Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Arabic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
Dutch
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
French
Frisian
Ga
Galician
Georgian
German
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
RESTAURIERUNG UND DIGITALISIERUNG MIT UNTERSTÜTZUNG DES CNC
2K-SCAN, SOWIE DIE BILD- UND TONRESTAURIERUNG WURDEN VOM LABORATOIRE L21 DURCHGEFÜHRT.
Gabriel, du hast eine Babyhaut.
Fugit irreparabile tempus, Jungs! [Die Zeit flieht unwiederbringlich.]
Ach ja. Dominus vobiscum!
BANK
WEGEN REINIGUNG GESCHLOSSEN
Hände hoch, keine Bewegung!
Ich sagte: Nicht bewegen, Blondchen!
Scheiße!
Scheiße!
Bravo, das hast du gut hingekriegt.
Ist doch nicht meine Schuld.
- Los, fahren Sie zurück! Zurück! - Ich kann nicht, Pater.
Fahren Sie bis ans Ende der Straße zurück! Los!
Fahren Sie zurück!
Grüßt euch.
JUSTIZVOLLZUGSANSTALT
Grüß dich.
Tja! Es ist Winter.
Hat doch was, der Winter.
Scheiße, Scheiße, Scheiße.
Warte, ich kann dir vielleicht helfen.
Ich kenne vielleicht jemanden, der vielleicht jemanden kennt,
der Interesse an deinen Blüten haben könnte.
- Meinst du? - Ja.
Na dann...
Ah, Blüten!
Blüten?
Blüten.
Grüßt euch.
JUSTIZVOLLZUGSANSTALT
Grüß dich.
Tja!
Es ist Sommer.
Klasse, der Sommer.
Simon... hast du nicht die Nase voll von Ferien?
- Keine Lust auf ein bisschen Arbeit? - Warum?
- Hast du was anzubieten? - Pulsate et aperietur vobis.
Klopft an, dann wird euch geöffnet.
Ein Safe, Kinderspiel. Aber es braucht zwei.
Mich... und einen Fachmann.
Na dann, wenn es zwei braucht, bin ich der Zweite.
Es ist soweit, das Dienstmädchen geht.
07:03 Uhr.
07:07 Uhr.
07:13 Uhr.
Auf die Sekunde pünktlich, die Hausherrin.
Ich bin fertig.
- Besetzt. - Wir gehen zu Fuß.
Nein, es gibt noch einen.
Prima, da ist er.
Was ist denn das? Verflixt!
Verflixt!
Dieser blöde Aufzug streikt schon wieder.
Das Gericht verurteilt Christopher Jowett
zu fünf Jahren Haft.
Und seinen Komplizen Simon Archambault zu drei Jahren.
NACH DEM KRIMI VOLLE HAND
VON PIERRE-VIAL LESOU
Tja! Es ist Frühling.
Ist Monsieur Gabriel da?
Monsieur Farcasse? Er kommt in einer Stunde.
Ich warte.
Ein schönes Stück. Was ist das für Glas?
- Wie bitte? - Der Kronleuchter.
Was für Glas ist das?
Ist eben Glas! Was trinken Sie?
Nichts. Ich warte nur.
Gut, ich will nicht so schreien, kommt dichter.
- Erst klauen wir uns zwei Kisten. - Ich will eine Dauphine, und du?
Mit einem 404 komme ich gut klar.
Ich stehe morgen um 8 an der Ecke. Sobald der Lieferwagen kommt,
nehme ich die Hände aus der Tasche.
Für mich das Zeichen, von dort mit der Dauphine zu starten. Ich rase los
und blockiere den Lieferwagen.
Öffne deine Tür, sonst klemmt sie, wenn dir der Lkw reinfährt.
Und ich kümmere mich um den Beifahrer.
Und ich mit dem Apparat um die Tür.
Ich komme mit der Thomson aus meiner Ecke
- und spiele den Ordnungsdienst. - Wir laden alles in den 404
und fahren los. Vorsicht bei der Dauphine.
Die bleibt da, also keine Fingerabdrücke.
- Kehren wir um. - Ich gehe zu Raton.
- Da ist doch alles klar. - Die Barren nimmt er,
- über die Scheine reden wir noch. - Ihr Optimisten!
Morgen kann Unvorhergesehenes passieren.
Mein Horoskop sieht finster aus.
Verloren. Du bist dran.
- Jo? - Ja?
Ich bin Paul Garnier, der Partner von Gabriel.
Hallo, Paul.
Von Gabriel.
- Ist er krank? - Nein, beschäftigt. Wiedersehen.
Gut, ich komme morgen vorbei.
- Nicht nötig. - Wieso?
Weil man mit der Zeit abergläubisch wird.
Soll heißen?
Wer bei dir mitgemacht hat, war nicht gerade erfolgreich.
Wenn du also jetzt ankommst, sind sie beschäftigt.
Hör mal, Paul. Ich würde dich gern was fragen.
Schieß los!
Dein Kronleuchter, was ist das für Glas?
Baccarat, Glas aus Venedig
- oder aus Böhmen? - Veräppelst du mich?
Nein, es interessiert mich. Es ist schönes Glas.
Tschüss, Paul.
Ab imo pectore.
Grüß dich, Napo.
Was heißt das nochmal?
Grüß dich, "aus ganzem Herzen".
Du hast jetzt graue Haare.
Fugit irreparabile tempus. [Die Zeit flieht unwiederbringlich.]
Siehst du, ist doch was hängengeblieben.
- Wir haben dich nicht abgeholt. - Hab ich gemerkt.
Bei Gabriel gibt es einen Kronleuchter.
Bei dir kleine Lampenschirme. Und im Gefängnis
nackte Glühbirnen. Schon lustig, mit den Lampen.
- Hast du Gabriel getroffen? - Nein.
- Und Simon? - Noch nicht.
Wir treffen Simon nicht mehr. Er ist solide geworden.
Ich dachte, er hat eine Autowerkstatt in Bougival.
Würde es dich freuen, wenn ich lache, oder ist es dir egal?
- Es würde mich freuen. - Der alte Jo, immer lustig.
Ich lach mich noch tot über dich. Gut so?
Gut so.
Hier stinkt's nach Fritten. Komm!
Wir haben Simon zuletzt bei seiner Hochzeit gesehen.
Er ist verheiratet?
Muss er wohl, wir waren ja auf seiner Hochzeit.
Es ist mild.
- Hast du Pläne? - Nein.
- Hattest du mit uns gerechnet? - Eigentlich nicht.
Wir mögen dich, aber...
wir können nicht mehr mit dir arbeiten. Verstehst du?
Gabriel und ich hatten Kosten. Sein Klub, mein Restaurant,
deshalb müssen wir was unternehmen.
Aber nicht mit dir. Verstehst du?
Keine Sorge, ich hab verstanden.
Hier.
Hab dich nicht so.
Erinnerst du dich an unsere Besäufnisse zu viert,
wenn die letzten Male einer von uns aus dem Knast kam?
Ja, ich erinnere mich.
Und Mimi?
Sie war zwei Jahre lang vorbildlich.
Jetzt lebt sie mit einem Zigeuner, glaube ich.
Eifersüchtig wie Victor Hugo.
- War der eifersüchtig? - Und wie.
Singt Mimi immer noch?
Ja. Sie macht den Mund auf, und dann kommt was raus.
Am Ende der Straße, im P'tit-Pig'.
Willst du sie treffen?
Ich muss wieder rein. Lass was von dir hören.
Nicht zu oft, oder?
Na dann. Supremum vale, Napo.
Wie gesagt, ich hab alles vergessen.
Das heißt:
Adieu, Napo.
- Jo. - Vom Hut bis zu den Socken!
Du im Nachthemd? Wir haben auf dich gewartet.
Moment, ich mach dir auf. Die Kette.
Ja, ich weiß. Du hast was verpasst.
Wir haben uns mords amüsiert!
Gabriel und außerdem Napo, sie wollten das feiern.
Haben sie dich abgeholt?
- Klar! - Prima.
Ich konnte nicht. Die Arbeit, du verstehst.
Natürlich.
- Hier wohne ich. - Schick.
- Hast du schon gegessen? - Nein.
- Hast du schon geschlafen? - Nein, nein.
Es läuft was Gutes im Fernsehen.
Ein Fußballspiel?
...Mit seinem Comeback
ist er außergewöhnlich erfolgreich.
Sie hören jetzt...
Meinst du das hier?
das Adagio in e-Moll von Debrini.
Sie sitzen im Bild.
Sieh da, eine Frau.
Ich habe Ihre Existenz völlig vergessen, Madame.
Ich heiße Adeline, Monsieur.
- Und Sie sind Jo? - Ja, Madame.
Sie wurden heute Morgen entlassen?
Nein, Madame. Heute Nachmittag.
Behalten Sie immer Ihren Hut auf?
Schlafen Sie immer nackt?
- Auch im Gefängnis? - Auch im Winter?
In einer Wohnung gehört sich das nicht.
- Es soll sogar Unglück bringen. - Sind Sie abergläubisch?
Wäre ich auch so.
Das saß! Ich gehöre also nicht mehr dazu.
Tja.
Armer Simon...
Ich verstehe nicht, wie ihr zusammenkommen konntet.
Gut. Jetzt schließen Sie die Augen,
ich will nämlich aufstehen.
Aber nein, ich gehe, meine Kleine. Bleiben Sie liegen!
Hab nicht viel gefunden. Ich habe dir eine Dose aufgemacht.
Ach, weißt du, Konserven hatte ich genug im Gefängnis.
- Ach ja, stimmt. - Sag mal, Simon,
magst du mich noch?
- Was ist los, Jo? - Weißt du, ich würde gern
in einen schönen grünen dicken Apfel beißen.
Hast du einen im Kühlschrank?
Ich habe was Besseres. Komm mit!
Kirschen vom Kirschbaum, okay?
- Okay. - Warte, ich hab eine Leiter.
Vorsicht, da ist junger Kopfsalat.
Was wächst hier denn noch?
Alles Mögliche.
Gras, Kräuter, Lorbeer...
- All so was. - Das duftet also so stark.
Jetzt such dir deine Kirschen aus.
Simon? Was machst du?
Wir pflücken Kirschen.
- Habt Ihr einen Korb? - Nein.
Ich mag die kleinen englischen.
Die sind schön sauer.
Ich mag die hier gern.
Ah, Adeline.
- Darf ich vorstellen, Jo. - Freut mich.
Quomodo vales, Adeline?
Und das heißt?
- Wie geht es Ihnen? - Warum lateinisch?
Wenn sich Napo und Jo zwischen zwei Geschäften langweilten,
lernten sie lateinische Zitate aus dem Petit Larousse.
Wir sprachen beide Latein,
keiner verstand was. Wir lachten uns krumm.
Aber Napo hat alles vergessen.
Jetzt bin ich allein mit meinem Latein, keiner versteht mehr was,
und ich steh da wie ein Idiot. Pardon, Madame.
Adieu, Abenteuer, was, Simon?
Gut, ich rufe mir ein Taxi, und mich ruft man Jo.
- Auf Wiedersehen. - Um die Zeit findest du kein Taxi.
Ich leihe dir eine Karre, komm.
Du hast Falten, Simon.
Mit Milch gehen Falten nicht weg.
34-35.
Meine Zelle war 35-36. Schon lustig, die Zahlen.
Fährst du zu Mimi?
- Oder zu einer anderen. - Lass die Karre in der Rue Pigalle,
ich hol sie morgen ab. Leg die Schlüssel ins Handschuhfach.
- Ich kann sie dir zurückbringen. - Nicht nötig.
Schlaf dich aus.
Klar. Wir müssen uns ja nicht jeden Tag sehen, was?
Es ist nun mal so, Jo.
Ich weiß. Man hat es mir erklärt.
Hast du das kleine Abschiedsgeschenk nicht vorbereitet?
Doch. Hier ist es. Ich traute mich nicht, es dir zu geben.
Man muss sich trauen.
Ich weiß, das nimmt dich mit, alter Freund.
Ich mag dich auch, weißt du.
Weißt du noch, unsere Spritzfahrten?
Ja. Tschüss, Simon.
He, Opa! Hier kannst deine Karre nicht stehen lassen.
Ach ja?
Ja, hier ist eine Ausfahrt. Mach die Augen auf!
Und? Gehört die Ausfahrt dir?
Und der dämliche Hut,
gehört der dir?
Natürlich gehört er ihm.
Schau mal, wie schick er damit aussieht.
Ich finde ihn ohne schicker.
Es gibt da was, was mich stört,
das ist euer unhöflicher Ton.
Und heute Abend bin ich etwas gereizt.
Danke, Jungs.
Jetzt geht es meinen Nerven viel besser.
Einen Cognac.
Wie sich die Mädels verändern. Nicht mehr dieselben Haare,
nicht mehr dieselben Augen. Nichts ist mehr gleich.
Wie sich die Männer verändern.
Du hast nicht mehr dieselben Haare, etc., etc.
Küsst du mich nicht?
Ist das eine Perücke, oder Farbe?
Tönung.
- Ah, das macht die Haare kaputt. - Nein.
Pass auf, bald hast du eine Glatze.
Dann ziehe ich eine Perücke auf.
Sehe ich dich später?
Ich weiß nicht. Ich bin nicht mehr frei.
Ich weiß. Und?
Ich weiß nicht, ob ich kann.
Gut. Tschüss.
Ziemlich abgebrüht. Du bist immer noch der Alte.
- Du könntest wenigstens nett bitten. - Hab ich.
- Was? - Ich war doch nett.
Ich habe gesagt, ich mag deine Haare.
Noch netter.
- Mit einem Blumenstrauß? - Warum nicht?
Wicken, die kosten nicht viel
und duften nach Feld und Wiese.
- Bist du fertig für heute Abend? - Nein.
- Soll ich hier warten? - Ich habe noch nicht Ja gesagt.
Lass dein Getue.
Du kannst nicht warten, er kommt gleich.
- Bei wem wohnst du? - Bei niemandem.
Nicht bei einem der Musketiere,
- Napo, Simon. - Ich sagte, bei niemandem.
Und, entscheidest du dich?
- Hast du ein Hotelzimmer? - Nein.
Gut. Ich rufe in einem an, in dem ich früher gewohnt habe,
Avenue de Wagram.
Du gehst dort hin und wartest auf mich. Okay?
Komm einfach. Dann siehst du, ob ich da bin oder nicht.
Ich werde vielleicht nicht allein sein.
Markier nicht den Bösen. Zeig dich von deiner schönen Seite.
Nicht zu nah.
Doch. Ganz nah.
- Nun, hau ab! - Nein.
Hau du ab, er ist da.
Bist du allein?
Wohl abgebrannt.
Schläfst du?
Da bist du ja.
Siehst du.
Du bist gekommen.
Bist du allein?
Ja. Und ich bin müde.
Also mach keinen Radau und lass mich schlafen.
Ich arbeite, verstehst du? Wenn ich nicht früher gekommen bin,
dann, weil ich nicht früher konnte. Du brauchst also nicht sauer zu sein.
Warum schmollst du?
Warum schmollen immer alle Männer? Grundlos.
Stimmt, du musst ja viel Erfahrung haben,
wo du jetzt erwachsen bist, meine Kleine.
Ja, ich bin 5 Jahre älter geworden, wie du.
Was sollte ich in den 5 Jahren tun? Deckchen häkeln?
Du hast mich nie um was gebeten. Warum machst du dann jetzt Stunk?
Du bist nicht nur erwachsen geworden, du machst auch noch Krach.
Hör mal,
was würde ich wohl mit dir machen, wenn du nett wärest?
Es würde mich eben freuen. Deine Gemeinheiten dagegen,
wen beglücken die? Nicht mal dich selbst.
Rumort jetzt die Psychoanalyse
unter deinem gefärbten Haarschopf?
Ich gebe mir Mühe.
Ich hab ihm gesagt, ich gehe zu Mama, weil sie krank ist.
Nein, wirklich, ich bin eine dumme Nuss!
Warum bin ich nur gekommen?
Und auch noch zu Fuß. Ein verdammt langer Weg.
Und Taxis?
Sag mal, bist du etwa sparsam geworden?
Ich habe kein Geld.
Wo ist es?
Das wird ja immer beknackter!
Dein Schatz macht sich einen Lenz, und du blechst.
Ich begnüge mich etwas Zuneigung.
Aber heute habe ich keinen Sou mehr, um mir deine zu kaufen.
Warum, kleine Mimi?
Du willst Zuneigung?
Nein! Du bist vielleicht ungehobelt, aber ich nicht.
Du veräppelst mich, du bist gemein.
Und dann plötzlich wirst du zärtlich.
Aber Mimi sagt Nein.
- Es brennt doch nicht. - Doch es brennt.
Du strapazierst mich, Mädchen.
Meinst du, nach 5 Jahren Einsamkeit
will man den Abend mit Streiten verbringen?
Nein, meine Kleine.
Man will nur eines,
wieder zusammenkommen, und zwar schnell,
ohne langes Getue. Einfach so.
Gut, ohne Getue,
aber auch ohne Hut.
- Dämlack! - Scheiße!
Ganz ruhig, Kleiner!
Stopp!
- War das ein Überfall? - Nein, ein Scherz der Chefetage.
Schwarzer 404, 34-35 GC 78.
- Gut, weiter? - Tja, Herr Kommissar,
dann habe ich einen angeschossen, und dann sind sie verschwunden.
Um zu wissen, wie es weitergeht,
verehrter Kommissar Odile, sind wir auf Sie angewiesen.
Sie übertragen mir den Fall, Herr Hauptkommissar?
Gern, werter zweiter Kommissar.
Thierry, treib mir
diesen 404 und seinen Besitzer auf!
Und lassen Sie sich was einfallen, Kommissar!
Thierry!
Obwohl, der Besitzer... Bestimmt ist der Wagen
gestohlen, wie immer.
Gewissheiten können Sie laut verkünden,
werter 2. Kommissar.
Vermutungen behalten Sie lieber für sich.
Überfordern Sie nicht meinen armen Kopf.
Nun, werter Hauptkommissar und Griesgram,
der Wagen ist ganz sicher gestohlen.
Gut, der 404 gehört einem Mann namens Simon Archambault.
Und Simon Archambault ist ein alter Bekannter von uns.
Wunderbar.
Dann könnten wir...
- Ist Jo da? - Nein.
Er bringt den Wagen zurück und geht einfach?
Dieser Jo!
- Dann warst du umsonst in Paris. - Tja.
- Und wie war Paris? - Weit weg von Bougival.
Ich mach Mittagessen. Kommst du?
Gleich. Ich will noch was basteln.
Was hat er bloß gemacht?
Na?
Schnell die kleinen Löcher stopfen?
Nun, Archambault, guck nicht so böse.
Ich erklär's dir. Dein Wagen wurde auf dem Boulevard de Clichy gefunden.
Also haben wir ihn dir zurückgebracht.
- Ja, und? - Und...
Komm, mein Freund. Wir beide müssen reden.
- Ich sag meiner Frau Bescheid. - Natürlich.
- Adeline! - Ja?
- Guten Tag. - Die Herren sind von der Polizei.
Ah, das sieht man ihnen nicht an!
Was tun wir? Uns ärgern oder uns bedanken?
Ich muss sie begleiten. Ein Kunde hat sich einen Scherz erlaubt.
Iss ohne mich. Was willst du zu Abend essen?
Und mach dir bloß keine Sorgen um mich.
Das soll mir eine Warnung sein, Madame Adeline.
Die von der Spurensicherung sind gleich da.
Halb eins!
Guten Tag, Madame. Haben Sie Mimi gesehen?
Ja. Sie ging vor einer Stunde, um ihre Sachen zu holen.
Sie hat für Sie beide für einen Monat gebucht.
Wenn sie kommt, sagen Sie ihr,
dass ich sie zum Abendessen einlade, im Chez Napo.
- Chez Napo? - Ja.
Gut Hörst du, Napoleon?
Man spricht ihn an, und er geht. Ganz Napoleon.
Es gab einen Bankraub heute Morgen. Richtig interessant.
Sie waren zu viert.
Sie haben 120 Millionen geraubt. 30 Millionen für jeden.
EINZIGES INDIZ: EIN SCHWARZER 404, KENNZEICHEN...
34-35.
Das gibt's doch nicht.
Das wird den armen Jungs nichts bringen,
bei den heutigen Mitteln der Polizei.
Und was ist mit meiner Zeitung?
Hallo, Adeline? Jo.
- Ist Simon da? - Gehen Sie zum Teufel!
Wir dachten, wir treffen einen betrübten Mann,
dem sein Auto gestohlen wurde,
einen ehrlichen Mann, du verstehst.
Und zack!... treffen wir dich. Einen Freund.
Einen Bekannten.
Hör mal zu.
Man verwandelte deinen Wagen in ein Sieb,
und statt deine Versicherung anzurufen,
oder auch uns, als guter Staatsbürger,
willst du schnell die Löchlein stopfen.
Du musst zugeben, das wirft Fragen auf.
Noch mal von vorn.
1. ist es nicht meine Art, in solchen Fällen irgendwen anzurufen.
2. habe ich den Wagen gestern einem Kunden vermietet.
Als ich ihn heute in der Rue Pigalle abholen wollte, stand er da nicht.
Welchem Kunden?
Weiß nicht, er hinterlegte eine Kaution.
Ja, ich weiß, ich sollte seinen Namen wissen.
Ich war müde.
- Und der Scheck? - Er hat bar bezahlt.
Warum sagen Sie nicht gleich, ich sei der Bankräuber?
Weil man dich zur Zeit des Verbrechens
zuhause gesehen hat.
Aber du hast deine Karre für die Aktion hergegeben.
Sie meinen, die Kerle sind zu blöd,
sich ein Auto zu klauen und brauchen meines?
- Das wäre doch abwegig. - Ja.
Ihr Kopf ist noch in Ordnung, mein lieber Archambault.
Meiner weniger. Er hat ihn mir total verhunzt.
Was soll ich sagen?
Vielleicht wurde es dem Kerl, dem ich es vermietet habe, gestohlen.
Oder der Kerl hat das Ding selbst gedreht.
Ich vermiete meine Autos, weiß nicht, wozu.
Um es mit seiner Mieze zu treiben oder Geld zu transportieren.
Die Typen vom Labor werden bald Fingerabdrücke haben.
Hier ist Jo. Machen Sie auf.
Gehen Sie zum Teufel!
Wo ist Simon?
Hat er seinen 404 in der Rue Pigalle gefunden?
Drecksschwein!
Nein, er hat seinen 404 nicht gefunden.
Sondern die Polizei! Mit kleinen Löchern drin!
Danach sind sie zu Simon gekommen.
Sie haben ihn mitgenommen.
Zufrieden?
Was sagen Sie da, Adeline? Die Polizei glaubt, dass Simon...
Ja. Die Polizei glaubt, dass Simon...
Und alles dank seines alten Freundes Jo.
Armer Simon. Sein kleines geruhsames Leben.
Brumm! Da platze ich mitten rein.
Sie spinnen wohl!
Wollen Sie das etwa ausnutzen, um mich zu vergewaltigen?
Nein, will ich nicht. Sie sind nicht mein Fall.
Ich mag sie rundlicher und mehr geschminkt,
mit mehr Kurven, hier und da.
Ich bin ganz normal. Wenn Sie Monster lieben, ist das Ihre Sache.
Ich bin nicht hier, um über Ihre Vorzüge zu reden.
Ich will wissen, was passiert ist.
Jetzt geht es darum, Simon da rauszuholen.
- Schön. Dann rufen Sie an. - Wen?
- Wen wohl, Sie Trottel? Die Polizei! - Wozu?
Um zu sagen, dass Sie der Bankräuber sind.
- Das nutzt keinem. - Dann sind Sie dort, und Simon hier.
Irrtum. Dann sind wir beide dort, Hand in Hand.
Sie brauchen 4 Männer. Wir sind erst zwei.
Verraten Sie die 3 anderen, und Simon kommt frei.
Ich kenne die 3 anderen nicht, Sie Sturkopf!
Auch den 4. nicht, niemanden!
Wenn Sie nicht sofort anrufen, drücke ich ab.
Ich zähle bis drei.
Eins... zwei...
Eigentlich habe ich mich getäuscht.
Sie sind gar nicht so mager.
- Was? Wer? - Ihre Beine.
Wären Sie nicht Simons Frau, würde ich mich jetzt erleichtern
- und Ihnen eine kleben. - Hilfe! Hilfe!
Mörder!
Eigentlich sind Sie ein tapferes Mädchen,
aber eine verdammte Nervensäge!
Sie tun sich weh. Das waren meine Bauchmuskeln.
Gut, ich nehme mir ein Auto.
Tschüss.
Vorher muss ich noch telefonieren.
Ich habe eine kleine Spur, eine ganz kleine.
Haben Sie Krämpfe?
Und hopp, einmal gewendet!
Hallo, Raton? Jo.
Kann ich mal bei dir vorbeikommen?
Gut, bis gleich.
Der Name Raton ist hässlich.
Aber es gibt keinen besseren Hehler als ihn.
Die Bankräuber haben sich vielleicht an ihn gewandt.
Sind Sie schön brav?
Wenn er Ihnen die Namen der Männer verrät, was machen Sie dann?
Alles was ich kann, um Ihnen Simon zurückzugeben.
Man sollte Sie also nicht Al Capone nennen.
- Sondern Don Quichotte. - Genau.
Aber da wir nun Freunde sind, nennen Sie mich einfach Quiquiche.
Oder Chochotte.
- Was ich nicht verstehe... - Ja.
Herr Hauptkommissar, ich hab da eine kleine Neuigkeit.
Warten Sie ganz in Ruhe die Analyse ab, Kommissar Odile.
Das ist viel sicherer. Quatschen Sie danach mit ihm.
Also, Junior? Deine kleine Neuigkeit...
Und einen Kaffee.
Ein Mädchen, mit einer Bronzefigur niedergestreckt.
Genauer, bitte. "Niedergestreckt" kann heißen, sie hat Beulen.
Wenn du getötet meinst, sag es, das spart Zeit.
Ja genau, Paps, abgemurkst. Ein hübsches junges Ding offenbar.
Überträgst du mir den Fall, bitte, Paps?
Bäh, schon wieder, die blöde kaputte Maschine.
Junior, du bist sonderbar. Was bedeutet es,
ob sie hübsch ist, wo sie doch tot ist?
Damit's vorangeht, nicht wahr... Geh und hohl Guillaumet.
Oh, Guillaumet, immer Guillaumet.
Sag mal, Junior! Ja, Paps?
Ich hab heute eine Krawatte von dir genommen.
Oh, das macht nichts, Paps. Eine ab und zu macht nichts.
Ja, das macht nichts. Aber ich würde gern wissen,
wo meine alle hingekommen sind.
Das weiß ich nicht, Paps.
Ja, ja. Zisch ab, Junior, sonst stehst du bald
mit weißem Stöckchen und Trillerpfeife rum.
Was soll man machen. Die suchen ja geradezu Ärger.
Wie blöd die Kerle doch sind...
Anstatt so eine Mieze zu verwöhnen, machen die so was.
Klar, wenn man sich damit verwöhnen lässt...
Sie kam...
oder sie ging.
Und, Doktor?
Kampf, dann die Bronzefigur. Es muss heute Nachmittag
gegen 2, halb 3 passiert sein.
Nach der Autopsie wissen wir mehr.
- Können wir sie mitnehmen? - Nur zu.
Und Ihre Diagnose, Guillaumet?
Ich schätze, ein gewöhnlicher Fall.
Es ging um Liebe... und einen Mann.
- Hallo, Jo. - Hallo, Raton.
- Seit wann bist du draußen? - Seit gestern.
- Und schon brauchst du mich? - Wenn man so will.
Der Überfall heute Morgen, verkaufst du die Ware?
Halbe-halbe, mit Zanicek. Warum?
Ich will die Namen der Jungs.
Warum?
Mir gefällt ihr Stil. Ich will Kontakt mit ihnen aufnehmen.
Ich habe keine Leute mehr.
Ich kann dir nicht helfen.
Nichts für ungut.
Ich will diese Namen.
Nein, Jo.
Ich weiß, du bist ein feiner Kerl.
Auch wenn's mies ist,
du wirst mir die Namen trotzdem geben müssen.
Nein.
Du bist es nicht gewohnt, dass ich dir weh tue.
Du hast dich verändert, Jo.
Verdammt, Raton, die Namen, oder ich mach dich fertig!
Mein guter Raton, das ist unangenehm.
Was soll's, bye bye.
Mit den Scheinen sollte wir warten, bevor wir sie in Umlauf bringen.
Wie du willst, Zani.
Entschuldigt mich.
- Kennt ihr Monsieur Jowett? - Lucky Jo, und ob!
Ich, nur dem Ruf nach.
Er sucht euch. Er hat Raton hart zugesetzt,
- um eure Namen zu erfahren. - Scheiße!
- Und Raton? - Hat geschwiegen.
Er denkt, dass Jo nun hierherkommt,
um mir einige Fragen zu stellen.
Wir warten auf ihn.
- Was fällt dem ein? - Egal, jedenfalls stinkt es.
Bisher ging alles gut,
wir sorgen dafür, dass es so bleibt.
Das ist eure Sache. Aber bitte, nicht bei mir.
Ich hänge sehr an meinen Teppichen, und Blutflecken sind hartnäckig.
Gut, meine Liebe.
Wir passen das Wild auf der Straße ab.
Danke, meine Herren. Erfolgreiche Jagd!
Die kleine Mimi hat heute Nacht nicht hier geschlafen?
- Nein. Sie kam heute Mittag gegen 2. - Und der Zigeuner war nicht da?
Nein, er ging früh. Seither kam er nicht wieder.
- Aber Ich passe nicht ständig auf. - Gut. Thierry?
Du bleibst hier. Ich rufe unten vom Büro aus an,
die sollen den Zigeuner suchen.
Sieh da, Wolken! Es hat sich plötzlich eingetrübt.
Ich rufe auch die Pensionen durch.
Vielleicht war die Kleine heute Nacht in einem anderen Hotel,
und vielleicht mit einem anderen Kerl.
Verdammter Raton! Er hat sie gewarnt.
He!
Also dann... Ad patres.
Sie sind wieder bei ihren Vätern.
Sie sind tot, ganz und gar tot.
Tja... Jetzt bleiben nur noch zwei, die ich finden muss.
Zeigt mal eure Visage.
Das bringt mich vielleicht weiter. Dich kenne ich nicht.
Und dich?
Paul Garnier, Gabriels Partner.
Aber die beiden anderen?
Gabriel und Napo!
Verdammt, ich muss sofort zu ihnen.
Die kriegen Ärger, wenn die Bullen Garnier finden.
Dann werden sie sagen: "Danke, Jo. Du hast uns gefehlt."
Die Kumpel mussten nicht gegen einen Baum knallen.
Wie monoton.
Gibt es keinen Wagenheber?
Pardon.
Gut, dass es hier so ruhig ist.
Paps, wir haben alle Fingerabdrücke aus dem Auto.
Natürlich auch die von Archambault.
Keine dramatische Pause, Junior! Raus mit der Sprache!
Mach die Tür zu!
Und dann gibt es noch Fingerabdrücke von einem,
der gestern aus dem Knast kam.
Christopher Jowett, genannt Jo.
Da schau her! Sehr gut!
Klar zum Gefecht, suchen wir Jowett!
Und finden wir ihn.
Zum Hotel Wagram. Dort schlief die Tote letzte Nacht.
Nicht überfahren! Ein paar müssen wir übriglassen.
Achtung. Befehl an alle Polizeikräfte
und an die Gendarmerie, Christopher Jowett zu suchen.
Das ist nicht unsere Sache.
Amerikaner. Alter: ungefähr 35,
braune Haare, dunkle Augen. Größe: 1,80 m.
Simon auf der einen Seite, Gabriel und Napo auf der anderen.
Das ist kommod.
Simon, was kann ich jetzt für ihn tun?
Lieber Gott, nun hilf mir halt ein bisschen!
Zum Glück habe ich heute Nacht gut geschlafen.
Ja, Mimi hat hier übernachtet, mit einem Herrn.
Was haben die Katzen heute nur?
Er mag keine Bu... Er mag nur Fisch.
- Die Registrierung dieses Herrn. - Hab keine.
Mimi hat gebucht, und die kenne ich gut.
Es ist schlecht, nicht zu registrieren!
Schlecht, schlecht... Neben einem armen Mädchen,
das umgebracht wurde, ist das Kinderkram, Herr Inspektor.
- Lassen wir das. Und sonst? - Na bitte, es regnet wieder.
Als der Herr ging, sagte er,
Mimi würde mit ihm im Restaurant Chez Napo zu Abend essen.
- Fragen Sie dort nach. - Danke! Ich kenne meine Arbeit.
Wenn der Herr zurückkommt, fragen Sie nach dem Namen und rufen Sie uns an.
- Klar, ich bin doch nicht senil. - Wiedersehen, Madame.
Ganz schön nass, was?
Gut. Die Papiere.
- Steckt der Schlüssel? - Nein.
Komm mal!
Wie konnten die in den Baum fahren, mit dem Zündschlüssel da hinten?
Papiere!
- Was ist los, Herr Wachtmeister? - Beeilung.
Polizeiwachtmeister!
Steigen Sie aus!
Du kommst mit.
Die Schweine!
Was haben sie mir zu essen gegeben?
Er atmet nicht mehr.
Waffe weg oder ich erwürge ihn!
Lass ihn los oder ich breche dir die Pfoten!
POLIZEI
Alles klar?
Alles klar.
- Stimmt was nicht? - Nein, nichts stimmt.
Ich mochte dich, aber nun bist du etwas zu berühmt.
Hier drin stinkt's.
Wo kommst du denn her?
Ist ja gut.
Schnauze! Der gehört dir nicht.
Los, jetzt geh nach Hause.
Na gut, selbst schuld, ich hab's eilig, mein Alter.
Meine Alte, Entschuldigung.
Ist Monsieur Gabriel da?
Vor heute Abend ist niemand da.
Oh, verdammt! Auf Wiedersehen, Madame.
Auf Wiedersehen!
Gut.
So geht's besser, Oma.
Gut. Jetzt Napo.
Stopp! Hier ist es.
Tag. Mimi Perrin, sagt Ihnen der Name was?
- Mimis gibt's wie Sand am Meer. - Ist der Chef da?
- Wohl in seiner Wohnung, 1. Etage. - Danke.
Polizei, aufmachen!
He, hast du hinten nichts gemerkt?
Doch, mein Lieber. Sieh mal, wie viel Platz du hinten hast,
du hättest zurückgekonnt.
Wo ist denn der Rückwärtsgang, Schlaumeier?
Sagen Sie, heute ist doch Donnerstag?
Nein, Dienstag.
Ach! Wo hab ich bloß meinen Kopf.
Donnerstag hab ich ein Treffen hier.
Heute ist ja Runder Tisch angesagt.
Ich bin schon viel zu spät dran. Schade.
Auf Wiedersehen. Ich entschuldige mich wegen der Stoßstange.
Komm!
Das kann nicht sein. Es kann nicht sein, dass die Bullen schon da sind.
Keiner da.
Wo steckt der bloß, verdammt?
Grüß dich, Jo. Bist du raus?
Seit gestern. Ich suche Gabriel und Napo.
- Hab ich heute noch nicht gesehen. - Danke, tschüss.
- Grüß dich, Toto. - Ach, Jo.
Hast du Gabriel oder Napo heute gesehen?
Heute, nein.
Einen sehe ich überhaupt nicht mehr, das ist Simon.
Gut, ich bin störrisch, noch mal von vorn:
Jos Fingerabdrücke sind auf dem Auto, weil er es ausprobiert hat.
Aber er ist im Taxi weggefahren,
und den 404 habe ich vermietet.
Ich weiß nicht, ob du störrisch bist, aber du lügst!
Es sind nur eure Fingerabdrücke in dem 404.
Ah, Thierry!
Mein Lieber, Sie meinen wohl, wir geben uns
nur zum Spaß so viel Mühe?
Für uns ist Ihr Freund Jo
in den Raubüberfall mehr als verwickelt.
Und wir sind ihm natürlich auf den Fersen.
Nur ist Paris groß,
er ist klein, und wir sind schwach.
Aber beharrlich, Monsieur Archambault, beharrlich.
Thierry hat was gefunden! Nicht übel!
- Was ist das? - Empfangsquittungen.
Das ermordete Mädchen hat einem Häftling Päckchen geschickt.
Name: Christopher Jowett.
Ach nein?!
Amüsant, amüsant! Gratuliere!
Verdammter Jowett, er ist überall, sozusagen.
Und das hier. Gehaltsabrechnungen des Mädchens.
Sie sang im P'tit-Pig', einer Bar, Rue Pigalle.
Rue Pigalle? Das habe ich heute schon mal gehört.
Da sollte Archambault heute sein Auto abholen, angeblich.
- Ja, stimmt. - Jetzt ist alles klar.
Archambault hat Jowett sein Auto hier in Bougival geliehen.
Jo fuhr zu dem Mädchen, P'tit-Pig' Rue Pigalle.
Im Hotel Wagram nahm er sich das Mädchen vor.
Dann nahm er Archambaults Auto für den Bankraub in Vaucresson.
Boulevard de Clichy ließ er das Auto stehen,
In Oberkampf nahm er sich das Mädchen erneut vor, aber anders,
da sie wohl zu viel wusste.
Du ermüdest mich mit deinen Erwägungen.
Jowetts Foto, haben wir Abzüge?
Thierry.
Wir zeigen es im Hotel und erfahren,
ob er nachts bei dem Mädchen war.
Vorsicht! Es ist dumm, wenn er es war.
Dann hat er ein Alibi für den Bankraub.
Die Hotelchefin sagt, er sei erst um halb 3 gegangen.
Wenn er im Polizeiwagen eingesperrt 4 Männer erledigen kann,
kann er auch heimlich durchs Hotelfenster,
um 9 Uhr früh das Ding drehen,
zurückkommen und bis zwei mit dem Mädchen schmusen.
Und sie um halb 3 ermorden.
Für einen, der gerade aus dem Gefängnis kommt,
ist das ein ziemlich voller Tag.
- Was ist mit dem Zigeuner? - Wir suchen ihn.
Ich fahr zu der Kneipe, in der Mimi abends verabredet war.
Welche Kneipe?
- Chez Napo, Rue Pigalle. - Rue Pigalle? Schon wieder?
- Dieselbe, oder heißen nun alle so? - Dieselbe.
Na also! Geben Sie mir Monsieur Gabriel!
Gut, ich melde mich nochmals.
Nein, nein, ich melde mich.
Hallo?
Monsieur Gabriel kommt gleich.
Sagen Sie ihm, er soll auf Jo warten. Es ist sehr wichtig. Bin gleich da.
Einen Moment, Wachtmeister. Papa?
- Erzähle. - Erzählen Sie...
Ein Autounfall in Montfort-l'Amaury. Zwei Tote?
Nicht mein Job. Leg auf!
Merkwürdiges Detail.
Der Zündschlüssel steckte im Kofferraum.
- Ah? Amüsant. - Die Taschen voller Scheine.
- Lotterie? Fahrscheine? - Lotterie? Fahrscheine?
Papiergeld.
Namen der Toten?
Paul Garnier,
Raymond Garcia.
Fahrzeugschein auf den Namen Gabriel Fracasse. Nein, Farcasse.
- Er soll warten! - Warten Sie!
Hole Odile und Thierry!
Kommissar Odile! Thierry! Ins große Büro, bitte!
Auch das noch!
Ganz neue Methode. Tun dir die Füße weh?
Noch nicht. Weil ich mich schone.
Junior, wärst du zu ihnen gegangen,
hättest du auf dem Weg alles erklären können.
Jetzt muss ich das tun. Ich wiederhole ungern,
- was ich schon weiß. - Ich kann es ihnen sagen, Paps.
Dann mach, aber ohne, dass ich dich höre.
Ich muss nachdenken.
Klappt nicht mit dem Nachdenken.
Ich frage mich, was du ihnen erzählst, das macht mich nervös.
Gut. Ich hab verstanden.
Dieser Unfall ist Akt II des Bankraubs.
Werden wir sehen.
Wir müssen die Nummern der Banknoten prüfen. Thierry.
Und nimm die Jungs von der Spurensicherung mit.
Gut, ich schicke jemanden zum Autobesitzer.
Eines von beidem: Entweder es wurde ihm gestohlen...
Oder nicht.
Er kommt gerade. Für Sie, Monsieur Gabriel.
Napo. Geht's besser? Ich bin gesund und munter.
Gut...
Ich bin still. Wo brennt's?
Die Polente war hier. Hast du noch Gold?
Es brennt, mein Lieber. Geh zu Raton!
Aber wo krieg ich um die Zeit ein Taxi her?
Paul und Raymond haben meine Karre. Ich ruf dich an, wenn ich es los bin.
Dieses Mal wartest du hier. ja?
Gabriel!
Verdammt!
Ich glaub es nicht!
Wir haben wirklich denselben Zeitplan.
- Monsieur Farcasse? - Ja?
Polizei. Wir haben ein paar Fragen an Sie.
Ich höre.
Wir würden das lieber bei uns besprechen.
Sagen Sie wenigstens, worum es geht.
Wir haben zwei Tote in Ihrem Wagen gefunden.
Es gibt es doch Grund zu reden.
Ich bringe den Koffer rein und stehe ihnen zur Verfügung.
Monsieur Farcasse!
Warum wollen Sie Ihren Koffer nicht mitnehmen?
Entschuldigung, wo ist die Rue de...
Sie sind ja nicht gerade höflich.
Gabriel!
He, Gabriel!
Er ist links abgebogen!
Rechts! Jetzt nach rechts!
Das ist keine Sackgasse, die Straße geht links weiter.
Farcasse, mach keinen Scheiß!
- Bleiben Sie da nicht stehen! - Schnell, steig ein!
Was machst du denn da?
Er ist tot.
Danke für die Hilfe.
Sie hätten drauf gehen können.
Passen Sie auf, wohin Sie fahren! Mörder!
- Nichts im P'tit-Pig'. - Hier auch nicht.
- Und der Kneipenwirt? - Noch nicht zurück.
Na, Kleine? Was könnten wir jetzt tun?
Schluss jetzt!
- Kennen Sie den? - Überhaupt nicht.
- Du gehst jetzt ganz brav. - Ach nee, wirklich?
Noch mal dasselbe.
Jo.
Nein, Simon ist nicht gekommen.
Die Bullen haben schon drei Männer gefunden.
Fehlt nur noch einer.
Und den kenne ich.
Aber...
ich kann nichts tun, er ist nämlich auch mein Freund,
wie Simon.
Aber wenn ich nichts tue, behalten die Bullen Simon.
Also, sagen Sie Simon, wenn er wieder da ist,
er soll mir Orangen an die bekannte Adresse schicken.
Sie wollen sich stellen?
Ja, liebe Frau, ganz heldenhaft.
Es fehlt ihnen ein Mann, der werde ich sein.
Und nun werden Sie etwas für mich tun.
Ja, Jo.
Ich lasse einem Mädchen ausrichten, dass sie Sie anrufen soll.
Sie werden ihr alles erklären.
Schreiben ist nicht so meine Stärke.
Sie heißt Mimi.
Na dann, tschüss, Adeline.
Seien Sie so nett, und lassen Sie mich in Ruhe trinken.
Allmählich reicht es. Garçon, was schulde ich Ihnen?
Du haust nicht einfach so ab.
- Lassen Sie mich in Ruhe! - Nur keine Angst!
Hören Sie auf...
- Den kennen Sie auch nicht, oder? - Nein.
Komm!
- Sag's ihm. - Nein, sag du's ihm.
Na gut. Der Kleine hier ist unser Freund.
Draußen geht's ihrem Freund bestimmt sehr gut.
Und wir meinen, hier drin geht's ihm besser.
Zu dumm. Wir sind uns nicht einig. Was machen wir da?
Na, wir tanzen.
Hallo, Polizei?
Kommen Sie schnell! Boulevard de la Madeleine 15.
Was machen Sie, wenn ich nicht da bin?
Man belästigt mich, und ich langweile mich.
Ach ja?
Nein, ich scherze. Ich bin zum ersten Mal hier.
Ich war im Kino gegenüber, wollte was trinken...
- Im Kino? - Und Durst habe ich immer noch.
- Ich kam ja nie zum Trinken. - Schon lustig.
Seit gestern früh habe ich vergessen zu essen.
Ach?
Ist Ihnen egal, was?
Sie sind groß genug, um zu essen, wenn Sie Hunger haben.
Gut, ich hab noch was zu erledigen.
- Tschüss, kleines Frauchen. - Tschüss.
Komm, du Klette! Wir wollen hier nicht alt werden.
Gut, danke.
Also, Paps, Bericht des Doktors: Farcasse hat keine Schussverletzung
von heute Morgen. Nur die frische Schussverletzung.
Ja, gut.
Ja?
Ah... Das ist Thierry, Paps!
Er sagt... die Geldscheine
im Wagen an dem Baum...
Herrgott, Junior, mach's nicht so spannend!
Sie stammen vom Bankraub.
- Ist einer der Männer verletzt? - Aber Papa, klar. Sie sind tot.
Junior, du bist dumm!
Ach ja, pardon, Paps. Gibt es Schussverletzungen?
Keine Schussverletzungen. Tschüss.
Er ist also der Vierte im Bund, der Verletzte von heute Morgen.
Sir Jowett.
Hotel Wagram, Place de l'Étoile.
Sir Jowett war heute viel im Auto unterwegs.
Also... Stecken wir hier ein Fähnchen hin.
Wo ist Montfort? Hier, Montfort-l'Almaury.
Rate, von wem die Fingerabdrücke stammen,
die wir in der Karre am Baum gefunden haben?
- Jowett. - Er weiß es von mir, Paps.
Junior, ich mag's nicht, wenn man mir die Show verpatzt.
Wenn ich denke, dass dieser Wahnsinnige Jowett
seit heute Morgen verletzt sein muss.
Na, seiner Energie scheint das nichts anzuhaben!
Morgens ein Bankraub, nach dem Mittagessen ein Mord,
um 7 eine Abrechnung allein gegen 5,
und ein Ausbruch trotz 4 Wärtern.
Ja.
Hat die Hotelchefin sein Foto gesehen?
Noch nicht. Ich habe dem Erkennungsdienst Dampf gemacht.
Sie haben das Foto verbummelt.
Seit heute Morgen brauchen es alle. Ist doch klar,
wenn es von einer Abteilung zur anderen wandert...
Wenn Odile nicht sofort dieses Foto bekommt...
Verstanden, Junior? Gib das durch!
Kaum beeilt er sich mal...
Das Foto von Jowett.
Man muss nur schreien, schon klappt's.
Das Negativ war im Fotolabor, um Abzüge zu machen.
- Gut, das muss an die Zeitungen. - Und ich gehe ins Hotel Wagram.
Was ich nicht verstehe, Paps,
wenn Jowett seine Freunde gegen den Baum manövriert hat,
warum hat er das Geld im Auto gelassen?
Junior, gäb's in unserem Beruf kein Geheimnis, gäb's keine Berufungen.
Ich brauche nicht lang. Bleib da, Pattex!
Guten Abend, Madame.
War Mimi hier? Haben Sie ihr was vom Restaurant gesagt?
- Nein. - Prima, ich kann nämlich nicht hin.
Sie soll diese Nummer anrufen.
Und geben Sie ihr das.
MIMI PERRIN, CABARET-SÄNGERIN, ERMORDET IN IHREM ZIMMER VORGEFUNDEN
Die Polizei war hier.
Ich habe von der Verabredung im Chez Napo erzählt.
Sie haben gesagt, dass Mimi im Chez Napo verabredet war?
Ja.
Deshalb waren die Bullen bei Napo.
Schon lustig.
Napo muss stinksauer auf mich sein. Ich geh ihn beruhigen.
Und wieder nimmt er meine Zeitung mit.
Guten Abend, Polizei.
Vorhin war's ein anderer Inspektor. Ist der krank?
- Nein. - Dann ist ja gut.
Kennen Sie diesen Mann?
Natürlich. Der Freund der kleinen Mimi.
- Er ist gerade gegangen. - Wie ist er gekleidet?
Er hat einen Hut. Und Margeriten!
Fahr langsamer!
Da ist er, links. Er steigt in ein Taxi.
- Was machen wir nun? - Wir folgen ihm.
Mal sehen, wo er uns hinführt.
Weißt du, Pattex,
Mimi ist tot.
Halt an!
Was ist das für ein Köter?
Guillaumet!
Jowett ist gerade ausgestiegen. Hol deine Leute.
Er wird uns hinführen.
Napo?
Napo?
Napo? Ich bin's, Jo.
- Mach auf! - Was willst du?
Ich weiß, die Bullen waren hier, aber nicht weswegen du glaubst.
Nicht wegen dem Überfall.
- Bist du allein? - Klar.
Danke, Jowett.
Nicht schießen, Napo!
Nicht mehr schießen! Überwältigt ihn!
Aha, er hat einen Verband. Nun haben wir den Vierten.
Ihr 2 bleibt da. Durchsucht die Bude! Ich schicke eine Ambulanz.
Und wie geht es Guillaumet?
Ich kann selbst antworten, ich bin nicht tot. Geht schon.
- Und du? - Es geht.
Bringt ihn runter in den 403. Ich kümmere mich um den Herrn.
Also, gehen wir.
Werter Monsieur Jowett!
Was?
Komisch, wir haben Ihnen nichts mehr zu sagen.
Wir jagen Sie den ganzen Tag, nun haben wir Sie
und stehen wir da wie der Ochs vorm Berg.
Ich meine, wie ein halbes Dutzend Ochsen vorm Berg!
Heute Morgen ein Bankraub.
Vier Täter, hier sind sie.
Identifiziert,
tot,
und bald unter der Erde.
Heute Nachmittag ein Verbrechen.
Ein Mörder, gefasst an der Gare de Lyon.
Da ist er.
Er hat gestanden, dass er Mimi aus Eifersucht getötet hat. Sei's drum.
Nun werden Sie fragen: Was soll ich hier?
Nun, in Wahrheit wollte ich Sie sehen.
Einen Mann, der viel Glück hat.
Alles nimmt ein gutes Ende für Sie, Monsieur Jowett.
Unerwartet und unverhofft. Glückwunsch.
Auch Archambault hat verdammt viel Glück.
So, wie es für Sie ausgeht, geht es für ihn aus.
Simon!
Ich hätte deine Karre nicht nehmen sollen, was?
Ich freue mich jedenfalls für dich, du bist gut weggekommen.
Und ich geh jetzt.
Tja, dann tschüss.
- Bis bald mal. - Genau.
Bis dann.
Ihm geht's nicht gut, dem Jo.
- Meinst du, er macht eine Dummheit? - Von wegen!
Er wird uns alle unter die Erde bringen.
Den Anfang hat er schon gemacht.
Guten Abend, Archambault.
Simon, Jo...
Sagen Sie, Herr Kommissar.
Wenn man sich hier umbringen will, was gibt's da?
Für dich? Willst du uns verlassen?
Da ist die Seine, aber die ist kalt.
Die Metro, aber die ist schwer.
Der Bus, aber nachts fährt er so selten.
Die Apotheke, aber davon bekommt man Bauchschmerzen.
Da unten ist er!
Rette den Ertrinkenden, Loulou. Das kommt deiner Figur zugute.
Jo!
Jo!
- Hier, Paps, nimm meine Uhr! - Keinen Eifer, Junior.
Alles voller Mikroben. Die anderen machen das.
Du liebst doch Medaillen, ab in die Fluten!
Lasst mich sterben! Lasst mich in Ruhe!
Lasst mich sterben! Lasst mich...
Ihr Mistkerle! Könnt ihr einen nicht in Frieden sterben lassen!
Mistkerle!
Simon!
Wo ist Simon?
Beruhigen Sie sich!
Ich soll Sie zum Trocknen bringen, also mache ich das.
Wir finden nichts!
Ich auch nicht!
Jo, was machst du hier?
Warum bist du nicht nass?
Ich bin nicht ertrunken.
Ich war da oben.
- Aber wen suchen sie dann? - Dich.
Wir dachten, du ertrinkst.
Nein, mein Lieber, ich bin robust.
Mich kriegst du nicht.
Glaubst du?
Trockne dich ab, Simon, und geh deinen Weg!
Wir folgen dem unseren. Komm, Pattex!
ENDE
BILDRESTAURIERUNG ERFOLGTE VOM ORIGINALEN 35-MM-NEGATIV
TONRESTAURIERUNG ERFOLGTE VOM ORIGINALEN LICHTTONNEGATIV
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.