Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Arabic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
Dutch
English
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
French
Frisian
Ga
Galician
Georgian
German
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
Hallo und herzlich willkommen auf unserer Backwiesen. Wir zeigen Ihnen
heute, wie man die perfekte Grundlage für einen Tag auf dem Oktoberfest backt.
Alle, die nicht aufs Oktoberfest gehen, die können sich den Monat ja anderweitig
versüßen. Mit Torte, Schokolade und und und.
Wir zeigen Ihnen wie. All das sehen Sie heute Abend hier bei Das große Backen.
Prost!
Heute bei Das große Backen
Ich fühle mich hier richtig zu Hause.
What's up, Chris?
Rote Schürze wäre schön, ja, ist eigentlich auch immer so mein Ziel.
Und wenn man mental stark ist, dann kann man eigentlich so gut wie alles
schaffen.
Meine Geheimzutaten sind heute Mehlwürmer.
Hast du wirklich Mehlwürmer?
Ja, mein Hund hatte auch mal Würmer.
Das wurmt die Konkurrenz.
Ich bin wettkampfgewohnt vom Handballsport und hier ist es ähnlich
jetzt und ich gebe weiter Gas und hoffe, dass es noch mal reicht.
Ich frage mich, wie der hier reingekommen ist. Das von Micha.
Wow.
Dass ich in Woche 8 bin, ist natürlich totaler Wahnsinn. Nach dem Auf und Ab
hätte ich das eigentlich gar nicht so für möglich gehalten.
Ich habe mich eigentlich schon safe zu Hause gesehen.
Ja.
Jetzt einmal schütteln und versuchen, so gut wie möglich weiter zu backen. Elli,
ist das normal, dass der ganze Tisch wackelt und alles beim Kneten?
Ja, so geht es bei mir auch. Bei mir wackelt auch alles.
Auf Angriff Rote Schürze in der achten Woche.
Turbogang einschalten.
Da gehört Können dazu und vielleicht auch das ein oder andere Glück.
Und da hoffe ich drauf.
Ich freue mich drauf, bin gut vorbereitet und es wird klappen.
Also ich bin innerlich sehr, sehr aufgeregt, aber äußerlich versuche ich,
Ruhe zu bewahren.
Die rote Schürze ist mir schon sehr, sehr wichtig und ich möchte sie auch
gerne verteidigen. Ich hoffe, ich schaffe es, aber ich muss meinen
Turboantrieb wieder anschalten.
Heute gehen alle ab wie eine Rakete.
Hallo ihr Fünf, herzlich willkommen in Woche 8.
Der Sommer wird immer schöner und man könnte ihn doch nicht besser verbringen
als hier im Schlosspark von Stülpe, oder? Hier hat man alles, was man
braucht. Tolles Essen, ganz besondere Leute, zum Beispiel hier unsere Jury.
Hallo. Hallo.
Oksana, du startest hier heute mit der roten Schürze. Du bist unsere Bäckerin
der Woche.
Ich hoffe, sie bringt dir Glück.
In zwei Wochen erfahren wir dann hier schon, wer Deutschlands beste
Hobbybäcker oder Deutschlands beste Hobbybäckerin 2026 wird.
Wer bekommt den goldenen Cupcake und die 10.000 Euro?
Legen wir los mit Aufgabe 1, in der ihr die perfekteste Sache der Welt noch
verbessern sollt. Ja, es geht um Schokolade.
Wir bitten euch zur Tafel. Kreiert eine eigene Schokoladentafel mit gebackenem
Anteil in der Füllung. Dubai-Schokolade ist nicht erlaubt. Das Wichtigste dabei
ist das Temperieren. Traut euch und kommt aus eurer Komfortzone raus.
Ihr habt für diese Aufgabe 90 Minuten Zeit.
Ich bin gespannt, was da entsteht. Und jetzt heißt es für euch, auf die
Plätzchen.
Fertig. Für eine schöne Tafel wird Schokolade temperiert und in Form
gebracht. Bevor es soweit ist, müssen die Kandidatinnen und Kandidaten eine
schmackhafte Füllung herstellen, die sich auch im Anschnitt oder im Anbiss
gut macht.
Ich finde die Aufgabe voll schön, weil ich mache gerne tatsächlich Schokolade.
Aber jetzt wegen dem Wetter mache ich mir ein bisschen Sorgen, ob das
Temperieren gut klappt, weil es hängt alles vom Temperieren ab.
Bianca bringt Ruby-Schokolade ins Spiel.
Ich liebe Schokolade.
Allerdings habe ich jetzt noch nie so oft Schokolade temperiert, zubereitet.
Elli ist voll im Stoff.
Da muss man so vieles beachten. Die Außentemperatur, dann die
Luftfeuchtigkeit. Aber ich freue mich drauf, bin gut vorbereitet und es wird
klappen.
Bei Michael war es letzte Woche sehr knapp.
Ein komfortabler Punktepuffer hätte nach dieser Aufgabe etwas Beruhigendes.
Ich mache eine Erdbeermacadania-Ganache mit rosa Pfeffer.
Dann mache ich einmal ein Erdbeerkaramell und ein Erdbeerpüree mit
Basilikum.
Michael mag es sommerlich. In Form einer weißen Schokoladentafel mit
Erdbeerkaramell, Erdbeer-Basilikum-Gelé, Erdbeer-rosa-Pfeffer-Ganache und
Zimtwaffel.
Und womit geht's los?
Ich habe jetzt gerade angefangen mit meiner...
Erdbeer-Basilikum-Einlage. Jetzt habe ich hier ein bisschen Zucker, ein
bisschen Erdbeerpüree, Zitronensaft. Es kommt da gleich
Basilikum dazu.
Für eine herbe Note.
Ich brauche nur noch ein halbes Ei.
Also meine Schokoladentafel wird in Goldbarrenform.
Heißt Knusperkarat.
Oxanas Knusperkarat glänzt wie echtes Gold.
Tatsächlich steckt in dem Schokobarren eine Sahne-Likör-Ganasch mit Haselnüssen
und Mandelstreuseln.
Meine Geheimzutaten sind heute Mehlwürmer.
Ich glaube, das gab es noch nie beim großen Backen. Die Mehlwürmer geben so
eine schöne Umami-Note dazu und harmoniert ganz gut auch mit nussigen
Sachen.
Hat der wirklich Mehlwürmer?
Nee.
André? Ja? Hast du wirklich Mehlwürmer?
Ja. Was?
Willst du in Naschen kommen?
Nein, danke.
Oh wow, das ist jetzt nicht sein Ernst. Mein Hund hatte auch mal Würmer.
Naja, gut, anderes Thema.
Das hat mich jetzt ein bisschen aus dem Konzept gebracht, muss ich ehrlich
sagen.
In Andres Schokoladentafel steckt wortwörtlich der Wurm. Als Mehlwurm
-Crunch mit Haselnuss-Ganasch, getrockneten Cranberries und einer
Zimtwaffel.
Mehlwürmer sind die Larven des Mehlkäfers.
Mich freut, dass ich die Zimtwaffeln heute auch präsentieren darf in der
Tafel Schokolade.
Das sind die Zimtwaffeln, die meine Oma immer gemacht hat. Und da gibt es auch
ein besonderes Waffeleisen für. Das ist mehr bei uns in der Region Saarland,
Rheinland-Pfalz mehr bekannt.
Und es freut mich, dass ich die heute auch mit einbringen kann.
Bei Elli cruncht es wurmfrei.
Ich starte mit meinem Crêpe d'Antel. Das ist mein gebackenes Gebäckstück innen.
Und da mische ich jetzt gerade Butter, Zucker und Eiweiß miteinander.
Elli macht ihre Schokoladentafel zur Leinwand und füllt weiße und
Vollmilchkuvertüre mit Ube-Creme, Matcha-Ganasch und Waffelbruch-Matcha
-Crunch.
Bianca kontrastiert rosa mit grün. Das ist jetzt so eine Art Pistazien-Spreusel
-Teig. Daraus wird der Keks für meine Schokolade. Ich habe jetzt schon ein
bisschen rosa Pfeffer dazu gegeben.
Werde jetzt aber noch nicht daran tasten. Ja, das muss jetzt einfach hier
ein bisschen experimentiert werden.
Biancas Rubinblüte wirkt wie ein Edelstein aus Ruby-Schokolade mit
Rosenhimbeer-Ganasch und Pistazienrosa-Beerenkeks als Füllung.
Beachten auch alle die Vorgaben der Jury?
Jetzt kümmere ich mich um meinen Waffelteig, der noch mit in die
Schokolade reinkommt, weil wir müssen ja einen gebackenen Anteil haben.
Entweder aus dem Ofen oder aus dem Waffeleisen.
Elli spart heute nicht an Matcha.
Auf Schokolade freut man sich immer, auch wenn man sie herstellt.
Was grünt denn bei Elli?
Das ist jetzt die Masse von dem Crepe d'Hontel, aber halt mit Matchageschmack.
Und ausnahmsweise nicht gerollt.
Gleichmäßig ausrollen.
Nicht zu hoch, nicht zu niedrig.
Das sind meine Streuseln, die kommen jetzt aufs Backblech.
Bei der Streuselmenge fragt man sich, wie groß wird denn bitte Oxanas
Goldbarren? Jetzt geht es weiter mit den Waffeln.
Mindestens zwei Stück brauche ich, weil das Waffeleisen ist ein bisschen kleiner
als meine Schokolade.
Michael arbeitet mit Maß und Ziel.
Die hier drauf.
Würde ich normal nicht so dick machen, aber da ich jetzt wirklich eine Tafel
haben möchte, dass es wie ein großer Waffel ist, habe ich es jetzt ein
bisschen dicker gemacht.
Jetzt macht man zu und freut sich auf den Geruch, der gleich kommt.
Wir schnuppern hier für Sie zu Hause.
Riecht gut.
Mal kurz gucken.
Ein Traum.
Wer träumt nicht ab und zu von Schokolade?
In den Tafeln der Kandidatinnen und Kandidaten stecken die besten Zutaten.
Dazu viel Liebe und jede Menge Feinarbeit.
Ja, ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. Jetzt lasse ich es erstmal komplett
auskühlen.
In nicht einmal einer Stunde müssen die Tafeln fertig sein.
Also die sehen wunderschön aus.
Schöne Backfarbe.
Knusprig sind die auch, ganz bestimmt. Die sind noch warm, aber gleich werden
die auch knusprig. Ich bin zufrieden.
Dann wird es anspruchsvoll.
Da kümmere ich mich um das, wo wir uns alle vor ein bisschen sträuben, glaube
ich. Ich glaube, alle, die Schokolade temperieren.
Das Wichtigste beim Temperieren ist, die Kuvertüre muss aufgelöst werden auf
ungefähr 45 Grad. Dann wird sie wieder runtergekühlt auf 27 Grad und muss dann
auf die Verarbeitungstemperatur von ungefähr 33 Grad wieder erwärmt werden.
48, ja.
Die Temperaturen variieren je nach Schokoladenart.
34, 33,
32.
Oh, hier ist wieder Countdown an Silvester.
Wir hoffen auf ein Geschmacksfeuerwerk.
Beim Temperieren, da kann man einfach nicht beschleunigen. Man muss einfach
gut und konstant arbeiten.
Und da darf man nicht ungeduldig werden, weil das recht sich.
Man muss auf jeden Fall mit Liebe arbeiten, weil Schokolade ist sehr
empfindlich. Jawohl, da ist das Ding.
Und rein in die gute Stube.
Am besten ohne Lufteinschlüsse.
Ob meine Schoki gut temperiert ist?
Keine Ahnung, sie ist flüssig.
Optimalerweise sieht man nach dem Abkühlen keine Schlieren, keinen
Grauschleier und keine Kristalle.
Solange die Schokolade noch flüssig ist, kann man mit der Silikonform spielen.
Ich muss durch Schwanken hinkriegen, dass sich die Ränder auch schön mit
Schokolade im dicken Rand kriegen, damit es beim Rausnehmen nicht bricht.
Bianca lässt viel Platz für ihre Füllung.
Das muss ich jetzt ganz kurz anziehen, damit ich sie auch füllen kann.
Elli läuft nicht nur die Zeit davon.
Die Karma ist so flüssig, die wird einfach nicht fest und ich muss den Rand
ja auch schön dicht kriegen.
Ich glaube, je mehr ich da jetzt dran rummache, wird es noch schlimmer.
Ich muss es jetzt einfach kühlen.
Und das möglichst bald.
Ihr Lieben, wahrscheinlich bekommt ihr jetzt einen Schokoschock. Ihr habt schon
Halbzeit, nur noch 45 Minuten.
Oh nee.
Oh Gott. Wir haben noch gar nichts gemacht?
Wir haben noch gar nichts gemacht?
Jetzt mache ich Ganache, Sahnelikörganache, meine
Lieblingsfüllung. Also ich mache Pralinen und...
Mit dieser Füllung sehr, sehr gerne. Nur Nachteil ist, dass die Kinder das nicht
essen dürfen. Deswegen mache ich das nicht zu oft.
Wer würde da nicht gerne ganaschen?
Jetzt geht es weiter mit meiner Matcha-Ganache. Da habe ich jetzt hier
erstmal Sahne in den Topf gegeben und dann kommt noch ein Teelöffel Matcha
dazu.
Mit einer solchen Menge Matcha im Blut ist man garantiert nie zu spät beim
Pilates.
Das wird jetzt hier die Himbeer-Rosengarnasch.
Damit fülle ich meine Schokoladentafel.
Farblich bleibt sich Bianca treu.
Michael bereitet seine Füllung vor.
Und was macht André? Ich mache jetzt meine Haselnusspraline.
Hier ist schon mal die Vollmisch-Ganache, die ist schon mal
bereit. Das kommt dann mit runter und dann ist das meine Haselnuss-Vollmisch
-Ganache.
Passt angeblich prima zu seinen Würmern.
So, jetzt wird das alles einmal vermischt.
Ach, wenn das so einfach wäre.
Ja, irgendwie, das sieht jetzt nicht so aus, wie es sein sollte.
Da trennt sich jetzt irgendwie das Fett.
Gibt es doch nicht.
Wird ja mal schlimmer.
So, André. Das Ding hat sich verabschiedet. Kannst du mit dem Löffel
und dem Strohhalm jetzt essen. Ja, genau. Ich würde vielleicht noch mal ein
bisschen Schokolade hinzugeben, dass das Ganze so ein bisschen wieder eine
Verbindung schafft. Okay, danke.
Bitte, bitte.
André macht eine klassische Praline-Masse. Also ein Nussteil wird
karamellisiert, wird dann gemixt. Wenn er dann nochmal Butter und nochmal
Schokolade hinzugebt, hast du nochmal zwei zusätzliche Fette. Wenn du das
Ganze dann mixt, kann es dazu kommen, dass sich das Ganze voneinander trennt
und das bei ihm passiert.
Apetitlich ist anders.
Scheiße. Ey, das da bringt nichts.
Nee, ich mach das hier jetzt so weg.
Ich kipp jetzt so ein bisschen weg.
Das ist doch scheiße. Das ist auf jeden Fall die einzige Möglichkeit, die du
jetzt noch hast. Schüttest das überflüssige Fett bzw.
das Öl halt weg, weil das sich natürlich nicht mehr miteinander verbindet. Dann
ist es nicht mehr der Schmelz, den du dir vielleicht erhoffst, aber du kannst
es trotzdem noch weiterfahren. Muss ich neu anfangen?
Nein, brauchst du nicht.
Nimm den Schmelz, das passt, André.
Okay. Viel Zeit habt ihr auch nicht mehr.
Das ist Matschah.
Abwarten und Tee trinken? Das muss nicht sein.
Nutzen Sie die Zeit bis zur nächsten Staffel und bewerben Sie sich bei uns
als Hobbybäckerin, Hobbybäcker oder als Profi. Vielleicht schaut die Welt bald
Ihnen beim Backen zu.
Kommt die Rose.
Rosige Wangen hat auch Oksana.
Es ist einfach köstlich.
Bessere Füllung gibt es für mich nicht.
Ich hoffe, dass Christian und die Mädchen das auch so einschätzen.
Elli verwendet Ube.
Aber was ist das genau?
Ube ist eine Jamswurzel aus den Philippinen und es wird in den
Philippinen ganz oft verwendet, auch im asiatischen Raum. Bei uns ist es noch
nicht so bekannt. Es fängt natürlich mit der Farbe an, lila, und dann kommt man
erst auf den Geschmack.
Ich karamellisiere gerade ein bisschen Zucker für mein Erdbeerkaramell. Und da
muss man halt aufpassen, dass der Zucker halt nicht zu dunkel wird.
Und dann erwärmen wir jetzt gleich die Sahne mit dem Erdbeerpüree.
Das Ergebnis sollte so dick sein, dass man es mit dem Spritzbeutel auftragen
kann.
André trägt gerne noch dicker auf.
So, André.
Betty.
Mehlwürmer, weil du sie auch privat zu Hause isst oder einfach um uns hier mal
zu prüfen, wie weit wir gehen?
Ja, Mehlwürmer sind eine Proteinquelle, wie man weiß. Ich werde sie auch ein
bisschen verfeinern. Kommt nicht noch groß raus mit Mehlwürmern.
Ja, das ist doch köstlich, Leute.
Das ist doch ein Traum. Was will man denn mehr?
Komm, wir machen da mal noch ein paar rein. Also wenn die so lecker sind.
Selbst probieren will André seine Würmer nicht.
Diesen Spaß gönnt er nur der Jury.
Oh, das ist ja... Ich weiß gar nicht, wer noch Schokolade dazu braucht. Man
kann das doch so lassen.
Verstehe ich nicht.
Ich hoffe, ihr könnt euch von eurer Schokoladenseite zeigen, ihr habt nur
noch 20 Minuten.
Hä? 20 Minuten ist gar nicht so viel.
20 Minuten, das ist echt ein Unding.
Ich versuche jetzt vorsichtig... Eine Schicht Karamell.
Alles für die perfekte Schokoladentafel. So, jetzt kommt die Füllung.
Die Bäcker der Tafelrunde haben einen Plan.
Schön verteilen, dass auch jeder genug Würmer abkriegt.
Das wäre auch ein schöner Snack für den nächsten Dune-Film.
Es ist null Lebensmittelfarbe, das ist 100% Uwe.
Uwe ragend.
André versteckt seine Larven.
Und wer würde die Tafel gerne komplett mit seiner Likör-Ganasch befüllen?
Oksana. Ich brauche keine Streusel, keine Nüsse, aber die Judy braucht das.
Bei der kleinen Schokoladentafel muss man auf die Proportionen achten. Muss
natürlich alles reinpassen und man muss sie auch gut verschließen können.
Sodass die Tafel wie aus einem Guss wirkt.
Jetzt kommt der Deckel. Genau, der ist jetzt auch nett temperiert.
Das ist mir jetzt auch scheißegal.
Ah, da muss ein bisschen mittig sein. Achten die doch immer drauf.
So.
Die Oberfläche soll schön glatt werden.
Ich mache jetzt schon die letzte Schicht Schokolade oben drauf.
Bis zum Ende der Backzeit muss der Deckel fest sein.
So.
Luftblasen. Ich hoffe, ihr produziert keine Schokoladenhüter. Ihr habt nur
noch 10 Minuten.
Ich habe keine Ahnung, wo ich gerade stehe.
Oh, ja.
Oh nein, 10 Minuten.
Das ist knapp. Das ist wirklich knapp.
Deko braucht es trotzdem.
Das ist jetzt ein bisschen Feenstaub, damit ein bisschen Magic in das Ganze
reinkommt.
Die Tafeln werden ohne Verpackung serviert. Die Optik muss für sich selbst
sprechen.
Das ist natürlich das Schlimmste, was dir hier passieren kann.
Einfach hier zu stehen und nichts zu tun.
Schuki muss fest werden.
Äh, angespannt.
Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs.
Sind sie nicht niedlich?
So sauber werden unsere Backplätze nur selten hinterlassen.
Außer der von Michael.
Es bleiben euch noch genau zwei Minuten.
Das ist sehr, sehr knapp. Oh, leck mich doch am Besen. Zwei Minuten, ja gut, das
sind wieder fünf Minuten zu wenig.
Mein Herz, Leute, mein Herz.
Raus damit.
Komm raus.
Nein, nein, nein, nein, nein, nein.
War an der Seite noch flüssig. Schieß mich.
Ah, der ist weich.
Nicht nur weich.
Wieso wird denn das? Ich dachte, er friert direkt an.
Ah, sie bricht.
Ein Tod muss ich sterben.
Ein Tod muss ich sterben.
Ich bin glücklich.
Die letzten Handgriffe sollten sitzen. Hier kommt euer Countdown. Oh, nee.
10, 9, 8,
7, 6, 5,
4, 3, 2,
1.
Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Mein Gott.
Immer dasselbe. Immer dasselbe. Super, super.
Immer dasselbe.
Echt in letzter Sekunde.
Scheiße.
Am Ende hat die Zeit nicht gelangt und ist mir jetzt ein bisschen gebrochen
beim Lösen. Ich hoffe, dass ich geschmacklich überzeugen kann. Aber
jetzt optisch.
Das hat jetzt nichts.
Du Goldwaren-Frau.
Ich bin goldig.
Also eineinhalb Stunden waren echt nicht viel.
Es war echt sportlich. Aber ich bin glücklich und stolz, dass ich es
geschafft habe und dass ich so in Goldbaden präsentieren kann.
Ich habe es geschafft. Ich habe es geschafft.
Die Schokolade steht und ich bin so stolz auf meine Uwe-Matcha-Schokolade.
Haben Sie zu Hause jetzt auch Appetit auf Süßes? Dann schokoladen Sie doch
unsere Internetseite, dasgroßebacken.de. Da finden Sie jede Menge Rezepte zum
Nachbacken. Wir starten jetzt hier mit der großen Verkostung. Ran an die
Tafeln, Betty und Christian. Los geht's bei Bianca.
Ich habe heute für euch eine Rubinblüten-Schokoladentafel kreiert.
Ich habe Rubischokolade verwendet und innen befindet sich eine Himbeer-Ganasch
mit einem Hauch von Rose, einem Pistazienkeks, ein bisschen abgeschmeckt
mit rosa Beeren.
Du hast jetzt hier so eine kleine Dille drin und jetzt habe ich die Tafel
hochgeholt und du siehst es unten, also auch da quasi ist so ein bisschen von
der Füllung ausgetreten. Die Tafel ist sehr, sehr dünn ausgegossen, was ein
großes Risiko ist. Jetzt geht es ja darum in der Aufgabe, Kuvertüre richtig
temperiert oder nicht richtig temperiert. Wenn ich sie jetzt von außen
anfasse und ich drücke sie schon ein, dann hat das mit dem Temperieren nicht
so ganz gut funktioniert.
Fast alle, glaube ich, mit dem Kühlschrank und dem Forster.
Das hilft natürlich, dass die Schokolade fest wird, aber das Temperieren von der
Schokolade muss natürlich auch so sein, dass die Schokolade auch bei den
Temperaturen sich quasi die ganze Zeit anfassen lässt, ohne dass man sie kaputt
drückt. Es hat eine wunderschöne Farbe und ich mag tatsächlich auch, wie du die
Unterseite hier dekoriert hast, dass man eine Idee bekommt, welchen Geschmack man
auch hat. Aber ich denke, wenn wir sie jetzt anschneiden, werden wir auch
merken, dass dieser Knack nicht unbedingt hundertprozentig da ist.
Also was auffällt, und das fällt hier gerade auch besonders auf, wenn man den
Teller dreht, durch das Anschnallen ist jetzt die Hülle leicht aufgeplatzt. Und
jetzt kommt hier tatsächlich die ganze Füllung rausgelaufen. Da würde ich
sagen, bei der Konsistenz, die ist definitiv zu weich. Da würde ich auf
eine andere Rezeptur setzen.
Ja. Das ist lecker.
Also geschmacklich ist das auf jeden Fall großes Kino. Und das ist immer das,
was man sagt, wenn man eine kleine Bühne hat und dann aber großen Geschmack
erzeugen kann, dann ist das auf jeden Fall die Aufgabe richtig gut bestanden.
Geschmacklich habe ich überhaupt nichts auszusetzen.
Wunderschön abgeschmeckt mit dem rosa Pfeffer. Ganz leicht, dieses Florale ist
mit dabei.
Pistazie ist da. Du hast den Crunch mit eingearbeitet. Also auch diese
Aufgabenstellung, einen gebackenen Anteil in der Füllung mit einzuarbeiten.
Also geschmacklich sehr, sehr lecker.
Geschmacklich eine tolle Kombination. Alle Komponenten, die du aufgezählt
hast, kann ich schmecken, passen gut zusammen.
Draußen tatsächlich von der Verarbeitung der Kuvertüre ist noch ein bisschen
Nachholbedarf. Vielen Dank.
Ich habe mich für eine weiße Schokolade entschieden und drinnen verarbeitet
Erdbeermacadamia. Als kleines I-Tüpfelchen habe ich ein Erdbeer
-Basilikum-Gelä drin, ein Erdbeer-Karamell und einmal eine Erdbeer
-Macadamia-Rosa-Pfeffer-Ganache. Also wenn man deine Tafel jetzt sieht, wir
sehen die Unterseite, dann hat sie schon Glanz.
Ich bin mir nur nicht ganz sicher, ob sie auch wirklich fest ist und man merkt
es so ein bisschen tatsächlich.
Wenn man mit dem Finger rauf geht, dann ist sie weich. Das ist eigentlich immer
schon ein Zeichen, dass sie nicht richtig temperiert ist. Mit dem
Kühlschrank, mit dem Froster kriegt man das hin, dann ist sie kurz fest.
Aber weiße Schokolade, ähnlich wie die Rubischokolade, ist halt wirklich so
eine kleine Zicke. Ich habe einen sehr hohen Kakaobutteranteil. Und wenn ich
nicht die Temperaturen genau erwische beim Temperieren, dann wird diese
Schokolade auch einfach nicht fest. Und das ist genau, glaube ich, dein Problem.
Ich bin gespannt, wenn wir sie gleich anschneiden. Umdrehen würde ich sie
nicht, weil ich glaube, dann läuft uns da oben...
der Deckel quasi runter.
Unten ist die Schokolade tatsächlich ein bisschen fester, aber auch du beim
Temperieren auf jeden Fall beim nächsten Mal richtig auf die Temperaturen achten.
Ich würde tatsächlich erst mit der Form anfangen und dann mit den Füllungen
starten, damit dann die Schokolade auch die Zeit hat quasi auch so richtig zu
kristallisieren. Also am Rand merkt man, dass sie fester ist, aber in der Mitte
kann ich sie wirklich verstreichen.
Es schmeckt sehr gut. Ich habe hier einzelne Komponenten. Ich habe, wie
gesagt, auch diese Waffel geschmacklich dabei.
Aber von den Konsistenzen und vom Temperieren müsstest du da nochmal in
dich gehen und vielleicht ein neues Konzept ein bisschen aussagen. Aber was
sehr gut ist, ist, dass oben drauf die Macadamiennüsse liegen. Dadurch hast du
zumindest noch eine andere Textur. Und was auch sehr schön ist, was wir auch,
sage ich mal, nicht wahnsinnig häufig haben, ist diese Karamellnote mit den
Erdbeeren zusammen. Also das passt tatsächlich vom Gesamtkonzept, aber am
Feintuning auf jeden Fall noch nachjustieren.
Dankeschön.
Meine
Schokolade
hat eine weiße Kuvertürehülle und unten eine Vollmilchkuvertüre als Boden. Und
sie ist gefüllt mit der Ube-Creme und dann mit einer Matcha-Ganache und unten
dann mit Matcha-Creme d'antel umhüllt mit weißer Kuvertüre.
Also bei deiner Tafel kann man schön den Glanz erkennen.
Wenn man die Tafel dreht, dann habe ich hier unten so einen kleinen Riss. Sehr
schade. Oben ansonsten gut gearbeitet.
Ich bin auf die Unterseite gespannt.
Die wollte nicht so richtig anziehen. Das war so...
Auf die letzte Sekunde.
Aber das werden wir gleich beim Anschnitt sehen.
Die Form ist auf jeden Fall sehr gut gewählt. Und was mir sehr gut gefällt,
ist auch das Farbkonzept. Also dieses leicht grüne, violette und dann das mit
dem Gold, was so ein bisschen abgesetzt ist. Das gefällt mir von außen sehr,
sehr gut.
Du hast ja die ganze Zeit die Schokolade ausgegossen. Die war super dünn. Sie ist
an den Rändern quasi...
Eigentlich überhaupt nicht existent. Man konnte das sehen in deiner Form, dass du
unten drin so einen weißen Schokoladensee hattest und an den
Rändern. Es wollte einfach nicht fest werden.
Es ist immer ein Indiz dafür, dass die Schokolade nicht gut temperiert ist. Was
man dir aber zugute halten muss, ist tatsächlich, du bist die Einzige von
allen, die mit zwei Kuvertüren gearbeitet hat. Und was man bei der
Milchschokolade sagen kann, ist, dass die natürlich nicht temperiert ist, weil
sie klebt immer noch am Teller.
Ich liebe deinen Crunch.
Den kannst du definitiv beibehalten.
Aber es ist natürlich jetzt durch diese Menge weißer Schokolade, die oben
einfach ist, unfassbar süß. Es schmeckt anders als weiße Schokolade, aber ich
könnte jetzt nicht, wenn ich die Augen zumache, sagen, okay, das ist Uwe oder
das ist jetzt quasi Matcha. Es ist nicht ganz rund.
Oder fällt dir was anderes ein? Der Crunch ist für mich sehr dominant, sehr
lecker. Dann habe ich die weiße Schokolade. Dann bekommt man eine Ahnung
von dem Matcha und der Ube. Aber ansonsten sind die beiden anderen
Komponenten einfach zu präsent, als dass sie mit diesen feinen Nuancen mithalten
können. Vielen Dank. Vielen Dank.
Lieber Judy, ich habe für euch ein Goldbarren gemacht.
Es besteht aus Vollmilchkuvertüre und gefüllt habe ich es mit Sahnelikör
-Ganache, mit gerösteten Haselnüssen und natürlich mit einem Crunch aus
Mandelstreusel.
Es ist super schön gearbeitet. Du hast einen kleinen Litscher quasi an der
Seite. Das kommt auch vom Rausholen der Form, aber ansonsten ist es wirklich
absolut makellos. Freut mich.
Gerade diese Schrift ist extrem gut geworden. Ich habe eine perfekte glatte
Oberfläche. Auch das Vergolden ist kein Fleck. Es ist wirklich eine gleichmäßige
Fläche. Ich habe einen schönen Glanz. Und wenn du die Kuvertüre nicht perfekt
temperiert hättest, dann hättest du sie auch so nicht anmalen können.
Für mich optisch wirklich perfekt gearbeitet. Ich freue mich sehr auf das
Anschneiden, weil ich glaube, da haben wir auch einen sehr schönen Knack.
Du hast jetzt hier einen wunderbaren Aufbau. Wenn man Kritik sucht, den
Deckel nicht ganz so dick.
Man muss immer ganz klar sagen, wenn wir beide quasi einen Teller aufessen, dann
kann man geschmacklich gar nicht so daneben gelegen haben. Es ist einfach
traumhaft schön. Es ist wirklich wunderbar. Verschiedene Konsistenzen.
Das mit dem gebackenen Anteil hast du durch den Streusel wirklich hervorragend
umgesetzt. Ich bin nach wie vor ganz großer Fan von deiner Sahne, die
Kürgernasche, weil wirklich dieser Glanz und dieses leicht Flüssige ist so schön.
Die leichte Säure quasi noch durch die getrockneten Beeren. Ich glaube, uns
beide hast du damit sehr glücklich gemacht. Und das Verhältnis zur
Schokolade passt perfekt.
Also ich wüsste nicht, was man da beanstanden sollte.
Toll. Vielen Dank. Vielen Dank.
Ich habe euch eine Vollmilch-Tafelschokolade zubereitet.
Optisch sollte es ein bisschen an ein Holzstück erinnern. Das hat zeitlich
nicht mehr so gut funktioniert.
Das Innere sieht so aus, dass ich unten eine Zimtwaffelschicht habe, dann
gehackte Cranberries und ja als extra dann Mehlwürmer, wie man oben vielleicht
auch erkennt, gucken schon ein paar raus. Die habe ich mit Honig und mit
Zimt etwas verfeinert und geröstet.
Ob die Mehlwürmer oben raus gucken, sie liegen auf jeden Fall drauf.
Ich weiß, dass du eigentlich ein ganz großes Konzept noch für die Deko
hattest. Du hast die Tafel gegossen und hast sie dann danach erst angemalt. Da
sieht man, dass die Farbe oben drauf ist.
Mir fehlt gerade tatsächlich so ein bisschen die Holzoptik.
Ich mag aber die Idee von dir zu sagen, ich packe sowas in eine Schokolade rein.
Vom Optischen, vom Dekorieren ist noch Luft nach oben.
André. Du machst mich völlig.
Unten. die Waffel kaum zu schneiden. Ich bin froh, dass die Platte noch steht.
Und bei mir ist jetzt oben so ein bisschen der Deckel abgegangen und dann
sieht man tatsächlich seine besondere Zutat, die charmanten kleinen Jungs, die
jetzt gegessen werden dürfen.
Ich glaube, André, viele, wenn sie jetzt diesen Anschnitt hier sehen, würden
quasi niemals im Leben da reinbeißen, weil es natürlich super ungewöhnlich
ausschaut. Man muss dazu sagen, die Mehlwürmer haben nur die Optik.
Geschmacklich sind sie ja relativ geschmacksneutral.
Zimt ist da, die Cranberries sind da. Du hast immer eine ganz leichte Säure. Von
den Texturen her in der Tafel ist alles richtig, so wie es sein muss.
Allerdings unten der Crunchboden, du hast es schon beim Schneiden gemerkt,
viel, viel dünner.
Und auch beim Ausgießen der Schokolade gerne dünner arbeiten.
Geschmacklich gefällt es mir gut.
Mehlwürmer. Es ist halt ein guter Gag, es ist eine schöne Story.
Es macht wenig zum Geschmack. Es macht tatsächlich was, wenn man es kaut, dass
man es ein bisschen knusprig hat.
Ich hätte, glaube ich, lieber mehr von einer knusprigen Waffel gehabt und die
auch genießen können, ohne dass sie so dick ist.
Vielen lieben Dank.
Der Tag heute ist so ein bisschen wie so ein Schokoei. Als erstes kommt die
Schokolade. Und als nächstes die Überraschung. Und zwar mit der
technischen Prüfung.
Egal, was die Jury vorbereitet hat, am besten man begegnet ihm mit einem
Lächeln. Oder auch nicht.
Betty und Christian jedenfalls freuen sich schon auf die Reaktionen, wenn das
Rezept enthüllt wird.
Ihr müsst wieder ein euch unbekanntes Rezept exakt nachbacken. Ihr dürft euch
die Zutaten erst einmal anschauen. Deckt sie auf.
Binstich vielleicht.
Hätte ich jetzt auch gedacht.
Knethaken, Mandeln.
Mehl, Honig, Zuckerton, Carbona, Vanille, Puddingpulver.
Hefe.
Hefe, Sahne, Milch.
Aufschlagsahne.
Bestimmt Bienenstich sieht so aus mit Hefeteig. Aber Bienenstich ist doch
nicht mit Hefeteig, oder?
Der Original ist ja mit Hefeteig. Der andere ist ja mit dem falschen
Bienenstich. Oder Puddingschnecken.
Puddingschnecken?
Ja. Ist geil.
Also lecker. Also machen ist so eine andere Sache.
Nein, es soll eine Torte sein. Rund. Als ich den Knethaken gesehen habe, habe ich
gesagt, klar, wird ein Hefeteig. Hefe ist auch im Kühlschrank. Ja, Hefeteig
mache ich gern.
Ich bin tatsächlich etwas beruhigt, weil hier keine komplizierten Zutaten stehen.
Was sollt ihr aus diesen Zutaten herstellen?
Das verrät euch das Rezept. Dreht es jetzt um.
Bienenstichtorte. Von Christian.
Aha.
Bienenstichtorte.
Eingeklemmt hier, okay.
130 Minuten.
Scheiße. Die letzten technischen Prüfungen, die waren immer so
herausfordernd. Ich habe jetzt nicht erwartet, dass hier jetzt ein Nuss
-Nougat-Glas ist und wir müssen das schön einstreichen auf ein Brot.
Ich habe noch nie einen Bienenstich gemacht.
Ich habe ich ehrlich gesagt auch noch nie gegessen.
Das ist jetzt nicht so meine erste Wahl an der Kuchentheke.
Aber ich lasse mich heute eines Besseren belehren.
Ich fühle mich etwas unsicher, weil ich mich sicher fühle.
Vielleicht ist echt die Zeit der Stolperstein, weil es sind jetzt
wirklich keine Komponenten, wo man sagt, oh, jetzt muss er da so ein bisschen...
Ja, heute gibt es eine Bienenstichtorte von Christian Hüms und ich glaube, er
hat schon Hummeln im Hintern. Er möchte euch genau erklären, was er von euch
verlangt. Ich wünsche mir von euch heute einen echten Klassiker, meinen
Bienenstich.
Dafür müsst ihr einen fluffigen Hefeteig herstellen, der dann mit einer gekochten
Mandelkokantschicht gebacken wird.
Und da kommt es auf die richtige Backfarbe an, denn es soll auf jeden
Fall goldbraun sein.
Zusätzlich müsst ihr ihn dann füllen mit einer Vanillecreme.
Besonders wichtig ist heute das Timing. Der Hefeteig braucht seine Gehzeit,
Backzeit und Zeit zum Abkühlen, bevor ihr ihn füllen könnt.
Außerdem müsst ihr darauf achten, dass er exakt waagerecht aufgeschnitten wird.
Der Deckel soll in acht gleich große Stücke geschnitten werden.
Für diese Aufgabe habt ihr 130 Minuten Zeit. In dieser Zeit könnt ihr wie die
Bienen im Garten umherschwirren. Wir zwei Hummeln wünschen euch viel Glück.
Und los geht's wie immer auf mein Kommando.
Ihr seid soweit?
Dann heißt es jetzt auf die Plätzchen.
Fertig. Die Jury hat die Fliege gemacht. Da sie bei ihrer Rückkehr nicht
in ein Wespennest stechen will, hofft sie auf fünf möglichst perfekte
Bienenstichtorten.
Mit Hefeteig fühle ich mich relativ sicher.
Das ist ja hier auch schon ein paar Mal gemacht.
Milch, Honig und Zucker werden leicht erwärmt.
Also ich habe aus den letzten technischen Prüfungen gelernt, also auf
jeden Fall, dass ich am Anfang Gas gebe und schnell bin, also eigentlich bis zum
Schluss. Eigentlich kann man sich hier wohlfühlen, weil das sind auch Zutaten,
die ich sonst auch immer verwende.
Aber die Umstände sind andere und deshalb muss man auch die Zeit im Blick
behalten. Und das ist die Herausforderung, wie immer halt. Also es
ist knapp bemessen, deshalb muss man wirklich am Ball bleiben und zügig
arbeiten.
Der Backofen sollte schnell die optimale Gehtemperatur von 40 Grad erreichen.
Dann kommt die Hauptdarstellerin ins Spiel.
Die Hefe.
Alle Zutaten müssen reichen. Es gibt nichts nach.
280 Gramm Mehl.
Mehl vom Typ 550 hat mehr Mineralstoffe als gängiges Mehl.
Die Vanille, die kommt jetzt die Frische in den Hefeteig.
Für den Geschmack, Aroma, hauptsächlich genau.
Und jetzt wird auf niedrigster Stufe, wird das alles verknetet.
Dann machen wir das doch mal.
Jetzt lasse ich es fünf Minuten auf niedrigster Stufe, fünf Minuten rühren,
danach acht bis zehn Minuten auf mittlerer Stufe. Dann kommt er in den
Ofen.
In der technischen Prüfung müsst ihr meine Bienenstichtorte machen. Ich freue
mich ganz besonders auf das Rezept. Es besteht aus einem Hefeteig und obendrauf
befindet sich dann eine gekochte Mandelkokantmasse. Wichtig ist, diese
Kokantmasse muss wirklich so einen goldbraunen Ton haben.
Wir haben im Rezept mehrere Gehzeiten, Kniezeiten und auch Backzeiten. Diese
sollten auf jeden Fall exakt eingehalten werden, damit das Gebäck nachher so ist,
wie Christian es sich wünscht.
Eine Vanilleschote wird für den Hefeteig verwendet, die zweite für die
Vanillecreme, gemeinsam mit Milch und Puddingpulver.
Wie lange muss der Teig geknetet werden?
8 bis 10 Minuten. Ich mache 8.
Uiuiui, wackelt alles.
Elli, ist das normal, dass der ganze Tisch wackelt und alles beim Kneten? Ja,
so ist es bei mir auch.
Nicht, dass ich vielleicht die ganze Bude auseinandernehme. Ja, so geht es
bei mir auch. Bei mir wackelt auch alles.
Hier ist das Puddingpulver drin. Das rühren wir jetzt glatt an und kochen das
dann gleich zusammen auf, dass unser Pudding, Vanillepudding für die
Bienenstichtorte entsteht.
Die muss auch nochmal in die Kühlung, weil die muss ja kalt werden.
Pulling ist ja sehr heiß und der muss abkühlen zur Weiterverarbeitung.
Deswegen ist es auch wichtig, dass ich den jetzt auch als erstes mache. Gut,
steht auch hier.
Die Masse muss ein bis zwei Minuten kochen.
Also bis jetzt läuft alles entspannt, aber ich glaube, ich muss trotzdem das
geben.
Elli fühlt sich wohl.
Sieht schon toll aus, riecht lecker.
Also Ausschlag, also die Konditorkreme liebe ich. Also Pudding mit Sahne ist
eine tolle, lockere Creme.
Gut Pudding will Weile haben.
Ja, der Pudding ist jetzt schon mal super. Der Pudding ist super.
Jetzt ist bei mir Vollgas. Jetzt oder nie.
Sonst bin ich nur Deko bei Aufgabe 3, weil ich weiß die Punkte nicht von
Aufgabe 1, aber ich höre ja, was die Jury sagt.
Warum benutzt man hier Klarsichtfolie? Der Pudding, der kommt jetzt in den
Kühlschrank. Davor wird er abgedeckt, damit sich keine Haut bildet.
Auf die faule Haut kann sich hier niemand legen.
Wenn man alle Back- und Gehzeiten abzieht, bleibt kaum Zeit fürs
eigentliche Arbeiten.
Der Teig gefällt mir sehr gut.
Jetzt wird er mit feuchtem Kuchen abgedeckt und geht für eine halbe Stunde
ins Ofen.
Warmes Küchentuch, nasses Küchentuch.
Was macht aus einem Pudding eine Creme?
150 Gramm Aufschlagsahne.
Ganz genau.
Zuerst muss man sie stabil aufschlagen.
Dann wird sie unter den abgekühlten und glatt gerührten Pudding gehoben.
Elli greift zur kleinen Lösung.
Ich kann es viel besser kontrollieren, wenn ich mit dem Handrührgerät schlage.
als mit der Küchenmaschine. Zum einen, zum anderen ist die Menge gering, 150
Gramm. Da brauche ich die Küchenmaschine nicht.
Wer braucht schon die Maschine? Ich bin die Maschine.
Die einen schlagen per Hand auf, die anderen hiermit.
Das hat wenig Flüssigkeit, das stimmt schon.
Weißt du was, das mache ich auch, das hat keinen Sinn.
Dafür ist die Scheiße auch hier.
Na, na, na, wir sprechen hier von absoluten Top-Geräten.
An unserer Technik ist noch kein Gebäck gescheitert.
Nach der ersten Ruhephase wird der Hefeteig dann nochmal kurz ausgerollt,
wird dann in die Backform gelegt und darin wird er quasi nochmal ruhen
gelassen, damit er ein bisschen Volumen aufbauen kann.
In der Zwischenzeit kocht man dann die Mandelkrokantmasse.
Und nur wenn alles exakt so gemacht wird, wie es im Rezept steht, habe ich
bei der Backzeit auch die Chance, das Gebäck zu bekommen, was Christian sich
wünscht.
Doppelt so groß.
Perfekt. Also das gefällt mir total.
Ja, es verdoppelt fast. Das reicht.
Da ist er. Schön aufgegangen.
Wird nach dem Hefeteig auch der Plan aufgehen, in der technischen Prüfung so
viele Punkte wie möglich abzustauben?
Etwas Mehl auf der Arbeitsfläche verhindert, dass der Teig kleben bleibt.
Und wie sieht es bei dir aus?
Hast du aufgegangen? Der sieht genauso aus.
Und jetzt ein bisschen ausrollen und dann da rein. Genau, nicht ganz so, du
musst da reinpassen.
Du, Oksana, sieht er bei dir auch so aus? Oder sah er so aus?
Guck mal, ein bisschen größer.
Das macht mir aber Angst.
Nein, aber es ist gut. Hast du auch eine kleine Schüssel gehabt oder eine große?
Nein, ich habe eine große. Aber es kann sich auch verdoppeln bei dir. Ja, ist
gut. Den rolle ich jetzt etwas aus, nicht zu sehr, dass ich den hier in die
Form reindrücken kann.
Wie gut ist Andres Augenmaß? Hat er jetzt die Größe? Ah nein, ist größer.
Ich raste aus.
Hefeteig ist wie Fitnesstraining zu Hause.
Um in Form zu kommen, braucht man 30 Minuten.
Für einen sichtbaren Trainingseffekt sollte man das täglich wiederholen.
Ohne Bienenstich zwischendurch.
Oh, guck mal, der passt genau rein.
Leider ist das nicht die Prüfung.
30 Minuten soll der jetzt nochmal gehen.
Oder? Ich guck nochmal gerade.
Ja.
Ich bereite schon das Mandelkrokant vor.
Ich tue die Zutaten schon mal in den Topf.
Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich es jetzt schon aufkochen soll, weil es soll
ja nur leicht abkühlen.
60 Gramm.
Man braucht Sahne, Honig, Zucker und... Butter habe ich.
Tonkabohne, geriebene Tonkabohne.
Ich mag keine Tonkabohne. Aber ich tue trotzdem Tonkabohne rein, weil ich will
keinen Punktabzug haben.
Exaktes Arbeiten ist so wichtig.
Die Tonga-Bohne, die kommt in den Manuel-Krokant. So, damit ich auch
wirklich eine halbe habe, werde ich mir eine Markierung bei der
Hälfte machen.
Oh,
okay. Hau ich das Ding halt einfach ganz rein. Auch gut.
Ach, halbe.
Halbe, zum Glück.
Nicht ganze.
Zum Glück habe ich rechtzeitig ein Rezept geguckt.
Ja, das kann nie schaden.
Mandeln, 100 Gramm.
Von den gehobelten Mandeln.
Also ich wäre jetzt auch gerade lieber am See oder auf der Couch.
Aber ja, ich muss leider Punkte machen.
Man gewinnt so eine Staffel nicht durch Faulenzen. Ihr Lieben, ich habe zwei
wichtige Informationen.
André konnte aufräumen, er hat einen ordentlichen Backplatz. Das ist die
erste.
Die zweite... Bist du gerührt?
Die zweite Information wird euch erschrecken. Es ist schon Halbzeit. Ihr
habt nur noch 65 Minuten.
Oh, nee.
65, okay.
Was geht ab?
Heideblitz. Heideblitz.
Ich kann es besser sagen. Wenn du solche Freunde hast, dann brauch keine Feinde.
Warum räumst du deinen Platz auf?
Willst du Streber sein?
Ist bei dir... Ich komme
euch jetzt die Öfen verstellen.
Ja, das hast du sogar rein zufällig gemacht, du Dübel.
Ja, natürlich.
Und dich darauf hingewiesen hat, falsch eingestellt ist.
Direkt wieder Karma auf Null gebracht.
175 Ober... Verstell nichts.
Verstell nichts. Komm, geh.
Ich seh dich.
Na, Oxy,
wie ist so deine Ofentemperatur?
175.
Pass auf. Pass auf.
Nu, nu, nu.
So, jetzt hat sich der Teig wieder verdoppelt.
Jetzt darf Mandelkrokan drauf.
Man muss vorsichtig sein, sonst fällt der Teig runter und das wollen wir
nicht.
Die Mandelmasse sollte noch warm sein.
Zeig mal.
Boah, ich würde es fast lassen.
Ja, der ist eigentlich schon gut. Ich lasse jetzt auch noch zwei Minuten.
Im Optimalfall werden Hefekuchen und Mandelkruste gleichzeitig fertig.
Ich muss bei der Mandelmasse darauf achten, dass ich schön flächendeckend
arbeite, also nicht zu dick auftrage, schön verteile, gleichmäßig.
Die Optik, wissen wir ja, zählt.
Die Schicht darf auch nicht zu dick sein, sonst kann man die später nicht so
einfach schneiden.
Das Schneiden gehört zur Aufgabe.
Ist das zu heiß für mit dem Finger rein?
Unter Umständen.
Zack, zack.
Ich mache das jetzt mit den Fingern. Ich bin kurz vorm Rauschen, ich muss jetzt
hier scheiß auf verbrannte Fingerkuppen.
So, glatt gestrichen. Jetzt darf es ins Ofen rein.
35 Minuten braucht der Teig im Ofen.
Zehn Minuten später muss alles fertig sein.
Hast du die ganze Masse drauf getan, Oksana?
Ja, ich habe die ganze Masse drauf getan.
Nun heißt es, warten auf den richtigen Röstgrad.
Der Bienenstich ist jetzt im Backofen. Da muss man jetzt richtig hinschauen.
Der darf nicht zu wenig gebacken sein, aber auch nicht zu stark. Und deshalb
circa 35 Minuten.
Für André eine besondere Herausforderung.
Boah, das ist echt scheiße, die Warterei.
Von wegen fleißiges Bienchen.
So ein Bienenstich macht sich von allein einfach.
Andre, du könntest doch einfach mal so tun, als wenn du backen könntest.
Wart mich.
Was sagt der?
Das habe ich auch noch nie gesehen. Andre am chillen. Ich frage mich, wie
der hier reingekommen ist.
Das sagt gerade... Das von Micha.
Wow.
Man könnte sich auch um die Vanillecreme und die Aufschlagsahne kümmern.
Muss noch ein bisschen ran.
Ich habe jetzt meinen Pudding umgerührt, der ist noch ein bisschen lauwarm und
ich will nicht riskieren. Ich tue ihn noch für ein paar Minuten ins Frost und
dann kann ich ihn unter die Creme heben.
Das Unterheben muss beim ersten Versuch funktionieren. Die Creme muss so stabil
sein, dass sie die obere Hälfte der Bienenstichtorte trägt.
Ist es lecker?
Also Christian, der kann schon was.
Ja, ich mache jetzt schon mal die Vanillecreme.
Was ich habe, habe ich.
Darf man auch nicht zu lange, soll ja nur untergehoben werden.
Das ist diese Creme, die da in die Mitte kommt.
Schwimmt André gegen den Strom?
Hast du den Vanillepudding vergessen?
Nö, habe ich nicht reingemacht, das schmeckt mir nicht.
Ach so, das sah von Weitem so aus, als wenn da kein Pudding drin gewesen wäre.
Dann tue sie es von Weitem aus, als wenn kein Pudding in ihr wäre.
Sieht schon ein bisschen dunkler aus als meine Goldbarren.
Wie lange noch?
Eine Minute.
Dann geht er raus.
Abkühlen muss er ja auch noch.
Ich denke schon, ja.
Also ich finde das ist Dunkelgold.
Würde ich doch sagen, dass ist Dunkelgold? Sehr gut, sehr gut, ja.
Oh, guck mal.
So, raus damit.
Ja, ich muss das gerade hier machen.
Wenn das jetzt alles hier runter klatscht, dann gibt es einen Urschrei.
Das läuft sich jetzt schon.
Scheiße, Mensch.
Wo ist denn dann der Fehler da? Das gibt es doch gar nicht.
Das muss auch ein bisschen aushärten.
Sonst kippt es ja runter.
Das ist ja alles flüssig.
Das muss ja ein bisschen fest werden. Sonst, wenn ich das jetzt löse, dann
kippt es runter.
So weit, so logisch.
Flüssiger Krokant muss erst mal stocken.
Ganz ehrlich, wie soll das gehen?
Wie soll das gehen?
Und alles so heiß ist und flüssig.
Noch mal gefrierfach.
Nee, geht nicht anders.
Ich laufe auch mal eben wacker, damit den Schockfrust sein. Ah, das ist so
heiß, aber ich muss das jetzt hier festmachen.
Kälte hilft tatsächlich.
Kannst nicht ändern.
Ist dann halt so.
Nicht nur bei einem Bienenstich ist Schwarmintelligenz eine feine Sache.
Der ausgehärtete Krokant löst sich nicht mehr so leicht vom Rand wie der
flüssige.
Dafür ist das Ergebnis viel sauberer.
Der fertige Kuchen wird waagerecht genau halbiert.
4,5, 2,25.
Muss ich durchschneiden.
Die Tortensäge kann man einstellen.
Das steht akkurat.
Spielen die Kuchen mit?
Boah, ist der überhaupt durch.
Ich merke, es zieht wieder ein bisschen hektik ein.
Ihr habt noch zehn Minuten.
Scheiße, ist jetzt egal.
Ach Gott, wow, Pastor.
Das ist heftig. Also zehn Minuten, das ist sehr, sehr wenig.
Kann man jetzt mal hier durchsägen.
Hallo.
So.
Aber krass, wieso kam denn hier an die Seite kaum Backfarbe hin?
Stehe ich nicht.
Optisch ist in dieser Aufgabe ganz wichtig, dass du den Deckel gleichmäßig
achtest und vor allen Dingen auch, dass du die richtige Backfarbe erwischst.
Oben drauf der Mandelkrokant sollte noch golden sein, aber schon ein bisschen
bräunlich.
Hält die Krokantschicht beim Schneiden?
Es ist nicht so, wie es eigentlich sein soll, wie eigentlich ein Hefeteig, aber
ich mache einfach weiter. Ich muss fertig werden.
Also ich bin innerlich sehr, sehr aufgeregt, aber äußerlich versuche ich
Ruhe zu bewahren.
Mein Kuchen ist noch sehr, sehr warm und fällt ein bisschen auseinander.
Ach du liebe Zeit.
Jetzt müssen wir natürlich darauf achten, dass wir ziemlich genau gleiche
Stücke schneiden.
Das war knapp.
Das war jetzt knapp.
Shit.
Arschknapp.
Flatscht mir alles runter.
Ein Kranz aus Tupfen umschließt die Cremefüllung am Tortenrand.
Expertin bin ich jetzt nicht mehr geworden. Ich bin die etwas unter Stress
stehende Bienen-Stich-Torte-Kreiererin.
Bianca ist zuversichtlich.
Es lässt sich super aufdressieren.
Die Creme hat einen schönen Stamm.
Je länger eine Aufgabe andauert, desto unsicherer wird André.
Oh Gott.
Überhaupt nicht gleichmäßig aus.
Ich hoffe, die Jury ist gleich Bienenwachs in euren Händen. Das duftet
nämlich sehr gut. Hier kommt euer Countdown.
10 9
8 7
6
Vier,
drei, zwei,
eins und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Natürlich hätte ich mich Besseres gewünscht, aber ich bin trotzdem
zufrieden. Es steht hier ein Binnenstichkuchen. Ich bin gespannt, wie
es ankommt.
Wieso? Aber deine sieht doch gut aus.
Ja, die große Frage ist jetzt die Herangehensweise, den Ring direkt zu
lösen. War das richtig oder falsch? Ich habe mich einfach ans Rezept gehalten.
Bringt eure Bienenstichtorten bitte nach vorne und stellt sie hinter eurem Foto
ab.
Das war jetzt vom Kuchen allein nicht anspruchsvoll, aber die Reihenfolge und
diese Abläufe waren schon sehr schwierig zu bewältigen.
Das ist bei mir einfach nicht gut gelaufen.
Das war alles so eng getaktet mit den Kühlzeiten, mit den Gehzeiten, mit der
Backzeit. Es war ein Timing-Problem.
Ich bin soweit zufrieden. Es ist halt noch das große Fragezeichen, wer hat
heute richtig gelegen? Direkt an Frosta oder erst später an Frosta?
Ich finde, der Anblick ist sehr köstlich. Mal sehen, was die beiden
Puddingbrumseln da draußen sagen.
Herzlich willkommen zurück, liebe Jury.
Das sieht gut aus, oder?
Ja.
Sehr köstlich.
Wollen wir auf deiner Seite gleich anfangen? Machen wir doch.
Dein Klassiker, deine Optik.
Nicht mein Klassiker, es ist auf jeden Fall ein ganz klassisches Gebäck. In
jeder Konditorenausbildung ist das auf jeden Fall was, was man in der
Ausbildung durchläuft.
Was mir hier sehr gut gefällt bei dem Exemplar ist auf jeden Fall obendrauf
die Backfarbe. Und du siehst hier richtig schön an den Kanten eine
Karamellkruste.
Ich würde sagen, es ist fast perfekt, oder? Ich würde auch sagen, das ist
perfekt. Also den Millimeter, das... Also ohne Einteiler und nur mit Auge und
dann noch mit Krokant, das ist schon echt schwierig. Da bin ich vollkommen
zufrieden. Also optisch...
Gibt es keine Beanstandung. Toller Stahl.
Im Anschnitt kann man jetzt schön die Porung vom Hefeteig sehen. Ist das so,
wie du das gedacht hast? Ja, das ist perfekt.
Auch das mit der Karamellkruste, die sollte ganz, ganz dünn sein.
Hervorragend. Die Creme hat einen schönen Stand. Man konnte super
schneiden. Auch von der Menge her, die Creme für dich in Ordnung? Ja,
vollkommen.
Ist so ein bisschen wie so ein klassischer Sonntagnachmittagskaffee
gerade, oder?
Standfestigkeit ist top, der Hefeteig ist top, Karamellkruste kann man sehr
gut essen, also ich habe überhaupt nichts auszusetzen.
Was mir als erstes auffällt, ist, dass wir eine etwas hellere Backfarbe haben.
Es ist tatsächlich auch bei dem Exemplar vollkommen in Ordnung. Wichtig war, dass
die Mandeln hier zum Beispiel in dem Teil...
eine wunderschöne Bräunung haben, dass es nicht komplett blass ist, wie zum
Beispiel in der Mitte.
Aber man sieht hier schön bei den beiden Exemplaren, hier ist die gerade Kante,
hier hast du das ein bisschen abgerundet. Wichtig war natürlich auch,
wenn man jetzt beispielsweise den Ring abzieht, es steht ja quasi als nächster
Step, aus dem Ofen holen, Ring abziehen.
Normalerweise lässt man den aber erstmal ein bisschen abkühlen, weil ich will
natürlich nicht, dass ihr euch die Finger verbrennt, wenn man da zwei
Minuten wartet, dann hast du wirklich eine gerade Kante. Wenn du den aber
sofort abziehst, zieht sich das so ein bisschen runter.
Für mich beides perfekt.
Die Tupfen sind bei diesem Exemplar deutlich kleiner.
Oben die Einteilung, würde ich sagen, auch sehr gut gelungen. Das Einzige, was
nicht perfekt ist, die Tupfen hätten größer sein können.
Ansonsten alles super.
Ich finde den Anschnitt sehr spannend, weil von außen die Tupfen viel kleiner
sind als bei dem ersten Exemplar. Was man aber tatsächlich wunderschön sehen
kann, ist die Menge der Creme ist auch hier perfekt. Also genauso viel wie bei
dem ersten Exemplar. Das hat wunderbar funktioniert.
Auch hier geschmacklich gibt es nichts auszusetzen.
Gerade der Hefeteig und die Füllung sind auch hier auf dem Punkt genauso wie auch
beim ersten Exemplar.
Jetzt wird es ein bisschen wilder. Ja.
Man erkennt es sehr gut, dass diese Krokantschicht teilweise gebrochen ist.
Und was auffällt ist, dass sie auch nicht gleichmäßig geschnitten ist von
den Tupfen.
Würde ich sagen, es ist so ein Mittelding nicht ganz so klein wie beim
zweiten Exemplar, aber auch nicht so groß wie beim ersten Exemplar. Auch beim
Schneiden akkurates Arbeiten. Das war tatsächlich auch eine ganz wichtige
Position in dieser Aufgabe, dass man wirklich akkurat diese Stückchen oben
runterschneidet. Was mir aber sehr gut gefällt, ist die Farbe von der Kokankus.
Die ist vollkommen in Ordnung. Es ist auch gleichmäßig gebräunt.
Positiv zu erwähnen ist auf jeden Fall die Bohrung von dem Hefeteig. Also man
sieht die Luftbläschen quasi am Teig, am Hefeteig. Das ist genauso, wie es sein
soll obendrauf. Die Kokantkruste hat auch eine richtig schöne Stärke. Hier
ist es tatsächlich so, dass man sie richtig rausdrücken kann. Auf jeden Fall
muss man gucken, dass die Creme mehr Stand hat.
Er hat eine schöne Porung, aber er ist auf jeden Fall ein bisschen zu fest im
Verhältnis zu den anderen beiden.
Also noch ein bisschen mehr den Hefeteig gehen lassen und vor allen Dingen
tatsächlich diese Ruhephasen einhalten. Er ist auf jeden Fall durchgebacken, das
ist nicht so schlimm.
Aber wenn wir jetzt minimale Unterschiede suchen, waren die ersten
beiden Exemplare vom Hefeteig ein bisschen lockerer als das jetzt.
Der Hefeteig ein bisschen fester, die Creme ein bisschen zu weich. Genau.
Bei diesem Exemplar gefällt mir dann auch die Backfarbe wieder besonders gut.
Bisschen dunkler, fast wie beim ersten Exemplar. Wir haben hier auch wieder
diese Kante.
Man kann die Tupfen sehen, werden hier ein bisschen kleiner.
Da sollten größere Tupfen sein.
Und wenn man oben guckt, auch hier die Einteilung fast identisch groß. Hier ist
so ein bisschen Größeres, aber nur minimale Abweichung.
Ja, also obendrauf Backfarbe ist wirklich top. Auch die Backfarbe vom
Hefeteig ist genauso, wie sie sein soll.
Größere Tupfen, mehr von der Creme. Das ist auf jeden Fall nicht so, wie ich es
mir vorgestellt habe.
Der Hefeteig ist auf jeden Fall durchgebacken. Er hat eine leichte
Porung, so muss es sein. Unten drunter auch die Backfarbe ganz leicht zu
erkennen. Auch die Krokantkuste oben.
Hat genau die Stärke, wie ich es mir vorgestellt habe. Das Einzige, was hier
auch mir ein bisschen zu weich ist, ist auf jeden Fall die Creme.
Die Creme ist sehr, sehr weich. Die Krokantkruste, schön dünn, leicht
karamellisiert, toller Geschmack.
Ich finde, er ist etwas leichter und lockerer als das Exemplar davor. Wenn
man jetzt aber den Vergleich hat, dann würde ich sagen... Das da vorne ist
immer noch fluffiger. Immer noch der Prototyp.
Es hat nicht so die ganze Eleganz eines Bienenstichs. Was mir aber dann wieder
gut gefällt ist, ich habe hier wieder etwas größere Tupfen vom Schnittbild.
habe ich auch hier so ein etwas Größeres, ein etwas Kleineres, aber auch
minimal von den Unterschieden. Ich glaube tatsächlich, die Verteilung vom
Krokant ist hier das Auffälligste.
Ja, da ist es sehr dunkel, hier ist es noch total blass und dasselbe ist dann
hier an der Stelle. Hier sind die Mandeln sehr blass. Das ist jetzt das
erste Exemplar, wo es mir auf jeden Fall zu große Unterschiede von sehr hell zu
sehr dunkel gibt.
Dieser Hefeteig ließ sich einfacher schneiden als die beiden Exemplare
davor. Die Füllung auch hier relativ weich. Sie verläuft so etwas.
Von der Menge her ist das für dich noch in Ordnung von der Füllung oder hättest
du dir auch ein bisschen mehr noch gewünscht? Ein bisschen mehr von der
Füllung. Was man hier auf jeden Fall sehen kann, ist es auf jeden Fall der
luftigste Teig von allen. Aber was zu verbessern ist die Standfestigkeit von
der Creme. Die ist mir zu weich.
Der Hefeteig ist super, schön luftig, lässt sich angenehm essen. Aber die
Füllung nicht ganz so optimal getroffen und die Gleichmäßigkeit fehlt.
Ich habe hier einen leisen Verdacht, welcher Bienenstich der Favorit bei euch
beiden ist. Aber ihr dürft euch gerne noch beraten.
Christian, ganz traditionelles Gebäck. Jeder isst, glaube ich, gerne
Bienenstich. Jeder kennt Bienenstich.
Wie bist du denn jetzt mit den fünf Exemplaren hier zufrieden? Das Exemplar
hier vorne ist genauso, wie ich es mir vorgestellt habe. Von der Höhe, von der
Fluffigkeit, was den Hefeteig angeht. Leichte, dünne, krokant Kruste. Ich bin
einfach gerade ein bisschen sprachlos, weil ich ja noch nie einen Bienenstich
gebacken habe.
Dass ich jetzt dann eben so einen Lob bekomme und es wird meiner als Prototyp
bezeichnet, das macht mich unheimlich stolz. Der Hefeteig sehr schön fluffig,
wie die beiden ersten Exemplare.
Und das ist tatsächlich das einzige Exemplar, wo es mir von der Backfarbe
her oben zu unregelmäßig ist. Ich hoffe, dass mein Hefeteig mich heute gerettet
hat, dass ich nicht so ganz nach hinten mit Platzierung rutsche.
Bei dem Exemplar ist es obendrauf auch wild. Hier kommt es tatsächlich auch
davon, dass es nicht gleichmäßig geschnitten ist. Und das war das
Exemplar, wo der Teig definitiv am festesten war. Also anfangs waren die
technischen Prüfungen gut. Da habe ich auch mal 18 Punkte gemacht. Da steckt
jetzt gerade der Wurm drin.
Betty und Christian, ich hoffe, ihr lasst jetzt viele Punkte regnen.
Ja, das könnte man so meinen. Auf jeden Fall sind wir mega zufrieden mit den
Ergebnissen und ihr werdet es natürlich auch an den Punkten sehen.
Der fünfte Platz befindet sich hier.
Elli, 11,5 Punkte.
Kehm, nicht den richtigen Stand und tatsächlich der Hefeteich etwas zu fest.
Der vierte Platz
befindet
sich hier.
Oksana, 12,5 Punkte.
Und der dritte Platz ist gleich daneben. Der befindet sich hier.
Michael, 13,5 Punkte.
So, jetzt bleiben ja nur noch zwei übrig.
Und man hat es ja wahrscheinlich schon so ein bisschen rausgehört. Der zweite
Platz, der befindet sich hier.
André. Du hast 19,5 Punkte. Oh Gott, voll vom Stuhl. Weil wir natürlich jetzt
auch noch einen Erstplatzierten haben und es nur noch 0,5 Punkte sind.
Bianca, herzlichen Glückwunsch. Dein Exemplar von die volle Punktzahl, 20
Punkte. Tolle Leistung.
Ja,
erster Platz, volle Punktzahl. Ich freue mich unheimlich.
Und mit den 11,5 Punkten kann ich...
Gut leben und ich weiß, dass noch die dritte Aufgabe ansteht und ich weiß, was
da noch kommt. Und ich werde wirklich alles geben und ich möchte auf jeden
Fall noch dabei sein.
Dabei sein ist alles, sagen sich aber tausende Menschen, wenn sie Jahr für
Jahr aufs Oktoberfest strömen.
Heute holen wir die Wiesen ins Zelt.
Die dritte Aufgabe steht unter dem Motto Oktoberfest.
Ach, jetzt wird's richtig zünftig.
Ich weiß, Schleife rechts heißt vergeben. Was muss man denn noch wissen?
Ihr sollt uns eine 3D- oder Motivtorte backen, die optisch und geschmacklich
das Thema Wiesen aufgreift. Ob Bierfass, Haxe oder Festzelt, wir schneiden alles
an. Vergesst den typischen Geschmack nicht.
Nicht nur Brezeln und auch Bier stehen fürs Oktoberfest, sondern auch das
Lebkuchenherz oder der Schokoladenapfel.
Ich freue mich schon auf eure Kreation. Ihr habt für diese Aufgabe vier Stunden
Zeit. Gleich heißt es, Ohrzopf üs. Hier ist euer Kommando. Auf die Plätzchen.
Fertig.
Packt.
Möge die Tracht mit euch sein.
Das Oktoberfest ist allen ein Begriff, auch wenn man jenseits des Weißwurst
-Äquators mit ihm fremdeln mag.
Ja, Oktoberfest, ja gut, war ich einmal, das ist 20 Jahre her.
Ansonsten hat man im Sauerland nicht viel damit zu tun.
Weit weg von der Wiesn, wo ich lebe, da wird natürlich auch Oktoberfest
gefeiert, aber ja, findet man mich selten.
Auch ohne Michael und André reicht es zum größten Volksfest der Welt. Ich
backe heute eine Lederhose Gaudi.
Es soll an Lebkuchengeschmack erinnern. Dafür backe ich jetzt Honigbisket.
Oksana präsentiert eine maßgeschneiderte Lederhose aus Lebkuchenhonigboden mit
Sahneschmandcreme, Cognac-Pflaumen und Walnuss-Crunch.
Bianca ist heute kulinarisch alpin unterwegs.
Ich bereite heute Kaiserschmarrn zu und habe mir überlegt, geröstetes
Magermilchpulver hat auch eine leicht karamellige Note.
Passend zum Oktoberfest gibt es heute bei mir ein Bierfass. Ich habe auch
Weißbeerböden, ein bisschen Pflaume, bayerische Creme. Typisch Oktoberfest,
oder?
Ja, ne? Lecker!
Michael zapft mit der Jury sein Bierfass aus Weißbeerboden mit bayerisch Creme,
Pflaumenkompott und Schokobrezelcrunch an.
Elli denkt bei Oktoberfest sofort an Mode.
Bei mir gibt's heute eine Dirndl-Torte und die baue ich auf mit einem Lebkuchen
-Herzboden.
Elli modelliert das Dirndl, das sie heute trägt, aus Schoko- und
Lebkuchenboden, Mandel-Praliné-Buttercreme, Apfel
-Bierkompott, Preiselbeer-Mascarpone-Creme und
gebrannten Mandeln.
Auch Betty liebt Tracht.
Trägst du gerne Dirndl?
Also wenn ich auf dem Fest bin, ja, weil sonst ist man so, man hat so viel, man
gehört nicht dazu, wenn man in Zivil geht.
Bei der Präsentation werden wir sehen, dass Elli ihr Dirndl, ihre Bekleidung,
die sie heute anhat, so uns als Torte auch präsentieren wird.
Andre sorgt für eine ordentliche Festgrundlage.
Ich mache heute eine Schweinsachse, wo ich versuche, dass sie möglichst
realistisch aussieht. Eine Komponente sollte typisch Oktoberfest sein.
Da ich die Schweinsachse mache, habe ich Speck mit eingearbeitet. Bisschen
außergewöhnlich, aber ich gehöre zu den letzten fünf, also fahre ich so weiter.
Ich hoffe, ich kann die Joe überzeugen.
Andre serviert eine täuschend echte Schweinshaxe aus Schokohaselnussboden
mit Mokka-Buttercreme, blutorangen Chili-Ragout, Bacon-Crunch und
Rührkuchenknödeln.
Bier im Kuchenteig sehen wir nicht so oft.
Wie hochprozentig soll das Gebäck denn werden?
Hochprozentig würde ich jetzt nicht sagen. So ein kleines Bierchen, das ist
ja, naja.
Aber es riecht verdammt lecker.
Elli backt zwei verschiedene Schokoböden.
Bianca erzählt uns keinen Schmarrn.
Schön karamellig.
Thema ist heute Kaiserschmarrn. Kaiserschmarrn pur.
Optik Kaiserschmarrn, Innen Kaiserschmarrn. Geschmacklich
Kaiserschmarrn. Ich liebe Kaiserschmarrn.
Biancas Kupfertopf quillt über vor Kaiserschmarrn auf Vanillemilchboden mit
braune Butterschmandcreme, Mandelbrezelcrunch und Pflaumenröster.
Bei Oksana darf der Humor nicht zu kurz kommen.
Softpflaumen, die werden jetzt geschwipst mit einem Cognac.
Es wird lustig.
Elli nimmt sich ihre Böden zur Brust.
Meine Torte bekommt zwei Halbkugeln aufgesetzt.
Das ist mein Dekolleté, meine Pustan.
Und meine Dirndl-Torte natürlich.
Musikalisch ist es genau Biancas Ding. Ich finde ja den Zillertaler
Hochzeitsmarsch ganz toll.
Der wird bestimmt reingespielt.
Die Fischerin vom Bodensee ist eine schöne Maidjubel.
Wie soll es auch anders sein?
So, Christian, hier.
Ich fühle mich hier richtig zu Hause.
Und zwar nicht im Bayern, aber es fühlt sich an.
Und nicht im Bierzelt, sondern im Backzelt.
Wenn es so weitergeht, darf man gespannt sein, wie aufnahmefähig die Jury
in 3 Stunden 40 noch ist.
Michael Steig muss kurz austreten.
Und auf Wiedersehen. Wenn wir noch mal Glück haben, ist noch ein Schluck Bier
übrig geblieben.
Der darf auf gar keinen Fall schlecht werden.
Ist lecker, so ein Weißbier am Morgen.
Biancas Teig schmeckt schon eher nach Frühstück.
Ja, ich finde, es hat so einen leichten Touch von Kaiserschmarrn. Das wollte ich
erzählen. Während die meisten Böden erst jetzt in den Ofen gehen, sind Ellis
Halbkugeln schon durch.
Perfekt. Wiedersehen macht Freude.
Ich habe ein großes Herz. Ich verschenke.
Die Liebe.
Feinarbeit mit Bier im Blut ist anstrengend.
Aus den Pflaumen wird ein Pflaumenröster. Ich weiß nicht, ob das
aus Bayern kommt oder sogar aus Österreich. Das ist halt die Bezeichnung
für Kompott.
Michael. Christian.
Was ist das Typische für das Oktoberfest, das Aroma? Ach, die Pflaume
in Kombination mit der bayerischen Creme.
Ah, die bayerische Creme. Ah, alles klar. Ich bin sehr, sehr, sehr gespannt.
Was wird es als Motiv?
Ein Bierfässchen.
Ich habe auch Weißbierböden.
Ja, das kann ja ein Vor- und Nachteil sein. Das ist ein schöner Vergleich.
Definitiv, definitiv. Ich habe mir auch vorgenommen, heute mal mit der Deko ein
bisschen zu punkten. Also ich drücke dir die Daumen, du.
Dass die Jury auch Vitamine abbekommt, dafür sorgen die Bäckerinnen und Bäcker
natürlich.
Es riecht stark, der Cognac.
Alles eine Frage der Dosierung.
Auch bei Chili.
Ich habe keine Ahnung, ob das viel ist.
Mir brennt da eh immer die Fresse, egal wie viel das ist.
Was tun, wenn der Zucker in der Pfanne fest bleibt?
Da muss man einfach weiterrühren und jetzt wird es aus Brösel karamellisiert.
Dann wird es wieder feucht, weil der Zucker dann schmilzt.
Und dann bindet es dann auch.
Ah ja.
Braucht André einen Feuerlöscher?
Du musst, glaube ich, aber ein bisschen mehr.
Keiner soll sagen, dass Chili fehlt.
Du machst ja nachher einen Döndel, ne?
Ich mache ein Dirndl, genau. Mit einer Oberweite? Mein Dirndl, genau so wird es
dann aussehen. Mit der gleichen Oberweite?
Soll ich den Spiegel bringen, damit du nachher beim... Ich glaube, die gleiche
Oberweite wird es nicht, aber fast.
Also es wird eine Hand voll sein.
So zwei Hände frei.
Das ist genau richtig.
Ebenfalls genau richtig ist ein Blech voll Frucht.
Die erste Stunde ist übrigens schon vorbei.
Das wird jetzt mein Apfel-Bier-Kompott.
Was man aus Bier alles machen kann.
Ich bereite jetzt die Creme vor. Es wird eine Mokka-Creme. Also ich stelle jetzt
einen Pudding her, einen Mokka-Pudding sozusagen, schlage dann her schön die
Butter auf, vermische das zusammen und ja, wie so eine klassisch deutsche
Buttercreme.
Bei einem Oktoberfestbesuch ist es wichtig, dass man schnell auf die
richtige Betriebstemperatur kommt.
Das ist meine Schokobuttercreme, aber Schokolade ist noch zu warm.
Was duftet hier so?
Das wird meine Braunbutterschmandcreme.
Da ist Schmand drin, geröstetes Magermilchpulver.
Oxanas Schokolade ist soweit.
Und Andres Creme? Ja, sieht super aus.
Manche Gebäcke sind ein Trennungsgrund.
Für Eier.
Ich bereite jetzt meinen Kaiserschmarrn vor.
Dafür habe ich jetzt die Eier getrennt. Also meine Mama hat so den
Kaiserschmarrn immer gemacht, beziehungsweise sie macht ihn so.
Michael arbeitet mit gezuckerter Kondensmilch. So, glatt gerührt.
Und rein damit in die aufgeschlagene Butter.
Ja, das ist ja bei uns alles immer eng getaktet und ich kam noch nicht dazu zu
frühstücken, deswegen mache ich mir jetzt ein bisschen Bacon, ein bisschen
Ei mache ich mir gleich noch und dann esse ich erstmal Feuerkraft fürs Backen
und dann gucke ich mal, wie es weitergeht mit meiner Torte.
Und was kommt noch drauf?
Weil in der Marinade von der Schweinsachse immer Thymian mit dabei
ist, habe ich mir überlegt, jetzt ein bisschen den Bacon mit Thymian zu
bestreuen.
Vegetarier sollte man nicht sein, wenn man sich von André bebacken lässt.
Biancas Kaiserschmarrn wird in der Pfanne verfeinert.
Der kommt jetzt in den Ofen.
Wo er backen kann.
Also die Walnüsse sollen angeröstet werden, solange bis sie duften.
Deswegen rieche ich ständig, die duften auch nicht.
Welches Gebäck geht immer?
Das wird meine Crunch-Einlage.
Schokolierte Salzbrezeln. Auf der Wiesn, so wie in Bayern, darf die Brezel nicht
fehlen.
Andres Bacon sieht kross genug aus.
Ich muss ja immer alles vorher testen.
Weißt du, nachher ist es schlecht und dann geht es der Jury schlecht. Wir
brauchen die Jury. Wir brauchen die Jury mehr als dich. Wir geben alles.
Verstehe. Aber wenn mir was passiert, kommen wir bei Kajahan zurück.
Ja.
Karamellisierte Walnüsse bei Oksana.
Mandelbrezen-Crunch bei Bianca.
Und bei Michael schokolierte Salzbrezen.
Dieses Fest wird knusprig.
Ich bin sehr zufrieden mit meinem Boden.
Geht es allen so?
Superschön. Sieht auch richtig klasse aus.
Vorsicht, Säge.
Baumstammsägen ist auch eine Festtradition.
Meine Böden gefallen mir sehr gut, sind schön fluffig gut aufgegangen und so
sollen sie sein.
Komm, komm, stell mal hier hin, falls Eni kommt.
Ihr Lieben, nicht Maß halten, loslegen, wir haben schon Haltzeit, ihr habt nur
noch zwei Stunden.
Ich habe es schon wieder nicht geschafft zu stapeln, zur Halbzeit.
Oh je, zwei Stunden.
Loslegen.
Die Brezeln, brauchst du die auch noch?
Eine darfst du dir klauen. Danke.
Je länger man sich auf dem Oktoberfest aufhält, desto schneller vergeht die
Zeit. Beim Backen ist es genauso.
Das ist der Grundriss für meine Lederhose. So ist es viel einfacher und
genauer.
Ich habe gehört, bei dir gibt es heute köstliche Sachen?
Ja.
Magst du Kaiserschmarrn? Also wer mag keinen Kaiserschmarrn?
Da fühle ich mich auch relativ sicher bei der Herstellung.
Schöne Idee.
Danke.
Elli backt ein Dirndl zum Anbeißen.
Ich mache mir hier meine Preiselbeer-Mascarpone-Schmandcreme.
Die Preiselbeeren, die tue ich jetzt etwas erhitzen.
Dann wird die Farbe intensiver und der Geschmack.
Sobald der Kaiserschmarrn aus dem Ofen kommt, wird er geteilt.
Also ich bin super zufrieden mit dem Kaiserschmarrn. Der schaut zum Anbeißen
aus. Ich würde ihn jetzt am liebsten aufessen. Aber leider brauche ich den ja
für meine Torte.
Ich mache die Knödel. Oh, da habe ich mir überlegt, dass ich einfach einen
ganz normalen...
Rührteig mache, da kann man auch schön die Knödel formen. Es riecht gut.
Ein Blick aufs Original.
Dem Christian stehen die Lederhose ganz gut.
Ganz gut, danke.
Dieser Mann kann alles tragen.
Die Buttercreme brauche ich einmal für das Stützring und einmal für den
Außenansprich. Ich karamellisiere den jetzt hier auf einer Seite nochmal,
damit man hier nochmal so einen Crunch in der Torte hat.
Auf karamellisierten Kaiserschmarrn muss man besonders aufpassen.
Warum geht das immer weg?
Sehr lecker.
Das sind jetzt Knödel, wie man sieht.
Das sind Knödel. Das ist jetzt einfach normaler Rührteig, Ölkuchen.
Wenn der Grundriss der Torte steht, kann man munter in die Höhe arbeiten.
Nicht nur das modellierte Äußere der Torte soll überzeugen, sondern auch ihr
Anschnitt.
So viel Bacon?
Das ist halt meine einzige Geschmacksrichtung, die ein bisschen mit
Oktoberfest zu tun hat. Und dann soll die natürlich nicht untergehen.
Da kommt jetzt mal ordentlich was drauf.
Ordentlich arbeiten müssen zwei Wochen vor dem Finale alle.
Jetzt kommt der Kaiserschmarrn rein.
Erst steigt die Tortenhöhe, dann steigt das Oktoberfest.
Noch sehen die Torten nach Torten aus.
Bald werden sie optisch dem gleichen, was die Gäste an der Wiesn so lieben.
Ich streiche die Torte jetzt mit der Buttercreme ein und dann fange ich an,
die Brüste oben drauf zu setzen, aufzufüllen.
Oxanas Torte ist die einzige, die in die Hose gehen darf.
Ich schnitze jetzt eine Pfanne, eine große Pfanne. Es soll ja auch viel
Kaiserschmarrn drin sein.
Das ist im Sinne aller.
Das sieht schon super nach Fass aus. Ein bisschen mit Guttercreme ausgleichen.
Ich glaube, das Schnitzen kann ich mir heute schenken.
Elli startet mit der Dekolleté-Pflege.
Heide Blitz, was machst du da?
Dass du jetzt kommst, ist mir klar.
Was ist los? Ich hätte mich gewundert, wenn du nicht gekommen bist.
Jeder Topf findet einen Deckel.
Und jede Pfanne eine Decke.
Das wird jetzt gezogen.
Ist heute Gaudi. Lederhosen-Gaudi.
Eine Torte nach Maß.
Das Hemd passt.
Das freut mich.
Andre lässt die Haxen wachsen.
Die Haxe sieht doch schon mal ganz gut aus, finde ich. Sieht jetzt aus, als
wäre sie ein bisschen zu lange im Ofen gewesen.
Aber da kommt ja noch was drauf.
Ihr Lieben, ich befasse es ja gar nicht. Ihr habt nur noch eine Stunde.
Oje, die Stunde ist aber auch wieder schnell vergangen.
Noch eine Stunde, das glaube ich nicht.
Soll ich da jetzt fertig werden?
Elli sorgt für die Hütten.
Michael fürs Holz.
Und einer backt, bis die Schwarte kracht.
André. Ich muss unten hier so ein bisschen, wo der Speck sich so absetzt,
das wollte ich hier so ein bisschen darstellen.
Es sind die kleinen Details, die bei der Verkostung den Unterschied machen
können.
Der Gürtel, das ist erstmal Anprobe.
Der Gürtel kann nach diesen fünf Torten schon mal spannen.
Beim Verkleiden der Oktoberfesttagstorten ist Konzentration
gefragt.
Oksana und Elli sorgen dafür, dass die Kleiderordnung gewahrt bleibt.
Sie bleibt nicht nackt, sie wird jetzt eingekleidet, aber es wird echt knapp.
Wir wollen ja kein Fass aufmachen, aber die Zeit rennt.
Das hier wären jetzt die Knochen, die Haxenknochen.
Ja, Backen ist ein Knochenjob.
Es wird immer deutlicher, was die einzelnen Torten darstellen sollen.
Welche ist am ehesten die Kragenweite der Jury?
Kann sich Bianca mit Kupferglanz das
Punktekonto vergolden?
Die Konkurrenz schläft nicht.
Auch Fleischfreund André ist kein blutiger Anfänger.
Krümel von den restlichen Torten nehmen und mit ihnen mit schwarzer Farbe
mischen. Das soll dann so ein bisschen die Kruste ein bisschen besser
wiedergeben.
Je realistischer, desto besser.
Wir sind jetzt in der Woche 8, da darf man sich tatsächlich keine Fehler mehr
erlauben. Ich freue mich ja schon auf den Anstich eurer Torten. Ihr habt nur
noch 30 Minuten.
Turbogang einschalten. Ich hoffe, ich schaffe es, aber wenn ich schnell bin,
dann schaffe ich es. Wenn es langsam, nee.
Ich muss meinen Turboantrieb wieder anschalten.
Die rote Schürze sollte Antrieb genug sein.
Witzig. Das ist so geil, das hier, der Effekt. Die Haxe sieht gut aus. Ein
bisschen verbrannt, aber... Das sind Röstaromen.
Das wird mein Stil für die Pfanne.
In Stilfragen ist Bianca immer ganz vorne.
Oh, Alexander, bist du schon fast fertig?
Sieht so aus, aber ich muss noch einiges machen. Und zwar die Schnallen vergolden
und Muster anmalen. Ach, die Steckereien.
Warum denn ausgerechnet die Lederhose?
Oktoberfest kann nicht ohne Lederhose stattfinden. Ja, okay.
Oder hast du es gemacht, weil du die Steckereien drauf machen kannst?
Genau, ich habe ja meine allererste Ausbildung als Näherin. Ach. Ja, und das
passt wohl.
Dann lasse ich dich mal hier mit deinen Stickereien alleine.
Danke.
Ihr Lieben, das Bier ist schon kalt gestellt, aber ihr habt nur noch 10
Minuten.
Wie 10 Minuten?
Das kann doch nicht sein.
Jeder Punkt zählt, jede Sekunde. Und so habe ich mir das jetzt nicht
vorgestellt, den Abschluss zu machen.
Dann habe ich mir immer viel Zeit.
Keine Kompromisse bei André.
Ja, ich hätte es mir jetzt natürlich ganz einfach machen können und einfach
Rotkohl auf die Torte, aber es sollte mit der Torte harmonieren. Und deswegen
habe ich jetzt einfach ein paar Äpfel geraspelt und mache da ein bisschen Rote
-Bete-Saft dazu für die Optik.
Die Jury wird den Schwierigkeitsgrad berücksichtigen, den sich die
Kandidatinnen und Kandidaten zutrauen.
Jetzt habe ich es wieder versaut.
Für so viele Details auf den letzten Metern braucht man Nervenstärke.
Radensauce ist gleich fertig.
Was das appetitliche Anrichten angeht, kann diese Kuchentafel mit einem Tisch
im Festzelt absolut mithalten.
Man vermisst die Mars Bier gar nicht. Und das will bei diesem Thema etwas
heißen.
Jetzt versuche ich nochmal so ein bisschen tiefer reinzubringen, dass das
fast so ein bisschen realistischer aussieht, so ein bisschen mit
Puderfarbe. Ihr Lieben, ihr habt nur noch zwei Minuten.
Ich hoffe, das reicht überhaupt von der Menge.
Oh, oh, oh, oh, das wird schon eng.
Hoffentlich reicht der jetzt.
Ich muss ja noch die Knödel formen.
Ich krieg doch hier die Finger nicht rein jetzt.
Die letzten Sekunden brechen für euch an.
Ist so schlimm.
Zehn.
Neun. Verschieß mich.
Was hier immer Stress ist, ergibt es doch nicht.
Das ist doch zum Kotzen.
Sieben.
Sechs.
Nee, so Quatsch.
Vier.
Drei.
Zwei.
Eins.
Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Alter, Alter.
Das geht auch nicht.
War da wieder knapp, ey.
Ich habe es zu 93 Prozent erreicht, wie ich es haben wollte. Und damit bin ich
schon zufrieden. Und damit ist schon ein besserer Schnitt als die letzten Male.
Also von da ist es okay.
Oh Leute.
Fertig? Ja, mit den Nerven.
Also dekotechnisch glaube ich, habe ich heute nochmal gut einen rausgehauen.
Aber am Ende des Tages hat schon wieder fünf Minuten gefehlt. Aber ich bin
trotzdem mega zufrieden.
Also ich bin froh, dass ich den letzten Schliff noch gemacht habe. Die Kette
habe ich, die Punkte sind gesetzt. Ich bin jetzt soweit zufrieden.
Was für ein Fest und wenn Sie zu Hause auch mal mitfeiern wollen, dann bewerben
Sie sich doch einfach.
Adresse ist unten eingeblendet und vielleicht erleben Sie ja dann 2027 den
Backsommer Ihres Lebens.
Wir starten jetzt hier mit der Verkostung. Ach, ich bin ein bisschen
neidisch. Ihr dürft anstechen und zwar jede Torte.
Los geht's bei Oksana.
Ich habe heute Lederhose Gaudi gebacken. Gefühlt habe ich es mit Cognac
geschwipste Softflaumen mit etwas Zimt. Krachlinane gehört natürlich sehr
typisch aufs Oktoberfest und man kann sie auch gut erkennen. Du hast dich
dafür entschieden.
dass du diesen Körper flachlegst. Das finde ich auch in Ordnung, weil es auch
ein bisschen einfacher ist von den Proportionen, als wenn man jetzt so
einen stehenden Torso macht. Es ist wirklich schön sauber gearbeitet hier
mit den Steppnähten.
Dann habe ich auch hier unten saubere Kanten.
Keinerlei Fehler. Gut gearbeitet.
Danke. Also sehr schön gearbeitet, vor allen Dingen auch wieder mit Liebe zum
Detail. Man muss auch bei dir ganz klar hervorheben, dass du wirklich sehr
zügig, sehr strukturiert an die Arbeit gehst. Das sieht man der Torte
letztendlich an. Das Einzige, was ich mir wünschen würde, ist beim nächsten
Mal, dass es nicht ganz so eckig ist, sondern ein bisschen abgerundeter ist.
Dann hat das noch ein bisschen mehr Charme für mich.
Die Torte ließ sich gut schneiden. Man sieht hier auch den sauberen
Zusammenbau. Hier den Fondantmantel, auch dicke, die für mich völlig in
Ordnung ist.
Dünn eingestrichen, auch drin sehr akkurat.
Die
Böden sind
sensationell von der Konsistenz her. Ist ja, sag ich mal, so ein bisschen Hybrid
von normaler Biskuit-Honigboden. Also die Honigböden, so wie ich sie machen
würde, hätten ja eine relativ feste Konsistenz.
So sind sie wirklich sehr, sehr angenehm zu essen. Auch die Konsistenzen stimmen.
Was mir persönlich ein bisschen fehlt, ist tatsächlich die Anlehnung ans
Oktoberfest, weil so wäre ich, wenn ich die Augen zumache, eher so ein bisschen
in Richtung Honigkuchen.
Aber das war ja nicht die Aufgabenstellung. Es schmeckt super
lecker, nicht falsch verstehen.
Aber das Thema Oktoberfest war ja auch geschmacklich vorgegeben und das hast du
tatsächlich nicht ganz getroffen.
Ich finde, das ist eine sehr schöne, frische Torte. Aber deswegen ist halt
auch der Punkt, also den Zimt schmecke ich jetzt auch nicht raus. Und da kann
ich mich Christian nur anschließen. Es fehlt tatsächlich so ein bisschen
Oktoberfest für mich. Also da hättest du mit dem Zimt ein bisschen großzügiger
sein dürfen.
Vielen Dank.
Dankeschön.
Die Haxe, das Innere sieht so aus, als ob ich einen Schokohasenussboden
gebacken habe.
Eine Mokka-Creme. Als Oktoberfest-Geschmack habe ich etwas
Bacon knusprig angebraten mit Ahornsirup, etwas karamellisiert und
etwas Thymian.
Ich glaube, jeder auf dem Oktoberfest wäre glücklich, wenn er so viel Soße
kriegen würde.
Also diese Klöße, sehr klar wahr gemacht.
Ich mag ja auch die Äpfel, es sieht wirklich aus wie ein Rotkohl. Und dann
kommen wir zu dieser Haxe. Du hast sie, glaube ich, nur angemalt.
Nicht geairbrushed, sondern tatsächlich nur mit dem Pinsel. Die Umsetzung von
diesem Thema ist dir, finde ich, hundertprozentig gelungen. Sehr kreativ,
auch mit den unterschiedlichen Materialien, die du verwendet hast. Da
kannst du dich, glaube ich, auf dem Oktoberfest mit blicken lassen. Super.
Das ist deine definitiv beste Arbeit. Also das ist wirklich eine sensationelle
Leistung, die du hier gebracht hast. Wenn man zehn Meter weit weg steht,
würde man den Unterschied zwischen einer richtigen Haxe und deiner Haxe 0,0
erkennen. Mehr kann man sich nicht wünschen. Das war die Vorgabe. Du hast
sie zu 100 Prozent geil umgesetzt. Super, danke.
Aber sind Haxen wirklich so groß?
Tja, kommt drauf an, wie fett das Schwein war.
Auch bei dir, schöner Anschnitt. Das Ganze lässt sich gut schneiden. Auch der
Fondantmantel gut gearbeitet.
Ich finde es sehr bewundernswert, dass du sagst, okay, von außen, das Produkt
besteht ja normalerweise aus Schweinen.
Und ich nehme den Bacon und nehme den dann aromatisch und greife das Thema
dann Oktoberfest auf und setze das dann ein. Wichtig ist, dass die Proportionen
passen. Diese dünnen Scheiben, klein geschnitten, dass die dann tatsächlich
auch dieses leicht salzige Raucharoma geben. Und du hast es traumhaft schön
umgesetzt. Das ist mehr als genug drin. Du hast es ja dann auch nochmal mit
Ahornsirup leicht bestrichen.
Auch das ist tatsächlich noch da, die Süße. Ich hätte tatsächlich nicht vorher
gedacht, dass es so gut ist mit dem Kaffee zusammen. Der Kaffee hat leichte
Bitternis. Sehr schön, die Böden sind traumhaft schön gebacken. Die Orangen
sind mehr als genügend drin. Sehr schöne Konstellation.
Super, danke.
Ein ganz eigenes Geschmacksbild, wenn man es probiert. Aber wirklich eine
Einheit, sehr lecker und man will mehr davon. Und das ist immer, finde ich, ein
sehr gutes Zeichen.
Vielen Dank. Danke.
Ich habe euch heute meinen Kaiserschmarrn-Topf kreiert. Ich liebe
Kaiserschmarrn über alles und deswegen habe ich versucht, das Thema
Kaiserschmarrn auch innen umzusetzen. Obendrauf der Kaiserschmarrn ist ein
echter Kaiserschmarrn und kein modellierter Kaiserschmarrn. Man muss es
ja in dieser Sendung manchmal sagen.
Es ist jetzt von der Form her eigentlich eine runde Torte. Also wir haben jetzt
hier nicht groß was Geschnitztes. Eine Schwierigkeit dabei ist allerdings, ich
habe diesen Griff. Und es ist so ein bisschen schade, wenn man es dreht, weil
das tatsächlich passiert. Er ist so ein bisschen abgesackt.
Sehr schade.
Ansonsten finde ich, ist die Illusion ja gut gelungen. Ich freue mich sehr auf
den Geschmack und ich mag die Idee vor allen Dingen.
Ja, die Idee ist sensationell. Außerdem gehört natürlich auch der Kaiserschmarrn
zum Oktoberfest, also auch da.
sage ich mal, was das Geschmacksbild angeht, genau aufs richtige Pferd
gesetzt. Aber ein kleiner Ausrutscher ist dir leider unterlaufen. Und ja,
ansonsten toll.
Anschnitt gut zu erkennen, gleichmäßig die Böden. Dann habe ich hier einen
Fruchtanteil. Hier dürfte, glaube ich, ein Stück Kaiserschmarrn drin sein. Und
dann sehr dünn den Fondant ausgerollt.
Trotzdem sehr gut eingedeckt, also Chapeau.
Weil wenn er von dann zu dünn ist, verzeiht er bei gar nichts mehr. Also
wenn da irgendeine Delle gewesen wäre.
Aber insgesamt der Aufbau auch sehr gut gearbeitet.
Bianca, du hast es wahrscheinlich gerade selber gehört. Dieser karamellisierte
Kaiserschmarrn, das ist das Highlight. Das sind so i-Tüpfelchen, die
letztendlich so Torten besonders machen. Und das ist bei dir tatsächlich super
schön aufgegangen. Dieser Effekt sensationell auch.
Zwetschgenröster, sehr schön abgeschmeckt, tolle Konsistenz, leichte
Säure. Also auch bei dir kann man sofort auf den Kaiserschmarrn schließen. Also
das Thema Kaiserschmarrn für mich wunderschön und traumhaft, sehr kreativ
umgesetzt.
Und was wichtig ist?
Ich brauche dafür nicht den Kaiserschmarrn obendrauf zu essen,
sondern ich habe es tatsächlich im Geschmack in der Torte, auch diesen
Kaiserschmarrn, sehr kräftig drin. Also auch da das Thema umgesetzt.
Vielen Dank. Danke schön.
Was kann es
Schöneres geben als ein wohlgefülltes Festchen zum Oktoberfest?
Deshalb habe ich euch ein Fass gebacken.
Also mit der Bayerische Creme und den Pflaumen bzw.
Zwetschgen hast du ja quasi auch zwei Aromen aufgegriffen, die typisch für das
Oktoberfest sind. Und bevor du jetzt gleich zur Optik kommst, ich war bei
Ihnen am Backplatz und er hat gleich am Anfang gesagt, heute möchte er mit der
Optik trumpfen.
Ja. Hat er.
Finde ich. Ich auch. Ja, aber das ist ihm ja auch an. Er streitet ja auch. Er
steht ja schon ganz anders hier, als in den ganzen letzten Verkosten, wo es auch
um die Optik ging.
Ich finde das fast...
Sehr gut zu erkennen.
Also das Einzige, was fehlt, um es wirklich ganz glaubhaft zu machen, wäre,
wenn wir das jetzt anstechen dürften und dann würde Bier rauskommen. Aber optisch
hast du, Christian, nicht zu viel versprochen.
Nein, also definitiv kann sich die Arbeit sehen lassen. Es ist auch bei
dir, muss man sagen, neben André hast du auch da deine beste Arbeit abgeliefert.
Wirklich von außen nichts zu beanstanden. Tolle Arbeit.
Dankeschön.
Hier sieht man den wirklich dünnen Einstrich.
Ist auch ein Zeichen dafür, dass du gut geschnitzt hast, dass du hier gar nicht
so viel ausgleichen musstest. Auch bei dir ein bisschen dicker davonland, aber
das liegt auch mit einer Prägung.
Was mir besonders gut gefällt, ist auf jeden Fall hier der Fruchtkompott.
Diesmal ist er perfekt abgebunden.
Das ist genau das, was ich meine, wenn man sich solche Kuchen anschneidet, wenn
dann dieser Glanz rauskommt und das so ein bisschen rausläuft. Das ist
definitiv Foodporn fürs Auge.
Ich habe diese Böden probiert und habe tatsächlich gedacht, krass, wie stark
der Biergeschmack noch in diesen Böden vorhanden ist. Das Fruchtragout bzw.
das Pflaumenragout, sehr schön abgeschmeckt, leichte Säure, so muss es
sein. Und die Bayerische Creme, perfekte Kombination.
Es ist nicht außergewöhnlich, was die Aromen angeht, aber das war nicht die
Aufgabenstellung, sondern die Aufgabenstellung war, lehnt es bitte an
den Geschmack des Oktoberfests an. Und das hast du für mich traumhaft und super
lecker umgesetzt.
Perfekte Konsistenzen.
Und ich mag auch, dass das Bier jetzt nicht ganz dominant ist, sondern
wirklich ist es so ein schöner Unterton, der drin ist.
Und dazu kombiniert mit der Optik.
Kannst wirklich stolz sein auf dich. Vielen Dank. Dankeschön.
Mein Dirndlherz ist von meinem eigenen Dirndl inspiriert worden.
Ich mag die Idee zu sagen, ich mache das Dirndl, was ich trage. Ich glaube, man
kann es auch gut erkennen. Wenn man jetzt genau guckt, habe ich so ein paar
kleine Unterschiede. Es fängt schon bei der Kette an.
Das bei dir auf der Kette hier tatsächlich so ein bisschen das
Klassische, diese Wellenlinie ist. Hier habe ich nur eine gerade Linie.
Hier habe ich theoretisch noch eine Falte in der Bluse.
Aber man kann es erkennen, bei den weißen Tupfen, ich habe so mit dir
mitgelitten, diese kleinen Tupfen immer schön mit Alberspritzglasur, man wird
wahnsinnig. An manchen Stellen sieht man es auch, dass da tatsächlich so ein
kleines Näschen ist oder der Tupfen da nicht ganz so akkurat geworden ist. Hier
und da ein bisschen akkurater arbeiten zum Beispiel auch hier einfach bei den
Rüschen.
Gerne tatsächlich die Enden so ein bisschen schöner abrunden, damit das
Ganze noch ein bisschen natürlicher rüberkommt.
Ansonsten hast du natürlich sehr, sehr viel Arbeit gemacht. Ich bin sehr
gespannt, wie das alles zusammen nachher dann auf der Gabel schmeckt.
Kurzes Lob an euch alle.
Fünfmal ein exzellent schöner Anschnitt.
So bringt das Spaß, wenn ihr uns zuhört und wenn man dann wirklich auch so
schöne Anschnitte sehen kann.
Thema, geschmacklich getroffen mit einem Aroma, Lebkuchen.
Alles andere ist nur noch als Texturgeber vorhanden. Es schmeckt
wirklich wunderbar nach Lebkuchen, also wie ein Lebkuchenherz. Der Fruchtkompott
ist geschmacklich, ich schmecke den Apfel jetzt nicht raus, er gibt ein
bisschen Säure, aber für mich persönlich mit dem Lebkuchen hast du natürlich auch
ein Aroma, was letztendlich dann ja auch fürs Oktoberfest steht. Alles andere
verschwimmt so ein bisschen, aber mir schmeckt der Kuchen.
Ich habe vor allem auch schön viel Creme da drin. Also es ist eine schöne
Konsistenz. Dann noch mit der Frucht. Also das, was du sagst, ich habe viele
Komponenten, die ich tatsächlich haptisch merke, durch unterschiedliche
Konsistenzen, auf die ich beiße.
Der Lebkuchen ist tatsächlich dominant die ganze Zeit da, aber nicht
überdosiert, sondern mit einem schönen, feinen Geschmack.
Das Bier schmecke ich jetzt nicht.
Nein, nein, genau. Das ist ja das, was ich meine. Also du schmeckst jetzt die
einzelnen Komponenten gar nicht raus.
Unterm Strich Lebkuchen ja und verschiedene, verschiedene schöne
Texturen. Das bleibt dann unterm Strich stehen, wenn man deinen Kuchen
beschreiben soll. Vielen Dank.
Zeit für die Punktevergabe.
Man muss ganz klar die Haxe hervorheben. Also geschnitzt, 3D, sehr kreativ, auch
die Beilagen. Ja, die Jury war wohl begeistert, wie man gesehen hat. Das
freut mich natürlich sehr, macht mich unheimlich stolz. Und ja, leider Aufgabe
1, die Schokolade.
Die hängt noch wie so eine dunkle Wolke über mir, weswegen ich auch jetzt noch
zittern muss.
Oktoberfest schmecken war ja bei Oksana so ein bisschen das Problem. Wenn man
das jetzt vergleicht, da habe ich hier halt eine Schwierigkeit, die nicht so
hoch ist. Tolle Konsistenzen, aber es war am Thema vorbei.
Ich bin etwas nervös, weil ich Geschmack nicht getroffen habe.
Das macht mir große Sorgen. Auch bei Elli hat das wirklich sehr stark nach
Lebkuchen geschmeckt. Vielleicht geht es jetzt wirklich nur um einzelne kleine
Punkte. Im Großen und Ganzen...
Sieht nicht ganz so gut aus.
Fünf Torten, fünfmal super geliefert. Ich weiß nicht, wo das hinführt, aber
selbst wenn es für mich heute zu Ende ist, kann ich, glaube ich, stolz hier
rausgehen.
Betty und Christian, ihr habt entschieden.
Wer wird denn jetzt Bäckerin oder Bäcker der Woche?
In allen drei Aufgaben hat er oder sie geschmacklich und handwerklich auf
höchstem Niveau abgeliefert.
Mit 55 Punkten geht die rote Schürze heute an
Bianca.
Danke.
Bianca, das Gefühl kennst du ja schon.
Herzlichen Glückwunsch. Immer wieder schön, danke.
Ja, auch von mir, Bianca, herzlichen Glückwunsch.
Das ist jetzt die fünfte rote Schürze und ich bin unglaublich stolz, dass ich
ja schon die Hälfte der Sendungen die rote Schürze tragen durfte.
Unsere beiden Schlusslichter dieser Woche sind Elli und Michael. Kommt ihr
bitte nach vorne.
Michael, du bist nun schon zum vierten Mal hier vorne.
Ein letzter Platz in der ersten Aufgabe und ein dritter Platz in der technischen
Prüfung haben dir nicht so viele Punkte eingebracht.
Elli, bei dir war es ganz genau andersrum.
Vor der letzten Aufgabe hat euch nur ein halber Punkt getrennt.
Somit musst du die Oktoberfeste heute die Entscheidung bringen.
Mit 39 Punkten ist die Gaudi hier im Zelt vorbei für Elli.
Ellie, schöner als es hier steht, könnte ich es nicht sagen, im Morgdi. Du bist
eine tolle Bäckerin. Du wirst uns auf jeden Fall im Zelt fehlen.
Definitiv. Bleib so, wie du bist. Vielen Dank, dass du mitgemacht hast.
Danke auch.
Lass dich drücken.
Vielen, vielen Dank. Danke. Für dich.
Danke.
Ich gehe wirklich mit einem großen Schatz nach Hause, mit dem, was ich hier
begegnet. Also ich habe Menschen begegnet, Gespräche geführt, auch hier
Neues gelernt. Und da bin ich Gott dankbar, dass ich das alles mitnehmen
darf. Und das ist mein Schatz, was immer mehr wird.
nächsten Woche. Da wird es hier super spontan. Ich kann Ihnen noch nichts
verraten, sonst kriegen meine Bäckerinnen und Bäcker was spitz. Also
machen Sie sich gefasst auf jede Menge Überraschungen. Nächsten Mittwoch 20.15
Uhr hier in Sat.1. Tschüss.
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.