All language subtitles for Doktor.Proktors.Zeitbadewanne.2015.German.720p.BluRay.x264-ROOR.en

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Original subtitles

(fröhliche Musik, französischer Gesang)

(sprechen französisch)

(Lied läuft weiter)

(Motorenknattern)

(Mann) Oh, là, là.

(schimpft auf Französisch)

(spannungsvolle Musik)

Verdammt.

In der Zeitung nennen sie uns

die Schöne und das Biest.

Hä?

Das kann ich nicht verstehen.

So hässlich bist du gar nicht.

Oh.

Ach.

(dynamische Musik)

(Mädchen) Doktor Proktor?

(Stimmengewirr)

Pst!

Pst!

Na, könnte mir zufällig einer von euch verraten,

wer das da ist?

(seufzt)

(Mann) Niemand? Keiner? Ihr habt wieder mal null Ahnung.

(Junge) Oh!

- Bulle. - Ja, Käpt'n?

Wie kann ich Ihnen dienen, mein großer Lehrer und Denker,

Häuptling des reinen Wissens?

Wem, denkst du,

hat der Künstler hier ein Denkmal gesetzt, du Gnom?

Hm, muss ich die kennen?

- Das ist eine Frau, oder? - Ja, eine Frau.

- Sehr gut erkannt. Ja, und weiter? - Hm?

Hast du noch nie von Jeanne d'Arc gehört?

- Der Cancan-Tänzerin? - (alle kichern)

Nein, das wäre mir jetzt neu.

Hat sie den Feuerlöscher erfunden?

Sie befreite die Franzosen von den Engländern

und wurde Frankreichs Nationalheldin.

- Ich liebe Geschichten mit Happy End. - Von wegen.

Sie wurde wegen Hexerei zum Tode verurteilt.

Sie organisierten eine Party,

schichteten Feuerholz auf und zündeten es an.

Ein herrlicher Scheiterhaufen.

- Dann kam der Prinz und rettete sie. - (alle kichern)

Sieht hier jemand einen Prinzen? Nein, Jeanne wurde verbrannt.

Bei lebendigem Leib im Jahre 1431 in Rouen.

Sie wurde nur 19. Kein schönes Ende.

- Sie sieht älter aus. - Früher waren die Leute hässlicher.

Noch hässlicher als ihr zwei.

Sie haben sich nicht gewaschen. Sie stanken mörderisch.

(seufzt)

Na gut, das war's. Weiter geht's.

- Kein Wunder, dass sie tot ist. - Wieso sagst du das?

Man wird nur ein Held, wenn man vorher stirbt.

(Bulle) Ja, Lise, ein Prinz hätte sie retten müssen.

Ich hätte es getan. Für die Liebe muss man alles tun.

(Lise) Ja, absolut alles.

- Doktor Proktor schreibt aus Paris. - Endlich. Geht es ihm gut?

Wie ist das Wetter? Wo wohnt er? War er auf dem Eiffelturm?

Hoffentlich isst er keine Schnecken.

Hat er seine Jugendliebe gefunden?

- Lesen wir doch. - Super Idee.

(Bulle) "Esil und Ellub."

Lise und Bulle rückwärts.

Aber der Poststempel ist von 1969.

(Lise) Komische Karte.

Da stimmt was nicht.

Siehst du, er hat sich verschrieben.

- "Lest UDB." - Nein, siehst du den Pfeil?

"Lest UDB." Der Pfeil zeigt auf die Marke.

Stopp!

Wenn ich richtig liege, steht der Rest unter der Briefmarke.

- Bravo, Bulle. - Danke schön.

(Pfeifen)

"SOS, liebe Freunde. Ich brauche eure Hilfe.

Legt die Postkarte, die ich behandelt habe,

zum Durchleuchten auf die Lampe.

Weitere Anweisungen folgen."

(dynamische Musik)

Na, da staunt ihr.

Das ist Doktor Proktors neue Erfindung.

Der Postkarten-Hologramm-Apparat.

Doch leider stecke ich fest in der Zeit, Zeit...

- Du steckst wo? - In der Zeit.

Ich ging ja fort, fort, um meine große Liebe zu finden.

Juliette Margarin von Monte Crispo.

(unverständliche Laute)

Das war leicht. Dann gab es doch Probleme.

Mir ist einfach die Zeitseife ausgegangen, gegangen.

Bringt mir daher bitte diese Flasche. Die da, da, da.

Bei den noch nicht patentierten Erfindungen

findet ihr Französisch-Nasenklammern.

Exakt in dieser Schublade.

Oh!

Fahrt damit ins Gasthaus "Pommes frites" nach Paris.

Geld bekommt ihr, wenn ihr die Briefmarke verkauft.

Und zwar an eine gewisse Raspa aus dem Uhrengeschäft in der Stadt.

Sagt nicht, woher ihr die Marke habt und wohin die Reise geht.

Na, alles verstanden, Bulle, Bulle?

Ja, nicht ein Wort.

Sobald ihr hier ankommt, erkläre ich euch alles, alles.

Vor allem das mit dem gefährlichen Claude Cliché.

(Alarm)

(Alarm verstummt)

- Echt knapp. - Mhm.

- Und was tun wir jetzt? - Na, was schon?

Du hast es gehört. Wir reisen nach Paris.

- Na ja. - Na, was denn?

Wir müssen unsere Eltern fragen.

Ernsthaft?

(imitiert Vater) "Professor Proktor steckt in der Zeit fest?

Dann fahr mal schnell zu ihm."

- Meinst du, die lassen uns gehen? - Wohl eher nicht.

Aber wenn wir ihm nicht helfen, wer dann?

Wir glauben ihm.

Und wir wissen, dass...

Dass Freunde zusammenhalten.

Und dass eins plus eins plus eins mehr ist als drei.

Viel mehr.

"Doktor Proktors Zeitseife."

Was ist das?

Verreist man, braucht man die drei Ps.

Pass, Portemonnaie und...

- Pupsonautenpulver. - Nein, Bulle, das ist gefährlich.

Nein, das sagst du nur, weil Mädchen nicht furzen.

Extragas ist nie verkehrt. Nach Paris!

Wohin wollt ihr fahren?

Nach Bergen, zu Anna, die weggezogen ist.

Anna? Hm.

Bergen ist doch ein Klacks im Vergleich zu Paris zum Beispiel.

Nein, Paris wäre völlig wahnsinnig.

- Dann buchen wir den Flug? - Hm?

Ich meine den Bus nach Bergen.

- Was ganz weit weg von Paris liegt. - Ja, ganz weit.

Okay, ihr könnt fahren.

Los, die Kanonen in Stellung! Schießt mir nicht die Küche in Brand.

- Was? - Paris. Wir retten Doktor Proktor.

- Paris? - Ja.

Sehr gut, im Flugzeug gibt es Duty Free.

Ich schreibe auf, was ich brauche.

Vor allem Zigaretten. Die Marke ist egal.

Äh, du, Mama?

Ich bin noch ein Kind.

(imitiert Bulle) Mama, ich bin ein Kind.

Sag, du bist ein Zwerg. Drei Stangen, Kaffeelikör, Tequila.

Besser vier Stangen.

- Hier sollen wir die Marke verkaufen. - Kann ja nicht schwer sein.

(geheimnisvolle Musik)

(Flügelschlag)

(Uhrenticken)

(lautes Quietschen)

(bedrohliche Musik)

Was wollt ihr hier?

- Schert euch raus! - Guten Tag.

Ich heiße Bulle. Was sagt man dazu?

Verticken Sie hier nur alte Uhren?

Manche sagen, die Zeit steht still.

- Vielleicht tut sie das ja. - Aber...

Manche glauben, die Zeit sei ein ruhiger Fluss.

Aber alles geschieht zur selben Zeit.

Jetzt und hier. Immer und immer wieder.

Ich habe keine Zeit für euch.

Halt! Wenn die Zeit stillsteht, haben Sie doch alle Zeit der Welt.

Sie sollten sich diese Briefmarke ansehen.

Hier.

Oh, "La Baguette".

Der Stempel ist von 1969. Wo hast du die her?

(stöhnt)

- Lag die in Seifenwasser? - Nein.

Ich kaufe sie. Wie viel?

- Für Flugtickets... Au! - Freundschaftspreis. 4000.

4000? Freundschaftspreis?

Ja, sie kostet sonst das Doppelte.

- Zahlen Sie den Freundschaftspreis. - Okay.

(Kasse klingelt)

Und wo geht sie hin, die Reise?

Paris... Au!

Weder Frankreich noch Paris. Da stinkt's zu sehr...

Baden? Mit Seife in der Wanne?

Noch ein Tipp für die Reise.

Nur der Tod kann den Lauf der Geschichte ändern.

Nur der Tod?

Geschichte ist in Stein gemeißelt.

Nur wer bereit ist zu sterben, kann sie ändern.

(lacht laut)

(französische Durchsage)

Schau mal, die sind vor 50 Jahren auf dem Mond gelandet.

Das ist noch cooler als Fliegen.

Oh, Lise! Siehst du? Da müssen wir hin.

(liest auf Englisch vor)

(liest auf Englisch vor)

Das müssen wir uns ansehen. Also, wenn wir schon da sind.

- Und was ist mit dem Doktor? - Den retten wir danach.

(französische Durchsage)

(dramatische Musik)

(spricht französisch)

- Ähm, Pension "Zur Kartoffel"? - Zur Kartoffel?

Ähm, Bratkartoffel.

- Ähm, Pension... Süßkartoffel. - (Taxifahrer) Non, non.

- Kartoffelsack. - (Taxifahrer stöhnt)

- French Fries. - Pommes Frites!

La Pension de Pommes Frites!

(bedrohliche Musik)

(spricht französisch)

- (spricht französisch) - Hi.

(spricht französisch)

Wieso schüttelst du den Kopf?

Sie fragt, ob wir französisch sprechen.

Doktor Proktor?

(spricht französisch)

(spricht französisch)

(spricht französisch)

(Concierge seufzt)

Sie will wissen, ob wir die Faust in den Mund kriegen.

- Sie fragt, ob wir Hunger haben. - Ach, ja.

Nein, danke. Wir suchen Doktor Proktor.

(spricht französisch)

(spricht französisch)

(spricht französisch)

(spricht französisch)

- (spricht französisch) - Du kannst Französisch?

(spricht französisch)

Hä?

Hier.

Der Professor war genial, sagte ich.

Mit den Klammern verstehst und sprichst du Französisch.

- Super, oder? - Ja.

Der Doktor ist verschwunden, aber wir können hier wohnen.

Vielen Dank, sehr nett von Ihnen.

Jetzt könnt ihr beide plötzlich Französisch.

Proktor bewohnt seit 40 Jahren dasselbe Zimmer.

- Treppe hoch und dann links. - Danke.

(Telefon klingelt) Schönsten Dank.

(Telefon klingelt) Ah!

(spricht französisch)

Proktors Zeichnungen. Was soll das sein?

Ah, jetzt ein heißes Bad, toll!

Äh, keine Bange. Ich bade nie ganz nackig.

18. Juni 1815, Waterloo.

Wie mein Zwilling.

(lautes Quietschen)

Was war das?

Komm.

(es klopft)

(spannungsvolle Musik)

Oh.

- Ihr seid da. - Juliette Margarin.

- Juliette Margarin. - Ja, stimmt.

- Du kannst die Klammer abnehmen. - Du kannst Deutsch?

Natürlich.

Viktor und ich waren damals Tag und Nacht zusammen.

Und du hast Deutsch gelernt?

Nein, äh, oui, ähm...

Du weißt doch, das mit der Blume und der Biene.

Also wie soll ich sagen?

Ich war die Blume und Viktor die...

Ich wusste gar nicht, dass der Doktor Viktor heißt.

(pustet) Okay.

Doktor Viktor Proktor?

Oui, Viktor Proktor. Viktor Proktor. Viktor.

- Du ähnelst Jeanne d'Arc. - Das wusste ich noch nicht.

Vielleicht liegt es an der Sonnenbrille. Merci.

(Knall)

Gut, dass ihr hier seid. Dann ist die Karte angekommen?

Wo ist Proktor? Habt ihr euch gesehen?

Oui, es war erst vor einigen Tagen.

(Juliette) Vor wenigen Tagen.

Es war, als seien die 40 Jahre nie vergangen.

Als sei es gestern gewesen,

dass wir uns kennen- und lieben lernten.

(er seufzt)

Es war wie damals.

(knatternde Filmrolle)

(ruhige Trompetenmusik)

(hektische Musik)

(dramatische Musik)

Meinem Papa schien mein Glück egal.

Er wollte einen reichen Schwiegersohn wie Claude Cliché.

Ein Schurke, aber extrem reich durch extrem elastische Buchsenträger.

Aber mein Viktor hatte einen Plan.

Ich weiß, wie wir zusammen sein können.

- Und mein Vater? - Das regle ich.

(spricht französisch)

(Plätschern)

Die Zeitbadewanne.

- Zeit... Was für ein Ding? - Genau das habe ich auch gesagt.

Zeit... Was für ein Ding?

Er konstruierte eine Zeitbadewanne.

Damit konnte man in die Vergangenheit reisen.

Man reist durch die Zeit.

So reiste er ins Jahr 1969,

um meine Hochzeit mit Claude zu verhindern.

Ich verhindere die Hochzeit.

Das ging in die Hose.

Ohne Zeitseife kann er nicht zurück.

Daher müsst ihr ihm die Seife bringen.

- Ihr habt sie doch mitgebracht? - Ja.

(Fauchen)

Kommt, wir haben keine Zeit.

Bulle, du hierhin. Lise auf die andere Seite.

Los geht's, okay?

(Piepen)

Wow!

(Juliette) Schaum ist das Wichtigste.

Wow.

Setzt euch auf den Rand.

Denkt an den Ort Les Grandes Eglises Paris.

- 4. Juli 1969. - 4. Juli 1969, okay.

Haltet euch fest und taucht unter.

Etwas später seid ihr da.

(Hämmern an der Tür)

(Hämmern an der Tür)

Also los, gut festhalten.

Nicht loslassen.

(Rütteln an der Tür)

Jetzt runter.

- Oh. - Wow.

(Bulle schreit)

Bulle!

(sie sprechen französisch)

(Lise) Bulle.

(Knall) (Kellner spricht französisch)

Doktor Proktor!

(schimpft auf Französisch)

(Zischen)

Doktor Proktor!

(Kirchenorgel)

(Lied: "Hochzeitsmarsch" von Felix Mendelssohn Bartholdy)

(Zischen)

Papa?

Wir sind heute hier zusammengekommen...

Ja, das sieht jeder Blinde. Komm zur Sache, Pfaffe.

Ja, ja, ja.

Möchtest du, Juliette Margarine von Monte Crispo,

Claude Cliché zu deinem Ehemann nehmen,

dann antworte mit Ja.

- Ja. - War doch gar nicht so schwer.

Kluges Mädchen. Jetzt komme ich dran.

Ja, sofort...

(Zischen)

Sprich weiter.

Jetzt du, Claude Cliché.

(Zischen)

Nein.

(Claude) Schnappt euch den Trottel.

(schreit) Ah!

(Zischen)

(verzerrter Schrei)

(stöhnt)

Juliette, Juliette.

(lacht hämisch)

Ja, da staunst du, was, Proktor? Du hast schon wieder verloren.

Verdammt, ist das schwer.

(Claude) Weg mit dem Foto-Ding.

Sonst feiern wir nicht Hochzeit, sondern Beerdigung.

(ächzt und stöhnt)

Au.

Wie wäre es mit einem Lächeln?

Nein, tu das nicht.

Ach.

(Lise) Proktor!

(Claude) Kann ich helfen?

Proktor!

(Zischen)

Proktor!

(Claude ächzt und stöhnt)

Oh.

(stöhnt)

Bulle! Wo bist du?

("Galop Infernal" von Jacques Offenbach)

(lacht hämisch) Wer zuletzt lacht...

(Claude) Wir können.

(sie lachen)

Proktor!

Proktor. Hallo? Proktor.

(ächzt und stöhnt)

Ah!

- Lise, was tust du hier? - Du wolltest, dass wir kommen.

- Wieso? - Du brauchst die Zeitseife.

- Ich habe sie. - Ja! Zeitseife.

Ich muss los, um die Karte abzuschicken.

Ach nein, vergiss es.

Ah, ich bin echt clever.

Aber nicht clever genug, um die Hochzeit zu verhindern.

Dann versuche es neu.

Man hat nur einen Versuch, die Geschichte zu ändern.

- Bulle ist bestimmt in der Pension. - Bulle ist hier?

("Galop Infernal" von Jacques Offenbach)

- Hi, ich will nicht stören. - Wir brauchen die...

- Ja? - Also, die...

Wanne. Danke.

- Ja, okay. - Igitt, ist das Wasser dreckig.

Die Hippies sind keine Kinder der Hygiene.

Hippies sind Kinder der Liebe.

Das sind sie, ja.

Und was ist wichtiger als die Liebe?

Ich muss zurückreisen. Viel weiter zurück.

3. Juni 1793.

Enthauptung eines gewissen Grafen Monte Crispo, ja.

Das ist Juliettes Ur-Ur-Ur-Urgroßvater.

Wenn ich es schaffe, die Enthauptung zu verhindern,

wird sein ganzer Besitz in der Familie bleiben.

Juliettes Papa, Baron Margarin von Monte Crispo,

müsste seine Tochter nicht

an diesen gierigen, dummen Claude Cliché verhökern.

- 1793, die Französische Revolution. - Ja.

- Komm zurück. - Ich muss in die Vergangenheit.

- Du brauchst Hilfe. - Du bist dabei?

- Klar, aber ich muss Bulle finden. - Ja, Ehrensache.

Ich reise vor und ihr kommt nach.

Pass gut drauf auf.

3. Juni 1793.

Bastille, Paris. Vive la révolution!

Viel Glück!

(lacht) Wow.

(Uhrenticken)

(lauter Donner)

(Donner)

(Lise) Bulle?

- Was machen Sie hier? - Was ich hier mache?

Ich suche den Mann, der mein Leben zerstört hat.

Du wirst mir dabei helfen.

- Wer hat Ihr Leben zerstört? - Ach, du dummes Ding, du.

- Doktor Proktor natürlich. - Hä?

Ich hole mir, was mir gehört.

Die Zeichnungen für das Ding hier.

- Das sind nicht Ihre. - Ich war seine Assistentin.

Und ich habe für ihn die Zeitseife erfunden.

- Wo ist Doktor Proktor? - Wo ist Bulle?

(spricht französisch)

Was für eine Erfindung! Wow!

Tut mir leid, dass ich losließ. Jahr, Ort und Datum waren falsch.

Da waren sieben Cancan-Tänzerinnen, die mich süß fanden.

Sie nannten mich Crème Bullée.

- Die Zeitreisen sind so cool. - Bulle.

Noch cooler, als auf den Mond...

Sie sucht Doktor Proktor. Und sie ist sehr sauer.

- Das erklärt das Teil da. - Wo ist Proktor?

- Du? - Lise! Los!

(entfernter Pferdegalopp)

(entferntes Gewieher)

(Schnarchen)

(schnarcht)

Woran hast du gedacht? Wo sind wir?

Wir sollten nach Paris. 3. Juni 1793.

Das hat mir keiner gesagt. Ich dachte an das, was mir einfiel.

(Schnarchen)

- An den. - Napoleon?

Mhm.

Bulle, was hast du vor?

Napoleon, du großer, kleiner Zwerg.

Nein.

Er wacht auf.

Komm zurück.

Nein, was machst du denn, Bulle?

(lautes Knurren)

(lauter Furz)

(Knall, lauter Schrei)

Was war das?

Das sah doch aus wie...

Der Zwerg mag zwar die Welt erobern,

aber fliegen kann selbst er nicht, nein.

- Was machst du da so lange? - Siehst du gleich.

Tamtaratam.

- Komm. - Die Uniform ist cool.

Okay, 3. Juni 1793.

(Mann) Was ist passiert, Herr Generator?

- Alles in Ordnung? - Der Bums gerade? Nur eine Bombe.

Ein englischer Attentäter, der bekommen hat, was er verdient.

Ähm, sonst ist alles in Ordnung hier?

- In Ordnung hier. - Ja doch.

Tauch schon mal ab. Ich komme gleich nach.

Sonst alles in Ordnung. Keine Zeitreisenden oder so.

Tja, und was liegt heute so an?

- Herr Generator... - Generator?

General und Diktator. Sie selbst wollten es so.

Ja, selbstverständlich. Sonst noch was?

- Alles ist bereit für die Schlacht. - Schlacht?

Welche Schlacht?

Die Schlacht von Waterloo.

(bedrohliche Musik)

Die muss leider noch warten.

Ich muss noch frühstücken, baden und Zähne putzen.

Sie geruhen heute wirklich zu scherzen.

Jeder weiß, dass Franzosen sich niemals die Zähne putzen.

(sie lachen laut)

Nun gut, so leid es mir tut, die Engländer warten.

Die Soldaten stehen bereit. Die Kanonen sind geladen.

Hallo, äh...

Ich... Ich warte auf einen Freund.

Er... Er heißt Bulle.

Ähm...

Er wird sicher gleich kommen.

Also, ja... (lacht gequält)

Bulle, was treibst du schon wieder?

(bedrohliche Marschmusik)

(Soldat) Stillgestanden! Augen geradeaus.

(alle im Chor) Es lebe Napoleon! Es lebe Frankreich!

Oh.

Verdammt, ich bin schon wieder allein.

70 000 Mann. Bereit, für Sie zu sterben.

- Hä? Sterben? Für mich? - Ja.

(Bulle) Das ist doch durchgeknallt.

Wenn ich das richtig verstehe, macht ihr alles, was ich sage?

- Absolut alles? - So ist es, Herr Generator.

Absolut alles.

Okay.

Beine auseinander!

Feixen!

(lacht)

Hüpft!

Und ploppen!

(Ploppen)

Auf geht's, meine Freunde! Zur Bastille! Vive la révolution!

(alle) Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit!

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit!

- (Mann) Hier wartet der Tod! - (Jubel)

Ich weiß, was ihr wollt. Das sollt ihr auch bekommen.

Ja, das sollt ihr, das sollt ihr.

- Wollt ihr, dass 1000 Köpfe rollen? - (alle) Ja!

Für die Freiheit! Gegen die Tyrannei!

- (alle) Ja! - Komm, hol dir eins raus.

(alle) Vive la révolution!

Jetzt kommt schon. Vive la révolution!

(alle) Vive la révolution!

Als nächstes wird der Trottel gerichtet,

der eine Enthauptung verhindert hat.

- Die vom Grafen von Monte Crispo. - Proktor!

(Proktor) Lise, ich bin hier. Ich stecke fest.

- Hilf mir! - (Henker) Die Regel besagt:

Verhindert man eine Enthauptung,

wird man einen Kopf kürzer gemacht.

- (alle) Ja! - Trommeln.

(Lise) Halt!

Lise, mach was!

(Lise) Halt, habe ich gesagt!

Das dürfen Sie nicht tun.

Irgendwas kratzt meinen Rücken.

Lise! Lise!

(Proktor) Gib nicht auf, Lise!

Du willst die Hinrichtung dieses Trottels verhindern?

- Ja! - Gut, Lise.

Dann leg du dich jetzt für ihn an diesen Platz.

Es gibt keine Enthauptung, wenn das so weiter geht.

- Aber so sind die Regeln. - (Volk buht)

Doppelkopf. Doppelkopf.

- (alle) Doppelkopf. Doppelkopf. - Doppelkopf?

- (alle) Doppelkopf! Doppelkopf! - Ruhe!

(alle) Doppelkopf.

Was haltet ihr von...

Doppelkopf!

(Jubel, Applaus)

- Hattihattihattiho. - (alle) Hattihattihattiho.

- Hattihattihattiho. - (alle) Hattihattihattiho.

- Hattihattihattiho. - (alle) Hattihattihattiho.

Hört her, ihr Holzköpfe!

Lasst euch nicht für mich erschießen! Drauf geschissen.

Legt die Gewehre weg. Die sind gefährlich!

- Und geht heim! - Hä?

Lasst es krachen. Geht nach Hause.

Gebt euren Kindern und Frauen einen Kuss.

Trinkt nicht so viel, esst gesund und geht zur Wahl!

Nutzt Sicherheitsgurt und Rücklicht, sobald es sie gibt.

Und vor allen Dingen, putzt täglich eure Zähne!

Sie können doch nicht...

- Alles gerafft? Dann ab nach Hause! - (alle) Ja!

Super, aber sagt nicht, wie es wirklich war,

hier in Waterloo.

Sagt, wir haben gekämpft, aber verloren.

(alle) Okidoki!

- Kommt gesund nach Hause! - (alle) Danke!

Sie können nicht alles abblasen.

Das hast du doch gesehen.

Und jetzt ein Bad. Das habe ich verdient.

Also gut, Leute.

Die Schlacht von Waterloo fällt aus!

Seid ihr bereit für Köpfe?

(alle jubeln) Ja!

- Schön, dich zu sehen. - Das tut mir jetzt echt leid.

- Das lief anders als geplant. - Ist schon okay.

Wir werden sterben. Und Juliette habe ich enttäuscht.

- (Henker) Gebt mir ein K! - (alle) K!

- Gebt mir ein O! - (alle) O!

- (Henker) Gebt mir ein P! - (alle) P!

- (Henker) Gebt mir ein F! - (alle) F!

- (Henker) Was heißt das? - Bulle!

- Nein... - Bulle!

Nein, das heißt nicht Bulle.

- Das heißt... - (alle) Kopf!

Kopf, ja.

Dummes Mädchen.

(metallischer Schlag)

Was tut ihr da? Das ist gefährlich.

- Bulle. - Leben wir noch?

- Ja. - (Proktor) Mein Gott.

Liebe Pariser!

Der Tag der Freiheit ist da!

Genau wie ich diese zwei rette,

rette ich auch euch von der Tyrannei.

Ich sorge für ein Leben voller Spaß.

Aber ihr müsst mit dieser Köpferei aufhören.

Das ist ungezogen!

Was soll das jetzt?

70 000 Mann warfen wegen mir die Waffen weg.

Ein Kinderspiel. Ich verspreche alles.

Ich senke die Steuern auf Tabak und Benzin.

- Und Speck. - Speck, ja.

Egal, was ihr wollt, ihr kriegt es.

(Gemurmel)

- Ja. - Hey, du Scharfrichter.

Verhindert der Zwerg gerade die Enthauptung?

Ja, das kann sein.

- Dreifachkopf! Dreifachkopf! - (alle) Dreifachkopf!

Sonntags wird es nie mehr regnen!

Tu was, sonst rollen unsere Köpfe.

- Was wollen die? - Froschschenkel.

- Froschschenkel und Spinnenbeine. - Nein.

- Froschschenkelspeck! - Nein.

- Tu was. - Aber schnell.

(alle) Dreifachkopf!

(spielt die Marseillaise)

(alle singen die Marseillaise)

Genial, mein Junge.

(singen weiter)

- Alles in Ordnung? - Ja, und bei dir?

Ja, genug Musik.

- Der Graf von Monte Crispo lebt. - (Henker) Schluss.

Wo sind die Idioten, die wir köpfen wollten?

- Die sind weg. - Weg?

- Ja, die sind weg. - (Henker) Na gut.

Dann nehmen wir eben doch den Grafen.

- (Henker) Wollt ihr? - (Volk jubelt)

- Hier wartet der Tod! - (Jubel)

- Hier wartet der Tod! - (Jubel)

Ich bin ein Loser. Was hätte ich bloß ohne euch gemacht?

Ich bin Doktor Depp, nicht Proktor. Zwei Fehlversuche.

Wir leben. Das ist, was zählt.

Wir kehren zurück und finden Juliette.

Juliette.

Wir denken uns was Neues aus.

- Du willst sie doch. - Ja.

- Ja. - Ja?

Ja.

Wir haben drei Badewannen.

Welche suchen wir aus? Meine steht dort.

Raspa sagt, nur der Tod kann die Geschichte ändern.

- Ja. - Niemand soll sterben.

- Nein. - (Proktor) Kommt, Kinder.

(Proktor) Ich bin sicher, sie stand hier.

Kann sein, dass sie nicht da ist, wo ich dachte.

Und wo ist deine Badewanne, Bulle?

Ah... Ähm.

Lise, wo ist deine?

- Lise? - Ja.

Na?

Da war ein Mann, der gemalt hat.

- Gemalt? - Ein Büchermarkt mit vielen Buden...

- Ich weiß es nicht. - Was?

Ich erinnere mich nicht.

(düstere Musik)

- Habt ihr euch verlaufen? - Ja.

- Wir suchen einen... - Büchermarkt.

Ich weiß, wo der ist. Kommt, ich fahre euch hin.

Danke, bin schon genug gelaufen.

- (Raspa) Hallo, Viktor. - Na endlich, Raspa.

Ich bin nicht überrascht.

- Du solltest den Kindern folgen. - Was?

Das war mein Plan.

Ich wusste, dass sich Bulle verplappern würde.

Was, ich?

Ich bin für meine Verschwiegenheit bekannt.

Raspa sollte erfahren, dass meine Erfindung funktioniert.

Deine? Die Badewanne ist völlig nutzlos ohne meine Seife.

Du wolltest meinen Teil stehlen, sogar schon als meine Assistentin.

Wenn das so ist, wieso sollte sie uns folgen?

Raspa ist die Einzige auf der Welt,

die Zeitseife herstellen kann.

Meine ist verbraucht, und ihr habt zu wenig dabei.

Wieso hast du sie nicht gebeten, zu kommen?

Du wärst nie freiwillig gekommen.

Nein, du hasst mich.

- Wieso? - Es war unsere gemeinsame Erfindung.

- Wir brauchten einander. - Du brauchtest nur die Seife.

Du siehst in mir nur eine elende Seifensiederin.

Von wegen. Die beste und brillanteste der Welt.

Aber nur eine Seifensiederin, nie...

Nie was?

Und jetzt denkst du, dass dein Schätzchen

in der Pension auf dich wartet?

Dann träume mal schön weiter.

(lacht laut)

Was hast du mit ihr gemacht?

Tschüss und gute Reise.

Abtauchen!

(hämisches Lachen)

- Sie ging in die Wanne? - Das hat die Hexe verdient.

Niemand nennt sie eine Hexe. Wo ist sie jetzt?

Finde sie doch.

(Kusslaute)

Das Beste ist, mit dem Rest der Seife zurückzukehren.

Und zu vergessen. (gähnt)

- Das Leben geht weiter. - Teure Raspa, wo ist sie?

Welche Zeit? Was willst du?

Die Zeitbadewanne. Willst du die Zeichnungen haben?

Du kannst nehmen, was du willst, aber sag, wo sie ist.

Sag mir nur bitte, wo sie ist.

Sie ist in Rouen.

Wisst ihr, was da am 30. Mai 1431 passiert ist?

Jeanne d'Arc wurde verbrannt.

- Du hast sie... - Ins Gefängnis, ja.

Ich wollte sie dahin schicken, wo es trostloser kaum sein konnte.

Du elende, niederträchtige,

stinkende Seifensiederin.

Wir retten Juliette. Ehrenwort.

- Bulle? - Dreifachkopf!

Ich brauche Essen. Viel. Ich habe Mordshunger.

- Es gibt gleich was. - Gut.

Mmh.

- Willst du auch? - Nein.

Du hast ihn geliebt, den Doktor.

Er merkte es nicht mal.

Er dachte nur an seine Erfindungen.

Ich dachte, er braucht sicher nur ein bisschen Zeit.

Schließlich würde er sich schon verlieben.

In mich.

(knatternde Filmrolle)

(ruhige Trompetenmusik)

(stumme Szene)

(stumme Szene)

(Streichermusik)

(dynamische Blasmusik)

(dramatische Musik)

(leiser Schrei)

Nicht jede Liebe wird erwidert.

Doch du musst nicht allein sein.

Du dummes Kind. Was weißt du schon?

Ich verlor meine beste Freundin.

Und fand einen neuen Freund.

Man muss es nur wollen. Es ist nie zu spät für neue Freunde.

Freunde sind sehr wichtig.

Freunde halten immer zusammen.

Dann ist eins plus eins

plus eins plus eins viel mehr als vier.

Du bist kein Mathe-Ass, wie?

(Proktor) Lise? Komm her!

Rühre weiter, ja.

Ich pfeife auf die Badewanne. Deswegen bin ich nicht hier.

Ich dachte, nun kommt die Zeit von Proktor und mir.

(Proktor) Lise!

Wir müssen los.

- Ich mache mit. - Du machst mit?

Ja, dann kann ich noch bei ihm sein. Ein bisschen noch.

Auf ins Jahr 1431! Arschbombe!

(Platschen)

(Platschen)

(Platschen)

Jetzt wird's hier kuschelig.

- Oh. - (Gefangener) Fast schon etwas eng.

- Hereinspaziert. Hallo. - Hallo.

- (Bulle) Wieso hängst du da? - Wieso nicht?

Ja, und? Wo ist jetzt Juliette?

Man muss nicht hängen.

Man kann auch stehen oder sitzen.

Weißt du, wo Juliette ist?

Juliette Margarin? (Knarren)

Juliette?

- Also das ist... - Nicht Juliette.

Genau.

- Ist das Jeanne d'Arc? - Ja, das ist sie.

Ganz ruhig.

Ich bin ungefährlich. Einige sagen, ganz süß.

- Was sagst du? - Ihr kennt meinen Namen?

Du wirst einmal Frankreichs Nationalheldin.

- Ich bin eine Kriegerin. - Und was für eine.

- Jeanne d'Arc... Also, wow. - Wow.

Wir sind aus der Zukunft

und wollen seine Sahneschnitte retten.

Ich bin noch zu haben. Sie ist nur eine Freundin.

- Was ist denn geschehen? - Mit zehn hörte ich Gottes Stimme.

Ich höre sie noch immer.

Nur weil ich kurze Haare habe und eine Rüstung tragen will,

als Kriegerin, soll ich auf den Scheiterhaufen.

- Ich finde deine Haare cool. - Danke.

Ist doch wahr.

Sie wollten mich holen. Plötzlich klemmte ich unter dem Ding.

Alles ging so schnell.

Hallo? Hallo? Hallo?

Ist hier jemand?

(Mann) Es ist soweit, Hexe. Jetzt wirst du brennen.

(Mann) Ja, lichterloh.

- Sie sieht ganz anders aus. - Sie ist eine Hexe.

(Juliette) Eine Hexe? Nein.

Sie glaubten...

Juliette wärst du?

- Nein, nein, nein. - Doch, doch, doch.

Juliette... Juliette!

- Tut mir leid. - Bulle!

Die wollten mich.

- Siehst du was? - Was siehst du?

Was siehst du?

Wir berichten live aus Rouen.

Die Plätze sind ausverkauft.

Das Publikum ist gespannt.

Die Atmosphäre knistert vor Spannung.

Die Mannschaften betreten das Feld. Zuerst die Heimmannschaft.

Was ist mit Juliette?

- Und? - Juliette ist die Gastmannschaft.

Das sieht nicht nach einer fairen Partie aus.

Sie greifen direkt an. Die Gäste geraten unter Druck.

Die Angreifer fackeln nicht lange.

Es brennt im Strafraum!

Bist du zufrieden?

Ah... Na ja, vielleicht war das doch keine so tolle Idee.

Wir müssen was tun!

Ah!

Die Tür ist...

- Wir können nicht raus. - Doch.

Schnell, Juliette wird gegrillt.

- Sag das nicht. - Zum Öffnen der Tür...

- Sie sollen mich grillen. - Mich.

- Nein, mich. - (Bulle) Schluss jetzt!

Anstatt sich hier zu streiten,

sollten wir versuchen, hier rauszukommen.

Wenn mir mal jemand zuhören würde,

könnte ich euch sagen...

- Die ist offen. - Das wollte ich sagen.

- Kommt, ich kenne den Weg. - Tja, den kenne ich auch.

(dramatische orchestrale Musik)

Juliette!

Juliette!

Juliette!

- Zu spät. Es ist einfach zu spät. - Lise!

Erinnerst du dich? Eines gibt es, was sie retten könnte.

Wir müssen das Feuer löschen!

Ja, wenn man bereit ist, zu sterben. Aber es soll niemand sterben.

Viktor!

Lise!

Juliette!

Bulle! Die drei Ps, schnell.

- Ein Portemonnaie? - Nicht das.

- Der Pass? - Nein.

Ah!

Ja.

- Was macht ihr? - Du wirst es sehen?

- Niemand muss sterben. - (Proktor) Gut.

(Lise) Kommt.

(Mann) Verbrennt sie, die Hexe! Ins Feuer mit ihr!

- Es geht los. - Was nun?

Halt mich ganz fest, du auch.

- Warum? - Mach einfach!

(Grummeln)

(krachender Furz)

(Knall) Oh!

Ah!

Ja, das nenne ich eine Erfindung! Hurra!

(Furz)

- Okay, auch Mädchen können furzen. - Klar, und wie.

Lise, Bulle, hier! Juliette!

Viktor!

- Ich komme zu dir. - (Juliette) Viktor.

- Gut gemacht, Lise. - (Mann) Da sind sie.

Die gottlosen Zauberer.

Ihr Höllenfurz hat alles gelöscht.

- Lauft schnell zur Badewanne. - Komm schnell, Lise.

- Juliette. - Viktor.

Ich rette dich.

Jul...

Du hier? Merde!

- Halt! - Halt!

Viktor.

Juliette. (sie lacht)

- Sind wir jetzt im Himmel? - Non, wir sind auf der Erde.

Komm.

- Sind sie hier rein? - Ins Gefängnis?

So dumm sahen die nicht aus.

- Wo ist Jeanne? - Ich weiß nicht.

Ich habe mir eine Rüstung besorgt. Kommt.

Schon zurück? Ist ja auch nicht schlecht hier.

So schön ruhig. Und warm.

Man kann gut abhängen. Meistens jedenfalls.

- Was ist los? - Man hat mir eine übergezogen.

- Aber wo ist Raspa? - Raspa...

Es war Raspa.

Sie wollte verhindern, dass ich dich rette.

- Nein. - Doch.

- Nein. - Doch.

- Nein. - Doch.

Sie hat zugeschlagen.

- Dann hat sie mich befreit. - Hm?

Sie steht auf meinem Platz.

Hoch mit euch, kommt her.

(Mann) Auf ein Neues.

- (Proktor) Und? - (Lise) Raspa auf dem Scheiterhaufen.

(seufzt)

- Jetzt wird sie brennen. - Ja, wird sie.

(singt Melodie von "Take on me" von a-ha)

(singt "Take On Me" von a-ha)

(Raspa singt weiter)

(sie singen mit)

(sie singen mit)

(Gesang verstummt)

- Bist du glücklich, Doktor? - Mhm.

Dann ist Raspa es auch.

- Wir müssen zurück zur Pension. - Ja.

Das ist der letzte Rest von der Zeitseife.

Ähm, das klingt jetzt vielleicht blöd,

aber gibt es jemanden, der dich interessiert?

(Lise) Bulle.

- Nein? - Gott.

Gott?

Ja, er sagt, ich soll in Domrémy weiterkämpfen.

Du zuerst.

Komm schon, Bulle.

- Tschüss, Jeanne. - Tschüss.

Komm.

Du bist süß, Bulle.

Mach's gut.

Nicht schlecht. Alle Achtung, Junge.

(schnappt nach Luft)

- Bulle? - Hier ist kein Bulle.

- Bulle? - Hallo!

Jeanne d'Arc.

- He, du kommst frei. - Nein, das muss ein Irrtum sein.

Ich bin noch nicht abgehangen. Das ist mein Platz.

- Ich habe noch 200 Jahre. - L'amour.

- Du? Was machst du hier? - Ich?

- Ich sitze hier und bin süß. - Süß?

Der muss ja total durchgeknallt sein.

Nein, ich will das nicht. Nein!

Ich will nicht. Hängt mich wieder auf.

- (Wache) Los. - (Gefangener) Nein!

- Ich will nicht. - Raus mit dir.

(Lise) Bulle!

- Der Schaum verschwindet. - Den braucht er.

- Lass los, verdammt. - Ich kenne meine Rechte.

Ich will einen Anwalt.

- (stöhnt angestrengt) - Komm jetzt.

- Das müsste gehen. - Was?

- Halte meine Beine ganz fest. - Okay.

Lass endlich los.

- (Gefangener) Nein. - Ich kann nicht mehr.

Bulle!

- Bulle. - Lise.

Nimm meine Hände.

(Wache) Was ist da los? Halt!

Die sind abgetaucht.

(sie stöhnen erschöpft)

(Proktor lacht laut)

(hustet)

Das tat jetzt gut. Ich habe ewig nicht gebadet.

(Schrecklaute)

(lacht) Ach nein, wie lustig.

Soll das eine Schaumparty sein?

Sagt Hallo zu meinem kleinen, schweren Freund.

(stöhnt)

Ja also, mein Frauchen, ich hoffe, du hattest eine schöne Reise

und bist glücklich, wieder da zu sein.

Du hast mich doch sicher vermisst.

So sieht man sich wieder,

Doktor Proktor.

Mein Rivale.

Ach herrje.

Und die zwei dämlichen Gören.

Die sind nicht dämlich.

- Unglaublich dämliche Gören. - Jetzt reicht es!

Halt.

Wie romantisch. Ich bin gerührt, du Würstchen.

Willst du den Helden spielen? (pfeift)

(Claude) Schnappt euch den Wicht.

(Knurren)

Und jetzt spendiert ihm eine hübsche Führung.

- Hm? - Hä?

(seufzt)

Präsentiert ihm in der Seine die Vielfalt der bunten Steine.

Hä?

Er soll sich da unten all die Fische ansehen.

- Ihr sollt mich in den Fluss werfen. - Ah.

War das so schwer zu verstehen?

- Werft ihn in den Fluss. - Non!

- Juliette. - Non!

- Ganz ruhig, ist ja gut. - Viktor, bleib bei mir.

- Non! - Sei tapfer.

Sei tapfer.

- Das könnt ihr nicht tun. - Doch.

- Die Hosenträger. - Mach doch.

- Tüdelü. - Jetzt.

- Spielt woanders, ihr Nervensägen. - Fang uns doch.

Ich habe noch nie ein Kind erschossen.

- Bonjour. - Hallo.

(Claude) Halt!

(Hosenträger quietschen)

Ich will die Gören erschießen.

- Dann musst du erst mich erschießen. - Auch gut.

Ist günstiger als eine Scheidung.

Komm einen Schritt näher.

Damit du auch sicher triffst.

(quietschende Hosenträger)

Ah!

(Knall)

- Noch einen. Und noch einen. - Oh, das wird reichen.

Oh.

Ich wollte euch fragen, ob ich ein letztes Bild machen darf.

Ein Andenken an die zwei starken Kerle.

Ich muss mal sehen, wo es gut aussieht.

Gut, jetzt lächeln.

Ja, genau so. Zeigt eure Beißerchen.

Brav geputzt? So ist gut.

Wow, was für Prachtburschen. Genau so.

- Jetzt sagt: "Fies." - Fies.

(Zischen)

Der schläft eine Weile.

(Schritte)

Viktor?

Bonjour!

- Pst. - Pst.

- Der gehört ins Gefängnis. - Kein Richter in Paris würde das tun.

Er wacht auf.

- (Lise) Was sollen wir machen? - Fasst an.

(angestrengtes Stöhnen)

Wohin schicken wir ihn?

In die Steinzeit. Oder zu den Wikingern.

Er muss weg, bevor der Schaum verschwunden ist.

Oh, darf ich? Ich habe eine mega Idee.

Mach schon.

- Wo bin ich? - Wir müssen ihn untertauchen.

Wo ist er hin?

- Bulle? - Ja.

(Knall)

(Mann über Funk auf Englisch)

Hallo?

Könnt ihr mich hören? Houston?

(Mann über Funk auf Englisch)

- Zum Wohl. - Prost.

- Santé. - Prost.

Prost.

Ja, endlich wieder abhängen.

Wow, sehr schön.

Liebste Juliette.

Willst du meine Frau werden?

- Oui. - Oui?

Oui, ich will deine Frau werden.

(er pfeift) (sie jubelt)

Ja, dann also...

Fragt sich nur, wo wir heiraten wollen.

Und wann.

In welcher Zeit.

(triumphale Musik)

(Museumsführer) Dieses Gemälde

verblüfft mit seinem Motiv die Kunsthistoriker,

da es mit dem neoromantischen Stil bricht.

"Die sonderbare Brautfahrt im Hardangerfjord."

Schon früher, genau wie heute,

schätzte man den Furz- oder auch Pupshumor.

(spricht weiter auf Englisch)

("Take on me" von a-ha)

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