Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Arabic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
Dutch
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
French
Frisian
Ga
Galician
Georgian
German
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
Reiche Amerikaner springen aus ihrem Büroturm, krachen auf dem Trottoir von
Manhattan. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Welle auch bei uns hier
angekommen ist. Das gab es noch nie. Und ich bin einige Jahre älter als ihr
Grünschnebel. Jeder Fünfte ist mittlerweile arbeitslos.
Ich weiß nicht, wie lange ich unsere Leute noch halten kann.
Es ist eine gewaltige Blase, die gerade zerplatzt. Das Ende der einen Krise ist
der Anfang der nächsten.
Es geht einfach immer weiter.
Ich bin mit meinen Mitteln am Ende. Nach dem Brand in der Chausseestraße, nachdem
ich mir hier dieses Pleitehaus geleistet habe.
Herr Kark?
Bitte bereiten Sie einen Kreditantrag vor. Die Deutsche Bank und die Disconto
-Gesellschaft waren dem KDW doch immer wohlgesonnen.
Wir haben die letzten Kredite zuverlässig und pünktlich zurückgezahlt.
Die werden uns nicht in den Stich lassen.
Wegen eurem Termin bei der Bank.
Irene ist jetzt dort Chefsekretärin.
Ja? Mhm.
Und sie erzählt, Kredite von Deutschen werden wohl in Zukunft bevorzugt
behandelt.
Was sind Kredite denn sonst?
Von Juden.
Dietz ist Deutscher, Elisabeth.
Das weiß ich doch, Georg.
Wir wollen alle Schönheit sehen.
Warum soll jemand draußen stehen?
Frau mit der Liebe, ich will sie alle sehen.
Frau mit der Liebe,
sie bleiben, wir gehen.
Sie gehen nicht ins KDW.
Sie eilen jetzt zu Ihrem Gatten und berichten ihm etwas sehr Freudiges.
Sie haben es doch schon geahnt.
Ich hatte gehofft, dass es... Ein gesundes Kind ist.
Nicht mal dran denken.
Sie würden verbluten.
Heben Sie sie auf!
Man muss nur die Richtige finden.
Fritzi, kann ich dich sprechen?
Ja.
Allein vielleicht?
Ich habe keine Geheimnisse vor ihr.
Ich... Ich bin schwanger.
Entschuldige. Ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich...
Hilf mir bitte.
Wie soll ich dir denn helfen?
Brauchst du Geld?
Ich bin so allein.
So schrecklich allein.
Ich bin da.
Ja, aber nur als Freundin.
Ja.
Ich bin selber schuld.
Ich habe dich verloren. Ich hätte nicht... Gar nichts hättest du.
Gar nichts.
Ich hätte nichts und du hättest nichts.
Es ist nicht unsere Schuld.
Ich kann nicht mehr lachen, Fritzi.
So wie ich jetzt bin, so wie ich sein werde, wirst du mich
nie mehr lieben können.
Wahrscheinlich wirst du so bald vergessen, wie du mich jemals lieben
konntest.
Ich wollte auch alles beenden.
Aber dieses eine Leben, das man hat.
Weißt du, durch dich habe ich erst gelernt, was Liebe ist.
Ich dachte immer, ich wäre der Gärtner und du der Garten, um den ich mich
kümmern darf.
Aber es war umgekehrt.
Ich war gar nicht fähig zu Körperlichkeit und Liebe. Immer nur in
Worten, auf Papier.
Du hast diese Worte zum Leben erweckt.
Du hast mich zum Blühen gebracht.
Ich war der Garten.
Du fehlst mir so.
Und du wirst jetzt ein neues Leben zur Welt bringen.
Ein Mädchen.
Woher willst du das wissen?
Ich weiß es eben.
Wo zur Hölle warst du?
Ich bin schwanger.
Was?
Jetzt wirst du aber nicht mehr arbeiten.
Bald verdiene ich mehr Geld, als wir je gehofft hätten.
Jede Woche steige ich weiter auf in der Partei.
Goldene Zeiten.
Endlich.
Endlich kommt unsere Zeit.
Das hier ist der große Peter.
Guten Tag. Und das hier ist der schöne Peter.
Meine herzlichsten Glückwünsche.
Und die meiner Frau, Herr Kark.
Vielen Dank, Herr Hartmann. Wo ist Hedi?
Wir werden Eltern.
Und sie muss sich jetzt natürlich schonen.
Dann kann ich die Glückwünsche nur zurückgeben.
Elisabeths Bruder hat mir erzählt, dass es sie auch...
Zerfrisst.
Dass mich was zerfrisst?
Die Parasiten.
Unter uns.
Keine Sorge.
Wir kümmern uns darum.
Weil es sieht hier ganz anders aus.
Besser.
Mein Vater hat seinen Erfolg ja einer Sache zu verdanken.
Der erste Satz, den wir Normalsterbliche jeden Tag sagen.
Nur ein Viertelstündchen.
Doch so einer bist du nicht.
Und damit du dir diesen Spruch nie beherzigst, schenke ich dir
den ersten Prototyp meines Vaters.
Und wenn du dich doch mal 15 Minuten hinlegen willst, dann denk einfach an
mich.
Dann siehst du, wie wenig man erreicht mit Mangel an Ehrgeiz.
Euch alles Gute.
Auf das Paar!
Jeder Tag ist mein Glückstag.
Der Wert Ihres Imperiums ist beachtlich gesunken.
Aber unsere Prüfer, die finden Ihre Umbaumaßnahmen, den Kundenstamm und das
Warenangebot äußerst beeindruckend. Also, um es kurz zu machen, wir wollen
Ihnen helfen.
Sie gewähren uns also den Kredit?
Nicht nur das.
Wir wollen anteilseigner werden.
Das wollen schon bedeutsamere Herren.
Herr Tietz meint, dass oftmals eine starke Führung vereint in einer Person
größeren Erfolg verspricht.
Das Konzept lässt sich ja in ähnlichen Worten in Ihrer Partei wiederfinden.
Da werden Sie sicher verstehen, dass es hier um einiges mehr geht als um Ihr
Kaufhaus. Unser Bankenzusammenschluss, der macht Ihnen ein einzigartiges
Hilfsangebot.
Wie Sie wissen, leben wir in Zeiten, in denen...
Boykotte gegen etablierte Warenhäuser geführt werden. Nicht gegen alle. Nur
gegen Jüdische, scheint mir.
Tja, so sind die Zeiten.
Es ist bedauerlich.
Wie reden Sie eigentlich mit uns?
Wir stehen seit Jahrzehnten in guten Geschäftsbeziehungen. Ist das lukrative
Beziehung für Sie? Natürlich!
Wir alle stehen unter politischem Druck.
Man beobachtet auch jeder unserer Entscheidungen.
Teilhabe ist also Ihr letztes Wort, ja?
Besser wird das Angebot nicht.
Im Gegenteil.
Es wäre sicherlich von Vorteil, Partner wie Sie einen Zusammenschluss der
wichtigsten deutschen Banken auf unserer Seite zu haben.
Das Deutsche steht gerade hoch im Kurs.
Endlich wieder, möchte man sagen.
Da hast du aber sehr deutlich gemacht, dass du noch einen Vorhaut hast.
Was ist der Plan? Juden raus, deutsche Banken rein? Natürlich nicht.
Ich gebe dir nur ein gutes Gefühl.
Du bist doch der, der immer sagt, man muss gewitzt sein. Mit dem Teufel
anzubannen ist nicht gewitzt, sondern dumm und gefährlich.
Warum?
Meine Berechnungen ergeben, dass wir nur 10% billiger werden müssen.
Die Banken werfen uns, beziehungsweise den Juden doch genau das vor, Wucher zu
treiben. 10% weniger könnten uns gerade so erlauben. Und den Banken damit
zeigen, dass die Berliner weiterhin bei uns einkaufen.
Trotz der jüdischen Eigentümer.
Aber dann geben wir ihnen ja recht.
Es ist deine Entscheidung, aber... Was meinst du?
Als die Römer vor Judäa standen, nahmen sie Hohenzölle von den Juden.
Fragten die Juden ihre Rabbiner, soll man seine Wahrheit richtig deklarieren
oder nicht?
Antworteten die Rabbiner, wehe dem, der es sagt, wehe dem, der es nicht sagt.
War großartig.
Immer wenn ein Jude ein Gleichnis erzählt, endet es damit, dass wir
verloren sind.
Ich habe es so satt.
Du bist doch hier praktisch mein Bruder.
Sag mir ehrlich, was macht uns so anders?
Was haben wir der Welt getan?
Genau.
Ich werde jetzt ausgehen.
Und unendlich viel Spaß haben.
Findest du das in Ordnung, dass du mit deinem Können den Juden hilfst, während
sie feiern?
Wir arbeiten unterschiedlich.
Ich im Büro und Harry eben in der Bar.
Und was habe ich davon?
Ich verstehe nicht, warum du das alles für ihn tust.
Weil Harry mein Freund ist, der uns zusammengeführt hat.
Aber auch bei Freunden muss man sich fragen, ob die Freundschaft nur Bestand
hat, wenn man sich für sie opfert.
Kleiner Scherz.
Ich bin doch schon tot.
Na los, jetzt du?
Nein, alter Freund.
Ich muss zurück in den Kampf.
Kommt zur Vollversammlung!
Wir müssen uns endlich wehren.
Am Mittwoch großes Treffen der Kampfgemeinschaft gegen Warenhäuser.
Wir müssen den Trinkwerten zur Seite stehen.
Kampfgemeinschaft gegen Warenhäuser?
Konsumvereine, Großfilialen?
Kampfgemeinschaft, ja?
Gegen Warenhäuser, ja?
Wissen Sie, wer sie alle bezahlt?
Ja, damit.
Das Warenhaus.
Meines Vaters.
Wer das deutsche Volk verbluten lassen wollte.
Der Tausenden von Berlinern Arbeit gab.
Der sein ganzes Leben lang für sie gekämpft hat.
Wenn diese Scheiße hier nicht verschwindet, dann gibt es eine
Abmahnung für alle.
Der Jude.
Ein hoch dekorierter Jude.
Sie wollen nicht wissen, was ich mit dieser Dschern gemacht habe.
Was soll das denn?
Ja damit.
Entschuldige Sie bitte.
Oh.
Nein. Du siehst mich ja.
Es tut mir leid.
Es geht nicht mehr.
Deswegen? Lass ihn mal. Nein, das bist du. Ich bewundere dich dafür.
Es ist einfach wegen Hedi.
Es tut mir leid.
Und die Beine richtig aufstellen.
Ja,
schön entspannen
zwischen den Beinen.
Rucksack!
Ist das gesund?
Ich meine... Ist vielleicht ein bisschen früh zu sagen.
Aber erstmal sehe ich zwei Arme, zwei Beine und eine sehr erschöpfte Mutter.
Mal seinen Kuchen kann man in Ruhe genießen.
Es tut mir leid.
Aber ich bin mir sicher, dass es dort ganz wundervollen Kuchen geben wird.
Hör auf, so mit mir zu sprechen.
Ich bin kein Kind und blind bin ich auch nicht.
Wir nehmen dein Vermögen und transferieren es über eine amerikanische
Aktiengesellschaft.
Das wäre vollkommen legal und du könntest vorher hinreisen, um die
Menschen hinter der AG kennenzulernen.
Ich werde nicht nach Amerika gehen.
Harry, dieses Land fühlt sich mit Kadern, die gegen Jungen sind.
Weißt du, wie sie euch nennen?
Parasiten.
Ich habe dieses Land verteidigt. Bis aufs Blut. Und werde es jetzt nicht
kampflos denen überlassen.
Denen sind aber nicht mehr nur ein paar.
Ich weiß nicht, ob man im Zug sitzen bleiben sollte, dessen Personal einem
nicht gewogen ist.
Aber bitte.
Wenn du dir deine sentimentale Liebe für Berlin noch leisten möchtest, solltest
du ein paar hunderttausend sicherstellen.
Darf ich sie dir bitte hinterlegen, Harry?
Ich habe die Inflation vorhergesehen.
Ich habe uns davor bewahrt, in Aktien zu investieren, weißt du nur.
Wenn ich das Geld problemlos wieder zurückholen kann, dann ja.
Es hat mich sehr gefreut, so schnell wieder von Ihnen zu hören.
Allein statistisch gesehen gibt es nicht genug Einzelhändler, um die großen
Warenhäuser zu ersetzen.
Das wird sicher auch die deutsche Bevölkerung bald einsehen. Es geht doch
eher um das Jüdische.
Das missfällt den Deutschen.
Tietz ist nun mal der Besitzer.
Ich werd mal konkreter.
Karstadt.
Das kann viel selbstbewusster auftreten gegenüber dem Einzelhandel ohne jüdische
Eigentümer.
Verstehen Sie?
Karstadt ist nicht das KDW.
Das KDW steht für etwas anderes.
Wofür steht das KDW?
Für das Exquisite.
Das Exquisite.
Exakt.
Da muss ich Sie jetzt etwas fragen.
Wie soll denn das möglich sein?
Etwas Exquisites zu erwerben, sich darüber zu freuen, wenn die Hände, die
es einem Reichen jüdische sind, ist dann das Exquisite nicht nur noch
entartet, dekadent, wenn es durch
die Hände ging von, Sie wissen, von Parasiten.
Ich habe schon bei unserem ersten Treffen gemerkt, dass man mit Ihnen sehr
gut reden kann.
Herr Kark, gemeinsam können wir einiges erreichen.
Bin da.
Schau, wie schwer ich mich tu.
Und bei Mücke wird sie immer ganz still.
Wenn Mücke sie noch häufiger nimmt, könnte ich ins KDW zurück.
Mit meinem Gehalt könnten... Das Muttersein ist die wichtigste Aufgabe,
Hedi.
Ich würde aber gerne... Wie stehe ich denn da?
Du wärst die einzige Funktionärsfrau, die arbeitet.
Und es verdirbt mir die Laune, wenn ich mich auf euch freue und dann Mücke sehe.
Ihre Entartung erinnert mich schmerzlich an den langen Weg, den der Ari an und
vor sich hat.
Was redest du denn da?
Siehst doch unsere Mücke.
Und dein Fuß?
Stimmt der denn mit der Germanischen Herrenrasse? Gönnels und Hitler sehen
auch nicht arisch aus, aber sie sind wie ich, sie haben was im Köpfchen. Mücke
hat nichts im Kopf.
Und ich will nicht, dass sich das auf Lore überträgt.
Sie ist einfach kein guter Umgang für unser Kind.
Morgen suche ich eine Anstalt für Mücke.
Das ist mein letztes Wort.
Was, wenn die Banker nicht auf unsere Vorschläge eingehen?
Zurückziehen, neu formieren, wieder angreifen.
Vor allem angreifen gefällt mir.
Ich denke, die Zeit ist reif, um mit denen mal so richtig deutliche Worte zu
sprechen, wenn du erlaubst.
Wissen Sie, mein Vater hat mir immer wieder eine heitere Anekdote erzählt.
Die ging etwa so.
17 Mal hat Grosnowica seinen Besitzer gewechselt. 7 Mal gab es Pogrome und 3
Mal haben sie Chaim Leibowitz hinausgeführt und gesagt, so, jetzt
erhängen wir dich.
Harry.
Und alle sind zu ihm gekommen und haben ihm gesagt, Chaim, sei vernünftig.
Geh fort von Grosnowitza.
Aber er ist nicht fortgegangen.
Auch als sie ihn ein viertes Mal hinausgeführt haben, haben sie ihn nicht
erhängt. Aber sie haben ihn erschossen.
Mir ist völlig egal, ob sie mich eines Tages erhängen oder erschießen.
Tod ist Tod.
Aber vernünftig werde ich deshalb trotzdem nicht sein.
Verstehen Sie?
Ich werde mir von Ihnen nicht vorschreiben lassen, wie wir unser
Unternehmen zu führen haben. Aber ja, das... Das verstehe ich doch.
Dann gebt uns einfach einen Kredit und wir überstehen diese formaledeite
Wirtschaftskrise. Und dann bitte, bitte, bitte lassen Sie uns alle in Ruhe.
Harry, wir haben das alles schon.
Die Bank als Anteilseigner sehen mich gerne als alleinigen Geschäftsführer.
Sie haben dargelegt, dass es zunehmend schwieriger wird mit dem Geldfluss, wenn
nicht ein Deutscher das KDW leitet.
Tietz ist Deutscher.
Ich bin Deutscher.
Vater war Deutscher. Er hat dieses... Harry.
Die Bank hat mir einen Kredit gebilligt, um Ihnen, Herr Tietz, das KDW
abzukaufen.
Das ist die neue Reklame.
Der Bank gefällt es gut.
Ein...
Kredit für Sie, ja?
Oder ich kaufe es nicht.
Und dann geht das KDW sowie die gesamte Hertie-Gruppe und alle Tietz-Geschäfte
an Karstadt über.
Was für eine niederträchtige Erpressung.
Ist es das, was du immer wolltest, Georg?
Harry, bitte.
Ich kann ja nichts für das in die Zeiten.
Ich versuche... Mein Vater hat dich behandelt wie sein Sohn.
Während ich dieses Land verteidigt habe, saßt du bequem, warm und hast dich
durchgefressen im Kontor meines Vaters.
Immer tiefer reingefressen, immer tiefer, bis zum Chefsessel.
Und jetzt willst du mich nach Amerika abschieben? Und du breitest dich hier
aus wie eine Krake? Ich würde alles mit euch gemeinsam.
Ich sehe mich nur als Treuhänder für alle Vorbesitzer.
Harry, lass gut sein. Es hat keinen Zweck.
Das hätte dein Vater genauso gesehen.
Du wirst immer in Form bleiben.
Du bist der Parasit.
Ein Königreich für einen schön geschärften Spaten, Herr Bankdirektor.
Nur, welches Königreich wär denn das?
Gar nicht mal so schlecht?
Tja, das wäre deine Chance gewesen.
Hast es vorbeiziehen lassen, das kleine bisschen Glück.
Ich habe keine Lust mehr, alles dem Zufall zu überlassen.
Da redest du mit dem Falschen.
Ich hau ab.
Kommst du mit?
Das hier ist mein Land.
Meins auch.
Lass mal fehlen, mein Bruder.
Ich bin nicht so.
Jetzt füttern.
Steh jetzt bitte auf.
Es kann doch nicht angehen, dass du die ganze Zeit hier liegst.
Vielleicht bin ich einfach keine gute Mutter. Vielleicht bin ich einfach keine
gute Mutter. Jede Frau ist eine gute Mutter.
Jetzt reiß dich endlich zusammen.
Marzipanmädchen. Bist wie der graue, sonnenlose Tag, der sündig sich auf
junge Rosen legt.
Mir war, als ich an deiner Seite lag, als ob mein Herz sich nicht mehr bewegt.
Ich küsste deine bleichen Wangen rot und wand ein Lächeln deinem starren Blick.
du tatest meine junge seele tot und kehrtest in ein kaltes sein
zurück
guck
mal wer da ist
Diese Haut.
Wie unfassbar weich.
Unglaublich. Aus dir ist das süßeste Wesen der Welt geschlüpft.
Ja?
Ja.
Und findest du nicht auch, dass Lore meine Ohren hat?
Also so?
Zeig mal.
Wahrscheinlich kann sie damit fliegen. Wollen wir mal probieren?
Ist zu warm, alles aus Leine, alles aus Leine. Seide und Leine.
Ist vom Papa.
Nicht zu viel, wir kommen wieder.
Guten Tag.
Ich habe euch was mitgebracht.
Danke. Im Gegensatz zu deinem Ehe-Ratgeber könnte das sogar nützlich
sein.
Thank you much.
You're welcome.
Die werden dich schon verstehen.
Und Harry ist ja auch noch da zum Übersetzen. Ich habe kein gutes Gefühl,
dich hier zu lassen, Franzi.
Willst du nicht doch mitkommen?
Ich werde hier gebraucht.
Ich verstehe es nicht, aber du weißt ja, was du tust.
Ich bewundere euren Mut.
Moment.
Likewise.
Geh zu einer Hure.
Geh zu einer Hure. Zieh mir drei Mark vom Haushaltsgeld ab.
Geh zu einer Hure.
Gib mir deine Hand.
Ich hab ne gute Anstalt für Mücke gefunden.
Sie kümmert sich um sie.
Und hier kommt mein Widerruhr rein.
Gleich morgen fahr ich sie.
Bist du so gut und bringst mir noch mein Gute-Nacht-Bier?
Vielen Dank.
Das KDW bittet Sie um Diskretion. Herr Hartmann war jahrelang der Leiter des
Personalwesens. Ein sehr guter Mann.
Doch an inneren Dämonen scheinbar verzweifelt.
Weil hier würde ich auch depressiv werden, wenn ich es nicht schon wäre.
Man kann sich seine Herkunft nicht aussuchen.
Seine Zeit auch nicht.
Ich geh weg.
Ich bleib hier.
Wisst ihr was?
Wir sollten es nur so richtig krachen lassen, ja?
Na los, kommt.
Na los, spring!
Selbst die Ehe bleibt es an, denn die Frau spricht nun an. Heute kommt nicht
mehr das neue
Stück. Wir treffen
uns im Kadivich.
Dort steht's geschmückt.
Du weißt doch schon, wer da war.
Wir stehen längst geknickt wo angelehnt am
grauen Stein einer alten Mauer so ausgelöscht
und haben uns gesehnt nach einem einzigen Lichtchen in der Weltentraube.
Im Vergleich zum Universum sind wir wirklich kleine
Ameisen. Aber jede Ameise hat eine Aufgabe.
Was wohl meine ist?
Ich dachte, du willst es vielleicht wieder haben.
Du behaltest.
Du rauchst jeden Talisman, den du kriegen kannst.
Der dich erinnert, wie unser Vater sich das KDW gewünscht hat.
Als Ort, der den Deutschen auch in den schlimmsten Zeiten die Schönheit zeigen
soll.
Das werde ich nicht vergessen.
Auch nicht, dass du als einziger wie ein Bruder zu mir warst.
Wie war das mit Kain und Abel?
Ich hab den Mörder so spät erkannt, weil er mir so nah war.
Jetzt setz dich zu uns.
Wahrscheinlich war das Leben schon immer so gut und schlecht.
Deshalb finde ich es gemein, wenn man über seine Zeit schimpft.
Es ist die einzige Zeit, in der wir leben wollen.
Und sie gehört uns.
Egal, was sie uns entgegenwirft.
Wenn du aus Amerika wiederkommst, dann treffen wir uns wieder hier.
Und blicken auf unser Berlin.
Vom Dach des KGB.
In allen Zeiten, nicht nur in den Schweren, sind Küsse unser
Gold.
Und wir verschenken fast unser Gold in unseren Küssen.
Wir tun und denken, was wir wollen, nicht was ihr wollt.
Was soll euch stören, wenn wir uns lieben?
Nimm meine Hand Du könntest meine Sonne sein
Du könntest meine
Sonne sein Was soll uns stören Ja
was soll uns stören Wer will mich besiegen
Ich hebe meine Flügel.
Ich kann fliegen auf den Mars und um den Mond.
Keiner kann mich fangen.
Ja, was?
Was soll euch stören?
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.