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Sie sind die sechs talentiertesten Hobbybäcker des Landes.
Doch wer von ihnen ist der Beste? Das finden wir heraus in Deutschlands
köstlichstem Wettbewerb, das große Backen.
Schloss Herzfelde in der Uckermart macht sich bereit für die fünfte Runde der
größten Backshow der Welt. Die Anforderungen steigen von Woche zu
Woche. Nicht nur Talent, auch gute Nerven sind gefragt.
Es geht um den Titel Deutschlands bester Hobbybäcker.
Das Backniveau ist extrem hoch dieses Jahr und deswegen ist nichts sicher und
es geht wirklich jedes Mal von vorne los.
Sieben Kandidaten traten letzte Woche an. Ihre Mission, feinste Backwaren zu
zaubern und die Jury zu begeistern.
Sensationell.
Julie, also bei aller Liebe, das geht nicht.
Stammte Scheiße. Einigen ging es an die Substanz. Heute müssen wir uns
verabschieden von Marion.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich jetzt diese Woche immer noch hier stehe.
Sechs Kandidaten sind jetzt noch im Rennen. Ihr Ziel? Ein eigenes Backbuch
und 10.000 Euro.
Ich muss doch Vollgas geben.
Ich habe die volle Menge Rosmarin reingetan.
Die Kritik wird immer besser und ich hoffe, dass sie auch irgendwann zu Platz
1 führt.
Wie zum Geier bist du auf karamellisierte Erbsen gekommen?
Gespannt warten die Hobbybäcker auf ihre bevorstehenden Aufgaben.
Liebe Kandidaten, das Backzelt hat euch wieder.
Und auch heute warten wieder zwei Aufgaben auf euch, die unterschiedlicher
nicht sein können. Sie verlangen euch einiges ab in Sachen Konzentration und
Kreativität.
Agnes, du hast letzte Woche so gut gebacken, du darfst die Bäcker der Woche
Schürze tragen.
Vielleicht kannst du sie ja sogar verteidigen.
Aber das Urteil fällt hier immer noch unsere Jury. Die Motivtorten-Virtuosen
Bettina Schliepake-Burchardt und der mehrfache Patissier des Jahres Christian
Hüms. Hallo.
Die beiden müsst ihr nach Strich und Faden kulinarisch um den Finger wickeln,
denn sie entscheiden, wer im Zelt hier weiterbacken darf.
Denn es geht um einiges. Es geht um 10.000 Euro und um ein eigenes
Backboot.
Der Wettkampftag startet mit der technischen Prüfung.
Ihr kennt das Prozedere. Wir geben euch ein Rezept vor. Ihr sollt es exakt und
einwandfrei nachbacken. Ihr dürft jetzt die Zutaten aufdecken.
Ob die Zutaten das Rezept bereits verraten?
Deftig.
Zumindest keine Schokolade.
Ich freu mich.
Mit Lauch.
Boah, ist das Senf. Ich kann das nicht abschmecken mit Senf. Das geht nicht.
Wenn ich das schon an den Fingern habe, ich ekel mich so.
Pizza mit Semmler, ja, wäre auch interessant. Aber wir haben keinen Käse
und ohne Käse schmeckt die Pizza nicht.
Ich finde ja, anhand der Zutaten sieht man sofort, was es werden soll. Ihr
dürft jetzt aber zur Sicherheit das Rezept umdrehen.
Rosmarin-Tier-Butter. Tier-Butter, jawohl.
Ah, ein Dip, okay.
Ich denke mal, wir alle lieben Schokolade, Marzipan und Co. Aber
zwischendurch braucht man auch mal was Deftiges.
Deshalb sollt ihr uns ein Rosmarinschabatter backen mit Tomaten
und Oliven.
Es soll die Form eines Kranzes haben, aber nicht geflochten sein.
Brot schmeckt alleine schon sehr köstlich, aber es wäre perfekt mit einem
Dip. Den müsst ihr auch noch machen.
Was ihr noch beachten sollt, das erzählt euch jetzt Christian.
So ein Hefeteig sollte euch nicht mehr vor riesengroße Herausforderungen
stellen. Hat allerdings so seine Tücken.
Bitte seid sorgfältig bei der Zubereitung eures Teiges und achtet
bitte darauf, dass das Ciabatta wirklich richtig rund ist.
Der Teig muss luftig und locker sein und außen die Kruste richtig schön kross.
Eure Backwerke werden natürlich wie immer bei der technischen Prüfung blind
verkostet. Das heißt, ich bitte die Jury aus dem Zelt.
Und ihr habt jetzt zwei Stunden für diese Aufgabe Zeit.
Vergesst den Dip nicht.
Auf die Plätzchen.
Fertig. Backt.
Ciabatta statt Cheesecake. Ob das den Kandidaten schmeckt?
Das Rezept finde ich super.
Allerdings habe ich noch nie mit einem Vorteil gearbeitet.
Ich bin mal gespannt, wie das so ist.
Ja, auf dem Weg ins Finale müssen die Hobbybäcker auch mal Neuland betreten
und hier und jetzt dafür sorgen, dass das Projekt Ciabatta mit Tomaten und
Oliven ordentlich in Gang kommt.
Denn die Jury hat hohe Erwartungen.
Also das Ciabatta zeichnet sich für mich aus, dass ich von außen eine richtig
krosse Kruste habe.
Innen drin habe ich eine relativ großporige Krume. Das bedeutet, ich habe
dort fast bis zu einem Zentimeter große Löcher drin.
Wichtig ist, dass der Teig nachher zu einem runden Kranz gelegt wird, der in
der Mitte auch noch ein Loch hat. Ich könnte mir vorstellen, dass gerade
Sabrina mit ihrem Faible fürs Mittelalter schon häufiger Brot gemacht
hat. Sie dürfte ein Fingerspitzengefühl für die richtige Verarbeitung der Hefe
haben und wie am Ende die Bräunung des Brotes perfekt aussieht.
Bei dem Versuch, das perfekte Ciabatta zu erschaffen, kann auch den allerbesten
Hobbybäckern schon mal gehörig der Kopf schwirren.
Es soll aber auch Kandidaten geben, die ein richtig gutes Gefühl bei der Sache
haben. Ich hoffe, dass ich jetzt diesmal endlich mal zeigen kann, was ich auch
kann, weil sowas mache ich nämlich alle zwei Tage zu Hause.
Also ich halte mich jetzt nicht so strikt nach dem Rezept, weil ich jetzt
die Hefe in lauwarmen Wasser aufquellen lasse.
Dann geht es besser.
Ein Trick, den Julia und Sabrina übrigens auch kennen und gleich mal
anwenden.
Ähm, und das steht nicht im Rezept.
Die einen variieren das Regelwerk, die anderen machen Teig nach Vorschrift. Mal
sehen, was besser ankommt.
Nach Rezept gehören in den Ciabatta-Teig Mehl, Hefe, Salz, Zucker, Wasser und
jede Menge Gewürze. Das sehe ich jetzt erst, was sie hier geschrieben hat. 25
fein geschnittene, frische Rosmarinblätter. Ich habe sie
tatsächlich abgezählt und habe reingerochen und festgestellt, es ist
ein bisschen wenig. Jetzt habe ich noch ein paar getrocknete dazu, aber nur ganz
fein. Rosmarin sorgt für das mediterrane Aroma.
Ich liebe Rosmarin.
Und dann, ich brauche auch 50 Gramm frische, ja 25 Gramm frische. Der
frische Rosmarin und die getrockneten Rosmarinadeln gehören in den Teig. Das
haben sie mit den gehackten Oliven und mit den zerkleinerten Tomaten gemeinsam.
Und dann wird alles sorgfältig miteinander vermengt.
Langsam unterkneten. Ich habe die volle Menge Rosmarin reingetan.
Vielleicht schmeckt es wie Seife.
Der gut durchgeknetete Teig darf jetzt erst einmal ruhen und das erstens
abgedeckt, zweitens an einem sorgsam ausgewählten Plätzchen und drittens
mindestens 20 Minuten lang.
Ich habe das jetzt hier einfach vor den Backofen gestellt, damit die Hitze, die
Wärme den bisschen besser aufgehen lässt, hoffe ich.
Ich lasse den jetzt hier gären.
Mal gucken, ob das gut ankommt, die Technik von Ebro. Im Gegensatz zum Teig
dürfen die Kandidaten nicht ruhen, denn der Dip wartet und braucht Sauerrahm,
Mayonnaise, Lauch, Zwiebeln, Eizucker, Salz und Senf. Ja, ich nehme das mit dem
Senf sehr genau, weil ich eigentlich vorhatte, das Dip nicht zu probieren,
weil ich Senf total ungerne esse, um es mal diplomatisch auszudrücken. Ich
denke, Senf kann nicht schaden, oder?
Alles zusammen ergibt eine köstliche Creme, oder?
Aber mal gucken, wie der Dip am Ende schmeckt.
Mir schmeckt es nicht.
Ich glaube, es ist lecker.
Vielleicht sogar zu salzig.
Liebe Kandidaten, ich sehe schon tollen Teig. Es duftet schon nach Brot.
Ihr habt jetzt, um es fertig zu stellen, noch genau 60 Minuten.
Das ist knapp.
Höchste Zeit, sich wieder um den Teig zu kümmern.
Das ist, glaube ich, schon zu schaffen. Man muss auf jeden Fall mit dem Teig
halt eben zügig zusammenbleiben, weil der Teig hat ja seine Gehzeiten und die
muss man auf jeden Fall einhalten und hinterher auch dann die Backzeit. Auf
einem bemehlten Tuch wird der Teig weiterverarbeitet. Sebastian, weißt du,
wie stark ein stark bemehltes Tuch sein soll?
Was soll ich denn sagen?
Du kannst ruhig was draufhaben.
Okay. Der Teig hat genug geruht. Jetzt muss so langsam ein Kranz aus ihm
werden.
Wie mackelt das jetzt?
Man muss den Teig richtig vorsichtig behandeln, weil man will nicht die Luft
ausdrücken. Welche Arbeitsweise vorsichtig genug ist, müssen die
Kandidaten für sich selbst entscheiden.
Wenn die Luft ausgedrückt ist, ist das so wie eine Kekse.
Agnes Spezialität, Teigmassage.
Ich habe eine Riesenborst jetzt.
Wie ich das jetzt machen soll, ich weiß es nicht.
Ich mache es eigentlich immer so, dass ich ein Leibbrot backe und dann einfach
aufs Blech klatsche.
Nein, also das ist wirklich jetzt mal einfacher vorgestellt. Vor allem, weil
sich unser Schürri ja einen Kranz wünscht, eine runde Form.
Rund wie ein Wagenrad soll das Ciabatta werden.
Und das scheint eine echte Herausforderung zu sein.
Ich wende den jetzt einfach.
Weil ich glaube, er hat extra gesagt, einen Kranz ohne zu flechten.
Schönes Anlass.
Ist aber sehr schön rund, der Kollege Schnürschuh.
15 bis 20 Minuten ruhen lassen und dann ab in den Ofen.
Die erneute Gehzeit des Teiges wird für die Dekoration verwendet.
Das ist echt eine sauschöne technische Prüfung. Ich muss es echt nochmal sagen.
Aber es kann sich natürlich auch ändern, wenn das Brot vielleicht bricht oder es
geht nicht auf.
Liebe Hobbybäcker, ihr habt für euer Brot und den Dip jetzt noch 30 Minuten.
Noch 30 Minuten.
Oh, das war knapp.
Und noch war das Brot nicht im Ofen. Bevor dieses aber geschieht, muss der
Kranz mit Olivenöl eingestrichen werden.
Ja, der ist schön aufgegangen.
Sieht gut aus.
Ich gebe jetzt mein Brot in den Ofen und schütte sofort das Wasser hinterher.
Das mit dem Wasser, das ist ein super Trick. Das sorgt dafür, dass das Brot
innen drin schön feucht bleibt und die Kruste nicht so dick wird.
Ich glaube, ich habe die Hälfte auf dem Brot bekommen.
Oh, nee, nee, scheiße.
Ich habe was vergessen.
Scheiße, scheiße, scheiße.
Gar nichts passiert. Ich habe nur vergessen, dass ich muss diese mit
Olivenöl bepinseln und dann meine Finger reinstecken.
Und das aus gutem Grund.
Immerher mit dem Rosmarin.
Nun darf das Brot endgültig in den Ofen.
Ja, Päuschen würde ich sagen, ne?
Und so verstreichen die Minuten.
25, um genau zu sein. So lange braucht ein Schabatta.
Bei exakt 235 Grad.
Das riecht schon, wenn man am Ofen vorbeigeht.
Ich meine, langweilig war die Aufgabe nicht, weil die Brote sehen ja schon
doch noch unterschiedlich aus.
Ring, ring.
Oh, ist ein bisschen braun geworden.
Vom Tabata kenne ich das eigentlich, dass es nicht ganz so dunkel ist.
Ich weiß jetzt aber nicht, was die Jury sich so vorgestellt hat.
Ich finde, dass die Backfarbe so optimal ist. Und lasst den abkühlen, dann dürfte
er fertig sein.
Was folgt, ist der letzte Feinschliff.
Bitte werdet fertig, ihr habt nur noch wenige Sekunden.
10, 9, 8, 7, 6,
5, 4, 3, 2,
1. Eins und Schluss. Hände vom Gebäck.
Die Aufgabe war eigentlich ganz einfach, nur die Umsetzung war ein bisschen
schwer, denke ich.
Ich bin ganz stolz auf mein Brot, dass es so dasteht, wie es dasteht. Ich finde
die Backfarbe 1A.
Ich hoffe, dass das die Jury genauso sieht.
Bringt jetzt eure Prachtexemplare nach vorne und stellt sie hinter euer Foto.
Man kann ihn ja verstehen, den Sebastian.
Sechs Ciabatta, die wahrscheinlich wunderbar duften, appetitlich
aufgetischt und zum Greifen nahe.
Doch nur zwei Personen dürfen kosten und auf die heißt es nun warten.
Die Blindverkostung steht an.
Wenn ich das so sehe, denke ich, ach, hätten wir jetzt eine schöne Brotzeit
machen können. Allerdings wird hier aus professionellen Gründen gefuttert und
diesen Job übernimmt natürlich unsere Jury. Herzlich willkommen zurück, Betty
und Christian.
Ja, Betty, ich würde sagen, das sieht doch schon mal ganz appetitlich aus,
oder? Ja, es verlockt zum Reinbeißen quasi, was man hier so sieht. Größere
Schwierigkeiten gehabt oder lief alles relativ ruhig? Das werden wir jetzt
gleich sehen.
Wir auch.
Ein Kranz ist zu sehen, allerdings ist dieser Kranz so ein bisschen aus der
Form geraten.
Was natürlich schade ist, weil der Kranz gleichmäßig sein soll.
Ja, die Backfarbe ist super.
Von daher, das ist da schon mal in der Form alles richtig.
Also wenn ich den anfasse, dann ist er mir von außen etwas noch zu weich. Und
mir scheint es, als wenn die Porung auch etwas zu klein ist. Also hier sind so
paar große Luftblasen und es wäre halt schön gewesen, wenn sich das so ein
bisschen mehr durch den ganzen Teich verteilt hätte.
Einfach noch ein bisschen länger auf dem Blech liegen lassen, damit er wirklich
noch mal ruht. Umso größer werden nachher die Poren.
Also beim Dip, die Kräuter sind nicht dran vorbeigelaufen, es ist wirklich ein
kräftiger Geschmack. Vom Rosmarin könnte ich mir vorstellen, wenn man ein
bisschen mehr vielleicht drauf geben würde, dass der Geschmack auch noch ein
bisschen intensiver wird.
Was eindeutig zu sehen ist, ist der Anschluss.
Ist mir ein Tacken zu hell?
Es kann ruhig noch ein bisschen dunkler sein, es darf natürlich nicht schwarz
sein, also nicht falsch verstehen, aber es darf mehr Farbe haben.
Zum Brot, auch da die Lockerung ein bisschen mehr.
Rosmarin ist dezent, hätte für mich auch noch ein Tick mehr sein können, gerade
wenn wir einen Rosmarin-Cheer Butter haben möchten.
Es sieht so aus, als wenn er wirklich um die eigene Achse gedreht wurde und
wirklich auch noch gezogen.
Da habe ich ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl.
Wir schneiden ihn jetzt mal an.
Es sind wirklich sehr kleine Poren.
Auch hier wieder, das zieht sich wie ein roter Faden. Der Dip, einwandfrei würde
ich sagen.
Ja, es ist so ein bisschen zäh zum Essen.
Wenn ihr irgendwie so ein klassisches Weißbrot habt, das so ein paar Stunden
schon länger gelegen hat.
Optisch eine sehr rustikale Variante. Die Farbe ist auf jeden Fall für mich
auch völlig in Ordnung.
Schauen wir nach.
Er hat auf jeden Fall eine andere Farbe von innen. Das heißt, hier ist noch ein
bisschen mehr wahrscheinlich der Rosmarin gehackt worden.
Also ich rieche jetzt hier dran, es riecht schon extrem nach Rosmarin.
Es schmeckt auch extrem nach Rosmarin.
Für mich ein bisschen zu viel.
Das nächste Wagenrad, das mich optisch sehr anspricht.
Bisschen eckig, aber das verzeihe ich immer, weil er wirklich sehr gleichmäßig
ist. Das ist auch gut, dass die Oliven oben mal rauskommen. Die können auch
richtig rasch von außen sein, also auch leicht schwarz werden.
Das sieht halt einfach ganz anders aus. Es sieht halt nicht richtig exakt
runtergeschnitten aus, wie eine Stulle morgens, wo ich mir meine Haselnusscreme
drauf schmiere, sondern das ist im Endeffekt dieses Auflockern. Das ist
das, was wir halt sehen wollen.
Den Dip können Sie. Es scheinen alles irgendwie Partygänger zu sein, die immer
Sachen mitbringen.
Und ich finde, das Brot ist auch sehr gut abgeschmeckt. Ja, vom Geschmack her
ist alles so, wie wir uns das vorstellen.
Von der Ästhetik her ist das für mich persönlich der schönste. Auch die Farbe
in dem Fall sehr gut getroffen.
Auch hier, man kann das wunderbar erkennen, das ist von der Porung her für
mich eigentlich so, wie ich es mir vorgestellt habe.
Das Einzige, was mir da so ein bisschen fehlt, es war ja Rosmarin gewünscht und
der ist da ein bisschen zu wenig drin.
Ich habe das Gefühl, es hat euch geschmeckt. Es sind nur Nuancen. Aber
ihr müsst euch natürlich jetzt entscheiden, welches war das Beste und
welches liegt ganz hinten.
Ihr dürft euch kurz zurückziehen und ihr müsst kurz bangen, wer auf welchem Platz
landet. Und wieder einmal harren die Kandidaten der Dinge, die da auf sie
zukommen. Noch lassen die Juroren ihre Eindrücke Revue passieren.
Und die nervösen Hobbybäcker auch.
Er hätte gerne einen Kranz und dann habe ich gedacht, dass es dann halt optisch
besser wäre, ihn so ein bisschen leicht zu drehen. Und damit habe ich ihn quasi
erwürgt.
Ich habe so viel Rosmarin reingehauen. Ich habe den ganzen Schlüssel
reingemacht.
Ich glaube, ich lande auf dem letzten Platz oder sowas, weil das Brot hat
einfach nicht geschmeckt.
Ob die Prognose stimmt, erfahren die Kandidaten jetzt.
Die Jury hat ihr Urteil gefällt und ich bin jetzt genauso gespannt wie ihr, wer
sich an die Spitze backen konnte.
Liebe Jury, eure Platzierung.
Ja, es ist schön zu sehen, dass hier sechs Grenzen liegen.
Auch wenn es bei dem einen oder anderen vielleicht noch nicht so ganz
hundertprozentig hingehauen hat.
Von daher haben wir auch erstmal einen sechsten Platz.
Und der verbirgt sich hinter diesem Kranz.
Sabrina. Same procedure.
Es scheint uns so, als wenn du irgendwie bei der Verarbeitung irgendwie eine
Abänderung gemacht hast.
Der fünfte Platz ist gleich daneben und verbirgt sich hier.
Agnes, ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl.
Der vierte Platz.
Ist wieder ein Stück daneben und verbirgt sich hier.
Ich mag Rosmarin.
Ich finde Grüne auch eine schöne Farbe.
Julie, ja, es ist ein bisschen viel Rosmarin, auch wenn du ihn sehr gerne
magst. Es wird vielleicht auch für deinen Mund so ein Tick zu viel sein.
Ja, kommen wir zu Platz 3 und da immer ein bisschen näher zur Sonne hin.
Platz 3 befindet sich hier ganz außen.
Sebastian, herzlichen Glückwunsch. Dankeschön. Die Teigführung hier vorne
ein bisschen zu dünn geworden. Von der Porung her war es wirklich auch schon
ansatzweise so, wie wir uns das vorgestellt haben.
Kommen wir zu Platz zwei. Ach nee, warte mal, wir haben gar keinen zweiten.
Wir haben zwei erste.
Diese beiden wunderschönen Exemplare, zum einen hier.
Und dann gehe ich ganz schwer davon aus, Julia, dass das andere Exemplar dann dir
gehört. Ja, danke. Herzlichen Glückwunsch.
Ich freue mich so übertrieben.
Technische Aufgabe hat unser Teilnehmerfeld wieder wild durcheinander
gemischt. Ebru auf dem ersten Platz ist wirklich toll. Es freut mich für sie,
dass sie es so weit geschafft hat.
Hingegen Sabrina auf dem letzten Platz hat mich etwas überrascht. Ich habe ihr
mehr zugetraut. Und ich hoffe, Sebastian kommt aus seinem Mittelfeld mit dem
dritten Platz mal raus und schießt auch mal ganz weit nach vorne.
In der Highlight-Aufgabe hätte der Bayer Sebastian jetzt dazu die Gelegenheit.
Wir möchten von euch eine Torte, die es buchstäblich in sich hat. Sie soll nicht
nur außen toll aussehen, sondern auch beim Anschnitt. Hidden Design nennt man
das. Innen drin verbirgt sich ein kleines Kunstwerk.
Als Thema haben wir uns die vier Jahreszeiten überlegt und da bleibt es
euch überlassen, ob ihr alle vier Jahreszeiten an dieser Torte verarbeitet
oder euch aber eine rauspickt.
Wir achten genau darauf, dass die Optik und der Geschmack eine Einheit bilden.
Das versteckte Muster soll klar erkennbar sein, aber auch die
Außendekoration muss sauber gearbeitet werden.
Ihr habt für diese Aufgabe fünf Stunden Zeit.
Auf die Plätzchen, fertig, backt! Und los geht der nicht ganz unkomplizierte
Backmarathon. Hidden Design ist nicht einfach und man muss es vorher auf jeden
Fall zwei, dreimal trainiert haben.
Sonst ergibt es kein Muster, sondern irgendwas, was dann im Endeffekt mit der
Geschichte, die man erzählen wollte, nichts zu tun hat.
Ich denke, das Hidden Design wird für Ebru Neuland sein. Aber ich traue Ebru
mittlerweile zu, dass sie uns auch da wieder überraschen wird. Nicht den
klassischen Weg, sondern irgendwas Neues, Kreatives, halt den Ebru Weg.
Design schön und gut. Soll es jedoch gebacken und hidden sein, also in der
Torte versteckt, dann wird es so richtig anspruchsvoll. Also Augen auf bei der
Motivwahl. Ich mache innen drin ein Schachbrettmuster.
Um da exakt zu arbeiten, habe ich mir selber einen Ausstecher gebastelt, damit
ich exakte Linien und exakte Kanten habe. Im Inneren von Sebastians Torte
verbirgt sich ein Karomuster aus hellem Zitronenkuchen und dunklem Mandel
-Zimtkuchen. Die Maronen-Rum-Creme präsentiert den Herbst und die Erdbeeren
-Basilikum-Creme den Sommer.
Der Druck jetzt nach der letzten technischen Prüfung ist natürlich wieder
sehr groß, aber ich versuche mir dadurch natürlich nicht meine Freude am Backen
zu nehmen, weil das ist eigentlich die wichtigste Zutat für den Kuchen, dass er
der Schiri auch schmecken wird.
In Sabrinas sommerlichem Sandeimer versteckt sich ein karibischer
Sonnenuntergang aus Rührteigen mit Pfirsichlikör und Curaçao.
Kokosahne, Aprikosen und Pekanüsse sorgen für frischen Geschmack und
Crunch.
Julie! Halluschen! Gute Laune? Ja, richtig gute Laune heute. Es ist richtig
Weihnachten. Was ist deine Jahreszeit?
Meine Jahreszeit ist alle vier Jahreszeiten auf einen Tag, wie
Schottland im Sommer.
Vier Jahreszeiten in einer Torte. Das ist Julies schottischer Sommer.
Unter den verschneiten Bergen aus Royal Icing ruht ein Schoko-Glühwein-Gugelhupf
mit Sonne und Wolken aus Rührteig.
Auf der anderen Zeltseite arbeitet Ebru im Ebru-Style. Und der scheint besonders
geruchsintensiv zu sein.
Ebru, hast du die Zähne geputzt? Jetzt riechst du nach Minze.
Ich putze mir andauernd die Zähne.
Hast du Minze drin? Ja, ich hab Minze drin.
Beim Hidden Design war ich mir jetzt nicht so sicher.
Ich wollte nicht auf Risiko gehen, deswegen habe ich mir überlegt, dass ich
Popcakes mache.
Ebru füllt ihren sommerlichen Orangenkuchen mit Minzcake-Pops als
Lampignons und einer schmackhaften Schokocreme.
Kandierte Erbsen und frische Physalis sorgen für außergewöhnlichen Geschmack.
Noch sind die Hobbybäcker mit der Teigzubereitung beschäftigt. Da kann ein
Kontrollbesuch nicht schaden.
Ich bin gerade hier meine Cakepops am einfärben und mit einem Aroma am
verfeinern. Und ja, vielleicht magst du ja mal durchprobieren, was du dazu
sagst. Okay.
Ich habe jetzt gerade Lavendelkorn im Mund gehabt, dann schmeckt das.
Aber ein bisschen mehr dazu.
Ich bin sehr zufrieden mit meinen Farbtönen. Es hat einen ganz tollen
Farbverlauf. Es gibt so einen schönen Ombre-Look jetzt gleich.
Tolle Farbpalette. Ja, gell?
Du backst anscheinend nicht einzeln? Nee, ich gehe das Risiko ein, alles in
einer Form zu backen. Also in einer Backform machst du jetzt das Meer?
Genau, und die andere wird der Sonnenuntergang.
Der Sonnenuntergang quasi. Genau, der Himmel.
Die Kokossahne, wenn ich deine Zeichnung richtig sehe, hier in der Mitte, wird
dann quasi nachher ausgehöhlt. Genau, richtig.
Drück dir die Daumen. Danke. Bis später.
Danke, bis später.
Der karibische Sonnenuntergang.
Jetzt gelangt er endlich in die Wärme.
Auf der anderen Zeltseite scheint bei Julia Marzipan eine nicht unbedeutende
Rolle zu spielen.
Ich werde das Marzipan schwarz einfärben, damit ich...
am Ende die Fenstergitter darstellen kann von meinem kleinen Fenster, das ins
Häuschen kommen soll.
Wohlgemerkt in ein kleines eingeschneites Häuschen, das sich hinter
Limettenbuttercreme verbirgt.
Lebkuchen mit Zimt, Ingwer und Nelken dienen als Fassade. Als Füllung
verwendet Julia Johannisbeerpunschgelee.
Während Julia sich um ihr Marzipankümmert, scheint Ebros
Erfindergeist endgültig geweckt. Ich hab was Neues erfunden.
Karamellisierte...
Erbsen, die nicht so aussehen wie Erbsen.
Sehr interessant.
Und was für Juli im Schilde?
Ich bastel meinen Sonnenschein in meine Schoko-Glühweintorte. Ich habe so diesen
Boden reingemacht, das ist ein bisschen wie Glue.
Und ich muss richtig aufpassen, dass ich alles so in einen Kreis bekomme und dann
vielleicht später ein bisschen nachfüllen.
Auch bei Ebru werden die bereits gebackenen Cakepops mit neuem Teig
übergossen, bevor das Ganze dann wieder in den Ofen wandert.
Keine Zeitansage.
Liebe Hobbybäcker, auch wenn ihr es vielleicht nicht gerne hört, aber ihr
habt die Halbzeit erreicht.
Ihr habt jetzt noch zweieinhalb Stunden.
Scheiße, Scheiße.
Scheiße. Sag mal, wo ist denn die Zeit hier? Keine Ahnung.
Also zeitlich knapp.
Müsste es einmal nicht werden, höchstens bei der Deko.
Allerdings das exakte Ausstechen und das exakte Schneiden von den Böden ist ganz
wichtig, damit ich ein akkurates Schnittbild habe.
Aber ich habe es ein paar Mal probiert, es müsste funktionieren.
Ausgerechnet meine Popcakes, Cakepops sind verbrannt.
Also ich habe jetzt hier den oberen Deckel, wo meine Cakepops drin
verschwunden sind, abgeschnitten.
Und teile den restlichen Boden nochmal in zwei Teile.
Und werde das dann oben und unten draufsetzen, dass sie trotzdem wieder in
der Mitte sind.
Agnes vereint geschmacklich alle Jahreszeiten. Im Kokos-Orangenteig
schweben Cakepops mit Zitrone, Rosmarin, Tomkabohne, Lavendelblüten und
Rosenwasser. Umhüllt von einer Zimt-Buttercreme.
Julias Hidden Design macht unterdessen Fortschritte.
Ich mache einen Kuchen, der ist kastenförmig. Das heißt, ich muss immer
in Streifen denken, damit der Anschnitt hinterher passt. Und ich will das jetzt
so versetzt gleich zusammensetzen, dass ich im Anschnitt dann so ein
Fensterkreuz ergibt mit gelbem Teig.
Das zuvor eingefärbte Marzipan als Rahmen vollendet den perfekten
Fensterlook.
Und auch der Bayer Sebastian legt einen Zahn zu und beginnt mit den
Jahreszeitenringen seiner Torte.
Ich mache jetzt ja gerade die einzelnen überlappenden Schichten der vier
Jahreszeiten. Unten angefangen mit dem Winter, dann überlappt der Herbst, dann
überlappt der Sommer und ganz oben drauf kommt das Frühling und da wird dann
meine Uhr draufgestellt.
Und während Sebastian in Seelenruhe seinen Plan verfolgt, gerät die sonst so
locker wirkende Ebru etwas in Panik. Mach mal schnell ein.
Und hier habe ich noch einen drin.
Ich benutze heute alle Arbeitsstücke, die frei sind.
Back schneller.
Immer weniger Zeit bleibt den Kandidaten, um ihre Hidden Design Torten
zu vollenden.
Viereinhalb Stunden sind nun rum. Liebe Kandidaten, ich hoffe, ihr habt alles im
Griff, denn ihr habt jetzt noch 30 Minuten, noch eine halbe Stunde.
Das wird knapp.
Knapp, knapp, knapp.
Sebastian lässt sich von dieser Ansage nicht aus dem Konzept bringen und
arbeitet konzentriert und strukturiert weiter.
Nach und nach lässt sich das angestrebte Motiv seiner Jahreszeiten-Porte gut
erkennen.
Ich finde die Marzipan-Decke wirklich praktisch. Erstens habe ich einen
sauberen Abschluss oben. Außerdem lasse ich die Decke hervorragend airbrushen.
Sebastian ist wieder in seinem Element.
So langsam nähern sich die Torten mit versteckter Überraschung ihrer
Vollendung. Doch sind wirklich alle Hobbybäcker mit dem bisherigen Ergebnis
zufrieden? Ich bin nicht zufrieden mit meiner Torte.
Aber ob Betty das schön findet oder nicht, habe ich keine Ahnung.
Ihr habt jetzt noch genau drei Minuten.
Noch drei Minuten.
Ich hoffe, dass ich fertig werde.
In den letzten Minuten zeigen die Hobbybäcker noch einmal ihr ganzes
Können.
Die letzten Sekunden brechen an. 10 9 8
7 6 5 4
3 2 1 Und Schluss.
Hände vorm Gebäck.
Steht was da? Ja.
Es ist soweit ganz gut gelaufen.
Allerdings waren die fünf Stunden anstrengend. Es war wirklich ein rautes
Programm. Die zweite Prüfung ist vollbracht.
Nun folgt die Verkostung der Hidden Design Torten durch die Jury.
Hiddin, Hiddin, nie wieder Hiddin.
Nie wieder.
Für mich kommt es diese Woche ja wieder, muss ich sagen, extrem drauf an, weil
ich war in der Technischen wieder Letzter zum dritten Mal.
Ich habe mein Bestes getan, alles ist gedeckt und hoffentlich hat man jeden
Schnitt dieser Muster drin.
Vier Jahreszeiten verbacken in Kuchen.
Wenn Sie zu Hause jetzt Lust haben, solch einen Kuchen nachzubacken und ihn
auch zu essen, diese Rezepte und noch viele mehr finden Sie auf dasgroßebacken
.de. Und hier hat jetzt die Jury ihren Job, sie muss nämlich alle Torten
verkosten.
Mein Hidden Design im Inneren ist ein Sonnenuntergang.
Deine beiden kleinen Kerle hier finde ich extremst niedlich, weil sie viel
Ausdruck haben. Ich finde es schön, dass du den Sand aus Röseln gemacht hast,
quasi was Essbares, was auch zum Kuchen schmeckt. Wenn im Inneren die Sonne
untergeht, geht bei mir optisch die Sonne auf.
Ob es denn geklappt hat, Christian Walte deines Amtes?
Oh, toll.
So schön.
Also ich würde sagen, Motiv sitzt.
Super, dass es so geworden ist.
Der Biskuit ist super saftig. Die Kokosnusscreme ist genau richtig, auch
von der Konsistenz her, dass sie diesen Anschnitt durchhält, ist alles richtig.
Vielen, vielen Dank.
Das ist für die Jahreszeit Sommer. Ich dachte, für eine bunte Sommerparty ist
das ganz gut.
Ja, Sommerparty.
Man kann sich vorstellen, wenn man es weiß, aber vielleicht ein bisschen
feiner auch mal modellieren.
Also wenn ich hier so gucke, dann sind es halt keine Kugeln, sondern sind sie
halt flach.
Wie zum Geier bist du auf karamellisierte Erbsen gekommen?
Es ist mir eingefallen abends, wo ich lag.
Dass du Schokolade mit Erbsen kombinierst, ist dir eingefallen abends,
während du schläfst?
Ja. Du solltest auf jeden Fall öfter tief schlafen. Die Kombination alleine
ist wahnsinnig interessant.
Auch für mich völlig stimmig.
Ich denke, auch da ist bei der Verteilung auch so ein bisschen dein
Thema Ungeduld.
Lieber ein paar kleinere Schichten.
Ein bisschen feiner arbeiten.
Okay, ich arbeite dran.
Ich habe euch eine Vier-Jahres-Zeiten-Torte mitgebracht in
Form eines Baums.
Und bei uns in Köln gibt es ja die fünfte Jahreszeit noch, den Karneval.
Und deswegen ist sie von innen auch ganz bunt.
Was mich absolut überrascht bei dieser Torte ist, du bist sonst immer hier die
kleine Modelliermaus.
Und hier ist gar nichts davon.
Das finde ich super, dass es mal was anderes ist.
Der Baum, das Stilisierte, gefällt mir persönlich sehr gut.
Karneval verbinde ich immer mit Spaß und bunten Farben. Da hätte ich ein bisschen
mehr Farbe mit eingebaut.
Du hast ja so viel Arom, ich will natürlich da auch alles einmal
probieren.
Von der Intensität her hätte es durchaus das ein oder andere noch ein bisschen
kräftiger sein können.
Das war jetzt nicht unbedingt so das ganz große Feuerwerk.
Okay.
Ich nenne meine Torte 525.600 Minuten. Das ist ein ganzes Jahr.
Und ich habe versucht, in dem Jahr auch alle vier Jahreszeiten mit zu verpacken.
Ich mag es total gerne, dass es nicht gerade ist. Beim Herbst und beim Sommer
hätte ich mir so ein bisschen die Ausarbeitung von den Blättern und von
den Blumen ein bisschen feiner gewünscht.
Das Karomuster ist natürlich nicht das Schwierigste, was man machen kann.
Also vielleicht da mal noch ein Schwierigkeitskart obendrauf.
Einziger Fehler, die Cremes sind geil, aber einfach zu wenig im Kuchen. Ich
hätte auf die Hälfte des Biscuits verzichtet und einfach mit Creme
gefüllt. Alles klar.
Man hätte jetzt natürlich so ein bisschen bei der Eiweißspritzglasur noch
auf die Konsistenz achten können, dass es nicht so viele Nasen hat.
Es sollte ein kleines Wolkchen sein, ein kleines Sonnenschein und ein bisschen
Regen dabei.
Also wenn man es weiß, mit viel Fantasie, dann sieht man hier
logischerweise die Wolke und hier unten im Blau ist jetzt so ein bisschen der
Regen drin. Sehe ich richtig? Ja.
Schokolade ist da.
Der Glühwein hätte für mich noch mehr Wumms haben können.
Also vielleicht wäre drin als Motiv einfacher umzusetzen gewesen, die Berge
einfach zu machen.
Okay. Vielen Dank.
Was ich toll finde, und
das sieht man hier schön, dass es eine Buttercreme ist, mit der du es
eingestrichen hast, da also ein bisschen dran gedacht hast, dass man es essen
muss. Also ich bin gerade hin und weg.
Man könnte auch sagen, du hast dir die cleverste Methode einfallen lassen, so
wenig wie möglich Dekoration außen dran zu machen.
Jetzt macht es Sinn. Es sieht für mich total genial aus.
Du hast es aufgegriffen optisch, geschmacklich. Es schmeckt super
weihnachtlich. Der Biskuit ist super schön saftig geworden.
100 Prozent erfüllt.
Vielen Dank. Danke. Dankeschön.
Liebe Kandidaten, ihr habt gemerkt, die Jury sieht alles und sie schmeckt alles.
Und jetzt muss sie zwei Entscheidungen treffen.
Dafür wird sie sich kurz zurückziehen zur Beratung und ihr müsst noch ein paar
Minuten bangen.
Und wieder einmal stehen die entscheidenden zwei Fragen im Raum.
Wer wird Bäcker der Woche und wer muss gehen?
Ich glaube, dass es eng wird für Julie und Agnes.
Ich glaube aber trotzdem noch nicht, dass ich safe bin, weil ich halt einfach
in den letzten technischen Prüfungen auch nicht habe punkten können.
Ich finde ein Hidden Design absolut fucking shy. Another one of you cannot
fucking Hidden Design gegen my entire fucking life.
Ist egal, ob die Julie heute geht oder ich.
Heute heißt es nicht das große Backen, sondern das große Heulen.
Sechs Kandidaten bereiten sich auf ein tränenreiches Ende der fünften
Wettkampfrunde vor.
Einer von ihnen wird nächste Woche nicht mehr dabei sein.
Bei diesem Wettkampf hier kann ja nur einer gewinnen. Einer hat am Ende 10.000
Euro in der Hand und ein eigenes Backen.
Wer von euch jetzt die größte Chance auf diesen Sieg hat, könnte ich nicht sagen.
Bevor wir uns wie jede Woche von einem von euch verabschieden, kühlen wir aber
erstmal den Bäcker der Woche.
Wer bei diesem Wettbewerb so weit gekommen ist wie ihr, der muss schon
einiges drauf haben. Und das habt ihr heute wieder voll bewiesen.
Der Bäcker der Woche ist... Julia.
Dankeschön.
Danke. Ich freue mich einfach mega super und bin jetzt mal gespannt, ob es mir
dieses Mal gelingt, sie auch zu behalten und sie nicht wieder abzugeben.
Herzlichen Glückwunsch. Dankeschön.
Zwei von euch konnten uns in beiden Aufgaben mit ihren Leistungen nicht
vollends überzeugen.
Julie, bei deinem Rosmarin-Chiabatta war einfach vom Rosmarin viel zu viel drin.
Beim Hidden-Design war das Motiv nicht klar und deutlich erkennbar und im
Geschmack fehlt der gewisse Bums.
Die Alva-Spritz-Klausur hätte auch noch ein bisschen feiner ausgearbeitet werden
können.
Agnes, dein rohes Marienjabatt war extrem strapaziert. Die Porung ist nicht
aufgegangen und am Ende war es nicht das, was wir uns darunter vorgestellt
haben. Beim Hidden-Design konntest du allerdings von außen das Thema voll
treffen. Nur der Karneval in deiner Torte, der hat uns beiden einfach
gefehlt.
Die Entscheidung ist uns beiden diese Woche wirklich nicht leicht gefallen.
Aber trotzdem müssen wir uns von einem von euch beiden verabschieden.
Verlassen muss uns heute Julie.
Ich freue mich natürlich, dass ich jetzt eine Runde weiter bin.
Ich bin aber genauso traurig, dass die Julie jetzt raus ist.
Es ist ein richtig gemischtes Gefühl.
Aber ich glaube, wir bleiben alle in Kontakt.
Und ich glaube, das Leben geht weiter mit neuen, neuen Freunden. Das ist so.
Ich habe so viel Spaß hier gehabt, ich habe so viele schöne Leute kennengelernt
und ich wünsche euch alle richtig viel Glück.
Mit zehn Kandidaten sind wir in den Wettkampf gezogen. Heute hat sich die
Anzahl halbiert. Wer hier weiterkommen will, der braucht nicht nur Talent,
sondern auch starke Nerven und ein gutes Zuckerhändchen. Die nächste
Bewährungsprobe gibt es hier am nächsten Sonntag bei das Große Backen, nur in Sat
.1. Tschüss!
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