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Original subtitles

Sieht ja doch dein Oberteil aus.

Da sieht dich ja nun wirklich niemand.

Ich mag das nicht, das weißt du genau.

Anna, der Hund!

Schuban!

Schuban!

Paul!

Du bist heute einfach hergetrennt.

Ich hätte nicht genug Geld für einen Zug.

Weiß meine Schwester, dass du hier bist?

Von Mutti habe ich das Geld.

Hat aber nicht gereicht.

Ich verstehe trotzdem nicht, wie du auf die Idee gekommen bist, gerade hier

Urlaub machen zu wollen.

Wieso?

Ihr habt mir doch bei der Beerdigung gesagt, ich kann jederzeit kommen, wenn

es mir zu Hause zu viel wird.

Robert!

Robert soll mal eine Pause machen.

Was trinken?

Er trinkt viel zu wenig.

Hi.

Wie geht's?

Was machst du denn hier?

Urlaub? Hier sollst du mehr trinken.

Sag doch mal, was machst du hier?

Ich hab keinen Bock, den ganzen Sommer über zu Hause abzuhängen.

Hättest ja mal anrufen können vorher.

Und wie lange bleibst du?

Keine Ahnung.

Bis mir langweilig wird.

Robert, sollst du nicht rauskommen in die Sonne?

Wenn du grad Pause machst.

Ich wollte gar nicht Pause machen.

Ähm... Was denn?

Sorry, wegen Frank.

Danke.

Das war bestimmt krass.

Ja, du warst gar nicht auf der Beerdigung.

Konnte nicht.

Habt ihr ganz schön verändert alles.

Nicht alles.

Aber vieles.

Was sagt Oma dazu?

Ach, was soll die schon dazu sagen?

Die checkt das eh nicht mehr.

Den Kirschbaum da hat Frank gepflanzt.

Den haben wir stehen lassen.

Als Andenken, sozusagen.

Robert. Was denn? Schimpf doch.

Anna, ich frag mich, wo Paul starten soll.

Ja, ähm, im Gästezimmer geht's nicht. Da ist alles feucht und klamm.

Äh, bei mir geht auch nicht. Viel zu eng.

Ich... Ich könnte im Kinderzimmer schlafen.

Das ist jetzt mein Zimmer.

Aber für heute kann man dich ja da einquartieren.

Du rauchst?

Das

ist

ein Schlafsessel.

Der lässt dich zum Bett machen, denke ich.

Okay, dann mach's dir bequem.

Paul,

wie lange hast du gesagt, du wirst bleiben?

Keine Ahnung.

Ich rühr mal deine Mutter an.

Sie ist bestimmt nicht da.

Ja, Susanne, hier ist Stefan, dein Bruder.

Ich wollte nur sagen, dass Paul hier bei uns ist.

Ruf doch mal an, wenn du wieder da bist, ja? Tschüss, okay.

Paul, mir wäre es ganz lieb, wenn du hier drin nicht rauchst.

Kein Problem.

Gut.

Kommst du nach Frank?

Wir sollten ihm ein Limit setzen.

Das können wir nicht machen.

Natürlich können wir das.

Deine Schwester hätte ruhig mal fragen können, ob uns das passt.

Vielleicht ist es als Friedenszeichen zu deuten.

Du weißt ja, dass er keine Frau der großen Worte ist.

Ob du überhaupt weißt, dass er da ist?

Er hat sich schon meldet.

Benutzt du den gar nicht mehr?

Nö.

Was ist denn los?

Ah, die Bergsonate sitzt noch nicht richtig.

Der Mittelteil ist sauschwer.

Keine Ahnung, wie ich den bis Samstag schaffen soll.

Es ist ein Samstag.

Ich habe da so ein Vorspiel.

Aha.

Spannend.

Musikhochschule Leipzig.

Jungstudentenklasse.

Jungstudent.

Spielst du noch Tischtennis?

War wohl nichts, wa?

Kriegste nicht.

Robert!

Hey! Wo ist denn die Grillzange?

Ey, warum sagt ihr nichts?

Will auch mitspielen.

Los, wirf mal die Kelle rüber.

Denk mal, der Alter bringt's nicht mehr, was?

Robert,

kannst du mal die Wüste wenden?

Mach du mal, Paul.

Ich habe gerade keine Hand frei.

Robert!

Ja, dann zu wohl.

Lieber Paul, willkommen in unserem Haus, das auch dein Haus ist.

Wir sind sehr froh, dass du und deine Mutter, dass ihr also beschlossen

habt, die alten Konflikte, die ja rein materieller Natur waren,

zu begraben und dass du dich sogar auf den Weg gemacht hast, zu uns zu kommen.

Ich weiß, die letzte Zeit war nicht sehr einfach für mich.

Und sicher war es auch nicht leicht, dass ihr da finanziell Probleme hattet,

aber... Weißt du was, lass uns einfach anstoßen. Ja.

Auf ein paar schöne gemeinsame Tage.

Was fällt denn euch spontan ein, wenn ihr Aspirin hört?

Kommt es jetzt da drauf?

Renske will für die Aspirin-Tablette einen neuen Slogan entwickeln.

Er hat eine bundesweite Kampagne gestartet. Wie genau hat Frank sich

eigentlich umgebaut?

Heute meint er, den Favoriten gefunden zu haben.

Aspirin. Die Wellness danach.

Also ich kann diesen Wellness-Kram nicht mehr ertragen.

Wir haben sogar eine neue Stelle geschaffen. Den Typ, der sich Wellness

-Coach nennt.

Da meint er, er müsse die komplette Führungsetage mit einem Wellness-Checker

beglücken.

Ich komm da nicht mal mit.

Für sowas verprassen die die Gelder und in der Ausbildungsabteilung wird

gespart. Aber so ein Wellness-Check-up würde ich dir gar nicht schauen. Nur so

meine Leiche.

Nein, nicht vom Tisch.

Nicht vom Tisch.

Nachts.

Warum hast du den Sessel nicht ausgezogen?

Weil ich lieber auf dem Boden schlafe.

So.

Guten Morgen.

Guten Morgen.

Gut geschlafen?

Naja, war okay.

Ein schöner Dunst war das im Arbeitszimmer.

Paul, nicht beim Frühstück. Ich mag das nicht.

Robert, denkst du dran, dass wir den Kirschbaum bald schneiden müssen?

Ich möchte bitte, dass du das mit deinem Vater in den Arm drücken lässt.

Kann ich ja auch machen.

Gibst du mir ein Brötchen?

Paul, das ist sehr lieb von dir, aber meine Männer kriegen das schon hin.

Ich kann mich auch um den Pool kümmern.

Dann müsste man mal auf Hollermann bringen. Könnten wir hier baden.

Wie hier?

Wäre doch gut bei dem Wetter.

Da macht sich aber jemand beliebt.

Kannst du das denn?

Erst ein bisschen was habe ich schon gelernt von meinem Vater.

Stimmt es eigentlich, dass Frank pleite war?

Was?

Dass er pleite war.

Wer sagt denn sowas?

Mama.

Und?

Was geht dich das dann an?

Ich frag ja nur.

Was machst du denn da?

Ich messe den Pool aus.

Ja, mein Schatz, was denn?

Was machst du da? Ich sagte, ich messe den Pool aus, um zu wissen, wie viel

Fliesen wir brauchen.

Das dürften so 50 Quadratmeter sein.

Und du traust dir das wirklich zu?

Ja, klar.

Ich hab ja Zeit.

Hi Paul. Steffen.

Hi. Wo ist noch Madrid?

Morgen. Morgen?

Heute Abend, viertel nach zehn fliege ich los.

Wie lange?

Eine ganze Woche.

Außerdem hast du vergessen, wir haben Besuch von deiner Familie.

Anna, ich kann es nicht ändern.

Ich hatte euch vorher gesehen.

Paul hat angeboten, den Pur zu kacheln.

Das ist doch toll.

Sehr gut.

Ist vielleicht ein bisschen fehlverlangt.

Nur wenn er es aber anbietet.

Ich kann es machen. Ist kein Problem.

Paul, wie lange dauert denn sowas?

Eine Woche, wenn es gut werden soll.

Wir können dir ja Geld geben dafür.

Was hältst du davon?

Gute Idee.

Dann musst du nicht mehr trampen. Dann kannst du dir ein Zugticket leisten.

Erste Klasse.

Heute kannst du das einmal retten, oder was?

Mensch.

Klasse. Was?

Paul kümmert sich um den Polen.

Ich möchte auch mal wieder verweisen.

Keiner hindert dich dran.

Fahr doch.

Fahr doch wieder mal in Wien.

Mit Schumann im Handgepäck, oder was?

Riech mal.

Was ist denn das?

Weißt du warum?

Willst du einen Schluck?

Danke, später vielleicht.

Kriegen die das nicht mit?

Wie denn?

Sieht aus wie Wasser.

Geh mal Tschüss sagen.

Zieh dich um, bitte.

Paul!

Ciao!

Machst du schon schlafen?

Was ist? Hopp hier! Hopp, hopp, hopp!

Paul!

Bist du wahnsinnig? Wollt ihr nicht baden?

Schon, aber doch nicht hier.

Der See ist gekippt.

Nitratverseucht.

Du gehst da nicht rein, ne? Da gehst du nicht rein. Du gehst da nicht rein.

Geht's noch ein bisschen lauter?

Woher hast du denn das Teil?

Mitgebracht.

Warte mal, ich muss gerade vor dem Bullen erfahren.

Scheiße, die kommt ja echt.

Hast du auch Bock auf eine Runde? Ich habe noch einen zweiten Controller

dabei.

Nö, lass mal.

Ich stehe nicht auf Ballerspiele.

Das ist kein Ballerspiel.

Jetzt machen wir ein bisschen leiser und richtig schlafen.

Okay.

Willst du das gerne?

Willst du das gerne?

Ja? Ja,

das magst du gerne.

Schön.

Guten Morgen.

Möchtest du auch einen frisch gepressten Orangensaft?

Gerne.

Schumann hat am Samstag Geburtstag. Rat mal, wie alt er wird.

Zehn.

Zehn?

Vier!

So,

da. Das hat er gern.

Ja.

Schaffen wir den Berg heute mal ganz?

Ich hab den doch schon ganz geschafft.

Na so, wie du gestern gespielt hast, brauchen wir gar nicht das Antreten bei

der Prüfung.

Komm, sitz, sitz, sitz.

Du sollst sitzen.

Ich finde, es klang ganz gut, was er gestern gespielt hat.

Schumann! Na bitte.

So schön.

Schluss jetzt, Schluss. Mit Essen spielt man nicht, Kinder.

Zieh dein T-Shirt aus. Ich mach sowieso noch eine Wäsche.

Bitte stell es hier ab. Ich mach den Rest schon.

Ist was?

Tischtennis! Robert?

Robert, kommst du bitte?

Paul, was ist mit dem Pool?

Also ich schlage vor, du machst damit weiter und wir üben die Bergsonate

nochmal. Los!

Ich geh mit Schumann spazieren, kommst du mit?

Hallo?

Ich geh mit Schumann spazieren, ob du mitkommst?

Okay.

Verstehst du dich gut mit deiner Mutter?

Naja.

Geht es ihr denn so einigermaßen mittlerweile?

Ich weiß nicht. Wir reden nicht so viel.

Hättest du gern, dass sie mehr mit dir redet?

Weißt du...

Sie redet schon viel, aber sie jammert halt immer. Das musst du verstehen. Das

ist eine sehr schwere Zeit.

Tue ich ja auch.

Ja? Klar.

Du vermisst Frank bestimmt sehr.

Scheiße!

Was ist denn los?

Es ist ganz rot, es ist ein Wespenstil.

Spinnst du?

Komm mit nach Haus, ich geb dir eine Zwiebel drauf.

Was denn mein Schatz, ja geh mal nach Haus. Ja, jetzt geh mal nach Haus, komm.

Ah, es stinkt. Aber es muss stinken, damit es hilft, lass mich mal rein.

Jetzt wird's was Feines, komm.

Lass mich vorbei.

Komm, lass mich vorbei.

Ja, ja, wir wollen nicht bleiben.

Ja,

ist jemand dabei?

Du spielst ja Federball.

Jetzt, pass auf, pass auf, komm mal.

Lass uns gleich mal den Baum bearbeiten.

Okay. Achtung, Schumann.

Schumann, geh weg da.

Ich geh einkaufen, bin gleich wieder da, ja?

Okay.

Schumann, weg.

Den da.

Nein, nein, den noch nicht. Aber den, genau.

Und den kleinen, da kannst du auch schlecht machen.

Okay. Jetzt schmeiß mal an, das Teil.

Ja, weißt du...

Ist nicht ganz einfach. Sag mir erst mal, wo wir es noch... Warte mal, bin

gleich wieder da.

Hey! Papa!

Nein, alles gut.

Die ist in die Stadt gefahren.

Ach, der ist okay.

Mama hat sich schon mit ihm abgefunden.

Sogar mehr als das.

Mehr als das?

Hallo?

Ja, sag ich ihr.

Ja, hier ist auch schön.

Bis dann. Ja.

Tschüss. Ja. Tschüss.

Paul?

Alles in Ordnung?

Eröffnet man das nicht mit Jod?

Alkohol ist besser.

Ja, ist das Maria?

Was ist denn hier

los? Ich habe mich verletzt. Warum hast du mich

angerufen? Ich habe mein Handy dabei.

Robert,

bitte Kernseife aus der Küche.

Hast du mir keine Kaugummis mitgebracht?

Tut mir leid, habe ich vergessen.

Professor Kübel habe ich getroffen. Du kommst als Dritter dran.

Das ist ja Wahnsinn.

Sag mal, was habt ihr da gemacht?

Anna? Ja?

Du hast Schweißperlen auf der Oberlippe.

Weg.

Paul, vergiss nicht, deine Arbeitsstunden aufzuschreiben für den

Swimmingpool. Ich hab Farben gekauft, die sind noch im Kofferraum, ja?

Du musst jetzt, du musst da zum Bordell. Ich fahr vor dem Bus, okay?

Fahr mal. Mann, wieso fährt der nicht einfach geradeaus?

Ja, du musst in der Mitte von der Straße fahren.

Oh, das sollte ich immer lieber sagen.

Ja, nix.

Mach mal.

Ach man, Mama, jetzt bin ich tot.

Hast du noch ein Leben?

Ich, äh, ich hab gedacht, wir können uns einen Film anschauen.

Ähm, ich erklär ihm gerade das Spiel dabei. Sag mal, muss ich links oder

rechts ziehen?

Links und dann wieder rechts. Hast du Lust, eine Runde mitzuspielen?

Ich schaue mal.

Geh rechts oder in die nächste.

Geradeaus.

Ja,

mein Schatz.

Na, wie sind die?

Ich hoffe, die reichen.

Ja, Mörtel und Kleber haben wir. Wie gesagt, die Zeit kannst du dir selbst

einteilen.

Ja, aber der Klang braucht Zeit, sich zu entwickeln. Und wenn der Accelerando

steht, dann heißt es schneller werden, aber nicht davonjagen wie ein Windhund.

Du übertreibst immer.

Das habe ich dir schon hunderttausend Mal gesagt. Los, aufstehen. Geh mal.

Viel zu lahm.

Lahm.

Paul! Paul, komm mal her.

Komm mal her.

Robert spielt jetzt mal was vor.

Zweimal hintereinander.

Und du sagst, welche Version dir besser gefallen hat. Ja?

Hm. Erst deine, dann meine.

Eigentlich klangen beide gut.

Und worin unterscheiden sich deiner Meinung nach diese beiden Versionen?

Bei der ersten war mehr Power dahinter und die zweite war halt...

Trau dich doch, rein gefühlsmäßig. Also, welche hat dir besser gefallen?

Vielleicht die erste, weil wie gesagt, ich weiß auch nicht, wie es sein muss.

Lass ihn doch.

Führt doch zu nichts.

Ach Kinder, das ist doch nur ein Spiel! Spiel doch mal mit!

Wenn ich mich entscheiden muss, hätte mir die zweite besser gefallen.

Willst du was trinken?

Gerne.

Komm mit.

Gleich.

Riech mal.

Ist gut.

Haben Sie keinen Zucker dran gemacht? Nein, nein, nein, keinen Zucker.

So. Cool, danke.

Entschuldigung.

Prost.

Gut.

Und du hast doch...

Du auch? Ja.

Rick?

Willst du auch einen Schluck?

Ist lecker.

Ich vertrag keine Milch.

Laktoseintoleranz.

Was stellst du davon, wenn wir heute mal woanders übernachten?

Wir drei?

Quatsch, wir zwei.

Draußen am See.

Ja, äh...

Macht das doch, solange das Wetter noch... Also ich bin froh, wenn ich euch

beide mal los bin.

Hauptsache, du bist morgen früh um 9 wieder hier. Wie vereinbart.

Ja, klar.

Es ist morgen um 9?

Generalprobe für die Aufnahmeprüfung.

Nee, danke.

Du kriegst noch voll die fette Säufernase, wenn du weitermachst.

Und du krepierst an Lungenkrebs.

Was ist das denn? Du bringst dich voll selbst um.

Wie hat er es denn jetzt gemacht?

Ja.

Na, wer wohl?

Was haben sie dir denn erzählt?

Na, sie haben bloß gesagt, dass Frank sich umgebracht hat, weil er Probleme

hatte.

Und? Ey, ich glaube, ich schlafe heute Nacht doch lieber im Haus.

Was soll denn das jetzt?

Also, ich habe einfach keinen Bock auf dumme Fragen zu antworten. Okay, Paul.

Ich verspreche dir keine Fragen mehr.

Versprich's mir.

Hoch und heilig.

Er hat sich erhängt.

In der Garage.

Krass.

So richtig.

Mit einem Strick.

Ein Kabel.

Eine Deckenbeleuchtung.

Da habe ich ihn auch gefunden.

Weißt du, wie das aussieht?

Weißt du, wie das aussieht, wenn einem Blaues im Gesicht in die Zunge

raushängt?

Wenn er schon einen Fleck hat auf der Hose?

Weißt du, wie das aussieht?

Er war so hässlich.

Ich meine...

Warum hat er das denn gemacht?

Warum hat er sich... Ich weiß es nicht. Ich weiß es

nicht.

Vielleicht sollten wir ihn anrufen.

Vielleicht sollten wir ihn ja anrufen in den Fragen.

Hallo Frank.

Hallo Frank, warum hast du dich umgemacht?

Ich würde dem Rat kein Abschiedsbrief hinterlassen.

Vielleicht sagt er ja was darauf.

Tut mir leid.

Das ist okay.

Au, au, au!

Pass auf, mein Verband! Pass auf!

Ist was?

Nee, wieso?

Spinnst du?

Wieso? Das Wasser!

Ja. Gib mal her.

Wie spät ist es denn eigentlich?

Dreiviertel zehn.

Hast du nicht im Neuen Generalprobe?

Und wenn schon?

Morgen.

Morgen.

Los, Tischtennis!

Okay.

Ach Mann, ich... Vielleicht solltest du sie erst mal ausprobieren.

Heute gibt's kein Angebot.

Wieso?

Jeder macht sich was er will.

Frau Abel?

Nee, danke.

Frau Abel, du kommst ganz gut voran.

Ja, es geht.

Wo sind die Tiefkühlpizza?

Wenn nix mehr da ist, ist nix mehr da.

Fließen haben wir genug?

Ja.

Kann ich mitkommen?

Ja.

Happy Birthday to you Happy Birthday

to you Happy Birthday, lieber Schumann

Happy Birthday to you Schau mal, was es heute Feines

gibt. Das hast du gern, gell?

Auf Schumann.

Auf Paul.

Auf die Aufnahmeprüfung.

Also die Bergsonate, Robert, die ist richtig gut geworden.

Denk dran, dass du mich nachher noch fahren musst.

Paul, bist du so lieb und kümmerst dich dann um Schumann?

Mhm.

Robert!

Viel Glück!

Hallo? Ja, geht gut.

Wie ist Madrid?

Nee, sind weg.

Keine Ahnung, das haben sie nicht gesagt.

Hat sie dagelassen, ja.

Mach ich.

Tschüss.

Hallo. Hallo.

Wo ist denn mein Hund?

Irgendwer noch da.

Ja, da ist er, mein Schöner.

Ja, hallo.

Wo ist denn Robert?

Keine Ahnung.

Mich weggeschickt.

Mir verboten, mit reinzukommen.

Wir müssen den Verband neu machen.

Gleich vorbei.

So.

Robert hat sich sowas von daneben benommen, das kannst du dir überhaupt

nicht vorstellen.

Hörst du mal?

Er ist manchmal so aggressiv.

Festhalten.

Ich weiß gar nicht, von wem er das hat.

Naja, ist ja auch in einem sehr schwierigen Alter.

Und sein Vater ist auch nie da, wenn er ihn braucht.

Hältst du mal?

Ja,

ist hart.

Es tut mir leid, Paul.

Ich find... Ich find's großartig, wie du dich hältst.

Wieso?

Du bist so tapfer.

Aber du musst nicht immer tapfer sein. Das verlangt keiner von dir.

Pass auf, dass da kein Dreck drauf kommt, ja?

Mach ich.

Vielen Dank.

Wie war dein Vorspiel?

Gut.

Erfolgreich?

Na klar.

Was denkst du denn?

Wo ist Nana?

Keine Ahnung.

Das müsstest du doch wissen.

Sie ist da losgefahren, um dich abzuholen.

Hm.

Dann weiß ich auch nicht.

Komisch. Ich bin in meinem Zimmer.

Ich habe dich übergesucht.

Ich rede mit dir.

Hau dich an! Hau dich an!

Lieber Scheuer, hältst du mich eigentlich? Glaubst du, ich kriege das

nicht mit?

Oh, mein Gott.

Tut mir leid. Tut mir leid. Da muss kaltes Wasser drauf.

Ich hole alles mit mir. Tut mir leid.

Hat eigentlich deine Mutter mal angerufen?

Nö.

Ich hab euch Hühnerschenkel in den Ofen getan.

Joana!

Schlecht, Robert?

Ich glaube ja.

Du solltest auch schlafen gehen.

Wo warst du?

Du brauchst zu viel.

Besetzt!

Ich rufe später nochmal an, ja? Wo ist er?

Wo

ist

er?

Du bist ja weh.

Ja.

Tut mir so leid.

Aber ich versteh nicht, wieso du Alkohol trinkst vor der Prüfung.

Nein.

Erklär's mir.

Mama, kümmere dich um Paul und lass mich in Ruhe.

Stefan, du bist schon da.

Ich habe gedacht, du kommst erst morgen.

Wie lange ist es her, dass ich Sie zum letzten Mal am Klavier gesehen habe?

Sie war mal ein vielversprechendes Talent. Ich bitte dich, das ist lang

her.

Anna, willst du es ihm nicht gleich sagen?

Bitte, was soll ich ihm sagen?

Was sollst du ihm sagen, Schatz?

Ach, so der... Kasia, also wir haben es sehr lustig gehabt.

Das wusste ich doch.

Paul ist total unkompliziert. Nicht so eine Diva wie dein Sohn.

Anna? Außerdem ist er sehr geschickt, jedenfalls was den Pool angeht. Was hast

du denn da gemacht?

Nichts. Schicker Verband?

Ja, das hat mir Anna gemacht.

So, so.

Doktorspielchen habt ihr also getrieben. Ja, das haben wir gerne.

Komm, ist mal ein paar Tage weg da.

Wo ist denn Robert?

Ich weiß auch nicht, was los ist mit ihm.

Er ist völlig durchgedreht.

Stockpässe auf und zur Prüfung angetreten. Natürlich hat er sie nicht

bestanden.

Das ist doch nicht wahr.

Doch, das ist wahr.

Ich habe mir da was überlegt. Ich habe mit der Mama telefoniert, die mir

vollkommen recht gegeben ist.

Und wie stehen die Fronten?

Fronten? Was für Fronten?

Keine Ahnung.

Schlechtwetterfronten, Kriegsfronten, Ehefronten.

Wie geht's deiner Hand?

Blöde Geschichte.

In Amerika könntest du deine Mutter verklagen, deswegen wird es ziemlich

sicher gewinnen.

Wolltest du da nicht zeugen?

Hm, vermutlich.

Ich habe nichts gesehen.

Na, dann ist der Fall ja entbieden. Es gibt keinen Fall.

Wenn ihr meint.

Was machst denn du hier?

Sieht nicht gut aus.

Bist du wahnsinnig?

Das ist unmöglich.

Hast du schon wieder gesoffen, oder was?

Hat's denn Spaß gemacht?

Was?

Du weißt doch genau, wovon ich rede.

Ich hab euch gesehen.

Ja doch!

Du verdammtes Arschloch.

Ich liebe sie.

Was? Du bist doch total verrückt. Doch und sie mich.

Sie liebt dich.

Pass auf, das kann sich schnell entzünden.

Hier.

Volk und Brötchen haben sich mehr.

Robert?

Bisschen Käse?

Du?

Lass ihn doch.

Hör mal, Robert.

Ich hab gestern lange mit deiner Mutter über deinen Auftritt in der Hochschule

gesprochen.

Du bist ja wahrscheinlich im Klaren darüber, dass das...

Nicht fair ist ihr Gegenüber.

Du weißt doch, wie viel sie in dich investiert hat.

Warum geht es doch gar nicht?

Warum geht es nicht?

Dieses blöde Vorspiel.

Siehst du, und das ist schon eine völlig falsche Grundeinstellung.

Das ist kein blödes Vorspiel.

Das wäre ein wichtiger Schritt nach vorn gewesen für dich.

Du hast eine riesige Chance an dir vorbeiziehen lassen.

Andere haben diese Chance nicht, obwohl die genauso talentiert sind wie du.

Das ist doch hoffentlich klar.

Was meinst du, was Anna sich jetzt anhören muss in der Hochschule?

Das spricht sich doch um wie ein Lauffeuer.

Ich hätte gedacht, dass du da reifer und vernünftiger bist.

Willst du mir nicht erzählen, was hier passiert ist, als ich hier war?

Anna und Paul... Anna hat mich

genervt. Er hat keinen Hunger.

Gut.

Spannend, oder?

Halt! Halt!

Mensch, toll.

Das sieht ja richtig gut aus.

Wenn du heute Abend noch Wasser einlässt, dann könnten wir morgen alle

gemeinsam ein Erfrischungsbad nehmen.

Zur Einweihung.

Paul, hör mal zu. Ich fahre mit Stefan in die Stadt.

Ich habe euch was zu essen in den Kühlschrank gestellt.

Ich denke, dass Robert bald wieder kommt und sich gerückt hat. Dann macht euch

einen schönen Abend, ja?

Und seid so lieb und geht mit Schuma noch eine Runde spazieren. Ja.

Sagen wir mal, was ich machen soll.

Ich war grad baden.

Gratuliere.

Ja, jetzt habt ihr euren beschissenen Pool wieder.

Dann ist Anna ja jetzt happy.

Was ist los?

Tschüss Robert.

Tschüss.

Ja, mein Zug geht in einer halben Stunde.

Schon?

Leck dich doch aufs Bett, ist bequemer.

Ich schlaf lieber auf dem Boden.

Untertitelung des

ZDF,

2020

Die Blüten und die fliegenden Hügel schweigen noch die Stunden.

Diese sehr traurige, schmerzhafte, schmerzhafte, schmerzhafte,

schmerzhafte, schmerzhafte, schmerzhafte, schmerzhafte,

schmerzhafte, schmerzhafte,

schmerzhafte,

schmerzhafte. Es bleibt nur das, was träumt, dass es so

dunkel ist.

Es stürmt sich, es stürmt sich, es stürmt sich, es stürmt sich, es stürmt

sich, es stürmt sich, es stürmt sich, es stürmt sich, es stürmt sich.

Sie stürmen sich in Schmerzen, so lange die Zeit lebt.

Sie lügen, sie lachen, sie verdorbenen sich und sterben. Und die

rüttelnden Füße schütteln noch die Stunden.

Sie sind tristere, schmerzhafte, schmerzhafte Karnivore.

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