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Original subtitles

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Official YIFY movies site: YTS.BZ

Schütt dein Herz aus

Verrat mir deine Geheimnisse

Lad mich zu dir ein

Und ich komme vorbei

Schütt dein Herz aus

Verrat mir deine Geheimnisse

Und ich komme vorbei

Schütt dein Herz aus

Das war gut!

Schütt dein Herz aus

Sch-Sch-Schütt dein Herz aus.

Willkommen zurück bei Schütt dein Herz aus , liebe Zuhörer,

und wie immer ist heute bei uns: Bello. Bello, willkommen.

Danke für den freundlichen Empfang, Nabila.

Hier ist Bello, euer Bro und Fratello,

der sagt: Willkommen zurück bei Schütt dein Herz aus.

Wie immer gilt: Schüttet euer Herz nicht in den Müll, sondern bei uns aus.

Auch wenn du „für einen Freund“ fragst: keine Sorge, wir sind für dich da.

Wir haben Habib in der Leitung. Habib, wie geht’s dir?

Halim, nicht Habib.

Halim, wie ich höre, bist du verliebt.

Wer ist die Glückliche, und was willst du ihr heute sagen?

Ihr Name beginnt mit S, und sie hört zu.

S, meine Liebe, du bist die Eine, und du weißt es, du spürst es.

Als wir uns kennengelernt haben, ging es mir sehr schlecht,

und ich war nicht immer auf einer Höhe mit dir.

Aber du sollst wissen, wie sehr ich dich liebe und mit dir leben will.

- Hi, Mama. - Wie geht’s?

- Ja. - Gut, und dir?

Du gehst aus? Wo gehst du hin?

Alle haben mir von Maderotherapie erzählt.

- Madero-Massage, kennst du das? - Ja.

- Mit Kugeln aus ... - Holz.

Angeblich tut es sehr weh, besonders wenn man Fett hat.

- Aber warum denn? - Alle reden davon.

Es ist gegen Cellulite.

Es beseitigt Cellulite.

- Mach dich auf Leiden gefasst. - Ich wollte es im Sommer machen.

Hör zu, ich hab schon so einiges gemacht.

- Wie machst du das nur? - Egal.

Ich war da, und jede Sitzung hat 500 Dirham gekostet.

Ich dachte: Das mache ich nicht.

Das ist zu viel, ich mache eine normale Massage.

Ich weiß nicht, ob sie ein ...

Ob sie zum „Black Friday“ was machen?

Ihr habt Black Friday?

TREPPE

Es ist so was wie: Wenn man vier oder fünf Sitzungen bucht ...

bekommt man Rabatt.

- Die Verbindung war weg. Ich bin da. - Ich hör dich nicht!

Warum hör ich dich nicht mehr? Hallo?

Ich ruf dich zurück! Ich bin da!

Also ...

Mama, ich wollte dich was fragen.

Ja, Schatz.

Ich komme beim Film nicht weiter.

Und mir wird klar ...

weil der Film ja so eine Geschichte ist zwischen ...

Tochter und Mutter, aber gleichzeitig ist die Figur nicht du, sie ist eher ...

eine Mischung aus dir, Papa und vielen Leuten.

Du warnst mich, bevor ich den Film sehe?

Natürlich, ich will nicht, dass du jedes Detail auf dich beziehst.

Weil sie wirklich anders ist. Aber mir wird echt klar, dass ...

was irgendwie fehlt, ist ...

Ich habe nicht genug ...

Verständnis dafür, wie Eltern das erleben.

Okay ...

Also, ich habe mich gefragt ...

Warum es für dich schwierig war ...

... am Anfang ...

als ich euch den Brief geschickt habe ...

Was war so schwierig? Kannst du versuchen, es zu erklären?

Schwierig war ...

dass meine Tochter ausgegrenzt wird.

Verstehst du?

Und dass ich sie nicht verteidigen kann.

In meinem Kopf ...

Ich muss gleich weinen.

Ist okay, wein ruhig, Mama.

Ich war wie ein Zombie.

Wir haben geweint, dein Vater und ich ...

tagelang.

Aber eigentlich ...

Ich verstehe das alles.

- Aber ... - Und ich habe mir gesagt:

Nie, nie, nie

wird meine Tochter hier leben können.

Es bricht mir das Herz.

Ich lüge dich nicht an:

Über fünf, sechs Monate

konnte ich nicht ...

Ich war wie ein Zombie.

Die Verbindung war weg, ich bin da.

Ich weiß noch, da war eine Hochzeit,

und du weißt, ich bin immer die Erste, die tanzt.

Ich habe mich nicht bewegt.

Meine Cousinen meinten: „Was ist mit dir?“

Alle fragten: „Geht’s dir gut?“

- Der Test ... - Ich wollte ...

Das ist der ultimative Test.

Es war unmöglich. Unmöglich!

SZENE 01, FLUGZEUG KLATSCH, KLATSCH

INT. SCHMUCKLADEN MEDINA, CASABLANCA – NACHT

UNMÖGLICH! UNMÖGLICH!

Die eröffnen eine neue Abteilung für so Dokus und Realityshows,

und sie haben mich gebeten, den ganzen Laden zu besetzen.

Das ist Wahnsinn, gratuliere.

An dich hab ich zuerst gedacht.

Danke.

Ja, das wäre vielleicht echt gut.

Ich hab das Freelancen satt.

- Ich bin sehr interessiert. - Auf welchen Namen?

Bouchra.

Wie bitte?

- Einfach B. B wie „Bob“. - Okay.

- Ich seh dich da echt. - Ja, ich auch ...

Es wäre echt cool, nicht von Hause zu arbeiten.

Ich will unter Menschen sein.

Ja, und die Büros sind echt cool.

Es ist in einem neuen Gebäude, mit Sauna, Pool und Fitnessstudio.

Ich geh nach der Arbeit immer hin.

- Bitte schön. - Haben Sie auch Sprudelwasser?

- Ich nehme eine Flasche Sprudel. - Okay.

Danke, Nikki. Wir sprechen uns bald?

War schön, dich zu sehen.

Du hast mir gefehlt.

Du fehlst mir auch.

- Nein! Nein, nein. - Warum?

Frag mich in ein paar Monaten.

- „Ein paar Monate.“ Das ist krank. - Ist es nicht.

Es ist ein Studio in Midtown, ein Quadrat mit Bad.

Es ist dein neues Zuhause!

Mein neues Zuhause, und ich will deine Energie da nicht.

Was? Ich hab die beste Energie!

Du bist so unheimlich.

Du wirst meine Wohnung cockblocken!

Ach, niemals.

„Ach, niemals!“

Ich kenne dich, deine Energie cockblockt mein Zuhause,

und ich werde nie jemanden in diese Wohnung mitnehmen.

Niemand wird je wieder vorbeikommen wollen.

Ach, so dramatisch.

Nikki.

Ich weiß nicht. Irgendwie will ich nur noch an meinem Schreibtisch sitzen.

Ich hab echt eine schöne Aussicht,

auch wenn die Wohnung ziemlich mies ist,

aber ich will ständig schreiben.

- Für den Film? - Ja!

- Hast du mit deiner Mutter geredet? - Hab ich.

Oh mein Gott, ich wusste es! Deshalb schreibst du!

- Mhm. - Wow, das sind große Neuigkeiten.

Warte, wie war’s? Hast du ...

- Nikki! Was geht, Babe? - Oh, hey, Shay!

Du bist ja besessen von der Bar.

Bouchra, kennt ihr euch?

Ja, wir kennen uns. Wie geht’s?

Ja, ich glaub, ich kenn dich. Ich bin Shay.

- Schön, dich zu sehen! - Cooler Hut.

Danke. Hab ich letztes Wochenende bei ’nem Closet Sale gekauft.

Süß, oder?

Ja, ich wollte auch hin, hab dann aber gearbeitet.

Ist aber voll süß.

Wir sollten mal shoppen gehen.

Ja, gern, nächste Woche bin ich am Start.

Aber meinst du das ernst?

Nein, lass uns das echt machen.

Die Leute sagen immer: „Lass uns da hingehen“, aber dann ...

Ich weiß genau, was du meinst.

Okay, ich schreib dir.

- Willst du Tee? - Ja.

Ähm, ich hab so ...

Du bist so ein kleiner Freak.

- Ist das ...? Nein! - Was?

- Was? - Nein, nein.

Dieser Tee ist mindestens fünf Jahre alt.

Wirf ihn weg!

Diese eine Untermieterin hat ihn bei uns gelassen.

- Warte, was? - Vor ’ner Ewigkeit.

Du hast mir all deine Möbel überlassen, aber das mitgenommen?

Ich weiß echt nicht, warum, ich weiß nicht.

Willst du oder nicht?

Ja, schätze schon ...

Du liebst Tee.

Nicht „Du liebst Tee“.

Du liebst Tee!

Ist das neu?

Ja. Gefällt’s dir?

Ist echt heiß.

Ist das ein Video?

Mhm.

Oh, endlich mein Moment.

Du solltest das filmen.

Oh mein Gott.

Du hast mir wohl echt gefehlt.

Okay, sag mir, was ich machen soll.

Ähm, erzähl mir einfach eine Geschichte.

Ich hab da die perfekte Geschichte. Bist du bereit?

Los.

Neulich war ich mit Maya beim Abendessen,

und wir haben über Kinderdarsteller geredet,

und ich hab ihr Stevies Casting-Bänder von damals gezeigt.

Warte, warte. Was? Ich hab doch gesagt, das ist ein Geheimnis.

Aber ist es ein Geheimnis?

Ja, ich hab dir das Video gezeigt und gesagt: „Bitte zeig das niemandem.“

Sie hat es auf der Dinnerparty schon vielen Leuten gezeigt.

Ich weiß, aber seitdem dreht sie am Rad.

Ich dachte: „Vielleicht sollen nicht alle wissen, dass sie –“

Aber sie ist so süß darin.

Und das Video ist so witzig.

Klar, aber sie fühlt sich nicht gut damit, es ist ihr peinlich.

Du entscheidest nicht, ob es witzig ist.

Es ist kein echtes Geheimnis.

Es geht nicht darum, ob du findest, dass es ein Geheimnis wert ist.

Ich hab dich gebeten, es geheim zu halten.

Wir haben ein heiliges Band, hoffe ich.

- Gott, du bist echt sauer. - Respektier’s einfach.

Das ist kein echtes Geheimnis, sondern ein Gaslighting-Geheimnis.

Bei echten Geheimnissen sage ich keinem ein Wort.

Wenn’s um Geheimnisse geht, komme ich vor Maya, okay?

Bouchra, mach mir kein schlechtes Gewissen wegen eines Videos, das online steht!

Ich gehe schlafen.

Was mache ich nur wegen dem Bewerbungsgespräch,

das Nikki mir besorgt hat?

Findest du das Timing nicht sehr interessant,

dass ihr euch grade getrennt habt

und sie dir plötzlich den Traumjob besorgen kann.

Sie hat da angefangen.

Ja, ich weiß nicht ...

Es geht dir besser,

und dann seht ihr euch jeden einzelnen Tag ...

Ja ...

Und sie wäre deine Chefin.

Das klingt schrecklich.

Das würde ihr gefallen.

Genau, sie würde sagen:

„Ja, arbeite von zu Hause ...

„aber von meinem.“

Du bist so nervig.

Ich meine, aber so ist sie.

Ja. Ja, und dann sage ich ...

„Ja, bitte.“

Ja, bitte!

- Schau dir diese Couch an. - Was?

Ich hasse Kreise.

Sorry, aber ich bin sauer.

Erst dachte ich, es wäre okay, sie zu sehen,

aber es ist einfach verrückt, wenn man bedenkt:

Neun Jahre lang war sie die Person, die ich am meisten und besten kannte.

Ich wusste immer, dass es so kommt, wenn wir uns trennen.

Kennst du ihre professionelle Stimme, wenn sie Meetings hat?

Oh ja, Nikki mit ihrer sanften Stimme.

„Wenn ich da noch etwas hinzufügen könnte“ ...

Drei Wochen kein Wort,

und jetzt erzählst du mir von all diesen Annehmlichkeiten,

wie dem Spa und dem Pool im Büro? Mit wem zum Teufel redest du?

Hat sie dir gesagt, dass es ...

... ein Bewerbungsgespräch ist?

Nein!

Sie dachte wohl, wir gehen was trinken oder essen,

und ich war befangen, weil ich dachte:

Ich will nicht mit ihr in so was festhängen,

weil ich eigentlich ... ich war traurig, weißt du?

Und ich so: „Ich hol mir kurz ’nen Kaffee.“

Warum auch immer ...

Und dann ... Es war mitten in der Nacht.

Und ich so: „Kann ich einen Kaffee haben?“ In diesem random Laden.

- Total leer. - Die hatten eine Espressomaschine?

Wir gehen raus, und ich so: „Okay, tschüss!“

Als wär ich echt ...

Als wär ich kurz davor, daran zu nippen.

Mein Nachtkaffee halt.

Ihr habt also nicht rumgemacht?

Doch, total.

Keine Ahnung, was ich erwartet hab.

War irgendwie dumm, sich zu treffen.

UNMÖGLICH! UNMÖGLICH!

Hast du meine Handtasche?

Ja, Mama.

KAMERAFAHRT NACH UNTEN

Innenaufnahme Schmuckladen in Casablanca.

360° um Aicha,

BOUCHRAS MUTTER

Deine Mutter freut sich, dass du hier bist, sie filmt uns.

Sie filmt mich immer.

Sag nicht, dass sie Angst hat.

Hab keine Angst.

Genau so.

Bouchra, du bist so tapfer!

Weinst du?

Nein.

Sicher?

Dir fällt es nicht auf, weil du ständig hingehst,

aber ich war mindestens fünf, sechs Jahre nicht mit dir beim Rahmenmacher.

So lange?

Er altert nicht.

Hat sich nicht verändert.

Ich habe ihn gefragt: „Jawad, hast du was machen lassen?“

Und er guckte mich an und meinte: „Ich? Nichts!“

Ich hab ihm nicht geglaubt.

Unmöglich.

Hast du das Bild verkauft?

Ja.

Passt es in dein Auto?

Ich male nur Bilder, die in mein Auto passen.

Könntest du es nur im Flugzeug mitnehmen.

Ich will dir ein Bild für deine neue Wohnung schenken.

Du verstehst nicht.

Das ist viel zu groß für meine neue Wohnung.

Aber du solltest kommen.

Jetzt, wo ich allein wohne.

Ja.

- Brauchst du Hilfe? - Nein, ich hab meine Methode.

Die Tür ist etwas bockig.

Wow!

Mama, die sind wunderschön.

Danke, Liebes.

Etel Adnan.

Kennst du sie?

Eine bekannte libanesische Künstlerin und Dichterin.

Sie kam erst spät zum Malen. Sie war lange Dichterin,

weil ihre Mutter immer sagte, sie sei zu ungeschickt.

Die Arme.

Das Bild wollte ich dir zeigen.

Ich liebe es!

- Was ist das? Ein Zelt? - Nein.

Es ist ein Berg in Nordkalifornien, der Mount Tamalpais.

Diesen Berg hat sie oft gezeichnet, gemalt und beschrieben.

Ein bisschen wie du und Blumen.

Ich könnte sie malen, bis ich sterbe.

Deshalb dachte ich an dich.

Wenn du wieder Stress hast,

weil du das Gefühl hast, du solltest etwas anderes malen,

denk an sie.

So viel Angst wegen eines Aufzugs?

Ihr seid lustig.

Du und deine Tochter, beide.

Wie die Mutter, so die Tochter, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

Das kann echt nicht wahr sein.

Yamna, bitte, glaubst du, das hilft uns?

Sie hat den Ort mit Absicht gewählt. Den höchsten überhaupt.

Weißt du was, ich schwör’s dir ...

die atemberaubendste Aussicht seid ihr zwei.

Die Dachterrasse ist nur ein Bonus.

Ihr zwei im Aufzug, das ist die wahre Freude.

Wir sind da. Mach die Tür auf.

Tante, du bist so schön.

Das kommt direkt auf Tinder.

Du bist mein Baby

Du bist mein Baby

Ich denk den ganzen Tag an dich

Du bist mein Baby, du bist mein Baby

Wenn ich pleite bin

Und das Mädchen stoned

Wenn ich pleite bin

Und das Mädchen stoned

Deine Augen nahmen mich mit wie ein Taxifahrer

Vorsicht mit dem Lenkrad

Wie ein Taxifahrer

Vorsicht mit dem Lenkrad

Und wir werden in Glück und Sicherheit leben

Ich bring dir Bananen

Vom Markt

Und wir werden in Glück und Sicherheit leben

Ich bring dir Bananen

Vom Markt

Wenn ich zwei von dir hätte ...

Bist du der heutige Gast?

Nein, nur Nabilas Freundin.

Ich wollte die Sendung sehen.

Und du würdest sagen Er hat mich geliebt und dann vergessen

Sch-Schütt dein Herz aus.

Willkommen zurück bei Schütt dein Herz aus, liebe Zuhörer,

und wie immer ist heute bei uns: Bello. Bello, willkommen.

Danke, Nabila.

Was machst du beim Radio?

Ich leite die Rechtsabteilung.

Cool.

Wie immer gilt: Schüttet euer Herz nicht in den Müll, sondern bei uns aus.

Sag Nabila, sie soll bei mir vorbeikommen, wenn sie Zeit hat.

Natürlich. Von wem soll ich ihr das ausrichten?

Lamia.

Okay, Lamia, ich sag’s ihr.

Hallo, Jamila, was liegt dir heute auf dem Herzen?

Was soll ich sagen, Nabila?

Ich habe vor sechs Monaten geheiratet,

und seitdem schockieren mich die Angewohnheiten meines Mannes.

Wenn er sich die Zähne putzt,

nimmt er die erste Zahnbürste, die er findet, und fängt an.

Seine, meine, ihm ist alles gleich!

Und als ich es ihm gesagt habe, weißt du, was er sagte?

Was denn?

Er meinte: „Wir sind doch verheiratet. Was dir gehört, gehört mir.“

Darf ich fragen, Jamila,

habt ihr vor der Hochzeit zusammengelebt?

Nein!

Wie ich immer sage, und ich sage es auch in dieser Folge:

Wenn Paare zusammenleben könnten, bevor sie heiraten,

hätten wir nicht so viele Scheidungen.

Oder lasst uns wenigstens eine Kamera in der Wohnung des Verlobten aufstellen.

Was?

Um zu sehen, wie er lebt.

Wenn zwei eins werden, wird’s kompliziert.

Lieben heißt bluten!

Nur ein Scherz.

Um ehrlich zu sein, Jamila, du solltest das mit deinem Mann klären.

Diese Vorstellung, dass man in der Ehe alles teilen muss,

wird ihn immer mehr Grenzen überschreiten lassen.

Und mit der Zeit wird sich das auf euer sexuelles Verlangen auswirken.

- Meine Schöne! - Nabila!

Endlich!

Oh Gott, ich kann dich nicht ansehen, es ist irre.

Ich hätte fast laut losgelacht!

Aber deine Sendung war toll.

Du siehst so schön aus.

Lamia hat dich gesucht.

Ach, Lamia?

Was?

- Deine Augen funkeln wie ... - Hör auf.

Wir sehen uns Dienstag?

Mhm, mhm.

Okay, geh wieder arbeiten.

Taxi!

Danke.

Gerne.

Hey!

Kann ich dich irgendwo absetzen?

Oh, wie lieb von dir, ich schlendere nur herum.

Sicher? Es macht mir nichts aus.

Ja, ich bin seit drei Tagen hier und zum ersten Mal in der Innenstadt.

Es tut gut, allein zu sein und herumzulaufen.

- Störe ich dich? - Ähm, ja. Ist das in Ordnung?

Du hast vergessen, Nabila zu mir zu schicken.

Willst du ihre Nummer?

Nein, ist okay, ich feuere sie einfach.

- Du spielst Gitarre? - Die ist von meinem Sohn.

Die ist schön, er hat sie individualisiert.

Wo kommst du her?

Ich bin hier aufgewachsen.

Yallah, schönen Abend.

OMG ICH GLAUB ICH WURDE GRADE ANGEGRABEN

VON ’NER HEISSEN ANWÄLTIN

VON WEM?

SIE ARBEITET BEI DEM RADIOSENDER MEINER FREUNDIN NABILA

SIE HAT MIR ANGEBOTEN, MICH NACH HAUSE ZU FAHREN

HEISS!

WIE WAR’S?

HAB IHR GESAGT, ICH WILL ZU FUSS GEHEN

WAS!

WARUM?

Oh Gott, es ist echt windig. Hörst du mich?

Ich konnte den Vibe irgendwie nicht lesen.

Ich wusste nicht, ob sie flirtet oder ich mir das nur einbilde.

- Achtung! - Ups, sorry!

Wo bist du?

Ich laufe nur herum.

Zeig mir ein bisschen.

Oh ja. Warte, ich zeig’s dir.

Guck dir das an.

Ach, so cool!

Nächstes Mal komme ich mit!

Okay, aber wirst du mit der Anwältin reden?

Ähm, nein.

Geh einfach hin und ...

Frag einfach deine Freundin nach ihrer Nummer.

Ich frage Nabila nicht.

Was? Warum nicht?

Das stresst mich. Tschüss.

Weißt du, was mir grade einfällt?

Du hast mal gesagt, dass du noch nie was mit jemandem

in deiner Muttersprache hattest,

und dann meinte ich:

„Und was ist mit dem französischen Häschen?“

Und du meintest: „Oh, das ist nicht dasselbe.“

Und ich: „Ist doch irgendwie dasselbe, oder?“

Und dann hatten wir einen ganzen Streit darüber.

Und dann warst du sauer auf mich.

Ja. Weil es nicht dasselbe ist.

Was sind die?

Kann ich mal sehen?

Wenn du willst, sie sind alt.

Such dir ein Bild aus, damit wir es einrahmen lassen, bevor du abreist.

NEW YORK 9 JAHRE ZUVOR

Okay, ich hab grade echt Hunger.

Worauf hast du Lust?

Spaghetti, Martini, Zigarette.

- Aber geht’s dir gut? - Ja.

Ooh, gehen wir in die Kneipe.

Nein, nein, nein! Bitte mach das aus!

Spiel, was du willst.

Willst du, dass wir einschlafen?

Ich wollte nur, dass Yamna geht.

Wir wollen Spaß haben

- Lasst uns feiern - Lasst es dauern

- Lasst uns feiern - Lasst es dauern

Oh, Bouchra ist in unserem Haus

Möge Allah ihr Gesundheit geben

Sie kam und zog ihren Koffer hinterher

Möge Allah ihr Gesundheit geben

Ihrem Koffer fehlte ein Rad

Stimmt, am Flughafen haben sie’s abgebrochen.

Möge Allah ihr ein Rad geben.

Du hast einen neuen Job, Liebes?

Wann wolltest du uns das sagen?

Es gibt nichts zu sagen.

Erzähl’s der Tante! Immer so geheimnisvoll.

Ich hab ein Angebot, ich überlege noch.

Bei Sony!

Wow! Nicht zu fassen!

Sony, oh Sony

Mach es!

Sony, oh Sony

Sie ist bei Sony

Danke euch allen! Bitte sagt ihr, sie soll es machen!

Was hält dich ab, Liebes?

Es ist nur ...

Ich würde mit schwierigen Leuten arbeiten.

Schatz, heutzutage sind alle schwierig.

Sei ein bisschen zäher.

Mama, dir kann man echt nichts sagen.

Darf ich nicht stolz auf meine Tochter sein?

- Nein, Tante. Hör auf. - Kenza!

Ich mag keine Kinder, die nicht teilen. Yallah, gib deiner Tante Pommes.

Gut, dass deine Mutter uns über dein Leben informiert.

- Lass, Kleine, ich will keine Pommes. - Ich hab dir eine gegeben.

Die kleinste und schwärzeste.

250 mal 5?

- 1.250. - 1.250.

250 mal 15?

- 3.750. - 3.750.

Wiederholst du nur seine Antworten?

Was? Nein. Wir haben es gleichzeitig gesagt.

250 mal 15,9?

- 3.936,8? - 3.975.

Die Antwort ist richtig.

Wow, der Junge ist unglaublich.

Der hat doch vorher die Antworten bekommen.

Mama, du greifst ein Kind an?

Eine Zahl mit Komma multiplizieren?

Unmöglich.

Komm, das kann niemand so schnell lösen.

Niemand ...

außer ihm.

Bouchra, du solltest kritischer fernsehen.

MAMA KLINGELT

Hi, Liebes.

Hallo, Mama. Wie geht’s?

Deine Nichte hat einen Wutanfall.

Kenza, jetzt reicht’s mit dem Gejammer!

Was ist passiert?

Sie will im Kostüm ins Einkaufszentrum und da ihr Stück aufführen.

Das Salade-niçoise-Kostüm?

Genau.

Und sie sagt, ich muss sie filmen und es auf Instagram posten.

Nicht zu fassen. Das ist irre.

SCHULTHEATER?

Du hast keine Ahnung.

Ich gehe in ein anderes Zimmer, da höre ich dich besser.

- Du hast mir sehr gefehlt. - Du mir auch.

Abdellatif!

Kümmer dich um Frau Tomate!

- Nein! Ich will nicht Opa! - Ich telefoniere!

- Nein! Ich will nicht Opa! - Abdellatif!

- Mit Bouchra. Ja. - Ich will auch mit ihr reden.

Ich hab noch nicht mal mit ihr geredet.

Darf ich nicht mit meiner Tochter reden?

- Grüß sie von mir. - Ja, ja, ich sag’s ihr.

Dein Vater schickt dir einen Kuss.

Wie geht’s, Schatz? Hast du Möbel gekauft?

Noch nicht, Mama.

Mama?

Ich hatte noch eine Frage. Hast du einen Moment?

Okay.

Wenn’s dir recht ist.

Ich wollte dir ein paar Fragen stellen.

Und ich dachte, du rufst dieses Mal an, nur um zu plaudern.

Ähm ...

Nach dem Brief, den ich euch geschickt habe,

haben wir fast neun Jahre nicht darüber geredet.

Und du hast es nie wieder angesprochen.

Du sagtest sogar, er sei verbrannt.

Und in diesen fast zehn Jahren,

in denen wir nicht darüber gesprochen haben,

haben wir um den heißen Brei herumgeredet, nur über meine Arbeit, meine Freunde.

Wie hast du das erlebt?

Warum war es so schwierig, mit mir zu reden?

Ehrlich, Schatz, ich dachte, du rufst nur an, um zu plaudern.

Dieses Verhör habe ich nicht erwartet.

Ist okay, Mama, wir müssen nicht darüber reden.

Ich weiß nicht, ob ich dafür bereit bin.

Ich verstehe, Mama, ist okay. Wir können ein andermal reden.

Okay, Liebes.

Tschüss.

Tschüss, Mama.

Hier ist es nicht sicher, Abigail.

Wir müssen weg, sofort!

In fünf Jahren wird sich die Welt komplett verändern.

Wegen KI.

Ich hab viel davon gehört.

In einem Podcast.

Hey, kommst du heute Abend raus?

Komm bitte, spring nicht ab.

Hör auf zu arbeiten. Ich will dich sehen, okay?

Ja, ich mache nur schnell einen Salat,

und dann zieh ich mich an und komme raus.

Ich freu mich auf dich. Tschüss.

Ähm ...

Übrigens, ich weiß nicht, ob du das wissen willst,

aber ... deine Entscheidung ...

aber Nikki wird da sein.

Aber ja, ich weiß nicht, ob du ...

Sollte ich dir das sagen?

Okay. Tschüss, lieb dich.

Ist das deshalb eine noch größere Sache?

Weiß nicht. Oder willst du’s wissen?

Ich dachte, du willst es wissen.

Ich würde es wissen wollen.

Also, wie du willst.

Aber sag, wenn ich es dir nächstes Mal nicht sagen soll.

Okay, ich weiß, du überdenkst es wahrscheinlich grade,

also denk nicht ...

Denk nicht, okay?

Du siehst zurzeit echt heiß aus. Komm einfach, okay?

Bis bald.

Schneiden wir ihn in Stücke!

DAS IST KUCHEN!

Oh! Es ist ein echter Sneaker!

Wer auf den Sneaker getippt hat: Tut mir leid, ihr habt verloren!

Und als Nächstes ...

diese Zitronen-Crocs.

Wir halten uns hier nicht zu lange auf, weil ich nämlich allergisch auf Crocs bin.

Also schneiden wir.

Und ... es ist Plastik, wow!

Dieser herrliche Loafer.

Der König der Prep-Realness, bist du Kuchen?

Schneiden wir ihn in Stücke!

Es ist Kuchen!

SCHULTHEATER?

Mein ganzes Leben habe ich auf ein Ziel hingearbeitet:

jeden Tag röter zu werden.

Ich bin unter meinem Blatt hervorgerollt,

damit der Regen auf meinen runden Körper fällt,

und habe jeden Sonnenstrahl aufgefangen, der in meine Richtung kam.

Und mit der Zeit wurde ich immer röter und röter,

damit mich endlich jemand pflückt!

Aber eines Tages pflanzte man einen schönen grünen Salat neben mich.

Er hatte tausende Blätter,

die mehr Regentropfen aufnehmen konnten als ich es je könnte.

Ich könnte ihn den ganzen Tag ansehen.

Oh! Wäre ich nur keine große fette Tomate!

Weinen Sie nicht, Frau Tomate, ich würde jederzeit mit Ihnen tauschen, Frau Tomate.

Ihr Rot ist atemberaubend, Ihre Haut so glatt, straff und schön.

Nicht faltig wie meine Blätter. Oh! Wäre ich nur nicht faltig.

Oh nein, was habe ich jetzt schon wieder angerichtet?

Guten Abend, Frau Tomate.

Gratuliere! Es war wirklich toll!

Tante, ich dachte immer, du wärst viel geselliger als Mama.

Ich, geselliger als meine Schwester Aicha?

Sie hat immer Partys in ihrem Atelier.

Partys? Also, mehr so Nachmittage ...

mit Gästen, Champagner und so.

Verstehst du?

Sie ist so extrovertiert.

Sagen wir es so: Sie weiß, wie man Menschen anzieht.

Ich weiß, wie man Menschen abstößt.

- Das stimmt nicht. - Nein, nein, doch, doch.

Außer bei Menschen, die mich wirklich kennen.

Verstehst du, Liebes?

Ich weiß, es würde mir besser gehen,

wenn ich etwas Liebe im Leben hätte, einen Gefährten,

weißt du, der mir ab und zu Zärtlichkeit und Zuneigung zeigt ...

aber ...

Wenn ich mit jemandem unglücklich bin, ist es nicht der Mühe wert.

Also akzeptiere ich es.

Wir wissen nicht, was morgen kommt, aber es ist nicht schlimm.

Unser perfektes Leben

geriet durch ein Verbrechen aus den Fugen.

Es fühlte sich an wie ein böser Traum.

Die Cops fingen an zu schnüffeln, und ratet mal?

... in unsere Achterbahnfahrt aus Rätseln und Chaos ...

... seinen Apfelkuchen, der Jahrmarkt ...

Habe ich dir von meiner Multimilliarden-Idee erzählt?

Welche? Die ... Welche?

Okay, du weißt ja, dass Disneyland

- ein Park für das Disney-Franchise ist? - Ja.

Netflix sollte einen Freizeitpark machen,

der aus all ihren großen Realityshows besteht.

Und die Besucher des Parks können Mitspieler

in der Realityshow sein.

Also zum Beispiel Love Is Blind , weißt du?

Warte, das ist genial, ich wäre für ...

Ist das Kuchen?

Das ist so typisch du.

Du spielst es also,

und sie filmen alles, und am Ende kriegst du ein Tape.

Am Ende kriegst du ein Tape!

Aber es läuft nicht auf Netflix. Es ist nicht ...

Das ist das Urlaubsvideo für zu Hause.

Und Leute können es leaken, aber warum sollten sie?

- Wenn man nicht berühmt ist ... - Klar würden sie das.

Ich glaube, das wäre das Darknet des Reality-TV.

Es wäre einfach irre –

Ich glaube, so viele Leute sehen eine Realityshow

und denken: „Oh mein Gott, das würde ich so gerne machen,

„aber ich will nicht im Fernsehen sein.“

Im Grunde wäre es so: Du gehst in den Freizeitpark,

nimmst an der Realityshow teil,

und dann findest du heraus, was andere über dich sagen,

und wer du in dieser Gruppendynamik bist.

Genau, denn wer weiß das schon?

Es ist auch wie Spring Break, weil man da hinfährt –

Oh Gott, meine Mutter.

Ähm ...

Yani, kannst du gehen?

Was? Warum?

Yani, ich lieb dich.

Sorry, aber kannst du gehen?

Bitte, nein, ich meine, ich muss kurz allein sein, sorry.

Oh ... okay, okay, okay.

Ich bin nur ... Ich bin einfach echt nervös.

Kein Stress, das wird gut. Ganz sicher.

- Hi, Mama! Wie geht’s? - Gut, und dir?

Du störst nicht, ich hab nur gearbeitet.

Lieb dich.

Warum haben wir all die Jahre geschwiegen?

Weil es nicht unsere Art ist ...

Grenzen zu überschreiten.

Okay ... inwiefern?

Unsere Art ist es, zu warten.

Wenn dein Kind dir etwas sagen will, weitergehen will ...

dann tut es das.

Und erst dann kann man –

Für mich war es deshalb schwer,

weil ihr mich klar gebeten habt, in eurer ersten Reaktion ...

Du hast mich gebeten, und Papa auch,

ihr habt gesagt: Von jetzt an

kannst du uns nicht mehr von deinem Leben erzählen.

Es gibt einen Teil deines Lebens, über den du nicht mehr reden kannst.

Für mich ist es also so, als hättet ihr mich darum gebeten.

Also habe ich es sehr lange getan.

Aber genau wie ihr

habe ich mir gesagt: Es liegt an euch, auf mich zuzukommen,

mir Fragen zu stellen, weißt du?

Und weil ihr keine Fragen gestellt habt,

hab ich mir gesagt: Sie akzeptieren es nicht.

Sie sind kein Stück weiter.

Und irgendwann hab ich mir gesagt:

Ich kann so nicht weitermachen. Ich muss mit euch darüber reden.

Und ich war bereit zu sagen:

„Mein ganzes Leben bin ich mit einem Tabu aufgewachsen.

„Ich kann nicht mehr.“

Ich sagte mir: Ich werde mit ihnen reden.

Wenn ich sehe, dass sie mir zuhören können und wir über alles reden können, super.

Wenn sie es weiter nicht akzeptieren, weiß ich nicht weiter.

Das heißt, ich kann nicht mehr mit euch reden.

Verstehst du?

Ich will nicht gemein sein, aber ... Wie machen wir weiter?

Du meinst, es ist kein Gespräch mehr möglich.

Wir reden über das Wetter und ...

Genau, solche Sachen. Klar, meine Arbeit ist mir wichtig.

Sie nimmt viel Raum ein,

aber jedes Mal, wenn ich mit meiner Freundin verreise oder ...

Stell dir die geistigen Verrenkungen vor.

Man gewöhnt sich daran, Sachen zu sagen wie:

„Ich mache nur einen Wochenendtrip mit Freunden.“

Ich will nicht mein Leben lang lügen.

Also, im Moment müssen wir das hier in der Familie so machen.

Ich mache es auch, Mama.

Ich muss es nicht allen sagen. Mir geht es um euch, meine Eltern.

Mit euch ist es anders. Ich meine ...

Ich kann euch nicht ewig anlügen, das ...

das ist nicht die Art von Beziehung, die ihr aufgebaut habt.

Bei mir war es genauso. Verwandten konnte ich es nicht sagen.

Ich konnte es nie meiner Mutter sagen oder den Leuten um mich.

Denn ich wusste, niemand würde es verstehen.

Selbst für mich war es am Anfang ein großer Schock.

Ich verstand es nicht, es ist nicht mein –

Ich weiß, Mama.

Aber du kannst mit mir reden.

Ich wollte nur verstehen, warum du neun Jahre lang nicht konntest.

Neun Jahre?

Waren es wirklich neun Jahre?

Ja.

Na ja, jetzt weißt du’s.

Bei uns war es eine Frage der Scham.

Ja.

Es war Scham und ...

wir haben gewartet, dass es von dir kommt.

Aicha?

Bist du sicher?

Du hast meins und ich hab deins

Halt die Zeit, während ich versuche die Welt anzuhalten

Diese Geschichten binden nie

Ich vermesse sie seit ich ein Mädchen war

Und jetzt siehst du mich

Die Ränder der Landkarte aufweichen

Und meine Augen zeichnen ein Lächeln nach wie ein Foto

Aicha ... Was liegt dir auf dem Herzen?

Zuhören ist ein Lehnen

Vor und zurück

Ein Schleichen, ein Wiederholen

Du kennst diese Stille besser als meine Hand

Und das Wetter, das sie bricht

Ob ich sie nun

Verstehe oder nicht

Aicha

- Brainfreeze? - Mhm.

Wir hätten dich wenigstens mitnehmen können.

Schon gut, Mama, das Taxi ist da.

Mach’s gut, Liebes.

Danke für alles.

Ihr werdet mir fehlen.

Du wirst uns fehlen, Schatz.

Küsschen, Papa.

Ich schreibe, wenn ich gelandet bin.

BOUCHRA! SORRY FÜR DIE SPÄTE ANTWORT, ICH WAR MIT MEINEM SOHN VERREIST.

ICH WÜRDE DICH SEHR GERNE SEHEN, BEVOR DU ABREIST.

HAST DU HEUTE ABEND ZEIT?

Ich schwöre, er hat mich geweckt

Oh Baby, oh Baby

Ich schwöre, sie ist wach

Oh Baby, oh Baby

Mein Baby, mein Habibi

Oh Baby, oh Baby

Mein Baby mit dem schönen Herzen

Oh Baby, oh Baby

Oh Mama, er ist so zärtlich

Oh Baby, oh Baby

Mein Baby mit dem schönen Lächeln

Oh Baby, oh Baby

Mein Baby, das so schön schnarcht

Oh Baby, oh Baby

Montags verschwindet er

Oh Baby, oh Baby

Du bist eine von denen, die klatscht?

- Sag bloß nicht ... - Doch.

Ich bin die Erste, die mit Klatschen anfängt.

Die anderen ziehen nach, aber ich klatsche als Erste.

Mich nervt, wenn Leute klatschen, keine Ahnung warum.

Du findest es also sinnvoll zu klatschen, wenn Leute auf einem Konzert singen,

aber wenn jemand dich buchstäblich über den Himmel trägt ...

Ja, aber wenn man klatscht, nachdem das Flugzeug gelandet ist,

erinnert mich das daran, dass es hätte abstürzen können.

Ich kann nicht anders, es passiert automatisch.

- Ich denke: Gott sei Dank, ich lebe noch. - Du bist erleichtert.

- Ich kann nicht anders. - Wie ich bei Aufzügen.

- Du klatschst, wenn der Aufzug aufgeht? - Nein, ich bin nur ...

erleichtert, wenn die Türen aufgehen.

Du hast solche Angst?

Zwölf Etagen?

- Jep. - Jedes Mal, hoch und runter?

Du gestehst dein Klatschen im Flugzeug, ich gestehe meine Aufzugsangst.

Damit sind wir quitt.

Und du lebst in New York?

Meine Beine sind extrem muskulös.

Das sehe ich. Darf ich mal fühlen?

BWOING

LAMIA KOMM

Hätte ich dich doch in der Schule gekannt.

Warum?

Ich hab das Gefühl, was verpasst zu haben, weil ich hier mit keiner was hatte.

Ich war als Teenagerin ziemlich verrückt.

Nein, keine Sorge, heute bin ich viel besser.

Ich war früher ein riesiger Nerd.

Ich mag deinen abgebrochenen Zahn.

Und wie du ständig mit der Zunge drüberfährst.

Ich will mal Kontaktlinsen ausprobieren.

Aber ...

Yamna hat versucht, sie mir einzusetzen ...

Hanane?

Nicht Hanane.

Bouchra?

Ist das nicht Ihre Tochter? Ich dachte, sie sei schon weg.

Geht’s dir gut? Was ist passiert?

Ich war am Flughafen und bin dann doch geblieben.

Warum?

Um länger bei euch zu bleiben. Überraschung.

- Hallo, Bouchra. - Hallo.

- Hast du am Flughafen übernachtet? - Sie wollte dich überraschen.

Nein, Mama ... Warum sollte ich das tun?

Wo warst du dann die ganze Zeit?

Ich war bei einer Freundin.

Ich verstehe nicht, warum du mir Blumen gekauft hast.

Es tut mir leid, Mama.

Du musst mir nicht helfen. Ich kann das allein, Opa.

Komm schon, Kenza. Wir sind fast fertig.

Das hatten wir schon in der Schule. Es ist zu leicht für mich.

Konzentrier dich, Kenza. Die vier Jahreszeiten.

- Sommer ... - Ich weiß, Opa.

Sommer, Herbst, Frühling, Winter.

Wenn Opa mir bei den Hausaufgaben hilft,

trägt er seine Brille immer so.

Ich mache meine Hausaufgaben lieber mit Oma.

Letztes Mal war es so schön. Wir haben mit der anderen Klasse gespielt.

Yallah, geh in dein Klassenzimmer.

Guten Morgen, mein Sohn.

Guten Morgen, mein Sohn.

Guten Morgen.

Bis später, Hakim.

Ich hab dich Gitarre spielen sehen. Du bist sehr talentiert.

Danke, Madame.

Geht es deinen Eltern gut?

Ja, gut, Madame.

Sehr gut. Du wohnst bei deinen Eltern, Lamia und ...?

Ich wohne bei Mama.

Oh, deine Mutter und dein Vater wohnen nicht zusammen?

- Nein. - Abends bist du also bei deiner Mutter?

Meistens, Madame.

Ich muss in die Schule, Madame. Ich komme zu spät.

Natürlich, mein Sohn.

Yallah, geh.

Hab einen schönen Tag.

Du bist hinreißend.

Bouchra?

Bouchra.

Was machst du hier?

Ich brauchte nur was Papier, aber das kann warten.

- Du hast mich erschreckt. - Sorry, dass ich dich geweckt habe.

Ist kein Papier im Haus?

- Keine Sorge, ich finde schon welches ... - Gib mir den Schlüssel, ich mache auf.

Mama, alles ist gut, keine Sorge.

Es ist nicht dringend, ich brauche es nicht wirklich.

Ich muss dieses Schloss wirklich wechseln.

Ich halte es nicht mehr aus. Es nervt mich schon so lange.

Ich brauche es wirklich nicht.

Mama, ganz sicher, lass uns wieder schlafen gehen.

Es geht mir auf die Nerven, dass es nie funktioniert.

Mama, ich bitte dich, lass es.

Okay, ich probier’s!

- Nein! Jetzt klemmt es! - Ich hab nicht mal fest gedrückt.

- Du hast keine Geduld! - Warum hast du es kaputt gemacht?

Ich hab kaum gedrückt. Warum schreist du?

- Ich schreie nicht. - Warum schreist du?

- All das für Papier? - Es tut mir leid, okay?

- Wie soll ich morgen arbeiten? - Tut mir leid.

Das ganze Schloss muss ersetzt werden?

- Wie haben Sie das angestellt? - Es nervt mich schon lange.

Es ist durchgebrochen.

Ich weiß nicht, wie Sie das geschafft haben.

Das braucht viel Kraft.

Bravo.

- Sagen Sie, wenn Sie noch was brauchen. - Vielen Dank.

- Gern. - Auf Wiedersehen.

Hey.

- War das gut? - Ja, super.

- Noch eine Aufnahme? - Nein, keine Sorge.

Es war perfekt.

Hi, Mama.

Hallo.

Bist du schon lange hier?

- Nein, gerade erst angekommen. - Okay.

Tut mir leid, ich habe dich nicht gesehen. Es ist die letzte Szene und ...

Ich will dich nicht stören.

Überhaupt nicht, ich freue mich sehr. Ich wollte dir ...

die Schauspielerin vorstellen.

Ja, komm.

Ich wollte dir meine Mutter vorstellen.

Oh, hallo, Madame.

- Das ist Aicha. - Freut mich, Madame.

Hallo.

Man sieht die Ähnlichkeit deutlich.

Hey, Salima. Ja, das ist meine Mutter.

- Hallo. - Hallo.

Salima, das ist Aicha.

Salima ist ...

Sie macht Theater.

Sie spielt die Figur der Lamia.

Sie ist ...

eine Frau, der die Hauptfigur begegnen wird.

Und sie werden sich näherkommen.

Das ist Salima, sie ist großartig.

Sehen Sie die Ähnlichkeit?

Ich ziehe mich um, und dann können wir abendessen.

- Ich muss mich ... ja. - Ich warte.

In Ordnung.

In dem Moment, als du mir von dem Film erzählt hast,

habe ich alles begriffen.

Ich glaube, es ist ...

Es ist wie eine Therapie, die ich nie gemacht habe.

Es ist nicht deine Schuld oder meine. Man hat es uns so eingetrichtert.

Unser Leben lang, wie wir ... bis jetzt ...

wie wir programmiert wurden.

Es ist eine Therapie.

Du schließt offene Kapitel,

und vielleicht wird dieser Film ...

Vielleicht wird er dich befreien und ...

dir erlauben, andere Dinge zu machen.

Weil es etwas ist, das für dich schmerzhaft sein muss,

das sich in deinem Kopf dreht, in deinem Leben,

das dein ganzes Leben verändert und dein Verhältnis zu Marokko,

zu deiner Familie, deinen Eltern,

und zu allen, glaube ich.

Es ist eine Therapie, die du machst.

Für dich, als ...

als ...

gay.

Voilà.

Ich kann nicht mal ...

Ich kann dieses Wort nicht mal aussprechen.

Ich glaube, das ist das erste Mal, dass ich es gesagt habe.

Wir wollen Partystimmung, ich denke, das kriegen wir hin.

Mehr verlangen wir nicht.

Yamna, wie fühlst du dich?

Ich fühle mich sehr gut,

weil ich bei meiner ...

besten Familie bin.

Hier ... ist ... Lalla Bouchra.

Nein, ich sage: „Möge Allah ihr ein Rad geben!“

Was für ein gesegneter Tag

Bouchra ist in unserem Haus

Was für ein gesegneter Tag

Bouchra ist in unserem Haus

Was für ein „ge-seg-ne-ter“ Tag.

Du hast früher nie gesungen, Schwester.

Nein, ich singe nicht gern.

Meine Mutter meinte zu Dounia:

„Singst du zum ersten Mal?

„Du hast nie Lieder gesungen?“

Und Dounia so ...

Sie schwitzt.

- Wir Männer - Geduld

Wir sind alle schläfrig

Weil in den Liedern sind manche Zeilen ...

Oh je.

Noch schmutziger?

Ich hab ihr gesagt, dass ich’s nicht übertreiben will.

Oh je.

- Geduld - Aber ich bin ein geiles Mädchen

- Geduld - Ich brauch Seife

- Geduld - Und Zahnpasta

- Geduld - Oh je

- Geduld - Ich habe alles versucht

- Geduld - Ich brachte ihn sogar

- Geduld - Ich brachte ihn zum Arzt

- Geduld - Er sagte: Zieh ihn nackt aus

- Geduld - Ich zog ihn nackt aus und errötete

Alles gut, Mama?

Sehr gut.

Was ist deine Szene heute?

Ich ...

Ich mache heute nichts.

Wie sagt man ...?

In diesem Film ...

mache ich nichts.

Du hast Dounia gesagt, sie kann nicht singen?

Wer ist Dounia?

Mama, du vergraulst noch die Schauspieler!

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