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Finaltag bei Deutschlands größter Tortenshow.
Von ursprünglich zehn Kandidaten sind diese drei übrig geblieben. Steven,
Bianca und Patrick.
Noch drei Aufgaben sind zu meistern und dann wissen wir, wer von euch
Deutschlands bester Hobbybäcker ist.
Es sind die Stunden der Entscheidung.
Das Finale. Nach sieben nervenaufreibenden Wochen geht es nun um
alles in der größten Bugshow der Welt. Auf die Plätzchen.
Fertig. Fakt.
Auf dem Weg ins Finale zeigten die Kandidaten, was in ihnen steckt. Jede
Aufgabe eine neue Herausforderung und danach die Freude darüber, es geschafft
zu haben.
Auch die Juroren durften sich glücklich schätzen,
denn bei den Verkostungen zeigte sich, auf welch hohem Niveau die Hobbybäcker
ihrer Leidenschaft nachgingen.
Es ist der absolute Knaller.
Bombe von außen, Bombe von innen. Toll gearbeitet.
Das ist für mich ganz große Tortenkunst.
Eine geniale Idee und es schmeckt sensationell.
Für die Kandidaten erfüllte sich so mancher Tortentraum.
Das war halt eine geile Zeit und auch spannend und nervenaufreibend, auch
anstrengend teilweise.
Aber man hat also wahnsinnig viel gelernt. Das kann einem keiner mehr
nehmen.
Aber es gab auch wahre Dramen im
Backzelt.
Vier Eier brauch ich bitte. Bitte schnell.
Ach du Scheiße.
Fucking shit.
Leute,
Leute, Leute, ich hab so einen an der Batsche.
Und jede Woche platzten Träume.
Von einem von euch müssen wir uns nochmal verabschieden.
Gehen muss... Eli.
Mia.
Leon. Serbien. Besma.
Katz.
Drei Kandidaten haben es ins Finale geschafft.
Aus dem Westerwald Patrick, aus Österreich Bianca und aus Hannover
Steven. Somit kämpfen zum ersten Mal zwei Männer im Finale um 10.000 Euro,
den goldenen Cupcake, um ein eigenes Backbuch und den Titel Deutschlands
bester Hobbybäcker 2017.
Vier gute Gründe, heute noch einmal alles zu geben.
Ich bin so extrem glücklich, dass ich im Finale sein darf.
Ich hätte es mir nie in meinem Leben vorstellen können, dass ich überhaupt so
weit komme.
Ganz auf Sieg setzt Steven.
Wo ich jetzt im Finale stehe, bin ich auf jeden Fall angefixt, dass ich das
mit nach Hause nehmen will. Die Motivation steigt einfach, der Ehrgeiz
wächst ins Immense und man will es jetzt einfach.
Enorm fokussiert ist Patrick.
Man muss sich halt konzentrieren, denn jetzt geht es halt um viele. Dann ist
ein Fehler, kann man sich gar keine mehr erlauben.
Nur noch wenige Minuten bis zum Startzeichen. Dann müssen den Worten
Taten folgen. Nur wer hundertprozentig bereit ist, noch einmal alles aus sich
herauszuholen, hat eine realistische Chance.
Ich bin top motiviert loszubacken und mein Können nochmal unter Beweis zu
stellen. Bianca weiß, was die anderen können.
Also ich habe mega, mega große Konkurrenten und so muss ich schon mich
ordentlich ranhalten.
Jetzt, wo wir halt eben kurz davorstehen, möchte ich natürlich schon
alles geben, weil so das Backbuch hätte ich schon gerne.
Also es ist einfach an der Zeit, dass mein Mann gewinnt.
Der große Tag ist gekommen.
Nur noch drei Aufgaben, dann steht Deutschlands bester Hobbybäcker fest.
Wird es Patrick, Bianca oder Steven?
Ihr Lieben, herzlich willkommen im Finale.
Die vergangenen sieben Wochen waren sehr aufregend. Ich kann euch versprechen,
heute wird es noch aufregender, denn heute geht es um alles.
Fachgerecht beurteilt und verkostet werden eure Finalgebäcke von unserem
Experten-Duo.
Deutschlands Motivtortenkönigin Bettina Schliepake-Burchert und dem mehrfachen
Patissier des Jahres Christian Hüms.
Ich denke, ihr seid genauso motiviert wie unsere drei Finalisten. Aber mal
Hand aufs Herz.
Werdet ihr heute noch anspruchsvoller sein bei der Verkostung?
Naja, wir wissen ja, was die drei können.
Sie haben in den vergangenen sieben Wochen die Messlatte verdammt
hochgelegt. Aber es geht ja darum, den besten Hobbybäcker Deutschlands zu
finden. Und der Beste wird man nur, wenn man Bestleistung bringt.
Unser Ratschlag lautet, zeigt genau die Leidenschaft, die wir im Wettbewerb
bereits kennenlernen durften.
Ihr startet als Trio ins Finale. Nach der zweiten von insgesamt drei Prüfungen
für heute muss einer von euch gehen.
Die restlichen zwei machen es dann unter sich aus in einer allerletzten Aufgabe,
wer den goldenen Cupcake, 10.000 Euro und das eigene Backbuch bekommt.
Seid ihr bereit fürs Finale?
Dann geht's jetzt los.
Schon die erste Aufgabe hat es in sich.
Gebacken werden soll ein Soufflé. Betty, Christian, worauf sollen unsere
Kandidaten denn am besten achten? Der größte Feind des Soufflés ist
bekanntlich kalte Luft.
Da kann es ausreichen, einmal zu oft den Ofen geöffnet zu haben. Und die Masse
wird ziemlich humorlos in sich zusammenfallen.
Sollte euch das passieren, solltet ihr euch wenig Hoffnung auf eine gute
Bewertung machen.
Wir wollen von euch zwei Soufflés sehen.
Eins testen wir auf die Optik und eins testen wir auf den Geschmack. Bei der
Auswahl eurer Zutaten seid ihr völlig frei. Wichtig ist nur, dass ihr das
Thema Winter aufgreift. Ihr habt es gehört, schon der kleinste Windhauch und
eure Soufflés fallen komplett in sich zusammen.
Deswegen müssen Betty und Christian sofort diese kleinen Biester verkosten,
sobald sie aus dem Backofen kommen.
Das bedeutet, ihr backt zeitversetzt im Abstand von 15 Minuten.
Für eure Soufflés habt ihr eine Stunde Zeit.
Und beginnen wird Patrick. Dann kommt jetzt hier dein ganz eigenes
Startsignal. Auf die Plätzchen.
Fertig. Viel Glück.
Los geht Patrick Solo.
Die Konkurrenz kann nun aus nächster Nähe beobachten, was diese Aufgabe so
knifflig macht. Allen anderen erklärt's die Jury.
Soufflé ist eine der schwierigsten Backtechniken, die es einfach gibt, weil
du auf den Punkt abliefern musst. Du hast keine zweite Chance.
Das perfekte Soufflé besteht für mich aus einer luftigen Masse.
Durch die eingearbeitete Luft schiebt sich die Masse beim Backen nach oben und
sollte über dem Keramikförmchen ruhig so ein bis zwei Zentimeter zu sehen sein.
Das Ganze muss so stabil sein, wenn ich das Soufflé aus dem Ofen hole, dass
diese Höhe erhalten bleibt und das Ganze nicht in sich zusammenfällt.
Als nächstes wäre dann zu klären, was für ein Soufflé Patrick macht.
Ich mache ein Brandteigsoufflé. Die Schwierigkeit ist halt, den passenden
Punkt zu finden, wann das gute Stück gar ist.
Patrick will mit einem Spekulatius-Schokoladensoufflé
auftrumpfen. Die roten, in Mehl gewälzten Johannisbeeren geben der
winterlichen Kreation eine fruchtige Note.
Ich habe lustigerweise schon echt häufig Soufflé gemacht. Hat auch meistens
funktioniert.
Sachen, die bei zu Hause funktionieren, haben wir irgendwie hier alle nicht
funktioniert. Von daher bin ich mal guter Dinge.
Erster Schritt auf dem Weg zum finalwürdigen Soufflé, das Zuckern der
Förmchen. Während Patrick noch recht gelassen wirkt, macht sein Publikum
einen recht angespannten Eindruck.
Dass der Patrick schon begonnen hat und ich noch warten muss, steigt jetzt meine
Nervosität noch mehr.
Ich drücke ihm die Daumen, dass bei ihm alles funktioniert und hoffe, dass bei
mir auch dann alles funktioniert.
Ein nervöses Lächeln auch bei Steven.
Einfach hier zu sitzen und auf mein persönliches Go zu warten, macht einen
einfach hibbelig.
Zum Meditieren hat Patrick keine Zeit.
Neun Minuten sind mittlerweile vergangen. Nach dem Zerkleinern der
Johannisbeer-Schokolade beginnt er sogleich, den Brandteig zuzubereiten.
Wie gut er die Herstellung verschiedenster Teigarten beherrscht,
hat er hier im Zelt bereits unter Beweis gestellt.
So, moin Großer.
Hallo. Alles gut?
Ja, alles gut.
Was wird es denn werden, wenn es fertig ist?
Brandtagshof Lehmitsch.
Schokolade und Johannisbeeren. Wie kommst du da drauf?
Ich habe mehrere ausprobiert und ich hatte den Eindruck, das Brandteig
-Soufflé war irgendwie das Stabilste.
Und die Johannisbeeren, die mehlst du vorher und legst sie dann unten mit
rein. Du machst mir einen sehr sicheren und soliden Eindruck. Ich wünsche dir
viel Spaß.
Ich freue mich schon aufs Verkosten.
Nach 15 Minuten hat das Warten für Bianca ein Ende. Für Steven nicht.
Bist du bereit?
Auf die Plätzchen.
Fertig.
Viel Glück.
Okay, ganz offensichtlich backt Bianca etwas mit Beeren. Aber was genau?
Ich werde Salzburger Nockerl machen.
Ich habe sehr kleine Formen. Das ist ungewohnt. Normalerweise macht man es in
einer ganz großen Auflaufform.
Also ich bin sehr nervös und gespannt, ob ich das mit der Zeit hinbekomme, dass
ich es auf den Punkt rausbekomme.
Bianca zaubert Salzburger Mininockerl.
Zitronenaroma und eine mit Zimt verfeinerte, selbstgemachte Preiselbeer-
und Himbeermarmelade sorgen für fruchtig-winterliche Noten.
Schritt 1, die Marmeladenzubereitung.
Eigentlich Routine, es sei denn, es ist Finale.
Ich bin sehr nervös. Man merkt es, glaube ich, auch an meiner Stimme, dass
alles funktioniert jetzt und sich bis zum Schluss backen darf.
Frühstarter Patrick brennt derweil den Brandteig ab, schlägt anschließend den
Eischnee und ist völlig überrascht, was sich hinter seinem Rücken so abspielt.
Hab ich nicht mitbekommen, dass du angefangen hast.
Ich bin hier bei meinem Backplatz.
Bianca.
Hallo. So leicht zittrige Hände sehe ich. Ja, sehr zittrige Hände.
Was machst du? Ich mache Salzburger Nockerl. Ich kenne es nur in ganz groß.
Ich finde es, glaube ich, in klein, aber fast niedlicher.
Ich hoffe, ich kriege es niedlich hin.
Wie fühlt es sich hier so an, als einzige Frau hier?
Sehr stolz, aber auch sehr nervös, da die Männer wirklich bombastisch stark
sind. Natürlich wollen wir jetzt alle gewinnen.
Dann lasse ich dich in Ruhe mit den Eiern. Danke.
Toi, toi, toi. Danke.
Patrick schlägt immer noch Eischnee und Steven die Zeit tot.
Dass ich eben nicht backen darf, macht mir nicht so viel Spaß, als wenn ich
selber anfangen dürfte zu backen.
Glücklicher Patrick.
Er darf backen und vermengt nun den Brandteig mit dem Eischnee.
Lange ist er aber nicht mehr der einzig arbeitende Mann.
So Steven, hier kommt dein Startsignal. Auf die Plätzchen, fertig, back!
Viel Glück. Und für dich, Patrick, bedeutet das Halbzeit. Oh Gott, ja.
Jetzt muss ich mich ein bisschen beeilen, weil Ranteigsoufflé bleibt zwar
besser stehen, aber der backt auch länger wie die anderen.
So langsam könnte Steven mal verraten, was er eigentlich genau vorhat.
Für mich geht es jetzt auch endlich los.
Ich mache winterliche Soufflés mit Schoko-Orange und Ingwer.
Steven setzt auf ein klassisches Schokoladensoufflé.
Mit würzigem Ingwer und geriebener Orangenschale soll das luftige Dessert
zu einer winterlichen Neuinterpretation werden.
Moin. Hallo.
Alles gut, Rosa?
Ja, noch ja.
Das ist definitiv eine Aufgabe, die den ein oder anderen auch in der Sterne
-Gastronomie zur Verzweiflung bringt. Das glaube ich, ja. Was wird es denn
wert? Bei mir wird es ein Schokoladen-Soufflé mit Orange und
Ingwer. In der Mitte soll halt eben noch so ein musiger Kern sein.
Großes Tennis, aber schon mal gemacht?
Ja. Aber ich bin gespannt, was der Ofen so mit mir veranstaltet. Deswegen, ja,
mal sehen.
Na gut, du machst einen guten Eindruck. Ich lasse dich mal alleine und wir sehen
uns gleich.
Endlich darf auch mal Bianca Eischnee schlagen, während der ehemalige
Eischneeschläger Patrick Johannes Bären zupft und über die Konkurrenz nachdenkt.
Ich wünsche keinem was Schlechtes, aber mir das Beste.
Das Beste, was Patrick gerade machen kann, ist, die Johannisbeeren zu mehlen.
Steven temperiert derweil sorgfältig seine Schokolade. Das ist zwar auch
interessant, doch zurück zu Patrick, denn der hat nur noch 20 Minuten.
Die Masse ist genauso, wie ich sie haben wollte. Und da ist halt immer so ein
bisschen die Schwierigkeit, ob man den Eischnee wirklich die Verbindung bekommt
mit dem Brandteig. Aber das ist mir, wie man sieht, sehr gut gelungen.
Und ab damit in den Ofen und die besten Wünsche hinterher.
So, ihr kleinen Scheiß, macht alles gut.
Ich hoffe, die werden durch und dann nicht flüssig bleiben in der Mitte.
Und auch nicht zu trocken.
Und nicht zusammenfallen. Schmecken sollten sie auch noch.
Ja, das wäre alles nicht schlecht.
Hallo. Bianca, das riecht schon wieder so gut bei dir.
Denk dran, du hast jetzt Halbzeit, okay?
30 Minuten bleiben noch übrig.
Konzentrier dich.
Ich geh schon wieder.
Noch 45 Minuten Zeit hat Steven, der gerade Eigelb schlägt.
Zu dieser Masse gibt der angehende Arzt Orangenabrieb hinzu.
Warum er diese Zutat braucht, erklärt er jetzt bitte schön mal selbst.
Ich möchte ja einen orangenen Ingwer-Schokosoufflé haben.
Deswegen habe ich jetzt die orangenen Zesten genommen und in das Eigelb
gemacht. Aha, danke. Dann kann Steven jetzt in Ruhe weiterschlagen. Wir fragen
auch nichts mehr.
Wobei. Was macht er eigentlich nach der Eischlägerei?
Ich schreibe jetzt gleich noch den Ingwer und der kommt auch mit in das
Eigelb und dann wird es unter die Schokoladenmasse gehoben.
Theoretisch hat Steven das ohne Zweifel sehr gut drauf.
Im Folgenden beweist er, dass er das alles auch in der Praxis beherrscht.
Also immer rein in die Schokoladenmasse und das Probieren nicht vergessen.
Na, schmeckt's?
Schmeckt man den Ingwer?
Sie kommen hoch.
Ja, das sollten sie so langsam auch mal, denn in drei Minuten muss alles fertig
sein. Hier ein wenig Dekoration, dort ein wenig Dekoration.
Mal gucken, was Bianca so macht.
Ah, die Marmelade. Schön.
Doch viel wichtiger ist, was sich in Patricks Ofen so abspielt. Denn die Zeit
läuft gnadenlos ab. Und ob sie reicht?
Davon scheint der Brandtagmeister nicht überzeugt zu sein.
Jetzt aber mal ganz schnell raus damit. Die Jury steht schon bereit und bekommt
einiges geboten. Neue Geschwindigkeitsrekorde zum Beispiel.
Faszinierend.
So, und jetzt tief durchatmen.
Was für ein Soufflé.
Hast du für uns gemacht? Das ist ein Brandteig-Soufflé mit einer Johannisbeer
-Schokolade, Johannisbeeren unten als Boden und Spekulatius-Gewürz.
Wie geht es dir jetzt gerade?
Jetzt bin ich vollkommen erleichtert, weil die Dinger immer noch oben sind.
Die Masse ist aus der Form hochgekommen. Sie haben ihre Höhe bekommen und sie
stehen auch immer noch. Das heißt, sie sind nicht zusammengefallen. Das sollte
so sein. Also den Teil hast du erfüllt. Es hat den Stand, den wir uns gewünscht
haben. Und jetzt würde ich sagen, probieren wir gleich.
Jetzt kann man sehen, wunderbar, schön fluffig von innen. Ja, man kann die
Porung schön sehen.
Zerbrennt ihr nicht den Mund?
Der Geschmack ist sensationell, du hast es super luftig, du hast einen ganz,
ganz leichten Schokoladengeschmack, überhaupt nicht so intensiv.
Die Johannisbeeren dazugeben eine wunderschöne Säure. Von daher für mich
ein absolut perfektes Soufflé.
Schönen winterlichen Touch drin. Auch nicht zu viel da ganz dezent gespielt.
Vielen Dank. Jetzt darfst du dich erholen.
Oh, bin ich froh, ey.
Ja, ich bin mega erleichtert. Das ist halt so ein Bangen. Wenn der Deckel
abkommt, ist es lange noch im Ofen gewesen oder nicht.
Und ja, Zeitpunkt getroffen.
Noch 28 Minuten hat Steven und die Verkostung genau beobachtet.
Freut mich für ihn, wenn es so geklappt hat, wie er sich das vorgestellt hat.
Aber es lässt den Druck natürlich steigen, so ist es ja nicht.
Egal, weiter geht's. Zum Beispiel mit ganz viel Eischnee schlagen.
Oh,
gibt's Probleme?
Die Eier sind zu sehr geschlagen und das Ei hat sie zertrennt.
Für Salzburger Nockerl darf es nur halb geschlagen sein.
Ich habe es zu viel geschlagen.
Da gibt es nur eins, das Ganze nochmal von vorne. Und das in Rekordzeit und mit
dem Wissen, dass nur zwei Kandidaten in die letzte Finalrunde kommen.
Alle Kandidaten sind natürlich sehr nervös. Es geht um den Einzug ins Finale
und es ist eine der schwierigsten Prüfungen für unsere Kandidaten.
Ja, das hat Bianca auch schon gemerkt. Na dann eben der nächste Versuch.
Im Vergleich zu ihr wirkt Steven im Umgang mit seiner Eiweißmischung wie ein
Hobbybäcker-Buddha.
Steht jetzt nochmal kurz kalt, weil die hebe ich erst in 8 Minuten unter, damit
ich die wirklich erst 15 Minuten vor Verkostung in den Ofen packe.
Bianca arbeitet weiter am Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde. Abteilung
schnellstes Soufflé der Welt. Rasch noch Eigelb rein, die Diagnose lautet...
Die Konsistenz ist jetzt richtig.
Na, wenn sie richtig ist, kann der Tag ja endlich auf die Marmelade.
Backen müssen die Nockerln eigentlich zehn Minuten.
Also länger, als Bianca noch Zeit hat. Da kann sie sich noch so sehr beeilen.
Sei's drum. Je länger die Soufflés im Ofen sind, desto besser. Und in den
kommen sie jetzt.
Durchatmen.
Nichts durchatmen. Angst und Bangen.
Abwarten und hoffen, dass die Zeit reicht.
Immer diese Hektik. Sie passt doch gar nicht zum Backen.
Apropos. Der Bäcker Buddha hat noch 20 Minuten Zeit.
Ich habe jetzt das Mehl nochmal gesiebt und jetzt hebe ich das Ei unter, um es
schön ordentlich luftig zu machen.
Bianca weiß gerade gar nicht, wo sie hinschauen soll. In den Ofen? Oder doch
lieber wieder zur Uhr?
Es ist ein Jammer.
Sekunden sind gerade unerträglich.
Na, ist ja jetzt geschafft.
Die Juroren eilen herbei. Nicht auszudenken, wenn irgendein kalter
Luftzug schneller gewesen wäre als sie.
So, Bianca, jetzt kannst du lächeln.
Erzähl doch mal, was du uns für ein Suffli gezaubert hast.
Ich hab euch die Salzburger Nockel mitgebracht.
Die Salzburger Hausberge, die drei, die mir natürlich jetzt nicht einfallen,
soll das repräsentieren, darunter verbirgt sich eine Himmelbreisel bei
Marmelade. Ich war selbst mal in Salzburg und probierte Salzburger
Nockeln dort zu essen und man kriegt sie kaum, weil alle sagten, das machen wir
nicht im Restaurant.
Man sieht bei dem hier so ein bisschen, da sind die Berge relativ flach geworden
schon wieder.
Hier ahnt man es noch so ein bisschen, da kann man die drei Berge sehen, da
fehlt anscheinend dann doch so.
Vielleicht noch eine Minute, um den Stand dann wirklich hinzubekommen. Jetzt
wollen wir aber ganz schnell mal die Porung uns angucken.
Hier dran kann man schön erkennen, die Federung ist da.
Es ist super soft.
Also das ist hier in dem Fall sehr, sehr gut gelungen.
Nein,
überhaupt nicht.
Doch, es ist ein bisschen heiß. Aber sowas muss natürlich auch warm bzw.
heiß serviert werden.
Was ich schön finde, ist definitiv dieser winterliche Touch, den du den
ganzen gegeben hast mit dem Zimt. Eine wunderbare Geschmacksvariante. Und ja,
jetzt ein bisschen erholen. Vielen Dank.
Vielen Dank.
Ein kompletter Reinfall war es jetzt nicht, aber...
Es ist auf jeden Fall nicht so, wie die Salzburger Nockel gehören.
Sehr gut in der Zeit liegt Steven.
Ihm bleiben noch zwölf Minuten.
Und so lange sollen die Soufflés auch im Ofen bleiben.
Na dann, hinein mit Ihnen.
Warten. Genau, warten.
Zwei von drei Hobbybäckern haben aktuell rein gar nichts mehr zu tun. Der dritte
vertreibt sich die Zeit mit Reinigungsarbeiten.
Ja, jetzt hängt es vor allen Dingen an den Soufflés und an diesem schönen Ofen.
Ich hoffe, dass sie so wollen, wie ich will.
Ich traue mich aber gerade noch nicht reinzugucken.
Na komm schon.
Sie sind hochgegangen, aber ich glaube, die zwei Minuten brauchen sie auf jeden
Fall noch.
So sehen drei Hobbybäcker aus, die auf das Klingeln eines Weckers warten.
Oh oh.
Die letzte Soufflé-Verkostung. Gleich kann sie beginnen.
Ich weiß noch nicht.
Erzähl uns doch einfach, solange du noch nicht weißt, was du darüber denken
sollst, was das genau ist. Es ist ein Winteraufguss mit Schokolade.
Orange und Ingwer.
Winteraufguss hört sich jetzt eher an. Ich habe jetzt gleich eine Spa
-Behandlung. Also es ist schon ein Soufflé. Es ist schon ein Soufflé mit
einem musigen, hoffentlich musigen Kern.
Man sieht hier schön eine Kuppel.
Da ist der Teich hochgekommen. Es wäre natürlich schön gewesen, wenn er sich
hier auch noch ein bisschen aus der Form hochgeschoben hätte.
Aber bisher ist die Kuppel stabil.
Ja.
Vorung.
Er ist ein bisschen flüssig in der Mitte.
Er sollte mussig sein. Ja, nicht flüssig.
Also man sieht aber hier am Rand, da ist es gebacken. Da habe ich auch eine
schöne feine Porung. Wahrscheinlich auch sehr luftig.
Aber das wird natürlich der Grund sein, dass da einfach noch Zeit fehlte. Und
dann hätte er sich wahrscheinlich auch noch aus der Form hochgedrückt.
Also man kann auch hier schön erkennen, es federt richtig schön zurück.
Das heißt, dieses Luftige, was halt so ein Soufflé halt einfach ausmacht, wäre
dir in der Form gelungen.
Beim nächsten Mal einfach mehr Zeit.
Vier, fünf Minuten, dann wäre es, glaube ich, richtig gut gewesen. Weil vom
Geschmacklichen her ist es einwandfrei. Also ich habe den Rand probiert, du hast
diese Schokolade, die ist aber ganz, ganz dezent.
Und du hast einen richtig intensiven Orangengeschmack. Von daher ist es super
schön abgeschmeckt.
Wir gucken sonst einfach nochmal den zweiten an, weil der hat immer noch
einen sehr guten Stand. Also er fällt ja nicht in sich zusammen.
So sollte es sein, tatsächlich.
So hätte ich es mir gewünscht.
Ja, also hier sieht man...
Er ist deutlich mehr auch am Rand gebacken.
Das ist jetzt die gewünschte Konsistenz. Ein bisschen musiger hätte es schon
gerne sein können.
Es erinnert natürlich optisch eigentlich mehr an einen Schokoladenkuchen mit
flüssigem Kern. Das wäre für mich von den Kriterien her kein Soufflé.
Vielen Dank.
Hinsetzen, entspannen. Die nächste Prüfung kommt gleich.
Die nächste Prüfung. Wenn Steven den Soufflé-Schock nicht schnell genug
verdaut, könnte sie für ihn die letzte sein.
Ja, das Problem ist einfach, dass ich es so gewollt habe, dass es ungefähr so
aussieht.
Ja, vielleicht noch eine Minute, aber nicht, wie Christian meinte, locker
vier, fünf.
Ja, das ist scheiße gelaufen.
Steven schiebt mächtig Frust wegen der ersten Aufgabe.
Und wie lautet Biancas Fazit?
Ich habe mir gewünscht, drei wunderschöne kleine Häufchen zu
präsentieren. Die Salzburger Berge hat leider nicht ganz funktioniert.
Das war sie, die erste Verkostung des Finales.
Entschieden ist aber noch nichts. Bevor wir aus dem Trio ein Duo machen, bekommt
ihr noch eine zweite Aufgabe gestellt.
Und zu der kommen wir jetzt.
Nicht völlig überraschend handelt es sich bei Aufgabe 2 um die technische
Prüfung. Eine weitere riesige Hürde auf dem Weg zum Sieg.
Tut mir schon leid für die beiden, aber gut, wenn die immer alle perfekt
abliefern, kann ich auch nicht gewinnen. Und von daher ist das jetzt halt so.
Für mich heißt das jetzt, wenn ich noch ins Endfinale kommen möchte, dass ich
jetzt in der technischen Prüfung mir absolut keinen Fehler erlauben darf.
Der Druck ist natürlich bei uns allen sehr, sehr hoch, aber ich freue mich
auch irgendwie jetzt noch einmal richtig Gas zu geben und unter den letzten drei
zu sein und noch die letzte technische Prüfung abliefern zu dürfen müssen,
darf man so erst sagen.
Willkommen zur technischen Prüfung. Für euch nochmal die Möglichkeit, der Jury
euer handwerkliches Geschick zu demonstrieren.
Das Prozedere ist auch im Finale gleich geblieben. Wir geben euch ein Rezept und
ihr backt es eins zu eins und technisch perfekt nach.
Das einzige, was anders ist, ist der Schwierigkeitsgrad.
Die Jury hat sich bewusst diese Aufgabe bis zum Schluss aufgehoben.
Vor euch liegen die Zutaten. Bitte deckt sie jetzt auf.
Na schau an, was haben wir denn da Schönes?
Weihnachtsaroma. Datteln.
Maronenpüree.
Boah, was ist denn das?
Es brennt in der Nose. Ja, ist was Essigmäßiges.
Ach du Kacke.
Aber wir haben kein Mehl.
Kein Mehl, ne?
Speisestärke.
Hast du irgendeine Idee?
Überhaupt nicht. Ich auch nicht.
Also es wird weihnachtlich, das habe ich wohl erkannt.
Keine Ahnung, was die Jury sich da überlegt hat. Wir haben kein Mehl, nur
Speisestärke. Backen ohne Mehl, keine Ahnung. Also könnte natürlich irgendeine
Art von Baiser sein, aber die anderen Zutaten verwirren mich da gerade so ein
bisschen, weil die im Baiser sollen.
Was wird das denn?
Vor euch liegt das Rezept.
Dreht es jetzt bitte um.
Okay. Was immer es ist, es entringt Steven ein Lächeln. Und der Jury auch.
Und gebacken werden soll, voilà, eine winterliche Pavlova.
Was ist eine Pavlova?
Ich habe es schon mal gehört.
Eine schöne Baiser-Torte.
Baiser-Torte?
Baiser zu backen und dann den noch zu füllen, hat keinen Sinn.
Wirklich schwierig.
Eine winterliche Pablo Bar in Form eines Kranzes. Das ist eine Torte aus Baiser
-Masse.
Betty, von dir ist ja das Rezept. Was macht denn diese Sache so schwer?
Es geht schon damit los, dass das Rezept sehr viele Arbeitsschritte erforderlich
macht. Zeitlich ist das zu schaffen, aber nur, wenn ihr top organisiert seid.
Eine weitere große Herausforderung dürfte das Baiser sein.
Es sollte in der Mitte schön weich sein und von außen einen schönen Knack haben.
Als sei das nicht alles schon ambitioniert genug, kommt auch noch das
Auftrissen hinzu.
Dabei müsst ihr wirklich achten, dass ihr exakt arbeitet.
Bestrichen wird eure Torte mit einer maronen Mascarpone-Creme und einem
Glühwein-Feigensirup.
Kommen wir zu den Maßen. Sie sollte 5 cm breit sein, eine Höhe von 4 cm haben und
einen Durchmesser von 20 cm.
Das ist eine wirklich schwierige Aufgabe, aber ihr werdet sie meistern.
Ich weiß es ganz genau.
Leider müsst ihr auf die Jury verzichten. Wie immer bei der
technischen Prüfung werden Betty und Christian später eure Werke blind
verkosten. Deswegen bis später.
Für eure winterlichen Pavlovas habt ihr zwei Stunden Zeit.
Auf die Plätzchen.
Fertig. Packt.
Erstaunlicherweise beginnt die traditionelle Pavlova-Zubereitung mit
der Beschimpfung von Hühnerprodukten.
Ohne Verbalattacken trennt Steven die Eier. Er analysiert lieber die
Problemlage. Die Pavlova muss in unter 15 Minuten im Ofen sein, weil die
braucht 100 Minuten zum Backen.
Und wieder einmal lautet die Frage, was haben die Experten zu all dem zu sagen?
Die technische Prüfung heute im Finale lautet winterliche Pavlova. Die erste
große Hürde bei dieser Aufgabe ist die Baisermasse. Diese muss erstmal perfekt
aufgeschlagen sein, also einen guten Stand haben, muss dann sauber in die
Kranzform aufgespritzt werden. Dabei muss sie exakt 20 Zentimeter im
Durchmesser haben, eine Breite von 5 Zentimeter und eine Höhe von 3 bis 4
Zentimeter.
Die Baisermasse ist in diesem Fall winterlich angehaucht. Dafür nehmen wir
eine Gewürzmischung. Die besteht aus Zimt, Kardamom, Nelken, Vanille, alles
das, was man eigentlich mit dem Winter verbindet.
Das Ganze muss dann gebacken werden. Und zwar so, dass es außen schön kross ist,
aber drinnen die Mitte soll schön weich sein, fast wie ein Marshmallow.
Zusätzlich kommt obendrauf eine Maronencreme und Glühweinfeigen.
Garniert wird das Ganze mit den karamellisierten Walnüssen, Granatäpfeln
und Pistazien.
Ich glaube, bei den technischen Fähigkeiten von Steven, Bianca und
Patrick ist allein die Tagesverfassung entscheidend, wer diese Aufgabe wirklich
gut meistern wird und sich damit automatisch in die allerletzte Prüfung
katapultiert.
Wichtig ist natürlich auch, dass der Spaß nicht auf der Strecke bleibt. Und
dafür sorgt mehr oder weniger freiwillig jetzt mal bitte Bianca.
Du siehst aus wie so ein Teletubby.
Thank you, Rinky.
Tipsy. Nee, Lala.
Po.
Jenseits des irdischen Geschehens macht Bäcker Buddha Steven, ja was eigentlich?
Ich male die Kreise auf, um die Maße meiner Pavlova zu haben am Ende.
Und so passt es.
Frau Teletubby und Herr Patrick machen es genauso.
Alles fein aufzeichnen.
Als nächstes wird aus dem Eischnee Baiser-Masse gezaubert.
Unverzichtbar ist dabei Essig.
Essig ist, soweit ich weiß, dafür, dass der Baiser mehr Stand hat.
Und?
Hier, kann man ja sehen, der ist sehr fest.
Ein kleiner Beutel mit Aromen wie Zimt, Nelken und Sternanis genügt und schon
wird es weihnachtlich im Backzelt. Und im Baiser.
Riecht aber geil.
Es riecht sehr lecker.
Als nächstes kommt die Spritztülle zum Einsatz.
In drei Minuten muss das Ding eigentlich im Ofen sein. Das darf mir jetzt beim
Spritzen recht wenig erlauben.
Kreisrund soll die Baiser-Masse aufgespritzt werden.
Genau dafür wurde vorhin die Skizze angefertigt.
Wie schaut es bei dir aus, Steve?
Ich sehe irgendwie meine Linie nicht mehr.
Das ist nicht gut, denn es geht auch um Genauigkeit.
Man muss halt sehen, ob man die Außenmaße einhält und auch die Höhe
nachher passend hat, weil es soll ja drei bis vier Zentimeter hoch sein.
Na dann am besten mal nachmessen.
Hoch genug ist der.
Und was geschieht jetzt?
Ich versuche erstmal die Grundform rauszuarbeiten und dann halt eben das
noch ein bisschen wilder zu machen.
Hüppig und freihändig soll laut Rezept der Look der Pavlova sein. Dafür nimmt
man einen Löffel oder einen Spatel zur Hand. Ist man damit fertig, kommt das
Baiser in den Ofen.
70 bis 80 Minuten muss das jetzt in den Backofen. Genau dort muss das Baiser
bestenfalls 20 Minuten nach dem Backen abkühlen. Macht insgesamt ca.
100 Minuten.
Kann nur 60 Minuten.
Der Baiser ist jetzt im Ofen.
Der muss insgesamt 100 Minuten im Ofen bleiben.
Das heißt, wenn er rauskommt, habe ich eigentlich noch so minus eine Minute.
Muss ich gucken, dass er vielleicht ein bisschen schneller auskühlt oder so.
Aber ja, die anderen haben ihn auch gerade erst reingemacht.
Ja, mal gucken.
Was Patrick da treibt, sorgt für Aufsehen.
Musst du einen zweiten?
Ja, wenn ich genug Eilmaße habe, mache ich noch einen zweiten.
Mein Plan war jetzt, den einen nach 80 Minuten und den anderen nach 70 Minuten
zu nehmen und dann gucke ich, welcher besser ist. Ein ausgefuchster Plan, der
sich noch nicht allen Backzeltbewohnern erschlossen hat.
Wieso machst du zwei?
Weil ich genug habe und gehe auf Nummer sicher.
Achso, und auf Nummer sicher im Sinne von, du backst einfach mal zwei, weil du
denkst, eine könnte schief gehen. Ja, wenn mir einer bricht beispielsweise.
Dann kann ich auf den zweiten zurückgreifen und muss nicht denken, so,
das war es jetzt.
Dann muss ich heute mal nicht meckern und sagen, ich fliege heute raus.
Sehr gut.
Pack du mal 30 weiter, ich gehe mal zu den anderen.
Ja.
Steven. Hallo Annika. Hallo. Du guckst gerade ein bisschen verwirrt, muss ich
zugeben. Alles okay? Nee, ich lese mir nur das Rezept in Ruhe durch, dass ich
da auch nichts vergesse.
Du weißt ja, vergessen wäre fatal.
Ja, genau.
Das Wichtigste war ja eigentlich nur, dass der Baiserkranz in den Ofen kommt
in der Zeit.
Der sieht aber sehr schön aus. Den hast du aber wirklich ganz schön hingekriegt.
Gut, mache ich mir ab sofort keine Sorgen mehr um dich.
Konzentriere dich weiterhin. Ich bin weg.
Nun wird der Glühwein-Feigensirup zubereitet.
Dafür lässt man den braunen Zucker im Topf karamellisieren und löscht ihn mit
Glühwein vorsichtig ab.
Okay, also versuch ein bisschen ruhiger zu werden, du schaffst das.
Einfach Schritt für Schritt. Ich weiß, leichter gesagt als getan.
Wenn alles läuft, bleiben wir ruhig.
Und wenn alles nichts hilft, dann vielleicht der Rum für die Maronen
-Mascarpone-Creme.
Nun heißt es Feigenschneiden. Die braucht man für den Glühwein
-Feigensirup. Die kleinen Stücke der Frucht gibt man also zum Glühwein und
lässt sie dort 2-3 Minuten mitköcheln.
Sirup zeichnet sich übrigens unter anderem dadurch aus, dass er dickflüssig
ist.
Ich weiß nicht, wo das Sirup sein soll.
Das ist halt so süß wie Sirup, aber jetzt nicht.
Um die Pavlova tobt bis zum heutigen Tag ein Streit zwischen Australiern und
Neuseeländern. Beide behaupten, sie hätten die Pavlova erfunden. Keiner
weiß, wer recht hat.
Wie viel Zeit euch noch bleibt, ist völlig unstrittig.
Es ist Halbzeit, ihr Lieben.
Ihr habt noch 60 Minuten.
Eine Stunde ist halt auch echt knapp jetzt, ne?
Ach du Scheiße.
Es geht hier nie aus.
Für alles außenrum ist es kein Problem, aber die Pavlova muss halt hier noch,
die ist noch nicht fertig, die muss hier noch fertig backen und noch abkühlen und
austrocknen. Das wird halt mit dem Bestreichen nachher eine relativ knappe
Kiste.
Ist das Projekt Glühwein-Feigensirup erst einmal mehr oder weniger
erfolgreich abgeschlossen, heißt das keineswegs, dass nun Langeweile
eintritt. Schließlich muss noch die Maronen-Mascarpone-Creme zubereitet
werden.
Dafür verrührt man zunächst Maronen-Püree und Mascarpone miteinander
und lässt zwischendurch die Moderatorin probieren.
Ich find's gut. Du magst überhaupt keine Maronen? Nee, nee. Ich liebe Maronen.
Danke.
Bianca schlägt derweil die Sahne. Was eigentlich nicht mit größeren Problemen
verbunden sein sollte.
Heute aber schon.
Ist die Sahne bei dir? Gleich, gell?
Ein bisschen fest ist sie bei dir. Aber auch nicht wirklich dekaktet, gell?
Ja.
Das ist schon grenzwertig.
Ist die Sahne wohlgeraten, darf sie zur Maronencreme.
Patrick, wie ist denn dir mit der Sahne gegangen? Meine wird nicht fest und ist
ganz komisch.
Ja, die ist abgeschissen.
Schon, gell?
Oh Mann.
Und nun?
Gegen abgeschissene Sahne kann man nichts machen, da kann man Butter draus
machen. Ich hab zum Glück noch Sahne über und verwende jetzt.
Auf der schier endlosen Liste der zu erledigenden Tätigkeiten sind die
Finalisten beim Walnüsse-Karamellisieren angekommen.
Wer damit fertig ist, könnte zwischendurch beispielsweise mal die
Lage checken. Wie sieht denn dein Kranz aus?
Deiner ist noch viel üppiger wie meiner.
Ihr habt fast alles aufgegeben auf den.
Ja, aber der stand drauf für nur drei bis vier Zentimeter.
Ich meine es drei bis vier Zentimeter.
Meiner auch, der ist viel flacher.
Die Spannung steigt. Der Zeitdruck auch.
Die Jury hat es ja angemerkt. Top organisiert sollt ihr sein. Wenn ihr das
beherzigt habt, dann wird euch die nächste Zeitangabe nicht erschrecken.
Ihr habt noch eine halbe Stunde Zeit.
Oh je.
Ich weiß nicht, ob ich beten soll zur heiligen Pavlova oder sonst irgendwas.
Ich weiß nicht, wann der Baiser soweit ist.
Ich schalte jetzt den Ofen aus.
Ich stecke hier unauffällig den Holzlöffel rein, damit es langsam
abkühlen kann, damit es nicht oben alles aufplatzt.
Langsam bedeutet in diesem Fall mindestens 10 Minuten warten.
Und warten.
Und obendrein auch noch warten.
Jetzt sind die 10 Minuten um. Jetzt kann ich den Backofen ganz öffnen. Die sieht
gut aus. Die zweite genauso.
Wobei, die ist gerissen.
Also war die andere besser.
Ein Kranz nach dem anderen wird nun ans Tageslicht geholt.
Dummerweise erkennt man dort auch haargenau, was nicht so aussieht wie
gewünscht.
Ich hoffe, dass er von innen schön ist, so wie Sie ihn haben wollten.
Er ist halt leider hier innen gerissen.
Muss ich mal gucken, wie ich das so vertuschen kann.
Und ob man es vertuschen kann.
Jetzt aber Maß nehmen.
Also Höhe habe ich 5, glaube ich fast 6 cm.
Durchmesser habe ich 22, 23 cm.
Breite habe ich 7, so was, anstatt 5.
Macht dreimal daneben. Nochmal zur Erinnerung, gewünscht sind 5 cm breite.
Weil es halt einfach mal 7 cm dick ist. Ich habe eine dicke Pavlova. Ja, schade.
Deiner schaut richtig aus.
Ja, der ist auch ein bisschen breit gelaufen.
Aber du hast da wenigstens bis da bis sechs.
Nun, das wird für die Juroren ja ein gefundenes Fressen sein. Noch ist es
aber nicht so weit.
Zuerst wird geklärt, warum Männer in ganz bestimmten Situationen gerne mal
ein Krümel wehren.
Herzlichen Dank für die charmante Demonstration, Bianca. Und jetzt ran an
die Mascarpone-Creme. Aber hurtig.
Liebe Kandidaten, die letzten zwei Minuten sind angebrochen. Gebt Gas!
Puh je.
Dass die Pavlova nun mit der Mascarpone-Creme bestrichen werden muss,
steht im Rezept. Und damit außerhalb jeder Diskussion. Das heißt allerdings
nicht, dass es nicht noch offene Fragen gäbe. Und die wichtigste davon hat
Patrick entdeckt. Na komm, jetzt sag schon.
Ja, da steht halt, man soll sie üppig einstreichen. Da steht aber nicht...
Nur oben einstreichen oder komplett einstreichen oder wie auch immer
einstreichen. Das steht nur üppig einstreichen.
Wie auch immer. Der Sirup soll jedenfalls dekorativ auf die Creme
geträufelt werden. Und dann kommen auch noch die karamellisierten Walnüsse,
Granatapfelkerne und Pistazien drauf.
Die Zeit ist jetzt gleich abgelaufen. Hier kommt euer Countdown.
10, 9, 8.
7, 6, 5, 4,
3,
2, 1. Alle Hände weg vom Gebäck.
Und damit wäre auch die zweite Aufgabe geschafft.
Zu welchen Ergebnissen die Jury gleich auch immer kommen wird, sie wird nicht
behaupten können, dass alle Pavlovas gleich aussehen.
Wir haben wieder alle irgendwie vollkommen unterschiedlich dekoriert und
ich finde, das sieht weihnachtlich aus.
Die zweite Verkostung. Sie rückt näher. Wer auch immer die Pavlova erfunden hat,
ob es jetzt ein Neuseeländer oder ein Australier war, er wäre stolz auf euch.
Bitte bringt eure Torten nach vorne und stellt sie hinter euer Foto.
Ich habe mich entschieden, den Sirup ohne die Feigen draufzugeben, weil es
stand im Rezept, man soll es mit dem Sirup beträufeln. Da stand nichts davon.
Wir sollten auch die Feigen dekorieren.
Ich bin sehr nervös und sehr gespannt jetzt auf das Juryurteil, weil das jetzt
entscheiden wird, wer die finale Sorte packen darf und wer nicht.
Ich bin happy, dass hier was steht.
Es ärgert mich natürlich, dass er so ein bisschen gerissen ist. Sonst bin ich
eigentlich ganz zufrieden damit.
Drei Kandidaten warten auf die Verkostung. Einer von ihnen wird
Deutschlands bester Hobbybäcker und einer von ihnen zum letzten Mal
bewertet.
Meine lieben Hobbybäcker, ihr wisst, gleich muss uns einer von euch
verlassen. Die nun folgende Verkostung ist zwar nicht allein entscheidend,
schließlich habt ihr schon Soufflés gebacken, aber doch hängt einiges von
ihr ab.
Wollen wir mal die Jury rufen. Betty, Christian, ihr werdet hier dringend
erwartet.
Auf den ersten Blick sieht es ganz gut aus, aber jetzt gucken wir mal ins
Detail.
20 Zentimeter im Durchmesser, das passt.
Hier kann man auch schön sehen, fünf Zentimeter Breite.
Und es hat gerade drei Zentimeter Höhe. Es ist völlig in Ordnung. Es sieht zwar
appetitlich aus, aber auf den ersten Blick sehe ich halt wirklich nur die
Maronencreme und die Dekoration.
Man sieht relativ wenig vom Baiser.
Was mir gut gefällt ist, ich kann hier schön die karamellisierten Walnüsse
sehen, Pistazie, Granatapfel.
Das gefällt mir sehr gut.
Ich schneide es mal an.
Beim Schneiden konnte man schon leicht hören, dass der Baiser gut zu schneiden
war. Das heißt, er muss gut gebacken sein und muss außen diese harte Kruste
haben. Das kann man hier auch sehen.
Und hier unten sieht man richtig schön, wie die Kruste auch abgeht.
Also vom Trocknen her ist alles richtig gelaufen. Beim Anrichten bitte beim
nächsten Mal darauf aufpassen, dass man auch von oben natürlich die Konsistenz
des Baisers erhält. Also dass ich immer was anschneide und von oben natürlich
auch diesen Crunch habe. Mit der Creme bitte nicht komplett eindecken, sondern
wirklich so, dass die Creme schon überall gleichmäßig ist, aber ein
bisschen dezenter, ein bisschen reduzierter.
Was ich auf jeden Fall so ein ganz klein wenig vermisse, sind die Glühweinfeigen.
Ich glaube, es wäre auf jeden Fall von Vorteil gewesen, wenn so ein Stück von
der Feige mit verteilt worden wäre, damit du auch die Möglichkeit hast, auf
diese Feige drauf zu beißen. Weil die saugt natürlich bei diesem Kochprozess
extrem diesen Glühweingeschmack auch auf. Der fehlt mir so ein ganz klein
wenig. Aber ansonsten geschmacklich genauso winterlich, wie ich mir das im
Rezept vorgestellt habe.
Also der ist definitiv größer.
22,5 cm, fast 23 cm von der Höhe her.
Hier sind 3 cm und die Breite ist auch etwas
dicker, also hier bin ich bei 6 cm.
Also da definitiv beim Auftrissieren wirklich auf die Größen achten.
Was auch auffällt, ich kann hier schön den Baiser sehen, er steht hier auch
schön. Aber es ist alles so ein bisschen hier in der Mitte verlaufen.
Und es fehlt mir so ein bisschen für eine finaltechnische Prüfung Anästhetik.
Also es müsste einfach so ein bisschen sauberer und akkurater sein.
Und auch hier sind die Feigen nicht dabei.
Ja genau, also da muss man ganz klar aufpassen. Allerdings ist das natürlich
ein ganz klein wenig dunkler von der Farbe her. Von daher schätze ich
einfach, dass der Geschmack...
auch ein bisschen intensiver ist. Wenn ihr die Feigen weglasst, dann muss
dieser Fond, den ihr da drauf gießt, mit dem ihr das so abglänzt, auch natürlich
richtig aromatisch sein.
Also was man jetzt schon hört, ist dieser kleine Knack, den man hat, wenn
man diese Baiserkruste durchschneidet. Von daher, von der Portionierung her,
ist auf jeden Fall schon besser gelaufen.
Also hier ist die Kruste beim Schneiden gerade abgeplatzt. Da sieht man, dass
die wirklich richtig schön stabil ist.
Drinnen vermutlich der Kern schön weich und soft.
Sieht gut aus. Man sieht auch, dass es gebacken ist.
Also die Weihnachtsgewürze sind komplett da. Also von daher das Abschmecken des
Baiser ist in dem Fall auf den Punkt. Es ist super schön. Du hast die ganze Zeit
das Gefühl, als wenn du Weihnachten im Mund hättest.
Von der Konsistenz des Baisers her ist es auch genau richtig. Du hast diesen
leichten Crunch von außen. Das heißt, auch die Zeit, die im Ofen getrocknet
ist, war genau die richtige.
Du hast auch die karamellisierten Walnüsse obendrauf.
Du hast die Pistazien, du hast den Granatapfelkern. Aber der Glühwein
selbst kommt für mich persönlich noch nicht stark genug durch. Und das würde
wahrscheinlich funktionieren, wenn man die Feigen einfach mal mit dazu getan
hätte.
Zumal Feigen jetzt ja auch einfach lecker sind. Also es ist ja nichts, wo
man einfach sagt, Mensch...
Das schmeckt nicht, das schmeiße ich jetzt einfach mal weg.
Sondern ich habe ja noch eine ganz tolle Zutat, die ich einfach damit servieren
kann.
Die letzte Variante.
Also vom Durchmesser her.
Auch ein Tick größer.
Ich würde mal sagen so 21 Zentimeter.
Von der Breite her so knapp 7 Zentimeter.
Und von der Höhe her.
Also hier unten unterhalb der Marroncreme sind wir so bei 3 cm.
Was mir hier auffällt, sind die Feigen dabei.
Man kann die hier so schön sehen.
Man sieht auch noch den Baiser hier unten gut.
Er hätte vielleicht noch so ein Tick, ein bisschen mit dem Löffel, noch ein
bisschen wilder gemacht werden können.
Aber mir gefällt die Schichtung, Baiser, Marroncreme.
Und dann hier oben wirklich schön die Walnüsse, Pistazien, Granatapfel und
Feigen. Ja, muss man sagen. Also die Farbe ist halt einfach viel, viel
dunkler. Das kommt natürlich einerseits durch die Farben, durch das
Einreduzieren. Es spiegelt sich natürlich dann auch mit diesem
knallroten Granatapfelkern und dem super intensiven Grün von der Pistazie. Es ist
einfach ästhetisch.
So, ran an den Speck.
Auch hier merkt man beim Schneiden richtig schön, wie der Baiser nachgibt.
Weiche Masse, perfekt auf den Punkt.
Schön für mich ist auf jeden Fall, auf ein Stück Feige drauf zu beißen.
Vom Abschmecken des Baisers her muss ich sagen, auch da habe ich wieder die
Weihnachtsgefühle. Auch da schmeckt es für mich intensiv nach Weihnachten. Der
Baiser ist auf den Punkt getrocknet. Ich habe außen schöne Kruste, ich habe innen
drin den saftigen Kern.
Also von daher muss ich sagen, geschmacklich und optisch sehr gut.
Betty und Christian werden jetzt in Ruhe beraten und danach erfahrt ihr, welcher
Kranz auf welchem Platz landet.
Die Pavlovas und ihre Verkostung.
Darüber ist das letzte Wort noch lange nicht gefallen.
Weder im Backzelt noch draußen.
Mit der Bewertung bin ich natürlich nicht so happy, da mein Kranz ein
bisschen groß geraten ist und ich auch immer noch nicht genau weiß, wie es
passieren konnte.
Ja, sonst wurde optisch ein bisschen bemängelt, dass ich da irgendwie hätte
feiner arbeiten können.
Ja, die Größe hat nicht gepasst, aber sonst bin ich der Meinung, dass sie ganz
gut bewertet wurden.
Ich drücke mir extrem die Daumen, dass ich den Pokal mit nach
Österreich bringen darf.
Ich bin natürlich jetzt schon angespannt und nervös und will natürlich gerne
jetzt wissen, wie die Entscheidung der Jury ausfällt,
welchen Platz ich jetzt belegt habe.
Und anhand dessen kann ich mir, denke ich, auch schon für mich selbst
ausrechnen, ob ich dann weiterkomme oder nicht.
Es hängt so viel ab von den Überlegungen der Jury.
Was immer sie auch beschlossen hat, für die Kandidaten ist wichtig, dass die
Ungewissheit bald ein Ende nimmt.
Noch sind sie zu dritt, doch nicht mehr lange.
Liebe Finalisten, das Pavlova-Ranking ist entschieden.
Betty, Christian, wie lautet eure Top 3?
Wir wollen euch gar nicht so lange auf die Folter spannen.
Der erste Platz geht heute an diese Pavlova.
Bianca, wir wissen, dass die Maße alle etwas zu groß waren, aber optisch und
geschmacklich war sie fast genauso, wie ich sie mir vorgestellt habe.
Herzlichen Glückwunsch. Danke sehr.
Ja, bleibt nur noch ihr zwei Sportsfreunde übrig.
Rein optisch gesehen habt ihr beide nicht das Händchen für die Ästhetik. Bei
dem einen ist definitiv zu viel Soße obendrauf, bei dem anderen ist definitiv
zu viel Soße innen drin.
Summa summarum ergibt das für euch beide Platz 2.
Nach der Platzierung geht es mir immer noch beschissen. Also ich fühle mich
jetzt überhaupt nicht sicher. Ich hoffe einfach, dass der Geschmack von meinem
Soufflé einfach überzeugend war und dass Pavlova auch ein bisschen Überzeugung
geleistet hat, dass ich es einfach doch noch mit ins Finale schaffe.
Dass ich den ersten Platz gemacht habe, habe ich nicht damit gerechnet, da
technische Prüfungen eigentlich...
Niemals wann, aber jetzt der erste Platz freut mich extrem und ich hoffe, dass
das mein Soufflé ausgleicht.
Ja, man ist extrem angespannt, nervös und will jetzt endlich wissen, was los
ist. Also, ja, sollen sich jetzt bitte beeilen.
Okay, die Botschaft ist angekommen.
Die Spielregeln sehen vor, dass die letzte Aufgabe ein Duell der beiden
besten Hobbybäcker sein wird.
Vom Drittbesten müssen wir uns jetzt leider verabschieden.
Liebe Jury, wer darf sich denn weiterhin Hoffnungen machen auf den goldenen
Cupcake, 10.000 Euro und das eigene Backbuch?
Ihr habt uns heute gezeigt, dass ihr alle drei zu Recht im Finale steht.
Bei einem von euch war ziemlich schnell klar, dass wir auf ihn in der alles
entscheidenden Aufgabe auf gar keinen Fall verzichten wollen.
Der erste, der um den Titel Deutschlands beste Hobbybäcker weiterbacken darf,
ist... Bianca.
Herzlichen Glückwunsch.
Damit ist noch ein Platz frei im großen Finale.
Und den zu vergeben, war für uns beide richtig hart.
Unser zweiter Finalist.
ist Patrick.
Steven, du hast uns und vor allen Dingen mir unglaublich viel Spaß gemacht.
Ich glaube, ich habe in all den Berufsjahren, die ich jetzt habe,
niemanden gesehen, der so sensationell ruhig an die Sache rangegangen ist, in
dieser Ruhe eine Improvisationskunst an den Tag gelegt hat wie du. Also da muss
ich wirklich sagen, behalte das bei, denn dieses Experimentieren und die
ersten Versuche von dir sind meistens auf den Punkt und sensationell. Vielen
Dank dafür.
Danke auch.
Steven, du hast einen sensationellen Wettkampf abgeliefert.
Und deswegen sollst du das Backzelt nicht mit leeren Händen verlassen. Als
kleine Überraschung erhältst du ein Nescafé Dolce Gusto Coffee Set mit
dieser Kaffeemaschine, mit der du eine große Vielfalt an Getränken zaubern
kannst. Ob Espresso, Lungo, Latte Macchiato oder Cappuccino.
Ganz viel Spaß damit.
Vielen Dank.
Nichtsdestotrotz bin ich einfach stolz auf mich und froh, dass ich hier sein
durfte und es auf Platz 3 geschafft habe. Aber natürlich ist man traurig
einfach, dass man jetzt das Backzelt verlassen muss.
Ich will unbedingt den Cupcake mit nach Österreich nehmen.
Ja, aber ich möchte der erste Mann sein, der gewinnt.
Von daher wird ein harter Kampf morgen. Das wird ein richtig harter Kampf.
Die dritte Aufgabe.
Das Meisterstück. Danach wird die Entscheidung fallen, wer Deutschlands
bester Hobbybäcker ist. Patrick oder Bianca.
Die enorme Anspannung ist beiden Finalisten ins Gesicht geschrieben.
Bianca, Patrick, eine letzte Aufgabe ist übrig geblieben.
Dann küren wir Deutschlands besten Hobbybäcker.
Jetzt geht's um alles. Den goldenen Cupcake, 10.000 Euro und das eigene
Backbuch. Dass die letzte Prüfung kein Zuckerschlecken wird, ist wohl klar.
Deswegen haben wir uns gedacht, dass ihr jede Unterstützung gebrauchen könnt, vor
allem von Menschen, die euch nahestehen.
Hi Bruderherz, letzte Runde. Du bist unter den letzten dreien, jetzt geht's
ins Finale und danach heißt's backen für übers Schwesterlein.
Toi, toi.
Hi Patrick, bis hierhin bist du gekommen und du schaffst auch heute noch den
Rest. Ich drück dir ganz fest die Daumen und wenn du es gepackt hast, machen wir
eine Riesensause.
Hallo mein Schatz, bis zum Finale hast du es geschafft. Ich bin riesen stolz
auf dich. Ich drücke dir jetzt für den letzten Step alle Daumen und von uns
allen Toi, toi, toi.
Ich wünsche dir heute alles, alles Gute. Du rockst das Ding. Ich liebe dich.
Kacke.
Ja, der Klo sitzt gewaltig im Hals. Und klar, Kraft gibt es auf jeden Fall. Man
weiß ja, die einen denken und anderen glauben.
Das tut sehr gut, zu wissen, dass jeder in deinem Sinn zu stehen ist.
Danke, wir haben gewusst, dass du es bis ins Finale schaffst.
Wir sind mega stolz auf dich, wir alle.
Bianca, du magst das!
Hey Schatz, wir haben uns jetzt weiß ich nicht wie viele Wochen nicht gesehen.
Du hast es jetzt ins Finale geschafft.
Ich weiß, dass du das gewinnen kannst.
Ich freue mich auf unser Wiedersehen und ich liebe dich.
Schwester Herz, servus!
Wir sind so stolz auf dich. Wir haben es gewusst, dass du ins Finale kommst. Wir
freuen uns auch für dich und du schaffst das.
Das ganze Dorf freut sich mit dir mit. Ganz Österreich, du bist die einzige
Vertreterin für unser schönes Österreich.
Und wir haben es gewusst, wie der René sagt, wir freuen uns.
Storchsberger, super!
Also, einen steirischen Gruß.
Ich muss sagen, nichts deiner.
Meine Familie und meine Freunde haben es geschafft.
Sprachlos, ich weiß es nicht.
Ja, ich freue mich ganz extrem, meine Familie wieder zu sehen.
Und ich werde jetzt alles geben, dass ich meine Leute noch mehr stolz auf mich
mache.
Mit so viel Daumen drücken kann ja eigentlich gar nichts mehr schiefgehen.
Wobei, wir suchen ja nur einen besten Hobbybäcker Deutschlands.
Damit wir rausfinden können, wer von euch ein klitzekleines bisschen besser
backen kann als der andere, bitten wir euch jetzt um euer Meisterstück. Eine
prächtige Hochzeitstorte.
Worauf ihr besonders achten müsst und was die Jury von euch erwartet, das
sagen die beiden euch jetzt am besten selbst.
Wir wollen von euch zwei Torten sehen, die bei jeder Hochzeit für Furore sorgen
würden. Beim Finale vom großen Backen natürlich auch.
Fangen wir einmal mit der schieren Größe an. Eure Torte sollte drei Stockwerke
haben und eine Höhe von 25 Zentimetern erreichen.
Rein inhaltlich bitten wir euch um drei verschiedene Cremefüllungen und zwei
Fruchtfüllungen. Ihr könnt gar nicht ambitioniert genug sein. Jeder von euch
sollte uns zeigen, warum wir gar keine andere Wahl haben, als ihn zur besten
Hobbybäcker Deutschlands zu gehören.
Das gleiche gilt auch für die Verzierung.
Zaubert etwas, was einer Traumhochzeit ebenso angemessen ist wie diesem Finale.
Arbeitet sauber und präzise.
So wie ich euch beide kenne, werden am Ende Kleinigkeiten darüber entscheiden,
wer erster wird und wer zweiter.
Achtet bei noch so winzigen Details auf Präzision und Perfektion.
Auch für diese Aufgabe gilt, habt Spaß bei der Ausübung eures Lieblingshobbys.
Die mit Leidenschaft gebackenen Torten sind einfach die besten.
Für euer Finalstück geben wir euch fünf Stunden Zeit.
Konzentriert euch, organisiert euch gut, ihr schafft das.
Dann kommt jetzt zum letzten Mal das Startsignal.
Auf die Plätzchen.
Fertig.
Das letzte Startsignal des Jahres 2017 löst emsige Betriebsamkeit im Backzelt
aus. Was immer sich die beiden Finalisten auch vorgenommen haben, um
den Wettkampf zu gewinnen, eines steht fest. Sie brauchen jede Menge
Arbeitsfläche und eine nicht unbeträchtliche Anzahl an Öfen.
Ich habe jetzt mal vier Öfen angemacht. Ich weiß noch nicht genau, ob ich das
drei oder vier brauche, aber sicher ist sicher, da sind die wenigstens schon mal
warm.
Also ich erwarte von unseren Finalisten zwei sehr unterschiedliche Torten. Ich
könnte mir vorstellen, dass Patricks Torte ein bisschen mehr romantisch ist
mit modellierten Blumen. Und von Bianca erwarte ich eine sehr moderne Torte.
Also moderne Dekoration, auch alles ein bisschen schlichter gehalten, mehr
stilisiert. Ich glaube, es sind unterschiedliche Torten, aber beide auf
ganz hohem Niveau.
Horchen wir doch mal nach, ob Betty recht hat.
Ich möchte der Jury heute eine Aussage über welche Hochzeitstorte zeigen.
Also sie wird verkehrt aufgebaut.
Oben ist der größte, unten der kleinste.
Der Zopper wird ein Herz werden, dekoriert mit Platzgold und weißen
Esspapierblumen. Mit diesem eleganten Traum von einer umgekehrten
Hochzeitstorte in Gold und Weiß will Bianca als Siegerin aus dem Backzelt
gehen.
Geschmacklich ist für jeden Gast etwas dabei.
Vom Ölteigkuchen unten mit Schokobananenfüllung, über den
Haselnusskuchen in der Mitte, gefüllt mit Nougatcreme und einem
Passionsfruchtgelee, Bis hin zur oberen Etage, in der ein Schokokuchen mit
fruchtiger Pistazien-Brombeerkreme steckt.
Nicht minder ambitioniert dürften Patricks Pläne sein.
Ich mache jetzt zuerst den Schokoladen-Mohn-Teig-Kuchen und den
Rainbow Cake.
Die beiden bereite ich jetzt vor, damit ich die im Backofen kriege und dann muss
ich noch den Matcha-Kuchen machen.
Patrick will das Rennen mit einer originellen Schwarz-Weiß-Torte mit
Blumen und essbarer Spitze für sich entscheiden.
Geschmackliche Vielfalt kreiert er im Erdgeschoss mit einem Schokomohnkuchen,
gefüllt mit Meringue-Buttercreme und Heidelbeeren.
In der Mitte steckt sein bunter Rainbow-Cake mit Frischkäse-Buttercreme
und Johannisbeeren. Und ganz oben, da thront ein Matcha-Wunderkuchen mit
Himbeeren.
Widmen tue ich die meinem Mann, weil wir hatten vor ein paar Wochen unseren 10.
Hochzeitstag und deswegen wird die für ihn gemacht.
Die Pläne sind gut, doch reicht die Zeit?
Eine dreistöckige Hochzeitstorte ist sehr sportlich, aber es ist
machbar und wir werden es euch zeigen, dass wir es schaffen.
Die Beweisführung beginnt, wie sollte es anders sein, mit der Zubereitung der
Teige. Noch sieht das alles ruhig und gesittet aus, doch ohne den Ereignissen
vorgreifen zu wollen, das wird sich später noch gründlich ändern.
Jetzt kommen aber erst einmal die ersten Teige in die Öfen. Es folgen noch viele
weitere. Das ist jetzt mein Grundteig für den Rainbow Cake. Den tue ich jetzt
auf die sechs Schlüsseln aufteilen, damit ich die einfärben kann. Die
Backform habe ich mir schon bereitgestellt.
Dann kann ich den einfüllen, glattstreichen und in den Backofen
stellen. Ja, es war wohl nicht übertrieben, gleich so viele Öfen
vorzuheizen. Teige, wohin man auch schaut.
Definitiv im Vorteil ist, wer da den Überblick behält.
Bianca scheint noch alles im Griff zu haben.
Zwei Böden sind jetzt im Backrohr. Jetzt kommt der dritte Boden.
Das wird ein Haselnussboden, da ich Nougat-Creme reingebe und das perfekt
harmoniere. Das klingt nicht nur lecker, das sieht auch genauso aus und darf in
wenigen Sekunden planmäßig bei 160 Grad 30 Minuten vor sich hin backen.
Die Böden sind jetzt alle im Ofen.
Ich werde jetzt schauen, dass ich jetzt anfange.
Mit den Kränen.
Also geschmacklich haben wir zwei extrem starke Kandidaten im Finale. Bei der
einen Kandidatin habe ich schon zweimal in dieser Sendung Porno gesagt, was
eigentlich noch nie der Fall gewesen ist. Von daher erwarte ich natürlich von
Bianca ganz extrem gut abgeschmeckte Torten.
Allerdings auch Patrick hat mich immer wieder begeistert mit seinem Geschmack.
Also von daher wird es wahrscheinlich ein reiner Genuss sein, in diese
Hochzeitstorten zu beißen.
Bianca, den Titel nach Österreich ist ja ganz schön, aber ich möchte ihn auch. Da
musst du dich schon anstrengen.
Ich frage dich aber nicht.
Ich will schließlich der erste Mann werden, der hier gewinnt.
So scheiße ich hab es ausgeht, nachher trinkt man gemütlicher Bier.
Das stimmt allerdings.
Recht bunt treibt es Patrick jetzt schon.
So grün grünt es bei Hochzeitstorten selten.
Bianca legt derweil die Basis für ihre Pistazien- und Bananencremes.
Das ist jetzt einfach nur so ein Pudding auskühlen.
Als es mit der schnell runterkühlt, gebe ich da noch ein verflaches Blech drauf.
Patrick, was für ungewöhnliche Farben für eine Hochzeitstorte.
Sieht ein bisschen aus wie Kindergeburtstag, oder? Ja, aber wenn
man das Thema kennt, dann sind die Farben genau richtig.
Ich wollte halt,
wenn da der Anschnitt ist, dann klassisch die Regenbogenfahne für von
uns Schwulen, Lesben, Transgender und so weiter, damit man das richtig sieht. Was
kommt da für eine Füllung rein?
Da kommt eine Frischkäsebuttercreme rein mit Johannisbeeren.
Also ich mache auch drei Fruchtfüllungen.
Wie soll es anders sein bei dir? Ja, ne? Immer das straffeste Programm, immer
mehr als was wir fordern.
Aber ich weiß, Bianca hat auch einiges vor, von daher muss man schon ein
bisschen Gas geben. Es geht ja auch um was. Ja eben, deswegen.
Gutes Gelingen. Dankeschön.
Was Bianca da macht, soll mal eine Ganache werden.
Im Moment bestehen akute Zweifel, ob das so klappen wird.
Scheiße.
Biancas Verzweiflung bleibt nicht unbemerkt.
Das ist nur Schokolade und aufgeguckte Sahne reingegeben.
Und jetzt wird es irgendwie nur schlimmer.
Irgendwann wird es wieder besser. Du machst das aber schon seit fünf Minuten.
Ja, das dauert ein bisschen länger, weil du hast natürlich auch eine riesige
Menge.
Der Traum hier, es sieht jetzt schlimmer aus.
Das wird tatsächlich immer schlimmer.
Hast du noch ein bisschen Sahne da?
Schütt einfach rein. Wenn das Verhältnis nicht ganz stimmt, dann muss man da
immer ein bisschen nachgießen und die Emulsion wieder herstellen, sodass die
Ganache wieder glatt wird.
Siehst du? Und das machst du jetzt einfach nur die ganze Zeit weiter.
Super. Danke sehr.
Zu Hause hätte ich das gar nicht weggeschüttet, da das wirklich immer
schlimmer geworden ist.
Aber durch den Tipp, man sieht, es wird wieder.
Stimmt. Dann können wir uns jetzt ja beruhigt der Konkurrenz zuwenden.
Jetzt backe ich den Boden für die oberste Etage. Das ist ein Matcha
-Kuchen. Ah, Matcha. Dabei handelt es sich um einen Grüntee, der besonders
viele gute Inhaltsstoffe hat. Also immer ein damit.
So bleibt das Hochzeitspaar gesund und Patrick selbst profitiert offenbar auch
davon. Zumindest Betty scheint Matcha zu mögen.
Jetzt der schnelle Blick zu Bianca. Die ersten Böden sind fertig gebacken und
kommen in die Kühlung.
Richtig viel zu tragen hat Patrick.
Ja und ich denke einfach acht verschiedene Böden zu backen, wenn ich
das alles hinkriege, dann dürfte ich auf jeden Fall einen guten Eindruck bei der
Jury machen.
Es folgt der aktuelle Lagebericht der österreichischen Finalgesandtschaft.
Zwischen meiner Nuss-Nougat-Creme kommt eine Passionsfrucht rein.
Und für das koche ich die Passionsfrucht jetzt auf und gebe dann
Passionsfrüchte frische rein.
Im Moment scheint bei Bianca alles ordnungsgemäß zu laufen.
Wie schnell es auf einmal hektisch werden kann, beweist nun Patrick.
Los geht's!
Ich muss meine Teige im Auge behalten und da muss man schon mal ein bisschen
laufen.
Jetzt dürfen die Böden für den unteren Kuchen aber raus.
Die sind gut geworden, ich bin sehr zufrieden, ja.
Lassen wir aber erst ein bisschen abkühlen.
Nachschub aus dem Ofen gibt es auch bei Bianca. Und wieder stellt sich die
Frage, ist es gut geworden?
Im ersten Schritt ist fertig.
Hat bisher auch so geklappt, wie ich das gern gehabt hätte. Von daher alles gut.
Noch drei Stunden bleiben den Kandidaten. Zeit genug für eine flott
vorgetragene Rezeptidee.
Bananencreme besteht aus Pudding, frischen Bananen, Sahne, Ganache.
Ja, als Finalist weiß man, was zu tun ist.
Und so geht alles seinen gut geplanten Gang.
Bis, ja, bis Bianca ihren ersten Kuchen anschneidet.
Und die Tortenböden sind nix geworden.
Die sind nämlich speckig.
Ich weiß gar nicht mehr, was ich machen soll.
Es ist... Was ist denn los?
Ach du Scheiße.
Ja, gib Gas.
Gehört. Da hilft wohl alles nichts.
Auf die Schnelle müssen neue Böden her.
Patrick, hast du noch Mehl? Ja. Darf ich den nehmen? Ja. Danke.
So einen speckigen Boden habe ich noch nie in meinem Leben hinbekommen.
Ich mache jetzt einen neuen Teig.
Vielleicht kann ich von den anderen was abzweigen, also von den anderen Teigen,
die ich gemacht habe, um Zeit zu sparen.
Ganz ohne Hektik bereitet Patrick die Buttercreme für seinen Mohnkuchen zu.
Nun,
das läuft ja momentan wie am Schnürchen. Und besser als bei Bianca. Das wären
dann die Böden für die mittlere Etage.
Vielleicht läuft ja diesmal alles unfallfrei.
Äh, nein.
Nun ja, Hauptsache der Teig ist okay.
Ja, der ist wenigstens los.
Hurra, zur Erholung schauen wir dann jetzt mal bei deutlich risikoärmeren
Arbeitsschritten zu.
Ich habe jetzt hier mein Himbeerpüree, da habe ich eben ein bisschen Zucker
reingemacht. Jetzt noch Himbeerfruchtpulver.
Und dann tue ich das gleich noch mit Vitamin C abschmecken, damit die
Säure... Schön da ist.
Echte Finalisten lassen sich auch durch Zeitansagen nicht aus der Fassung
bringen. Hoffe ich zumindest.
Es ist Halbzeit, ihr Lieben. Euch bleiben noch zweieinhalb Stunden Zeit.
Scheiße.
Scheiße.
Wo ist mein Rezept?
Wo ist mein Rezept? Wo ist mein Rezept? Wo ist mein Rezept? Wo ist mein Rezept?
Wenn ich die Torten endlich fertig im Gefrierer hätte, dann hätte ich Ruhe,
ja.
Aber das ist aktuell noch nicht der Fall, deswegen flippe ich noch komplett
durch.
Naja,
ruhig ist sie ja, sie rennt halt nur wie so ein HB-Menschen hier rum.
Ich habe überhaupt keine Ahnung, was mit mir heute los ist. Es ist auf jeden Fall
nicht die Tagesverfassung, die wünschenswert wäre für den Finaltag.
Ich bin gerade mega enttäuscht von mir.
Wenn auf einmal nichts mehr nach Plan läuft, dann muss man halt improvisieren.
Das findet Bianca auch.
Ich habe zum Glück bei dem anderen Boden mehr Teig gemacht, als ich dann effektiv
gebraucht habe.
Nämlich einfach gleiche Böden für zwei verschiedene Stockwerke. Aber ich muss
mich einfach irgendwie aus der Situation rausretten.
Drei Stunden sind mittlerweile vergangen.
Patrick schneidet die Böden für die untere Etage.
Der Plan ist, dass ich jetzt die Schichte froster, die andere Schichte
froster, dann die kleine Schichte entfroster und dann halt eben nach und
nach wieder rausholen, einstreichen, damit ich die eindenken kann. Och, mehr
nicht. Und schon wird geschichtet mit Heidelbeermarmelade.
Und mit Schokoladenbuttercreme und mit beneidenswert ruhiger Hand.
Ist die Buttercreme fertig verteilt, kommen auch noch frische Heidelbeeren
drauf. Lecker. Bei Bianca ist die gerettete Ganache im Einsatz.
Das sind jetzt frische Bananen in Zitrone eingelegt, um ein bisschen Säure
reinzubekommen und einen anderen Biss drinnen zu haben.
Die werden jetzt wieder mit Ganache eingedeckt. Die Ganache wird ein
bisschen mit Bananencreme gemischt.
Und zack, Deckel drauf.
So, erste Torte ist fertig.
Patrick setzt derweil mit Rainbow Cake, Frischkäse, Buttercreme und
Johannisbeeren ein politisches Zeichen. Eine bunte Torte für eine bunte
Gesellschaft.
Nächste Station, Bianca.
Das ist die Pistaziencreme.
Das besteht aus Vanillepudding. Da wird nur Sahne untergehoben. Da ist
Pistazienmus drin.
Zwischendrin werden Pistaziengehackte reingerieben und ganze Brombeeren kommen
rein.
Herrje, was ist das denn?
Das ist eine Cake-Lace-Matte für essbare Spitze zu machen.
Und dann kommt das Ganze in den Backofen. Und dann kann man es nachher
auf die Torte kleben.
Also außen an den Rand kleben.
Und das sieht halt sehr schön aus.
Ach, macht Backen nicht einfach nur Spaß?
Wenn einfach alles immer funktionieren würde, dann ist es lustig. Nur so wie
heute kackt es mich halt immer wieder rein mit irgendeinem Blödsinn. Aber es
sind Lebensmittel und kann immer was passieren.
Nun, Hauptsache es passiert jetzt nichts mehr.
Ich möchte in jedem Stück genug Schwarzbein drin haben.
dass Jury kein Gelee einmal machen, sondern wirklich, dass sie in eine
frische Frucht reinbeißen, dass eine andere Konsistenz wieder drinnen ist,
anstatt einer klassischen Creme oder Gelee.
Während Patrick seinen Matchakuchen stapelt und mit Himbeerpüree füllt, wird
woanders munter improvisiert.
Also ich mache jetzt einmal Buttercreme drauf, bei der ersten, dann kühlt das
gleich wieder.
Wenn es mit der Zeit ausgeht, werde ich Fondant drüber geben.
Und sonst wird es Buttercreme werden.
Ist doch auch nicht übel. Vor allen Dingen, wenn man bedenkt, dass jeden
Moment eine Zeitansage kommen könnte.
Die Siegerehrung rückt näher und näher. Das bedeutet aber auch, dass ihr nicht
mehr allzu viel Zeit habt. Es ist noch genau eine Stunde.
Ja, scheiße. Oh Gott.
Schaffst du, schaffst du, schaffst du.
Man kann nicht behaupten, dass in der verbleibenden Stunde wenig zu tun wäre.
Ich muss da noch mit Fondant eindecken. Ja, da muss ich noch die essbare Spitze
ankleben.
Das ist aber relativ schnell gemacht.
Zeitdruck hin oder her.
Bianca verabschiedet sich von der Buttercremelösung.
Ich decke jetzt doch mit Fondant ein, da ich Blumen aus Esspapier gemacht habe.
Und da ich Angst habe, dass die sonst zu viel Feuchtigkeit ziehen. Ja, dann mal
ran. Wobei man nicht unberücksichtigt lassen sollte, dass von Dant ein ruhiges
Händchen erfordert.
Schließlich soll er am Ende glatt aussehen und keine schludrigen Kanten
haben.
Ich bin einmal in meinem Leben einen Halbmarathon gerannt und ich glaube, die
letzten drei Kilometer waren angenehmer als das jetzt.
Ja, dort habe ich gewusst, ich schaffe es ins Ziel.
Da war mir die Zeit egal, aber heute geht's um was.
Na, was zaubert Patrick denn da Feines hervor? Für sachdienliche Hinweise wären
wir dankbar.
Die Blüten habe ich zu Hause gemacht und gestern Abend, oder heute Nacht besser
gesagt, habe ich die noch an den Styropor geklebt.
Und schon können die Kuchen gestapelt werden, auf dass zwei wahre
Meisterstücke dabei herauskommen.
Die vorläufigen Endergebnisse unterscheiden sich enorm und noch ist
die Deko ja keinesfalls vollendet. Für beide Finalisten bleibt nach wie vor
noch einiges zu tun und wirklich viel Zeit haben sie nicht mehr.
Eine bekannte Moderatorin wird das gleich bestätigen.
Ihr solltet langsam aber sicher anfangen, euch auf das Notwendigste zu
konzentrieren. Euch bleiben nämlich nur noch 10 Minuten Zeit.
Ach du Scheiße.
Ich konzentriere mich ja schon auf das Notendienst.
Irgendwie durch die Nervosität und Hitze schaffe ich das gerade nicht akkurat und
sauber.
Aber dann ist es halt der Freestyle.
Es ist doch immer wieder dasselbe. Wenn es am hektischsten wird, ist unter
Garantie die Feinarbeit zu leisten.
Perfekter kriege ich es einfach für 5 Stunden Hochzeitstorte nicht hin.
Immerhin, beide Finalisten scheinen fertig zu werden. Und das auf den
allerletzten Metern.
Nur noch ein paar Handgriffe, dann ist Schluss.
10 9 8
7 6 5
Vier. Drei.
Zwei.
Eins. Alle Hände weg vom Gebäck.
Drei Cremefüllungen, zwei Fruchtfüllungen, drei Etagen und fünf
Stunden mit Deko und allem Drum und Dran.
Das ist brutal.
Ich habe noch nie in meinem Leben in fünf Stunden so viel Gas gegeben.
Ich sehe aus, als ob es durch den Regen gelaufen wäre.
Es ist alles flöten gegangen, alles angeschissen, nennt es der Christian.
Ja, es hat trotzdem noch funktioniert.
Sie ist zwar bei weitem nicht perfekt, aber für fünf Stunden.
Scheiß drauf.
Hör das wieder.
Du musst mich jetzt in die Wiesn legen.
Das war mal eine echte Grenzerfahrung, oder?
Ich bin heute definitiv an meine Grenzen gegangen und da klappt ein ganzes Stück
drüber hinaus und ich hoffe einfach, dass das gewürdigt wird und ja, wäre
halt auch gerne der erste Mann, der das Thema gewinnt.
Ich bin todmüde und fertig und habe wirklich alle Kraft, Energie und Liebe
nochmal reingesteckt und auch Wut.
Aber trotzdem hoffe ich, dass es der Jury schmeckt und dass sie überzeugen
kann, dass ich gewinnen kann.
Wäre ich eine Braut, ich würde diese beiden Torten lieben.
Kommen wir jetzt zur letzten und alles entscheidenden Verkostung hier im
Backzelt. Bitte bringt eure Torten jetzt vor zur Jury.
Erst Biancas Meisterstück im Stil der schlichten Eleganz. Gefolgt von
prächtiger Tortenkunst, die mutig anders sein will.
Voilà.
Wir haben in den vergangenen fünf Stunden zwei unterschiedliche Charaktere
erlebt. Patrick, du warst der Fels in der Brandung, der sein Programm
konzentriert abgearbeitet hat.
Bianca, bei dir lagen die Nerven zeitweise wirklich blank.
Aber... Auch deine Torte ist fertig geworden und du hast dich wieder
gefangen.
Jetzt schauen wir mal, ob eure Torten genauso unterschiedlich sind wie ihr
beide.
Deswegen fangen wir an. Ladies first mit Biancas Torte.
Bianca, deine Torte ist ungewöhnlich.
Aber sie ist dreistöckig und ich glaube, man kann sehen, die 25 Zentimeter sind
definitiv erreicht.
Die Optik gefällt mir sehr gut und so diese klaren Varianten einfach mit
diesen S-Papierblumen und dem Blattgold, es passt genau auch so, wie wir dich
bisher kennengelernt haben.
Der Fondant ist hier oben so ein bisschen uneben. Also man sieht, da ist
so ein bisschen schneller gearbeitet worden. Die hätte ich gerne mit dem
Glätter noch ein bisschen bearbeitet gehabt.
Tja, ich bin sprachlos von euch beiden erstmal vorab.
Unterschiedlicher hätte es nicht sein können. Du warst zwischenzeitlich
richtig abgesoffen. Also man hat dich eigentlich im Endeffekt wie ein Flummi
die ganze Zeit nur durchs Zelt hüpfen sehen. Das Zelt war glaube ich auch in
den fünf Jahren, in denen ich jetzt dabei bin, noch nie so eingesaut wie...
Bei zwei übrig gebliebenen Kandidaten, also alle Achtung, tiefen Respekt.
Allerdings muss man natürlich auch sagen, fünf Stunden und dann muss man
auch eine Hochzeitstorte präsentieren. Das ist dir gelungen. Eine Präsentation,
wie ich sie vorher noch nicht gesehen habe, muss ich ganz ehrlich sagen. Ich
glaube, auch mehr Dekoration hätte der Torte überhaupt nicht gut getan.
Von daher finde ich diesen Minimalismus, den du jetzt an deiner Torte hast,
extrem schön.
Was verbirgt sich denn da drin? Was ist das Konzept deiner Torte?
Das Konzept meiner Torte soll bedeuten, so wie die stetig wachsende Liebe,
wächst auch meine Torte nach oben hin, immer in die Breite. Ich habe innen
drinnen versucht, die Desserts, die es normalerweise bei der Hochzeit immer
gibt, in die Torte reinzubringen. Und deswegen ist unten Schokobanane mit
einem Nuss-Teig.
Dann der zweite ist Nougat mit Asionsfrucht.
Und der dritte Stock ist Pistaziencreme mit Brombeeren.
Ich denke, wir schauen jetzt einfach mal in die Torte rein.
Man sieht hier schön die Böden, die helle Creme dazwischen. Hier sehe ich
die Brombeeren.
Der Teig von der Porung sieht sehr schön aus, auch schön saftig.
Schauen wir mal, ob er genauso schmeckt.
Die Pistaziencreme ist auf den Punkt für mich perfekt.
Ich habe die ganze Zeit, obwohl du Schokolade dabei hast und ich auch
wirklich eine gesamte Brombeere gebissen habe, immer Pistazien im Mund. Beim
nächsten Mal einfach nur, weil die Pistaziencreme so gut ist, vielleicht
ein ganz klein wenig mehr da oben. Weil die ist wirklich so gut, dass ich mir
davon ein bisschen mehr gewünscht hätte.
So, jetzt wird es spannend.
Das kann ein bisschen dauern, glaube ich.
Das Gute ist ja, solche Torten sehen immer atemberaubend aus, aber zum
Schneiden sind sie scheiße.
Naja, du könntest ja auch oben erstmal aufessen, nimmst sie dann runter und
dann hast du hier keine Probleme mehr, ne? Ja, wenn ich jetzt eine
Pistazienallergie habe, kann ich oben nicht anfangen.
Ja, dann darfst du dich nicht als erstes anstellen.
Also das mittlere Stück ist vom Geschmack her für mich persönlich
einfach nur perfekt.
Der Nougat ist ja grundsätzlich eigentlich eher pappsüß. Und durch diese
Maracuja holst du diese Süße unglaublich gut runter. Zusammen mit dem Nussboden
ist es für mich geschmacklich einfach eine komplett runde Geschichte.
Ich finde die Kombination auch super spannend. Ich habe sie so noch nie
gegessen. Ich mag Maracuja und es ist sehr lecker.
Du darfst jetzt mal die Untersteine schneiden.
Scheint dir Spaß zu bringen, so wie du vor dich hin flötest.
Ich versuche nur diese Stille.
ein wenig mit Spaß und Freude zu überbrücken. Und gelernt ist gelernt.
Dieser Angeber, oder?
Schlimm. Es tut mir leid, einmal am Tag gelingt auch dem Herrn Hüms etwas.
Mit einer Spitze zur Seite.
Der Geschmack ist auf den Punkt.
Was ich mir aber in dem Fall dabei gewünscht hätte, den Boden vielleicht
noch ein ganz klein wenig mit Bananensaft trinken.
Dadurch intensivierst du ihn und ich finde einfach, dass er unten ein ganz
klein wenig trockener wirkt als in der mittleren Schicht. Aber vom
Geschmacklichen her, absolut Bombe. Beim nächsten Mal ein bisschen feuchter den
Biscuit.
Was für mich immer wichtig ist, dass es nicht zu exotisch wird, dass man weiß,
die Gäste mögen es und das hast du für mich völlig erfüllt.
Nun zum Herren.
Für mich ist es jetzt hier die dritte Schwarz-Weiß-Torte im Finale, die wir
sehen. Und ich muss sagen, es ist für mich bisher die schönste. Sie ist schön
sauber gearbeitet und das Konzept in sich komplett stimmig.
Auch du durftest Dekoration mitbringen.
Die Spitze hast du hier noch gefertigt. Und da gefällt mir wirklich, wie sauber
und akkurat du sie angesetzt hast.
Hier unten sind so paar kleine...
Stellen, da hätte man das so ein bisschen sauberer kaschieren können.
Gerade da ich hier einen Randabschluss habe durch die Spitze und hier nicht.
Du hast für mich persönlich auch eine wunderschöne Schwarz-Weiß-Torte
dahingestellt. Von daher wirklich handwerklich sehr gut gearbeitet.
Erzähl doch mal das Konzept hinter der Hochzeitstorte.
Also meine Torte heißt Man's Wedding.
Ich wollte so ein bisschen das Thema Homo-Ehe aufgreifen, die ja jetzt
endlich mal freigegeben ist für alle.
Für meinen Mann würde ich die widmen, weil wir vor ein paar Wochen unseren
zehnten Hochzeitstag hatten.
Unten haben wir einen Schokomohnboden mit Schokobuttercreme und Heidelbeeren.
In der Mitte ist ein Rainbow Cake mit Frischkäsebuttercreme und
Johannisbeeren. Und oben ist ein Matscherboden mit Himbeermousse und
weißer Schokobuttercreme.
Die kann ich auch wieder anschneiden.
Ja, auch bei dir sieht man schön die Böden und die Schichten. Hier sind die
Heidelbeeren.
Der Schokoboden, schön saftig, daher auch nicht so von den Poren, dass man
sie sehr sieht. Also für mich sieht er schon mal sehr schön aus.
Auf in den Kampf.
Er ist super schön saftig, man kann ihn sehr gut essen.
Er ist auch wahnsinnig gut getränkt, der Boden. Also du hast es richtig, du hast
wie so eine feuchte Schicht, die aber dem ganzen Kuchen super gut tut. Du hast
eine Säure mit dabei, du hast die Schokolade mit dabei. Also von daher für
mich unten absolut runder Geschmack und für mich auf den Punkt gebracht.
Vielen Dank.
Man muss Schokoholic sein, um die Torte zu lieben, aber dafür wird man dann auch
wirklich belohnt dafür.
So sollte er sein.
Da strahlt das Herz, oder? Ja.
Ja, was soll man zu dem Anschnitt sagen?
Ich finde ihn total mega, weil du ihn bei dieser Torte von außen nicht
erwartest. Und gerade dieser Kontrast zu dieser schwarz eingedeckten Torte mit
diesem bunten Anschnitt ist wirklich so, er ist ein Eyecatcher. Das fällt sofort
ins Auge und das ist wirklich so ein Überraschungseffekt, der dir auch
wirklich gelungen ist.
Die Biscuits sind alle saftig. Man kann sie von oben nach unten essen.
Auch die Frischkäsebuttercreme ist sehr, sehr gut. Das Einzige, was ich mir dabei
vielleicht ein bisschen mehr gewünscht hätte, weil du halt eine Riesenhöhe hast
und so ein Stückchen natürlich auch leichter runtergehen sollte, ein
bisschen mehr Frucht, damit du so ein bisschen mehr die Säure hast.
Weil ich habe zwar auf ein, zwei draufgebissen, aber das reicht natürlich
nicht, um diese Masse oder diese Menge an Creme natürlich aufzufangen. Und es
ist ein tolles Kontrastprogramm. Also wenn man unten erst die Schokolade
hatte, jetzt die Frischkäsecreme, dann kriegt man nochmal so einen frischen
Kick.
Sehr schön gebackene Böden.
Und dann gefällt mir sehr gut, dass du es hier ringweise aufgespritzt hast,
sodass ich hier einfach die Creme habe, die Frucht habe und somit dieses Muster
habe.
Matcha-Tee und Himbeere ist für mich absolut sinnig. Auch die Himbeere gibt
die Säure wieder mit, die Buttercreme ist da, der Biscuit ist nicht trocken
gebacken. Also auch da wirklich nicht viel zu mängeln.
Was mir gefällt, dass der Matcha, der ist vom Geschmack her da, aber er ist
nicht über den Punkt rüber. Dann wird er manchmal so ein bisschen bitter, ein
bisschen grasig, aber das gefällt mir von der Kombination wirklich sehr gut.
Auch dir, vielen Dank.
Ich danke.
Ihr habt gehört, was die Jury über eure Torten gesagt hat. Die Frage ist nur,
was bedeutet das für die Siegerehrung?
Betty und Christian werden jetzt ganz in Ruhe beraten und dann kommt der große
Moment.
Selten zuvor dürfte es für die Jury so schwierig gewesen sein, eine
Entscheidung zu treffen, wie zwischen diesen beiden Torten.
Und die sehen so schön aus, oder Betty? Die sehen nicht schön aus, die sind
sensationell. Also die beiden Torten sind wirklich der Kracher.
Das war die geilste Erfahrung, die ich je erleben durfte. Von so einer
hochkarätigen Jury bewertet zu werden und dann auch noch positiv bewertet zu
werden in der ganzen Zeit, das ist unglaublich.
Auch von den Konzepten her, innen drin wie außen, wirklich absolute
Höchstleistung, das, was die beiden da abgeliefert haben.
Das muss die Jury entscheiden, ob es gereicht hat. Ich wünsche es mir sehr.
Vor allem wünsche ich mir halt eben, dass ich auch dann wirklich der erste
Mann wäre, der gewinnt. Das würde mich extrem freuen.
Also ich bin sehr nervös vor der Entscheidung jetzt, wer das Backbuch
bekommt. Jetzt geht es halt um alles, ob oder top.
Ich möchte eigentlich nur ins Zelt und möchte wissen, wie es jetzt ausgeht.
Und dann ist es soweit. Die Jury hat ihre Entscheidung getroffen.
Ihr seid unsere beiden Finalisten.
Ursprünglich wart ihr mal zehn.
Wollen wir euch doch mal komplett machen.
Hier sind eure alten Mitstreiter.
Die bekannten Gesichter aus acht Wochen Spaß, Stress, Trauer, Freude, Hoffnung
und dem ganz normalen Backzeltwahnsinn.
Jetzt sind sie wieder vereint.
Bianca, Patrick, egal wie die Entscheidung der Jury gleich aussehen
mag, mit euren Torten habt ihr euch in die Herzen aller Zuschauerinnen und
Zuschauer gebacken.
Und auch in unsere.
Es gibt allerdings ein paar Leute, Bei denen hattet ihr schon vorher einen
Platz im Herzen und die sind mächtig stolz auf euch.
Wie stolz?
Das sollen sie euch jetzt am besten selbst sagen.
Hier ist eure Unterstützung für die Siegerehrung.
Nach vielen emotionalen Augenblicken ist das der bislang emotionalste.
Die Ankunft der geliebten Menschen.
Wir drücken Patrick ganz, ganz fest die Daumen und hoffen, dass er es auch
schafft. Wir sind natürlich alle sehr, sehr gespannt.
Wir denken, der schafft es.
Wir sind einfach stolz auf die Bianca. Ob erster oder zweiter, es ist ein Sieg,
dass sie da dabei war.
Ich denke, genug Freunde und Verwandte sind im Zelt. Die einen werden zum
Trösten gebraucht, die anderen gleich zum Feiern.
Kommen wir zur Siegerehrung von Deutschlands größter Tortenshow.
Eine Sache vorweg. Auch der Zweitplatzierte wird nicht unbeschenkt
nach Hause gehen. Er erhält ein Nescafé Dolce Gusto Coffeeset und dazu gehört
auch eine Kaffeemaschine, mit der man viele verschiedene Kaffeegetränke
kreieren kann.
Und was dem Gewinner blüht, ist wohl klar. Der goldene Cupcake, 10.000 Euro
und ein eigenes Backbuch.
Hier ist die alles entscheidende Frage.
Betty Christian.
Wer ist Deutschlands bester Hobbybäcker?
Bianca, Patrick.
Ihr habt wieder wirklich alles daran gesetzt, uns die Entscheidung wirklich
nicht leicht zu machen.
In den letzten acht Wochen habt ihr im Zelt alles gegeben und seid heute noch
mal weit über eure Grenzen gegangen.
Eure beiden Hochzeitssorten sehen grandios aus.
Bianca.
Durch den Stress, den du dir selber gemacht hast, sind dir beim Eindecken
deiner Torten ein paar kleine Fehler unterlaufen.
Die Philosophie hinter deiner Hochzeitstorte ist modern und in sich
stimmig.
Der Geschmack deiner drei Torten ist sehr gut.
Patrick, die Idee zu deiner Hochzeitstorte hast du im Gesamtlook und
in jeder einzelnen der drei Torten zu 100% umgesetzt.
Handwerklich hast du sehr sauber gearbeitet.
Lediglich die Kanten der untersten Torten hätten exakter sein können.
Geschmacklich waren alle Etagen abwechslungsreich.
Am besten hat uns die eckige Schokoladenvariante geschmeckt.
Letztendlich habt ihr beide sensationell abgeliefert.
Und es waren nur Nuancen, die zu unserer Entscheidung geführt haben.
Deutschlands bester Hobbybäcker 2017 ist...
Herzlichen Glückwunsch, du hast es so verdient. Danke, danke, danke.
Acht Wochen lang wurden hier im Backzelt die prächtigsten Gebäckkreationen
gezaubert. Jetzt steht der Fest. Der Sieger von Deutschlands größter
Tortenshow. Wenn Sie sich ähnlich große Heldentaten zutrauen, dann bewerben Sie
sich doch. Auch nächstes Jahr suchen wir wieder Deutschlands besten Hobbybäcker.
Nur in Sat.1.
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.