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Deutschlands talentierteste Hobbybäcker machen Tortenträume wahr und wetteifern
um den Titel.
Zehn Kandidaten sind angetreten, neun sind noch im Rennen, aber nur einer kann
gewinnen. Und heute geben sie wieder alles in der zweiten Folge von Das große
Backen.
Schloss Herzfelde in der Uckermark. Hier geht die größte Backshow der Welt in die
zweite Runde.
Zehn Kandidaten traten vergangene Woche zum Wettkampf an, doch nur einer von
ihnen wird Deutschlands bester Hobbybäcker.
Mein Ziel ist es, jetzt so weit zu kommen wie möglich, weil ich habe
richtig Blut gelegt.
Drei Aufgaben verlangten den Kandidaten alles ab.
Die Juroren waren beeindruckt.
Viel besser geht mit Cheesecake nicht mehr.
Wow, danke.
Doch nicht jeder hielt dem Druck stand.
Und das hatte Folgen.
Diese Woche muss uns leider verlassen.
Nico.
Jetzt machen sich noch neun Kandidaten Hoffnungen auf ein eigenes Backbuch und
10.000 Euro.
Das Schlimmste heute wäre, wenn die technische Prüfung schon schief geht.
Das baut natürlich enorm Druck auf für die zweite Aufgabe.
Wer stößt heute an seine Grenzen?
Oh mein Gott!
Oh shit, der ist gebrochen.
Komm schon, komm schon.
Scheiße.
Auf dem Weg zum großen Ziel warten zwei neue Herausforderungen.
Herzlich willkommen, liebe Kandidaten, zu einem neuen Wettkampftag.
Ihr wisst, was auf dem Spiel steht, und zwar 10.000 Euro und euer
eigenes Backbuch.
Die Jury hat ihre Sinne geschärft, um eure Kreation bestens zu analysieren.
Herzlich willkommen.
Deutschlands Tortendekorateurin Nummer eins Bettina Schliepake-Burchardt und
der mehrfache Partizier des Jahres Christian Hüms.
Los geht's mit der technischen Prüfung.
Was ihr backen müsst, das erkennt ihr vielleicht sogar schon an den Zutaten,
denn die dürft ihr jetzt aufdecken.
Auweia. Gelantine.
Schokoküsse. Cremetorte.
So viel Schokolade hier.
Ich möchte eure Nerven nicht überstrapazieren. Ihr dürft das Rezept
jetzt umdrehen.
Schaumküsse. Das habe ich gesagt.
Oh, cool.
Wir verlangen in der technischen Prüfung von euch Schaumküsse mit versteckten
Himbeeren. Und was ihr noch beachten müsst bei diesem Rezept, das erzählen
uns jetzt die beiden Juroren.
Erste Herausforderung wird der Waffelteig sein.
Bitte schaut, dass er nicht zu dick wird. Er darf allerdings auch nicht zu
dünn werden.
Die zweite Herausforderung wird die Schaummasse sein.
Haltet euch exakt an die Temperatur, ansonsten habt ihr nachher Probleme, die
Schaummasse aufzudressieren.
Die dritte und letzte Herausforderung wird die Schokoladenglasur sein. Dazu
müsst ihr Schokolade temperieren, damit nachher eure Schaumküsse im perfekten
Glanz dastehen. Ihr müsst uns hier vorne drei Schaumküsse präsentieren.
Und diese sollen in Form und Größe identisch sein.
Bei der technischen Prüfung ist es ja so, die wird blind verkostet. Die Jury
weiß nicht, wer was hergestellt hat. Deshalb wird sie jetzt das Zelt
verlassen. Bis später.
Ihr habt zwei Stunden Zeit.
Auf die Plätzchen, fertig, backt.
Und schon machen sich die neun verbliebenen Hobbybäcker an die Arbeit.
Mit viel Schwung und guten Vorsätzen.
Die letzte technische Prüfung lief alles schief. Zehnter Platz, ich muss halt
richtig Gas geben.
Zuerst muss der Waffelteig für die Schaumküsse angerührt werden.
Wenn man das so liest, dann hört sich das schon kompliziert an. Ich habe ein
bisschen Angst, ehrlich gesagt.
Verantwortlich für das Schaumkussrezept ist Juror Christian.
Die Schaumküsse bedeuten für mich natürlich in allererster Linie
Kindheitserinnerungen. Mein besonderer Kniff bei dem Rezept ist, ich habe eine
Himbeere innen drin versteckt. Du beißt dort rein und denkst, okay, du isst
jetzt Eiweiß mit Zucker und dann kommt plötzlich die saure, frische Himbeere.
Das ist mein Touch und das ist das Besondere an dem Rezept.
Dabei ist wichtig, dass die Kuvertüre schön glänzt, keine Fingerspuren hat und
vor allen Dingen, dass die Himbeere von außen nicht sichtbar ist.
Na, wenn es weiter nichts ist.
Nicht zu dünn und nicht zu dick. So wünscht sich die Jury den Waffelteig.
Alles eine Frage der Technik.
Wie geht denn das Waffeleisen an?
Ich glaube, das wird automatisch warm, wenn du es in die Steckdose steckst.
Das wird warm.
Ich wüsste, wie lange sowas backt.
Was ist das denn?
Kann ja gleich essen hier.
Die erste Waffel ist im Waffeleisen drin und fertig.
Sie ist die eidgenössische Backhoffnung inmitten von Deutschlands besten
Hobbybäckern.
Mein Name ist Sarah.
Ich komme aus der Schweiz in der Nähe von Basel. Ich habe eine Tochter,
Alessia, einen neuen Freund.
Marc habe ich übers Internet kennengelernt.
Zum Backen bin ich durch meine Weideomas gekommen.
Die haben immer gebacken, jeden Sonntag. Ich bin dann zum Modellieren gekommen,
bin Kurse besucht in Deutschland und habe gemerkt, dass mir das riesen Spaß
macht. Meine Mama kann gewinnen, weil sie einfach die Beste ist im
Tortenbacken.
Ich denke, sie hat richtig viel Talent.
Das ist sehr viel Kreativität dabei und mich macht das wirklich sehr stolz. Sie
sieht super aus.
Danke schön.
Zurück zum Waffelteig. Hier müssen nun mit viel Gefühl Böden ausgestochen
werden. Irgendwie kommen die mir ein bisschen dünn vor.
Na ja, mal gucken. Ich mache mal ein paar und die besten suche ich mir
nachher raus.
Die ausgestochenen Teigwaffeln kommen zum Trocknen in den Ofen. Als nächstes
wird die Schaummasse zubereitet, inklusive der punktgenauen Erwärmung der
dazu notwendigen Glucose.
Bei dieser Glucose ist es ganz wichtig, dass es genau 113 Grad hat.
Noch drei Grad muss das höher gehen. Da muss man wohl Geduld mit haben.
Ja, wir haben die 113 erreicht.
Super.
Jetzt kommt die Glucose und der Zucker in den Eisschnitt. Ich halte mich
penibel an die Vorgaben. So penibel, wie Mathelehrer nun einmal sind.
Sogar Pensionierte.
Mein Name ist Hans-Jürgen. Ich bin 67 Jahre alt und wohne in Erzhausen. Ich
war fast 40 Jahre Lehrer.
Ich bin seit zwei Jahren da nun pensioniert.
Ich habe vier Kinder und sie sind das Ein und Alles.
Seitdem ich eigentlich denken kann, von klein auf gibt es bei uns, jeden Tag gab
es Kuchen.
Zum Backen bin ich eigentlich gekommen durch meine Großmutter. Und da habe ich
einfach Lust bekommen, das nachzumachen. Mein Backstil ist das klassische.
Er verwendet sehr viel Liebe bei dieser Backerei.
Und das macht es, glaube ich, dann auch aus, den Kot.
Ich mache bei Das große Backen mit, weil ich zeigen möchte, dass auch der Sieg
uns Männern vielleicht zusteht.
Ob Mann oder Frau, die Gelatine einweichen, auspressen und den
Eiweißschaum geben, müssen alle Kandidaten.
Nebenher ist sogar noch Zeit für Waffel-Watching.
Meine Waffeln sind alle so ein bisschen unterschiedlich gleichzeitig, deswegen
muss ich gucken, wann ich die, ich hole die jetzt einfach zeitversetzt raus und
nehme dann die schönste am Ende.
Mal schauen.
Liebe Hobbybäcker, die Zeit läuft.
Ihr habt jetzt noch genau eine Stunde, ihr habt noch 60 Minuten.
Sind deine Waffeln schon ausgekühlt?
Ja, aber weißt du, die Gelatine ist so...
Nimm die Gelatineklumpen raus, mach ein Wasserbad, schmelz die Gelatine ein
bisschen und tu es dann so in die Masse rein.
Okay. Ich arbeite nicht so gerne mit Gelatine. Ich finde das voll scheiße.
Hier wird nicht gemeckert, hier wird gebacken. Und im Notfall hilft auch mal
Eni.
Das habe ich nie gehabt.
Hier ist was los.
Annie ist ganz hilfreich. Guck mal, jetzt hast du hier diese flüssige Masse.
Jetzt rührst du, ich schütte rein.
Und ab geht die vorbildlich aufgelöste Gelatine zurück in die Schaummasse.
Dankeschön. Bitte schön.
Wir haben nichts gesehen.
Nee.
Nächster Arbeitsschritt, das Aufdressieren.
Leichter gesagt als getan.
Jetzt muss ich gucken, ob das so klappt.
Nee, ist nicht so gut.
Wie mache ich das denn?
Aha, so sollen die werden. Ich weiß nicht, ob das richtig ist. Ich weiß auch
nicht. Also ich bin richtig überfordert mit dieser Aufgabe.
Gekühlt werden müssen die Schaumküsse nun idealerweise 15 Minuten.
Dann folgt die Glasur.
Ich habe die Schokoglasur jetzt hier in Bearbeitung. Jetzt nur Öl unterheben. Da
muss man aufpassen, dass man da nicht Luft reinbekommt. Sonst sieht das nicht
schön aus.
Mein nächster Schritt ist, die Schaumküsse zu überziehen.
Und dann müssen die ganz schnell nochmal in den Kühlschrank.
Ich habe jetzt noch 10 Minuten, bevor ich meine Schaumküsse aus dem
Kühlschrank rausnehmen kann.
Das heißt, das muss ein sehr schnelles Glasieren werden.
Liebe Hobbybäcker, ihr habt jetzt noch genau zehn Minuten. Ihr müsst fertig
werden. Zehn Minuten noch.
Wer kann, der startet das Glasieren. Wer nicht, der wartet, auch wenn der
Zeitdruck immer größer wird. Es gilt, die Nerven zu behalten und eine ruhige
Hand. Hilfe!
Höchste Konzentration.
Komm schon.
Komm schon.
Bei Marion darf die Glasur schon abkühlen. Bei Julia kann sie jetzt erst
aufgetragen werden. Und das mit Höchstgeschwindigkeit.
So, jetzt nur nicht wackeln.
Und da bleibt ihr jetzt stehen.
Ich habe jetzt einfach Angst, dass ich die nicht schnell genug gleich
rüberkriege. Sie sind noch ein bisschen weich, aber ich habe einfach Angst, dass
es zu spät wird.
Ihr müsst jetzt wirklich fertig werden. Ihr habt nur noch wenige Sekunden.
Oh nein.
Zehn.
Neun.
Acht.
Sieben.
Sechs.
Oh shit, der ist gebrochen.
Fünf. Die sind alle anders. Alle anders.
Vier.
Drei. Ah, nein, nein, nein.
Zwei.
Eins und Schluss. Hände vom Gebäck.
Nehmt bitte eure Schaumküsse und bringt sie nach vorne auf den Tisch und stellt
sie hinter euer Foto.
Fertig geworden ist jeder.
Aber sind auch alle zufrieden?
Ein bisschen traurig bin ich schon, weil es nicht so geworden ist, wie ich
wollte. Ich hoffe, es läuft gut.
Ansonsten habe ich das Gefühl, dass ich mein Tier nicht mehr bin.
Ich hoffe wirklich sehr, sehr, dass ich nicht wieder so eine niederschmetternde
Kritik bekomme, wie bei der letzten technischen Prüfung.
Ich sehe mich so im Mittelfeld. Die Schaumküste der anderen sind auch sehr
hübsch. Ich hoffe, ich kann mit dem Geschmack punkten.
Zwei Stunden Arbeit liegen hinter euch und ich finde, das, was hier vorne
steht, sieht schon mal fantastisch aus.
Leider darf ich es nicht verkosten. Dafür haben wir ja eine Jury. Und hier
ist sie.
Deutschlands Tortendekorateurin Nummer 1, Bettina Schliepake-Burchardt und der
mehrfache Patissier des Jahres, Christian Hüms.
Und, ist es so, wie du es dir vorgestellt und erträumt hast?
Na ja, es trennt sich da doch das eine oder andere von meinen
Kindheitserinnerungen. Aber ich würde sagen, wir fangen einfach mal von rechts
an, oder? Starten wir.
Was mir sofort auffällt, ist die Art, wie aufdressiert wurde. Wie so ein
Sahnetupfen.
Klassisch eigentlich aufsetzen und hochziehen, damit ich halt nicht diese
Wölbung habe vom Aufspritzen.
Genauso muss es sein. Ich beiß da rein, ich habe die Himbeere drin, ich habe
diesen leichten Eiweißschaum und unten drunter der Keks, der in dem Fall auch
sehr, sehr schön trocken ist.
Was man hier erkennen kann, ist natürlich, die Spritztechnik ist schon
genau richtig.
Das finde ich sehr schön gelungen.
Es glänzt schön, es hat diesen matte Glanz von der Kuvertüre. Schauen wir
rein.
Die Himbeere ist hier perfekt in der Mitte. Die Schaummasse außenrum, unten
drunter der Keks, hat genau die richtige Stärke.
Also mit der Gabel ist es extrem schwierig, aber... Man isst die Dinger
auch nie mit Gabel.
Entschuldigung. Tut mir leid, aber die Etikette, die muss man da leider über
Bord schmeißen.
Es geht mir nicht um Etikette, sondern darum, wie ich gleich aussehen würde
sonst. Auch beim Schaumpuss darf man sich einsauen.
Also hier in dem Fall die Schaummasse noch einen kleinen Takt besser. Man
erkennt es, dass es wirklich eine Masse ist, die komplett durchgeht und halt
nicht so viele Luftlöcher mit drin hat. Sehr schön.
Wieder hübsch auftressiert, immer schön die Runde.
Das sieht dann doch ein bisschen mehr aus wie ein Hundehäufchen.
Ein, zwei Sachen sind mir aufgefallen während des Essens.
Erstens, die Kuvertüre ist noch nicht ganz fest.
Und zweitens, der Keks unten drunter ist ein bisschen labbrig. Der hätte ein ganz
klein wenig mehr trocknen müssen. Aber vom Geschmacklichen her?
Top. Wie es sein soll.
Von außen?
Wieder diesen seidenmatten Glanz von der Kuvertüre. Sie könnten für mich etwas
höher sein.
Die Schaummasse richtig schön stabil und sie federt auch wieder richtig schön
zurück. Das Einzige, was ein bisschen verbesserungsfähig ist, man sieht das
jetzt, wenn ich hier mit dem Finger drauf drücke, der Keks vielleicht noch
ein ganz klein wenig länger trocknen.
Ansonsten Aufgabe erfüllt.
Kommen wir zu diesen Glanzexemplaren.
Also vom Glanz her will ich schon mal sagen, die Kuvertüre ist noch nicht
fest.
Ich habe einen leichten Crunch. Ich hätte den hochnehmen können.
Vielleicht ein bisschen länger warten, dass die Kuvertüre wirklich von außen
anziehen kann.
Also für mich persönlich sehen sie drei alle sehr unterschiedlich aus. Und ich
habe so das Gefühl, als wenn sich, kann es sein, dass sich irgendwie ein
bisschen Fett abgesetzt hat. Ja.
Also da stimmt die Konsistenz der Kuvertüre einfach nicht. Wenn ich
irgendwo noch Fett habe, der nicht komplett mit der Kuvertüre die Emulsion
eingegangen ist, dass es eine Verbindung ist, dann setzt es sich halt ab. Und
dann bekomme ich halt diese leichte Fettschicht.
Die Waffel ist sehr, sehr dünn. Also das heißt, da kann ruhig ein ganz klein
wenig dicker.
Kommen wir zu diesen drei Zipfelchen.
Kuvertüre wieder schön matt glänzend.
Perfekt getroffen. Das heißt, wenn ich es jetzt anfasse oder so, ich habe jetzt
keine Fingerabdrücke.
Von drinnen.
Sehr schön.
Ist für mich schon sehr gelungen, würde ich sagen, oder? Und der Keks da unten
hat richtig schönen Biss.
Diese drei Exemplare eigentlich richtig dressiert, von unten nach oben gezogen.
Was mir auffällt, ist allerdings schon wieder die Ungleichmäßigkeit. Also hier
habe ich ihn oben von der Kuppel wirklich sehr schön und auch von der
Höhe. Und dann wird es auch wieder immer kleiner und der rutscht auch noch so ein
bisschen von der Waffel eigentlich runter.
Die Schaumasse ist schön von der Konsistenz her und der Keks für mich
persönlich, ich beiß drauf, ich habe eine Konsistenz, das heißt es ist leicht
crunchy. Auch sehr schön fein, genau optimal da die Waffel getroffen.
Die Kuvertüre schön matt, allerdings hier oben ist sie abgeplatzt, aber von
der Rillung her finde ich den hier zum Beispiel eigentlich fast optimal.
Also die Waffel ist super. Die gefällt mir extrem gut.
Und ich habe wirklich ganz viel Schaummasse. Also ich habe so wirklich
diesen Schaumkusseffekt.
Das kommt schon der Kindheitserinnerung schon sehr nah.
Ihr habt jetzt neunmal Schaumküsse verkostet.
Die Kandidaten möchten natürlich wissen, wer auf welchem Platz liegt. Die Jury
muss sich kurz beraten und dann erfahren wir hoffentlich gleich das Ergebnis.
Jetzt müssen die Juroren Betty und Christian ihre Entscheidung treffen.
Also ich fühle mich schon ein bisschen verunsichert. Sie haben sie ja
Kakerhäufigen genannt.
Wir sollten halt die Schaumküsse hochspritzen und nicht in einer
Spiralenform. Leider hatte ich die Spiralenform auch gemacht.
Die Juryverkostung war so lala.
Ich bin jetzt wirklich gespannt, wo ich mich platzieren werde.
Die Auflösung kommt jetzt.
Betty, Christian, die Kandidaten haben jetzt tapfer ausgeharrt, aber wir
möchten jetzt schon wissen, welcher Schaumkuss ist denn auf welchem Platz
gelandet? Es gab nur Nuancen, die das Ranking ergeben haben. Grundsätzlich war
wirklich alles sehr gut.
Ja, trotzdem haben wir einen Platz 9.
Und er verbückt sich hinter diesem Teller.
Wer ist das?
Sarah.
Kuvertüre, die Emulsion hat einfach nicht gestimmt.
Auch von der Optik her trotzdem nicht mehr aufgeben.
Nö.
Dankeschön. Platz 8.
Das ist dieser Teller hier.
Julia.
Kuvertüre, auch da hat es ein bisschen gehapert. Die Gleichmäßigkeit, auch die
Masse zur Himbeere, aber neuer Mut voran. Platz 7.
Hinter diesen Schaumküssen, wer verbirgt sich dahinter?
Agnes.
Platz Nummer 6 geht an Ebru.
Mathematisch korrekt folgt Platz 5, den Hans-Jürgen belegt. Auf Rang 4 landet
Sebastian.
Kommen wir nun zum ersten Treppchenplatz.
Der befindet sich hier.
Julie.
Herzlichen Glückwunsch, du hast es aufs Treffchen geschafft.
Wirklich ein sehr gelungenes Exemplar. Danke.
Kommen wir nun zu Platz 2.
Der befindet sich hier.
Sabrina, herzlichen Glückwunsch. Auch hier wirklich eine Messerspitze bis zu
Platz 1.
Nun zu guter Letzt und den ersten Platz hat heute...
Was soll ich sagen, Marion?
Herzlichen Glückwunsch. Es ist alles super gelaufen. Du hast es zum ersten
Mal gemacht. Ich glaube, du bist ein Naturtalent. Alles super.
Herzlichen Glückwunsch. Vielen Dank. Danke.
Den ersten Platz in der Technik zu machen, das hat mich natürlich super
glücklich gemacht. Und ich gehe jetzt etwas ruhiger in die zweite Prüfung.
Bei der ersten Aufgabe waren eure technischen Kenntnisse gefragt. Bei der
zweiten steht eure Kreativität im Mittelpunkt. Wir möchten von euch den
letzten Schrei, einen Drippin' Cake.
Das ist ein mehrschichtiger Kuchen, schön eingestrichen mit Buttercreme.
Und das Besondere bei eurem Kuchen sollte das Topping sein.
Und die Jury hat natürlich auch noch ein paar Punkte, die ihr beherzigen solltet.
Ich werde ganz genau hinschauen, ob eure Buttercreme-Deko exakt gearbeitet ist.
Je glatter die Buttercreme-Oberfläche, desto glücklicher die Jury.
Ihr habt für diese Aufgabe zweieinhalb Stunden Zeit. Und jetzt heißt es, auf
die Plätzchen.
Fertig. Backt.
Also dann, Dripping Cakes backen. Aber was ist das eigentlich so ein Dripping
Cake?
Aufgetaucht sind die Dripping Cakes ungefähr vom Jahr im Netz und sind
seitdem ein Superhype. Die wichtigsten und größten Merkmale eines Dripping
Cakes sind die ganz gerade eingestrichene Seite.
Und dazu kommt noch die Soße, die obendrauf leicht rapiert wird und an den
Seiten so leicht runterläuft. Theoretisch wäre es ein Fehler, aber
hier ist es genau gewollt.
Mit der Herstellung des Teigs geht's los. Die Pläne der Kandidaten sind
durchaus ambitioniert.
Ich versuche der Jury auf jeden Fall mit Optik und Geschmack richtig einen Atem
zum Raum. Also wirklich Gas geben.
Es gibt eine Red Velvet Ribbon Cake mit Himbeergeistbuttercreme und mit einer
Rosenwasserganache und die mittlere Schicht ist noch mit frischen Himbeeren
gefüllt. Jetzt muss ich Vollgas geben und schauen, dass ich da was raushole,
sonst wird es eng.
Einen ausgesprochen gut strukturierten Eindruck macht Sabrina.
Ich habe mir viel vorgenommen, deshalb hoffe ich, dass ich mit der Zeit
hinkomme. Ich habe heute vor, meinen persönlichen König der Kaffeetorten, der
Aschiri, vorzusetzen.
Ihre Amaretto-Schokoböden schichtet Sabrina mit einer Kaffeelikör-Mascarpone
-Creme. Feine Karamellsahne, versteckte Schokostückchen und ein Praline-Topping
geben dem Kuchen das gewisse Etwas.
Nicht minder appetitlich klingt das, was sich Agnes vorgenommen hat.
Ich mache einen Schokoladen-Nusskuchen. In einem Boden sind Walnüsse, in einem
Boden sind Feigen und in dem dritten Boden sind Kaffeebohnen. Und außen ist
Ziegenfrischkäse.
Im Rheinland wohnt die Frau, die letzte Woche gleich mal ihren Kuchen in Brand
setzte.
Ich bin die Agnes, bin 37 Jahre alt und komme aus Köln. Ich bin verheiratet mit
meinem Mann Markus und wir haben drei Jungs. Meine drei Raudis.
Ich bin zum Backen gekommen vor zwei Jahren, als mein Sohn Kommunion hatte.
Ich habe die Torte selber gemacht und habe dann angefangen zu backen und nicht
mehr aufgehört.
Schön, oder? Ja. Was sagt ihr?
Habt ihr super gemacht.
Nick?
Klasse. Ich bin richtig stolz auf meine Frau, dass sie geschafft hat, hier in
der Sendung dabei zu sein.
Ich glaube, dass die Mama gewinnen kann, weil ihre Torten einfach die besten
sind.
Ich schätze mich schon ziemlich gut ein und ich glaube schon, dass mir das
weiterhilft im Backzelt. Mein Ehrgeiz, mein Durchhaltevermögen.
Und vielleicht auch mein Humor.
Was plant eigentlich die amtierende Bäckerin der Woche?
Ich habe mir vorgenommen, den Kuchen mit einer pinken Glasur zu toppen, also das
Stripping. Und wollte dann Zucker-Sekur machen.
Julias wildes Tortenwunder hat es in sich. Den Vanille-Biskuit tränkt sie mit
Gin und verfeinert die fruchtige Beerenbuttercreme mit rosa Pfeffer.
Das Zuckerdekor gibt der Torte einen modernen Look.
Im Backzelt dreht sich momentan alles um den Teig. Sarah färbt ihn ein.
Agnes sorgt für den richtigen Crunch.
Probleme scheint bislang noch niemand zu haben.
Ich versuche Spinat zu pürieren, aber irgendwie gelingt mir das hier nicht.
Wie geht das denn andauernd so?
So, wo ist die Milch?
Die erste Arbeitsphase neigt
sich langsam, aber sicher ihrem Ende entgegen. Erst kommt der fertig
zubereitete Teig in die entsprechende Form und anschließend in den Backofen.
Weiter geht's mit den Füllungen.
Sebastian!
Grüß dich. Da sind ja noch Kerne drin, oder was ist das?
Das ist Passionsfrucht. Da kehren die Kerne rein. Schnapp dir einen Löffel und
probier. Okay.
Reste ich dir jetzt irgendwas weg?
Ich hab deine Portion schon mit einberechnet.
Richtig so.
Immer an die verfressene Moderatorin denke ich.
Finde ich super.
Was jetzt natürlich ein bisschen schade ist, ist, dass du noch einen Kuchen
drumherum machst.
Könnte man so essen. Aber jetzt pass auf, da kommt ein Kuchen und da kommt
eine Vanilleputtercreme mit Zitronen mit drin und dann das Fruchtpüree
dazwischen. Also ich hoffe, dass es da weghaut. Aber ich nehme es dir jetzt
trotzdem vorsichtshalber weg, weil du isst mir die ganze Schüssel.
Aber ich behalte schon mal den Löffel in der Hand.
Auch bei Marion, der Meisterin der Schaumküsse, wird es fruchtig.
Ich filetiere jetzt im Moment die Orangen und will daraus einen
Orangenkompott kochen mit Rosmarin und vervoller Beeren.
Bei Marion trifft Süß auf Sauer. Mit selbst gekochtem Orangenkört, einem
Schokobuttermilchbiskuit und einer Orangen-Rosmarin-Konfitüre wird die
Torte zu einem aromatischen Geschmackserlebnis.
Im Backzelt tauchen erste Probleme auf.
Ich zucke jetzt Rosenblätter.
Die müssen darum ganz lange trocknen. Aber das geht irgendwie nicht so, wie
ich will.
Das nimmt den Zucker gar nicht an. Schau mal.
Doch nicht nur Sarah hat so ihre Schwierigkeiten.
Der ist ja viel zu hoch. Weiß ich gar nicht, warum der heute so hoch wird
hier.
Guck dir das mal an.
Der ist doch Wahnsinn.
Oh mein Gott.
Ich schichte gerade meine Torte und versuche ordentlich Wumms
reinzubekommen, dass man den Gin rausschmeckt. Ich hoffe, es gelingt mir.
Die Zeit läuft und ihr habt jetzt nur noch 20 Minuten.
Das wird knapp. Das wird einfach nur knapp.
Langsam gerät Sarah in Panik. Ihre Böden sind grün anstatt rot geworden.
Sarah, du wirkst so leicht hektisch.
Buttercreme hast du fertig.
Genau. Stapelst jetzt einfach deinen Schockfroster, dass er wirklich richtig
schnell kalt wird.
Okay, danke schön.
Nach und nach werden die Torten mit den erlesensten Köstlichkeiten gefüllt. Der
Fantasie sind da kaum Grenzen gesetzt.
Ich lasse jetzt Karamell ein bisschen drüber laufen und das wird nachher beim
Anschnitt so schön rauslaufen. Damit werde ich ein bisschen nicht nur Creme
in dem Kuchen haben, sondern auch schöne Karamellfädchen.
I am the Lord of the Rings.
Sarah und die anderen Kandidaten setzen ihre Dripping Cakes final zusammen.
Das ist eine Sesamschicht, die habe ich karamellisiert mit etwas Sesamöl. Und
dann kommt noch die fruchtige Note dazu.
Das wird heute richtig toll hier.
Bei der Vorbereitung der krönenden Deko zeigen die Kandidaten wieder ihre enorme
Kunstfertigkeit. Und dann folgt das markante Merkmal eines Dripping-Cakes.
Ich drippe.
Das Dripping muss wie Farbe an der Torte herunterlaufen, ohne den Boden zu
berühren. Mein Dripping ist eine Karamellsoße und schmeckt auch wirklich
sehr lecker.
Liebe Hobbybäcker, die letzten Handgriffe müssen sitzen, denn ihr habt
jetzt nur noch zwei Minuten.
Da tropfen Topping und Schweiß munter um die Wette.
Ich muss richtig konzentrieren jetzt, weil ich will es nicht, dass die Tropfen
nach dem Boden kommen, weißt du?
Unter Hochdruck die Ruhe bewahren.
Die Hobbybäcker machen vor, dass man das durchaus schaffen kann.
Sogar dann, wenn der Körper typische Stresssymptome zeigt.
Ich weiß nicht, ob mein Herz schon mal so schnell geschlagen hat.
Ich glaube, wenn man jetzt Puls messen würde, wäre ich irgendwo bei 200
gefühlt. Ihr müsst jetzt wirklich fertig werden. Ihr habt nur noch wenige
Sekunden.
5, 4, 3, 2, 1
und Schluss. Hände vom Gebäck.
Alter Schwede, ey.
Es war eine sehr harte Challenge.
Ich freue mich, dass ich es fertig habe.
Die Topenböden wollten nicht so wichtig.
Ich hoffe, ich kann trotzdem punkten.
darüber hat das letzte Wort wie immer die Jury, die gleich zur Verkostung
schreiten wird.
Liebe Kandidaten, ihr habt's geschafft.
Und beim Anblick eurer Torten hüpft wirklich mein Herz und mir läuft das
Wasser im Munde zusammen.
Und wenn Sie zu Hause jetzt auch Lust haben, so einen Drip'n'Cake
nachzubacken, die Rezepte dafür finden Sie auf dasgroßebacken.de.
Und die Jury hat jetzt die Ehre, alle Torten zu verkosten.
Ihr bringt sie bitte einzeln nach vorne und los geht's mit Agnes.
Agnes, dann erzähl uns doch einfach mal, was dein Kuchen ausmacht. Ich habe einen
Nussboden gemacht.
Innen drinnen ist eine Kaffeecreme und oben drauf Karamellsoße.
Ja, fangen wir dann oben drauf gleich mal an. Die Torte vom Einstreichen her
hätte etwas glatter sein können.
Also gerade wenn ich hier oben so die Kante angucke, dann sehe ich die Böden
durch. Das sollte möglichst vermieden werden.
Von den Farbkombinationen spricht sie mich sehr an. Ich kann es jetzt auch
kaum noch erwarten. Ich glaube, ich schneide mal an.
Der Kuchen von innen drin ist einfach nur sehr gelungen.
Kaffee hat ein sehr starkes Aroma, aber du hast es geschafft, die Nuancen so
abzustimmen, dass ich gleichzeitig alles an Geschmack drin habe, aber ich auch
nichts vermisse. Mir fehlt an dem Kuchen einfach nichts.
Vielen Dank.
Also was mir ans Auge fällt, ist als erstes dieses Grün von diesen Tupfen
hier oben.
Vielleicht ein Tick weniger Farbe. Ja, auch ich kann nur sagen, wenn es so hell
ist und so grell ist und ich das Licht ausschalte und es leuchtet immer noch,
dann ist es ein bisschen too much.
Es ist auf jeden Fall eine Kombination, in der Form habe ich sie noch nie
gegessen.
Allerdings geht der Spinat gänzlich unter.
Aber was ich sehr gelungen finde, ist dieses Zusammenspiel von dem gerösteten
Sesam und der Muskatmus.
Wir
wollten
halt eine eingestrichene Torte, die möglichst glatt ist. Und das fehlt hier
halt.
Das Dripping verdeckt jetzt so einiges, was aber auch ein Zeichen ist, dass es
eigentlich relativ zu dünn geraten ist. Das ist etwas schade. Ich würde sagen,
wir schauen jetzt einfach rein.
Der ist auf jeden Fall saftig. Ich hoffe.
Und er ist gut geschichtet.
Es ist sehr fruchtig, es ist super saftig, das ist schon mal gelungen.
Rosenwasser merke ich so ganz wenig.
Also wenn überhaupt, dann nur so ein Hauch. Da ein bisschen mehr Mut.
Drinnen sehr gelungen, draußen weniger.
Das Stripping oben, es läuft eigentlich in dicken Bahnen runter und das ist so
ein Zeichen, dass es wirklich einen Tick zu flüssig war.
Du hast ein schönes Kaffeearoma, es wird aber nicht zu viel. Das Einzige, was ich
mir hier gewünscht hätte, wäre vielleicht so eine gewisse andere
Textur, weil du hast halt alles musig, alles schaumig, so ein bisschen was,
worauf man kauen kann.
Ich würde gerne noch was zu den Böden sagen, weil die wirklich super auf den
Punkt gebacken sind. Die sind genau saftig genug, sie haben eine schöne
Porung, so wie ein Biskuit auch sein soll.
Ja, Sabrina, dann erzähl uns doch mal was zu deinem Dripping Cake.
Und zwar habe ich Sachaböden gebacken. Dazu gibt es eine Mascarpone-Creme mit
Kaffeelikör. Der ist selbst gemacht von Tante Bärbel, weil das ist der beste
Kaffeelikör. Und zwischendrin verstecken sich ein paar kleine Stückchen Karamell
-Sahne. Die Torte eingestrichen, dreifarbig, super glatt.
Das finde ich super schön und es ist auch super schwierig.
Ich kann auch nur sagen, von außen ist es dir perfekt gelungen. Aber ich freue
mich schon auf den Likör von Tante Bärbel.
Das ist wirklich wie so ein Eiskaffee pur. Und auch die Konsistenz von der
Buttercreme passt genau da rein. Ja, ich kann auch nur sagen, die Creme ist dir
sensationell gelungen. Die Aprikosenmarmelade hätte für mich ein
bisschen präsenter sein können. Aber ansonsten ist es für mich wirklich
durchaus. Vielen Dank.
Ich glaube,
das ist so der Traum von jedem kleinen Mädchen. Es ist rosa, es ist bunt, es
ist pink und es glitzert.
Der Anschnitt sieht super aus.
Ich gehe davon aus, du hast es in Ringen aufgespritzt und dann immer beide
Füllungen kombiniert.
Sieht sehr sauber und akkurat aus.
Also die Füllungen sind für mich perfekt abgestimmt. Das Einzige, was ich mir
gewünscht hätte, wäre die Böden ein bisschen mehr zu tränken. Sie sind noch
sehr trocken. Super, nehme ich gerne auch.
Danke.
Jetzt wird's gottisch.
Julie, du bist dran.
Sie ist wirklich schön gerade.
Egal wo man hinguckt, Stripping hätte für mich ein Tick dünnflüssiger sein
können. Also es ist relativ dick, gerade wenn ich hier so die Nase sehe.
Superschön kombiniert.
Der Biskuit ist für mich auf den Punkt gebacken und in sich ein
Pfefferminztraum.
Was sofort ins Auge fällt, ist obendrauf dieser gekochte Zucker. Das ist halt
wirklich außergewöhnlich.
Vom Dripping her, hier habe ich genau diese Nasen, die ich haben möchte.
Also da ist die Konsistenz wirklich gut getroffen.
Der Gin ist da.
Der Gin ist da.
Ich muss nochmal...
Du musst noch mal.
Aber der Gin ist jetzt nicht penetrant.
Okay. Also es ist jetzt nicht so, dass es overdone ist.
Es ist kurz vor der Grenze.
Einen Hauch weniger.
Ansonsten finde ich die Kombination sehr gelungen.
Dankeschön.
Sie ist super schön eingestrichen. Sie hat eine tolle Höhe. Bei der Kuvertüre
oben hätte sie ein Tick fester sein können.
Was man hier wunderschön erkennen kann, ist, die Biskuit sind sehr saftig.
Da fällt nichts auseinander. Wir haben eine saubere Schnittkante. Das Tränken
ist hier in dem Fall sehr gut gelungen.
Der Biskuit ist überhaupt nicht schwer.
Die Gewürze da drin geben dem Kuchen nochmal was ganz anderes. Und das ist
nicht ganz einfach, weil die Orange mit der Zartbitterschokolade sind schon zwei
ganz starke. Hier hast du es perfekt geschafft, es so einzubauen, dass es für
mich geschmacklich tadellos ist. Vielen Dank.
Das war die letzte Verkostung für heute. Die Jury zieht sich jetzt kurz zurück
zur Beratung.
Und dann werdet ihr gleich erfahren, wer bekommt die rote Schürze und ist damit
Bäcker der Woche. Und ihr erfahrt dann auch, wer uns heute leider verlässt.
Für die Kandidaten heißt es nun auf das Juryurteil warten.
Mit gemischten Gefühlen.
Ich bin doch stolz, was ich geleistet habe in zweieinhalb Stunden.
Ehrlich gesagt, es hat mir nie gelungen, zu Hause diesen Drip-Effekt zu bekommen.
Jetzt bin ich sehr aufgeregt. Ich würde gerne wissen, wie es weitergeht für
mich. Ja, ich lasse es auf mich zukommen.
Für wen es knapp wird, finde ich schwierig einzuschätzen. Mich würde es
tatsächlich auch gar nicht wundern, wenn es für mich sehr knapp wird.
Die Spekulationen der Kandidaten haben gleich ein Ende.
Ihr lieben, tapferen Hobbybäcker. Die Jury hat getagt und die Jury hat sich
auch entschieden.
Für einen von euch ist heute ein trauriger Tag.
Das lässt sich leider nicht verhindern.
Aber es gibt auch einen echten Glückskeks unter euch.
Einer von euch hat die Jury so in Ekstase gebacken, dass er als nächster
die Bäcker der Woche-Schürze tragen darf.
Betty, Christian, wer ist es?
Wir beide waren von eurer heutigen Backleistung wirklich begeistert. Ihr
habt auf sehr hohem Niveau abgeliefert.
Aber einer war noch so müh besser als die anderen.
Daher ist Bäcker der Woche.
Marion.
Mutti der Woche.
Ich freue mich natürlich riesig Bäcker der Woche geworden zu sein. Ich habe gar
nicht damit gerechnet und ich freue mich natürlich ganz besonders, dass mein
Dripping Cake so gut angekommen ist bei der Jury. Das macht einen natürlich sehr
froh.
Leider ist es einem von euch nicht gelungen, bei dem hohen Niveau mit den
anderen mitzuhalten.
Aus diesem Grund müssen wir uns heute leider verabschieden von
Sarah.
Kein Problem.
Ich hab's gewusst.
Es war sehr schön, hier zu sein. Ich habe nette Leute kennengelernt. Gute
Kredit bekommen, die ich umsetzen kann zum Weiterbacken. Es war einfach nur
schön. Echt.
Einmalig.
Acht Kandidaten sind noch im Rennen und ihrem Ziel ein Stückchen näher gekommen.
Nächste Woche warten weitere Bewährungsproben auf sie. Tja, wer backt
sich fest, wer muss sich verkrümeln? Das sehen Sie nur hier in Sat.1.
Tschüss.
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