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Original subtitles

Noch acht Kandidaten machen sich weiterhin Hoffnung auf den Titel

Deutschlands bester Hobbybäcker. Dass sie mit Zucker, Sahne und Fondant

umgehen können, das haben sie bereits bewiesen. Aber wie sieht es mit

herzhaftem Gebäck aus?

Tja, feine Patisserie oder rustikales aus dem Ofen? All das müssen sie können

in der dritten Folge von Das Große Backen.

Auf Schloss Stülpe in Brandenburg haben sich für die größte Backshow der Welt

Deutschlands beste Hobbybäcker versammelt.

Wer stolze 10.000 Euro und ein eigenes Backbuch gewinnen will, sollte im besten

Fall eines nicht allzu häufig machen.

Fehler.

Scheiße! Auch vergangene Woche ging manches schief.

Danke mir!

Und kaputt. Es war ein ganz, ganz furchtbarer Moment.

Viel konnte ich dann nicht mehr machen.

Nur wer die Jury begeistert, kann Deutschlands bester Hobbybäcker werden.

Von außen muss ich sagen, wirklich Chapeau.

Das Herz geht auf, wenn man ihn sieht. Schon ganz geil.

Ein Kandidat war in der vergangenen Woche vom Pech verfolgt. Zur Dekoration

kann man jetzt einfach ganz schwer was sagen. Und das hatte Folgen.

Patrick, wir müssen uns leider von dir verabschieden.

Auch das gehört zum Wettbewerb.

Enttäuschungen und Abschiede.

Glücklich ist, wer bleiben darf.

Ich bin super zufrieden mit meinen bisherigen Leistungen, bin mega stolz

auf mich, dass ich es wirklich jetzt unter die letzten acht geschafft habe.

Ich bin motiviert, freue mich auf die neue Woche, alles was auf mich zukommt

und werde es rocken.

Wir machen das!

Spektakuläre Motive, handwerkliche Präzision, Aromen, die dem Gaumen

schmeicheln. Mehr verlangt die Jury nicht.

Kurzum, auch heute müssen die Kandidaten wieder alles geben.

Ich habe das eigentlich anders geplant gehabt.

Im Nachteil ist, wer die Nerven verliert.

Das gibt es doch nicht.

Ach Mann, das ist doch vielleicht Mist.

Das geht mir kaputt.

Scheiße. Ich denke mal, durch Lebenserfahrung hat man auch gelernt,

dass es nichts bringt, wenn man sich im Vorfeld schon verrückt macht.

Mann, äh.

Ja, gar. Machst du es jetzt extra?

Natürlich.

Ich würde sagen, nicht mal der Bäcker der Woche kann sich sicher sein, nächste

Woche noch dabei zu sein.

Scheiße.

Woche für Woche geht ja immer einer und die Stärkeren bleiben.

Die Chance ist natürlich höher, dass man auch selber irgendwann angezählt wird

oder dass man gehen muss.

Insofern glaube ich, dass alle nochmal sich wirklich gesammelt haben und auch

merken, es geht jetzt wirklich um was.

Deswegen geht es hoch her.

Schwitzen, schwitzen, schwitzen.

Schürze, Schürze, Schürze.

Es ist ein Wettkampf zwischen Kandidaten. Deswegen bin ich immer

aufgeregt und hoffe, dass ich mich gleich fokussieren kann.

Er ist der amtierende Bäcker der Woche.

Diese Woche muss ich Gas geben, wenn ich die Schürze behalten möchte.

Was mache ich jetzt noch?

Essen.

Und los geht's.

Meine lieben Kandidaten, ich freue mich, euch zu sehen. Ihr seht alle noch sehr

motiviert aus und ich merke, ihr wollt loslegen. Einer von euch bäckt hier in

einem ganz besonderen Outfit, nämlich Julien. Du hast die rote Bäcker der

Woche-Schürze an.

Ich bin gespannt, ob du sie behalten darfst oder ob du sie abgeben musst,

weil ich weiß, die anderen sind auch scharf auf diese rote Schürze.

Aber das hängt natürlich nicht nur von deiner Leistung ab, sondern natürlich

auch von dem Urteil von unserer Jury.

Hier ist Motiv-Tortenqueen Bettina Schliephacke-Burchardt und Christian

Hüms, der mehrfache Patissier des Jahres.

Habt ihr sicher schon gehört, von Woche zu Woche werden die Aufgaben

schwieriger. Und das ist auch gut so, denn wir wollen den besten von euch hier

finden. Also der, der den Titel Deutschlands bester Hobbybäcker 2018

wirklich verdient hat.

Obendrauf gibt es ja für den Sieger 10.000 Euro, den goldenen Cupcake

und ein eigenes Backbuch.

Und damit sind wir auch schon bei der ersten Aufgabe.

Es geht um ein französisches Weihnachtsgebäck, um eine Buche.

Aber ich bin gespannt, welche Auflagen die Jury euch noch gibt.

Ja, die Buche de Mousse heißt nicht umsonst so, denn sie wird tatsächlich

aus Mousse hergestellt. Wir wollen von euch zwei verschiedene Mousse-Füllungen

haben und davon eine fruchtig.

Wichtig ist, dass ihr eure Buche mit einer glänzenden Glasur überzieht. Dafür

könnt ihr eine flüssige Schokolade nehmen oder auch eine Mirror Glaze

-Variante wählen.

Wir lassen euch da freie Hand.

Wir geben euch drei Stunden.

Jetzt geht's los.

Auf die Plätzchen.

Fertig.

Bakt. Von Anfang an geben die Hobbybäcker Vollgas.

Und das ist auch gut so.

180 Minuten, das mag sich viel anhören. Doch der Zeitplan ist straff. Wer sich

verzettelt, hat denkbar schlechte Karten.

Drei Stunden für zwei verschiedene Mousse, die müssen natürlich verschieden

runterkühlen. Da musst du einen Biscuit backen, der Biscuit muss auch

runterkühlen, dann wird das Ganze eingesetzt. Da muss es noch verziert

werden, sodass du auch nachher mit deinem Endergebnis zufrieden bist. Also

drei Stunden sind wirklich knapp gemessen.

Zuerst werden die Mousse-Füllungen zubereitet und das unter erschwerten

Bedingungen. Ja, das wird heute echt eine Herausforderung. Bei den

Temperaturen, also das ist ja heute echt mörderheiß.

Unter der Glanzdecke versteckt Benjamin Leckeres. Marzipan und Kirschzimtmus

umschließen dort einen Biskuitkern. Dazu gibt's eingelegte Amarena-Kirschen.

Ambitionierte Pläne hegt auch die erfahrenste Kandidatin im Backzelt.

Barbara schwebt geradezu himmlisches vor.

Meine Büch heißt Stars und Sternchen, weil das Innenleben ist ein

Himbeermussstern, der sich komplett durch die ganze Büch zieht. Also wenn

man die dann aufschneidet, sieht man nur Sterne. Und was drumherum ist um die

Sterne, ist eine weiße Schokoladenmus mit Kokosmilch und Kokoslikör.

Auf recht vertrautem Terrain bewegt sich bei dieser Aufgabe der Abgesandte aus

der Schweiz.

Ich mache eigentlich sehr gern Bûche zu Hause. Ich komme aus der französischen

Seite der Schweiz, das heißt, das ist mir etwas bekannt.

Julien ummantelt den Kokosmuskern seiner Bûche und das Guave-Gelais mit einer

Passionsfruchtmus. Die exotische Komposition landet auf einem Kokos

-Meringue-Boden.

Das ist die Guave-Paste, die ich mit Guavesaft aufwärmen werde, damit es sich

schön auflöst.

Warum die Aufgabe so schwierig ist, weiß Susanne.

Die Herausforderung ist natürlich jetzt die richtigen Kühlzeiten zu haben. Das

heißt, ich bereite in dem Sinn erstmal meine Einleger für die Büsch vor, also

das, was später im Inneren sein wird.

Interessant wäre auch zu wissen, was Janet vorhat.

Geschmacklich habe ich halt diese weiße Schokoladencreme und eine fruchtige

Variante mit den Himbeeren. Da mache ich so eine Fruchteinlage.

Regelrecht begeistert ist Michael.

Der Clou in meinem Rezept ist, den direkten Geschmack der Heidelbeere

aufzugreifen und vor allen Dingen den blauen Farbkick mit ein bisschen Lila

außen noch. Das wird bombig aussehen.

Unter der zweifarbigen Glasur kombiniert Michael Heidelbeer und weiße

Schokomousse. Auf dem Kakaoboden eine Schicht aus gerösteten Mandelblättchen

in weißer Schokolade.

Richtig ansehnlich und lecker könnte auch Andreas Büsch werden.

Vorausgesetzt natürlich, dass nichts schief geht.

Der Name ist Schokolade küsst Hinmeere.

Das wird halt wirklich heute eine Büsch für Schokoholiker.

In Andreas Büsch umschließt eine Schokomousse einen gefrorenen

Himbeermousskern in Herzform.

Beides ruht auf einem Kakao-Nuss-Biskuit und einer Schicht aus gehobelten

Mandeln.

Das ist doch mal Eischnee, oder? So, die Probe.

Fällt. Spitze. Und was macht Susanne Tolles?

Das wird mein Biskuit.

Zumindest ist das der Plan.

Mal schauen, was Michael so treibt.

Ich bereite während meine Kondensmilch aufkocht schon meinen Kakaobiskuit vor.

Ich habe jetzt schon die Eier aufgeschlagen mit Zucker und

Vanillinzucker. Man muss ja hier jede Minute nutzen und jedes Zeitfenster

nutzen, weil hinterher könnte es ja dann wieder knapp werden.

Jawohl, so ist es. Um gut in der Zeit zu bleiben, sollte man nun den Boden in den

Ofen tun. Man kann auch Ding dazu sagen.

So, ich muss jetzt erstmal mein Ding hier reinmachen.

Genau, wir erwähnten es bereits.

Während die Böden stoisch vor sich hin backen, können die Kandidaten nun andere

Dinge erledigen. Zum Beispiel mit einem Guave-Gelä-Einleger kämpfen.

Es kommt alles raus.

Okay, jetzt ab in den Tiefkühler, bevor es noch mehr fließt. Es naht hoher

Besuch. Du siehst, hier riecht es schon fantastisch.

Ich versuche mich wieder an die Molekular-Küche.

Und dann kommen kleine Kükelchen aus dem Glühwein drauf. Und wenn der dann

reinbeißt, kommt irgendwann im Nachhinein...

Diese Kugel und dann habt ihr auch noch Glühwein im Mund. Also Weihnachtsmarkt.

Alter Falter.

Lucille bettet einen Apfel-Karamell-Marzipankern zwischen

eine Zimt- und eine Apfelmus.

Veredelt wird das Ganze mit Glühwein-Kaviar und Blattgold.

Wahnsinn. Es sieht bei dir auch schon wieder aus. Ich glaube, im Chaos liegt

da tatsächlich irgendwie deine Ruhe oder dein System.

Irgendwo, ja.

Nun der Himbeermus-Bericht. Die Konsistenz ist super.

So, und jetzt geht das Teil in den Froster.

Nichts gegen Michael, aber spannender ist es gerade bei Julien.

Dann tue ich das jetzt einmal einschenken.

Und das wird der Kern von der Büsch sein.

Und dann werde ich alles im Tiefkühler tun, damit es richtig schön art wird,

wie ein Eiscreme eigentlich.

Zum Kern der Sache kommt auch Lucille.

Ein Marzipan.

Lecker. Mittlerweile ist dann auch schon der erste Boden aus dem Ofen.

Das ist ja schon sehr schön. So wie ich ihn haben wollte.

Wir sprechen Französisch, weil wir machen eine Büch.

Naturellement. Und was kommt da jetzt noch rein?

Jetzt kommt die Sahne und die Meringue. Creme, Creme, Creme. Aber was heißt

Sahne auf Französisch? Creme.

Creme.

Und wie ist die Creme?

Lecker.

Och, geil.

Das erste größere Unglück.

Andreas Himbeermus, was ist mit dir geschehen?

Ich kriege das nicht aus der Form.

Tja, und nun?

Ich habe jetzt ein echtes Problem. Und jetzt muss ich aus dem, was ich hier

noch habe, irgendwie meine Füllung basteln.

Ich wusste schon, warum ich das hier noch mache.

Andreas Notfallreserve. Sie hilft über das Schlimmste hinweg.

Bleibt noch ein anderes Problem.

Die Zeit.

Liebe Kandidaten, wir haben jetzt nur noch anderthalb Stunden.

Nur noch anderthalb Stunden.

Anna, der Tschunde ist jetzt schon noch eine Nummer. Also ob ich das schaffe?

Unterschätze niemand die Herstellung einer Büsch.

Jetzt aber.

Ich kann gar nicht meinen, dass das so schwer ist.

Das haut ganz schön rein.

Bei Barbara wird gerade die Kokosnuss veredelt. Ich achte darauf, dass die

Sterne ganz dicht hintereinander sitzen.

Wenn man das aufschneidet, dass man egal wo man einen Schnitt macht, einen Stern

sieht.

Erst kommt der Kokosmuskern in die Büschform.

Und dann?

Ich fülle das mit dem Rest von Passionfruchtmus.

Aber nicht bis ganz oben, weil dann kommt noch die Gelatin und der Biskuit.

Ich schöpfe jetzt ein kleines bisschen von meiner Mus ab.

Und dann kann ich ein kleines bisschen wieder mein Blut zirkulieren lassen.

Weil gerade bin ich kurz zum Kollabieren.

Es ist einfach wahnsinnig viel, was hier...

passieren muss und da muss ich mich sputen. Das sieht so komisch aus.

Janets Himbeerspiegel-Zubereitung schreitet ebenso voran wie Michaels

Kakao-Öl-Teig-Befreiung vom Backpapier.

Als nächstes muss sie ihren Himbeerspiegel mit gebotener Vorsicht

auf die Himbeerkreme auftragen, derweil anderswo in wenigen Sekunden ein Problem

auftauchen wird.

Bitteschön. Ich habe jetzt meinen Einlieger schon gefroren. Leider ist er

nicht besonders glatt aus der Form gekommen.

Deswegen versuche ich jetzt hier mit ein bisschen heißem Wasser meine Kanten noch

ein bisschen zu glätten, damit man das eben dann später auch im Anschnitt nicht

sieht. Nicht schaden könnte es übrigens so langsam mal die Glasuren

herzustellen.

Blueberry-Chocolate-Bomb mache, muss ich natürlich zu den Blaubeeren farblich

aufpassen. Und da die ja nicht nur blau sind, sondern auch so ein bisschen mit

Lila, mache ich es zweifarbig. Ich mache hier einen Blauton und hier einen

kräftigen Lilaton.

Wie oft hast du schon Mero-Gläs gemacht?

Gar kein Mal.

Womit tränkt Barbara denn ihren Kokosboden?

Das ist auch in der weißen Moos enthalten und zwar ist das Kokoslikör.

Aha, lecker.

Liebe Kandidaten, ich freue mich schon auf die Buche de Mousse.

Die Buche de Mousse. Und sie muss in einer Stunde fertig sein.

Ja, okay.

Das wird wieder so eine Minuten-Drücker-Sache.

Ich denke jetzt an was Schönes. An Urlaub.

Kuchen.

Ja, ab sofort ist Beeilung angesagt, wie man hier deutlich sehen kann.

Wären doch mal alle so entspannt wie Barbara.

Ich habe einfach mal den Zucker in meinem Teig vergessen.

Was hast du? Ich habe den Zucker in meinem Teig vergessen.

Höchste Zeit für Notfallmaßnahmen.

Nachträglich hilft bestimmt auch noch.

Hm? Nachträglich hilft bestimmt auch noch.

Ich traue ja noch nicht ganz.

Und deshalb tue ich sie nochmal in den Froster rein, dass sie nochmal richtig

schön durchfrieren kann.

Bloß keine Panik.

Inni?

Ich bin jetzt mega aufgeregt.

Oh Mann, das hast du nicht gemacht. Alles erst geflochten und dann

reingefüllt? Ja, genau.

Andrea ist schon hart und meine ist noch... Die wird nicht, das gibt es doch

gar nicht.

Ich weiß nicht, was ich machen soll. Es muss kühlen, kühlen, kühlen. Sonst kann

ich nicht weiter machen.

Mal wieder alle abgehängt hat Barbara.

Sieht eigentlich recht ordentlich aus und ich hoffe, sie ist soweit okay, dass

ich jetzt meine Mirror Glaze drüber schütten kann.

Die glasiert ja schon, die Barbara.

Ja, da kann die Konkurrenz nur staunen und rühren.

Wie viel Grad sollte die Mirror Glaze nochmal haben? 30, 32.

Ich bin immer noch bei 39 Grad. Aber bei den Temperaturen vielleicht kühler.

Apropos kühl.

Wird echt wahnsinnig.

Ich lasse einfach die Büsch da drin und sage, die soll man rauslöffeln.

Das ist eine gute Idee. Ich mache die Mirror Glaze über die ganze Form drüber.

Glücklich ist, wer solche Probleme nicht hat und sich um die Feinarbeiten kümmern

kann. Lucille zum Beispiel.

Ich mache jetzt hier Molekular-Küche.

Und zwar ist das mein Glühwein, das vermischt wurde mit

Alginate.

Ich versuche nur jetzt die richtige Konsistenz zu ermitteln. Irgendwie habe

ich sie einmal zu dick und einmal zu dünn gehabt.

Ich könnte es mir ja einfach machen, aber ich suche ja diesen Kick.

Andrea macht Schokoglase.

Ich weiß nicht, ob die die richtige Konsistenz und Temperatur hat. Ich weiß

es nicht, keine Ahnung.

Ich glaube nicht, weil die irgendwie nicht richtig runterläuft. Aber solange

sie glänzt.

Was wohl gleich die Jury dazu sagen wird?

Ich hätte mich jetzt gefreut, nehme meine Busch raus, mache sie schön

ruhefertig und so. Aber jetzt muss ich wieder alles bis auf den letzten Drücker

machen.

Liebe Büsch-Patissiers!

Jetzt habt ihr eine Zeitansage. Herzlichen Glückwunsch. Ich möchte keine

Panik verbreiten, aber ihr habt jetzt noch 30 Minuten.

30 Minuten!

Oh nein, das kriege ich nicht hin.

So, 30 Minuten.

Oh man, tic-tac, echt.

Ab jetzt sollte wirklich alles glatt laufen.

Damit habe ich nicht gerechnet.

Es hat sich nicht ganz gelöst. Es ist kleben geblieben.

Perfekt ist es nicht.

Meiner auch nicht.

Schockfroster. Es mag exzentrisch klingen, aber vielleicht hilft es ja,

der Büsch gut zuzureden.

Bitte komm heile raus.

Ich lebe dir, Anton. Bitte sei lieb zu mir.

Und bitte komm jetzt heile raus.

Wenn du brichst, schmeiß ich dich in den Müll.

Na? Ob das gewirkt hat?

Geht doch.

Susanne versucht es ohne große Worte.

Brauchst du Hilfe, Susi?

Kann ich dir irgendwie helfen?

Vielleicht an der anderen Seite ein bisschen die Spritzeilefolie nach unten

ziehen und ich ziehe die Form ganz leicht nach unten.

Okay, okay, okay. Es steht irgendwas.

Danke. Eine Büsch nach der anderen kommt zum Vorschein. Benjamin sieht so aus.

Schatz.

Schaut ja aus wie draufgespuckt.

Nimm ein Messer und mach es ein bisschen glatter mit. Hast du ein Messer? Oder

mit deiner Palette hier.

Auszubessern gibt es durchaus einiges.

Ich hab da Krater drin, Lücken drin, Hügel drin.

Und was sagt der Geschmacksexperte aus der Schweiz?

Ach, mein Gott.

Ich glaub, Julien, der haut das Teil heute wieder raus.

Wecker der Woche, muss man sich hart verdienen, Titel muss er verteidigen.

So sieht eine Büsch aus, deren Erzeuger eine rote Schürze trägt.

Wie lange haben wir noch Zeit, Lucille?

Knapp zehn Minuten, glaube ich. Was? Das gibt's doch nicht.

Michael kämpft mit ernsten Schwierigkeiten. Und auch woanders wird

es brenzlig.

Ach Mann, das ist doch vielleicht Mist.

Geht mir kaputt.

Scheiße.

Okay, das war ganz in Ordnung. Und vor allem die Büsch ist heil geblieben.

Cool.

Mega.

Die letzten Handgriffe sollten sitzen, denn ihr habt jetzt nur noch 10 Minuten.

Noch 10 Minuten. Oh, Annie, nein.

Ich bräuchte da noch ein paar mehr.

Michael wahrscheinlich auch.

Ob die Büsch endlich durchgefroren ist, bleibt vorerst eine gute Frage.

Fest steht, auch andere Hobbybäcker haben so ihre Probleme.

Ne, die mach ich auch gar nicht drauf.

Mach nur die großen Sterne drauf. Siehst du, da rutscht es mir schon runter.

Eine gut gekühlte Variante bietet Andrea an.

Das ist jetzt kein Mirror-Gläs. Ich habe einen glänzenden Schokoladenüberzug

gemacht und ich denke mal, Betty wird das auch noch unter dem Gold erkennen.

Mehr dazu später.

In akuten Schwierigkeiten steckt Benjamin.

Ich habe das eigentlich anders geplant gehabt.

Ich wollte eigentlich, ja den Boden sieht man noch ganz leicht.

Aber das Glas ist noch nicht richtig angezogen.

Nee, er bleibt noch leicht dran hängen. Er klebt in der Form, er klebt in der

Form. Du musst nochmal runter.

Was du machen kannst, ist halt einmal abziehen und dann nochmal draufsetzen,

damit zumindest am Ende des Tages das so steht, wie du es dir vorgestellt hast.

So mache ich das.

Noch drei Minuten.

Zeitdruck sind die Hobbybäcker ja mittlerweile gewöhnt. Da sollte es ihnen

doch gelingen, eine ruhige Hand zu behalten.

Drei, zwei, eins.

Jetzt dekoriere.

Merci, mein Schatz. Ich küss dich gleich.

Zurück zum Problemfall Nummer 1.

Michaels Büsch.

Der Kühlung entrissen, dem Verderben noch nicht.

Ich muss das jetzt ein bisschen zusammenflicken hier, dass das

einigermaßen noch alles gerade aussieht. Meine einzige Möglichkeit, hier noch was

zu retten.

Und das dann bitte schön in Rekordzeit, denn lange kann es nicht mehr dauern,

bis Eni sich wieder zu Wort meldet.

Ihr habt... Jetzt noch zwei Minuten, werdet fertig.

Okay, okay, okay, das schaffen wir, das schaffen wir, das schaffen wir.

Wenn das Teil jetzt runterfällt, ich kriege einen Schreikrampf.

Das gilt es im Sinne aller Beteiligten zu verhindern.

Und was sagt der stolze Hobbybäcker?

Das schaut so scheiße aus.

Es soll Kandidaten geben, die tatsächlich schon fertig sind.

Jetzt kann ich nur noch warten.

Kann mir jemand helfen?

Julien! Ja.

Julian, guck mal, ich glaube, Susi braucht Hilfe.

Ja. Ich bräuchte jemanden, der mir hilft, hier rübersetzen.

Nimm hoch, nimm hoch.

Vielen Dank. Ja, ja, ja.

Sogar Michael scheint etwas Vorzeigbares hinzubekommen. Und das wirklich keinen

Augenblick zu früh.

Liebe Kandidaten, die letzten Sekunden brechen an.

Zehn. Wo ist jetzt die scheiss Schere?

9 8 7

6 5 4

3 2

1 Und Schluss!

Hände vom Gebäck!

Ich habe so viel geholfen, dass ich hätte meine Torte vergessen auf meinen

Arbeitsplatz zu stellen.

Manchmal zu viel Empathie ist auch nicht gut.

Oh, ich kacke ab, ey.

Ich bin natürlich nur so semi-zufrieden. Das Problem ist, dass mein Glaze nicht

geklappt hat. Jetzt läuft leider der Überzug runter, was mich natürlich total

ärgert.

Die erste Aufgabe.

Sie hatte es definitiv in sich.

Also die Stimmung im Zelt war, glaube ich, heute ein bisschen angespannter,

weil ja alle das gleiche Problem hatten, dass das alles schön fest wird und kalt

ist und dass das alles gut rausgeht.

Die Schwierigkeit, die ich jetzt im Nachhinein festgestellt habe, war, ich

habe wohl zu viele Früchte reingegeben und dadurch konnte meine obere Mousse

nicht richtig durchfrieren.

Es kommt die Verkostung.

Geschmacklich, glaube ich, bin ich auch gar nicht so schlecht. Also ich glaube,

ich punkte heute schon, glaube ich.

Das letzte Wort hat wie immer die Jury.

Liebe Kandidaten, ich muss schon sagen, eure Büsch de Mousse bringt im wahrsten

Sinne des Wortes Glanz in die Hütte.

Ja, und wenn jetzt ein Zuschauer oder eine Zuschauerin denkt, oh, das möchte

ich auch gerne mal ausprobieren, die Rezepte findet man natürlich wie immer

auf dasgroßebacken.de.

Und wir wollen jetzt natürlich rausfinden, welches ist die beste Büsch

de Mousse.

Und deshalb starten wir mit der Verkostung und wir beginnen bei Julia.

Man kann so die Inhaltsstoffe hier schön auch in der Dekoration sehen, die du

sehr edel gewählt hast. Auch hier an den Ecken kann man wunderbar erkennen, dass

das mit der Mirror Glaze auch wunderbar funktioniert hat.

Also von daher von außen sehr, sehr schön.

Ja, was beim Anschnitt jetzt sehr spannend ist, dass der Guavesaft so ganz

langsam rausläuft. Sieht sehr einladend aus. Dieser Mooskern ist super

gleichmäßig von außen und das ist ja die Schwierigkeit bei diesem geschichteten

Moos. Wenn du hinten drin einen Kern reinlegst, das ist die Kunst und das ist

dir hier im Anschnitt wunderbar gelungen.

Hast du Kokosflocken auch mit drin? Ja, in dem Biskuit und in der Mousse auch.

Das ist auch wichtig, weil du beißt halt eine ganze Zeit lang da drauf. Und die

Guave, die Maracuja, das sind sehr, sehr eigenständige Aromen, die natürlich sehr

stark sind vom Charakter her. Also für mich eine sehr schöne, runde und leichte

Kombination. Perfekt abgeschmeckt. Ich glaube, das ist auch das, was dir

besonders viel Spaß bringt, so mit Geschmack zu spielen. Und das hast du

genauso getroffen.

Vielen Dank. Danke schön.

Schöne Marmorierung gewählt für den Mirror Glaze. Was mir jetzt auffällt,

ich habe dann hier diesen Riss.

Kann es sein, nicht so richtig aus der Form gegangen?

Ja, ich habe in die Form Glasichtfolie mit eingelegt. Kann sein, dass genau da

so eine kleine Falte vielleicht war.

Das ist halt der Nachteil. Ein Mariglaze deckt nichts ab. Hier unten der Rand,

der ist so ein bisschen unebener. Das sollte natürlich ganz gerade

runtergehen, dass ich wirklich so eine Schicht habe, die das Ganze umhüllt.

Ansonsten gefällt es mir von außen sehr gut. Vor allen Dingen deine Glasur

glänzt auch wie ein Affenarsch. Also von daher ist alles richtig gelaufen. Ich

bin jetzt mal auf den Anschnitt gespannt.

Das Muster kann man natürlich jetzt wunderbar sehen. Wir haben hier

definitiv den Stern. Was mir auf den ersten Blick auffällt, ist, ich habe

relativ viel Boden.

Ich würde mal sagen, mindestens die Hälfte weg weniger ist.

Die Mousse hat eine sehr schöne Konsistenz. Das ist dir wunderbar

gelungen, auch mit dem Kokosnussbiskuit. Er ist super schön luftig. Für mich

persönlich... müsste da noch eine andere Konsistenz mit dazu. Entweder die von

frischen Himbeeren zum Beispiel, dass man die unten auf den Biskuit mit

auflegt. Oder vielleicht so ein paar gehackte Schokoladenstücke, dass man so

ein bisschen was auf was beißt. Okay, gut.

Vielen, vielen Dank.

So gut, dass der Stern so in der Mitte ist.

Sieht super aus.

Toll, ne?

Wir haben ja nicht gesagt, es muss komplett überzogen werden. Von daher

sieht man hier oben wirklich noch schön die Struktur von deiner Form. Die Glasur

hätte für mich ein Tick dünner sein können. Also gerade an den Nasen sieht

man, dass sie einfach relativ fest war und nicht gleichmäßig runtergelaufen

ist. Ich hätte mir auch gewünscht, dass die Glasur natürlich richtig schön zu

sehen ist. Vor allen Dingen hätte ich auch beide Enden gemacht. Und ich

glaube, mit diesem Pechschwarzen von der Schokoglasur hättest du das Ganze

nochmal ein bisschen aufgewertet. Denn das wäre für mich persönlich die

schönere Variante gewesen.

Verkehrtruppen. Es ist definitiv ein Harz, aber auch das gehört dazu, dieses

räumliche Vorstellen.

Wenn ich das wie reinlege, was passiert am Ende, dass man es halt noch drehen

muss? Das, was natürlich immer die Schwierigkeit ist, wenn man so einen

großen Muskern hat, man kann das wunderbar erkennen, ist das hier, der

natürlich so ein bisschen das Schokoladenmus an der Seite ausgegangen

ist.

Die Schokoladenmus ist sensationell.

Richtig schön kräftig, richtig schön dunkel. Bei dem Himbeermus hätte ich mir

vielleicht ein bisschen mehr Wumms gewünscht oder vielleicht frische

Himbeeren, weil ansonsten hast du wirklich nur Schokolade und das war's.

Ich bin komplett bei der Schokolade dabei.

Frische Himbeeren hätten das Ganze noch mehr nach vorne geholt. Okay. Vielen,

vielen Dank.

Bitte.

Können ja davon eine nehmen.

Rosé mit Grün passen einfach perfekt zusammen.

Der Mirror Glaze ist dir perfekt gelungen. Er glänzt wirklich megamäßig

und er geht wirklich bis runter. Ich sehe hier auch nirgendwo eine Stelle,

die irgendwie nicht gut ist. Auch hier die Kanten, die Enden, die sind auch

schön sauber geraten. Also da ist jetzt auch nichts, was runter tropft. Man

sieht nicht irgendwo einen Fingerabdruck oder sowas. Von daher von außen von mir

auch persönlich alles richtig gemacht.

Dann hoffe ich jetzt auf ihn.

Die Himbeere und Vernähe kann so einen kräftigen Boden vertragen. Da auch genau

die richtige Dicke gewählt.

Sehr, sehr schön vom Anschnitt.

Der untere Teil ist geschmacklich gigantisch.

Es ist eine super frische und sehr, sehr leichte Mousse. Auch die frischen

Himbeeren, die du da drin hast, geben halt diesen Säurekick. Du hast die

Pistazien dabei. Du hast diesen dunklen Schokoladen-Misquit, der für mich sehr,

sehr intensiv ist.

Für mich geschmackte ich einfach einen Klassiker. Man isst es und sagt einfach,

cool, habe ich jetzt Appetit drauf und ich nehme noch ein Stück, weil es

einfach so eine wunderbare Kombination ist, die einfach hervorragend schmeckt.

Vielen Dank.

Ja, danke euch auch.

Er hat sensationell gesagt.

Auf den

ersten

Blick. sieht man, dass deine Büsch relativ hoch ist. Es freut mich von

daher sehr, dass sie aus einem Stück rausgekommen ist. Aber hier hinten kommt

dann halt auch so ein bisschen der Biskuit raus und es geht auch nicht so

ganz bis nach unten. Man kann das schon so an den Enden auch sehen. So ein ganz

klein wenig hat es gelitten. Und deswegen ist es wichtig, sich ein Rezept

aufzuschreiben, was halt auch in kürzester Zeit richtig knüppelfest

durchfriert.

Das gefällt mir gut. Auch hier schön gerade gearbeitet und auch von der

Struktur her sehen die beiden Moons wirklich gut aus.

Schöner Anschnitt. Das ist dir sehr gut gelungen.

Ich habe, als ich probiert habe, so ein kleines Fruchtstückchen da drin gehabt.

Das war?

Eine Amarena-Kirsche? Eine Amarena-Kirsche, genau.

Und das war persönlich mein Highlight. Du hast ja diese... pure Frucht. Du hast

diesen Amarena-Kirsch-Geschmack vollgas im Mund drin gehabt.

Muss ich sagen, ist für mich geschmacklich innen drin sehr, sehr gut.

Würde da vielleicht nur darauf aufpassen, dass jeder diese Amarena

-Kirschen erwischt, weil ich glaube, Betty hatte nämlich keine. Also da

wirklich einfach noch ein bisschen mehr von diesem Kern mit einbauen. Also das,

was so dieses feine Format Zipan ausmacht, das hast du wirklich

rausgekitzelt. Auch der Zimt ist ganz leicht da.

Ich kann mir vorstellen, mit Kirsche wäre einfach noch dieser Twist da

gewesen, dass es noch etwas raffinierter gewesen wäre. Vielen Dank. Gerne.

Ich habe euch heute eine Büsch mit einem Pistazien-Kokosbiskuit gebacken. Darauf

ist eine Knusperschicht aus Cashewkern und weißer Schokolade.

Innen drin sind zwei verschiedene Mousse.

Einmal mit Pistazie und einmal mit Maracuja.

Und im Inneren ist ein Passionsfruchtkern.

Also man sieht, dass die Form komplett steht. Aber was natürlich auffällt,

unten sehen wir den See. Und es sieht so aus, als wenn alles nicht ganz so

gelaufen ist, wie du dir das gedacht hast.

Die Dinger müssen halt richtig durchgefroren sein. Dann klappt das auch

mit dieser Mirror Glaze. Die klebt halt wirklich im Bruchteil von Sekunden an

diesem gefrorenen Körper. Klebt sie halt einfach fest. Und wenn das Ding nicht

richtig eisekalt ist, dann rutscht die dir natürlich richtig schön runter. Und

dann muss man mehrfach überziehen. Und dafür fehlt euch natürlich dann am Ende

des Tages die Zeit.

Der Kern ist hier so ein bisschen zur Seite gerutscht. Der sollte natürlich,

wenn es optimal läuft, genau in der Mitte sein. Auch bei diesen, ich gehe

davon aus, dass es Kugeln sind, die du reingelegt hast. Genau darauf achten,

dass ich die immer parallel genau reinlege.

Also es ist für mich eine geschmackliche Kombination, die ich so in der Form

vorher nicht kannte. Du hast es wirklich sehr gut hinbekommen, aber man muss auch

alles zusammen essen.

Für mich persönlich am wichtigsten war aber der Boden unten, dass der noch so

leicht mit Schokolade benetzt ist, weil ansonsten isst du wirklich sehr, sehr

viel Mousse von oben nach unten. Du liebst es ja gerne so drin wie draußen

und Farben zu wiederholen, Kombinationen zu wiederholen. Bei den Kumquats, wenn

ich die jetzt aufgegessen habe, weil sie mir entgegengekommen ist, dann fehlt sie

mir an einer anderen Stelle. Da hätte ich mir gewünscht, dass du auch dann

nochmal die Frucht wiederholt hättest.

Vielen Dank.

Dankeschön.

Also es ist halt wirklich so ein Prachtexemplar. Mit dem Gold hier oben

drauf, mit dem Blattgold. Ich habe da unter diesen Mirror Glaze, der wirklich

immer noch einen schönen Glanz hat. Er geht bis nach unten. Ich kann noch so

ein bisschen auch das Muster erkennen.

Und was mir auch gefällt, sind halt diese Glühwein-Kaviar. Und ich bin da

sehr gespannt, wenn dann so diese kleinen Glühwein... Pärchen dann am Mund

platzen. Du hast den Farbton auch sehr schön getroffen, muss man ganz klar

sagen. Das Einzige, die Glasur vielleicht nur einmal überziehen, dass

man dieses Relief noch ein bisschen besser erkennen kann. Aber ansonsten von

außen, vor allem mit dem Kaviar, alle Achtung.

Vom Verhältnis sieht es für mich sehr gut aus. Also ich habe hier Marzipan,

ich habe hier die Mousse und beides ist genügend da. Also ich habe jetzt nicht

übermäßig Mousse und muss mir mal Marzipan suchen.

Und ich glaube auch nicht, dass das Marzipan jetzt die Mousse erschlagen

wird.

Reingeschmacklich muss ich sagen, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr gut.

Ich könnte das jetzt auch noch zehn Minuten lang ausführen mit dem Ser. Du

hast wirklich Weihnachten in deine Büsch gebracht.

Du hast all die ganzen Gewürze, die ich im Einzelnen überhaupt gar nicht

aufzählen kann. Was ich definitiv aufzählen kann, ist dieser Knusperboden,

der sensationell dazu ist, weil du halt einfach nochmal eine andere Konsistenz

hast. Und du hast permanent dieses Knirschen. Der Nougat ist dabei.

Von daher hast du für mich geschmacklich alles richtig gemacht.

Ich möchte das an dieser Stelle einfach so stehen lassen und kann mich dann nur

anschließen. Vielen Dank. Vielen Dank.

Sehr gerne.

Klatsch ab, klatsch ab, klatsch ab.

Glaubt es mir, das war so lange in dem Quirin, wie in keinem anderen Buchstiche

steht. Um das mal so zu behaupten.

Also du hast es wirklich extrem gut gerettet. Das, was rauskam, sah

fürchterlich aus. Und dann hast du angefangen, den Maurer quasi

rauszuhängen. Der Papa ist Maurer, irgendwo kommen die Gene durch. Und dann

hast du angefangen, mit der Palette zu verkleistern. Das ist dir sehr gut

gelungen, muss man ganz klar sagen. Du hast es wirklich gut gerettet.

Blau, lila ist dein Farbcode, den du gewählt hast. Drinnen wie draußen, hoffe

ich. Ich finde es sehr schön. Du hast es bis nach unten runtergezogen. Also wenn

du es noch richtig gestürzt hättest, dann wäre es wirklich von außen einfach

perfekt geworden.

Das Erste, was auffällt, dass ich hier wirklich einen ganz geraden Strich habe,

dass du da sehr sauber auch drin eingesetzt hast. Und ein ganz

klassischer Anschnitt, ich habe jetzt zwei Früchte mit drin, ich habe jetzt

nicht irgendwie noch ein Hidden Design drin. Da vielleicht dann in Zukunft

nochmal ein bisschen mehr trauen und so aus dieser klassischen Schiene

rausgehen, bevor dir deine ganzen Kollegen hier irgendwie so ein bisschen

davon galoppieren.

Also der Boden ist super knusprig, der gefällt mir extrem gut. Es sind wirklich

auch klassische Geschmäcker, schön von der Konsistenz und der Boden gibt jetzt

so ein bisschen Twist rein.

Du hast die Vanille, die Heidelbeere, den Crunchboden und es schmeckt. Vielen

Dank. Dankeschön.

War doch gar nicht so schlimm.

Ich versuche jetzt, mich aus dem klassischen Geschmacksfeld

herauszubewegen und ein bisschen was auszuprobieren und ein bisschen zu

experimentieren, damit ich noch geschmacklich überzeugen kann.

Ich hätte es mir heute besser gewünscht. Ich hätte gerne die Optik noch perfekter

gehabt, aber es ist in Ordnung.

Keine Zeit zum Luftholen. Schon steht Aufgabe 2 auf dem Programm.

Und dabei handelt es sich wie immer um die technische Prüfung.

Ihr kennt die technische Prüfung. Ihr wisst auch, ihr sollt uns alle das

Gleiche backen. Tja.

Die Frage ist nur, was?

Vielleicht könnt ihr es erahnen anhand der Zutaten. Deckt sie bitte jetzt auf.

Ein paar Zutaten zu enthüllen, das ist leicht getan.

Doch das, was da zum Vorschein kommt, gibt schwere Rätsel auf.

Oh, Hefe. Das ist Grieß.

Grieß? Echt jetzt?

Grieß? Ich glaube, das ist Grieß.

Keine Ahnung. Oder Mais?

Das muss irgendwas ganz Ausgefallenes sein, was wir wahrscheinlich noch nie

gehört haben.

Grießnocker? Wir machen Suppe.

Ganz kalt.

So wird das nichts.

Natürlich gibt es für euch ein Rezept. Dreht dieses bitte jetzt um.

Es naht des Rätsels Lösung.

Pizza Margherita.

Cool. Pizza Margherita?

Nicht dein Ernst?

Das ist ja krass. Pizza.

Was Lucille wohl dazu sagt?

Als Italienerin muss ich natürlich die perfekte Pizza machen.

Und wenn das nicht funktioniert, war es ein bisschen weinlich.

Die Jury. Immer für Überraschungen gut.

Die beste und effektivste Technik nutzt der Italiener schon seit Jahrhunderten,

indem er den Teig gekonnt in die Luft wird. Das mach ich auch.

Mit dem Hand, wie machst du das?

Ausrollen ist ja wohl nicht. Ich muss den irgendwie wirbeln.

Ich hab Bauchschmerzen.

Lucille, auf eine Pizza Margherita kommt schon Mozzarella drauf. Ja, natürlich.

Die machen ja diesen Gouda drauf.

Der Blick in den Kühlschrank zeigt echten Mozzarella.

Wir möchten von euch diese Pizza Margherita. Benannt nach einer

italienischen Königin, die diese Pizza mit Basilikum, Mozzarella und Tomaten aß

und dachte, ach, die ist so köstlich. Und deshalb hat man die Pizza dann auch

nach ihr benannt.

Es hört sich einfach an, das Rezept, aber es gibt einiges zu beachten.

Die größte Herausforderung ist mit Sicherheit der Teig. Außen soll er schön

knusprig und standfest sein, innen noch etwas weich.

Und wie es sich für richtige Pizzabäcker gehört, dürft ihr keine Teigrolle

verwenden, sondern müsst den Teig in die Luft werfen. Für den Teig bekommt ihr

natürlich ein Rezept. Für die Tomatensauce allerdings nicht.

Hier wollen wir sehen, wie geschmackssicher ihr seid.

In dieser Aufgabe haben wir ein Lineal dabei. Denn eure Pizzen sollen nachher

den Durchmesser von exakt 25 Zentimetern haben.

Eure Pizzen werden natürlich blind verkostet. Ihr könnt euch amüsieren.

Ihr habt für diese Aufgabe 75 Minuten Zeit.

Und jetzt heißt es für euch.

Auf die Plätzchen.

Fertig. Backt.

Nichts gegen Kuchentorten und Sahneschnitten.

Manchmal darf es halt auch etwas Herzhaftes sein.

Erster Schritt, die Teigherstellung. Und bei der gibt das Rezept ganz klare

Vorgaben. Hefe, Zucker und ein Esslöffel Wasser zu einer Paste verrühren.

Ganz genau.

Noch befinden wir uns im leichten Teil der technischen Prüfung. Noch haben die

Kandidaten Muße genug für Spontan-Vorträge. Zum Beispiel zum Thema

Hefe. Mit normalem Hefeteig, Kuchen oder so, habe ich überhaupt noch nie Probleme

gehabt. Das ist eigentlich recht einfach.

Pizza ist noch was anderes. Da darf man nicht zu viel Hefe nehmen, weil er dann

zu sehr aufgeht. Das soll er ja nicht. Er soll ja ein knuspriger Teig werden.

Die Pizza Margherita ist eigentlich sehr simpel. Wir haben einen knusprigen

Boden, da drauf eine Tomatensauce, Mozzarella-Stücke, die man auch sehen

sollte, und Basilikonblätter. Wenig drauf, aber dafür perfekt.

Der Teig ist super weich. Da wirklich 25 cm und einen runden Kreis hinzubekommen,

ist für unsere Kandidaten sicherlich nicht das Einfachste.

Durchs Ausrollen rollt man natürlich diese Luftporen raus, die

charakteristisch sind für diesen Pizzateig. Und deswegen haben wir

gesagt, wir nehmen die Rollhölzer weg, ihr müsst das alles per Hand machen. So

ist es traditionell.

Man kann ihn werfen, man kann ihn mit den Händen im Kreis lang rausziehen,

aber es muss halt wirklich mit Gefühl und nicht zu schnell passieren.

Noch sind die Kandidaten weit davon entfernt, den Teig herumwerfen zu

können. Zuerst wird im Mehl eine Mulde mit Hefe und Olivenöl gefüllt. Dann

kommt Wasser dazu, damit ein weicher Teig entsteht.

Anschließend heißt es kneten.

Zehn Minuten lang. Und übrigens nicht mit der Maschine.

Es steht auf dem Resekt, man sollte das mit dem Hand machen. Zu Hause habe ich

es immer mit dem Gerät gemacht. Darum mache ich es erstmal so zwei, drei

Minuten. Dann werde ich weiter mit den Händen kneten.

Was gar nicht mal so einfach ist.

Ich weiß nicht, ob das so sein soll. So ist das auf jeden Fall nicht richtig.

Das klebt wie Sau.

Klebt deiner auch so?

Ich habe so Angst, dass es zu wenig Mehl war, dass ich wieder zu wenig abgewogen

habe. Es sieht zu wenig aus.

Na, geht's langsam besser?

Sag mal, klebt deiner auch so? Das ist ja richtiger Bart.

Du, ich habe mehr Mehl dazu gemacht, weil der ist viel zu klebrig. Meiner war

noch ein bisschen weniger.

Also bei richtigen Pizzabäckern sieht das alles irgendwie ein wenig eleganter

aus. So langsam kommt auch der Bäcker der Woche mächtig ins Grübeln.

Vielleicht hätte ich doch nicht in der Küchenmaschine tun sollen.

Aber nur vielleicht.

So kneten übrigens Italiener Pizzateig. Mit einer klitzekleinen Einschränkung

allerdings.

Also das habe ich immer früher mit meinem Papa so gemacht, den Teig

bearbeitet, aber da waren das größere Klumpen.

Ich empfinde es gerade etwas befremdlich, so ein kleines Häufchen in

der Hand zu haben.

Zehn Minuten können ja so lang sein.

Es gibt allerdings eine Kandidatin, die offenbar gar nicht genug vom Kneten

bekommen kann.

Ich mache jetzt einen zweiten Teig, einfach um zu gucken, ob ich mich

nochmal verwogen habe.

Sicher ist sicher. Und ich habe ja noch eine Hand frei.

Und du machst zwei Tage gleichzeitig?

Mein Gott, die Lucille ist einfach Wahnsinn.

Du meinst, du hast nur einen Zwei-Armer-Muskelkater, oder?

Ob das Spaß macht?

Okay,

macht es. Auch den anderen Kandidaten scheint das Kneten mittlerweile leichter

von der Hand zu gehen.

Anstrengend ist es trotzdem.

Schwitzen, schwitzen, schwitzen.

Das ist wirklich die Aufgabe, um seinen Frust rauszulassen.

Mit dieser technischen Prüfung, die ich bis jetzt immer versaut habe.

Ach shit.

Hm, wenn da nicht mal etwas schiefgelaufen ist.

Äh, habt ihr dran gedacht, dass wir den Teig im Ofen gehen lassen sollen? Ja.

Schade, dass ich meinen schon vorgeheizt habe.

Komplett hoch? Ja!

Ah!

Kacke! Vielleicht hilft ja Luft zu fächeln.

Gut, der ist auf jeden Fall noch zu heiß.

Ja, man sollte das Rezept halt immer sehr genau lesen.

Barbara zum Beispiel macht das.

Präsentiert der Jury auch die fertige, perfekte Pizza Margherita und beachtet

beim Timing, dass sie möglichst frisch serviert sein soll. Also, mir ist

lieber, dass meine früher fertig ist und kalt, als die wieder nicht durchgebacken

ist.

Jetzt darf der Teig erst einmal bei 50 Grad ruhen, bis er sein Volumen

verdoppelt hat.

Nicht ruhen dürfen die Kandidaten.

Mein nächster Schritt ist jetzt, die Tomatensauce zu machen.

Was ich daran hasse, ist Zwiebel schneiden.

Ich werde mich nie dran gewöhnen. Das ist mir ganz furchtbar.

Nun, da muss jetzt jeder durch.

Wobei die Zuhilfenahme von technischen Gerätschaften natürlich nicht verboten

ist. Während Benjamin schneiden lässt, zeigt die Sizilianerin, wie man

Knoblauch virtuos zu Leibe rückt.

Bravissimo.

Italienerin, man kocht die Tomatensauce vorher, oder?

Tomatensauce kocht drei, vier Stunden. Das hast du keine Zeit. Man kocht die

Sauce nicht.

Also Sachen gibt's.

Ob das schmeckt?

Nun, die Sizilianerin hat die Erfahrung.

Und Benjamin einen guten Grund.

Wenn ich das jetzt koche, dann verkoche ich ja alles. Dann hole ich ja alles

beim Kochen raus.

Und so habe ich jetzt die Frische noch in der Soße drin. Also ich lasse das

erstmal so.

Weil es wird ja beim Backen, weil das ist ja auch noch heiß gemacht.

Eine Argumentation, die nicht allen einleuchten will.

Ich habe mich dazu entschieden, die Soße jetzt doch warm zu machen, weil ich

glaube, durch die zehn Minuten im Ofen, das reicht einfach nicht damit, dass

sich die Aromen entfalten können. Ich glaube, dann kaut man auf frischen

Zwiebeln rum und ich glaube, dass das nicht so angenehm im Mund ist.

Wie machst du das?

Ich koche das nicht.

Ich kenne das, dass man das kocht.

Ich habe sonst auch nichts zu tun.

So, Janet, jetzt koste mal.

Und?

Lecker. Also ich könnte noch ein bisschen Pfeffer und Salz vertragen.

Echt jetzt?

Wenn es da mal nicht jemand zu gut meint mit Gewürzen und Co.

Ich habe jetzt eigentlich fast die ganze Zwiebel reingemacht. Ich habe zwei

Knoblauchzehen reingemacht. Also ich stehe da auch zu.

Mir schmeckt das und ich hoffe, der Juri schmeckt es auch.

Offenbar scheint die Ruhezeit offiziell vorbei zu sein.

Also mein Teig hat sich schon verdoppelt, finde ich.

Liebe Pizzabäcker, ich wollte euch nur eine kleine Zeit durchgeben.

Es ist Halbzeit. Ihr habt jetzt noch 37,5 Minuten.

Oh, oh.

Wie viel genau?

37 Minuten bis zu meiner Pizza.

37 Minuten bis zu meiner Pizza. Wobei, ich habe ja 8 Pizzen.

Es läuft.

Sind wir zu schnell?

Wir sind zu langsam.

Kurioserweise hängt ausgerechnet die Italienerin dem Geschehen hinterher.

Ich hatte ja die ganze Zeit das Gefühl, dass er mir zu hart geworden ist.

Allerdings ist er bei den anderen auch schon mehr aufgegangen als bei mir. Also

ist meine Vermutung wohl recht, aber ich weiß nicht, wo ich den Fehler gemacht

habe. So langsam kommen wir zum spannendsten Teil.

Das ist die Frage, wie wirft er das jetzt, ne?

Die effektivste Art ist, den Teig gekonnt in die Luft zu werfen.

Aber, m-m.

Nun, es steht nicht im Rezept, dass man den Teig werfen muss.

Man kann auch ganz viele andere lustige Sachen mit ihm machen.

Lacht euch nur tot.

Und dann packen die auf die Faust und dann machst du so.

Das ist nicht der Ernst. Also das Fliegen überlasse ich den Italienern.

Ich habe das Gefühl, bei dir läuft es, oder? Nein, aber eigentlich, wenn du so

dieses italienische Blut hast, müsste es dir ja irgendwie ganz leicht von der

Hand gehen. Da ist der Druck sehr groß.

Wirfst du den Teig? Ich kann ihn ja mal werfen, aber ich wüsste nicht.

Aber immerhin, du fängst ihn wieder.

Das schafft nicht jeder.

Ja, du.

So fliegt der bei mir, sonst nicht mehr.

Ich trau mich, den jetzt gar nicht so zu wirbeln.

Deswegen versuche ich es mit der Liegetechnik.

Nur zu. Die kann man übrigens auch ganz toll mit der Topf-Drauf-Technik

kombinieren. Nicht vergessen, am Ende muss die Pizza einen Durchmesser von 25

cm haben und außerdem fertig werden.

Nicht nur das Lineal liefert wertvolle Informationen.

Wichtig ist übrigens, dass der Pizzastein richtig heiß ist.

Ich muss ja den Stein. Ach du Scheiße, der Teig der Ufer jetzt. Das dürfte

Folgen haben, denn die Hitze des Steins ist unerlässlich für einen guten

Pizzaboden. Julien weiß noch etwas.

Ich muss den Grieß da tun, damit es richtig dann rutscht.

Genau. Der Grieß kommt unter die Pizza.

Auf die Pizza kommen die Tomatensauce und der Mozzarella und später dann auch

noch Basilikum.

Könnte es sein, dass Susanne ein kleines Zeitproblem hat?

Meine Tomatensauce ist fertig, mein Mozzarella ist geschnitten.

Wenn ich das jetzt hier auf die richtige Größe kriege, dann kann ich auch

belegen. Ist die Pizza belegt, sollte sie rund 10 Minuten lang backen.

So, sie ist im Ofen, sie ist im Ofen, die Zeit läuft ab jetzt. Go!

Ich habe es als erstes in den Ofen reingemacht. Also muss es die schönste

Farbe haben.

Essentiell ist, dass die Pizza auf dem vorgeheizten Stein landet. Nur so

bekommt sie von unten die richtige goldbraune Farbe. Die Hitze des Ofens

allein reicht nicht.

Zehn Minuten.

Eine Pizza nach der anderen wandert in den Ofen. Was nie schaden kann, sind

motivierende Worte.

Nicht überall verschwindet die Pizza geschmeidig im Ofen.

No. Wieso bleibt die hängen?

Sag mir das eine.

Scheiße. Noch schlimmer sieht die Lage bei Andrea aus.

Wie soll ich denn das Ding hier runterkriegen, Leute?

So jedenfalls nicht.

Hab ich das doch... Ach, Kerle.

Hallo.

Na, super.

Ach, Mann.

Ich glaube, ich bleibe hier vorsitzen.

Prognose, das würde nicht helfen.

Ja, guck mal, die ist hängen geblieben auf dem blöden Blech.

Obwohl ich da richtig Grieß drauf gemacht habe.

Die Pizza ist auf dem Stein und die Laune im Keller.

Anne.

Ärger.

Ärger.

Ähnliche Probleme sollte Nachzüglerin Susanne jetzt besser nicht haben.

Oh, geschafft.

So, sie ist drin.

Liebe Hobbybäcker, ihr habt jetzt für eure Pizza noch 10 Minuten.

Super, siehste, war perfekt getimt.

Was die Hobbybäcker jetzt noch machen können, lässt sich in einem Wort

zusammenfassen.

Warten.

Wenn der Jury deine Pizza nicht schmeckt oder so, dann bestellen wir uns eine

anständige.

Die eine ist die allerbeste.

Gibt's da genug Pizzaservice in der Nähe? Ja.

Mach's nicht zu tief unten, ne, von der Temperatur.

Ne, ich hab's 280 Grad.

Achso, ich sah wie 160 aus.

Ne.

Mal ganz unter uns.

Andrea ist gerade ein schlimmer Fehler unterlaufen.

Yippie, gleich gibt's Pizza. Ihr habt noch zwei Minuten, noch zwei Minuten.

Oh Gott, meine backt noch. Schaff ich.

Wir lassen die eine Sekunde noch, damit es ein bisschen nachbräunt, nachbäckt.

Noch ziemlich lange backen müsste Andreas Pizza.

Eigentlich. Und wie ist die Lage in Italien?

Nun sagen wir durchwachsen. Also ich habe das jetzt nochmal ganz nach unten

getan, weil mir zu wenig Farbe unter dem Boden ist. Ich bin nicht zufrieden mit

meinem Teig und das tut mir ein bisschen leid, weil das natürlich ein Heimspiel

war. Pizza, Bambaloni.

Na, hat sie auch den richtigen Durchmesser?

Das ist ja wohl volle Punktladung 25.

Volle Punktladung.

Ja, das hat noch eine Minute, oder? Ja.

Bis auf den letzten Drücker.

Ja. Aber hast du den runtergedreht?

Ich habe den nicht, der ist so hoch.

Die letzten Sekunden brechen an. Halt!

So wie sie jetzt rauskommt, kommt sie jetzt raus.

Zehn. Oh, die sind ja in der Mitte noch nicht gebacken.

Stoppa. Ich krieg die nicht raus.

Neun. Et voilà, le pizza a la bain.

Acht.

Sieben. Dies war kack.

Sechs.

Warte, warte. Noch ein bisschen langsamer, bitte.

Zwei.

Eins.

Und Schluss. Hände kommen weg.

Wie meinen Sie, ich habe was auf dem Teller?

Ich bin mit der Schürze hängen geblieben und die Temperatur hat sich zurück.

Ich habe es erst zum Schluss gemerkt.

Das ist mir hängengeblieben. Und deshalb habe ich jetzt eine Herzform.

Also es hätte schlimmer kommen können.

Das ist ein Giulia Margherita Pizza. Das heißt, es gibt viel Soße, dünne Ränder.

Ich bin zufrieden.

Bringt eure Pizzen bitte nach vorne auf den Tisch und stellt sie hinter euer

Foto.

Ich habe Bedenken, was den Teig angeht, aber schauen wir mal, vielleicht mögen

die es ja knusprig.

Schande über mein Haupt. Ich bin Italienerin und ich habe keinen

Pizzateig geschafft.

Ich schäme mich für meine Pizza. Alberto ist nie eine Pizza von mir. Kann nur

nach hinten losgehen.

Ich bin gespannt, was sie zu meinem Teig sagen. Daran scheint knusprig zu sein.

Von dem her hoffe ich, dass ich da nicht ganz so schlecht dastehe.

Noch nie roch es im Backzelt italienischer.

Doch welche Pizza wirklich original italienisch ist, das wird gleich die

Jury herausfinden.

Es steht alles zur Verkostung bereit.

Ich finde, eure Pizzen sehen fantastisch aus. Ich würde gerne in jede reinbeißen.

Aber hier gibt es ja jemanden, der sich ein Urteil machen möchte.

Herzlich willkommen zurück, Betty und Christian.

Ich sehe, ihr habt uns ein schönes Mahl bereitet.

Und damit es auch wirklich richtig perfekt ist, werden wir jetzt sofort

erstmal alle anschneiden. Einfach um zu gucken, ob der Teig richtig ist.

Ja. Die ist auf jeden Fall schon sehr knusprig.

Leicht zäh.

Gar nicht knusprig.

Sehr weich. Die hier hat keinen knusprigen Rand.

Das knackt so richtig. Hier ist es auf jeden Fall sehr knusprig.

Die ist auch knusprig, fühlt sich aber ganz fest an.

Jetzt geht's zum Probieren.

Wir wollten ja einen Durchmesser haben von 25 Zentimetern.

Der ist leider nicht erreicht.

So eine Pizza Margherita soll an Italien erinnern und an die Nationalfarben. Also

ich möchte weiß sehen, ich möchte grün sehen und ich möchte rot sehen. Wenn ich

mir jetzt die Pizza so angucke, ich sehe das Grün vom Basilikum. Ich sehe auch

das Rot.

Allerdings der Mozzarella so ein bisschen...

komplett mit der Tomate eingegangen. Und die Tomatensauce scheint für mich auch

recht flüssig gewesen zu sein, denn der ganze Teig am Rand ist halt auch

eingefärbt. Also ich habe jetzt fast schon so einen roten Pizzateig.

Also der Teig hätte definitiv noch weiter ausgerollt werden müssen. Man

muss natürlich bedenken, so ein Teig, der schnurrt dir zurück.

Das muss man natürlich mit einrechnen, damit man am Ende des Tages dann auf die

25 cm Durchmesser kommt.

Allerdings war der Rand, als ich angeschnitten habe, schön knusprig.

Sehr schön abgeschmeckt. Ich habe ganz dezent die Salznote, also es ist nicht

übersalzen. Der Teig ist schön knusprig, er ist dünn ausgerollt und lässt sich

sehr schön essen. Vielleicht beim nächsten Mal, ich könnte mir vorstellen,

dass der Mozzarella zu klein geschnitten worden ist und somit habe ich da jetzt

so eine Tomaten-Käse-Masse obendrauf. Also da vielleicht dann wirklich drauf

achten, ein bisschen mehr auseinander, damit ich da so die einzelnen

Komponenten auch schmecken kann.

Also hier fehlt auch ein ganzes Stück.

Ich kann die Mozzarella erkennen, ich kann das Basilikum erkennen und die

Tomatensauce. Was runtergeht, ist der Rand.

Ganz zu schweigen davon, dass es natürlich keine runde Pizza ist, sondern

eher ein Viereck.

Die Zwiebel ist schon für mich persönlich stark im Vordergrund. Der

Teig ist auch nicht durchgegart, also die hätte definitiv länger im Ofen

backen müssen.

Ich kann den Teig hier fast...

so ein bisschen wegziehen, weil er hier halt wirklich fast noch roh ist in der

Mitte.

Also auch hier haben wir 25 cm, hier sind wir sogar einen Tick drüber. Auch

hier fehlt mir so ein bisschen Mozzarella.

Der Teig ist an einigen Stellen extrem dick. Also wenn ich meinen Daumen davor

halte, und das ist kein kleiner Daumen, das ist ungefähr meine Daumendicke. Und

das ist definitiv zu viel.

Bei der Pizza vom Geschmack her muss man aufpassen, dass man den Mozzarella

gleichmäßig verteilt. Das war halt einfach für mich so ein bisschen zu

wenig vom Geschmack her. Die Tomatensauce ist gut abgeschmeckt, darf

allerdings auch nicht einen Hauch mehr Salz haben. Aber es ist... Ansonsten gut

abgeschmeckt, nicht zu scharf, auch nicht zu lätschig. Da wirke ich mir dann

auf den Teig auch achten in Zukunft.

Punktlandung, würde ich sagen, an der Stelle. Alter, Alter.

Durchmesser erreicht 25 Zentimeter.

Ich habe hier wirklich einen wunderschönen Rand.

Fast gleichmäßig dick. Er ist knusprig. Das Einzige, was ich mir gewünscht hätte

jetzt von der Optik, ist einfach der Mozzarella.

noch deutlicher zu sehen ist. Also dass ich wirklich dieses Grün, Weiß, Rot dann

auch sehen kann.

Also man sieht das schön von der Seite. Der Teig ist auch fast gleichmäßig dick.

Von unten hätte er für mich noch so ein bisschen mehr Farbe haben können.

Also die Tomatensauce ist super schön abgeschmeckt. Du hast auch einen

leichten Knoblauchhauch mit drin. Der Mozzarella ist da, auch der Basilikum

ist drin.

Allerdings der Teig ist halt überstrapaziert. Die Hefe hat halt hier

kaum gearbeitet und dadurch ist es so ein ganz klein wenig gummiartig. Ich mag

auch die Temperatur von oben. Also der Käse hat jetzt auch so eine leichte

Kruste gebildet und es ist da so ein schönes Zusammenspiel.

Ist ein bisschen oval geraten, aber die 25 Zentimeter sind da.

Basilikum ist relativ wenig da. Also ich habe hier in der Mitte nur so ein paar

kleine Blättchen.

Dafür kann ich hier sehr schön den Rand sehen. Und der sieht für mich hier vorne

wirklich super von der Färbung aus.

Das ist jetzt mal eine andere Alternative. Also richtig schöne, große

Stücke von dem Mozzarella.

Sodass egal, wo ich anschneide, natürlich der Mozzarella ist.

Also die Tomatensauce ist gut abgeschmeckt. Sie ist leicht pikant. Ich

habe den Mozzarella auch mit dabei.

Der Basilikum fehlt natürlich.

Allerdings ist hier bei dem Teig eine Note herauszuerkennen und das ist

definitiv Mehl.

Also da ist der Teig halt einfach zu mehlastig. Was schade ist, weil die

Tomatensauce für mich sehr gut abgeschmeckt worden ist.

Ich würde sagen, 25 Zentimeter reicht.

Ja, definitiv.

Ich habe hier immer noch einen Rand. Man sieht ja auch an der Stelle, der ist

knusprig.

Die Tomatensauce ist gut abgeschmeckt, auch wenn jetzt quasi nur ganz wenig von

dem Basilikum drin ist.

Mozzarella ist auf jeden Fall auch immer zu schmecken. Da würde ich mir einfach

ein ganz klein wenig weniger wünschen.

dass das halt einfach nur so punktuell oben rauskommt und nicht flächendeckend

einfach ist. Der Teig ist jetzt nicht kompakt am Rand, er ist knusprig und er

bröselt noch so ein bisschen weg. Also das, was man von so einem dünnen

Pizzabrot auch kennt.

Er isst sich wirklich gut.

Ja, hier hat es einer sehr gut gemeint mit dem Belag.

Trotzdem fangen wir mit den Zentimetern an. Ja, da fehlt so ein Zentimeter.

Was halt auffällt, ist...

Ich habe obendrauf eine Mischung aus Tomate und Mozzarella. Ich kann beides

nicht mehr so wirklich einzeln definieren. Und was mir halt fehlt, ist

der Rand. Dennoch, hier ist die Backfarbe schön zu sehen, wobei der Teig

relativ weich ist.

Im ersten Moment schmeckt das für mich wie eine...

Sehr leckere Pasta-Sauce.

Ich wollte gerade sagen, wie so eine Bolognese. Also das hat mit der

Margherita, so wie ich sie kenne und so wie ich sie haben will, eigentlich nicht

mehr viel zu tun. Zu Pasta würde es hervorragend schmecken. Auf der Pizza

ist es mir eindeutig auch zu viel.

24 Zentimeter hat sie. Und auch hier geht so ein bisschen der Mozzarella

unter. Ich habe sechs Basilikum-Blätter, relativ wenig. Der Rand hat hier auch so

einen richtig schönen Gold.

gelben Farbton.

Man kann wirklich sehen, wie der Mozzarella gezupft worden ist und dann

halt punktuell drauf ist. Einfach beim nächsten Mal ein bisschen weniger

Tomatensoße.

Ich nehme mal das Stück, weil da ist es am auffälligsten. Zum Rand hin wird der

Teig dünner und das sollte er natürlich nicht sein. Er sollte gleichmäßig dünn

sein.

Es wäre schön gewesen, wenn der Teig vielleicht noch so ein bisschen mehr

gezogen worden wäre. Einen Zentimeter hättet ihr noch Luft gehabt. Weil das

ist schon eine schöne Kombination.

Geschmacklich muss ich sagen, ist die Tomatensauce gerade so auf dem Punkt.

Also auch wirklich da gucken, dass diese Charakteristik der Tomate halt nicht

untergeht. Basilikum habe ich auch schön rausgeschmeckt, obwohl er wirklich sehr

sporadisch verteilt gewesen ist. Und der Teig ist für mich vom Essen her auch

sehr gut.

Ich hoffe, es hat gemundet.

Ihr dürft euch kurz zurückziehen und ein Ranking der Pizzen erstellen und ihr

erfahrt gleich, wessen Pizza auf welchem Platz gelandet ist.

Es hat sich jetzt so ein bisschen an eine Bolognese-Sauce erinnert. Also von

daher war mein gutes Gefühl eigentlich für einen Eimer. Und ich sehe mich jetzt

auf jeden Fall auf Platz 7.

Ich bin mit meinem Ergebnis zufrieden, habe super Bewertungen gekriegt. Also

Karriere als Pizzaböcker könnte ich gut anstellen, ja.

Ich sehe mich nicht auf den ersten Plätzen. Dafür war der Teig einfach

nicht gut genug. Und als Italienerin weiß ich, dass der einfach gut sein

muss.

Also für mich steht fest, dass ich auf dem letzten Platz bin. Ich könnte mir

den eventuell mit Janett teilen. Wunder gibt es immer wieder, aber heute nicht

für mich.

Unsere Pizzabäcker, sie sahen schon mal euphorischer aus. Wer von ihnen gleich

entspannter guckt, das liegt am Votum von Don Cristiano und Bella Bettina.

Liebe Kandidaten, ihr werdet jetzt erlöst. Die Jury hat entschieden, welche

Pizza welche Platzierung bekommt.

Legt los.

Der Platz 8 befindet sich hier.

Andrea, obwohl sie optisch wirklich gut aussieht, weil der Mozzarella oben zu

sehen ist, ist der Teig dir, glaube ich, gründlich in die Hose gegangen.

Platz 7 befindet sich hier.

Janet, wir haben halt von der Aromatik überhaupt nicht die Pizza Margherita

wiedererkennen können. Und das hat zu Platz 7 geführt.

Auf Rang 6 landet die mehllastige Pizza von Susanne.

Exakt einen Platz besser schneidet Barbara ab.

Die immerhin viertbeste von acht Pizzen geht auf das Konto von Julien.

Platz 3.

Das ist dieses Exemplar.

Es ist geschmacklich sehr lecker, es ist optisch ansprechend und gerade beim

Essen kommt man an diesen Teig, der zwar im ersten Mal knusprig ist, aber man

merkt, es stimmt halt etwas nicht.

Ja, der zweite Platz ist der hier.

Michael, eigentlich alles richtig gemacht, aber es ist halt leider ein

Tick zu klein.

Und damit kommen wir dann zum Platz 1.

Benjamin, mediterranes Aroma, der Teig schön dünn, schön knusprig und vor allen

Dingen genau die 25 Zentimeter getroffen.

So haben wir uns das vorgestellt.

Vielen Dank.

I got it, I got it, I got it. Vom letzten Platz auf den ersten Platz hätte

ich nie mit gerechnet.

Julia, wir halten die Schürze nicht so lange, die hole ich mir jetzt.

Auf der einen Seite pure Freude, auf der anderen Seite nicht so.

Ich fühle mich schlecht. Man zeigt, dass man hier Torten backen kann und an so

einer lumpigen Pizza hapert es denn.

Ich werde jetzt nicht den Kopf in den Nacken hauen und mich irgendwo

verbuddeln. Morgen ist die neue Challenge und dann werde ich damit

funken.

Jetzt gilt es erst einmal, sich ein wenig zu erholen und nicht von Pizza zu

träumen.

Neuer Tag, neue Herausforderungen.

Die dritte Aufgabe trägt den Titel Keksart und eine Sache steht schon mal

fest. In Sachen Kreativität und Technik wird den Hobbybäckern erneut alles

abverlangt werden.

Kommen wir vom Herzhaften wieder zum Süßen zurück.

Ja, ihr dürft euch von eurer süßen Seite zeigen in der dritten Aufgabe.

Und die ist wirklich entscheidend, denn danach steht fest, wer wird diesmal

Bäcker der Woche und bekommt die rote Schürze.

Und wer muss das Zelt leider verlassen und auch uns und darf nicht mehr

mitbacken? Deshalb ist die dritte Aufgabe auch wirklich eine Aufgabe, bei

der die Jury ganz genau hinschaut. Auf euer handwerkliches Geschick und auch

auf eure Kreativität. Die dritte Aufgabe lautet Keksart.

Ihr sollt uns Kekse backen.

Ja, Kekse.

Aber keine normalen, klassischen Kekse, sondern 3D-Kekse. Das heißt, ihr müsst

am Anfang den Teig in Form schneiden oder ausstechen. Dann wird er mit

Frosting und Glasur verziert und ganz zum Schluss zu einem Kunstwerk

zusammengeklebt. Was das Motiv angeht, so machen wir euch keine Vorgabe.

Zeigt uns, wie fantasievoll ihr seid. Also vermeidet Bruch, achtet auf die

richtige Konsistenz vom Frosting und zeigt bei der Komposition der Aromen

nicht nur Mut, sondern auch Geschmack.

Für diese Reifeprüfung habt ihr fünf Stunden Zeit.

Auf die Plätzchen.

Fertig. Backt.

Was immer sich die Hobbybäcker auch an fantastischen Kekswelten ausgedacht

haben. Als erstes bereiten sie ganz normal den Teig zu. Und wenn sie

nebenher auch noch ihre Pläne erläutern könnten, wäre das ausgesprochen

freundlich. Junior fängt an.

Julien baut Mandelplätzchentürme und setzt Zitronen-Ingwer-Kekse zu einem

Puzzle zusammen.

Himbeer, Heidelbeer und Zitronenaromen geben dem Royal Icing zusätzlich

Geschmack.

Als der Hippie unter den Hobbybäckern erweist sich Benjamin.

Ich mache Mandelteig, den ich ein bisschen mit Orangen abhebe.

Würze, Vanille kommt mit rein.

Eine Tonkabohne, also eine Prise Tonkabohne kommt mit rein. Also es wird

ein schöner würziger Teig.

Das schmeckt richtig lecker.

Benjamin baut sein blumiges Kunstwerk mit Keksen aus Tonkabohnen

-Mandelmörbeteig. Die Verzierungen sind aus Royal Icing, die Keksvase verkleidet

er mit Fondant.

Als nächstes könnte Janet ihre Pläne ausplaudern.

Also ich backe heute eine kleine süße Box, also Sweets in a Box nenne ich das.

Also ich mache eine Box aus Mürbeteigkeks und vom Schmack her mache

ich einmal klassischen Vanillemürbeteigkeks und dann mache ich

noch einen Mandelmürbeteig mit selbstgemachter Erdbeerbarmelade.

Janets Mürbeteigkekse verführen mit Vanille- und Mandelaromen. Die Hälfte

von ihnen bekommt zudem eine Erdbeerfüllung.

Dekoriert wird das Ensemble mit Royal Icing.

Das Vorbild für Susannes Kunstwerk ist 312 Meter hoch. Ja, ich mache heute

einen Eiffelturm, weil Paris ist eine meiner Lieblingsstädte und deswegen habe

ich mir das Wahrzeichen ausgesucht.

Susannes Orangen-Kardamom-Mandelkekse werden mit Schokolade zusammengehalten

und am Ende aufeinandergesetzt.

Für die Verzierungen nimmt sie Orangen-Eiweiß-Glasur.

Das Schwierige wird auf jeden Fall die Statik werden, weil ich drei

verschiedene Etagen habe.

Ja, aber erstmal backe ich meine Kekse und dann sehen wir weiter.

Während Paris-Liebhaberin Susanne mutig in die Höhe strebt, plant Michael, ja

was eigentlich?

Ich entführe euch heute in ein Winter Wonderland.

Wie der Name schon sagt, wird es ein bisschen winterlich werden.

Da erwarten euch zwei verschiedene Keksarten. Also einmal einen

Waldbeerkeks mit dem bekannten Forsthäuslerschnaps, den ihr schon

kennengelernt habt.

Und zum anderen Zitronenplätzchen. Die werden zusammengeklebt auch mit einem

Lemon Curd.

Michael erschafft Berge aus Vanillemürbeteig und Figuren aus

Zitronenkeksen und Waldbeerschnapsplätzchen. Die Päckchen

werden mit Lemon Curd und Marmelade gefüllt.

Mit einer Keksetagere will Andrea ihr Pizzadesaster vergessen machen.

Für meine Etagere, die Platten, die sind ein Vanilleteig. Und

meine Kekse und Cupcakes, das wird ein Keksteig mit Orange und mit

Orangenmarmelade gefüllt.

Andrea stapelt Orangenbutterkekse mit Orangenmarmelade zu kleinen Türmchen und

drapiert sie auf der gebackenen Etagere.

Verziert wird das Ganze mit Royal Icing. Ich versuche einfach, mein Beste zu

geben und die zu sein, wie ich immer bin beim Backen.

Lucille verfolgt ganz ähnliche Pläne wie Andrea.

Ich mache heute eine Vintage-Etagere mit lauter Leckereien.

Da kommen Kuchenstücke drauf, kleine Tartlets drauf, die ich dann mit Ganache

befülle. Stilecht zur Teatime backt Lucille Earl Grey Kekse und setzt sie zu

Kuchenstücken zusammen.

Ihr Royal Icing wird mit English Toffee Aroma verfeinert und kunstvoll

aufdressiert.

Zum krönenden Abschluss präsentiert Barbara ihre Kekskunstidee. Ich mache

eine Puppenstube.

Ich kann sie euch mal zeigen. So soll sie aussehen, wenn sie fertig ist.

Die Einrichtung besteht aus Ingwer-Butterkeksen, die mit Royal Icing

Kontur und Farbe bekommen.

Das Kachelmuster ist aufgespritzt, das Fenster aus Isomalt.

Mir ist diesmal wichtig, dass es gut aussieht, dass ich das gut hinbekomme

und der Geschmack ist ein bisschen zweitrangig.

Eine halbe Stunde ist mittlerweile vergangen. Die Kandidaten haben zwar

viel zu tun, aber über Besuch freuen sie sich bestimmt trotzdem.

Ach, was wird denn hier feines gebacken? Herr Ursli, es gibt Schnaps. Ich bin

dabei. Ja, es gibt Schnaps, bist du dabei?

Ja. Einmal, zweimal.

Weißt du, man muss ja gute Laune haben.

Auf dich. Du bist Landgasthaussohn, ne? Genau. Du machst das jetzt ex, ne?

Natürlich.

Der ist gut, he?

Ja. Geschmacklich werde ich da halt punkten können, oder? Mit dem Schnaps

auf jeden Fall. Mit dem Schnaps auf jeden Fall.

Das ist jetzt Grey-Tee.

Das gebe ich jetzt in den Mörser und das kommt dann in meinem Keksteig mit rein.

Weil es ist ja Teatime, ne?

Und außerdem Teigroll-Time.

Und für die hat sich Janet etwas ausgedacht.

Damit ich den jetzt so gleichmäßig wie möglich mache, habe ich diese

Teighölzer, damit man wirklich eine gleiche Dicke hat.

Es wird härter, es wird anspruchsvoller.

Und deswegen darf man sowas jetzt auch nicht auf leichte Schulter nehmen.

Da hat er wohl recht, der Benjamin.

Entsprechend akkurat und konzentriert gehen die Hobbybäcker zu Werke.

Hilfreich wäre es natürlich schon, Erfahrungen in Kekskunst zu haben.

Also ein 3D-Modell aus Keksen habe ich ehrlich gesagt noch nie gemacht. Ich

verziere gerne Kekse, aber habe das Ganze eher bisher 2D gemacht.

Insofern ist das natürlich eine kleine Premiere für mich.

Und schon sind die ersten Kekse backbereit.

Bleibt zu hoffen, dass die Kandidaten alles richtig gemacht haben.

Die Schwierigkeit bei der Aufgabe ist eigentlich erstmal, den Keks in der

richtigen Dicke zu backen. Also er darf jetzt nicht so einen Zentimeter dick

sein. Ich rolle meine Kekse mal so auf einen halben Zentimeter aus. Das klingt

jetzt erstmal viel, aber wenn ich große Platten habe, dann brauche ich die

Stabilität, damit es mir nicht wegbricht.

Ah, fuck, das erste ist schon gebrochen. Oh je, wir bitten aufgewühlt um weitere

Informationen.

Eins ist mir schon durchgebrochen. Ich habe aber noch ein paar mehr.

Deutlich heftiger scheint es Benjamin erwischt zu haben.

Ich mache jetzt nochmal eine Platte zusätzlich.

Ich habe ja genug Teig da.

Ganz schön kompakt, der Keks. Ja, der wird ja eh nicht gegessen. Das ist ja

meine Etagere.

Und da ist es mir lieber, dass er ein bisschen fester ist, weil er muss ja

natürlich auch sehr viel tragen.

Er hat sehr viel Verantwortung zu tragen.

Janet, bei der Tomatensauce hat sie gestern von allem etwas zu viel

genommen. Das passiert ihr bestimmt kein zweites Mal.

Kann noch ein bisschen.

Was wird denn das eigentlich?

Ich mache zum ersten Mal Erdbeer-Marmelade.

Zwei Stunden sind vorbei. Im Fokus steht nun die Zubereitung der Füllungen und

des Royal Icing.

Ganz besonders weit ist mal wieder die legendär flinke Barbara.

Das macht Eindruck. Und Benjamin?

Große Augen.

Ja, natürlich. Guck mal, wo sind die anderen? Was machen die anderen? Wie

weit sind die anderen? Barbara spritzt da, glaube ich, schon. Das ist wieder

bockenschnell, ey.

Ich bin eher so ein traditioneller Backtyp. Für so ein moderneres bin ich

eigentlich gar nicht so zu haben, wenn es nicht irgendwas ist, wo ich sage,

wow, das überzeugt mich.

Was wird denn da getröpfelt?

Das ist jetzt mein Aroma.

English Toffee, weil ich ja Grey Cake mache.

Und dass ja mein Thema ja Vintage Teatime ist, dachte ich, passt das ganz

gut zusammen.

Andrea gibt jetzt aber mal richtig Vollgas, oder?

Nee, bei mich nicht. Das sieht nur so aus.

Annie hat noch nicht die Zeit gesagt.

Aber ich denke mal, wir sind Halbzeit.

Liebe Keksbäcker, ich sehe immer schon den leicht panischen Blick, sobald ich

mich hierher bewege. Ja, es gibt eine kleine Zeitansage. Ihr habt jetzt noch

zweieinhalb Stunden.

Scheiße, so richtig scheiße.

Boah, ja, Gas, Gas, Gas.

Zu den größten Herausforderungen gehört es bei dieser Aufgabe sicherlich,

inmitten der Keksberge noch den Überblick zu behalten.

Besonders großen Druck dürfte nach dem gestrigen Pizzagau Andrea verspüren, für

die es heute um alles geht.

Es geht jeden Tag um alles.

Das heißt ja nicht, dass der, der die rote Schürze da vorne hat, safe ist.

Also von daher heißt es jeden Tag Kopf in den Nacken und richtig backen.

Und das bitte schön sehr konzentriert, denn gefragt sind feine Verzierungen und

filigrane Figuren.

Gespräche sind trotzdem erlaubt, vor allem wenn man unsicher ist.

Hallo!

Na, man ahnte schon, man ahnte schon. Ja, jetzt habe ich mal eine Frage zur

Dekoration. Also ich kann natürlich jetzt jeden erstmal weiß grundieren und

dann mit einer anderen Farbe mein Muster einzeichnen. Die Alternative wäre

natürlich, dass ich nur die Streben des Eiffelturms einzeichne.

Zum Trocknen ist es einfacher, wenn du tatsächlich nur die Streben machst und

keine Grundierung machst, sondern ihn einfach so stehen lässt.

Okay, ich werde mal vier so probieren und zusammenbauen und dann schauen.

Ach, ich bin so aufgeregt, wenn eure ganzen Kekse danach herstellen. Ich

auch. Es wird super.

Nicht außer Acht lassen sollte man allerdings die Zeit. Nur noch 90

Minuten. Und es sind noch wesentliche Fragen der Statik zu klären.

Jetzt muss ich mal gucken, wie das hier so zusammenhaut.

Ich mache 30 Kreuze, wenn das erstmal steht, die Box.

Ich muss gerade dann denken, so Bauarbeiter, die jeden Tag am Bau

arbeiten, die gucken sich das an und sagen, joch.

Mach ich auch, ne?

Dann klatsch ich das an die Wand und dann mach ich die Wand hoch.

Ach, wenn es doch so einfach wäre.

Damit die Kekswerke auch wirklich halten, gibt es einiges zu bedenken.

Einfach die Stabilität zu haben, deswegen habe ich drei Platten

übereinander und ich habe hier natürlich so eine Lücke gelassen hier, dass ich da

meine Blätter und Blumen so reinstecke, sage ich jetzt einfach mal, dass es

schön fest drin sitzt, dass es nicht so aufgesetzt ausschaut. Es soll natürlich

auch optisch ein schönes Bild ergeben.

Wir halten fest, es darf nichts kollabieren. Es soll alles schön

aussehen und, was bei Keksen keinesfalls zu vernachlässigen ist, der Geschmack

muss natürlich auch stimmen. Während Janet ihre Keksbox bastelt, stellt sich

beim Bäcker der Woche die Aromenfrage.

Ich mache jetzt die Imbär, ich habe ein Royalizing gemacht.

Geschmack kann ich schon sagen, sehr gut.

Und was hat Lucille gebastelt?

Das ist mein Fuß.

Das hält meine Zagere.

Im Idealfall.

Zurück zum Turmbau. Es ist sehr zeitintensiv. Deswegen werde ich

versuchen, hier möglichst schnell zu sein. Aber es dauert eine Weile, weil es

kleinkarierte Muster sind.

Ursli, du musst schneller arbeiten.

Ich nicht?

Ja. Magst du nicht woanders hiekeln und jemanden nerven?

Ist das da unten Ausschuss?

Stellenweise. Ein bisschen was brauche ich noch.

Ich warte lieber. Ich dir was wegfutter.

Sehr nett.

Ich klau mal bei den anderen.

Oh ja, das ist eine gute Idee.

Zu Lucille sollte Eni jetzt vielleicht besser auch nicht gehen.

Nein, das hält nicht.

Bei Andrea scheint das Etagierenprojekt reibungsloser zu

verlaufen. Damit die Etagiere standfest bleibt, braucht es viel Geduld und

präzise Handgriffe.

Die Schwierigkeit ist einfach, dass das gerade bleibt und nicht nach einer Seite

abkippt. In die Knie zwingt diese Aufgabe zwar nicht jeden, aber alle

machen die Erfahrung, Kekskunst ist kleinteilig und anstrengend.

Was mache ich jetzt noch?

Essen.

Bei größeren Aufbauarbeiten ist keinesfalls ehrenrührig, die Konkurrenz

um Unterstützung zu bitten.

Ich bräuchte mal eine helfende Hand. Hat irgendeiner mal Zeit? Kurz? Oder haben

alle keine Zeit?

Barbara! Ja, es geht ums Festhalten.

Das mal so festhalten.

Das nennt man mal professionelle Hilfe.

Und vielleicht auch nochmal von vorne gerade runter, damit du saubere Ecken

hast. Ja, genau.

Dankeschön. Es ist übrigens ordentlich heiß im Backzelt. Ob ein winterliches

Motiv da passt?

Ach, ich denke, die Hüte wird erfreut sein. Mal eine Abwechslung zu diesen

warmen Temperaturen.

Ein bisschen so ein paar coole Gedanken zu machen. Ich glaube, da habe ich genau

das richtige Thema heute erwischt.

Der eine Hobbybäcker puzzelt, der andere ist unversehens unter die Vasenbauer

gegangen.

Hier wird ein Möbelstück für die Puppenküche verziert.

Und woanders auf einmal an die Uhr gedacht.

Ich bin total detailverliebt und das kostet mich Zeit. Ich hoffe aber, dass

die Jury das anerkennt, dass ich so detailverliebt bin.

Ich hätte nicht gedacht, dass das große Backen mich so nervig fördern würde.

Das ist echt der Wahnsinn.

Das Hauptaugenmerk liegt sicherlich auf der Optik und auf dieser Statik, wie

diese Gebilde zusammengebaut sind. Wie kreativ gehen da unsere Kandidaten um?

Welches Muster oder welches Bild wollen unsere Kandidaten uns auch zeigen?

Scheiß drauf.

So ein impulsiver Ausbruch mag zuweilen befreiend wirken.

Generell gilt jedoch...

Gerade unter Zeitdruck und gerade bei derart zerbrechlichen Gebilden sollte

man tunlichst die Ruhe bewahren.

Wobei sich so langsam die Frage stellt, ob wirklich alle fertig werden.

Bei mir steht ja schon was. Bei Havara steht schon was.

Ich glaube, die furchtbare Probleme kriegen wird es Susan.

Die hat eine Nummer, glaube ich.

Holla, die Waldfee.

Liebe Keksbildhauer, ihr habt jetzt noch insgesamt 30 Minuten.

Scheiße, ey, das schaffe ich niemals.

Never ever.

Den Kandidaten rast die Zeit davon.

Ein Rückschlag würde jetzt verhängnisvoll sein.

Je mehr ich da drauf passe, macht es auf einmal 100 pro.

Voilà,

das Puzzle.

Scheiße.

Während Michael in weihnachtlicher Vorfreude Päckchen schnürt, überprüft

Etageren-Erbauerin Lucille ihren Hormonhaushalt.

Boah, ich bin gerade so voller Adrenalin, das kannst du dir nicht

vorstellen.

Schon lange nicht mehr im Zeitplan ist das ambitionierte Projekt Eiffelturm.

Auf den anderen Arbeitsplätzen sieht es da schon deutlich besser aus. Und es

gibt sogar einen Kandidaten, der macht gar nichts mehr.

Ich trau mich da nicht mal ran, ich fass das nicht mal an.

Ihr Lieben, die letzten Handgriffe sollten sitzen, denn es ist gleich

Schluss. Ihr habt noch zwei Minuten.

Krass, krass, krass.

Ich glaube, wir brauchen einfach noch viel mehr Zeit.

Ich hasse das, wenn ich nicht genügend Zeit habe und dann muss ich so eine

Arbeit machen. Das ist nicht schön, das ist alles grob.

Na toll.

Die letzten Sekunden brechen für euch an.

10, 9,

8, 7, 6,

5, 4, 3, 2,

1. Schluss.

Hände vom Gebäck.

Oh mein Gott.

Ich bin so zufrieden. Ich bin schweinemäßig erleichtert.

Ich glaube, ich lege mich erst mal eine Stunde hin und muss mein Herz beruhigen,

weil das war jetzt echt Mörderstress.

Mainz steht!

Yes! Ich bin jetzt echt durch.

Aber das Ding steht.

Nach fünf Stunden Hochleistungsbacken wartet auf die Kandidaten nun noch eine

weitere mentale Herausforderung. Die Verkostung.

Vor jeder Verkostung ist man wahnsinnig angespannt.

Ich bange natürlich auf jeden Fall, ob ich überhaupt weiterkomme.

Ich habe bei der technischen Prüfung leider versagt. Da hatte ich nur den

Platz 7.

Ja, es kommt die Verkostung.

Man hört ja immer wieder, 3D-Kekse sind der Wahnsinn. Und wenn ich mir eure

Kekskunst hier so anschaue, muss ich sagen, das stimmt.

Ich könnte jetzt jeden verstehen, der sagt, ach, das will ich unbedingt mal

nachmachen. Und wenn Sie zu Hause auch dazugehören, kein Problem. Alle Rezepte

finden Sie natürlich auf dasgroßebacken.de.

Viel Spaß beim Zusammenhusseln. Ja, und wir legen jetzt los mit der Verkostung

und beginnen bei Michael.

Michael, erzähl doch mal was zu deinen 3D-Kekslandschaften. Ja, ihr kennt

sicherlich das Lied.

Walking in the winter wonderland.

Und dahin möchte ich euch heute mitnehmen. Ich bin leidenschaftlicher

Weihnachtsplätzchenbäcker und darum habe ich mich sehr über die Aufgabe heute

gefreut. Zum einen habe ich euch heute Zitronenplätzchen mitgebracht, die

teilweise gefüllt sind mit Lemon Curd. Dann habe ich euch meinen Schnaps

nochmal mitgebracht, den Forsthäusler, den ihr ebenfalls in den Plätzchen

entdecken werdet und in der Marmelade.

Und der untere Boden ist ein Mürbeteilboden mit Kokos.

Ja, es ist definitiv eine 3D-Landschaft. Aber so ein bisschen mehr sorgsam auch

hier beim Haus mit der Eiweißspritzglasur, mit dem

Spritzbeutel, dass ich wirklich die Kontrolle über die Tülle habe und nicht

die Tülle über mich.

Auch ich habe natürlich so das ein oder andere. Bei den Tannenbäumen sieht man

es zum Beispiel ganz speziell. Da hätte ich es mir vielleicht ein ganz klein

wenig dünner ausgerollt, weil sonst das Ganze extrem filigran halt rüberkommt.

Dafür war natürlich auch die Zeit gegeben.

Also geschmacklich muss ich sagen, das ist dir wirklich gelungen.

Für mich persönlich ein bisschen stärker ist das mit dem Lemon Curd, weil einfach

dieses Zitronenaroma extrem lecker ist und vor allen Dingen diese leichte

Säure, die du halt durch diesen Lemon Curd hast, den Keks natürlich sehr weit

nach vorne bringt.

Es ist für mich wirklich ein Mürbeteig, so soll er sein. Ich finde, sie sind

nicht zu dick zum Essen. Ich gebe Christian recht, von der Optik her

hätten sie ein bisschen dünner gekonnt. Aber insgesamt eine schöne Komposition.

Vielen Dank.

Ich habe euch heute eine Vintage-Etagere mitgebracht. Ihr werdet auch in den

Keksen hoffentlich Grey-Tee rausschmecken können.

Um es euch angenehmer zu machen, habe ich euch noch kleine Tartlets gemacht

mit einer weißen Schokoladenganasch und etwas Obst.

Ansonsten habe ich noch einen Vanilleboden. Das wäre dann die Etagere

selber mit einem ganz einfachen Icing.

Die Etagere geht ja bis hier. Aber was man halt sieht, du hast auch diesen Fuß

gemacht. Wenn man sich das genau anguckt, dann sieht man, dass diese

beiden Halbkugeln mit der Eiweißspritzglasur zusammengehen.

Deswegen finde ich es so ein bisschen schade, dass die in der Mitte einfach so

ein bisschen verschmiert ist. Und ihr habt heute eigentlich wirklich perfekte

Bedingungen gehabt für diese Challenge, weil es ist warm, es ist trocken und

genau das wollen Keks und Eiweißspritzglasur haben.

Die Idee... Die Kuchen jetzt auch dreidimensional zu machen, gefällt mir

persönlich sehr gut.

Also geschmacklich muss ich sagen, der Boden bietet jetzt nicht so wahnsinnig

viele Highlights.

Allerdings dein Tatlet, da schmecke ich schon den Earl Grey raus. Also das ist

dir wunderbar gelungen.

Goldgelb, so wie ich es mir wünsche, dass man ihn wunderbar essen kann.

Der Geschmack ist...

Super von dem Tatlett. Das hätte ich mir eigentlich auch in der Etagere

gewünscht. Ganz vielen Dank. Vielen Dank.

Ich habe euch heute das Wahrzeichen meiner Lieblingsstadt von Paris

mitgebracht, den Eiffelturm. Auf den unteren zwei Etagen sieht man das

Originalmuster des Eiffelturms nachempfunden. Bei der dritten Etage ist

die Zeit dann doch sehr knapp geworden. Die habe ich leider nicht fertig

dekorieren können.

Ich habe einen klassischen Kiksteig gewählt, den ich mit Orangenschale und

Orangenblüte aromatisiert habe.

Ich war vorhin einmal bei dir drin und da hattest du mich gefragt, grundieren

oder nicht grundieren. Und dann erst das Muster aufsetzen. Ich bin heilfroh, dass

wir uns beide dazu entschieden haben, es nicht zu grundieren. Von der Statik her

ist das wirklich ganz großes Kino. Du hast die beiden oberen Teile erst

zusammengesetzt und ich glaube, Eni war auf fünf runtergezählt. Ich glaube, wir

beide standen hier hinten und haben wirklich so...

Hoffentlich hält es, hoffentlich hält es. Es hält.

Aber in fünf Stunden sollte es definitiv reichen, um so einen Eiffelturm

fertigzustellen. Weil letztendlich ist es halt diesen Keks backen. Also beim

nächsten Mal gucken, dass man vielleicht das ein oder andere ein bisschen zügiger

angeht.

Die Orange schmecke ich raus, die Zitrone schmecke ich raus und der Keks

ist für mich sensationell gebacken. Bring dieses starke Kunstwerk bitte ganz

vorsichtig zurück zu deinem Platz. Vielen Dank. Vielen Dank.

Ja,

passend zur Kekskunst habe ich mir gedacht, mache ich Flower Power.

Da kann man schön mit Farbe spielen.

Mein Mürbeteig besteht aus Mandeln, Orangenabrieb, etwas Tonkabohne und

Vanille.

Ja, also ich muss sagen, es gefällt mir von außen sehr, sehr schön. Die Statik

muss ich auch da wieder hervorheben, also dass das auf dieser Dünne so gerade

nach oben steht und dass man obendrauf noch weiter arbeiten kann.

Großen Respekt. Ich bin gespannt, wie es schmeckt.

Eine geniale Idee, muss ich sagen. Diese Orangennote ist noch leicht dezent zu

schmecken. Also ist dir der Keks wunderbar gelungen. Sehr gut.

Es ist wirklich, kann mich Christian anschließen, sehr interessant zu essen.

Ungewöhnlich. Innen wie außen gefällt es mir sehr gut insgesamt.

Vielen Dank. Vielen Dank. Danke.

Ich verschenke leidenschaftlich gerne Kekse.

Egal ob zum Geburtstag, zu Hochzeiten, zu Weihnachten. Und heute habe ich für

euch gebacken.

Vom Geschmack her habe ich einmal einen Vanilleteig im klassischen Mürbeteig und

einen Mandelmürbeteig. Und den habe ich dann auch noch gefüllt mit

selbstgemachter Erdbeermarmelade. Von der Zusammenstellung her gefällt es mir

farblich und vom Motiv her sehr gut.

Du hast es wirklich wunderbar hingekriegt, diese Tropfen richtig

saftig aussehen zu lassen.

Aber diese Dose, das was da wirklich 3D ist, die hätte ich mir einfach größer

gewünscht. Da von der Schwierigkeit einfach noch ein bisschen höher

schrauben.

Ruhig mehr von der Marmelade benutzen, weil die halt einfach nochmal diesen

Mürbeteig, der relativ einfach ist von den Gewürzen her, auffängt. Also beim

nächsten Mal da ein bisschen großzügiger sein, weil diese Marmelade ist einfach

sensationell.

Der Keks an sich ist perfekt.

Er ist genauso mürbe, wie er sein soll. Auch den hast du schön abgeschmeckt.

Also da vom Handwerklichen, vom Backtechnischen alles richtig gemacht.

Vielen, vielen Dank.

Ja, ich wollte euch einfach zeigen, dass ich die Farben liebe und einfach noch

ein bisschen mehr Deko ins Zelt holen wollte.

Ich habe zwei Teige gemacht.

Die Etagere ist aus Vanilleteig und die ausgestochenen Kekse ist ein Orangenkeks

und ein paar, die so doppelt sind, sind mit Orangenmarmelade gefüllt.

Das ist wirklich ein sehr buntes Motiv, immer mit den Blumen dabei.

Das ist, glaube ich, so auch mal dein Markenzeichen. Was mir jetzt so auf den

ersten Blick auffällt, ist, wenn ich hier durchgucke, dann sieht man, dass

deine Bodenplatte weggebrochen ist.

Das ist natürlich immer so der Punkt mit dieser Statik bei den 3D-Keksen. Wo kann

ich was hinsetzen, damit es nachher noch hält? Beim nächsten Mal doch noch mehr

so mit der Statik überlegen, damit das wirklich sofort auf den Punkt auch hält.

Wenn ihr solche Sachen macht, einfach von unten den Boden richtig schön dick

mit Schokolade bestreichen, fest werden lassen und dann kann man das Ding auch

gut zusammenbauen und dann ist es auch im Endeffekt stabil.

Der Mürbeteig ist super gebacken.

Du hast den ganz leichten Crunch, den ich so sehr mag. Du hast die Orange, die

komplett rausschmeckt und für mich geschmacklich sehr rund.

schön kombiniert und dann noch ein bisschen feiner gearbeitet wird, dann

wird das ein wirkliches Kunstwerk.

Vielen Dank. Vielen Dank. Danke.

Also das ist eine Puppenstube, wie halt auch kleine Kinder damit spielen.

Und nicht nur das, es ist so, sahen halt auch in früheren Zeiten die Wohnküchen

aus. Da lebte man praktisch in der Küche.

Geschmacklich habe ich nur einen Teig gewählt. Ich habe normalen Butterkeks

mit Ingwer aromatisiert.

Was für mich ins Auge sticht, ist wirklich diese Bodenplatte. Diese

einzelnen kleinen Fliesen.

Du hast erst immer die Konturen gespritzt, hast es dann ausgelassen,

hast dann noch die Feinheiten gespritzt. Du hattest als Erster angefangen zu

dekorieren. Ich weiß jetzt auch, warum.

Es sieht phänomenal aus. Ich arbeite in der Küche, ich fühle mich in der Küche

wohl. Und ich muss sagen, auf den ersten Blick fühle ich mich in deiner Küche

auch wie zu Hause.

Der Keks ist super gebacken und von der Backfarbe her ist er für mich auch

super.

Sie ist wirklich absolut entzückend und ein absolutes Highlight. Vielen Dank.

Vielen Dank.

Es war kein Kinderspiel, es zu machen.

Er sollte unten ein Kindermatte-Dach stellen und obendrauf so diese

Holzstücke, mit denen die Kinder spielen.

Geschmacklich unten bei der Matte ist eine Zitronen-Ingwer-Sablé und oben von

einem Mandel-Zimt-Sablé. Es sind fünf Stunden, die du Zeit hattest und das,

was vor uns steht, sieht natürlich nicht nach fünf Stunden aus.

Da brauchen wir nicht drüber zu diskutieren.

Man sieht hier unten am Teppich, da hattest du noch mehr Zeit.

Da sieht man wirklich auch diese feinen Umrandungen mit der Eiweißspritzglasur.

Und da hätten wir logischerweise einfach feinere Arbeit auch sehen wollen.

Vom Teig her ist hier alles wunderbar gelungen, muss man ganz klar sagen.

So ein Sablé ist natürlich auch was ganz anderes als ein Mürbeteig. Von den

Glasuren her gefällt mir Zitrone und das Rote war Himbeere? Ja, Himbeere. Das

gefällt mir noch mit am besten, vor allem in der Kombination mit dem etwas

dunkleren Teig. Beim nächsten Mal nicht ganz so ein großes Programm aufrufen,

gerade wenn einem das Dekorieren nicht ganz so liegt. Dann halt lieber ein

bisschen weiter da runter gehen, damit das Aroma auch in den Vordergrund kommen

kann.

Vielen Dank. Vielen Dank.

Ja, die Kekskunst wurde verkostet und ihr wisst, was jetzt passiert. Ihr müsst

ein bisschen zittern, denn die Jury wird sich kurz zurückziehen zur Beratung. Und

danach erfahrt ihr dann, wer von euch Bäcker der Woche wird und die rote

Schürze bekommt und wer uns leider verlassen muss.

Nach drei ganz unterschiedlichen Aufgaben hat die Jury viel zu

besprechen. Ein Kandidat ist jetzt schon bestens gelaut.

Es lief sehr gut. Der Keks ist nicht zerbröselt. Also es ist echt Bombe

gelaufen.

Wirklich sicher kann sich bei uns heute keiner sein. Es gab bei jedem Kandidaten

Kritikpunkte.

Der Wunsch ist riesengroß, hier zu bleiben, zu backen. Ich will nicht nach

Hause, ich will einfach noch weiter backen.

So geht es mit Sicherheit allen Kandidaten. Doch Tatsache ist, einer von

ihnen hat heute zum letzten Mal um die Wette gebacken und muss gehen.

Liebe Kandidaten, ihr habt eine weitere Etappe auf dem Weg zum Finale hinter

euch gebracht.

Der Beste von euch wird am Ende den goldenen Cupcake erhalten, 10.000 Euro

und er wird auch noch ein eigenes Backbuch bekommen.

Liebe Jury, wie habt ihr entschieden?

In dieser Woche hatten wir verschiedene Aufgaben, die die nahezu gesamte

Bandbreite eures Könns gefordert haben.

Einer von euch hat uns geschmacklich als auch handwerklich von seinem Könn

überzeugt und lag in allen Prüfungen vor den anderen.

Unser Bäcker der Woche ist Benjamin.

Yes, I got it.

Ich habe es geschafft. Ich habe die rote Schürze.

Leider müssen wir uns natürlich auch von einem von euch verabschieden.

Janet, Andrea, eure Leistung in allen drei Aufgaben war nur Mittelmaß.

Ihr habt es nicht geschafft, sowohl handwerklich als auch geschmacklich

besondere Akzente zu setzen.

Deswegen war für uns beide das Zünglein an der Waage die technische Prüfung.

Und aus diesem Grund müssen wir uns leider von dir verabschieden.

Andrea.

Ja, ich bin mega traurig, aber so ist das Spiel.

Einer muss gehen und mir hat halt die technische Prüfung der Hals gebrochen.

Pech gehabt.

Ob Patisserie oder Pizza, sieben Kandidaten haben die Herausforderung

gemeistert und dürfen nächste Woche wiederkommen in unser schönes Backzelt.

Ich kann Ihnen jetzt schon versprechen, die Aufgaben werden noch

anspruchsvoller. Sie glauben das nicht? Wir werden Ihnen das beweisen. Und zwar

nächste Woche bei Das große Backen. Natürlich nur hier in Sat.1. Tschüss.

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