All language subtitles for Das große Backen_S14E09_Improvisation im Halbfinale

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Original subtitles

Hallo liebe Fans von Das Große Backen und herzlich willkommen all jenen, die

spontan eingeschaltet haben.

Auf Spontanität kommt es heute bei uns besonders an. Die Bäckerinnen und Bäcker

müssen so gut reagieren wie nie zuvor. Die Belohnung? Die drei Besten ziehen

ein in das Finale von Deutschlands größter Tortenshow. Hier ist Das Große

Backen.

Eine Woche vor dem Finale schlagen die Herzen höher.

Ich kann es kaum aushalten, also lasst mich bitte ins Zelt.

Oh ne, guck mal.

Scheiße.

Gleich zu Beginn eine Überraschungsaufgabe. Es könnte schon

wieder schwierig werden.

Ach du lieber Gott.

Wow.

Ich lasse mich nicht gerne überraschen, deswegen ist das jetzt für mich schon so

eine kleine Folter.

Fiebertraum.

Ich habe keine Ahnung, was kommen könnte. Ich bin total gespannt.

Oh Gott.

Ich bin mega glücklich, in die Folge 9 zu kommen, in die Halbfinale.

Also ich habe echt gemischte Gefühle. Ich mache mir große Sorgen, ob ich das

schaffe.

Ich habe mich so eingestellt, also nur nach vorne. Es gibt kein Zurück mehr.

Du sollst ins Finale.

Du bist die Erste, die rollt. Echt?

Wieso ist die denn schon so weit wieder?

Ich bin immer schnell.

Aber ich mache mir erstmal eine Macadamia-Nuss.

Was kann man eigentlich noch wünschen? Mehr geht nicht, ne? Doch, Einzug ins

Finale. Das kann ich leider nicht beantworten, das musst du selber machen.

Deshalb gebe ich jetzt auch Gas und lasse dich immer alleine stehen.

Das kann mir keiner nehmen, dass ich es echt bis in Woche 9 geschafft habe.

Ich stehe im Halbfinale, damit hätte ich überhaupt nicht gerechnet, bei der

starken Konkurrenz.

Ich werde trotzdem versuchen, Vollgas zu geben, weil wenn ich es so weit

geschafft habe, würde ich doch gerne ins Finale kommen.

Komm mal vor, wie so ein Kantinenmitarbeiter in einer

Firmenkantine hier mit Kartoffelbrei anrührt.

Wer so weit gekommen ist, der will natürlich mehr.

Du kannst ruhig länger bleiben.

Ja, gut. Marco mal das Backpapier.

Ich gebe mein Bestes und würde mich natürlich freuen, wenn es für ein Finale

reicht.

299. Ja, das habe ich genauso gemacht.

Hat sie auch wieder gemacht.

Geil, dass du das auch so hast.

André, Opa.

Wer jetzt hier im Halbfinale steht, will natürlich ins Finale kommen.

Und ja, so geht es mir auch.

Wer sind unsere drei Finalisten?

Betty und Christian sind es nicht, aber sonst ist alles möglich.

Im Halbfinale der größten Backshow der Welt.

Hallo, ihr vier.

In einer Woche schon kämpfen nur noch drei von euch um den Titel Deutschlands

beste Hobbybäckerin 2026 oder Deutschlands bester Hobbybäcker 2026.

Obendrauf gibt es ja auch noch den goldenen Cupcake und 10.000 Euro.

Ja, ihr vier seid so weit gekommen, weil ihr tolle Torten planen und umsetzen und

auch spontan reagieren könnt.

Das wird euch heute zugutekommen, denn die Jury hat noch nicht verraten, was

wir heute machen werden. Und ich sehe sie auch schon schelmisch grinsen. Hallo

Betty und hallo Christian.

Hallo.

Lüften wir das Geheimnis von Aufgabe 1.

Heute steckt nicht die Jury unter einer Decke. Auch wichtige Utensilien befinden

sich dort.

Und die lösen nicht nur Begeisterung aus.

Schlimmer als erwartet, ey.

Was kann man damit machen?

Blindbacke.

Und wonach klingt das?

Oh, nee.

Doch, nach spontanen Tarts.

Wir wünschen uns von euch eine süße Tarte. Wir haben hier einen großen

Zutatentisch und da verschiedene Tartformen. Da dürft ihr euch gerne

bedienen. Eine leckere Füllung muss sein.

Beeren und Obst stehen bereit für eine fruchtige Dekoration.

Kriegen wir kein Rezept?

Oksana, magst du eine kurze Antwort?

Nein.

Das ist gerade wie ein Fiebertraum für mich. Ich weiß gar nicht, ob ich

überhaupt schon mal eine Tat gemacht habe.

Na, dann wird es aber Zeit.

Wir sind nur noch vier Personen.

Da ist der Druck schon etwas höher.

Tatsächlich habt ihr für diese Aufgabe nur zwei Stunden Zeit.

Und los geht's wie immer auf mein Kommando.

Auf die Plätzchen.

Fertig.

Improvisieren ist beim Backen viel schwieriger als beim Kochen. Viele

Backrezepte funktionieren nur, wenn man die Mengenangaben genau einhält.

Und wie genau waren die beim Mörbeteig?

Bei der Tarte ist mir wichtig, dass der Mürbeteig gut gebacken ist, dass ich

eine gute Backfarbe habe, dass die Kante möglichst exakt oben abgeschnitten ist.

Bei der Tarte Challenge ist es auf jeden Fall wichtig, dass der fruchtige Akzent

auf jeden Fall für uns herauszuschmecken ist. Ob er gleich auch bei der

Präsentation zu sehen ist, das ist letztendlich eigentlich egal, aber es

muss auf jeden Fall eine fruchtige Tarte sein.

Zuckrig und mehlig wird der Mürbeteig.

Also ich habe echt gemischte Gefühle. Ich mache mir große Sorgen, ob ich das

schaffe, weil aus dem Kopf fällt mir jetzt nichts ein. Also kein Rezept für

Mürbeteig. Nee, gar nicht.

Oliver Kahn sagte einst zum Thema Mürbeteig, Eier, wir brauchen Eier.

So, mein Grundrezept ist jetzt der französische Mürbeteig. Das Verhältnis

ist 3-2-1.

Das heißt 300 Gramm Mehl, 200 Gramm Butter, 100 Gramm Zucker und dazu drei

Eigelb.

Pat Brisé sagt man in Frankreich dazu.

Also ich mache jetzt einen 3-2-1 Mürbenteig. Ich hoffe, dass der sich...

noch jetzt mich daran erinnert habe, was 3, was 2, was 1 ist. Gut, ein bisschen

logisch denken, aber fällt mir auch gerade schwer, ehrlich gesagt.

Während ich das jetzt hier mache, versuche ich mir jetzt gerade irgendwie

ein Rezept auszudenken, Geschmackskomponenten. Ich habe richtig

so ein Brett vorm Kopf.

Ich weiß gerade gar nichts. Ich weiß gerade auch nicht, was in zwei Stunden

möglich ist.

Fällt mir gerade etwas schwer, ehrlich gesagt.

Ich weiß nicht, ob ich mich richtig erinnere, aber irgendwas habe ich von 3,

2, 1 im Kopf, nur ich weiß jetzt die Komponenten nicht mehr.

Ich kriege gerade Besuch.

Oxy, was kann ich tun für dich? Ich wollte fragen, wie du Mürbeteig machst.

Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob ich es richtig im Kopf habe. 3-2-1 das

Verhältnis. Also wenn du 100 Gramm Zucker hast, dann 200 Butter und 300

Mehl. Aber ich bin mir jetzt nicht mehr ganz sicher.

102, 300.

Oxy, alles ohne Garantie. Ja, ich weiß.

Eine Garantie fürs Finale gibt es in dieser Woche nicht.

Gegen die anderen Kandidatinnen und Kandidaten helfen zwei Verbündete.

Das eigene Fachwissen und Spontanität.

Doch was, wenn beides zu wünschen übrig lässt?

Also ich habe mir mit Füllung schon ein bisschen überlegt. Da habe ich

Aufschlagcreme mit Mascarpone gesehen. Das finde ich eine sehr leckere Füllung

mit Sahne und Mascarpone. Also ich liebe diese Creme und die mache ich auch.

Die Jury ertappt Oksana auf frischer Tat.

Beim Vollenden eines Mandelmürbteigs mit Himbeerfruchteinlage, Vanille-Mascarpone

-Creme und Pekanuss-Crunch.

Beim Teigkneten hat man noch etwas Zeit zum Brainstormen. Es gibt ja so viele

Möglichkeiten.

Ich hab mir schon überlegt, ob ich einen Lemon Curd mach.

Zusammen mit Passionsfrucht, dann vielleicht noch ein Pistazienpraliné

unten drunter und ja, ein Baiserhaube, abgeflämmt.

Bianca bleibt trotz Überraschungsaufgabe gelassen und füllt ihre Mürbteigtart mit

Pistazienpraliné, Lemon Curd und abgeflämmtem Baiser.

Fruchtig soll die Tat werden, aber nicht alle zur Verfügung gestellten Zutaten

gehören in diese Kategorie.

Weißt du was?

Pekanusspraliné, das hört sich doch gut an, finde ich. So, hier Vanille geht

immer.

Jetzt überlege ich, was für eine Frucht dazu passen könnte.

Erdbeer, Erdbeer vielleicht.

Erdbeeren gehen immer, oder?

André füllt seine spontane Tat mit Pekanusspraliné, Nougat-Kakaocreme und

Erdbeerminz-Büree.

Getoppt von Mokkasahne und frischen Erdbeeren.

Jetzt karamellisiere ich die Pekanüsse.

Nebenbei mache ich den Pudding noch und gucke einfach mal, welche Komponenten

mir gelingen und wie sie harmonieren.

André bleibt offen für alles.

Oksana will die Fruchtvorgabe auf jeden Fall erfüllen.

Ich koche jetzt eine Fruchteinlage, die ich auf dem Boden verteile.

Ja, alles nach Gefühl und Augenmaß.

Gefühl und Augenmaß sollte auch Michael haben, wenn er sich an dieses Messer

herantraut.

Ich habe noch nie eine Tarte gebacken.

Das ist ja gut klar, Mürbeteig kenne ich.

Aber so eine Tarte habe ich noch nie selber gemacht.

Wäre schön, hätte ich ein Rezept dazu gehabt. Aber gut, jetzt ist es halt so,

wie es ist.

Ich werde trotzdem versuchen, Vollgas zu geben.

Weil wenn ich es so weit geschafft habe, würde ich doch gerne ins Finale kommen.

Michael präsentiert spontan eine eckige Haselnuss-Tarte mit Vanille-Mascarpone

-Creme, Ananas-Nektarinen-Kompott, Mürbteig-Streuseln und Baiser-Tupfen.

Die Jury schont die Kandidaten nicht.

Aber sie leistet auch Beistand.

Oksana, Rezept steht, du weißt, was du machst.

Ja. Mit was machst du rein? Also auf den Boden kommt Crunch und dann eine

Himbeerfruchteinlage und dann...

Sahne-Mascarpone-Creme.

Ja. Ich würde, glaube ich, vielleicht eine dünne Schicht von der Mascarpone

-Creme, dann Crunch und Fruchtspiegel, damit das nicht so direkt auf dem

Mürbeteig liegt.

Klingt gut. Ja, danke.

Bianca ist ein wandelndes Backhörbuch.

Ich habe jetzt den Zitronensaft erhitzt mit dem Zucker zusammen und der Vanille.

In der Schüssel habe ich jetzt das Eigelb mit der Speisestärke vermengt.

Und dann muss man es so lange unter ständigem Rühren eindicken lassen, zur

Rose abziehen, sagt man auch.

Und das alles aus dem Gedächtnis.

André. Ja, hallo.

Also das ist jetzt, das muss man einfach mal aufnehmen. Das beweist ja, dass wir

im Endeffekt doch durchaus multitaskingfähig sind.

Gleichzeitig karamellisieren.

Und darf ich dir ganz kurz, weil ich habe ein bisschen Angst, dass du dir die

Flossen verbrennst. Ja, okay. Der Karamell ist nämlich schon dunkel. Hast

du dir zufälligerweise dafür schon ein Blech vorbereitet oder soll ich das mal

eben schnell machen?

Hinter mir ist ein Blech, das wollte ich gleich nutzen. Ja, dann mache ich das

mal schnell mit dem Backpapier. Okay, das ist aber lieb. Du kannst ruhig

länger bleiben. Ja, gut.

Mach du mal das Backpapier. Ich räume auch auf.

Und du rufst einfach, wenn was ist. Okay, ich sage dir Bescheid.

Aus einem Plausch wird ein Rollentausch.

Als Juror können Sie sich nicht bei uns bewerben, aber als Hobbybäcker,

Hobbybäckerin oder auch als Profi.

Trauen Sie sich ins Fernsehen.

2027 könnte Ihr Jahr werden.

Also für ohne Rezept schmeckt es relativ gut.

Während man gerade mixt, sollte man nicht probieren.

Da kann zu viel schief gehen.

Ich mache jetzt eine Fruchtkomponente. Ich habe mich jetzt für die Erdbeere

entschieden. Ich mache jetzt einfach eine Erdbeermarmelade. Also relativ

einfach.

Nach der Ruhezeit von Pi mal Daumen mal Gedächtnis kommt auch der Mörbenteig

wieder ins Spiel.

Der Mürbeteig muss die richtige Konsistenz haben. Dann gebe ich ihn in

diese Tatform rein und schneide ihn oben ab. Also ich streiche ihn eigentlich ab.

Und je exakter und gleichmäßiger der Rand ist, desto mehr Punkte wird es

ergeben.

Ordentliches Arbeiten bringt hier immer etwas.

Oxy, darf ich den Tipp geben?

Ja, gerne.

Sehr gut. Du hast schon die Schere? Ja.

Ich nehme mal ein Messer.

Und wenn man jetzt das Backpapier ganz leicht nass macht,

du musst gut ausdrücken.

Habe ich das noch nie gesehen.

Jetzt ist das Backpapier nicht mehr so störrisch.

Jetzt kannst du es quasi so punktuell da rein machen.

Das ist tatsächlich so beim Backpapier immer, wenn man blind backt, der mein

Trick, meine Empfehlung auf jeden Fall. Noch nie gehört. Vielen Dank.

Bitteschön.

Zum Glück hatten die anderen ihre Böden auch noch nicht im Ofen. So profitieren

auch sie von Christians Hinweis.

Ich habe jetzt auf 13 Minuten eingestellt, dann gucken wir uns mal die

Backfarbe an, dann fülle ich die Erbsen runter und dann zu Ende backen.

Beim Blindbacken muss man definitiv auf die richtige Temperatur achten. Ich

backe die Tarte vor und so nach 10-15 Minuten nehme ich dann quasi die

Backerbsen inklusive Backpapier weg und lasse dann die Tarte tatsächlich

durchbacken.

Die Blindbackperlen sind Platzhalter für die tatsächlichen Leckereien.

Das wird der Crunch, der Garnus-Crunch.

Nüsse schmecken nicht nur in ihrer Knusperkonsistenz gut.

Ordentlich zerkleinert werden sie fein cremig.

Jetzt mache ich gerade mein Pistazien-Paliné.

Das möchte ich ganz dünn auf den Mürbeteig streichen, dann kommt das

Lemon Curd drüber und dann die Baiserhaube.

Liebe Bäckerinnen und Bäcker, vieles ergibt sich in dieser Aufgabe ja

spontan, allerdings nicht die Halbzeit. Ihr habt nur noch eine Stunde.

Oh Gott, eine Stunde.

Wo ist die erste Stunde? Also, die ist so schnell verflogen.

Ja, wird stramm jetzt. Bin gespannt, ob ich das so hinkriege.

Noch ist André nicht im Schimpf-Stress-Modus.

Michael reproduziert eine Standardrezeptur.

Ich habe jetzt hier 125 Gramm Eiweiß, dazu werde ich 175 Gramm Zucker rühren

und in der Hoffnung, dass ein schönes Baiser rauskommt.

Am Zutatentisch trifft sich, wer Inspiration sucht.

Na, Oxy, bist du am shoppen? Ja, ich bin am shoppen.

Ich stell mich mal mit an.

Ja. Schau mal mal.

Wie im Unverpacktladen.

Boah, weißt du was?

Das hab ich auch. Das ist Minz, gell? Ja, das hab ich auch. Das mach ich in

die Erdbeeren rein.

Bianca hat ein kostbares Zwischenprodukt am Start.

Hallo Eni.

Von dir erwarte ich jetzt natürlich das Leckerste und überhaupt, weil du hast

die rote Schürze.

Oh, lecker. Ist das Lemon Cut?

Ja. Geil.

Schmeckt es dir?

Oh, sehr lecker. Oh, es ist toll.

Das freut mich eben.

Lass dir schmecken.

Andre versucht sich als Barista.

Ich mache jetzt die Mokka-Sahne und werde das aufschlagen und das soll dann

mit zur Deko dann halt.

Wir werden mal sehen, ob das alles noch was aussieht. Ich weiß es doch auch

nicht.

Wie schlägt sich Oksana auf?

Ich mache eine Sahne-Mascarpone-Creme und die muss fest sein, weil ich möchte

gerne aufdressieren obendrauf, also dass es nach französischer Patisserie

aussieht.

Ich möchte ja, dass es bei Christian gut ankommt.

Bianca hat einen Meilenstein erreicht.

Der Boden ist fertig.

Schaut super aus.

Auch den anderen fällt ein Stein vom Herzen. Oder zumindest eine

Blindbackperle.

So, sieht super aus.

Jetzt kommt er aber wieder ins Ofen, weil er ist noch nicht fertig, mein

Tart.

Den Rest schafft der Boden auch ohne Perlen.

Das wird erstmal ein Test gewesen. Ich habe jetzt die Sahne erstmal zu dem

Nougat hinzugefügt, ob das überhaupt von den Konsistenzen her passt.

Und ja, bis jetzt kommen sie klar.

Ein Match made in heaven.

Ich habe noch ein bisschen Mürbeteig übrig. Jetzt machen wir so ein bisschen

Streusel daraus.

Streusel schaden ja selten.

Und noch kann man nachjustieren.

Ja, ich habe mich jetzt entschieden, doch Minze vielleicht noch zu verwenden

in der Erdbeere.

Ich glaube, die werde ich jetzt noch mit dann verarbeiten.

Das ist richtig brenzlig.

Und ich habe es nicht verbrannt, Gott sei Dank.

Solange sie noch in ihrer Form sind, sehen Tartränder oft schön aus.

Der Mürbeteig von der Farbe gefällt mir sehr gut. Die Kanten sind leider

abgesackt, aber ich glaube, das ist noch okay.

Und bei Oksana?

Der Tartboden gefällt mir sehr gut.

Ich bin sehr froh, dass es so geklappt hat.

Bianca kocht Zitronenzesten in Läuterzucker und lässt sie hart werden.

Die beiden Männer mögen es cremig.

Ich habe mir gerade noch überlegt, vielleicht mache ich noch schnell eine

Creme dazu, um gegen das ganze Fruchtige so ein bisschen zu kontern.

Davon wird eine Tat ja nicht weniger fruchtig.

Ich habe jetzt ganz dünn mit meiner...

Sahne, Mascarpone, Vanillecreme eingestrichen und jetzt kommt der

Crunch.

Ihr Lieben, auf manche Taten muss man warten

und zwar noch 30 Minuten.

Ach du liebe Zeit.

Also ich muss Gas geben, auf jeden Fall.

Ja, ich stehe so ein bisschen unter Zeitdruck. Mal gucken, dass ich jetzt

noch die Creme hier fertiggeschlagen bekomme. Es wird aber trotzdem wieder

knapp, dass man das alles so in der Zeit auch hinbekommt.

Unsere Backzeitkalkulatoren sind immer sehr streng.

Oh, guck mal.

Guck dir das an. Guck dir das an.

Ist das geil. Ist das geil. Die Tarte steht und fällt mit dem Mürbeteig.

Ist mir gut gelungen. Ich bin zufrieden und jetzt wird gefüllt.

Schicht für Schicht zum Punkteregen.

Ich habe jetzt 100 Sahne, 150 Mascarpone und taste mich jetzt so langsam an den

Geschmack ran.

Flatsch.

Das geht aber auch liebevoller.

Denkt an den Anschnitt.

Ja, ich bin gerade happy, auch von den Geschmäckern.

Klappt gerade so, wie ich es wollte, aber muss ja der Jury gefallen, nicht

mir.

Das stimmt.

In Folge 1 starteten die Bäckerinnen und Bäcker mit ihren Lieblingsrezepten.

Jetzt backen sie ganz ohne Rezept.

Ja, man wächst mit seinen Aufgaben.

Meine Creme ist also ein bisschen grisselig. Ich könnte vielleicht ein

bisschen weniger aufschlagen.

Ich hoffe, das wird nicht beim Geschmack auffallen.

Ja, vom Aussehen wahrscheinlich schon, aber... Ihr lieben Bäckersleut, ohne

Furcht und Tartel.

Ihr habt nur noch 10 Minuten.

Boah, Hilfe.

Uiuiui, Schlagzahl erhöhen jetzt.

Ja, 10 Minuten, knapp wie immer.

Ich habe auch noch keine Idee, wie ich das Ding aufspritzen soll.

Keine Ahnung.

Auch die Dekoration entsteht spontan.

Ich glaube, hierzwischen mache ich noch so ein paar Tupfen Baiser.

In der Hoffnung, dass diese Kombi einfach passt. Ich weiß nicht, ob es zu

viel Mürbeteig ist. Ich weiß es nicht.

Die Zeit für Selbstzweifel ist vorbei.

Hm.

Boah, das schmeckt aber intensiv nach Kaffee, mein lieber Mann. Ganz schön

stark. Da darf ich nicht viel machen. Es ist ein Pferd zwölf Tage wach, wenn ich

dem das hier gebe.

Tartü Tart A.

Gleich greift Backpolizistin Eni durch.

Das ist jetzt nicht ganz gerade, aber ich habe leider keine Zeit mehr.

Gleich wird der Tartort hier zugemacht.

Ihr habt nur noch wenige Sekunden.

10, 9,

8,

7,

6, 5,

Drei. Zwei.

Sieht aus wie Kacke gerade.

Eins.

Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.

Ich bin richtig erleichtert, dass die Aufgabe jetzt rum ist. Das war wirklich

eine würdige Aufgabe und wir haben sie alle gemeistert.

Was hast du da gezaubert schon wieder?

Das sieht bei mir gerade super aus. Da bin ich erst mal froh. Es gibt schon mal

ein paar Pünktchen.

Und geschmacklich hoffe ich, dass ich auch überzeugen konnte.

Ich bin zufrieden, dass hier wenigstens eine Tat steht. Der Rand ist nicht

gebrochen. Mir gefällt die Backfarbe.

Alles okay.

Ich bin doch froh und glücklich, dass ich...

es geschafft habe, dass mein Tat nicht gebrochen ist.

Ja, jetzt bin ich gespannt, was Jury dazu sagt.

Sehr gespannt, ja.

Ich glaube, bei der Verkostung wird wieder mal auf alles Wert gelegt, weil

wir befinden uns im Halbfinale.

Alles ist jetzt aufregend, alles spannend.

Das Feld ist enger, das Feld ist super stark.

Jetzt wird auch noch genauer hingeguckt.

Es ist mir auf jeden Fall wichtig, gute Kritik zu bekommen, weil wir sind jetzt

nur noch vier.

Ja, und jeder Punkt zählt.

Ich habe mein Bestes gegeben.

Ich freue mich jetzt auf die Verkostung.

Mehr kann ich jetzt nicht mehr machen.

Wenn Sie zu Hause jetzt nicht so spontan sind, kein Problem.

Sie müssen sich die Rezepte nicht selbst überlegen. Sie finden sie auf unserer

Internetseite, dasgroßebacken.de.

Betty und Christian, ihr dürft jetzt ermitteln an dem Tartort. Und wir

starten bei Michael.

Michael, was für eine Tarte hast du dir überlegt?

Ich habe eine Tarte gebacken mit einem Mürbeteig aus Haselnuss. Dann habe ich

eine Vanille-Mascarpone-Creme, darüber einen Fruchtkompott und habe das Ganze

dann getoppt mit Streuseln aus Mürbeteig und Bersetupfern.

Das Erste, worauf ich natürlich bei einer Tarte achte, ist, wie der Rand

gebacken ist und wie sauber er auch geschnitten ist. Du hast dich für eine

eckige Form entschieden.

Das gefällt mir gut.

gleichmäßig abgeschnitten.

Hier ist, glaube ich, die einzige Stelle, wo es nicht ganz gerade ist,

aber insgesamt schön sauber gearbeitet.

Auch eine Backfarbe, die mir gut gefällt, ein bisschen dunkler.

Oben drauf ein schönes Spiel.

Frucht sollte ja auch als Dekoration sein. Die kann man durchaus sehen.

Man erkennt, dass da auch noch Früchte drin sind und es nicht ganz so fein

püriert ist.

Ich muss sagen, die Streuse sind leider verbrannt.

Ich hätte sie auf jeden Fall nicht oben drauf gelegt. Vor allen Dingen gerade

die beiden. Und dadurch, dass sie auch noch sehr, sehr groß sind, ich sehe

sofort die verbrannten Stellen. Und das ist tatsächlich eher was, was mich jetzt

nicht so anspricht, was die Optik angeht. Die Farbe vom Streusel ist

definitiv zu dunkel.

Das Bussi steht wieder eins.

Super.

Also bei der Tat haben wir jetzt nicht so einen spektakulären Anschnitt, aber

was man gut erkennen kann, ist, dass der Mürbteig durchgebacken ist.

Der Anschnitt ist leider Gottes, also ein bisschen dünner den Mürbteig

arbeiten, weil der ist fast genauso stark, wenn nicht sogar stärker als die

beiden Füllungen. Die ganz leichte Mascarpone-Creme ist wie so ein ganz

dünner Film drin. Dann ein bisschen von dem Fruchtkompott. Also da auf jeden

Fall gucken, der Mürbteig muss dünner gearbeitet werden.

Sieht ein bisschen aus wie eine Stulle.

Ja, auf eine Leckerschule.

Da würde ich jetzt auch reinbeißen.

Vom Backen her ist der Mürbeteig super. Schön durchgebacken. Er ist Mürbe, so

muss es definitiv auch sein.

Und wichtig war in dieser Aufgabe, die fruchtige Note muss auf jeden Fall als

allererstes herauszuschmecken sein. Und bei dir, Michael, ist auf jeden Fall die

fruchtige Komponente definitiv die geschmacksintensivste.

Dadurch, dass du zwei Früchte miteinander kombiniert hast, könnte ich

jetzt nicht sagen, es ist Ananas und Nektarine, aber das ist gar nicht

wichtig. Weil es die reine Frucht, sehr schöne Säure mit eingearbeitet, also das

hast du wunderbar rausgearbeitet.

Ja, die Frucht ist schön präsent, hat auch eine gute Säure, nicht so süß

gehalten und dann mit der Frische darunter.

Geschmacklich gefällt es mir gut. Vielen Dank. Dankeschön.

Bianca, dann sag uns mal, was du dir spontan überlegt hast.

Ich habe eine Eigenkreation der Tarte au Citron gebacken mit einem normalen

klassischen französischen Mürbeteig, einem Pistazienpraliné, Lemon Curd und

einer Baiserhaube.

Wenn ich jetzt mal mit der Optik starte.

Es ist eine wunderschöne Präsentation. Sehr, sehr schön, sehr zeitgemäß. Das

mit diesen Streifen hast du sehr schön rausgearbeitet.

Das Baiser hat einen wunderschönen Stand, leicht abgeflämmt, so muss es

sein. Das Einzige, was mich tatsächlich ein bisschen stört, ist die Backfarbe

von außen.

Hier.

Sie hätte noch ein bisschen länger backen müssen, deine Tat,

beziehungsweise nur der Mürbeteig, dass der wirklich goldgelb ist und damit vor

allen Dingen, wenn man sie dann hochhebt, der Mürbeteig auch schön

stabil bleibt.

Ich hätte mir tatsächlich oben statt der Pistazie vielleicht den Lemon Curd

gewünscht, weil es sollte ja die Frucht oder das Obst für die Dekoration

mitverwendet werden. Ich habe jetzt optisch, außer hier die kleinen Zesten,

wenig Hinweise darauf, was ich da drin habe.

Der Mürbeteig ist auf jeden Fall durchgebacken. Er muss aber auf jeden

Fall ein bisschen länger backen. Dadurch bekommt dann auch das Gebäck eine

gewisse Stabilität.

Ansonsten kann man jetzt hier wunderbar den Aufbau erkennen.

Hier sieht man wunderschön den Lemon Curd und obendrauf das Baiser.

Wichtig sind natürlich die Proportionen bei der Tarte au Citron.

Das ist ja eine deiner Lieblingstorte. Auf jeden Fall. Gehört mit zu meinem

absoluten Lieblingsgebäck, muss man sagen.

Klassiker der französischen Patisserie. Und dieses Spiel von Süße und Säure hast

du traumhaft schön umgesetzt.

Das Baiser umspielt es so schön. Und Pistazie kommt dazu, ist nicht dominant,

also Komponenten gut justiert. Gefällt mir gut. Vielen lieben Dank. Dankeschön.

Ich habe mich auch für einen

klassischen Mürbeteig entschieden, mit einem Pekernusspraliné.

Dazu ein Nougat-Pudding-Sahne-Creme mit etwas Kakao-Nips drin und ein Erdbeer

-Püree mit Minze verfeinert. Und ja, noch ein bisschen Mokka-Sahne, die ich

aber nur dezent jetzt eingebracht habe. Ist die Mokka-Sahne das, was hier

oben... Das sind oben die Tupfen, genau.

Also die habe ich dezenter gehalten nach dem Abschmecken.

Was mich an diesen Tupfen halt so ein bisschen...

Stört ist tatsächlich so ein bisschen die Optik. Sie ist jetzt nicht so

richtig schön geschmeidig. Sie sieht so ein bisschen krümelig aus. Und es ist

schade, weil ich habe hier wirklich einen schönen Mürbeteig, der oben

gleichmäßig ist.

Auch von der Backfarbe her gefällt er mir sehr gut. Dann habe ich hier

wirklich diese Erdbeeren, die du schön aufgelegt hast als Muster mit dem Grün.

Und dann habe ich tatsächlich diese Tupfen.

Ich finde halt per se erstmal Lochtönen schwierig, weil sie kein schönes Muster

geben, außer man macht gerade Linien. Und gerade da, wo du absetzt, also wo du

den Spritzbeutel hochnimmst, hier kann man das sehr gut sehen, dass da einfach

die Konsistenz von der Creme nicht optimal war. Hier bei diesen fünf Tupfen

fällt es noch viel mehr auf. Ich glaube, die hätte ich tatsächlich einfach

weggelassen. Ja, okay.

Ich bin vollkommen bei Betty.

Mit dieser Mokka-Creme tust du dir keinen Gefallen, weil optisch ist das

das Erste, wo man hinguckt. Aber geschmacklich bin ich gespannt, ob die

Rechnung aufgeht.

Man

sieht,

dass die Füllung so ein bisschen läuft, aber man kann hier unten noch den

Mürbeteig erkennen, der durchgebacken ist.

Du hast hier auf der Seite deine Mokkasahne. Da ist die Konsistenz halt

buckelfest. Man sieht es auch an den Tupfen, dass es nicht das Geschmeidige

ist. Da sieht man hier wunderbar dran. Also hier viel zu fest und hier ist halt

letztendlich dann halt auch einfach zu weich.

Erdbeere ist da. Du warst das größte Fragezeichen in der Herstellung, weil du

sehr viele Komponenten mit reingenommen hast. Und dann kam auch noch Kaffee

hinzu. Auf jeden Fall Kaffee weglassen. Die Mokka-Creme, die ist so intensiv.

Das heißt, da schmecke ich gar nichts anderes, außer diesen Mokka. Also auf

jeden Fall dezenter, wenn nicht weglassen. Mit der Mokka-Creme hast du

dir keinen Gefallen gehabt.

Ja, definitiv.

Ja, schade, weil sie halt auch optisch das Einzige ist, was wir zu bemängeln

haben. Vielen Dank.

Oksana, dann sag uns mal, was du spontan für uns gebacken hast.

Ich möchte euch meinen spontan gebackenen Tartort Himbeer vorstellen.

Gebacken habe ich Mandelnmürbeteig, da habe ich noch einen Crunch aus

karamellisierten Pekanüsse eingebaut.

Dann kommt eine Himbeerfruchteinlage und eine Vanille-Mascarpone-Creme.

Ich fange mal unten bei der Tarte an.

Also ich habe einen etwas dunkleren Mürbeteig, der schön gebacken ist. Auch

oben die Kante sauber abgeschnitten.

Die Grundidee deiner Dekoration mag ich. Also du hast ja auftressiert in diesen

Wellenformen mit ein paar Himbeeren. Das heißt, ich habe die Frucht, die war

gefordert. Ich habe auch eine Dekoration. Aber was auffällt ist, dass

die Creme nicht die Konsistenz hat, die sie haben sollte.

Sondern...

sie abgeschissen ist. Das heißt, es trennt sich und das erklärt dann halt

auch, warum hier zum Beispiel Flüssigkeit über den Rand kommt. Und man

sieht es vor allen Dingen auch, dass es richtig krisselig ist.

Noch knusprig.

Ich glaube, bei dir kann man es am besten erkennen.

So soll eine Creme nicht aussehen. Das trennt sich wirklich par excellence.

Wenn man beschreiben soll, wie sieht was abgeschissen aus mit Bild im Duden, dann

ist das der Prototyp. Das ist tatsächlich nicht so wahnsinnig

ästhetisch.

Der Möbteig ist super gebacken.

Unten quasi das mit den karamellisierten Pekanüssen. Ist auch nochmal schön. Gibt

was Nussiges. Firm wäre es die ganze Zeit da.

Allerdings oben die Creme hätte eine bessere Konsistenz haben. Zu lang

geschlagen. Vielen Dank.

Danke schön.

Ach, wie schade, ne? Schade, ärgerlich.

So, ich hoffe, ihr habt euch jetzt schon richtig schön warm gebacken. Denn wir

machen gleich mit der nächsten Überraschung weiter. Mit der technischen

Prüfung.

Und die vorletzte technische Prüfung der Staffel.

dürfte es in sich haben.

Das Rezept, das ihr jetzt bekommt, ist eine Überraschung. Die Zutaten natürlich

auch und es ist etwas Exotisches dabei.

Deckt sie bitte auf.

Ich bin gespannt.

Klebereismehl? Klebereismehl? Was Klebsmehl?

Klebereismehl. Klebereismehl, was ist das denn? Hast du eine Ahnung? Ich habe

überhaupt keine Ahnung.

Oh Gott, Mochi ist es wahrscheinlich.

Wie nennst du mich?

Mochi.

Was ist Mochi?

Die weiß das schon wieder, was das sein soll.

Gibt das doch nicht.

Hier ist jetzt eben das Wort, wir feiern Mochi.

Ich dachte, das sind diese Stofftiere, wo man einen Daumen reinsteckt. Gut.

Ich habe keine Ahnung. Ich denke, ich habe hier jetzt Klebereismehl gesehen,

Juzusaft, im Kühlschrank Milch.

Es ist was Exotisches. Ich schließe mal auf Mochis.

Das sind diese japanische Süßigkeiten.

Gegessen habe ich die Mochis schon mal.

Die haben mir aber nicht so geschmeckt.

Ich bin irritiert. Der Ofen ist leer, also keine Formen, kein Gitter.

Ob das so sein soll?

Habt ihr schon eine Idee?

Dreht das Rezept jetzt um.

Mochi Donuts von Betty.

Mochi Donuts.

Mochi habe ich gehört und von Donuts habe ich auch gehört. Aber von

Kombinationen, nein, noch nie gehört.

Oh, du Scheiße.

50 Minuten, was?

50 Minuten?

Also mein Herz fängt an, schneller zu klopfen.

So lange brauche ich, um dein Rezept zu lesen.

Frittieren.

Ich freue mich.

Yeah, endlich frittieren. Wir haben darauf gewartet.

Frittieren ist immer die Sache, wenn man zu heiß erhitzt, man kriegt es nicht

mehr schnell runtergekühlt. Also 50 Minuten ist einfach knackig, da muss

alles jetzt sitzen.

Und jetzt arbeite ich hier mit Sachen, mit denen ich noch nie gearbeitet habe.

Die Stimmung ist gerade im Keller.

Was ich jetzt am liebsten machen würde, wäre das Rezept einfach anzunehmen und

nach Hause fahren.

Das ist ja schon wieder ganz, ganz fies.

Eine richtige Aufgabe fürs Halbfinale.

Ich mache wieder meinen Turboantrieb an.

Hier ist der schlimmste Tag in meinem Leben.

Ich hasse Mochis.

Ihr sollt Mochi-Donuts backen. Seid froh, das Rezept ist nicht auf

Japanisch. Aber sonst gönnt euch die Jury nichts, oder?

Ich wünsche mir heute ein Trendgebäck mit japanischen Einschlag. Dafür müsst

ihr einen Teig aus Klebreismehl herstellen.

Dieser wird anschließend pro Donut in acht gleichmäßig große Kügelchen

geformt, die dann zu einem Donutkranz aneinandergereiht werden.

Die Donuts werden frittiert und abschließend mit einer leckeren Yuzu

-Vanille-Glasur überzogen.

Ich glaube, die größte Schwierigkeit in dieser Aufgabe ist definitiv das

Frittieren. Denn die kleinen Teigkügelchen müssen nicht nur

zusammenhängen, sondern sie müssen nach dem Frittieren auch noch immer noch

schön rund sein.

Bitte seid sehr vorsichtig mit dem heißen Fett. Präsentiert uns nachher je

drei schöne Mochi-Donuts. Für diese Aufgabe habt ihr 50 Minuten Zeit.

Zeit, in der ihr beide euch der japanischen Kunst, der Kalligrafie oder

des Karate hingeben könnt. Ich bitte euch in euer Dojo. Und euch gutes

Gelingen. Und eure 50 Minuten starten gleich auf mein Kommando. Und

dann kommt auch das Fett zum Frittieren.

Auf die Plätzchen.

Fertig.

Packt.

In Japan füllt man die elastischen Küchlein gerne mit Bohnenpaste. In

deutschen Supermärkten hat sich die mit Eis gefüllte Variante etabliert. Als

Donut findet man Mochis nur selten.

Schön. Ich bin sehr aufgeregt, weil ich weiß nicht, wie ich mit der Zeit komme.

50 Minuten, das ist sehr, sehr wenig.

Deswegen muss ich ganz genau lesen.

Mit Klebreismehl arbeitet man ja auch nicht jeden Tag.

Der perfekte Mochi-Donut ist für mich ein schöner Kreis, der aus acht

gleichmäßigen Kugeln besteht.

Obendrauf habe ich eine weiße glänzende Glasur. Ein Teil dieser Glasur ist gelb

filiert. Und unter dieser Glasur sehe ich eine schöne Backfarbe, die etwas

dunkler ist als goldgelb.

Ich glaube, das Charakteristische ist tatsächlich bei den Mochi-Donuts die

Textur. Wie ein frittierter Mozzarella muss man sich das vorstellen oder wie

ein Halloumi. Ich finde es super interessant, also dieses Spiel von dem

leicht Crunchigen von außen und dann diese gummiartige Textur in der Mitte.

Zusammen in der Kombination mit Yuzu gibt es dem Ganzen nochmal eine leichte

Frische, also sehr, sehr interessantes Gebäck.

Die Bäcker und Bäckerinnen beginnen mit 20 Gramm Klebreismehl.

Ich lege jetzt so los, wie es im Rezept steht.

Ich habe jetzt etwas Milch mit etwas Reismehl in einem Topf. Das erwärmen wir

jetzt ein ganz wenig und lassen es dann, glaube ich, gleich wieder abkühlen, dass

das ein bisschen anliegt.

Frittiert wird heute auf die klassische Art.

In der Frittierpfanne.

Danke.

Was erblickt Eni da im Topf?

Was ist das denn für ein Quatsch?

Oh, ich habe nur 25 Gramm. Das weiß ich so gar nicht mehr.

Ich Idiot.

Das war nämlich zu wenig.

Lesen, lesen, lesen.

35 Gramm Milch steht im Rezept.

Boah, das sieht da komisch aus.

Was wird das so aussehen? Ich weiß es nicht. Vielleicht.

Leicht dickflüssig sollte das Gemisch ausfallen.

Das Frittieröl muss langsam erhitzt werden.

Danke dir.

Die perfekte Frittiertemperatur beträgt 175 Grad.

Das Thermometer sollte man daher immer im Blick behalten.

So, noch ein bisschen Öl.

So, das gute Ding.

Dranstecken, ja.

Ach, ich bin so dumm manchmal, echt.

Das hält der überhaupt nicht.

Ah, der muss hier so ganz rein.

Achso. Das ist ja verrückt.

Ja, das ist gut.

Lohnt sich so ein Thermometerhalter auch daheim?

Es ist überschaubar, wie oft ich Teig frittiert habe.

Ich kann mich an Versuche erinnern, die sind kläglich schief gegangen, weil sie

halt so lange drin waren.

Für den Mochi-Donut ist die Basis ein Klebreismehl. Relativ unbekannt hier in

unseren Gegenden.

Der Teig ist ein bisschen zähflüssiger und er ist nicht ganz so wie so ein

Hefeteig, ein bisschen gummiartiger.

Ganz wichtig ist, sich daran zu halten, was im Rezept steht.

Wenn ich jetzt also Natron und Backpulver zu viel reingebe, bekomme ich

mehr Trieb. Das heißt, ich bekomme auch wieder diese Luftkammerbildung und dann

ist der Anschnitt nicht so, wie Christian und ich uns den wünschen.

Alle Zutaten muss man ganz genau abwiegen.

Jetzt brauche ich 0,25, das heißt 0,25 Natron.

Das ist zu viel. Die japanische Küche ist für ihre Feinheiten bekannt.

Wer lässt sich denn sowas einfallen? 0,25 Gramm Backpulver.

Vielleicht hätten wir eine Pinzette dazulegen sollen.

0,25, das ist eine A.

Die zur Verfügung gestellte Menge reicht auf jeden Fall.

0,25, das ist ja der Wahnsinn.

Natron, Backpulver und Zucker kommen zum restlichen Klebreismehl.

Bei der einen früher, bei dem anderen später.

0,25 Gramm. Wäre super, wenn sich das gerade keiner bewegt.

Wie im Chemieunterricht.

Das ist ja gar nichts. Ja, ein Hauch von nix.

Und weiter geht's mit der nächsten Schüssel.

Ein Eigelb und geschmolzene Butter. Ein Eigelb.

Milch und geschmolzene Butter.

Der nächste Schritt, dass ich jetzt die Milch mit dem Eigelb vermenge und der

geschmolzenen Butter, das kurz verquirlen und dann in die Mehlmischung

rein, nach und nach. Das hört sich zunächst erstmal einfach an.

Doch auch das kann man unentspannt sehen.

Oh, da darf jetzt nichts schief gehen.

Okay, zack, die Butter.

Nie unterbuttern lassen.

Auch nicht von der technischen Prüfung.

Wie gut ist dein Japanisch?

Auf einer Skala von 1 bis 10 würde ich sagen minus 3.

Okay. Sag nicht, du sprichst noch Japanisch.

Ich mag dich auch, Eni.

Das heißt, der Frühling ist da.

Ich kenne Zake.

Der steht aber heute nicht auf der Zutatenliste.

Ich verrühre jetzt alle Zutaten und es soll ein Teig entstehen. Da bin ich

gespannt.

Wir auch.

Wie sieht der perfekte Mochi-Teig aus?

Okay.

Eine komische Konsistenz.

Sollte man sich darüber den Kopf zerbrechen?

Über die Konsistenz von dem Teig habe ich mir noch keine Gedanken gemacht.

Ich schaue einfach mal.

Es steht ja eigentlich alles im Rezept.

Wie soll man das denn vermengen?

Jetzt mal im Ernst.

Was ist das denn für eine scheiß Konsistenz? Ich gucke mal gerade.

Ist das bei dir auch so eine dumme Konsistenz? Ja, haben wir gleich.

Gleichen... Ja, will ich jetzt nicht sagen.

Gleichen ultrabeziert.

Das beruhigt schon sehr, wenn bei Bianca das aussieht wie bei mir.

Homogen soll der Teig werden.

Meine Mischung sieht schon nach einem Teig aus.

Das ist gut.

André braucht den Druck.

Ja, jetzt wird es aber so langsam.

Man braucht Geduld. Was bei 50 Minuten natürlich schwierig ist, jetzt hier noch

Geduld zu haben.

Aber gut Mochi braucht Zeit.

Das war ja fast schon ein Haiku.

Der Teig fühlt sich ganz gut an, lässt sich gut formen. Also ich bin etwas

erleichtert. Und jetzt muss ich diese in fünf gleich große Stücke teilen. Dafür

brauche ich eine Waage.

320 geteilt durch 5.

60... 64 Gramm.

Perfekt.

In Japan teilt man sein Essen gerne.

Auch bei der Zubereitung.

Wow, ganz genau. Jetzt wird es wieder ganz genau hier.

Hast du was schon mal gemacht?

Du hast vorhin auch als Erste gebrüllt.

Klebreismehl, Mochis.

Isst du die gerne?

Ich hasse die. Ich habe die einmal probiert.

Oh, ich liebe Mochis.

Magst du nicht?

Ich habe die einmal probiert. Aber ich bin ein großer Fan von japanischen

Süßigkeiten. Ich lasse mich heute eines Besseren belehren.

Und damit die am besten gleich groß aussehen, werde ich jetzt das wiegen und

durch fünf teilen. Und ich bete, dass 500 Gramm sind oder so, damit ich es

auch rechnen kann.

299 sind 60 Gramm pro.

Das sind genau 300.

André! Ja, das habe ich genauso gemacht.

Stark! Hat sie auch wieder gemacht.

Weißte, ich bin jetzt so oben auf, denk jetzt hier bin ich einen Schritt voraus,

da kommt von hinten von daher wieder mit der roten Schürze, hab ich auch so

gemacht.

Was hat er gesagt?

Nee, geil, geil.

Geil, dass du das auch so hast.

André, Obacht!

Ich hab noch nie Mochis gemacht, ich kenn die Biester auch nicht, deshalb

kann ich nicht sagen, wie das aussehen soll.

Ich habe mich ans Rezept gehalten und hoffe dann, dass das jetzt auch klappen

wird.

So.

Darf es heute etwas mehr sein?

Das passt so.

Einmal.

Flatsch. Ich wäre besser Metzger geworden, oder?

Hier reingeworfen, 60 Gramm. Jetzt pass auf.

Schon wieder 60. Leute, ich habe einen falschen Beruf. Sagt mein Chef auch

immer. Aber aus anderen Gründen.

Dann nochmal in acht Stücke teilen. Oh Mann.

Du bist schon am Rollen. Du bist die Erste, die rollt. Echt?

Ich bin immer schnell.

Sieht aber gut aus bei der Oxy wieder. Wieso ist die denn schon so weit wieder?

Wieso ist die denn schon wieder so weit?

Vielleicht spricht sie nicht so viel.

Das Erste...

Fünftel habe ich jetzt nochmal in acht Teile geteilt und forme jetzt kleine

Kügelchen, die wir als Kreis anordnen sollen und dann frittiert werden.

Willkommen in meiner Mochi-Manufaktur, Mochi-Donut-Manufaktur. Ich finde gerade

ein bisschen Gefallen daran, muss ich ehrlich sagen. Wenn die so schnell

gehen, kann man sie doch auch mal zum Kaffeeklatsch machen.

Oder zum Grüntee-Klatsch.

Ich wiege die kleinen Stücke jetzt nicht ab. Ich habe hier schöne runde Formeln

gekonnt, dann viertel ich es und dann achte ich es.

Clever.

Stabilität ist ein Muss.

Ich hoffe, dass die Kugeln sich auch zusammenhalten und nicht

auseinanderlaufen. Wenn die Donuts beim Frittieren aufbrechen, kann man sie kaum

noch reparieren.

Drei Ringe sollen präsentiert werden.

Wie viel Grad soll Öl nochmal sein?

175.

Ach, 150 schon.

Ihr Lieben, je softer das Gebäck, desto härter die Aufgabe.

Wir haben schon Halbzeit, noch 25 Minuten. Das kann nicht sein.

25 sind eine Katastrophe. Ich komme jetzt ganz schön ins Schwitzen. Das ist

ganz, ganz schlimm. Die Hälfte der Zeit ist schon um. Ich weiß nicht, wo ist die

Zeit. Ich kann jetzt jetzt keine Pausen erlauben. Ich rase jetzt hier einfach

durch. Fehlt jetzt eigentlich nur noch die Juzo-Glasur. Ich muss noch Glasur

machen.

Ja, Butterzucker.

Die Glasur ist klassisch.

Jetzt haben wir hier das Vanilleextrakt mit dem Juzo-Saft. Das kommt jetzt

gleich.

Ähm. Das ist der wohl einfachste Teil der

Aufgabe.

Ich hoffe mal, dass die Konsistenz passt von der Glasur.

Sieht eigentlich soweit ganz gut aus. Der soll ja auch nicht zu flüssig sein.

Nicht jeder ist ein geborener Kunsthandwerker.

Das ist echt eine Prüfung für mich hier.

Ich bin auch mit meinen Stücken hier gar nicht zufrieden, weil die überhaupt

nicht gleich groß sind.

Obwohl ich jetzt gewogen habe, aber irgendeinen Fehler habe ich jetzt wieder

gemacht dabei.

Ja, Wahnsinn, Halbzeit. Ich habe noch nicht mal die richtige Temperatur

gefunden hier für mein Fett.

Komm, mach.

Eni behält die Uhr im Auge, die Bäckerinnen und Bäcker das Thermometer.

Wir sind jetzt bei 165 Grad. Das heißt, wir können gleich loslegen. Wir

schmeißen den ersten rein.

Laut Rezept bei 175 Grad.

Jetzt sind wir bei 180.

Bisschen heiß.

Egal. Da war jetzt der erste drin.

Beim Frittieren ist zu beachten, dass man wirklich die Temperatur einhält.

Wenn es zu heiß ist, dann verbrennt es dir zu schnell, ist in der Mitte noch

roh, aber wenn es zu kalt ist, saugt sich erstmal dieser Donut voll mit dem

Fett und dann fängt er irgendwann an zu backen und dann hast du natürlich ein

anderes Mundgefühl als das, was wir haben wollen.

Und dann sollte man darauf achten, das Gebäck immer wieder zu wenden, sodass

die Backfarbe auch gleichmäßig ist.

Goldgelb ist tatsächlich das richtige Ergebnis. So sollte die Farbe sein, es

sollte leicht rösch von außen sein, aber trotz alledem immer noch diese

einzigartige Konsistenz vom Mochi in der Mitte haben. Was wir auf gar keinen Fall

sehen wollen, sind ungleichmäßig große Kugeln, zu hell gebackene Mochi-Donuts,

aufgerissene Mochi-Donuts, verschmierte Glasuren oder auch ein Filet, was

einfach nur rübergegossen wurde.

Aber sonst darf man alles abliefern.

Da steht mehrmals umdrehen und fünf bis sechs Minuten frittieren.

Es ist noch keins geplatzt, jetzt weiß ich bloß nicht, wie die Backfarbe sein

soll.

Ich möchte die natürlich auch nicht zu dunkel machen.

Die werden irgendwie als ob zu schnell.

Jetzt reißt hier der erste natürlich.

Das darf nicht sein.

Die sind jetzt gerade mal zwei Minuten drin.

Upsi.

Scheiße. Wie man sieht, ist der eine auseinandergegangen. Das ist jetzt

gerade beim Wenden passiert.

Muss ich ein bisschen geduldiger sein.

Warte mal, dann komm, den nehmen wir raus.

Wir müssen mehrmals gewendet werden.

Oh, da oben sind sie schon ein bisschen am brechen.

Das ist schlecht wahrscheinlich.

Ah, geh um.

So. Ui.

Ui, ui, ui.

Wie so runde Form haben die jetzt.

Also die Paare sind ein bisschen geplatzt. Ich weiß nicht, ob es so sein

sollte. So weiß ich nicht.

Oh, da platzt es aber ganz schön.

Aber ich weiß jetzt nicht, warum, ehrlich gesagt.

Ist halt so, dann platzen sie halt.

Ich hole die jetzt raus.

Platz machen sollten höchstens die Vierbeiner der Bäckerinnen und Bäcker,

aber nicht das Gebäck.

Ach, ein Kugel übrig.

Ich bin eigentlich in Mathe gut, aber ich habe mich anscheinend verrechnet,

dass ich ein Kugelchen übrig habe.

Oder habe ich irgendwo... Acht?

Acht, nee, ich habe ihn nicht vergessen.

Schwierig wird es, wenn nicht nur der Donut sinkt, sondern auch die

Temperatur.

Scheiße, ist auch oben am Reißen, da kommt man gar nicht drum rum.

Naja, ist halt so.

Kommt ja noch Glasur drüber.

Oksana trifft eine Entscheidung.

Ich glaub, dunkler will ich nicht.

Aber die sind nicht gerade, das ist schade.

Nachjustieren geht nicht.

Das ist schade, die sind so schief.

Dann sollten sie auf allen anderen Ebenen begeistern.

Ist eine technische Prüfung.

Alles ist gut.

Die Frage ist, wie lange noch?

In Japan isst man Mochis ja gerne zum neuen Jahr. Die Jury isst sie gerne

gleich. Ihr habt nur noch 10 Minuten.

Nee.

10 Minuten ist natürlich wieder mega knapp.

10 Minuten ist sehr knapp, deswegen jetzt tauche ich meine schiffe und

krumme Donuts in die Klausur, bevor ich gar keine habe.

Bei 5 Donuts müssen 3 gelingen.

Ich habe jetzt schon zwei Mochi-Donuts. Ich bin ein bisschen erleichtert. Die

schauen auch relativ gut aus. Kleine Risse haben sie.

Die werde ich jetzt mit der Glasur einfach vertuschen und hoffe, dass die

anderen jetzt auch so schön werden.

Die Frittierpfanne ist gerade groß genug, um drei Donuts gleichzeitig

auszubacken.

Sieht so gut aus.

Ich mache jetzt die Glasur.

Das wird aber allerhöchste Zeit jetzt.

Und ich muss hier mehrere Sachen gleichzeitig machen. Ich hasse das.

Hier ist jetzt echt Stress.

Stress pur.

200 Gramm Jusosaft und so weiter. So, 200 Gramm Puderzucker.

Macht Spaß, echt.

Ich könnte gerade meinen Kopf in die Fritteuse knallen. Das ist eine

Katastrophe, dass hier die Zeit vergeht. Ich werde auch keine fünf Donuts machen.

Ich konzentriere mich, dass ich drei ordentliche habe aus vier.

Ja, das schaut schön aus.

Das schaut schön aus.

Ich glaube, die nehme ich jetzt auch raus.

Dafür, dass Bianca keine Mochis mag, ist sie von ihren Gebäcken sehr begeistert.

Glasiert werden sie erst, wenn sie abgekühlt sind.

Zur Hälfte, ja. Rein mit euch.

Unfritiert und unglasiert sind Motschis recht kalorienarm.

Ja, sind leider nicht alle schön.

Zwei sind okay.

Das hier ist ein Viereck.

Der hier ist zu sehr gerissen. Schade.

Bis zur Hälfte.

Die Jury wünscht sich feine gelbe Linien.

Ich hoffe, das reicht jetzt an Gelb.

Mit dem Spritzbeutel wird die eingefärbte Glasur später aufgetragen.

Gelb einfärben, wie gelb, das ist jetzt wieder so eine gute Frage.

Wie gelb ist gelb? Ich mache jetzt hier künstlerische Freiheit.

Das ist jetzt ein schönes Gelb finde ich und das lasse ich jetzt so.

Ich muss jetzt ein Teil davon einfärben noch. Wir müssen so Streifen drüber

ziehen. Ein Drittel der Dinger da.

So.

Guck mal, ob das hinhaut. Hier schön gelb. Weiß ja kein Mensch, wie der

Farbton sein soll. Find den aber schön.

Wenn der nicht schön ist, mir auch egal.

Nee, keine Zeit.

Die Glasur muss jetzt schnell anziehen.

Die sind total anders von der Backfarbe.

Bianca und ihre Luxusprobleme.

Ich habe es jetzt nochmal ins Tiefkühlfach gepackt, weil sie ein

bisschen heiß sind.

Der ist nicht schön.

Der kommt weg.

Michael kämpft mit der knappen Restzeit.

Der ist schön.

Der ist auch nicht schön.

Und wie schön war der nochmal?

So, was ist jetzt ein Drittel?

Das ist hier ein Drittel.

Nur ein Drittel soll gelb filiert werden.

Was sieht denn bei den anderen aus?

Och, etwas kühl bei Michael.

Aber sonst ganz gut.

So, die sind auch schon alle weit.

Gibt es doch nicht.

Bin ich hier wieder der letzte Trottel? Der Japaner würde sagen, ihr habt noch

nie Minuten.

Nein. Also zwei.

Nein.

Nein. Nur noch zwei Minuten. Das ist wieder sehr, sehr knapp.

Zwei Minuten ist ja eine Katastrophe.

Ich bin sehr angespannt.

Die Zeit fehlt mir.

Ja, ich habe jetzt hier Krume.

Drei Stück. Ich würde gerne davon noch ein Exemplar präsentieren, aber ich weiß

nicht, ob ich es schaffe. Deswegen mache ich schon mal die Krummen fertig.

Ich würde gerne perfekte haben, aber das kann man leider nicht immer hinbekommen.

Da kriege ich echt noch einen Herzinfarkt.

Oh, das hier sieht nicht gut aus.

Da kriege ich ja gar nicht bis zur Hälfte richtig rein.

Shit.

Ist gar nicht genug da.

Ich weiß nicht, wieso ich jetzt so wenig Glasur noch habe.

Die sehen aus wie hingerotzt.

Das sieht doch scheiße aus.

Bin ich wieder der einzige Trottel, der hier nicht fertig wird?

Warte, ein Drittel.

Je ein Drittel.

Gleich ist die Aufgabe zu Ende.

Nee. Hier kommt euer Countdown.

Zehn.

Ja.

Neun. Der ist schön, finde ich, oder?

7 6 5

4 3

André, schnell!

2

Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.

Oh Mann.

Ich bin jetzt fix und fertig. Das war jetzt... Das ist seit Sendung 1. Das ist

immer auf die letzte Sekunde. Und so knapp wie heute war es noch nie.

Ich bin ja auch so blöd, hab das hier stehen und renn hin und her, anstatt ich

es mir vorne hinhole.

Also es war ja wirklich auf die Sekunde, hätte ich jetzt fast keine 3 da stehen

gehabt. Ich hab jetzt was da stehen und es ist okay.

Jetzt sehe ich vielleicht, es hätte ein bisschen mehr mit dem Gelb machen

können, das war die Rede vom Drittel. Es könnte ein bisschen mehr in die Ecken

gemacht, aber ja, jeder braucht im Zelt hier Punkte kurz vorm Finale, wenn wir

natürlich jeden möglichen Punkt mitnehmen.

Ich bin zufrieden, ich habe drei Stück dran stehen, aber ich weiß jetzt nicht,

ob ich die Kugelform so genau eingehalten habe. Ich habe sie ziemlich

eng gelegt, weil ich Angst hatte, dass sie auseinander gehen.

Mir war ein bisschen schwierig, die schönsten auszusuchen. Aber Jury ist

schon streng. Ich glaube nicht, dass die zu viele Fehler verzeihen werden.

Ihr dürft für die Jury das Gebäck gerne hier vorne abstellen, hinter eurem Bild.

Ja, die sind jetzt nicht schön, aber selten. Ich bin mal gespannt, was die

Verkostung, was die Jury sagt.

Wegen der Form mache ich mir schon Gedanken, weil ich habe jetzt auch die

von meinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern gesehen.

Das sind wirklich schöne Kugeln.

Meine sind etwas flacher.

Ich gehe jetzt ein bisschen nervös in die Verkostung, weil ich schon große

Unterschiede in den Exemplaren zu den anderen gesehen habe.

Und von daher bin ich etwas angespannt.

Ich bin etwas aufgeregt. Ich würde gerne ein bisschen mehr Punkte kassieren,

damit ich entspannter in die dritte Aufgabe gehen kann.

Die Jury wird sich jetzt durch diese Ringe beißen. Herzlich willkommen

zurück, Betty und Christian.

Schöne Aufgabe.

Finde ich zumindest.

Wo starten wir?

Auf deiner Seite?

Oui.

Was bei diesen drei Exemplaren auffällt, ist als erstes für mich, dass die Glasur

unterschiedlich ist. Hier in der Mitte haben wir ein bisschen dickere Glasur,

auch mit leichten Nasen.

Und hier ist die Glasur relativ hell, hätte ein bisschen mehr sein können.

Filien dürfte gerne ein bisschen filigraner sein.

Also so ein großer Strich ist mir da ein bisschen zu viel.

Von der Backfarbe, wie gefällt es dir?

Die Backfarbe ist goldgelb. Was man hier wunderbar erkennen kann, ist, dass sie

alle gleichmäßig goldgelb sind. Das hat gut funktioniert.

Hier beim Anschnitt kann man schön sehen, es sind ganz kleine Bohrungen

drin. Wichtig ist bei diesem Gebäck, dass keine großen Porungen da sind. Also

nicht wie bei Brandteig, wo eine große Kammer entsteht, sondern es sollte

tatsächlich möglichst feinporig sein und auch die ganze Kugel gefüllt sein.

Die Konsistenz ist tatsächlich so, wie sie auch sein soll.

Es ist nicht wie ein Schuhroß, sondern es ist tatsächlich ein bisschen

gummiartig. Aber das gehört letztendlich zu dieser Herstellungsweise, zu dieser

Art von Teig gehört das letztendlich dazu. Sie sind durchgebacken.

Tipptopp. Ich finde, man kann es so ein bisschen mit einer Mischung aus

Mozzarella und Halloumi vergleichen, so dieses leicht gummiartige.

Beides esse ich nicht.

Ah, dann sage ich es dir.

Isst du es deswegen nicht, wegen der Konsistenz? Ja, wegen dem Halloumi.

Okay, willkommen bei dieser technischen Prüfung.

Also es gibt tatsächlich der Teig so ein bisschen nach, es ist jetzt nicht locker

luftig. Das hat hier aber auch sehr gut gepasst. Finde ich auch.

Die drei nächsten Exemplare auch gleichmäßig filiert mit einer schönen

Farbe. Auch hier die Glasur hat einen schönen Glanz.

Was allerdings auffällt, ist, dass wir hier teilweise kleine Näschen haben.

Also es lief noch ein bisschen. Was auffällt, es sind jetzt keine Ringe, es

sind mehr so ovale.

Es ist auf jeden Fall nicht gleichmäßig und hier vor allen Dingen kann man mit

dem Finger so richtig schön einmal unten runter.

Bei einer Gleichmäßigkeit muss man auf jeden Fall nochmal ein bisschen

arbeiten.

Hier ist die Porung noch etwas feiner als bei dem Exemplar davor, gleichmäßig

gefüllt, auch der Anschnitt so, wie ich mir es vorgestellt habe.

Wunderschöner Yuzu-Geschmack.

Und auch die Konsistenz ist genauso, wie sie sein soll. Ganz leicht fatschi, ganz

leicht dieses gummiartige. Der Donut ist auf jeden Fall durchgebacken. Das steht

fest. Von außen ist er leicht rösch durch das Backen. Das hat wirklich gut

funktioniert. Hierbei sind das drei Exemplare.

Jetzt sind es ja mit Abstand die hellsten Exemplare.

Gab es so einen Farbton, den du dir vorgestellt hast? Die beiden Exemplare

waren noch durchaus dunkler.

Wäre das für dich jetzt, sage ich mal, noch in Ordnung? Vor allen Dingen ist ja

auch intern, sage ich mal, der ist ein bisschen dunkler als der. Also das ist

definitiv, würde ich mal sagen, der hellste.

Also sie sind auf jeden Fall heller. Das werden wir, glaube ich, gleich sehen, ob

sie durchgebacken sind.

Ich hätte sie tatsächlich einen Tick dunkler mir gewünscht.

Was auffällt ist, hier ist am meisten da so drauf. Hier ist tatsächlich nur die

obere Spitze. Da hätte ich mir auch ein bisschen tiefer den Rand.

gewünscht bis wohin die glasur geht der ist schön rund aber was hier auffällt

ich habe hier nicht mehr diese typischen kugeln also es soll ja eigentlich

aussehen wie so ein armband wo man die einzelnen perlen aneinander setzt und

hier wird es fast schon eher zu einer blüte die so bisschen eine unterteilung

hat

Auch hier kann man die Pohrungen erkennen. Es sind aber kleine Pohren.

Das heißt, ich habe hier auch eine gefüllte, komplette Kammer. Sie sehen

auch durchgebacken aus.

Genau.

Yuzu ist definitiv geschmacklich da. Die Konsistenz von diesen einzelnen kleinen

Mochi-Bällchen.

Ist tiptop vom Mundgefühl her und vom Abschmecken eigentlich alles richtig.

Genau, ich hätte mir tatsächlich ein bisschen mehr Backfarbe gewünscht. Ich

glaube, dann hätten wir auch ein leichtere oder noch ein bisschen mehr

Kruste gehabt außen.

Die letzten drei Exemplare.

Spannend von der Form. Wir hatten ja eben schon das mittlere Exemplar, wo ich

gesagt habe, das ist eher so eine Blume.

Hier kann ich diese einzelnen Kugeln, ich kann sie nicht mehr erkennen. Also

sind hier tatsächlich so ein bisschen...

ineinander gelaufen.

Was hier super funktioniert hat, ich würde das jetzt einfach mal so sagen,

das ist die schönsten von der Glasur her. Schön gleichmäßig, genauso wie es

sein soll. Auch die Glasur hier in dem Fall. Es bleibt nichts am Finger kleben.

Leichter Glanz ist da.

Und jetzt muss ich mich einmal davon überzeugen.

Es ist tatsächlich so, dass diese Exemplare die einzigen sind, die gar

nicht aufgeplatzt sind. Also so sollte es sein. Nur die Form ist halt nicht,

wie sich das Betty gewünscht hat.

Also das zweite Exemplar, das ich hier angeschnitten habe, hat eine schöne

Krume drin, feine Porung.

Das Exemplar, das ich als erstes angeschnitten habe, hat hier aber eine

sehr große Luftblase drin.

Das sollte auf gar keinen Fall passieren.

Vom Mundgefühl her muss man sagen, es ist genauso wie die drei anderen

Exemplare vorher wunderschön. Das ist wirklich so, wie man sich das auch

vorstellt.

Dass jetzt ein Exemplar gut ist von der Krume her, also dass ich da die richtige

Porung habe, eins mit einer großen Luftblase. Und wenn man da vielleicht

das Fett ein bisschen heißer hat, müh oder ein bisschen kälter, dann kann es

tatsächlich dazu kommen, dass die Porung eine andere wird.

Das sind so kleine Diven, die ihr hier machen dürftet. Es klingt so einfach,

aber die haben es wirklich in sich.

Ja, ihr habt euch durch die Ringe gebissen, das ist schön. Ich hoffe,

jetzt gibt es viele Punkte.

Ihr dürft euch beraten.

Mochi selber hat ja eine gummiartige Konsistenz. Aber wenn man es jetzt

frittiert, dann hast du von außen einen leichten Knack. Vom Mundgefühl her waren

sie eigentlich alle gut.

Jetzt kommt es tatsächlich auf die Gleichmäßigkeit an. Vorne das Exemplar,

da waren die Kugeln fast gar nicht mehr zu erkennen.

Ich weiß jetzt nicht so recht, wo ich mich einordnen soll.

Wir haben ja gleich daneben ein Exemplar, wo man schön sieht, wie diese

Peilen aneinandergereiht sein sollen.

Du hättest dir ein bisschen mehr von dem frittierten Knack von außen gewünscht.

Deswegen waren sie dir ein bisschen zu hell, diese.

Donuts. Genau. Und nicht identisch.

Backfarbe ist und bleibt ein Mysterium.

Der eine mag so, der andere sagt so.

Das war, glaube ich, das Ungleichmäßigste. Hier waren es ja

wirklich ovale.

Es gab bei jedem was zu bemengen, aber die Backfarbe war gut und Konsistenz und

auch diese feine Porung.

Auch hier sehr wild überzogen. Die Klausur, die musste ich so ein bisschen

hinklatschen, weil einfach die Zeit gefehlt hat. Ich bin jetzt total

gespannt, wie viele Punkte die Jury wo abgezogen hat, wo der Schwerpunkt liegt.

Für alle geht es um Aufgabe 3, darum ins Finale einzuziehen.

Dieses Gebäck erfordert tatsächlich Fingerspitzengefühl. Dafür haben sie

sich wirklich gut geschlagen und ich bin sehr gespannt, wie du gepunktet hast.

Ja, ich auch auf deine Punkte.

Ich hoffe, die Punkte stehen fest. Klick los.

Geschmacklich wart ihr alle sehr stark. Die Unterschiede gab es tatsächlich bei

der Optik. Und somit haben wir auch ein Ranking.

Der vierte Platz ist hier.

Michael, du bekommst von uns 13,5 Punkte.

Der dritte Platz befindet sich hier.

Oksana, 15,5 Punkte.

Der zweite Platz befindet sich hier.

Janka, 16,5 Punkte.

Der erste Platz.

Ja, so ja, hier.

André, 17,5 Punkte.

Wie hast du mitgemacht? Was ist denn da passiert?

Jetzt muss ich mich erstmal schütteln.

Also ich muss sagen, ich bin gerade sprachlos.

Ich muss richtig durchatmen.

Jetzt mit so einem Gefühl in die Aufgabe teilzunehmen, das ist super. Das brauche

ich auch.

Ich habe nicht mit gerechnet.

Umso glücklicher bin ich jetzt.

Jetzt habt ihr mich bald soweit gehabt.

Jetzt habt ihr mich bald gehabt.

Jetzt sind fast die ersten Tränen geflossen. War ganz knapp.

Ich bin so ein bisschen enttäuscht. Ich hatte gedacht, dass das ein bisschen

näher zusammenliegt. Das bedeutet für Aufgabe 3 natürlich wie immer Vollgas

geben. Ich wollte eigentlich etwas entspannter in Aufgabe 3 gehen.

Das Nutu-Urstromtal rund um Stülpe bildete sich durch das Abfließen von

Schmelzwasser. Am Morgen ist wieder alles im Fluss.

Nur noch eine Aufgabe, dann stehen unsere drei Finalisten fest.

Die letzte Aufgabe für heute lautet Alles im Fluss. Natürlich fließen die

Erwartungen der Jury mit in diese Aufgabe.

Worum geht es denn?

Fangen wir mal mit der guten Nachricht an. Beim Geschmackskonzept habt ihr alle

Freiheiten. Jetzt kommt die schlechte Nachricht. Das wird wahrscheinlich die

schwierigste Aufgabe in dieser Staffel bisher.

Backt uns eine 3D- oder Motivtorte mit einem Element, das täuschend echt so

aussieht, als wäre Flüssigkeit in Bewegung.

Als Motiv bieten sich Vulkane, Springbrunnen oder Wasserfälle an.

Welches Material ihr für das scheinbar fließende Element nehmt, ist euch

freigestellt. Vielleicht Gelee oder Isomalt? Wir lassen uns gerne

überraschen. Die Backzeit fließt dahin. Ihr habt vier Stunden, aber dann ist

Schluss. Ich drücke euch ganz fest die Daumen, dass alles gelingt. Und jetzt

heißt es auf die Plätzchen.

Fertig.

Backt. Würden sich diese Tabletts als Flöße eignen?

Oh, ist das schwer.

Andres wohl eher nicht. Doch die Bretter werden schnell leichter.

Ja, es geht jetzt in der letzten Aufgabe nochmal um den Einzug ins Finale.

Ich bin natürlich total motiviert und hoffe, dass das alles klappen wird.

Meine Erwartungen an diese Aufgabe sind auf jeden Fall, dass sie geschmacklich

wirklich an die starken Leistungen der vergangenen Wochen quasi anknüpfen

können, aber vor allen Dingen auch, dass sie das Thema dieser Aufgabe wirklich

sehr schön gestalterisch umsetzen.

Bei dieser Aufgabe geht es darum, uns zu zeigen, dass eine Torte wie lebendig

aussehen kann und ein Element, das fließt, darstellt. Das ist nicht

einfach, das ist eine große Schwierigkeit, zumal die Torte ja auch

noch schmecken muss.

Noch ist Biancas Teig flüssig.

Ich backe heute Buchweitenbiskuitböden mit einer Muscovado-Zucker-Mascarpone

-Creme. Und das Design außen wird eine Lavalampe sein. Bei mir fließt es nach

oben, nicht nach unten.

In Biancas Lavalampe schweben leuchtende Geleeblasen über Buchweizenboden mit

Pfirsich-Pisco-Kompott, Vanille-Mascarpone-Creme und Pekanos

-Crunch. Bianca kommt langsam in Fluss. Ich beginne jetzt mit dem Buchweizen

-Biskuitboden. Dafür schlage ich jetzt die Eier mit dem Zuckerschaumig. Hab

jetzt das Mehl schon abgewogen.

Zum Landschaftsbauer wird heute Michael.

Meine Alles-im-Fluss-Torte stellt heute ein Gebirge mit einem Fluss und einem

Wasserfall dar. Versteckt habe ich in der Torte einen Zitronenrührkuchen mit

Mango-Maracuja-Creme und einer Pfirsich-Mango-Fruchteinlage.

Bei Michael fließt ein Gelee-Wasserfall über eine Torte aus Zitronen-Mohnboden

mit Mango-Maracuja-Creme, Pfirsich-Maracuja-Fruchteinlage und

Macadamia-Crunch.

Oksana backt nichts allzu Realistisches.

Ich habe meine Torte tatsächlich aus einem Bild, das in meinem Badezimmer an

der Wand hängt.

Ich bin ins Bad gekommen, dann habe ich das Bild angeschaut und gesagt, das wird

meine Torte sein.

Alpaka in der Badewanne.

Oxanas Alpaka planscht im Gelee und Isomaltwasser in der Wanne aus Vanille

-Sandbiskuit, Cashew-Crunch, Frischkäse-Mascarpone-Creme und

Heidelbeerkonfitüre.

Vanille ist nichts für echte Alpakas. Die sensiblen Tiere fressen Heu und

Gras. Das ist auch eine der schwierigsten Aufgaben. In meiner Torte

wird Wasser aus der Badewanne fließen und das ist isomalt.

Der bricht auch sehr schnell, da muss ich sehr vorsichtig sein.

Ich mache heute einen Gletscher, werde den schön weiß einsprühen und hoffe,

dass ich auch das fließende Wasser richtig darstellen kann.

Andres Tortengletscher aus weißem Schokoboden mit Kokosmascarpone-Creme,

Maracuja-Fruchteinlage und Macadamia-Crunch ist von einem Gelee

-Meer umgeben.

Ob der Gletscher Andre dabei hilft, cool zu bleiben?

Ich mache jetzt weißen Schokoladeboden. Den mache ich auf ein großes Blech und

dann wird das ein bisschen zugeschnitten.

Entsprechend, wie ich gerne den Gletscher haben möchte.

Bei Michael läuft alles nach Plan.

Ich habe jetzt für meinen Zitronen-Mohn...

Im Teig habe ich jetzt das Mehl mit dem Mohn gemischt. Das kommt jetzt mit in

den Teig rein.

Diese Aufgabe erledigt Michael in konzentriertem Schweigen.

Seinem Kandidatenkollegen André liegt so etwas fern.

Ich komme mir vor wie so ein Kantinenmitarbeiter in einer

Firmenkantine hier mit Kartoffelbrei anrührt.

Fehlt nur noch so eine Kelle, die ich den Leuten auf den Teller klatsche.

Wenn es solche Torten in den Kantinen gäbe, würden die Leute gleich viel

lieber zur Arbeit gehen.

Das ist schwer.

Der muss auch relativ lange rein.

Mindestens 55 Minuten.

Auf Wiedersehen.

In den Anden gibt es Alpakas und Heidelbeeren. Es wird eine

Fruchteinlage, also Heidelbeerfruchteinlage, die ich zu

Kugeln machen wollte mit Hilfe von dieser Form.

Michael schneidet exakt.

Die Pfirsiche schneide ich jetzt in Streifen und die kommen in meine

Fruchteinlage rein.

Auch Bianca serviert Pfirsich.

Bei André ist es Maracuja.

Ja, die habe ich jetzt aufgeschnitten. Ich kümmere mich jetzt um den Fruchtkern

so ein bisschen.

Geschmacklich ist alles erlaubt.

Jetzt wird das Kompott mit dem Pisco abgeschmeckt.

Pisco ist ein südamerikanischer Weinbrand.

Ich finde, das sieht gut aus.

Die Fruchtkomponenten haben eines gemeinsam.

Kommt jetzt an die Kühlung.

Michael setzt auf noch mehr Frucht.

Hier habe ich einmal Passionsfrucht, Nektar und Mango-Püree. Das gelieren wir

auch und das mixen wir dann, damit das so eine cremig-goldige Masse wird. Und

das kommt dann später in meine Mascarpone-Creme rein.

Auch dieses Gelee muss erst einmal abkühlen.

Ich mache eine Mascarpone-Sahne, schön mit Kuckucks Milch.

Dabei ist der Kuckuck gar kein Säugetier.

Das wird jetzt die Basis für die Mango-Maracuja-Creme.

Das wird eine Frischkäse-Mascarpone-Creme.

Was Böden, Fruchteinlagen und Cremes angeht, können die Kandidatinnen und

Kandidaten alles anbieten.

Jetzt mache ich die Creme, kommt jetzt der Moscovado-Zucker dazu.

Das ist ein Vollrohrzucker mit leicht feuchter Textur.

Probieren wir mal.

Top.

Ich bin glücklich. Meine Creme ist super geworden.

Ich würde sagen, wir holen sie raus.

Die Böden.

So, das ist auf jeden Fall durchgebacken.

und hält seine Form. Das gefällt mir.

Abkühlen und weiter.

Ihr vier, ich hoffe, alles ist im Fluss. Alles funktioniert.

Ihr habt nämlich schon Halbzeit. Nur noch zwei Stunden.

Jetzt bin ich durcheinander.

Ich habe mir erstmal eine Macadamia-Nuss.

Oh, du hast auch Macadamia-Nüsse?

Ja, total geil.

Habe ich bei anderen geklaut.

Was kann man eigentlich noch wünschen? Mehr geht nicht. Doch, Einzug ins

Finale.

Das kann ich leider nicht beantworten. Das musst du selber machen.

Deshalb gebe ich jetzt auch Gas und lasse dich immer alleine stehen.

Ich habe immer das Gefühl, der Michael watscht mich so ab.

Ja, auf Wiedersehen. Es war nett mit dir.

Das wird mein Crunch.

Käschchenüsse. Mit weißer Schokolade ummantelt.

Die beiden Nussarten lassen sich ähnlich gut hacken.

Die werden jetzt gleich schön mit Zucker ein bisschen karamellisiert und dann wie

krokant halt, dass man ein bisschen Crunch hat.

Die Jury knuspert sich gerne durch eine Crunch-Schicht.

Wieso sollte man darauf verzichten?

Bombenfest.

Ist eigentlich der supermassive Boden von André durch?

Ach, komm.

Soll das so sein?

Sieht jetzt sehr dunkel aus, aber ich schneide das alles ab. Zwischendurch ist

er durchgebacken.

Wunderschön.

Toll.

Dann bringt die Böden mal in Form.

Die fertigen Torten müssen ein Element beinhalten, das wie eine sich bewegende

Flüssigkeit wirkt.

Halbflüssige Böden zählen nicht.

So was habe ich noch nie erlebt, auch noch nie gesehen. Als hätte sich

irgendwo der Mond nach außen gedrückt.

Betty, siehst du das Fragezeichen über meinem Kopf?

Ist das denn jetzt durchgebacken oder kann ich das jetzt verwenden?

Du siehst mich auch mit einem leichten Fragezeichen. Okay, da bin ich schon

etwas beruhigt.

Dann nimmst du den einen Deckel, eine Unterseite als oben, andere als unten

und da machst du halt in der Mitte ausgestochen und dann... Genau, ja.

Willkommen beim Gruppenbacken. Ja, danke schön. Wir improvisieren hier.

Läuft. Ah, das gibt's doch nicht.

Der Kollege wird mein unterer Boden.

Hier werde ich mit dem Ausstecher diese matschige Stelle ausstechen. Bisschen

mehr Füllung rein. Andere Lösung habe ich jetzt. Neubacken schaffe ich nicht

mehr.

Ja, guck mal.

Tränk, tränk, Brüderlein, tränk.

Jetzt fange ich schon an zu sägen. So weit sind wir schon.

Andre tränkt seine Böden mit Kokoslikör.

Jetzt kommt der Crunch.

Auf die Frischkäse-Mascarpone-Creme.

Nach den Mochi-Donuts hat Michael schon wieder einen Ring gebacken.

Da sieht man hier so die Fruchteinlage mit den Pfirsichstücken.

Bei Oksana gibt's Badeperlen fürs Alpaka.

Und Michael beweist Mut zur Lücke.

Das ist Badewanne ran. Da soll eine Vertiefung sein, wo Wasser reinkommt.

Wird jetzt aber schwer hier die Geschichte.

Krass. So, jetzt ins Froster.

Von wegen warme Wanne. Auf Oxanas Alpaka wartet eine Kneippkur.

Biancas Lampe verspricht ein schummriges Licht.

Da habe ich erstmal gemahlene Gelatine mit Wasser.

Quellen lassen, werde dann die Masse in kleine Wasserbomben

einfüllen. Ui, das klingt nach Kindergeburtstag.

So, die erste.

André, äh, Bianca.

Ich glaube, ich stehe am falschen Platz.

Ja, du stehst definitiv am falschen Platz. Das sieht hier ein bisschen aus

wie beim André. Da muss man sagen, was ist passiert, Bianca?

Ich würde mich schämen. Du würdest dich schämen? Pass bloß auf, sonst kriegst du

gleich eine Wasserbombe am Kopf.

Ich habe ja schon viele Techniken gesehen. Das ist allerdings tatsächlich

etwas, was ich noch nie so gesehen habe. Das ist ein Gelee wahrscheinlich, oder?

Genau. Das kommt dann in die Luftballons rein und es sollen dann kleine Bällchen

ergeben. Richtig. Jetzt ist aber die große Frage, was wird es denn insgesamt

werden? Ja, es wird eine Lavalampe. Oh.

Ich stelle den Kegel mit Gelatine her. Ja. Und die Blasen sind bei mir auch aus

Gelatine. Vom Zeit-Timing her hast du das mal abgepasst, dass definitiv dieser

Effekt der Lavalampe vor uns steht nachher.

Das ist bombensicher. Ich hoffe, heute auch.

Okay, perfekt.

Ich drücke dir die Daumen, weil das dauert definitiv ein bisschen länger,

bis das fertig ist.

Also, wir sehen uns nachher nochmal.

Ja, danke dir.

Bis zum Backende fließt nicht mehr viel Wasser den Fluss runter. Ihr habt nur

noch 60 Minuten.

Scheiße.

Sehr, sehr wenig.

Wieder viel zu viel für eine Stunde.

Das hier ist das Meer, habe ich jetzt hier mit Gelatine aufgeweicht.

Michael ist im Süßwasserbereich unterwegs.

Ich habe jetzt hier ein bisschen Limettenlimonade, da kommt jetzt gleich

ein bisschen Gelatine rein. Dann färben wir das Ganze mit zwei Blautönen und das

wird dann quasi mein Fluss.

Tierisch schwierig wird's bei Oksana.

Ich lasse Isomalt erstmal schmelzen, dann färbe ich ein bisschen mit so

Streifen. Ein Knacks kann ein ganzes Isomaltgebilde zerstören.

Bianca arbeitet mit dem klassischen Bierpongbecher.

Da gieße ich jetzt dann gleich den Kegel von meiner Lavalampe.

Oksana kann jetzt ihre Nasszelle ausbauen.

Hier wird jetzt mit Garnasch eingestrichen. Ich hoffe, es hält. Alles

noch ein bisschen instabil.

Auch designtechnisch steht noch viel Arbeit an.

Ich habe sehr viel an Dekoration, sehr viele Techniken, deswegen musste ich

mich beeilen.

Daraus werde ich einen Berg modellieren und das Flussbett.

Tiere gehören nicht zum Pflichtprogramm.

Ich modelliere jetzt meinen Alpaka-Oberkörper aus dem Puffreis mit

Marshmallow.

Andres Tiere sind aus Fondant.

So, zack.

So, meine erste Gelatineblase.

Michael ist noch nicht über den Berg.

Jetzt forme ich das Flussbett und da wird dann die Gelatine reingegossen.

Oxanas Alpaka nimmt Form an und auch alle anderen arbeiten hochkonzentriert.

Sprühe ich die Berge hier mal ein.

Ah ja, guck mal.

Die Massivität der Berge soll den Flusseffekt kontrastieren.

So, und jetzt rohle ich mein Fondant aus.

Eine Lavalampe arbeitet mit Wärme und unterschiedlich dichten Flüssigkeiten.

Kurz anfrieren lassen.

Ich hoffe, ihr habt noch nichts überflutet. Ihr habt nur noch 30

Minuten. Ach, scheiße.

Oh nein, 30 Minuten.

Verdammte Scheiße.

Einfach truff.

Funktioniert die Methode, André, auch diesmal?

So, zumachen und Augen schließen.

Und jetzt beten.

Herr, lass ihn das nicht schlucken.

Ich arbeite jetzt im Kühlschrank, weil die Gelatine muss anziehen, aber ich

weiß nicht, ob das klappt. Könnte sein, dass wir im wahrsten Sinne des Wortes

einen Wasserfall bekommen.

Oxanas Baustoffe sind fester.

Oh, ich röste bitte.

Letzte Gelatineblase kommt rein.

Da muss noch ein bisschen Flüssigkeit drauf.

Jetzt muss es nur noch fest werden.

Könnte klappen sogar.

Wie so oft.

Bianca schichtet ihren Lampenfuß.

So.

Als würde sie leuchten.

Der Kegel steht.

Die... Die Jury hat nicht mehr viel Zeit, einen Schwimmkurs zu machen und

ihr habt auch nur noch 10 Minuten.

Oh Gott.

Und mit einem Gang hochschalten.

Wer kann seinen Plan umsetzen? Und wer hat sich etwas zu viel vorgenommen?

Die letzten Minuten entscheiden darüber, ob die 3D- und Motivtorten dem Thema

Alles im Fluss gerecht werden.

Sieht das schön aus.

Ein bisschen Feinschliff ist aber noch drin, oder?

Ich setze als allererstes meinen Entpacker in die Badewanne.

Ihr Lieben, ihr habt nur noch zwei Minuten.

Es heißt, das Leben sei ein langer, ruhiger Fluss.

Die Backzeit ist es leider nicht.

Jetzt verteile ich ein bisschen Pipingel fürs Wassereffekt.

Stress, Spaß.

Sekunden brechen für euch an.

10, 9, 8,

7, 6,

5, 4,

3,

2,

1.

Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.

Im

Halbfinale

muss man natürlich was Halbfinalwürdiges präsentieren.

Und ich glaube, das ist mir ganz gut gelungen. Also die Lampe schaut aus wie

eine Lavalampe. Ich bin einfach zufrieden.

Oh Gott, ist das süß.

Das ist richtig süß, die Griecheente.

Ich bin sehr glücklich, dass ich in nur vier Stunden so einen süßen Alpaka

-Schaumbad hinbekommen habe.

Ich bin total erleichtert. Ich glaube auch an die Füllung, dass die schmeckt.

Ich bin jetzt einfach froh, dass es vorbei ist und bin auch glücklich

tatsächlich mal.

Ich bin erleichtert, dass hier eine Torte steht, die etwas nach Wasserfall

und Fluss aussieht. Natürlich macht das einen nervös, wenn man daran denkt, dass

nächste Woche das Finale ist und das jetzt meine letzte Chance ist, da

irgendwie daran teilzunehmen. Ich bin froh, dass hier was steht, aber ich bin

halt nicht ganz zufrieden mit mir selbst.

Christian und Betty, jetzt kommen wir zur großen Verkostung und ich hoffe, es

gibt nicht nur was fürs Auge, sondern auch für den Gaumen. Wir legen los bei

Bianca.

Beim Lesen dieser Aufgabe hätte ich, glaube ich, viele Ideen gehabt.

Aber eine Lavalampe wäre nicht als Idee dabei rausgekommen.

Ich finde es super.

Göni wird es feiern.

Das ist aber keine Samba-Tänzerin. Das ist nur eine Lavalampe.

Genau. Man kann die Lavalampe erkennen.

Durch diese Kugeln, die du eingearbeitet hast in die Gelatine, hat man

tatsächlich so das Gefühl, als wenn die so langsam hochschweben oder

runtersacken. Da unter hier die Torte, die ist jetzt nicht ganz so groß vom

Durchmesser. Wenn man denkt, so vier Stunden, naja, müsste ja eine

riesengroße Torte hier sein. Ich finde, du bist ein hohes Risiko eingegangen,

diese Gelatine zu schichten, dass sie fest wird, dass man es wirklich so

präsentieren kann.

Und ich mag dieses Konzept. Es ist sehr ungewöhnlich und vor allen Dingen

extremst kreativ.

Ja, also das kann ich nur unterschreiben. Es ist super kreativ auf

jeden Fall von der Umsetzung. Die meiste Arbeit steckt nicht in der Torte,

sondern tatsächlich in diesem Gelee-Kern, der in der Mitte ruht, weil

du Schicht für Schicht immer wieder diese Flüssigkeiten abfüllen musst. Also

dafür braucht man eine ganze Menge Geduld. Ich bin gespannt, wie es dann

letztendlich im Anschnitt aussieht.

Jetzt kann man auch so ein bisschen das Geheimnis des Lebendigen sehen. Du hast

hier LEDs eingebaut, sehr clever, damit es aussieht, als wenn es fließt.

Also in der Torte kann man jetzt den Anschnitt gut erkennen.

Es verjüngt sich hier in der Mitte einmal, aber gleichmäßig geschichtet ist

jetzt wirklich nicht viel in dieser Torte eigentlich drin. Also ich hoffe,

der Geschmack funktioniert trotzdem.

Geschmacklich warst du schon mal stärker, das steht auf jeden Fall fest.

Die Böden, ich habe es schon am Backplatz gesehen, die sind sehr, sehr

trocken. Da musst du wirklich vielleicht beim nächsten Mal mit mehr Tränke

arbeiten. Pfirsich ist da geschmacklich und vor allen Dingen auch gut, dass du

den Crunch noch mit eingearbeitet hast, weil sonst wäre es mir tatsächlich

geschmacklich ein bisschen zu einfach gewesen, weil du hast die Messlatte bei

dir selber schon sehr, sehr hoch gelegt.

Da musst du auf jeden Fall nochmal eine Schippe drauflegen.

Ja, einen Tod muss man sterben. Entweder man nimmt die Optik oder man nimmt den

Geschmack, wenn man so experimentell ist wie du. Also geschmacklich sicherlich

noch kann man eine Schippe drauflegen.

Optisch dafür für mich wirklich alles gewagt und sehr gut umgesetzt.

Vielen Dank.

Michael, bringst du deine Torte bitte nach vorne?

Du hast ja zu kämpfen gehabt hier oben mit deinem Fluss, weil du ihn sehr tief

machen wolltest.

Aber er ist fest geworden.

Und ich finde, wenn man hier oben drauf guckt, dann kann man auch eine Bewegung

sehen. Und zwar hast du hier diese weißen Striche gesetzt.

Und dadurch habe ich tatsächlich eine Fließbewegung optisch.

Hier bei der Kante, finde ich, ist so ein störender Schnitt.

eine Idee und ich habe hier oben eine Idee. Es wird noch nicht eins. Ich hätte

mir tatsächlich so dieses Fließen noch mehr gewünscht. Hier hinten sieht man so

ein bisschen, dass da noch etwas von der Gelantine hier rauslief, schwarze Farbe

mitgenommen hat.

Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wo die Reise optisch hingeht. Vor allen

Dingen, was mir schleierhaft ist, ist obendrauf das Rasen. An der Seite sind

dann Wolken und der Himmel. Also das passt nicht ganz so zusammen. Da hätte

ich tatsächlich das eher grün gestaltet an der Seite. Da ist auf jeden Fall noch

Luft nach oben, was die Gestaltung angeht.

Beim Anschnitt sieht man das Problem, das du mit deinen Böden hattest, aber

ich finde, du hast es wirklich noch clever gelöst, indem du die Mitte

ausgestochen hast, die nicht so ganz optimal gebacken war. Ich habe hier die

Fruchteinlagen, Böden sind aber gleichmäßig geschnitten, also

handwerklich und auch von der Sauberkeit sehr gut gelöst.

Die Fruchteinlage ist auf jeden Fall sehr schön gediert. Vor allen Dingen

auch ein schönes Zusammenspiel Pfirsich-Maracuja.

Die Böden in der Mitte, man sieht das hier wunderbar, wenn man mit der Gabel

so ein bisschen drauf rumdrückt. Und das ist tatsächlich so.

Dieser Boden, der federt so richtig schön leicht zurück. Und der ist auf

jeden Fall von der Konsistenz her sehr, sehr kompakt. Gut ist, dass du halt die

noch festere Mitte weggelassen hast. Aber so hat man halt einen leichten

Unterschied. Was mir zum Beispiel bei deiner Torte sehr gut gefällt, ist dein

Crunch. Ja, Geschmack ist eine Stärke, das merkt man auch. Also wenn außen die

Optik mit dem Geschmack übereinhergehen würde, dann hätten wir, glaube ich, da

nicht so viel auszusetzen. Vielen Dank.

Oksana, kommt ihr zwei bitte nach vorne.

Meine Torte heißt Schaumbad fürs Alpaka.

Ich habe so ein Bild in meinem Badezimmer an der Wand.

Alpaka in der Badewanne. Dann habe ich gedacht, ich mache für euch so eine

Torte. Dieses Alpaka sitzt in der Badewanne, sitzt anscheinend nicht

ruhig, sondern bewegt sich und das Wasser schwappt aus der Badewanne und es

fließt auf den Fußboden. Und ich finde, das hast du hier wirklich schön

dargestellt mit unterschiedlichen Techniken.

Ich habe halt hier eine Leichtigkeit. Dann habe ich dieses Glänzen, dass man

wirklich das Gefühl hat, hier läuft das Wasser gerade über.

Torte auf den Füßchen, also auch da den Tortenständer gut genutzt und sauber

eingekleidet. Dazu noch hier die kleine Quietscheente.

Also mein Herz hat diese Torte auf jeden Fall erobert. Das hast du sehr kreativ

und sehr schön umgesetzt.

Gott sei Dank hängt das Bild bei dir zu Hause, weil ansonsten wäre diese

wunderschöne Idee hier tatsächlich nicht ins Zelt gekommen.

Mehr kann man sich nicht wünschen.

Wunderschön und kreativ umgesetzt. Vielen Dank.

Dankeschön.

Hier im Anschnitt kann man jetzt die Kugel sehr schön sehen. Die ist hier

mittig.

Also auch gut getroffen. Es fließt so leicht. Es ist nicht ganz flüssig, was

ich schön finde.

Also auch vom Anschnitt schön gelöst und auch so, dass man den Kahn immer trifft.

Oksana, ich bin und bleibe ein Fan von diesem Boden. Es ist tatsächlich absolut

traumhaft. Wunderschöne Konsistenz.

Also geschmacklich ist das für mich eine komplett runde Sache. Mir gefällt der

Kuchen sehr, sehr gut.

Dankeschön. Bei dieser Torte stimmen alle Konsistenzen. Es stimmt die

Zusammenstellung auch von den Verhältnissen.

Und draußen die Optik für mich wirklich einfach sehr schön umgesetzt und eine

tolle Arbeit.

Vielen Dank.

Vielen Dank.

André, bringst du deine Torte bitte nach vorne?

Heißbär.

Heißbär.

Ich möchte ein Heißbär sein.

Im kalten Polar.

Dann müsste ich nicht mehr schreien.

Alles wäre so klar.

André. Erzähl uns etwas über deine Torte vom Motiv und über den Geschmack.

Ja, also das Motiv ist eine Polarregion. Das ist eine bergige Landschaft mit

Schnee und Eis bedeckt. Und in der Mitte zwischen den zwei Bergkuppen ist eine

Gletscherspalte. Und da ist dann also mein Alles im Fluss enthalten.

Das fließt dann ins Meer.

Das Thema auch bei dir gut zu erkennen. Wieder ganz anders umgesetzt, dieses

Thema. Man sieht also hier oben den Eisbär. Wir haben hier eine Robbe.

Eine Wahlflosse.

Und hier unten, man kann auch gegenkommen, das ist halt auch Gelatine.

Hatten wir auch schon mal bei den Promis als Aufgabe.

Man gießt Gelatine ein, zieht irgendwann die Tortenfolie ab und hofft, dass alles

an Ort und Stelle bleibt.

Das ist es bei dir. Ist ein hohes Risiko, weil es viel Kühlzeit braucht.

Es ist jetzt nicht realistisch naturgetreu modelliert.

Impressionen von, aber man kann den Eisbären erkennen und man kann die Robbe

erkennen und ich glaube, das ist das Wichtigste.

Das Wichtigste in der Aufgabe war, dass das Thema Fließen aufgegriffen worden

ist und du hast natürlich mit diesem mini, mini, mini, mini, mini, mini,

mini, mini, mini, mini, mini Fluss das ganze Thema sehr reduziert. Also gerne

auf jeden Fall mehr fließende Bewegung da rein, dass du ein hohes Risiko

eingegangen bist und ich war zeitweise tatsächlich nicht davon überzeugt, dass

das Gelee nochmal fest wird, weil du hast, ich glaube, anderthalb Stunden

lang alleine mit deinem Boden gebacken.

Bis er dann rundkühlt, bis er dann quasi geschichtet ist, bis er

zurechtgeschnitzt ist. Also ich war ein bisschen skeptisch. Jetzt täte ich die

Torte hier.

Also

beim

Anschnitt, ich habe sehr viel Boden. Dann habe ich hier...

Die Füllung. Ich bin sehr gespannt auf den Geschmack, weil von der Aufteilung

hätte ich mir tatsächlich vielleicht die eine oder andere Schicht mehr gewünscht.

Also

geschmacklich

die Komponenten, die du einarbeiten wolltest, sind auf jeden Fall präsent.

Aber es ist auf jeden Fall viel zu viel von dem Boden.

Der Boden müsste bei der proportionalen Menge, die jetzt in deinem Kuchen ist,

viel saftiger sein. Weil tatsächlich, wenn du jetzt den unteren Teil isst,

hier der, der ist wirklich auch sehr trocken. Also da definitiv mit mehr

Tränke arbeiten oder die Böden halt einfach nochmal halbieren, mehr von der

Füllung einarbeiten, weil die Füllung schmeckt sehr, sehr gut. Also so ist es

mir auf jeden Fall vom Anteil her zu viel Boden.

Geschmacklich passt es, aber die Verhältnismäßigkeiten von den einzelnen

Komponenten zueinander sind nicht so ganz stimmig. Okay.

Alles klar. Vielen lieben Dank.

In

einer Woche erfahren

wir, welche Bäckerin oder welcher Bäcker besonders flüssig ist. Dann werden

nämlich die 10.000 Euro vergeben. Aber nur drei von euch dürfen im Finale

backen.

Entscheidend dafür sind natürlich die Punkte. Sie zu Hause können sich die

Punktetabelle nach der Sendung noch einmal anschauen. In den sozialen

Netzwerken folgen sie einfach etwas große Backen. Und Betty und Christian,

ihr dürft euch jetzt für die letzten entscheidenden Punkte noch beraten.

Alles fließt. Ein spannendes Thema. Du hast auch selber gesagt, schon eine

schwierige Aufgabe.

Ich würde sagen...

Von der Staffel her gesehen war es bis jetzt die schwierigste Aufgabe und das

haben wir tatsächlich auch gemerkt. Beim André war es halt so, dieser kleine

Rinnsal, das soll im Endeffekt das Fließende sein. Die gesamte Torte an

sich ist natürlich sehr viel Dekoration und den eigentlichen Effekt, der geht

mir tatsächlich so ein bisschen unter.

Durch meine Kinder bin ich überhaupt erst zum Backen gekommen und auch erst

überhaupt hier hingekommen. Da habe ich mich getraut, mich zu bewerben und jetzt

stehe ich kurz davor, ins Finale zu kommen. Das ist natürlich absoluter

Wahnsinn. Wenn das jetzt noch gelingt, dann... kann ich für nichts mehr

garantieren. Bei Michael haben wir tatsächlich eine Fließbewegung, aber der

Übergang zu dem eigentlichen Wasserfall ist, finde ich, noch nicht so ganz

optimal gelöst.

Konzeptionell nicht ganz komplett durchdacht. Nicht ganz durchdacht, aber

man sieht, dass dieses Thema Wasserfall eigentlich gar nicht so einfach ist.

Der Fantasie sind keine Grenzen. Was soll ich sagen?

Ich bin halt eine Deko-Queen.

Unsere beiden Damen hingegen.

Die haben richtig um die Ecke gedacht.

Risikofaktor? Ist natürlich bei der Lavalampe richtig groß, weil du hast

wirklich einen ganz, ganz, ganz, ganz dünnen Durchmesser von der Torte unten.

Und ich finde auch die Idee, wie sie es umgesetzt hat, ist äußerst kreativ. Habe

ich so auch noch nie gesehen.

Für mich wird natürlich ein großer Traum in Erfüllung gehen, wenn ich weiterhin

um den goldenen Cupcake im Finale kämpfen dürfte.

Aber wenn es heute für mich zu Ende sein sollte, dann ist es so.

Wer sich extrem gesteigert hat zu den ersten beiden Aufgaben, muss man sagen,

ist Oksana.

Toll gemacht.

Sehr schön gelöst, auch diese Bar.

Also in mir spiegeln jetzt verschiedene Gefühle. Mein Nervensystem sagt, Oksana,

beruhige dich, es wird alles gut, es wird alles so sein, wie es sein sollte.

Aber natürlich mache ich mir auch große Sorgen, weil ich weiß nicht, wie viele

Punkte ich davor hatte.

So, Betty.

Dann schauen wir mal, mit welchen drei Kandidaten wir ans Finale gehen und von

wem wir uns heute noch verabschieden müssen.

Ja.

Betty und Christian, wir sind jetzt sehr gespannt. Wer sind unsere drei

Finalisten?

Unser erster Finalist bzw.

unsere erste Finalistin ist auch automatisch unsere Bäckerin bzw.

unser Bäcker der Woche.

Mit 49 Punkten geht die rote Schürze in dieser Woche an.

Sie bleibt bei Bianca.

Bianca, herzlichen Glückwunsch. Herzlich willkommen im Finale. Dankeschön.

Wer nach den ersten beiden Aufgaben auf dem letzten Platz lag, aber dann mit der

dritten Torte eine enorme Aufholjagd hingelegt hat, steht völlig zurecht auch

im Finale.

Mit 46 Punkten.

Geht das zweite Ticket an...

Oksana.

Ja,

Oksana,

auch für dich. Herzlichen Glückwunsch. Willkommen im Finale.

Dankeschön.

Bleibt noch ihr beide.

Michael und André, kommt bitte nach vorne.

Nach der ersten Aufgabe trennt euch beide nur ein halber Punkt.

In der technischen Prüfung hast du, André, mit dem ersten Platz allerdings

ordentlich Punkte gut gemacht.

Konntest du den Vorsprung halten oder ist Michael mit seiner Wasserfalltorte

an dir vorbeigezogen?

Unser dritter Finalist ist...

André.

Michael, für dich ist so kurz vorm Finale mit 40 Punkten leider

Schluss. Es war für uns beide wirklich eine große Freude, dich hier zu haben.

Vielen Dank, dass du dabei warst.

Dankeschön.

Oh, Mann.

Ja, ich bin mega stolz. Ich hätte im Leben nicht gedacht, dass ich wirklich

so weit komme.

Ich freue mich gerade so für André auch. Der hat gerade davon gezittert. Ich bin

rundum zufrieden.

André. Mensch, Eni.

Ich habe bei Bianca recht schnell damit gerechnet.

Bei mir nicht.

Aber ja, umso schöner, als wir drei im Finale sind. Also ich könnte es mir

nicht schöner vorstellen, als mit den zwei Wahnsinnsbäckerinnen.

Den zusammen Finale, also das ist eine Ehre für mich, richtig.

Jetzt sind wir nur noch drei, dass wir drei hier stehen, unfassbar schön.

Lass uns Spaß haben.

Genau.

Finale!

in der nächsten Woche, da wird es bunt und glamourös, denn unser Finale steht

ganz unter dem Motto Bridgerton.

Schalten Sie unbedingt ein, feiern Sie mit uns das große Backen, das Finale

nächsten Mittwoch, 20.15 Uhr hier in Sat.1. Tschüss!

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