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Sie sind die vier besten Hobbybäcker Deutschlands und sie stehen kurz vor
ihrem großen Ziel, dem Finale von Deutschlands leckerstem Wettbewerb.
Dafür müssen sie beim Jonglieren mit Zucker, Sahne und Mehl heute alles
geben. Hierbei das große Backen.
So give me a, give me a buttercup, so break my heart.
Ich würde mich natürlich freuen, mein eigenes Backbuch haben zu können. Ich
kämpfe jeden Tag aufs Neue dafür.
Vorige Woche konnten die Hobbybäcker mit Tarts und Torten beweisen, was in ihnen
steckt. Einigen von ihnen gelang das ausgezeichnet. Völlig neuer Geschmack
für mich. Tolles Erlebnis.
Dankeschön. Für eine Kandidatin war die letzte Runde jedoch Endstation.
Heute müssen wir uns verabschieden von Ebru.
Es gibt jetzt kein Mittelfeld mehr. Wir sind zu viert und jetzt muss man
wirklich versuchen, auf dem ersten oder zweiten Platz zu landen.
Der Plan ist klar.
Ins Finale einziehen und gewinnen. Denn nur der Sieger erhält ein eigenes
Backbuch und 10.000 Euro.
Meine Motivation für diese Woche ist auf jeden Fall, auf den letzten 100 Metern
jetzt nochmal alles rauszuholen, was ich kann.
Das wollen natürlich alle.
Ja, leg mich doch an. Die gehen echt nicht raus, ne?
Eins steht fest, das Halbfinale wird wahrlich kein Zucker schlecken.
Jetzt will ich es natürlich auch ins Finale schaffen.
Ich glaube, ich habe jetzt Blut geleckt und ich will jetzt durchstarten und
möchte mich natürlich auch durchbeißen.
Liebe Hobbybäcker, ich bin sehr stolz auf euch. Ihr seid wirklich weit
gekommen. Ihr seid die vier besten Hobbybäcker Deutschlands.
Heute warten zwei Aufgaben auf euch aus der Kategorie gehobenes Backhandwerk.
Letzte Woche konnte er Sebastian mit seinen Torten glänzen. Du darfst voller
Stolz die rote Bäcker-der-Woche-Schürze tragen.
Aber auf alten Heldentaten sollte man sich nicht ausruhen. Und hier ist unsere
Jury.
Tortendekorateurin Nummer 1 Bettina Schliepake-Burchardt und der mehrfache
Patissier des Jahres Christian Hüms. Hallo.
Für euch vier ist der Sieg und vor allen Dingen auch die 10.000 Euro und das
eigene Backbuch.
Zum Greifen nah.
Die erste Hürde auf dem Weg dorthin, die technische Prüfung.
Das Rezept liegt noch vor euch verdeckt auf dem Tisch, aber ihr dürft euch schon
mal mit den Zutaten vertraut machen.
Deckt sie bitte jetzt auf.
Oh, das ist wieder mal Hefe, Freundin.
Oh nein.
Hier unten sind noch Eier.
Ganz schön viele.
Wenn ich diese Zutaten sehe, kriege ich ein bisschen Angst, weil meine beste
Freundin wieder dabei ist. Die Hefe.
Wir hatten ja schon mal das Vergnügen und es war nicht so toll.
Ich bin mal gespannt.
Die grinsen schon so.
Das ist aber das Schlimmste.
Die Grinserei von der Jury.
Es wird auf jeden Fall ein Hefeteig werden, wegen der Hefe. Da gehe ich mal
stark von aus.
Und auf jeden Fall irgendwas Cremiges.
Ja, aus diesen Sachen könnte man einige leckere Sachen zaubern. Wir haben
allerdings ein bestimmtes Gebäck im Sinn.
Ihr dürft das Rezept jetzt umdrehen.
Ich kann mir gar nichts darunter vorstellen.
Zehn Eier.
Scheiße. Oh Gott, ich habe das noch nie in meinem Leben gesehen.
Die scheinen aus wie so kleine Donuts.
Echt? Wir möchten von euch einen Baba-Orum, oder besser gesagt drei
Exemplare. Das ist ein französisches Hefegebäck, es hat eine Ringform und es
wird zum Schluss, wenn es gebacken ist, schön mit Creme verziert und mit
Früchten. Orum heißt es natürlich, weil es nach dem Backen in Rum getränkt wird.
Alles weitere Wissenswerte, das hört ihr jetzt von der Jury.
Der Baba-Orum ist einer der ältesten französischen Klassiker, was die
Patisserie angeht. Es ist ein gerührter Hefeteig.
Ihr müsst gucken und Fingerspitzengefühl an den Tag legen, dass ihr von außen die
richtige Farbe erwischt. Er darf nicht zu hell sein, er darf euch allerdings
auch nicht verbrennen.
Zu den Babas gehört auch noch eine Vanille-Konjak-Creme.
Bei der müsst ihr besonders darauf achten, dass diese einen schönen Stand
hat und nicht zerläuft.
Bei der technischen Prüfung ist es natürlich so, dass sie blind verkostet
wird. Deshalb darf die Jury uns jetzt verlassen.
Wir bleiben unter uns und ihr habt für diese Aufgabe zwei Stunden Zeit.
Ich wünsche euch viel Glück. Auf die Plätzchen.
Fertig. Backt.
Damit startet die anspruchsvolle erste Prüfung im heutigen Halbfinale. Die
Challenge heute wird extrem schwierig für mich.
Ich habe weder ein Bild zu dem Gebäck, noch habe ich ein Gefühl zu dem Teig.
Ich habe schon mal Savasans gemacht.
Das ist, glaube ich, auch so ein ähnliches Gebäck. Die werden dann auch
in Rum gedrängt.
Das hat zu Hause ganz gut geklappt, aber das muss ja nichts bedeuten.
Als erstes muss die Hefe sorgfältig mit den anderen Zutaten verrührt werden.
Danach darf sie in aller Ruhe aufgehen.
Eier nach und nach dazugeben, alles zu einem glatten Teig verkneten.
Es ist auf jeden Fall eine sportliche, technische Prüfung, die sehr
viel versteckte Hindernisse in sich birgt.
Weil man ja doch vom Zeitmanagement, du hast Kühlphasen, du hast Gehphasen, du
hast Ruhephasen und da musst du schon ein bisschen dahinterbleiben, was mache
ich als erstes, damit ein ordentliches Produkt rauskommt.
Es spricht Barber-Liebhaber Christian.
Der Barbarum ist einer der Klassiker der französischen Patisserie. Ich esse ihn
sehr gerne, weil er nicht das Typische hat, was normalerweise so ein Gebäck mit
sich bringt. Denn du musst ihn tränken und durch dieses Tränken kriegt er eine
ganz eigene Konsistenz. Eher wie so ein gebackener Schwamm und das liebe ich
einfach.
Gerade durch die Schlichtheit sieht man Fehler sehr schnell.
Die Oberfläche soll gleichmäßig sein und eine schöne Bräunung aufweisen.
Die Creme darf nicht zu flüssig sein, sondern muss Stand haben. Und die
Früchte müssen dezent eingesetzt werden, so dass sie das Gebäck nicht überlagern.
Eigentlich sollte ein Hefeteig für die Halbfinalisten kein Problem mehr
darstellen. Doch leider liegt die Betonung auf eigentlich.
Der ist recht flüssig, dieser Hefeteig. Der sieht auch noch so ein bisschen
klumpig aus.
Ja, es vermengt sich schon immer ganz gut.
Oh Mist, der ist unten immer noch klumpig.
Scheiße.
Naja, es geht ja gar nicht.
Die Zeit eilt, die anderen sind schon weiter.
Ich weiß jetzt nicht, ob ich die Hefe somit zerstöre, aber ich mach das jetzt
einfach mal, weil ich glaube, das löst sich hier nicht mehr auf.
Echt? In den Mixer?
Ist egal.
Sabrina, wie läuft's?
Ja, du, das kann ich dir noch gar nicht so sagen. Du hast vorhin gesagt, du hast
es noch nie gemacht.
In meinem Leben noch niemals. Ich kann mir auch gar nicht vorstellen, wie das
Gebäck überhaupt aussieht. Aber vielleicht ist das gar nicht so
verkehrt. Das ist vielleicht das Beste, weil dann hältst du dich ans Rezept.
Genau. Aber was macht dein Hefeteig? Kann ich mal gucken?
Oh, ja.
Ganz soft mal reinschauen. Der hat jetzt noch eine Minute.
Ah, du machst auch streng nach Zeit und Ruhe, ne? Ja, genau.
Katastrophenqueen ist wieder unterwegs.
Das mit den Klümpchen hätte ich auch nicht so lassen können. Jetzt sind sie
weg. So, ab in den Ofen.
7,5 Packungen vegetarisches Gemüse.
Während der Hefeteig hoffentlich formvollendet aufgeht, machen sich die
Kandidaten an die Cremefüllung.
Doch ein Arbeitsschritt gibt Rätsel auf.
Ich kann mir nicht vorstellen, was daraus werden soll. Im Rezept steht,
dass man die Creme im Blech auskühlen lassen soll. Ich gehe davon aus, dass
das daran liegt, dass die Oberfläche ja jetzt größer ist und die Creme einfach
schneller abkühlt.
Ah, da ist schon jemand am Einschmieren.
Heute bist du schneller als die anderen.
Weiß ich gar nicht. Ich habe mich gar nicht so genau umgeschaut.
Ich habe mir nur vorgenommen, dieses Mal nicht wieder so viel Drama auf die
letzte Minute zu haben.
Ja, das ist auch für mich viel zu viel Aufregung. Ja, ich halte das auch nicht
mehr lange aus. Mein Herz macht auch nicht mehr lange mit.
Kennst du das Gebäck? Weil jetzt irgendwie alle schon meinten, oh, kenne
ich nicht.
Ich habe Savasons gemacht. Ich weiß nicht, ich glaube, das ist sehr ähnlich.
Ich habe ein gutes Gefühl heute bei dir.
Ich noch nicht so ganz, aber mal schauen.
Es sieht zumindest gut aus. Okay, hoffen wir, es bleibt so.
Hilfreich wäre es jetzt, den Teig sauber in die Förmchen zu bekommen.
Wie mache ich das?
Ich habe keine Ahnung, ob der Teig die richtige Konsistenz hat, weil ich den ja
noch nie gemacht habe. Für den Teig heißt es nun in der Form ruhen und
aufgehen. Wie im Flug vergeht die Zeit.
Liebe Kandidaten, leider kann ich die Uhr nicht stoppen. Ihr habt jetzt noch
60 Minuten.
Sind noch gar nicht drin.
Nee, müssen auch noch nicht drin.
Wie lange braucht die? Halbe Stunde?
Halbe Stunde zum Backen und dann kommt ja noch ein bisschen was.
Wow.
Okay.
Dafür, dass ich gedacht habe, ich habe die Hefe getötet, sind sie echt
wunderschön hochgekommen.
Klappe zu.
Alles andere erledigt nun der Ofen alleine.
So, und jetzt kommt dieses Gelee, was bestimmt nicht so aussehen sollte.
Unglaublich. Na, immerhin sieht's überall gleich aus.
Also gleich merkwürdig.
Die Konsistenz ist sehr interessant.
Kann man so sagen.
Und vor allem, du brauchst das Blech nicht mehr spülern hinterher.
Im Mixer wird alles schön cremig gerührt. Dann kommt der Cognac dazu.
Prost!
Ist viel Alkohol, ne? Habt ihr alles rein an Cognac? Ja, fast alles. Also wie
ist denn der Selbststand? Ich hab 77 Milliliter.
Boah, lecker!
Für die Tränke der Babas wird ein Sud aus Zitrusfrüchten, Gewürzen und Rum
gekocht. Mh, ob da auch wirklich genug Rum drin ist?
Auf jeden Fall braucht es ordentlich Bums.
Und vor allem, wenn man beim Christian pumpen will, muss man richtig Alkohol
nicht donnern.
Aber ich glaube, das pfeift ganz schön.
Die sind schon sehr dunkel.
Und wie qualmt das auch hier in diesem Backofen?
Liebe Hobbybäcker, ihr habt jetzt noch eine halbe Stunde.
Wow.
Immerhin. Die Babas sind fertig gebacken. Jetzt müssen sie nur noch aus
der Form gestürzt und getränkt werden.
Das klappt bei den einen gut, bei den anderen weniger.
Ey, die gehen echt nicht raus, ne?
Fridolin, mein Hübscher, lass mich dich in deiner Pracht sehen.
Keine Ahnung, warum die Lumpen so schwer rausgehen.
Nee.
Liebe Kandidaten, werdet langsam fertig. Es bleiben euch noch 10 Minuten.
Noch 10 Minuten.
Jetzt wird's lustig.
Könnte es sein, dass Sebastian gerade Galgenhumor entwickelt?
Das ist der Witz in Dosen, oder?
Jetzt muss gerettet werden, was zu retten ist.
Und wer seine Backwerke bereits gerettet hat, der hat immer noch genug damit zu
tun, die drei besten auszuwählen und diese mit dem Obst und der Creme zu
füllen.
Liebe Kandidaten, die letzten Sekunden brechen an. 10, 9, 8,
7, 6, 5, 4, 3,
2, 1 und Schluss. Hände vom Gebäck.
Das war natürlich jetzt nicht so prickelnd, aber keine Ahnung, an was das
gehen hat, dass die von der Form nicht ordentlich raus sind.
Keine Ahnung. Ich bin froh, dass ich hier drei Stück stehen habe, obwohl ich
noch zwei Leichen auf dem Backblech liegen habe.
Bringt jetzt eure leckeren Törtchen nach vorne zum Tisch und stellt sie hinter
euer Foto.
Ich finde sie optisch sehr schön.
Könnte vielleicht sein, dass sie einen Ticken zu dunkel sind.
Aber da ist jetzt so viel Alkohol drin.
Mal gucken.
Im Halbfinale von Das große Backen startet die erste Verkostung.
Soweit ist die Aufgabe eigentlich gut gelaufen.
Es hat alles wunderbar funktioniert, bis aufs Rauslösen von den komischen Dingen.
Aber ja, was wollen wir machen?
Also make it back wird das garantiert nicht.
Ich habe eigentlich ein gutes Gefühl, aber ich weiß nicht, was die wichtigen
Kriterien sind. Also mir fehlt zum Beispiel die aufdressierte Creme, die
Creme ist zu weich. Ich bin mir nicht sicher, ob ich sie genug gedrängt habe.
Und wenn das jetzt wichtige, entscheidende Kriterien sind, dann weiß
ich, dass ich da schon mal Minuspunkte habe.
Es ist auf jeden Fall ein besonderes Erlebnis, heute mit vier Leuten nur noch
da zu sitzen bei der Verkostung, weil das Feld ist richtig eng und das Niveau
ist sehr hoch.
Ich bin jetzt ein bisschen aufgeregt, ihr wahrscheinlich auch, denn jetzt
kommt die Blindverkostung. Hier ist unsere Jury zurück im Zelt, Betty und
Christian.
Ich würde sagen, wir haben viermal ein unterschiedliches Ergebnis.
Von der Optik her sind alle drei gleich hoch.
Die Backfarbe gefällt mir sehr gut. Sie ist relativ gleichmäßig.
Sollen wir anschneiden?
Schneiden wir an.
Von der Teigporung her.
Ist er schön aufgegangen, es ist relativ soft.
Wenn ich jetzt auf den ersten Blick gehe, er hätte für mich noch mehr
getränkt werden können. Wenn das heiß quasi in die Tränke kommt, dann saugt
sich das Teil voll wie ein Schwamm. Und wenn ich dann da drauf drücke, dann
kommt so leicht die Feuchtigkeit wieder da raus. Das hat also, wie gesagt, kaum
noch Widerstand. Ich habe eine relativ schlotzige, cremige Masse.
Ich bleibe dabei. Also das, was ich von außen gesehen habe, ihr müsst ihn mehr
tränken. Die Creme ist für mich gut abgeschmeckt. Ich schmecke den Cognac.
Sie ist auch schön gleichmäßig, das heißt, sie hat keine Klumpen drin oder
sowas. Halt einen Tick zu weich, da hätte sie noch ein bisschen mehr Stand
haben können.
Gehen wir mal weiter.
Auch hier von der Größe fast identisch. Für mich von der Backfarbe aber einen
Tick zu dunkel. Hier sieht man das halt auch schön, dass hier einfach wirklich
zu sehr gebacken wurde.
Ich würde sagen, du schneidest mal an, Betty.
Also getränkt scheint er mir gut zu sein, weil ich sehe hier unten noch
wieder den Rum.
Wenn der jetzt heller gebacken worden wäre, dann hätte er auch die richtige
Textur gehabt.
Also der brauchte die Tränke allein, um nicht pupstrocken zu werden. Die Creme
schmeckt für mich gut.
Also ich schmecke den Cognac raus.
Ja. Außen etwas zu lange.
Da ist so ein bisschen das Timing noch mehr gefragt.
Ja, es scheint hier so ein kleiner Bauarbeiter am Werk gewesen zu sein, der
mich sein eines Exemplar hier ganz schön wieder zusammengesetzt hat.
Sie sehen auch so ein bisschen optisch unterschiedlich aus. Der hier ist schön
glatt und gerade gebacken und hier habe ich es jetzt so ein bisschen
ausgefranst. Sieht so aus, als wenn der im Förmchen hängengeblieben wäre oder
dass das in irgendeiner Art und Weise sich da verhakt hätte oder so. Ich
hoffe, dass drin halt auch ein bisschen mehr Creme ist. Ich sehe jetzt
hauptsächlich Früchte.
Die Backfarbe ist zu hell. Das hätte noch fünf Minuten länger im Ofen bleiben
müssen. Das ist natürlich nicht so wahnsinnig optimal.
Das ist vor allem schade, weil der wirklich schön aussieht und dann kommen
die beiden halt noch dazu.
Man kann es schon hören, es ist definitiv zu wenig getränkt.
Es war wahrscheinlich nicht komplett unter Wasser.
Und das soll es natürlich sein. Die Creme ist vom Geschmack her sehr schön,
schön abgeschmeckt.
Sie hat einen guten Stand, es hätte noch ein Tick mehr sein können.
Ja, drei goldgelbe Jungs.
Schön von der Form her. Es gefällt mir, dass sie wirklich alle hier schön glatt
sind. Und dann von der Backtemperatur muss man ja wirklich sagen, sind die
Dinger in dem Fall makellos. Das heißt, ich habe dieses Goldgelbe und ich habe
es vor allen Dingen ringsrum. Man kann das wunderbar erkennen.
Also da vom Backen her, vom Gehen lassen her, alles so, wie ich es mir
vorgestellt habe.
Allerdings die Creme verschwindet jetzt so gerade unter den Früchten. Von daher
kann man jetzt schlecht sagen, ob sie den perfekten Stand hat.
Ich tippe darauf, dass sie vielleicht ein Tick weich ist, aber auch das testen
wir jetzt einfach.
Also man kann es wahrscheinlich kaum hören, aber dieses, was ich mal gesagt
habe, wie so ein Schwamm, wenn ihr dieses Teil halt nehmt und danach esst,
das hört sich an, als wenn ich irgendwie so einen Badeschwamm zusammendrücke. Und
genau so muss es sein. Also dieses leichte Schmatzen würde ich jetzt
einfach mal sagen im appetitlichen Sinne.
Die Creme ist in der Tat etwas weich, aber...
Sie hat keine Klümpchen drin, ist fein mit Cognac abgeschmeckt.
Ich würde sagen, ein gelungenes Exemplar.
Die Jury hat gesprochen und ich bin jetzt gespannt, wer von euch die besten
drei Exemplare gebacken hat. Die Jury darf sich kurz zurückziehen zur
Beratung. Meine Bewertung war sichtlich schlecht, aber wenn die Dinger nicht aus
der Form rausgehen, war das ganz klar.
Also ich habe eigentlich auch nichts anderes erwartet.
Also Christian hat immer so einen Blick und dann, also ich dachte bis jetzt
immer, der wäre positiv, aber ich habe den auch schon mal negativ erlebt. Also
ich weiß es nicht. Ich gucke dann immer die Gesichter und versuche auch bei
Betty, aber die macht auf jeden Fall mehr im Pokerface noch.
Also an den Gesichtern, finde ich, kann man gar nicht so viel ablesen. Also das
bleibt auf jeden Fall immer spannend.
Die Jury hat sich beraten und sie ist zu einem Ergebnis gekommen. Ihr werdet
jetzt erfahren, wer der Beste bei der technischen Prüfung war.
Christian, Betty, bitteschön.
Vorweg wollten wir sagen, es sind zwar vier verschiedene Exemplare, aber es
waren nur Details, die zu dem Ergebnis geführt haben.
Platz vier steht hier.
Sebastian, magst du uns verraten, was passiert ist?
Also es ist so ein bisschen... Ja, ich war auf Kriegsfuß mit der Form. Die
waren super schön im Ofen. Ich habe die Hund einfach nicht rausgekriegt.
Mei, es gibt so Tage, da hat man auch mal die Arsch gehauen.
Nimmt man so hin und fertig.
Kommen wir zum dritten Platz und der ist hier.
Agnes. Ja.
Eindeutig zu dunkel, es war zu lange drin.
Ja. Kommen wir zu Platz zwei. Platz zwei steht hier.
Sabrina, herzlichen Glückwunsch. Yay.
Sind die mal besser?
Okay, Entschuldigung. Fast alles richtig.
Entschuldigung. Fast alles richtig.
Ja. Natürlich außenrum das exakte Arbeiten, auch mit dem Rum noch ein
bisschen dran arbeiten, aber ansonsten.
In sich fast perfekt.
Kommen wir zum Sieger.
Und damit zu Platz 1.
Herzlichen Glückwunsch. Danke.
Ich freue mich so megamäßig. Ich bin so was von erleichtert. Nach meinem
Gesagster in der letzten Woche bin ich einfach mega, mega froh, dass ich dieses
Mal echt wieder den ersten Platz machen konnte. Das ist genial.
Sebastian steht jetzt wirklich unter Druck.
Der vierte Platz in der technischen Prüfung bedeutet, er muss jetzt die
perfekte Torte zeigen, um vielleicht noch eine Chance aufs Finale zu haben.
Agnes und Sabrina haben beide das Mittelfeld belegt. Du fühlst dich so ein
bisschen sicher und da genau liegt die Gefahr. Man darf sich nicht sicher
fühlen. Die Qualität aller unserer vier Kandidaten ist extrem stark.
Und auch diese beiden müssen in dieser letzten Aufgabe Vollgas performen. Nur
noch eine Prüfung trennt drei der vier Kandidaten vom Einzug ins Finale. Alle
sind bereit für den Endspurt.
Ja, genau zum richtigen Zeitpunkt Anlauf genommen, würde ich sagen. Und jetzt auf
der Überholspur weiter, hoffe ich natürlich.
Natürlich haut mich das jetzt für die nächste Challenge ein bisschen zurück,
weil da muss ich jetzt Vollgas geben. Aber ich bin jetzt da nicht traurig
drüber, mein Mann kann nicht alles können.
Ganz egal, ob ihr jetzt im Finale ein Stückchen näher gerückt seid oder aber
vielleicht um den Einzug wangen müsst, die zweite Aufgabe kann nochmal alles
verändern.
Stellt euch vor, ihr möchtet einem lieben Menschen zum Geburtstag eine
Freude machen. Eine spektakuläre Torte.
Überrascht uns mit eurer Kreativität. Lieber klein und fein, als so groß und
unsauber gearbeitet.
Da die Torte nachher für einen von euren Lieben ist und Liebe ja bekanntlich
durch den Magen geht, erwarte ich mir natürlich auch geschmacklich Explosionen
und Feuerwerk.
Ihr habt für diese Aufgabe fünf Stunden Zeit.
Jetzt heißt es für euch, auf die Plätzchen, fertig, backt.
Fünf Stunden für eine spektakuläre Geburtstagstorte. Eine wahrlich halb
finalwürdige Aufgabe.
Wohl dem, der weiß, was er will.
Ich mache heute einen Schokoladenkuchen mit einem Schokoladenrührteig. Und dazu
benutze ich das Marzipan. Dadurch ist der Teig richtig schön saftig und
schmeckt wirklich sehr lecker.
Bei uns ist Geburtstagszeit immer Spielezeit.
Und ich finde, man sollte das Leben einfach spielerisch sehen und sich nicht
ärgern über sein Alter.
Zum 66.
Geburtstag bekommt Sabrinas Mama einen Prosecco Cranberry Buttermilchkuchen,
gefüllt mit Beeren und einer Swiss Meringue Buttercreme.
Ich bin jetzt super aufgeregt, weil diese Prüfung entscheidet über den
Einzug ins Finale. Also es geht nicht nur um...
Eine Runde weiter, es geht jetzt gerade um alles.
Meine Thementorte wird halt auf jeden Fall ein kleiner Drachen, der auf einem
Felsen sitzt.
Der Drachen ist für den Geburtstag von meinem Neffen, das ist auch gleichzeitig
mein Taufkind und der steht wahnsinnig auf Drachen. Dann haben wir gedacht, das
Thema greife ich auch auf und mache das für den kleinen Moritz.
Der Drache ist ein Vanille-Rührkuchen mit Oreo-Creme und Waldmeister-Gelais.
Als Höhle dient ein Rührkuchen mit Gewürzen und Balsamico-Cranberries.
Mit aufwendigen Rezepten Richtung Finale. Das scheint der Plan der vier
verbliebenen Kandidaten zu sein.
Wobei noch nicht alle Hobbybäcker verraten haben, was sie zaubern.
Nun, was lässt sich nachholen?
Ich mache heute eine Torte für meinen Onkel.
Für meinen liebsten Onkel, der ist Imker. Und deswegen mache ich eine
Torte, die aussieht wie ein Bienenstock.
Julia will die Jury mit einem saftigen Honigkuchen überzeugen. Im Innern des
Bienenstocks steckt eine Whisky-Kirschkonfitüre und eine Zimt
-Griesbutter-Creme.
Hier gibt es Schokolade, das hatten wir ja schon lange nicht mehr.
Für wen ist denn der Kuchen? Der ist für meine kleine Nichte, da ich sonst immer
nur wirklich Kuchen mache für Jungs.
Wollte ich mal was Süßes mit ein bisschen Rosa machen.
Und wie würde er aussehen? Das würde ein Elefant.
Agnes Rüsseltier hat einen Kern aus bunten Smarties.
Karamellisierte Walnüsse und eine Kirschfüllung runden die
Geburtstagstorte geschmacklich ab.
Ich hoffe, dass der dann auch steht.
Und auch stehen bleibt.
Ich denke da an eine Torte von dir, die nicht stehen blieb.
Ach du Scheiße.
Aber ich habe es ja noch gerettet. Ja.
Julia hat sich viel vorgenommen.
Sogar Show-Effekte.
Oh, hey.
Flambiert hier Mandeln.
Das war eigentlich nicht mein Plan.
Es ist doch nicht so einfach, an drei Platten gleichzeitig zu arbeiten.
Ja, Sebastian, wie läuft's? Servus, ja.
Zwar, der Teig ist jetzt fertig.
Das ist ein Schokoladenteig und da ist ein bisschen Ras el Hanout mit drin. Das
ist geil, ne?
Finde ich hervorragend. Bloß, man muss halt echt aufpassen, dass wegen dem
Pfeffer und Oblauch einfach nicht so dramatisch wird. Aber ich finde, die
Gemüsesmischung ist echt geil. Ich würde noch was reinmachen.
Ja? Ja. Du möchtest es ganz, ganz leicht.
Ganz leicht nur. Ich würde auf jeden Fall noch ein bisschen was reinmachen.
Alles klar, super. Mache ich, danke. Bitte, bitte.
So, der Leder sieht doch schon mal gut aus.
Die ersten Böden sind fertig gebacken. Jetzt kommen die Füllungen zum Einsatz.
Und die unterscheiden sich von Kandidat zu Kandidat gewaltig.
Auch was die Farben angeht.
Das Grüne ist Waldmeister.
Das wird quasi mein Drachenblut. Und das kommt bei Kindern bestimmt ganz cool an.
Das war vielleicht nicht meine klügste Idee, die tief zu frieren, bevor ich das
in Form raushole.
Ich bräuchte Hammer und Meise.
Liebe Kandidaten, die Zeit läuft.
Es ist Halbzeit. Ihr habt jetzt noch zweieinhalb Stunden.
Oh Gott.
Hallo.
Das sieht schon wieder höchst interessant bei dir aus. Was hast du
jetzt vor? Ich habe jetzt hier die Cremesgeschichte in die Tülle gefüllt
und erhoffe mir jetzt gleich beim Auftressieren ein schönes
Muster, dass man so abwechselnde Cremeschichten kriegt. Jetzt
funktioniert es gut.
So soll es aussehen.
Schade jetzt aber, dass das da an der Seite jetzt nicht so schön ist.
Na ja, du kannst ja einen Zettel ranmachen, hier nicht anschneiden oder
sowas.
Noch nicht ganz ausgefeilt, aber ich glaube, das wird super. Okay, gut.
Nur zur Erinnerung, das hier ist ein Halbfinale.
Mit entsprechender Raffinesse und Fingerfertigkeit machen sich die
Hobbybäcker daran, ihre Torten zu etwas Besonderem zu machen.
Und überraschen sich dabei gelegentlich auch selbst.
Oh, der hat schon eine ganz schöne Höhe.
Ich finde, für meinen ersten Drachenkopf ist er gar nicht mal so schlecht
geworden.
Sabrina, es sieht aus wie ein Toast mit Marshmallow-Füllung.
Ist aber ein leckerer Kuchen. Bist du dir sicher? Ich dachte, das ist für so
einen Riesen einfach mal ein kleines Sandwich.
So ähnlich.
Julias Bienenstock ist als solcher noch nicht zu erkennen.
Und Sabrinas Mensch-ärgere-dich-nicht-Torte fehlt
auch noch einiges.
So langsam sollten die Meisterstücke jedoch eingedeckt werden, wenn das
Finale kein Traum bleiben soll.
Allzu viel Zeit bleibt den Hobbybäckern nicht mehr.
Jetzt bloß keinen Unfall bauen.
Liebe Kandidaten, die Zeit läuft.
Ihr habt jetzt noch genau 60 Minuten.
Noch eine Stunde.
Schön.
Das wird nie was.
Beim Eindecken, Modellieren und Verzieren ist höchste Konzentration
gefragt. Wird doch, oder?
Heute ist das Glück mit mir, echt.
Das benutze ich jetzt als Beine.
Agnes selbstgebastelter Tatenständer in Elefantenbeinform bildet die
Unterkonstruktion. So, Julia.
Hallo. Wie schaut's? Du siehst schon wieder sehr gestresst aus.
Ja, ich bin... Läuft die Zeit weg? Ja, mir läuft die Zeit weg, wie immer
irgendwie. Also das mit dem Time-Management habe ich auf jeden Fall
nicht drauf.
Da kommen jetzt noch die Rillen rein, so für die einzelnen Segmente vom Korb. Ja.
Und ich will ihn auch noch anpinseln, damit er nicht so knallgelb ist.
Und dann die Bienchen drauf und naja, mal schauen. Ich glaube, ich habe auf
jeden Fall irgendwie vielleicht noch eine gute halbe Stunde oder so. Also es
wird sportlich. Das schweißt dann schon auf der Stirn. Ja. Ich wünsche auf jeden
Fall viel Glück und jetzt wird es knapp, ne? Ja, es wird knapp.
Danke.
Beeindruckend sieht das alles aus. Doch wie finden die Kandidaten ihre Werke
selbst?
Schön.
Ich finde ihn wunderschön.
Kleiner dicker Elefant.
Kaum vorstellbar, dass diese herrlichen Torten schon bald zerstört und
aufgegessen werden. Mit viel Liebe zum Detail erschaffen die Halbfinalisten
kleine Kunstwerke. Und das unter kritischen Expertenblicken.
Liebe Kandidaten, ihr habt jetzt noch exakt drei Minuten.
Noch drei Minuten.
Ich lasse es ab.
Die letzten Sekunden brechen an.
Fünf, vier, drei, zwei,
eins und Schluss. Hände vom Gebäck.
Ich bin super erleichtert, dass mein Bienenstock steht und ich finde, er
sieht auch ganz hübsch aus.
Dafür, dass ich nicht gerne modelliere und 3D-Torten nicht so mein Fall sind,
bin ich eigentlich echt zufrieden und ich freue mich, dass die Aufgabe jetzt
geschafft ist.
Also es war wahrlich jetzt harte Arbeit, aber ich bin richtig stolz. Mir gefällt
mein Drache so gut. Ich finde persönlich, dass er richtig geil
geworden ist.
Sollte ich jetzt heimgehen, weil es nicht gelangt hat, dann gehe ich mit
Stolz, weil die letzte Aufgabe habe ich zu meiner Zufriedenheit vollstens
erfüllt.
Die Erleichterung ist riesengroß, dass ich das jetzt in fünf Stunden geschafft
habe. Eine 3D-Torte ist zwar eine Herausforderung, aber das mache ich
unheimlich gerne. Ich liebe diese 3D-Torten.
Die Hobbybäcker haben alles gegeben, um nicht kurz vor dem großen Ziel das
Backzelt verlassen zu müssen.
Ob es gereicht hat, das liegt ganz im Ermessen der Juroren.
Ja, jetzt nach der Aufgabe bin ich ein bisschen verunsichert, nachdem ich die
anderen Torten gesehen habe. Weil es geht echt um viel. Es geht um den Einzug
ins Finale. Wir sind die letzten vier.
Da muss man schon immer wieder eine Schippe drauflegen.
Mann, oh Mann, eure Torten sehen wirklich fantastisch aus. Ich bin
beeindruckt, was ihr hier auf die Beine gestellt habt. Und wenn Sie zu Hause
jetzt auch noch ein tolles Rezept brauchen für eine spektakuläre
Geburtstagstorte, diese Rezepte finden Sie auf dasgroßebacken.de. So, und jetzt
geht's hier los mit der Verkostung.
Bitte bringt dafür eure Torten einzeln nach vorne zur Jury und los geht's mit
Sebastian.
Also der Drache ist für mein Taufkind.
Also ich bin Taufpate von unserem kleinen Moritz.
Der wird sechs Jahre alt. Die Drachenhöhle, das ist ein
Schokoladenkuchen mit Ras el Hanout. Und der Drachenkörper besteht aus einer
Buttercreme und Waldmeistergelee, einfach fürs Drachenblut. Mir gefällt
die Geschichte, mir gefällt der Ausdruck, die Verarbeitung von deinem
Drachen. Er schmiegt sich so richtig schön an seine Höhle eigentlich ran.
Also ich mag so diese beiden...
Vorderarme, die so um diesen Stein gehen. Das macht das Ganze so lieb. Von
der Arbeitsweise her finde ich es sehr schön sauber. Du hast den Vorteil beim
Stein. Ich kann dann hier auch mal so leichte kleine Stellen hier unten haben,
weil der Stein ist einfach nicht gerade.
Hingegen beim Drachen, der ist schön eingedeckt.
Also, du hast das Risiko gewählt.
Ich glaube, das Risiko zu Recht gewählt.
Dieses Rasalanut in diesem Schokoladenbiskuit, das passt einfach zu
den Cranberries dazu. Der Balsamico gibt die Säure, die du brauchst. Alles
zusammen ist für mich eine komplette Sinfonie im Mund. Das ist geil. Danke.
Für mich diese Kombination auch gerade vom Waldmeister mit der Schoko.
Das ist halt auch nochmal so eine Variante, die einfach gut passt.
Okay, danke.
Du brauchst ein bisschen mehr Feuchtigkeit. Tränk ihn doch einfach mit
dem Waldmeister beim nächsten Mal. Dann zieht sich dieser grüne Saft so in
diesen Biskuit rein, gibt dem Ganzen nochmal mehr diesen Drachen-Flavor.
Vielen Dank.
Genial.
Mein Geburtstagskuchen ist für meinen Lieblingsonkel, der ist Imker. Innen
drin ist ein Honigkuchen, geschichtet mit einer Grieß-Zimt-Buttercreme und mit
einem Kirschpüree mit Whisky.
Gelb-rot mit den Kirschen, das ganze Display ist natürlich wieder sehr fein
alles gearbeitet.
So ein Bienenstock hat allerdings den Vorteil, du hast natürlich so eine
schöne, gulische Form.
Das ist der Vorteil, man kann auch nicht so richtig viel verkehrt machen.
Du hättest ruhig...
noch eine Schippe drauflegen können und dir was Komplizierteres aussuchen
können. Das kannst du.
Also das, was dir vielleicht draußen an Arbeit fehlt, hast du definitiv in den
Geschmack gesetzt und damit bei mir zu 1000% genau das Richtige gemacht.
Du kombinierst immer sehr geschickte Geschmäcker, die einzeln toll sind, aber
halt auch in der Gesamtsumme plötzlich was ganz Neues, Tolles ergeben.
Super, danke schön. Danke, danke.
Also ich finde ja, farblich passen wir beide hervorragend zusammen.
Ich gehe aber davon aus, du hast die Torte für jemand anders gemacht. Für wen
und was verbirgt sich da drin? Ich habe diese Torte gemacht für meine Nichte
Clara. Innen drin ist ein Schokoladenruhekuchen mit
Schokoladenbuttercreme, Kirschen, karamellisierte Walnüsse mit Nougat. Ich
bin verliebt.
Das muss ich gestehen. Er sieht einfach total putzig aus.
Du hast natürlich hier von dem Ständer her.
Eine tolle Wahl getroffen.
Das Lächeln, alles strahlt. Ich glaube damit bis auf jeden Kindergeburtstag für
kleine Mädels wahrscheinlich der absolute Renner.
Der Biscuit ist super schön saftig, also überhaupt nicht trocken, was ja durch
dieses Kakaopulver ab und zu mal kommt. Von daher die Wahl des Biscuits extrem
gut getroffen. Ich finde den Effekt mit den Smarties sehr gut. Super gemacht.
Ich habe übrigens am Mai Geburtstag, wollte ich dir mal so gesagt haben.
Dankeschön. Vielen Dank. Tolle Arbeit.
Diese Torte habe ich für meine Mama gebacken.
Die ist 66 geworden vor kurzer Zeit.
Da war ich leider nicht bei ihr gewesen, weil ich war hier im Zelt und habe
gebacken. Und ich war auch sehr traurig, dass ich nicht bei ihr sein durfte.
Deswegen war das die optimale Gelegenheit, diese Geburtstagstorte für
meine Mama zu machen.
Oben die Kante als Verbindung hast du schön aufgebrochen. Da mit diesen
kleinen gespritzten Blumen, das passt für mich.
Ich denke mal, man könnte sich auch hinsetzen und da jetzt eine Runde
spielen.
Quadratische Form ist natürlich immer recht simpel. Es wäre natürlich auch
schön gewesen, wenn die Ecken hier unten bei der Torte genauso scharfkantig
vielleicht gewesen wären wie vom Spielbrett.
Das ist meine Ansage.
Also was gerade etwas schwierig macht, sie ist noch sehr kalt.
Und das ist natürlich bei Buttercreme immer etwas schwierig, weil ja
eigentlich auch noch so der richtige Geschmack fehlt.
Die äußere Buttercreme hat nur ganz, ganz leicht Vanille.
Eigentlich nur süß und die Konsistenz von kalter Butter.
Deswegen hätte ich einfach diese aromatische Creme, die du in der Mitte
genommen hättest, auch nach außen getan und hätte die normale einfach in dem
Fall weggetan. Was ich mir gewünscht hätte, wäre die Biskuits vielleicht
einmal mehr geschnitten. Du hast in der Mitte eine mega Füllung, da kommt alles
aufeinander. Ich kann aber nicht wirklich irgendwas identifizieren.
Deswegen einfach gleichmäßiger verteilen im Kuchen.
Es ist nur, wir haben schon so viele tolle Sachen von dir gesehen.
Und da hättest du halt einfach auch noch eine Schippe rauflegen können.
Wir sind hier im Halbfinale. Und du kannst es.
Okay.
Schade.
Das war die letzte Verkostung vor dem Finale. Die Jury wird sich jetzt zur
Beratung zurückziehen und entscheiden, wer ins Finale kommt und vor allem auch,
wer denn Bäcker der Woche wird.
Als ich meinen Anschnitt gesehen habe, habe ich gedacht, oh oh, ich habe mich
total verschätzt mit der Füllung. Ich habe aber gehofft, dass ich in der Mitte
ein tolles Muster kriege, was dann aber leider ausgeblieben ist.
So ein Lob, das läuft natürlich runter wie Öl, vor allem wenn man sich die
letzte technische Prüfung verkackt hat, dann tut das natürlich gut.
Ich bin überglücklich, dass meine Torte so gut angekommen ist.
Ich glaube, man sieht es nicht, aber ich grinse von hier bis da.
Ich würde mich megamäßig freuen, wenn ich ins Finale komme. Ich glaube, ich
würde einfach total feiern. Es wird hart, aber ich glaube, wir haben unsere
drei Kandidaten fürs Finale.
Das Rennen ist gelaufen.
Gleich werden die vier Hobbybäcker im Backzelt von ihrer bohrenden
Ungewissheit.
Liebe Kandidaten, ihr vier steht mit einem Bein im Finale. Doch nur drei von
euch werden wir nächste Woche hier im Backzelt wiedersehen. Wer das sein wird,
weiß nur die Jury. Doch zuerst verraten euch Betty und Christian, wer nächste
Woche die rote Schürze tragen darf.
Was ihr uns heute wieder präsentiert habt, ist auf ganz hohem Niveau.
Einer von euch hat in beiden Aufgaben mehr als nur geglänzt.
hat damit das erste Ticket fürs Finale und ist damit natürlich automatisch auch
unser Bäcker der Woche.
Es ist...
Julia.
War schön, dass Sie die einmal gekauft haben.
Ich freue mich mega über die Schürze. Das ist mein persönliches Highlight. Ich
finde das mega cool. Und ich bin jetzt einfach gespannt, wie ich es im Finale
dann schaffen werde.
Die zweitbeste Gesamtleistung am heutigen Tag und damit das zweite Ticket
fürs Finale hat... Agnes.
Glückwunsch!
Agnes, herzlichen Glückwunsch.
Sabrina und Sebastian, ihr habt uns die Entscheidung mit euren Leistungen diese
Woche wirklich nicht leicht gemacht.
Sebastian, du warst da schlusslich bei der technischen Prüfung.
Sabrina, deine Geburtstagstorte konnte optisch und geschmacklich mit denen
deiner Konkurrenten nicht mithalten.
Wir haben die Leistungen von beiden Aufgaben zusammengezählt und dabei lag
einer... Wirklich nur knapp vor dem anderen.
Aus diesem Grund müssen wir heute uns verabschieden von Sabrina.
Ich habe es mir gedacht.
Herzlichen Glückwunsch.
Dankeschön.
Vielen Dank für die schöne Zeit.
Vielen Dank, dass ich so viel habe lernen dürfen von euch. Ich hätte selber
nicht gedacht, dass ich hier stehe, wo ich stehe.
Und ich nehme super viel mit nach Hause, super viel Erfahrung und Spaß am Backen
habe ich immer noch.
Danke.
Sebastian, herzlichen Glückwunsch für den Einzug ins Finale. Dankeschön. Den
Arsch hat dir dein Drache gerettet.
Habe ich noch welche gehabt? Super.
Ich freue mich so. Dankeschön. Ich könnte auch schnippen.
Ohne Scheiß. Sag mal, wie geil ist denn das?
Also wirklich, das glaubt mir ja keiner.
Ich würde es jedem gönnen, den Gewinn einzusacken. Jeder von den dreien hat es
verdient. Und ich bin einfach nur gespannt, wie es jetzt weitergeht.
Unsere drei Finalisten stehen fest. Zwischen ihnen wird sich entscheiden,
wer wird Deutschlands bester Hobbybäcker. Doch bis zur Siegerehrung
ist es noch ein langer Weg.
Drei Herausforderungen warten auf die Finalisten und die werden ihnen einiges
abverlangen. Am nächsten Sonntag hier bei Das Große Backen in Sat.1.
Tschüss!
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