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Original subtitles

Auf der Oim!

Auf der Oim, auf der Oim, auf der Oim, auf der Oim, auf der Oim, da gibt's kein

Sinn. Auf der Oim, auf der Oim, auf der Oim, auf der Oim, auf der Oim, da gibt's

kein Sinn.

Untertitelung des ZDF, 2020

Du magst mich wirklich gern, Toni. Ganz unbändig.

Der alte Sonnhof war aber nicht gut auf mich zu sprechen, weil ich ihn blöd

aufgedreht habe, wo er mir den Metrischer von der Nase weggeschnappt

hat. Aber dass er seinen Hof dieser preußischen Geist verkauft hat, ist eine

ausgebrochene Gemeinheit. Ja, sag mal, Florian, hast du ihm vielleicht zu wenig

geboten? Was?

Ich habe ihm mehr geboten, als was der ganze Hof wert ist. Ja, was? Aber diese

geschehenen Städter sind ja nicht zu bremsen, wenn sie aus ihrer Gstingerluft

raus wollen. Also eins will ich Ihnen sagen, Kias. Ich verlange Sauberkeit,

auch auf einem Bauernhof.

Ja, schon, aber... Nicht aber.

Ich ziehe doch nicht von der Stadt aufs Land, um hier auch im Dreck zu

erstinken. Ist gut.

Aber ich habe Bauernluft gekauft, um hier saubere Landluft zu atmen. Ja, ja,

also den Haibohnen hast du gesehen und jetzt zeige ich dir den Kuhstall.

Hier stinkt es ja schon so, als wären wir mittendrin.

Stinken? Ich rieche nichts.

Das darf doch nicht wahr sein.

Was soll denn diese Schweinerei?

Schweinerei?

Das ist ein Misthaufen. Sehr schön, ein Misthaufen direkt unter meinem Fenster.

Ja, ja, da liegt es ja richtig. Das muss so sein. Wann nämlich? Das ist doch der

Gipfel der Umweltverschmutzung.

Rufen Sie sofort die Müllabfuhr an. Diese Kloake muss verschwinden.

Entschuldigung.

Liebster Marsch.

Servus, Zinzi, was machst du?

Melken tue ich. Melken?

Pfundig, das möchte ich jetzt auch, aber bei dir... Aber Toni, wenn die Beirin

kommt und uns erwischt... Ach geh, die wird schon nicht kommen.

Ein Bursch ist schon beieinander.

Sadi, beste Zuchtstier.

Dektorik hier.

Ja, in ganzem Bezirk.

Sie meinen, der ist nur dazu da, um mit allen Kühen zu... Sie wissen schon, was

ich meine.

Bitte sorgen Sie dafür, dass ab sofort jede Kuh ihren eigenen Stier bekommt.

Auf diesem Hof herrscht Ordnung und Moral.

Oh, Toni, du bist der Größte. Das ist doch nicht die Möglichkeit.

Auseinander. Hier ist ein anständiger Hof. Wie oft soll ich das noch sagen?

Hier wird nicht gefummelt.

Runter. Ja, Ordnung und Marei. Und überhaupt, wo ist eigentlich mein

Personal? Oh, du wirst nicht weit sein.

Toni, Zenzi, wo stecken Sie?

Bei der Arbeitsfeier im Haus.

Und was machen Sie?

Was schon? Puder natürlich.

Du bist neidisch, Toni.

Die Barin versteht eh nichts, die ist doch verpreist.

Hias, ist der Toni allein da drinnen?

Allein?

Allein geht es wohl schlecht.

Er wird es wohl mit der Zehntsattel machen.

Was, das Pudern? Ja, ja, feinlich.

Also das muss ich sehen. Diese Arbeit kenne ich nämlich noch gar nicht. Was

ist das denn?

Halt! Halt!

Bei der Arbeit darfst du doch nicht sterben.

Was glaubst du, wie die Zänze da sauer wird?

Zänze? Nein, nein, die Milch. Wenn man beim Buttern zu nah herangeht, wird die

Milch sauer.

Ah, jetzt verstehe ich. Die sind beim Butter. Ja.

Mensch, hat jede schlampige Aussprache.

Deine ist auch nicht viel schöner.

Butter, jetzt ist mir alles klar. Und da darf man nicht zu nah herangehen, weil

es dann spritzt.

Natürlich. Du brauchst dazu so einen anständigen Schlägel.

Du musst reinstecken und dann umdrehen.

Und dann fangst du an zu stoßen.

Erst langsam und dann immer schneller. Schneller, schneller, schneller,

schneller, schneller, schneller.

Also das ist ja hochinteressant. Das müssen Sie mir unbedingt beibringen.

Darf ich auch mal?

Ja, ja.

Bitte.

Das ist ja toll.

Das ist ja toll.

Also sagen Sie mal, stottern Sie eigentlich immer?

Nur wenn ich rede.

Seppl, lass uns futtern.

Du willst erst den Stroh.

Mache ich. Das ist ein kreuzbrauner Bruder, Seppl.

Stottert er da halt.

Sind Sie fertig, Toni?

Ja, ja, Bäuerin. Oh ja, und wie.

Das ging aber schnell.

Hat es bei dir denn länger, Bäuerin?

Ich weiß nicht, ich habe es noch nie gemacht.

Aber das nächste Mal werde ich zuschauen und dann werde ich es auch können.

Haben Sie auch so einen langen Schlegel wie diesen?

Jetzt nicht mehr, aber ich weiß.

Geht's, Hintze? Oh ja, so ungefähr.

Was, Sie haben ihn ruiniert?

Keine Sorge, Bayern, wenn ich ihn wieder brauche, ist er wieder da. Also Toni,

Sie müssen vorsichtiger mit Ihrem Werkzeug umgehen. Zeigen Sie mir Ihren

verbogenen Schlögel.

Na los, holen Sie ihn raus, kommen Sie. Und da steht er.

Weil, ich glaube, es ist besser, der Toni zeigt, dass er einen Schlögel am

Abend hat. Na gut, dann am Abend, aber bestimmt. Ja, dann ist er wieder

betriebsbereit. Ich glaube, der steht auf mich.

Toni, wenn er dich erwischt, dann geht es dir dreckig und der Bayern auch.

Auch von der Landwirtschaft versteht die neue Bäuerin so gut wie gar nichts.

Kannst du mir glauben, den Hof kannst du bald ganz billig kaufen, Florian,

mitsamt dem Mähdrescher.

Nein, solange die Zänze oben ist, nicht.

Was heißt jetzt das? Die Zänze arbeitet doch nichts.

Hast du eine Ahnung, wie die Zänze arbeitet?

Im Bett und im Hall.

Deswegen hat ja der Sonnenhof die besten Knechte in der ganzen Umgebung.

Ach so.

Ja, dann musst du halt schauen, dass du die Zänze wegbringst, nicht?

Genau. Du meinst, wenn die Zänze weg ist, dann kann die Preissche zusperren.

Und du kriegst den Hof.

Keine schlechte Idee.

Man muss dir die Zänze ausspannen.

Das rät sich so leicht. Mein lieber Schmund.

Geht's denn bei dir überhaupt noch, Florian?

Das letzte Mal ist's noch gegangen. Sauber.

Wann war denn das?

Im Mai.

Voriges Jahr.

Du, da werden aber die Zänze nicht zufrieden sein. Bei der ihren

Temperament.

Man müsste halt für sie einen Gastarbeiter engagieren.

Warum?

Warum, blöde Frage.

Weil wir schon zu alt sind für die Zänze. Genau, das steht doch nur auf was

Junges.

Ein fescher Italiener müsste man halt sein.

Amore, amore.

Du Göttin, meine germanische Göttin. Ich muss dich verlassen wegen einer neuen

Stellung.

Leider, schade. Ciao.

Vittorio?

Der Conte Traverso wartet.

Nur noch einmal.

Na gut.

Amore mio.

So spät?

Schon fünf Uhr. Ich muss gehen.

Hey, Vittorio, das ist Darmparfum. So wie du riechst, könnte man fast glauben,

du willst in eine andere Partei eintreten.

Der konnte Traversius glauben, ich bin schwul. Sonst vertraut er mir seine

Töchter nicht an. Ciao.

Vittorio, noch einmal bitte.

Bitte kommen Sie herein.

Vittorio Parmesano.

Bitte nehmen Sie Platz.

Wie Sie wissen, schicke ich meine Töchter nach Deutschland, damit sie dort

ihre Sprachkenntnisse vervollkommenen können.

Bitte sehr.

Danke. Und wie ich höre, sprechen Sie sehr gut Deutsch.

Ja? Man hat sie mir wärmstens empfohlen.

Sie ist sehr warm, Mama mia.

Dann ist es ja gut.

Als Reisebegleiter meiner Töchter kann ich nur einen Mann brauchen, der ihren

weiblichen Vorzügen in keiner Weise Aufmerksamkeit schenkt.

Mein lieber Conte, ich bin so warm, dass Sie könnten bei mir Ihre Eier kochen.

Danke, danke, das genügt.

Die Contessas, bitte.

Also, Sie haben dafür zu sorgen, dass die Contessas so wieder zurückkommen,

wie sie das Vaterhaus verlassen haben.

Certo, Conte.

Kinder, das ist euer neuer Reisebegleiter und Sprachlehrer, Signor

Parmesano.

Bitte, sitzt euch doch.

Sie werden die jungen Damen nach Deutschland begleiten.

Ja, es ist für mich eine Ehre, Conte. Und dabei ihre Sprachkenntnisse

auffrischen. Also, wo geht die Reise hin?

München? Berlin?

Hamburg? Bielefeld!

Doch, da wartet sie ihre Mutter.

Ja, wo willst du denn nicht alleine hernehmen? Sonst kommt doch niemand aufs

Dorf. Weiß recht, Sandl. Die wollen ja alle nur in die Stadt rein in die

Papaghinia, oder wie es heißen.

Papaghinia-Burscht. Auf jeden Fall muss die Zinzi oben vom Sonnhof weg.

Papaghinia muss her, so wie auch die Florian heißt.

Du seist da.

Da sitzt der Hirsch.

Ja, der Weizen ist auch nicht mehr das, was er mal war, gell? Ja, das Wetter

wird auch immer schlechter. Ja, und meine Kartoffeln, die verfallen schon im

Boden. Servus, Hirsch. Grüß dich, Herr Hirsch. Wie geht's denn um am Hof?

Hä? Ja.

Schießen. Röse, wo bleibt denn mein Bier? Ist schon da, Hirsch.

Ja, eine Stunde hat's gedauert. Huberbauer, willst du auch ein Bier?

Alles, was ist, hä?

Ja.

Zwei. Drei.

Wenn er mir vorstellt, dass drin in der Stadt die Keinerinnen schon oben ohne

gehen. Na, hört's mir auf.

Mir ist schon genug, wenn die Röse ihre Haare ins Bier reinhängt.

Sag mal, was machst du eigentlich um die Zeit da unten im Wirtshaus?

Hunger habe ich.

Warum? Kriegst du am Hof oben nichts zu essen? Schon, aber nur heute kocht die

neue Bäuerin.

Schmeckt es euch denn nicht?

So einen Schmarrn habe ich noch nie gegessen.

Aber ich habe es doch ganz genau nach Kochbuch gemacht.

Ich glaube, es fehlt ein Salz.

Sehen Sie, ein Salz.

Was? Salz? Das kann ich mir nicht vorstellen. Ich habe so viel Salz dran

gegeben. Also das glaube ich nicht.

Also Zensi, das geht nun doch zu weit.

Was hast du denn, Bayern?

Ich habe nichts, aber dir scheint etwas zu fehlen. Nämlich das Gefühl für

Anstand. Was heißt denn das wieder? Du verstehst mich sehr gut. Ab sofort

trägst du Unterwäsche.

Na, das zeigt morgen nicht. Man weiß ja nie, was passiert.

A priori finde ich diese Einstellung einfach schamlos. A priori? Was heißt

denn das?

Von vorn hinein.

Ah, jetzt versteh ich, was apropos bedeutet, von hinten hinein.

Wer

war denn

das? Der alte Koglerbauer.

Der hat schon vor einem seligen Sonnhofbauer da gewohnt.

Den brauchst gar nicht beachten, der rennt immer am Hof rum, wenn's abend

fährt. Auch das muss in Zukunft anders werden.

Sagt ihm, er muss sich in die Hausgemeinschaft eingliedern oder er

fliegt. Den kannst du nimmer umgewöhnen. Ich werde hier schon Ordnung machen.

Übrigens, was macht denn ihr verbogener Schlögl, Toni?

Mein Schlögl?

Ich glaub, der ist wieder in Ordnung. Dann zeigen Sie ihn doch mal her.

Später, dann kannst du ihn auch in Aktion sehen.

Also gut, dann später.

Gute Nacht.

Bis später.

Wehe, du gehst zu Bayern, dann schlaf ich mit dem Seppl.

Aber geh, Schatz, was willst du denn beim Seppl? Der stottert ja.

Beim Bumsen nicht.

Es gibt Nächte, da könnte man sich förmlich zerreißen. Die Rosl auf der Alm

wartet auch auf mich.

Die zähnt sich nicht mit der Gern ab.

Wenn du die zähnst, dann schlage ich dich zum Krippelsepp.

Und was ist mit der Rosl? Die Rosl? Ich glaube nicht, dass die reinlässt. Aber

du kannst es mal versuchen.

Rosl, musst denn jeden Abend ins Dorf runtergehen? Aber Mutter, was soll ich

denn da herum umeinander sitzen?

Treffst du wieder mit dem Doni?

Ja.

Aber der Doni ist doch kein Mann für dich. Der hat doch nur die Zehnts im

Kopf. Das glaubst du?

Also ich versteh dich nicht. Es gibt doch so viele fesche Burschen im Dorf.

Das schon, aber keiner kommt so gut wie er.

Hast du das noch nie mit einem anderen probiert? Ja, und nicht nur mit einem.

Also so geht das nicht weiter. Du musst es ihm anders versuchen. Aber wer denn,

Mutter? Das ist doch ganz klar, Rosl.

Hast du nie gehört, dass die Liebe durch den Magen geht? Geht, das ist doch ein

Aberglauben. Bei mir geht's immer ein bisserl weiter unten rein.

Ich möchte auch noch mal so jung sein wie du.

Ja, ja.

Schnachseln ist halt was Schönes.

Wem sagst du das?

Aber ein Muttertag ist auch schön.

Ja, aber Schnachseln ist schöner.

Aber bei mir ist Muttertag öfter.

Ja.

Reisi. Schau, dass du den Rindsbraten anbringst. Der mirchtelt schon. Komm.

Was? Der riecht schon?

Was heißt, der riecht? Der stinkt schon.

Also schau, dass du ihn anbringst. Ich werd mir Mühe geben.

Los, wir müssen heim.

Zwei Vierteln.

Geh, werd doch nicht nervös. Wird schon jemand machen für dich.

Also, L4, das macht... Schau zu, hier ist der Leitner da.

Seid nicht fad. Nein, meines Weges nicht.

Da brauche ich aber sonst nichts zu essen.

Ah ja, du hast ja drumherum auf dich gelegt.

Also, was war es?

Nachher bringst du weiter kräftige Suppen? Ja.

Ihr könnt's mir davon nicht abbringen. Ist schon da, Hirs.

Ah, das ist aber eine prompte Bedienung.

Also, Mahlzeit. Guten, Hirs.

Na?

Da ist ein Fehlchen drin.

Ja, was willst du denn sonst in der billigen Suppe finden? Einen Goldadler?

Einen Goldadler kannst du selber fressen.

Bring mir einen Kalbsbraten.

Der ist leider ausgegangen.

Wohin?

Einen guten Rindsbraten hätten wir.

Wie wär's mit einem Brüsterl, zart und knusprig?

Das steht nicht in der Speisekarte. Aber in der Auslage liegt's.

Aber nicht zum Verkaufen.

Also, jetzt mal ernst.

Habt ihr wenigstens eine Zunge da?

Ja. Na gut, dann legt sie mir die Brösel vom Tisch.

Also, willst du jetzt was essen oder nicht?

Ich möchte was essen. Habt ihr das Gescheites?

Oh ja, einen Rindsbraten.

Rindsbraten? Hör auf!

Der Miertl, das weiß ich noch von der vorigen Woche.

Miertl, was ist das jetzt schon wieder? Der Miertl, du, der Miertl. Jetzt, dass

du wieder alles zusammenredest, okay.

Andi, weißt du vielleicht, was Miertl heißt?

Ja, Miertl, das ist, wenn Wasser stinkt wie unsere Rindsbraten.

Von wegen zur Bayern ins Bett steigen. Da wird nichts draus.

So schaukst aus!

Verlassen Sie sofort mein Zimmer! Auf diesem Hof herrscht Ordnung und Moral!

Naus, Sie Wüstling! Oder ich schreie!

Hier ist man ja seines Lebens nicht sicher.

So.

Geh doch zu!

Grüß dich, Toni.

Was suchst denn du hier?

Kommst du vielleicht zu mir?

Geh, was willst du denn?

Ich habe jetzt keine Zeit, ich muss dir noch das Dach reparieren. Gerade jetzt,

mitten in der Nacht? Ja, gerade jetzt, was soll muss, muss sein.

Ich habe mich doch schon so drauf gefreut, Toni.

Na ja, geh halt inzwischen aufs Zimmer rauf.

Geh uns gleich nach, Toni. Ja, aber geh hinten rum, dass dich keiner sieht.

Das wird dem alten Pfeifen-Lulatsch eine Lehre sein.

So, jetzt Bockis.

Rosl. Rosl.

Rosl, mei, hat der ein klasse Busen. Auf sowas stütte ich.

Rosel.

Ja.

Rosel, du bist eine tolle Frau.

Ah, das ist wirklich schöner wie Mutter Tage.

Ja.

Na, Nick, ist das dein neues Hobby, dass du mitten in der Nacht baden musst? Ist

es kalt.

Ah, friert's dich?

Ja. Das werden wir schon wieder hinkriegen.

Zuerst müssen die nassen Sachen runter.

Sehen Sie, Brat, jetzt nehmen wir mal rum, gehen schlafen, wir haben ja schon

wieder ganz warm.

Lass mich los, ich will nicht schlafen gehen.

Toni, ich bleib jetzt hier.

Ich will nie schlafen.

Lass dir das Licht an.

Zieh dich aus, ich geh schon ins Bett.

Warte, ich hab so große Kopfschmerzen. Das Wasser war sehr kalt. Ich kann heute

nicht mehr bumsen. Ah, Unsinn.

Bitte geh in dein Bett und lass mich allein schlafen. Red keine Schmarrn,

Toni. Ich päppel dich wieder hoch. Ich bin Spezialistin, das weißt du doch

schon. Das Bett wird doch nass. Na gut, stell dich her.

So, jetzt setz dich hin.

Was machst denn du ihm, Toni, sein Bett?

Dreimal darfst du raten.

Schau, dass du rauskommst. Der Toni gehört mir.

Geh, dann muss er aber lachen. Ich geb dir noch was zum Lachen.

Hör mir an, du kannst nicht aufhören zu streiten. Sag, der Rosl sie soll

abhauen. Die Zähne soll verschwinden. Sag was, Toni.

Das Weibstück hat in deinem Zimmer überhaupt nichts zu suchen. Meine Uhr

will ich haben.

Geht's dir denn so schlecht, Toni?

Ja. Bist du am Ende ernsthaft verletzt?

Nein, nein.

Siehst ja ganz zammengeschrumpft aus.

Du, holt's dein Goschen, du Schlampen! Sonst reißen ja beide Ohren aus,

verstehst du mich?

Ich hol dir die Haare, du Luder!

Schluss jetzt, ihr sollt aufhören!

Jetzt hört endlich auf, ich bin ein kranker Mensch! Ich will meine Ruhe

haben! Du hast ja einen Hängebusen. Hör du mit deinem Stockerlarsch. Was?

Mein Hintern ist immer noch zehnmal schöner als wie deiner.

Lass los.

Du sollst mich loslassen.

Du blöde Kuh.

Lass mich los.

Schnachseln und Muttertag, beides probiert, kein Vergleich.

Guten Morgen, Mutter.

Psst, nicht so laut.

Er schläft doch noch.

Wer? Der Sepp.

Der Sepp?

Na, was macht denn der da?

Frag lieber, was er gemacht hat.

Willst du damit sagen, dass du und der Sepp... Ja, er hat uns verwechselt, weil

er glaubt hat, ich bin du. Ja, gerade schön war's.

Und er hat nichts gemerkt? Nein.

Du, der ist riesig, der Sepp, ich sag das. Rosl!

Rosl! Geh, geh schnell hin.

Guten Morgen, Seppl.

Bist schon wach?

Rosl, du warst pfundig.

Aber schmal bist du. Ja, es war eine anstrengende Nacht.

Das kann man wohl sagen.

Grüß dich, Alte.

Guten Morgen, Sepp.

Kann ich heute Nacht wiederkommen?

Ja, wenn du dein Werkzeug mitbringst gern.

Jetzt wird sie erst lustig.

Was? Was?

Was? Wie

geht's

dir?

Schock doch ein Wort.

Armleuchter.

Ja, auf der Ulm, auf der Ulm, auf der Ulm, auf der Ulm gibt es jede

Art Verkehr.

Aha!

Pussy!

Ja, ist recht.

Und ein Bier? Ja, nein, halt.

Ich wollte halt nicht saufen.

Aber du hast mich überredet.

Das ist ein guter Spruch. Ich wollte zwar halt nicht, aber du hast mich

überredet. Den muss ich mir merken.

Hallo, Ressi.

Ein Kulasch und ein Bier.

Ressel, was machst du denn immer? Nichts Besonderes.

Ich wüsste schon was Besonderes, was wir machen könnten.

So, was denn?

Eine besondere Nummer.

Ah, meinst du?

Ja. Jetzt?

Gute Vorsätze sollen wir nicht verschirmen.

Was, Sepp? Eigentlich hab ich ja keine Lust gehabt. Aber du hast mir überredet.

Geh ein, zwei in voraus. Ich komm gleich nach.

Wo soll ich denn warten? Oben natürlich.

In der Kammer? Bist nahrisch, wenn der Wirt kommt. Geh ins Dreizehnerzimmer.

Gut.

So, hier's.

Gott sei Dank, dass du mich ganz schön warten lässt. Schmeller ging's nicht.

Gulasch. Danke.

Brot. Danke.

Wohlbekomm's.

Danke. Na?

Ruhe!

Fuß!

Ball in den Platz!

Jetzt geh mal runter, verdammtes Hundsfecht! Weißl, was hat denn der

Hund? Das ist ein bissl Algen. Was heißt Algen? Hat's halt nicht gern, wenn einer

aus dem Teller ist, aus dem er sonst immer frisst.

Naja, das sind schon kreiselige Zeiten in denen wo wir leben.

Wie geht's denn eigentlich deiner Alten, Florian?

Erinnere mich nicht an die Mathilde.

Sonst verpatzt man den ganzen Sonntag unter dem Frühschoppen.

Freut's dich eigentlich, der Alte? Ja, jeden Tag in der Früh zu einem

Wutausbruch.

Wutausbruch, sagt er dabei, hat acht Kinder, verstehst du? Mir gefällt halt

die Machart.

Hey, mit Alten? Ja, bin ich deppert.

Jedes Kind ist von einem anderen.

Genau, das Schöne an der Sache ist ja, dass alle Frauen verschieden sind,

verstehst du? Genau, richtig.

Gute Kirchenleute schon. Na, ist ja gut.

Dann sieht uns der Pfarrer nicht, wenn wir zum Frühschucken gehen.

Verdammt. Wenn mir der alte Sonnenhofbauer den Hof verkauft hätte,

dann stand jetzt nicht der blöde Zaun da.

Am liebsten würde ich den ganzen Zaun zusammenhauen da.

Zumacht auf, Florian. Der Toni kommt.

Aber was? Der kann mich am Arsch lecken.

Ja, ja, ja, ja.

Bist du schon da?

Ja, schon.

Was suchst du denn da unten?

Na, hilf mir, Resi.

Ich glaube, der Wirt war da.

Okay.

Der sucht mich immer in meiner Kammer. Man kann ja wissen.

Packen wir uns lieber schnell, bevor er kommt.

Schnell machen es die Hunde. Wir lassen uns Zeit.

Oh Mensch, sind das ein paar Apparat. Da ist ja die Agnes ein Dreck dagegen.

Wer ist denn die Agnes, Sepp?

Unser bester Milchkuh am Hof.

Nur mal, nur mal, nur mal, wirst du es gemacht aus dem Heu. Nur mal, nur mal,

nur mal,

falls du es so schön kannst, pack mich gleich nur mal.

Hallo, Zänzi.

Schau mal, Zänzi, wie gefällt dir meine neue Bäuerin-Tracht?

Zänzi. Wie oft soll ich dir noch sagen, zieh ein Höschen an.

Entschuldigen Sie, ich habe es vergessen, aber morgen habe ich eins an.

Ich verspreche es dir. Na hoffentlich, denn mein Bruder Heino kommt und dann

kannst du wirklich nicht so herumlaufen, gell? Was, du hast einen Bruder, Bayrin?

Ja, er lebt in München, er ist Dozent. Dozent, was ist denn das? Das ist eine

Vorstufe zum Professor, er unterrichtet Ornithologie.

Orni-was?

Das ist ein Wissensgebiet, das sich mit Vögeln beschäftigt. Was, mit Vögeln ist

der Dozent?

Dann sind der Toni und der Seth aber Professor.

Grüß dich gut, Hirsch. – Servus, Hirsch. Habe die Ehre. – Grüß euch.

Mei, ich hab Ihren Durst.

Wo ist denn die Rese?

Rese? – Rese, auf mit der Rese.

Saluda. Nein, nein, die Rese ist schon in Ordnung, Hirsch.

Du holst dir alle Weidestangen? Nein, Herrs, immer nicht.

Manchmal hält sie mir schon auch.

Du, Herrs, willst du dir ein paar Blaue verdienen?

Freilich. Wie denn?

Wenn du eine Idee hast, wie ich am besten zu eurem Hof komme.

Willst du mich bestechen, Florian? Ja.

In Ordnung.

Nein, ich bin her.

Nein, nein. Nicht so schnell. Du musst mir erst sagen, wie ich heute Balben da

oben vertreiben kann.

Ja, das ist nicht so leicht.

Wir haben ja dichte Leute am Hof.

Toni, Sepp.

Die langen schon richtig hin.

Und die Zenzi, solange die da ist, gehen die auch nicht fort.

Gastarbeiter.

Wie Ihre Alba sagt.

Man müsste für die Zenzi einen Gastarbeiter aus Italien engagieren.

Jawohl.

Da schaut sie mal hin.

Unser Gast dabei.

Da ist er.

Was ist denn da los?

Wie haben wir es denn?

Guten Tag, Vittorio Parmesano. Sie sind der Itaca? Nix Itaca, Italiener. Ja, ist

schon gut.

Ja, ich bin mit kaputten Wangen. Der hatte einen Unfall da hinten in der

Kurve. Und Mechanica telefoniert mit mir.

Sie brauchen Zimmer, ich weiß.

Vier Zimmer, vier.

Rösel mit dir pudern, das ist eine Geschichte.

Deswegen machen wir es ja auch.

Und dabei vergisst du ganz dein Stottern.

Was dir alles auffällt?

Du, mir fällt noch mehr auf.

Meinst du?

Ich glaube, es geht wieder.

Ich muss wirklich sagen, du bist eine Kanone in dem Fach. Ja, mein Rohr ist

schon in Ordnung.

Hast du noch Munition?

Für einen Schuss ins Schwarze wird es schon noch langer.

Also,

avanti, Signor Parmesan.

Nicht Parmesan, Signor Parmesan, no.

Parmesan, Emmental, Gorgonzola, alles ist derselbe Kass.

Ich zeige Ihnen jetzt Zimmer.

Kamera. Warum sprechen Sie nicht mit uns Deutsch? Wir sprechen sehr gut Deutsch.

Also wie Sie meinen.

Also dann, packen wir's.

Packen wir.

Doppelzimmer. Ui, habt ihr das gesehen?

Was denn?

Ich glaube, der Spagett ist von der anderen Partei.

Jesus, mit dem wird dann die Zinzi keine Freude haben.

Nein, nein, der nicht. Was?

Wetten? Zehn halbe Bier.

Abgemacht. Ja, wer soll denn das nachher feststellen?

Na, wer schon?

Du, Hirsele.

Bist nahrisch?

Die Rehse muss das feststellen, die kennt sich doch aus.

Jawohl.

Sepp, ich sag mal was Liebes.

Hast du die Billig-Nummer? Ja.

Dann ist es gut.

Tiefer, Sepp, tiefer.

Dann ist es gut.

Nein, Sepp, du sollst tiefer gehen, tiefer.

Nein, tiefer kann ich auch nicht reden.

Sepp, liebst du mich eigentlich nicht? Ja, dir auch.

Der wird, der wird nicht.

Verdammt, Gott sei Dank, ich bin ja noch nicht fertig.

Nein, das geht ja nicht, da bleibe ich mit dem Arsch, Nicker.

Geh in den Schrank.

Die zwei Mädels schlafen da.

Und ihr zwei schlaft da nebenan. Das ist Nummer 13.

Das ist die Verbindungstür. Da schaut es euch an.

Das können wir nachher anschauen. Da unten steht noch ein Koffer. Das kleine

Köfferchen hole ich.

Sie können es sich ruhig anschauen.

Schauen Sie eine.

Na? Es ist nicht so schön wie das andere, aber es ist alles im Preis mit

ihm begriffen.

Alles im Preis ihm begriffen?

Auch die Schale.

Auch die Schnalle?

Ja, gefällt's Ihnen?

Bellissimo.

Greifen Sie nur zu, beißen Sie einen in die Äpfel.

Äpfel? Mit Vergnügen.

Ja, sowas.

Was ist denn das für eine Sauerei hier?

Ja, wer hat denn das gemacht?

Ja, das ist ja... Sportflecken sind das.

Teufel, das Zimmer war doch leer.

Also stehen da für den Schirmarmer keinen.

Hängen Sie ihm halt den Schrank rein, nicht?

Ja, dann hängen Sie ihn drauf.

Und jetzt, wir machen eine More.

Riesig! Riesig!

Nicht jetzt, sehr vernünftig. Morgen gerne, ja? Also gut, morgen.

Aber ganz bestimmt. Ja.

Spürst du meine Grande Amore? Das ist bestimmt der Zimmerschlüssel. Ich werde

dir beweisen.

Risi!

Risi!

Risi! Wo steckt denn das Weibstück?

Risi!

Hast mich gerufen, Wirt?

Ja, sag einmal, wo warst denn du?

Zimmerstunde.

Also mir raucht der Kopf von Arbeit und das Fräulein tut schlafen. Laut

Tarifvertrag der Gewerkschaft habe ich einen Anspruch auf... Ja, den Spruch

kenn ich schon. Hilf mir lieber das Bett überziehen.

Ja, wer bist denn du?

Ich bin die tolle Lululu.

Was machst denn du in meinen Kasten?

Dein Kasten? Mein Kasten?

Mein Home ist mein Kastl.

Sagen Sie mal, gehört die narische Fuchtel zu Ihnen?

Nein.

Ui, das ist ein Hoteldiebin. Vorige Woche haben Sie in der Post

eingebrochen. Nix Hoteldiebin, das ist Superman.

Mein Gott, wenn er den erwischt, wird er schlafen.

Nein,

nein, nix am Morgen. Na, morgen, morgen.

Oh, nix morgen, jetzt.

Aufhalten, aufhalten.

Das ist ein Hoteldiebin von der Vorspannung in der Socke. Aber nichts,

das ist ein Hoteldiebin.

Die Spaghetti sind kalt. Ach so, Sie möchten Ihre Nudel wärmer. Si, si,

wärmer, viel wärmer. Gut, gut, bitte, bitte, einen Moment.

Ich muss schon sagen, Sie... Entschuldigung.

Oh, reizend in meine Arme, Bruder.

Vorsicht!

Halt! Halt, die Liebe!

Vorsicht, weg da!

Bruder, komm zurück! Was war das?

Schreck nicht, Moni, ich bin's, der Seppi.

Geh schnell, versteck mich.

Gern, Seppi.

Ist da jemand durchgerückt, Moni? Ja, ja.

Die muss im Hotel sein. Ja.

Fratello, wo bist du?

Dankeschön, Moni, fand ich was.

Seppi, mach doch weiter.

Also, das sind Zustände hier einfach unmöglich.

Katastrophal. Un momento, Signore Prego, warte nicht schon wieder.

Lauf nicht fort, Bruder, warte auf mich.

Nein, ach du Knudel.

Ist der Balkon draußen? Ja.

Vorsicht, hier ist Spaghetti. Ach, scheiße.

Ach, wo ist er hin? Zum Finstern aus auf dem Balkon. Ach, auch das.

Was machen Sie mit diesem Bestand?

Die Nudelspatzen und sowas. Ah, da schau her. Schau halt weg. Bitte, wo ist sie

hin? Da. Nicht stehen lassen, bitte.

So, jetzt.

Oh,

schau, Amore.

Nichts, Amore. Nichts, Amore.

Nichts, Amore.

Hallo, Ihre Nudeln.

Entschuldigen Sie, sind Sie noch heiß?

Die sind für einen Italiener, der ist so eigen. Aber die sind immer warm, gell?

Ja, entschuldigen Sie, da muss ich gleich eine neue Portion bestellen.

Bezeihen Sie.

Na, endlich allein.

Aber jetzt kann ich nicht mehr.

Ach, da ist er!

Jetzt haben wir die Deben!

Jetzt haben wir die Deben!

So, und was hast du denn in der Hand da, hä?

Wollt ihr sehen, hä? Ja, logisch, ja.

Ne,

ne, totlaufte Diebe.

Also, wenn ich dich noch einmal erwische, die kommt mir nimmer aus.

Das nächste Mal verbiegst du dir den Fuß.

Was, der Italiener ist verkehrt rum?

Ja, freilich. Geh, ihr seid ja narrisch.

Also, ich glaub dir auch nicht.

Du wirst ihn schon hinkriegen. Dreh sie, du musst ihn halt umschulen, dann tust

du ein gutes Werk.

Jawohl. Bin ich ein Pfadfinder? Wofür einer? Geh, seid doch nicht Pfad, da

passt das noch nicht um, als sonst doch.

Also gut, meinetwegen.

400er. Was?

Hier?

Da probier ich ja selber aus.

Drei. Zwei.

Einverstanden. In Ordnung. Da hast einen.

Und wann probierst du den aus?

Ist nicht notwendig. Das habe ich schon vorher ausprobiert. Der Kleine steht nur

auf Frauen.

Ja, ja, ja.

Ich glaube, bei mir rät sich was.

Ich muss rauf zur Burgel.

Florin! Ja?

Komm, wir wollen ja kegeln.

Die Kegelbahn steht mal hier auch noch.

Oh, Signorina, haben wir ein bisschen Zeit? Wollen Sie mit mir für...

Segeln? Frechheit, wie oft habe ich dir schon gesagt, heute will ich nicht.

Oh, wollen Sie mit mir mangiare?

Essen? Nein.

Heute habe ich schon was Warmes im Bauch gehabt.

Burgl, ich komme.

Das Sakratin einmal.

Jetzt ist der Zaun schon wieder repariert. Na, da passt's auf.

Jetzt ist schon wieder nichts mit dem Burgel. Der Zaun steht und mir ist er

umgefallen. Hast du das Zimmer hergerichtet, Sensi? Ja, willst du denn

wirklich das schönste Zimmer hergeben, Bayerin? Ja, natürlich.

Heino kommt doch mit seiner Braut. Und ich bin allein. Da reicht die kleine

Kammer. Du solltest auch heiraten, Bayerin. An Zaubank standen am Bauern.

Ja, daran habe ich auch schon gedacht. Aber das ist gar nicht so einfach.

So wählerisch darf es halt nicht sein. Bin ich aber leider.

Für mich muss ein Mann anders sein als die anderen. Mit Durchschnittstypen kann

ich einfach nichts anfangen.

Hast recht.

Ja, Matone ist ja auch was Besonderes. So gut wie er kann es keiner.

Aber Zenzi, darauf kommt es doch nicht an.

Wumsen ist doch das Wichtigste.

Na, da bin ich aber anderer Ansicht.

Nein, nein.

Für mich ist das Wichtigste Geist, Charme, Treue und Beständigkeit.

Irgendwie muss ich da immer an Heino denken.

Ah ja, dein Bruder, der Dozent.

Ich bin sehr neugierig auf ihn.

Schau mal, Lore, dieser Schnabeladler, der soll nur mehr in Tirol vorkommen.

Überall anders ist er schon ausgerottet worden.

Ja, Puschimaus, es ist schön zu wissen, dass auch die Tiroler gut zu vögeln

sind.

Das macht er schon seit München, alle paar Minuten.

So?

Warum denn?

Keine Ahnung.

Schönes Hobby.

Also, wenn der bis Innsbruck so weitermacht, dann kriege ich nur einen

Herzanfall.

Sehr sympathisch.

Hey, Sie.

Ja, bitte? Warum klatschen Sie eigentlich dauernd in die Hände? Ich

fahre nach Klatschheim und damit ich das nicht vergesse, klatsche ich in die

Hände.

Und wir fahren nach Pforzheim und damit du das nicht vergisst, Tante... Es

wird

schon gehen.

Das Wasser ist sehr kalt. Das Wasser ist sehr kalt.

Dann brauchen wir Mario.

Warum? Wenn Mario ins Wasser springt, wird es ganz warm.

Was ist?

Gina, Bikini anziehen, bitte.

Warum?

Weil ich bin nicht aus Holz.

Nein, ich habe deinem Vater versprochen, auf dich aufzupassen.

Ich bin ein Mann. Natürlich, aber verkehrt. Du nur

lieben verkehrt. Nein, ich liebe nicht verkehrt, ich liebe richtig.

Mir geht das zu weit. Er will mich betrügen, der Verräter.

Andiamo, Ihre Schwester ist in Gefahr.

Vittorio! Schnell rudern Sie, wir müssen retten Ihre Schwester.

Avanti, Avanti.

Schneller, Contessa, wir kommen zu spät. Schneller.

Es geht um die Ehre Ihrer Schwester.

Zu spät, er bedrückt mich schon. Na, warte.

Vittorio, aufhören, du Verräter.

Zensi? Zensi?

Ja?

Ja, sag mal, wie siehst denn du schon wieder aus?

Ja, ich soll doch Hosen anziehen, Bayern.

Natürlich.

Aber von oben ohne war doch nicht die Rede.

Ich bin doch nicht oben ohne.

Schau mal her.

Du hast auch nicht mehr. Oben ohne Hemd, Zensi.

Sag mal, genierst du dich eigentlich gar nicht überhaupt jetzt, wo mein Bruder da

ist? Aber ein Toni und ein Seppl gefällt's und ein Heino sicher auch. Und

wenn nicht, muss er halt wegschauen. Sag mal, was machst du denn eigentlich da?

Ich tu ein Mist auf die Erdbeeren. Bei uns zu Hause tut man Schlagsahne drauf.

Heino!

Suchst du was Bestimmtes?

Heino, komm doch mal hier zu mir.

Heino.

Die Loche.

Meine Papiere.

Lass doch mal deine dummen Papiere.

Hörst du, das sind meine gesamten Unterlagen über die Borkenkäfer, die ich

habe.

Loche, Loche, die Leute.

Loche. Du musst wissen, dass die Weibchen besonders in der Paarungszeit

gewisse Riten haben, die man einfach nicht übergehen kann.

Mein Loche. Mein Liebling. Was wollte ich denn sagen?

Irgendetwas über die Weibchen in der Paarungszeit. Ach ja, natürlich, die

Weibchen. Ach ja, der Körperbau der Weibchen ist der... Was ist damit?

Ja. Was ja?

Ach so.

Die Brustspitzen. Nein, du bringst mich völlig durcheinander. Na, dann ist es ja

gut. Ich dachte nämlich schon, dass sich dein ganzes Gefühlsleben nur auf die

Paarung der Borkenkäfer beschränkt. Lore.

Lore, ich bin Wissenschaftler. Natürlich auch Mann.

Was wollte ich denn sagen?

Als Wissenschaftler oder als Mann?

Ja, in meiner Eigenschaft als... Was soll denn das?

Fass mich doch mal an.

Wozu denn? Laut Kretschmer bestimmt der Körperbau des Menschen den Charakter.

Und da ich deinen Charakter kenne... Oh, Heino, das ist doch alles graue Theorie.

Es wird Zeit, dass du mit der Praxis anfängst. Ja, aber du meinst wirklich,

wir sollten... Ja, das meine ich.

Schließlich sind wir doch verlobt. Also ziehe dich nicht.

Ja, darüber wollte ich nämlich auch schon mal mit dir reden. Oh, Heino, wozu

reden? Füß mich.

Schau mal, ein Schmetterling da.

Küss mich.

Schau, ich wollte dir schon immer sagen, du bist meine erste Frau.

Ja, ich weiß.

Na und?

Na und?

Was weiter?

Küss mich.

Wohin denn? Wohin du willst.

Küss mich. Gut.

Hiat!

Wo bringst denn Bayern?

Hey, was gibt's denn da so Interessantes zu sehen? Ich beobachte den Verkehr.

Aber hier, hier gibt's doch keinen Verkehr.

Oh, hast du eine Ahnung? Was soll das heißen? Was geht hier eigentlich vor?

Was ganz Natürliches.

Ein Fremdverkehr. Ach so, Sie meinen die Urlauber. Ja, die machen die ganze

Gegend unsicher.

Aber haben Sie nicht eigentlich was Besseres zu tun, als das zu beobachten?

Nein, im Augenblick nicht.

Ah, das wird sich alles ändern, wenn mein Bruder hier das Kommando übernimmt.

Ist Heino drinnen? Na, warte ein bisschen.

Noch nicht.

Ja, ja, es kann sich nur noch um Sekunden handeln. Ui, ui, ui, ui, bravo.

Oh, komm, Heino, komm.

Guck, da.

Was ist da? Ein Borkenkerl.

Und was für ein seltenes Exemplar. Ich glaube, das ist ein Waldgärtner. Dass

ich den mal in der freien Natur sehe.

Nein, das ist ein Waldkirch, das ist viel besser, das ist ein... Das ist ein

Baumjäger und ich glaube, das ist ein Weibchen noch dazu.

Ist das nicht herrlich?

Ist sie nicht herrlich?

Oh, Heino.

Der Hans küsst meine Tochter.

Ja. Glaubst du, der meint es ernst? Ah ja, der meint schon ernst. Ja, gut.

Die ist ja so schier.

Der mag das Küssen kein Vergnügen.

Just, du bist der Depp. Alle Zähne sollt ihr ausmalen. Bis auf einen.

Warum bis auf einen? Der soll da bleiben. Fürs Zahn. Ja, ja.

Ja, so, du bist der Freund. Dein bester. Ja, davon habe ich noch nichts gemerkt.

Das wirst du schon merken, wenn ich als Bauer am Zahnhof bin.

Servus.

Ja.

Es lebt, ha?

Na, was hat denn Zense gesagt?

Ah, da muss ich erst nachdenken. Du, da erinnere mich nicht mehr. Mein

Gedächtnis erinnert mich nicht mehr, aber dass du mir was versprochen hast.

Ja, da schau her. Ah, brav. Sehr brav.

Na, was hat denn Zense gesagt? Ja, jetzt kann ich mich erinnern.

Sie hat gesagt, so viel kannst du ja gar nicht zahlen, dass den Tony aufgibt.

Sacra, sacra.

Da muss der Italiener her. Was willst du mit dem Italiener? Heile, wenn der die

Zense vernascht und der Tony merkt das, ist bei dem der Ofen aus. Ah.

So leicht lässt sich die Zänze nicht aufs Kreuz legen. Nein, nein, höchstens

sie will.

Mit einem Italiener will er jede.

Aber dann hat es nur noch eine Schwierigkeit. Die Bayern hat einen

Bruder. Der Heino? Ach, das ist keine Gefahr. Nein, nein, das ist keine Hilfe.

Er ist noch blöder als sie.

Heino, Heino, Vorsicht! Was ist das?

Heino!

Oh, Puschi Maus.

Oh, Puschi Maus. Ist dir was passiert?

Nein, nein.

Du musst aufpassen. So ein Hof ist doch voller Gefahren. Ja, das habe ich auch

bemerkt. Puschi Maus. Du, warte, ich hole eine Bürste. Aber rühr dich nicht

von der Stelle, sonst passiert wieder was.

Nein,

nein, nein, es wird nichts mehr passieren.

Heino, wo? Ach ja, da bist du ja. Da liegst du ja.

Mein Heinerle. Komm mal her, mein Heino. Du musst mir unbedingt helfen, den Hof

hier in Schwung zu bringen.

Wie siehst du denn aus?

Ja, ich verstehe doch zu wenig von Landwirtschaft. Ja, aber ich verstehe

doch auch nichts davon.

Aber du, du hast doch studiert. Du bist doch Dozent, Doktor. Ja, aber für

Ornithologie. Ja, eben.

Und wenn man so viel von Vögeln versteht, dann wird man auch hier mit

diesen Tieren zurechtkommen.

Ja, aber Lore sagt, ich verstehe auch nicht viel von Vögeln. Aber da sind

meine Schülerinnen ganz anderer Meinung. Eben. Du bist ein Mann und hierher

gehört ein Mann. Komm, hilf mir doch mal diesen Traktor da weg. Ja, bitte, ich

helfe dir gerne, aber ich meine, wo soll ich denn dieses Monstrum hin tun?

In die Garage natürlich, der Hias hat ihn hier stehen lassen.

Ja, aber ich kann gar nicht Auto fahren.

Aber das ist doch kein Auto, das ist doch ein Traktor, Heino. Und wenn der

Hias das kann, dann kannst du das bestimmt auch.

Na, also gut, ich probiere es mal. Ja, fein. Aber bitte seid vorsichtig, lasst

nichts runterfallen.

Wo geht es denn hier rauf?

Hier, hier glaube ich. Also gut, ich probiere es mal.

Ah,

schön.

So. Hier.

Und jetzt?

Tja, also vielleicht hier.

Oder da. Da vielleicht.

Ich weiß nicht, wie das Ding... Vielleicht hier. Ich schaff's nicht.

Nicht

heilen

und...

Wir werden das mal probieren.

Solange man selber baden kann, lässt man keinen anderen ran.

Señor Parmesano, Sie?

Ich habe gestern Abend mit dem Conte telefoniert und habe ihm von Ihrem

schändlichen Treiben berichtet.

Sie sind entlassen.

Entlassen? Si, si.

Auf der Stelle und sofort.

Sie können mich nicht hier zurücklassen. Was soll ich denn hier anfangen? Das ist

mir egal. Der Wagen ist heute Abend fertig und morgen fahren wir ohne Sie.

Ohne mich?

Sisi, ohne Sie. Und jetzt machen Sie, dass Sie fortkommen. Auf Wiedersehen,

Senor Parmesano. Mama mia, was soll ich denn anfangen?

Du Kleiner, ich wüsste was für dich.

Ein Job, der dir bestimmt Freude machen wird.

Na, wie gefällt's dir denn, he?

Bella, Signorina.

Ja, ja, wir haben schon blitzsaubere Madeln.

Und die Zenzi ist eine unserer besten.

Gehen wir, bevor uns jemand sieht.

Was machen wir aber, wenn sie nicht will?

Die wird schon wollen.

Du bist doch Italiener. Wieso?

Kannst bumsen.

Bumsen? Was ist denn das?

Sacra, sacra. Was heißt denn das auf Italienisch?

A bums. A bumsari. Ficchi. Ficchino. Oh, si.

Ficchi. Ja.

Naturalmente. Wie verrückt. Na, ist ja gut.

Jetzt pass auf. Heute Nachmittag ist Tanz beim Huberwirt.

Warum sperrst du alle bei den Fensterlagen zu, wenn es zu weit geht?

Es gibt auch so viele Einrichtungen.

Der Bruder ist auch so angestoßen.

Entschuldigung, erlauben Sie, ist dieser Platz frei? Ja.

Darf ich mich vorstellen, Vittorio.

Schöner Tanz, gell?

Ja.

Prost, Herr Einer.

Prost. Na, noch mal.

Lustig ist es, gell? Prost.

Du, Rosl, jetzt mag ich mal was sagen. Auf heut Nacht, mein Schatzer.

Wenn der mich sieht, dann packt er mich gleich von hinten.

Wollen Sie schon gehen, du Arzt?

Oh, ein Tanzbildchen!

Also, ich geh mit!

Ein Ei ist gut für die Kondition. Ohne.

Ja, geh schon, ich komm gleich.

Oh, warum ist es so dunkel in diesem Haus?

Weil die Bäuerin immer alle Fenster lädt und zusperrt, wenn keiner da ist.

Bellissimo, dunkel ist gut für machen Amore, cara mia.

Ui, Vittorio, du hast vielleicht einen Dampf drauf? Für Amore, und wir machen

es schön, Amore, dormir, capito?

Amore mache ich nur mit dem Tone, servus.

Hallo, ja, da staunst, aber ich habe heute meinen großzügigen Tag, oben

ersten Stock, zweite Tür links, servus.

Ich weiß nicht, mir ist so leicht. Mir ist, als ob ich fliege. Dann flieg auf

mich, hallo, komm.

Danke, hier, es war sehr nett.

Oh, na, warte, jetzt bocke ich dich.

Bye, Rino.

Sie zeigt mir nur meinen Schlögl.

Behalten Sie Ihren Schlögl.

Hallo?

Ist jemand da?

Amore.

Heino.

Flieg auf mich.

Oh, Toni, bleibst mir von

erdab immer treu. Klar, Zinzi, wenn ich keine bessere finde.

Ja, zwingen, Fiegelfanger, sind wir rübergegangen, zwingen, Fiegelfanger,

sind wir da. Ja, zwingen, Fiegelfanger, sind wir da. Ja, zwingen, Fiegelfanger,

sind wir da. Ja, zwingen, Firmut, kommen, sind wir umgegangen, zwingen,

Firmut, kommen, sind wir da. Ja, zwingen, Firmut, kommen, sind wir da.

Und zu dem Fiegelfanger braucht man eine Stange, denn ein Fiegelfanger, das ist

schwer. Ja, so ein Fiegelfanger, das ist schwer. Ja, so ein Fiegelfanger, das ist

schwer. Denn ohne Vogelschwanger kommt ein Fiegelfanger, ohne Vogelschwanger

geht nichts her. Ja, ohne Vogelschwanger geht nichts her. Da geht nichts her.

Ja zwingen Schnecken, Wicken, zwingen Töpferl, Dicken, zwingen Schnecken,

Wicken, sind wir da! Ja zwingen Schnecken, Wicken, sind wir da! Ja

zwingen Schnecken, Wicken, sind wir da! Ja zwingen Hemden, Bügeln, zwingen

Katzen, Stegeln, zwingen Hemden, Bügeln, sind wir da! Ja zwingen Hemden, Bügeln,

sind wir da! Drum sind wir da!

Servus. Also, erzähl ich dir's. Wie war's mit der Zänzi?

Ich hab zwei Nachrichten für dich.

Eine gute und eine schlechte.

Sag erst die schlechte.

Zänzi bleibt am Hof.

Du hast wieder dein Geld zurück.

Was soll das heißen?

Das soll heißen, dass du keine Chance mehr hast, bei uns Bauer zu werden.

Wieso denn?

Weil die Bäuerin mir heute die Leitung des Hofs übertragen hat.

Was?

Ja, dir.

Mir. Das schaust, wa?

Ja, verdammt noch mal.

Dir wäre es Zorn.

Du Erbschleicher, du. Du Halunke.

Schau, wie er läuft.

Hier verkönne ich die Maschine am allerwenigsten. Ja, ja.

Ich verhandle dich nicht, Florian.

Lauf nur!

Was sollst du jetzt?

Mach nur so weiter.

Mach ich auch? Ja.

Schau nur her.

Ja, schau her.

Diese Teile sind immer zu kriegen. Weiß ich, weiß ich.

Drei Jahre Lieferzeit. Nein, fünf.

Umso besser.

Florian, Florian.

Florian, willst du jetzt lieber was anderes kaputt machen?

Nein.

Wenn ich die Maschine schon nicht krieg, dann sollst du sie auch nicht haben. So,

jetzt geht's überhaupt nicht mehr.

Was hast du jetzt?

Was ich dir jetzt sag, jetzt sag ich dir die gute Nachricht.

Die Bäuerin will keinen Streit. Sie will eine gute Nachbarschaft. Darum hat sie

dir die Maschine geschenkt.

Was? Dir?

Wir genügen damit.

Oh, ein Borkenkäfer.

Lass doch die dummen Käfer.

Ich weiß was viel schöneres.

Zingerin Rosel!

Vittorio!

Oh, Vittorio!

Da bleibe ich.

Hier, am Bus in der Natur.

Heiratst mich, Florian? Oh, sicher.

Wir werden bekommen sehr viele kleine Bambini.

Liebst du Kinder?

Wie verrückt!

Dann ist gut.

Ich hab nämlich schon fünf.

Ja! Rosl, Riesl, Gretl, Monika, Seppl.

Kommt's her?

Das ist der neue Papa.

Kommt, wir machen Sprechen.

Untertitelung des ZDF, 2020

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