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Hallo, liebe Freunde des gebackenen Glücks. Unsere Sendung ist ja so etwas
wie die Lieblingstasse, aus der der Kaffee am Morgen einfach am besten
schmeckt. Wir versüßen ihn verlässlich den Mittwochabend.
Heute gibt es ganz große Kunst, wenn Torten zu Leinwänden werden.
Und Sie können sich jetzt schon mal ausmalen, wie toll das wird. Heute bei
Das große Backen.
Sie sind auf der Höhe der Backzeit. Die Kandidatinnen und Kandidaten der größten
Backshow der Welt.
Den goldenen Cupcake und 10.000 Euro vor Augen liefern sie Leckereien am
laufenden Band.
Mjam, mjam, mjam.
Lecker.
Ich bin diese Woche richtig motiviert. Ich kann auch gar nicht aufhören zu
strahlen irgendwie. Ich freue mich auch von.
Ich bin sehr zufrieden. Es ist genauso geworden, wie ich es wollte.
Supidupi. Die Naschkatzen schlagen zu.
Ich liebe ja Thai.
Jetzt gehe ich in die Offensive und gebe mein Bestes.
So, das ist jetzt ein Gemansche, Gepansche.
Und ich hole mir die rote Schürze.
So macht es meine Mutter immer. Ich habe sie nie abgeguckt.
Kennt sonst niemand, der so macht.
Außer Oksana.
Ein Ei mehr oder weniger schadet auch nicht.
Und was wäre das Gelbe vom Ei?
Bäckerin der Woche zu werden, das ist mir schon wichtig.
Und ich möchte ja möglichst mehrere Punkte sammeln.
Aber Hauptsache weiterkommen.
Sieht gut aus.
Wie froh bin ich.
Es wird tierisch.
Ja.
Mami, Mami, mein Frosch kann meinen Namen sagen.
Jörg.
Jetzt wird es auch immer enger, das Feld. Und ich glaube, jetzt kommt es auf
jeden halben Punkt an.
Lieber eine Runde weiterkommen, wie die rote Schürze im Auge zu haben.
Wenn ich heute nach Hause fahre, dann mit Pauken und Trompeten auf jeden Fall.
Genuss mit allen Sinnen.
Das duftet sehr lecker.
Ich verwitze schon zum vierten Mal die rote Schürze. Und ja, ich denke, so kann
es weiterlaufen.
Ann-Bianca ist wirklich eine Künstlerin, Frau Lorna, ja?
Ich bin Hobbyzauberer.
Achtung.
Ich glaube, der Fluch der Rundenschützer altert nur einmal.
Das wäre so wie so, weißt du, so Wiederbelebung. Wenn ich die
Chance habe, sie nochmal zu bekommen, würde ich sie doch nochmal gerne nehmen.
Ja, nee.
Das ist viel zu hart.
Mein Hänsel abgefallen, der nächste.
Meins ist nicht so gut geworden.
Das ist ein Mist.
Das ist ein Mist.
Gut, jetzt geht es eigentlich nur noch um Schadensbegrenzung.
Oh, nee.
Das ist der schlimmste Tag in meinem Leben mit Abstand.
Für uns wird es der spannendste Abend.
Hallo, liebe Hobbybäckerinnen und Bäcker.
Hallo Betty und Christian.
Hallo. Wir befinden uns ja gerade in der Steilkurve vor der Zielgeraden und auch
in dieser Woche wird es wieder eine Kandidatin oder einen Kandidaten
rauskegeln.
Bianca, du startest mit der roten Schürze, du bist unsere Bäckerin der
Woche und es wird eine Herausforderung werden, diese Schürze zu halten.
Denn die Jury schenkt euch heute richtig ein. Ja, es hat mit Tassen zu tun.
Genauer gesagt geht es um Tassen, Törtchen.
Liebe Jury, ohne Zweifel, ihr habt noch alle im Schrank, aber warum wollt ihr
noch mehr Tassen?
Weil wir sie mitessen wollen.
Backt zunächst essbare Tassen, die müssen stabil und dicht sein.
Präsentiert uns vier identische Tassen mit Henkel.
In die Tassen kommt ein von euch als Törtchen interpretiertes Heißgetränk,
zum Beispiel Kaffee, Kakao oder Tee.
Für diese Aufgabe habt ihr zweieinhalb Stunden Zeit. Und die starten auf mein
Kommando.
Auf die Plätzchen.
Fertig. Backt.
Hoch die Tassen. In zweieinhalb Stunden heißt es Teatime.
Oder Coffee-Time, vielleicht auch heiße Schokolade-Time oder Glühwein-Time. Was
auch immer den Bäckerinnen und Bäckern schmeckt und gleichzeitig von innen
wärmt. Zumindest in der Originalversion.
Alle supi, die Sonne lacht, wir dürfen wieder backen. Ich bin jetzt schon am
Schwitzen.
Jetzt schon. So, Butter, Salz.
Die Kandidatinnen und Kandidaten tasten sich langsam ran.
Heute gibt es Tassenschörtchen und ich muss ehrlich sagen, die Idee ist recht
wirklich nett. Das sieht man auch nicht überall, ist mal was ganz
Außergewöhnliches. Das Schwierigste für mich ist tatsächlich die Mürbeteig. Mir
ist wichtig, dass meine Tassen klappen, also dass die gut werden.
Für Bianca ist die rote Schürze ein Segel, mit dem sie durch eine Folge nach
der anderen schippert.
Kann sie auch in dieser Woche die Pole Position halten?
Ich beginne jetzt mit meinem Mürbeteig. Meine Tassentörtchen bestehen heute aus
einem Pumpkin Spice Schokomürbeteig. Dafür schlage ich jetzt gerade die
Butter ein bisschen schaumig, dann kommt Zucker dazu, Ei, Mehl und Pumpkin Spice.
Bianca mag den Herbst und füllt Schokopumpkin Spice Tassen mit Pumpkin
Spice Mousse, Salzkaramell, Pekanusscrunch und Espresso Mascarpone
Creme.
Das Rezept funktioniert genauso gut, wenn man zum Pumpkin Kürbis sagt. Und
Spice ist auch nur ein Gewürz.
Bei meinen Biskuit-Tassen werde ich ein Mustereinzeichen passen zu meinen
Tassen, denn es gibt Kinder-Punch-Tassen.
Und da möchte ich im Biskuit quasi die Tasse mit einem Schneeflocken-Muster
verzieren. Und dafür bereite ich jetzt erstmal die Masse vor, indem ich alles
miteinander vermenge.
Anna gönnt sich eine Punschpause mit Apfelkirschpunschcreme,
Fruchtpunschkompott, Zimtcreme und Spekulatiuswaffel, ummantelt von
Dekorbiskuit. Beim Kinderpunsch wird einem immer warm ums Herz.
Ob Sommer, Winter, Frühling oder Herbst, ganz egal, Kinderpunsch geht immer.
Kein Hochsommer ohne Kinderpunsch in der Thermoskanne.
Mein Mürbeteig, der wird farbig.
Das ist ein kleiner Vorteil, wenn die Jury dann vielleicht mit der Backfarbe
das nicht mehr so genau kontrollieren kann. Aber ja, das ist natürlich auch
für die Optik. Also jetzt nur teigfarbene Tassen finde ich nicht so
geil. Ich mache ja Tasse Weihnachtsmarkt und die sind ja alle ein bisschen
farbig.
Bei Michael gibt es ein paar Umdrehungen mehr.
Ich mache einen Haselnuss-Mürbeteig, weil das einfach nochmal richtig gut zu
der Irish Coffee Cream passt.
Und halt mal, um halt vom normalen Mürbeteig wegzukommen.
Einfach kann ja jeder.
Michael macht aus der irischen Kaffeespezialität ein Tassentörtchen aus
Haselnussmürbteig, Kaffeemousse, Irish Coffee Cream und Sahnehaube.
Anna spritzt zunächst das an Wintermode erinnernde Jacquard-Sleeve-Muster auf.
Bianca arbeitet an ihrer Pumpkin-Spice-Mousse.
Und Oksana tut was für die Juryherzen.
Meine Tassen heißen Mokagenuss. Die sind mit Kaffeegeschmack. Dafür habe ich
jetzt vermischt Mehl, Zucker, Kakao und Salz.
Oksana füllt Schokomürbteigtassen mit Kaffeeschokomuffins, Sahnelikör,
Nussmixcrunch und Kaffeeschokoglasur für den echten Mokagenuss.
Mürbteig kühlt man am besten in Folie.
Annas Winterpullimuster ist abgekühlt. So gibt sie den Biskuitteig aufs
Backpapier.
Auch Michael foliert.
Und was macht André?
Ja, ich habe heute wieder viele Komponenten.
Aber wichtig ist jetzt erstmal der Teig. Der muss halt kühlen.
Und in der Zeit versuche ich, die anderen Sachen zu machen.
Andre serviert Glühwein zum Löffeln. Aus Mürbteigtassen mit Mousse au Chocolat,
Spekulatiusgranola, Glühweinkirschen und Glühweinspiegel.
Bei einer Biskuitrolle muss jeder Schritt genau getimt sein.
Anna hat einen Plan.
Das kommt jetzt in den Ofen. Danach muss er gestürzt werden und direkt gerollt,
dass er noch schön formbar bleibt.
Und in der Zeit mache ich weiter mit meiner Fruchteinlage.
Kinderpunsch ist kein Kinderspiel.
Das wird jetzt mein Biskuit, mein Matcha-Biskuit.
Ellis Tassentörtchen stehen ganz im Zeichen des japanischen Edeltees.
Biskuit kommt in den Ofen.
Mürbeteig schlägt zunächst eine andere Richtung ein.
Mürbeteig steht jetzt in der Kühlung und jetzt mache ich Muffinsteig für meine
Muffins. Kaffee, Schokomuffins.
Oksana verwendet dafür lösliches Kaffeepulver.
Oh, ist das ne Hitze, ey.
Wenn man sich bewegt, das ist Katastrophe.
Wie bekommen das die anderen ganz ohne Stöhnen hin?
Ein Rätsel.
Um so meine eigene Note auch noch reinzubringen, jeder Fruchtpunsch ist ja
auch anders.
Es gibt den Kinderpunsch auf andere Art. Also mehr Frucht, weniger Zucker.
Ist auch ein Ticken gesunder, würde ich sagen.
Elli setzt auf Farbkontraste.
Ich habe mich für die Himbeere als Fruchtkomponente entschieden.
Und zwar in Form eines Himbeerkerns als Herzstück dieser Tasse. Und bei mir ist
auch dieses Matcha Love so mein Titel. Wenn zum einen der Henkel ein Herz hat,
dann... Im Kern so eine Himbeere, was rot ist. Also es passt alles, es ist
stimmig.
Elli zeigt ihre Liebe zum japanischen Grüntee mit Tonka-Mürbteigtassen,
gefüllt mit Yuzu-Gelée, Matcha-Biskuit, Himbeerkern und Matcha-Mousse.
Früchte in der Tasse lassen ein Törtchen gleich viel leichter wirken.
Es riecht hier schon nach Kinderpunsch und das probiere ich da mal.
Und gut gepanscht, der Punsch?
Mhh, das schmeckt wirklich wie Kinderpunsch. Ich glaube, ich sollte auf
dem Weihnachtsmarkt einen Kinderpunschstand dann aufmachen.
Das Verkäuferinnen-Talent ist vorhanden.
Ich werde innen in dem Törtchen einen Kürbismuskern haben, aber auch einen
Salzkaramellkern. Das wird dann übereinander gestapelt und dann kommt
die Espresso-Mousse außenrum.
Michael hat einen ganz bestimmten Grund, warum es bei ihm unbedingt Whisky sein
muss. Das ist lecker.
Wer würde da widersprechen?
Und ist Annas Muster gelungen?
Ich bin sehr zufrieden. Es ist genauso geworden, wie ich es wollte.
Supidupi. Jetzt keine Zeit verlieren, weil wir müssen das jetzt einrollen.
Anna ist die Einzige, die die Tasse nicht aus Mürbeteig macht, sondern aus
Dekorbiskuit. Umso kleiner du vom Durchmesser wirst, umso höher ist die
Spannung. Das heißt, das Muster und die Porung von dem Biskuit muss wirklich
einwandfrei gearbeitet sein.
Wenn die Biskuitrolle Luft bekommt, dann geht sie fest und dann kann ich sie
schwerer rollen, beziehungsweise dann bekommt sie Risse und das macht die
Optik hässlich.
Das darf nicht passieren, nach all der Arbeit.
So, und ins Ofen.
Rein mit den Koffeinbomben.
Die Mörbteige feiern ihr Comeback.
Jetzt schneide ich den Rand zu und dann wird das nachher in dem Dessertring
zusammengebaut und dann so gebacken.
André verzichtet auf Dessertringe.
Ich backe den Teig in Tassen und ich erhoffe mir dadurch, dass ich dadurch
auch richtig schön die Tassenform dann darstellen kann.
Für die Optik wäre es halt einfach schöner. Aber es ist halt ein Risiko,
was ich halt eingehe. Das ist mir bewusst.
Elli bricht ein Herz nach dem anderen.
Die Herzen, die sind meine Henkel. Also die werden dann an die Tasse mit etwas
Schoki-Kuvertüre festgeklebt.
Und ja, das ist ja Matcha-Love.
Da dürfen die Herzen nicht fehlen.
Vier identische Tassen sollten gelingen.
Mir ist sehr wichtig, dass der Mürbeteig überall gleich dick ist, weil beim
Anschnitt wird man das sehen. Und ich möchte ja möglichst mehrere Punkte
sammeln.
Man kann Mürbeteig blind backen, indem man ihn mit Backerbsen beschwert.
Dann bleibt er auch ohne Füllung beim Backen in Form.
Jetzt kümmere ich mich um meine Untertassen, denn ich habe auch noch
eine Untertasse. Und zwar einen Spekulatiuskeks.
Den mache ich in dem heißgeliebten Strohwaffeleisen, den wir von der
letzten Woche von der technischen Prüfung kennen.
Ihr Lieben, ich möchte kein Porzellan zerschlagen, aber ihr habt schon
Halbzeit.
Ihr habt nur noch 75 Minuten.
Oh Mann.
Ach du liebe Zeit.
Oh je.
Ist schon Halbzeit, gell? Ich habe noch nichts im Ofen.
Zeit, dass die Töpferware Hitze abbekommt.
Jetzt bin ich gespannt, ob das jetzt alles klappt.
Die Hitze schon hinter sich hat Oxanas Muffinfüllung.
Ja, ich bin zufrieden. Die sind fertig, durchgebacken. Länger will ich die nicht
im Ofen lassen, sonst werden die zu trocken.
Also ich bin jetzt an der Matcha-Mousse-Komponente. Die stelle ich
jetzt her, weil sie lange Zeit braucht im Gefrierfach.
Eine klassischere Mousse hat André im Angebot.
Das wird die Mousse au Chocolat. Da verrühre ich jetzt erstmal die
Schokolade mit dem Eigelb. Das Eiweiß schlägt auf, wird gleich noch ein
bisschen Sahne aufgeschlagen und dann die Komponenten zusammengeführt. Sieht
super aus.
Fett ist ein Geschmacksträger und Sahne ist Fett in seiner schönsten Form.
Das ist jetzt die Sahne für meine Irish Coffee Cream.
Der Kaffeemix wurde mit Gelatine angedickt.
Nur noch eine Stunde bis zur großen Tassenparade.
Jetzt ist der Sirup in meine Creme gekommen.
Jetzt schlage ich noch ein bisschen Sahne auf und es kommt dann auch noch
hinzu.
Schmeckt super.
Nicht so stark nach Kinderpunsch.
Aber genau so wollte ich das haben, also diese Frische quasi von der Creme und
dann kommt ja diese Fruchteinlage.
Für Kinder ist das Koffein in Biancas Törtchen eher nichts.
Das wird jetzt meine Espresso-Mascarpone-Creme.
Den Mascarpone glatt gerührt mit etwas Kakao, Espresso und
etwas Puderzucker und ein Hauch Pumpkin Spice.
Ich bereite schon alles vor für meine Kaffeeglasur, damit, wenn meine Tassen
fertig sind, koche ich schnell die Glasur und befülle ich meine Tassen mit
warmen Glasur.
So, jetzt hat es geklingelt. Ich gucke mal, ob meine Tassen fertig sind.
Kann man noch ein bisschen lassen. Also die lasse ich noch für ein paar
Minütchen.
Andere sind weniger geduldig.
Wie sind die Tassen geworden?
Nicht ganz so gut. Die fangen an zu reißen.
Ja, ich glaube, die sehen ganz gut aus. Jetzt pulen wir die schnell da raus.
Machen wir so.
Machen wir die schon mal raus.
Die Tassen haben jetzt noch 390.000 Grad.
Krass, selbst der Erdkern kommt nur auf 6.000 Grad.
So, hier ist ein kleiner Riss.
Vom Ofen in den Froster?
Ich weiß gar nicht, ob man das machen darf, aber ich mache das jetzt.
Bianca erlebt einen Rückschritt.
Ich habe etwas zu viel Backerbsen in die Tassentörtchen gegeben, deswegen sehen
die auch innen leicht deformiert aus.
Das gefällt mir jetzt gerade nicht so ganz, weil die Törtchen so ein bisschen
abgesackt sind.
Vier Törtchen müssen es bis vor die Jury schaffen.
Die kommen gut raus aus der Tasse. Das freut mich schon.
Ich hoffe.
Oh, perfekt.
Super. Das freut mich echt.
Wieso löst sich das denn jetzt nicht?
Ist das heiß oder ist es kalt? Man weiß es gar nicht.
Kann sein, dass meine Tassen explodieren dann.
Die Tassen gehören meinen Schwiegereltern.
Ich kann die nicht kaputt machen.
Liebe Bäckerinnen und Bäcker, ich habe keinen Sprung in der Tasse und ihr habt
nur noch 30 Minuten.
Boah, das ist wenig.
Ihr macht nicht fix und alle.
Boah, die hängen ja bombenfest.
Das ist aber schlecht.
Okay, da tut sich gar nichts.
Scheiße. Was mache ich denn jetzt?
Den Schwiegereltern neue Tassen schenken?
Es muss jetzt echt stabil stehen, aber es ist nicht ganz zu.
Scheiße.
Und wer hat Zeit für Deko?
Ich mache jetzt noch vier kleine süße Kürbisse. Die kommen dann auf meine
Espresso-Pumpkin-Spice-Haube drauf.
Oksana dekoriert Schleifchen.
Ich will ja die Zeit nicht verlieren. Also mache ich schon komplettes Deko
fertig und zwar...
Also die Schleifen habe ich schon fertig und es kommt noch so ein Band um meine
Tasse herum.
Aber ich muss aufpassen, weil ich mich komplett abschalte und vergesse ich die
Zeit. Aber hier darf das nicht passieren, sonst bleibe ich nur mit
Schleifchen da stehen und ohne Tassen. Und das wird schlecht.
André geht ins Risiko.
Magic.
Also wie ich das gemacht habe, ich bin Hobbyzauberer.
Achtung.
Da bin ich wieder.
Jetzt gibt es noch eine schöne Festierung, und zwar den Rand.
Dafür hat Elli Zuckerperlen mit Perlmutt-Effekt mitgebracht.
Michael schokoliert.
Das muss jetzt gleich noch mal ganz schnell ins Eisfach, damit die Schoki
schön anzieht.
Christian ist auch im Anzug.
Hallo.
Das wird eine Überraschung.
Aber keine Puzzle.
Was kommt denn da rein?
Also auf den unteren Boden verteile ich jetzt den Crunch, die Nüsse, also auf
Mixnüsse. Und dann kommen meine Muffins in die Tasse rein und hier kommt eine
Glasur, Kaffee-Schokoglasur.
Ah, okay. Ich würde auf jeden Fall einen größeren Ausstecher nehmen, dass du ein
bisschen mehr von der Creme einführen kannst. Ich glaube, das ist tatsächlich
ganz gut und es hält trotzdem.
Okay, mache ich. Danke dir.
Ja, ich werde jetzt meine Henkel befestigen und hoffen, dass es hält.
Geklebt wird mit essbaren Materialien.
Vollmilchschokolade bei Bianca, weiße Kuvertüre bei Elli.
Da bleibt kein Henkel trocken.
Zeit für die Getränkeinterpretationen.
Jetzt kommt erst die Fruchteinlage rein, quasi.
Schönheit kommt von innen.
Auch bei Biancas Tassen. Den kleinen Riss hier kaschiere ich mit meinem Royal
Icing. Das sieht man kaum noch.
Jetzt habe ich hier mein Yuzu-Gelee. Das gebe ich als erste Schicht unten rein.
Direkt darauf kommt der Matcha-Biskuit.
Das Zusammenspiel der geschichteten Komponenten soll an das persönliche
Lieblingsheißgetränk erinnern, das für das Tassentörtchen Pate steht.
Aber nur mit dem Geschmack ist es nicht getan.
Müssen doch dekoriert werden, das ist ein Problem.
Das wahre Problem heißt Zeit.
Liebe Bäckerinnen und Bäcker, ich darf euch leider keine Zeit nachschenken. Ihr
habt nur noch 10 Minuten.
Zehn Minuten.
Ist das ein Mist.
Ist das ein Mist.
Ja, nur noch zehn Minuten.
Das wird ja natürlich wieder mega knapp.
Jetzt kommt mein Himbeerkern und es kommt schön exakt in die Mitte, das
Herzstück.
Der Anschnitt soll begeistern.
So, jetzt mache ich mit der Schokolade die Henkel.
Henkel sind Pflicht. Die Jury möchte Tassentörtchen und keine Becher.
Oh, das wird eng.
Alles gut.
Alles gut.
Die Tassen müssen stabil bleiben, auch wenn sie am Ende bis zum Rand mit
Leckereien gefüllt sind.
Oder bis zum Häubchen.
Von wegen abwarten und Tee trinken. Ihr habt nur noch zwei Minuten.
Ist aber jetzt ganz schlecht.
Scheiße.
Mein Henkel abgefallen. Der nächste.
Ja.
Meine Henkel wollen nicht versalzen.
Ich muss noch dekorieren.
Wenn wir noch links und rechts was gegenstellen?
Ja.
So wird ein Schuh draus.
Danke dir.
Das ist eine Tasse, bei der der Henkel weiter oben sitzt.
Ach, was ist denn das hier?
Ich hoffe, alle sind noch ganz dicht.
Also gemeint sind eure Tassen. Hier kommt der Countdown.
Was? Müssen die hier drauf?
10.
9.
8.
7.
6. Oh, ich befürchte, dass ich es nicht schaffe.
5.
Drei. Einfach ein paar Minütchen länger.
Zwei.
Eins. Oh Gott.
Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Ich bin jetzt eigentlich jeder Sendung All-In gegangen und bisher hat es sich
ausgezahlt. Ich bin gespannt, wie lange das noch gut geht.
Rein optisch bin ich zufrieden mit meinen Törtchen. Klar, die haben an der
einen oder anderen Stelle einen kleinen Riss, aber die Komponenten, die ich alle
haben wollte, habe ich und ich glaube, sie können sich sehen lassen.
Das war sehr, sehr anstrengend, vor allem in den letzten Minuten. Also meine
Hände zitterten und ja, ich hoffe, mit Geschmack kann ich ein paar Punkte
kassieren. Ansonsten, ja, mal gucken.
Wenn Sie zu Hause noch Tassen brauchen, kein Problem. Auf unserer Internetseite
dasgroßebacken.de, da finden Sie die Rezepte.
Ich finde ja, essbare Tassen sind ökologisch sehr vorbildlich. Es muss
nichts übrig bleiben, liebe Jury. Wir starten jetzt mit der Verkostung bei
André.
André, erzähl uns etwas zu deinem gewählten Heißgetränk, was du als
Törtchen umgesetzt hast und so ein bisschen über deine Tassen. Ich habe
euch vier Glühweintassen gemacht. Ich komme aus einer Winzerregion und habe
auch versucht, Geschmack nicht umzusetzen, indem ich Glühweinkirschen
gekocht habe.
Gleichzeitig ist auch noch Schokoladenmus drin und Spekulatius
Granola.
Die Tassen habe ich in einer Tasse gebacken. Das sind vier Tassen, die
fast auch wie Tassen aussehen.
Ich mag diese Idee, tatsächlich einen Glühwein-Gelee zu machen. Also ich
finde, bei der Tasse ist es dir besonders gut gelungen.
Es könnte tatsächlich ein Getränk sein, in dem halt noch ein paar Kirschen drin
sind, die da drin schwimmen.
Das ist bei den drei Exemplaren jetzt nicht ganz so gut gelungen. Also da
stimmt es mit dem identischen jetzt nicht so ganz.
Was ich eine tolle Idee finde, dass du gesagt hast, ich mache da so ein
bisschen Tannenbäume, ein bisschen Schneeeffekt.
Aber die Tupfen hätten natürlich sauberer auftrissiert sein müssen.
Du bist dir das höchste Risiko eingegangen, weil das sind die höchsten
Tasten. Und die tatsächlich aus der Form rauszubekommen, beinhaltet ein sehr
hohes Risiko. Von daher Chapeau.
Und da gucken nur die Kirschen raus, weil wir schon abgetrunken haben. Genau,
ja. Bei den Temperaturen kann es dem Glühwein ja nicht widerstehen.
Hier außen gleichmäßig, hier die Seiten sehr exakt und dann haben wir hier eine
schöne Schichtung drin.
Der Mürbeteig ist super gebacken, schön mürbe, genauso muss er sein. Die
Schokoladenmus hat eine sehr schöne Konsistenz. Und der Blühwein, der steht
definitiv im Vordergrund. Üppig von den Kirschen. Schöne Säure mit da drin.
Superschöner weihnachtlicher Geschmack. Schön.
Weihnachten ist sofort da.
Vielen Dank. Danke.
Magen, Porzellan.
Liebe Judy, ich stelle euch meine Mokka-Genuss-Tassen
vor. Das soll euch nach Kaffee schmecken.
Vier Tassen sind auch bei dir da.
Was beim Identischen auffällt bei dir, hier fehlen tatsächlich die Bänder
drumherum. Oben drauf mit der Schablone, mit dem Puderzucker, gefällt mir hier
zum Beispiel sehr gut.
Der ist fast so gut, der nicht mehr ganz so gut und da fehlte wahrscheinlich dann
die Zeit.
Wenn du das in den letzten fünf Minuten noch hinbekommen hättest, dann wäre es
wirklich eine perfekte Präsentation von aus.
Im Anschnitt kann man auch bei dir jetzt gut die Stärke von dem Mürbeteig
erkennen und man kann sehen, dass die Glasur oben auch ein bisschen in die
Mitte mit reingeht.
Das Schöne ist, Du hast ja gesagt, es sind Mokka-Tässchen und das ist
natürlich immer nur ein einziges Aroma und das hast du wirklich wunderschön
rausgearbeitet. Und dann unten nochmal dieser leichte Crunch mit diesen in
Schokolade gefälzten Nüssen.
Also Mokka pur in wunderschöner Textur.
Ich mag auch, dass du die Glasur von oben nicht nur oben drauf hast, dass sie
auch so ein bisschen reingeht.
Dadurch habe ich genug Feuchtigkeit. Mürbter ist tatsächlich super gebacken.
Geschmacklich gefällt es mir gut.
Vielen Dank.
Ich habe keinen Möbeteig, ich habe einen Biskuitteig gebacken.
Unten als Untertasse gibt es noch passend zu diesem weihnachtlichen Motto
ein Spekulatius-Waffel-Keksboden. Innen drin ist einmal eine Punschcreme und
oben drüber eine Zimthaube. Und die Henkel habe ich jeweils aus Schokolade
gemacht mit Kokosraspeln.
Ganz andere Herangehensweise.
Dekorbiskuit hatten wir hier schon ab und an und es ist immer eine
Schwierigkeit, umso schöner, dass du es uns hier präsentierst.
Das Muster ist jetzt nicht hundertprozentig exakt, aber ich finde
es schön, dass ich wirklich immer die Schneeflocke sehe, ich sehe die Punkte
immer. Ah, hier hinten habe ich so einen leichten Riss.
Schöner Anschnitt.
Biskuit schon relativ stark vom Durchmesser.
Ich hätte ihn glaube ich ein bisschen dünner gemacht, weil dann lässt er sich
nachher auch ein bisschen besser biegen.
Aber hier auch mit den Kirschen, mit dem Anschnitt und der Creme sehr schön
gearbeitet.
Die Creme hat einen wunderschönen Stand, einen wunderschönen Schmelz auch. Der
Boden ist gut gebacken.
Unten drunter, der Waffelboden erinnert mich so ein bisschen an Stroopwaffeln
aus den Niederlanden von der Konsistenz her. Für mich ist das auch einwandfrei.
Und das Thema Winter hast du für mich super schön umgesetzt. Danke.
Ja, alle Konsistenzen, da gibt es keine Beschwerden. Die passen gut zusammen,
sind gut umgesetzt von den Mengen und verteilt. Vielen Dank. Vielen, vielen
Dank.
Es ist eine wunderschöne Präsentation. Es ist wirklich toll gearbeitet, auch
der Mürbeteig. Also man kann die Platte drehen, wie man will.
Wenn man jetzt einen Fehler suchen möchte, dann wäre hier vorne noch ein
kleines Loch.
Aber wir reden jetzt hier von Jammern auf ganz hohem Niveau.
Hauchdünn gearbeitet. Das ist ein Schwierigkeitsgrad. Das ist wirklich
meisterhaft. Und der Aufbau vom Törtchen, das ist schon enorm viel
Arbeit, die du dir gemacht hast. Oben drauf mit der leichten Sahnehaube.
Perfekt.
Christian überlegt, das muss gut sein.
Es gibt ja ein Sprichwort.
Das Schönste kommt zum Schluss.
Und das ist bei dir unten das, was sich an der Tasse abgesetzt hat. Da ist Juso
und Juso ist geschmacklich auch da.
Aber auch Matcha. Und das war ja das Wichtigste. Auch dieses Herz in der
Mitte aus Himbeeren gibt nochmal eine schöne Säure. Und dann kommt unten das
Highlight durch die Juso. Und der Mürbeteig ist wunderschön mürbisch,
schön crunchy. Für mich geschmacklich absolut perfekt.
Es gibt nichts, was man an diesen Törtchen irgendwie negativ...
anmerken kann, ist es einfach, Christian hat es gesagt, perfekt.
Dankeschön. Vielen Dank.
Die Idee von Dein Tassenfee ist sehr schön, dass wir
den Mürbeteich sehen. Ich mag diese Idee, es relativ schlicht zu halten.
Dafür sollte aber der Mürbeteich darunter auch wirklich gleichmäßig sein.
Ich habe immer wieder so leichte Dellen drin.
Da, wo der Mürbeteig so ein bisschen in sich zusammengesackt ist beim Backen.
Beim Irish Coffee gibt es tatsächlich eine Geschichte zwischen mir und Betty.
Wir haben nämlich mal in San Francisco gearbeitet. Also nicht wir beide,
sondern ich damals in dem Restaurant. Und Betty hat mir damals einen Kaffee
empfohlen, wo sie den besten Irish Coffee damals bekommen hat.
Und klassisch ist eine weiße Sahnhaube.
Und das muss richtig Dampf haben. Also deswegen, du hattest den Whisky schon am
Platz stehen. Das gehört letztendlich dazu.
Ein ordentlicher Schuss Alkohol. Und wenn du den geschmacklich gut umgesetzt
hast, bin ich dein größter Freund, weil wir haben ihn da nämlich lieben gelernt.
Anschnitt.
Eine Creme, die sich sauber schneiden lässt. Der Mürbeteig ist jetzt nicht
ganz so dünn wie zum Beispiel bei Elli.
Aber ich habe hier auch sehr viel Creme drin. Also die Innenkammer gut
gearbeitet.
Und sie torkelten zum nächsten Backplatz, oder?
Gefraglich, muss ich sagen.
Ist genauso, wie ich es aus San Francisco kenne. Es ist ein ordentlicher
Schuss Alkohol mit drin. Und das Schöne ist ja, wenn du den Irish Coffee
bekommst, rührst du ja erstmal die Sahne so ein bisschen mit ein und dann kriegt
man diese cremige Konsistenz, so wie du sie umgesetzt hast. Und was man bei dir
wirklich hervorheben muss, ist tatsächlich diese absolut pornogeile
Struktur und Konsistenz von deinen beiden Cremes. Die ist so geil, weil du
einen wunderschönen Schmelz hast und der Mürbeteig...
Ist nicht nur durchgebacken, sondern ihr gebt nochmal zusätzlich den Crunch. Dann
hast du das herrlich cremige in der Mitte und dann nochmal den Crunch von
außen. Top.
Ich kann nur sagen, das muss man gegessen haben.
Vielen Dank. Dankeschön.
Dass die ganze Dekoration essbar ist, gefällt mir gut. Das ist wirklich schön
und alleine...
Dieser Karamellstreifen, dass ich diesen Glanz noch habe, das ist ja schon so ein
Hinweis, was mich dann da drin wirklich erwarten wird.
Was man bei dir auf jeden Fall auch sehen kann, ist wie bei den anderen,
dass du halt immer so ein paar Lufteinschlüsse hast. Hier am Griff
sieht man es ganz deutlich.
Also da ist natürlich minimal noch ein bisschen Luft nach oben. Ansonsten
gleichmäßig, die Tassen haben alle dieselbe Höhe und obendrauf auch mit der
Creme auch sehr schön gleichmäßig gearbeitet. Die Kürbisse obendrauf, top
Präsentation.
Der Kern ist sehr exakt in der Mitte. Dann habe ich hier den Mürbeteig auch
relativ dünn gearbeitet, schön mit der Creme gefüllt, also auch wirklich sehr
gut den Platz hier genutzt.
Mürbeteig. Schön und vor allen Dingen auch durchgebacken. Schön mürbe, so muss
er sein. Die Mousse hat eine traumhaft schöne Konsistenz.
Das ist natürlich, sage ich mal, der Eyecatcher. Dieser wunderschöne Schmelz
von diesem Karamellkern. Das ist wirklich hervorragend.
Das, was auf jeden Fall mir fehlt, ist auf jeden Fall der Kürbisgeschmack.
Ja, wenn er halt erwähnt wird, dann will man ihn auch schmecken. Und dann fehlt
er tatsächlich so ein bisschen vom Geschmack. Für mich hätte es tatsächlich
auch noch ein bisschen stärker mit dem Pumpkin Spice Gewürz sein können.
Okay. Vielen Dank. Danke.
Ach, schade, so Kleinigkeiten.
Aber was haben wir gelernt mit dieser Aufgabe?
Wenn wir uns das Geschirr backen, müssen wir nicht abspülen. Dann können wir also
gleich weitermachen mit der technischen Prüfung.
Reste verputzen, durchwischen und schon geht's weiter.
Bei der technischen Prüfung bekommt ihr ein Überraschungsrezept, was ihr exakt
nachbacken sollt. Natürlich mit beschränkten Zutaten.
Weckt diese jetzt als erstes auf.
Oh. Okay.
Fondant?
Oh nein.
Gibt es einen Unterschied zwischen Modellierfondant und Fondant?
Ein Gugelhof?
Oh Mann.
Kuvertüre ist so schön für die Glasur.
Ich will nicht.
Nur Milch.
Nur Milch. Nur Milch und ganz wenig.
Sauerkirschen sind im Eisfach.
Sauerkirschen? Oh mein Gott!
Kugelhupf mit Donauwelle. Shit.
Ja. Kennt ihr das?
Nee.
Kirsche, Schoko, das deutet wirklich auf Donauwelle hin. Muss aber nicht.
Jetzt dürft ihr das Rezept umdrehen.
Ohne Rezept, oh no, ohne Rezept.
Das gibst du nicht.
Das ist ja jetzt auch mal spannend.
Das ist so schlimm gerade.
Aber du weisst ja nicht, wie viele Eier, wie viel Mehl, wie viel Zucker.
Deswegen liegen da Gabeln, weil wir müssen probieren.
Oh, ich erschiesse mich, ey.
Wie,
da steht nur Marmorgugelhupf? Also, das verstehe ich jetzt gar nicht. Da schlägt
es ja 13.
Aber wir haben ja auch eine Glocke da.
Betty, warst du schreibfaul?
Nein, wir wollten euch etwas herausfordern.
Ich habe euch hier mein Masterpiece mitgebracht, das ihr bitte exakt so
nachbacken sollt, ohne Anleitung.
Hör doch auf.
Ach,
wie süß.
Fondantfrosch, du Quatsch.
Ich brauche ja fünf Stunden für den Frosch.
Unter zwei Stunden, das ist nicht mal sportlich, sondern fast nicht möglich.
Ach, du Heilige.
Eine Stunde 50.
Geil. Als wenn es nicht schon schlimm genug wäre, um ein Rezept zu backen,
wird natürlich noch so ein Frosch modelliert. Und das wird für mich auch
wahrscheinlich das Schlimmste dann werden.
Das ist ein Marmorgugelhupf. Dieser besteht aus hellem Rührteig, der teils
mit Kakao dunkel gefärbt wird. Außerdem sind noch Kirschen drin.
Und ihr müsst noch diese Figur nachmodellieren.
Wenn ich mir den kleinen Frosch da vorne angucke, das ist doch wieder Wahnsinn.
110 Minuten, das ist verrückt. Ich weiß noch nicht, ob solche Ideen hier kommen.
Ihr kennt die Zutaten. Die Mengen- und Herstellungsweise müsst ihr selbst
herausfinden. Und achtet ganz besonders auf die Backzeit, denn so ein Gugelhupf
ist eine ganze Zeit lang im Backofen, damit er nachher schön aus der Form
rauskommt und durchgebacken ist.
Die Backzeit für diese Aufgabe beträgt 110 Minuten und ich hoffe, ihr findet
später wieder zurück ohne Anleitung ins Zelt.
Und euch ganz viel Erfolg.
Ich bin extrem nervös heute, weil normalerweise verlässt man sich dann auf
das Rezept und kann immer schauen, okay, das und das mache ich jetzt. Jetzt hat
man keine Zutaten. Das Masterpiece sieht perfekter als perfekt aus, besonders der
Frosch. Und das in 110 Minuten, das wird eine richtige Herausforderung heute.
Oh, nee.
Das ist der schlimmste Tag in meinem Leben mit Abstand.
Und für euch kommt jetzt eigentlich der schönste Teil dieser Aufgabe. Ihr dürft
euch den Google-Hopf ganz genau anschauen und auch probieren. Kommt nach
vorn.
Aber am Frosch wird nicht geknabbert.
Hallo, du Kleiner hier.
Du wirst uns ganz viel Nerven kosten.
Das ist echt goldig.
Dankeschön. Dann könnt ihr mit eurem Kuchen gerne wieder an euren Platz
gehen. Also ich würde sagen, erst marmorieren und dann die Kirschen
setzen. Ich glaube, die sind in der Mitte eher.
Erst braun, dann Kirschen und dann weiß.
Wisst ihr was? Einfach alles in die Schüssel schmeißen. Dann wird schon Teig
draus. Einfach rein in die Küchenmaschine.
So was habe ich echt noch nie gemacht.
Komplett ohne Rezept.
Nur saftig.
Ist schon saftig.
Das schmeckt schon sehr lecker.
Man denkt jetzt bestimmt, ach ja, ein Marmorgugelhof, das kennt man, das macht
man, isst man überall.
Aber hier dann zu stehen, das dann in der Zeit zu machen, ohne Mengenangaben,
ist eine richtige Herausforderung.
Vergesst übers Probieren, Analysieren und natürlich auch Genießen die Zeit
nicht. 110 Minuten sind nicht lang.
Und jetzt heißt es für euch, auf die Plätzchen.
Fertig.
So,
ich fange jetzt damit an, meine Butterschau mich zu schlagen.
Nebenzu wiege ich jetzt Zucker ab.
Wer ein Rezept kennt, ist besser dran.
Ja, ich habe jetzt mal ein bisschen Zucker. Jetzt habe ich überlegt, da muss
mehr rein. Ich brauche gar nicht wiegen, ehrlich gesagt. Das macht überhaupt
keinen Sinn. Ich habe keine Zahlen im Kopf.
Ich mache jetzt einfach ein bisschen nach Gefühl.
Es gibt ja wahnsinnig viele verschiedene Rezepte, wenn man jetzt von einem
Marmorgugelhupf spricht beispielsweise.
Wenn man aber das genauso machen muss, wie es Betty macht, dann muss man sich
definitiv strikt an diese 1-1-1-Regel halten. Ein Teil Butter, ein Teil
Zucker, ein Teil Mehl.
Drei, sechs.
Ja, der Teig ist sehr kompakt. Es spricht dafür, dass viel Mehl drin ist.
Auch viel Eier, gehe ich mal davon aus.
Wie viele genau?
Sieben Eier, 280 Mehl, ungefähr 200...
45 Zucker und 100 Gramm Butter.
Solide, ne?
Ich schätze mal fünf Eier, nehme ich.
Oksana kennt eine alte Küchenweisheit.
Ein Ei, mehr oder weniger, schadet auch nicht.
Also wenn ich kein Rezept für den Rührteig habe, würde ich mal mit einem
Paket Butter anfangen, Zucker dazugeben und das Ganze aufschlagen, bis es
wirklich richtig schön schaumig und hell ist von der Farbe.
Ein Ei nach dem anderen zugeben und gucken, ob die Konsistenz nicht zu
flüssig wird.
Natürlich bin ich sehr nervös und habe auch Angst, dass es nicht so hinhaut,
aber das bringt mir nichts. Einfach diese Angst abschütteln, locker machen
und es kommt, wie es kommt.
Gugelhupf ist ein viel zu schönes Wort, um jetzt schlechte Laune zu haben.
Dann kommt das Puddingpulver dazu. Hier nehme ich 37 Gramm. Das ist die Größe
von einer Packung Puddingpulver.
Ein bisschen klingelt es da in meinem Kopf, als ich schon meinen Gugelhupf
gemacht habe, dass ich eine Packung Puddingpulver gebraucht habe.
Ja, man ärgert sich, wie stumpf man sonst nach Rezept kocht.
Weil echt, ich habe keinen Plan gerade, echt.
Und ja, schauen wir mal dann, wie es weitergeht.
Ohne Rezept backen ist wie ohne Navi fahren.
Gut fürs Gehirn.
Da kommen so Kindheitserinnerungen hoch.
Weil ich weiß, früher als ich als Kind...
diese Interesse fürs Backen entwickelt habe, war ich immer bei meiner Oma und
bei meinem Opa und habe gesagt, darf ich einen Kuchen backen? Ich habe immer alle
Zutaten einfach in die Schüssel geschmissen und dann mit dem Schneebesen
gerührt, gerührt, gerührt.
Und so entstanden dann einfach meine Kuchen. Das ist so ein bisschen quasi
eine Kindheitserinnerung.
Stell dir gerade vor, ich bin bei Oma und Opa zu Hause.
Mein Opa ist leider verstorben, aber der guckt von oben zu.
Er war immer der größte Fan von meinen Kuchen.
Boah, ich glaube, das kommt hin.
Keine Ahnung.
Ich als Amateur würde jetzt sagen, das sieht gar nicht so verkehrt aus. Der ist
nicht zu fest, nicht zu flüssig.
Ich liebe ja Teig.
Ich bin sehr zufrieden mit meinem Teig.
Schmeckt guter auch.
Also, aufhören essen, weitermachen, hallo.
Für den Schokoteig brauchen wir...
Kakao und Milch. Und das gebe ich dann in die Hälfte des Teiges.
Eigentlich sieht der schön aus.
Der gefällt mir.
Wir müssen doch auch einen Schokoteig herstellen.
Lassen wir erstmal einen Esslöffel.
Sparsam mit der Milch umgehen.
Backkakao zieht ja natürlich wieder. Schau, trockene Zutaten.
Und dass er wieder etwas geschmeidiger wird, gibt man da normalerweise eine
Milch hinzu.
Die richtige Konsistenz von dem Rührteig muss auf jeden Fall fluffig sein. Das
bedeutet, du schlägst am Anfang wirklich Butterzucker sehr gut auf. Dann hebst du
die Eier runter. Und wenn das Ganze dann richtig schön luftig ist, hebst du das
Mehl vorsichtig unter. Ein Teil von dieser Rührkuchenmasse muss ja dann auch
noch eingefärbt bzw.
aromatisiert werden mit dem Kakaopulver. Wir möchten schon eine relativ dunkle
Färbung durch den Kakao haben. Aber wichtig ist, Milch dazu zu geben.
Kakao hat halt kein Fett mehr mit drin. Das heißt, dieser Kuchenanteil würde
relativ trocken werden.
Die Kirschen werden wie im Masterpiece platziert.
Ich mache vielleicht so und so. Ein bisschen Kirschen jetzt rein, ein paar
drücken wir von oben rein.
Das kann ja auch nicht falsch sein, oder?
Mich macht es gerade nervös, weil ich glaube, das ist zu wenig Teig.
Ich glaube, der wird jetzt nicht so hoch.
Dadurch, dass ich jetzt viel Teig habe, habe ich die Sorge, dass der Kugelhupf
nicht durchbäckt.
Gefahren lauern überall.
Ich gucke einfach, dass sie sich schön verteilen, große und kleine.
Nicht zu viel große, sondern einfach mischen. Und wenn der Teig hochgeht,
sinken sie ja auch ein, die Kirschen.
Hat jemand gezählt, wie viele Kirschen im Original sind?
So, da kommt es in den Ofen.
Ja, schauen wir mal, was so gleich passieren wird.
Der Gugelhupf hüpft in den Ofen.
Nun kann man bei den Fröschen große Sprünge machen.
Jetzt kommt wieder das Schönste am ganzen Tag, die richtige Farbe zu
treffen. Wenn man vom Teufel spricht.
Ja.
Mami, Mami, mein Frosch kann meinen Namen sagen. Jörg.
Ein Gugelhupf ohne Frosch ist wie ein Fisch ohne Fahrrad.
Ich hasse Fondant.
Ich hasse er.
Aber gut.
Ich versuche jetzt irgendwie einen Frosch zu formen. Den Froschkönig kennt
man aus Grimms Märchen.
Ach, dass Betty sich auch immer so ein Blödsinn einfallen lassen muss.
Und vor allem, da achtet sie drauf, dass man auch Gelenke hat und so weiter. Das
alles kommt noch, aber jetzt ist auch wichtig, die Farbe dementsprechend zu
haben. Ein Ticken dunkler.
Eni hat einen Frosch im Hals.
So ihr Lieben, das Tolle ist, ihr müsst ja gar kein Rezept genau nachbacken,
weil es gibt ja keins. Ist das nicht super?
Ihr habt auch schon Halbzeit, noch 55 Minuten.
Ach du liebe Zeit.
55 Minuten.
Ist das ein Scheiße.
Ich glaube, das Positive ist, dass mein Gugelhof durchgebacken sein wird.
Mit allem anderen bin ich mir noch sehr unsicher.
Das ist die ultrasüße Figur. Das gibt es auf Bettis Kanal. Ja,
und mit so einem Video habe ich angefangen zu modellieren.
Moin und herzlich willkommen.
Ich möchte euch heute erklären, wie meine Bettis 1-2-3-Methode zum
Modellieren von Tieren funktioniert.
Und das ist wirklich super einfach, das sogar Kinder es machen können.
Wer hat gut aufgepasst?
Ja, es wird auf jeden Fall geachtet. Ich bin wenigstens froh, möglichst genau zu
bekommen, weil ich weiß nicht, ob mein Google-Hopf gut ankommt.
Ich glaube, von der Proportion her sieht das eigentlich gar nicht so verkehrt
aus.
Er ist grün.
Er hat einen Bauch, hat einen Kopf.
Wie ich das befestige, steckt da ein Schaschlikspieß drin. Wo?
Da, von da nach da, befestigt.
Sonst fällt ja der Kopf nach hinten, oder?
Ich gehe von aus, ja.
Nicht mit echten Fröschen nachmachen.
Ich bin erleichtert, weil mein Kuchen ist aufgegangen. Ich hatte erst Sorge
gehabt, dass ich zu wenig Teig hatte, weil er ziemlich unten war. Und dann
wollte ich noch Teig nachmachen, habe es zum Glück nicht gemacht und er ist
aufgegangen.
Ein Gugelhupf ist wie ein guter Plan.
Am Ende sollte er aufgehen.
Frösche, Kröten und Unken bilden die Familie der Froschlurche und gehören zu
den Amphibien.
Ja, ich habe hier gerade echt ein Problem mit den Beinchen. Ich kriege die
nicht so hin.
Und ich habe auch nicht mehr lange Zeit.
Die fangen hier an, dann gehen die zurück und dann schwingen die sich nach
außen und das ist hier die große Schwierigkeit.
Anatomisch korrekt müssen die Gliedmaßen nicht angebracht sein, aber so wie bei
Bettys Original.
Nee, bei mir ist es auch nicht so doll.
Scheiße, Mann.
Da sich Tortenfrösche beim Küssen nicht verwandeln, müssen sie schon in ihrer
Urform prinzenhaft schön sein.
Wie habt ihr das so bunt gemacht?
Was denn?
Das Schenkelchen, zeig mal bei dir.
Bei mir ist das nicht bunt.
Das ist total fett.
Mein perfekter Frosch hat einen sehr kugeligen Bauch, hat einen relativ
großen Kopf, überproportional, ein bisschen Kindchenschema. Dann hat er
sehr lange Hinterbeine mit einem starken Oberschenkel, feinen Fußgelenken und die
Arme sind ungefähr nur ein Viertel von der Menge vom Bein. Also wie so kleine
Stummelärmchen, weil ein Frosch tatsächlich mehr auch mit den
Hinterbeinen arbeitet.
Betty hat ja immer feste Proportionen der einzelnen Körperteile, Kopf, Rumpf,
Beine, Arme. Und genau das muss perfekt umgesetzt werden.
Ich krieg das nicht hin.
Verdammte Scheiße.
Ich ärgere mich über mich selbst, weil ich so blöd bin und das nicht
hinbekomme. Jeder bekommt es hin, außer ich. Das kann doch nicht wahr sein.
Die größte Frage ist, wieso hat der Frosch einen Bauchnabel?
Oh, wie schön.
Ja, man sieht so scheiße aus.
Ich sage auch, jede Hand macht anders.
Das kann man nicht 100% genau modellieren.
Das ist Handarbeit.
Handarbeit, stimmt.
Ja, deswegen werden, ich vermute, es werden unterschiedliche Frösche sein,
bei jedem anders.
Dabei sollen sie sich gleichen wie ein Leicht im anderen.
So, bekommt hier mein Fröschen das Herz in die Hand.
Eine Situation, die man auch nur am Zauberbrunnen vorfindet.
Ihr Lieben, ich glaube, ihr Google-Hubs gleich in die Höhe.
Ihr habt nur noch 30 Minuten.
Was? Halbe Stunde?
Oh Mann, Kuchen, beeil dich.
30 Minuten, der Frosch sieht aus wie Punkt, Punkt, Punkt, aber ich habe
jetzt absolut keine Zeit.
Du Elli, die Stäbchenprobe kann nicht lügen, ne?
Warum soll sie lügen?
Weil meiner nach 45 Minuten fertig ist.
Es bleibt nichts an dem Stäbchen. Ich bin jetzt gerade richtig verdutzt.
Kein Teig mehr. Er ist fertig.
Hat die Jury so viel Zeit zum Abkühlen eingeplant?
Ja, man sieht, dass der auf einer Seite so aufgeplatzt ist. Ich weiß auch nicht,
warum. Also keine Ahnung.
Ich kann es kaum glauben, oder?
Ja, doch.
Jetzt auskühlen.
Am besten einen Schopf hast du, gell?
Genau wie Frösche sind Gugelhupfe wechselwarm.
Ja, der Kuchen ist ganz okay.
Parallel mache ich jetzt noch diesen hässlichen Frosch fertig.
Soweit es geht.
Absolut unzufrieden, aber ich habe jetzt echt keine Zeit hier für feinere
Arbeiten. Ich kriege den Schwung nicht rein.
Schade. Gott, wie macht man denn so Kronen?
Hast du die schon gemacht?
Das wird natürlich wieder alles mega knapp.
Jetzt aber zackig.
Können wir das als Krone verkaufen? Ja, ne? Komm.
Sieht doch schön aus, ne?
Ja.
Fünf. Also, dann nehmen wir dem halt fünf Zacken.
Also ich vergolde jetzt noch die Krone beim Frosch.
Der echte Froschkönig hatte auch noch eine goldene Kugel.
Betty hat sie in ihrer Variante gegen ein Herz eingetauscht.
Ja, jetzt hat der Frosch ein Krönchen bekommen. Das lasse ich jetzt kurz noch
ein bisschen anziehen. Das ist sehr wackelig.
Hoffentlich hält es.
Nicht, dass der König abdanken muss.
Dass das Modellieren heute die größte Herausforderung wird, hätte ich niemals
gedacht, weil ich liebe Modellieren.
Ich glaube, der Frosch wird heute noch von der Muse geküsst. Euch küsst die
Zeit. Ihr habt noch zehn Minuten.
Ah, nein.
Das schaffe ich nicht.
Zehn Minuten noch. Ich stürze jetzt den Kuchen.
Schau mal, was dabei rauskommt.
Er löst sich nicht.
Er löst sich nicht.
Das war ja klar.
Muss ich ein bisschen nachhelfen?
Ja, nicht so perfekt, aber wenigstens da steht was und das freut mich
tatsächlich.
Ich hoffe, es hängt nicht. Bitte, bitte, bitte, bitte.
Und?
Ah, perfekt.
Ja, super.
Das Backtranspray für die Form stand bei den Zutaten.
Geschafft. Da ist ein bisschen was an der Form hängen geblieben. Ich werde das
jetzt so ein bisschen hier zusammenflicken.
Guck mal, das sieht doch schon fast aus, als wenn das so gewollt wäre.
Meins ist nicht so gut geworden.
Der hat so kleine Risse, also was an Backform geklebt ist.
Aber ich habe auch mit Schlimmeres gerechnet, deswegen, ich hoffe.
Noch ist der Gugelhupf nicht fertig.
Ich schmelze jetzt gerade noch die Kuvertüre für die Glasur.
Kommt noch ein bisschen Öl mit rein.
Sodass die Glasur schön am Kuchen herunterläuft.
Ja, ich will es richtig überziehen wie bei dem Masterpiece.
Kann man so Unebenheiten kaschieren?
Ich kann jetzt nicht alle rissige Stelle jetzt mit Glasur zudecken, weil sonst
sieht das nicht wie original aus.
Nicht so viel. Oh Mann, Mann, Mann.
Versau das Ganze nicht.
Ich spreche gerade mit mir selber.
Ich habe gerade mit mir geschumpft. Ich soll es nicht versauen, habe ich mir
gerade selber gesagt.
So, jetzt darf nichts mehr schief gehen und der Frosch am besten nicht mehr
runterfallen von eurem Kuchen. Hier kommt euer Countdown.
10 9
8
7
6
Drei. Bleib, bleib, bleib.
Zwei.
Eins.
Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Und ist Anna durch? Nee, bricht gerade auseinander.
André.
Komm, Anna.
Nee, ich bin ganz und gar nicht zufrieden. Ja.
Der Frosch, der sinkt jetzt ein.
Das ist ein Desaster einfach.
Ich sage mal, okay, der Gugelhof ist leider so an zwei Stellen gerissen.
Aber von vorne sieht er halt echt super aus.
Also ich bin zufrieden.
Bitte bringt eure Gugelhüpfer nach vorne und stellt sie hinter eurem Foto ab.
Ich habe schon gesehen, mein Exemplar von Kugelhub ist relativ hoch. Ich
denke, ich habe etwas zu viel Eier und zu viel Backpulver verwendet.
Wir lassen uns überraschen, was die Blindverkostung bringt.
Und dann schauen wir mal.
Die Frösche sind parat für die Jury. Betty und Christian, ihr dürft gerne
wieder reinkommen.
Eins kann ich schon mal vorweg schicken. Als wir die hierhin platziert haben, die
Frösche, es saßen alle.
Weil der eine hat sich ein bisschen gelegt.
Der musste sich ausruhen.
Von der Anstrengung. Ja.
Wollen wir gleich bei dem anfangen.
Er ist, glaube ich, einen Tick höher als das Masterpiece.
Was aber auffällt, ist tatsächlich der Teil, der mit Kakao eingefärbt werden
sollte, ist hier ein bisschen heller als im Original.
Die Glasur gefällt mir gut. Ich finde, auch hier ist eine schöne Backfarbe.
Oben drauf der Frosch.
Ja, das ist natürlich ein Problem, wenn ich den Gugelhupf nicht richtig
auskühlen lassen kann.
Dann kann es halt sein, durch die Wärme, dass er dann halt ein bisschen einsinkt.
Und Eni hat ja gesagt, er stand auch, als er präsentiert wurde. Das mit der
Krone hat gut funktioniert.
Das Gesicht, Augen sind so ein bisschen größer, die Pupillen. Das Herz hat auch
von der Form funktioniert. Ich glaube allerdings, dass die Arme tatsächlich
einen Tick länger sind.
Dann schauen wir mal rein.
Was beim Anschnitt auffällt, ist tatsächlich, die Menge an Kirschen
hätte, glaube ich, höher sein können. Du hast hier tatsächlich eine.
So ein paar mehr Kirschen zwischen diesen beiden Lagen wären schön gewesen.
Auf jeden Fall sieht er aber aus, als wenn er durchgebacken ist.
Ist auf jeden Fall locker und leicht.
Ähnlicher Aufbau jetzt zum Beispiel wie jetzt bei dir.
Was die Fluffigkeit angeht, also ich glaube, da ist vom Ablauf her hat man
schon so einen richtigen Weg eingeschlagen.
Was auf jeden Fall schon außen zu sehen war, zu wenig Kakaopulver. Man merkt es
auch in der oberen Masse.
Das ist bei Bettys Vorgabe auf jeden Fall, wenn man dann den Marmorkuchen in
den Mund nimmt, auf jeden Fall ein bisschen kräftiger und vor allen Dingen
auch kompakter.
Aber ich glaube, derjenige, der dieses Exemplar gemacht hat, hat tatsächlich
schon einen recht guten Weg gefunden, den Rührteig so darzustellen, wie ich
das vorgegeben habe.
Beim nächsten Exemplar arbeiten wir uns auch mal von unten nach oben.
Hier sieht man schon, dass die Kirschen an der Außenseite waren.
Und wenn man den Kuchen dann noch mehr dreht, habe ich hier auch einen großen
Riss durch den ganzen Kuchen.
Vom Kakao her ist es schon ein bisschen dunkler. Das gefällt mir gut. Beim
Frosch, er hat auf jeden Fall ein bisschen kleinere Arme.
Aber was bei diesem Kuchen wirklich am auffälligsten ist, dass anscheinend die
Statik in dem Kuchen selbst nicht so ganz funktioniert hat.
Das
Verhältnis...
eingefärbter Rührteig zu hellem Rührteig ist hier auf jeden Fall anders als beim
Masterpiece. Ich habe hier einen viel höheren Anteil von dem dunklen Rührteig.
Ja, auf jeden Fall. Und ein bisschen weniger Backfarbe auf jeden Fall von
oben. Man sieht es hier, das ist definitiv zu dunkel.
Der obere Teil ist auf jeden Fall sehr gut mit Kakaopulver abgeschmeckt. Das
ist genauso, wie es auch bei dem Original ist. Man merkt das auch von der
Textur her. Es ist ein bisschen fester.
Trotz alledem ist er super luftig. Man kann ihn angenehm essen.
Und was hier sehr gut funktioniert hat, ist die Aufteilung mit den Kirschen,
weil es sind sehr viele Kirschen drin. Also so, das heißt, man isst mit der
Gabel und ich habe immer wieder Kirschen.
Das hat hier bei dem Marmorkuchen sehr gut funktioniert.
drin, ein bisschen weniger von dem dunklen Teig, von der
Verhältnismäßigkeit und natürlich darauf achten, dass außen keine Risse sind,
keine Löcher sind, dass die Kirsche nach außen kommt und der Frosch sollte
sitzen.
Als erstes fällt bei diesem Exemplar die Oberflächenstruktur auf.
Erstmal habe ich hier so leichte Schlieren auf der Oberfläche und ich
habe eine glatte Oberfläche und dann mal mit größeren Löchern.
Und was auffällt ist, dass dieses Exemplar ein bisschen niedriger ist.
Um es mal so ein bisschen aufzulösen. Die Basis vom Masterpiece ist 250 Gramm
Butter, 250 Gramm Zucker und 250 Gramm Mehl plus 5 Eier.
Ich bin mir nicht ganz sicher hier bei der Außenseite. Ihr solltet die Backform
mit...
Ist ein typischer Fehler, das passiert, wenn man zu viel fettet und den dann
sofort in den Forster stellt, bleibt natürlich die Hälfte an der Form
klemmen. Und ich lege mich jetzt mal weit aus dem Fenster. Ich würde sagen,
das ist von allen Fröschen auf jeden Fall der, der dem Original am nächsten
kommt.
Man sieht es jetzt schön im Anschnitt quasi.
Die Proportionen passen natürlich überhaupt nicht zum Original. Da muss
auf jeden Fall wesentlich mehr von dem hellen Teig zu sehen sein.
Was man im Anschnitt aber schön sehen kann, das konnte man durch diese
angerissenen Stellen von außen sehr schön sehen. Die Kakaoseite ist auf
jeden Fall von derselben Intensität wie auch bei dem Original, was Betty
vorgegeben hat.
Auch der Teig durchgebacken, das steht definitiv fest und ein schöner
Schokoladenanteil, also das Einfärben bzw.
das Aromatisieren mit dem Kakaopulver hat hier bei dem Gugelhupf super schön
funktioniert. Kirschen sind da nur zu wenig, weil sie nur in dem unteren Teil
sind und gerne auf jeden Fall mehr von der hellen Masse im Verhältnis zu
dunkler. Der Kuchen ist ein Tick lockerer, das kann aber ganz schnell
passieren, wenn ich natürlich nicht...
das gleiche Verhältnis habe, wie wir es beim Masterpiece auch gemacht haben. Und
dann kann es sein, dass der Eianteil zum Beispiel ein bisschen höher ist, dass
man mehr aufgeschlagen hat.
Also ein bisschen lockerer, das ist jetzt nicht ganz so optimal, aber
ansonsten sehr schön zu essen.
Optisch hat der gesamte Kuchen natürlich wenig gemein mit dem, was wir als
Original oder beziehungsweise das Betty als Original vorgegeben hat.
Da sind wir dann doch schon sehr weit entfernt.
Da muss auf jeden Fall noch nachjustiert werden.
Von der Glasur hätte ich hier oben gerne noch ein bisschen mehr gehabt, dass auf
der Spitze von dem Gurgelhupf tatsächlich auch noch so ein bisschen
bedeckt ist.
Der Froschkron ist einen Tick größer und das Band fehlt.
Und bei den Beinen, die hätte ich mir ein bisschen filigraner gerne gewünscht.
Es hat so ein bisschen Marmorierung, aber es ist natürlich nicht das Bild,
das ich mir gewünscht habe.
Und damit stimmt es natürlich auch an der Außenseite nicht.
Und es hätte ein bisschen mehr Kakao in den dunklen Rührteig gemusst.
Geschmacklich, der Schokoladenanteil muss auf jeden Fall erhöht werden. Das
steht definitiv fest.
Er ist jetzt noch fluffiger als das Exemplar vorneweg. Das, was sich Betty
darunter vorgestellt hat, trifft es geschmacklich hier nicht.
Dadurch, dass ich auch nicht die Verhältnismäßigkeiten jetzt von dunkel
und hell habe, habe ich ja sowieso ein anderes Geschmacksbild. Aber die
Struktur stimmt auf jeden Fall nicht mit Masterpiece überein.
Hier haben wir wieder diese schöne Zweifarbigkeit, die gewünscht war. Aber
beim Frosch, die Beine sollten mehr an der Seite sein und nicht so nach vorne
verschränkt werden. Und was auffällig ist, tatsächlich der Kopf.
Der ist so fast dreieckig, der sollte ein bisschen runder sein. Auch die Augen
sind ein bisschen flacher.
Und so ein Zacken aus der Krone kann ihn nicht brechen, weil er eigentlich fast
kaum Zacken hat. Die sind alle sehr dezent ausgearbeitet.
Ansonsten auch von der Aufteilung her, hier bei dem Original, wenn man quasi
den Kuchen von außen sieht, ist der dunkle Anteil ein bisschen höher als der
helle. Und hier ist es quasi eins zu eins auf der Seite. Also da an der
Gleichmäßigkeit noch ein bisschen nachjustieren.
Auch hier würde ich sagen, auf jeden Fall mehr Kirschen rein.
Ich würde sagen, das ist auf jeden Fall jetzt die kompakteste Version von allen.
Auch leicht trocken im Verhältnis zu dem, was wir bis jetzt immer gegessen
haben. Aber auf jeden Fall vom Mundgefühl her der festeste Biss.
Hier würde ich sagen, man braucht auf jeden Fall Glas Milch, Kaffee, Tee oder
Sonstiges dazu.
zum Spülen, da fehlt tatsächlich einfach Feuchtigkeit drin. Also entweder ein Ei
oder es fehlt noch Butter dabei, wo man nicht die Verhältnismäßigkeit richtig
getroffen hat.
Ansonsten die Struktur schön, aber es ist halt am trockensten.
Jetzt beim letzten Exemplar haben wir wieder diese Zweiteilung.
Bisschen heller als das Original.
Also hier fehlt Kakao.
Und was mir hier auffällt, ist tatsächlich eine etwas dunklere
Backfarbe.
Beim Frosch sind so zwei Fehlerchen passiert, die gerne gemacht werden.
Und zwar einmal bei den Augen, wenn man die Pupille genau in die Mitte setzt.
Dann starrt einen immer so eine Figur an.
Ihr seht das bei dem Frosch, den ich modelliert habe. Ich setze gerne die
Pupille mal nach links, nach rechts, nach oben oder so, aber dass sie nicht
einen anschwirren.
Und hier beim Fuß.
Damit so ein Fußgelenk ein bisschen schmaler wird, tatsächlich mit den
Zeigefingern ein bisschen das Gelenk verjüngen. Dann wirkt das Ganze
eleganter und dann kann ich tatsächlich auch die Gliedmaßen erkennen.
Ansonsten von den Proportionen passt es.
Ich habe auch gedacht, es wurden die Kirschen ganz vergessen bei dir.
Hast du auf der anderen Seite eine Kirsche? Nein.
Also ich habe hier eine Kirsche. Jetzt hat man hier im Anschnitt nochmal eine
Kirsche zu sehen. Auf jeden Fall ist das ein Fehler. Zu wenig Kirschen.
Grundsätzlich der Marmoreffekt jetzt auch bei dem Original ist jetzt quasi
nicht so richtig durchgezogen.
Aber das ist hier tatsächlich eins zu eins nur aufgeteilt.
Was hier zum Beispiel auffällt, ist der Teig.
Ist auf jeden Fall so, dass der wirklich quasi wie Sand verläuft. Das darf bei
einem Marmorkuchen nicht passieren. Das ist auf jeden Fall viel zu wenig
Feuchtigkeit, sprich dafür zu wenig Eier, zu wenig Butter. Also da stimmen
die Verhältnisse letztendlich nicht. Das ist auch das Mundgefühl. Es ist sehr
trocken. Und auf jeden Fall nicht mit Kirschen sparen. Jetzt sind wir
natürlich gespannt, welcher Frosch zum Prinzen wird mit seinem Gugelhupf und
hier die meisten Punkte abräumt. Ihr dürft euch gerne beraten.
Na, keine leichte Aufgabe, muss man sagen. Also quasi auch, wenn es jetzt
nur ein Gugelhupf ist im Marmorlook.
Aber das ohne Rezept ist natürlich nicht ganz so einfach, muss man sagen. Ja,
nachbacken ohne Rezept, ohne Mengenangabe ist echt eine
Herausforderung. Man denkt so, ja, Marmorkuchen, das kennt man doch von den
Kindergeburtstagen. Aber wenn man dann da steht, 110 Minuten nur Zeit hat, ohne
einzelne Zutaten und Schritte, ist das echt eine riesen Herausforderung.
Vom Modellieren her, der Frosch hier, tatsächlich, der sitzt am geradesten und
gefällt mir auch am besten, auch von der Krone her, vom Ausdruck her.
Das war ja auch nicht so ganz einfach. Ich freue mich richtig und ich bin
erleichtert nach der Verkostung.
Also es ist doch gut angekommen, mein Gugelhupf, vor allem mein Frosch, war am
nächsten an original, hat der Christian gesagt.
Und das freut mich natürlich sehr.
Hier vorne hatten wir ein Exemplar, was auch sehr hoch war, tatsächlich von der
Füllmenge her.
Da passte es vielleicht von der Verhältnismäßigkeit, aber hier war
definitiv zu wenig Kakao drin.
Es war eine schwierige Aufgabe heute, aber jeder konnte was präsentieren. Die
kleinen Fehler sind passiert, kann ich jetzt nicht mehr rückgängig machen und
ich versuche jetzt einfach, ja, positiv zu bleiben und auf viele Punkte hoffen.
Liebe Jury, welcher Frosch ist denn nun ein Prinz? Kommen wir mal zum letzten
Platz.
Der letzte Platz, der befindet sich hier.
Michael, du hast von uns acht Punkte bekommen.
Der fünfte Platz, den haben wir nicht, aber wir haben zwei vierte Plätze.
Die befinden sich beide hier.
Fangen wir mal mit dem rechten Ergebnis.
Von wem ist dieser?
Anna, du hast von uns 8,5 bekommen.
Elli, dann wird das dein Exemplar sein.
Du hast auch 8,5 Punkte bekommen.
Der dritte Platz befindet sich hier.
Oksana, du bekommst von uns 11 Punkte.
Der zweite Platz befindet sich hier.
André, 12 Punkte.
Bei der Schönheit hast du jetzt nicht unbedingt gepunktet. Mit den Rissen und
den Kirschen außen. Aber geschmacklich...
warst du tatsächlich am stärksten und das hat dann zu den zwölf Punkten
geführt. Danke.
Und der erste Platz befindet sich hier.
Bianca, 13 Punkte. Ihr merkt, es ist jetzt nicht so die hohe Punktzahl, aber
trotzdem herzlichen Glückwunsch zum ersten Platz.
Dankeschön.
Die rote Schürze.
Yay, erster Platz, das erste Mal jetzt hier beim großen Backen. Ich war ja
sonst immer ja entweder im letzten Drittel oder dann mal zweiter, aber
erster Platz ist der erste und ja, ich freue mich unheimlich.
So, ihr habt's hinter euch. Jetzt war ein bisschen großzügiger, wir waren erst
mal Gugelhof. Ja, du, das tut mir leid. Die technische Prüfung vergessen wir
jetzt mal, war ja schon mal ein Wusch. Zweiter Mal schon letzter Platz.
Aber alles ganz entspannt. Dadurch, dass das Feld so nah zusammen ist, ist das
nochmal zu verzeihen.
Nicht zu verzeihen wäre es, wenn man sich jetzt nicht eine ordentliche Mütze
Schlaf gönnt. Vor der größten und spektakulärsten Aufgabe der Woche.
Die dritte Aufgabe lautet Layered Deco Cake.
Also übersetzt heißt das geschichteter Deko-Kuchen.
Und so schreibt man das.
Ich weiß jetzt nicht genau, was das ist, aber ihr könnt das erklären.
In dieser Aufgabe wird die Torte zur Leinwand. Backt uns eine Torte und
dekoriert sie mit mindestens drei Schichten. Ob ihr dafür Buttercreme,
Esspapier oder Fondant verwendet, das bleibt euch überlassen. Durch diese drei
Dekorschichten soll eine Tiefenwirkung entstehen. Denkbar wäre eine
Berglandschaft oder eine Skyline mit greifbar wirkenden Gebäuden.
Motiv und Geschmack sind frei wählbar.
Mir fällt nur eins zu dieser Aufgabe ein.
Boah, da muss man erstmal tief durchatmen, ein tiefer Zug.
Das muss reichen und jetzt geht's gleich los. Ihr habt für diese Aufgabe vier
Stunden Zeit und die starten auf mein Kommando.
Auf die Plätzchen, fertig, backt!
Nicht nur den Tortenrand, auch die Backzeit kann man in einzelne Schichten
aufteilen. Am besten beginnt man mit der Teig- und Bodenschicht.
Layered Cake, die Torte wird zur Leinwand. Das besuche ich heute
umzusetzen mit einem Ausflug ins Feuerland.
Annas Fondant-Pinguine entspannen in einer Eislandschaft auf einer Torte aus
Kakao-Biskuit mit Karamellcreme, Milchreis und Blaubeer-Quarkcreme.
Elli ist eine Meisterin des Eier-Anknackens.
Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn.
So macht es meine Mutter immer. Ich habe sie nie abgeguckt.
Ich kenne sonst niemanden, der so macht.
Bei André sind die Eier schon in der Schüssel.
Ich habe heute echt knackiges Programm.
Ich muss von vornherein Gas geben.
Normalerweise ist es bei mir so, erste Halbzeit ist hier Didi Hallervorden, ab
der Halbzeit ist dann Klaus Kinski bei mir angesagt.
Vielleicht fange ich heute mal mit dem Klaus an direkt.
Andres Dschungeltorte beherbergt neben einem Faultier auch Vanille-Zimtboden
mit Streusel-Schoko-Crunch, Apfel-Zimtwürfeln und Walnuss-Mascarpone
-Creme.
Anna kocht Milchreis.
Und Oksana ist schon in Weihnachtsstimmung.
Heute geht es ja um Geschichten und weil wir so gerne Weihnachten feiern, habe
ich überlegt, eine Weihnachtstorte heute zu präsentieren.
Für Oksana ist Weihnachten Familienzeit.
Festgehalten in einer Torte aus Samtbiskuit mit Himbeerfruchteinlage,
Schoko-Kokos-Crunch und Ricotta-Kokoscreme.
Bei Michael muss es nicht immer Alkohol sein.
Mit Tee arbeite ich nicht so häufig, aber ich trinke ihn gerne.
Und so Earl Grey mit Schoko passt super zusammen.
Ich mache eine Skyline meiner Heimatstadt. Ich habe das Glück, dass
wir dieses Jahr 750-jähriges Jubiläum feiern.
Und wie kann man das besser zelebrieren, als im Backzelt eine Torte zu backen für
Menden.
Michael setzt seine Heimatstadt Menden mit Earl Grey Schokoboden, Brombeerkört,
Cantuccini Schokocrunch und Lakritzcreme ein süßes Denkmal.
Elli backt ähnlich heimatnah.
Meine Torte hat fünf Böden, weil ich mache ja eine Berglandschaft und ich
brauche ja die Höhe, um die Berge da schön zu spachteln. Man sieht, die
Maschine läuft auf Hochtouren und ich bin voll motiviert.
Inspiriert von Heimatgefühlen schichtet Elli Wiener Boden mit Schlehenlikör,
Heidelbeermaskaponecreme und Wildheidelbeerfruchteinlage.
Bianca backt sich an einen Sehnsuchtsort.
Das ist jetzt Milch und Espressopulver.
Mein Konzept ist heute nordisch-skandinavisch angehaucht. Ich
werde eine Berglandschaft mit Polarlichtern machen.
Mit buntem Reispapier lässt Bianca die Nordlicht erscheinen. Über Schoko
-Walnuss-Boden mit Walnuss-Kakao-Creme und Preiselbeer-Birnen-Wacholder
-Kompott.
Für ihren Boden siebt Bianca Mehl, Backpulver und Kakao.
Durch Alice sie brieseln Mehl, Speisestärke und Backpulver.
André ist immer noch gut in der Zeit. Und Oksana?
Ein bisschen gerade machen und dann geht das ins Ofen.
Und das schon nach 20 Minuten.
Der Boden ist im Ofen. Ich mache jetzt eine Fruchteinlage und dann
crunch.
Der Tortenturbo ist eingeschaltet.
Jetzt mache ich meinen Karamell.
Da kommt jetzt die Butter hinzu.
Die Farbe gefällt mir schon gut.
Alle wollen möglichst viel Zeit für die Deko haben.
Das sind jetzt Birnen, eingekocht.
Das duftet sehr lecker.
Wir wissen ja aus den letzten Aufgaben, es kann nicht intensiv genug sein. Wenn
man jetzt zum Beispiel Wacholderbeere angebt, muss es auch zu schmecken sein.
Deswegen gebe ich da richtig Wumms rein.
Wacholder verleiht auch Gin seinen Geschmack.
Man muss ja halt auffassen, dass das Ei nicht stockt, dass das Kört auch nicht
zu dick wird. Dann geben wir auch die Stärke mit dem Zitronensaft dazu.
Lassen das dann nochmal leicht andicken.
Annas Milchreis braucht eine dick-cremige Konsistenz.
Und jetzt geht's ins Schockfroster.
André muss auf sein Zwischenprodukt aufpassen.
Du weißt, dass bei Betty, Christian und mir Streusel ganz hoch im Kurs stehen.
Die werden gehandelt wie Gold.
Echt? Das ist bei mir aber auch so.
Du darfst ruhig so größere machen.
Ja, ich versuche es gerade.
Darf ich einprobieren?
Na klar.
Ja, auch so kleineren.
Streusel sind einfach geil.
Ich habe Streusel daheim gemacht und habe die einfach nur gesnackt auf der
Couch. Ohne Witz jetzt. Das ist kein Spaß.
Ich hatte einfach Bock auf Streusel.
Und das andere ist ja nur Alibi, immer dieses Apfelstreusel und so, weißt du,
das ist ja alles Quatsch.
Leute, steht dazu, wenn ihr nur Streusel esst. Ja, das ist völlig okay. Free
Streusel.
Freiheit für Streusel. Also wenn ihr uns morgen beim Brandenburger Tor seht mit
Schildern. Free Streusel.
Hauja, wo kann man dafür unterschreiben?
Ich mache jetzt meinen Crunch.
Röste ich etwas Kokoschips. Ich liebe Kokos.
Bei Bianca crunchen Waffelröllchen.
Elli hat etwas mitgebracht.
Selbstgemachte Schlehenlikör von meinem Vater.
Die Schlehe kennt man auch als Schwarzdorn oder Sauerpflaume.
Auch Michael baut einen unorthodoxen Geschmack ein.
Ich habe jetzt hier in meinem Töpfchen Lakritzbonbons in Sahne aufgelöst und
dann wird das mit Mascarpone gemischt und dann haben wir meine Lakritzcreme.
Elli rührt Eiweiß und Zucker über einem Wasserbad.
Oksana braucht Sahne und Kokosraspel.
Die erste Stunde ist schon vorbei.
Jetzt schneide ich die einzelnen Komponenten zu, die in meine Creme
kommen. Einmal ein bisschen weiße Schokolade und Blaubeeren, die kommen
dann in die Blaubeerkreme.
Dass ich auch noch mal so ein bisschen Biss habe in der Torte.
Das ist mit Meringue.
Buttercreme. So, das ist jetzt ein Gemanche, Gepanche.
Das klingt nicht schön, schmeckt aber lecker.
André ist immer noch nicht im Kinski-Modus.
Boah, ist das geil.
Das sind die frühgetrocknete Heidelbeeren und die werden dann
gemahlen und dann kann man sie dann zum Backen verwenden.
André steht vor seiner ersten Challenge.
So ist das Stein hart.
Da passiert... Och.
Betty weiß genau, wo sie vorbeischauen muss.
Alles backt und einer dekoriert. Das ist schon fast klassisch.
Ich bin wieder am Modellieren, ja.
Dann seh zu, dass du die kleinen Jungs da fertig kriegst. Ja, und dann geht's
weiter.
Bianca macht das Zelt zum Lichtspielhaus.
Das Design meiner Torte wird die Nordlichter darstellen.
Und das möchte ich dann eben mit den Reispapiersegeln so erzielen.
Wer auf Sicht segelt, kann auf Hindernisse stoßen.
Die Torte heißt ja Ausflug ins Feuerland.
Das riecht schon ein bisschen nach vom Branden.
Das schneiden wir ab.
Jetzt aber.
Wird endlich gut.
Das eingeweichte Reispapier lässt sich gut in Form bringen.
Die Böden haben wir hier. Ich habe jetzt Angst, dass die doch nicht so ganz durch
sind in der Mitte.
Ja, okay.
Mein Biskuit ist sehr saftig.
Gerade so, wie ich den haben wollte. Das freut mich sehr.
Ich schneide den jetzt schon mal.
Sind alle Böden durch?
Anna muss sich da keine Sorgen machen.
So, ah.
Kommt leider weg.
Sehr schön.
Geil. Träumchen. Einfach ein Träumchen. Schön saftig. Ist durch. Das ist das
Wichtigste. Ja, super. Kann so weitergehen.
Liebe Bäckerinnen und Bäcker, ihr habt ja eine vielschichtige Aufgabe zu
bewältigen. Und nur noch zwei Stunden. Es ist Halbzeit.
Okay.
Oh Gott, zwei Stunden.
Zwei Stunden, das heißt 120 Minuten.
Für die Deko hatte ich mir eigentlich sehr viel Zeit eingeplant, aber jetzt
haben wir schon wieder Halbzeit.
Ich muss mich jetzt echt ranhalten und ich darf nicht so viel trödeln. Heißt
für mich Gang hochschalten. Ich wollte viel weiter sein, aber gut, das ist ja
seit Woche eins bei mir das Thema.
Jetzt beginnen wir hier mit der ersten Schicht.
Ist das lecker.
Also, wenn ich heute nach Hause fahre, dann mit Hocken und Trompeten auf jeden
Fall.
Und mit einem Becher von Ellis Schlehenlikör.
Hält bisschen auf, das hier alles einfach.
Dafür wird der Anschnitt schön.
Jetzt kommen meine Crêpes d'Ontel, meine Geheimwaffe.
Richtig crunch.
Crêpes d'Ontel sind hauchdünn, daher kann man sie super zerbröseln.
Also ich habe richtig gute Laune, weil ich freue mich auf diese Torte
tatsächlich. Dann bin ich in der Weihnachtsstimmung. Es fehlt nur noch
Weihnachtsmusik.
Kann ich mir das bestellen?
Kling, Glöckchen, Klingelingeling.
Na,
wer kauft morgen Lebkuchen und Spekulatius?
Das sind schon sehr dicke Stücke, aber...
Deni findet es geil, ich finde es auch geil.
In diesen Ring kommt jetzt der Milchreis.
Der Moment aller Momente, diese weiche Creme schichtreiz reinzubringen.
Nicht, dass der Reis einreißt.
Nach dem Schichten beginnt die besonders aufwendige Deko-Arbeit.
So, guck mal.
Kann man eigentlich schon fast so lassen.
Sieht gut aus.
Wie froh bin ich.
So, jetzt kommt mein Einstrich.
Oh, nee.
Ist viel zu hart.
Fuck.
Mehrere Schichten sollen zu einem Relief bearbeitet werden.
Wow. Ist das eine wackelige Geschichte?
Kühle sorgt für Stabilität.
Wer war schon mal in Menden?
Auf jeden Fall Michael.
Ich werde jetzt versuchen, ganz schnell die Skylander auszuschnitzen, dass ich
am Ende des Tages irgendwas hier stehen habe.
In Wahrheit leben Pinguine nicht in Iglus. Es sei denn, man hält sie dort
als Haustiere.
Weil ich ein Affe werde.
Das ist jetzt egal.
Das sieht zumindest keinem anderen Tier ähnlicher als einem Affen.
Schlimm, schlimm, das Tier.
Ich schneide gerade die Krippe aus. Also Josef, Maria und Jesu Kind.
Ihr Lieben, für eure Schichtarbeit habt ihr noch genau eine Stunde Zeit.
Das ist viel zu wenig.
Das ist schon auch wieder sehr knapp.
Ich muss mich jetzt ranhalten.
Das wird jetzt etwas dunkles Blau für den Nachthimmel.
Als Kontrast zu den Nordlichtern.
Jetzt wird der Dschungel kreiert und dann wächst der. Wichtig ist ja, ich
muss ja drei Schichten heute schaffen. Und dann gucken wir mal, wie
detailverliebt es dann noch werden kann.
Das ist die Fondantdecke für meine Torte.
Es soll Mitternacht zeigen.
Nachtblauer Himmel hat heute Konjunktur.
Das ist ja so wie so, weißt du, so Wiederbelebung. Das ist jetzt hier nicht
schön, das ist aber nicht schlimm, weil es kommen ja mehrere Schichten hin. Die
Buttercreme schön verteilen, sodass dann die erste Schicht im Hintergrund
deutlich ist und dann kommt die zweite. Und das ist mithilfe der Schablone ganz
gut.
Die Reliefs sollen greifbar erscheinen.
Nur, wie bekommt man eine möglichst realistische Tiefenwirkung hin?
Detailreiches Arbeiten ist ein Weg dorthin.
Ja, man steht immer nur daneben und dann denkt man sich so, okay, Ann-Bianca ist
wirklich eine Künstlerin verloren gegangen.
Dieser Hintergrund, das sind die Polarlichter. Ich war mit meiner Frau
selber mal in Finnland und wir haben dann quasi auch die Polarlichter
gesehen. Und das ist tatsächlich so wie Wasser in der Luft quasi. Und das trägt
sie hier gerade richtig gut auf. Es macht auf jeden Fall Spaß, hier über die
Schulter zu schauen.
Andres Baum zählt nicht als Dekoschicht.
Nur was am Tortenrand modelliert wird, wird als Layered-Deko gewertet.
Also Elli, ich soll hier was ansagen. Für dich erstmal 30 Minuten. Jetzt bist
du schon vorgewarnt. An alle anderen, ihr habt nur noch 30 Minuten, dann ist
hier Schicht im Schacht. Oh nein.
Das ist voll uncool, Eni.
Ist jetzt alles ein bisschen knapp und ich muss echt Gas geben.
Ich hatte so geile Sachen noch vor, jetzt kann ich alles knicken.
Na gut, jetzt geht es eigentlich nur noch um Schadensbegrenzung.
Wer erschafft hier ein echtes Kunstwerk?
Ob sich Menden als Tortenstadt durchsetzt?
André zieht es in weniger urbane Gefilde.
Ich finde Dschungel so geil. Ich war mal in Venezuela im Dschungel. Das war sehr
prägend, war sehr schön.
Geprägt soll auch der dreidimensional dekorierte Tortenrand sein.
Alles suboptimal.
Jetzt versuchen wir mal die Stadtmauer noch schnell.
Auch die Mauer geht als weitere Dekoschicht durch.
Andres Torte sollte man mit einer Machete anschneiden.
Figuren für den Tortendeckel sind löbliche Extras.
Konzentrieren sollte man sich aber auf das Relief.
Schicht für Schicht legt sich auf eure Torte, aber ihr habt nur noch 10
Minuten. Plus 10 bitte.
Weiß gar nicht, wie es gehen soll, ehrlich gesagt. Hier muss noch einer
hin. Ich spachtel einfach.
Ich spachtel.
Das wird nichts.
Setzen, sexy.
So ist schöner, oder? Nee, doch andersrum.
Nicht so ganz mittig, aber ich denke, das geht.
Kommt hier dran, genau.
So.
Schlecht geschichtet ist keine der Torten.
Bianca setzt zum Endspurt an.
Der finale Berg.
Über den Berg ist André noch nicht.
Den muss ich ja fixieren.
Ah, Schaschlikspieße bitte.
Schaschlikspieße.
Ah, nee, Schaschlikspieße.
Scheiße. André.
Ah.
Danke. Ja, bitte. Danke.
Oh,
Liane. André.
Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh.
Ja, André.
Oh.
Ich hoffe, jede Schicht hält, denn jetzt kommt schon euer Countdown.
Nein, nein, nein, nein, nein, nein.
Zehn.
Neun. Acht.
Sieben. Ey, nicht schlapp machen.
Sechs.
Fünf. Shit.
Vier.
Drei.
Indy noch nicht. Warte, warte. Nein, nein, nein.
Zehn.
Neun.
Acht. Eins.
Nein. Ah.
Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Oh Gott.
Ich bin so blau wie die Torte. Also ich bin wirklich happy. Meine Torte steht
nach vier Stunden so, wie ich sie haben möchte.
Jedes Mal, wenn man abliefert, hat man einen Teil der Erleichterung und
gleichzeitig kommt wieder die Angst. Oder wie geht es weiter? Bin ich dabei?
Ich bin überhaupt nicht zufrieden, wie das jetzt hier steht.
Es ist mega peinlich. Du siehst ja, erstens ist es nicht ganz eingedeckt von
hinten, dann ist es wieder bauchig, wellig geworden.
Oben nicht richtig abgeschnitten.
Ich habe die anderen Torten gesehen.
Also von der Optik kann ich da nicht mitreden. Vielleicht kann ich noch vom
Geschmack überzeugen.
Aber ich glaube, das wird nicht mehr reichen.
Von hier vorne ist das ein sehr schönes Bild mit euren Torten, aber ihr wisst
es, die Jury möchte sich alles ganz genau anschauen.
Deshalb beginnen wir jetzt mit der Verkostung. Ihr dürft euch gleich durch
mehrere Schichten durchfuttern und wir starten bei Elli.
Eddie, wie hast du die drei Schichten umgesetzt?
Was ist dein Motto? Und vor allem, was steckt geschmacklich in deiner Torte?
Meine Torte verbindet meine Kindheit im Schwarzwald mit dem Blick auf die Berge
meiner Wahlheimat am Bodensee.
Heidelberg und Schleen für Erinnerung und Heimat.
Außen als Landschaft, innen als Geschmack.
Ich glaube, das Motiv kann man gut erkennen.
Der Einstrich ist quasi die Nacht mit diesen goldenen Sprengklern obendrauf
für die Sterne.
Und an der Seite haben wir dann eine Berglandschaft. Jetzt muss man so ein
bisschen gucken, wo dann alle drei Schichten übereinander sind. Eine Lage,
dann kommt hier der zweite Berg davor und die Tanne als drittes. Bei der
ersten Lage muss man genau hingucken. Zum Glück hast du da noch tatsächlich
die weiße Buttercreme rangesetzt, damit wir die Bergspitzen haben.
Das ist so das i-Tüpfelchen fürs nächste Mal, dass man da wirklich die einzelnen
Schichten noch ein bisschen besser identifizieren kann.
Also da bei den Farben nochmal nachjustieren.
Ich bin ein bisschen erleichtert, dass wir jetzt in der Innenseite nicht ganz
so viel Blau haben von der Lebensmittelfarbe wie hier an der
Außenseite und an deinen Händen.
Schön geschichtet. Hier habe ich diese Knusper-Schicht. Das ließ sich auch sehr
gut schneiden. Und unten kam dann so ein bisschen dieser Widerstand von dieser
Schicht. Es ist ja wirklich tadellos gelungen.
Die Wiener Masse, die hast du wirklich perfekt gebacken. Also das ist eine
wunderschöne Struktur von den Böden. Heidelberg Geschmack ist immer da. Mein
Highlight, das ist die Crepe d'Intel Schicht. Du hast einen wunderschönen
Crunch da drin. Mach deine Kuchen einzigartig und gib dir tatsächlich auch
eine persönliche Handschrift. Toll. Sehr schön. Vielen Dank.
Du bist halt nicht aus Menden,
da kannst du gar nichts für. Doch damit bist du leider nur halb so geil wie wir.
Da meine Heimatstadt dieses Jahr 750-jähriges Bestehen feiert, dachte ich
mir, das wäre eine coole Gelegenheit, hier Menden mal zu präsentieren.
Ich habe euch einmal die Skyline auf die Torte drauf gemacht. Da sieht man das
alte Rathaus, die zwei Türme, die noch aus dem Mittelalter übrig sind.
Die Mauer davor soll die alte Stadtmauer präsentieren, wofür noch alte Teile auch
bestehen.
Ich hoffe, ich kann euch mit dem Geschmack vom Hocker hauen.
Fangen wir erstmal an. Es sollten drei Schichten sein, die übereinander sind.
Und das sieht man hier. Wir haben die Türme, dann kommt die Mauer und dann
kommt hier.
Das Schriftband, da kommt sogar noch ein Buchstabe, da sind sogar vier Schichten
übereinander.
Türme ausgeschnitten, alte Stadtmauer, sehr alte Stadtmauer, 750 Jahre nicht
mehr ganz intakt.
Ein bisschen absackend, hätte ich die hier vorne auch noch abgekauft, bloß
wenn ich es dann umdrehe.
Man sieht halt einfach, dass diese Torte nicht fertig ist.
Ich glaube, du hast mal ganz viele Ideen im Kopf, was du gerne machen möchtest.
Und dann rennt dir die Zeit davon. Das ist schade, weil hier vorne, das mag ich
wirklich gerne.
Die Knusper-Schicht ist sehr dick. Dadurch ist das Stück auch so
weggerissen. Also da auf jeden Fall dünner arbeiten, weil sonst habe ich so
einen Anschnitt, wie der hier kommt, dass mir alles runtergedrückt wird.
Das ist geschmacklich definitiv sehr außergewöhnlich und vor allen Dingen
hast du es geschafft, Lackerts wunderschön einzuarbeiten.
Der Earl Grey ist da, also der Schwarztee ist da, die Böden, eine
traumhafte Konsistenz. Auch die Brombeere, sehr gut gewählt, dass du
einen Curd genommen hast, ganz leicht fruchtige Akzente. Für mich
geschmacklich sehr außergewöhnlich, aber trotzdem super gelungen.
Ich glaube von der Zusammenstellung, das ist eine der raffiniertesten Torten, die
wir seit langem hier hatten.
Außen hätte ich mir das allerdings auch gewünscht. Ich auch.
Vielen Dank.
Dankeschön.
Du
hast
es mit verschiedenen Techniken wunderschön umgesetzt. Du hast es
affengeil eingestrichen. Ich habe von außen überhaupt nichts auszusetzen. Es
ist top. Danke.
Es war keine Dekoration oben gefordert, aber gerade mit diesem Reispapier, diese
Farben wieder aufzunehmen und dieses Spielen vom Licht, was der dann am
Himmel so tanzt, das gefällt mir unglaublich gut. Das bekommt eine
Leichtigkeit und eine Faszination, die man glaube ich auch hat, wenn man
Polarlichter sieht, dass man einfach hingucken muss und wirklich diese
Schönheit sieht und das spiegelt seine Torte für mich auch optisch wieder.
Auch bei dir im Anschnitt kann man diese ganzen unterschiedlichen Schichten gut
sehen. Und dann auch wie dünn du hier die Torte eingestrichen hast.
Sehr schön gearbeitet.
Bianca, kurze Frage. Von der Preiselbeermarmelade ist da noch was da?
Müsste noch was da sein, ja.
Mach sie beim nächsten Mal gerne komplett mit rein. Es geht nämlich ein
wenig unter.
Es verschwimmt so ein bisschen vom Geschmack.
Die Birne hat einen wunderschönen Biss. Die ist toll.
Vielleicht hat man auch tatsächlich mal den Wacholder wieder.
Aber man kann es schwer definieren.
Wenn ich es nicht wüsste, würde ich sie jetzt nicht aufzählen können. Also da
ein bisschen mutiger rangehen und dann tatsächlich solche Geschmacksaromen noch
mehr herausarbeiten.
Vielen Dank.
Man muss sich ja so ein bisschen diese Torte erst erarbeiten. Es ist ja wie im
Dschungel, man hat nicht so genau Durchblick.
Also ich habe hier unten ein Blatt, dann habe ich hier die zweite Schicht, dann
habe ich den Schmetterling, da unten zwischen habe ich noch die Steine und
ich habe auch noch ein Blatt davor. Also es sind fünf Lagen, auf jeden Fall die
Aufgabe erfüllt.
Also man kann das Thema Dschungel erkennen.
Es wäre natürlich alles ein bisschen filigraner, man hätte die Schmetterlinge
dünner ausräumen können.
Bisschen mit Farben noch, bisschen feiner gearbeitet und da wäre ich auf
jeden Fall happy gewesen.
Man sieht natürlich jetzt handwerklich hier und da definitiv größere Defizite
im Verhältnis zu den anderen. Es geht ja quasi auch darum, immer mal eine Runde
weiterzukommen und du siehst, wie die Damen quasi im Feld, sage ich mal, die
Sache annehmen. Von den Falten und Rissen beim Vondern reden wir ja gar
nicht, aber das ist ja unter den fünf Lagen versteckt. Das sieht man ja zum
Glück.
Du hast einen sehr großen Streusel-Crumble gemacht, den hast du
quasi großzügig drauf verteilt und wenn die anderen Komponenten unten drunter
alle sehr weich sind und zurückfedern, dann kann man das Stück Kuchen nicht so
richtig sauber runterschneiden.
Tipp auf jeden Fall, mach ihn viel, viel kleiner, dass du mit dem Messer besser
durchkommst, damit man dann auch einen sauberen Anschnitt bekommt.
Du hast das Thema Dschungel gewählt. Ich fasse das jetzt einfach mal für mich
zusammen. Geschmacklich ist Affengeil.
Der Crumble ist herrlich, nur gerne viel, viel kleiner, damit wir auch ein
sauberes Schnittbild bekommen.
Geschmacklich habe ich überhaupt nichts auszusetzen.
Super, danke.
Diese klassische Krippenszene, da kann man natürlich alle drei Lagen perfekt
sehen. Unglaublich fein ausgeschnitten.
Ich habe hier hinten noch die Heiligen Drei Könige.
Sehr fligran, wirklich als wenn man es aus Papier ausgeschnitten hätte.
Die Berge, eine wunderschöne Kante.
Diese ganze Szenerie gefällt mir so unglaublich gut. Das ist für mich
wirklich so Handwerk und Perfektion und mein absolutes Highlight gerade.
Ja, das kann man nur unterstreichen. Also das ist tatsächlich wirklich
hervorragende Arbeit von außen. Alles richtig gemacht.
Dankeschön.
Das ist der Crunch in der Mitte.
Oxana, das mit dem Crunch in der Mitte ist natürlich keine sehr, sehr gute
Idee. Crunch muss in die Torte rein.
Aber man muss die Torte auch noch schneiden können. Das heißt, da wirklich
gucken, dass man entweder, wenn man eine Platte macht, die ganz nach unten kommt,
sodass man die einmal mit dem Messer wirklich runterdrücken kann.
Oder wenn man ihn unbedingt quasi in der gesamten Torte haben möchte, dass er
dann so klein ist, dass man sauber runterschneiden kann, weil einen
Anschnitt haben wir jetzt beide nicht.
Der Crunch tut der Torte gut. Er hätte nur kleiner sein müssen, weil...
Drinnen habe ich einen sehr feinen Geschmack, der schön abgestimmt ist, mit
tollen Konsistenzen außen. Diese wunderschöne Dekoration, wenn jetzt noch
der Crunch perfekt gewesen wäre.
Geschmacklich ist das wirklich hervorragende Arbeit. Im Aufbau noch
Luft nach oben.
Guten Tag zweimal bis nach Feuerland, bitte.
Kling, klang du und ich.
Du hast dich dafür entschieden, tatsächlich ein bisschen reliefartiger
zu machen.
Spätestens bei dieser Tanne habe ich eine Schicht dahinter die Berge und da
die Berge. Drei Schichten auf jeden Fall erfüllt.
Darunter kann man sehen, die Torte gut eingestrichen.
Aber was mir auffällt, hier oben verschwimmt das Muster so ein bisschen.
Und hier habe ich dann plötzlich nur noch so Kringel. Also da tatsächlich
darauf achten, dass die Buttercreme einfach die Konsistenz hat.
Aber deine Torte erzählt eine süße Geschichte. Ich muss gestehen, während
ihr gebacken habt, habe ich mich erst mal über Feuerland schlau gemacht.
Und mir die Landschaft genauer anguckt.
Im Aufbau kann man sehen, du hast hier mit den Heidelbeeren gearbeitet und hier
müsste die Milchreisschicht sein.
Also das, was so ein bisschen krisselig aussieht, ist auch krisselig, weil es
nicht keine Buttercreme ist, sondern tatsächlich der Milchreis.
Dünn eingestrichen, schön die Böden, lässt sich auch gut schneiden.
Diese Milchreisschicht, genau das hast du wirklich wunderbar umgesetzt. Der
Milchreis ist perfekt gekocht.
Die Böden haben eine wunderschöne Struktur. Du hast ja noch frische
Heidelbeeren reingestreut. Da hätte ich mir ein paar mehr gewünscht. Aber
ansonsten machst du mich mit der Torte auf jeden Fall wunschlos glücklich.
Danke.
Normalerweise würde ich sagen, es fehlt tatsächlich etwas Crunch. Aber dadurch,
dass du den Milchreis reingearbeitest, habe ich den Crunch.
Vielen Dank. Danke schön.
Betty und Christian, eben noch leichte Aufgabe, einfach Torten verkosten. Jetzt
wird es schwieriger, denn die beiden dürfen wieder bis zu 20 Punkte gemeinsam
vergeben. Und danach wird alles zusammengerechnet. Ich bin gespannt. Sie
zu Hause dürfen sich unsere Punktetabelle gerne nach der Sendung
noch anschauen. In den sozialen Netzwerken einfach unter
etwasgroßebacken, da finden Sie alle Informationen.
Und ihr beide, ihr dürft euch jetzt gerne beraten.
Wir haben ein Problem mit eingebautem Crunch.
Ja, definitiv. Dreimal.
Es war kein sauberes Schnittbild. Das haben wir definitiv hier vorne beim
André gehabt. Bei Oksane hier vorne gehabt. Und das dritte Beispiel war
dann... Michael.
Es war etwas beschämend, wenn ich sage, die Verkostung heute. Ich wäre am
liebsten den Boden versungen können. Optisch ist es definitiv die
schlechteste Torte von allen. Allerdings geschmacklich mit die stärkste.
Wir hatten sehr ähnliche Ideen.
bei Bianca wirklich sensationell gut eingestrichen und diese Farben.
Ich rechne jetzt nicht mit der roten Schürze. Ich denke, da habe ich mir
diese Woche zu viele Kleinigkeiten an Fehlern geleistet und ja, ich bin
einfach froh, wenn ich weiterkomme.
Anna bietet uns ganz viel an Dekoration an. Wir haben Isomalt, wir haben hier
die Buttercremeschicht. Das erinnert mich so ein bisschen an mich selbst. So
in Prüfungssituationen, wenn ich mal wusste, ich kann nicht alles perfekt,
dann mache ich halt ein bisschen mehr. Dann wird die Note schon ganz gut
werden. Viel hilft viel nach dem Motto. Genau.
Und ich finde gerade so der Vergleich mit...
Bianca und mit Oksana, dann kann man mal ganz gut sehen, wo auch noch Luft nach
oben ist. Wir liegen alle nah beieinander. Ich hoffe in meinem Falle,
dass diese vielen Techniken, die ich in der Woche angewendet habe, quasi retten
können. Haste deine Punkte, Betty. Ja.
In dieser Woche hatten wir drei außergewöhnliche Aufgaben.
Wer hat sie denn am besten gemeistert und bekommt jetzt die rote Schürze?
Unsere neue Bäckerin bzw.
unser neuer Bäcker der Woche hat zwar nicht so viele Punkte, wie wir es sonst
gewohnt sind, aber dennoch die meisten Punkte von uns bekommt.
Mit insgesamt 47 Punkten geht die rote Schürze an...
Oksana. Ich bin
einfach glücklich
und froh, dass ich die Schürze bekommen habe.
Jetzt muss ich die Schürze verteidigen.
Nächste Woche heisst es wieder Vollgas von Oksana.
Oksana, herzlichen Glückwunsch.
Dass es nur so wenige sind, das liegt tatsächlich an der technischen Prüfung,
denn da gab es ja für alle nicht so viele Punkte.
Deswegen sind auch die letzten Plätze punktetechnisch nicht so weit entfernt.
Anna und Michael, kommt ihr bitte nach vorne.
In der technischen Prüfung hast du, Michael, den letzten und du, Anna, den
vorletzten Platz belegt.
In der ersten Aufgabe...
Konntest du Anna nicht mit deinen Tassen überzeugen, hast aber in der dritten
Aufgabe wieder Boden gut gemacht.
Michael, über die Optik deiner Leertorte brauchen wir, glaube ich, nicht weiter
zu reden.
Aber geschmacklich hast du immer volle Punktzahl erhalten.
Am Ende war es nur ein Punktunterschied, der die Entscheidung gebracht hat.
Mit 40 Punkten.
Ist heute die Zeit hier beim großen Backen vorbei für...
Anna.
Anna.
Du hast uns so viel immer hier gezeigt an unterschiedlichen Techniken. Sollte
diese Woche nicht sein. Aber du kannst wirklich stolz darauf sein, was du ja
erreicht hast. Vielen Dank. Danke.
Also wir haben ein sehr enges Punktefeld.
Erster Platz 47 Punkte, letzter Platz 40 Punkte.
Anna war in der ersten Aufgabe auf dem letzten Platz.
Konnte dann allerdings mit der dritten Aufgabe wieder Punkte gut machen.
Allerdings war Michael geschmacklich sehr stark.
Und hat deswegen noch einen Punkt mehr als Dana.
Jetzt ist ein Traum zerplatzt. Ich bin leider raus.
Aber ja, es muss jede Woche einer gehen. Und es stehen noch fünf wundervolle
Menschen. Jeder Einzelne hat es verdient zu gewinnen. Und das Tolle ist, dass ich
nicht nur Erfahrungen gesammelt habe, sondern auch ganz, ganz liebe Menschen
gewonnen habe, die hier einen Platz haben.
Und in der nächsten Woche, da geht es um zwei Dinge, bei denen man leicht schwach
wird. Beim ersten handelt es sich um Schokolade und beim zweiten um das
Oktoberfest. Wenn Sie also gut vorbereitet sein wollen, mit einem Krug
Bier macht Sie nichts falsch. Wir sehen uns nächsten Mittwoch, 20.15 Uhr, hier
in Sat.1. Tschüss.
Can't find what you're looking for?
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