All language subtitles for Rosannas Tochter (2009) 1080p

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Original subtitles

Ja, also die Gruppe A und die Gruppe D haben mit den Wellen genau die

identischen Reaktionen gehabt. Was ich eigentlich als sehr erstaunlich

empfinde.

Was macht die Stuhlprobe von der Mimi?

Gibt es schon Ergebnisse?

Nein, nichts.

Ich gehe jetzt mal rein zu ihr.

Und?

Mimi, komm her. Komm, komm her, mein Junge.

Komm, alles gut.

Alles gut?

Lass die Mimi. Lass du die Mimi.

Halt mich auf dem Laufenden, ja?

Bist ja jetzt sowas wie Ihre Patentante, ne?

Schimpansen müsste man sein.

Kontrolle zieht nicht, Chefin.

Ich hab Forschungssemester.

Nila, es gibt Neuigkeiten.

Meine Studie?

Du musst jetzt sehr tapfer sein.

Schon wieder nicht, verdammt. Ich hab so drauf gesetzt, dass es diesmal klappt.

Man kann eben nicht alles vorausplanen. Die haben die Gelder... bewilligt.

Die haben das gesamte Budget durchgewogen. Ich glaub's nicht. Hast du

mit den Kollegen vom Bewilligungskomitee geschlafen?

Ist der der Wahnsinn?

Nee, danke. Ach komm, ein Schlückchen. Der war so billig, da kann kaum Alkohol

drin sein.

So.

Auf die nächsten, Liebe.

Der Schimpansen.

Wie es jetzt erstmal zu beweisen gilt. Das wird eine Riesensache.

Bin so stolz auf die. Einterher müssen wir Frau Professor zu ihr sagen.

Sie werden diese Räume nicht betreten.

Ich bin der Anwalt dieser Familie und ich werde es nicht zulassen, dass Sie

sie mitnehmen. Seit wann sind Sie denn der Anwalt von denen? Seit zwei Minuten?

Und wenn das so wäre? Das würde nichts ändern.

Ich habe einen Folgeantrag gestellt.

Der Haftbefehl wird mit Sicherheit aufgehoben.

Wir haben ein Gutachten über Traumatisierung und Folter.

Wer von denen hat das nicht?

Vorsicht. Passen Sie auf, was Sie sagen.

Lassen Sie eine Zentrale nachfragen, ob das mit dem Antrag stimmt.

Glaubt ihm nicht.

Wir warten hier.

Machen Sie das.

Sie sind in Sicherheit.

Vertrauen Sie mir.

So, jetzt zur Zentrale, bitte. Bitte nehmen Sie Platz.

Ich komme gleich.

Hallo. Hallo, Nila.

Na, bist du mal wieder die letzte Rettung?

Sie sind zum Meldetermin nicht erschienen.

Guten Tag.

Jemand hat Ihnen Angst gemacht wegen der Abschiebung.

Kannst du das schnell faxen? Bitte, die Nummer da.

Der Folgeantrag war also ein Bluff?

Nicht, wenn du es gefaxt hast.

Kommen Sie.

Sie brauchen keine Angst haben.

Der Folgeantrag wurde stattgegeben. Der Haftbefehl ist aufgehoben.

Sie sind in Sicherheit.

Mauerböcke. Danke.

Immer das gleiche Scheißspiel.

Und auf unsere Kosten.

Packen wir es.

Ja, packen wir es.

Mach dich sexy, so ein Helden.

Endlich bewilligt. Das bedeutet Afrika. Ja.

Drei, vier Monate im Regenwald.

Danke. Vorher aber noch Bologna. Deine Art der Uni. Zur Vorbereitung, ja. Das

klingt ja toll. Ich gratuliere dir.

Danke.

Sag mal, kannst du von dem Geld für die Studie nicht ein bisschen was für unsere

Miete abzweigen? Wird's wieder eins.

Ja, klappt schon.

Eins bei Gutachten halt.

Vielleicht hätte ich doch Staatsanwalt werden sollen wie Freund Franz.

Du bist der Gute. Nicht vergessen.

Du würdest einen tollen Schimpansen abgeben.

Du meinst, wenn deine These stimmt.

Auch Affen können selbstlos helfen.

Du kannst auch mitkommen nach Afrika. Ein bisschen Urlaub, das kannst du mal

brauchen. Ich muss mich erstmal um die kurdische Familie kümmern.

Und dich?

Nela.

Nela.

Die Leute.

Okay, okay. Du kommst einfach mal pünktlich nach Hause.

Ich sorge fürs Essen und du für die Verhütung. Klingt gut.

Asiatisch? Was?

Die Verhütung?

Sobald wir wieder Geld haben, kaufen wir Jalousien.

Unbedingt.

Tut mir leid, ich schaffe es nicht.

Hallo? Tut mir leid, ich schaffe es nicht.

Vielleicht sollte ich mich auch mal abschieben lassen.

Susanne hat einen Autounfall gehabt mit ihrer Tochter. Ich bin in der Klinik.

Das war ein blöder Spruch.

Es tut mir leid. Ja, ich wehre mich später.

Was ist mit Rosanna?

Sie ist tot.

Und das Mädchen?

Emil wird durchkommen.

Ihre Eltern.

Und Rosanna... Ihre Großeltern sind bei ihr.

Immer wenn sie krank war.

Du

musst

ihr das sagen, dem Kind.

was mit dir passiert ist, Rosanna.

Du warst so lange mit ihr zusammen.

Die Klara und ich, wir können das nicht.

Sie sagt nichts.

Reagiert auf nichts.

Vielleicht solltest du bei ihr bleiben heute Nacht.

Ihre Großeltern sind doch völlig überfordert.

Ja.

14? Mein Gott.

Warmes Mädchen.

Ich habe schon über die Jahre so etwas wie ihr Vater geworden.

Er war ja auch nach der Trennung von Rosanna immer für das Mädchen da. Hat

sie regelmäßig getroffen, viel telefoniert. Ich dachte immer, der will

auch keine Kinder.

Naja, er hat mir nicht widersprochen, aber wenn ich ehrlich bin, bin mir nicht

sicher, ob er wirklich keine will.

Dein Mann, das unbekannte Wesen, was?

Wir Karriereweiber.

Sprechst du, ne?

Ich hab dann gleich für sie Zeit.

Gegen einen Baum und Scheiße, so schnell kann's gehen.

Sag mal, ich hätte mir gedacht, wir können die Unterlagen für meine Studie

einfach mal an Jane Goodell schicken.

Sind Sie jetzt größenwahnsinnig geworden, Frau Dr.

Cornelia Weber.

Jane Goodell, die größte Primatenforscherin der Welt.

Die kocht auch nur mit Wasser.

Das könnte Sie vielleicht interessieren, das wäre doch fantastisch, wenn wir Sie

dafür gewinnen.

Und wie würdest du denn deine Studien bei ihr in Afrika durchführen wollen?

Ja, eins und eins sagen kann sie ja nicht.

Ein paar Fördereuros wären vielleicht auch noch drin.

Ewiger Glanz auf dieser Hütte hier. Aber den Brief, den schreibst du schön

selber. Jane Goodall.

Eigentlich eine exorbitante Idee.

Sag mal, kann das sein, dass ich die auch schon mal hatte?

Ja, natürlich.

Wusste ich's doch.

Was passiert denn jetzt mit diesem Mädchen, mit dieser Emy?

Wir packen erstmal nur die Sachen ein, die du zu den Großeltern mitnehmen

lässt.

Hier.

Der müsste reißen.

Hey, hey, hey!

Winces, hey!

Komm mit mir.

Hallo. Grüß euch.

Hilf mir.

Gott sei Dank.

Komm.

Willkommen, Amy.

Komm, gib mir einen Koffer.

Ja, geht's durch.

Haben Sie sie gekannt, unsere Rosanna?

Ich, ähm, ich kannte sie kaum.

Besser wäre sie, wäre beim Jochen geblieben.

Mögen Sie einen Kaffee?

Danke, ich warte draußen.

Ich hab immer alles ganz korrekt abgerechnet.

Aber jetzt, jetzt prüfen die ständig unsere Bücher, weil ich mir beschwert

hab. Die Straßen draußen, die reißen's dauernd auf.

Zur, auf, zur.

Alles Schikane.

Die wollen mich fertig machen.

Na, war uns nicht leicht.

Wirklich nicht.

Na ja.

Ein paar Sachen müssen wir heute noch rausräumen.

Ein bisschen Farbe und ein paar anderen Möbeln.

Schau mal, was du vergessen hast.

Otto der Bär.

Der passt auf dich auf, wenn ich nicht da bin.

Kannst du dich erinnern?

Frei sein, dabei sein, fair sein, ein Bär sein.

Wir werden uns auch weiterhin sehen.

So wie immer.

Ich bin für dich da, okay?

Weißt, für uns ist das auch nicht so einfach.

Untertitelung des ZDF,

2020

Sie haben gesehen, das ist nicht gut, wenn Sie alleine kommen.

Aber mein Mann... Das war eine absolute Ausnahme, dass uns der Staatsanwalt um

diese Uhrzeit einen Termin gibt.

Ihr Mann hätte kommen müssen.

Ich wissen, aber mein Mann geht nichts gut. Viel Angst.

Er hätte trotzdem mitkommen sollen.

Wieso ist sie weg?

Was ist ihr passiert?

Ja, nichts.

Nichts ist passiert.

Normal. War alles ganz normal.

Normal, wenn sie nicht spricht, nicht isst, abhaut.

Ja, aber wir können es doch nicht einsperren. Vielleicht ist sie ja bei

einer Freundin.

Ich habe schon lange durchtelefoniert.

Man soll ein Auge auf sie haben, hat der Arzt gesagt.

Vielleicht ist sie ja bei Rosanna. Sie konnte nicht bei der Beerdigung sein.

So, das wird bald heilen.

Gute Nacht.

So was machst du nicht nochmal.

Danke, dass du geholfen hast.

Und wie soll's jetzt weitergehen?

Weiß ich nicht.

Ihre Gerutscheidern, die packen das nicht.

Wie wär's, wenn wir sie erst mal hier aufpäppeln?

Na ja, ich weiß nicht.

Vielleicht, ne?

Erst mal.

Lass sie, sie ist okay.

Josch, sie ist 14.

Sie ist labil, hat der Arzt gesagt.

Dass sie nicht spricht, das ist kein gutes Zeichen.

Denkst du ernst, sie tut sich was an?

Ich weiß es nicht.

Die verlässere Hand, die Brücke.

Sie weint. Dann braucht sie eben eine Therapie. Jedenfalls wäre es gut, wenn

in den nächsten Tagen jemand hier wäre.

Und dieser jemand, das bin ich.

Nila, ich habe einen wahnsinnigen Stress mit der kurdischen Familie. Der Mann ist

klar vorm Durchdrehen.

Es sind doch nur die nächsten Tage.

Hey, du tust was Gutes.

Fehlt dir nur noch der Zusatz zum ersten Mal in deinem Leben.

Es war nicht so gemeint, das weißt du.

Nein, Johanna, bevor ich nach Afrika gehe.

Selbst wenn das mit Jane Goodell und Gombe klappt, ich komme vorher zu euch

nach Bologna, um die Ordnungsreihe zu entwickeln.

Hm? Ja, klar, ich brauche unbedingt eure Hilfe.

Bitte?

Eure Fakultät hat einfach viel mehr Erfahrung mit den Primaten.

Ja, was?

Johanna?

Ich melde mich nachher nochmal.

Sorry!

Ich muss arbeiten.

Guten Appetit!

Gib auf, Banshee!

Hier kannst du nicht den Kopf... Wer bist du?

So geht das nicht. Wenn du das so laut brauchst, dann nimm bitte den Kopf.

Emy?

Emy?

Emy, mach auf!

Emy?

Es tut mir leid.

Ich dachte, du machst eine Dummheit.

Das ist okay, wenn du nicht reden willst, aber dann schreib wenigstens.

Wir müssen kommunizieren, verstehst du? Sonst haut es hier nicht hin.

Ruf doch mal deine Freunde an.

Scott.

Guten Tag.

Das sind die Sachen von der Amy.

Es ist sehr nett, dass Sie sie bei sich aufnehmen.

Es ist sicher besser für Sie. Sie sind einfach zu alt.

Also dann, mein Mann wartet.

Dankeschön. Und grüßen Sie die Amy von uns, den Jochen.

Auf Wiederschauen.

Ich habe dir ein paar Sachen mitgebracht.

Da.

Niemand kann dich zwingen, zu den Großeltern zurückzugehen, wenn du das

nicht willst.

Du bleibst einfach hier.

Und das hier, das ist jetzt dein Zimmer.

Josh?

Josh! Du bist früh da.

Ich will mich auch kümmern.

Na, wie war's mit ihr? Du musst mir das sagen, so was, dass ihre Großmutter ihre

Klamotten bringt.

Ich stand da wie ein Idiot.

Entschuldige, aber sie braucht ja was zum Anziehen.

Ihre Großmutter geht anscheinend davon aus, dass sie bei uns bleibt.

Nein, nein, fuhr erst, hab ich gesagt.

Ein, zwei Wochen, bis sie sich gefangen hat. Und, was hast du ihr mitgebracht?

Kleinigkeiten.

Sie braucht ein eigenes Zimmer, einen Platz, wo sie sich zurückziehen kann.

Das ist mein Arbeitszimmer. Das ist alles geordnet, wie ich es brauche für

meine Arbeit.

Nila, was sollen wir jetzt tun?

Gleich mal drüber reden.

Vorher. Ich wohne auch hier.

Wenn sie nicht hier sein kann.

Und nicht zu den Großeltern will und den leiblichen Vater kennt man auch nicht.

Dann bleibt nur noch das Heim. Willst du das?

Ich wollte nie Kinder.

Das weißt du.

Ich hätte mir das vorstellen können mit dir.

Kinder.

Klar.

Ich bin wieder der Spielverderber. Die egoistische, freudlose Nela.

Ich verstehe dich ja. Deine Mutter hat dir das Gefühl gegeben, dass du... Nein,

scheiße! Hör auf mit diesem therapeutischen Ton!

Wenn du jetzt eine Krise brauchst, da spiele ich nicht mit.

Das ist kein Spiel. Das Thema Kinder hatten wir geklärt und jetzt haben wir

hier ein Kuckucksei.

Wie soll das überhaupt gehen? Allein vom Geld her.

Noch mehr Gutachten? Noch weniger Zeit für uns?

Ja, ich weiß.

Ich wollte es aufgeben.

Gib ihr ein bisschen Zeit.

Das war doch eine gute Idee von dir, das mit den Zetteln.

Sie hat aufgeschrieben, was sie essen will.

Ja, Nela, kauf ein. Ach komm, Nela, das kriegen wir doch hin.

Ich bin plötzlich ganz hysterisch geworden, weil sie sich im Bad

eingesperrt hatte.

Hol sie gleich fertig.

Das wirkt wunderbar hysterisch an Frauen.

Du bist doch nicht etwa eifersüchtig?

Tolle Malerin, tolle Mutter, tolle Frau.

Und die Kleine ist das absolute Ebenbild von Rosanna.

Aha. Und du meinst, deshalb hängt Josch so an ihr?

Keine Ahnung.

Machen wir weiter.

Hier.

Das sind die Testanordnungen für Afrika.

Ich doch auch.

Reizvoll, so an eine Tochter zu kommen. Keine stinkigen Windeln, kein Dutzi

-Dutzi, keine Schwangerschaftsstreifen.

Alles klar, ich hätte dir am besten gar nichts erzählt.

Ach komm, Nela.

Wenn alle Töchter von schrecklichen Müttern keine Kinder wollten, dann

hätten wir sicher kein Problem mit der Überbevölkerung.

Du bist jetzt selber so eine Art Mama. Das ist auch eine Chance. Zeig's deiner

Mutter, mach's einfach besser.

Ich versuch's ja.

Was ist?

Ich hatte auch mal die Chance auf eine Familie. Ich habe es sausen lassen für

die Karriere.

Und?

Du leitest unser Institut.

Als erste Frau überhaupt. Du bist in aller Welt unterwegs.

Ja, aber wer ist da, wenn ich zurückkomme?

Es hat geklingelt.

Ich bin Lisa.

Danke, dass Sie mich eingeladen haben.

Ich hatte keine Ahnung, wo Emil ist. Schön, dass du gekommen bist. Komm rein.

Lydia?

Das ist Lisa, Emils Freundin.

Hallo. Hallo, folgt mir. Ich auch.

Da vorne ist sie.

Danke.

Hi, Emil.

Das machst du gut, Nella. Wirklich, gute Idee mit der Freundin.

So, für Bologna bist du ja jetzt bestens gerüstet. Dann sag ich mal, ciao, Bella.

Ciao. Pass auf dich auf.

Was ist mit deiner Mutter? Tut mir leid.

Ich hab dich voll vermisst.

Kommst du auch wieder?

Wir haben da so neun Typen an der Schule.

Er ist droben.

Der ist sowas von schräg.

Fotografiert. Nur nur kranke Sachen.

Und der Puller rollt noch.

Ach scheiße, Emi.

Was soll das Ganze?

Schau mich an.

Mit mir kannst du doch reden.

Ich finde, die macht es sehr gut.

Ja, von mir kannst du es aber nicht haben.

Scheiße, die muss die raus.

Wo bist du jetzt?

Bist du verrückt? Was soll das?

Was hast du dir dabei gedacht?

Steig aus!

Los, steig aus!

Du sollst aussteigen, habe ich gesagt, junge Dame.

Wie?

Was ist passiert?

Leila! Leila, warte!

Warte!

Sie hätte beinahe die Affen freigelassen. Du weißt, was das

bedeutet. Sie hassen Malzuse und alles in der Art.

Tierknast nennen sie das. Warum sagst du mir das nicht vorher?

Mein Gott, ich habe nicht daran gedacht.

Es gibt eine Menge, was du nicht gedacht hast. Und immer stehe ich da wie der

Depp, als gehöre ich nicht dazu. Es tut mir leid.

Ich versuche es.

Ich versuche es ja wirklich, aber sie macht total zu.

Ich werde mit den Großeltern reden.

Darum geht es doch jetzt gar nicht.

Aber... Aber du musst sie mir einfach mal abnehmen.

Und sie braucht eine Therapie.

Wie kann das sein, dass man seine Mutter so vermisst?

Ich kümmere mich heute um sie.

Und du hast frei.

Okay?

Nee, ja schon gut.

Was soll das?

Na los.

Los, komm.

Beschreib mir, wie der Wagen aussah.

Nach dem Unfall.

Was hast du gehört, gesehen?

Deine tote Mutter?

Woran hast du gedacht, als du da lagst?

Du kannst es auch aufschreiben.

Oder malen.

Tut mir leid, das mit den Affen.

Ich war heute mit ihr beim Therapeuten.

Sie hatte seinen festen Termin, jeden Dienstag.

Er hat gesagt, sie braucht Zeit.

Was ist mit Schule?

Das wäre ein Versuch, wieder in den Alltag zu kommen.

Er hat auch gesagt, klare Strukturen.

Nach den Osterferien geht sie wieder hin.

Was?

Dass wir zweimal über Eltern reden würden?

Musst du das Wochenende arbeiten?

Land in Sicht!

LAND IN SICHT!

Hermé! Nela!

Wir werden dieses Land in Besitz nehmen!

Und einen Staat gründen, den es bisher noch nie gegeben hat! Einen Staat!

Wo Unglück sein strengstens verboten ist! Mir nach!

Emy!

Lila!

Emy?

Emy! Josh, lass sie. Ach, komm.

Komm, Emy. Wir machen ein Foto.

Na los, komm schon.

Hey! Komm!

Ach, komm!

Hey!

Er hat das nett gemeint und das weißt du.

Du darfst leben, Emy.

Du darfst auch Spaß haben.

Es ist alles okay.

Emy, Emy, schau her, schau her.

Hierher, Emi, hier.

Ja.

Setz dich hin, setz dich hin.

Gut.

Ja.

Ich hasse Nela.

Warum darf sie leben und Mama nicht?

Hast du gesehen?

Wir kriegen das hin.

Wir kriegen das hin.

Ich liebe dich. Komm.

Na komm, mach ein Foto von uns.

Cornelia? Hallo.

Was für eine Überraschung.

Dass du nicht mal zu ihrem Todestag da warst.

Deine eigene Mutter.

Ich wette, ihr habt sie gebührend gefeiert. Hat euch ja schließlich

ordentlich was vererbt. Ja, wir haben sie gefeiert.

Wie sie es verdient hatte.

Weil wir wissen, dass meine Schwester ein großes Herz hatte.

Trotz der Rückschläge in ihrem Leben.

Der Ehemann haut ab, die geliebte Tochter lässt sie im Stich. Was redest

du denn da, großes Herz, geliebte Tochter?

Meine Mutter war kalt. Sie hat nicht so niemanden geliebt, außer ihren Cognac

-Flaschen. Deshalb war sie alleine.

Dann hat sie gebadet im Selbstmitleid. Meine Mutter war zeitlebens eine

Säuferin. Und schließlich hat sie sich ja auch zu Tode gesoffen. So sieht die

Wahrheit aus, ja?

Hast du schon mit deinem Vater gesprochen? Er wird diese Elinor

heiraten. Die ist schwanger.

Hast du mich eigentlich lieb?

Wie oft habe ich sie das gefragt? Aber sie hat immer nur gesagt, ach Kindchen,

wir sind doch Mutter und Tochter, natürlich liebt man sich da.

Warum kein einfaches Ja? Was ist so schwer daran?

Warum bist du oft auf den Friedhof gegangen?

Ich dachte, dass ich Mama da vielleicht nah sein könnte.

Ich würde sie so gern vermissen.

Warum kommst du nicht mit rein?

Ich bekomme ein Geschwisterchen, hm?

Hm.

Das hätte ich gerne von dir erfahren.

Ja, du warst nicht da und ich... Es gibt sowas wie ein Telefon, oder?

Ich weiß gar nicht, ob ich mich freuen soll.

Nela, endlich!

Weißt du, wie oft ich dir aufs Handy gesprochen habe?

Komm jetzt!

Eine Django, da lässt man nicht warten.

Und sie findet die Studie wirklich interessant. Weißt du, warum sie dich

sehen will? Wegen deiner blauen Augen?

Los, beeil dich jetzt. Sie ist nur heute Abend in Berlin und der Schatten muss

wird gleich los.

Suizidversuch. Pulsader längst geschnitten. Starker Blutverlust. Mal

einer, der es richtig versucht hat. Kreislauf.

Stabilisierung über Infusion.

Bewusst oder unbewusst.

Fahrerbewusstsein, aber nicht ansprechbar. Das wird schon wieder sein,

die von der Rettung.

Entschuldigung.

Erwin! Josh!

Nila, ich habe jetzt keine Zeit.

Moment, Sie können da nicht mit rein. Kommen Sie, kommen Sie.

Setzen Sie sich.

Das wird alles gut. Okay?

Beruhigen Sie sich.

Ja?

Nele? Ich bin auf dem Weg nach Berlin.

Aber? Lydia und ich treffen Jane Goodell. Sie will mit uns über meine

Studie reden. Wenn ich sie gewinnen kann, dann... Wer ist bei Eme?

Ja, die ist doch bei dir.

Nein, ich habe sie in ein Haus geschickt zu dir.

Nele, ich bin im Krankenhaus. Mein Mandant hat versucht, dich umzubringen.

Aber Jane Goodell hat nur heute Abend Zeit.

Aber dann ist Eme allein. Das weiß ich noch nie seit dem Unfall.

Ja, dann muss sie das einfach mal lernen. Und ihr Verhalten? Die

Verletzung in der Hand? Über die Straße?

Bitte, Nele, lass mich erst nicht drängen.

Ja, und du?

Die Chance, mit einer Jane Goodell zu arbeiten, die kommt nicht nochmal.

Josh? Ja, es tut mir leid. Es wird schon nichts passieren. Warum auch gerade

heute? Ist ja alles super gelaufen bisher.

Josh, red nicht so, ja?

Viel Erfolg.

Scheiße!

Komm jetzt!

Noch eine Minute, ja? Bitte.

Emil? Emil?

Emil, so geht das nicht. Hörst du?

Jetzt red endlich! Red mit mir!

Was willst du?

Ich kann nichts dafür, dass deine Mutter tot ist!

Wo bleibst du hier, wenn hier mit mir alles so scheiße ist?

Lydia, hör bitte auf, von Jane Goodell zu schwärmen, ja?

Das kann ich jetzt wirklich nicht brauchen.

Ja klar freue ich mich, dass sie mitmacht.

Ja, das ist wirklich toll.

Gute Nacht.

Hm? Ja, das hast du gut gemacht.

Ciao.

Was ist jetzt mit Berlin?

Jane Goodell?

Großer Erfolg, sagt Lydia.

Sie ist alleine hin.

Ich habe das nicht von dir verlangt. Nein?

Nein.

Und, wie geht's deinem Mandanten?

Ich hatte sie angerufen, aber sie hat einfach nicht reagiert. Sie muss die

Nachricht gehört haben, aber sie lässt mich einfach auflaufen.

Nela, sie muss doch das Gefühl haben, ein Eindringling zu sein.

Wegen mir?

Wir müssen mehr Verständnis mit ihr haben.

Wir? Und was ist mit ihr?

Die hasst mich.

Aber Nela... Sie hat sie in ihr Tagebuch geschrieben.

Ihr wäre lieber, ich wäre tot.

Du liest ihr Tagebuch?

Das sollte ich lesen, ihr hättet es offen rumliegen lassen.

Du glaubst mir nicht?

Was habe ich denn für eine Chance gegen sie? Sie hat ihre Mutter verloren. Sie

redet nicht mehr. Ich habe darüber gar keine Chance.

Und ich?

Wem soll ich glauben?

Na klar, ich habe das Ganze ja nur erfunden.

Ich habe irgendwann mal Ja zu dir gesagt, aber nicht zu den Geistern aus

deiner Vergangenheit. Was soll das heißen? Ich soll mich entscheiden

zwischen dir und Amy?

Morgen ist ein Termin beim Vormundschaftsgericht.

Vormundschaft?

Morgen? Und jetzt kommst du damit?

Damit ich keine Zeit habe zu überlegen?

Ich fasse es nicht, wie berechnet du sein kannst. Nein, ich habe das selbst

erst heute erfahren. Die Kollegen haben das beschleunigt. Die wollten mir einen

Gefallen tun.

Die Großeltern werden einverstanden.

Ich gebe mein Leben nicht auf, Josch.

Ich werde meine Studie durchziehen.

Du könntest sie doch verschieben. Wie bitte?

Seit über vier Jahren habe ich auf die Finanzierung gewartet. Hier geht es um

einen Menschen und nicht um ein paar Affen.

Gib du doch deine Kanzlei auf.

Ich? Ja, fühlt sich scheiße an der Gedanke, was?

Warst du wie früher mit Rosanna, was?

Mach dir keine Sorgen, das wird schon wieder.

Hallo, meine Kleine.

Ganz Italien wartet schon auf dich.

Herrlich. Hast du ein Espresso?

Na klar, auch zwei.

Hat sich ja nicht viel verändert.

Du bist auch noch die Alte.

Na ja, ich hoffe nicht.

Und du, Johanna, das klappt? Job und Familie?

Nein, überhaupt nicht. Das ist total Chaos, schrecklich.

Aber ich wollte es ja nicht anders.

Und du, geht es dir gut?

Sollen wir dann gleich anfangen?

Okay.

Wir sind hier alle ganz nahe, das ist Jane Goodell.

Hat es geklappt mit dem Hotelzimmer?

Quatsch, du wohnst natürlich bei uns.

Familienanschluss Alitaliano.

Roberto hat uns ein neues, größeres Haus gebaut.

Ein halbes Jahr in Dunkelhaft, Folter, Scheinerschießungen. Nur weil der

irakische Geheimdienst den Mann für einen Spion hielt. Und das soll er jetzt

zurück?

Nicht in den nächsten 14 Tagen.

Nein, vorher ist er nicht verhandlungsfähig.

Franz, ich garantiere dir das.

Danke, Franz.

Emy!

Emy!

Emy!

Bist du wahnsinnig? Was soll das?

Du bist ja da.

Du sprichst ja wieder.

Ab ins Bett.

Du musst das Fernsehen vorbei, du hast morgens Schule.

Die ganze Familie schieben die ab?

Auch die Kinder, die hier geboren sind?

Ja, das wollen sie.

Du verhinderst das.

Ich versuch's.

Versprich es mir.

Was soll das?

Was machst du da?

Ich habe geträumt.

Von dem Unfall.

Da war Blut.

Überall war Blut.

Ich hatte solche Angst.

Komm, zieh dich an, ja?

Pack deine Schulsachen.

Hi! Hier, falls ich noch nicht zu Hause bin, wo du kommst.

Hey, viel Glück.

Ich will nicht, dass sie mich behandeln wie behindert.

Das wird sie nicht.

Die Mädchen mögen dich und die Jungs sind sowieso in dich verlappt.

Habe ich bestimmt keine Lust zu.

Das glaube ich dir nicht.

Keiner von denen ist wie du.

Hey, ich bin dein Vater.

Nicht wirklich.

Keine Chance, Alter.

So eine bewahrt sich für die Ehe auf.

Ist das der Freak, von dem du erzählt hast?

Komm, lass den. Du warst dabei, als deine Mutter gestorben ist.

Finger weg von dem.

Der ist irre. Du hättest mal sehen sollen, wie der im Bio Frösche

sitzierte.

Nella?

Hier.

Die restlichen Aufnahmen.

Und alles über Spiegelneuronen bei Primaten. Danke. Darüber habe ich aber

nun wirklich jedes gedruckte Wort gelesen.

So bin ich ja auf die Idee für meine Studie gekommen.

Ich würde gerne als nächstes mit euch diskutieren, wie ihr hier so eine

Versuchsanordnung aufbauen würdet. Okay.

Weißt du was, am besten trommel ich alle Kollegen, die dir da helfen können,

zusammen. Manche von denen waren damals schon da.

Silvio.

Sie müssen also auch unter den Bedingungen in Afrika reproduzierbar und

überprüfbar sein.

Auf Nela!

Und auf alle Affen dieser Welt!

Hallo Josch, es geht mir gut und du fehlst mir.

Aber ich bin mir hier selber wieder näher gekommen.

Und auch wenn ich in ein paar Tagen zurückkomme, ich habe begriffen, dass

ich notfalls auch ohne dich existieren kann.

Schlaf gut.

Du bist doch wach.

Morgen ist Samstag.

Ich habe gekocht.

Ich habe sogar eine Party abgesagt heute Abend.

Das musst du doch nicht.

Das mache ich doch gern.

Wie war es in der Arbeit?

Wie war es in der Arbeit?

Das ist eine Frage, die passt absolut nicht zu einem Mädchen in deinem Alter.

Du kochst mindestens so gut wie deine Mutter.

Weißt du noch, wie sie plötzlich wütend werden konnte?

Keiner wusste, wieso.

Keiner wusste, wieso?

Weil ihr euch nie wirklich für mich interessiert habt.

Ich war doch nur interessant, solange ich gute Laune hatte.

Regentänze, Kochgelage, Orgien.

Ja, da habt ihr mich geliebt. Aber hier, wie es hier drin aussieht, scheißegal.

Ihr wolltet immer abhaben von meinem Leben, weil ihr selber keins habt.

So war sie nicht.

So war sie nicht, oder?

Sie war zu schnell mit dem Auto.

Weil ich mit ihr gestritten habe.

Sie war immer so schnell. Das weißt du.

Du bist nicht schuld.

Rief für dich.

Ohne Briefmarke, ohne Absender.

Beim Türschlitz.

Ist das Nelas T-Shirt?

Das ist noch alles im Trockner von mir.

Was soll das?

Das Foto?

Du hast das überlebt?

Das ist eigentlich nicht möglich.

Es geht dich nichts an, klar?

Morgen.

Tschüss.

Bitte noch die Ergebnisse von der Untersuchung heute, ja?

Mach ich, Signora Dottore.

Danke für alles. Es war eine wunderschöne Woche.

Adio, meine Kleine. Adio, meine Große.

Und ruf an, wenn du was brauchst, ja? Mach ich.

Entschuldigung. Lila!

Lila!

Ich hatte Angst.

Albträume.

Du hättest auch sagen können, dass du früher zurückkommst. Das ist echt nicht

so eine verdammte Scheiße, ja? Ich versuche gerade, das nicht zu glauben,

dass jede andere Ehefrau in meiner Situation glauben würde.

Nila, bitte, sie ist 14.

Und halbnackt in meinem Bett.

Aus hier.

Ja.

Sie spricht?

Seit wann?

Irgendwann.

Ich... Ich fahre weg und sie beginnt wieder zu sprechen?

Nein, Lela, so war das nicht.

Bist du in Tee?

Schlepp mich ab, verdammt, ja? Du bist hier nicht vor Gericht.

Sie ist harmlos, völlig harmlos.

Sie ist kein Kind mehr. Tu nicht so, als hättest du das übersehen.

Sie hat einen Albtraum. Sie ist halb durchgedreht vor Angst.

Sie will mich loswerden und mit deiner Hilfe hat sie es bald geschafft.

Sie hat ihre Mutter verloren. Sie hat ein Trauma.

Verstehst du, was das heißt?

Sie ist jetzt sowas wie unsere Tochter.

Oh nein, sie ist Rosannas Tochter.

Deshalb hast du sie doch überhaupt angenommen.

Weißt du gar kein Mitleid?

Oder weißt du nur, wenn einer von deinen Affen stirbt?

Ja, Lydia?

Hallo, ich bin's. Ja, ich bin wieder zurück.

Ja, wir haben ein paar sehr gute Ideen entwickelt.

Du, ich wollte dich fragen, ob ich bei dir übernachten kann.

Ach nee, ist schon gut.

Verwöhne nicht zu sehr.

Ja, ciao.

Machen Sie mich an?

Ja.

Ja, ich denke schon.

Was macht Sie so traurig?

Ich gehe ins Bett.

Sie sollten ins Bett gehen.

Wie heißt er?

Ein Kaffee oder auch ein Aspirin?

War doch eine schöne Nacht, oder?

Ich glaub schon.

Also, dann genieße es.

Das sind doch die Vorzüge deines neuen Lebens als Single.

Jedenfalls kein Wort zu Josch. Und jetzt lass das da mal mit der Wohnungssuche.

Hier, Zeitschlüssel für meine Wohnung.

Du bleibst bei mir für die nächsten Tage, verstanden? Ist nicht luxuriös,

aber mein.

Ach ja, und keine Herrenbesuche. Und nicht im Stehen pinkeln.

Nelle, komm, ein bisschen Auszeit. Dann wird das ja vielleicht wieder mit dir

und Josch, hm? Ja, klar.

Das erste wirklich ernste Problem und wir scheitern.

Ja, hallo?

Was?

Ich komm sofort.

Der Schlüssel.

keine Sorgen.

Was ich gesagt habe über Elinores Kind, ich weiß nicht,

ob ich mich freuen soll über das Zweite.

Aber über dich habe ich mich gefreut.

Papa, sieht so aus, als ob ich mich von Josch trennen werde.

Hallo Ruben.

Hey.

Wo ist das Auto meiner Mutter?

Mein Vater leitet ein Abschleppunternehmen.

Die registrieren, wo was landet.

Ich kann mich nicht an sie erinnern.

Wie meine Mutter ausgesehen hat, als sie starb.

Ich versuch's.

Aber es geht nicht.

Ist es wichtig?

Ja.

Die werden mich von der Schule werfen.

Was?

Nein.

Haben ein paar Pillen bei mir gefunden.

Und jetzt?

Internat wahrscheinlich.

England, Schweiz.

Vielleicht hau ich auch einfach ab.

Geh nicht ohne mich.

Bitte versprich mir das.

Wie geht's ihm?

Er ist so alt plötzlich.

Wie hast du das neulich gemeint bei deinem Anruf aus Bologna?

Dass du im Notfall auch ohne mich existieren kannst.

Ist der Notfall angetreten?

Wir haben es nicht hinbekommen.

Ich brauch dich.

Und ich brauch Zeit.

Als ich gestern weggerannt bin, mitten in der Nacht... Schon gut, schon gut.

Du musst mir nichts erklären.

Nimm dir die Zeit.

Nimm sie dir.

Hallo? Das ist Josch.

Oben.

Was machst du hier? Du hast jetzt Therapie.

Fängt heute eine Stunde später an.

Er erfährt mich.

Hausaufgaben gemacht?

Mach ich später mit Lisa.

Vielleicht schlaf ich auch da.

Das wirst du nicht.

Ich bringe dich zur Therapie. Komm jetzt.

Hey, ganz ruhig. Klappe, ja?

Komm jetzt.

Wenn du Frust hast wegen Nela, lass sie nicht an mir aus.

Ich habe keinen Frust wegen Nela.

Nein?

Wo ist sie dann hin?

Mitten in der Nacht?

In die Klinik.

Ihr Vater hatte einen Herzinfarkt.

Komm jetzt.

Herzinfarkt?

Emy! Verdammt nochmal, Emy, komm jetzt!

Was willst du hier?

Stirbt er?

Das weiß ich nicht.

Emy, worum geht's?

Du hast so Glück.

Glück. Ja, du hast Glück und du kapierst es nicht.

Du kannst Abschied nehmen von ihm.

Und wenn er stirbt, hattest du so viel Zeit mit ihm.

Und auch da haben wir gestritten.

Über Aufräumen.

Ich sollte mein Zimmer aufräumen.

Aber er hat sie selber nur Chaos hinterlassen.

Überall.

Ich hasse sie.

Ich hasse meine Mutter.

Räum dein Zimmer auf und dann ist sie tot.

Was ist denn das für ein Tod?

Was... hättest du erwartet?

Weiß nicht.

Irgendwas Dramatisches.

Irgendwas, was langsam geht.

Damit ich Zeit mit dir hab.

Das verstehe ich.

Das mit Josch und dir... Hat nur mit ihm und mir zu tun.

Irgendwann werden wir sowieso da gelandet. Du hast es nur ein wenig

beschleunigt.

Willst du denn, dass es wieder wird?

Nicht so, wie es war.

Ich hasse dich nicht.

Neues Studierzimmer.

Vielen Dank.

Warte mal, wenn du ein Institut für dich angerufen hast.

Oh nein.

Dein geheimnisvoller Tröster. Und, was hast du ihm gesagt?

Ich habe gesagt, dass bei uns im Institut so jemand wie du nicht

existiert. Aber eins muss ich dir sagen, du musst noch einiges lernen in Sachen

One-Night-Stand. Erste Regel, keine Nummer vor, während und nach der Nummer.

Alles klar?

Soll das ein Witz sein?

Ich will meine Pflegetochter aus der Therapie holen und Sie wollen mir

weismachen, dass sie seitdem nie wieder hier war?

Sie hat sich gleich nach der ersten Stunde abgemeldet. Hier.

Ist das nicht Ihre Unterschrift?

Hi.

Setz dich.

Wo warst du?

Hab ich dir doch gesagt.

Therapie, dann Hausaufgaben mit Lisa.

Gibt's irgendwas zu erzählen? Glück nicht.

Das hier ist nicht meine Unterschrift.

Kein Bock gehabt, da hinzugehen.

Ich bin nicht plemplem.

Ich hasse Nela. Warum darf sie leben und Mama nicht?

Joachim und Nela streiten schon wieder. Endlich geht mein Plan auf. Nela ist

weg. Geh her! Das ist mein Tag!

Geh dich nicht falsch an! Hier geblieben, mein Fräulein! So wird das

nichts mit uns.

Es ist Schluss mit dem Lügen und Betrügen. Ich lasse mir mein Leben mit

Nela von dir nicht kaputt machen.

Ich mache hier gar nichts kaputt.

Deine heilige Nela, die macht alles kaputt.

Sie lügt und sie betrügt.

Du kannst es wohl nicht lassen, was?

Sie fickt mit einem anderen, du Arsch!

Ich hasse euch!

Jetzt ist Schluss, das wird Konsequenzen haben.

Ich habe ihr gesagt, sie soll sich in Ruhe überlegen, ob sie mit dir leben

kann oder nicht.

Und zwar nach unseren Regeln.

Sie hat es zu weit getrieben.

Ich habe ihr Tagebuch gelesen.

Du hast recht.

Sie hat versucht, dich schlecht zu machen.

Sie hat sogar behauptet, dass du mich betrügst.

Sie...

Sie hat was?

Es tut mir leid.

Ich hätte dir von Anfang an glauben müssen.

Josch.

Ich habe keine Ahnung, woher sie das weiß, aber...

Sie sagt die Wahrheit.

Seit wann fickst du rum?

Wie oft?

Ein einziges Mal.

Es war in der Nacht, als ich weggelaufen bin. Ich bin in eine Hotelbar und hab

mich betrunken.

Deshalb bin ich hergekommen, um es dir zu sagen.

Und? Ist die Seele jetzt erleinstert?

Der dämliche Jörg, der wird das schon schluck nur verzeihen, was? Der Trottel,

der Gutmensch!

Ich muss in einer Stunde einer Familie davor, bei Wahl abgeschoben zu werden.

Bis du Paxi seine Sachen verschwindest, bist weg, wenn ich wiederkomme.

Josh, Josh, bist du da?

Es ist was mit der ME.

Es ist nicht unsere Schuld. Sie ist weggelaufen.

Hallo?

Mailbox.

Scheiße, Scheiße, Scheiße!

Ich, Idiot, habe nicht geglaubt.

Ich habe sie sogar ins Gesicht geschlagen. Hör auf, Josch. Ihre

Großeltern sind schon bei der Polizei. Stimmt, ist sie nur bei Freunden.

Mir ist heute nicht gekommen.

Keine Ahnung, wo sie steckt.

Ich dachte, sie sei krank.

Und der Junge, mit dem sie rumhängt, wie heißt der? Ruben?

Er ist heute auch nicht in der Schule gewesen.

Vielleicht ist sie ja bei ihm.

Wo könnten die beiden sein? Ich habe keine Ahnung.

Aber ich habe sie gewarnt vor dem. Der Typ ist irre.

Er nimmt viel zu viel Drogen.

Und hat dieser Ruben Freunde oder jemand, der weiß, wo sie herumhängen?

Ja, Till vielleicht.

Aus der 12.

Er ist ein bester Freund. Wir haben zusammen Pillen vertickt.

Und wo finden wir diesen Till? In der Sport-AG im Untergeschoss. Vielen Dank.

Danke.

Wir suchen Tin.

Er ist da hinten am blauen Pullover.

Bist du Tin?

Wo ist Ruben? Was geben Sie das an? Emy ist vielleicht bei ihm. Die bauen

irgendeinen Scheiß oder tun sich was an.

Ruben? Nie.

Den Gefallen tut er seinem Mann nicht. Hör mir mal gut zu. Es geht hier um Emy.

Das ist ein 14-jähriges Mädchen. Das ist mir scheißegal, was mit einer miesen

kleinen Ratte wie dir passiert.

Mein Mann ist Anwalt. Und er hat sehr gute Beziehungen zur Polizei und zur

Staatsanwaltschaft.

Und die interessieren sich sicher dafür, während diese Schule mit Drogen dient.

Also? Scheiße, ich weiß es nicht.

Vielleicht sind sie ja in diesem leeren Haus, wo sie früher mal gewohnt hat.

Da waren sie auf jeden Fall schon mal, trugengesagt.

Zum Ficken.

Komm, lass ihn jetzt kommen.

Lass uns gehen.

Danke, dass du gekommen bist.

Jederzeit, Prinzessin.

Und jetzt?

Wo wollen wir hin?

Hast du Geld?

Klamotten eingepackt?

Einen Pass?

Na dann bleiben wir erst mal hier.

Hier?

Ich dachte, du wolltest auch abhauen.

Ja, aber...

Hier findet uns erstmal keiner.

Und wir haben Zeit.

Hey.

Ich hab dir was mitgebracht.

Du hast doch mal gesagt, du willst deine Mutter beim Sterben sehen.

Damit?

Was ist das?

Kate. Kuckuck-Kiss.

Ist stark.

Und damit kann ich meine Mutter sehen?

Möglich.

Damit reist du ziemlich weit.

Kann sein, auch zu ihr.

Ist das gefährlich?

Vielleicht.

Okay. Hey, langsam Prinzessin, das Zeug ist stark.

Emy! Sie lebt. Aber die Atmung ist ganz schwach.

Ich brauche einen Rettungswagen.

Josef zwigt 23.

Zwei Kinder. Irgendeine Überdosis.

Ja, bitte kommen Sie schnell.

Emy.

Sie können jetzt zu ihr.

Die Dosis war lebensgefährlich, aber sie kommt durch.

Und der Junge?

Wir tun, was wir können. Ich hoffe, es ist Ihnen bewusst, was für ein Glück

Ihre Tochter hatte.

Es tut mir leid.

Wo ist Lila?

Nina! Ohne dich hätte ich das nicht geschafft.

Emy hat nach dir gefragt.

Ich habe noch immer keine Vorhänge für die Kanzlei.

Hast du Zeit?

Mal sehen, vielleicht bringe ich ja welche aus Afrika mit.

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