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Original subtitles

Hören Sie mal, Frau Laudanum, wie heißt eigentlich nochmal die Internetseite von

der Produktion hier?

InnovativeProductions.de Gut, Sie können weitermachen.

Ich habe mir gedacht, ob wir für heute Nachmittag schon alles gedacht haben,

weil der Termin...

Da hab ich mir einen Unterschrift gemacht, da hab ich die eigentlich dazu

gehabt. Da waren dann ein paar richtige Verträge, die ich heute schon

unterzeichnen musste.

Dann kommt der heute Nachmittag, der Eder. Das ist ja sowieso einer, der

immer glaubt, dass er sowieso alles weiß und alles viel besser kann.

Aber dem werden wir heute zeigen, was Moris ist.

Und ich denke mal, am Ende wird er im ordentlichen Vertrag unterschreiben.

Wann kommen die nochmal?

Ich habe meinen Terminkalender nicht so genau im Kopf. 5 Uhr? War das 5 Uhr, was

die kommen wollten?

Ja, ja. Wir denken, dass wir doch die wichtigsten Sachen vorbereiten.

Das ist gemacht.

Ich denke mal, der eine von denen trinkt nur entkoffinierten Kaffee. Da müssen

wir dran denken, sonst hat er gleich wieder schlechte Laune. Das können wir

uns nicht leisten.

Das muss heute schon in der runden Atmosphäre ablaufen.

Sie denken da an alles, ne? Auch so ein bisschen was zu knattern, das wäre das

Telefon.

Lass mich mal ganz kurz.

17 Uhr.

Ja.

Ja, genau. Ja, genau. Am Apparat.

Am Apparat.

Ja, sicher.

Entschuldigung, Chef.

17 Uhr.

Soll ich dann mal Kaffee machen für Sie? Machen Sie mal fertig.

Ja, danke, danke. Machen Sie mal fertig.

Ja, genau, genau.

Wir treffen uns dann schon in ein paar Minuten.

Sie wissen, wo Sie parken können?

Ja, Schatz, ich habe die Blutkosten. Nein, ich habe nichts auf das Paket.

Nein.

So,

meine Herren.

17 Uhr.

Kaffeezeit.

Schatz, Sekunde. Ja, natürlich habe ich dich.

Wolle Milch und ohne Zucker.

Aber natürlich.

Gerne. Für Sie immer.

Ja, Schatz. Ja, Schatz. Ich hab dich sehr lieb. Ich werde dich noch nie

vergessen.

Niemals. Sie wünschen auch einen Kaffee?

Natürlich. Ich könnte dich vergessen.

Sekunden. Was haben Sie denn da?

Nein, das ist nur der Kollege, der hat einen neuen Schlips um. Geschenk vom

Chef?

Bin ich ja nicht anders gewöhnt hier.

Herr Blum?

Oh, jetzt habe ich mich vertippt. Ja, natürlich.

Was fühlt sich denn hier so schön an?

Von wem?

Vom Chef.

Vom Chef?

Na gut.

Schönen Dank für den Kaffee.

Gerne.

So,

bin ja.

Sie wünschen natürlich auch ein Kaffee, oder?

Bitteschön.

Sind Sie das recht?

Es fehlt ein bisschen Milch noch.

Oh.

Was haben Sie denn hier, Herr Schmidt?

Ah, das ist eine Stimulation.

Nein. Der ist sehr angenehm.

Wenn ich das sehe...

Das kann doch nicht sein.

Herr Müller, hier sind wichtige Transaktionen und Sie machen da so viele

Primatgespräche. Herr Eder, möchten Sie gerne einen entspannen von mir? Okay,

wir müssen noch ein bisschen zu Ihnen zugehen.

Ein ganz wichtiges Meeting im Anrollen.

Liegen mal die Hose öffnen, ja?

Jetzt gehen Sie entspannen.

Ja, wir müssen schon verstehen, wenn hier diese Transaktion stattfinden, dann

müssen wir doch mal ein bisschen uns darauf konzentrieren.

Ja, ist schon gut, aber Liebe geht durch den Magen.

Man hat ja auch so seine Suche. Du hast vollkommen recht, das stört.

Ist ja gut, okay, kann ich akzeptieren.

Ist das so schön? Ja, passt.

Dann mache ich das gut, ja? Genau, richtig.

Frau Schmidt?

Ja?

Darf ich vielleicht Ihren Mund bitten?

Ja, Mensch, der hat es wieder gut, ne?

Heues Fürst, Herr Kollege.

Frau Schmidt, Sie machen das wunderbar.

Wunderbar.

Sie überraschen jeden Tag aus Neue.

Ist ja noch besser als der Kaffee.

Ja, Herr Wein?

Na, war ich noch schreck?

Ach, Herr Schneider, das ist ja sehr nett, dass Sie zu mir kommen.

Ich komme wegen der Formübernahme.

Ja, das war mir ja klar. Sie kommen erst noch. Trotzdem schön, dass Sie da sind.

Das ist Ihre Begleitungsfrau, Frau Wolanska. Angenehm.

Dann hätte ich Ihnen eine nette Begleitung mitgebracht.

Kompliment.

Nehmen Sie auf Platz.

Ich habe die Unterlagen nicht nochmal

geprüft. Das haben wir alles schon hinter uns.

Lassen Sie uns doch mal ganz gemütlich anfangen mit unseren Verhandlungen.

Nicht so stürmisch mit den jungen Pferden, nicht?

Ein bisschen Zeit haben wir uns heute Nachmittag vorgenommen, damit wir das

gut unter Dach und Fach bringen.

Das ist schon ein Geschäft von der Leibniz. Ich muss ja sagen, Frau

Polanska, sehr nette Beine.

Das gefällt mir schon sehr gut, muss ich sagen.

Kompliment an ihren Geschmack, junge Frau.

Wirklich sehr nett.

Ich ruf mal meine Sekretärin, wollen wir was trinken?

Ja, gerne. Ja, also ich ruf sie gerne mal an.

Schreck hier, ist die Frau, ja, ja, ist die Frau Schmidt bei Ihnen?

Dann schicken Sie uns bitte zu mir ins Büro. Ja, ja, vielen Dank, vielen Dank.

Ja, ja.

Fräulein Schmidt, Fräulein Schmidt, der Chefruf.

Ich glaube, es ist drin.

Muss ich schon mehr gehen?

Ja, wie viele Tage?

Später weiter. Wie viele Tage?

Okay.

Ich wollte doch noch mal was zu taten haben, den Kaffee.

Später, Herr Wöhr. Später?

Später, Herr Wöhr. Dann kann ich ja den Kaffee gar nicht trinken.

Tschüss. Schau auf.

Die wird dann sicherlich auch gleich kommen, hoffe ich doch.

Ist das noch die Schmidt von Februar?

Ja, ja, genau.

Die haben das mit der Probezeit ganz gut hinter uns gebracht und ganz

gut eingearbeitet hier. Ich bin eigentlich ganz zufrieden und naja, sie

ist so meine rechte Hand geworden, muss man schon sagen.

Ich finde die beiden ansonsten ein bisschen ähnlich. Ich habe eigentlich

auch Glück gehabt hier mit der Personalauswahl.

Das kann ich nur bestätigen, mein Lieber, dass sie da Glück gehabt haben.

Händchen, ne?

Also, wenn ich das dann kenne... Herr Rhein?

Chef? Das ist ja schön, das ging ja richtig schnell. Sie haben mich gerufen?

Ja, das ist ja klar.

Vorstellen, Herr Schneider, Frau Schmidt. Wir haben uns ja schon mal

gesehen.

Und Frau Wolanska.

Ja, vielen Dank.

Ob Sie für uns was zu trinken hätten?

Mit Kaffee? Ja, wunderbar, für mich gerne.

Vor dem Geschäft vom Kaffee.

Wenn Sie rausgehen, Sie könnten die Unterschriftenmache bitte mitnehmen. Ja,

danke.

Geht Ihnen der Schreck? Ja, genau.

Ich

sehe

schon, ich bin Ihnen, glaube ich, eine kleine Erklärung schuldig.

Mir nicht.

Naja, aber Ihre Begleitung durchaus schon.

Also, wir sind ein Traditionsunternehmen mit sehr viel familiärem

Rückhalt und das Leben auch unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen

natürlich auch.

Und so ein bisschen, wir machen das recht, wie soll ich sagen, kooperativ,

familiär, freizügig und da ist Frau Schmidt wirklich Perfekt mit unserem

Team. Die hat sich wunderbar eingefügt.

Und nicht nur eingefügt, sondern auch, naja, also Sie verstehen schon.

Wir kennen uns schon, die Frau Schmidt und ich.

Und Wolanska, ich habe Ihnen das ja auch schon ein bisschen erklärt.

Und Kollege Schleich hat jetzt... Man führt wirklich gute Verhandlungen,

wenn man auch so ein bisschen für...

ein geselliges Environment sorgt, das ist ganz wichtig und das

pflegen wir auch in meiner Firma wirklich sehr intensiv.

Ich möchte damit sagen, keine falschen Charme, Volanska.

Ich denke, wir werden das so ein bisschen ja auch Ihnen nahe bringen, wie

in so einem Unternehmen hier auch so der Zusammenhalt unter der Mitarbeiterschaft

wieder so funktioniert.

Mit dem Paragrafen 11 der Handlungsklausel, das haben Sie soweit

berücksichtigt? Natürlich, da werden überhaupt keine Schwierigkeiten mehr.

Ach, ja?

Frau Schmidt, das ist ja schön, dass Sie mit dem Kaffee kommen.

Habe ich ja nicht gemacht.

Ja.

Sagen Sie, Frau Schmidt, Sie sind bescheiden wie immer, nicht?

Ich kenne Sie nicht. Vier Personen, drei Tassen, Sie hätten sich da auch eine

mitbringen können.

Ach, ich denke lieber an euch.

Die Gäste zuerst, Frau Schmidt, die Gäste zuerst.

Entschuldigen.

Bitte schön.

Bitte schön, meine Lieben.

Und schon zum Thema dann. Vielen Dank.

Bitte schön.

Nein, nein, Frau Schmidt, bleiben Sie ruhig hier.

Wir können Sie jetzt noch brauchen.

Ja, um nochmal...

um nochmal auf den Error zurückzukommen. Das ist ja auch, denke ich mal, ganz

wichtig, wenn wir mit dem Senat in Verhandlungen gehen. Natürlich.

Wir müssen das Ganze auch nochmal der Versicherung vorlegen.

Und wenn da die Sache mit der Haftung nicht wirklich geklärt ist, dann sagt

die Versicherung hinterher einfach nur, sagen wir mal... Aber sicher dürfen

Sie Ihre Bluse ablegen, Frau Schmidt.

Seit wann haben wir da Probleme?

Ich frag dich nur. Wir haben Gäste.

Ja, gerade deswegen.

Gerade deswegen.

Was stellen Sie sich vor? Wie sollen wir dieses Risiko absichern? Soll ich mich

mal zur Hilfe einmelden? Ja, warum nicht?

Übrigens, die Haftungsfrage mit dem Salatsjüngers Baudirektor ist eigentlich

geklärt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da noch irgendwelche

Schwierigkeiten auftauchen werden. Ja, das denke ich mir letztlich auch, dass

wir da am Einsprang stehen.

Aber Sie wissen ganz genau, mit welchen Parolen, die im letzten Wahlkampf

angetreten sind, da ist es einfach wichtig, an solchen Sachen zu denken.

Sie

können

sich ganz wie zu Hause fühlen, ganz entspannt, ganz entspannt.

Gut, wir waren bei der Vergütung da stehen geblieben.

Wie war nochmal die Gesamtsumme?

35 Millionen, war das richtig?

Das geht schon in die Nähe von 40.

Fast 40 Millionen, haben Sie gesagt?

Ja, es hat sich ein bisschen erhöht, aber...

Ja, wir sind ja auch schon einige Zeit jetzt in den Verhandlungen. Da ändert

sich da schon nochmal was an der Gesamtwertrichtestellung.

Und diese ganzen Kostensteigerungsfaktoren, die muss man

einfach früh genug einbeziehen. Ja, sicher. Das kann man ja hinterher auch

alles noch genau ausrechnen und auf die entsprechenden Mietparteien umlegen.

Da muss man dann auch dafür sorgen, dass wir ein paar wirklich solvente

Gewerbemieter da reinbekommen. Ich denke, da gibt es überhaupt keine

Schwierigkeiten.

Ich denke, allein über das Stattticket richtig zu machen, ist ja noch diese

Sache mit der EU-Ausschreibung und den ganzen lästigen Dingen, die man immer

machen muss und machen muss und machen muss und hinterher ist man doch in der

Stadt entschieden.

Aber um einfach da von vornherein auch politisch die Bogen zu glätten, denke

ich, man sollte den Direktor, den Senatbaudirektor, sollte man...

Wir haben doch da dieses Jagdhaus.

Wissen Sie noch, wo das liegt? Ja, doch. Da sollte man den einladen.

Und vielleicht auch so ein bisschen so der Kreis, so wie heute.

Doch angebracht. Frau Staatssekretär.

Ja, genau.

Frau Schmidt, würden Sie mitmachen am Mittag?

Ja.

Dann nehmen Sie sich einfach in der Woche danach zwei Tage frei.

Und dann ist das schon okay.

Sagen Sie mal, Frau Schmidt, Sie haben das ja mit dem Café schon wunderbar

gemacht. Meinen Sie nicht, Sie wollten sich ja noch ein bisschen um seinen Gast

kümmern?

Wir halten es ja auch mit der Gastfreundschaft. Dann lassen Sie mich

mal so.

Auf jeden Fall kann ich schon auf Sie verzichten. Sie sehen, lieber Walaska,

ja doch.

Mademoiselle, wollen Sie nicht auch mal bei mir so ein bisschen?

Wir wollen Sie ja schmutzig. Auch mit zu den Verhandlungen neben mich.

Wenn man so einen Senatbaudirektor einmal eingebunden hat,

dann laufen die Verhandlungen meistens ganz wie geschmiert.

Von selbst sozusagen.

Völlig von selbst. Wir kennen das ja nicht.

Das kennen wir ganz genau.

Ich wäre nicht erschreckt in dieser Stadt.

Nicht zu sagen, der streckt dieser Stadt, wenn ich nicht die Geheimnisse

der Politik bis zum LF ausprobiert hätte und genau kennen würde.

Ja, ja, genau, genau, genau.

Ja, und das mit dem Personalsteck, da sehe ich da auch gar keine Probleme.

Nee, ganz offensichtlich sind wir in ihrem Trainingsprogramm noch nicht ganz

so weit, aber die Frau Landtke ist eine begabte junge Frau.

Wir haben doch neulich in der, wie heißt diese Zeitung nochmal, in dieser Post,

haben die doch berichtet, dass der Direktor von der Stadt Stadthasse jetzt

zum stellvertretenden Parteitag ist. Richtig.

Ja, und wir müssen einfach daran denken, es kann ja auch sein, dass der mal kurz

ist. Wenn Sie dann noch

zwei wichtige Chefredaktionen eingehen, dann haben Sie in der Stadt einfach

gewonnen, das sagen Sie.

Wenn es um 40 Millionen geht, das ist ja ein bisschen an dieser Sache zu denken.

Bleiben Sie mal ganz schnell auf 10, 20 Millionen müssen hängen.

Sie kriegen auch mit, dass ich diese politische Sache, sagen Sie mal, was

haben Sie eigentlich?

Was ist das da?

Ach so, das habe ich ja völlig vergessen. Na gut, dann klicke ich mal

weiter.

Ja, ja,

sicher.

Aber der hängt doch bei mir 25% der Anteil, weil ich nicht mitbringe. Ach

so. Das ist kein Problem.

Mir war schon klar, dass das sowieso zustande kommt.

Wenn in den Grundbuchantragungen eine Belastung steht von einem der

Grundstücke.

Irgendwas, dass da nochmal Alten die Schulden drauf ist oder sowas.

Das sind immer solche Unterbrechungen, die wirklich gut kommen. Ich habe

das mal vor Jahren gehabt.

Das war eigentlich ein ganz lukrativer Deal.

Das war so noch vor meiner ersten Million.

Und ich hatte ein wirklich gutes Grundstück an der Hand und habe völlig

übersehen, völlig übersehen, das ist ja noch aus der gewissen Zeit, Sie wissen

schon, ne?

Ich habe Belastungen draufstellen auf dem Grundstück. Ich kann Ihnen sagen,

ich habe hinterher...

Drei Jahre lang prozessiert ist das alles wiederum, bis sich das alles

hinderte.

Inzwischen hatte ich die erste Million nicht fertig, aber das Grundstück hatte

ich dazu beigetragen.

Das kann man sich beim richtigen

Projektmanagement sparen.

Aus all diesen Erfahrungen wird man einfach klug.

Ich glaube, wir sind mittlerweile mit allen Rastern gewaschen.

Das wird das Jahrhundertgeschäft für diese Stadt und für uns, Schreck. Ich

wollte behaupten, dass wir im Jahrhundert noch ein paar Geschäfte mehr

machen. Natürlich.

Ich weiß ja ganz genau, dass die Stadt so... Ich habe mich da mit ein paar

Leuten unterhalten. Die Stadt will... Meine sagen die einem nicht direkt.

Aber die wollen so mit der Zeit halt den gesamten Immobilienbestand, den sie hier

noch haben, wollen sie abstoßen, um sich hier, sagen wir mal, aus Vermögen

freizumachen. Ja, bestätigt.

Wenn wir da jetzt das richtig vorbereiten, da kann man auch schon mal

ein bisschen nachgeben, wenn man da gut im Geschäft ist, dann hat man eben nicht

nur dieses eine Jahrhundert Geschäft, dann kommt man hier, sagen sie halt,

wollen wir nicht ein bisschen Adal flügeln?

Ja, doch, wollen wir nicht. Ja?

Ja? Na gut, dann machen wir das mal so weiter. Ja?

Gott, ja.

Sagen Sie, da wir jetzt gerade schon hier so bei den Jahrhundertgeschäften

sind. Oh, Chef.

Ja.

Sehr schön.

Sie meinen, das sei nur ein Jahrhundertgeschäft, so ein Arschfick?

Ja.

Da wir bei den Jahrhundertgeschäften sind.

Ich habe hier nur eine ganz unangefochtene Stellung hier in der

Stadt. Und Ihre ist ja nun nicht wirklich schlecht zu bezeichnen.

Ich könnte mir vorstellen, dass es da zwischen unseren Firmen doch die eine

oder andere Synergie gäbe, oder?

Steckst du dir die schlagende Fusion vor?

Naja, es gibt ja doch Rechtsformen, wie wir da doch gemeinsam Geld in eine

Struktur einbringen können, die uns da gemeinsam erträgt.

Ich denke da an eine Rechtsform, da kommt man nicht gesetzt ins Recht.

Aber eine GmbH-Eröffnung ist doch eigentlich alle Möglichkeiten, oder? Und

wir beide als gleichberechtigte Gesellschaft.

Ja, so in der Höhe unserer Einträge. Das kriegen wir sicherlich in einem

GmbH-Vertrag genau geregelt, wie wir das mit der gegenseitigen Vertretung machen.

Und ich bei Ihnen.

Mademoiselle, darf ich Sie gestatten? Mademoiselle, warum sind Sie plötzlich

geflogen? Es wäre angenehm gewesen, heute das Gespräch, wenn Sie alleine

gekommen wären.

Das habe ich bestimmt gedacht. Ich habe schon ein gewisses Gespür dafür.

Warum sind Sie plötzlich geflogen? Da muss man einfach überlegen.

Da muss man ranführen an das Geschäft.

Ja, das kennen wir alles, das machen wir jetzt seit Jahren.

Ich habe mir vorgestellt, den Nien als GmbH sitzt dann doch eher

Lichtenstein.

Lichtenstein? Ja, Sie wissen, das hat ein bisschen steuerliche Vorteile.

Wir haben immer noch die Möglichkeit, dann die GmbH zu einer gemeinnützigen

GmbH zu machen. Ja, ist immer noch ein bisschen sozialen Wohnungsbau und sowas.

Das heißt ja nicht, dass man keine Gewinne machen kann. Nein, das kommt nur

aus der Presse. Ja, genau.

Dass wir genau gleich denken.

Das lässt mich eigentlich seit der GmbH wirklich, da freue ich mich drauf. Ja,

muss ich schon sagen. Auch das wird einfach als Geschichte.

Wir müssen ja nur gucken, dass mein Kompanion das nicht mit sich in der Nähe

war. Was kommt der mit 50.000 Euro an Gedanken und sagt, er will

die Anteile haben.

In der gemeinsamen GmbH.

Ich meine, wir können uns nicht ganz geheim halten.

Ich denke, wir sollten ein bisschen besser umziehen und sollten jetzt

schauen.

Ja, wir werden erst, wenn es so weit ist.

Vorher, das kann ich Ihnen sagen, machen wir noch was.

Die Jacht, die habe ich mir 2001 geleistet.

Das war zwar dieses blöde Jahr, Sie wissen, da mit dem 11. September oder

sowas. Das Gute war nur, Sie wissen, ich denke ja nur an die guten Sachen, dass

in dem Jahr auch die Jacken dünn geworden sind.

Und da habe ich dann im Oktober zugeschlagen und habe mir dieses Ding

zugelegt. Ich bin sehr froh, es sind 25 Meter und recht gut motorisiert.

Ist man nicht abhängig, dann kann man vor die Küste gehen und vor der Küste

sich genauso austoben, wie man das gerne hätte.

Gerade in der Zeit, in der ich gut verhandelt habe.

Ja, das kann ich mir vorstellen.

So ein bisschen Krisen, so viel ist man ja dann immer.

Ich sehe da schon kommen.

Das wird eine richtig gute Zusammenarbeit werden. Das weiß ich.

Es wird eben nicht nur eine Gesamtzusammenarbeit.

Da wächst einfach zusammen, was zusammen gehört.

Nicht? Die Geschäftshause.

Die Geschäftshause. Wir übernehmen jetzt hier die Stadt.

Wir haben dann ja auch richtig Einfluss. Es ist ja nicht nur so, dass dann das

Geld hinter uns steht.

Das Geld fließt uns zu.

Es fließt uns zu. Man kann gar nichts damit machen. Wir haben ja dadurch, dass

wir den Leuten auch den Wohnraum geben, das wissen die mit der GKM, ja, darum

habe ich da auch so viel dafür.

Ja, dass wir den Leuten, dass wir den Leuten, ich

glaube, ich glaube, das wird das Geschäft überhaupt.

Ja, das Ding ist in trockenen Tüchern.

Geil.

Das ist meine Unterschrift jedenfalls.

Auf die Yacht?

Das freu ich mich schon.

Na, Schneider?

Da habe ich Ihnen wohl zu viel vom Unfall erzählt.

Kein Unfall.

Das war ein bisschen anders gedacht.

Aber die Frau Schmidt ist meine beste Kraft. Ja, ich sehe schon.

Sie kennt das offensichtlich schon.

Und auf der Yacht kann man das ja machen.

Frau Schmidt, und jetzt hätten wir gerne noch mal ein...

Gerne für euch.

Nimm doch Platz.

Gleich.

Tschüss. Hast du nicht gesehen, das Endspiel da?

Nein.

Mit einem kopflosen Kopf.

Das ging gar nicht.

Ich wollte Ihnen wunderschön feiern wünschen.

Es ist schon wieder spät hier. Ach ja, tatsächlich.

Müssen wir schon wieder nach Hause.

Frau Schmitz, ich hatte gehofft, dass ich noch hier meinen Kaffee bekommen

habe. Ich gehe jetzt nach Hause.

Ja, und wer wartet da auf Sie?

Frau Schmitz?

Keiner. Keiner?

Also ich hätte da noch ein paar Ideen, Herr Eder, oder?

Frau Schmitz, die möchte ich mal gerne als Bettvorleger haben.

Ja, dann mach die jetzt wieder schon zu. Ich trau dich.

Du sollst mal der Letzte werden.

Mensch, das muss man auch so langsam begreifen.

Vielen Dank für die

Aufmerksamkeit.

Guten Tag, sind Sie Frau Schmidt, Susanne Schmidt?

Ja. Mein Name ist Weide, ich komme vom Nacktkurier. Ja. Ich hätte da nur ein

paar Fragen an Sie. Nein, bitte.

Lassen Sie mich doch kurz... Ich habe ein Wunder...

Sie müssen mir nur fünf Minuten zuhören, dann erkläre ich Ihnen alles. Ich habe

da ein sehr lukratives Angebot für Sie. Es soll Ihr Schaden sein.

Dabei ist durchaus eine, sagen wir, fünfstellige Summe drin.

Ich habe Informationen, also genau genommen weiß ich ja schon was. Ich habe

nur ein paar Fragen an Sie.

Dann bin ich in ein paar Minuten schon wieder weg. Es soll Ihr Schaden nicht

sein. Das kann ich Ihnen schon mal versichern.

Ich hatte mich ja schon vorgestellt, das ist wirklich nicht notwendig.

Ich hatte mich ja schon mal vorgestellt, Weigel vom Nacktkurier.

Ach, das macht überhaupt nichts.

Hören Sie denn einen kleinen Augenblick zu.

Also ich hätte ein paar Fragen über Ihren Chef. Was haben Sie denn denn hier

damit zu tun? Was stehen Sie hier eigentlich so um?

Setzen Sie sich doch mal hin. Ich kann mich auch gerne hinsetzen.

Und es geht wirklich ganz schnell? Es geht wirklich ganz schnell.

Sie arbeiten wie lange für Herrn Schreck?

Und warum wollen Sie das wissen?

Nur um meine Daten zu vervollständigen.

Sie arbeitet schon seit zwei Jahren bei Herrn Schreck. Seit zwei Jahren. Ja, das

deckt sich auch mit meinen bisherigen Ermittlungen.

An welchem Projekt arbeitet Herr Schreck denn zurzeit?

Immobilien. Immobilien. Das ist klar, das ist auch sein Beruf. Ich meine jetzt

speziell. Wollen Sie das eigentlich wissen?

Ja, wie ich schon andeutete, gibt es da Verstrickungen, in die Herr Schreck

involviert ist.

Und da Sie seine engste Mitarbeiterin sind, könnte es dazu führen, dass auch

Sie letztlich mit dem Gesetz in Konflikt kommen.

Aha, davon weiß ich ja gar nichts. Ja, das wundert mich jetzt aber schon. Als

seine engste Mitarbeiterin werden Sie doch wohl das eine oder andere

mitbekommen haben. Deshalb bin ich ja hier.

Weil ich erhoffe mir schon Informationen aus erster Quelle. Und um das nochmal zu

betonen, wenn ich mit dieser Story dann erfolgreich sein werde, wovon ich

ausgehe und der ganze Sumpf mal ausgetrocknet ist, dann sind für Sie da

durchaus Beträge drin, die...

wenn ich mich hier so umsehe, bei Ihnen durchaus angebracht werden.

Ich würde Ihnen ja gerne ein paar Informationen geben, aber ich weiß davon

gar nicht. Ich kann Ihnen ja gar keine großartigen Informationen geben. Vor

kurzem fand doch eine Konferenz statt, zusammen mit dem Bauamtsrat.

Ja, ja.

Erzählen Sie mir doch mal davon.

Ja, was soll ich Ihnen davon erzählen?

Also, es ging um Immobilien. Ja, das...

Um abgeschlossene Verträge.

Bereits abgeschlossene Verträge, das wäre sehr wichtig.

Ja, bereits abgeschlossene Verträge.

Aber was genau detailmäßig abgeschlossen wurde... Es gab da noch eine

Ausschreibung, richtig?

Ja, stimmt. Und jetzt würde mich interessieren, ob diese Ausschreibung

schon zu einem Ergebnis gekommen ist oder ob die noch offen ist. Soweit ich

weiß, ja.

Aber es ist schon ein Ergebnis.

Ja, aber das kann ich nicht 100% sagen, weil...

Ich bin ja halt die Sekretärin, also ich muss ja doch mal raus und Kaffee. Ja

sicher, weil man bekommt ja doch das eine oder andere mit, nicht wahr? Ja,

ja, so ein bisschen, ja. Also gerade als Sekretärin hat man doch sein Uhr immer

da, wo es heiß ist.

Letztlich geht es doch darum, ihrem Chef zu helfen und der Firma zu helfen.

Ja.

Bevor das Kind völlig in den Brunnen gefallen ist, den Menschen die

Möglichkeit geben, sich zu offenbaren. Das ist ja meine Grundintention. Ich bin

doch nicht hier, um Geld zu verdienen, sondern ich bin hier, um Menschen zu

helfen. Und dazu gehört Herr Schreck, dazu gehören Sie.

Und letztlich können wir alle davon profitieren.

Der Berliner Nacktkurier, wenn ich das noch kurz sagen darf, der Berliner

Nacktkurier ist das Blatt, für das ich arbeite, was ich ja eingangs schon

erwähnte, hat es sich schließlich auf seine Fahnen geschrieben, wirklich der

Menschheit Gutes zu tun.

Und wie kann ich jetzt davon profitieren? Ja, indem Sie mir ein paar

Detailinformationen geben, was da wirklich abgelaufen ist.

Hm, na ja, was ist da abgelaufen?

Na ja, erst musste ich meinem Chef ein bisschen blasen. Blasen?

Sie meinen also Filatio?

Ja.

Ach,

ich schreibe Blasen.

Zwischendurch war ich mal Kaffee holen.

Und dann?

Na ja, dann ist es halt... Mussten Sie nur Ihrem Chef blasen, wie Sie das

nennen?

Also, ja, nachdem ich vom Kaffee wieder zurückkam, was... Also Herr Schneider

kam denn noch zu diesen... Der Herr Schneider? Der Herr Schneider von der

Firma Bau & Stadt? Ja, ja genau, der Herr Schneider. Das ist interessant, das

ist hochinteressant.

Und mit dem hatten Sie dann auch Oralverkehr, oder?

Ja, nicht nur.

Nicht nur, was denn noch?

Na ja, es ist dann schon zu späterer Stunde dann zum Schlechtsverkehr

gekommen.

Oho, oho.

Ja.

In welcher Dauer, also wie lange?

Na ja, der Schneider kam dann noch mit Frau Wolanska.

Aha, aha.

Ja, Frau Wolanska war dann auch hin und wieder noch bei Herrn Schreck dran.

Im sexuellen Sinne dran? Ja, ja, so Moralverkehr. Das sind ja orgiastische

Zustände dort. Das ist ja... Gab es denn auch mal Analverkehr?

Wow, Analverkehr?

Ja, so... Sie lassen ja da nichts aus.

Zwischen allen halt so.

Also, Frau Lansgall, Herr Schreck, ich.

Sie ließen sich auch einer Penetrierung da... Ja.

Oder uns unmerkenswert.

Darf ich ablegen, wie es hier ist?

Das ist jetzt wirklich rechtens hier. Das ist sicher, ist das rechtens. Und

Herr Schmidt, weiß er nur, ob wirklich Stimmen scheint?

Also Ihr Chef wird Ihnen dankbar sein.

Für das, was Sie hier offenbaren. So viel kann ich Ihnen wirklich sagen.

Aber kommen wir doch nochmal zum Analverkehr.

Also mit dem Analverkehr ging es dann halt ganz nett zur Sache.

Mit allen Beteiligten, wie gesagt.

Ja, mit allen Beteiligten, ja.

Das ist... Und, sag mir doch mal, was springt denn jetzt da an sich?

Nun, wie ich schon sagte, ist da durchaus eine fünfstellige Summe drin.

Wow, das hört sich ja nicht an. Aber Ihnen scheint es hier auch ganz gut zu

tun, oder?

Sagen wir so, was Sie hier erzählen, das ist durchaus... Veranregend.

Ja, so könnte man es ausdrücken.

Soll ich Ihnen mal ein bisschen helfen vielleicht?

Da hätte ich doch nichts gegen. Ein bisschen.

Oh,

Frau Schmidt.

Oh ja.

Dann wünschte man sich doch mal bei einer Ihrer Konferenzen teilzunehmen.

Mit unserer Nacktkurier haben wir nicht Mitarbeiterinnen, die solche speziellen

Fähigkeiten haben.

Das kann ich gut verstehen.

Vielleicht ist es bequemer für Sie,

wenn ich mal etwas hinstelle.

Oh ja, das ist doch sehr tief.

Ja, das kann ich mir schon sehr gut vorstellen.

Frau Schmitz, ich denke, ich hätte eine Kamera installieren sollen

bei Ihren Konferenzen. Dann hätte ich mir das vielleicht noch besser

vorstellen können.

Haben Sie ihn dann auch so ganz tief reingenommen und dann gehalten?

Also so etwa?

Ja.

Ah ja.

Das ist hochinteressant.

Ja,

ich

kann mir das sehr plastisch vorstellen.

Die Beantwortung der Fragen wird schade wirklich nicht sein.

Haben Sie den Herren denn auch die Eier geleckt?

Blasen, das hätte ich noch nicht so ganz verstanden. Das können Sie mir noch mal

zeigen.

Das wurde jetzt mit der Quille beim Laschlau hier.

Ich kann mir schon die Titelseite vorstellen.

Das war die Stomach des Jahres.

Sehr groß, sehr groß.

Oh ja, ruhig mit.

Und sich schön den Mund auf.

Ich muss mich setzen.

Mach mal sie da zum Rest.

So gut.

Ja, ja.

Ja.

So machen Sie das gut.

Ja, und jetzt den Mund auf.

Das war ja mal ein Erlebnis.

Ja, das ging zwar ganz schön schnell, aber war auch ganz schön schön.

Das kann man durchaus wiederholen. Es wäre sehr wichtig, dass Sie mir auch

weiterhin hier und da Informationen zukommen lassen.

Ja, also ich könnte auch schon ganz gerne weitermachen.

Wann haben Sie überhaupt Feierabend? Dann schlage ich vor, dass ich gleich

morgen nochmal vorbeikomme. Vielleicht haben Sie ja schon wieder was Neues

erfahren.

15 Uhr habe ich Feierabend.

Wunderbar, wenn ich hier sein kann. Es ist aber sehr wichtig, Frau Schlitz,

Dem Herrn Schreck nichts davon erzählen.

Ja, okay.

Und zwar ist das deswegen, weil zu befürchten ist, dass er womöglich eine

Dummheit macht. Von sich aus, sich an irgendein anderes Blatt wendet oder so.

Man weiß ja nie, was da passiert.

Es wäre zu ihrer und auch seiner Sicherheit, dass wir wirklich alle

Informationen zusammen haben, bevor wir die Bombe dann sozusagen platzen lassen.

Aber Sie kommen wieder.

Ich komme morgen wieder und ich hatte Ihnen gesagt, dass ich mich da durchaus

erkenntlich zeige. Ein Kugelschreiber von...

Berliner Nacktkurier. Nein, nein, das war ein Witz. Das ist schon mal für Ihre

Bemühungen.

Und alles weitere dann morgen.

Alles klar. Also ich bedanke mich und wir sehen uns morgen. Auf Wiedersehen.

Soll ich Sie noch begleiten? Gerne machen. Ich kenne zwar den Weg, aber...

Ja, das tue ich auch gerne.

Also wie gesagt, wir sind uns einig.

Nichts verraten. Alles klar.

Dann bis morgen.

Ja, bis morgen. Auf Wiedersehen. Auf Wiedersehen.

Also ich weiß, es war ein Fehler, aber ich habe mir weiter nichts dabei

gedacht.

Und so habe ich halt ein wenig besser aufgepasst, was mein Chef so erzählt,

als er sich das nächste Mal mit einem Geschäftspartner traf.

Ich habe heute deshalb den Herrn Brunner gebeten, den werden Sie vielleicht

kennen, den haben wir bei dem Neujahrsempfang kennengelernt.

Der Brunner macht hier so ein bisschen Tiefbau und sowas.

Ich zähle einfach darauf, dass das genauso gut läuft wie gestern. Ja, gut.

Ja?

Machen Sie das im Sinnkriegen, Frau Schmidt?

Nein, nein. Gut, alles klar.

Und die Frau Laudano.

Dieses Gespräch ist nun gerade ausnahmsweise mal sehr wichtig. Sie

wissen auch, wie schwer es der Firma geht. Und das sind auch die Bedingungen,

die Sie jetzt erreichen können. Wie stehen Sie das?

Hallo?

Wie heißt mein Name?

Tach, Frau Schmidt.

Frau Ladanum, das sollten wir irgendwie bei uns auch mal so einführen.

Tach, Herr Brunner, das ist ja nett.

Frau Schmidt, denken Sie an den Kaffee.

Ja. Frau Ladanum, kennen Sie ja das Stück. Ja, angenehm.

So. Sehr angenehm. Ja. Unser Platz, Frau Ladanum, Herr Brunner.

Ja.

Dann mach ich das mal. Ja.

So, das ist, Sie sehen hier alles zu.

Herr Pünktlich, das muss ich wirklich sagen.

Liebe das, wenn Partner pünktlich sind. Das ist schön.

Kommen wir gleich mal zur Sache.

Wir wollten ja über Rohre sprechen und ein bisschen über Rohre verlegen.

Und sie hat mir ja gesagt...

Sie wollten sich überlegen, ob es dann nun die alten Bleibrohre drinbleiben

sollen oder ob es Kunststoffrohre sein oder eben Kupferrohre werden sollen.

Haben Sie jetzt eine Vorstellung davon? Ja, natürlich.

Lassen wir mal ganz kurz so ein bisschen... Ach, Frau Schmidt, das ist

ja schön.

Bitte schön.

Herr Brunner, möchten Sie einen Kaffee? Ja, ich möchte. Ich möchte sehr gerne.

Dankeschön. Vielen Dank, Frau Schmidt.

Brauchen Sie mich noch?

Ja, Sie könnten das Tablett in die Küche bringen und dann könnten Sie mir doch

hier wieder zur Hand gehen. Also wenn Sie wieder kämen, das wäre nett.

Okay.

Dann müssen Sie mir mal nachher verraten, wie Sie sich dazu gebracht

haben. Ja, wo waren wir stehen geblieben? Wir waren stehen geblieben

bei der Fernheizung. Ja, Fernheizung, genau.

Fernheizung. Jetzt ist das ja so, da gibt es so ein paar lästige Dinge.

Dinge.

Stehen. Ja, Dinge. Ein paar lästige Dinge. Die Stadt macht da irgendwie so

europaweite Ausschreibungen und all sowas.

Das sind Dinge, die mich nicht wirklich interessieren. Ich denke mal, Sie als

lokalen Unternehmer in Ihrer Stadt wird so eine europaweite Ausschreibung mit

irgendwelchen Konkurrenz aus Polen und wo sie alle herkommen.

Auch nicht so wirklich interessieren.

Haben Sie ein bisschen Zucker mitgebracht und sowas? Ich weiß nicht,

vielleicht mag der Herr Brunner es gerne süß.

Nee, ich glaube, der Brunner hat die schwarz, oder?

Ja, schwarz, weiß, rothaarig, ist mir egal.

Ja, Ausschreibung, europaweit, genau.

Dafür sind wir gut zu gebrauchen.

Und ich habe gedacht, dass wir uns vorher so ein bisschen auch mit den

ganzen Ausschreibungsunterlagen so ein bisschen abstimmen, dass das hier auch

glatt durch die Politik geht hier in der Stadt. Sie wissen ja nicht, wir haben ja

eigentlich beim letzten Mal für die HDP hier ein relativ knappes Ergebnis

gehabt.

Ich denke, da sollten wir so ein bisschen auch Landschaftspflege

betreiben. Sie verstehen, was ich meine?

Ja, natürlich.

Pflege, das ist ganz klar.

Unter dem geht ja nichts. Ich hoffe, Sie haben da auch so ein bisschen

Verbindungen, auf die wir da zurückgreifen können. An wie viel Pflege

haben Sie denn da gedacht?

Lassen wir mal das Portemonnaie stecken. Wir sind in anderen Größenordnungen

nicht. Aber für die Pflege, da könnte man ja vielleicht mal...

Darf ich, Herr Brunner?

Ja, könnte man vielleicht mal, Frau Larran, Sie wissen ja, die

Pflege, könnte man ja da vielleicht mal so ein bisschen was tun.

Ich sehe schon, Sie verstehen die Verhandlungen sehr gut.

Herr Brunner.

Nur, dass Sie so ein bisschen die Sache verstehen.

Die Geschichte hier mit der Politik ist delikat.

Sie wissen, bei den letzten Parteitagen hier, es gab in der HD, in der HDP, gab

es immer zwei verschiedene Fraktionen.

Deshalb ist es wichtig, dass wir hier keine plumpe Bestechung fahren.

Das ist doch selbstverständlich. Wir haben das ja schon mal gemacht.

Bei den Großbaugebieten im Westen hatten wir ja bereits

entsprechende Vorhersichtsmaßnahmen getroffen, die dann eben auch zum

Tiefbau dazu beigetragen haben.

Wir sind mit dem Projekt in einer anderen Liga.

Also das ist ungefähr zehnmal mehr Investitionssumme als bei dem letzten

Projekt. Da waren wir ja auch noch nicht so ganz mehr.

Mehr.

Ich runde ein bisschen. Das waren 3,8 Millionen beim letzten Mal. Und jetzt

sind wir irgendwo bei 35 bis 40 Millionen.

Wir haben es gestern mal hochgerechnet, da waren es ungefähr 40 Millionen.

Sehr angenehm, Frau Rodano, sehr angenehm.

Und das dürfen wir nicht aus dem Auge verlieren. Das heißt auch die, wie soll

ich sagen, die Öffentlichkeit, die Beobachtung des gesamten Projektes durch

die Presse, das ist alles schon ein bisschen anders.

Wir sind bei 3,5 Millionen, das kann man mal so wegdrücken, aber im Moment ist es

doch schon ein bisschen anders.

Also mehr beobachten, ja.

Ja, ich meine, wenn wir hier Landschaftspflege betreiben, dann...

Dann diskret, müssen auch ein bisschen auf die Personen eingehen.

Mir ist da ganz besonders im Auge der stellvertretende Vorsitzende von der

HDP, weil der hat sich doch so irgendwie als Saubermann geoutet in der letzten

Zeit. Ja, also immer mit diesem Saubermann-Image.

Mit diesen ganzen Saubermännern, das ist ja immer wieder das Gleiche. Also macht

man da ein bisschen einen Geldsack auf, ist mit dem Saubermann-Image schnell

wieder vorbei.

Also ich habe mich da schon ein bisschen erkundigt.

Es ist ja nicht so, als ob man nicht vorher sogar seine Partner so ein

bisschen in Erkundigung einziehen wollte.

Das mache ich mit dem Bullish auch.

Ich weiß, bei dem zu Hause ist der Haussegen nicht wirklich in Ordnung.

Das heißt, wenn wir dem so eine nette Nebenbeschäftigung anbieten, so wie wir

das im Moment hier auch so haben, ich denke, dann haben wir den sehr schnell

auf unserer Seite. Vor allen Dingen, Kann er dann die nächsten Mal, kann ich

nicht mehr den Saubermann spielen, jedenfalls nicht mehr so wie bisher,

weil im Falle eines Falles haben wir natürlich auch ein Sprechensmaterial.

Ich habe gedacht, dass wir den zu so einem Jachturlaub anladen.

Sie wissen, jetzt habe ich im Mittelmeer in Marseille diese Jacht liegen.

Die habe ich mir 2001 gekauft, als die Preise

runtergegangen sind für diese Investitions- und Luxusgüter.

Und da kriegen wir den, wenn wir den einladen und auf der Anbacht kriegen,

dann haben wir den bei uns in der Tasche. Das kann ich Ihnen versprechen.

Na schön, dann der eine sein Jagd, der andere sein

Krieger, der dritte sein auch Kandidat.

Ja, ich denke mal, da sollten wir bei Gelegenheit mal so einen

Konsortialvertrag aufsetzen, was das alles anbelangt.

Da können wir dann ein Zusatzprotokoll machen, wo so ein paar andere Dinge, die

nicht unbedingt öffentlich werden sollen, eben auch dann regeln.

Und jetzt lassen wir uns mal ein bisschen reden über das Fachliche, mit

dem Sie ja auch schon angefangen haben.

Ich habe so von meiner Seite aus gedacht, dass ich das ganze Projekt nach

spätestens 20 Jahren amortisiert haben sollte.

Und ich plane keine längerfristigen Investitionen in den gesamten Bereich,

der über die 20 Jahre hinausgeht.

Also das ganz ausgesprochen.

Ja, aber finden Sie, wenn ich mal kurz unterbrechen darf, Herr Schrick.

Wenn Sie 20 Jahre nicht schon ein bisschen lang angelegt, also irgendwie

ist es dann natürlich, also nach spätestens drei Jahren müsste sich

eigentlich sowas amortisieren, oder? Also so komplett, dass die Sachen nicht

zukommen.

Was habe ich hier schon mit dem Direktor von der Kreisbank, das habe ich da schon

mal angedacht.

Ja, von mir aus können wir es auch 15 Jahre machen.

Wichtig ist eben nur, dass Sie mir in den letzten Tagen mal ein paar

Unterlagen zukommen lassen.

Ja, ich lasse die Sachen dann zukommen. Ja, wo das genau so drin aufgeschüttet

ist, was Sie ungefähr denken für die Fernleitung, was Sie da an Rohren

brauchen, Erdausflug und diese ganzen Geschichten.

Frau Laudanum, das hatten Sie ja schon eigentlich alles vorbereitet, oder?

Haben Sie das nicht mitgebracht?

Doch, in der Mappe.

Ah ja, dann ist ja gut.

Dann können wir uns das ja dann aus der Mappe mal gleich rausziehen, raus und

angucken und die Sachen vertiefen.

Gut, also wir sind ja jetzt so halbwegs klar mit einer Finanzierungsdauer oder

mit einer Projektionsdauer von 15 Jahren etwa.

Wir müssen jetzt noch so ein bisschen mal über die gemeinsamen Prozente

nachdenken. Ich finanziere das ganze Projekt und

wenn Sie über das Projekt die Tiefbauaufträge bekommen,

stelle ich mir schon so vor, dass ich 22

% von Ihnen für den Auftrag bekomme.

22%? Ja, ja, doch das stelle ich mir schon so vor.

Also 18% hört sich doch viel freundlicher an, wie ich finde.

Ja, gut, 18% ist nicht deutlich unter dem, was ich normalerweise

da im Bereich bin.

Aber ich meine, da wir im selben Boot sinken und bleiben wollen,

so bei 20% könnte ich Ihnen schon entgegenkommen.

Äh, ja, sagen wir also, ja, 19 Prozent, Herr Schrick, also das ist doch... Ähm,

ich bin jetzt da um 2 Prozent, habe ich Ihnen das jetzt nachgelassen. Ja, äh,

ich, ich überlege mal. Also, äh, wir haben ja so 20 Prozent weniger, dann,

äh, naja, also, Herr Schrick, 19,5 Prozent, das ist doch ein

gutes Angebot, das ist ein faires Angebot. Das ist ja immerhin schon 7

Prozent über das, was wir letztes Mal hatten.

Schlagen Sie bei 19,75 ein?

Ja? Ja, ich glaube, das ist von der Klarkammer. Frau Lausanne, haben Sie das

gehört? Nur für den Hohe-Fan-Treffer-Betrag, 19 Dreiviertel,

ne? Ja?

Und,

wie geht's Bruder? Können Sie sich mal konzentrieren?

Wie, was?

Ich bin verwirrt. Nein, vielleicht auch nicht.

Das ist nun mal eine ganz besondere Art, eine Vertragsanführung zu führen.

Deshalb meine ich, dass Sie den Beauftragten, Jülich, da vielleicht um

das noch mal zu sich ins Büro bitten.

Vielleicht kommen wir dann noch mal, also ohne das ganze Geld dann da

rauszuwerben. Aber wissen Sie, ich habe die Jagd da ja in Marseille sowieso

rumliegen. Und ich glaube, das ist für mich eigentlich eine ganz nette

Anwechslung, wenn ich da runter kann. Ich muss auch mal nach dem rechten

sehen. Ich muss eigentlich wegkommen.

Ja, nach Marseille, selbstverständlich.

Oh, Entschuldigung. Sie müssen auch nochmal weiter. So, und dann drauf.

Oh, Alter. Oh,

Alter. Oh, Alter. Oh, Alter. Oh, Alter. Oh, Alter. Oh, Alter. Oh, Alter.

Oh, Alter.

Oh,

Alter.

schön nahe sind.

Wenn Sie den Vertrag ausfertigen, denken

Sie bitte daran, eine offizielle Version zu machen, die wir gegebenenfalls auch

an Behörden geben können.

Und ein Zusatzprotokoll für den Wohnraum.

Selbstverständlich erstreckt das Geld.

Gut, ja.

Da würde ich sehr viel Geld drauf nehmen.

Und ich sage mal so, die

Etwas privateren Details, die wir heute besprochen haben, kommen alle in das

Zusatzprotokoll. Aber natürlich.

Das ist ja ein Geschäft auf der Seite der Abstützung. Das ist ja klar.

Ja, ganz mit der Gesundheit, dass er das hinbringt.

Könnte ich euch vorstellen, der Bühne ist an Bord in seiner Endeszene.

Ich lach mich weg, klar.

Ja.

Abschluss, so zu sagen. Ja, dann wollen wir mal das Geschäft abschließen.

Gut, voller Dank, wir können sich mal hier hinschmeißen.

Ich bitte darum.

Ja, ist ja bei Ihnen, voller Dank. Ja.

Frau Laudanum, da können Sie sich aber auch noch mal ein Stück hier abgucken

von der Frau Schmidt.

Das heißt ja abgucken, also ich finde, Sie haben eine hervorragende

Assistentin.

Das ist ein richtiger Abschluss. Mein Gott.

Das hat keinen Schreck.

Das war jetzt ein wirklich geiler Geschlechtsabschluss.

Wir müssen schauen, wie man gute Geschäfte macht.

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