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Deutschlands größte Tortenshow geht in die nächste Runde.
Zehn ebenso geschmackssichere wie fingerfertige Kandidaten verfolgen
wieder ein Ziel.
Sie alle wollen Deutschlands bester Hobbybäcker 2018 werden.
Doch bis dahin ist es ein weiter Weg.
Nur wer in den nächsten acht Wochen die tollkühnsten Tortenträume wahr werden
lässt, hat hier Chancen auf den Sieg. In der wohl spektakulärsten Staffel aller
Zeiten von Das große Backen.
Untertitelung des
ZDF,
2020
Das malerische Brandenburg.
Hier öffnet zum ersten Mal Schloss Stülpe seine Pforten für die größte
Backshow der Welt.
Aufregung pur.
Ich freue mich schon mega drauf.
Ich bin bereit.
Ich kann kommen.
Wenn Torten aussehen wie Skulpturen und aus Backzutaten große Kunst entsteht,
wenn sich Hobbybäcker in kreative Rauschzustände backen, die Rezepte immer
verwegener werden und die Herausforderungen immer größer, dann
weiß man, es ist Wettkampfzeit.
Und hier sind sie, die zehn besten Hobbybäcker des Jahres 2018.
Ich bin jetzt super gespannt, das erste Mal das Zelt zu sehen. Wo steht alles?
Wie sieht alles aus?
Das große Backzelt. Wer es hierher geschafft hat, darf sich glücklich
schätzen.
Die Aufregung steigt, dabei zu sein und endlich mal loszulegen.
Ich freue mich, dass es endlich losgeht und dass wir das erste Mal zu hören auf
den Plätzen fertig backen.
Jetzt heißt es auf die Plätzchen, fertig, backt.
Fünf magische Worte, die den Puls der Hobbybäcker höher schlagen lassen.
Jetzt heißt es Höchstleistung bringen und große Backwerke kreieren.
Sieht jetzt schon lecker aus.
Das wird so ein Geschmackstest.
Gut, wenn das Ergebnis lautet, im Vorteil ist, wer cool bleibt.
Ich bin so aufgeregt, die Hand ist so warm.
Kopf und Nacken auf zum Backen.
Sieht aus wie der Schleim von Ghostbusters irgendwie.
Auch unter Wettkampfbedingungen kann Backen glücklich machen.
Wobei Süßes natürlich generell glücklich macht. Stimmt doch, oder?
Zucker ist ungesund.
Lecker.
Rühren, rühren, rühren, rühren, rühren.
Hauptsache, es macht Spaß.
Liebe, Leidenschaft, Magie. Das ist Backen.
Leider stimmt das nicht immer.
Warum schlägt sich die Sahne nicht?
Es ist immer für mich eine große Herausforderung, wieder was Neues
auszuprobieren. Es geht natürlich auch vieles schief, das ist ganz klar.
Scheiße.
Wie soll ich denn den da rüber kriegen?
Der ist heiß.
Scheiße, mein Backofen ist noch kalt.
Zuhause hat es immer funktioniert.
Die Jury ist hungrig. Oh mein Gott.
Nervenstärke ist das A und O.
Das ist nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe.
Okay, okay, okay, okay.
Weißperlen. Oh Gott.
Ruhig bleiben.
Das wird schon. Das wird schon.
Hallo, Barbara.
Hallo. Kann ich schon mal probieren?
Ja.
Oh, Barbara.
Das ist meine Freundin.
So sehr sich auch alle mühen, nur einer wird am Ende der strahlende Sieger sein.
Jeder möchte gewinnen, aber in erster Linie möchte ich mein Bestes geben. Und
wenn mein Bestes das ist, was gegenüber allen das Beste ist, dann ist das
natürlich am besten.
10.000 Euro winken dem Gewinner und ein eigenes Backbuch.
Ich hoffe!
dass ich ins Finale komme und ganz weit schaffe.
Nach acht Sendungen steht er fest.
Deutschlands bester Hobbybäcker.
Ich bin bereit.
Mich spornt das schon an, als Mann hier backen zu dürfen, weil man kann zeigen,
dass man besser als manche Frau backen kann.
Richtig gut, richtig gut.
Wir backen das!
Die Hobbybäcker haben sich auf das größte Backabenteuer ihres Lebens
vorbereitet. Jetzt geht's los.
Liebe Kandidaten, herzlich willkommen hier in unserem schönen Backzelt. Ihr
gehört zu den Top Ten, die hier im Zelt backen dürfen.
Dazu schon mal herzlichen Glückwunsch. Das zeigt euer Können. Das ist auch
vonnöten, denn wir haben zwei Profis hier, die euch natürlich genau auf die
Finger schauen werden.
Hier ist eure Jury.
Tortendekorateurin Nummer 1, Bettina Schliephake-Burchardt und der mehrfache
Patissier des Jahres, Christian Münz.
Ein Zelt voller Menschen, die genauso einen großen Backfimmel haben wie ich.
Ich fühle mich ja wohl.
Ich hoffe, euch geht es genauso und ihr zeigt uns, warum ihr die Besten der
Besten seid.
Eure Familien verzeihen euch auch mal einen leicht verbrannten Boden, eine
windschiefe Torte oder eine von Land Hügel Landschaft.
Wir beide machen das nicht.
Wir sind die zwei, die immer alles ganz perfekt haben wollen.
Wer sich zutraut, unter den Blicken zweier derart pingeliger Juroren seinem
Lieblingshobby nachzugehen, der hat in der Tat Mut.
Traut euch zu, mit Gewürzen und Aromen zu kombinieren. Geht vielleicht mal ein
Risiko ein.
Aber das Wichtigste ist, habt Spaß dabei.
In den nächsten acht Wochen wird hier um die Wette gebacken und nur drei von euch
werden es ins Finale schaffen.
Also es wird ein harter Kampf, aber es geht ja auch um einiges. Denn dem Sieger
winken nicht nur der Titel Deutschlands beste Hobbybäcker 2018,
sondern auch noch den goldenen Cupcake, 10.000 Euro und
ein eigenes Backbuch.
Die erste Aufgabe lautet mein Lieblingsrezept. Das heißt, ihr könnt
etwas backen, mit dem ihr vertraut seid.
Aber ihr solltet diese Aufgabe trotzdem ernst nehmen, denn unsere Jury schaut
schon genau hin. Betty und Christian, was erwartet ihr?
Zuerst einmal wollen wir euch ein bisschen besser kennenlernen durch euer
Gebäck. Ob der Klassiker Apfelkuchen oder Torten-Glamour-Fan, zeigt uns,
welche Art von Hobbybäcker ihr seid.
Ihr sollt uns wirklich zeigen, dass es euer Lieblingsrezept ist.
Und euch in der ersten Aufgabe ein bisschen Sicherheit holen. Seid
konzentriert und arbeitet handwerklich sauber. Denn ihr wisst, wir beide
schauen ganz genau hin. Ihr habt für eure erste Aufgabe zwei Stunden Zeit.
Und jetzt heißt es, das allererste Mal für euch. Auf die Plätzchen.
Fertig. Backt.
Jetzt gibt es kein Zurück mehr.
Der Wettkampf um den Titel Deutschlands bester Hobbybäcker 2018 hat begonnen.
Die Umgebung ist für die Kandidaten neu. Die Rezepte sind ihnen wohl vertraut.
Bei mir gibt es Paulines Himbeertraum. Das ist ein besonderer Kuchen für meinen
Mann. Der liebt Himbeeren über alles.
Mit Liebe geschlagen und dann ab in den Ofen. Und Benjamin?
Ich habe heute eine Donauweinshorze à la Benni vorbereitet.
Während Benjamin à la Benny backt, macht Barbara wahrscheinlich etwas à la
Barbara. Aber was?
Es wird eine Epbe-Strazzatella-Joghurt-Torte.
Und weiter geht die Reise quer durchs vollbesetzte Backzelt. Nächste Station,
Janet. Ich mache heute einen Rip-Cake mit einer Mascarpone-Frischkäse-Creme.
Es ist halt spannend, ob es hier funktioniert.
Zu Hause hat es immer funktioniert.
Nun zu Michael, der gerade den ersten von zwei Biskuitböden anrührt.
Ich mache heute eine Schokoladenschichttorte. Das ist aus dem
Rezeptbuch meiner Großmutter, meiner Oma.
Das idyllische Regensburg ist die Heimat des Mannes, der das Backen von seiner
Mutter und Großmutter gelernt hat.
Ich bin der Michael, ich bin 27 Jahre und komme aus Regensburg.
Beruflich bin ich Verwaltungsbeamter und arbeite bei der Stadt Regensburg.
Meine Familie bedeutet mir alles.
Ich bin ein absoluter Familienmensch und ich bin oft bei meinen Eltern zu Hause.
Jetzt gibt's die Torte.
Ich reise sehr gerne.
Mein Lieblingsreiseziel ist Lichtenstein.
Wobei ich auch ziemlich alleine in meinem Freundeskreis bin, ist der
Eurovision Song Contest.
Ich war schon beim Sieg von der Lena zum Beispiel 2010 in Oslo. Das war der
Jackpot. Schöner hätte ich es nicht haben können.
Das ist mit Leib und Seele voll dabei. Und wenn man viel aus dem Herzen macht,
dann gelingt es auch.
Der darf bloß nicht flattern. Das darf er nicht. Der braucht dann meine
Nervenstärke.
Michaels klassische Schichttorte à la Großmama kommt ganz ohne Füllung aus.
Unter der verzierten Zuckerdecke steckt rumgetränkter Biskuit im
Marmeladenmantel.
Eine Sache steht mal fest. In der Schweiz backt man mit mehr Hüftschwung.
Aber was eigentlich?
Heute mache ich eine Tarte au Citron Meringue, etwas typisches Französisch
und ich freue mich sehr drauf.
Julien schichtet auf die Zitronencreme seiner Tarte eine Zitronenmus.
Das abgeflammte Baiser bekommt eine dezente Jasminote und den Rand schmückt
ein Dekor aus Schokolade.
Es folgt Susannes Dulce de Leche Geschichte.
Wir waren früher immer in Andalusien im Urlaub und wir Kinder durften eben immer
diese Dulce de leche Creme essen.
Und weil ich ja schon lange in München wohne, habe ich das Ganze eben jetzt mit
einem Rauchbier kombiniert, um auch ein bisschen die Süße wegzunehmen.
Etwas rein südländisches backt Lucille.
Mein Lieblingsrezept ist eigentlich das Lieblingsrezept meines Vaters. Cassata
Siciliana, das ist ein typisches Gebäck aus Sizilien. Da kommt mein Papa her.
In Lusilskasata verbinden sich ein Rum-Zitronen-Biskuit, Ricotta und
Marzipan zu einem vollmundigen Zusammenspiel.
Stilecht garniert wird das Gebäck mit kandierten Früchten.
Vorsichtige Prognose, das wird alles richtig lecker.
Es dauert nicht mehr lange und die ersten Teige können in den Ofen.
Begleitet von beschwörenden Worten. Täuscht mich nicht, täuscht mich nicht.
Also bisher läuft's ganz gut.
Nicht vergessen, die Kandidaten backen heute zum ersten Mal im Zelt. Ein wenig
Unterstützung kann da nicht schaden.
Daumen drücken, bitte.
Wie groß?
Über 1,92.
Okay, hast gewonnen.
Nicht mehr die Größte hier im Zelt.
Patrick startet mit seinem Erdbeertraum in den Wettkampf. In drei üppigen
Schichten kombiniert er Vanillebiskuit, weiße Schoko, Frischkäse, Buttercreme
und ein Erdbeerlimetten-Minzpüree.
So, kurzer Geschmackstest, ob das was kann.
Ja, kann was.
Wer diese junge Dame bei ihrer eigentlichen Arbeit erleben will, der
muss einen Abstecher ins Ruhrgebiet machen.
Ich bin Jasmin, bin 27 Jahre alt und komme aus Essen.
Beruflich bin ich Friseurin und Bloggerin.
Ich bin ein lauter Typ.
Also im Salon sagen sie mir auch immer, Jasmin, sei mal leiser, du bist die
lauteste von allen.
Ansonsten bin ich vielleicht ein bisschen quirlig.
Das Bloggen habe ich für mich entdeckt, als ich mal ein bisschen mehr gewogen
habe und dann gemerkt habe, okay Jasmin, du musst deine Rezepte ein bisschen
abwandeln. Und dann habe ich mir gedacht, hey Jasmin, mach doch mal einen
Blog da draus. Dann ist das Ganze groß geworden. Unter mich erreichen täglich
ungefähr 28.000 Leute.
Jetzt mache ich das halt auch nebenberuflich.
Es ist einfach pure Entspannung für sie, aber grundsätzlich geht sie halt beim
Backen und beim Kochen echt einfach auf.
Ich würde meinen Backstil vielleicht verrückt beschreiben.
Inspiriert von orientalischen Einflüssen.
Lecker, vielleicht.
In Jasmins Torte trifft ein saftiger Schokobiskuit auf leichte Matcha-Minz
-Buttercreme und Erdbeerpüree. Der besondere Clou, das Topping aus allen
Zutaten.
Boah, das liebe ich mir ewig.
Der ist ziemlich hart und klumpig.
Das dauert jetzt gerade ewig, den zu sieben. Du musst 200 Gramm durchsieben.
Wie viel? 200. Ich auch. Sollen wir die Uhr stellen, wer schneller ist? Ja, wer
schneller ist, genau. Zack, zack, zack.
Aua.
Kannst du nur noch um Stunden handeln.
Ich schaff's gleich.
Wir haben zwar jetzt ein Wettrennen gemacht. Ich schaff's gleich. Ich muss
ja zwischendurch mal in den Kuchen schauen, das zählt ja gar nicht.
Yes. Ein bisschen Ruhe da vorne.
Ich weiß nicht, ob du es gemerkt hast, aber du bist schon ein bisschen laut und
das stört jetzt hier irgendwie ein bisschen.
Das stört hier ein bisschen.
Der Handschuh ist ein bisschen zu groß für mich. Ich jag da.
Wenn die Taige aus den Öfen kommen, schlägt zum ersten Mal die Stunde der
Wahrheit. Der ist super hoch ehren. Also mein liebevolles Rühren hat geholfen.
Also ich bin begeistert.
Vielleicht ist es die Konkurrenz ja auch.
Uh, ja, die sind ordentlich fett geworden.
Zum Thema Teig könnte bestimmt auch Michael etwas sagen.
Also, er muss jetzt einfach raus.
Aber ich bin ganz zufrieden. Und jetzt bitte noch eine kurze Teigbeurteilung
von, sagen wir, Susanne.
Die sind, glaube ich, ganz gut. Wenn ich sie jetzt aus der Form kriege, dann bin
ich glücklich.
Keine Tarte wie jede andere entsteht hier.
Das Besondere an dieser Tarte au Citron ist, dass es gibt einmal eine
Zitronencreme und dann obendrauf eine Zitronenmus.
Ganz schön gewagt, Julia.
Ganz schön grün, Lucille.
Das ist jetzt Marzipan mit Pistaziencreme. Das werden so Rauten
sein, die ich an der Kante der typischen Cassata-Form dann legen werde.
Gesagt, getan.
Und was macht der sanfte Riese gerade?
Ich gebe jetzt meine geschmolzene weiße Schokolade zum aufgeschlagenen
Frischkäse dazu.
Denn das wird meine weiße Schokolade Buttercreme.
Liebe Hobbybäcker, es ist Halbzeit.
Ihr habt jetzt noch genau eine Stunde.
Durchbleiben. Eine Stunde ist voll viel. Alles gut.
Es gab schon Hobbybäcker, die auf eine Zeitansage deutlich panischer reagiert
haben. Die Kandidaten des Jahres 2018 arbeiten einfach weiter.
Mhh, was hat Susanne denn da?
Das ist diese spanische Dulce de Leche Creme. Also das ist eigentlich
karamellisierte Kondensmilch. Es ist sehr süß, aber natürlich in Kombination
mit Quark und mit Mascarpone ganz lecker.
Schon erstaunlich weit ist Andrea mit ihrem Himbeertraum, um nicht zu sagen
beinahe fertig.
An einer Neuinterpretation der guten alten Donauwelle arbeitet derweil
Benjamin. Und, ist noch viel zu tun? Sag doch mal.
Ich habe jetzt einen Teig in kleine Würfel geschnitten, den tränke ich jetzt
mit Rum. Dann hebe ich die ganzen Zutaten und so.
Dann ab damit in die Springform, kühlen, Guss drauf, fertig.
Erdbeeren kann man pürieren.
Man kann aber auch einen Erdbeerspiegel daraus machen.
Ich mache jetzt die Mousse de Citron und tue den Eiweiß mit der
Masse mischen.
Liebe Hobbybäcker, ihr habt nicht mehr viel Zeit für eure Lieblingskuchen. Ihr
habt jetzt noch genau 30 Minuten.
Oh mein Gott.
Jetzt aber schnell, ne? Jetzt aber schnell, ja.
Okay, Zeitansage Nummer zwei wird nicht mehr ganz so stoisch aufgenommen.
Jetzt gerade ist es ein bisschen stressig. Jetzt gerade ist halt die Zeit
ein bisschen knapp. Also mein Tort muss halt stabil stehen.
Benjamin vermengt nun die Puddingcreme mit den Kirschen und dem
kleingeschnittenen Biskuit, den er zuvor mit Rum getränkt hat.
Was Tatvirtuose Julien gerade so treibt, erklärt er selbst.
Ich habe jetzt gerade als spezielle Zutaten Jasminöl getan.
Und man muss wirklich nur ein Tropfen getan, weil das ist extrem stark im
Geschmack. Als nächstes hätten wir dann gerne einen Live-Kommentar von Susanne.
Ich karamellisiere gerade meine Nüsse.
Am Ende kommt ein bisschen mehr Salz dazu, damit es eben auch ein bisschen
salzig schmeckt.
Wenn es im Backzelt um Schnelligkeit ginge, hätte Andrea gerade gewonnen.
Eigentlich bin ich schon fertig.
Also für mich Daumen nach oben.
Wenn sie Schmack nicht noch überzeugt, dann bin ich froh. Aber ich habe ein
gutes Gefühl.
Bloß nichts verkommen lassen will Jasmin.
Aus den Resten, die packe ich jetzt bewusst auch in die Schüssel. Und daraus
mache ich kleine Bällchen, die noch on top quasi oben drauf kommen.
Schaut gut aus.
Das ist genauso, wie ich es gerne hätte.
Völlig überraschend zur Ruhe setzt sich Barbara.
Ich bin noch nicht ganz fertig, aber mein Kuchen muss noch ein bisschen im
Gefrierfach bleiben.
Damit die Creme schön fest wird und dann kann ich dekorieren.
Schon beachtlich, wie schnell und dynamisch dagegen doch die Schweizer
Jugend wirkt.
Wer jetzt noch arbeitet, schichtet. Zum Einsatz kommen Erdbeerpüree, gesunde
Granatapfelkerne, Leckere Matcha-Minz-Schoko-Buttercreme und,
wenn's sein muss, wohlgesetzte Worte.
Scheiße.
Soll ich dir irgendwas helfen? Soll ich dir die Schokolade schon schmelzen?
Nein, ich mach das.
Chaka, ole.
Na, wenn sie meint. Chaka, ole.
Der gute Patrick bekommt seine weiße Schoko-Buttercreme ja auch allein auf
dem Boden.
Andere Kandidaten wissen Andreas' Hilfe hingegen sehr wohl zu schätzen.
Michael zum Beispiel.
Vielen Dank.
Alles gut.
Soll ich dir noch was durchsieben?
Ja, dann mach einfach mal prophylaktisch ein bisschen was.
Wir sind intim, oder?
Wir sind sowas von intim.
Aha. Und sonst so? Das ist meine Ricotta-Creme.
Die kommt da jetzt oben drauf.
Eigentlich befinden wir uns jetzt in den letzten Zügen.
Nur, wie gesagt, die muss ja auch ein bisschen kühlen.
Ja. Kühlen ist extrem wichtig, damit die Wunderwerke nachher auch standfest sind.
Dafür, dass das hier ihre Backzelt-Premiere ist, wirken die
Kandidaten sehr ruhig, geradezu gelassen. Kann sich aber noch ändern.
Jetzt wird der Start-Ziel-Sprint.
Ihr Lieben, ihr habt jetzt genau noch 10 Minuten.
Das ist schon knapp die Zeit.
Die Jury ist hungrig.
Jetzt geht's rund hier.
Gott, ich dreh durch.
Arm, Arm, Arm, Arm, Arm. Oh mein Gott.
Schock.
Keine Frage, Schocker. Der Druck nimmt zu.
Umso wichtiger ist es, konzentriert zu bleiben und Schritt für Schritt seinen
Plan umzusetzen.
Es kommt dann noch Schokolade drüber und dann wird er dekoriert und dann bin ich
fertig und ist er fertig.
Und wenn man sieht, dass etwas klappt, dann darf man sich auch mal freuen.
Es gibt aber auch Kandidaten, bei denen klappt es nicht so.
Oh, das sieht nicht so gut aus.
Auch bei Janet hält sich die Zufriedenheit in Grenzen. Und das liegt
definitiv an der Deko.
Der Drip ist nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe.
Aber weißt du was, ich mach das jetzt hier.
Bei Susanne geht's nicht nur um die Deko, sondern um alles.
Ich hoffe jetzt, dass sich das Ganze stabilisiert.
Sonst wird es leider nur einen Haufen.
Liebe Hobbybäcker, die letzten Handgriffe sollten sitzen. Es ist nicht
mehr viel Zeit. Ihr habt jetzt noch genau zwei Minuten.
Euer Ernst, euer Ernst.
Als ob er im Backzelt gescherzt würde.
Während Susanne versucht, aus ihrer Torte noch irgendwie das Beste zu
machen, übt sich Barbara in Selbstkritik.
Ja, sie hätte ein bisschen fester sein können.
Offenbar problemlos verteilt Benjamin flüssige Schokolade, während Julien
seine Tarte anbräunt. Man schaue sich dieses Royal Icing an, diese
Schokoraspeln und dann auch noch diese Erdbeeren.
Ja genau, das habe ich nämlich befürchtet.
Die rutschen jetzt alle ab.
Die letzten Sekunden brechen an, ihr solltet also fertig werden.
10, 9, 8,
7, 6, 5,
4, 3,
2,
Die letzte Sekunde nutze ich. Und Schluss. Hände vom Gebäck.
Meine Güte.
Halleluja.
Erschafft.
Bei der ersten Aufgabe lernt man, dass es definitiv nicht so läuft, wie es
geplant war und auch nicht wie zu Hause.
Ich bin nicht ganz zufrieden. weil dann würde es anders aussehen. Aber ich
denke, schmecken tut es auf alle Fälle.
So wie es jetzt dasteht, ist es sehr gut geworden. Also ich muss mich da ein
bisschen selber loben.
Habe ich gut gemacht.
Das war die allererste Aufgabe bei das große Backen 2018.
Und ich muss sagen, ihr habt euch tapfer geschlagen. Die Torten sehen fantastisch
aus. Und für alle zu Hause, die auch gerne mal diese Torten nachbacken
möchten, die Rezepte findet man natürlich wie immer im Netz.
Einfach mal auf dasgroßebacken.de klicken und für Kuchennachschub ist
gesorgt. Und unsere Jury wartet jetzt natürlich auf die Verkostung. Und wir
legen auch los und zwar bei Susanne.
Wenn ich mir die Torte angucke, sie hat so einen leichten Drall zu einer Seite
hin. War sicherlich nicht geplant.
Wenn es ein bisschen flacher gewesen wäre, dann wäre es wahrscheinlich nicht
die Schieflage gewesen.
Ja.
Man sieht, dass du gut gedrängt hast. Sieht extrem saftig aus.
Das, was vielleicht von außen ein bisschen schief gegangen ist, ist dir
geschmacklich wunderbar gelungen.
Du hast die Granatapfelkerne, das war so das erste, wo ich drauf gebissen habe.
Du hast auch die Walnüsse leicht karamellisiert, man kann es oben drauf
erkennen. Dadurch wirken sie halt noch ein bisschen knuspriger, was ich
persönlich immer sehr, sehr gut finde.
Was ich interessant finde, ist halt einfach dieser Rauchgeschmack. Von daher
ist es eine Kombination, die mir super taugt und lecker schmeckt.
Danke. Dafür habe ich immer noch viel Frucht da drin, auch wenn du mit der
Dulce de Leche ja auch eine Creme hast, die wirklich massiv ist. Aber da hast du
die Kombination genau getroffen, dass es beides da ist, aber nicht das andere
erschlägt.
Danke. Vielen Dank.
Es hat geschmeckt.
Ich habe eine Donauwelle neu interpretiert. Ich habe das Ganze
natürlich etwas abgewandelt. Ich habe eine Art Cremmasse hergestellt aus Teig
und der Füllung und das Ganze auch geschichtet.
Davon sieht man von außen jetzt nichts, weil du außen logischerweise erstmal
diesen Schokoladenguss hast, der für mich einen schönen Glanz hat. Man sieht
auch, dass du ihn schön hier gekämmt hast. An den Rändern, das könnte noch
ein bisschen gleichmäßiger werden. Kleine Röschen, da vielleicht darauf
achten, dass die Blätter noch so ein bisschen feiner werden.
Der Guss ist dir perfekt gelungen. Von außen alles richtig. Sehr, sehr
schlicht. Ich hoffe nicht von innen.
Das Ganze sieht natürlich spektakulär aus. Muss ich sagen, habe ich in der
Form noch nie gesehen. Gefällt mir sehr, sehr gut.
Es ist super lecker, es ist mega cremig, aber du brauchst halt natürlich auch die
Fruchtkomponente und die kommt. Wenn du dieses Stück von oben nach unten isst,
hast du unten diesen Kirschkick.
Wunderbar.
Definitiv vom Geschmack her der Klassiker, den man kennt, von der Optik
schön umgesetzt.
Vielen Dank.
Danke auch.
Wenn ich mir die so angucke.
sieht man wirklich, dass es fast überall exakt gleich hoch geschichtet ist.
Spricht auch für den Biskuit, dass der auch gut gebacken worden ist. Hier am
Rand sieht man mal so kleine Röselchen.
Hier bei dem einen oder anderen mal ein bisschen mit dem Messer dran hängen
geblieben. Aber ich finde auf jeden Fall mal eine andere Variante, von außen das
gar nicht einzuschlagen, ist mal was anderes.
Der Anschnitt ist immer so spannend.
Ja.
Da kann man sofort sehen, dass du wirklich gleichmäßig geschichtet hast.
Du hast ganz leicht die Minztöne. Du hast dieses wunderbar Fruchtige der
Erdbeere. Dadurch kommt auch die Säure, die du definitiv brauchst, weil der
Biscuit natürlich sehr, sehr luftig ist, sehr porig ist. Die weiße Schokolade
wird von den Erdbeeren super umwandelt und somit hast du für mich einen runden
Geschmack, der nach Schokolade und Minze schmeckt.
Schöne Kombination. Danke.
Danke.
Du hast sehr viel Füllung verwendet.
Die Gefahr ist natürlich, wenn ich sie nicht lange genug kühlen kann, die
Torte, dann passiert mich das, was man hier so sieht, dass sie so leicht
Schlagseite bekommt.
Man sieht gut die Schichten, auch die frischen Früchte geben dann halt auch so
ein bisschen Instabilität. Und somit ist da die Gefahr, dass es da mir
auseinanderrutscht.
Die Kombination vom Geschmack her ist super. Du hast die Früchte dabei. Die
Säure brauchst du definitiv. Die Früchte, die cremen wunderbar. Beim
nächsten Mal nur vielleicht ein ganz klein wenig von der Schokoladengarnasch
mit einbauen.
Dankeschön. Und du hast dich auch für den richtigen Biskuit entschieden.
Schön, aber trotzdem saftig. Also da genau aufs richtige Rezept gesetzt.
Dankeschön. Vielen Dank.
Die Farbe vom Biskuit ist super.
Goldgelb muss er sein obendrauf mit dem ganz leichten Schnee noch obendrauf,
dass das halt ganz leicht weiß wird.
Superschön gewählt. Also spricht mich persönlich von der Optik her schon an.
Der Boden auch schön durchgebacken. Also da ist auch nichts Klitschiges in der
Mitte. Also das ist alles auf den Punkt.
Es ist geschmacklich natürlich super rund. Du hast den Schmand dabei, die
Säure ist dabei, durch die Himbeeren, die ganz, ganz wichtig ist. Du hast
diesen super luftigen Biskuit. Man hat es von außen erkennen können und jetzt
kann ich von innen bestätigen, geschmacklich sehr solide, aber
wunderbar herausgearbeitet.
Dankeschön. Auch die Kombination mit den Schokoraspeln, die ist, finde ich,
wichtig, simpel, aber sehr lecker.
Vielen Dank.
Danke.
Ist nicht so fest geworden, wie ich mir das vorgestellt habe.
Was man auch an dieser Torte erkennt, ist, dass sie oben halt auch nicht
gerade ist. Und wenn ich jetzt ein Püree oben raufgieße, dann bleibt das ja nicht
oben und fängt dann an runterzulaufen.
Der Anschnitt sieht sehr lecker aus.
Ist es denn bewusst, dass der Biscuit oben wesentlich dicker geschnitten ist
als der untere?
Nein, beim Backen hat der schon so ein bisschen die Kuppel gekriegt.
Es ist natürlich eine Bank. Du hast diese Frische dabei, die die Erdbeeren
mitbringen. Du hast die Schokolade dabei. Das Einzige, was ich definitiv
gemacht hätte, den Biskuit oben abgeschnitten, weil die Füllung einfach
ein bisschen mehr hätte sein können.
Sonst einfach den Boden oben teilen und zwei Schichten reinbasteln, damit auch
ein bisschen mehr Stabilität reinkommt.
Okay. Vielen Dank. Vielen Dank.
Also ich habe Ihnen eine Zitronencreme.
gebacken und dann kommt drauf eine Zitronenmus und drüber ist eine Meringue
parfümiert mit Jasmin.
Und das klingt schon so gut bei ihm.
Der Rand hätte vielleicht so ein ganz klein bisschen mehr mit dem Messer
wirklich gerade geschnitten werden können.
Die Meringue steht wie eine Eins. Das ist auch nicht immer ganz einfach.
Dieser Flem-Charakter, den du obendrauf hast, für mich perfekt gewählt. Also
optisch muss ich sagen, spricht es mich sehr an.
Was jetzt beim Anschneiden auffällt, ist, dass dir die Füllung halt auch
gestockt ist, dass sie fest geworden ist.
Sonst ist natürlich immer so die Gefahr, dass es dann plötzlich anfängt
auseinanderzulaufen. Und man kann, glaube ich, diese beiden Schichten ganz
gut sehen, wo die unterschiedlichen Füllungen auch drin sind.
Es ist tatsächlich eine Tarte au Citron, so wie ich sie kenne, so wie ich sie
auch bei mir in der Patisserie machen würde. Die Jasminote kommt zusammen, es
ist sensationell. Für mich eine perfekte Tarte au Citron. Die Zitrone ist auch
nicht zu sauer, auch da hast du es gut abgeschmeckt. Sehr spannende
Kombination. Vielen Dank. Vielen Dank. Danke.
Ich habe euch einen Double Chocolate Cake mitgebracht mit einer Minzcreme
-Füllung, die ich mit Matcha veredelt habe und ein Erdbeerpüree, womit ich das
Ganze dann auch geschichtet habe.
Also von außen passt es auf jeden Fall farblich wunderbar.
Ja, der Anschnitt ist schön gleichmäßig.
Es hätte ein Tick mehr Creme drin sein können. Die Böden sind sehr dominant.
Die Schokolade ist definitiv da. Und was ganz klar im Vordergrund steht, ist die
Minze. Du hast sogar, weil es halt so viel Minze schon ist, was ganz leicht
scharf ist. Dieses mentholige, was halt diese Frische mit sich bringt. Beim
nächsten Mal bitte mehr Erdbeere. Die sucht man wirklich und ich finde, man
braucht sie.
Vielen Dank. Vielen Dank auch.
Mein Lieblingsrezept. Das ist aus dem Original-Bagbuch meiner Großmutter. Eine
Schokoladen-Schichthorte. Innen haben wir einen Biskuitboden mit Vanille und
dann einen Kakao-Biskuitboden, der getränkt ist mit einem Rum-Zuckersirup.
Und eben, dass der Name Schokolade auf dem Programm ist, kommt außen die
Schokolade auf und innen die Schicht. Also Schokoladen-Schichthorte.
Ich finde die Dekoration...
Total schön. Auch da muss man sagen, die Kuvertüre hat einen schönen Glanz. Ich
finde es sehr mutig, dass du ganz auf Füllung verzichtet hast.
Von daher bin ich gespannt, wie gut du getränkt hast und vor allen Dingen, wie
sehr du die Rumtränke intensiviert hast.
Er duftet nach Rum.
Definitiv.
Es ist saftig.
Du hast diesen Rum.
Der ist definitiv auch da. Man schmeckt ihn auch. Das Johannisbeer-Gelee tut das
Übrige dabei. Du brauchst die leicht fruchtige Komponente. Die ist definitiv
mit da drin. Für mich geschmacklich sensationell, ohne dass man eine Füllung
dafür bräuchte.
Ich würde es mal so Richtung Teekuchen einordnen. Ja.
Vielen Dank.
Optisch finde ich, sieht sie sehr edel aus. Diese ganzen Farben passen sehr gut
zusammen.
Es läuft nichts auseinander. Es bleibt wirklich da, wo es sein soll. Und ich
habe hier schön dünn diese Biskuitböden.
Es schmeckt.
Definitiv. Der Ricotta ist schön. Man muss ihn rühren und muss die Sachen mit
unterheben, wie in dem Fall die Schokolade. Ist sie hier wunderbar
gelungen. Er ist super cremig. Der Biskuit ist auf den Punkt gebacken. Das
heißt, er ist schön saftig.
Was ich vielleicht beim nächsten Mal ein bisschen intensivieren würde, wäre
dieses Zitronen-Rum-Aroma.
Das ist ein schönes Zusammenspiel zwischen süß, zwischen frisch und
optisch.
Ich mag die Torte.
Vielen Dank. Vielen Dank. Ich danke euch. Danke.
Natürlich, wenn Christian gesagt hat, das ist eine perfekte Tarte au Citron,
da muss ich sagen, ich habe eigentlich Gänsehaut bekommen.
Für mich war die Bewertung besser, als ich erwartet habe. Deshalb war ich vom
Urteil der Jury eigentlich positiv überrascht.
Von welchem Kandidaten ich ein bisschen mehr erwarte, ist Jasmin.
Geschmacklich hat sie den Punkt nicht erwischt, die Kurve nicht bekommen. Und
somit erwarte ich natürlich in den nächsten Aufgaben, dass sie diese Kurve
wieder nimmt und mich damit geschmacklich auch mitnimmt.
Und schon ist es Zeit für die technische Prüfung.
Nicht jeder mag sie, doch jeder muss sie absolvieren. Und das in jeder Sendung.
Die technische Prüfung ist eine Aufgabe, bei der wir euch sehr viel Arbeit
abnehmen. Ihr braucht euch kein Rezept ausdenken, sondern wir geben euch ein
Rezept vor. Was ihr allerdings backen sollt, verraten euch vielleicht schon
mal die Zutaten, die vor euch stehen.
Deckt sie bitte jetzt auf.
Guck mal, ich trau mich gar nicht.
Was ist das?
Das wären Donuts.
Ich hab schon ein bisschen Angst.
Also sieht auf jeden Fall nach einem Teig aus.
Was sollt ihr wirklich daraus backen? Dreht das Rezept jetzt um.
Spritzkuchen.
Oh mein Gott.
Wie soll das aussehen, Patrick?
Ich habe keinen Plan.
Schande. 60 Minuten ist knackig.
Spritzkuchen backen klingt jetzt nicht nach der großen Herausforderung, aber
unterschätzen das nicht.
Gerade bei der Zubereitung gibt es doch den ein oder anderen Stolperstein. Der
Brandteig muss hergestellt werden, was sicher nicht ohne ist.
Das Auftrossieren des Teiges will gelernt sein.
Und natürlich achten wir beide darauf, dass die Glasur die richtige Konsistenz
hat. Vor allem müsst ihr uns gleich drei Spritzkuchen präsentieren, die alle
exakt gleich groß sind.
Bombe aussehen sollen sie und sie sollen natürlich auch lecker schmecken. Ihr
habt für diese Aufgabe eine Stunde Zeit.
Die Jury wird während der Zubereitung natürlich nicht im Zelt anwesend sein,
sondern später eure Spritzkuchen blind verkosten. Ihr dürft also ein kleines
Päuschen machen.
Und wir sind jetzt unter uns.
Ich wünsche euch ganz, ganz viel Glück. Auf die Plätzchen.
Fertig. Backt.
Als erstes gilt es für den Brandteig Wasser, Butter, Salz, Zucker und
Vanillezucker in einem Topf zu erhitzen. Man kann das als meditative Übung
betrachten.
Ich rühre langsam und liebevoll wieder meine Zutaten.
Das Schöne an der technischen Prüfung ist auch, dass man etwas Schriftliches
an die Hand bekommt.
Lesezeit. Ich halte mich aufs Gramm genau ans Rezept. Ich meine, das sagt
die Jury ja nicht umsonst. So haltet euch genau ans Rezept. Also ich will da
natürlich keine Ausnahmen machen. Von daher bleibe ich da voll dabei. Sonst
glaube ich wird das hier nichts mit meinen Spritzkuchen.
Genau. Im Vorteil ist, wer genau dosiert. Nur so entsteht ein perfekter
Brandteig. Und der wird doch perfekt, oder Benjamin?
Ich habe Brandteig zwar nicht so oft gemacht, aber woher ich es gemacht habe,
ist es ganz gut gelungen eigentlich.
Also hoffe ich mal, dass es heute auch gelingt.
Die erste technische Prüfung für unsere Kandidaten lautet jetzt Spritzkuchen.
Das heißt, sie müssen einen Brandteig herstellen, der in Fett ausgebacken
wird.
Unsere Kandidaten sollen den Brandteig nachher auf Backpapier auftrassieren.
Dann kommt das Ganze in heißes Fett, wird ausfrittiert, bis du außen eine
goldgelbe Farbe hast und ganz zum Schluss wird es verziert mit einem
Zuckerguss.
Wichtig ist natürlich jetzt die richtige Konsistenz zu treffen. Das sollte halt
so sein.
dass ich durch die Glasur noch durchgucken kann, aber dass es auch
nicht so dünn ist, dass man die Glasur eigentlich gar nicht mehr sieht.
Im Backzelt ist man noch mit der Teigherstellung beschäftigt.
Aktuell heißt es, immer rein mit dem Mehl.
Und jetzt rühren, rühren, rühren, rühren, rühren, rühren.
Und so schnell wie möglich.
Beim Abbrennen des Teiges muss am Boden des Topfes eine dünne Mehlschicht
entstehen, als Zeichen dafür, dass der Teig fester wird.
Also riecht es schon mal so ganz gut.
Wartest du, bis eine Mehlschicht auf dem Boden ist? Ja.
Die ist schon ein bisschen da.
Ja, bei mir auch.
Ja, ich glaube, ich wache noch ein paar Sekunden und dann reicht das.
Auch bei Patrick hat es mit der Mehlschicht geklappt. Ob sein Teig
ausreichend abgebrannt war, wird sich dann später herausstellen.
Sobald er handform ist, gebe ich dann nach und nach die Eier dazu.
Ja. Genau so steht es im Rezept. Und genau so wird es dann auch gemacht.
Und zwar von allen Kandidaten. Michael inklusive.
Ja, es läuft soweit nach Plan.
Jetzt tue ich ein bisschen auf Handwärme runter und dann schauen wir mal, wie das
läuft.
Krümel sind übrigens nicht erwünscht.
Glatt soll der Teig sein.
Dann kommen auch schon die Eier dazu und die Kandidaten dürfen aufs Backpapier
Kreise mit 7,5 cm Durchmesser zeichnen.
Wie sie das machen, bleibt ihnen überlassen.
Hast du das einfach nach Gefühl gemalt? Ja, ja, ja.
Was denn sonst, Jasmin?
Na, wir werden sehen, ob es klappt.
Ist der Teig fertig, kommt er in den Spritzbeutel.
Von der Konsistenz her bin ich eigentlich ganz zufrieden. Ist nicht zu
fest, ist nicht zu flüssig, lässt sich gut spritzen. Also, gefällt mir.
Michael erinnert das alles ein wenig an zu Hause.
Mein Vater ist ein Metzger von Beruf und das erinnert mich ein bisschen an das
Würsteherstellen von zu Hause.
Da kommt das Fleisch, das brät in den Darm und so ähnlich kommen wir jetzt
auch gerade vor.
Damit der Spritzkuchen die richtige Höhe erreicht, müssen zwei Ringe übereinander
aufgespritzt werden.
Schwierig ist bei den Spritzkuchen, dass die Form zum einen steht und dass es
genau 7,5 Zentimeter sind.
Die Hobbybäcker messen sicherheitshalber mit einem Lineal nach.
Bei Patricks Teigherstellung scheint es nicht ganz so korrekt zugegangen zu
sein. Patrick, woran hat's gelegen?
Da der Teig halt noch so ein bisschen flüssig war, ist er halt ineinander
verlaufen und ergibt halt hier eine schöne Form.
Eine schöne Form wäre bei der Verkostung allerdings recht hilfreich.
Entsprechend sorgfältig gehen die Kandidaten vor.
Liebe Hobbybäcker!
Es ist Halbzeit. Ihr habt jetzt noch 30 Minuten.
Danke. Oh mein Gott.
30 Minuten, Obi. Ja, ist klar.
185 Grad warm muss das Öl sein, damit beim Ausbacken des Teiges alles richtig
läuft.
Okay, ciao Baby.
Also ich glaube, das Schlimmste wäre jetzt, wenn ich es nicht richtig
durchbacken würde. Oder dass es sich so viel mit Fett vollsaugt, dass es dann
bloß noch schmeckt.
Ist das ein bisschen knifflig.
Die Kringel müssen von jeder Seite drei Minuten ausbacken.
Wenn sie goldgelb sind, hat man alles richtig gemacht.
Wenn nicht, dann nicht.
Mein Fett ist zu heiss geworden.
Dadurch wird das zu dunkel. Und das muss jetzt runterkühlen.
Das dauert ewig.
Mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks scheint Julien zu arbeiten.
Läuft denn wirklich alles so gut?
Ich bin eher zufrieden, muss ich sagen. Eine habe ich gekriegt mit 7,5 cm.
Also eigentlich von Größe her Aufgabe erfüllt.
Schau mal das.
7,5.
7,5.
Geht lieber weg, ne? Ich kann für nichts hier garantieren an meinem Tisch.
Boah, das sind ja Mutanten.
Das Klingeln signalisiert, drei Minuten sind vorbei. Es erfolgt das
Wendemanöver. Recht skeptisch schaut Benjamin drein.
Ich bin jetzt nicht ganz so zufrieden. Der ist mir so eingeschrumpelt, die
anderen sind mir irgendwie aufgerissen. Ich glaube, ich kämpfe mit der
Temperatur der Fritteuse.
Liebe Spritzkuchenbäcker, ihr habt jetzt noch genau 10 Minuten. Noch 10 Minuten.
Okay, okay, okay.
Jetzt wird nicht mehr gesprochen, jetzt wird nur noch gebacken.
Für tolle Verzweiflungsgesten ist allerdings noch Zeit.
Für Unterhaltungen mit Kringeln auch.
So, Baby.
Bitte sei was, bitte wert was, bitte schmeck was.
Naja.
Wirklich richtig große Probleme hat der richtig große Patrick.
Die sind zwar schön aufgegangen, aber als ich denen das Küchenpapier gelegt
habe, sind sie über den Tamm gefallen.
Das lässt sich nicht bestreiten.
Nun zu Janets Kringel.
Sind die denn gut geworden?
Ich bin sehr skeptisch, weil ich weiß gar nicht genau, wie die aussehen
sollen. Und ich weiß nicht, ob die zu dunkel sind oder zu hell. Ich habe alle
Farben dabei.
Es gibt da einen Hobbybäcker, der hat solche Selbstzweifel nicht.
Der wird ja noch schöner als die ersten. Der muss auf jeden Fall mit drauf, weil
der ist jetzt super.
Hallo Barbara.
Hallo. Wann machst du die Qualitätskontrolle?
Möchtest du schon mal Qualitätskontrolle machen? Na ja, wir können ihn ja
aufschneiden.
Oh, Barbara.
Das ist meine Freundin.
Nächster Schritt auf dem Weg zum perfekten Spritzkuchen. Die Herstellung
der Glasur. Erst wird Puderzucker gesiebt und dann mit heißem Wasser glatt
gerührt. Wer dabei keine groben Fehler macht, freut sich am Ende über eine
feine, geschmeidige Konsistenz.
Die Glasur sollte im besten Fall nicht zu flüssig sein und sie sollte auch
nicht zu dick sein, sonst wird es schwierig, sie zu streichen.
Liebe Hobbybäcker, die letzten Handgriffe sollten sitzen, denn es sind
jetzt nur noch zwei Minuten.
Scheiße, echt jetzt.
Puh, scheiße ey.
Ob beherztes Eintauchen, künstlerisch wertvolles Pinseln oder vorsichtiges
Löffeln, jeder glasiert auf seine Weise.
Nur Patrick noch nicht.
Ich bin gerade jetzt schon langsam unter Stress, weil ich bis jetzt bloß drei
habe.
Und ja, wenn keiner mehr fertig wird, dann muss ich die drei dann nehmen, egal
wie sie aussehen.
Die technische Prüfung ist gleich vorbei. Es sind jetzt nur noch wenige
Sekunden.
10, 9, 8,
7, 6.
Drei, zwei, eins und Schluss.
Hände vom Gebäck.
Mein Fett war von Anfang an zu heiß.
Meine sind zu dunkel geworden.
Ich habe versucht, ein bisschen abzulenken und deswegen habe ich den
Teller so ein bisschen mit zwei Herzchen dekoriert und habe gedacht, dann nehmen
sie es vielleicht nicht ganz genau mit der 7,5 cm.
Also bei dem einen überzeuge ich mit der Optik auch und mit dem Geschmack und bei
den anderen auf jeden Fall mit dem Geschmack. Von dem her, ja, ein
perfektes Gesamtbild.
Eure Spritzkuchen bringt ihr jetzt bitte nach vorne auf den Tisch und stellt sie
hinter euer Foto.
Da ich echt so ein ehrgeiziger und perfektionistischer Mensch bin, also es
hätte definitiv besser aussehen können. Also ich glaube, meine sind einfach viel
zu flach, mein Kranzgebäck. Also von daher schauen wir mal, was die Jury
sagt.
Da ist eins dabei, zu dem habe ich irgendwie einen besseren Feeling als zu
den anderen und ich hoffe, die greifen danach. Ich habe es auch schön nach
vorne gedreht.
Ja, liebe Hobbybäcker, einiges erlebt ihr heute zum ersten Mal, unter anderem
auch die Blindverkostung. Und für die brauchen wir natürlich wieder unsere
Juroren. Betty und Christian, kommt zurück ins Zelt.
Ihr habt die erste technische Prüfung hinter euch gebracht.
Schwierig, gutes Gefühl?
Alles sprachlos, kann keiner reden.
Dann schauen wir uns das mal genau an.
Es sind definitiv drei Spritzkuchen zu sehen.
Es hätte so ein bisschen ordentlicher sein können, also dass es hier nicht so
Nasen gibt, die runtertropfen, vielleicht über Kopf tunken.
Ein bisschen abtropfen lassen und dann erst drehen. Dann hat man diese Nasen
nicht. Was man aber schön erkennen kann, ist, dass der Guss glänzt.
Der Zucker ist kristallisiert. Sie sind ein bisschen eingefallen. Es ist mit dem
Fett und der Temperatur immer nicht ganz so einfach.
Schauen wir mal drin, wie die Porung aussieht.
Man sieht hier sehr schön, dass es ein sehr kompaktes Gebäck ist.
Geschmacklich stimmt es vom Verhältnis Guss zu Teig. Dass er nicht
durchgebacken ist, macht das Ganze natürlich so etwas zunichte.
Was sofort auffällt ist, es ist kein Guss da. Es ist nur Puderzucker da.
Und hier ist er so richtig weggekippt. Also ich kann hier zwar noch sehen, wo
die beiden Lagen sind, aber sie kippen so richtig zur Seite.
Also was hier sofort auffällt ist, Er ist relativ flach, aber er hat hier
schöne Kammern drin.
Die Porung ist da, definitiv. Das, was wir haben wollten.
Die Farbe ist okay. Der Zuckerguss fehlt und beim nächsten Mal vielleicht ein,
zwei Minuten länger abbrennen den Teig, dass er noch ein bisschen mehr die
Feuchtigkeit verliert.
Sie sind jetzt nicht ganz gleich. Sie sind von der Größe gleich, aber wenn
ich... Das Exemplar hier angucke und das hier sehe ich einfach einen Unterschied
auch von der Höhe her.
Der Guss hätte für mich persönlich ein Tick dicker sein können.
Was man aber wunderbar noch erkennen kann, ist, dass der Guss auch hier schön
fest ist. Backfarbe spricht mich übrigens auch sehr ab.
Bei der Porung ist genau das, was man haben möchte. Also man sieht hier
richtig die schönen großen Kammern.
Vom Essgefühl her muss ich sagen, erinnert er mich so an die, die ich auch
in der Lehre gemacht habe. Gut, meine ersten sahen auch katastrophal aus, aber
er schmeckt wirklich sehr, sehr gut. Ich glaube, da ist nicht wirklich viel
falsch gegangen.
Das ist die Sommervariante.
Die Backfarbe ist ein bisschen zu rösch. Ich würde mal sagen, so eine Minute
vorher aus dem Fett bitte nehmen. Aber dafür...
Sie sind nicht zusammengefallen.
Sie stehen, sind auch ungefähr gleich groß, auch ungefähr von der Höhe gleich.
Ich habe hier auf der einen Seite eine sehr schöne große Pohrung. Hier ist die
Pohrung nicht ganz so. Also da hätte es auch noch so ein bisschen länger
abbrennen können.
Schmecken tut er nicht verbrannt. Hätte ich jetzt vielleicht vermutet bei der
Farbe. Allerdings würde ich beim nächsten Mal das Ding eine Minute vorher
aus dem Fett nehmen. Damit es halt ein ganz klein wenig weniger Farbe hat.
Was mir sofort auffällt bei diesen drei Exemplaren ist die Backfarbe.
Die ist so richtig für mich goldgelb.
Zuckerguss könnte auch hier so ein wenig heller sein. Also so, dass ich ein
bisschen mehr von dem Teig noch sehen kann.
Also hier habe ich wirklich wieder richtig schön große Poren. Das merkt man
auch wieder vom Gewicht.
Geschmacklich für mich alles richtig.
Geschmacklich top, auch kein Fettgeschmack. Und man hat sogar so ein
bisschen, auch gerade von dem Frittierten, die ist leicht knuspriger
am Rand. Das ist genau da geblieben.
Mir fehlt auf den ersten Blick so etwas die Höhe. Guss hätte einen Tick weniger
sein können, also dünner sein können.
Man sieht den zweiten Ansatz sehr schlecht. Also da wirklich darauf
achten, eine Runde, eine zweite Runde bei solchen Aufgaben zu machen.
Also für mich persönlich viel weniger Zucker, bitte.
Und ich habe so das Gefühl, als wenn das Fett...
irgendwann nicht heiß genug war und es so ein bisschen mehr gesaugt hat. Also
es ist jetzt nicht so dieser Frittiergeschmack, sondern es ist
wirklich mehr so ein Fettgeschmack, der in dem Teig drin ist.
Drei ganz andere Kombinationen. Also ich habe hier einen sehr großen, dann werden
die beiden ein bisschen kleiner und sie sind auch unterschiedlich von der
Backfarbe. Auch der Gust ist natürlich immer so ein ganz klein wenig
unterschiedlich. Während der hier noch relativ hell ist, geht er hier schon so
in Richtung Konsistenz, wie ich es auch vorgeben würde.
Die Pohrung ist gut.
Da kann man so fast im Kreis durchgucken.
Also für mich geschmacklich rund. Er schmeckt auch nicht nach Fett. Also er
hat sich auch nicht vollgesogen. Beim Gust, da fehlt dann natürlich so auch
ein bisschen dieses Akkurate, was wir gerne haben wollen.
Was mir auffällt, ist, dass der Guss sehr fest ist. Man kann ihn wirklich
auch sehen, dass er hier auch so richtig Schlieren hat. Auch da tue ich mich
natürlich schwer, jetzt so auf den ersten Blick zu erkennen, ob man da
vielleicht auch den zweiten Kringel vielleicht vergessen hat. Die Backfarbe
gefällt mir allerdings sehr gut.
Man sieht hier auch schön die Porung, aber ich habe auch hier das Gefühl, dass
es wirklich nur ein Kringel war, der aufgespritzt worden ist und nicht zwei.
Der Zuckerguss ist definitiv zu viel, weil es einfach sehr, sehr süß ist und
so sollte es letztendlich dann natürlich nicht sein.
Aber die Kruste ist toll. Es knirscht so richtig beim Beißen.
Der hier fällt so ein bisschen ab, was schade ist, dass der Guss einfach auch
wieder einen Tick zu fest ist.
Aber auch hier die Porung.
Wunderschön. Das Exemplar hätte für mich einfach einen Tick länger noch backen
können, einfach damit ich noch so ein bisschen mehr von der Kruste draußen
habe, um da so ein bisschen dieses Fettgebackene auch zu schmecken.
Ach, mit Herzen, wie nett.
Probiert uns einer zu bestechen. Merkst du das?
Von der Größe her fast identisch. Ich kann hier die Struktur sehen.
Ja, und was man auch wunderbar erkennen kann, das war jetzt auch wirklich ganz,
ganz selten. Du hast halt kaum Fett. Wenn die Temperatur nicht stimmt, dann
hast du unten einen richtigen Fettfilm.
Die Poren so sehr gut. Sie hätte noch ein bisschen größer sein können.
Was ich persönlich sofort im Mund hatte und das hatte ich jetzt wirklich selten,
ist dieses Rösche von diesem Abbacken. Von daher geschmacklich für mich sehr,
sehr gut. Die Balance zwischen Zucker, Glasur und Teig gut getroffen. Ich habe
zwar den Zucker im Mund, aber es ist jetzt nicht das Dominante, was ich
schmecke.
Jetzt kommt gleich die Bewertung. Es gibt Platzierung von 1 bis 10.
Da wird die Jury sich kurz zurückziehen, beraten.
Und dann die Plätze verkünden.
30 Spritzkuchen von 10 Kandidaten. Das bietet Diskussionsstoff ohne Ende.
Etwas wirklich Überraschendes hat Patrick zu sagen.
Das mit dem Guss, ja, das finde ich schon schade, dass die Jury das nicht
bemerkt hatte.
Weil Guss war schon vorhanden.
Klar, die waren zu dunkel.
Sommergebräunt. Ich bin Italienerin, mein Gott.
Wir sind alle sommergebräunt.
Die erste technische Prüfung war für mich jetzt schon mal ein Flop. Ich hoffe
jetzt natürlich, dass ich doch nicht ganz nach hinten rutsche.
Liebe Kandidaten, die Jury hat sich beraten und sie ist zu einem Ergebnis
gekommen. Ihr bekommt jetzt die Top Ten der Spritzkuchen mit Glasur. Betty und
Christian. Platz 10 befindet sich gleich ganz rechts.
Von wem sind die?
Benjamin, Sie sind nicht ganz durchgebacken. Sie sind eingefallen.
Auch mit dem Zuckerguss müssen wir beim nächsten Mal noch ein bisschen
trainieren.
Der neunte Platz befindet sich gleich daneben.
Patrick, Sie sind natürlich ein bisschen eingefallen. Das hätte man ein bisschen
besser abbrennen müssen. Der Zuckerguss fehlt und er ist natürlich zu dünn.
Definitiv ist ein Kriterium von uns und damit dann Platz neun.
Der Platz acht befindet sich hier.
Julien. Bisschen zu klein, auch der Zuckerguss hier ein ganz klein wenig zu
dick. Da beim nächsten Mal ein bisschen weniger, damit sie natürlich nicht so
süß werden.
Rang 7 geht an Lucille.
Nur einen Platz besser ist Jasmin.
Auf Position 5 befindet sich Barbara.
Und die Top 3 knapp verfehlt hat Andrea.
Platz 3?
Sind dann diese Exemplare hier?
Michael.
Hier noch so ein bisschen ungleichmäßig. Auch bei der Glasur noch ein Tick mehr
darauf achten, dass es wirklich ein bisschen dünner ist und ein bisschen
schöner noch wird.
Nummer zwei.
Wie sind die hier? Von wem sind die?
Susanne.
Spritzkuchenform ist auf jeden Fall da. Hier einfach die Glasur noch so ein
bisschen dicker und auch noch ein bisschen am Gleichmäßigen arbeiten.
Aber ansonsten schon sehr lecker und sehr schön von der Probe.
Ja, und der erste Platz.
Man kommt gar nicht mehr dazu, was zu sagen.
Janet, herzlichen Glückwunsch.
Spritzkuchen auf jeden Fall erkennbar. So ein Tick noch mit der Glasur
arbeiten, aber sie sind einfach extrem schön und sie sind auch sehr lecker.
Ich fühle mich jetzt natürlich fantastisch. Ich freue mich so und ich
kann es kaum glauben.
Ich hätte nie gedacht, dass ich mal wegen einem Spritzkuchen weine.
Es einen sehenden Platz zu haben, ist natürlich schon derb.
Aber es spornt mich jetzt einfach an auf die nächste Challenge, dass ich es da
besser machen kann.
Also ich würde definitiv morgen alles geben, das ist keine Frage.
Gerade wenn es heute jetzt nicht so der Knaller war, also absolut.
Aber von daher immer Gas geben, auch wenn es jetzt nicht so super war.
Ein neuer Tag, eine neue Herausforderung. Auf die 10 Hobbybäcker
wartet bereits die dritte Aufgabe und die trägt den Titel Meine gebackene
Visitenkarte.
Die, auf die es ankommt?
Wären dann soweit.
Liebe Kandidaten, wir kommen jetzt zur dritten Aufgabe und genießt es noch
einmal zu zehn zu backen. Denn bedauerlicherweise wird nach dieser
Aufgabe einer hier das Zelt verlassen müssen und auch diesen Wettbewerb.
Aber bis dahin ist es ja noch ein kleiner Weg. Wir fangen jetzt erst mal
an mit Aufgabe drei.
Und da wünschen wir uns von euch eine gebackene Visitenkarte. Was das genau
bedeutet, erläutert euch jetzt die Jury.
Wir wünschen uns eine Torte, die uns eine Geschichte erzählt.
Was immer ihr backt, es ist eure höchstpersönliche, eigene, individuelle
Visitenkarte. Deswegen geben wir euch auch keine Vorgaben, was den Teig oder
die Füllung oder sogar das Motiv angeht.
Es muss allerdings eine Motivtorte sein, modelliert und mit Fondant überzogen.
Was das Motiv angeht, da wollen wir sehen, was euch wichtig ist, was euch
prägt und was einen großen Platz in eurem Leben einnimmt. Für diese Aufgabe
bekommt ihr fünf Stunden Zeit.
Ich wünsche euch viel Glück und jetzt heißt es auf die Plätzchen, fertig, los.
Und schon sind die Hobbybäcker wieder auf Betriebstemperatur. Von ihnen wird
heute große Motivtortenkunst erwartet. Da gilt es, jede Minute zu nutzen.
Wobei, ein wenig über ihre Pläne plaudern sollen sie natürlich schon.
Den Anfang macht dann mal bitte Lucille.
Meine Visitenkarte ist eine Spossa Caliente, eine heiße Braut. Von außen
etwas Weiches, Schlichtes, Romantisches, ein Brautkleid. Aber innen drin
verbergen sich Chili und Mojito, Tonkabohne, Kakao.
Das klingt ganz schön ambitioniert.
Große Ziele hat sich allerdings auch Julien gesetzt.
Heute mache ich eine Torte, die heißt Tresor de mon coeur.
Ich werde verschiedene Werte, die mir wichtig sind, darstellen.
Julien will mit seiner gebackenen Botschaft rund um Liebe, Toleranz und
Gerechtigkeit glänzen. Dafür schichtet er einen lockeren Schokominsbiskuit mit
einer fruchtigen Mango-Joghurt und einer samtigen Himbeermousse.
Jasmin will die Jury in die Märchenwelt von Tausend und eine Nacht entführen.
Diese Kindergeschichte von Walt Disney mit Aladdin ist schon immer mein Thema
gewesen. Und von daher gibt es einen arabischen Grießkuchen, der mit Kurkuma
eingefärbt wird.
Dazwischen gibt es dann eine Marzipan-Mango-Creme, die mit Mango
-Filets geschichtet ist. Und das Ganze wird dann noch für so ein bisschen mehr
Textur im Mund mit geröstetem Sesam abgerundet. Und das schieße ich dann.
Als Nächste könnte dann bitte mal Barbara ihre Visitenkartenpläne
offenlegen.
Meine Visitenkarte wird zum einen mein Hobby, das ist die Politik.
Das mache ich seit 20 Jahren, bin Stadtverordnete bei uns in der Stadt.
Und dann ist natürlich das Hobby meine Enkelkinder, ein bisschen Gärtnern und
ein bisschen Stricken. Und das findet sich dann alles in der Torte wieder.
In Hanau, dort wo die Gebrüder Grimm geboren wurden, ist die älteste
Teilnehmerin des Wettbewerbs zu Hause.
Ich bin die Barbara.
Bin 64 Jahre alt und arbeite bei der CDU in Hanau.
Wenn ich nicht backe, dann mache ich Porzellanpuppen. Da müssen die Finger
und die Fußnägel, das muss alles ganz fein, säuberlich herausgearbeitet
werden, dass es dann auch richtig echt aussieht.
Mit unseren Enkelkindern gehen wir sehr oft auf den Spielplatz. Und was ich mit
unseren Großen schon mache, backen. Also das macht hier unheimlich Spaß auch.
Ihr macht doch nichts, Leo.
Ich wünsche meinem Mäusel, dass sie sehr viel Spaß hat. Und wenn es dann reicht,
sind wir alle aus dem Häuschen.
Manchmal, wenn ich dann irgendwas backe und es ist hinterher toll gelungen,
denke ich, hat doch super geklappt.
In ihrer Fondant-Motiv-Torte verewigt Barbara unter anderem ihre Liebe zur
Politik. Zwischen die schwarz-rot-goldenen Tortenböden
schichtet sie Buttercreme mit selbstgemachtem Eierlikör, Pflaumenmus
und karamellisierte Walnüsse. Und weiter geht's im Backzelt. Benjamin sieht nicht
nur durchtrainiert aus, er ist es auch. In das Projekt Visitenkarte stürzt er
sich geradezu kraftstrotzend.
Da ich ja sehr, sehr sport- und fitnessbegeistert bin, mache ich heute
eine Hanteltorte.
Geschmacklich ist es eine Kombination aus Gewürzen und auch mit Nuss ist viel
dabei. Also das, was ich so gerne im Kuchen liebe, was Fruchtiges, auch ein
bisschen was Herzhaftes.
Wir bleiben bei den backenden Mannsbildern und wenden uns schlagartig
Michael zu.
Ich mache heute eine Schwarzwälder Kirschtorte auf meine Art und Weise.
Bei Michael steckt der Tortenklassiker unter einem Fondantmantel mit essbarer
Spitze. Genauso kreativ ist auch die geschmackliche Interpretation. Dank
Waldbeerschnaps, getränkter Böden, Zimtkirschen und einer
Schokoladenganasch.
Nicht nur beim Backen stellt sich Janet ausgesprochen geschickt an, sondern auch
bei einer koreanischen Kampfsportart.
Also heute mache ich eine ganz besondere Torte für mich persönlich.
Ich mache eine Taekwondo-Torte, weil Taekwondo gehört zu meinem Leben dazu.
Ich mache das seit 17 Jahren und bin da auch total im Verein engagiert und ja,
zweite Familie sage ich immer dazu und deswegen bedeutet mir die Torte auch so
viel. Susanne arbeitet derweil an einem Schokorührteig, der Basis für ihre
Visitenkarte mit Lavendelfrüchten und Lemon Curd. Zu Andreas Kuchen hat sie
ihr Südtiroler Mann inspiriert.
Ich mag einen Nussbiskuit, gefüllt mit einer Latte Mattiaco-Creme und
Eisschokolade. Kaffee kommt noch mit rein, also dass man wirklich Italien
spürt. Das ist auch so ein bisschen Hommage an meinen Mann.
Eine Hommage an eine Fantasy-Reihe hat Patrick im Sinn.
Ich mache eine Schatztour mit Dracheleiern.
Bekannt aus der Serie Game of Thrones.
Und dadurch ich die technische Prüfung nicht so gut gemeistert habe, hoffe ich
es damit jetzt mal rauszureißen.
Nach einer Stunde sind die ersten Böden reif für den Backofen. Anlass genug für
einen sizilianischen Temperamentsausbruch. Baby, wird was.
Mach Mama stolz.
Könnte es sein, dass Jasmin heute richtig etwas wagt?
Ich glaube, ich gehe definitiv mit meinem Kuchen ein Risiko ein, weil es
eben ein Geschmack ist, der halt auch eben, ja gut, nicht unbedingt munden
muss.
Drei Böden backt Barbara.
Der erste ist bereits fertig.
Und dann kann der gleich der nächste in den Ofen.
Fliegender Wechsel.
Das läuft ja wie geschmiert. Als nächstes zeigen wir einen Schweizer im
emotionalen Ausnahmezustand.
Wirklich!
Die Konsistenz meiner Ganache ist anders als sonst.
Das ist eine Katastrophe. Was für ein Drama.
Wir erholen uns bei Andrea.
Also ich fange jetzt an, meine Latte Mattiaco-Creme zu machen.
Erstmal die Mascarpone mit dem Zucker schön vermischen, dass der Zucker sich
auflöst und das Kaffeepulver. Dann kommt noch Espresso mit hinzu.
Jawohl, Espresso. Auch der ist im Backzelt fix selbst gemacht. Sorgt
mitten im Wettkampf für einen Hauch italienischer Lebensqualität und stellt
Andreas Selbstdisziplin auf eine harte Belastungsprobe.
Wird sie trinken, was in die Torte gehört?
Na komm, ein kleines Tässchen. Nicht?
Okay, nur ein Löffelchen.
Respekt.
Nun ein aktueller Lagebericht von Michael.
Das ist jetzt der lockere Biskuit, der in der mittleren Schicht mit vorkommt.
Der wird gedrängt später.
Also der wird ersoffen in Schnaps.
Der kommt jetzt noch mit rein. Und dann die ersten beiden Böden schon fertig.
Dann bin ich mit der Teigfront und Bodenfront fertig.
Es folgt eine spontane Chefvisite.
Patrick, alles gut bei dir?
Ja, bis jetzt läuft alles.
Was wird das?
Das wird meine Füllung für die Torte. Chili Cheese.
Chili Cheese?
Oh geil.
Soll es richtig brennen oder ist es eher... Die Schärfe sollte schon da
sein. Du hast unglaublich viel, was diesen Chili halt so ein bisschen
dämpft. Und dann würde ich da auf jeden Fall noch richtig Dampf dran machen.
Mache ich.
Apropos richtig Dampf. Auch fünf Stunden sind rasch vorbei, wenn viel zu tun ist.
So langsam aber sicher sollten die Kandidaten mal ihre Böden aus den
Backöfen holen.
Natürlich nur, wenn sie wirklich fertig sind.
Zwei Stunden sind mittlerweile vergangen. Zeit
für ein Zwischenfazit.
Von innen sieht er gut aus, glaube ich. Guck mal.
Warte, guck mal.
Perfekt.
Der ist so weich, ey. Immer vorsichtig.
Das hier ist nicht nur hochprozentig, sondern auch selbst gemacht.
Ich fülle jetzt mein Eierlikör hinein und dann kommt es noch mal ein bisschen
zum Kühlen in den Kühlschrank. Bevor ich es dann weiter verarbeite. Auf die Böden
kommt ja auch noch ein bisschen Eierlikör.
Ja dann, Prost.
Weiter geht's alkoholfrei.
Das wird meine Frischkäse-Heidelbeer-Füllung. Geile
Farbe, oder?
Ja, und sie passt auch ein wenig zum Sonnenschirm, der auf dem Balkon unserer
Hobbybäckerin steht.
Ich heiße Susanne, ich bin 30 Jahre alt und ich wohne in München.
Ich bin von Beruf Projektmanagerin bei einem großen
Automobilunternehmen.
Sport spielt für mich eine sehr große Rolle, deswegen bin ich sehr gerne
draußen und finde es auch schön, mich da einfach mal ausbauen zu können.
Dann spritze ich so ein bisschen Creme und dann würde ich einfach diese
Schrägte drauflegen.
Susannes Backwerke sind keine Torten, das sind Kunstwerke.
Mein Backstil spiegelt zum Gewissen schon auch meinen Charakter oder meinen
sonstigen Stil. Ich bin jemand, der es gerne clean hat, auch zu Hause.
Ich mag es, wenn es schön ordentlich ist, wenn es aufgeräumt ist.
Susanne demonstriert ihren Sinn für das Schöne mit einem Lavendelrührkuchen, für
den sie weiße Schokolade, Schokobuttercreme, Lavendelmascarpone
und eine Lemon Curd Blaubeerfüllung kombiniert.
Schau an, Lucille mörsert.
Warum eigentlich?
Das ist ein Morito. Da habe ich direkt Lust zu trinken.
Daraus entsteht jetzt mein Gelee.
Das riecht nach Sonne, das riecht nach Salfa, das riecht nach Kühlschrank.
Schichtet Andrea etwa schon?
Ich bin beim Schichten, ja. Und ich habe jetzt festgestellt, mein Teig ist mega
hier drin.
Richtig fluffig.
Es wird geschichtet und auch geschnitten. Und dann wieder geschichtet
und manchmal auch gerührt. Während Jasmin ihre Mangocreme zubereitet,
stapelt Barbara mit Tortenböden die deutsche Nationalflagge. Jetzt das Rot,
bitte. Bei den Hobbybäckern gerade schwer beliebt, Cremes aus dem
Spritzbeutel. Obendrauf kommen zum Beispiel Heidelbeeren und
Macadamianüsse.
Wie sieht eigentlich Jasmins Boden aus?
Yellow. Ja, also er ist schon ein bisschen fester tatsächlich als zu
Hause. Jetzt müssen wir mal gucken, ob er nicht gleich schmeckt wie ein Brot,
sondern ob er auch nach Kuchen schmeckt. Oh Gott.
Liebe Kandidaten, ich sehe, ihr seid schon fleißig am Zusammenbauen eurer
Kuchen. Das ist auch gut, denn es ist Halbzeit. Ihr habt jetzt noch
zweieinhalb Stunden.
Du Scheiße.
Jetzt aber schnell.
Genau, hurtig bitte.
Zur Abwechslung könnte man beispielsweise mal schichten und
anschließend das Schichtwerk bewundern.
Schaut doch gut aus.
Ja, und auch Benjamins Kuchen sieht lecker aus.
Es ist halt ein sehr aromatischer Kuchen, aber es ist halt einfach mein
Lieblingskuchen. Es sind meine Lieblingsgeschmäcker, meine
Lieblingsgewürze und das war ja die Aufgabe.
Wie Benjamin muss sich auch Patrick nach der technischen Prüfung besonders viel
Mühe geben.
Ja, ich versuche jetzt gerade meine Torte zu schichten.
Und wie man sieht, ist mein Boden gerade kaputt gegangen.
Aber ich hoffe das Beste, dass ich das jetzt noch irgendwie hinbekomme, den
Boden ordentlich drauf zu machen.
Und nun Fondant-Kunst für Fortgeschrittene. Ich liebe Modellieren
und es ist was, was mir am meisten Spaß macht.
Wenn das Fondant auf der Torte ist, dann ist wie ein, okay, geschafft und dann
ist nur Spaß.
Ja. Freude am Backen ist wichtig und Janet hat gerade Spaß.
Ich muss noch eine Nase machen.
Ich werde noch gar keine Nase.
Ja, ich wollte zumindest eine schwarzhaarige machen. Eine blonde hätte
jetzt nicht so gut auf meiner Torte gemacht.
Aber jetzt gucken wir mal.
Die Torte vielleicht hier rüberheben, dass du kurz zeigst. Natürlich.
Teamwork ist hier halt alles. Das ist schon mal sehr nett.
Weil ohne dem wäre ich schon aufgeschmissen.
Guck mal, jetzt hätte ich beinahe deine Tochter fallen lassen.
Ich bin der perfekte Hilfe, weißt du das?
Okay,
jetzt geh auf die andere Seite.
Patrick's Dracheneier.
Kann man die eigentlich essen?
Also in meinen Überraschungseiern verbirgt sich eine Masse aus
Schokoreiskrispies mit Marshmallow zusammen.
Noch eineinhalb Stunden.
Im Backzelt kommt es zum verschärften Fondant-Einsatz.
Ich muss jetzt mal langsam die Fondant-Decke oben drauf machen, weil
ich habe hier noch den Fondant-Backrahmen, der da noch außen
rum kommt um die Freude.
Ihr Geld verdient Andrea übrigens als Krankenschwester.
Für mich die perfekte Blutdruckmanschette hingekriegt. Also
das ist ja wirklich eine fiese Arbeit. Auch mit dem Schreiben, da brauchst du
echt eine hohe Hand. Aber ich liebe das einfach.
Wo man auch hinsieht, nehmen die Torten langsam Gestalt an.
Meine Knopfleiste ist fertig.
Und man kann wirklich nicht behaupten, dass es sich die Hobbybäcker leicht
machen. Ganz im Gegenteil.
Also Fondant ist nicht mein bester Freund. Vielleicht werden wir irgendwann
Freunde, aber ich glaube heute nicht.
Liebe Hobbybäcker, ihr habt jetzt noch genau 60 Minuten, also eine Stunde.
Mach die Scheiße. Ach, ich dreh durch.
Boah.
Mein Gott.
Ja? Was ist los?
Ich hab das Gefühl, ich schaff das nicht.
Auch wenn der Zeitdruck spürbar zunimmt, angesichts der noch ausstehenden
Feinarbeiten sollten die Kandidaten jeden Anflug von Nervosität unbedingt
vermeiden. Wobei es mindestens einen Hobbybäcker gibt, der allen Grund hat,
nervös zu werden.
Nein, nicht Michael.
Die Rede ist von Benjamin.
Es ist nicht richtig durchgekühlt. Es muss richtig fest durchgezogen sein,
dann bleibt es wenigstens in der Form. Aber dadurch, dass es alles so weich ist
und nicht richtig fest wird, fließt mir das alles.
Deswegen, ja, ich lasse es jetzt mal noch drin. Vielleicht kann ich das noch
ein bisschen hinformen. Also ein bisschen kaschieren kann man das
bestimmt noch.
Und was hat Patrick noch so alles vor sich?
Ich muss nochmal eine ganze oberste Deko machen.
Das heißt noch wie so eine Art Tuch drapieren und noch so kleine Details
anbringen. Noch 30 Minuten bleiben den Kandidaten.
Das Brautkleid ist noch in Arbeit.
Bereits fertig ist das Bärchen.
Das war ein ziemliches Gefuddel, wie man so schön sagt. Eine ziemliche
Feinarbeit, mit diesen süßen Schnüren zu stricken.
Während Michael aus seiner Torte einen Hingucker macht, mag Benjamin bei seiner
Torte gar nicht mehr hingucken.
Wasser ist dicht in der Hand.
Mach das eh nicht zu.
Präzise arbeiten und sich gleichzeitig beeilen, das ist und bleibt ein
Balanceakt. Ich habe jetzt gerade mal so ein bisschen rumgeschaut, die anderen
sind auch schon super fleißig am Dekorieren.
Ja, ich bin ein bisschen hinten dran, glaube ich, aber ich muss Gas geben.
Endspurt im Backzelt. So langsam ahnen die Hobbybäcker, worauf sie sich hier
eingelassen haben.
Ja, ich komme jetzt so ein bisschen ins Schwitzen, weil die Zeit natürlich jetzt
noch ein bisschen davon rennt.
Und ich habe eigentlich noch ganz schön was vor. Und die nächste Hiobsbotschaft
naht schon.
Liebe Hobbybäcker, ich möchte keine Hektik ausbrechen lassen, aber ihr habt
jetzt nur noch 10 Minuten.
Keine Hektik. Nur noch 10 Minuten.
Noch 10 Minuten, aber das schockt mich jetzt nicht so, weil ich bin so gut wie
fertig.
Glückliche Barbara.
Es gibt also Hobbybäcker, bei denen wackelt nicht nur der Zeitplan.
Oder Jasmin?
Ja, darf man halt nicht viel bewegen. Dann bleibt es vielleicht so, wie es
ist. Bleibt die Frage, wie viel von den letzten zehn Minuten noch übrig ist.
Hier kommt die Antwort.
Liebe Hobbybäcker, ihr habt noch zwei Minuten.
Nur noch zwei Minuten.
Gas geben.
Okay. Scheiße, scheiße, scheiße.
Jetzt schneller das Glitzer da drauf.
Ich will es bloß noch gerade rücken, aber es will nicht bleiben.
Die letzten Sekunden brechen an, ihr solltet also fertig werden.
10, 9, 8, 7, 6,
5, 4, 3, 2,
1 und Schluss.
Hände vom Gebäck.
Ich kann nicht mehr.
Ich auch nicht.
Ich bin nicht ganz zufrieden. Ich hätte noch ein drittes Ei gehabt, aber mit
zwei Eiern sieht es auch toll aus.
Ich bin sehr glücklich. Jetzt muss sie nur noch schmecken.
Ah, kommt, ich schmecke.
Ich bin sehr erschöpft. Vor der Verkostung bin ich jetzt auch noch sehr
aufgeregt, weil man vor jedem Werk wirklich nervös ist und sich überlegt,
schmeckt es jetzt, passt es jetzt, was sagt die Jury? Also ich glaube,
Aufregung bleibt immer.
Die Konkurrenz ist extrem gut und man weiß halt nicht, ob meine eigenen
Ansprüche der Jury genügen.
Großes Kompliment an euch, wenn man die Torten sieht. Sie sehen fantastisch aus.
Wenn man jetzt zu Hause auch so eine Lust bekommen hat, alle Rezepte findet
man auf dasgroßebacken.de. Und wir starten jetzt hier mit der Verkostung.
Los geht's mit Julien.
Präsentiere der Jury deine Torte.
Also das ist eine Schatztruhe, die vor Liebe überquellt. Und
obendrauf sind Symbolen, die mir wichtig sind. Einmal das Regenbogen, das
darstellt die Toleranz. Und die Waage, das stellt die Gerechtigkeit dar.
In der Torte gibt es zwei verschiedene Mousse. Und dann ist ein
Schokoladenbiskuit getränkt mit einer Grand Marnier und Minzöl.
Die Marmorierung von deiner Holzstruktur gefällt mir sehr gut.
Ich habe schon viel Holzoptik gesehen, auch Marmor, aber das ist wirklich mit
eines der schönsten von außen, muss ich sagen, die ich bis jetzt gesehen habe.
Also geschmacklich kann ich sagen, es ist auf jeden Fall dir sehr gut
gelungen.
Der Schokobiskuit ist für mich persönlich perfekt gebacken. Du
schmeckst die Himbeere ganz dezent raus und du hast halt dieses leichte
Mentholige von der Minze, was dann zusammen mit der Schokolade natürlich
für mich den perfekten Geschmack ergibt.
Der Biskuit ist toll. Der ist wirklich super locker und erstaunlich, dass er
dann diese Stabilität auch hat, dass diese Torte auch so hält.
Vielen Dank.
Danke.
Die Torte heißt Politik mit Zuckerguss, weil ich mich natürlich auch mit Politik
beschäftige. Und deshalb ist auch obendrauf die Reichstagskuppel. Und der
Teddybär spiegelt eigentlich so die Liebe zu meinen Enkelkindern wider.
In der Torte sind drei Biskuitböden, wie die Deutschlandfahne, schwarz-rot-gold
eingefärbt. Die sind gefüllt mit einer französischen Buttercreme, mit
selbstgemachtem Eierlikör. Und zwischendrin sind noch karamellisierte
Walnüsse.
Sofort auffällt es, wie gut du eingedeckt hast.
Da unten der Ring gefällt mir sehr gut. Aber auch der Teddybär ist entzückend.
Die Farben sind eindeutig zu sehen. Was mir so ein bisschen auffällt, ist, dass
die Böden etwas unterschiedlich von der Höhe sind.
Und du hattest die Zeit.
Die Biskuits sind dir vom Backen her super gelungen.
Beim nächsten Mal einfach darauf aufpassen, wenn ich Lebensmittelfarbe
hinzugebe, geht das Volumen verloren.
Das heißt, dadurch werden die natürlich automatisch dünner. Das Pflaumenmus ist
auch super schön geschichtet, sodass egal welche Gabel du nimmst, immer
dieses Pflaumenmus mit drin hast. Die Nüsse sind natürlich für mich einfach
eine andere Textur, die ich sehr, sehr gerne mag.
Lecker.
So ein bisschen fehlt mir noch der Eierlikör, aber es ist einfach
saulecker. Danke. Vielen Dank.
Also der Name meiner Torte ist Die Liebe zum Beruf bleibt.
Ich bin ja Krankenschwester. Der Beruf ist nicht Beruf, sondern Berufung für
mich.
Ich habe einen Walnussbiskuit gemacht mit einer Latte Macchiato Creme. Und
da ist noch eine Eisschokolade, Nuss, Nougat und Mokka als Crunch.
Es wirkt sehr voll.
Da vielleicht für die Zukunft einfach dran denken, dass man vielleicht ein
bisschen weniger Dekorationen nimmt, damit jedes einzelne mehr für sich
wirken kann.
Dann schauen wir uns das Ganze von innen an.
Also man sieht schön hier noch die Böden, die auch relativ dünn sind und du
hast wieder relativ viel Creme auch reingegeben.
Genau.
Es schmeckt nach Kaffee. Es ist nicht penetrant nach Kaffee. Also du hast
immer noch diesen leichten Milchtouch mit drin.
Die Buttercreme ist dir wunderbar gelungen. Also sie ist richtig schön
cremig. Texturell würde ich allerdings immer sagen, da fehlt mir noch so ein
bisschen. Da schließe ich mich, Christian. Es muss noch irgendwas für
die Zähne passieren, damit die auch was zu tun bekommen. Okay.
Ich habe quasi meine beiden Leidenschaften in eine Torte gebracht,
das Backen und auch das Taekwondo.
Als Füllung habe ich mich für einen Schokobiskuitboden entschieden mit
Himbeersaft und mit einer Buttercreme und selbstgemachten Krokant.
Modellierung finde ich gut gelungen. Ich mag auch dieses Comic-mäßige, so dieses
leicht Abstrakte völlig richtig für diese Torte.
Das ist ein schöner Anschnitt mit diesen frischen Himbeeren, die natürlich dieses
Knallrote reinschmeißen.
Wunderbar gelungen.
Genau auf den Punkt gebacken.
Das Einzige, was ich vielleicht verbessern wollen würde, ist vielleicht
von dieser Ganache auf den untersten Boden noch eins drauf zu machen, sodass
du quasi, wenn du es von oben nach unten isst, auch diese Schokoladenganache
nochmal mit dabei hast, weil die passt nämlich sensationell dazu.
Eine deutsche Buttercreme hat ja häufig den Ruf, sehr schwer zu sein.
Du beweist genau das Gegenteil. Perfekt. Vielen Dank. Ich
habe
euch eine Drachenkiste mitgebracht. Und zwar soll das meine Lieblingsjahre
widerspiegeln. Mir gefallen fein diese Farben von diesen beiden Eiern. Die
Truhe, die muss rustikal sein, logischerweise. Und das hast du hier
auch schön gezeigt.
Du hast hier sehr dick mit der Ganache gearbeitet zum Ausgleichen. Und das ist
beim Essen nachher unangenehm. Da einfach wirklich von der Basis an sauber
schichten, dass ich das nicht nötig habe.
Was ich auf jeden Fall sagen kann, die Biskuits sind super.
Sie sind schön saftig. Ich gebe Betty auch vollkommen recht. Ein bisschen
weniger von der Ganache. Mehr Chili.
Richtig Vollgas. Keine Angst haben. Sie ist jetzt nur wirklich... Minimal da.
Ich finde gerade so eine Torte hätte einfach auch viel Chili gebraucht.
Tausend Dank. Danke.
Gefüllt ist der Kuchen mit einem Haselnuss-Öl-Teig, den ich getränkt habe
mit Amaretto, eine französische Buttercreme mit braunem Rohrzucker,
Zimt, Orangenabrieb, Zitronenabrieb und Johannisbeer-Chili mit drin.
Also du hast dir selbst eine extreme Aufgabe gestellt, bist dann ins Kämpfen
gekommen. Ich habe hier das Handtuch, das hat auch eine Frotteestruktur, aber
trotzdem sehe ich hier einfach, dass davon dann angefangen hat, Risse zu
bilden.
Schön geschichtet, also auch obwohl du es hochkant gestellt hast, haben die
Böden jetzt nicht nachgegeben.
Also geschmacklich muss ich sagen, hättest du nichts anderes machen dürfen,
weil mir schmeckt es astrein.
Wenn ich überhaupt irgendwas verbessern wollte, dann hätte ich vielleicht noch
die ein oder andere frische Johannisbeere mit reingetan.
Die Kombination von diesem äußeren Harten und innen mit viel Herz, das ist
ja perfekt gelungen.
Vielen Dank. Danke.
Ich habe euch heute meine Jasmin's Oriental Journey mitgebracht, also eine
Wunderlampentorte. Schöne Farbkombination.
Man sieht hier oben auch, es ist glatt eingedeckt.
Ich hätte mir hier vielleicht auch jetzt schon ein bisschen mehr Creme gewünscht.
Also vielleicht einfach die Böden dünner schneiden noch, um da einfach noch eine
Schicht mehr mit rein zu machen.
Also der Biscuit ist wirklich sehr kompakt. Da gebe ich Betty vollkommen
recht. Auf jeden Fall die Böden einfach dünner aufschneiden und einfach ein
bisschen mehr von dieser Creme mit einbauen.
Vielen Dank.
Dankeschön.
Ich bin mit zwei Schwestern aufgewachsen. Bei uns ging es ab dem
ersten Tag um Mädchenkram. Meine Mutti hat uns sehr geprägt und dafür steht der
Flakon. Seit ich mich erinnern kann, trägt sie immer denselben Duft.
Und deswegen habe ich dieses Motiv ausgewählt. Ich mag diese Kombination
von Rosa, Schwarz und Weiß. Das hat immer was sehr Edles. Man hat sehr
sauber hier gearbeitet, sodass ich ihn auch wirklich so eckig habe, wie so ein
Parfumflakon halt sein soll.
Das ist ein wunderbarer Anschnitt.
Also geschmacklich habe ich natürlich am Anfang so ein ganz klein wenig Skepsis
gehabt, weil natürlich wahnsinnig viele Aromen miteinander kombiniert werden.
Aber es schmeckt zusammen sensationell lecker.
Gerade bei diesen feinen Kombinationen, die du beim Geschmack gemacht hast. Ich
finde die Kombination aber auch sehr gut. Vielen Dank. Vielen Dank.
Die Tochter heißt Las Posa Caliente.
Ich bin Modedesignerin und mache Brautkleider. Und innen drin findet ihr
dann die Hitze.
Dulce de Leche mit Mojito kombiniert.
Krasse Nummer.
Ja, man sieht außen, dass du Designerin bist. Du weißt, wie ein Stoff fällt. Das
ist für mich persönlich perfekt getroffen.
Auch das mit diesem Marzipan obendrauf, also dieses Natürliche von der Farbe
her, dass man da jetzt nicht noch irgendwie einen Farbton gewählt hätte.
Eine sehr, sehr schöne Idee und eine tolle Umsetzung.
Also man sieht, es ist sehr ein kräftiger Boden, sehr dunkler Boden.
Da hätte ich mir eventuell gewünscht, dass man die vielleicht einfach ein
bisschen dünner schneidet.
So, Dulce de Leche mit Mojito.
Hätte ich nicht gedacht, dass die Kombination im Gaumen quasi eine
Harmonie bildet.
Du hast sofort diesen Mojito-Touch. Dann kommt diese Buttercreme, die du brauchst
als Kontrapart. Dazu der Biskuit, wunderbar, die Zartbitterschokolade. Von
daher hast du für den Geschmack alles richtig gemacht.
Das ist eine sehr mutige Kombination, die wirklich lecker ist. Also das sollte
man mal ausprobieren.
Vielen Dank. Vielen Dank.
Ich danke euch.
Ich habe euch heute das fürstliche Debüt beim ESC mitgebracht.
Zum einen geht es um mein Lieblingsland, das ist Lichtenstein. Meine zweite
Leidenschaft ist der Eurovision Song Contest.
Und innen drin verbirgt sich eine schwarze alte Kirschtorte, getränkt mit
einem Forsthäuslerschnaps. Der hat eine sehr waldbärige Note.
Du hast es hinbekommen, dass diese ganzen Einzelteile eins werden. Da kann
man nichts verbessern.
Sehr sauber geschichtet, also auch der Boden hier unten hat die gleiche Dicke
wie der hier oben.
Finde ich super interessant.
Du hast immer dieses leichte Waldbeerenaroma.
Es gibt dem Schwarzwälder noch so ein ganz klein wenig einen anderen Touch.
Das Einzige, was ich beim nächsten Mal verbessern würde, ist die Farbe des
Mürbteigs. In dem Fall hätte er leider noch fünf Minuten im Ofen sein müssen.
Das ist ein schöner Waldbeerengeschmack und da auch von der Menge her, von der
Füllung mit der Frucht zu den Böden genau das richtige Verhältnis gefunden.
Vielen Dank. Vielen Dank.
Die Jury hat sich durch die Torten probiert und jetzt muss sie
Entscheidungen treffen. Und zwar zwei. Zum einen, wer von euch wird Bäcker der
Woche? Und zum zweiten, wer muss diesen Wettbewerb hier als erster verlassen?
Zur Beratung dürft ihr euch gerne zurückziehen.
So viele unterschiedliche Eindrücke müssen erst einmal sortiert werden. Und
das nicht nur von den Juroren.
Heute war es ja eigentlich fast bei allen gut und deshalb kann man gar nicht
sagen, wer da jetzt gehen muss.
Klar, die Schichten hätten das nächste Mal wahrscheinlich ein bisschen dünner
sein können, aber es kann hier alles passieren. Also im Backzelt ist man von
nichts sicher. Also dadurch,
dass man wirklich so hart hier bewertet wird, können auch solche Sachen
natürlich ins Gewicht fallen, klar.
Ich bin natürlich schon ein Wackelkandidat, finde ich jetzt.
Und ja, es ist die Pumpe rast.
Und wenn wir jetzt hier dran reiben, dann können wir uns was wünschen an
dieser Torte. Wir reiben da dran und wünschen uns, dass dieses Level
weiterhin durchgezogen wird bis zum Finale. Das wollen wir hoffen. Das finde
ich gut.
Ins Finale kommen allerdings nur drei Kandidaten.
Sieben scheiden vorher aus.
Woche für Woche muss ein Hobbybäcker gehen.
Von einem heißt es heute schon Abschied nehmen.
Liebe Kandidaten, die Jury hat zwei Urteile gefällt. Zum einen, das wisst
ihr, bekommt jeder am Ende einer Folge, der die Jury wirklich überzeugen konnte,
die Bäcker der Woche Schürze.
Aber Vorsicht, die ist nur geliehen.
Andererseits, und das wisst ihr auch, müssen wir uns am Ende einer jeden Folge
von einem von euch verabschieden.
Wir fangen mit dem Erfreulichen an.
Betty. Unserem Bäcker der Woche ist ein kleiner Fehler unterlaufen, aber er
konnte uns geschmacklich vollends überzeugen.
Unser Bäcker der Woche ist daher
Susanne.
Bitte schön.
Herzlichen
Glückwunsch.
Yay, ich habe die rote Schürze.
Ja, mir geht es natürlich super. Ich habe null damit gerechnet. Ich konnte es
gerade gar nicht glauben, als mein Name gefallen ist.
Susanne, auch herzlichen Glückwunsch von mir.
Dennoch sehen die Spielregeln vor, dass wir einen von euch in die heimische
Backstube zurückschicken müssen.
Barbara, in der ersten Aufgabe ist dir dein Erdbeerspiegel gründlich in die
Hose gegangen.
In der technischen Prüfung konntest du einen mittleren Platz belegen.
Jasmin, in der ersten Aufgabe hörte sich dein Konzept zwar super interessant an,
aber in der geschmacklichen Umsetzung konntest du uns beide nicht überzeugen.
Die Biscuits waren zu dick, die Frucht zu wenig und die Creme ebenfalls einfach
viel zu wenig.
Bei der technischen Prüfung konntest du allerdings auch einen mittleren Platz
belegen. Dennoch war eine von euch ein Quäntchen besser als die andere.
Und somit muss uns heute verlassen
Jasmin.
Nein.
Ja,
okay, alles klar.
Alles gut, alles gut.
Alles gut, Schatz, oh Gott.
Ihr seid alle so süß.
Man ist natürlich traurig, dass man die Kandidaten verlässt, dass man diese
Erfahrung verlassen muss. Aber ich meine, letztendlich geht man, egal wie
weit man kommt, einfach trotzdem irgendwo als Sieger raus, weil man halt
auch mal dabei gewesen sein durfte.
Neun Kandidaten kämpfen weiter um den Titel Deutschlands bester Hobbybäcker
2018 hier in unserem Zelt. Allerdings machen wir Ihnen den Weg zum Finale
nicht leicht. Schon in der nächsten Woche warten drei anspruchsvolle
Aufgaben auf Sie. Natürlich nur hier in unserem Backzelt in Sat.1. Tschüss!
Can't find what you're looking for?
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