Teigschichten mit Schokocreme und Creme
Patissiere. In flüssiges Karamell getauchte Haselnüsse und vergoldete
Himbeeren sorgen für noch mehr Glamour.
Auf Fruchtnoten setzt gerüchteweise Barbara.
Stimmt das?
Meine Millefeuille wird heute fruchtig.
Wird heute mit einem Ananasgelee, mit frischen Ananasstücken und mit einer
Limettenbuttercreme.
Zwischen Barbaras Teigschichten steckt eine Kurkuma-Limettenbuttercreme, etwas
Ananasgelee sowie ein paar kleine Ananasstücke.
Dekoriert werden die Milfeuille mit Rosen aus Ananas.
Die Bäckerin der Woche.
Lange steht sie dort nicht mehr allein.
So, Susanne, wie geht es dir?
Ja, bis jetzt noch ganz gut.
Was machst du denn?
Also ich mache heute in dem Sinn den umgekehrten Blätterteig. Das heißt, ich
schlage die Butter außenrum und den Mehlteig innen rein. Also französisch?
Genau. Dann möchte ich Blätterteig Herzen machen.
Blätterteig schon mal gemacht oder ist jetzt hier für dich das erste Mal? Nein,
also den habe ich schon mal ausprobiert. Ich lasse dich mal weitermachen.
Dankeschön.
Susanne bestreicht die oberen Herzen mit einem Orangenkört. Auf die Böden spritzt
sie Orangen- und Granatapfelbuttercreme, dazu ein Orangen-Zimt-Gelee.
Was haben wir denn da Gutes?
Das ist jetzt meine Ziehbutter.
Für mich auf jeden Fall auch was Neues. Ich wusste gar nicht, dass es eine
Ziehbutter gibt.
Aber ich hoffe, dass sie heute mein bester Freund wird und dass der
Blätterteig dann gut aussieht.
Ziehbutter ist Butter, die mit Mehl gemischt wurde. Das ist notwendig, wenn
man einen Blätterteig backen will.
Brutal kann die Herstellung sein.
Jetzt wird's laut.
Tut mir leid. Ich entschuldige mich im Voraus.
Ich klopfe meine Butter elastisch.
Die muss ja eiskalt sein.
Allerdings sollte sie auch eine gewisse Elastizität behalten und in mir nicht
brechen. Wenn die einmal so kräftig geklopft ist und ich sie in die Hand
nehme, dann ist die elastisch.
Auf jeden Fall muss gut geknetet werden.
Das ist jetzt meine Ziehbutter. Ganz normale Butter mit Mehl.
Hab ich die schön einmassiert.
Und jetzt schlage ich die ein und lasse die dann schön abkühlen.
Und das für gute 10 Minuten.
Barbara bringt Erfahrung und Ananas mit.
Ich habe eine fruchtige Milfeuille schon mal gegessen, weil ich sie zu Hause so
ausprobiert habe.
Habe erst nur den Ananas-Gelee gehabt dazwischen, habe aber dann gemerkt, dass
es besser ist, man hat noch ein bisschen Frucht dabei.
Und deshalb kommt es jetzt auch noch mal dazu.
Drei Milfeuille in drei Stunden.
Da muss wirklich jede Sekunde genutzt werden.
Ohne Rücksicht auf Verluste startet Julien die Creme-Zubereitung.
Oh mein Gott.
Zum Glück habe ich gestern meine Arme nicht trainiert.
Ich war im Fitness, ich habe gedacht, extra mache ich das nicht, morgen habe
ich noch eine Muskelkarte.
Nur noch zwei Stunden bis zu den fertigen Milfei.
Jetzt folgt das Einarbeiten der Ziehbutter in den Grundteig. Wie genau
macht man das, Barbara?
Beim Machen von Blätterteig muss man beachten, dass die Butter schön dünn
gleichmäßig hier in der Mitte auf den Teig kommt. Der wird nachher
zusammengeschlagen und dann ausgerollt.
Um einen Blätterteig zu machen, muss man mehrmals tourieren. Das heißt, es sind
mehrere Touren notwendig. Noch sind wir bei Tour Nummer 1.
Jetzt habe ich den Teig in die kalte Butter reingeschnitten und habe es
zusammengeklappt. Und dann kommt die erste Tour.
Ich falte den ganz klassisch zweimal mit einer einfachen Faltung und
zweimal mit einer doppelten.
Und dazwischen immer wieder kühlen.
Zugegeben, ganz unkompliziert ist das alles nicht. Man muss wissen, wann man
den Teig kühlt, man muss wissen, wie lange er kühlen muss und man muss
wissen, wie man diese Zeit am besten nutzt.
Zum Beispiel für die Herstellung der Füllungen.
Das ist Blätterteig, oha oha.
Früchte, Cremes, oha oha. Also es sind zwei Sachen, wo lustig werden.
Tja, wenn man Deutschlands bester Hobbybäcker werden will, dann muss man
schwierige Aufgaben nun mal in Kauf nehmen.
Die Zubereitung der Füllungen, sie schreitet voran.
Ich habe es richtig fruchtig. Ich habe hier vorne ein Blutorangelee. Da habe
ich jetzt Braunzucker und Zimt reingemacht. Das ist eher so ein
bisschen weihnachtlich.
Und hier hinten mache ich schon mal meine Granatapfelgelee-Creme.
Da habe ich jetzt gerade noch ein bisschen Granatapfelessig reingemacht
für die Säure.
Und ja, das Ganze wird dann noch mit Butter und Mascarpone aufgeschlagen,
damit ich dann eben hoffentlich eine Creme habe, die mir auch steht. Und ja,
von dem her.
Akute Probleme scheinen die Kandidaten gerade nicht zu haben.
Bei Leckermäulchen Eni sieht das leider ganz anders aus.
Gibt's nirgendwo was zu probieren?
Falsche Aufgabe.
So, kommt der nächste Schritt.
Die nächste Tour steht an. Erneut wird der Teig ausgerollt und dann geht wieder
alles von vorne los.
Anschließend kommt der Teig rasch zurück in die Kühlung.
Für wie lange eigentlich?
Ich lasse ihn immer 15 Minuten kühlen. Das hat jetzt beim ersten Mal sehr gut
geklappt. Und das werde ich jetzt bei der zweiten Tour auch machen.
Liebe Kandidaten, es ist wundervoll hier im Zelt. Es durftet nach Butter. Ich
liebe das. Aber trotzdem gebe ich euch eine Zeit. Ihr habt jetzt Halbzeit.
Ihr habt noch anderthalb Stunden.
Oh nein.
Aber der Teig braucht noch ein bisschen länger, Eni.
Reicht die Zeit etwa nicht?
Viel zu knapp.
Einmal kräftig durchgeschüttelt und weiter geht's mit der Herstellung der
Füllungen.
Inklusive Jurorenbesuch.
Benjamin, das ist so ruhig hier hinten. Hallo, Betty.
Ja, ich arbeite so still und leise vor mich hin.
Kannst du mal probieren, ob die Frucht auch reicht?
Pane oder Tonkabohne?
Tonkabohle.
Ja, aber da muss ein bisschen Frucht rein. Da muss Frucht rein. Also momentan
ist es mir tatsächlich Tonka-Creme.
Hau rein.
Das passt.
Nächste Station, Barbara.
Sollte sie da etwa Kurkuma in den Händen haben?
Ich liebe Kurkuma.
In indischem Essen zum Beispiel.
Das ist etwas, was ich aus den letzten vier Folgen gelernt habe, ein bisschen
mutiger mit Gewürzen umzugehen. Und ich werde jetzt halt mal versuchen, wie das
schmeckt, wie das ankommt.
Hurra, die nächste Tour ist fällig.
Wobei, Moment mal, die wievielte Tour ist das denn jetzt gerade?
Also bei welcher Tour ich jetzt genau bin, weiß ich schon fast gar nicht mehr,
weil ich die ganze Zeit zum Kühlschrank und wie zum Backstube zum Kühlschrank
gehe.
Aber ich mache jetzt einfach die letzte, weil dann habe ich wieder keine Zeit
mehr. Zeit.
Gutes Stichwort.
Liebe Kandidaten, ich hoffe, ihr kommt zurecht mit euren Rezepten. Ihr habt
jetzt noch genau eine Stunde, noch 60 Minuten.
Nein.
Ist das aber knapp hier.
Sind sämtliche Touren beendet, kommt der Teig in den Ofen. Barbara bereitet
diesen Schritt gerade vor und legt ein Backblech oben auf.
War das eine kluge Entscheidung?
Mal sehen.
Ich habe die drei Blätterteige übereinandergelegt, immer mit Packpapier
dazwischen. Und dann werde ich das ein bisschen beschweren. Und dann hoffe ich,
dass die nicht so sehr aufgehen.
Und dann werde ich jetzt mal reinschieben.
Das machen Barbaras Mitstreiter dann auch.
Und auch ihr gilt, bitte die Zeit nicht vergessen.
Zwölf Minuten.
Das ist jetzt natürlich so das Gefährliche am Blätterteig. Geht der mir
hoch? Geht der nicht hoch? Wie weit geht der hoch?
Und dann muss ich natürlich auch durchbacken. Das bringt ja nichts, wenn
er oben schon blättert und unten ist er mir noch roh.
Ja,
die Zubereitung eines Blätterteigs birgt zahlreiche Risiken.
Kein Wunder, dass die Hobbybäcker schon mal entspannter in die Öfen geschaut
haben.
Echt scheiße.
Der vermeintliche Trick mit dem Backblech. Ob das wirklich eine gute
Idee war?
So schlecht sieht's gar nicht aus.
Ich hab ein Herkules-Teig gemacht.
Der geht auf, du.
Der Teig hat alle Touren hinter sich. Die Hobbybäcker laufen weiter auf
Hochtouren.
Bei der letzten Zeitansage ist bei uns alle der Dampf hochgekommen.
Ich glaube, wir haben alle jetzt Zeitstress, Zeitdruck. Deswegen ist es
jetzt sehr emotional.
Und noch sind ja die Füllungen nicht fertig.
Eine Baustelle bleibt hier und da leider auch der Blätterteig.
Oh Mann, oh Mann, oh Mann. Wo ist Betty?
Was ist hier los?
Der ist nicht richtig durch, weil die Butter mal runtergetropft ist. Dann hast
du irgendwo falsch geturt.
Falsch geturt, ja. Wenn die Butter austritt, weil normalerweise soll ja die
Butter in den Teig sein. Ja, richtig, richtig.
Und wenn die Butter austritt, dann hat halt irgendwas nicht so richtig
funktioniert. Das ist mein zweiter Blätterteig. Und leider geht er heute in
die Hose.
Ich glaube, du kennst ja nicht alleine. Den Tipp kann ich dir immer geben.
Bis später.
Jo, danke schön.
Sind die Teige im Rahmen ihrer Möglichkeiten fertig und aus dem Ofen,
könnten sie beispielsweise gezuckert werden.
Wer will und kann, darf auch etwas Nettes über sie sagen.
Die erste Furie sieht eigentlich ganz gut aus.
Vielleicht hätte er noch ein bisschen mehr Blätterung an der Seite haben
können. Ich bin aber super happy. Es ist ein Herz. Man sieht es auch.
Die Farbe ist ganz gut. Ich habe noch nicht probiert, weil ich habe nicht so
viel über.
Aber ich hoffe, dass die jetzt genauso backen und dann bin ich guter Dinge.
Und rein damit.
Das ist jetzt der zweite Teig, den ich rein habe zum Backen. Der ist jetzt
schneller durchgebacken wie der erste, den ich rein habe. Der ist immer noch
drin und backt immer noch. Das ist halt echt komisch.
Der Blätterteig. Ein kapriziöses Ding.
Das ist ja kacke hier. Was ist das? Das ist alles aber kein Blätterteig.
Lucille, alles gut?
Nee. Nein.
Ist nix.
Arm, Arm, Arm, Arm.
Liebe Hobbybäcker!
Ja, klar!
Ich war gerade irritiert, er wird sich umarmt.
Ich weiß nicht, wie es bei euch läuft, aber ihr habt jetzt 30 Minuten noch.
Noch 30 Minuten. Super.
Das ist total super.
Läuft prima.
Mag der Teig auch noch gewöhnungsbedürftig aussehen, am Ende
muss für die Jury etwas auf dem Tisch stehen.
Also wird jetzt geschichtet.
Manche machen das sogar gut gelaunt.
Ich bin zufrieden. Schöner Blätterteig, schön geblättert. Sieht man jetzt gerade
hier, dass er schön aufgegangen ist, dass er schön flach ist.
Ein echtes Teigproblem hat derweil Janet.
Kann man den nochmal nachbacken? Komm mal her.
Kann man den nochmal nachbacken? Der ist nicht durch.
Ja, der Teig ist nicht richtig durch, wie man sieht.
Das Problem ist, Thierry ist schon verbrannt. Oder weißt du was? Ich
schneide das ab. Nein, oder probiert sie umzudrehen.
Das kann ich nicht umdrehen, das ist alles weich.
Eventuell habe ich heute keine Torte oder keinen Löffel für die Jury.
Und was macht Lucille?
Meine Notfalllösung ist, dass ich jetzt nur mit einem Teig arbeiten kann.
Deswegen mache ich die nicht mehr rechteckig wie geplant, sondern rund und
zwar klein, so dass ich wirklich noch genug Teig habe.
Das wird im Leben nichts.
Arme Janet, wie konnte das passieren?
Das liegt einfach daran, dass ich es falsch tuiert habe. Dadurch ist Butter
ausgetreten und dadurch ist das alles ein bisschen schwarz geworden.
Und was jetzt?
Ich weiß jetzt gerade gar nicht mehr, was ich mache. Ich überlege einfach
gerade, wie ich irgendwie improvisieren kann.
Eine Möglichkeit wäre es vielleicht mal bei der Konkurrenz nachzufragen.
Das sieht doch gut aus.
Na, ich weiß nicht.
Du hast keine Reste über, ne? Das habe ich über.
Das Stück da. Das Stück, das ist lieb.
Aber das ist auch noch warm. Du musst aufpassen mit deiner Creme. Das ist auch
noch warm. Ja, ja, ich weiß.
Weiter geht die Schichtarbeit.
Kräftig beeilen muss sich jeder. Und sollte der ein oder andere doch mal
nicht schnell genug sein, hilft die Moderatorin gerne weiter.
Ach, es sieht ja bei dem einen oder anderen schon sehr schön aus.
Mifö, Mifö.
Ihr habt jetzt noch 10 Minuten.
Noch 10 Minuten.
Katastrophe. Das ist ja überhaupt nicht möglich in 10 Minuten, Mann.
Das stimmt vielleicht, aber man kann es ja mal probieren.
Es soll übrigens Hobbybäcker geben, die aller Wahrscheinlichkeit nach
tatsächlich fertig werden.
Heute bin ich echt mal zeitig dran. Ich bin so froh, dass mein Teig gut gebacken
ist. Es ist alles schief gegangen, was schief gehen konnte.
Deswegen habe ich gerade auch super Laune.
Aber ich muss ja irgendwas hinstellen.
Und jetzt?
Musik. Apropos Finger.
Guck mal Barbara.
Heute ist total der Wurm drin. Und wenn ich jetzt hier nicht fertig werde, geht
gar nichts mehr.
Scheiße ist so alles.
Jetzt geht das nicht, weil...
Ah, Menno.
Dreht jetzt nicht mehr, sonst kriegt ihr überhaupt nicht mehr fertig.
Ihr Lieben, ihr habt jetzt nur noch zwei Minuten.
Werdet langsam fertig. Noch zwei Minuten.
Es geht heute gar nicht mehr.
Ich raste gleich aus.
Die letzten zwei Minuten sind Katastrophe.
Mein Blätterteig ist ungenießbar.
Ungenießbar.
Die letzten Sekunden brechen an.
Ach Mann, das ist doch scheiße. Ich schmeiß es gleich hin.
10.
Katastrophe hier.
9.
8.
7.
6.
5.
4.
3.
2.
1.
Stopp, Hände vom Gebäck.
Das ist doch fies.
Ich bin richtig zufrieden, weil für mich war es echt eine
schwierige Aufgabe.
Tschüss. Ich habe von Barbara noch ein Stück abgekriegt, damit ich überhaupt
was stehen habe. Und von meinem nicht gelungenen Blätterzeig noch zwei
Scheiben hingelegt.
Alles schief gegangen.
Was für ein Start in Woche Nummer 5.
Eigentlich war ja die ganze Aufgabe vollgepackt mit Herausforderungen.
Die Jury wird mich kritisieren, aber das gehört auch dazu und ich werde das
natürlich annehmen und versuchen, das Beste daraus zu machen.
Ich bin nicht die Einzige, die nicht so ganz fertig geworden ist und von daher
schauen wir mal.
Ach toll, unser Zelt hat sich in eine französische Feinbäckerei verwandelt.
Großartig. Wenn Sie zu Hause jetzt auch Lust bekommen haben, sich an diesem
Gebäck mal auszuprobieren, Inspiration gibt es ja genug. Die Rezepte können Sie
nachlesen auf dasgroßebacken.de und dann viel Freude dabei.
Und wir starten jetzt hier mit der Verkostung und los geht's bei Lucille.
Lucille, was für eine Millefeuille hast du uns gebacken? Ich habe euch einen
französischen Klassiker italienisch interpretiert. Das machen Italiener sehr
gerne mit allem, was französisch ist. Ich habe einen Blätterteig gemacht und
unten findet ihr eine Crema pasticcera al cioccolato, also eine Schokoladen
-Patisserie-Creme und oben die klassische Crema pasticcera.
Ja, Blätterteig ist so ein Thema für sich.
sehr flach aus. Er müsste natürlich eigentlich ein Tick höher sein, man
müsste die Schichten besser sehen und er hätte auch so ein bisschen mehr Farbe
haben können.
Das ist halt wirklich ein Gebäck, was dir halt diese Hast und diese Unruhe
halt überhaupt nicht verzeiht. Du hast auch in dem Fall, glaube ich, mehrere
Touren gemacht. Wie viele hast du insgesamt gemacht? Ich hatte immer eine
einfache Tour und eine doppelte Tour, gekühlt und dann wieder einfache Tour,
doppelte Tour. Dann gucken wir, was wir von der Blätterung noch finden.
Man merkt es natürlich schon beim Teilen.
Normalerweise so ein Blätterteig blättert von alleine. Also da komme ich
ganz einfach durch. So möchte ich ihn auch essen.
Also du kannst es hier wunderbar erkennen.
Das ist halt eine komplett nicht gebackene Schicht.
Die beiden Cremes sind sehr lecker.
Beim Blätterteig, den haben wir jetzt, glaube ich, ausführlich besprochen. Da
musst du noch ein bisschen nachjustieren.
Ja, die Cremes auch von der Konsistenz genau richtig, auch nicht grisselig oder
sonstiges. Die sind sehr schön.
Blätterteig vielleicht beim nächsten Mal fünf, sechs, sieben, acht Mal mehr üben.
Vielen Dank.
Ich danke euch.
Ich meine, die Cremes waren gut.
50 Prozent hat gestimmt.
Susanne, erzähl doch mal was zu deinem Blätterteig-Müllfüll.
Ich habe euch heute einen französischen Blätterteig gemacht.
Die erste Creme ist eine Orangen-Frischkäse-Creme mit einem
Blutorangen-Gelee.
Darüber ist eine Granatapfel-Creme mit frischen Granatapfelkernen obendrauf.
Und ganz oben ist noch ein Orangen-Kört. Drei Stück, alle gleich groß. Wenn ich
hier gucke, dann sehe ich auch, dass wirklich alle drei Schichten gleichmäßig
hoch sind.
Ich kann hier so leicht die Blätterung erkennen, hier obendrauf.
Sehe ich auch die Backfarbe gut. Das ist so richtig goldgelb.
Schneiden wir an.
Also man hört es schon.
Der Blätterteig, der knackt richtig beim Schneiden.
Du kannst hier wirklich wunderbar die einzelnen Schichten sehen. Hier dieses
riesige Luftpolster, was er letztendlich braucht. Von daher ist alles richtig
gemacht.
Also viel brauche ich nicht zu sagen. Ich glaube, das Wort perfekt umschreibt
es eigentlich komplett für mich persönlich.
Ja, es gibt nichts, was man aussetzen kann.
Es ist dir alles genau auf den Punkt gelungen, so wie du es vorgenommen hast.
Vielen Dank.
Ich habe den Stein gehört, der dir vom Herzen gefallen ist.
Benjamin, erzähl uns, was du für eine Blätterteigkreation gemacht hast.
Ich habe mich für einen deutschen Blätterteig entschieden.
Das ist der einzige, den ich kann.
Gefüllt ist das Ganze mit einer Erdbeermascarpone-Creme, mit ein
bisschen Vanille, Tonkabohne und mit einer weißen Schokoladencreme.
Und obendrauf als Spiegel ein bisschen Eierlikör und mit Früchten garniert.
Der Blätterteig, man kann das hier wunderbar erkennen, hat für mich genau
die richtige Backfarbe.
Du hast hier oben noch so ein bisschen Dekoration quasi reingegeben.
Das war der Eierlikör, ne? Genau, richtig.
Mit der Schokolade.
Genau. Also da auch ein bisschen drauf geachtet, dass so eine kleine
Handschriftgarnierung dabei ist. Ich kenne auf jeden Fall jemanden hier am
Tisch, bei dem bei das Wort Eierlikör die Augen glänzen.
Zwei, Christian, zwei.
Entschuldigung, zwei.
Aber einer darf davon jetzt nur essen.
Man sieht hier schön die Böden.
Der hier sieht so ein bisschen dunkel aus.
Das könnte mal so ein Zeichen sein, dass da doch noch so das ein oder andere
Minütchen fehlte.
Vom Geschmack nicht näher muss ich sagen, es ist hier sehr gut gelungen.
Wichtig war aber vor allen Dingen für mich persönlich, dass du diese frischen
Beeren noch mit drin hast, weil die hat einfach nochmal eine ganz andere Textur
und vor allen Dingen auch nochmal die Säure wieder mit zurückgeben.
Geschmacklich super. Beim Backen bitte nochmal fünf Minuten länger im Ofen
lassen. Vielen Dank. Vielen Dank.
Julian, erzähl doch mal was zu deinem Blätterdeich-Milföl.
einen französischen umgekehrten Blätterteig. Als Füllung gibt es eine
Aselnuss-Nougat-Mascarpone-Creme und dann eine Vanillekonditorkreme mit
Mascarpone noch verfeinert.
Und obendrauf sind Fisalis-Früchten.
Der Korrektheit halber sind drei Exemplare, sind alle drei gleich groß.
Und, also wenn ich hier so an die Seite gucke, Dann kann ich hier schöne
Blätterung sehen. Ich habe hier oben auch eine schöne Backfarbe.
Was leider ein bisschen schade ist, du hast den Blätterteig sehr dünn
ausgerollt. Und das ist natürlich auch zum Nachteil, weil dann geht der
Blätterteig die auch nicht mehr so richtig hoch.
Was mir noch gefällt, ist, dass du einen Kranz gewählt hast.
Weil ich vermeintlich ein relativ großes Stück auf dem Teller habe, aber dadurch,
dass die Mitte fehlt, habe ich eigentlich nur den Außenring, sodass es
eigentlich wirklich auch für eine Portion genau ist.
Geschmacklich ist es für mich super rund.
Die Fisale ist auch gut dazu gewählt, weil du letztendlich eine Säure
brauchst. Du hättest jetzt auch eine Himbeere nehmen können.
Wichtig war, eine frische Frucht.
Und kein Gelee oder so auszukochen, wo man vielleicht nochmal Zucker mit dazu,
sondern du brauchst die pure Säure, weil du von oben nach unten natürlich die
reine Süße isst. Von der Komposition alles richtig gemacht.
Vielen Dank.
Barbara,
was für eine Variante der Muffet hast du uns gebacken?
Ich habe also ein Ananasgelee darin.
Da sollten normalerweise noch frische Ananasstücke drauf sein. Aber das war
leider zeitlich auch nicht mehr möglich.
Und habe eine Limetten-Buttercreme mit Kurkuma aromatisiert.
Die Backfarbe ist noch das Erste, wo ich sagen würde, das ist okay. Ansonsten
sieht da oben drauf aus tatsächlich wie ein Biskuit.
Am Anfang, da mache ich in der Regel gar kein Backblech drauf, sondern da lasse
ich ihn erstmal hochkommen. Und dann nachher, je nachdem, was ich davon
machen möchte, dann kann ich immer noch irgendwann mal ein Backblech drauf
machen, weil dann hat der Teig ja schon durch den ersten Trieb die Stabilität,
die er letztendlich braucht.
Ansonsten von der Optik, ich finde die Idee mit der Ananasblume sehr niedlich.
Aber ich glaube, da warst auch du dann an dem Punkt, wo ist die Zeit geblieben.
Korrekterweise müssen wir noch sagen, es sind drei Exemplare, sie sind alle
gleich groß.
Das ist hier nicht ganz unwichtig heute.
Was man hier wirklich erkennen kann, der Teig hat eigentlich überhaupt gar keine
Blätterung. Also eigentlich gar keine.
So an sich muss ich sagen, ist mir die Creme von den Gewürzen her oder
vielleicht von der Zusammenstellung her ein bisschen zu kräftig.
Es ist häufig, wenn ich gerade auch Früchte habe, die einen sehr hohen
Säureanteil haben, ist dieser Grad zwischen die Creme nimmt das noch auf
und die Creme fängt an abzuscheißen. Also das kennt jeder, wenn es so
grisselig wird.
Und sie ist so kurz davor und man merkt es so ein bisschen beim Essen, dass es
halt nicht so ein ganz glattes Gefühl ist.
Geschmacklich ist es mir etwas zu sauer insgesamt.
Vielen, vielen Dank.
Janet,
erzähl doch mal was zu deinem Blätterdeichmüllfüll.
Heute hatte ich so eine ziemlich große Pechsträhne beim Backen.
Ich habe mir sehr viel Mühe gegeben, um ihn so richtig zu tourieren, aber es hat
nicht geklappt. Also erst unten, die Butter ist halt unten rausgelaufen und
dann war eigentlich auch schon alles im Ofen vorbei.
Der Teil ist von mir.
Dieser Blätterteig, den hat mir die liebe Barbara gesponsert.
Und die Chili-Ganache, die konnte gar nicht mehr mit auf den Teller kommen.
Also die Zeit war dann weg.
Butter rauslaufen ist immer ein Zeichen dafür, dass beim Touren irgendwas nicht
funktioniert hat.
Nichtsdestotrotz steht sie hier erhobenen Hauptes, relativ erhobenen
Hauptes und gibt es uns zumindest was zum Probieren. Ja, dann wollen wir es
mal tun.
Man erahnt hier allerdings tatsächlich Blätterung, wenn du das siehst. Ihm
fehlt so ein bisschen Backzeit.
Der Grundsatz davon ist nicht verkehrt.
Das Endergebnis schon.
Die
weiße
Schokoladencreme ist lecker. Ist hier wunderbar gelungen.
Ich glaube, da braucht man jetzt kein Öl mehr ins Feuer zu gießen. Du weißt ganz
genau, da haben wir noch ein bisschen was zu arbeiten.
Absolut, ja.
Abhaken, auf zur nächsten Aufgabe.
Ja, danke euch. Vielen Dank.
Ich konnte vielleicht heute damit punkten, dass ich nicht ganz aufgegeben
habe und einen leeren Teller präsentiert habe.
Mittlerweile habe ich schon so viel verkackt, es ist nicht schlimm.
Blätterteig wird wohl nicht mein neues Lieblingsgebäck sein. Also hier ist er
heute total schief gelaufen. Und dann ist mir auch die Zeit weggelaufen. Dann
hat es mit der Creme, mit dem Deko, also eigentlich gar nichts mehr funktioniert.
Genug zurückgeschaut. Weiter geht's mit Aufgabe 2 der technischen Prüfung.
In dieser Aufgabe, so viel darf ich euch schon verraten, geht es auch um einen
Klassiker.
Die Zutaten haben wir vor euch auf die Arbeitsplätze gelegt. Steckt diese bitte
jetzt auf.
Amaretto und Aprikosenmarmelade.
Oh, geil.
Das ist flüssiger Fondant. Ist das eben für Glasur, ne? Ja. Ich weiß noch nicht,
was es werden soll.
Ist das Blätterteig?
Ich sehe jetzt keine Zutat, die klar und deutlich auf ein Gebäck hinweist. Aber
vielleicht seht ihr das ja anders und seid kein bisschen überrascht, wenn ihr
das Rezept lest. Bitte dreht dieses jetzt um.
Was zur Hölle ist das?
Keine Ahnung.
Baumkuchenwürfel sind es.
Baumkuchenwürfel.
Keine Ahnung.
Also man merkt schon, es wird nicht leichter, was ja auch bestimmt richtig
ist, aber gerade in zwei Stunden, also ich glaube, das ist knackig.
Ich weiß zwar, wie man Baumkuchen macht, ich habe mir das schon mal angeschaut,
immer so Schicht für Schicht, aber selbst gemacht habe ich es noch nicht.
Ich habe es bisher mir nur selbst gekauft.
Ihr dürft uns den König der Kuchen backen. So wird nämlich der Baumkuchen
auch genannt unter den Bäckern. Ihr kennt ihn bestimmt als Stamm oder
Spitze. Wir möchten ihn allerdings als Würfel. Und die Jury hat da ganz genaue
Vorstellungen.
Zehn mal zehn mal zehn Zentimeter. Und ihr wisst mittlerweile, dass wir sowas
nicht nur sehr genau nehmen, sondern auch sehr genau nachmessen.
Nicht minder pingelig sind wir, wenn es um die Schichtung geht. Die beiden
Zauberwörter hierbei sind...
ordentlich und gleichmäßig.
Und man könnte auch noch glatt, präzise hinzufügen.
Großen Wert legen wir auf das Dekor.
Das sollte filigran modelliert werden und herbstlich aussehen. Dafür habt ihr
von den fünf verschiedenen Farben, die ihr bitte in den Tönen zusammenstellt,
dass wir den Herbst wiedererkennen.
Schmecken sollte der Baumkuchen allerdings auch.
Ja, das Ganze ist eine Blindverkostung. Und das ist es ja nur, wenn die Jury
natürlich nicht weiß, wer welchen Kuchen gebacken hat. Deshalb dürft ihr euch aus
dem Zelt verabschieden. Viel Spaß.
Und wir sind unter uns. Ihr habt für diese Aufgabe jetzt zwei Stunden Zeit.
Lest alles genau durch. Ich drücke euch die Daumen.
Und jetzt heißt es, auf die Plätzchen, fertig, backt.
Und so geht's los. Erst den Arbeitsplatz herrichten, dann den Ofen auf 250 Grad
vorheizen, Marzipan mit etwas Amaretto weich rühren und sich Gedanken machen.
Die technische Prüfung ist super wichtig für mich.
Gerade weil die erste Aufgabe nicht so gut lief, muss ich mich heute total
konzentrieren, dass ich das auch jetzt gut meister.
Was sagt die Bäckerin der Woche?
Ich habe noch nie Baumkuchen gemacht, geschweige denn gegessen. Ich habe keine
Ahnung, wie man das macht.
Nun, es steht ja im Rezept.
Barbara hat es bestimmt gelesen.
Ich habe jetzt das Marzipan hier rein und ein bisschen Amaretto weich gerührt.
Und jetzt kommt die Butter da rein und wird langsam untergerührt.
Genau so steht es geschrieben.
Bleibt die Frage, was die Hobbybäcker von dem Rezept denn bislang so halten.
Sag mal, Julia.
Also es ist ein mega fettiger Teig.
Da geht alles auf der Hüfte.
Noch mehr über Baumkuchen weiß die Jury.
Die Kriterien für unsere Kandidaten in dieser technischen Prüfung lauten, wir
wollen Maße haben.
Zehn mal zehn Zentimeter in der Länge und Breite, zehn Zentimeter in die Höhe.
Der Baumkuchen wird hergestellt, indem jede Schicht einzeln gebacken wird. Man
sollte Baumkuchen auf jeden Fall immer im Auge behalten, weil es geht ganz
schnell von fast roh bis zu verbrannt. Man sollte wirklich Auge im Auge mit dem
Backofen bleiben.
Charakteristisch hat ein Baumkuchen von außen ein typisches Muster und zwar sind
das die einzelnen Schichten, die du von außen sehen musst. Man kann sich das
vorstellen, dass es wie die Jahresringe bei einem Baumstamm sind, nur dass die
im Baumstamm innen sind und wir wollen sie halt von außen sehen.
Nachdem unsere Kandidaten den Baumkuchen gebacken haben, teilen sie den in vier
gleich große Stücke. Sie brauchen zweieinhalb Zentimeter Höhe. Das müssten
so ungefähr sechs bis sieben Schichten sein. Stapeln das Ganze und müssen dann
am Ende die Kanten sauber auf zehn mal zehn Zentimeter runterschneiden.
Obendrauf kommt eine Marzipandecke und dann eine Fondantdecke. Diese
Fondantglasur muss definitiv glänzen für uns, muss schön stabil sein und darauf
wird dann das herbstliche Dekor platziert.
Mittlerweile haben die Kandidaten auch noch Eigelb, Vanillemark und den
restlichen Amaretto in die Marzipanmasse gegeben.
Das geht auch, wenn man verwundet ist. Was ist denn passiert, Lucille?
Ich habe mich leider verletzt.
Sehr unüberlegt. Ich habe mit dem Handrührgerät Marzipan eingerührt und
wollte es rausnehmen aus den Rührhaken und bin an den Knopf drangekommen. Und
dann gingen die los.
Aua! Wir verdrängen die Bilder im Kopf und schauen lieber mal ganz schnell
nach, was Susanne gerade so macht.
Ich gebe jetzt mein Eiweiß zu meiner Eiermasse dazu.
Und vorher muss ich die Masse jetzt erstmal umfüllen, weil man sieht schon,
das ist echt ordentliche Menge Teig.
Dann wird zum Schluss noch das Mehl untergehoben.
Ja, und dann bin ich eigentlich fertig und kann dann mal anfangen zu backen.
Eiweiß unter die Marzipanmasse heben.
Ein offenbar durchaus sportliches Programm.
Alter, das geht so auf die Arme.
Scheiße, die warten an.
Susanne hat sogar noch genug Kraft, um der verwundeten Konkurrenz zu helfen.
Ich habe es auch nicht gut untergehoben, weil mit links kriege ich das nicht hin
und mit rechts habe ich nicht die Kraft.
Aber das musst du auch nicht so sehr verrühren.
Dein Mehl muss hier auch noch dazu. Und dann abwechselnd unterrühren.
Meine Güte, meine Güte.
Jetzt muss nur noch das gesiebte Mehl in die Baumkuchenmasse und dann kann sie
auch schon in die Form gegeben werden.
Dabei hört man am besten auf Eni. Merk dir, wie voll du die Kelle immer machst.
Die erste Schicht ist immer die schwierigste. Die muss man einmal
gleichmäßig haben und danach geht's dann.
In die Form geben und glatt streichen. So steht's im Rezept.
Eigentlich bleiben da keine Fragen offen.
Ich bin mir unsicher, ob ich den ganzen Wack form.
Ich brauche 4 Würfel von 10 mal 10.
Jetzt sei nicht dumm, Julia.
Lieber nachher was abschneiden. Nein, ich mache nicht das Ganze. Sicher nicht.
Ich verliere Zeit.
Dicker als 2 mm darf eine Schicht nicht werden.
Das exakt hinzukriegen, ist nicht so einfach.
Ich habe mit so einer dünnen Schicht noch nie gearbeitet. Deswegen versuche
ich gleichmäßig.
Wie es geht zu wärmen, das ist natürlich super schwierig.
Aber da steht natürlich jetzt keine Zeit drin, wie lange man das backen soll.
Ich kenne es von zu Hause aus mit zwei Minuten.
Ich kann halt den Teig nicht in den Ofen schieben und backen lassen und nebenbei
was anderes machen. Das geht ja nicht. Du musst ja beim Backen dabei sein. Das
ist halt am zeitintensivsten.
Merke, fertig gebacken ist so eine Teigschicht genau dann, wenn sie
goldbraun ist.
Während sich Teigrunde 1 hoffentlich erfolgreich gestaltet, kommt bei Susanne
eines nicht auf.
Langeweile.
Ich mische jetzt hier schon mal meine Aprikosenmarmelade und werde die schon
einmal aufkochen.
Guter Plan.
Und dabei das Rühren bitte nicht vergessen.
Vorsicht, Moderatorin.
Ich finde, es riecht so gut immer.
Du musst jetzt einen guten Baumkuchen machen.
Ja. Ich weiß. Und da haben wir ein Problem.
Ich weiß. Ich habe schon Michael verloren.
Ich weiß.
Ich möchte es nicht auch noch verlieren. Nein, das habe ich doch.
Zur Erinnerung, goldbraun soll der Teig sein.
Ist das genügend?
Ja, es ist genügend.
Alles in Ordnung, Lucille?
Die erste Lage ist goldbraun. Ich glaube, das ist okay.
Sehr gut. Und nun?
Jetzt mache ich mal die zweite.
Insgesamt muss eine Höhe von 2,5 cm erreicht werden.
Wächst so langsam der Baum? Wächst so langsam seine Schichten?
Ey Leute, aber zeitlich, das wird knapp, oder?
Ja, vor allen Dingen mit der Dekoration noch obendrauf.
Immerhin, der Teig umfasst jetzt schon zwei Schichten. Das Thema Zeit wird die
Kandidaten aber weiterhin beschäftigen.
Liebe Hobbybäcker, hier erfolgt jetzt eine kleine Ansage.
Teigreste zu mir.
Und ich habe noch eine Zeit für euch.
Ihr habt jetzt noch 60 Minuten, noch eine Stunde.
Teigreste gibt es nicht.
Ich lecke hier jede Schüssel aus.
Ja, wir müssen jetzt ein bisschen Akkord backen, weil nebenbei muss man ja auch
noch modellieren.
Zeitlich wird das eng, wie immer.
Richtig.
Modelliert werden muss ja auch noch, und das herbstlich. Dafür steht Fondant in
fünf verschiedenen Farben zur Verfügung.
Eine Herbstdeko erinnert mich ja immer so ein bisschen an Halloween, an gelb
-grüne Blätter, ja alles, was man eben so draußen findet. Deswegen versuche ich
jetzt hier gerade mal so einen kleinen Kürbis zu machen.
Aha. Und was hat Barbara vor?
Ich mache mal ein bisschen Fantasieblätter, um zu schauen, ob es
danach mal rauskommt. Soll ja ein bisschen Herbst sein, deshalb habe ich
jetzt rot und gelb ein bisschen gemischt.
Und dann gucken wir mal, was bei rumkommt.
Schicht für Schicht arbeiten sich die Hobbybäcker voran, auf das ein 2,5
Zentimeter hoher Teig entstehe.
Wichtig dabei, das Nachmessen.
Ja, ich brauche noch so einen halben Zentimeter.
Ich finde das ganz gut, weil das heißt, ich werde auf jeden Fall viele Schichten
haben, auch wenn ich jetzt nicht weiß, wie viele.
Ja, und dann hoffe ich einfach auch, dass die Zeit eben reicht.
Aber es backt ja dann schneller, je weiter man nach oben kommt. Und ja, dann
mal schauen.
Kaum ist der Teig im Ofen, wird auch schon wieder kräftig an der
jahreszeitlich passenden Deko weitergearbeitet. Im Vorteil ist, wer
das Multitasking beherrscht.
Das tut allerdings nicht jeder.
Schau mal, meine Konfitüre habe ich vergessen.
Es ist schon viel.
Aber Rip und Tick mit Juju immer seine innere Ruhe behalten.
Es sieht nach einem Teig aus und es wird auch ein Baumkuchen. Ich versuche mich
jetzt gerade irgendwie zu beeilen. Deswegen mache ich den jetzt auch nicht
ganz voll. Da erspare ich mir immer wieder ein paar Sekunden.
Und jetzt Swingtime mit Barbara.
Schau mal, Barbara ist schon fertig. Immer dasselbe. Bin auch nicht fertig,
erzähl doch nichts.
Mal mit deinem Biskuit schon.
Ja, gleich, ja.
Eben, ich gar nicht.
Hatten wir eigentlich schon erwähnt, dass die Teigschichten goldbraun werden
sollen? Sind sie doch, oder?
Ist natürlich nicht so geil. Er ist oben einen Ticken dunkel, aber man glasiert
ihn ja noch. Ich versuche eher so diesen Teil zu nehmen.
Und ja, ich glaube, ich kühle ihn jetzt erstmal einen Ticken und dann schneide
ich ihn zu.
Wir halten fest, die notwendige Gesamthöhe ist erreicht.
Das zumindest wäre schon mal geschafft.
Ach, Baumkuchen ist wirklich was Feines. Ihr habt für euren jetzt noch 30
Minuten. Noch 30 Minuten.
Oh Gott.
Das kannst du vergessen, ey.
Wohin deswegs? Froster.
Froster!
Meine Froster.
Was nun gebraucht wird, sind vier gleich große Teile.
Jetzt muss ich nur gucken, dass ich die auch ordentlich geschnitten bekomme.
Vorher bitte den Rand abschneiden.
Hurra!
So, jetzt kann ich den Rand probieren. Das kannst du mal testen.
Rand.
Ich bin die Rand-Experte.
Und dann kann man auch gleich sehen.
Sieh das, das ist doch mal.
Toll. Wow.
Darf ich den ganzen Rand mitnehmen? Nimm den mit, da hast du noch mehr.
10 Zentimeter lang und 10 Zentimeter breit muss der Würfel sein. Und weil es
ein Würfel ist, muss die Höhe am Ende ebenfalls 10 Zentimeter betragen.
So, ich habe jetzt hier einen 10 mal Zentimeter und idealerweise sollten die
anderen natürlich genau gleich groß sein.
So, jetzt können wir es ja verraten. Auf die erforderlichen 10 Zentimeter Länge
und Breite schneidet man den Teig erst nach dem Stapeln. Steht so im Rezept?
Doch nur eine hat's gelesen.
Aber Barbara, es ist nicht 10 mal 10, ne?
Die muss ich ja nachher auch erst noch schneiden. Ah, du schneidest das? Ah, du
bist clever.
Du bist sehr clever.
Barbara, hast du einen Tipp?
Ich schneide später, nachdem ich sie zusammengesetzt habe, auf 10 mal 10.
Ja, geht auch.
Und nur so geht's richtig gut.
Vor dem Stapeln die Böden mit Aprikatur einstreichen und erst am Ende mit
ruhiger Hand das Messer ansetzen.
Kleine Zeitansage für euch. Ihr habt noch 10 Minuten.
Noch 10 Minuten.
Nein.
Mini, bitte.
Mach doch nicht sowas. 10 Minuten.
Und noch einiges ist zu tun.
Mein Würfel steht schon.
Jetzt mache ich die Marzipan-Decke drauf.
Oder schneide sie erstmal aus.
Was Benjamin macht, das machen auch die anderen Hobbybäcker.
Ist der Marzipandeckel erstmal drauf, dann erfolgt möglichst zügig der nächste
Arbeitsschritt.
Auch
das
ist eine Möglichkeit.
Hilfreich wäre es jetzt jedenfalls die Marzipandecke mit Flüssigfondant zu
glasieren. Was danach kommt, erklärt nun bitte Janet.
Ich muss jetzt hier die Aprikosenglasur noch ranbringen, die Marmelade.
Dann muss ich natürlich noch dekorieren, jetzt gleich.
Dann mal drauf mit der Aprikosenmarmelade.
Liebe Baumkuchenbäcker, ihr habt jetzt noch zwei Minuten, noch zwei Minuten.
Zwei Minuten?
Zwei Minuten, das ist ganz schön knapp. Schaffen wir es, schaffen wir es nicht.
Ihr
Lieben,
die letzten Sekunden brechen an. Oh, fuck.
Zehn.
Neun.
7, 6, 5, 4,
3,
2, 1 und Schluss. Hände vom Gebäck.
Ich bin äußerst stolz auf meinen allerersten Baumkuchen, den ich jetzt
hier präsentieren kann. Ich wollte es eigentlich zu Hause auch schon immer mal
machen, aber ich habe mich irgendwie nie dran getraut, weil es doch ein bisschen
mit den Schichten und wieder rein und wieder raus. Also es ist schon ein
bisschen aufwendig, aber ich werde es bestimmt zu Hause auch nochmal machen.
Technische Prüfung ist einfach nicht meins, das ist was ich weiß.
Für mich sieht der Tisch schon sehr königlich aus, aber die Jury guckt
natürlich viel genauer als ich hin. Ich bin gespannt, was sie sagen wird.
Herzlich willkommen zurück, Christian und Betty.
Ja, der Baumkuchen.
Königsdisziplin, eine der großen Aufgaben der Konditoren. Und ich bin
sehr gespannt, wie ihr damit gekämpft habt.
Wollen wir links anfangen? Ja, bitte.
Kommen wir mal zu den Maßen.
Wir haben eine Höhe von 10 cm.
Eine Breite von 10 cm.
Da haben wir nur 9. Sollte natürlich ein Würfel sein. Und ein Würfel hat immer
gleich große Seiten.
Was mir auf den ersten Blick auffällt, ist, dass hier oben der Fondant so etwas
matt geworden ist.
Allerdings mag ich das Dekor sehr gerne. Aber es sind so ein paar Schichten
dabei.
die so etwas breiter mal sind. Aber das ist für mich noch absolut im Maß.
Ihr seht halt so ein bisschen aus wie geschnitzt. Ihr solltet ja diese vier
Teile aufeinander setzen und dann halt den Würfel daraus schneiden. Da müssen
wir auf jeden Fall beim Schneiden noch mal ein bisschen nachjustieren, bitte.
Wollen wir uns ein Stück abschneiden zum Essen?
Was man schön sieht, die Glasur ist aber trocken, deswegen kann ich ihn da oben
so gut anfassen.
Und jetzt kann man auch wunderbar hier dran erkennen, die einzelnen Schichten
genauso, wie wir es haben wollten.
Und für mich ist die Backfarbe von innen auch okay.
Mir persönlich ist er auf jeden Fall ein bisschen zu trocken.
Jede Schicht hätte ein bisschen weniger backen können, dann wäre insgesamt auch
saftiger geworden.
Der nächste Würfel.
Erstmal das Technische.
10.
Keine 10.
Genau 10.
Also auch ein Maß nicht erreicht.
Ich vermute, dass die einzelnen Schichten...
einzeln geschnitten worden sind und dann erst zusammengesetzt worden sind. Fast
so eine kleine Treppe, die sich da hoch bewegt.
Was mir auch auffällt, ist sofort die extreme Dicke der Marmelade von außen.
Das dient natürlich letztendlich der Optik überhaupt nicht.
Und auch beim Dekor oben, so in alle vier Ecken was zu setzen, wirkt halt
einfach nicht elegant. Das wirkt halt einfach so nach dem Motto, ach, ich muss
da jetzt noch irgendwas rauf tun.
Wollen wir uns die Schichten genauer angucken? Ja, bitte.
Am Anschnitt kann man hier aber wunderbar auch diese Schichten erkennen,
also dieses Muster, was wir haben wollten.
Von der Backfarbe her würde ich sagen, ist er für mich auch in dem Fall okay.
Testen wir einfach mal.
Es ist gut gebacken, er ist schön saftig für mich und auch gut abgeschmeckt.
Bei der Teigherstellung hat alles funktioniert.
Beim Feintuning des ganzen Gebäcks da ein bisschen mehr aufpassen.
Wir haben einmal 10 cm.
Bei der Höhe fehlten Zentimeter, da sind wir bei 9 cm.
Und bei 10 cm. Also hier fehlt definitiv die Höhe. Da wirklich gucken bei der
Baumkuchenmasse, dass man da wirklich extrem vorsichtig das Eiweiß unterhebt.
Weil jedes verlorene Volumen geht natürlich dann insgesamt auch in der
Höhe verloren.
Wenn ich mir diese Seite hier angucke, fällt auf, dass hier auch so eine kleine
Stufe drin ist. Also auch hier anscheinend die Teile erstmal
geschnitten worden sind und dann gestapelt worden sind.
Weil sonst würde es nicht zu diesem Versatz hier kommen.
Was mir sehr gut gefällt, ist hier oben diese Marzipandecke. Die ist halt auch
wirklich exakt geschnitten. Beim Dekor hätte ich mir gewünscht, auch so ein
bisschen genauer zu zeigen, was eigentlich gemeint ist.
Was mir sofort auffällt, ist, wie wirklich super gleichmäßig das Ganze
geschichtet worden ist. Auch von der Backfarbe her für mich fast perfekt.
Also vom Geschmack her gefällt er mir gut. Für mich persönlich ist aber auch
ein optisches Highlight von außen die Aprikosenmarmelade in diesem Fall. Sehr,
sehr gleichmäßig, sehr dünn aufgetragen. Das hat man jetzt hier auch beim Essen
gemerkt.
Backvariante hier ist es genau auf den Punkt gebacken und schön frisch.
Nicht trocken.
Frisch.
Gehen wir in den nächsten Messen.
Hier haben wir zehn Zentimeter.
Neuneinhalb Zentimeter.
Aber hier fehlt fast ein Zentimeter.
Und man kann das so schön sehen, wenn man das linear hier unten anlegt. Hier
oben an der Kante hat es fast die 10 cm und dann läuft es richtig hier unten
schräg rein.
Naja, vielleicht ist der Amaretto in dem Fall nicht in den Baumkuchen gewandert,
sondern in den oder diejenige, die den Baumkuchen gemacht hat.
Ich fange mal mit dem Optischen sofort an. Ist für mich halt eine einzige
Schicht, die hier wirklich extrem so rausguckt.
Ich glaube, der oder diejenige weiß auch ganz genau, welche Schicht ich da meine,
weil das sieht schon sehr dunkel aus. Also das ist kurz vor verbrannt oder ist
schon verbrannt. Das werden wir nachher sehen, wenn wir ihn anschneiden. Zum
Dekor muss ich sagen, das ist für mich persönlich sehr gut umgesetzt und auch
genau das Thema getroffen. Wir wollten den Herbst, wir wollten die Herbsttöne.
Sehr gut.
Anschneiden? Ja.
Von hier drin fällt eigentlich diese dunkle Schicht nicht mehr aus. Ich
denke, das ist auch wieder zusammengesetzt, also nicht verbrannt,
sondern das, wo ihr zwei Teile zusammengesetzt habt mit der
Aprikosenmarmelade und dadurch wirkt es von außen halt dunkler.
Also für mich ist er geschmacklich so, wie ich mir einen Baumkuchen vorstelle.
Beim nächsten Mal aufpassen, dass die Höhe erreicht wird.
Das ist halt letztendlich dann der Teig.
Geht das Volumen verloren, komme ich natürlich bei der Masse nicht mehr auf
die Höhe, die ich brauche.
Der sieht höher aus.
Exakt 10 Zentimeter von der Höhe.
Ja, da fehlt so nicht ganz ein halber Zentimeter.
Dafür ist die Seite fast an die 11 Zentimeter ran.
Dekor gefällt mir sehr gut. Auch wieder ein bisschen was anderes mit den
Blättern. Hier sind es Eicheln, dann diese kleinen Ranken dazu.
Ja und von der Schnittweise her ist das tatsächlich ein Exemplar, wo wirklich
alle vier Teile aufeinander gelegen haben und dann das Messer angesetzt
worden ist. Nur da bitte gucken, dass es halt auch genau die Maße hat.
Aber auch hier die Aprikose schön gleichmäßig, dass es wirklich eigentlich
nur so ein Schutzfilm ist, damit der Baumkuchen ja auch nicht austrocknet.
Magst du mal anschneiden? Ja, sehr gerne.
Hier sind so drei Schichten immer hintereinander, wo ich das Gefühl habe,
die sind irgendwie einen Tick zu dunkel geworden. Aber auch wieder sehr
gleichmäßig gearbeitet.
Mir gefällt er geschmacklich sehr gut. Gut abgeschmeckt. Auch das Volumen ist
erreicht. Das merkt man, indem er so ein bisschen softer ist. Von daher ist für
mich geschmacklich alles innen drin, so wie ich es mir vorgestellt habe und so
wie ich Baumkuchen kenne. Und richtig schön saftig ist er. Und saftig ist er
auch.
Hier sind es fast zehn Zentimeter, fehlt ein Millimeter. Von der Höhe sind wir
bei neun Zentimeter.
Und hier haben wir eine Kantenlänge von zehn Zentimeter.
Theoretisch müsste man die Maße bei allen vier Schichten ansetzen, weil die
sind natürlich, als man das aufeinandergesetzt hat, nicht alle
richtig in die richtige Größe geschnitten worden.
Ja, und es wurde ziemlich intensiv eingestrichen. Also man sieht das hier.
Hier ist wirklich ganz viel Aprikose. Es läuft teilweise runter. Und was
auffällt, ist das Dekor. Ja, Blätter per Handform, aber dann einfach fünf Stück
drauflegen und eine Nuss, eine Eichel, was auch immer es sein sollte. Da
erwarte ich von euch Sechsen wirklich, dass es einfach filigraner gearbeitet
ist.
Naja, vielleicht haben wir auch einen Maurer unter euch, der versucht halt mit
der Aprikosenmarmelade irgendwelche Fugen zu flicken. Da muss definitiv der
Amaretto wahrscheinlich ins Gebäck.
Was hier auffällt ist...
Die Schichten sind sehr fein gemacht, sehr gleichmäßig.
Also da vom Handwerklichen her sehr fein gearbeitet.
Also geschmacklich das, was man vermutet hat. Durch diese dicke Schicht Aprikose
steht die natürlich ganz klar auch innen drin, im Vordergrund. Da ist es für mich
geschmacklich nicht ganz so ausgewogen. Und er ist mir etwas zu trocken.
Da fehlt jetzt einfach die Saftigkeit und so ein Kaffee wäre dazu von Vorteil.
Ihr habt es geschafft.
Ihr habt alle probiert.
Ihr seid jetzt wahrscheinlich wahnsinnig aufgeregt, wer auf welchem Platz liegt.
Die Jury wird sich aber kurz beraten und dann teilt ihr uns das Ergebnis mit.
Ich habe mich vor allen Dingen über das Urteil bei meinem Baumkuchenwürfel
gefreut. Bei mir hat die Größe auch nicht so ganz gestimmt, aber zu meiner
Beruhigung hat es bei keinem so ganz gestimmt.
Mit der Dekoration habe ich ganz klar nicht gepunkt. Ich konnte mindestens mit
den dünnen Schichten punkten. Es war sehr fein gearbeitet.
Aber schlussendlich, das Biskuit war trocken und zum Glück gab es zu viel
Marmelade.
Ja, liebe Jury, waltet eures Amtes.
Anscheinend war es für euch keine große Schwierigkeit, die Masse herzustellen
und gleichmäßig zu backen.
Allerdings bei den anderen Teilen der Aufgabe gab es hier und da doch
ziemliche Unterschiede. Ja, und daraus ist unser Ranking entstanden. Und ich
fange dann mal mit dem letzten, also mit dem sechsten Platz an. Und der sechste
Platz, der befindet sich gleich hier.
Julien. Optisch ist bei dir von außen leider Gottes fast alles schiefgelaufen.
Also du hast versucht, es mit der Marmelade zu verkleistern. Gehört für
uns natürlich nicht zu den positiv auffallenden Sachen. Auch deine
Dekoration könnte beim nächsten Mal filigraner und vielleicht ein ganz klein
wenig herbstlicher ausfallen.
Ein ganz kleines bisschen besser, was die Dekoration angeht. Und damit Platz
5.
Haben wir hier.
Janet, deine Dekoration ist ein bisschen besser, allerdings beim Schneiden und
beim Rezeptlesen vielleicht ein bisschen aufmerksamer sein. Dann kommen wir zu
Platz 4 und der Platz 4 ist gleich hier.
Susanne, bei dir sieht es zwar von außen relativ schön aus, muss man ganz klar
sagen, auch die Schichten sind gut geschnitten, allerdings ist deiner sehr
trocken, wenn nicht sozusagen der trockenste von allen.
Ja, bleiben noch drei über.
Und der Platz 3 befindet sich hier.
Lucille, es ist noch so ein bisschen treppenartig und auch bei der Aprikose
noch ein bisschen mehr darauf achten, dass die ein bisschen feiner noch ist.
Der zweite Platz ist hier.
Benjamin, Aprikose gefällt uns gut. Noch ein bisschen feiner arbeiten bei der
Dekoration und auch so beim Zusammensetzen noch das Rezept lesen.
Ja, und der erste Platz, Barbara.
in einem Stück runtergeschnitten. Es ist so leicht gebogen, aber ansonsten
gefällt es uns einfach sehr gut. Vielen Dank.
Freue mich. Super, super.
Sagenhaft, kaum zu fassen. Ich bin auch super glücklich, dass ich das geschafft
habe. Also, ich bin echt begeistert.
Yeah, Platz zwei. Ich bin mega happy, froh.
und auch stolz, dass ich es geschafft habe. Geile Nummer, geile Nummer.
Herzlichen Glückwunsch.
Platz 6 für die technische Prüfung. Natürlich ist es gar nicht gut, aber ja,
jetzt bin ich voll motiviert. Ich gebe Gas, weil ich muss bei der dritten
Aufgabe natürlich zeigen, alles was ich kann, vor allem auch bei der Dekoration.
Der nächste Morgen.
Auf Schloss Stülpe ist alles vorbereitet für eine weitere große Herausforderung.
Dass es heute richtig ernst wird, dessen ist sich jeder bewusst.
Eine Aufgabe haben wir noch, aber für einen von euch wird es die letzte
Aufgabe sein.
Deshalb gebt noch einmal alles, denn nur so habt ihr die Chance, weiterhin dabei
zu sein.
In der dritten Aufgabe möchten wir von euch einen Brushstroke-Cake.
Brush Stroke ist Englisch und heißt zu Deutsch Pinselstrich. Und diese
Pinselstriche können aus temperierter Schokolade, Candy Melt oder aber Isomalt
sein. Was möchte die Jury noch von euch? Das erzählt sie euch jetzt.
So ein Brush Stroke Cake braucht unbedingt einen Einstrich mit
Buttercreme. Und ihr könnt es euch denken, dieser muss sehr präzise und
exakt sein.
Zudem ist die Höhe eurer Torte mit uns beiden nicht verhandelbar, denn wir
wollen mindestens 20 Zentimeter von euch sehen.
Dass eure Torten nicht nur spektakulär aussehen sollen, sondern auch
sensationell gut schmecken sollen, versteht sich, glaube ich, von selbst.
Dafür geben wir euch fünf Stunden Zeit.
Gebt noch einmal alles.
Hier kommt euer Startsignal.
Auf die Plätzchen.
Fertig. Backt.
Anstrengend wird sich jeder der sechs Hobbybäcker. Das versteht sich von
selbst. Für zwei ist nach den gestrigen Ergebnissen aber besonders wichtig zu
punkten. Für Janet und natürlich für Julien.
Heute heißt meine Torte Sommerliebe und genau dieses Gefühl werde ich in meine
Torte reinbringen.
Julien backt eine Kokospalme und schichtet dafür Pistazienböden mit
Prosecco-Sahne sowie mit Erdbeer- und Schokomeringe-Buttercreme.
Dazu gibt's Erdbeerpüree.
Und nun zu den Plänen der amtierenden Bäckerin der Woche.
Ich mache eine einstückige Torte in Anführungszeichen nur, aber wir müssen
ja heute die 20 Zentimeter erreichen.
Deswegen brauche ich auf jeden Fall ein bisschen Zeit für meine Dekoration, dass
meine Brushstrokes dann die richtige Dicke haben, die richtige Länge.
Mit würzigem Honig-Chai-Boden und Salz-Karamell-Buttercreme will Susanne
für Furore sorgen.
Karamellisierte Feigen und Walnuss-Krokant runden das Aromenbild
ab.
Das Tagesprogramm, theoretisch schon mal im Griff, hat Barbara.
Die Aufgabe ist heute ein Brushstroke Cake zu machen.
Das heißt, da werden Candy Melts geschmolzen und wird dann ausgestrichen.
Entweder mit einem Löffel oder einem Pinsel. Das wird dann trocknen lassen
und dann hat man so feste Teile, die so wie Schokoladenteile aussehen. Und die
werden dann dekorativ an der Torte angebracht.
Barbaras Schwan besteht aus Mohnkuchen, Heidelbeeren und Heidelbeerbuttercreme
im Leib.
Kopf und Hals sind aus Blütenpaste modelliert. Das Gefieder kreiert sie mit
Candy Melts.
Lucilles Pläne sind heute extra glamourös.
Meine Tochter wird ganz im Zeichen von Audrey Hepburn sein.
Ich werde sie auch porträtieren auf meiner Tochter. Und Cosmopolitan geht
meiner Lieblingsdiebin Sex in the City.
Das trinken die doch immer, wenn die zusammen sind.
Lucille verbindet Krokant-Trüffelcreme und hochprozentige Cranberry
-Cosmopolitan-Konfitüre zu einem glanzvollen Geschmacksbild. Das Dekor
veredelt sie mit Blattsilber.
Unter Zugzwang steht Janet, bei der gestern gar nichts laufen wollte.
Die Idee für meine Torte ist, so eine Art Wedding-Cake zu machen, in weiß, ein
bisschen eleganter.
In der oberen Etage von Janets Torte finden Safranbiskuit und frische Mango
Platz, während die untere für Haselnussbiskuit, Walnüsse und
Nougatbuttercreme reserviert ist.
Als letzter Kandidat erklärt dann bitte mal Benjamin, was er so vorhat.
Das Konzept von meiner Brushstroke-Torte wird eigentlich einfach gehalten.
Ich bringe einfach diese Strokes rundherum an der Torte an, versuche ein
bisschen nach oben zu gehen, auch ein bisschen in die Tiefe zu gehen, also
einfach schön dekorieren.
Benjamin setzt auf einen Mix aus Kokosbuttercreme, Quarkfrischkäsecreme
und Ananasgelee.
Die Füllungen schichtet er auf Wiener Biskuit und Kokosmakronenböden.
Sechs Hobbybäcker bei der Teigzubereitung. Die Handgriffe sehen
überall ziemlich gleich aus, doch bei den Zutaten gibt es deutliche
Unterschiede. Fragen wir doch einfach mal nach, was da alles so reinkommt.
Den Teig, den ich mache, ich teile mir den auf. Einmal mache ich dann mit einem
Safran-Gewürz was, das probiere ich heute mal aus.
Und danach ist halt so ein Klassiker, wieder so ein Schokobiscuit.
Aha, und Susanne? Ich gebe jetzt hier gerade meinen Chai-Sirup rein.
Ich mache da jetzt auch ein bisschen mehr rein, als ich gedacht habe, weil
ich möchte, dass es eben doch nach diesem Chai-Gewürz schmeckt, mit Zimt.
Ich habe allerdings auch ein bisschen Taffee mit drin. Also das ist eigentlich
so eine ganz schöne Mischung. Und ich glaube, dass das dann zu den Feigen, die
eher ein bisschen sauer sind, ganz lecker sein wird.
Ja, das ist nicht völlig auszuschließen.
Die ersten Teige scheinen bereits fertig zubereitet zu sein. Was nun geschieht,
erklärt die erfahrenste Bäckerin, Barbara.
So, ich werde die jetzt in den Ofen schieben.
Eins, zwei.
Drei und vier.
Wenn der Eindruck nicht täuscht, sind jetzt wirklich alle Teige in den Öfen.
Und dort sollten sie weder zu lang noch zu kurz bleiben.
Jetzt tue ich erstmal 30 Minuten, da ich den Backofen nicht kenne.
Sind die Teige in den Öfen, gilt es, sich flugs um die vielen anderen
Baustellen zu kümmern.
Susanne zum Beispiel stellt Salzkaramell her. Barbara kocht Heidelbeeren. Und
Janet?
Jetzt bin ich gerade bei den Füllungen.
Also ich mache zum einen die italienische Buttercreme, aus der ich
dann quasi zwei Cremes mache.
Einmal eine Nougatcreme und einmal eine Vanillecreme. Und dann mache ich noch
eine Mango-Orange-Saft-Buttercreme. Bei der ganzen Buttercreme komme ich selber
schon durcheinander.
Das hier ist jedenfalls Susannes Feigenfüllung.
Barbara arbeitet weiter an ihrem Heidelbeer-Pudding. Und was genau macht
Lucille? Ich püriere jetzt kurz noch mein Gelee durch.
Gesagt, getan.
Woanders könnten bereits Böden fertig sein.
Nein, noch nichts.
Diese Teige.
Oft machen sie einfach, was sie wollen.
Bleib, wo du bist.
Ist mir noch nie passiert, dass mir der Teig überläuft.
Hätte ich schon so oft gemacht, aber jetzt läuft er mir über.
Keine Ahnung warum.
Vielleicht klappt es ja mit den Buttercremes besser.
Probleme scheint es nicht zu geben. Dann kann ja jetzt gefärbt werden.
Äh, gefärbt?
Also es soll möglichst schwarz werden.
Betty hat uns beigebracht, wir sollen bei dunklen Farbtönen erstmal färben.
Ein bisschen warten, denn die Farbe käme dann nochmal richtig durch.
Wie weit ist eigentlich die schnelle Barbara?
Jetzt ist mein Pudding abgekühlt, mein Heidenbeer-Pudding. Und der kommt jetzt
in die aufgeschlagene Butter rein. Und das gibt dann meine Buttercreme.
Der Benjamin.
Nein, es ist kein Wasser, womit er hier gerade hantiert.
Ich habe jetzt da einen Rum mit reingemacht in die Creme.
Das wird ja meine Rumcreme.
Der Rum kommt schon stark raus, soll er ja auch. Aber da kommt ja noch die Sahne
drunter, das mildert das Ganze noch ein bisschen aus.
Ich habe die Dosis, glaube ich, schon im Griff.
Na, dann ist ja gut.
Alles im Griff hat auch Janet.
Die kennt sich auch mit Nüssen aus. Die sind nämlich der letzte Schrei.
Wie beim Taekwondo.
Nein, ich kann doch nicht schreien.
Darüber kann man geteilter Meinung sein.
Ja, ja, du kennst meinen Kampfschrei nicht, ne?
Nein, das kann ich nicht machen.
Ach komm.
Das ist laut, das ist richtig laut.
Egal.
Oh je.
Das ist ein Kampfschrei.
Oh ja, das finde ich ganz geil. Aber das nächste Mal warnen, bitte.
Lackerkolle. Klingt nach Lagerkolle.
Wir kommen zur Fortsetzung der Thrillers Benjamins Boden.
Gibt es ein Happy End?
Hat halt ein bisschen Schlagseite, aber schon gut. Ist durchgebacken.
Ein Teig nach dem anderen wandert nun aus dem Ofen.
Erfahrene Hobbybäcker wissen, hundertprozentig perfekt müssen die
Böden nicht unbedingt aussehen.
Ist am Rand etwas dunkel, aber das ist nicht ganz so tragisch. Das kann man
beheben. Außerdem, ich muss ja meinen, der meine wird ja noch so, wird ja oval
zugeschnitten und dann ist es dunkel, ist sowieso weg.
Sehr gut.
Dann sind wir jetzt beruhigt und schauen uns in aller Seelenruhe Hobbybäcker beim
Bödenschneiden an.
Wobei, eine Frage ist noch offen. Warum schneidet Barbara ihren Boden oval zu?
Der Körper vom Schwan wird oval.
Ach deshalb.
Nun zu Susannes Boden. Was sagt die Bäckerin der Woche denn zu ihrem
Exemplar? Ich bin ziemlich zufrieden. Also der sieht sehr gut aus.
Janet füllt Mango-Pudding in die Buttercreme. Eine andere Kandidatin
steckt in einer düsteren Phase.
Die Buttercreme ist jetzt dunkler, aber noch nicht annähernd den Farbton, den
ich gerne hätte.
Liebe Hobbybäcker, ich wollte euch eine kleine Zeit durchsage. Ich weiß, das
mögt ihr total gerne.
Geht so. Ihr habt die Halbzeit erreicht. Noch zweieinhalb Stunden. Krass, da
müssen wir uns jetzt echt beeilen. Meine Torte ist noch nicht geschichtet, meine
Strokes sind noch nicht fertig.
Nun, schichten müssen offenbar noch alle Kandidaten, falls das irgendwie ein
Trost sein sollte.
Ich mache jetzt immer einen Boden, ein bisschen von meiner Fruchtfüllung rein.
Dann kommen meine Karamellcreme drauf, meine karamellisierten Nüsse und dann
kommt der nächste Boden drauf.
Sind die Torten geschichtet, werden sie mit Buttercreme verkleidet.
Reden ist übrigens nach wie vor erlaubt.
Ich traue mich wieder in die Halbkugel.
Ich habe natürlich Vorsichtshalber, damit ich das auch wieder aus der Form
rauslösen kann.
Folie eingespannt, weil es muss jetzt wieder gut durchziehen.
Dann kann ich es einmal so rausheben und dann habe ich es wieder draußen.
Nächster Programmpunkt. Die Candy Melts müssen geschmolzen werden, denn nur so
können die Hobbybäcker sie für ihre Pinselstriche gebrauchen.
Die Candy Melts sind jetzt geschmolzen.
Jetzt nehme ich immer so einen Löffel.
Geht raus.
Alles klar.
Und dann?
Ich ziehe sie mir mit der Palette lang.
Und dadurch kreiere ich meine süße kleine Brushstrokes.
So machen das auch die anderen Hobbybäcker.
Eine Sache sollte man indes dabei unbedingt beachten.
Dadurch, dass es heute relativ warm ist, versuche ich die nicht zu dünn zu
machen.
Das ist ein bisschen dicker am Rand und auch in der Mitte, dass die mir auch
stabil bleiben. Die müssen auch in der Torte auch haften, nicht runterfließen.
Also es sind aber so ganz gut.
Und rein in die Kühlung damit.
Was macht Janet?
Ich streiche jetzt die Torte von außen an.
Also das ist jetzt einfach nur nochmal das Verkleiden sozusagen.
Diesmal gibt es ja keinen Fondant, sondern einfach nur...
Die Buttercreme.
Einfach nur die Buttercreme.
Wenn man sich so umschaut, dann darf man das für untertrieben halten.
Also ich versuche jetzt natürlich schon, dass man die Kuppel auch sieht. Ich will
die jetzt nicht verdecken mit den ganzen Storks, ich will da so rundherum gehen,
dass man das einfach noch sieht, das Gebilde.
Dieses Torten-Oval wird sich übrigens noch in einen stolzen Schwan verwandeln.
Das ist das Wasser unten drunter unter meinem Schwan.
Es ist wie so oft in diesem Wettbewerb. Barbara ist mal wieder schneller als
alle anderen Hobbybäcker. Wie immer sie das auch macht.
Liebe Kandidaten, ich sehe schon, es wird richtig toll heute bei euch. Die
Pinselstriche sitzen.
Ihr habt jetzt auch noch 60 Minuten dafür.
60 Minuten.
Ich muss mich jetzt echt sputen, weil ich habe kaum noch Zeit und muss die
Dekoration jetzt fertig machen.
60 Minuten ist auf jeden Fall knapp. Ich habe meine Strokes zwar schon ziemlich
fertig, ich muss sie aber auch noch arrangieren.
Ein Schwanenhals. Den hat Barbara von zu Hause mitgebracht. Das Gefieder hingegen
nicht. Keine schlechte Idee, um Zeit zu sparen, denn noch immer ist viel zu tun.
Ich fange jetzt gleich mit der Deko an und bin selber gespannt, wie es
aussieht, weil ich mache ja immer alles so ein bisschen nach Bauchgefühl.
Vielleicht sollte man es noch einmal erwähnen. Was Julien da macht, sollte
eigentlich eine Palme werden.
Nein, jetzt sieht das aus wie ein Ananas.
Nichts gegen lustige Gebäcke, aber schöner ist es, Lob statt Gelächter zu
ernten.
Hatte teure Marke, Barbara.
Ja, wenn es so bleibt, wenn du so dran bleibst. Ja, das muss es halt noch
heben, ne?
Unfassbar. Barbara ist tatsächlich fertig.
Eigentlich fühle ich mich nicht schlecht, weil ich als erste fertig bin
und die anderen immer noch dabei sind.
Das ergibt sich halt immer so. Ich mach das nicht mit Absicht.
Nachdem wir eine Bruststroke haben, möchte ich auf meiner Buttercreme auch
entsprechend dieses Thema mit aufnehmen. Ich habe mir jetzt hier ein bisschen was
in Feigenfarbe eingefärbt und bepinsel damit meine Buttercreme.
So, Barbara, du bist ja jetzt schon ein bisschen weiter als die anderen. Ein
klein bisschen. Deshalb darfst du jetzt mal die Zeit ansagen an deine
Mitkandidaten. Die haben noch 30 Minuten. Du musst einmal ganz laut
sagen, hallo, hört mir zu und so, so wie ich das immer mache. Gut, okay.
Hallo an alle meine Mitstreiter.
Ihr habt jetzt genau noch 30 Minuten.
Barbara, du bist so geil. 30 Minuten.
Okay, okay.
Leute, schaffen wir.
Während Lucille, inspiriert von Audrey Hepburn, ihrer künstlerischen Ader
freien Lauf lässt und andere Hobbybäckerinnen nicht minder
schöpferisch zu Werke gehen, ruht Barbara in sich selbst.
Schwanenhals sei Dank.
Benjamin hingegen macht sich Gedanken über die Schwerkraft.
Jetzt habe ich den Halt, den ich wollte.
Aber je mehr ich natürlich da jetzt draufsetze, auch übereinander setze,
desto schwieriger hebt es natürlich dann auch. Dann kann man das schon zusammen
sacken. Diese Hektik.
Dieser Stress.
Irgendwie ticken Barbaras Uhr und die ihrer Konkurrenten gerade völlig anders.
Zeit zum Abkühlen.
Ich glaube, ich ziehe mal um.
Benni, magst du mir den Kühlschrank aufmachen, bitte? Ja. Und?
Ja.
Jetzt mache ich einfach schnell die zweite Schicht, dann im Kühlschrank,
weil wenn alles runterfällt, dann drehe ich durch.
Und dann mache ich ein paar Palmen weiter, meinen Kokos.
Also ich habe noch viel zu tun.
Ihr Lieben, ihr habt jetzt nicht mehr viel Zeit. Die letzten Handgriffe
sollten sitzen.
Barbara selber sitzt auch schon. Ihr habt jetzt noch genau zehn Minuten.
Das Backzelt als Künstleratelier.
Was hier entsteht, hat mit Kuchen auf den ersten Blick nur noch wenig zu tun.
Außergewöhnliches leisten muss vor allem Janet.
Ich habe mir Mühe gegeben, ich habe mein ganzes Herz reingesteckt, geschmacklich
und auch optisch. Und das soll halt so eine Kunst-Action-Painting-Brushstone
-Torte sein.
Das hier ist laut Benjamin eine Farbbombe. Und das ist Julien in der
Bredouille. Es wird heute sehr eng für mich. Ich liebe es eng.
Liebe Kandidaten, noch zwei Minuten.
Dann läuft die Uhr ab. Noch zwei Minuten.
Wo bleibt die Zeit immer? Die Zeit reicht nicht.
Der Kampf gegen die Uhr. Er lässt fast niemanden kalt. Vor allem Julien ist in
Not. Gerade jetzt, wo er genauso unter Erfolgsdruck steht wie Janet.
Soll ich irgendwas machen?
Nein, das ist gut.
Die letzten Sekunden brechen an, dann müssen eure Torten fertig sein.
Zehn.
Neun.
7, mach weiter, komm, 6, 5,
4, 3,
2,
1 und Schluss. Hände vom Gebäck.
Fünf Stunden Backen war nicht direkt fünf Stunden Backen. Nein, ich war ein
kleines bisschen früher fertig.
Ich bin jetzt sehr froh, dass die Aufgabe vorbei ist. Ich bin ein bisschen
enttäuscht und müde.
Liebe Kandidaten, eure Torten sehen wirklich fantastisch aus. Ich sehe,
jeder Pinselstrich sitzt.
Und wer es zu Hause jetzt auch gerne mal ausprobieren möchte und nicht genau
weiß, wie es funktioniert, die Rezepte findet man auf dasgroßebacken.de. Dann
viel Spaß beim Ausprobieren.
Und wir legen jetzt hier los mit der Verkostung.
Ich bin begeistert, aber was wird die Jury zu euren Torten sagen?
Das ist eine Palme nach einem Sturm von wilden Gefühlen.
Innerlich gibt es eine Prosecco-Creme mit Kokoschips, einen
Pistachenboden und dann gibt es noch eine Erdbeerpüree mit frischen Erdbeeren
und umherum ist noch eine Buttercreme aus Erdbeeren. Du hast dir ein Motiv
ausgesucht, was sicherlich...
nicht zu den einfachsten gehört.
Weil das Problem ist einfach, dass so eine Palme eigentlich relativ filigran
ist. Da hätte ich mir gerade so von dir auch ein bisschen mehr Sorgfalt
gewünscht. Ich finde schön, dass du von außen diese braune Dekoration noch dran
geklebt hast, dass es ein bisschen natürlicher aussieht.
Nichtsdestotrotz muss man natürlich ganz klar sagen, bist du glaube ich selber
bis zum Boden noch nicht ganz fertig geworden.
Also nur der Form halber. Du hast natürlich locker die 20 Zentimeter
erreicht.
So ein bisschen wie nach einem Hurricane.
Es fällt immer weiter.
Man sieht hier diese schönen grünen Böden von dir, die sehr gleichmäßig
sind. Auch die Cremes sind schön verteilt. Diese Kombination von der
Erdbeere mit der hellen Creme und den Böden finde ich sehr ansprechend.
Von der Kombination her finde ich es sehr interessant, diesen Ansatz zu
sehen, die Säure aus dem Prosecco zu nehmen, um damit eine gewisse Frische zu
kriegen. Denn die ist dir wunderbar gelungen. Ich habe auch die Erdbeere
Vollgas da gehabt. Das Einzige, was ich mir von innen drin vielleicht noch
gewünscht hätte, wäre noch die ein oder andere ganze Pistazie, wo man da nochmal
drauf beißt. Weil die ist jetzt bei dem, was ich gegessen habe, komplett
untergegangen.
Und auch die Böden für mich richtig entschieden für...
Die Statik, du brauchst einen kräftigeren Boden, damit dir das jetzt
nicht alles in Schwanken gerät. Schade, dass es außen nicht so ganz sein sollte
heute. Vielen, vielen Dank.
Ich
habe
das Thema wörtlich genommen und habe meine Torte als Leinwand verwendet.
Und habe da drauf mit Pinsel und Farbe gemalt. Gefüllt ist die ganze Torte mit
einem Vanille-Biskuit, mit einem Makaronen-Crunch-Boden, einer Ananas
-Fruchteinlage. Und eingekleidet und eingestrichen ist das Ganze mit einer
weißen Schokolade, Kokos-Buttercreme.
Was für mich als erstes auffällt, ist, wie harmonisch die Farben miteinander
sind. Ich finde es sehr spannend, weil man jetzt nicht erkennt, wo ist die
Torte. Hier unten habe ich den Tortenständer. Hier irgendwo beginnt die
Torte. Und es verschwimmt so ein bisschen.
Trotzdem müssen wir nachmessen.
Der Anschnitt, man sieht hier schön die Kuppel. Du hast relativ viel Füllung
auch drin. Boden sieht schön gebacken aus, schön feinporig. Ich bin sehr
gespannt.
Vom Geschmacklichen her muss ich sagen, ist die Torte sehr, sehr leicht, sehr
sommerlich. Ich habe halt nur gehofft, so ein bisschen mehr Textur drin zu
haben. Also letztendlich dieser Makronenboden, den du da reinbacken
wolltest, der sollte so ein bisschen Textur halt abgeben. Die ist gar nicht
da, sondern du hast hier wirklich von oben nach unten eine relativ softe
Konsistenz, muss man ganz klar sagen. Du hast diese sehr, sehr leichte Mousse,
die ist dir wirklich geschmacklich gut gelungen. Weil das von außen so
spektakulär aussieht, da hätte ich mir von innen ein bisschen mehr Aromatik
gewünscht, ein bisschen mehr Tiefe gewünscht, damit du das von außen auch
nach innen trägst.
In diesem Fall ist mir tatsächlich ein Tick zu viel rum drin. Das stellt die
Ananas nach hinten, was ein bisschen schade ist.
Vielen Dank.
Ich habe euch heute eine Torte meiner Lieblingsfrucht gebacken mit Feige. Im
Inneren besteht die Torte aus einem Honigboden, der mit Chai-Tee-Sirup
aromatisiert ist. Dazu eine Salzkaramellcreme mit karamellisierten
Walnüssen und einer Fruchtfüllung aus frischen Feigen. Außen sehr modern.
Du hast einen super schönen Einstrich. Auch hier oben die Kante ist schön
gerade. Dazu dann hier eigentlich diese Brushstrokes drauf gemalt. Das
Farbkonzept von dir ist vollkommen aufgegangen. Mir gefällt es sehr, sehr
gut. Nachmessen.
Wobei ich glaube, die 20 Zentimeter haben wir hier ganz spielend erreicht.
Was mir auch gefällt ist, du hast hier nicht so einen ganz dicken Buttercreme
-Rand.
Ich bin begeistert. Da stecken schon eine Menge Gewürze drin, die man jetzt
alle zusammen schmeckt. Man schmeckt sie nicht im Einzelnen raus. Ich könnte dir
nicht sagen, das schmeckt für mich da und das schmeckt für mich so, sondern es
schmeckt alles zusammen vollkommen ruhig. Und zusammen mit diesem
sensationellen Feigenschatten, was da drin ist, was wirklich die Frische mit
sich bringt, hast du für mich geschmacklich eine Hausnummer hingelegt.
Optisch von außen, optisch von innen und vom Geschmack wirklich alles perfekt auf
einen Punkt gebracht.
Vielen, vielen Dank.
Toll, danke.
Ich habe euch heute meine Diva-Cake mitgebracht. Ein Hommage an die Diven
von damals und die Diven von heute.
Vorne seht ihr ein Porträt von Audrey Hepburn, das natürlich auch mit einem
Pinsel handgemalt wurde.
Innen drin ist eine Trüffelcreme und Cosmopolitan-Gelée mit Cranberries.
Ja, schwarze Torten sieht man nicht so häufig.
Ich finde aber, du hast es extrem elegant gelöst. Gerade mit dem Silber,
weil dieser Kontrast Schwarz und Silber ist halt für mich ein sehr edler. Ich
mag auch hier deine Malerei.
Wer Audrey Hepburn kennt, das Auge ist definitiv zu erkennen.
Der Farbton gefällt mir auch gut. Ich hätte mir nur allerdings ein paar mehr
von den kleinen schwarzen Fächern gewünscht. Ich hätte sie persönlich auch
kleiner gemacht.
Man sieht, dass du hier das Gelee gut und gleichmäßig verteilt hast.
Dazwischen habe ich diese Trüffelcreme.
Es ist Schokolade pur. Das ist geschmacklich für mich sehr, sehr gut.
Was für mich persönlich gänzlich untergeht, außer dass es so ein ganz
klein wenig Säure nachsteuert, ist der Cosmopolitan.
Um was Leichtes gegen Schokolade zu setzen in zweierlei Formen, also einmal
das Mousse und einmal den Biskuit, finde ich, hast du da vielleicht ein bisschen
auf das falsche Pferd gesetzt. Also beim nächsten Mal bitte ein bisschen mehr von
deinem Cosmopolitan-Gelee bitte reinmachen.
Gerne. Du magst diesen Cosmopolitan ganz leicht, aber da fehlt noch so ein
bisschen, damit eine Diva auch ein Stück davon essen kann.
Im Inneren verbirgt sich ein Mohn-Biskuit mit einer weißen
Schokoladen-Ganache, einer Heidelbeer-Buttercreme und frischen
Heidelbeeren. Das Motiv ist natürlich ein Hingucker, definitiv.
Für genau solche Motiven ist diese Technik eigentlich auch gemacht.
Das hast du schön gelöst und man sieht auch schön, wie du hier deinen einzelnen
Pinselstrichen einfach diesen Schwung schon gegeben hast, damit es dann am
Ende dann wirklich so zusammenläuft. Beim Kopf ist so der Knackpunkt, ihr
dürft Sachen vorbereiten, aber es wäre schön gewesen und du hattest nachher ja
auch noch Zeit, wenn er dann hier fertiggestellt wird und dann solche
Sachen wie Malereien einfach hier wirklich passieren.
Wir geben euch die fünf Stunden, damit ihr die nutzen könnt.
Nicht, damit ihr irgendwie früher fertig werdet, sondern wirklich, um hier gut
abliefern zu können.
Du müsstest mal einmal die 20 cm bitte nachmessen. Ja.
Das passt.
Man sieht hier die Böden.
Schön gleichmäßig geschnitten. Was mir als allererstes auffällt, neben dem
Lila, ist allerdings hier oben die Kante vom Boden.
Die ist so ein bisschen dunkel.
Also ich hätte sie abgeschnitten.
Weil hier in der Mitte ist es schon sehr massiv. Und ich möchte ja eigentlich den
Mond sehen und ich möchte die Heidelbeeren hier sehen.
Von außen gefällt es mir sehr, sehr gut. Aber von innen beim nächsten Mal, die 4
,5 Stunden auf jeden Fall dafür nutzen, vielleicht da ein bisschen interessanter
zu werden, dass es halt geschmacklich auch einen raushaut.
Sehr einfach.
Und mir persönlich einfach auch noch nicht diese Spannung von innen.
Ich kann dir nur sagen, hör auf uns.
Deine Mitstreiter schlafen nicht.
Und die legen hier eine ganz hohe Messlatte an.
Vielen Dank. Vielen, vielen Dank.
In der ersten Etage und in der kleineren ist halt ein Schokobiskuit mit einer
Nougat-Creme. Von außen habe ich eine italienische Vanillecreme und unten habe
ich euch ein Vanillebiskuit gebacken. Und die Creme ist eine Orangen-Mango
-Creme mit Mango-Crispies und frischen Mangos. Ich habe versucht, Geschmack
nicht alles zu geben.
Ich finde die Kombination auch sehr schön gelöst und sehr schön kombiniert.
Also hier vorne wirklich so dieses Feuerwerk.
Der Pinselstriche auch mit einer schönen Farbkombination, also diese Pastelltöne
mit diesen Bronzetönen.
Ich finde vor allen Dingen auch das Konzept cool, dass du halt gesagt hast,
okay, pass auf, wenn ich mich vor meine Torte stelle, dann sieht meine Schürze
genauso aus wie meine Torte.
Finde ich super gelöst.
Wirkt authentisch, wirkt auch so, dass du die Torte gemacht hast. Also von
daher, das hast du schon mal super gelöst.
Ich glaube, die 20 Zentimeter dürften wir auch haben.
Ja, definitiv haben wir.
Auch hier bei dir die Böden gleichmäßig geschnitten. Auch schön feinporig. Let's
try.
Zum Dunklen. Die Buttercreme ist sensationell. Unten schmeckt es für mich
ein bisschen besser. Dass du da die Mango gewählt hast, die du ja auch in
der Buttercreme hast, war genau richtig für mich. Also von daher gefällt die
untere Torte mir geschmacklich ein bisschen besser als die obere.
Wir haben gar nicht zwei verschiedene Torten gefordert. Das hast du gemacht.
Und was mir gefällt, ist, dass beide zusammenpassen.
Das einzige Problem, denke ich, das es geben wird, ist, man muss von beiden
Torten für jeden Gast was haben, weil sonst gibt es da bestimmt eine Prügelei.
Also mach auf jeden Fall genug.
Vielen Dank.
Bitte, bitte.
Ihr wisst natürlich, was nach dieser Verkostung jetzt passiert.
Die Jury wird sich kurz zurückziehen und beraten und nochmal alle drei Aufgaben
Revue passieren lassen.
Denn zum einen gibt es die rote Schürze, die vielleicht weiter wandert.
Aber zum anderen muss auch einer von euch gehen.
Also ein kleines bisschen Geduld.
Das hat mir schon ein bisschen verunsichert gemacht, dieses Wort
Klassiker. Weil ich habe das Gefühl, klassisch zu sein, das reicht nicht, um
bis ins Finale zu gehen.
Ich bin zufrieden. Hier und da hätte ich vielleicht noch mehr Kühlzeiten
einhalten können oder so, damit die Torte noch exakter ist.
Es hätten mehr Heidelbeeren reingehört. Ich sollte mich mehr trauen, da noch
irgendetwas zu machen. Und genau damit habe ich ein Problem, mich zu trauen.
Ich fühle mich nicht extrem ins Gefahr, aber man weiß nie.
Solange man noch nichts weiß, ist man immer am Bibern.
Ich kann euch versichern, Betty und Christian haben es sich nicht leicht
gemacht, denn sie wissen genau, dass jeder einzelne von euch gerne ins Finale
kommen will. Es geht ja schließlich um einiges. Um den Titel Deutschlands
bester Hobbybäcker, den goldenen Cupcake, 10.000 Euro und ein eigenes
Backboot. Da ist es natürlich nicht leicht zu entscheiden, wer vorzeitig aus
dem Wettbewerb genommen werden soll. Aber trotzdem hat es einen von euch
erwischt.
Wen, das verrät die Jury gleich.
Vorher kommen wir zu etwas Erfreulichem. Es gibt natürlich wieder die rote
Schürze. Die muss noch vergeben werden. Und zwar an den Kandidaten, der in allen
drei Aufgaben wirklich geglänzt hat.
Durchgehend geglänzt hat er nicht die ganze Zeit.
In der technischen Prüfung gab es einen kleinen Hänger.
Neben beiden anderen Aufgaben hat er uns aber vollends begeistert.
Unser neuer Bäcker der Woche ist und
bleibt Susanne.
Zum dritten Mal Bäcker der Woche, also das ist echt unfassbar. Ich bin super
stolz und ich vermute, dass die anderen jetzt nochmal den Turbogang einlegen und
sich natürlich das Teil auch mal erobern wollen.
Susanne, die Stürze darfst du selbstverständlich gerne behalten.
Herzlichen Glückwunsch. Auch herzlichen Glückwunsch von mir, Susanne. Völlig
verdient. Danke.
Für zwei von euch war es ein Auf und Ab in allen Aufgaben, besonders aus
handwerklicher Sicht.
Janet, die erste Aufgabe ist dir wirklich gründlich, Miss Lowe.
Julien, in der ersten Aufgabe konntest du eine gute Leistung abliefern.
In der technischen Prüfung seid ihr beide an dem Baumkuchen verzweifelt.
Somit ist heute, wie so häufig, die dritte Aufgabe die entscheidende.
Deswegen muss uns heute...
Julia, verlassen.
Ja, ich möchte mich einfach bedanken, weil ich habe eine wundertolle Zeit hier
gehabt. Ja, wirklich, danke schön.
Natürlich freue ich mich, dass ich noch dabei bin und auch nochmal zeigen kann,
dass ich es besser kann als diese Woche. Aber ich bin unheimlich traurig, dass
uns der Junior verlassen muss.
Ich bin natürlich sehr traurig. Ich muss sagen, ich habe das auch nicht erwartet.
Vielleicht war ich zu sicher. Ich habe geschafft in einem...
deutschen Backshow mitmachen zu dürfen und darauf bin ich stolz.
Mit zehn Kandidaten haben wir diesen Wettbewerb begonnen und mit fünfen geht
es nächste Woche weiter. Ja, mit Aufgaben, die vielleicht Freude
bereiten, aber auch einiges am Kopf zerbrechen.
Neue Rezepte, neue Herausforderungen. Nächste Woche bei das große Backen hier
in Sat.1.
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