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Ursprünglich sind zehn Hobbybäcker angetreten, acht sind noch dabei.
Und wer der Beste von ihnen ist, das finden wir heraus, indem wir sie jede
Woche vor neue Aufgaben stellen.
So auch heute wieder in der dritten Folge von Das große Backen.
Auf Schloss Herzfelde in der Uckermark startet die dritte Woche der größten
Backshow der Welt. Mit viel Fingerspitzengefühl wetteifern die
Kandidaten darum, Deutschlands bester Hobbybäcker 2016 zu werden.
Ich finde das Backlevel dieses Jahr extrem hoch.
Alles, was ich bis jetzt gesehen habe und auch probieren durfte, fand ich
wirklich gut.
Jede Woche müssen unsere Backkünstler in zwei Aufgaben ihr Können unter Beweis
stellen und die Jury faszinieren.
Mir fehlt an dem Kuchen einfach nichts.
Doch auch vergangene Woche musste ein Kandidat das Zelt verlassen.
Heute müssen wir uns verabschieden von Sarah.
Nach der letzten Woche habe ich festgestellt, dass es einen doch
schneller erwischen kann, wie man denkt.
Jetzt kämpfen noch acht tapfere Hobbybäcker um das eigene Backbuch und
um 10.000 Euro.
Wir sind alle fast auf dem gleichen Level. Da ist es natürlich schwer, immer
noch eine Schippe draufzulegen und noch besser zu werden.
Mit den steigenden Herausforderungen wird auch die Anspannung im Backzelt
spürbar größer.
Oh mein Gott, oh mein Gott, ich krieg gleich einen Herzinfarkt.
Fuck!
Ich glaube einfach, das ist eine Sache von starken Nerven, dass man einfach ein
bisschen im Tiefen entspannt bleibt und das Ding Woche für Woche nach Hause holt
und sich nicht aus der Ruhe bringen lässt.
Keiner Fuß weg von einem Gaspedal.
Liebe Kandidaten, ich sehe, ihr steckt voller Tatendrang, besonders Marion.
Du hast so gute Leistungen gezeigt, du hast letzte Woche die Bäcker der
Wochenschürze ergattern können.
Aber die wird diese Woche natürlich weiter wandern. Und zwar an denjenigen,
der es schafft, diese beiden Herrschaften zu begeistern. Die
international gefeierte Tortendekorateurin Bettina Schliephake
-Burchardt und der mehrfache Patissier des Jahres Christian Hüms. Herzlich
willkommen.
Bei uns wird es heute zünftig, denn wir feiern ja Oktoberfest.
Zwei Aufgaben warten auf euch, die ihr einwandfrei lösen solltet. Denn wer hier
10.000 Euro einstreichen möchte und natürlich sein eigenes Backbuch
veröffentlichen will, der muss schon zeigen, was in ihm steckt.
Als erstes erwartet die Kandidaten die technische Prüfung. Was sie backen
müssen, wissen sie noch nicht. Aber vielleicht verraten es ihnen ja die
Zutaten.
Ehrlich gesagt, weiß ich nicht.
Schokolade, Ei.
Vielleicht Nussecken?
Nussecken, würde ich sagen.
Der ein oder andere von euch hat eine leise Ahnung. Wenn nicht, kein Problem.
Es gibt für euch das Rezept. Und das dürft ihr natürlich jetzt umdrehen.
Auweia.
Tarteschokolade. Leck.
Darf ich mal in die Hose.
Aber ich habe das nie gemacht.
Nein.
Und mit einem flüssigen Kern. Na super.
Hast du schon mal gemacht? Ich habe nie was gemacht mit einem flüssigen Kern.
Nie was.
Ich auch nicht.
Auf der Speisekarte für Schleckermäuler steht Tarte au Chocolat. Vor allen
Dingen mit einem flüssigen Karamellkern. Nach einem Rezept von Christian Hüms.
Der Karamellkern muss flüssig sein.
Und das ist ein hartes Stück Arbeit, bei der es genau um das richtige Timing
geht. Flüssiger Kern, glatt aufgestrichene Ganache.
Aber schmecken soll eure Tat natürlich auch.
Die Ergebnisse der technischen Prüfung werden ja immer blind verkostet. Das
heißt für die Jury, ihr dürft das Zelt verlassen. Wir sehen uns später wieder.
Ihr habt zwei Stunden Zeit.
Auf die Plätzchen.
Fertig. Backt.
Das lassen sich die passionierten Schneebesenschwinger nicht zweimal
sagen. Dass die heutige Technikaufgabe so ihre Tücken hat, ist ihnen durchaus
bewusst. Ich glaube, dass die Schwierigkeit darin ist, den Karamell
genau auf die richtige Temperatur zu bringen, dass der Kern halt auch flüssig
bleibt, bis das Ganze anzieht.
Mit dieser Vermutung könnte Sebastian richtig liegen.
Die Tarte au Chocolat mit dem flüssigen Karamellkern ist eine der größten
französischen Klassiker, die es einfach gibt. Von außen habe ich einen
Mürbeteig. Ich habe eine goldgelbe Farbe und dann kommt die Ganache. Die Ganache
muss in dem Fall eine perfekte Emulsion zwischen der Sahnemasse und dem Kakao
ergeben. Also die Kandidaten werden sicherlich alle schon Mürbeteig gemacht
haben. Eine Ganache hat auch die Mehrzahl schon gemacht. Und
Karamellkern, ja, das denkt man, das kriegt man hin. Aber die Kombination von
allen drei Teilen und es wirklich auf den Punkt zu bringen.
ist dann schon die Raffinesse, die das Ganze nicht so einfach macht.
Das Rezept hat es auf jeden Fall in sich.
Wie gut, wenn man da Tricks auf Lager hat.
Mein erster Schritt ist jetzt erstmal, alle festen Zutaten nochmal
durchzumalen, um dann hinterher ein vielleicht schöneres Ergebnis im Boden
zu haben.
Aus der Nähe von Aachen kommt die Frau, die sich der Herausforderung Schokotart
mit einem klaren Plan nähert.
Ich bin die Marion, 53 Jahre alt und komme aus Stolberg im Rheinland. Ich
lebe hier zusammen mit meinem Mann Jürgen und unsere Tochter Vanessa
studiert im Moment in London.
Mein kleines Schnäckchen ist eigentlich das Wichtigste für mich auf der Welt.
Ich bin jetzt zu Besuch gekommen für meine Mama, weil sie immer alles für
mich gemacht hat. Ich erinnere mich noch daran, in der Grundschule hat sie einen
Backkurs mit uns gemacht, mit meiner Klasse.
Und jetzt möchte ich einfach für sie da sein, weil es ihr Traum ist und weil ich
komplett dahinter stehe.
Backen macht einfach einen Riesenspaß. Bei meinen ersten Fondantochten, da hat
meine Tochter gesagt, ja Mama, sie schmecken gut, aber sie sehen scheiße
aus.
Sie hat eine unheimliche Entwicklung durchgemacht in den zwei Jahren. Das ist
wirklich unglaublich. Jetzt ist sie da sehr perfektionistisch. Die ganzen
Kuchen, die sie herstellt, die sind mit großer Liebe und Leidenschaft gemacht.
Und vom Geschmack sind sie einmalig.
Im Backzelt scheint schon die Lektüre des Rezepts problematisch zu sein.
Irgendwie versteht man das immer noch nicht wirklich.
Ja, ich muss nochmal irgendwie und nochmal jetzt, damit ich das alles jetzt
hundertprozentig hinkriege.
Hoffe ich.
Inschallah.
Jetzt messe ich mal nach. Laut Rezept 35 Zentimeter.
Das sollte zu schaffen sein.
Ein wenig schwieriger ist da schon der nächste Schritt.
Halt jetzt aufpassen, dass er nicht irgendwo reißt.
Na, Teig brecht.
Aber es ist ein sehr dünner Teig, also okay.
Das sieht nicht gut aus.
Besser läuft es beim Bayern Sebastian.
Streber.
Das ist bis jetzt das Gleichmäßigste, was ich von allen gesehen hab. Ich bin
echt erstaunt.
Echt? Wie hast du das gemacht?
Ich hab mir den Rand, also den Durchmesser, plus den Rand als Backring
aufgezeichnet. Und dann? Und dann reinmodelliert und abgekühlt.
So, jetzt muss er aber kühlen. Ich hab keine Zeit zum Ratschen.
Zum was?
Zum Ratschen. Zum Ratschen?
Nach und nach landen die Tartböden in den Öfen. Doch Zeit zum Durchschnaufen
bleibt nicht.
Oder? In so einer kurzen Zeit eine Tarte Chocolat auf den Tisch zu bringen, kann
man sich hier nicht auf den Stuhl setzen und warten, was kommt.
Also das geht nicht.
Das sieht die flinke Ebru offenbar anders.
Handlungsbedarf besteht jedoch bei Sabrinas Tarte.
Der wölbt sich gerade ein bisschen, deswegen steche ich jetzt nach.
Noch scheint die Aufgabe, die Kandidaten nicht aus der Ruhe zu bringen.
Noch.
Scheiße. Was ist passiert, Juli? Ich wollte das nur so kurz gucken. Guck das
ganz schnell fest. Wenn das noch nicht angezogen hat, dann geht das noch.
Ja, aber es ist verdammt heiß.
Ich habe sonst auch noch Teig über. Danke.
Verdammt heiß, verdammt heiß, heiß, heiß, heiß, heiß, heiß.
Oh Mann, oh Mann, oh Mann.
Was tue ich?
Alles unter Kontrolle. Dankeschön. Probier das mal so richtig schön fest.
Ich hoffe, es hilft.
Ich auch.
Danke.
Das nennt man Teamgeist. Als nächstes ist das Karamell dran. Dazu werden
Zucker, Butter, Wasser, Sahne und gemahlene Walnüsse verarbeitet.
Liebe Hobbybäcker, ihr habt die Halbzeit erreicht.
60 Minuten sind um und ihr habt jetzt nur noch 60 Minuten.
Alles klar.
Das ist...
Heftig lecker.
Es ist echt lecker. Ich meine, die Soße sieht ja wirklich sehr lecker aus, bis
auf die paar Klümpchen, die da drin sind.
Das war zu langsam.
Oh, shit.
Ich habe meine Augen weg von der Karamell. Zwei Sekunden genommen und
dann habe ich es scheiße.
Aber es ist zu braun geworden.
Erst der Boden, jetzt das Karamell.
Während Julies Zeitplan zu scheitern droht, läuft bei Sebastian mal wieder
alles nach Plan.
Ich bin schon so weit, ich bin schon fix, mein Freund.
Organisation ist schließlich das halbe Leben.
Das ist ja totaler Mist.
Es tut mir leid, ich muss irgendwo erstmal abstellen.
Sind die Tartböden erst einmal fertig gebacken und erkaltet, wird das Karamell
eingefüllt. Juli, hat es geklappt?
Ja, es sieht ziemlich gut aus. Es hat eine gute Farbe. Während Tartboden und
Karamell mindestens 15 Minuten lang ruhen, ist die Schoko-Ganasch an der
Reihe. Ja, schmeckt schon sehr gut.
Das Karamell ist oben angezogen, das ist schon mal ganz gut. Ich habe das noch
nie so da rausgeholt. Habe ich das schon erwähnt? Ich weiß es nicht.
Ob ich das jetzt schon erwähnt habe?
Oh mein Gott, oh mein Gott. Ich kriege gleich einen Herzinfarkt, ihr Leute.
Ey, ich kriege einen Herzinfarkt, okay.
Oh mein Gott, ist das... Okay, ja, gut.
Ich mache jetzt noch die Ganache drauf.
Aber ich glaube, ich habe zu viel Karamell reingemacht.
Bei allem Nachbessern ist auch wichtig, dass die Tat noch einmal ruhen kann,
damit Karamell und Ganache die perfekte Konsistenz entwickeln und nicht
unkontrolliert auslaufen. Hier ist genaues Zeitmanagement gefragt.
Bitte sei eine brave Tat.
Mama hat sich lieb. Liebe Kandidaten, wenn ihr Reste habt, die könnt ihr gerne
mir geben.
Ihr habt nämlich auch gar nicht mehr viel Zeit. Ihr solltet fertig werden. Es
sind nur noch 10 Minuten.
Gut, zehn Minuten ist gut. Zehn Minuten ist gut.
Bist du fertig?
Nein, um Gottes Willen. Aber ich habe Angst, dass mein Karamell noch nicht
hart ist. Ja, der ist auch noch nicht hart. Oben genau. Und deswegen warte ich
jetzt, weil ich brauche keine zehn Minuten zum Einstreichen, weißt du? Ich
aber.
Durchatmen.
Jetzt lass erst mal die Verkostung kommen und dann schauen wir, was Sache
ist, ne?
Willst du es vielleicht kurz kalt stellen?
Nochmal kalt und dann mach mal auf, ja.
Karamell war zu warm.
Okay.
Die muss eigentlich einen glatten Spiegel geben, aber ich sehe gerade,
dass mein Karamell noch nicht so gut ist, weil die nämlich nachgibt.
Jetzt kann das sein, dass in der Mitte ein bisschen abgesackt ist, die Ganache
innen.
Ihr habt nur noch wenige Sekunden.
Zehn.
Neun.
Acht. Sieben.
Sechs.
Fünf.
Vier.
Drei.
Zwei.
Wo ist Ebru?
Hier.
In drei.
Drei, zwei, eins und Schluss. Hände vom Gebäck. Ebru, schnell auf den Tisch
stellen.
Ich war heute stressig genug, also das reicht jetzt.
Ich brauche so eine riesengroße
Whisky. Jetzt.
Nehmt jetzt eure Tat und stellt sie hinter euer Foto.
In zwei Stunden eine Mandeltart zu machen mit einem flüssigen Karamellkern
und auch noch mit einer Schokoladen-Ganache, zu Hause würde ich
mich daran nicht trauen. Und würde sagen, wenn mich einer fragen würde, du
bist crazy, sowas mache ich nicht.
Ich hoffe, dass ich dieses Mal vielleicht den dritten Platz ergattern
kann. Das wäre schon super.
Wenn ich die Tarte nochmal machen müsste, ich glaube, ich drehe die Rezept
wieder über und gehe nach Hause.
Alles wird gut, quasi.
Nicht verzweifeln.
Meine Tarte hat einen zu niedrigen Rand, sodass mir die Karamelle und die Ganache
drüber gelaufen ist. Und sie hört auch nicht auf zu laufen.
Bei Das große Backen warten acht Tarts mit flüssigem Karamellkern auf ihre
Verkostung durch die Jury.
Welche Tart von welchem Kandidaten stammt, wissen die Juroren
selbstverständlich nicht.
Achtmal Tart au Chocolat auf einem Tisch. Es sieht sehr verführerisch aus.
Interessant ist jetzt natürlich, was sagt wohl die Jury dazu?
Hier sind unsere beiden Juroren Betty und Christian.
Ich würde sagen, es ist alles dabei, oder?
Hat es euch vor große Herausforderungen gestellt?
Nee. Doch, doch.
Der Mürbeteig sieht so ein bisschen gezackt hier aus.
Kleiner Tipp, mit einem scharfen Messer natürlich die Kante nach außen
hinwegziehen. Somit ziehe ich im Endeffekt eine glatte Kante. Was man
hier leicht erkennen kann, ist natürlich, dass die Garnasch nicht die
richtige Höhe hat. Das heißt, ich kann unten drunter schon den Karamell sehen.
Gehen wir es testen.
Aber flüssiger Kern war ja gewollt, ne?
Es war ein flüssiger Kern gewollt, aber nicht komplett flüssig. Es wäre ja jetzt
schön gewesen, wenn die Karamell nur rausgelaufen wäre. Also die Konsistenz
der Ganache ist definitiv zu weich.
Es klebt zwischen den Zähnen.
Genau hier ist der Mürbeteig unten ein bisschen zu dick.
Dann kam die Karamellgeschichte drauf und dann wahrscheinlich noch ein
bisschen zu warm, sodass sich das nach außen hinweggedrückt hat und die
Ganache, als ich sie dann in die Mitte gestrichen habe, sich nach außen so
weggedrückt hat. Und die Ganache auch nicht fest geworden ist.
Gut gefüllt bis zum Rand, vielleicht so einen Tick weniger, sodass der Mürbeteig
wirklich hier draußen wirklich schön...
offen geblieben wäre und jetzt nicht mit der Ganache bestrichen ist.
Die Backfarbe ist in dem Fall sehr gut gelungen.
Sie sind alle zu warm.
Ich kann hier unten wirklich noch eine Schicht von Karamell erkennen, obendrauf
die Schokoladenmasse. Ich würde mal schätzen, da sind vielleicht 10, 15
Minuten oder so, die der ganzen Geschichte noch gefehlt haben.
Geschmacklich ist der Karamell genau auf den Punkt. Auch die Garnasch ist
perfekt. Da ist es im Endeffekt einzig und alleine so dieses Zeitmanagement.
Fast perfekt getroffen. Also hier sind so ein paar Stellen, wo die Garnasch
wirklich über den Mürbeteig rankommt. Der Mürbeteig ist in dem Fall sehr gut
gelungen. Es könnte noch ein ganz klein wenig sauber gearbeitet worden sein. Der
Mürbeteig schneidet sich schon mal hervorragend.
Es läuft leider auch die Ganache.
Die Ganache stimmt vom Geschmack her, der Karamell ist köstlich und der
Mürbeteig lässt sich auch richtig gut essen.
Aber da wieder das Zeitmanagement.
Ich würde sagen, jemand wollte uns wirklich verwöhnen mit hoffentlich gutem
Geschmack. Es ist definitiv übergelaufen. Also ich habe das Gefühl,
als wenn hier der Mürbeteig auch weggebrochen ist.
Also es ist wirklich weniger Garnasch, als dass es Karamell ist.
In dem Fall hier finde ich den Mürbeteigboden ein bisschen zu dick.
Das nimmt natürlich dann auch so ein bisschen die Höhe zum Abfüllen.
Und bei der Garnasch ist es natürlich leider ein bisschen schade, dass sich
das so ein bisschen mit der Karamellmasse verbunden hat.
Auch ein Tick zu voll gefüllt für mich.
Was schade ist, weil der Rand ist nämlich eigentlich sehr sauber
gearbeitet. Ab und zu kann man so ganz kleine Karamellnasen sehen. Ich denke
auch da wirklich zum Schluss gemerkt so, oh, die Karamellmasse, eventuell zu
hoch, da muss ja noch was drauf.
Der Karamell hätte für mich eine Minute länger gebraucht.
Ansonsten, die Ganache ist bis auf die fünf Minuten im Kühlschrank perfekt.
Was ich auf den ersten Blick sehe, ist eigentlich, dass oben...
die Kante vom Mürbeteig etwas zu dunkel geraten ist. Also es ist jetzt nicht
wirklich verbrannt, aber es ist eigentlich deutlich mehr als goldgelb.
Entweder habe ich hier noch mit einem Backhandschuh reingefasst. In der Schule
hätte der Lehrer gesagt, Flüchtigkeitsfehler. Von daher muss man
da natürlich immer ein bisschen aufpassen, dass man solche Ditcher
verhindert.
Von der Farbe des Mürbeteigs hätte man gedacht, okay, der ist fünf Minuten zu
lang drin.
Aber es ist genau richtig.
Der Mürbeteig ist schön mürbe, schön rösch. Von da ist es wirklich sehr gut
gelungen.
Es gibt schlimmere Jobs.
Auf den ersten Blick grinst mich dieser super geschnittene Rand an.
Es macht einfach diesen geraden und exakten Eindruck.
Einfach sehr rund und wunderschön gelungen. Hoffen wir auch, dass es von
drinnen ist.
Der Mülbteig für mich ein bisschen zu dick. Der Karamell ist genau auf dem
Punkt. Der hat genau die richtige Farbe. Für mich sehr gut gelungen.
Der Rand wunderschön.
Allerdings kann ich vom Rand auch ein Tick zu viel sehen. Hier ist jemand auf
Nummer sicher gegangen.
Gott sei Dank.
Der Beweis.
Es funktioniert.
Ja, ich würde sagen optimal.
Ich kann wirklich hier hervorragend die beiden Schichten sehen.
Hier unten fängt der Karamell so ganz langsam an zu laufen. Da über die
Ganache, die fest ist.
Ja, für mich sind das 100 Punkte.
Schließe ich mich glatt an.
Ihr dürft euch jetzt natürlich beraten, welche Tat auf welchen Platz kommt. Und
ihr müsst euch kurz gedulden.
Und dann wird das Ergebnis verkündet.
Julia hat es meines Erachtens nach perfekt umgesetzt.
Und bei allen anderen Kandidaten war einfach, dass sie sich in der Zeit
verrannt haben.
Ein Satz mit X, das war wohl nichts.
Meine Tat ist komplett über den Tisch gelaufen beim Anschnitt. Ich glaube, ich
könnte fast der letzte Platz werden.
Ich hoffe nicht auf einem der allerletzten Plätze zu landen, weil der
Druck dann sonst für die nächste Tochter doch sehr groß ist.
Genug der Spekulationen. Die Jury hat ihre Entscheidung getroffen.
Acht Hobbybäcker warten gespannt auf eure Platzierung.
Betty, Christian, legt los.
Vorweg wollten wir beide sagen, dass natürlich die Temperaturen, die hier im
Zelt herrschen und die natürlich jetzt dazu geführt haben, dass es immer weiter
läuft, eure Schokoladentat, in unsere Urteile eingeflossen sind.
Trotzdem haben wir logischerweise auch einen achten Platz.
Hier außen, wessen Tat ist das?
Sabrina, den flüssigen Kahn einfach zu ernst genommen und das Ganze ins Laufen
gebracht. Der siebte Platz, Hans-Jürgen, hat auch nicht optimal getroffen.
Einen sechsten Platz haben wir nicht, sogar einen zweifünften.
Auf dem landet ziemlich unverhofft Julie gemeinsam mit Agnes.
Rang 4 geht an Marion.
Der erste Treppchenplatz, der befindet sich hier.
Ebru. Endlich mal.
Endlich mal.
Endlich mal.
Der zweite Platz befindet sich hier.
Sebastian.
Fast perfekt.
Kommen wir zu Platz 1.
Platz 1 befindet sich hier.
Julia, herzlichen Glückwunsch.
Dankeschön.
Es ist genauso, wie ich es mir vorgestellt habe. Beim nächsten Mal
nicht ganz so geizig sein mit der Schokoladen-Ganache.
Und dann würde ich sie selbst in meinem eigenen Laden verkaufen.
Dankeschön.
Ich freue mich total über den ersten Platz. Das ist echt genial.
Ich bin sehr erleichtert.
Julia hat den anderen gezeigt, dass es auch geht.
In der nächsten Runde muss ich mich natürlich mächtig anstrengen, dass das
Gesamtergebnis mich weiterbringt.
Also gerade ist es echt ein scheiß Gefühl, so letzter zu sein, weil du dann
echt weißt, du hast total verkackt.
Die Technikaufgabe haben die Hobbybäcker mehr oder weniger erfolgreich
gemeistert. In der zweiten Runde können sie nun mit viel gestalterischer
Fantasie punkten. Die Highlight-Prüfung steht ganz im Zeichen des Oktoberfestes.
Wer auf den hinteren Plätzen lag, nicht traurig sein.
Ihr könnt jetzt bei der nächsten Aufgabe wieder einiges wettmachen. Wir wünschen
uns passend zum bunten Treiben in München von euch eine prächtige,
dreidimensionale Oktoberfest-Torte.
Und Christian und Betty haben dazu natürlich noch einige Anmerkungen.
Kreativität ist Trumpf und Langweile streng verboten. Auf dem Oktoberfest
tobt das pralle Leben und das wollen wir auf euren Torten auch sehen.
Auch geschmacklich darf die Reise ruhig Richtung München gehen.
Ihr dürft also experimentieren, aber immer daran denken, wenn es am Ende
nicht schmeckt, war alles umsonst.
Da man so eine 3D-Torte nicht mal eben so aus dem Ärmel schüttelt, bekommt ihr
für diese Aufgabe fünf Stunden Zeit.
Nutzt die Zeit gut, auf die Plätzchen, fertig.
Auf geht's, Buam und Madeln.
Anders als die Gäste auf der Wiesn sollten die Hobbybäcker allerdings einen
klaren Kopf behalten. Denn die Jury erwartet große Tortenschnittskunst.
Gerne auch mit raffinierten Zutaten.
Ich mache in meinen Teig Saft rein.
Das ist einer der teuersten Gewürze auf der Welt. Das gibt dem Teig eine leichte
Farbe und es riecht besonders gut.
Es schmeckt auch sehr gut im Reich.
Ebru holt den Orient nach Bayern.
In ihrem Dirndl steckt ein Safran-Rührteig mit Zitronenfrischkäse
-Füllung. Dazu gibt's Granatapfelkerne und Krokant.
Eine 3D-Torte hat die Schwierigkeit, ich habe nicht nur eine Backform, die ich
einsetze und dann eindecke, sondern ich backe erst meine Böden, mache die
Füllung und fange dann das Ganze an zu schnitzen.
Das Ganze soll dann noch mit von Hand eingedeckt werden, um dann natürlich das
entsprechende Motiv zu zeigen.
Und da müssen unsere Kandidaten wirklich präzise arbeiten.
Sebastian, vier Zentiliter Rum. Wie viel ist denn das in Milliliter?
40. 40, danke schön.
Leute, Mutti kann nicht rechnen. In der Ruhe liegt die Kraft.
Der waschechte Bayer füllt seinen Schwarzbierkuchen mit einer gebrannte
Mandelbuttercreme. Eine Salzbrezelganache und eine Schicht
Preiselbeeren runden das Werk ab.
Ich möchte heute eine Schweinshaxe backen mit Knödel dazu und die fülle ich
mit einer Dulce de Leche Creme mit Bacon und die Knödel fülle ich nochmal mit
einer Pflaumenfüllung und auch mit Bacon.
Es war mir nicht so gut gelungen heute mit der technischen Prüfung.
Ich muss doch streben oder probieren zu streben.
Auf Julis Oktoberfest gibt es eine bayerische Wiesn aus Ingwerbrot, auf der
drei Bierkrüge aus Lehmkuchenrouladen mit frischer Zitronenfüllung tanzen.
Pfälzerin Sabrina greift auch bei dieser Aufgabe wieder tief in die Gewürzkiste.
Das Besondere an meinem Kuchen ist, dass das ein Gewürzkuchen wird, der mit sehr
vielen Gewürzen verfeinert wurde, die im Mittelalter als heilend galten.
Das Mittelalter spielt bei der in Leimen lebenden Hobbybäckerin eine große Rolle.
Also ich heiße Sabrina.
Ich bin Chemielaborantin. Ich habe in einem großen Pharmakonzern in Mannheim
gelernt. Ich bin verheiratet mit einer Frau.
Im April 2015 haben wir geheiratet. Wir haben uns kennengelernt. Und irgendwie
hatte man das Gefühl, man hat sofort seinen Seelenpartner getroffen.
Wir sind auch dann zwei Wochen später gleich zusammengezogen.
Unser großes Hobby ist auch das Mittelalter. Wir gehen super gerne
zusammen auf Märkte und gewandten uns auch dementsprechend.
Zum Backen von Motivtorten bin ich erst seit ein bis zwei Jahren gekommen, kam
auch durch unsere Hochzeit. Ich lasse mich gerne vom Mittelalter inspirieren,
also von den Gewürzen, die die verwendet haben.
Das Besondere an diesen Kuchen von der Sabrina ist, die experimentiert viel.
Sie denkt, ja, das könnte passen. Sie macht es rein und es passt.
Ich hoffe natürlich absolut, dass ich mit meinen kräuterkundlichen
Rezeptschöpfungen, nenne ich es mal, bei der Jury auf jeden Fall punkten kann,
gerade bei Christian.
Denn mit Kräutern und Schokolade kannst du echt optimale Sachen machen. Dann
wird das gut.
Hans-Jürgen, probier das mal.
Süß, ne?
Cool, ne?
Ich mache jetzt einen Crunch-Boden mit Brezeln und Schokolade.
Aber nicht nur Agnes setzt auf knackigen Inhalt.
Entschuldigung, es wird ein bisschen lauter jetzt, gell?
Und wie.
Der eine zerkleinert Mandeln, die andere Erdnüsse. Jura Christians Vorliebe für
Crunch hat hörbar Folgen.
Doch was hat Julie da im Topf? Das ist Puff Candy.
Das mit Natron aufgeschäumte und später erhärtete Karamell benutzt Julie für
was? Den Crunch natürlich.
Bei Julia hingegen duftet es herzhaft nach Speck. Und das bleibt nicht
unbemerkt.
Was sagt die Liebhaber? Was machen die Menschen?
Die keinen Bacon essen können bzw.
nicht wollen.
Freiwillig. Ich sag dir, ein Leben ohne Bacon ist möglich, aber fast sinnlos.
Ebru setzt trotzdem auf die fruchtige Granatapfel-Variante.
Die steht eigentlich meinem Mann immer für mich.
Und ich muss da eigentlich nichts machen.
An allen Backstationen sind erste Erfolge zu verzeichnen.
Und das ist gut so.
Denn die Zeit rennt.
Liebe Kandidaten, es ist Halbzeit. Ihr habt jetzt noch zweieinhalb Stunden.
Die Tortenkunstwerke werden zusammengesetzt.
Bödencremes on Crunch, wohin man schaut.
Wenn man nicht sieht, wie ich mit der Ganache hinsaue, würde ich mich zu Hause
schämen, das zu machen.
Der Oberbörner, ehrlich.
So, Hans-Jürgen. Ich bin gerade fertig mit meiner Buttercreme hier. Ja.
Eine Pflaumen.
Buttercreme? Ich würde vielleicht noch so als kleinen Tipp von mir, so ein
bisschen von dem Thymian mit dazu machen, in der Pfanne leicht
karamellisieren lassen, in die Creme rein und dann alles zusammenrühren. Das,
glaube ich, gibt dem Ganzen so diesen besonderen Kick und den Crunch natürlich
für mich persönlich nicht vergessen.
Ja, ich nehme gern die Tipps auf.
Gesagt, getan.
Unter Hochdruck schnitzen die Hobbybäcker an ihren 3D-Torten
-Kreationen und geben ihnen so ihre charakteristische Form.
Was ist denn bei dir passiert?
Wo sind deine ganzen Geräte hin, Ebru?
Ich brauche hier Platz.
Ich habe schon gedacht, du bist jetzt gleich wieder fertig.
Nee, diesmal nicht. Ist nichts mit chillen hier.
Es gibt schließlich noch viel zu tun.
Auch wenn die ersten Torten bereits mit Fondant eingedeckt werden.
Ist ja ein lecker Madel. Was ist das denn? Ist das die Idee, oder was? Ja.
Das ist ja geil. Ich habe gedacht, zu dem einen oder anderen Maß Bier könntet
ihr vielleicht noch eine Grundlage gebrauchen.
Ein Händel. Ein würziges Wiesenhändel. Das ist ja geil.
Mit ganz viel Gefühl muss nun die Feinarbeit erledigt werden. Und dabei
bloß nicht die Geduld verlieren. Ich muss das nochmal in den Proster packen.
Das ist zu weich, um zu arbeiten hier.
3D-Motivtorten scheinen eine wahrlich große Herausforderung für die Kandidaten
darzustellen. Machst du mehr Konkurrenz von der Größe her?
Das ist ja schön, Betty.
Mir fehlen immer und überall ein paar Zentimeter.
Ich wusste gar nicht, dass Backen so anstrengend ist. Backen ist die totale
Entspannung. Ja. Wusstest du das noch nicht? Doch, zu Hause.
Hier im Backzelt herrschen aber andere Gesetze. Doch auch unter enormem
Zeitdruck entstehen nach und nach wahre 3D-Oktoberfest-Träume.
Die entscheidende Phase hat begonnen. Nur durch liebevolle Detailarbeiten
werden die Torten zu grandiosen Kuchenkunstwerken.
Liebe Kandidaten, das Teufelsrad dreht sich schon. Ihr habt jetzt noch 10
Minuten.
Jetzt gebe ich nochmal richtig Gas auf den letzten Metern.
Ein letztes Mal heißt es volle Konzentration.
Kann nicht mehr, ich kann nicht mehr, ey.
Die hat aber schöne feste Brüste, wa?
In
wenigen
Sekunden ist Schluss, kommt zum Ende.
Zehn.
Neun. Acht.
Sieben.
Sechs. 5, 4, 3, 2,
1 und Hände vom Gebäck. Schluss. Aus. Basta.
Jetzt gibt es kein Halten mehr.
Ekstase im Oktoberfest.
Verzeihung, Backzelt. Tja, so kann man Stress abbauen.
Ich kann nicht mehr, ich muss mich versetzen.
Das ist das Alter.
Die Bilanz nach fünf Stunden Hochleistungsbacken. Die Kandidaten sind
erschöpft, aber glücklich.
Also ich finde, das sieht echt cool aus. Ich feiere so dermaßen die Klausur
gerade.
Ich bin total zufrieden. Ich hoffe jetzt nur, dass ich den Christian und die
Betty vom Geschmack auch überzeugen kann.
Ich finde das super, wie es aussieht. Ich denke, das wäre ein arabischer
Traum.
Und wir fangen an mit Juli.
Was mir sofort auffällt, sie wirkt super heiter. Ich finde vor allen Dingen
diesen Comic-Charakter ziemlich gut. Das verzeiht natürlich auch den ein oder
anderen Schönheitsfehler.
Was man schön sieht, ist die Rolle.
Also das muss ich sagen, ist mit das leckerste Bier, was ich je in meinem
Leben gegessen habe.
Es passt perfekt.
Die Gewürze sind die ganze Zeit im Mund.
Du hast es wirklich wunderschön kombiniert. Auch oben der Crunch, der
passt in dem Fall optimal dazu.
Ja, und auch gerade die beiden Torten in Kombination harmonieren hervorragend
zusammen. Es ist wirklich ein Gesamtes.
Du siehst diese Torte und du denkst sofort herzhaft, weil sie wirklich
realistisch aussieht. Das ist das, was 3D-Torten ausmacht.
Also zu der Optik reizt mich natürlich die Füllung mit dem Speck dabei.
Und lustig war gerade ein Gedankengang von mir. Triff jetzt nicht den Knochen.
Also ich muss sagen, der Anschnitt, das sieht so...
Wunderschön aus. Du hast dieses Rote von den Pflaumen da drin. Ich glaube, ich
kann nicht abwarten.
Dann darfst du auch anfangen.
Also ich kann nur sagen, ganz großes Kino. Du hast immer den Speck da drauf
und dann hast du das Salzige plötzlich, was du aber brauchst, um das Ganze in
eine ganz andere Richtung zu kriegen. Dann der Knödel dazu.
Super.
Vielen Dank.
Dankeschön.
Die kleinste im Zelt bringt die größte Torte.
Außer, dass es mir optisch natürlich auch sehr gut gefällt, muss ich sagen,
mach es ruhig beim nächsten Mal ein bisschen kleiner. Umso größer du wirst,
umso länger brauchst du natürlich dafür. Einfach nur so als Tipp.
Eine 3D-Torte beinhaltet auch Schnitzen. Du hast es dir etwas leicht gemacht. Es
ist natürlich eine runde Form, aber es wäre natürlich schön gewesen, auch so
ein Bierfass ist oben so ein bisschen verjüngt und nach unten.
Also ich glaube, ein Stück macht Satz. Wow.
Ich tue es nie wieder, ich verspreche es.
Erdnuss, Crunch, Salz, wunderbar. Wir haben perfekt gelungen in dem Fall. Aber
vom Essen her, ich finde mir nur so ein ganz klein wenig die Banane, die
Erdnuss, super schön.
Ja, die Banane hätte es auch ein Tick frischer, glaube ich, einfach auch
gemacht. Vielen Dank.
Es sieht sehr appetitlich aus.
Zum Geschmack kommen wir natürlich dann nachher.
Was mir gut gefällt, ist, dass deine Torte sehr glatt gearbeitet ist. Das ist
normalerweise in fünf Stunden nicht möglich und von daher finde ich es toll,
dass hier oben das Dekolletier so wirklich richtig schön glatt gearbeitet
wurde.
Alles richtig gemacht. Die Brezeln in dem Teig, dann der saftige Biskuit dazu
und die Pflaumen dazu ist für mich eine perfekte Kombination zwischen dem, was
du als Aromen drin hast und zwischen dem, was halt einfach so als Textur auch
in deinem Kuchen ist.
Tadellos.
Ebru!
Auch hier ein Dirndl?
Erzähl uns was darüber.
Ich habe erfahren, dass auch jetzt in Dubai und in arabischen Ländern auch
Oktoberfest gefeiert wird und dass sich die arabischen Frauen ganz aufwendige
Dirndl fertig machen lassen.
Und deswegen dachte ich mir, mache ich einen orientalischen Dirndl mit
orientalischen Gewürzen und Frucht.
Was so etwas auffällt, ist, dass es relativ eckig ist. Es wäre so schön
gewesen, wenn es hier so ein bisschen abgeflacht wäre.
Also das, was du vielleicht jetzt noch nicht riechst, die Torte ist nur
angeschnitten und es riecht jetzt schon so stark nach Safran. Für mich ist das
persönlich schon mal sehr gut gelungen.
Ich weiß nicht, ob du das einfach so instinktiv gemacht hast, aber du hast
halt diesen Granatapfel und wenn ich auf den Kern beiße, dann habe ich so eine
kleine Explosion.
Es ist super spannend im Mund. Super.
Freut mich. Danke.
Du bist ja eher so unser Klassiker.
Das ist eine relativ schlichte Torte, nicht eingedeckt.
Das finde ich sehr schön. Was ich beim Lebkuchenherz vielleicht gemacht hätte,
ich hätte vielleicht geguckt, dass ich in diese äußere Buttercreme noch
irgendwie Kakao mit reingegeben hätte, damit sich so dieses Dunkle auch an der
Seite so ein bisschen widerspiegelt.
Es stimmen schon mal die Proportionen. Also bleibt dran am Modellieren, das
wird noch was.
Gut. Also was mir auffällt, die Schokoladenoberfläche ist richtig glatt.
Also das ist natürlich auch schon mal ein sehr, sehr schöner Anschnitt.
Er ist sehr trocken. Das mit dem Rosmarin und dem Thymian hättest du noch
ein bisschen mehr machen können. Es knistert, du findest es geil und dann
musst du suchen, wo ist der Rest?
Ein bisschen mehr Mut.
Werde ich machen. Vielen Dank.
Schwer.
Das ist ein Gewürzkuchen, das hat würziges Wiesenhähnchen. Ich bin echt.
Überrascht, was ihr in fünf Stunden hier zaubert. Das sieht sehr appetitlich aus.
Alleine die Idee, die Pommes zu machen, dann zu karamellisieren oder dass das
halt so glänzt und dann die Mayonnaise dann dabei. Also allein die ganze Idee
haut mich um.
Hähnchen mit Pommes kriegt eine ganz neue Bedeutung.
Pommes rot-weiß.
Das, was zu den Pommes gar nicht so passt vom Geschmack her.
ist der Kuchen des Mittelalters. Es ist sehr massiv. Es ist schon eine Bombe,
aber eine sehr gut schmeckende Bombe.
Ja, da kann man ja mal wieder zwischendurch was Leichteres essen und
dann wieder was Schwereres.
Man sieht, das ist genau
dein Thema.
Das war super schön.
Das ist ein Bockbierkuchen.
Dann habe ich eine gebrannte Mandelbuttercreme drin.
Und dann habe ich noch eine Schokocanache mit Salzbrezeln gemacht.
Und ich hoffe, ihr gefällt euch.
Schön finde ich die Details.
Und da hast du ja wirklich Mühe gegeben. Da warst du auch so richtig in der Rund,
während du das modelliert hast. Das hat mir sehr gefallen.
Das spricht mich sehr an.
Die Creme ist gut. Für mich eine kleine Verbesserung dieses Bockbier. Ich hätte
vielleicht ein Gelee gekocht, dass du einfach dieses Bier für sich sprechen
lässt.
Die Jury hat verkostet. Nun muss sie sich beraten.
Zurückbleiben gespannte Kandidaten.
Die Jurybewertung war der Hammer.
Also ich glaube, von der Bewertung werde ich noch lange zählen, ganz egal, was
ich jetzt noch backe und verhaue.
Das war echt der Megabsacher. Also ich freue mich total.
Die Nerven steigen hoch.
Ich bin richtig angespannt. Natürlich will ich nicht, dass jemand weggeht.
Es ist ein Teil von dem Spiel. Ich hasse es.
Die Entscheidung naht.
Wer wird heute Bäcker der Woche? Und wer muss das Backzelt verlassen?
Wessen Traum ist geplatzt? Wer bekommt keine 10.000 Euro mehr und das eigene
Backbuch?
Wir werden auch gleich erfahren, wer so gut war diese Woche, dass er die rote
Schürze übernehmen darf und damit Bäcker der Woche wird.
Betty, Christian, ihr seid Abzug.
Vorweg, großes Kompliment an euch alle. Ihr habt uns mit den Torten wirklich
begeistert und euch selbst übertroffen. Die Unterschiede waren wirklich minimal.
Dennoch gab es einen von euch, der den beiden Aufgaben brilliert. Und von daher
ist Bäcker der Woche...
Julia. Dankeschön.
Ich freue mich total über die rote Schürze. Ich bin jetzt einfach mega
erleichtert und das gibt wirklich Auftritt nach oben.
Julia, herzlichen Glückwunsch.
Danke.
Allerdings müssen wir uns auch heute wieder von einem von euch verabschieden,
der auf dem hohen Niveau diese Woche nicht mithalten konnte.
Verlassen muss uns heute...
Hans-Jürgen.
Hans-Jürgen, vielen Dank, dass du dabei warst. Du warst eine wirkliche
Bereicherung und ich hoffe, du backst weiter so klassische Torten.
Vielen Dank.
Das Urteil ist okay.
Ich habe meine Schwächen erkannt. Ich werde daraus lernen.
Es war sehr schön hier.
Nein, ihr braucht nicht zu weinen.
Ich drücke allen herzlich die Daumen.
Zu den zehn Kandidaten zu gehören, die hier antreten und die Gemeinschaft, die
ich hier erlebt habe, ist einfach toll.
Ich hätte nie geglaubt, dass ich einen Mathelehrer mag.
Ach, Emil.
Die Reihen lichten sich in unserem Backzelt. Die Anspannung steigt, aber
der Spaß bleibt.
Weitergebacken wird in exakt sieben Tagen hier in Sat.1. Tschüss.
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