All language subtitles for Das.große.Backen.S03E08.Das.große.Finale.720p.SAT1.WEBRip.AAC2.0.h264-LOOM

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Original subtitles

Hallo und herzlich willkommen zum furiosen Finale von Das Große Backen.

Heute fällt die Entscheidung.

Daniela, Matthias oder Monika? Einer von euch wird Deutschlands bester

Hobbybäcker 2015.

Doch vorher müsst ihr noch ein paar ziemlich schwere Backsteine aus dem Weg

räumen.

Tag der Entscheidung auf Schloss Herzfelde. Heute steigt das Finale in

der größten Bugshow der Welt.

Acht Wochen lang haben unsere Kandidaten leidenschaftlich gebacken, unermüdlich

gekämpft und alles gegeben.

Freude und Leid lagen dabei stets dicht beieinander.

Wie geil ist das denn bitte schön?

In den zurückliegenden 15 Prüfungen waren Kreativität, geschicktes Handwerk,

gutes Timing und außergewöhnlicher Geschmack gefragt.

Doch nur mit einer perfekten Kombination aus allem konnten die Hobbybäcker die

Profi-Jury beeindrucken.

Geschmacklich auf jeden Fall super.

Danke schön.

Mimi, das entzückt mein Auge. Es ist einfach wirklich so ein Pavlova

-Kunstwerk.

Woche für Woche wuchsen die Wettstreiter über sich hinaus. Und für ihren Traum

gingen die Kandidaten an ihre äußersten Grenzen.

Oh nee, ist nicht durch die Scheiße.

Oh, Katastrophe.

Was ist das?

Schon mal spitzen?

Nein, nicht gut. Alles Scheiße.

Die drei Talentiertesten haben es nun ins Finale geschafft.

Monika, Matthias und Daniela kämpfen heute im Backzelt um 10.000 Euro. Ihr

eigenes Backbuch und den Titel Bester Hobbybäcker Deutschlands.

Ich für mich möchte natürlich Vollgas wieder geben, einfach das Ding rocken

und die Jury so überzeugen, dass ich Deutschlands beste Hobbybäcker werde.

Die Finalisten müssen jetzt noch einmal ihr ganzes Können in die Waagschale

werfen. Man merkt schon die Stimmung, es ist jetzt wirklich, jetzt wird es

entschieden, jetzt kommt es drauf an.

Wir sind einfach die besten drei.

Freuen Sie sich auf den dramatischen Showdown in der größten Backshow der

Welt.

Vorhang auf!

Liebe Finalisten, ich bin stolz auf euch. Ihr habt euch nicht nur gegen

Hunderte Bewerber der ganzen Bundesrepublik durchgesetzt, sondern ihr

habt auch hier in den letzten Wochen sieben backstarke Konkurrenten hinter

euch gelassen.

Aber ihr wisst nur, einer von euch kann und wird hier gewinnen. Und das letzte

Wort hat wie immer unsere Profi-Jury.

Hier ist Tortendekorateurin Bettina Schliepake-Burchardt und der mehrfache

und amtierende Patissier des Jahres Christian Hüms.

Liebe Kandidaten.

Heute ist die ideale und zugleich letzte Gelegenheit, uns euer gesamtes Talent zu

zeigen.

Wer mich im Finale von sich überzeugen will, sollte nicht nur Geschmack und

Aussehen unter einen Hut bringen, sondern auch perfekt kombinieren.

Auch ich erwarte in allen Bereichen das Nonplusultra. Ich will eine

Leistungsexplosion sehen.

Geht an eure Grenzen, vielleicht sogar ein Stück darüber hinaus und verführt

mich nach allen Regeln der Backkunst.

Wenn ihr alle Vorgaben erfüllt, dann kann es sich auszahlen, denn dem

Gewinner winkt nicht nur ein schmuckes eigenes Backbuch, sondern auch stolze 10

.000 Euro.

Allerdings seid euch bewusst, es warten drei anspruchsvolle Aufgaben auf euch

und einer von euch wird diese dritte Prüfung schon nicht mehr miterleben.

Und los geht's mit der ersten Herausforderung. Die wird präsentiert

von einem ganz besonderen Gast.

Er ist nicht nur ein Spitzenkoch und Meister der Patisserie, er ist auch

Hollands bekanntester TV-Koch und Bäcker. Hier ist Rudolf van Veen.

Mein Name ist Rudolf van Veen. Ich bin Koch und Konditor.

Und seit 15 Jahren arbeite ich nur am Fernsehen.

Backen ist wirklich der schönste Beruf der Welt. Weißt du warum?

Wenn du backst, backst du nie für dich selbst.

Es ist immer um anderen Leuten Spaß und Freude zu bringen. Und das mag ich am

liebsten.

Und dann jetzt das große Backen. Das ist ein Podium, das das Backen bei den

Leuten zu Hause bringt. Und ich bin wahnsinnig stolz davon, ein Teil zu

sein.

Das ist ein warmes Willkommen. Es freut mich, hier zu sein, Annie.

Ich bin sehr froh, dass er uns in der ersten Aufgabe unterstützt und sehr

dankbar, dass er uns hilft, dabei Deutschlands besten Hobbywecker zu

finden. Durch all die Wochen hat sich das ja schon ein bisschen bei uns

eingespielt mit den Juroren, mit Betty und mit Christian. Wir wissen, worauf

Christian so steht, auf Crunch und Säure, dass das alles schön

ausbalanciert ist. Und jetzt kommt halt der Gastjuro dazu, Rudolf van Veen. Und

das ist ganz aufregend, weil wir halt wirklich nicht wissen, wie er auch so

drauf ist und was er dazu sagen wird.

Jetzt müssen gleich drei Experten begeistert werden. Und unsere Finalisten

erwartet eine fulminante Aufgabe.

Die leckeren Zutaten dafür stehen bereit.

Wir möchten, dass ihr Rudolf eure Gastfreundschaft erweist. Und zwar mit

einem süßen Mahl seiner Wahl.

Darf ich zuerst mal anfangen zu gratulieren, liebe Kandidaten. Weil es

ist eine riesen Leistung, hier im Finale zu stehen. Und den Auftrag, den ich

mitgenommen habe, ist eine Trifle.

Ein Trifle ist eine klassische britische Süßspeise.

Ich habe hier ein Beispiel, das ich selbst sehr gerne mache. Ich nenne das

ein Rockstar-Trifle. Und ein Rockstar-Trifle ist ein over-the-top,

vielleicht etwas verrücktes Dessert, das ein Rockstar haben könnte, vielleicht.

Und oft fragt man auch, wie sollte man das essen? Und ich sage immer, Badehose

an und einfach eintauchen oder einen großen Löffel nehmen. Und es ist Spaß

und Lächeln. Ihr müsst nicht unbedingt so eine große Treifel machen.

Wir möchten gern fünf verschiedene Schichten sehen, dass es schön sauber

ist und dass die verschiedenen Strukturen und Geschmackrichtungen auch

beieinander passen.

Und bitte überrascht uns. Viel Spaß.

Eigentlich ist alles möglich.

Also es gibt heute nichts, was unsere Kandidaten einschränken kann. Sie können

sich wirklich austoben, wie sie das Ganze kombinieren und in welchem

Verhältnis es ihnen überlassen. Und das macht das Ganze extrem aufregend.

Ihr könnt euch bei dieser Aufgabe so richtig austoben. Hier vorne ist ein

Tisch mit wahnsinnig vielen Zutaten. Also wirklich Schokolade, Früchte,

Nüsse, Kekse, alles. Also gebt Gas. Ihr habt für diese Aufgabe zwei Stunden

Zeit.

Auf die Plätzchen.

Fertig. Packt.

Mein Schlachtplan ist höchste Konzentration, absoluter Ehrgeiz,

Zeitmanagement im Auge zu haben und ein absolutes Mega-Ergebnis der Jury

abliefern.

Ich möchte gerne gewinnen, weil ich gerne ein Buch hätte, wo mein Name

draufsteht. Und das wollte ich schon immer, immer schon als kleines Kind. Und

sollte ich wirklich die letzte Aufgabe noch packen dürfen, dann werde ich

mich...

Sinnfach vermehren, dass ich 20 Hände habe und noch mehr backen kann als

vorher.

Die beste Hobbybäckerin Deutschlands zu sein wäre eine Riesenehre. Es wäre echt

super.

Ich kann mir das noch gar nicht vorstellen. Das fühlt sich alles noch so

unwirklich an.

Noch ist ja auch nichts gewonnen.

Wenn die erste Aufgabe daneben geht, rückt das Ziel in weite Ferne.

Die Siegzutaten hat jeder der drei Finalisten. Doch welcher Hobbybäcker

findet das Erfolgsrezept, um alle Juroren zu überzeugen?

Ich glaube beim Tribal ist es ein offenes Rennen. Diese Aufgabe liegt

allen dreien unserer Kandidaten. Und wir werden auch wahrscheinlich drei komplett

verschiedene Variationen des Tribals kriegen.

Ich lasse mich einfach mal überraschen und ich bin gespannt, was Rudolf dazu

sagen wird.

Der Wolfsburger Matthias setzt in Aufgabe 1 voll auf Farbe und Rebensaft.

Ich mache noch eine Wein-, eine Rotweincreme, eine Apfelweincreme, eine

Limetten-Zitronencreme und eine Erdbeercreme. Es sind mehrere Cremes

dabei. Ich höre mal an.

Wie kommst du an diesem Rezept?

Ist das ein Hausrezept schon?

Nein, ich habe mich am Regenbogen orientiert. Ich mache die ganzen Farben

von lila bis rot einmal komplett den Regenbogen in sieben Farben.

Matthias treibt es richtig bunt. Sein Regenbogentreifel trumpft mit sechs

Geschmacksrichtungen auf.

Unter dem Topping aus frischen Früchten warten Biskuit mit Aprikosen und

Blaubeerlikör und vier verschiedene Cremes.

Zu jeder Farbe gibt es ja eine Frucht. Jede Farbe wird natürlich sein?

Oder Farbstoff?

Teils, teils. Den Biskuit kann ich natürlich, muss ich färben, weil den

kriege ich ja in der Farbe nicht hin. Den blauen Biskuit kriege ich ja so in

der Farbe nicht hin. Blaues Biskuit, wirklich?

Ja, ich werde es machen, ja.

So der Matthias, er ist Controller, ja. Er ist auch so organisiert und er macht

technische Sachen, wie jetzt die Regenbogen. Hat er sich gut überlegt und

auch... dass zu jeder Farbe ein bestimmter Geschmack gehört.

Das ist doch ganz spannend. Und die Spannung, die kann man fühlen. Und sie

ist da.

Wo die Frucht nicht genug Farbe abgibt, hilft der 27-jährige Projektcontroller

ausnahmsweise künstlich nach.

Die zweifache Mutter Monika setzt bei ihrem Teig auf die natürliche Farbkraft

der Kakaobohne.

Und Erzieherin Daniela überlässt die Färbung ihres Teigs alleine dem

Backofen.

Okay, passt.

Und was nicht passt, wird passend gemacht.

Ich werde heute bayerische Treifel machen.

Treifel, Treifel, Treifel, Treifel, Treifel, Treifel. Bei Monikas Treifel

treffen Schichten von Heidel und Himbeeren auf eine bayerische Creme aus

Lebkuchenlikör und Zimt sowie einem Boden aus Brezeln und Erdnusscreme.

Das Topping bilden gerollte Hörnchen aus Honigteig.

Bayerische Creme ist ganz normale Eiermasse, die geschlagen wird, mit

heißen Milch aufgegossen, aufgepufft, aufgeschlagen, mit Gelatine aufgelöst,

auskühlen lassen, mit geschlagene Sahne untermischen.

Lecker! Ja, aber am Ende muss er vor allem der Jury schmecken.

Monika weiß genau, wie sie ein paar Prozente zusätzlich für sich rausholen

kann.

Alkohol. Daniela dagegen setzt auf die reine Kraft des Pfirsichs.

Kleingeschnitten soll er für ein spannendes Geschmackserlebnis sorgen.

Matthias rührt bereits seine zweite Weinschaumcreme an.

Vielfalt wird schließlich bei dieser Prüfung großgeschrieben.

Dafür sind viele kleinteilige Vorbereitungen notwendig.

Im Akkordtempo geht es so auch bei Daniela weiter.

Flink befreit sie als nächstes Pistazien von ihrer Schale.

Die Profis Christian und Rudolf sind neugierig auf ihr Vorhaben.

Das ist deine Arbeit, ja? Ja, gerade den undankbaren Job, Pistazien zu holen.

Hast du schon ein Konzept, was du machen wirst? Ja, ich hatte mir überlegt

gehabt, dass ich es fruchtig, sommerlich mache. Aber ich finde auch, wenn man so

eine tolle Aufgabe hat und so viele Zutaten zur Auswahl hat.

Es ist echt schwierig, sich auf irgendwas festzulegen. Also man hat

schon tausend Gedanken im Kopf. Und du improvisierst jetzt relativ viel.

Ja, das kann ich am besten.

Ja, das war bis jetzt in der Vergangenheit auch nicht immer verkehrt.

Ja, das stimmt.

Mit purer Exotik holt Daniela den Sommer zurück.

Ihr Trifle besteht aus Kokosbisket, frischen Pfirsichen sowie Cremes aus

Nüssen und Maracuja.

Rum, Pistazien und Karamell setzen spannende Akzente.

Liebe Finalisten.

Es ist Halbzeit. Das heißt, ihr habt jetzt noch eine Stunde Zeit. Noch 60

Minuten.

Okay, passt, passt, passt.

Eier brauchen wir. Für was noch? Für was brauche ich die zwei Eier?

Honigteig, genau.

Aus dem Honigteig fertigt Monika später kleine Hörnchen, die ihren bayerischen

Trifle krönen sollen.

Auch Matthias will unbedingt mit der Optik punkten und legt Hand an das

Aussehen seiner Erdbeerkreme.

Und zwar mit künstlicher Lebensmittelfarbe.

Normalerweise würde ich es nicht machen, aber dadurch, dass ich jetzt dieses

Farbspiel gerne haben will und man richtig sehen soll, dass es um Rot, dass

sie sich abheben voneinander, kriegt man es mit natürlichen Farben nicht hin.

Monika hingegen bleibt bei der Zutat Natur.

Sie rührt Sahne in die bereits erhitzte Masse aus Zucker und Glukosesirup. Macht

zusammen Karamell. Also ich finde es lecker.

Die erste Hürde haben alle drei gemeistert. Die Biskuitböden sind

fertig. Aber das Ziel ist trotzdem noch lange nicht in Sicht.

Vor allem Daniela hat sich eine besondere Aufgabe aufgehalst.

Ich glaube, ich hacke jetzt echt zum ersten Mal in meinem Leben eine

Kokosnuss auf.

Es riecht sehr gut.

Sehr gut ist auch noch die Stimmung im Zelt, wobei die Mädels schon langsam die

Krallen wetzen.

Das Finale würde ich mit Monika bestreiten wollen.

Mit Matthias ist halt der Muckel da eher so für sich.

Aber Monika und ich, wir verstehen uns super. Ich glaube, dass der Matthias

gerne gewinnen möchte. Der geht wirklich als Konkurrent mit uns um.

Soll er das gewinnen, freue ich mich. Aber es wird nicht einfach für ihn sein,

weil ich bin auch noch da.

Karamell habe ich auch schon fertig.

Ja, besser nicht.

Bisschen bitter, oder?

Ja, aber nicht unangenehm. Ich habe Zitronensapf noch dazu. Vielleicht war

es zu früh.

Nee, alles gut.

Ich tue nicht so viel davon.

Ja, alles gut. Finde ich super.

Ich lasse dich jetzt mal in Ruhe hier weitermachen. Wir sehen uns nachher.

Liebe Hobbybäcker, ihr habt jetzt noch...

Ganze 20 Minuten, um es fertigzustellen. Noch 20 Minuten.

Nur noch 20 Minuten.

Und dabei haben die Kandidaten noch nicht mal mit dem akkuraten Anrichten

der Treife begonnen.

Jede einzelne der mindestens fünf Schichten muss optisch voneinander

getrennt sein. Erst beim Servieren dürfen sie sich vermischen.

Wer jetzt huddelt, verspielt seine Chance aufs Finale.

Der Zeitdruck schlägt langsam auf die gute Laune.

Ja, jetzt fangst du an zu lächeln. Ich war mal besorgt, weil du schaust so...

Ja, sehr konzentriert irgendwann.

Ja, das ist bei mir, wenn ich mich konzentriere oder wenn ich unter Stress

stehe, dann beiße ich mir mal auf die Lippen und dann ziehe ich auch das

Gesicht immer so runter.

Aber das Lächeln steht dir so viel besser.

Ich gebe mir Mühe, dass ich jetzt nur noch lächle. Bis jetzt schaut es auch

ganz gut aus.

Bei Monika sieht es besser aus.

Der bayerisch angehauchte Trifle der gebürtigen Tschechin ist nahezu fertig

und lockt Eni zur Stippvisite.

Was? Nein, das kann ich nicht.

Tut mir leid. Es ist leider für die Jury, ne?

Ja, leider. Leider gut.

Du bist immer so schnell, die anderen sind noch am werkeln, du bist schon fast

fertig. Wirklich?

Sie erzählte immer, ach ja, dann haben wir noch das gemacht und das gemacht und

wenn man das hört, dann denkt man gar nicht, oh Mensch, du hattest zwei

Stunden Zeit, wie hast du das bloß geschafft?

Und da bewundere ich sie auch immer total für, dass sie sich dann das noch

einfallen lässt und das noch einfallen lässt und immer wirklich auf den Punkt

fertig wird.

Endspurt für den Rockstar-Trifle.

Doch wer früher fertig ist, gewinnt nicht zwangsläufig das Rennen.

Jetzt wird es unglaublich spannend, weil wir sind hier im Finale. Nach der

nächsten technischen Prüfung muss dann noch einer gehen. Das heißt, jetzt kann

man quasi erstmal so einen Grundstein legen für auch die nächste Challenge.

Das heißt, wenn man hier schon gut abschneidet, kann man ein wenig

beruhigter in die nächste gehen. Und gerade dadurch, dass wir jetzt unseren

Gastjuror haben, möchte ich natürlich auch ihm beweisen, dass ich ein sehr

guter Hobbybacker bin.

Für dieses Ziel sollte jetzt jeder Handgriff setzen.

Die letzten Sekunden brechen an.

10, 9, 8, 7, 6,

5, 4, 3, 2,

1 und Stopp. Hände vom Gebäck.

Welcher der drei Trifle wird die Jury am meisten überzeugen?

Ich habe nur gerade einmal so den Blick schweifen lassen und wieder, wie zu

erwarten war, ist die Konkurrenz sehr stark. Ich glaube, das wird wieder heute

auch ebenfalls ein Krimi. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Trifle. Ich habe

auf Frucht und Säure gesetzt und auf Urlaub, Sommer und hoffe, das kommt

gut an.

Ich habe die beiden Treifel gesehen und ich fand von Dani ihre Treifel.

Es passt mehr zu mir. Das von Matthias, das war mir zu viel Farben und wenig

Obst. Sehr schön, aber es ist nicht meine Art.

Beim Finale von Das große Backen steht die Verkostung der ersten Aufgabe an.

Gefordert war ein Rockstar-Treifel mit mindestens fünf Schichten.

Vor der Meinung von Jury-Stargast Rudolf van Veen haben die Backwettstreiter

besonders großen Respekt.

Ich bin total gespannt, was so seine Kriterien sind. Ob er wirklich genau

darauf achtet, wie ist es geschichtet oder ob er eher so wirklich sagt, der

Geschmack ist mir das Wichtigste, verschiedene Konsistenzen und das ist

ganz aufregend.

Jetzt möchten wir natürlich gerne wissen, wessen Trifle das Zeug zum

Rockstar hat und wer von euch hier Fans in der Jury gewinnen kann.

Betty, Christian und Rudolf werden eure Werke jetzt verkosten und dafür bringt

ihr sie bitte einzeln nach vorne. Und los geht's mit Daniela.

tropisch aus auf den ersten Blick.

Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sicher sieben.

So ein Minimum von fünf.

Ja, ich glaube sieben sind es dann doch geworden. Ganz unten ist ein ganz

normaler Biskuit. Dann habe ich eine Joghurtcreme mit Maracuja-Kern,

Nektarinen dazwischen. Dann eine Creme aus frischer Kokosnuss und Pistazien.

Dann nochmal eine Schicht Biskuit. Dann Karamell mit Kokosflocken. Dann eine

Joghurtcreme mit Nektarinen.

Und ganz oben ist nochmal eine Maracuja-Creme und ein Hackleck-Sahne.

Und bevor ich es vergesse, ein bisschen Alkohol ist auch noch mit dabei. In der

obersten weißen Creme habe ich Aprikosenlikör nochmal reingemacht.

Und die Böden sind getränkt mit Kokosnuss rum.

Das schönste Moment vom Tag.

Weil ein Trifle, es ist, oft sagen Leute, es ist schade anzuschneiden, wenn

eine Tochter schön ist, aber ein Trifle muss man einfach bis zu unten und es ist

nie schade. Es ist ja fantastisch, das mal zu fühlen und man muss keine Angst

haben, das zu tun. Und dann kann man all diese Schichten zusammen degustieren.

Schöne Saue von der Maracuja.

Ich finde das super interessant, das ist wahrscheinlich der obere Teil, dass der

Pfirsich, also es ist zwar fein, wahrscheinlich püriert, aber man hat

trotzdem noch bis... Ich habe es ganz klein geschnitten.

Das ist toll, weil so habe ich jetzt nicht nur eine Creme, die den Geschmack

hat, sondern ich habe immer noch wieder was, Christian würde sagen, nicht

wirklich Crunch, aber ich habe eine Struktur drin.

Und das macht es dann auch nicht ganz so Babyessen-mäßig gerade.

Was ich vor allen Dingen wunderbar finde, was dir perfekt gelungen ist, du

hast mit der eigenen Süße der Frucht gearbeitet. Es ist zwar sehr viel Masse

da drin, aber du kannst es, und Rudolf hört ja auch gar nicht auf zu essen, du

kannst es sehr, sehr gut essen. Ich bin schon weit gekommen und ich habe nichts

gegessen von Roland nach dir.

Es ist ein elegantes Dessert.

Vielleicht, wenn man etwas Kritisches sagen könnte, weil es ist so ein schöner

Geschmack, aber es ist...

etwas niedrig die Präsentation von der oberen Seite.

Du selbst bist jemand, der ausscheint und der auch fröhlich aussieht. Und dann

könnte es etwas mehr Schwung oder etwas mehr Dekoration.

Vielleicht, weil das Dessert verdient ist. Vielen Dank. Vielen Dank. Danke

auch.

Ich habe euch meinen Regenbogen-Trifle mitgebracht. Oben die Früchte

symbolisieren, welche Früchte in den einzelnen Schichten drin sind.

Das heißt, von ganz außen die rote Weintraube ist eine Portwein-Creme ganz

unten. Darüber ein Biskuit, der mit Cassis-Likör getränkt ist. Darüber kommt

die Limette, die Zitronen-Limetten-Creme. Dann eine

Apfelschaum-Creme. Darüber kommt wieder ein Biskuit, der mit Aprikosen-Likör

getränkt ist.

Und dann eine Erdbeer-Quark-Creme.

Guten Appetit. Wow.

Ist ein deutliches Konzept.

Ich finde, wenn man hier so von der Seite guckt, perfekt sind deine

Schichten zu sehen.

Einzige, was mich eventuell stören würde, ich hätte einen Tick weniger

Farbe genommen.

Also gerade bei Lebensmittelfarben, es soll noch appetitlich sein. Und ein Tick

zu viel lässt das Ganze halt nicht mehr so wirklich appetitlich aussehen.

Man sollte es immer noch sehen als Essenden.

Würde ich das gerne essen.

Ich bin sehr gespannt auf die Geschmackskomposition, beziehungsweise

ob man das auch alles zusammen essen kann. In der Form habe ich bis jetzt

noch nie was zusammen gegessen. Von daher, Rudolf.

Das ist eine, das wird eine Herausforderung werden. Muss ich

vielleicht mal in zwei Mal.

Du hast alle Zeit der Welt. Ja.

Ein Ding, bist du sicher, wenn man eine.

etwas aus seinen Träumen nimmt, schöner wird es nie.

Das ist nicht leicht gemacht.

Ich meine, von der Arbeit an gekochte Creme ist nicht ein einfacher Weg

genommen. Nein.

Das ist alles sehr fruchtig, sehr schön frisch.

Dann esse ich mal weiter.

Genieß du mal weiter.

Ich ziehe mal mein Fazit.

Die Apfelcreme drin finde ich sensationell. Ist für mich das Highlight

in dem Tribal, den du gemacht hast. Die ist wirklich dir sehr gut gelungen.

Auch vor allen Dingen luftig und super leicht.

Ich hätte den Biskuit selbst Aromen gegeben.

Das heißt, wenn ich was Gelbes mache, dann hätte ich da irgendwie auch mit

Gewürzen gespielt. Weil ansonsten isst du nur auf einem Biskuit. Der hat keinen

Eigencharakter.

Und was für mich gänzlich unergeht, die Limette habe ich eigentlich so gar

nicht, weil die Säure kommt für mich ganz oben von den Erdbeeren oder von den

frischen Früchten, auf die ich beiße. Aber die Limette schmecke ich jetzt

nicht sonderlich raus. Da hätte ich noch ein bisschen mehr Gas gegeben.

Ich finde es sehr schön, weil ich höre dich an und ich denke, ja, das stimmt,

das stimmt.

Und mittlerweile esse ich.

Matthias, eine wunderschöne Idee. Ich glaube schon, die Schichten sind...

Etwa dick, vielleicht nicht von der Creme, sondern von dem Whisky.

Wie auch Christian sagte, es hat nicht einen sehr charaktervollen Geschmack. Es

ist fein zum Essen, aber nicht wow.

Ja, es war natürlich eine ungewohnte Kritik, dass sie so schlecht war. Aber

es wurden natürlich auch Dinge gelobt, was mich natürlich sehr gefreut hat.

Von daher, es war eine sehr durchwachsene Kritik.

Ich passe mal auf den hier auf, aber ihr dürft natürlich das Prunkstück

verkosten.

Ich habe sie jetzt nicht so aufwendig gemacht wie meine Kollegen.

Ich habe wirklich jetzt nur fünf Schichten oder fünf verschiedene Sachen

verwendet. Das ist der Schokoladenbiskuit, getränkt mit

Lebkuchenligier und ein bisschen Zitronensaft.

Dann der Karamell mit Zitronengeschmack.

Dann habe ich einen bayerischen Creme gemacht mit Lebkuchengeschmack.

Habe Brezen und salzige Kekse genommen und habe sie zerkleinert.

Und mit Erdnussbutter wurde dann noch ein bisschen vermischt. Und dann habe

ich Obst genommen.

Und das sind die Brombeeren, Heidelbeeren und Johannisbeeren.

Ich habe noch extra einen Honigkuchen gebacken.

Und dann habe ich auch drei gemacht für euch. Drei.

Und ein bisschen Sahne habe ich dann auch noch geschlagen, weil ich Zeit

hatte.

Sehr hübsch.

Sehr natürlich, findet ihr nicht? Ja. Es klingt auch verführerisch. Ja.

Und du hast das ganz schön hoch aufgearbeitet, das wirklich dekoriert,

das ist komplett, da fehlt nichts.

Ich würde auch sagen, es ist vor allen Dingen bunt und du hast natürliche

Farben verwendet, was ich natürlich sehr befürworte.

Und ich glaube, du brauchst auch deinen Aufwand, den du betrieben hast, jetzt

nicht zu schmälern, weil dann noch Hörnchen und Schokolade temperieren und

das und das und du setzt dann noch das auf und das kommt noch. Ich glaube, die

Arbeit war auch schon noch enorm.

Man sieht, dass du Dekoration liebst.

Also das war immer schon auffällig, aber gerade bei sowas relativ simplen fällt

es jetzt besonders ins Auge.

Als allererstes ist es überhaupt nicht süß.

Es hat eine schöne Kombination.

Gerade mit den ganzen salzigen Komponenten, die du mit reingebracht

hast. Das macht es sehr interessant zum Essen.

Also,

du hast natürlich durch die Früchte, die du reingetan hast, zu jedem Zeitpunkt

immer wieder Frische.

Du hast dieses Knacken natürlich, die die Johannisbeeren dir einfach mitgeben.

Dann hast du die Säure.

Gleichzeitig hast du diese schönen, warmen Gewürze. Ich finde es beachtlich,

dass du eine bayerische Creme gemacht hast. Wir haben bis jetzt noch keine

bayerische Creme gesehen. Das ist eigentlich ein Klassiker natürlich.

Ja, die bayerische Creme, fantastische. Ja, wirklich.

Es ist wirklich ein Genuss. Es bringt absolut Spaß zu essen.

Ich habe immer wieder, egal wo ich mit dem Löffel reingehe, habe ich ein

anderes Mundgefühl. Also du kannst richtig auf Entdeckungsreise, glaube

ich, in diesem Glas.

Geht, wenn du es nicht teilen müsstest.

Ja, ich glaube, so viel Lob. Ja, ist unangenehm. Dann vielen Dank.

Dankeschön.

Die Bewertung war absolut spitze. Ich habe alle drei richtig

begeistern können. Die Jury und auch Rudolf haben sich sehr gefreut, weil ich

das so lecker gemacht habe.

Ich denke, man kann sich da an drei Fingern abzählen, wo man sich im Moment

einzuordnen hat.

Das heißt für mich natürlich, dass ich jetzt in der technischen Prüfung Vollgas

geben muss, denn einen jetzigen Ausfall kann ich mir gerade aktuell nicht

erlauben. Das heißt, jetzt geht es für mich um alles. Ich baue natürlich ein

bisschen Spannung auf, aber mache das Ganze vielleicht auch ein bisschen

interessanter.

Die Bewertung von Rudolf fließt natürlich in das Gesamtergebnis aus

erster und zweiter Challenge mit ein.

Danke, dass du hier warst für die kleine Stippvisite. Es war großartig. Es war

eine Riesenfreude, mit ihr zusammenzuarbeiten und besonders die

Finalisten. Herzlichen Dank.

Spitzenkoch und Meister der Patisserie Rudolf van Ween, danke schön.

Danke schön.

Ich fand alle drei Treifel fantastisch. Aber dann habe ich mich überlegt, für

welchen Treifel würde ich, wenn ich zurück bin in Holland, auf mein Fahrrad

springen und mal zurückfahren, die ganze Fahrt, um einen Treifel nochmals essen

zu dürfen.

Das wird der Treifel von die Monika.

Nach der ersten Challenge geht es für die Kandidaten nahtlos weiter.

Aufgabe 2 steht an. Die technische Prüfung sorgt für Sorgenfalten.

Die technische Prüfung, ich bin sehr aufgeregt, sehr, sehr, sehr aufgeregt.

Vielleicht kommt irgendwas Strudel, irgendwas Hauchdünnes.

Ich weiß es wirklich nicht.

Ich glaube, ich führe gerade innerlich so einen kleinen Kampf, dass man total

gespannt ist, was jetzt noch kommt, wie weit man vielleicht noch kommt, ob man

vielleicht sogar das Hauptfinale mit bestreiten darf und da nochmal alles

geben kann.

Ihr dürft jetzt noch mal einmal kräftig durchschnaufen, aber dann geht es weiter

und zwar mit Vollgas. Denn auch in unserer Finalshow gibt es die technische

Prüfung. Mittlerweile kennt ihr ja die Regeln. Für alle ein und dasselbe

Rezept, für alle die gleichen Zutaten.

Das Rezept kommt ja immer von einem unserer Juroren.

Und die Zutaten, die dürft ihr euch schon mal angucken. Vielleicht habt ihr

ja schon eine kleine Idee, was es werden könnte.

Ich weiß nicht, was das ist.

Was ist das?

Was ist das?

Das ist salzig.

Das Braune ist ganz arg salzig. Was hast du gegessen?

Das Braune.

Das ist kein Zucker.

Pfui.

Das macht mir Angst.

Dann dreht das Rezept jetzt um.

Ich kann mich noch nicht entscheiden, ob ich weinen oder lachen soll. Letzte

technische Prüfung muss da, glaube ich, auch ein bisschen abgefahrener sein.

Von daher hat Christian ein ordentliches Gebäck ausgepackt.

Ich glaube auch, da hat sich die Jury was bei gedacht, uns drei nochmal so

richtig an unsere Grenzen zu bringen.

Innerhalb von zwei Stunden Macarons auch in der Größe zu machen, das ist echt ein

hartes Stück Arbeit.

Und Christian wird besonders genau hinschauen.

Der Macarons selbst ist einer meiner absoluten Lieblingsrezepte. Wir wollen

von euch Riesen-Macarons in dreifacher Ausführung, mit drei verschiedenen

Farben. Denkt an die richtige Dosierung, damit sie nicht unnatürlich, sondern

appetitlich aussehen.

Euer Gebäck wird natürlich nachher blind verkostet. Ihr sollt ja nicht wissen,

wer welche Macarons gefertigt hat. Also, ihr dürft gerne gehen.

Ich gebe euch jetzt noch den kleinen Hinweis, gebt euch Mühe, hängt euch

rein, denn nach dieser Runde wird einer von euch dreien uns hier verlassen. Dann

bleiben nur noch zwei.

Ihr habt zwei Stunden Zeit.

Auf die Plätzchen, fertig, backt.

Riesen-Macarons verlangen bei der Zubereitung eine geradezu meisterhafte

Genauigkeit.

Die Hobbybäcker müssen sich penibel an die Rezeptvorgabe von Deutschlands

mehrmaligem Patissier des Jahres halten.

Sonst werden sie in dieser harten Prüfung scheitern.

Man muss versuchen, strukturiert weiterhin zu bleiben, nicht die Nerven

zu verlieren. Und das macht das Ganze gerade ganz schön schwierig.

Der Macaron ist ein kleines französisches Baisergebäck aus

Mandelmehl. Bekannt seit dem Mittelalter und klassisch drei bis fünf Zentimeter

groß. Wir allerdings möchten eine acht Zentimeter große Variante, den Riesen

-Macaron. Der Macaron ist für mich die perfekte Symphonie der französischen

Patisserie. Wenn ich ihn vor meinem geistigen Auge drehen lasse, dann habe

ich zwei gleichmäßige Halbschalen aus dieser Mandel-Eiweiß-Masse verbunden

durch eine glänzende, cremige Schokoladen-Ganache.

Christian liebt es, Sachen in komplizierten Grammzahlen aufzuschreiben

in seinen Rezepten. Und da steht nicht 5 Eiweiß, sondern da steht 110 Gramm

Eiweiß. Hier, guck, es sieht schlotzig. Das macht, was es will, das Eiweiß. Kann

man nicht regulieren. Ganz schwer.

Ich halte mich heute wirklich nach Rezept und hoffe, dass der Christian das

richtig reingeschrieben hat, so dass man das verstehen kann und dass es wirklich

kein Matsch ergibt, sondern ein richtiges Makaron.

Um den perfekten Teig zu erlangen, muss zuerst gesiebtes Mandelmehl mit feinem

Zucker vermengt werden.

Ich weiß nicht, ob ich mich jetzt hier gerade unnötig dran aufhalte, mit so

einem feinen Sieb das Potent zu sieben.

Ja, 311 Gramm, 311!

Weißt du, was mich wahnsinnig macht? Wenn etwas lange dauert. Und das ist

gerade der Fall, das dauert.

Und das geht überhaupt nicht vorwärts.

Das macht mich wahnsinnig.

Die Frage ist, ob man es überhaupt sieben muss, ne?

Das ist eine gute Frage, aber es ist eine gute Arbeit. Du hast ja jetzt

gesagt, die Mädels machen das, dann mache ich das auch?

Ja. Ich habe mich ehrlich gesagt ein bisschen gefreut, dass ihr alle drei

ganz lange Gesichter gemacht habt, als es hieß Macaron.

Es gibt ja immer ein Gebäck, was jeder schon mal gemacht hat, aber

lustigerweise... Hat es diesmal keiner gemacht.

Nee, nicht nur das, ihr habt alle Angst davor.

Oh ja.

In einem Topf auf 113 Grad erhitzen.

Wie viel Grad?

Die Temperatur vom Wasser-Zucker-Gemisch muss 113 Grad haben. Ich kann aber nicht

sagen, warum.

Keine Ahnung. Um die Salmonellen im Eiweiß zu töten. Aber es wird ja

gebacken, von daher macht es auch keinen Sinn.

Nächster Schritt bei der Macaronteig-Herstellung.

Eiweiß mit heißem, flüssigem Zucker aufschlagen.

Ich bin schneller als gedacht. So, jetzt haben wir einen ganz feinen Strahl.

Die Zuckerwassermasse muss exakt 113 Grad heiß sein, damit sie nicht zu viel,

aber auch nicht zu wenig Feuchtigkeit besitzt. Nur so wird die spätere

Makaronmasse schön cremig.

Vorsicht, nicht, dass dir noch die Finger wehtut.

Du sagst es. Ich hab's gesagt.

Vorsicht. Guck mal, lieber einmal hochnehmen.

Alles runterstreichen. Aber das sieht schon super aus. Ich habe so Angst.

Ach, in der Ruhe liegt die Kraft.

Guck dir Daniela an. Immer schön mit der Ruhe.

Oder ist das eher die Ruhe vor dem Sturm?

Was meinst du jetzt? Wer ist größere Konkurrenz? Daniela oder Matthias?

Also Matthias hält sich bestimmt sehr genau am Rezept. Und Dani hält sich auch

am Rezept. Aber mein Matthias, könnt ihr mir vorstellen, der...

ist noch ganz genauer als wir Frauen.

Na dann, viel Glück, ne? Ja, dankeschön.

Liebe Finalisten, 60 Minuten sind um. Das heißt, euch bleibt jetzt noch eine

Stunde.

Nur noch eine Stunde.

Ich weiß.

Ich hab's gehört.

Bei der technischen Prüfung muss nun der zweite Teil des Teiges aus dem gesiebten

Mandelmehl und Eiweiß hergestellt werden.

Diese Masse wird anschließend mit dem zuvor hergestellten Zucker-Eischnee

vermengt. Ich habe jetzt gerade die Makaronenmasse, die Rohmasse hergestellt

mit dem Eiweiß und dem Tart-Potat.

Wahrscheinlich habe ich es jetzt falsch ausgesprochen. Auf jeden Fall werde ich

das jetzt in drei Teile aufteilen und dann die Lebensmittelfarbe dazugeben.

An die Grammangaben sollten sich die Hobbybäcker halten, um die Jury mit

perfekten Macarons zu überzeugen. Das gilt auch für die Farbpulver.

Ich probiere mir erst eine Messerspitze und gucke, wie es wirkt. Und wenn es mir

dann zu wenig ist, dann gebe ich noch was nach.

Für die perfekte Konsistenz muss das Mischverhältnis aus Macaronteig und

Eischnee exakt stimmen. Nur so entsteht eine glatte und spritzfähige Masse.

Dabei zählt nicht nur Backtalent, sondern man muss auch gut rechnen

können.

So, wir haben jetzt 210 Gramm.

Ein Drittel.

18, 21, 70.

So, 70.

Und 70 muss ich jetzt natürlich nochmal auf 3 aufteilen.

50 plus, 55 plus.

170.

Zunächst ein Drittel der Eischneemasse auf die drei Mandelmischungen.

30 Gramm.

23 Drittel.

Ich mache

das

jetzt einfach mal so. No risk, no fun.

Ob diese Rechnung aufgehen wird? Die Finalisten müssen Macarons mit einem

Durchmesser von exakt 8 cm backen.

Um die geforderte Norm mit dem Spritzbeutel genau einzuhalten, helfen

sich die Hobbybäcker mit vorgezeichneten Kreisen auf der Backunterlage.

Jeder ist sich bewusst, dass die 10.000 Euro Siegprämie und das eigene Backbuch

zum Greifen nah sind.

Es muss jetzt schon auf den Punkt sein. Es gibt jetzt nicht mehr, dass wir was

Halbes abliefern können und hoffen, dass die anderen vielleicht noch was

Schlechteres abliefern. Jetzt heißt es wirklich, keine Fehler machen, denn

jeder kleine Schnitzer kann quasi dazu führen, dass man schneller raus ist, als

man denkt.

Wie hast du das Glas gefunden? Das hat ja genau 8 cm.

Genau so sieht es aus.

Du könntest jetzt das Backpapier so rumdrehen, dann kannst du hier drauf

spritzen. Ja, ich mache es aber so, wie es hier in der Anleitung steht, weil ich

mache hier nichts, was ich nicht kenne. Du machst einen leicht hektischen

Eindruck. Gar nicht, niemals.

Ihr habt auch nicht mehr viel Zeit, ne?

Ja, genau. Sag das noch ein paar Mal, weil dann werde ich nachrichtig. Da gibt

es einen Trick, den zeige ich dir, weil du bist ein Mann.

Eigentlich braucht man so einen schönen Spatel und dann kannst du nämlich dann

alles nehmen von der Masse, dann geht dir nämlich nichts verloren, wenn du so

einen Backspatel hast und das so runterschiebst.

Guck mal, dann kommt es auch oben nicht raus und es geht dir nichts verloren.

Spacey. Ja, ne? Trick 17.

Wer kann bei dieser filigranen Herausforderung punkten und sichert sich

den Einzug ins Hauptfinale?

Erzieherin Daniela arbeitet sich gewissenhaft Schritt für Schritt durch

das Rezept.

Monika jedoch wird plötzlich unsicher.

Es ist eine Achterbahn, weil man nicht weiß, wie sich das benimmt. Was ist das

für ein Teig?

Ich muss ehrlich sagen, ich habe es schon mal probiert zu Hause.

Keine Chance.

Die Hobbybäcker brauchen eine ruhige Hand am Spritzbeutel.

Ansonsten besteht die Gefahr, dass der Teig beim Backen ungleichmäßig aufgeht,

sich kein gleichmäßiger Kreis bildet und die noch sichtbare Spirale nicht wie

gewünscht verschwindet.

Ich mag mir da eigentlich gar nicht so die großen Chancen ausrechnen. Ich

möchte lieber positiv überrascht sein, anstatt dass ich mir jetzt einrede, du

schaffst das, du schaffst das, du machst das, du machst das. Und dann heißt es ja

dann jeder, du musst leider gehen.

Diese Entscheidung muss noch ein wenig warten.

Und sie hängt nicht nur vom Eifer der Hobbybäcker ab.

Aber wenn man das dann raus tut, nicht, dass die zusammen gehen.

Etwa 15 Minuten backen, ja.

Die letzten 30 Minuten verzeihen nun keinen einzigen Fehler mehr.

Ich mache ja meistens noch eine Punktlandung. Ich hoffe, diesmal wird es

auch wieder eine Punktlandung.

Wir schauen mal.

Genau, die gehen jetzt auch hoch. Das ist ein Wunder.

Ich tue sie jetzt raus.

Liebe Hobbybäcker, ihr habt jetzt nur noch...

20 Minuten, nur noch 20 Minuten.

Ah, super.

Die Ganache mag super sein, aber bevor sie aufgespritzt werden kann, müssen die

gebackenen Makaronschalen erst vorsichtig von den Silikonmatten gelöst

werden. Und das gelingt bei Matthias und Daniela überhaupt nicht gut.

So vorsichtig es die beiden auch versuchen.

Die zarten Gebäcke verkrümeln sich in alle Himmelsrichtungen.

Scheiße, ey.

Doch Monika erweist sich als faire Wettstreiterin. Die zweifache Mutter

kennt einen fabelhaften Trick, den sie nicht für sich behält.

Nimm ein Messer und beschmier das mit Butter. Und dann geht das echt super

runter. Mit Butter?

Ich hab das jetzt auch gemacht und es hat funktioniert.

Mein Gott, klebt die Scheiße.

Und das Unheil geht weiter. Auch das Auftragen der Ganache bereitet ungeahnte

Probleme.

Meine Güte.

Wer hält diesem Druck stand?

Die letzten Sekunden brechen jetzt an.

Zehn.

Neun.

Acht. Sieben.

Sechs.

Fünf.

Vier.

Drei.

Zwei.

Eins. Und Stopp.

Matthias, Hände vom Gebäck.

Also es war schon absoluter Krimi und hat mich ganz schön viel Nerven jetzt

gerade gekostet. Also ich bin jetzt gerade erstmal für diesen Moment

bedient.

Du, auf jeden Fall, sie schauen aus wie Macarons. Und von der Farbe her finde

ich sie auch ganz appetitlich.

Ich glaube, ich habe die Aufgabe gelöst und erfüllt.

Ich fand die Aufgabe echt furchtbar. Ich bin echt jetzt extrem genervt gewesen

die letzten zwei Stunden, aber bin froh, dass es vorbei ist.

Beim Finale von Das große Backen haben unsere drei Hobbybäcker die technische

Prüfung überstanden.

Doch sind ihre Riesen-Macarons gelungen?

Ich sage nur eins, die Macarons kommen auf meine schwarze Liste. Die werden

nicht mehr meine Freunde werden, wenn nur noch in kleinem Format und mit fünf

Stunden Zeit mindestens.

Aber unter dem Zeitdruck und in dem Ausmaß, never.

Ein Wechselwort der Gefühle, absolute Achterbahn, Chaos. Es war für mich die

härteste Probe bis jetzt. Ich bin jetzt ehrlich, das erste Mal an meine Grenzen

gekommen.

Mir geht's gut.

Ich habe es jetzt geschafft.

Und ob die jetzt schmecken oder genau so sind, wie sich die Jury das vorgestellt

hat, das werde ich dann gleich erfahren.

Große Entscheidungen werfen ihre Schatten voraus.

Wer bleibt im Rennen? Von wem müssen wir uns trennen? Das entscheidet die Jury.

War es schwierig?

War es eine Herausforderung?

Sie sind fix und fertig, sagen wir so.

Ja, also vorweg, wenn ich jetzt mal drauf schaue, rein optisch gesehen von

der Farbe her, die richtige Dosierung bei allen dreien.

Es lädt zum Essen ein, auf jeden Fall.

Ich würde sagen, wir fangen von rechts an, Betty, oder? Sehr gerne.

Ja, optisch. Es war gefordert gleichförmig, absolut gleichförmig und

das sind sie nicht.

Hier vorne ist es ganz deutlich, dass an der Oberfläche was nicht stimmt. Ich

habe hier Beulen drauf und es sieht hier irgendwie auch so leicht geditscht aus.

Perfekt ist an dieser Stelle bisschen was anderes.

Ich würde sagen, wir probieren es jetzt mal.

Es ist ja genügend da, ich beiß mal in den roten. Dann nehme ich den hier

vorne.

Der ist ja hart.

Also ich will mal kurz erklären, was bei Betty passiert ist. Die waren definitiv

zu lange im Ofen.

Das Beste wäre im Endeffekt und das, was ich mir gewünscht hätte, ist, dass

dieser Mandelgrieß noch leicht feucht von innen ist. Das ist hier in dem

perfekt gelungen. Also man sieht hier auch noch wunderbar, wie das natürlich

hier in der Mitte noch so ein bisschen dunkler ist und außen diese schöne

Kruste. Also der rote, so wie ich ihn jetzt genommen habe, ist perfekt.

Bettys ist ein bisschen knusprig, das geht dann eher in Richtung Prinzenrolle.

War allerdings nicht gefordert.

Ja, auch hier nicht alle drei perfekt gleich rund.

Auch hier sieht man so leicht die Spirale, wie gespritzt wurde.

Also rein optisch muss ich sagen, sprechen die mich sehr an. Also farblich

gesehen ist es für mich optimal.

Also das heißt, genau so stelle ich mir die Farben vor bei den Macarons.

Von der Größe her ist der Braune einen ganz kleinen Takt kleiner.

Was ich allerdings schön finde, ist, bei allen drei siehst du schön die

Schokoladencreme von außen, weil das ist im Endeffekt das, was ich beim Macarons

so mag.

Dann nehme ich den Braun.

Betty wird vorsichtig.

Also du hast im Endeffekt...

Das kann man hier wunderbar erkennen. Du hast diese ganz hauchdünne Kruste. Das

ist das leicht helle von innen. Dann die saftigen Mandeln und diesen perfekten

Ganache. Die Creme sorgt dafür, dass dieser Macaron so geschmeidig bleibt und

eigentlich im Endeffekt nur einen einzigen festen Punkt hat. Und das ist

die Schale von außen. Sehr lecker.

Die dritten im Bunde.

Ja, auch hier die Form nicht wirklich gleichmäßig.

Ja, also eine Sache, die mich natürlich dann sofort anspricht, ist, wenn ich

zwei Halbschalen habe, ich mache ja mehrere Halbschalen, dann müsste schon

gucken, dass er zumindest gleich große aufeinander legt.

Es ist rein, du guckst oben drauf. Wenn sie so ein bisschen eierig sind, ist

auch nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Aber wenn ich

natürlich unten drunter schon die andere Halbschale erkennen kann, dann ist es

natürlich also überhaupt nicht schön.

Du darfst ja wieder einen ersten. Also Macarons kann ich ja eigentlich ohne

Ende essen. Von daher ist das für mich jetzt überhaupt gar keine Qual.

Also dieser ist sehr schön gebacken.

Also man merkt es auch hier unten, dass ich mit den Fingern gleich einsacke,

auch beim Beißen.

Man kann jetzt hier auch noch wunderschön diese Creme da drin

erkennen, dass sie richtig glänzt. Das heißt auch dort die Emulsion ist

perfekt. Das macht das ganze Ding geschmeidig, richtig cremig, vollmundig

und kriegt für mich... Ihr merkt es.

Und kriegt für mich einfach diese perfekte Abrundung.

Nun muss die Jury entscheiden, wer kurz vor dem großen Finale doch noch seine

Backkoffer packen muss und seine Chance auf den Sieg vertan hat.

Ich bin jetzt unglaublich gespannt.

Das war komplett durchwachsen von der Bewertung.

Von daher, ich kann es gerade absolut nicht einschätzen.

Ich glaube einfach, dass Matthias und Moni da viel besser abgeschnitten haben

als ich. Also ich rede mir da jetzt nicht ein, der eine ist vielleicht ganz

gut geworden. Im Endeffekt zählen alle drei und das war nichts.

Lass das einfach nur die Jury entscheiden und wirklich, wenn ich ins

Finale komme und diese Finaltorte backen kann, bin ich einfach nur happy.

Liebe Finalisten, es gibt eine gute Nachricht. Es war für euch die letzte

technische Prüfung.

Wie kamen die Macarons bei der Jury an? Liebe Jury, eure Wertung.

Es geht um wirklich viel.

Von daher müssen wir jetzt wirklich penibel sein und auf die kleinsten

Unterschiede achten. Dafür seid ihr drei auch zu dicht aneinander.

Von daher der dritte Platz befindet sich

hier. Wer von euch dreien ist das?

Daniela.

Der eine zu durchgebacken, der andere von der Form her nicht schön in der

Mitte. Fast optimal, aber zu mir langt es gerade halt leider nicht.

Platz zwei.

Da stehe ich direkt davor.

Matthias, herzlichen Glückwunsch.

Bei dir, wie gesagt, ich habe es schon angesprochen, gleichmäßig

aufeinanderlegen, denn das ist natürlich ausschlaggebend für diese Form, für

diese einfache Form der Macarons. Und wenn unten drunter die Schale schon

größer ist als die oben drauf, dann stört das schon das Auge.

Platz 1.

Herzlichen Glückwunsch, Monika. Das sind für mich nicht nur ästhetisch schöne

Macarons, sondern natürlich auch geschmacklich perfekte Macarons.

Ich freue mich sehr, nur ich kann das jetzt gerade nicht so ganz zeigen.

Ich hatte super Bewertung und ich muss sagen, diese Woche ist es einfach für

mich gut gelaufen.

Ihr seid jetzt noch zu dritt, allerdings gibt es nur zwei Finalplätze.

Ausschlaggebend ist jetzt das Gesamtergebnis von Aufgabe 1 und Aufgabe

2.

Und ich denke, das wird für die Jury keine leichte Entscheidung.

Ja, ich glaube, die Spannung ist auf einem absoluten Höhepunkt. Ich glaube,

für ihr kann die Spannung nicht mehr sein. Dadurch, dass wir ja das Urteil

vom Zweifel überhaupt nicht bekommen haben, sondern da nur mutmaßen können,

ist auch jetzt, finde ich, noch vieles offen.

Ich bin mir nicht sicher, dass ich im Finale bin, aber ich wünsche mir es

sehr.

Nach einer intensiven Beratung hat die Jury nun entschieden, welche beiden

Kandidaten ins große Finale einziehen dürfen.

Einer von euch hat in beiden Aufgaben, dem Trifle und dem Macaron,

hervorragende Leistung abgeliefert.

Unser erster Finalist ist... Monika.

Herzlichen Glückwunsch.

Ich freue mich einfach jetzt auf diese finalen Gebäck oder was das schon sein

wird. Ist mir egal.

Ich mache es. Ich mache es für mich, für meine Familie und für die Leute hier.

Und nachher freuen wir uns alle. Und ja, ja, ja, ja, ja, ja,

ja, ja, ja, ja, ja.

Daniela, Matthias.

Matthias, du beherrschst dein Handwerk und du strahlst seit Wochen eine enorme

Sicherheit aus.

Doch allerdings beim Travel bist du einmal ausgerutscht.

Spätestens bei den Macarons allerdings hast du dein Handwerk und deine

Sicherheit wiedergefunden, auch wenn es für dich zeitweise gar nicht danach

aussah.

Daniela, du hast bisher auch auf jede Herausforderung eine Antwort gefunden.

Das mit Erfolg.

Beim Trifle konntest du ein kreatives Talent voll ausspielen.

Beim Macaron allerdings bist du beim Arbeiten nach dem Rezept etwas in

Schleuder geraten.

Die Entscheidung zwischen euch beiden ist uns sehr schwer gefallen.

Dennoch haben wir sie getroffen.

Im großen Finale ist dabei...

Matthias. Ja, ich bin einfach hin und weg, freue mich riesig.

Ja, ich kann es einfach noch gar nicht so richtig aufnehmen und wahrnehmen.

Die Entscheidung zwischen euch beiden ist uns sehr schwer gefallen.

Ihr wart beide in beiden Aufgaben gleich auf. Deswegen wäre es nicht fair gewesen

von uns, nur einen von euch mit ins Finale zu nehmen.

Auch du, Daniela, bist dabei.

Geil, oder?

Das ist so geil.

Das kriegst du zurück. Das kriegst du zurück, das sage ich dir. Das ist so

geil.

Herzlichen Glückwunsch. Ich kann es überhaupt nicht fassen. Es ist

unbeschreiblich. Es ist unglaublich.

Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.

Wahnsinn. Oh mein Gott. Ich kann es nicht fassen.

Ich bin jetzt einfach nur so happy, weil die Dani hat sich das absolut verdient.

Und wenn sie das hier auch gewinnt, das Ganze.

dann bin ich überhaupt nicht besser und ich finde richtig, richtig, was die

Arbeit ist.

Es ist einfach total schön, dass wir jetzt noch zusammen sind und zu dritt

backen dürfen und dann am Ende drei Torten hinstellen dürfen.

Das ist super geil.

Das spannende Finale bei Das große Backen. Hier gilt, die ersten zwei

Prüfungen fließen nicht mehr in die finale Bewertung ein.

Matthias, Monika, Daniela.

Einer von euch dreien kann nach der nächsten Aufgabe schon um 10.000 Euro

reicher sein und sein eigenes Backbuch veröffentlichen.

Doch bevor ihr erfahrt, was die dritte, alles entscheidende Aufgabe für euch

bereithält, gibt es noch einen kleinen Motivationsschub. Schaut mal, wer euch

die Daumen drückt.

Liebe Monika, du bist so weit gekommen.

Und jetzt für das große Finale. Atme erst mal tief durch, mach deinen Kopf

frei. Wir wünschen dir viel Erfolg.

Auf geht's, Moni, pass!

Hallo, Monika.

Hallo, Mama.

Jetzt bist du schon lange weg von uns und hast es tatsächlich bis ins Finale

geschafft. Jetzt klatsch die anderen weg und holst das Ding nach Benediktbeuren.

Und dafür wünschen wir dir viel Glück.

Wünschen! Dir!

Erfolg! Glück!

Spaß! Kraft!

Ausdauer! Nervenstärke!

Gelassenheit! Freunde!

1, 2, 3!

Hau rein, Matthias!

Viel Glück im Finale!

Daniela, viel Glück im Finale! Du rockst das Ding!

Leck mich doch am Arsch.

Jetzt heißt es Öfen an für die finale Backrunde.

Die allerletzte Aufgabe bei das große Backen 2015 verlangt von euch eine

Hochzeitstorte. Genauer gesagt ein dreistöckiges Meisterwerk im Topsy-Turvy

-Style. Sie muss völlig schiefe Stockwerke haben.

Aber natürlich soll man ja auch den festlichen Anlass ansehen.

Immerhin geht es hier um eine Hochzeitstorte.

Wenn ihr Deutschlands bester Hobbybäcker werden wollt, müsst ihr mit dieser Torte

nochmal alles krönen. Also lasst mich sehen und schmecken.

dass ihr das Ding heute wirklich gewinnen wollt.

Für eure Topsy-Turvy-Hochzeitstorte habt ihr genau fünf Stunden Zeit.

Und jetzt heißt es für euch zum allerletzten Mal, auf die Plätzchen,

fertig, backt.

Für die alles entscheidende Prüfung arbeiten die Finalisten an mehreren

Backstationen gleichzeitig.

Die Hobbybäcker beginnen mit den Böden, von denen sie eine Vielzahl benötigen.

Auch diese Torte ist für jeden von ihnen absolutes Neuland und fordert Perfektion

auf höchster Ebene. So wie es sich für eine Finalaufgabe gehört.

Die Aufgabe ist hammerschwer.

Es hat keiner von uns noch eine schiefe Torte topsy-turvy gemacht.

Mit dieser Aufgabe setzen wir alles zurück auf Null. Das heißt, alle drei

Kandidaten haben die gleiche Chance noch zu gewinnen. Wer diese Torte am besten

meistert. Der wird Deutschlands bester Hobbybäcker, kriegt sein eigenes

Backbuch und 10.000 Euro.

Ich habe ja wirklich meine erste Fondantorte am Weihnachten letzten

Jahres gemacht.

Daher hier zu stehen und so eine dreistöckige Crazy Topsy Turfy

Hochzeitstorte zu machen, ist natürlich absolut abgefahren.

Ich mache heute, glaube ich, in meinem Kalender erstmal drei Kreuze und brauche

erstmal eine Backpause. So unter Zeitdruck zu backen und wirklich dieses

Backen müssen und du musst abliefern und du kannst dir keine Zeit lassen, das ist

das, was einen wirklich stresst.

Die drei Stockwerke der Hochzeitstorte sollen drei verschiedene Füllungen

bekommen.

Auch die Böden müssen sich geschmacklich unterscheiden.

Insgesamt werden sechs Ausführungen benötigt.

Zwei für jedes Drittel der Torte.

Die Finalisten sind nun völlig auf sich alleine gestellt.

Hilfestellung durch die Juroren dürfen die Hobbybäcker nicht mehr erwarten.

Neugierigen Besuch von Betty und Christian jedoch schon.

Da kommen wir.

Geht's dir gut?

Ja. Läuft's bei dir? Ja, super.

Ich habe sechs Kuchen im Ofen und zwei Ofen. Ich habe einen

Pfirsichbiskuit gemacht mit pürierten frischen Pfirsichen.

Das ist aber auf jeden Fall die obere Stich.

Eine Torte aus Eierlikörkuchen, Buttermilchbiskuit und Ölteig soll

Monika den Sieg bescheren.

Die Füllung besteht aus Eierlikör, Mandeln, Pfirsichbuttercreme und weißer

Schokolade.

Es riecht hier wieder, ich bin die ganze Zeit sprachlos und schau dir einfach nur

zu, wie du das hier die ganze Zeit organisierst. Wir wünschen dir viel

Glück. Danke. Vor allem und wir sehen uns später nochmal.

Okay, prima.

Auch die Konkurrenz rührt bereits eifrig ihre Füllungen und Teige an.

Niedersächsin Daniela möchte unter anderem mit frischen Früchten und

Holundersirup die Geschmacksnerven der Profis treffen.

Auch Matthias will der Jury ein letztes Mal seine Vielseitigkeit demonstrieren.

Entsprechend aufwendig fällt sein Rezept aus.

Was bist du? Wir haben ein, zwei Fragen.

Okay. Was wird's?

Es wird eine dreistöckige Hochzeitstorte als Crazy Topsy Turfy.

Das Untergeschoss bei Matthias' Hochzeitstorte im Brautpaar-Look besteht

aus saftigem Mokka-Haselnussboden.

Zitrone-Mandel-Bisket mit Pfirsichmus bildet die oberste Etage.

Also, interessantes Konzept, würde ich sagen.

Es ist wirklich ein Klassiker, man sieht sie häufig.

Ich glaube, ich habe sie aber noch niemals als Topsy-Turvy gesehen.

Also, ich bin extrem gespannt, wie das Ganze aussieht. Dann halt dein

Zeitmanagement ein. Viel Spaß noch beim Rotieren. Danke, danke.

Der Schalenabrieb unbehandelter Limetten soll Monikas Buttercreme eine besonders

frische Note verleihen.

In der Zwischenzeit hat Matthias bereits die nächste Komponente in Angriff

genommen, inklusive Arbeitsplatzwechsel.

Das ist mein Pfirsichkompott, was ich gerade koche. Das wird gleich noch mit

Joghurt und Sahne abgeschmeckt und ergibt eine Mousse, die ich in den

Zitronenkuchen machen werde.

Was meinst du, kannst du heute gegen die anderen beiden anstinken?

Ich weiß es nicht. Ich glaube vom Geschmack her.

Da haben wir es alle drauf. Also das wird, glaube ich, bei jedem gut und

anders schmecken.

Jetzt kommt es echt noch auf die Umsetzung drauf an mit diesem Topsy

-Turvy.

In Danielas Hochzeitstraum vermählen sich Himbeer-Rosenpudding, Apfelkompott

und Zitronencreme mit luftigen Biskuitschichten.

Lavendelmilch und Holunder sind die aromatischen Trauzeugen.

Stell mal vor, du holst den goldenen Cupcake nach Hause.

Ja, ich glaube, dann sind sie alle mächtig stolz auf mich. Aber richtig,

die drücken jetzt schon jeden Tag die Daumen. Und als ich mit meiner Kollegin

telefoniert habe, hat sie gesagt, die ersten Kinder beschweren sich schon,

mein Daumen tut so weh, ich drücke immer so fest, damit dann jeder weiterkommt.

Und die Daumen tun schon weh.

Aber wenn du gewinnst, dann wollen die bestimmt jeden Tag Kuchen. Das ist okay,

ich backe auch gerne mit denen zusammen.

Doch hier und jetzt ist jeder auf sich allein gestellt.

Während zur Halbzeit bei Daniela und Monika bis jetzt alles nach Plan

verläuft, kassiert Matthias einen unerwarteten Rückschlag.

Scheiße, ey.

Die sind komplett eingefallen, ne?

Scheiße, ey.

Ja, ich muss jetzt umdisponieren. Der eine Kuchen ist mir ausgefallen.

Ich werde jetzt auf den Kakao, also einen Schokoladenbiskuit machen, ganz

standardmäßig.

Und hoffen, dass es dann funktioniert. Ich muss jetzt Zeitspiel ein bisschen im

Auge haben.

Im Finale von Das große Backen ist Matthias ein schwerer Fehler

unterlaufen. Er muss nun schleunigst einen Ersatzteig backen.

Bei seinen Titelrivalinnen läuft es derweil besser.

Ich habe vier Boden fertig und dann werde ich gleich probieren, schiefe

Torte zu schneiden. Füllen, schneiden, mit Buttercreme streicheln.

Ich weiß gar nicht, wie ich das so mache.

Also ich setze zwei Böden zusammen von der gleichen Größe, stapel das, fülle es

ganz normal.

Dann wird oben einmal schräg angeschnitten, ein Stück abgeschnitten.

Das klappt man dann um und dann hat man schon einmal so eine Schräge.

Und dann, wenn es wirklich fest genug ist und gekühlt ist, schneide ich es

unten nochmal schräg.

Das ist mein Plan.

Mal gucken, ob es funktioniert.

Matthias' Plan hingegen ist längst passé.

Ihm bleibt das Pech treu. Tja, das soll wohl nicht so sein. Alles bei mir heute.

Hat sich der Hobbybäcker mit seinem ambitionierten Rezept etwa selbst

überschätzt? Er wollte zu viel auf einmal.

Vielleicht kann ich ja noch optisch was reißen, ne?

Monika und Daniela schichten unterdessen vorsichtig ihre ersten Teilstücke

aufeinander.

Ich hab echt Angst vor dem Zurechtschneiden.

Ich glaube, wenn man es einmal gemacht hat, dann ist es okay, dann weiß man,

wie es geht.

Da alle Finalisten Neulinger auf dem Gebiet Topsy-Turvy sind, fehlt es ihnen

zumindest gleichermaßen an Erfahrung.

Im Gegensatz zu seinen Wettstreiterinnen entscheidet sich Matthias für den

unkonventionellsten Weg.

Um die schräge Optik zu erreichen, zerschneidet er seine Böden zu kleinen

Teilstücken und fügt sie neu zusammen.

Ich mag nicht mehr.

Wirft Matthias die Flinte jetzt ins Korn?

Bei Monika und Daniela hingegen läuft es bisher nur geplant schief.

Na? Hi. Ja.

Und? Ja, ja. Das sieht ja schon ganz ordentlich aus. Wie kommst du mit dem

Schnitzen zurecht?

Ja, ich glaube, dass es ganz okay ist. Es ist gewisse Schräge da, jetzt nicht

extrem schräg, aber... Zeittechnisch alles, du rotierst hier wieder, das ist

ja so.

Ja.

Ja, ich bin jetzt auch gerade total geflasht. In deiner Welt?

Ja, irgendwie schon.

Okay, dann lasse ich dich mal in deiner Welt zurück und mach mal weiter so.

Bei Daniela und Monika ist die Grundlage für eine erfolgreiche Topsy-Turvy

-Hochzeitstorte bereits gelegt.

Aber noch warten zwei weitere süße Stockwerke auf die Hobbybäckerinnen.

Ja.

Super.

Ich wollte es nur schauen, ob es passt.

Aber es passt.

Es ist so krass.

Matthias dagegen bleibt seinem Flickwerk treu und puzzelt emsig weiter.

Durch die kleinteilige Bauweise riskiert er allerdings eine unstabile Statik.

Können er und seine Torte dem Druck standhalten?

Meine lieben Hobbybäcker, ihr habt jetzt noch genau...

60 Minuten, um alles zusammenzubauen und schön zu machen. Noch 60 Minuten.

Und damit nur noch eine Stunde bis zur finalen Entscheidung.

Monika kann bereits die Fondantdecke um ihre erste Torte legen.

Damit sie nicht reißt, benötigt sie Fingerspitzengefühl. Genau wie Daniela.

Meine passen gar nicht aufeinander. Das wird überhaupt alles nicht passen.

Ich stelle einfach drei unterschiedliche schräge Torten hin.

So würde ich definitiv meine Hochzeitstorte nicht machen. Doch diese

hier soll ihn trotzdem mit dem Sieg verwählen.

Aber die Konkurrenz schläft nicht.

Ich habe mir die Torte jetzt einfach befeuchtet.

Weil ich muss jetzt nicht jeden Streifen extra nass machen. Ich kann jetzt

einfach nur schnell liegen, weil der Fondant einfach schon feucht ist.

Während der Fondant bei Monika ganz gewollt in Falten gelegt wird, ist es

bei Daniela eher eine Notlösung. Ich lege jetzt absichtlich Falten, weil ich

es nicht hinkriege, dieses Ding vernünftig einzudecken.

Deswegen tue ich so als ob und behaupte, das war geplant.

Ob Improvisationstalent Daniela die Jury damit überzeugen kann?

Nacheinander stapelt sie ihren Tortenbausatz übereinander und fixiert

die Böden mit Holzstäben.

Konkurrent Matthias hat seinen Backplatz nicht nur in kreatives Chaos gestürzt,

sondern auch eine wichtige Lektion gelernt.

Ich habe zwischendurch während des Backens immer mal so gedacht, ich

glaube, meine eigene Hochzeitstorte werde ich bei meiner eigenen Hochzeit

wohl nicht backen. Das ist natürlich was Schönes, wenn man sagen kann, hey, ich

habe sogar die Hochzeitstorte für euch alle gebacken.

Ich glaube, ich muss jetzt aber erstmal noch ein paar Backerfahrungen sammeln

und ich werde ja auch noch nicht morgen wahrscheinlich heiraten. Von eigenen

Hochzeitsträumen ist Daniela meilenweit entfernt. Sie modelliert bereits ihre

Dekoration. Auch Monika ist hörbar zufrieden.

Geil, oder?

Leck mich doch am Arsch.

Okay, ich muss jetzt noch spritzen.

Die Deko ist für die Juroren bei der Bewertung genauso wichtig wie ein

exquisiter Geschmack und meisterhafte Zubereitung.

Immerhin hat die Gewinnertorte einen Gegenwert von 10.000 Euro und beschert

ihrem Schöpfer nicht nur den Sieg in der größten Backshow der Welt, sondern auch

ein eigenes Backbuch.

Dafür geben die Finalisten bis zur letzten Sekunde alles.

Haben wir noch Zeit?

Wie viel? Wie viel?

Wie viel?

Liebe Finalisten, die letzten Sekunden brechen an.

10 9 8 7

6 5 4

3

Zwei, eins und stopp. Hände vom Gebäck.

Die Torte steht.

Ich habe zwischenzeitlich nicht mehr an mich geglaubt. Und ja, ich bin einfach

nur unendlich kaputt geschafft.

Das war nochmal so eine richtige Challenge, die mich wirklich nochmal

einmal vom Sockel gehauen hat.

Emotional komplett fertig gemacht hat.

Ja, ich hätte nie gedacht, dass ich hier so an meine Grenzen komme.

Ja, ja, ja.

Die letzte Aufgabe ist geschafft.

Es war sehr, sehr, sehr anstrengend. Die schlimmsten fünf Stunden meines Lebens,

glaube ich. Trotzdem geschafft.

Yay. Ich hoffe, das reicht und es kann auch mit Geschmack überzeugen.

Damit kann die letzte Verkostung bei Das große Backen beginnen.

Gleich entscheidet sich, wer Deutschlands bester Hobbybäcker 2015

wird.

Matthias, Daniela oder Monika?

Bevor wir jetzt zur Verkostung kommen, wollten Betty und ich euch auf jeden

Fall sagen, dass wir wahnsinnig stolz sind auf das, was ihr geleistet habt.

Ihr steht zu Recht im Finale, denn das, was ihr geschafft habt, in fünf Stunden

zu kreieren, ist eine enorme Leistung. Und wir beide sollen euch den tiefsten

Respekt.

Dankeschön.

Dann wollen wir mal anfangen, oder? Ja.

Daniela, es wäre natürlich handwerklich feiner machbar gewesen.

Da brauchen wir uns nicht drüber zu unterhalten. Auch unten reiten

Abschlüsse, bisschen mehr Dekoration, wäre auch schön gewesen.

Jetzt würde ich sagen, schneide ich mal an.

Legen wir los.

Ladies first.

Von außen vielleicht nicht ganz das, was ich mir erwünscht hätte, allerdings von

innen. Du hast ein sensationelles Händchen, was das Improvisieren angeht.

Ich weiß nicht, aus welcher Schublade du das immer rauskramst, diese ganzen

Kombinationen.

Respekt für all diese frischen Früchte und Pürees da drin, dass die Torte immer

noch steht.

Vielen Dank dafür.

Matthias, mir ist nicht bekannt eine Topsy-Turvy in dem Design. Ich finde es

sehr spannend.

Super. Es ist auch zu erkennen, was dein Thema ist.

Dafür kannst du wirklich dich selber schon mal innerlich feiern.

Auch ein Faltenwurf.

Auch clever gewählt.

Vielleicht hättest du den Stockwerk höher ziehen sollen, um deine Kante hier

oben so etwas zu verdecken.

Ja, Matthias, vom Äußeren hast du auf jeden Fall die Topsy-Turvy zu 100%

getroffen.

Also mit der mittleren Schicht hast du genau meinen Geschmack getroffen. Indem

du Johannes Bernhard reintust, den Crunch für den Hymns. Mittlerweile wisst

ihr natürlich nach den ganzen Aufgaben, wie man mich bekommen kann.

Zur oberen Schicht, ich hätte noch ein ganz klein wenig mehr Limettenabrieb

reingemacht. Und ganz unten hätte ich mir ein ganz klein wenig mehr Kaffee

gewünscht, vielleicht in Form von Creme.

Gefällt mir sehr gut, auch von der Kombination.

Vielen Dank.

Die Mädchenhochzeit.

Was mir besonders gut gefällt, ist die Höhe.

Die wirklich von der Achse her auch stimmt, die Torte. Ein Blick und man

sagt wirklich so, yes, das ist es.

Ich schneide mal an, weil ich habe natürlich schon den Mund wässrig.

Also der Anschnitt sieht wirklich bei allen drei Torten sehr appetitlich aus.

Monika, du hattest in einigen Aufgaben wirklich absolute Knaller vom Geschmack.

Es ist hier nichts Außergewöhnliches, aber es sind alles drei Torten, die man

einfach gerne isst. Du hast sicherlich von den Gewürzen her kein Risiko

gewählt?

Danke schön.

Nun liegt alles in den Händen von Betty und Christian.

Welcher Hobbybäcker konnte den hohen Ansprüchen der Profis am meisten genügen

und wird Deutschlands bester Hobbybäcker 2015?

Ich bin mit meiner eigenen Kritik sehr zufrieden.

Es wurden ja doch recht viele Dinge gelobt. Ich freue mich natürlich auch,

dass Christian die mittlere Schicht besonders gefallen hat.

Jeder Finalist hat die Jury auf seine ganz eigene Art beeindruckt. Alle drei

können mit ihrer Leistung zufrieden sein.

Ich habe geschmacklich total den Nerv getroffen. Ich habe ein super Kompliment

bekommen und das schmeichelt mir total und da freue ich mich eigentlich am

meisten drüber.

Aber wer hat am Ende den größten Grund zur Freude?

Die spannende Entscheidung steht jetzt kurz bevor.

Ich kann einfach nicht glauben, dass es hier jetzt zu Ende ist. Ich stehe jetzt

hier. Es wird bald gesagt, wer wirklich der Deutschlands beste Hobelbäcker

ist. Und ich bin total aufgeregt. Und ihr müsst jetzt entscheiden.

Nun ist es soweit.

Wer wird Deutschlands bester Hobbybäcker 2015?

Für die spannende Siegerehrung sind noch einmal alle acht bisher ausgeschiedenen

Hobbybäcker ins Backzelt zurückgekehrt.

Wochenlang haben hier Allegra, Kati, Stefan, Mimi, Jasmin, Vetit und Özlem um

den Siegtitel gebacken.

Wem werden sie gleich gratulieren dürfen?

Monika, Matthias oder Daniela?

Bevor die Jury gleich die entscheidenden Worte spricht und den Sieger 2015

verkündet, wollen wir unsere kleine feine Runde hier noch um ein paar liebe

Menschen und Händchenhalter erweitern. Kommt bitte rein!

Ihre Familien und Freunde stehen den drei Finalisten in dieser bedeutenden

Stunde bei.

Mit so einer Überraschung kurz vor dem großen Moment haben die Hobbybäcker

wahrlich nicht gerechnet.

Ich hoffe, dass sie es schafft mit dem Backbuch. Und wenn nicht,

bricht auch die Welt nicht zusammen.

Dann nehmen wir sie auch wieder mit heim und freuen uns trotzdem.

Ja, sie backt zu viel und dann hat sie es wirklich verdient.

Ja, jetzt rücken wir alle die Daumen, dass sie es schafft.

Ich bin total stolz, wir sind alle total stolz. Ich habe von Anfang an an sie

geglaubt und wir sind richtig, richtig stolz und einfach froh, dass wir sie

wieder haben.

Der ist ja erst seit kurzem dabei und hat ja die Küchenmaschine von Mama

eigentlich im Einsatz.

Und toll einfach mal und ich bin stolz auf den Jungen.

Drei Kandidaten haben sich diesmal ins Finale von Das große Backen gekämpft.

Wer wird nun Deutschlands bester Hobbybäcker 2015?

Liebe Finalisten, eigentlich sollten ja nur zwei von euch die letzte Prüfung

absolvieren und jetzt dort stehen.

Aber ihr habt euch mit euren Leistungen über die Spielregeln hinweggebacken und

alle drei den Sprung ins Finale geschafft.

Aber es wird nur einer von euch dreien triumphieren und sein eigenes Backbuch,

10.000 Euro und den goldenen Cupcake gewinnen.

Wer wird es wohl werden?

Deutschlands bester Hobbybäcker 2015.

Liebe Jury, ihr seid am Zug.

Ihr habt uns nochmal einen richtig aufregenden Endspurt geboten. Doch so

wenige Zentimeter vor der Ziellinie müssen wir natürlich ganz besonders

genau hinschauen.

Matthias, du hast bei der Herstellung deiner Hochzeitstorte mit einigen

Problemen gekämpft.

Der Teig wollte nicht so, wie du wolltest. Du wolltest, dass der Teig was

anderes macht.

Letztendlich zählt aber nur das Ergebnis.

Die Aufgabenstellung, uns eine Hochzeitstoppsie-Turvy zu präsentieren,

hast du zu 100 Prozent erfüllt.

Geschmacklich hast du mit der mittleren Schicht bei mir zu 100 Prozent

getroffen. Bei den anderen beiden fehlt dir so ein ganz klein wenig der Mut zum

Aroma. Dann Gila.

Mit deinem Improvisationstalent hast du dich geschmacklich bei der Topsy Turvy

selbst übertroffen.

Die Vielfalt an Geschmack und Konsistenz hat zwangsläufig aber auch dazu geführt,

dass deine Topsy Turvy nicht als solche zu erkennen war.

Monika, deine Torte war mal wieder ein richtiger Hingucker. Doch im Finale

zählt natürlich auch der Geschmack.

Du hast in der Einfachheit deines Geschmacks was Geniales geschaffen.

Doch reicht das wirklich, um Deutschlands bester Hobbybäcker 2015 zu

werden?

Liebe Finalisten, durch handwerklich und geschmacklich insgesamt überzeugende

Leistungen über acht Folgen hinweg ist

Deutschlands bester Hobbybäcker 2015.

Herzlichen Glückwunsch, Monika!

Das ist geil.

Monika, herzlichen Glückwunsch!

Dein eigenes Gefühl!

So, wir backen 2015.

Aber nächste Woche müssen Sie an dieser Stelle auch nicht auf Kuchen verzichten.

Denn dann laufen hier neue Folgen von Hochzeit auf den ersten Blick in Sat.1.

Genießen Sie die süßen Momente des Lebens.

Tschüss.

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