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Ich liebe Menschen denen es schlecht geht.
Deshalb bin ich Apothekerin geworden.
Fr�her bildete ich mir ein ein ganz normales Kind zu sein.
Ich hatte eine verst�ndnisvolle Mutter, und einen eher strengen Vater.
Als er Vegetarier wurde, lie� meine Mutter den Nachmittags-Kaffee ausfallen.
Dabei �berkam uns eine unheimliche Lust. Wir wissen nicht was uns mehr erregte:
Die fleischlichen Freuden, oder das Gef�hl den Vater zu hintergehen.
Nat�rlich mussten alle Spuren beseitigt werden bevor er nach Hause kam.
Knochen Schwarten und Knorpel wurden sorgsam zerkleinert. Es war so
als lie�en wir eine Leiche verschwinden. Die Tarnung war perfekt.
Mit dem Duft von Zitronen versetzten wir die Wohnung in den Zustand der Unschuld.
Allerdings gelang es uns sp�ter nicht beim Anblick des Gem�ses...
die erw�nschte Begeisterung zu entwickeln. Vater sorgte sich �ber unseren Appetit.
Und ich hatte wegen meiner fleischlichen Untreue ein schlechtes Gewissen.
Um die Zuneigung meines Vaters k�mpfte ich mit den klassischen Mitteln:
Flei� und Strebsamkeit. Ich st�rzte mich ganz in die Naturwissenschaften,
verschenkte mein Spielzeug und tr�umte von einer "Jugend forscht"-Medaille.
In der Schule machte mich das unbeliebt. Alle Versuche daran etwas zu �ndern
machten die Sache nur noch schlimmer. Dennoch gab ich die Hoffnung nie auf,
einen wirklichen Freund zu finden.
Dieser Wunsch kehrte sich an jenem Morgen leider auf fatale Weise ins Gegenteil.
Ich wurde mal wieder ausgesperrt. Als ich die Schritte der Lehrerin h�rte,
richtete sich meine ganze Wut gegen diese verdammte T�r!
M�rderin!
Der Junge starb an inneren Blutungen. Es gab eine polizeiliche Untersuchung,
und meine Eltern steckten mich zur Strafe in ein M�dchen-Internat.
Vielleicht dachten sie ich sei eine Gefahr f�r das m�nnliche Geschlecht.
Neurocil. Wo ist denn das Neurocil?
Die Psychopharmaka hab ich auch nach vorne gestellt Dorit.
Sieht aus wie Sperma.
Kein Grund zum Verzweifeln Liebes.
Mama! Mama! Hallo Mama! - Na ihr?
Hallo mein Schatz. Komm doch gleich mal mit bitte.
Ihr habt wieder was geklaut hm? Gr�� dich Gero. Und du und du!
Entschuldigung es hat etwas gedauert.
Stell das hier ab ja?
So das macht 5 Mark bitte. - Verzeihung k�nnten Sie...
Ich sehnte mich nach einem Haus, einem Kind, einem Mann.
Die Reihenfolge war mir egal. Fatalerweise interessierte ich mich...
ausschlie�lich f�r Au�enseiter Hypochonder und Neurotiker.
Danke. �h, die Wange.
Verzeihung?
Danke. - Wiedersehen.
Die Behandlung meiner Sch�tzlinge nahm meine gesamte Zeit in Anspruch.
Und ich freute mich schon auf einen Hausbesuch.
Eine depressive M�nnerseele wollte von mir gerettet werden.
Schloss-Apotheke Moormann. - Hans hier.
Wegen heut Abend ich schaff's nicht. - Ach so. Na ja das macht ja nichts.
Ich ruf dich an. - Ja wiederh�ren.
Ich kann den Nachtdienst heute machen. - Oh fantastisch!
Gero und ich m�ssen noch mal zum Architekten.
Was ist? Noch nie 'n Mercedes gesehen? - So einen noch nicht.
Was kann ich 'n daf�r wenn die Rottmann pl�tzlich zur Einbahn wird?
Was gibst 'n mir daf�r? - Was gibst du mir wenn ich ihn nehme?
Das war der Moment als Levin wie ein Komet in mein Leben st�rzte.
Kann ich Ihnen irgendwie helfen? - Nein ich wollte mich nur umsehen.
Da haben Sie eine gute Wahl getroffen. Volvo ist bekannt f�r seine Eichteste.
Hier hat man so Stahlseile konstruiert. Beim Crash ziehen die sich zusammen
und der Motor f�llt automatisch raus. Hier passen sicher 3 Kinderwagen rein.
Ach sind Sie Volvo-Fahrer? - Nee. Mir ist der Wagen zu sicher.
Aber so 'ne Frau wie Sie sollte doch eher was Sportlicheres fahren oder?
Gucken Sie sich mal die Form an.
Diese Rundung. So was kann Ihnen nur 'n Klassiker bieten.
Das Gaspedal ist ideal f�r Schuhgr��e 36. - 39.
Levin war ein Kind, ein Peter Pan. Er liebte nichts so sehr wie Autos.
Aber das begriff ich erst sp�ter.
Ich w�rde gern Ihre Haare im Wind wehen sehen.
Wissen Sie... eigentlich brauch ich gar keinen Wagen.
Levin Graber. Student der Zahnmedizin. Es freut mich sehr.
Mach ihn mal an.
Es war wie ein Sog. Ich war zu allem bereit.
Den haben wir klasse �bers Ohr gehauen. Du warst gut mit deinem:
"Eigentlich will ich gar kein Auto."
Dr�ck mal richtig auf die Tube, so 'n Sportwagen der braucht das!
Ja!
Und so begann diese Geschichte, der Alptraum meiner erf�llten W�nsche.
Fahr mal die 2. rechts und dann links, ich muss noch zu meinem Gro�vater.
Eigentlich m�sste ich schon l�ngst wieder in der Apotheke sein.
Sehen Sie wie der sich ins Zeug legt? Dabei ist er nur scharf auf mein Geld.
Gef�llt's Ihnen hier? - Ja, es ist wunderbar.
So dann werd ich in den Garten gehen. - Was sagten Sie?
Ich sagte ich werde Levin mal helfen. - Sie werden gar nichts tun, meine Liebe.
Sie denken ich bin ein Geizkragen, weil ich keinen G�rtner einstelle.
Aber Levin muss den Mercedes abarbeiten, den er mir zu Schrott gefahren hat.
Sie m�ssen hier Pflanzen reinstellen. - Wozu?
Gr�n beruhigt. - Kommen Sie mal mit.
Das war meine Frau. Sie sind genau wie sie.
Floristin? - Apothekerin.
Was halten Sie davon wenn ich mein Testament �ndere?
Levin erbt nur wenn er Sie heiratet. - Niemand heiratet gerne unter Zwang.
Was Besseres kann Levin nicht passieren. Er ist etwas, sagen wir... leichtsinnig.
Wir kennen uns erst seit zwei Stunden. - Na und? Lassen Sie mir den Spa�.
Ich w�rd gern mal Schicksal spielen.
Apothekerinnen sind doch 'ne gute Partie oder?
Na schon kaputt gemacht? - Nee Gro�vater, das war 'n Blitzschlag.
Ich bin Margot. - Meine Haush�lterin.
Das ist Hella. - Hella ist Apothekerin.
Toll.
Ich hoff ja der alte Sack kratzt bald ab. - Dieses Haus ist ein Traum!
Und der Garten!
Was?
Er ist 'n Sadist! Wenn's dich nicht g�be, m�sste ich heut mit 'm Fahrrad fahren.
Wiederschauen. - Wiedersehen.
Tsch�ss. - Tsch�ss.
Ja und?
Er ist Zahnarzt. Und sein Gro�vater hat eine Villa in Neuenheim.
Er hatte eine Fabrik f�r Pr�zisionsmesser. - Das Haus kenn ich.
Das ist wirklich nicht schlecht. - Von innen ist es noch sch�ner.
Ach, du warst schon da?
Und hat er schon gebohrt?
So 3-mal t�glich eine Tablette vor dem Essen per oral ja?
Was? - Schlucken. Macht 5 Mark.
Kann ich was f�r Sie tun? - Wiedersehen.
Ist Fr�ulein Moormann schon fertig? - Ja, die zieht sich gerade um.
Sch�ne Apotheke haben Sie hier.
Hallo.
Tschaui!
Was ist das? - Das Erbe meiner Eltern.
Selbst gezogen? - Klar!
Der Kleine ist von meiner Mama.
Ja, hier wohne ich.
Sch�n diese... Helmpflanze.
Das ist ja unglaublich.
Gef�llt es dir wirklich? - Klar! Ich find das wundersch�n.
Und alles so... super ordentlich.
Meinst du wir brauchen die alle?
Gift? - Ja.
Das Erbe meines Gro�vaters.
Kann ich's haben? Ich mach da mein Rasierwasser rein.
Ist das t�dlich? - Sicher.
Aber erst ab zwei Gramm.
Wow...
Morphin. Meskalin. Nikotin, das kenn ich. Und was ist das?
Das ist das Giftigste. Aconitin.
20-mal wirksamer als Arsen.
Und wirkt das noch? Oder ist es nicht mehr gut?
Du kannst es ja mal ausprobieren.
Zuerst versp�rt man ein Brennen in Mund.
Schwei�ausbr�che...
die Atmung verlangsamt sich...
die Gliedma�en sterben ab...
und dann erstickt man.
Das alles in weniger als 5 Minuten.
Das ist ja grausam.
So teuer ist 'ne Sauna auch wieder nicht. - Die K�nigsberger Klopse. Guten Appetit.
Oh, so was isst du? - Ja. Ich beneide euch um das Haus.
Dorit hat es sich so sehr gew�nscht. - Ja.
Entschuldige, aber eben ist dein Liebling vorbeigerauscht.
Es sa� jemand neben ihm. Schwarze Haare, ziemlich jung.
Vielleicht eine Studienkollegin? - Das ist die Haush�lterin seines Opas.
Levin f�hrt sie ab und zu zum Einkaufen. - Klar!
Hm...
Du hast ja richtig geile Musik hier! - H�r auf!
Was ist los? K�nnen wir nicht mal mehr tanzen?
Du bist manchmal wie 'n Kind. - Und? Magst du keine?
Nat�rlich mag ich Kinder. - Na also!
D�rfen wir reinkommen? Da will sich jemand vorstellen.
Oh, ist die s��! Hallo.
Es ist 'n Kater. Er hat noch keinen Namen. - Kater Murr.
Murr? Das ist ein richtiger Hohenzollern. Seine Mutter war 2-facher World Champion.
Ach so.
Aber wir haben doch gar keinen Garten, er kann doch gar nicht raus.
Er hei�t Tamerlan, und er kriegt seinen Garten, OK?
OK.
Danke.
Wieder gut?
Verzeihung! Dr�ck mir mal die Daumen, dem Gro�vater geht's ganz beschissen.
Ich war grad im Krankenhaus. Herzinfarkt! Die n�chste Nacht wird er...
wahrscheinlich gar nicht �berleben. Unglaublich, was? Was guckst 'n so?
Komm, ich zeig dir was. - Nein ich... Dorit, entschuldige!
- Ich bin gleich zur�ck. - Tschaui!
Der Wagen ist 19 Jahre alt, und hat erst 45.000 Kilometer runter.
Die Bank gibt mir wieder keinen Kredit, weil ich noch Student bin.
Ich find das ganz sch�n rassistisch. - Brauchst du ihn denn?
Hella, kannst du nicht... - Ich bin nicht reich.
Du bist Apothekerin! - Es ist Dorits Apotheke.
Wir sind bald sowieso reich! 16.000 Mark, so 'n Angebot krieg ich nie wieder!
Ich gr�nde 'n eigenen Formel 1-Rennstall. Ist besser als faule Z�hne ziehen.
Opa, ich hab dir was mitgebracht. Hallo? - Na, das ist aber eine �berraschung!
Ich wollte grad eine rauchen gehen. - Ich dachte dir geht's nicht gut?
Nicht aufregen. Ich hab's ihm verboten. - Ich wei� nicht was ich sagen soll.
Wir haben das Medikament gewechselt, seitdem geht's mir blendend.
Ach Kinder, ich muss hier raus. Man kommt hier nur auf dumme Gedanken,
das Testament zu �ndern. Sagt mal, wie findet ihr das
wenn Levin erst dann erbt, wenn er mit dem Studium fertig ist?
Find ich gut.
Sie wollen doch nicht ewig leben, oder? - Doch, das will er.
Schei�e!
Sag nichts! Du kriegst dein Geld wieder. - Ja, ist ja gut.
Ja dann lach doch nicht. Der wird wahrscheinlich 100 Jahre alt.
Schei� auf die Erbschaft. Ess ich halt weiterhin Fischst�bchen.
Hm, Rinderherz, mjam mjam. Sieht lecker aus.
Ja? Was?
Ich sagte dir doch du sollst mich hier nicht anrufen. Sprich mal etwas lauter.
Wann denn?
Und was hat er gesagt?
Und wo ist er jetzt?
OK. Ciao.
Schei�e!
Hm, mjam mjam. - Sehr witzig!
Wer war 'n das? - Margot.
Und? - Und was?
Wird das jetzt 'n Verh�r oder was? - Was ist denn auf einmal los?
Was los ist? Du spionierst mir doch nach. - Was?
Lass deine schlechte Laune nicht an mir aus!
Hella, ich bin 'n Idiot, es tut mir Leid. Aber es gibt da 'n Problem.
N�mlich? - Dieter ist drau�en.
Wer ist Dieter? - Der Mann von Margot.
Margot ist verheiratet? - Ja. Sie schuldet ihm Geld.
Er will es wiederhaben. Wie soll sie ihm das wiedergeben? Sie verdient ja nichts.
Was guckst 'n so? - Du schuldest ihm das Geld.
Was? Spinnst du?
Was ist dann das Problem?
OK, sie haben Dieter und mich vor 2 Jahren an der t�rkischen Grenze erwischt.
Wegen Drogen? - Ja, aber ganz wenig.
Wir hatten 'n Kilo Heroin im Auto, das war 'ne dumme Geschichte.
Dieter hat dann alles auf sich genommen, der Alte h�tte mich sonst enterbt.
Clever.
Ich versprach ihm Geld zu besorgen f�r 'n Rechtsanwalt. Hat nicht geklappt.
Er ist nat�rlich tierisch sauer auf mich. Er denkt ich will ihn verarschen.
Ich versuchte wirklich alles! Es klappte nicht.
Jetzt will er seinen Anteil haben. - Frag deinen Gro�vater.
Der geht mit der Schrotflinte auf mich los.
Hella, ich hab 'ne Idee. Wir k�nnten beide in einer wundersch�nen Villa wohnen.
Ich k�nnte mir da 'ne kleine Privatpraxis einrichten.
Wovon redest du eigentlich? - Ich rede davon dass der Hausarzt...
von meinem Gro�vater sagte dass es ihm wirklich nicht gut geht.
Er qu�lt sich regelrecht. Er hat Probleme mit seinem Herzen.
Wir w�rden ihm nur etwas nachhelfen.
Du willst deinen Gro�vater ermorden. - Er w�rde sowieso sterben.
Das ist nur 'ne ganz kleine Sache.
Der Alte geht immer fr�h ins Bett, der h�rt bestimmt nichts.
Und was ist mit Margot?
Ach, vergiss Margot.
Opa legt sein Gebiss immer in so 'ne Muschelschale auf die Heizung,
damit's morgens im Mund sch�n warm ist.
Schei�e.
Ich hab mir 'n Handbohrer geholt. Nach Pr�paration einer Kavit�t...
w�rd ich 'ne F�llung legen. Das hab ich schon 100-mal gemacht an der Uni.
- Was ist eine Kavit�t? - 'n Loch. K�gelchen rein, fertig.
Wenn Opa sein Gebiss einlegt merkt er noch nichts. Erst wenn er kaut.
Dann l�st sich so langsam die F�llung auf und die K�gelchen verteilen sich im Mund.
Exitus. Perfekter geht's nicht. - Levin.
Du spinnst. - Aber ist 'ne gute Idee.
OK OK.
Aber ist 'ne gute Idee.
Wiedersehen. - Was f�r Beschwerden sind denn das genau?
Mein Magen, Magen-Darm, es krampft sich seit Tagen schon so zusammen.
Das haben wir im Moment nicht da, tut mir Leid. Oh hallo.
Morgen.
Und gestern Morgen war mein Stuhlgang pl�tzlich hart und schwarz.
Und abends wieder sturzbachartig. - Aber ich k�nnte es Ihnen bestellen.
Bei meinem Arbeitskollegen haben sie jetzt Krebs festgestellt. Dickdarm. Mit 34!
Aber gerecht verteilen ja? - Lutschen, Kolja und Lene.
Nicht bei�en. Lutschen.
Margot!
Mussten Sie sich �bergeben? - Vor 2 Tagen, aber es kam nur noch Galle.
Man gew�hnt sich an so was.
Ich hab dir 100-mal gesagt, ich hasse den Geschmack dieser Gebisstabletten!
Sind wir verheiratet? Dann musst du mehr zahlen.
Sie sehen m�de aus. Aber es steht Ihnen. - Kann ich sonst noch etwas f�r Sie tun?
Hey Kolja!
Entschuldigung, ich muss jetzt. - Armer Siebert.
Seine Frau ist verr�ckt geworden, und nun muss er die Kinder alleine durchbringen.
Levin?
Ist er da? - Ich wei� nicht.
Dann warte ich hier.
�brigens, ich bin Dieter.
Ich bei�e nicht, bzw. selten. Wann kommt der Kleine?
Unterschiedlich. Manchmal auch gar nicht.
Selbst gemalt?
Niedlich. Er wohnt doch hier, oder?
Schon.
Ah, tut das gut.
Haben Sie vielleicht Hunger?
Wenn's keine Umst�nde macht.
'n neues H�uschen.
Es geh�rt Levins Gro�vater. - Gibt's ihn also doch.
Hallo Levin.
Mensch, Dieter.
Lange nicht gesehen. - Wolltest du schon wieder gehen?
Ja, ich...
Schade dass du grad heut keine Zeit hast. - Dieter, es ist 'ne dumme Sache passiert.
Mein Gro�vater ist gestorben.
Was? - Ja.
Das darf doch nicht wahr sein! - Doch.
Du sagtest du willst es nur ausprobieren. - Wovon redest du?
Das wei�t du genau! - Sein Arzt stellte den Totenschein aus.
Frag ihn. Es war Herzversagen. - Du l�gst.
Er schlief nach dem Fr�hst�ck sanft ein. Vielleicht war ja der Kaffee zu stark.
Ich wei� ist 'ne grausame Geschichte.
Schluss mit der Trauerfeier!
Siehst gut aus, Dieter. - Danke.
Beruhig dich!
Kann ich meine Brille wiederhaben?
Danke.
Komm setz dich zu uns.
"Meinem Enkelsohn Levin Manuel Graber hinterlasse ich eine zehnj�hrige...
Bundesanleihe im Wert von 50.000 Mark. Die Villa plus Inventar...
im Wert von 9 Mio. Mark, und den Rest meines Verm�gens,
das sind ca. 34 Mio. in Aktien und Wertpapieren m�chte ich...
Frau Hella Moormann vererben. - Was ist los?
Unter der Voraussetzung dass Frau Moormann...
Levin innerhalb eines Jahres ehelicht. Findet die Hochzeit nicht statt,
flie�t das Verm�gen an ein SOS-Kinderdorf. Euer euch liebender Hermann Graber."
Das gibt's nicht, der Alte spinnt v�llig! Da mach ich nicht mit!
Sie haben noch Zeit es sich zu �berlegen. - Moment, warten Sie mal.
Wir wollten sowieso bald heiraten.
Gratuliere, du bist reich! - Ich hab mir das nicht ausgedacht, Levin.
Dieter ist Trauzeuge. Wir bringen die Hochzeit ganz schnell hinter uns, OK?
So hab ich mir das nicht vorgestellt! - Willst du das im SOS-Kinderdorf...
'ne Stra�e nach dir benannt wird? - Ich bin nicht so scharf aufs Geld.
Aber ich! Dieter will seine Kohle zur�ck. - Ach, vergiss es!
Es gibt noch 'n Grund um zu heiraten, vielleicht f�llt er dir ja mal ein!
Hallo.
Mir ist doch noch 'n Grund eingefallen. - Was f�r 'n Grund?
'n ganz s��er.
Ganz verf�hrerisch.
Danke. - Bitte.
Hella?
Sag mal, wo hast denn du eigentlich jetzt schon wieder das Valium hingelegt, hm?
Hm?
Was gibt's denn da zu lachen?
Hey!
Heut Nacht machen wir 'n Baby. 'n richtig kleines Apotheken-Baby.
Komm her meine S��e! Gib mir 'n Kuss!
So Opa, her mit der Kohle! Jippie!
Du m�sstest jetzt nicht mehr arbeiten. - Wieso?
Ich m�cht's nur wissen.
Es ist alles gut. - Nat�rlich werde ich weiterarbeiten.
Ich bring nur mal schnell den Apfel weg.
Na Schatz, ist doch 'ne klasse Party unsere Hochzeit, oder?
Fahr nicht so viele Kurven, ich kotz dir sonst aufs Hemd.
Mann, wir sind reich! - Wir? Ich bin reich!
Pflanzen in den Wintergarten, Paravent lila Sessel in die Bibliothek.
Karton in den Flur. Achtung zerbrechlich! Die Kakteen bitte ins Schlafzimmer.
Wenn ihr das in einer Stunde schafft, gibt's 'ne ordentliche Brotzeit. Ab jetzt!
Wenn der nicht gleich die Klappe h�lt, dann hau ich den Schei� hier zu Bruch.
Levin, die haben die K�che v�llig versaut! - Dann werfen wir den Krempel wieder raus.
Wo ist Margot? Die soll mal mit anfassen. - Keine Ahnung. Wer ist das denn?
Meine Eltern. - Hella Liebes!
Mutter! Vater!
Mach zu.
Das Esszimmer.
Wohnzimmer.
Kamin.
Wo soll ich 'n die hinstellen? - Ach... egal. Egal.
Also wenn's egal ist, dann k�nnen wir sie ja wieder mitnehmen.
Nein! - Nun lass! Du musst das verstehen.
Er ist etwas beleidigt, weil wir nicht zur Hochzeit eingeladen waren.
Ich hab euch nicht eingeladen, weil wir gar nicht richtig gefeiert haben.
Das hab ich euch auch schon gesagt. - Ist ja ein ganz sch�ner Palast...
f�r zwei. - Wer soll das alles putzen?
Vater, jetzt stell bitte diese bl�de Uhr weg.
Hella, das war die Uhr deines Gro�vaters, das solltest du respektieren.
Morgen. - Sie m�ssen Levin sein!
Nein, das ist Dieter. Ein Freund von Levin.
Tach. - Tach.
Meine Eltern.
Tach. - Tach.
'n netter Herr. - Und so elegant gekleidet.
Ich geh schon mal in die K�che.
Deiner? - Das tut mir Leid, tut mir Leid.
Morgen allerseits. - Morgen.
Ich wusste nicht, dass es schon so fr�h losgeht.
Tut mir Leid, ich sterbe f�r die Dinger. Das beste Mittel gegen Brummsch�del.
Was brummt denn in dem kleinen K�pfchen? - K�nnen Sie mir vielleicht bitte sagen,
wo ich hier den Kaffee finde? - Klar. Da hinten in der Kaffeedose.
Danke sch�n. - Gern geschehen.
�brigens, Hella, oben ist das Klo verstopft.
Danke. - Liebes, ich wusste gar nicht,
dass ihr hier in einer Gemeinschaft lebt. - Du musst Gudrun sein. Die Mama.
Wie aus dem Gesicht geschnitten. Rolf, darf ich Papa zu dir sagen?
Willkommen in unserer bescheidenen H�tte. Hier ist immer ein Platz f�r euch frei.
Sehr liebensw�rdig. Danke. - Hella hat mir so viel von euch erz�hlt.
Ich hoffe unsere Wochenend-G�ste haben euch nicht irritiert.
Papa, ich zeig dir mal die Garage! Da passen mindestens 3 Autos rein.
Da hab ich mich so gefreut! - Das ist Levin.
Danke.
Sieht gut aus. Wie im Urlaub. - Hm.
Nein danke, die braucht kein Wasser.
Levin? Oh!
Hallo. D�rfte ich mal auf Ihre Toilette? - Ja, nat�rlich.
Danke sch�n. - Hinten links.
Hallo? K�nnen Sie mich h�ren? - Ja, was...
was ist denn los?
Halb so schlimm! Sicher war's ein Junkie, in der Kasse war kaum was drin.
Es tut mir Leid. - Ich fahr dich jetzt erst mal nach Hause.
Alles in Ordnung? Soll ich mit reinkommen? - Danke.
Bis morgen Dorit. - Bis morgen.
Hella?
Was geschieht eigentlich mit dem Haus, wenn dir wirklich mal was passiert?
Was soll passieren? Nacht. - Nacht.
Morgen. - Morgen.
Was ist dir denn passiert?
Ich bin �berfallen worden.
Von wem?
Du ruhst dich jetzt erst mal aus. Wenn du was brauchst, sag Bescheid, ja?
Ja.
Hella?
Margot und ich, st�ren wir eigentlich?
Du nicht.
Fahren Sie los!
Suchst du was? - Nein, ich wollte nur sehen,
ob die Erde noch feucht genug ist.
F�r deine Pflanzen machst du alles. Nur dein Mann verk�mmert.
Ich hatte eigentlich nicht den Eindruck.
Liebes wollen wir nicht 'ne Party machen? 'n richtig gro�es Fest.
Zur Hochzeit haben wir doch nichts gemacht.
So 'ne Hochzeit-Einweihungs- Vers�hnungs-Party. Hm?
- Kann ich dir helfen? - Dieter, komm mal!
Nein danke. Ich suche nur Margot.
Hallo! Gero passt auf die Kinder auf. Pawel war so nett mich zu begleiten.
Herzlich willkommen! - Nettes kleines H�uschen.
- Hella, wir br�uchten noch etwas Bier. - Lass mich gehen.
Ein Fachbuch �ber alternative Energiegewinnung.
Ich kann ja sp�ter mal was draus vorlesen. - Ja. Dieter Krosmansky,
Pawel Siebert, Levin Graber, mein Mann. - Hi!
Tach. - Sie sind wohl f�rs Essen zust�ndig?
Nee, er ist unser Hausmeister. - Ich wohne hier.
Ist ja nur eine kleine Aufmerksamkeit. - Sicherlich 'n klasse Geschenk. Komm.
Ah, das Bier! Danke.
Wer ist denn das?
Ich rauche seit ich 12 bin. Ich wollt aufh�ren, aber es klappte nicht.
Vorsicht Br�derchen! - Au�erdem fanden die �rzte jetzt raus,
dass Zigaretten vor Altheimer sch�tzen. - Altheimer?
Diese Krankheit, wo man nicht mehr wei�, wie man die Schuhe zubindet.
Margot, du kannst den ersten Schwung Gl�ser sp�len, und diese gleich mitnehmen.
Schwesterchen...
Wenn du einen Revolver brauchst...
Margot muss weg.
Hella, du wolltest doch zum Notar gehen. - Wieso?
Na ja, wir haben den gleichen Namen, wir wohnen zusammen...
Was dir geh�rt, geh�rt auch mir.
Was willst du? - Ich will das, was mir zusteht.
Hella, wollen wir in Urlaub fahren? Nach Andalusien. W�r doch geil, hm?
Ja!
Aber du willst mit dem Auto fahren. - Klar, wie denn sonst?
Nein. - Bist du sicher?
Ja. - OK, dann frag ich Margot.
Der Schweinemann kommt! - Stellen Sie's bitte da dr�ben hin.
Naturwissenschaftler sind abweisend. Wie kann man blo� Vegetarier werden?
Weil man Angst hat, ein Tier zu t�ten. - Ja Angst. Wenn Schweine get�tet werden,
steigt der Adrenalin-Spiegel, wir essen das Adrenalin mit, und bekommen Angst!
Papa isst kein Fleisch, weil er Angst hat. - Vor dem Adrenalin, oder dem T�ten?
Vor Gift! Opa hat mit Oma herumexperimentiert.
Immer sch�n Gift ins Essen gestreut, bis sie gestorben ist.
Meistens in K�nigsberger Klopse mit Kapernso�e.
Du spinnst. - Vielleicht, aber...
"Kapern eignen sich vorz�glich,
um den leicht nussigen Geschmack des Giftes zu �berdecken."
Hier... hat er's versteckt.
Wo ist das Tagebuch jetzt? - Bin ich der Papst?
Maren?
Warte!
Oh Gott.
Schafft mir diese Sau vom Hals! Sie hat mich und meine K�che vollgekotzt!
Riecht das sauer, ey.
Margot!
Was machst 'n da f�r 'n h�sslichen L�rm?
Wenn du mir 'n Kaffee machst, das w�r klasse!
Mach's dir doch selbst. Oder frag Margot. - Gute Idee.
Na, ist die Frau Hoheit eifers�chtig?
Was ist 'n jetzt mit Andalusien?
Wenn Margot mitf�hrt, reiche ich morgen die Scheidung ein.
Ciao. - Ciao.
Da stand ich nun. Ich hatte ein Haus, etwas Geld, und einen Mann,
auf den ich mich nicht verlassen konnte.
Aber es gab ja noch Margot. Und ich ahnte, dass wir noch viel Spa�
miteinander haben w�rden.
Endlich blieb uns Zeit, das Haus zu putzen und von allem �berfl�ssigen zu befreien.
Margot!
Margot!
Margot, kannst du mal mit anfassen?
Hella, ich wei�, dass ich das nicht wieder gutmachen kann,
aber ich wollte dir trotzdem sagen, das mit der Party tut mir echt so Leid!
Die Jungs machen Augen wenn sie sehen, was wir zwei alles gemacht haben, hm?
Wann kommt denn unser Levin wieder?
Ich glaube nicht, dass dich das etwas angeht, Margot.
Die brauchen auch mal wieder etwas Farbe. Das ist die richtige Arbeit f�r Dieter.
Er liebt ja solche Sachen. - Hm.
Lass mal, ich mach das schon.
Kannst du mich mal bitte halten?
Hella!
Hella...
Heller? Ist es Ihnen hier zu dunkel, Frau Krosmansky?
M�r...
M�r...
Mehr? Ist es noch nicht hell genug?
Ich muss gehen.
Guten Tag.
Es geht nichts �ber frische Kiefernluft! - Das sind Tannen.
Zum Garten hab ich's nie gebracht. Dazu fehlte mir die richtige Frau.
W�rden Sie einen Polizisten heiraten?
Wei� nicht. - Sehen Sie.
Woher kennen Sie Frau Krosmansky? - Sie war Hermann Grabers Haush�lterin.
Wir haben sie �bernommen. - Und Dieter Krosmansky?
Ist ein Bekannter meines Mannes. Sie kennen sich schon sehr lang.
Waren Sie im selben Raum als es passierte?
Nein. Ich war gerade nach unten gegangen um Schmier�l zu holen,
weil die Fensterl�den klemmen. Und als ich wieder nach oben kam,
fiel Frau Krosmansky grad aus dem Fenster. - Haben Sie der Frau Krosmansky...
irgendwie geholfen, bevor Sie merkten dass es ohne �l nicht geht?
Nat�rlich, ich hielt sie an den Beinen fest.
Und als Sie dann runtergegangen sind um das �l zu holen, da...
da hat's die Frau Krosmansky alleine weiter versucht?
Es ist doch immer wieder das Gleiche. Der Leichtsinn im Haushalt.
Da kann man sich ja gleich selber umbringen.
- Wie ist Ihr Verh�ltnis zu Frau Krosmansky? - War.
Margot ist tot.
Ihr habt ihr das erste Mal 'n richtiges Zuhause gegeben.
Hat Margot eigentlich noch irgendwas gesagt im Krankenhaus?
Ja.
Margot und ich, wir haben uns nicht besonders gut verstanden, das stimmt.
Aber sie ist einfach aus dem Fenster gefallen.
Ich wei� auch nicht warum.
Es tut mir so Leid.
Ich bin in meinem Leben nur zweimal richtig ausgerastet. Das erste Mal,
als mein Vater meine Mutter fast totgepr�gelt hat.
Und das zweite Mal?
Margot war 17. Sie war schwanger.
Ich habe mich in ein Kind verliebt. Bis ich gemerkt hab, dass sie fixt.
Ich hab mich dann mit ihr eingeschlossen.
Weil ich wollte, dass sie clean bleibt. Aber die dumme Nuss ist abgehauen.
Ich hab sie tagelang gesucht.
Dann hab ich sie gefunden.
Vollgedr�hnt.
Dann bin ich ausgerastet.
Ich hab sie geschlagen.
Ich hab sie in den Bauch geschlagen.
Was hat Margot im Krankenhaus gesagt? - Sie sagte du hast sie runtergesto�en.
Levin hat angerufen. - Aus Andalusien?
Aus Marokko. - Marokko?
Er sitzt im Gef�ngnis.
Was? - Er hat eine Frau �berfahren.
Ist sie tot?
Levin sagt sie h�tte sich selber vor den Wagen geworfen.
Aber gegen Kaution kommt er frei. Ich soll hinfahren die Kaution bringen.
Wie viel? - 30.000.
30.000 was? - Dollar.
Ich w�rde lieber bei dir bleiben.
Als Dieter ging, hatte er Tr�nen in den Augen und 30.000 Dollar in der Tasche.
So dachte ich wenigstens. Tagelang wartete ich auf ein Lebenszeichen.
Wie eine verliebte Kuh.
Ich ging hinauf in Dieters Zimmer.
Er hatte mich um 15.000 Dollar betrogen.
Wann kommt denn Levin aus Spanien zur�ck? - Keine Ahnung.
Dann warst du mit Dieter allein im Haus? - Hm.
Und hat er dich schon vergewaltigt? - Halt die Klappe.
Gute Laune, das freut mich. Gero h�rte von Bekannten, dass Dieter...
Ich wei� dass Dieter vorbestraft ist. - Er schlug seine Frau halb tot?
Das ist lange her. Menschen �ndern sich. - Du verteidigst ihn ja schon.
Dorit hatte Recht.
Warum fiel ich immer wieder auf die gleichen beschissenen Typen herein?
Ich sah den Porsche und war entschlossen, mich auf nichts mehr einzulassen.
Danke Dieter, hat echt super geschmeckt. - Ich wusste gar nicht,
dass du so gut kochen kannst. - Ich auch nicht.
�brigens... wir haben dir ne kleine �berraschung mitgebracht.
Kleine Aufmerksamkeit. Was ganz Altert�mliches.
Und gef�llt's dir?
Niedlich.
Danke.
Danke.
Hat euch eigentlich das Geld gereicht?
Warum haben die dich gleich eingesperrt?
Das kannst du dir gar nicht vorstellen. Das ist der Islam. Stimmt's Dieter?
Hm.
Die wollten mich fast lynchen als die den Typ da auf der Stra�e sahen.
Dieter hat gesagt, es w�r eine Frau gewesen.
Hab ich das? - Nee, nee, das war 'n Kerl. Oder?
Dieter, was war 'n das? - Hm.
Was soll 'n die ganze Fragerei?
Traust du mir nicht mehr? K�nnen diese Augen l�gen?
Auf den Islam. - Ja.
Und auf Margot. Gott hab sie selig, und alles was an ihr dran war.
Positiv.
Glaub ich nicht. - Doch. Schwanger.
Na prima, freu dich doch.
Levin!
Levin ich... ich muss dir was sagen.
Es war... es war wirklich ein ganz... bl�der Unfall.
Hella, wo sind meine Hirsche?
Deine Hirsche?
Ich glaub ich hab Fieber.
Du hast kein Fieber.
Du gehst am besten noch mal schlafen. Komm Tamerlan...
Ich bin schwanger.
Aber nicht von mir, oder? - Hm.
Ist das wahr?
Das stimmt nicht.
Was ist mit Levin? - Wie mit Levin?
Du musst es ihm sagen.
Guten Rutsch. - W�nsche ich auch.
Hallo Pawel. - Ich glaube Kolja und Lene haben R�teln.
Gibt's da eigentlich was gegen das Jucken? - Ja, sicher. Ich schau mal nach.
K�nnen Erwachsene das auch noch kriegen? - Sie, bestimmt.
Hier, das schenke ich Ihnen. - Warum muss es eigentlich immer...
am Jahresende so stressig sein? Meine Frau ist in die Klinik gekommen.
Und Lene hat morgen auch noch Geburtstag. Sie m�chte dass ich ihr 'n Kuchen backe.
So?
Verzeihung.
Was h�tte ich nur ohne Sie gemacht, Hella? - Wahrscheinlich einen Kuchen gekauft.
Haben Sie Kerzen? - Ja klar.
Kleinere hab ich leider nicht.
Das sieht v�llig krank aus.
Ich finde sie wunderbar.
Seid ihr verliebt?
Ich gebe �brigens Silvester... ein kleines Fest.
Dorit und ihr Mann werden auch da sein. Vielleicht habt ihr Lust?
Ja!
- Danke, aber das geht leider nicht. - Oh...
5 Mark f�r eine Mango!
Warum kaufst du sie dann? - Weil Silvester ist!
Dorit kommt nicht. Ihre Familie hat die R�teln.
Ist doch gut, sind wir wieder unter uns.
Du musst es ihm sagen. - Das tu ich zum richtigen Zeitpunkt.
Es ist mein Kind.
Haben die nun miteinander, oder haben die nicht? Harry und Derrick?
Prost. - Prost.
Ach, �brigens, ich bin schwanger. - Was?
Ja, ich bekomme ein Kind. - Das darf doch nicht wahr sein.
Ich werd Vater. Hast du das geh�rt? Ich krieg 'n Baby!
Sch�n. - Und seit wann wei�t du's?
Seit heute.
Unglaublich, wir sind jetzt bald zu viert. Dieter, da kannst du ruhig mal babysitten.
Hm.
Also ich hab Hunger. Und ihr? - 'n B�renhunger!
Ich wollte es nicht blutig.
Ach ja, dein St�ck ist noch im Ofen. - Kinder...
sch�ner kann f�r mich das neue Jahr nicht anfangen. Ich werd wirklich Vater!
Hella wollte dir noch was sagen.
Ich glaub das Fleisch ist jetzt durch. Kommst du mal mit Dieter?
Bist du verr�ckt? Ich erkl�r's ihm schon. - Warum schonst du ihn?
Ich mach das auf meine Art. - Levin liebt dich nicht.
Was hast du in Marokko gemacht? - Ich brauch das Haus und das Geld nicht.
Von mir aus kann Levin alles haben. - Aber nicht von mir aus.
Wird's ein M�dchen, nennen wir sie Friederike, nach meiner Mutter, OK?
Mal sehen.
Hau ab.
Dieter, mein Kater sch�tzt das nicht so.
Das ist so wenig dein Kater wie dein Baby. - Was?
Das Kind ist von mir! - Was ist hier los Hella?
Und du hast es mit Margot getrieben? - Was will 'n der Typ jetzt von mir?
Du sollst antworten! - Sie wollte nicht ich.
Deshalb l�sst sich Hella scheiden. - Wenn Hella sich von mir scheiden l�sst,
dann bin ich der Erste der das erf�hrt. - Lass sie los.
Nicht in dem Ton. Was bildest du dir ein? Wir haben dich bei uns aufgenommen.
�berleg, wo du herkommst! - Lass sie los.
Was?
Den Blick kenn ich. Sicher willst du mich jetzt wieder schlagen, wa?
Genau.
Du bist verr�ckt geworden, Dieter. Vielleicht ist Levin ja doch der Vater.
Wer wei� das schon so genau?
Das ist nicht wahr.
Das ist nicht wahr.
Das ist nicht wahr.
Sie k�nnen wirklich bald 'n Abo bestellen, dann kommen wir jetzt jede Woche.
Gucken Sie mal ob da noch Z�hne liegen, und bringen Sie die ins Krankenhaus.
Hella?
Pawel. - Was 'n hier los?
Ich hab euch was mitgebracht.
Wie geht's dir?
Da muss man die Z�hne zusammenbei�en.
Tut mir Leid, dass ich so einfallslos bin.
Levin... ich m�chte mich gerne scheiden lassen.
Ich wei� auch, das ist einfallslos, aber es ist die beste L�sung f�r alle.
Ich kann dir nicht sagen von wem das Kind ist. Aber eins ist klar:
Ihr kommt beide nicht als Vater in Betracht. So ich muss los.
W�nsch Dieter gute Besserung von mir.
Gut. Gut.
Ihr k�nnt 4 Wochen in der Mansarde wohnen, bis ihr was anderes gefunden habt.
Keinen Tag l�nger.
Dieter.
Dieter. Dieter.
Und wie war's? - Gro�artig.
Ich hab 'n schlechtes Gewissen. - Wieso?
Weil sie krank sind und mittellos. - Was ist mittellos?
Wenn man kein Geld hat oder keine Wohnung oder beides.
Dann sind wir auch mittellos. - Wieso?
Man hat uns gek�ndigt. Eigenbedarf. - Wie w�r's wenn ihr zu mir zieht?
Ja! - Das Haus ist gro� genug. Was meinst du?
Los fang mich doch!
Na komm schon!
Schei�e!
Und bereust du's schon?
N�chstes Wochenende kommt Alma.
Sehr gut.
'tschuldigung.
Macht nichts.
Levin.
Siehst gut aus. - Danke.
Ich hab euch oben eine Kochplatte hingestellt.
Und wohnt Pan Tau jetzt schon hier?
Ich hab Ihnen was mitgebracht.
Herzlich willkommen. Wie sch�n dass Sie da sind.
Ich bin sehr m�de. Wir sind verfolgt worden.
Kolja, schaukelst du mal deine Mama?
Wann gibt es Essen? - Es ist erst 11.
Ich hab aber Hunger!
Ich mach dir ein Butterbrot, OK?
Sie ist p�nktliches Essen gewohnt. - Was gibt's da zu tuscheln?
Wir essen im Kinderzimmer. - Guten Appetit.
Danke.
Und ich darf wieder nichts trinken. - Ich auch nicht.
In welchem Monat sind Sie denn?
Im dritten. - Und? Schon Angst vor der Geburt?
Danach geht's doch erst richtig los.
Hella... k�nntest du uns vielleicht 'ne Scheibe Brot leihen?
Aber ich bitte Sie, das Essen ist reichlich. Nehmen Sie Platz.
Pawel, holst du noch zwei Teller?
Wer von euch beiden H�bschen ist denn der Vater?
War das die falsche Frage?
Gut dann weiter:
Wohnen Sie auch hier? - Das ist 'ne gute Frage!
Das war mal die Villa meines Gro�vaters. - Das ist ein wunderbares Haus.
Ja das ist es. Mein Gro�vater hat's sehr geliebt.
Wann ist er gestorben? - Wir haben ihn vergiftet.
Aha. - Na ja, ist ja auch verst�ndlich.
Wer h�tte nicht gerne so 'ne Villa?
Stimmt. Aber was ist dir geblieben? Nichts. Du hast bald nicht mal mehr
ein Dach �ber dem Kopf. - Was ich nicht verstehe ist:
Das kann doch kein Zufall sein. Die Villa, die Erbschaft meine Frau, alles weg!
So viel Pech auf einmal. Meine Frau fiel einfach aus dem Fenster.
Haben Sie so was schon mal geh�rt? - Eure Geschichten werden langweilig.
Kennt jemand von euch 'n guten Zahnarzt? Mein Provisorium ist nicht gut geworden.
Ich bin ungl�cklich.
Alma, bist du eigentlich verr�ckt?
Soll ich dir 'n Geheimnis anvertrauen? Hella, das Luder,
hat meinen Gro�vater auf 'm Gewissen. Aber ich hab ihr verziehen.
Sollen wir's ihr sagen? Wei�t du, von wem das Kind in Hellas Bauch ist?
Von Pan Tau.
Pan Tau? - Genau.
Tamerlan...
Hoppe hoppe Reiter...
wenn er f�llt dann schreit er...
f�llt er in den Graben...
fressen ihn die Raben...
f�llt er in den Sumpf...
plumps!
Es riecht hier irgendwie verkokelt.
Kike kake kokel...
Ich glaub ich hab 'n Popel...
Machst du's Fenster auf? - Mach doch selber.
So sch�n warm hier.
Endlich.
So 'n Schrecken mitten in der Nacht, hm?
So. Da bleibt ihr jetzt drin. Da bleibt ihr.
Tamerlan!
Tamerlan!
Tamerlan!
Na komm. Mein Kleiner, na komm.
Ja komm. Komm ganz schnell.
Ist da noch jemand drin? - Nein!
Hella! Hella! Alma, ich kann sie nicht finden!
Ich muss da rein! - Das k�nnen Sie nicht!
Meine Frau! Meine Frau ist da drin! - Nein, da ist niemand mehr drin.
Alma!
Ich wollte Licht in der Dunkelheit.
Alma...
Levin und Dieter haben einen wundersch�nen Platz...
auf dem Neuenheimer Friedhof bekommen. Direkt neben Margot.
Mit Blick auf den Neckar.
Die Villa war gut versichert. Ich kaufte mir ein Haus am Rand der Stadt,
wo ich mit Pawel, seinen Kindern, und meinem kleinen Niklas lebe.
Ich bekomme wieder ein Kind.
Schatz, Alma kann die Fernbedienung nicht finden.
Hast du sie irgendwo hingelegt?
Ganz schon feist der Kleine, hm? - Hm.
Was suchst du denn? - Ich suche nach etwas Schokolade.
Wir essen gleich. - Alma meint, sie hat Unterzucker.
War eigentlich f�r die Kinder gedacht. - Danke.
Pawel! Pawel!
Wann ist es denn so weit? - 31. Dezember.
Einen Tag nach meiner Scheidung.
Hat eine von euch Lust auf einen Spaziergang?
Pawel ist ein Sturkopf. Hartn�ckig besteht er darauf,
dass eine Scheidung Almas Heilungsprozess beeintr�chtigen w�rde. Was f�r 'n Unsinn.
Das Sinnloseste und Langweiligste im Leben sind Spazierg�nge, da kann ich auch...
50-mal im Zimmer auf und ab gehen, und werd wenigstens nicht nass.
Die m�ssen vor dem Essen runter. - Wenn's wenigstens mal was geben w�rde.
Kann ich auch eine haben? - Warum nicht?
Oder gib sie dem Kleinen da.
Na endlich! Was gibt's denn?
K�nigsberger Klopse mit Kapernso�e. - Hm...
Guten Appetit Alma.
Ich tr�ume davon das Leben eines Raubvogels zu f�hren.
Erhaben zieht er seine Kreise, unerbittlich schl�gt er zu,
stolz bringt er die Beute ins Nest. Er gibt alles f�r seine Brut.
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