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Zulu
.
*melancholische Musik*
(Mädchen) Erin!
Erin!
Erin!
*melancholische Musik*
*Das Meer rauscht.*
*dynamische Musik*
*dumpfes Stechen*
*melancholische Musik*
*melancholischer Gesang*
*Möwen kreischen.*
*ruhige Musik*
Für Sie und Ihre Kollegen. Danke.
So. Danke schön. In Ordnung.
*Er prustet.*
*ruhige Musik*
Für das Trinkgeld hätten sie noch bisschen helfen können.
Magst du dir nicht doch ein Zimmer aussuchen?
Mama ...
*ruhige Musik*
*Sie ächzt.*
Ich zieh mich um, ich muss ins Gericht.
Ja.
Sitzen wir heute Abend noch etwas zusammen?
Ich könnte was zum Kochen mitbringen.
Ich habe keine Zeit, ich muss noch packen.
Umso besser, wenn ich was koche.
*dynamische Musik*
*dynamische Musik*
Sie sind für einen teilweise offenen Vollzug?
Ja, um die Bindung von Mrs Abbie Campbell
zu ihrer Tochter Maisie nicht weiter zu gefährden.
Gewaltbereitschaft schließen Sie aus?
Abgesehen von dem einmaligen Tatgeschehen,
durch das ihr Ehemann Burt Nolan vor fünf Jahren zu Tode kam,
sind keine auffälligen Aggressionen bekannt.
Ich konnte mir für mein Gutachten
ein sehr gutes Bild von Mrs Campbell machen.
Meine Gespräche mit ihr bestätigen die Aktenlage.
Die Mutter-Kind-Begegnungen in der Strafvollzugsanstalt
verstören Maisie sehr.
Deshalb empfehle ich ein begleitetes Besuchsrecht zu Hause.
Wegen der Brutalität der Tat
und trotz der guten Führung muss das Gericht sorgfältig abwägen.
Mrs Campbell hat sich von Anfang an kooperativ verhalten.
Ich bin überzeugt davon,
dass Mrs Campbell keine Gefahr für andere Menschen ist.
*dynamische Musik*
So.
Das ist ein guter Ort für einen Neuanfang.
Ich werde mich hier wohlfühlen.
Ich bin überzeugt, dass du es schaffst.
Ich bin übrigens auch wild entschlossen.
Danke, dass du an mich glaubst.
Aber ist nicht der Spaß am Entzug, dass es ein offenes Rennen ist?
Probier mal, da fehlt irgendwas.
*Ekel-Laut* Was?
Was hast du da reingemacht? Ich hab ...
Was? Quatsch, ist super.
Bisschen Zitrone vielleicht. Ist noch keine drin.
Wo ist Emma heute Abend?
Wir haben uns einfach verabschiedet, ich weiß nicht, was kommt.
Ich verstehe sie, ihr Freund geht in den Entzug ...
Es war vielleicht nicht immer einfach,
aber wir zwei hatten eine coole WG, oder?
Ich werde dich vermissen.
Ich dich auch.
*Michael Kiwanuka: "Love & Hate"*
# You can't break me down
# You can't take me down
# You can't take me down
# You can't break me down
# You can't take me down
# Love and hate
# How much more are we supposed to tolerate
Can't you see there's more to me than my mistakes
Ich hab einen geliebten Menschen verloren.
Meinen Mann.
Der Schmerz über den Verlust war so groß,
dass ich alles versucht habe, um ihn zu betäuben.
Alles fühlte sich ...
stumpf an.
Leer.
Wie lebendig begraben.
Es ist schwer zuzugeben, dass man Hilfe braucht.
Umso mehr, wenn man diejenige ist, die andere immer um Rat fragen.
Ich heiße Cathrin.
Und ich bin Alkoholikerin.
(alle) Hallo, Cathrin.
Vielen Dank, Cathrin.
Viele halten den ersten Besuch hier für den schwersten Teil.
Aber wir wissen, das stimmt nicht, denn es ist nur der Anfang.
Ja.
Ich bin Psychologin.
Ich sollte eigentlich Einiges über mich wissen.
Besser wissen.
Zumindest kennen Sie die Theorie.
*Einige lachen.*
*düstere Klänge*
*düstere Musik*
Wir wünschen uns, nur das Gute an unsere Kinder weiterzugeben.
(Also unsere besten Eigenschaften.)
(Aber das ist natürlich nur ein Wunsch.)
Manchmal geben wir unsere ...
(blind spots weiter.)
(Unsere falschen Strategien, Konflikte zu bewältigen.)
*unheimliche Musik*
Bei meinem Sohn und mir war das genauso.
Hey, Chef.
Ist das deine Ablösung? Die kann sich besser ausdrücken als du.
*Alle lachen.*
*Donnern*
*Regen prasselt.*
Wir sehen uns.
*Donnern*
*Klopfen*
Danke. Mein Auto steht nicht weit weg.
Jetzt soll ich Sie hinfahren?
Oder wir warten hier, bis es aufhört.
Ich bin Matt.
Äh ...
Matt, ich glaube, so funktioniert das nicht.
Ich möchte zu Menschen aus der Gruppe
außerhalb der Stunde keinen Kontakt haben.
Das ging mir bislang auch so.
Aber im Augenblick ist es nur bisschen Asyl vor dem Regen.
Wir müssen es niemandem sagen.
Ich stelle mir das schwer vor mit Ihrem Beruf.
Sie müssen immer die sein, die Antworten für die anderen hat, oder?
Ich hab eine Austernfarm, bin Bootsbauer.
Von mir erwartet man bloß, dass der Kahn nicht absäuft.
Wasser scheint Ihr Thema zu sein.
Mich stresst das da drin.
Ich hab nie gelernt, über mich selber zu reden.
Eines kann ich Ihnen sagen: Schaden tut es nicht.
*Handyton*
(liest) Freigang Abbie Campbell genehmigt.
Für mich kriegt das Gespräch doch etwas zu viel Tiefgang.
Und ein bisschen Regen schadet ja auch nicht.
Bis bald, Cathrin.
Ah!
*ruhige Musik*
*Donnern*
*Möwen kreischen.*
*ruhige Musik*
*Hupen*
*dynamische Musik*
*Tor wird aufgeschlossen.*
*Summen*
Danke.
Cathrin Blake, ich bin hier für ...
Abbie Campbell, ich weiß.
Ist eine Schande.
Verzeihung?
Sie hat draußen nichts verloren.
Bei dem, was die getan hat.
Unterschreiben.
Sollten wir beide nicht einfach nur unsere Arbeit machen
und das Gericht urteilen lassen?
Scanner.
Hi. Hallo, Abbie.
Ich hab wunderbare Nachrichten.
Ihr Antrag wurde genehmigt. Sie können Ihre Tochter besuchen.
*ruhige Musik*
Hallo. - (Mädchen) Hallo.
Was machst du? - Ich male ein Bild.
(Frau) Was ist da drauf?
(Mädchen) Ich male mich und Mom und Dad.
Und die Sonne und ein Haus.
Das ist eine fröhliche Sonne. - (Mädchen) Was ist, Oma?
Ich möchte mit dir reden. - Okay.
Wir bekommen bald Besuch. - Wen?
Tante Abbie.
Wann kommt sie?
(Oma) Bald.
Bleibt sie für immer hier? - Nein.
Nicht für immer, sie besucht uns nur.
Wie oft darf ich sie sehen? Diesen Monat zwei Mal.
Danach muss ich eine erneute Beurteilung einreichen.
Aber Sie denken immer noch, dass sei das Richtige?
Kann sie länger bei uns sein? - Ja.
Ich schenke ihr mein Bild.
(Für Ihre Tochter, ja.)
(Nach fünf Jahren ist es ein guter Anfang,
sich zu Hause, in vertrauter Umgebung wieder zu begegnen.)
Werden Sie hier gemobbt?
Ähm ...
Ich kann mich schon wehren.
Sie unterstützen mich, weil Sie an mich glauben, oder?
Ja, ich glaube an Sie, Abbie.
Das ist vielleicht ein komischer Satz für eine Psychologin, aber ...
schauen Sie nicht zurück.
Schauen Sie ab jetzt nur nach vorne.
Das ist meine Freundin.
*angespannte Musik*
*Tür wird abgeschlossen.*
*unheimliche Klänge*
*unheimliche Klänge*
*unheimliche Klänge*
*Tür schließt knallend.*
*unheimliche Musik*
*unheimliche Musik*
*unheimliche Musik*
Erin!
Erin!
Erin!
*Wellen rauschen.*
*angespannte Musik*
*Das Martinshorn ertönt.*
Das ist doch Wahnsinn.
Sie hat den Vater ihres Kindes erstochen.
Jetzt soll sie ein normales Verhältnis zu ihrer Tochter haben?
*Klopfen* Ja.
Du hast ihren Antrag ja befürwortet.
Ich habe sie psychologisch begutachtet.
Das ist meine Aufgabe.
Menschen werden nicht als Gewalttäter geboren.
Abbie soll nicht den Kontakt zu ihrer Tochter verlieren.
Für ihre Tochter wäre es besser. Was? Ohne Mutter?
Nein. Du bist ihre Psychologin.
Aus polizeilicher Sicht ist es leichtsinnig.
Sie hat nie etwas gesagt, sie hat die Tat nur gestanden.
Solche Delinquenten wünscht ihr euch doch, oder?
Sean ...
das Gericht hat dem Besuchsrecht zugestimmt.
Ja, aufgrund meines Gutachtens.
Also?
Tja ...
Sie erhält ihre Chance,
du deine Eskorte.
Danke.
Emma?
Wir konnten am Bahnhof nicht reden.
Ich wollte nicht reden.
Okay.
Du sollst nur wissen, dass ich da bin, wenn du mich brauchst.
Ich bin nicht deine Patientin, Cathrin.
Dein Sohn entschied sich, zu gehen. Er ist weg, ich bin hier.
Ganz einfach. Er macht einen Entzug.
Ich hab noch Arbeit.
Kelly!
*ruhige Musik*
*angespannte Musik*
Konzentrieren Sie sich auf Maisie.
Nicht auf Ihre Mutter oder Ihre Schwester, nur auf Ihr Kind.
Wird uns die Polizei ins Haus begleiten?
Nur bis zur Haustür.
Dort werden Ihnen die Handschellen abgenommen.
Zu Hause haben Sie zwei Stunden Zeit.
Darf ich auch mit Maisie alleine sein?
Schauen wir mal.
*getragene Musik*
So, steigen Sie ein.
*getragene Musik*
*getragene Musik*
*Ein Junge schreit.*
(Junge) Ein Tor! - Gib ab!
(Junge) Tor!
(über Funk) Position Rückseite erreicht?
Ja, Position erreicht. - Alles klar.
(Polizist) Na los.
Hi, Mom.
Hat dich jemand kommen sehen?
Das ist das Erste, was du zu mir sagst?
Ich denke nur an dich, Liebling.
Ich bin Kate, Maisies Großmutter.
Cathrin Blake.
Willkommen.
Abbie! Abbie, bist du da? Maisie!
Hey. Hi.
(Maisie) Kannst du hier übernachten?
Ich muss wieder gehen, aber bis dahin ist noch Zeit.
Komm, wir spielen was.
*Entfernt toben die Jungs.*
Wollen Sie einen Tee? Gerne.
Wir spielen eine Runde Verstecken.
Eins ...
zwei ...
drei ...
vier ...
fünf ...
(Maisie) Tante Abbie, such mich!
Sieben ...
acht ...
neun ...
zehn ...
elf ...
zwölf ...
dreizehn ...
vierzehn ...
fünfzehn ...
sechzehn ...
*Abbie zählt weiter.*
(Kate) Setzen Sie sich. Danke.
Neunzehn ...
zwanzig ...
Ich komme.
"Tante Abbie"?
Glaubt sie, dass Abbie ihre Tante ist?
Wir hielten es für das Beste.
Das Beste, dass Maisie nicht weiß, wer ihre Mutter ist?
Sie soll nicht darunter leiden, dass ihre Mutter ...
Verstehe.
*Stechen*
Sie verstehen offenbar eine ganze Menge.
Maisie!
Wie meinen Sie das? Na ja ...
(Kate) Ich meine, bei Ihrem Beruf.
Als Psychologin haben Sie sicher ein Gespür für Menschen.
Was spüren Sie in diesem Haus? Ist es verflucht?
Wir waren eine gute Familie.
*ruhige Musik*
(Polizist) Hey.
Danke dir.
*ruhige Musik*
(Maisie) Buh! Ah!
Hab dich!
Komm, ich hab ein Geschenk für dich.
Okay, setz dich dahin, ich hole das Geschenk.
Okay.
Achtung, jetzt kommt mein Geschenk.
*Sie atmet tief.*
Hier ist es. Danke.
(Maisie) Ich hoffe, es gefällt dir.
Weißt du, was?
Wir verstecken uns, Erin sucht uns. (Maisie) Okay.
Sie sind eine Familie, die sich sehr nahe steht.
Wie meinen Sie das?
Sie leben alle hier in diesem Haus zusammen.
Nicht schummeln, ja?
Danke.
Kate, was ist für Sie eine gute Familie?
Keine Ahnung, eine Familie, die sonntags in die Kirche geht.
Die zu anderen Menschen eingeladen wird, zu Hochzeiten.
Komm, ich habe eine gute Idee, wo.
Eins ...
zwei ...
drei ...
vier ...
Es muss schwer für Sie sein. Das war unser Leben.
Hat Abbie nie gesagt, wie es ihr in ihrer Ehe ging.
Nein.
Ich dachte, es wäre alles in Ordnung.
(Erin) Fünfzehn ...
sechzehn, siebzehn ...
(Erin) achtzehn, neunzehn ...
Die spielen Verstecken? - Ja.
*Abbie zählt weiter.*
Shortbread. Gerne, danke.
Fünfundzwanzig ...
Sie haben meine damalige Anfrage nie beantwortet.
Dreißig!
Ob Sie unterstützen, dass Abbie öfter hier ist.
Ehrlich gesagt, sie passt nicht mehr hierher.
Ich komme.
Sie soll im Gefängnis bleiben, ohne Kontakt?
Denken Sie, sie hätte keine Strafe verdient?
Kann jemand schwerer sündigen?
Wie war Abbies Verhältnis zu ihrem Vater?
Mein Mann sorgte immer für uns.
Abbie!
Glauben Sie nicht alles, was meine Tochter erzählt.
Wer sichert die Rückseite?
Ich gehe.
*angespannte Klänge*
Entschuldigen Sie mich kurz.
Abbie?
Alles okay?
Wo gehen wir hin? Wirst du gleich sehen.
Maisie, komm!
Komm. (Junge) Schieß den Ball zurück.
Abbie? Alles okay?
(Junge) Los, zu mir!
(Junge) Spiel ab!
Wo ist Abbie? Sie ...
*spannende Musik*
Wo ist Maisie?
Was ist? Beruhige dich. Wo ist sie?
Wir haben Verstecken gespielt, ich hatte keine Ahnung ...
Abbie!
*spannende Musik*
Ist hinterm Haus niemand postiert? Doch. Gibt's ein Problem?
Abbie Campbell ist mit ihrer Tochter geflüchtet.
Sofort nach hinten. Checkt das Nachbarhaus, los.
Wir haben eine entflohene Täterin
und eine Kindesentführung.
Sie ist durch das Gartentor raus. Dort versteckte sie sich früher.
Der Autoschlüssel ist weg. Wo will sie hin? Erin?
Ich weiß es nicht.
Maisie war noch nie weit weg von zu Hause.
Hat sie etwas angedeutet? Wo könnte sie hinwollen?
(Polizist) Hallo?
Und das Nachbarhaus?
Da ist niemand. Nahm sie ein Auto?
Ja, wir glauben, meins.
Kennzeichen? - 0, 9, L, K ...
8, 9, 1, 2, 2.
Das ist Ihre Schuld. Sie hätten Sie nie herbringen dürfen.
*Sirenen ertönen.*
*undeutliche Funksprüche*
*angespannte Klänge*
Ist jemand ins Auto gestiegen? - (Junge) Nein.
Sicher? - Ja, natürlich.
Warum war hinten nicht gesichert? Entschuldigung.
Sie hat ihre Fußfessel durchgeschnitten,
sie hat kein Handy und das Auto kein GPS.
Verfluchte Scheiße.
(Polizist) Moment. - Finger weg.
Hey, hey! - Lass mich los!
(Mann) Ich will zu meiner Frau.
*Erin schluchzt.*
Ich will zu meiner Frau.
Ich sehe euch.
*Tür wird aufgerissen.*
Hey.
Ich bin sofort weg von der Arbeit.
Wo könnte sie mit Maisie hinwollen?
Ich weiß es nicht.
Sie muss doch was gesagt haben.
(Mann) Du hast ihr das Auto gegeben. - (Erin) Nein.
Sie haben noch nichts rausgekriegt?
Hm? Hat jemand sie gesehen? Sie kann noch nicht weit sein.
(Alle Kräfte sind alarmiert.)
*unruhige Musik*
Devlin, sieh nach der Waffe. Welche Waffe?
*spannende Klänge*
*Erin schluchzt.*
*Schluchzen*
Die Waffe ist weg.
Sie hatten eine Schusswaffe?
Ich hab für eine Geldtransportfirma gearbeitet.
Ich hab einen Waffenschein gemacht. Vier-Zoll-Revolver, ganz normal.
Erin, sag doch was.
Abbie würde nie ...
(Erin) Ich weiß ... Erin.
Sie müssen mit uns reden.
Abbie entführte Maisie und hat eine Waffe. Was ist der Plan?
Plan? - Sie glauben, wir hätten geholfen?
Wo wurde die Waffe aufbewahrt?
Im Nachttisch.
Woher wusste Abbie, dass sie da war?
*Erin schluchzt.*
*entferntes Martinshorn*
*Möwen kreischen.*
(Polizist) Sie können hier nicht durch, alles abgesperrt.
Ich erfuhr gerade, die Kidnapperin Abbie Campbell ist bewaffnet.
Ich weiß, ich weiß ...
Ja, mit dem Auto. Wie ist das möglich?
Dann nehmt den Hubschrauber.
Alle Einsatzkräfte in höchste Alarmbereitschaft versetzen.
*Erin weint.*
Der Wagen ist wie vom Erdboden verschwunden.
Eine Mörderin, die während des Freigangs
ein Kind entführt und eine Waffe stiehlt.
Das ist ein Desaster. Es tut mir leid.
Das sollte es auch.
Du bist durch dein Gutachten verantwortlich.
Abbie sprach nie darüber, mit Maisie wieder zusammenzuleben.
Sie war sehr resigniert, was das anging.
Sie hielt sich für keine gute Mutter.
Damit hatte sie recht.
Was denkst du? Müssen wir mit einem erweiterten Suizid rechnen?
Ich brauche ihre persönlichen Sachen.
Wieso?
Glaubst du, sie notierte, wohin sie Maisie bringt?
Nein.
Abbie behielt ihre Pläne immer für sich.
Bitte besorge sie mir. Ich muss verstehen, was hier passiert.
*ruhige Musik*
Können wir jetzt nach Hause fahren?
*ruhige Musik*
Es ist eine Überraschung, zeige ich dir gleich.
*Beide lachen.*
Ja, super.
*angespannte Klänge*
*Martinshorn*
(Reporter im TV) Gesucht wird Abbie Campbell,
die auf einem Freigang ihre Tochter entführte.
Campbell wurde als "Slaughtering Abbie" landesweit bekannt,
als sie ihren Ehemann im Bett erstochen hatte.
Sie plädierte nicht auf Notwehr. Sie ist ein Rätsel.
(Reporter) Von ihrem Fahrzeug fehlt jede Spur.
Die Pressekonferenz beginnt in 30 Minuten und Abbies Sachen sind hier.
(Reporter) Die Psychologin Cathrin Blake unterstützte den Freigang.
Sie gab aber bisher keine Stellungnahme ab.
Dafür sollten wir dankbar sein.
Ob sie sich von Abbie hat einwickeln lassen?
Keine Ahnung, frag sie.
Ich dachte, ihr steht euch nahe. Wegen dir und Paul.
Wir reden nicht.
Und Paul ist ... weg.
Ich kümmere mich um die Fahndung. Viel Erfolg mit der Presse.
*Stimmengewirr*
Cathrin, ich habe Abbie Campbells Sachen, die du wolltest.
Hallo.
(Tonband) Protokoll des Gesprächs mit Abbie Campbell.
Hi, Abbie.
Ich hab keine Hoffnung mehr.
Worauf sollte ich hoffen?
Auf die Zeit nach dem Gefängnis?
Draußen bin ich die "schlachtende Abbie", keine gute Perspektive.
Aber Ihre Tochter ist eine Perspektive, oder?
Haben Sie Kinder?
Ja, einen Sohn.
Haben Sie ihn immer beschützt?
Waren Sie immer gut für ihn?
Nein.
Aber das möchte ich ändern. Das nenne ich Perspektive.
*angespannte Musik*
(Tonband) Möchte er das auch?
Das sind Sie Ihrer Tochter schuldig.
Zeigen Sie ihr, dass Sie für sie da sind.
Hey.
Wie läuft es mit deinem neuen Haus?
Gut.
Noch viel Arbeit, aber ...
wird langsam.
Du weißt, wo ich im Notfall bin.
Danke.
*TV-Geräusche*
Einen Kaffee, bitte. - Alles klar.
Mit oder ohne Schuss?
Hab ich mich auch gefragt, aber ich habe es mir anders überlegt.
Das kenne ich.
Das geht mir mehrmals am Tag so.
Ich wollte nicht stören. Nein.
Ist ein schöner Zufall. Ja.
Ich komme manchmal auch hierher. Der Earl Grey ist gut.
Soll ein Umsatzbringer sein.
Ja ...
Schön, Sie zu sehen.
Gleichfalls, Cathrin.
Schönen Abend noch. Gleichfalls.
(Moderator im TV) Bereit für die letzte Runde?
*Applaus im TV*
(Reporter im TV) Hier ein Statement des Superintendent Sean Kelly.
Abbie, falls Sie das sehen, bitten wir Sie, sich unbedingt zu stellen.
Uns ist klar, dass Sie ängstlich sind.
Dass Sie möglicherweise etwas getan haben,
in einem Augenblick von Verwirrung, was Sie nun bereuen.
Sie fürchten die Konsequenzen, aber seien Sie sicher,
alles wird gut, wenn Sie Maisie zurückbringen.
Das macht er gut, dass er den Namen des Kindes nennt.
Sie muss bei ihren Freunden sein.
Sie muss in ihr Zuhause zurückkommen.
Bitte bringen Sie sie in ein Polizeipräsidium.
Wir kümmern uns um alles Weitere.
Devlin, möchten Sie etwas sagen?
Alles in Ordnung, Cathrin?
Ja.
Wie geht's Paul? Ist er gut angekommen?
Du kennst ihn, er meldet sich nur, wenn er was braucht.
Alles okay. Bitte grüße ihn von mir.
Das mache ich, das freut ihn.
Bring sie uns zurück, sie muss nach Hause kommen.
Sie hat ein Recht auf ihre Familie.
Abbie ist auch Familie.
(Devlin) Erin, möchtest du auch was sagen?
Komm schon, sag was zu ihr.
(Devlin) Sag doch was.
Danke. Noch Fragen? Wer war zuerst?
Ich würde Ihnen ja anbieten, Sie nach Hause zu begleiten.
Aber dann müssten Sie überlegen,
warum Sie mir Ihre Adresse noch nicht verraten wollen.
Das will ich nicht.
Deshalb dachte ich, ich begleite Sie ein Stück,
bis Sie sagen: "Gute Nacht, Matt".
Also ich muss da rüber.
Ah, ich wohne da hinten raus.
In die Richtung.
Ist schon ein bisschen älter.
Ich schreib Ihnen meine neue Nummer auf.
Nur für den Fall, dass Sie Hilfe brauchen.
Gute Nacht, Matt.
Gute Nacht, Cathrin.
*ruhige Musik*
*ruhige Musik*
*Handyklingeln*
Danke sehr. *Klopfen*
Danke.
Jede Menge Hinweise.
Ich hab einen zum Auto. Die Streife ist unterwegs.
Trennen wir die Spreu vom Weizen.
So viele Spinner werden angezogen von so was.
Ich sprach mit einigen von denen.
"Die Mörderin 'Slaughtering Abbie' verkaufte mir Fish 'n Chips."
Entschuldigung für die Überstunden.
Auf mich wartet keiner.
Emma? Ja?
Geht's dir gut?
Wir konnten uns nicht wirklich verabschieden.
Aber wie verabschiedet man sich auch richtig ...
Ja ...
Willst du nicht nach Hause gehen?
Schon okay.
*Tür wird geschlossen.*
*ruhige Musik*
(Tonband) Ich hab lange überlegt,
ob es eine gute Idee ist, mit Maisie Kontakt zu haben.
Wieso, das ist Ihr Kind?
Was habe ich ihr zu geben?
An Gutem, meine ich. Für die Zukunft.
Hier drin kann ich sie nicht mal beschützen.
Wovor müssen Sie Maisie beschützen?
*Türklingel*
Abbie!
*leises Stöhnen*
Abbie!
*spannende Musik*
*Maisie stöhnt.*
*Tür schlägt zu.*
*ruhige Musik*
Schlaf schön.
Wo ist meine Mami?
Hey, Maisie.
Deine Mami schläft schon.
Wo ist Tante Abbie? Wir haben gespielt.
Abbie schläft auch schon.
Morgen könnt ihr weiterspielen.
Komm, ich ziehe das aus.
Wir haben gespielt, dass wir arme Kinder sind und fliehen müssen.
Wirklich?
Morgen sind alle wieder da.
So, mach's dir gemütlich.
Kuschel dich rein.
*spannende Musik*
*spannende Musik*
*spannende Musik*
(liest) Maisie darf nicht die Nächste sein. Bitte helfen Sie uns.
Ich bin keine Mutter. Abbie.
Fangt mit dem Wagen an, Jungs.
Das ist alles? Diese paar Sätze?
Du hast Abbie nicht gesehen? Nein.
Hat sie sie misshandelt?
Die Wunden sind älter, die sind nicht von Abbie.
"Maisie darf nicht die Nächste sein."
Sie sagte im Gefängnis, sie müsse Maisie beschützen.
Ich verstand nicht, was sie damit meint.
Wollte sie ihr Kind vor ihrer Familie schützen?
Wir wissen nicht, was vor der Entführung war,
aber Erin wirkt extrem passiv, ihrem Mann untergeordnet,
der Mutter gegenüber ist sie distanziert.
Wenn sie dort misshandelt wurde, haben alle davon gewusst.
Und sie haben weggesehen.
*entfernte Sirenen*
*angespannte Klänge*
Warum erzählte Abbie dir als ihrer Psychologin
nichts von der Misshandlung ihres Kindes?
Ich hab das Gutachten gemacht.
Sie hatte Angst, dass ihr Verdacht sie instabil wirken lässt.
Du hättest Hilfe besorgen können.
Vielleicht glaubt sie nicht mehr an Hilfe.
*Hupen*
*unheimliche Klänge*
*unheimliche Musik*
Okay, das ist gut. Danke.
Der psychologische Dienst meinte, Maisie solle hier übernachten.
Für morgen Früh wurde ein Arzttermin vereinbart.
Vielleicht wusste Erin doch Bescheid.
Vielleicht deckte sie ihre Schwester.
*Türklingel*
So, wie in der Tatnacht?
Das ist die KTU.
*angespannte Musik*
Was glaubst du, passierte in der Tatnacht wirklich?
Sie erzählte nie die Einzelheiten über den Ablauf.
Zuerst sprach sie von Notwehr.
Aber sie hatte keine Verletzungen, die dazu gepasst hätten.
Sie wurde bestimmt von ihm misshandelt.
Sie meldete es, zog aber ihre Anzeige jedes Mal zurück.
Und Erin?
Die weigerte sich, zu kooperieren.
Sie sagte unter Eid aus, sie hätte tief geschlafen.
Was ist mit Kate? Was glaubst du?
Die Frau sieht sich als katholische Märtyrerin.
Diese Nummer: "Unser Haus ist ein ehrenwertes Haus".
Vielleicht kannten Abbie und Erin Gewalt bereits als Kinder.
Wird das Haus der Familie Campbell bewacht?
Du denkst, Abbie könnte sich an ihrer Familie rächen?
Ich weiß es nicht, aber können wir es ausschließen?
*Schritte*
Ich hab schlecht geträumt, darf ich nach Hause gehen?
Oh, Maisie ...
Hast du einen schlechten Traum gehabt?
Ja. Ja?
Magst du mir deinen Traum erzählen? Okay.
Kelly hier.
Ich möchte ein Einsatzfahrzeug vor dem Haus der Campbells.
*Klicken*
(Tonband) "Sie reden nie über Ihren Vater."
"Er ist tot."
"Haben Sie keine schönen Erinnerungen an ihn?"
*Stimmengewirr*
(Devlin) Ist das euer Ernst? Was soll der Scheiß?
(Reporterin) Devlin!
*Die Reporter rufen durcheinander.*
Seht euch das an. Unschuldig!
Devlin! Was hat er getan? Was ...
Ich wollte ihn befragen, aber Ihr Mann wurde aggressiv.
Wir mussten ihn verhaften.
Wir haben einen Durchsuchungs- beschluss. Wo ist Ihre Mutter?
Einkaufen. Wieso?
Achtung, Kopf. Einsteigen.
Was geht hier vor? Hausdurchsuchung?
(Reporter) Devlin. Devlin!
Ihr fangt oben an. Mal sehen, was wir finden.
Wieso?
*spannende Musik*
(Reporterin) Mrs Campbell! Nur ein paar Fragen.
Reicht es euch noch nicht? - Wo ist Ihre Tochter?
Parasiten!
Nur kurz.
*Stimmengewirr*
*Sie atmet tief.*
Wer hat Maisie die Verletzungen zugefügt?
Wie lange weiß Abbie schon davon?
Maisie zeigt keinerlei Distanzverhalten.
So, als müsste sie alle Erwachsenen dazu kriegen, sie zu mögen.
Das kennen wir von Missbrauchsopfern.
Was genau ist passiert, Erin?
Ist es Ihr Mann?
(Kate) Erin.
Vor wem haben Sie Angst?
Ich hab Maisie nie etwas angetan.
Lass es, die ist nicht mal von der Polizei.
Aber ich.
Dann müssen Sie aufs Revier mitkommen.
Los geht's.
Und zwar Sie beide.
*spannende Musik*
Kommen Sie. Los.
*angespannte Musik*
*angespannte Musik*
Sie bleiben also dabei?
Sie haben Maisie nie geschlagen.
Ich hab die Kleine echt gern.
Sie sind nicht mal der richtige Vater.
Und?
Ist irgendjemand in dieser Familie "richtig"?
(Emma) Sie haben einen anstrengenden Job
und bald ein Baby. - Ja, na und?
Ich freue mich auf das Baby, es ist von mir.
Alles kann nur besser werden.
Gut vorstellbar, dass Sie heimkommen, das Mädchen nervt,
Ihr Geduldsfaden reißt.
Stellen Sie sich vor, was Sie wollen.
Ich hab hier die medizinischen Berichte über Maisie.
(liest) Schlecht verheilter Knochenbruch am linken Arm.
Prellungen und Verbrennungen am ganzen Rücken.
Verdacht auf Schädelfraktur.
*Tür wird geöffnet.*
*spannende Musik*
*angespannte Klänge*
Und?
Du hattest recht.
Diese Verletzungen sind älter.
Sie ist nicht hingefallen. Ich beginne gleich mit der Mutter.
Die Durchsuchung? Leider nichts.
Und hier?
Diese Verletzungen gehen auf Ihre Frau zurück, ja?
Emma ist für das Verhör nicht die Richtige.
Keine Ahnung, im Schichtdienst kriege ich nichts mit.
Ihre Frau sprach nie mit Ihnen darüber?
(Emma) Dass Maisie ungezogen war und bestraft wurde?
Was habe ich hier zu suchen? Maisie ist nicht meine Tochter.
Aber ich war immer nett zu ihr.
Er respektiert sie nicht, aber das ist gut so.
Er könnte sich verraten.
Haben Sie ihr Zimmer gesehen?
Wer hat das Spielzeug bezahlt?
Abbie ist eine Mörderin. Sie bringen sie zu uns,
und wundern sich, dass der Kleinen was passiert.
Wurde sie schon gefunden?
Ist Sally noch bei Maisie?
Sie sind in der Kantine.
Ich kann Maisie noch drei Stunden hierbehalten.
Allerhöchstens. Wenn vorher niemand redet, dann ...
Wir sind anständig.
Aber Abbie ist keine Mutter. Sie hat es getan.
Die hat doch keine Hemmungen, ein Kind zu schlagen.
(Devlin) Ihr wisst nicht mal, wo ihr sie suchen müsst.
Sally?
Ich bin gleich wieder da. - Ok.
Hi. Hi.
Wie geht's ihr?
Okay.
Würden Sie uns kurz alleine lassen?
Klar.
Danke.
(Sally) Wir sehen uns dann, ja?
Hey, Maisie.
Darf ich mich kurz setzen?
Wie geht es dir?
Wann darf ich nach Hause?
Es dauert nicht mehr lange.
Kannst du nicht so lange auf mich aufpassen?
Ja, ich passe auf dich auf.
Ich würde gern ein Spiel mit dir spielen.
Welches Spiel?
Stell dir vor, du feierst deinen Geburtstag auf einem Schloss.
Wie eine Prinzessin?
Du bist die Prinzessin.
Ich brauche bisschen Platz.
Leider können wir nicht alle einladen.
Wir müssen uns entscheiden.
Der hier steht für deine Freunde.
Das ist Abbie.
Das ist Erin.
Das ist Devlin.
Das hier ist deine Oma Kate.
Deine Freunde ist klar, die kommen.
Und von diesen vier ...
darfst du nur zwei Erwachsene einladen.
Abbie.
Abbie.
Oder nicht ...
Doch nicht Abbie?
Die anderen Kinder haben Angst vor ihr.
Sie ist ja eigentlich im Gefängnis.
Aber hast du Angst vor Abbie?
Dann darf sie doch kommen.
Wer noch?
Mommy.
Oma wird aber ganz böse und Devlin auch.
Erin wird nicht böse, wenn sie nicht kommen darf?
*angespannte Klänge*
Werden Devlin und Oma Kate oft böse?
Ich mag dieses Spiel nicht mehr.
Dann hören wir auf damit.
Also?
Schwer zu sagen.
Aber vor ihrem Stiefvater und ihrer Oma hat sie Angst.
Und Erin schließt du aus?
Ich hab auch nicht gedacht, dass Abbie flieht.
Ich hätte dich gern dabei, wenn wir Erin vernehmen.
Ich weiß nicht, vielleicht siehst du etwas, das ich nicht erkenne.
*ruhige Musik*
Warum wählen Menschen, die in ihrer Kindheit Gewalt erlebten,
einen gewalttätigen Partner?
Das ist erlernt.
Sie glauben, sie haben nichts Besseres verdient.
Bis sie eines Tages durchdrehen.
Was war damals los?
Wieso hat Abbie ihren Mann getötet? Was war der Auslöser?
Ich hoffe, wir finden sie, Sean.
Damit sie es uns selbst erzählen kann.
*getragene Musik*
*getragene Musik*
*getragene Musik*
Wenn Sie nicht sagen, was Sie wissen, belasten Sie sich selbst.
Maisie will nach Hause. Finden Sie nicht, sie hat genug durchgemacht?
Planten Sie die Entführung zusammen?
Nein.
((Erin) Ich wusste nicht, dass sie nach Hause kommt.)
(Ich dachte nie ...)
(Dass Ihre Schwester das tun würde?)
*angespannte Klänge*
Wann erwähnten Sie die Misshandlungen?
(War das im Gefängnis?)
((Erin) Ich wünschte, ich hätte ihr das früher erzählt.)
Zu Hause bemerkte sie, dass was nicht stimmt mit Maisie.
Sie hat die Narben gesehen.
Zurück zum Haus.
(Wollte Abbie Verstecken spielen?)
Und was ist mit der Waffe?
((Erin) Ich hatte die Augen zu, wir spielten nur ein Spiel.)
*Poltern*
Sie wussten von den Misshandlungen und Sie halfen ihr, zu flüchten.
(Sie lassen mir keine Wahl, ich muss Sie verhaften.)
(Was wird dann aus Maisie?)
*Erin schluchzt.*
(Erin?)
Was würde Abbie tun?
*hallende Kinderstimmen*
Nicht die Täter schützen.
Warum tun Sie das noch?
*unruhige Musik*
Erin!
Meine Schwester beschützte immer die Schwachen.
Aber niemals sich selbst.
Das ist jetzt Ihre Aufgabe.
Sagen Sie uns, wer's getan hat.
*getragene Musik*
Wir sind so weit. Kommen Sie bitte mit, Frau Campbell.
Ihre Tochter hat gegen Ihren Schwiegersohn ausgesagt.
(Emma) Warum schweigen Sie noch?
Ihre Tochter hat gegen Ihren Schwiegersohn ausgesagt.
Ziemlich ausführlich sogar.
Schön, Sie haben die Wahl.
Entweder helfen Sie uns,
den Schuldigen an Maisies Misshandlungen zu finden,
oder Sie machen sich zur Komplizin und tragen die Konsequenzen.
*ruhige Musik*
Also, was soll jetzt aus uns werden?
Das Jugendamt stellt eine Betreuung, die hilft Ihnen.
Erin!
(Devlin) Erin!
Das ist meine Familie! Maisie!
(Devlin) Ich liebe dich! Erin!
Du hast keine Ahnung, was du tust!
*treibende Musik*
Blöde Fotze!
*treibende Musik*
Setzen Sie sich bitte.
Soll das alles Maisie helfen?
Den zu finden, der sie gefoltert hat? Ja.
Setzen Sie sich!
Sehen Sie sich das an. Und das.
Verbrennungen durch Zigaretten. Gebrochene Knochen.
Alles unter Ihrem Dach passiert.
Warum schützen Sie die Person, die das getan hat?
Entweder Sie verhaften mich jetzt, oder ich werde sofort weggehen.
*ruhige Musik*
Gehen Sie.
Danke.
Wir sprechen uns wieder.
Soll Dad jetzt ins Gefängnis zu Tante Abbie?
Jetzt sind wir erst mal zu Hause, lass uns reingehen.
Die Frau ist ein Monster.
Zumindest wirkt sie so.
Glaubst du, dass weder sie noch Erin weiß, wo Abbie ist.
*Motor startet.*
Wieso, denkst du, fährt sie nach Westen?
Ihr Haus liegt in der anderen Richtung.
Respekt, Kelly.
Sie weiß, wo Abbie ist.
Sehen wir, was passiert.
Sie ist gerade eingeschlafen. Sie war total fertig.
Sie redete von einer Prinzessin und einem Schloss.
Das ist viel für die Kleine.
Sie braucht Halt.
Sie sollten sich überlegen,
ob das hier der richtige Ort für Maisie ist.
Sie meinen, wir sollen hier wegziehen?
Wir haben immer hier gewohnt.
Für Maisie wäre es besser.
Für Sie vielleicht auch.
Wie war Ihre Kindheit?
Für Sie und für Abbie?
Alle mochten unseren Dad gern.
Er war ...
Er war sehr beliebt.
Immer, wenn ein Nachbar um Hilfe gebeten hat, war er sofort da.
Er war überall gern gesehen.
Man hat auf ihn gehört.
Aber zu Hause ...
hat Abbie sich jedes Mal dazwischen geworfen.
Dann hat er mich in Ruhe gelassen.
Abbie ist der stärkste Mensch, den ich kenne.
Ja, sie ist sehr stark.
Haben Sie eine Ahnung, was sie vorhat?
Sie hat Ihnen nicht gesagt, wo sie jetzt hinwill.
*unheimliche Musik*
(Interessant, sie fährt immer noch Richtung Westen.)
Wir sind unterwegs, das SEK ist dabei.
Verliert sie nicht aus den Augen.
*angespannte Musik*
*Martinshorn ertönt.*
Wenn Sie hier noch nicht ganz wegziehen möchten,
kann ich zur Überbrückung einen Platz in einem Frauenhaus suchen.
Für Sie und für Ihre Nichte.
Maisie ist nicht meine Nichte.
Sie wissen es immer noch nicht?
Maisie ist mein Baby.
*Wind rauscht.*
(Polizist) Ja, Sean.
Ich hab sie bis zur alten Fischerhütte verfolgt.
Wir sind in zwei Minuten da.
*Sirenen*
Verstanden.
*unheimliche Musik*
*Möwen kreischen.*
*melancholische Musik*
Sean? Wenn du das hörst, ruf bitte sofort zurück.
Ich kenne den Auslöser der Tat. Als Abbies Mann starb.
*Nummer wird gewählt.*
*Freizeichen*
(Emma) Hey.
Hier ist Cathrin. Weißt du, wo Sean ist?
*spannende Musik*
Mom.
Ich dachte, wir hätten diesen Ort hinter uns gelassen.
Aber deinetwegen kann ich nicht vergessen.
Wieso kannst du die Vergangenheit nicht sein lassen?
*Sirenen*
*entfernte Sirenen*
Ich ...
Oder wir beenden es jetzt einfach.
*Sirenen nähern sich.*
*Sirenen*
Sie kam vor ein paar Minuten an und war bewaffnet.
Sie ging zur alten Hütte da. Okay.
Hast du die hierher geholt?
Ts ...
Natürlich nicht.
Soll ja alles zwischen uns bleiben.
Wie immer.
*angespannte Klänge*
(Polizist) Los.
Ich war schuld?
Du denkst, ich wäre schuld, dass alles so gewesen ist?
Wieso musstest du wieder hierherkommen?
Ich hab euch immer beschützt, ich gab euch Sicherheit.
Dir, Erin und Maisie.
Das soll sicher sein? Ja.
((Kate) Ja, es war sicher. Du warst in Sicherheit.)
(Und du? Bringst diese Leute in mein Leben. Du zerstörst alles.)
*spannende Musik*
Cathrin?
Ich bin gleich da. Ist Abbie da?
Ja, sie ist hier.
Beeil dich.
Ich hab die nicht hergebracht. Doch, das hast du.
Du hast unser Leben bloßgestellt, jetzt sind wir nicht mehr sicher.
Du wolltest beachtet werden.
Alle sollten erfahren, wie mutig du warst, wie stark.
Weil du im Mittelpunkt stehen wolltest.
Ich hab uns beschützt, du hast uns bloßgestellt.
(über Megaphon) Ms Campbell!
Hier spricht Superintendent Sean Kelly.
Geben Sie uns ein Zeichen, dass es Ihnen und Ihrer Mutter gut geht.
Abbie, die Hütte ist von bewaffneten Polizisten umstellt.
Werfen Sie die Waffe weg.
Kommen Sie raus und niemandem passiert etwas.
*spannende Musik*
Zielperson nicht in Sicht.
Da.
*spannende Musik*
Behalten Sie alles im Auge. Kein Einsatz ohne mein Kommando.
Verstanden. Ok.
Hi, Joe. Hallo.
Ich bringe Sie schnell hin. Danke.
Hey. Hey.
Hat Kate euch zu ihr geführt? Ohne es zu merken, ja.
"Ich bin keine Mutter." Abbie meinte das wörtlich.
Wie?
Abbie ist nicht Maisies Mutter. Wer dann?
Es ist Erin.
Oh Gott ...
Ich möchte runter und mit ihr reden.
Sie hat eine Waffe! Sie wird nichts ...
Kommt überhaupt nicht infrage.
Was wollt ihr machen? Sie erschießen?
Lass mich bitte mit ihr reden. Sie vertraut mir.
Siehst du die Scharfschützen?
Wenn ich dich da reinlasse, hältst du dich aus der Schusslinie.
Du stehst nie direkt vor ihr, sondern immer versetzt. Klar?
Versprochen.
Durmond?
Das ist Cathrin Blake, sie ist Kriminalpsychologin.
Sie wird mit Abbie reden.
Folgendes muss klar sein: Niemand schießt, bevor ich den Befehl gebe.
Verstanden? Alles klar.
Danke, Sean.
Sei vorsichtig.
*angespannte Klänge*
*spannende Musik*
Abbie?
Abbie, hier ist Cathrin.
Ich würde gerne mit Ihnen reden.
Wo ist Maisie?
Maisie ist in Sicherheit.
Sie ist bei ihrer Mutter.
Was wollen Sie hier?
Sehen Sie nicht, dass meine Tochter verloren ist?
Abbie?
Geben Sie mir die Waffe.
Sie brachte sie mir. Mom findet, ich bin das Problem.
Das sind Sie nicht, das wissen Sie.
Kate, bitte.
Kate!
Bitte gehen Sie.
Bitte.
Bitte gehen Sie!
Ich will, dass sie bleibt.
Erin ...
Maisie und ich ...
wir wurden misshandelt.
Und sie ...
sie hat zugeschaut.
Warum haben Sie mir nichts erzählt?
Die Spuren sind eindeutig.
Auch wenn Sie mir geglaubt hätten,
vor der Polizei hätten sich alle wieder rausgeredet.
Halt deinen Mund! Nein!
Das hörst du dir an. Schusslinie frei?
Erin hätte wieder nichts gesagt.
Negativ.
Devlin hätte den Ahnungslosen gespielt.
Schusslinie frei? Nein.
Mom ...
Mom hätte gelogen.
Beim Spielen gefallen.
Gestoßen.
Die Herdplatte ...
Mir hätte niemand geglaubt!
Der Mörderin.
Es war Ihr Mann, stimmt's?
Erin hat's mir erzählt.
Was ist in der Tatnacht passiert?
Ich weiß, dass Sie Ihren Mann getötet haben.
Hat er Sie jahrelang misshandelt?
*Stechen*
*Stechen*
*ruhige Musik*
Als Erin schwanger wurde, erzählte sie niemandem, wer der Vater ist.
Wir wussten nur, dass sie vergewaltigt worden ist.
Ich wusste, dass es Burt war! Halt dein ...
Es war Burt!
Niemand sagte ein Wort! Sie war erst 16.
Geh aus der Schusslinie.
Niemand sagte irgendwas.
Sie wollte,
dass wir das Kind als meines ausgeben.
Aber in der Nacht wollte er es noch mal.
Ich sorgte dafür, dass es nicht noch mal passiert.
Abbie,
Sie haben mit Ihrer Tat eine weitere Vergewaltigung verhindert.
Und sich dafür geopfert.
Ich bitte Sie ...
entscheiden Sie sich jetzt für sich selbst.
Es geht jetzt um Sie, Abbie.
Abbie!
*Knallen*
*getragene Musik*
*getragene Musik*
*Kate wimmert.*
*Schluchzen*
Wir gehen.
Na komm.
*Funksprüche*
*getragene Musik*
*getragene Musik*
Wer Familiengeheimnisse aufdeckt, wird ausgegrenzt.
Meistens.
Dieses Land ist erdrückt von Scham.
Sie war sehr mutig.
Leider hat ihr Mut nicht für sie gereicht.
*getragene Musik*
*melancholische Musik*
*Motor wird gestartet.*
*Möwen kreischen.*
Emma?
Hi. Hey.
Danke, dass du gekommen bist. Klar.
Ich bekomme ein Kind.
Von Paul.
Vielleicht schaffen wir's ja, wenn er durch ist.
Weiß er davon?
Ich wollte, dass du es weißt.
Ich freue mich für dich.
Ich freue mich für euch.
Gehen wir ein bisschen.
Ich gehe nach Dublin. Das habe ich schon vor einer Weile beantragt.
Nächste Woche ziehe ich um. Wann hast du das entschieden?
*Schniefen*
*Kommentator spricht im TV.*
*Stimmengewirr*
Lass dich nicht unterkriegen. Mach schon!
*Handyklingeln*
*Alle jubeln.*
Hallo, hier ist Matt.
Hi, hier ist Cathrin.
Cathrin.
Das ist ja schön. Wie geht's Ihnen?
Gut. Ich ... Ich wollte nur mal Hallo sagen.
Es ist laut hier, ich verstehe Sie schlecht.
Was machen Sie? Ähm ...
Nichts Besonderes. Ich dachte nur gerade ...
Allein sein ist irgendwie überschätzt.
Ich hab dir das ja gesagt.
Das Alleinsein ist nicht jedermanns Sache.
Was denkst du, vielleicht könnten wir mal ...
zusammen Essen gehen?
Ja, gute Idee.
Gehen wir essen. Schön.
Ich freu mich drauf, dich kennenzulernen, Cathrin.
Noch einen schönen Abend.
Ihnen auch.
Ich freu mich auch, dich kennenzulernen, Matt.
*lautes Stimmengewirr*
*Jemand jubelt.*
*melancholische Musik*
*Kommentator im TV*
*melancholische Musik*
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