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Moskau?
Furchtbar.
Legen Sie es auf meinen Schreibtisch.
Sehr geehrter Monsieur de la Fontaine: Bla, bla, bla, bla...
Robin.
Wie oft soll ich es dir noch sagen!
Du Schmutzfink!
Das macht man nicht.
Nicht im Haus.
Du Scheisskerl.
Hier ist Kitty Potter live dabei f�r FAD TV.
Momentan ist Pariser Mode eine m�de Angelegenheit.
Aber morgen k�nnte sich das alles �ndern.
Morgen ist der erste Tag der Pr�t-�-porter-Kollektionen.
Ein seltsamer, aufregender Moment f�r die Mode.
Es gibt nur eine Regel...
Dass es keine Regeln gibt.
Kommen Sie mit hinter die Kulissen,
wo wir mit den Topmodels Cola light trinken
und die Designer treffen, von der Supernova
bis zum Superniemand.
Schauen wir hinter die Kulissen und in die emsigen Arbeitsr�ume
von einigen der gr�ssten Modemacher.
K�nnen wir?
Hier ist Kitty Potter in Paris und bei mir ist Thierry Mugler,
der topaktuelle Couturier, bekannt f�r seine schockierenden Schnitte.
Thierry, Thierry. Du weisst, man sagt,
dass deine Kleider eine Art offenkundigen, extrem sexuellen Ton haben,
ganz im Gegensatz zum Image der selbst�ndigen und unabh�ngigen Frau,
also hab ich mich gefragt...
Unsere Zuschauer w�ssten gerne, wie Sie dar�ber denken.
Alles dreht sich ums Aussehen, um eine Silhouette.
Und um einen richtig guten Fick, Sch�tzchen.
Nun, danke. Vielen Dank.
Das war Designer Thierry Mugler mit seinen intimen Ansichten �ber Style.
Ich bin Kitty Potter, live aus Paris mit FAD.
Mein Sch�ner.
Ich bin Inspektor Tantpis,
ich bin mit meinem Hund hier, Ladd.
Oh, ja, ich erinnere mich an Ihren Hund.
Bei Fuss, Ladd!
Ich werd dir das Haar toupieren.
Etwas schneller, ja? Okay, und jetzt kommen Kiki und Dane.
- Schnell, wir sind sp�t dran. - Kiki, mach schon.
Kiki, leg bitte die Zigarette weg.
Oh, wer kommt denn da? Das ist wunderbar.
- Ja, mir passieren tolle Sachen. - Zwillinge?
Ei und Sperma liebten sich. Nein, Drillinge.
- Wer ist der Ungl�ckliche? - Nun, vielleicht du.
Los, Kiki, Liebling. Dane und Kiki, kommt schon.
Simone, leider kann ich dieses Jahr dein D�fil� nicht machen.
Oh, mach dir keine Sorgen.
Besorgt mir Eve.
Albertine.
Oh, was haben wir denn da?
Grosser Braten im Ofen.
Welch �berraschung.
Und wann ist das passiert?
Vor ungef�hr achteinhalb Monaten. Auf den Tag.
Was ist das f�r eine g�ttliche Krawatte?
Bist du farbenblind oder ist es ein Geschenk deiner Frau?
Nein, die hab ich schon lange.
Bitte nicht. Ich hab's eilig.
Die New York Times interessiert mich nicht mehr, ich hab aufgeh�rt, zu arbeiten.
Ich w�rde mich trotzdem gern mit Ihnen unterhalten.
Wo gehst du hin?
Zum Flughafen.
Ist dort eine Modenschau?
Nein. Ich treffe dort jemanden.
Sehen wir uns zum Abendessen?
Ich werde bis sp�t arbeiten.
Ich weiss nicht, wie lang es dauert.
Wie w�r's genau hier? Das ist gut.
Ich glaube, das ist... aber das ist meins.
Der Grosse, der raufkommt.
Okay, das ist einer. Der da geh�rt mir nicht.
- Weisst du, wie mein Gep�ck aussieht? - Ja, war es gr�n?
Ja, ich bin sicher, dass es gr�n ist.
- Von wo sind Sie? - Texas.
Oh, ich liebe diesen Akzent. Ich liebe das. Das ist so cool.
Sagen Sie mal: "Danke, Ma'am".
- W�rden Sie das f�r mich sagen? - Vielleicht sp�ter.
Polaroids geh�ren nicht in die Schachtel. Ich k�nnte bereits im Hotel sein.
- Tut mir Leid. - Nichts passiert.
Ist alles in Ordnung?
Mein Gep�ck ist weg.
Der Schalter f�r vermisstes Gep�ck ist dort.
Nein. Das meinte ich nicht.
Ich hab's in einer Bar am Flughafen von Houston vergessen.
Von da bin ich gekommen.
Und... ich hab Angst vorm Fliegen, also...
hab ich mir dort etwas Mut gemacht, wissen Sie und...
W�rdest du die Anh�nger kontrollieren? Danke.
Vivienne, mach schon.
Die finden es. Darin sind sie gut. Sie m�ssen nur Bescheid sagen.
Das ist nett, dass Sie sich k�mmern, ich spreche nicht franz�sisch.
Ein bisschen auf der Highschool, aber das z�hlt nicht.
- Ich weiss nicht mal, was Gep�ck heisst. - Bagage. Ganz einfach Bagage.
Hast du die Schilder?
Bist du bereit?
Wir brauchen ein l�ngeres Kabel. Das irritiert mich.
Olivier de la Fontaine. Find raus, warum er hier ist.
- Hallo, Olivier. - Hi, Kitty.
Was f�r eine h�bsche Krawatte, mit K�tzchen.
- Und ich bin Kitty! - Witzig.
Lassen Sie mich raten: Charvet oder Dior?
Hier ist Kitty Potter am Flughafen Charles de Gaulle,
wo, wie ich sagen w�rde, die internationale Mode-Intelligentsia
mich in all ihren vielen Schattierungen umgibt.
Erwarten wir hier heute jemand Besonderen?
Jemand Besonderen?
Jemand Besonderen.
Nun, la tout Paris spricht �ber jemand Besonderen namens Liza
und ihr eventuelles Erscheinen auf dem Laufsteg f�r Chanel,
und ich weiss, dass sie jede Minute erwartet wird.
Besteht die M�glichkeit, dass Sie wegen ihr hier sind?
Ich bin hier, um die Presse zu begr�ssen und die Eink�ufer.
Und um Sie zu begr�ssen, Kitty. Ich denke, es wird eine grossartige Saison.
Nun, wir wissen alle, wie gern Liza im Rampenlicht steht,
k�nnten Sie uns vielleicht einen kleinen Hinweis diesbez�glich geben?
Olivier?
Olivier, Sir?
Der neue Veranstaltungsort ist, denke ich, hervorragend.
Ein grosser Schritt nach vorn f�r die Pariser Mode.
- Die Designer sind begeistert. - Das kann ich mir denken.
W�rden Sie mich entschuldigen?
Nun, da geht er von dannen, mit dem Selbstbewusstsein
einer Designer-Schreibtischlampe.
Kommen Sie wegen der Pr�t-�-porter? Ich bin vom Houston Chronicle.
Mein Boss hatte einen Schlaganfall.
Ich kam nicht zum Fr�hst�cken.
Ich brauchte ein passendes Hemd f�r diese l�cherliche Krawatte.
Und hier haben wir die Paris-Troika:
Die drei, die in der Welt der Modemagazine das Sagen haben.
Die unerschrockene, fabelhafte Sissy Wanamaker von Harper's Bazaar.
- Hi, Sissy. - Hallo, Kitty. Hallo.
Die unaufhaltsame, welterfahrene Nina Scant von British Vogue.
Gott, so hat mich noch nie jemand beschrieben. Hallo.
Und die schonungslose K�nstlerin Regina Krumm von Elle.
Willkommen in Paris, M�dels.
- Was ist da drin? - Schinken.
In Moskau, kein Schinken.
Ich hab den besten Art Director des Jahrzehnts, vielleicht �berhaupt.
Die besten Fotografen, Spitzen-Models. Die besten Redakteure...
Ich denke, Elle hier hinter Ihnen m�chte dazu gerne was sagen.
Ja, hinter mir, das kann man wohl sagen.
Ich bin nicht wirklich an diesem Wettstreit um die Polposition interessiert.
Ich denke nur, wir erleben eine unglaublich aufregende, vitale Zeit.
Wie ist es heutzutage bei Elle mit Sex bestellt?
Ich finde beide Magazine sehr am�sant,
aber ich denke, Vogue hat immer noch das letzte Wort, Kitty.
Da stimmen Sie wohl mit mir �berein.
Ich muss gehen. Ich muss gehen.
Folgen Sie mir bitte zu meinem Wagen.
Sie erinnern sich wohl nicht an mich.
Major Hamilton.
Marshall Fiel�s, Chicago. Fashion Director.
- Oh, ja. - Sch�n, Sie zu sehen.
Ich hab etwas Zeit. Wie w�r's mit einem Interview?
- Wir machen keine spontanen Interviews. - Oh, das ist schon in Ordnung.
Milo. Milo. Einen Moment.
- Hi. Wie geht's? - Ich bin hier, falls...
Kitty Potter.
Bereit? Kamera l�uft?
Hier bei mir ist Milo O'Brannigan, der begehrteste Modefotograf unserer Zeit.
Milo, wir sehen den Look der 90er seit Jahrzehnten durch deine Linse.
Wie hast du es geschafft, oben zu bleiben?
Wahrscheinlich auf die gleiche Weise wie du, Kitty.
Harte Arbeit und der Glaube an dich selbst, ja?
Eher das Ausnutzen der Unsicherheiten anderer.
Egal, wir zeigen es Pilar.
Deine Mutter glaubt also daran,
manche Frauen kleiden sich f�r M�nner, die meisten jedoch f�r andere Frauen?
Meine Mutter macht Kleider, um dem K�rper der Frau zu huldigen.
Die M�nner haben sie dabei nie interessiert, obwohl sie sich f�r einige entkleidet hat.
Der Hauptunterschied zwischen Frauen und M�nnern ist der:
Frauen machen Kleider f�r sich selbst und f�r andere Frauen.
Ein Mann macht Kleider f�r die Frau, die er begehrt,
oder, wie in den meisten F�llen, f�r die Frau, die er sein m�chte.
- Sind Sie verheiratet? - Ja, mit Dane.
Komm mal her, Schatz.
Dane, huhu. Erde an Dane.
Jack, versuch, ein wenig nett zu sein.
Das ist Dane.
Das sind ihre ber�hmten Beine, und das ist ihre Schwester Kiki.
Fiona.
Sie haben denselben Vater, zumindest behauptet das ihr Agent.
Die Kleider sind f�r deinen alten K�rper, und jetzt passt du nicht rein.
- Spinn ich? - Es ist nicht ihre Schuld.
Nicht meine Schuld? Von wegen Schuld, du Homo! Es ist toll!
- Du h�ttest was sagen k�nnen. - Ich war in Deutschland.
Oh, ich bin verr�ckt! Erfanden die Deutschen nicht das Telefon?
Du machst es nur schlimmer. Ich war nicht sicher, ob ich es behalte.
Du musst im neunten Monat sein.
W�r ich Lacroix oder Lagerfeld, h�ttest du mich angerufen, oder?
- Eve springt ein. Sie hat dieselbe Gr�sse. - Ich hasse ihren t�towierten Kopf.
Du bist kahl.
Violetta.
- Das ist zuviel f�r mich. - Dann schick ich sie weg.
Ich will Albertine. Wo ist sie?
Die Agentur sagt, Albertine sei schwanger.
Schwanger ist diese Saison nicht meine Silhouette.
Nein, nein und nochmals nein.
Meine Rundung ist in der Turn�re, also hinten und nicht vorne.
Kahl und t�towiert geht �ber jedes D�j�-vu hinaus.
Es ist saukalt.
Sehen Sie nach, was da los ist.
Wir m�ssen �ber Ihre Frau sprechen.
Was hat meine Frau mit Ihnen zu tun?
Sie sollten langsamer essen.
Haltet ihn! Er ist ein M�rder!
Was?
Machst du Witze?
Einen Moment.
- Simone. - Hier fehlt die Musik.
Simone, es ist wichtig.
Okay, ich komme. Oh, Pilar, deine Raucherei bringt uns alle um.
Mord?
Schalt die Nachrichten ein.
Er war hier!
Olivier wurde ermordet.
Oliver de la Fontaine, Leiter der Kammer f�r Mode,
- Was? - Wurde ermordet...
- Was? - Wann ist das passiert?
- Was ist passiert? - Weiss... seine Frau das?
Mein Beileid. Ihr Mann ist gestorben.
Wie schade.
Dein Papa ist gestorben.
Tut mir Leid, Ihnen diese schreckliche Nachricht �berbringen zu m�ssen.
Mein Hund und ich sind gl�cklich. Er war uns verhasst.
Wir berichten live von der historischen Pont Alexandre in Paris,
wo Olivier de la Fontaine...
Ein schockierender Auftakt zu den Pr�t-�-porter-Fr�hjahrskollektionen.
Ich sah...
Hat sie die Fotos gemacht?
Machten Sie Fotos?
- Kann ich den Film haben? - Ja, aber...
Ich will eine Quittung.
Geben Sie ihm Ihren Namen.
Und er sprang von der Br�cke, einfach so.
Ja, es war v�llig bizarre.
Ich hab alles gesehen.
- K�nnten Sie ihn identifizieren? - F�r mich sehen alle Weissen gleich aus.
Ach ja? Wie wissen Sie dann, wer Ihr Boss ist?
Wegen der Kleidung. Was dachten Sie?
Daran erkenne ich die Leute.
Nun, eine Stunde und 20 Minuten.
Soll das heissen, ich soll eine Stunde und 20 Minuten warten?
Kommt schon.
Genau hier.
Ja. Ich reise ab. Joe Flynn.
Haben Sie Zeit f�r ein Interview?
Ich versprach Ihnen ein Interview. Auf jeden Fall.
Oh, hallo.
Ein Anruf f�r Sie aus Washington.
Sie k�nnen den Apparat da dr�ben benutzen.
Gut.
Hi. Ich bin Anne Eisenhower vom Houston Chronicle.
F�r mich wurde reserviert.
Und die einzige noch lebende Person,
die Saint Laurent Farbtipps geben kann.
Slim, wir haben dich so vermisst,
- seit du Vogue verlassen hast. - Ach ja?
Ich bin Sportreporter, ich versteh nichts von Mode.
Zum Teufel, ich will raus aus Paris. Benutz einen Pressedienst.
Was ist so besonderes an diesem Toten?
Wie heisst er?
Der Tote!
De la Fontaine. Olivier de la Fontaine. Hast du das?
Ja. Und ruf meine Frau an. Mir wird sie das nicht glauben.
Verfluchter Schwanzlutscher!
Neues Spiel! Ich reise nicht ab.
- Was sagen Sie? - Ich bleibe.
- Das ist mein Zimmer. - Diese Lady checkt gerade ein.
- Das ist mein Zimmer. - Sie m�ssen ihr ein anderes geben.
- Es ist keins frei. - Das ist mein Zimmer.
- Sie verstehen nicht. - Sie verstehen nicht.
Ich reise nicht ab. Sehen Sie.
Haben wir irgendwelche Modepl�ne oder Projekte in der Schublade?
Das erfahren Sie, wenn die Zeit reif ist,
aber jetzt m�chte ich Ihnen jemand Besonderen vorstellen.
Clint, komm mal her.
Clint Lammeraux, das ist Kitty Potter.
Ihr Gep�ck ist mir egal! Finden Sie ihr ein anderes Zimmer!
Das ist nicht... Hey!
Wo ist meine Tasche? Wo ist meine Tasche?
Finden Sie meine Tasche oder Sie h�ren von der Washington Post! 2326!
Hey!
Lady!
Ja, das vor allem. Baumwolle, Arzneimittel, alles, was Sie wollen.
Kobras, Pythons, Klapperschlangen, Eidechsen.
Oh, Mist.
Hey! Was soll das?
Lassen Sie mich rein!
Ich bin an diesem Anschluss.
Joe Flynn. H�ren Sie zu, wenn Sie Ihren Job behalten wollen.
H�ren Sie... ich will mein Gep�ck
und ich will diese Schlampe in meinem Zimmer, jetzt.
Was soll das heissen, Sie haben meine Bagage nicht? Nat�rlich haben Sie's!
Wenn Sie meinen, so kriegen Sie mich hier raus, sind Sie falsch gewickelt!
So voller merde wie ein canard de chr...
Ja, hallo, hier ist Anne Eisenhower, wie in General Dwight D. Eisenhower.
Ja, richtig, Ex-Pr�sident Dwight D. Eisenhower.
Ich weiss, er ist hier nicht gemeldet, aber ich!
Nein, ich will nicht noch einmal mit dem Manager sprechen.
- Sondern mit dem Besitzer. - Das geh�rt wohl einer japanischen Firma.
Wie sp�t es in Tokio wohl sein mag?
Wie lang es wohl dauern mag, Sie hier zu verscheuchen, Mr Flynn?
Oh, k�nnten Sie mir bitte helfen?
Ich checke hier ein. Hoppla. 'tschuldigung.
Haben Sie eine Reservierung f�r Louise Marshall?
- Marshall? - Field. Louise Field.
- Unterschreiben Sie bitte hier. - Nat�rlich.
Major.
Sieht gut aus, was?
Und ich bin hier mit der einzigartigen Elsa Klensch.
Danke, Kitty. Wie geht's dir?
- Wie geht's dir? - Mir geht's gut.
Vielen Dank, dass du Zeit f�r uns hast.
Was ist in den 90ern modisch angesagt?
Wir erleben gerade einen wichtigen Moment, die wichtigste Woche in der Mode.
Hier entscheidet sich das kommende Jahr.
Hattest du heute morgen irgendeinen guten Scoop?
Ja, aber...
Das hebt sie sich f�r ihre eigene Show auf.
Was zum Teufel ist das?
Vermittlung?
Hotel Splendide, bitte.
Verdammt, Louise!
Ich hab einen Schl�pfer in meinem Koffer gefunden!
- Du musst besser aufpassen! - Wie konnte das passieren?
Wird nicht wieder vorkommen.
Tut... tut mir Leid.
H�r zu. Seit wann bist du so gespr�chig?
Du hast am Flughafen mit jedem geredet.
- Ich redete mit niemandem... - Sogar mit mir.
- Mit fast niemandem. - Wir w�ren beinahe aufgeflogen.
Wir m�ssen vorsichtig sein, sehr, sehr vorsichtig. Verstehst du?
Tut mir wirklich Leid. Ich werde vorsichtiger sein, okay?
Liebling...
Vermisst du mich?
- Wie war Mailand? - Das war eine Riesen�berraschung.
Ich weiss wirklich viel �ber Mode, wir wissen alle, dass Minis wieder da sind,
und ich bin �berzeugt, sie bleiben f�r den Rest der 90er.
Nun, ich sah Plisseer�cke,
ich sah A-Linien-R�cke, ich sah Sarong-R�cke,
aber dann, pl�tzlich, tauchte der Pouf-Rock auf.
Erinnerst du dich an Lacroix' Pouf-Rock?
Wir wurden aufgeplustert und aufgeplustert. Nun, das k�nnte uns wieder bevorstehen.
- L�sst du dich aufplustern? - Das bezweifle ich.
Lassen Sie mich mal sehen.
- In welcher Suite ist Regina Krumm? - Regina... Fost-Suite.
- Fost? - Ja, Fost-Suite.
Sie meinen Faust? Die Faust-Suite.
Das war meine Suite.
In welcher Suite ist Nina Scant?
- In der Salomon-Suite. - Salomon...
- Sie meinen die Salome-Suite. - Salome-Suite.
- Das ist meine Suite. - Das ist Ihre Suite.
Nein, das ist nicht meine Suite.
Das ist die Faust-Suite, ich hab die Salome-Suite reserviert.
Ich bin nicht in der Salome-Suite. Sagen Sie der Rezeption, ich will die Faust-Suite.
Ich will nicht die Salome-Suite.
Das ist die falsche Suite. Meine ist die Salome-Suite.
Und Sie stellen einfach alles hier ab.
Stellen Sie alles ab, das ist nicht meine Suite.
- Regina. - Nina.
- Oh, mein Gott. Da w�ren wir wieder. - Unglaublich.
- Als h�tten wir uns gerade verabschiedet. - Ich hab das Gef�hl, ich hab ein D�j�-vu.
- Hast du gesehen, wie hier gebaut wird? - Verr�ckt. Was treiben sie nur?
- Nun, wohl eine Menge Instandhaltung. - Oh, mein Gott. Der M�rtelstaub.
- Er steigt mir direkt in die Nase. - Ja, furchtbar, nicht wahr?
Nun, kommst du heute Abend zur Botschaft?
Oh, ja.
Nun, meine Liebe, wir sehen uns dort. Ich ruh mich etwas aus.
Tsch�s, meine Liebe.
Kommen Sie mit.
Mal sehen.
- Wer ist das? - Der Chauffeur.
Man kann sein Gesicht nicht sehen.
Das ist er. Das ist der Mann.
Sehen Sie? Das ist sein Mantel, seine Hosen.
Wir wissen, was er anhatte, aber nicht, wer er ist.
Wir berichten live von der historischen Pont Alexandre in Paris,
wo Olivier de la Fontaine,
Leiter der Chambre Syndicale de la Mode et de la Haute Couture,
der franz�sischen Kammer f�r Mode,
auf dem R�cksitz seiner Limousine ermordet wurde.
Augenzeugen berichten, ein untersetzter Mann Mitte 60
stieg aus dem Auto, das im Verkehr feststeckte,
und floh, indem er kopf�ber in die Seine sprang.
Man glaubt, er sei ertrunken. Falls nicht, starb er sicherlich an Vergiftung.
Das ist ein schockierender Auftakt zur Pr�t-�-porter-Kollektion,
die glitzernde Show, die Olivier de la Fontaine
jede Saison f�r tausende choreographierte.
Das war Sandra de la Notte f�r Sky News.
Vom Sky Satellite Network...
Immer noch hier?
Es wird ein Gruppenfoto der Designer. Fast alle werden da sein.
Alle Designer?
Beinahe alle. Ich hab Cerruti, Rykiel, Westwood, Montana, Agn�s B.
- Sie kennen diese Leute nicht. - Sie sagten, sie w�rden da sein.
Ausser Simone Lowenthal. Sie zeigt vielleicht nicht mal ihre Kollektion.
Machen Sie Witze? Simone ist eine gierige Schlampe.
- Cort, sag so was nicht. - Es stimmt.
Simones Kollektion ist kaum mehr als Krematorium-Couture.
Tot. Was ist mit Gaultier?
Ja. Er ist begeistert.
- Du magst seine Arbeit. - Fr�her...
als er noch mein kleiner Prot�g� war.
Seine jetzige Richtung kann ich nicht unbedingt bef�rworten.
Sie meinen wie Cy Bianco?
Warum wollen Sie seinen Namen wieder ausgraben?
Beide sind durch die Strasse beeinflusst.
Welche Strasse? Bond oder Camden Lock?
- Wo ist Mutter? - Ich glaube, sie ist in ihrem B�ro.
- Mutter? - Kein Wort, Jack.
Geh und schliess die T�r hinter dir.
Nein, ich will dieses schwarze Ding nicht.
Ich komme heute Abend wohl nicht heim. Mutter will, dass ich bei ihr bleibe.
- Ich frag mich, wer der Vater ist. - Der Vater?
- Du weisst schon, Albertines Baby. - Nun, nicht ich.
Wirklich?
- Dein Alter wird mich mitnehmen. - Wie nett von ihm.
Da gibt's keinen Haken... Milo O'Brannigan ist der Fotograf.
Er ist der Beste. Er wird euch toll aussehen lassen.
- Du bekommst einen Azubi... - Sehr h�bsch.
- Das geht ganz schnell. - Sehr sch�n. Zu niedrig.
- Milo, Milo. - Wir haben Milo. Er ist der Beste.
- Schl�fst du mit ihm oder was? - Nein, ich schlaf nicht mit M�nnern.
Wo ist Mr Lammeraux?
Jack, warte, bis du die Stiefel siehst!
F�r jede Stimmung was dabei.
- Clint, wie geht's? - Hi, Jack.
Lange nicht gesehen. Wie geht's Anne?
Sie ist so charmant. Kennst du Anne Richards?
Ich hab euch beide vorgestellt. Erinnerst du dich?
Eve, Clint Lammeraux.
Eve, Slim Chrysler. Sie bleibt zum Dinner.
Warum probierst du sie nicht an?
"Women's Wear Daily" wird das lieben... und Simone auch.
Da bin ich mir nicht so sicher. Simone hat ihren eigenen Geschmack.
Und?
Sie sagte gerade, dass meine Mutter diese Stiefel lieben wird.
Nun, nett, dass Sie das sagen,
aber ich bin nur ein einfacher irischer Junge vom Land, der seine Arbeit liebt.
Ich weiss, dass Ihr Vertrag mit Vogue bald ausl�uft.
- 31. M�rz. - Ach ja?
Ich k�mmer mich da nie drum, ich hol jemanden, um das zu �berpr�fen.
Ich schenk Ihnen noch ein Glas Champagner ein.
Milo, mein alter Liebling.
Ich komme, um etwas verfr�ht zu feiern.
Erinnerst du dich daran, was ich dir erz�hlte,
�ber meinen bevorstehenden Riesendeal in den Staaten?
Nun, der wird jetzt Wirklichkeit.
Und ich will, dass du meine rechte Hand wirst.
Wir werden es Vanity Fair verflucht noch mal zeigen, Liebling,
und mein Freund beim New Yorker sagt...
Tina beisst sich in den Hintern.
Regina?
Tut mir Leid. Ich dachte...
das sei die Suite von G�rard Depardieu.
- Was ist das? - Hundescheisse.
Das bringt Gl�ck.
Er sah nie besser aus.
Gehen wir.
Mrs de la Fontaine, mein Beileid.
W�rden Sie ein paar Fragen beantworten?
Es ist hier in Paris kein Geheimnis, dass Ihr Ehemann mit Simone Lowenthal liiert war.
Wie stehen Sie dazu?
Stimmt es, dass Ihr Ehemann in finanziellen Schwierigkeiten steckte?
Wussten Sie, dass Ihr Ehemann...
Was werden Sie jetzt machen?
Danke, Mrs... Danke, Mrs de la Fontaine.
Ich bin Sandra de la Notte.
Da ist sie... Simone Lowenthal!
Mrs Lowenthal.
Simone, k�nnten Sie ein paar Fragen beantworten?
Lassen Sie mich in Ruhe.
Wie war Ihre Beziehung zu dem Opfer vor dem Mord?
Hatten Sie Streit mit seiner Frau? Wie war Ihre Beziehung?
- Wie war Ihre Beziehung zum Opfer? - Fragen Sie seine Witwe.
Wer k�nnte so etwas getan haben?
Diese bizarren Umst�nde
�berschatten die Modewoche hier in Paris,
wo man der Dramatik der Pr�t-�-porter nur schwer Konkurrenz machen kann.
Ironischerweise hat das umstrittene Opfer gerade das getan.
Das war's.
Ich ruf morgen an, wenn ich was �ber die Ermittlungen weiss.
Isabella!
Schliessen Sie die T�r.
Isabella.
Es heisst, ein Mann habe ihn ermordet. Ich h�tte auf seine Frau getippt.
Simone ist ohne ihn eh besser dran.
Seine Frau auch.
Hast du je mit ihm geschlafen?
Spinnst du? Das w�rde ich Simone nie antun.
- Warum? Willst du was damit andeuten? - Klar. Ich muss jetzt kochen.
- Okay. - Tsch�s.
- Hi, Baby. Wer war dran? - Deine Frau.
- Wollen Sie etwas Wein? - Besser nicht.
Hallo?
Ja, hier spricht Anne Eisenhower.
Nun, das ist leider v�llig unakzeptabel,
ich brauche meine Tasche.
Nun, ich hab das Formular ausgef�llt und alles,
wenn Sie einfach nur weiter suchen w�rden.
Danke. Vielen Dank.
Sagten Sie nicht, Sie trinken nicht?
Ich sagte, ich trinke besser nicht.
- Zum Wohl. - Danke.
Diese Franzosen wissen, wie man Wein macht.
Ich denke, wir sind so weit. Warten wir nicht l�nger auf Simone.
Jungs, ich hab lange genug gewartet. Wir ziehen das jetzt durch, okay?
Alles klar? Dann los. Okay.
Hi. Ich hoffe, es geht euch gut. Ihr seht bezaubernd aus.
Wir machen jetzt dieses Foto, okay? Ich z�hle dabei bis drei.
Bei drei, dr�cke ich ab.
Also kneift nicht die Augen zu, verstanden? Kein Blinzeln, okay?
Konzentriert euch auf die Kamera.
Los geht's. Danke. Danke. Danke. Danke.
- Wir brauchen eine Liste. - Sie weiss Bescheid, keine Sorge.
- Milo, sie ist hier. - Entschuldigt die Versp�tung.
Winnie, sie soll in die Mitte.
Entschuldigt.
- Hi, Simone. Schau bitte bei drei hier r�ber. - Okay, tut mir Leid.
Entschuldige...
Okay und noch mal bitte. 1, 2, 3!
Hier ist Kitty Potter mit Live-Berichten
vom ersten Tag der Pariser Herbstkollektion 1994.
Die gl�nzend aussehenden Menschen der Modewelt um mich herum
sehen aus, als ob sie gleich "Bonjour, Paris" aus "Funny Face" singen werden.
Aber in Wirklichkeit beziehen sie ihre Posten.
Mode, meine Freunde, ist Krieg.
In einer Woche haben diese Journalisten, Fotografen und Eink�ufer
Kriegsverletzungen aufzuweisen,
neben ihren Prada-Handtaschen und ihren Plateauschuhen von Vivienne Westwood.
Selbst eine eiserne Zwergin wie Regina Krumm,
die Lilliput-Redakteurin des Magazins Elle, ist wegen des Glitzer-Kriegs hier.
Bei einer Show von 86 Kollektionen
leidet die Sehkraft und gelegentlich auch die Urteilskraft.
Dagegen helfen auch keine Sonnenbrillen.
Schlechter Geschmack wird ebenso zu sehen sein wie berauschende Sch�nheit,
und ich werde �berall dabei sein.
Bleiben Sie am Ball, hier bei Kitty Potter.
Da ist ein Fleck.
Okay.
Wie geht es weiter mit dem M�tier der Couturiers, fragen Sie,
und ich antworte hier Backstage bei Christian Lacroix,
dem K�nstler aus Arles.
Dem Heiland der Ready-to-wear-Deluxe.
Christian, es war eine wundersch�ne Kollektion und so perfekt.
Was war f�r Sie heute perfekt?
Perfektion existiert f�r mich nicht, nie.
Wir Modemacher sind nie zufrieden.
Erlauben Sie mir eine Frage.
Die Fotoabz�ge der Models und der Gesichter waren wunderbar.
Woher hatten Sie die Idee dazu?
Heute beginnt die Mode in den Medien,
den Magazinen und bei den Models.
Ich wollte sie auf die Strasse bringen,
weil ich die Leute etwas aufr�tteln will.
Sie wissen nicht, was Realit�t ist:
Mode, Magazine, Medien, Models, M�dchen, Modepuppen.
Damit wollte ich spielen.
Danke.
- Zieht sie die Show durch? - Nat�rlich.
Das Business l�uft weiter.
Wird sie selbst anwesend sein?
Sonia, nett, dass Sie gekommen sind.
Wie geht's Simone?
Es tut uns so Leid.
Eine solche Trag�die.
Die Rykiels sind hier.
Nett, dass Sie gekommen sind.
Wir wollten nur kurz hallo sagen.
Bernelle, ich bin's, Anne. Ich wollte nur sagen, alles l�uft grossartig.
Ich bin im Hotel. Ich hab alle Termine, alle Einladungen.
Ruf an, wenn was ist, aber denk an den Zeitunterschied. Tsch�s.
Zimmerservice.
Wenn Sie bitte unterschreiben.
Nun, das ist eine ungew�hnliche Situation
und ich hoffe nur, dass Sie...
letzte Nacht vergessen k�nnen.
Ich habe ein kleines Alkoholproblem und...
Entschuldigung. Hallo.
Ich hoffe, Sie benehmen sich wie ein Gentleman,
und dass das, was gestern Nacht passiert ist, einfach nie passiert ist, okay?
Sicher. Kein Problem.
Kein Problem, ja?
Ja, ganz wie Sie wollen.
Einfach so vergessen. So einfach geht das.
- Ja. - Na toll.
Soll ich etwa ersch�ttert sein?
Nein. Nein. Nein, das ist ja toll.
Das ist einfach toll.
Ja, das ist... toll.
Hey, gib die Fernbedienung her!
Komm schon! Hey, hey, hey.
Oh, komm schon. Gib mir die Fernbedienung zur�ck.
Simone.
Das ist sehr nett, aber ist heute nicht Ihre Show?
Oh, das ist unwichtig.
Unsere Sorgen gelten unseren Freunden. Das Gesch�ft kann warten.
Es tut mir so Leid f�r Sie.
Ich leide mit Ihnen.
Simone, ich will ehrlich sein.
Olivier und ich waren nie enge Freunde, aber das wissen Sie ja.
Aber ermordet zu werden,
von einem Wahnsinnigen erdrosselt.
Mir schaudert.
Aber Sie, Sie �rmste Arme.
Sie sind wahrlich die tapferste Frau der Christenheit.
Das ist nett von Ihnen. Wirklich.
Wo ist meine Crew? Wo ist meine Kamera?
Oh, da seid ihr ja.
Hier bei mir ist der best aussehende Mann, den ich kenne.
Monsieur Gianfranco Ferre.
Der italienische Designer des ehrw�rdigen franz�sischen Hauses Christian Dior.
Vielen Dank. Dein Italienisch ist sehr gut.
Welch Raffinesse. Was hat Sie diesmal inspiriert?
Nun, es ist die Energie, die unserer Zeit eigen ist.
Ich versuche, der Beste zu sein. Ich liebe Frauen.
Ich kreiere gern Fantasien.
Ich �berlege mir immer, was sie macht, wie sie sich bewegt,
wie sie sich bewegen kann.
Aber sie kann ihre Garderobe zusammenstellen,
ohne sie nach einer Saison wegzuwerfen.
Sie kann sicher ihren eigenen Stil finden,
mit der Freiheit, die sie braucht.
Simone.
Ich weiss, das war ein grosser Schock f�r dich.
Du hast deinen Partner verloren, und ich weiss, du h�rst ungern, was ich jetzt sage,
aber Olivier...
Er war kein netter Mensch.
Ich hab's gesagt, jetzt ist es raus. Aus und vorbei.
Ich k�nnte dir Geschichten �ber ihn erz�hlen, da m�chtest du schreien.
Du bist Gott weiss besser ohne ihn dran.
Er hatte dich nicht verdient.
Er hatte dich nicht verdient.
Glaub mir, du kommst dr�ber hinweg.
Du bist eine starke Frau. Stimmt's?
Ja, ich bin eine starke Frau.
Der Rest ist f�r Sie.
Haben Sie das Gr�ne hier auch in gr�sseren Gr�ssen?
Wirklich sch�n. Ja, es ist Medium-Size.
40 oder 44? Gross - das dehnt sich, ja?
Ja. Ist es f�r Sie?
Die Nummer des Ermittlungsbeamten. Nein.
Ich will die Telefonnummer des Ermittlungsbeamten,
der Mann des Tod.
Monsieur, ich bin tot. Wo bin ich?
Monsieur, h�ren Sie.
Ich bin tot. Wo ist...
Hey, das ist mein Sakko.
- Ihr Sakko. - Da, der Typ hat mein Sakko an.
Das muss der Typ sein, der meinen Koffer klaute.
Issey Miyake hat Ihren Koffer geklaut?
Nein, nicht... Das mit dem Karo. Das war meins.
Ich weiss nicht, ob Issey Miyake so ganz Ihr Stil ist.
Karo?
J.C. Penney ist wohl eher was f�r Sie.
Der Inspektor und ich waren sehr �berrascht,
als wir erfuhren, dass das Opfer eine wichtige Pers�nlichkeit der Modewelt war.
Und dass er nicht sehr beliebt war.
Das stimmt. Er war nicht sehr beliebt.
Genau genommen hasste ihn jeder.
Selbst Sie, Madame?
Nein. Ich mochte ihn nicht sehr.
Es heisst, er war Ihr Liebhaber.
Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Er war nicht sehr umg�nglich.
...ein Kriecher und Opportunist,
aus Pamela Harrimans Dinner-Party herausst�rmend,
die letzten Dienstag in der amerikanischen Botschaft stattfand,
worauf die New York Post titelte:
Simone... wie tief kannst du fallen?
Jack Lowenthal, der Sohn des Designers,
eignete sich 1990 die Gesch�ftsf�hrung an.
Warte hier. Ich bin gleich zur�ck.
Vidal.
- Wo ist Mutter? - Simone.
Das muss Ihnen wirklich ungelegen kommen,
aber ich wollte Ihnen unbedingt Clint Lammeraux vorstellen.
Clint ist ein grosser Fan von Ihnen.
In Texas denken wir �ber Simone Lowenthal genauso wie �ber Longhorns.
Oh, wie nett.
Alle hassten das Opfer. Das sollte die Ermittlungen vereinfachen.
Oder erschweren.
Wollen Sie mir widersprechen?
Nein, ich will mich nur n�tzlich machen.
Nicht n�tig.
- Kommen Sie. - Oh, wie interessant.
- Was ist interessant? - Ihre Schuhe. Ist das neu?
Nein, ich hab sie seit Jahren. Wo wir von Schuhen reden, Clint hat ein Geschenk.
Made in Texas von Texanern.
Oh, Sie machen mein Logo auf diese Stiefel?
Aber wer gab Ihnen die Erlaubnis?
Mein herzliches Beileid.
- Nicola. - Ah, Kitty.
Wie sch�n, Sie zu sehen!
Wir sahen uns zuletzt beim Volpe-Ball in Venedig.
- Ja. - Was gibt's Neues bei Trussardi?
Wie w�r's mit einem kleinen Interview? Kamera l�uft?
- Was gibt es Neues bei Trussardi? - Kein Interview, Kitty. Danke.
Nicola, nur eine Frage. Nur ein Wort.
Mist.
Haben Sie Violetta gesehen? Hat irgendwer Violetta gesehen?
Du erregst mich so. Ich bin verr�ckt nach dir.
Ich will, dass du mich zum Bersten bringst.
Was machst du? Du telefonierst in so einem Moment?
Um Himmels willen, Violetta. Es geht gleich los.
- Ich hab nur meine Mutter angerufen. - Deine Mutter ist in Algerien.
Du telefonierst nach Afrika?
Wundersch�n.
- Was ist damit? - Ich mag das, ja.
Das ist dein bestes St�ck, weisst du?
Kein Zweifel. Absolut kein Zweifel.
Mit wem hast du telefoniert?
Wer? Ich? Oh...
Ja. Du hast doch gerade eben telefoniert, oder?
Ja, hab ich.
Sie ist niedlich.
Klar, aber mit wem hast du telefoniert... gerade eben?
Weisst du was? Ich mag es, wenn du eifers�chtig bist.
- Verzeihung... Ich glaube... - Tut mir Leid.
Nun!
Ich bin Kitty Potter.
- Sehr erfreut. - Ganz meinerseits.
Ich bin ganz ausser mir. Es kam so... pl�tzlich.
Ich bin... ich bin auch sehr traurig...
f�r Simone.
Meine Reaktion ist sehr pers�nlich
und ich kann dar�ber nicht im Fernsehen sprechen.
Ich bin nicht froh. Ich denke nur, dass...
Die Erde bricht nicht in Tr�nen aus.
Wir trafen uns erst vor zwei Wochen.
Und er sah gut aus...
aber er schien traurig, auch wegen der Organisation.
Ich muss in ein paar Minuten zu einer Show.
Hier ist der Designer und seine Frau...
Violetta bei ihrer ausgelassenen Feier nach der Show.
- Diese Welt wird nie... - Gl�ckwunsch.
Danke. Gl�ckwunsch.
- Hallo, Liebling! - Wunderbare Show!
Sind diese Formen feminin?
Nun, Kitty, ich denke, meine Idealfrau
hat Oberweite, eine Taille und H�ften
und will ihre Schultern nicht verstecken.
Ich glaube, Schultern sind wieder im Kommen, und nat�rlich Beine.
Sie braucht keine Beine, aber...
es ist toll, wenn sie welche hat.
Entschuldigen Sie mich.
Ich stecke das hier in Ihre Tasche.
Ich finde, Sie sollten es lesen,
und dann sollten Sie mich anrufen.
Es ist heiss hier.
Harry Belafonte! Harry!
Gib her.
Mr Belafonte, kommen Sie zu einem Interview mit Kitty Potter?
- Hi. Erinnern Sie sich an mich? - Ja.
K�nnen wir ein Interview machen?
- Ja. - Kamera l�uft?
Bei mir ist ein Gentleman, den Sie wohl alle kennen.
Was f�hrt Sie nach Paris?
Ich mache einen Film �ber Ronald Reagans Wiederwahl.
Nancy Reagan regiert im Geheimen.
Ollie North ist Gesundheitsminister und...
Oh! Was ist los?
Heilloses Durcheinander herrscht hier,
hinter den Kulissen von Cort Romneys Show.
Isabella de la Fontaine wurde ohnm�chtig. Sie hat das Bewusstsein verloren.
Wie ist ihr Befinden?
Ist sie tot? Ist sie tot?
Sie ist nicht tot. Sie ist nicht tot.
Hat jemand den Notarzt gerufen?
Ich hab das nicht bestellt.
Ein Geschenk des Hauses.
Was?
Geschenk des... oh, ja, okay.
Wissen Sie, wo meine W�sche abgeblieben ist? Meine Kleidung?
...Kleider, verschiedene Sachen
und sie zu kombinieren, dem Leben zuzuf�hren, wissen Sie...
W�sche?
Nicht ganz.
Ja, ich will dem K�rper Ausdruck verleihen,
individuelle Gef�hle ausdr�cken, verstehen Sie?
Danke, dass Sie hier bei Style sind, ich bin Elsa Klensch.
Das Befinden von Isabella de la Fontaine ist stabil.
Stabil.
Ein Team von Mode�rzten untersucht sie gerade,
hier bei Cort Romneys Show.
Madame de la Fontaine ersch�tterte soeben die Modewelt,
als sie sich auf den Platz ihres verstorbenen Mannes setzte.
In einem Kleid, von dem Modeexperten vermuten, es sei ein Vintage-Kleid von Dior.
Es war kein Geheimnis,
dass Olivier de la Fontaine bis zu seinem verfr�hten Tode
mit Simone Lowenthal liiert war.
Oh, da kommt sie. Sie sieht pr�chtig aus!
Hallo! Wer machte Ihr Kleid?
H�fthalter. H�fthalter aus Spitze?
Und Mieder?
Und haben Sie einen Spitzen-BH?
Mit niedlichen H�schen?
Sehr nett. Der G�rtel.
H�bsches Accessoire.
Ja, das w�re sehr h�bsch.
Accessoires. Accessoires.
Nein, er hat nicht mal einen Verdacht.
Aber er ist eine solche Schlange!
Er schn�ffelt rum, durchsucht meine Taschen.
Er sagt, das sei reine Vorsicht.
Ich verlass ihn nat�rlich, ich muss nur bis nach der Show warten, okay?
Ich liebe dich.
Ich dich auch. Tsch�s.
K�nnten wir kurz was hier machen?
K�nnten wir das genau hier haben? Danke.
Ich bin hier mit dem Mann, der uns Fetischmode bescherte
wie Brustwarzen-Piercing und...
Das sag ich jetzt lieber nicht.
Egal, erz�hlst du uns, was f�r dich Sch�nheit bedeutet?
Ich denke, es gibt verschiedene Arten von Sch�nheit,
und genau das will ich mit meiner etwas anderen Kollektion zeigen.
Dass es verschiedene Leute gibt, mit verschiedenem Hintergrund,
und es gibt nicht das Profil, jedes Profil kann sch�n sein.
Ich versuche eine Art Weg der Toleranz zu zeigen,
dass es m�glich ist, anders zu sein, stolz darauf zu sein und danach zu leben.
Nun, ihr habt's geh�rt von unserem Zauberer von Oz,
Jean-Paul Gaultier. Und ich bin Kitty Potter von FAD.
Ich hab Ihre Nachricht bekommen.
Nun, ich hatte keine andere M�glichkeit.
Es ist schwer, mit Ihnen zu reden, mit all den Leuten um Sie herum.
M�chten Sie Sahne oder Milch zum Tee?
Nein, ich mag keinen Tee.
Nun gut. Wir k�nnen gleich zur Sache kommen, Milo.
- Darf ich Sie Milo nennen, Mr O'Brannigan? - Oh, sicher.
Gef�llt mir, wie Sie es sagen. H�rt sich an wie meine alte Mutter.
Da wird mir ganz warm ums Herz.
Sie wissen, wor�ber ich mit Ihnen reden m�chte?
Keine Spur.
Aber ich liebe �berraschungen.
Und ich liebe Ihre Arbeit.
Ich will Sie bei Elle unter Vertrag nehmen.
Ich gebe Ihnen, was Sie wollen! Ich g�be meinen Job daf�r.
- W�rden Sie? - Ja...
Das w�rde ich und noch mehr!
Was k�nnte es noch mehr geben, Miss Krumm?
Nun, mal sehen. Ich w�rde...
Ich w�rde auf meine Knie gehen, wenn das etwas helfen w�rde.
Ah, man kann nie wissen. K�nnte helfen.
Wie bitte?
Nun, Sie fragten, ob es helfen w�rde, wenn Sie auf die Knie gingen,
und ich sagte, es k�nnte helfen.
Es k�nnte helfen.
Und Sie glauben, ich w�rde das nicht tun, stimmt's?
Sehen Sie her.
Sind Sie jetzt gl�cklich?
Was zum Teufel machen Sie? Sie gottverdammter Idiot, lassen Sie das!
Verschwinden Sie! Verschwinden Sie aus meinem Zimmer!
Wissen Sie, was Sie sind? Sie sind ein gottverdammter Amateur!
Sie verfluchter irischer Idiot des Monats! Ha!
- Wo sind meine Kleider? - Jack nahm sie mit.
Was heisst, er nahm sie mit?
Frag nicht. Deinem Sohn geht es nicht gut.
- Er macht mich wahnsinnig! - Okay, Pilar. Wo sind die Kleider?
Die Aufnahmen mit Milo O'Brannigan.
Scheisse!
Winnie!
Komm her!
Was ist hier los? Mein Schuh ist voller Hundescheisse!
- Wer hat einen Hund hergebracht?! - Wir nicht.
Darum tragen wir Stiefel. In Texas tritt man immer in irgendwas.
Verbrenn ihn.
- Guten Morgen. - Guten Morgen, Milo.
Ein Geschenk f�r dich.
H�ren Sie, k�nnen Sie verschwinden, ich will das hier schnell durchziehen.
In Ordnung, Clint! Clint.
- Komm. Pass auf. Gehen wir. - Wir machen das so.
Wie l�uft's so? Hey, Kiki.
K�nntet ihr bitte in Position gehen? Sehen wir uns das mal an.
Hast du constants? Hast du die Polaroids?
Was verkaufen wir, H�te oder Stiefel? Nehmt die H�te ab.
- Ist die Position okay? - Ja, ja, so in der Art.
Ja, nicht schlecht. Sieht nicht �bel aus.
H�rt zu, ihr seht alle umwerfend aus und...
talentiert und voller Sex-Appeal und all das Zeug.
Und das ist gut so, weil die Klamotten stinklangweilig sind.
"These boots were made for walking."
Das ist okay. Kinn hoch.
Stellt euch vor, ihr lauft in Texas oder irgendwo rum.
Das ist so verflucht hip, wisst ihr?
Okay, du bist John Wayne. Du hasst die Kamera.
Das ist gut. Hier dr�ben.
Denkt an Cowboys!
Okay, das ist gut. Bleibt so! Nicht bewegen.
Sehr nett.
Da ist das Taxi.
Danke.
Oder wie das heisst.
2-3-4-0, s'il vous plait.
Es ist die Wanamaker.
- Moment. - Die Frau von Harper's Bazaar.
- Hi, Miss Wanamaker. - Sissy.
Oh, ja, alles klar, Sissy. Gerade hab ich an Sie gedacht.
- Ach ja? - Ja, hab ich.
Nun, ich hab auch an Sie gedacht, Milo.
- Haben Sie, Sissy? - Oh, ja, Milo.
Ja, das hab ich wirklich.
- Ich mach auf! - Oh, nein!
Ich mach das. Hol den Vertrag. Wo ist er?
- Auf dem Schminktisch. - Leg ihn aufs Bett.
Miss? Wenn Sie mich brauchen, ich bin dort.
Ja, okay, aber geh.
Kommen Sie rein.
Ich bin �berrascht, dass Sie allein sind.
Wo ist Ihr Gefolge?
Haben Sie keine Angst, mit mir allein in einem Zimmer zu sein?
Ich schon.
- Wie w�r's mit etwas Champagner? - Haben Sie ein Bier?
Ein Bier... Mal sehen.
Ich mag Bier.
Eigentlich sogar lieber als Champagner.
Aber Sie wissen schon, in Rom macht man, was die Pariser machen.
Ich mag M�nner, die Bier trinken.
Mein Vater trank st�ndig Bier.
Er war zur H�lfte Ire.
Wie nett.
Aber Sie verstehen ja was von Licht, nicht wahr?
Wollen Sie ein Glas oder sollen wir's einfach aus der Flasche trinken?
Flasche ist okay.
Oh. Das ist Ale, aber... Das ist das Gleiche wie Bier, oder?
Auf uns.
Shamrock.
Sie haben keine Ahnung, wie sehr ich Sie bewundere, Milo.
- Ach ja? - Ja.
Nette Suite.
Grosses Bett.
Du bringst mich um den Verstand!
Ich benehme mich wie ein dreij�hriger Teenager!
Ich bin die Redakteurin eines Modemagazins und Sie der Fotograf.
Aber ich bin Amerikanerin und so laut, und... Sie sind so still!
So verdammt Irisch! Sie sind der stille Typ.
Ich weiss nicht, was ich tun soll!
Ich will, dass Sie den Vertrag unterzeichnen und ich will...
Also nimm mich!
Was machst du da?! Oh Gott, was machst du!
Du Hurensohn! Raus hier!
Raus hier! H�r auf damit!
Vivienne! Vivienne!
Du Hurensohn!
Hier ist Kitty Potter, live aus Paris.
Heute Abend liegt ein magischer Hauch Hutmode in der Luft,
nach Nina Scants prachtvoller Kopfbedeckung zu urteilen.
Ein schickes internationales Publikum
kommt hier im eleganten Restaurant Ledoyen zusammen,
um eine neue Kollektion Haute Bijoux des ber�hmten Juweliers Bulgari zu sehen.
Warum machen Sie nicht die Augen auf? Arroganter Mistkerl.
Heute Abend sehen wir reine Poesie.
Einige der sch�nsten Juwelen, die ich je sah,
glitzern �berall, vor allem am reizenden Hals von Isabella de la Fontaine.
Isabella sah man seit �ber 25 Jahren nicht mehr in diesen Kreisen
und sie stellte sicher, dass wir sie heute Abend bestimmt nicht �bersehen werden.
Wohin man auch schaut, ist Paris Gastgeber eines schillernden Abends,
so voller Charme und Phantasie,
dass man meint, man st�nde auf der anderen Seite des Spiegels!
Drinnen labt man sich an der �ppigen, zeitgen�ssischen Cuisine,
der das Ledoyen seine Konstellation an Michelin-Sternen zu verdanken hat.
Aber zuerst kommt der Nachtisch.
Gehen wir rein und werfen einen Blick auf die Juwelen.
- K�nnen wir? - Jetzt.
Ich bin hier mit Paolo Bulgari, der dritten Generation eines Hauses,
das sich einen Namen machte, indem es Stil und Kunstfertigkeit der Renaissance
im Rom des 19. Jahrhunderts verfeinerte.
Paolo, die neueste Kollektion ist ein Ausflug in die Finesse des Porzellans.
- Wie kam das zustande? - Vor ungef�hr zwei Jahren...
Es ist toll, mitten drin zu sein.
Ist es nicht herrlich? Alle sechs Monate und...
- Treffen wir uns hier, der Wagen ist bereit. - Sie bleiben hier bei mir.
- Vivienne! - Ja, nur eine Sekunde.
Vivienne! Keine Sekunde! Komm her!
Wundersch�n! Einfach herrlich!
Vielen Dank!
- Wie finden Sie die Juwelen? - Wie ich die Juwelen finde?
Normalerweise steck ich meine Hand hinters Sofa.
Meistens finde ich was.
Ich rede von den Porzellanarbeiten von Bulgari.
Ja, ich weiss, aber es ist so eine langweilige Frage, so einfallslos.
Kann heutzutage keiner mehr ernsthafte Fragen stellen?
Wie denken Sie dar�ber,
dass die Textilindustrie 50% der Umweltverschmutzung verursacht?
Diejenige, die am meisten Schuld tr�gt, bin nat�rlich ich.
- Ich bin an allem Schuld. - Sei nicht so hart zu dir.
Es ist meine Schuld. Du konntest nichts daf�r.
- Oh, wirklich? - Ja, es war unfair von mir.
So unwiderstehlich bist du nicht. Ich hatte durchaus auch was damit zu tun.
- Mit Sicherheit. - So meinte ich es nicht.
Ich w�rde sogar sagen, du hattest damit wenig zu tun, okay?
Du bist nichts als... eine Schachfigur in diesem Spiel.
Spiel?
Na, das ist toll.
Du bist wirklich ein starkes St�ck.
Du erz�hlst mir, du f�llst mit dem Erstbesten ins Bett, wenn du trinkst.
Oh, das ist so typisch, du greifst immer nach dem Billigsten...
Immer?! Moment mal, ich kenne dich nicht!
Ich bin nicht dein verfluchter Ehemann!
Und ich nicht deine verfluchte Frau! F�r wen h�ltst du mich?
- Das versuche ich rauszufinden! - Ah ja?
- Ja! - �beranstrenge dich nur nicht!
- Keine Sorge! - Wohl kaum!
Noch mehr von diesem Modescheiss?
Nein. Mir ist nach einem Fussballspiel, du Arsch.
Citr�en macht Sie darauf aufmerksam,
dass der neue Xantia mit einer bemerkenswerten
Sicherheitsstruktur f�r die Passagiere ausgestattet ist...
- Willst du tanzen? - Ja.
Xantia... entdecken Sie, was Citr�en f�r Sie tun kann.
- Cher, hey! - Ja.
Ich bin Kitty Potter von FAD und das ist... Cher. Hey!
- Hi. - Wie geht's?
- Gut. - Grossartig.
Gef�llt Ihnen die Party? Wir sind auf der Bulgari-Party!
- In Paris. - Ja, sehr.
In Paris! Ja.
In Paris. Okay.
- Wollen Sie ein paar Worte dazu sagen? - Nun, ja.
Ich denke, die Idee hinter dem Ganzen -
Pr�t-�-porter und all dem - ist, dass Frauen sch�n sein m�ssen.
Niemand von uns wird wie Naomi Campbell aussehen,
oder wie Christy Turlington, darum ist es irgendwie bedauerlich.
Wie Sie werden viele von uns auch nicht aussehen...
Ja. Ich weiss nicht. Ich bin ebenso Opfer wie T�ter hierbei.
Ich denke, es geht nicht darum, was man tr�gt,
sondern mehr darum, was in einem steckt.
- Das ist Cher! - Ich bin nicht ganz...
Wir haben Paris eingenommen.
Im Sturm!
Lm Sturm, im Sturm, im Sturm, im Sturm.
Endlich, ein Tisch! Ein Stuhl!
Madame de la Fontaine? Darf ich mich vorstellen? Kitty Potter.
- Niedlicher Name. - Mein K�nstlername, f�rs Fernsehen.
- Meiner ist auch nicht echt. - Es war der Ihres Mannes, stimmt's?
- Nicht wirklich. Entschuldigen Sie mich. - Ich liebe Ihre Juwelen.
Hey, ich hab genau das gleiche Sakko.
- Verzeihung. - Ich bin Fiona Ulrich, New York Times.
Worin unterscheiden sich die diesj�hrigen Kollektionen von denen des letzten Jahres?
Nun, ich weiss nicht.
- Seht euch das Gesicht an! - Ich will die von Regina sehen.
Sie ist da dr�ben. Sie weiss, wir reden �ber sie.
Oh, Milo. Milo O'Brannigan.
Er entscheidet, wie Frauen in 39 L�ndern meinen, aussehen zu m�ssen.
Entschuldigen Sie mich? Ich muss los.
- Greg, komm schon. - Ich...
Bitte! Komm schon!
Dreh dich nicht um.
Ich bin's, Sergio. Dein Sergio.
Wie lange ist es her?
Du bist sch�ner als je.
Wie viele Jahre sind vergangen? Ich verstehe, dass du glaubtest, ich sei tot.
Wie viele Jahre? 40, 42?
Unm�glich!
Sechzehn Jahre.
Achtzehn, glaub ich.
Vielleicht f�nfzehn.
Du warst meine kleine Braut.
Ja, wir waren wirklich Frau und Mann.
Und wie.
Und du bist in unserer Hochzeitsnacht nach Moskau abgereist.
Wir waren �berzeugte Kommunisten.
Du warst Kommunist. Ich war erst vierzehn Jahre alt.
Milo, du musst ein Buch machen.
Ein Buch der Trag�die! Unbedingt!
- Es ist nur ein Hobby. - Sieh dir die schlaffen Titten an.
Es ist einfach "quel tragique"!
- Man muss Leute erpressen. - Cy, ich k�nnte eins von dir machen.
- Nein, ich will einen Abzug von dem hier! - Ein aufrichtiger Fotograf!
Kleiner Zeitvertreib.
Einen Tag nachdem ich in Moskau ankam, starb Stalin.
Die Konsequenzen, das Durcheinander, die Angst und der Schrecken...
Ich konnte dich nicht erreichen.
Ich konnte dich nicht anrufen, dir kein Telegramm schicken.
Die Zeit verstrich.
Mein Leben war in Gefahr.
Ich musste meine Identit�t �ndern.
Meinen Namen �ndern. Ich gab mich als Russe aus, von wer weiss wo her.
Ich nannte mich Sergei.
Du weisst, ich bin Schneider, wie mein Vater.
Ich begann, Kleidung zu machen...
f�r die Funktion�re der neuen Regierung.
Dann, eines Tages, in einer franz�sischen Zeitung,
las ich, dass du Olivier de la Fontaine geheiratet hattest.
Es brach mir das Herz. Ich liebe dich noch immer und ich...
Isabella, es tut mir so Leid, dass Ihr Mann starb.
Vielen Dank.
Bring sie bitte zur�ck ins Hotel. Hier ist mein Schl�ssel, okay?
- Bring mir den Schl�ssel zur�ck. - Bin gleich wieder da.
Winnie, du kannst dich etwas umsehen.
Wir sehen uns morgen.
- Kennst du den Jungen? - Wen? Oh, ja.
Gut. Folge ihm. Bring mir diesen Schl�ssel, bevor er zur�ckkommt.
- Hast du verstanden? - Aber wie?
Ich weiss nicht wie! Weshalb hab ich dich?!
Benutz dein Hirn, deine Br�ste, egal was, aber bring mir den Schl�ssel.
- Ich glaub nicht, dass er M�dchen mag. - Dann benimm dich wie ein Junge!
De la Fontaine wurde nicht ermordet. Ich weiss es, ich war dort.
Du warst dort?
Und er wurde nicht get�tet?
Wie schade.
Wir m�ssen uns sehen, ich werde dir alles erkl�ren.
Morgen, an einem Ort, wo man uns nicht erkennt.
Am Eiffel-Turm. Nein, da sind zu viele Menschen.
Treffen wir uns am Museum Rodin. Um zehn. An der Statue des Denkers.
Aber vor Mittag steh ich nicht auf.
Dann um zw�lf.
Um zw�lf mach ich Aerobic.
Um vier.
Gut, um vier.
Eine �berraschung, ich kann dir nichts verraten. Wir sehen uns sp�ter, okay?
Es ist eine �berraschung! Entschuldigt mich. Tsch�s.
- Er ist toll. - Ich hab Kopfschmerzen. Ich muss los.
- Gr�ss Mutter von mir. - Cort.
Tsch�s, Schwester.
Kannst du mir die Treppe hinunterhelfen? Mein Absatz ist ab.
Entschuldigt! Die Natur ruft!
- Bis dann, Slim. - Ja.
Weiss oder rot?
Etwas Ros�, bitte.
H�bsche Farbe!
Wo ist es?
Oh, Gott!
Du verdammter Hurensohn!
Komm schon!
Bl�de Karte! Gebt mir einen Schl�ssel! Ich mag Schl�ssel!
Zeigst du mir noch mehr von diesen wunderbaren Fotos?
Komm her, du Gorilla!
Du Tier!
- Hast du einen gelassen? - Ich lasse nie einen.
Nur wenn ich Champagner trinke. Du bist ein tolles Weib.
Ich hab die Nase voll von diesen Implantat-Models.
- Es ist heiss. - Setz dich.
- Willst du was trinken? - Gott, ja, das w�re toll.
- Irish Whiskey? - Wunderbar. Kann ich ein Glas haben?
- Kipp's runter. Du wirst ihn m�gen. - Gut.
Setz dich. Entspann dich.
Weisst du, ich liebe Irland. Es ist fantastisch. Wundersch�n.
Wir flogen letztes Jahr nach Shannon
und fuhren den Ring of Kerry entlang - es war unglaublich sch�n.
Wir waren in ein paar Hotels.
Eins war im "Relais & Chateau", meiner Bibel.
Die Leute waren fantastisch! Ich denke, die Iren denken.
- Ich denke, deine... - Komm her, du Tier!
Gib's mir.
Du hast kein Savoir-faire, Milo.
Komm her, ich zeig dir mein Boudoir.
- Wohin gehen wir? Dein Boudoir. - Hier.
- Ich liebe es, wie du redest. - Zieh diesen Gaultier-Fummel aus.
Er geht nicht �ber meinen Philip-Treacy-Hut.
Philip Treacy. Der ist aus Galway.
- Er ist ein Genie. - Komm schon.
Verfluchte Fotografiererei! H�r auf damit!
Es reicht! H�r auf, zu fotografieren, du... Tier!
Jesus! Daher kommt dieses Klicken!
Du musst sowieso gay sein, wenn du mich in dieser Position willst!
Du widerliches Ekel!
H�r auf, zu fotografieren!
H�r auf! Ich nehm dir die Kamera weg.
- Gute Nacht! - H�r auf!
Du irischer Wichser!
Ihr Iren seid dumm! Ich nehm alles zur�ck!
Ihr w�sstet noch nicht mal,
was ihr mit eurem Land machen sollt, wenn wir es euch zur�ckg�ben.
Du Kamerawichser!
Wo ist meine Tasche?
Jeder Tod sieht anders aus. Doch das Ergebnis ist immer das Gleiche.
Man lebt nicht mehr. Croissant gef�llig?
Tot ist tot.
Wann wissen wir mehr?
Oh, wir wissen es bereits.
Was wissen wir?
Wir wissen, dass er tot ist.
Daran hab ich keinen Zweifel.
Ich weiss, wir wissen, dass er tot ist. Aber warum?
Warum?
Schwierige Frage. Warum... Morgen werden wir's wissen.
Morgen?!
Zumindest wissen wir, dass die zwei M�nner den gleichen Geschmack hatten.
- Woher wissen wir das? - Sie trugen dieselbe Krawatte.
Dane? Das Telefon l�utet!
- Hallo. - Was ist mit meinen Kleidern?
Was machst du mit Milo O'Brannigan? Was ist hier los?
- Ich kann alles erkl�ren. - Wohl kaum.
Wo warst du die ganze Nacht?
Ich ruf dich zur�ck, Mutter.
Ich will wissen, wo du die ganze Nacht warst!
Ich war bei meiner Schwester. Und du?
- Hallo? - Mr Flynn, hier ist der Concierge.
Wir haben ein Zimmer f�r Sie. Ich schicke Ihnen sofort den Schl�ssel.
Ich will es nicht.
Meine Frau.
Der Page bringt sofort den Schl�ssel. Entschuldigen Sie die Unannehmlichkeit.
- Ich will es nicht. - Ich w�nsche einen sch�nen Aufenthalt.
Sie... non �couter? Komm schon, Mann. Hallo?
Verzeihung, Sie stehen auf meinem Kabel.
Danke. Mein eigener Kameramann!
Hier ist Kitty Potter. Kamera l�uft?
Hier ist Kitty Potter live in Paris mit der K�nigin des Strick, Sonia Rykiel, und...
Danke, danke.
Es war eine wunderbar sinnliche Show. Die Kollektion war umwerfend.
Bitte, sprechen Sie langsamer, mein Englisch ist nicht sehr gut.
Wir brauchen einen Dolmetscher.
Mr Flynn, der Schl�ssel...
zu Ihrem Zimmer.
Ich will ihn nicht. Sind Sie taub oder was?
Sind Sie taub? Ich will ihn nicht.
Aber, Mr Flynn, verzeihen Sie... es ist Ihr Schl�ssel.
Ich will ihn nicht. Das ist nicht mein Zimmer.
Verstanden? Wiedersehen.
Sie sind nicht Mr Flynn?
- Guten Morgen. - Die Zeitung. Toll.
Wo waren Sie so lange? Ich bin Mr Flynn. Haben Sie meinen Schl�ssel?
Winnie? Wo ist mein Kaffee?
Alles muss ich allein machen.
Verdammt. Wo sind die Abz�ge?
Winnie?!
Die Abz�ge! Wo sind die Negative?!
Was eignet sich besser f�r einen Underground-Designer
als der Untergrund?
Ich bin hier mit Cy Biancos Fans in einem verlassenen U-Bahnhof,
um zu sehen, was Generation X anziehen will.
- Warte kurz. - Warum?
- Da ist Cort Romney. - Moment.
Da ist Cort Romney, der beteuert, er werfe nie einen Blick in ein Modemagazin
und er besuche nie das Atelier eines anderen Modemachers.
Cort, was verdanken wir diese erfreuliche Ehre?
Ich hab meine Haltestelle verpasst. Das ist nicht Gare St. Lazare, oder?
Nein, wohl nicht.
Ich hab der Presse nur eins zu sagen und das gilt besonders f�r dich.
Wie viele "s" sind in "Verpiss dich"? Entschuldige mich.
Nun, das nenn ich K�nstlertemperament.
Wenigstens v�gel ich nicht die Ehem�nner anderer Frauen.
- Und? - Jemand v�gelt meinen.
Ich denke, du bist neurotisch. Du hast keine Beweise.
Daran ist nichts neurotisch.
- Ich bin nicht �berempfindlich. - Woher weisst du das?
Ich kann es riechen und es riecht sehr vertraut.
Irgendwelche Spione da?
Nun, ich frag mich, wer wohl Milo O'Brannigan unter Vertrag bekommt.
Nun, Vogue ist froh, dass sein Vertrag ausl�uft,
also macht einer von euch beiden wohl das Rennen.
Elle hat kein Interesse an Abgelegten.
Ich dachte, du w�rdest auf die Knie gehen, damit er unterschreibt.
Ich dachte, das tatest du auch.
Was hat er dir gesagt, Sissy?
Nichts, ich hab nur so was gesehen.
- Er hat dir die Fotos gezeigt? - Sagen wir, ich hab sie gesehen.
Ich hab deine nicht gesehen, Nina. Aber sie sind sicher toll geworden.
Woher weisst du, dass er Fotos von mir hat?
Ich war im Zimmer.
Was soll das heissen, du warst im Zimmer?
Ich war nicht wirklich im Zimmer, ich war im Schrank.
Er hat uns alle drei fotografiert?
- Ja, genau. - Wie konnte dieser miese...
- Ja, aber keine Sorge. - Psychopath.
Keine Sorge. Ich hab die Lammeraux-Boot-Negative.
Du hast meine Firma verkauft?
Du hast mich an einen texanischen Schuhmacher verkauft?
Stiefel. Einen sehr reichen Stiefelhersteller.
Ohne mein Einverst�ndnis?
Ohne mich zu fragen?
F�r wen h�ltst du dich?
Du bist schlimmer als dein Vater.
Wer auch immer das war.
Du kaufst und verkaufst alles.
Selbst deine eigene Mutter.
Es war zu deinem Besten, Mutter.
- Meinem Besten? - Ja.
Wer sagt das? Ein Verr�ter? Ein L�gner?
Verdammt! Ist dir klar, dass wir pleite sind?!
Und wo sind diese Leute?
Sie sind hier.
- Hier? - Sie warten draussen.
Aber der Deal ist perfekt, Mutter.
Du kannst nichts daran �ndern.
Ich hab's f�r dich getan.
Du wirst reich werden.
Du wirst reich.
Nun, lass sie rein. Ich will meinen neuen Boss kennen lernen.
Du wirst sehen. Alles wird sich zum Besten wenden.
Du bist die Designerin. Keine Geldprobleme mehr.
Du wirst wie Lagerfeld oder Lacroix. Oder Ferre.
Isabella.
Aber warum?
Warum hast du meinen zweiten Mann kontaktiert und nicht mich?
Ich hatte Angst, du willst mich nicht sehen.
Warum h�tte ich das sollen? Wolltest du ihn erpressen?
- Erpressen? Ich? - Gott sei Dank ist er tot.
Hast du ihn umgebracht? Das will ich hoffen.
Nein, nein, ich war's nicht. Ich kann alles erkl�ren.
- Na, dann erkl�r's mir. - Als ich in Moskau war...
Major Hamilton, Marshall Fields, Chicago. Fashion Director.
Ich wollte Ihnen sagen, dass Ihre Kreationen sensationell sind.
Sehr abenteuerlich, Sie sind ein Held.
Sicher nicht das richtige f�r meine Kunden, aber...
Das ist nicht jedermanns Geschmack.
Aber unsere j�ngeren Angestellten lieben Ihre Sachen.
- Schlange! - Du bist die Schlange!
- Was machst du hier? - Du Betr�ger!
Nein, du bist der Betr�ger!
Hi, Cy!
Dachte, du willst dich vor uns verstecken. Wundervoll, einfach wundervoll!
- Wir lieben es. - Freut mich.
Haben Sie Zeit f�r ein paar Fragen? F�r FAD?
Hi, Leute. Kann ich einfach hier in die Mitte?
Okay, k�nnen wir drehen? Drehen wir? Okay, los geht's.
Hallo Leute. Hier ist Kitty Potter bei Cy Biancos hipper Modeshow.
Cy, das war super. Erz�hl uns was �ber deine Kollektion.
Was wir machen, ist, Schichten �bereinander zu tragen, Tops und so.
Wir nehmen verschiedene alte Sachen und kreieren was f�r junge Leute.
Nichts Teueres.
- Ausgezeichnete Arbeit. - Absolut brillant. Du bist eine Ikone.
Du bist f�r die 90er, was Lava-Lampen f�r die 70er waren.
Es ist pr�t-�-go-go-go-go-go.
Es ist Plastik, es ist Rap, es ist Cy.
So ein Gl�ck. Darauf hab ich gewartet.
Nein, das sind die Fotos f�r Ricky L.
Oh, wo sind die Abz�ge?
Es gibt ein Problem mit den Abz�gen.
Das hab ich bef�rchtet. Nichts geworden?
Nein, nur ein Problem mit den Negativen.
- Ich geh schon. - Hat das Labor die Fotos vermasselt?
Nein, das nicht, aber es gibt einen Schlamassel mit den Negativen.
Was sag ich jetzt Clint?
Er wirkt wie ein ruhiger Typ, aber er kann ein echtes Monster sein.
Nun, was haben wir denn da? Einen Fachkongress f�r Redakteure?
Siehst aus wie eine Szene aus "Macbeth".
Verhandlungen.
Was sagt sie?
- Sie sagte "Verhandlungen". - Aber was meint sie?
Ich glaube, sie meint Verhandlungen.
Wann kam das denn?
Heute Nachmittag.
Heute Morgen.
Wo war ich?
Schlafen.
Wir haben Ihr Gep�ck gefunden.
Es war nicht beim verlorenen Gep�ck, sondern beim gefundenen.
Geschenk des Hauses.
Ist das herrlich.
Oh, komm raus.
Komm und sieh dir das an. Es ist herrlich.
Paris.
- Du bist das Einzige, was ich sehen will. - Oh, Major.
Schatz, komm rein. Ich will dir zeigen, was ich heute gekauft habe. Komm.
Das Teil von Sonia Rykiel, von dem ich dir erz�hlt hab.
Bezaubernde Farbe.
Das ist was Chinesisches mit einem kleinen Frosch an der Seite.
- Sehr h�bsch. - Und sch�n lang.
Das ist das Pi�ce de R�sistance. Ein Opernumhang!
Wundersch�n, nicht? Ja, toll, nicht?
- Und jetzt kommt das Beste. - Oh, h�r auf.
Ein Chanel-Anzug!
Toll.
Hallo, hier ist Kitty Potter,
und ich gew�hre Ihnen einen Blick hinter die Kulissen bei Simone Lo,
wo die Proben f�r die Show im Gange sind.
Es sieht aus, als ob die Models nichts anderes anhaben als...
Cowboy-Stiefel.
Sehen wir uns ein wenig um.
Dane, wir m�ssen reden.
Hast du was geh�rt?
- Vielleicht nur eine Ratte. - Gibt's hier Ratten?
Ja, aber sie sind harmlos.
Was ist der Unterschied zwischen M�nnern in Frauenkleidern und Transvestiten?
Nun, ein Transvestit ist nichts anderes, als ein Mann, der Frauenkleider tr�gt.
Das ist lediglich der lateinische Begriff daf�r.
Wie w�hlen Sie Ihre Kleider aus?
Das ist ein echtes Problem.
Ja, weil ich zu viele Sachen habe,
und es ist sehr schwer, f�r jede Situation das Richtige auszuw�hlen.
Man darf sich selbst nicht zu ernst nehmen. Wir sind hier, um uns zu am�sieren.
Es ist ein Muster aus den 30ern.
Hi, zieh die an. Sie passen toll zu diesem Outfit.
Okay, danke. Soll das ein Witz sein?
Ist sie farbenblind? Das sind zwei verschiedene Stiefel.
- Nun, das weiss doch jeder. - Was?
- Dass sie farbenblind ist. - Ich wusste es nicht.
Weil ich es nicht auf deine Schilder schrieb.
Sch�nes Zimmer. Herrlich.
�berhaupt nicht wie das, das wir in Neapel hatten.
Probieren wir mal das Bett.
Weisst du noch, unser Zimmer in Neapel? Es war winzigklein.
Du h�ttest das in Moskau sehen sollen.
Wo hast du gearbeitet?
Auf dem Bett, es waren nur vier Quadratmeter.
In Moskau bekommt man unm�glich ein Haus. Mein Bett war gleichzeitig Atelier.
Zuschneiden und n�hen, alles auf dem Bett.
Es waren schlechte Zeiten.
Du �rmster. Und ganz allein, ohne mich. Was ist?
Hat jemand geklopft?
Entspann dich.
Ich mach seit Tagen kein Auge zu. Ich suchte dich �berall.
Ach was.
Zigarette?
Nein, ich rauche nicht.
Wenn ich nicht rauche, werd ich nerv�s. Es sind russische.
Ich rauche nicht. Das war Englisch.
In Moskau sagen sie: "Spasibob nyet papiroski."
Stimmt, du rauchtest nicht.
Ich war ein Kind. Ich war erst vierzehn.
- Vierzehn? - Vierzehn.
Wie viele Jahre ist es her?
Nicht, bitte. Nicht, Sergio...
- Alles klar? - Sieh dir das an. Es ist herrlich.
May Rose, du bist wundersch�n. Du siehst heute Abend toll aus.
Weil du f�r mich einkaufen warst. Niemand kauft so gut ein wie meine Louise.
- Ja. - Es ist herrlich.
Sehr h�bsch.
Was meinst du?
- Setzen wir uns zu den anderen oder... - Nein, ich w�re lieber allein.
Lieber allein? Okay.
Als Frau bin ich hier und jetzt ganz einfach zufrieden.
Nicht, Sergio. Bitte nicht. Leg dich aufs Bett.
Weisst du nicht mehr? Erinnerst du dich nicht?
Geh dar�ber, geh...
Etwas schneller.
Weisst du, wem du �hnelst? Ein ganz klein wenig?
Barbra Streisand.
- Die Augen. Wirklich. - Findest du?
- Richtig s�ss. - Ich dachte, das L�cheln...
Hey, Sie! Sie mit der Kamera!
Ich kenne Sie! Ich weiss, wer Sie sind!
Geben Sie mir die Kamera!
Haltet sie! Kommen Sie zur�ck...
Haltet sie! Die mit der Kamera! Haltet dieses M�dchen!
ZWEI EHEM�NNER. ZWEI KADAVER.
Die schockierenden Umst�nde
von Olivier de la Fontaines Tod
waren letztendlich nicht so schockierend.
Monsieur de la Fontaine starb an einem Verschluss der Speiser�hre...
verursacht durch einen Bissen Schinkenfett.
Und da ist es... Olivier de la Fontaine,
der der Chambre Syndicale de la Haute Couture die letzten 28 Jahre vorstand,
erstickte lediglich an einem Schinken-Sandwich
und liess die Pariser Modewelt best�rzt und trauernd zur�ck.
Dieser Typ wurde noch nicht mal ermordet.
Erstickte an einem Sandwich.
Was f�r eine Zeitverschwendung.
Eine komplette Zeitverschwendung.
Nun... Was sagst du?
Ich hab das Gef�hl, ich bin gewachsen, seit ich dich kenne.
Also was w�rdest du �ber dieses charmante Ensemble
- in deiner Kolumne schreiben, Anne? - Ich w�rde sagen, es ist sehr...
Pr�t-�-porter.
Du siehst toll aus.
Danke.
- Nun... - Nun...
- Ich hatte wirklich eine tolle Zeit. - Ich auch.
- Wenn du... - Ich glaube, du bist...
Es war sehr nett, Sie kennen zu lernen, Mr Joe Flynn.
Es war nett, Sie kennen zu lernen, Miss Anne...
Nixon?
Eisenhower.
Hier spricht Simone Lo.
Die Kollektion, die Sie gleich sehen werden,
verk�rpert zwei Jahrzehnte einer sich herauskristallisierenden Vision.
F�r mich schliesst sich damit ein Kreis
und etwas Neues beginnt.
Etwas Neues.
Kamera l�uft?
Hier ist Kitty Potter, live aus Paris bei Simone Los D�fil�.
Nun, was soll ich sagen?
Simone Lo hat uns alles gezeigt.
Ich weiss nicht, wie viel davon man im Fernsehen sehen wird, aber...
es ist etwas Neues, ich meine, es ist so uralt.
Ich meine, sie zeigt es, wie es wirklich ist.
Es ist alt, es ist wahr.
Es ist so wahr, dass es neu ist. Es ist der �lteste neue Look.
Es ist der neueste alte Look.
Simone Lo hat einen neuen Look kreiert, f�r jeden Mann, jede Frau, jedes Kind.
Einen, den sich jeder leisten kann. Der neue Nacktlook.
Ein Hurra auf Simone Lo.
Was zum Teufel rede ich da?
Zum Teufel noch mal, was geht hier vor sich?
K�nnt ihr mir sagen, was auf diesem Planeten abgeht? Sind denn alle verr�ckt?
Ich meine, ist das Mode? Ist es das?
Hat das irgendwas zu bedeuten? Dass hier �berall nackte Leute rumlaufen.
Ich hab immer versucht, herauszufinden, was dieser Mist soll, und wisst ihr was?
Ich hab die Nase voll. Aber gewaltig.
Wiedersehen. Au revoir.
Sophie, du hast eine Karriere vor dir.
Hier ist Sophie Choiset f�r FAD TV.
Im Mai 1968 schloss der grosse Courtier Balenciaga sein Atelier f�r immer,
weil, wie er sagte, niemand �brig ist, den man kleiden k�nnte.
Es scheint, Simone Lo ist der gleichen Ansicht.
Was hier zu sehen war, war eine Zelebrierung der Mode
im tiefsten Sinn des Wortes.
Ihr heutiges Statement wird sich �ber Jahrzehnte auswirken.
Ihre Wahl wird alle Designer auf der ganzen Welt beeinflussen.
Und vor allem sprach sie die Frauen auf der ganzen Welt an,
weil sie ihnen nicht sagt, was sie tragen sollen,
sondern auffordert, dar�ber nachzudenken, was sie von der Mode wollen.
Das war Sophie Choiset in Paris f�r FAD TV.
Okay. Geh und zieh den Kindern die Windeln an, ja?
Komm schon.
In Ordnung. Ich sch�tze, hier w�re nicht schlecht, okay?
- Okay? - Hi, S�sse.
Im Schatten oder in der Sonne?
Okay, gehen wir.
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