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Hallo und herzlich willkommen bei der fünften Folge von Das große Backen,
Deutschlands größter Backshow.
Schloss Herzfelde in der Uckermark.
Die märchenhafte Kulisse für die größte Backshow der Welt.
Bühne frei für eine spannende Runde 5.
Jede Woche müssen die Kandidaten ihr ganzes Können zeigen.
Das Ziel, Deutschlands bester Hobbybäcker zu werden.
Mal so eben hier eine Torte runterbacken und hoffen, dass man weiterkommt, das
ist hier nicht. Also hier muss man wirklich Gas geben, ansonsten ist man
schneller raus, als man denkt.
Denn die Jury erwartet Perfektion.
Geschmacklich auf jeden Fall super.
Dankeschön. Nee.
Was ist das?
Das Feld der Hobbybäcker lichtet sich immer weiter.
Nein, nein, nicht gut. Alles Scheiße.
Deswegen muss uns heute verlassen.
Kathi.
Somit kämpfen noch sechs Hobbybäcker um ein eigenes Backbuch und 10.000 Euro.
Bei allen Kandidaten muss man hier aufpassen. Man muss einfach auf der Hut
sein. Jeder Fehler spielt der Konkurrenz in die Hände.
Also ich denke nicht, dass irgendjemand einfach so durchmarschieren kann von den
Kandidaten. Es ist noch alles offen.
Na dann, Backring frei für Runde 5.
Scheiße!
Hallo meine lieben Hobbybäcker, ich sehe, ihr scharrt schon mit den Füßen
und wollt eure Backöfen aufheulen lassen.
Doch vorher begrüßen wir die Schlemmersheriffs, die hier im Zelt über
Recht und Ordnung wachen. Hier ist Deutschlands kunstfertigste und
erfolgreichste Tortendekorateurin Bettina Schliephake-Burchardt und die
unangefochtene und amtierende Nummer 1 der Patisserie Christian Hüms.
Und wir kommen jetzt auch schon gleich zur ersten Aufgabe.
Es ist wie immer die technische Prüfung.
Hier werden die handwerklichen Fähigkeiten auf den Prüfstand gestellt.
Ihr bekommt alle dasselbe Rezept.
Noch liegen die Rezepte vor euch umgedreht, aber ihr dürft natürlich
schon mal den Blick über die Zutaten schweifen lassen und überlegen, was man
daraus herstellen könnte.
Ich habe da so eine Tartform im Ofen gefunden.
Dann denke ich, dass es eine Tart werden könnte.
Hast du nicht was von der Kieschform erzählt?
Nee, Tarte Tintin. Nee, Tarte Tintin ist ja andersrum. Da brauchst du ja so eine
Pfanne. Und das ist so eine normale Tarteform. So eine Rose. Wir müssen
bestimmt so eine Rose auf der Tarte machen.
Und weil es von Betty ist, ist es garantiert was Dekoratives und dann
müssen wir es bestimmt so reinfrisseln.
Alter Schwede.
Na, habt ihr schon eine Ahnung?
Dann dreht das Rezept jetzt um.
Fakt ist, auch diese technische Prüfung wird den Hobbybäckern wieder einiges
abfordern. Denn die Profis verlangen einen echten Klassiker der französischen
Backwelt.
Et voilà!
Es handelt sich um einen französischen Apfelkuchen.
Einer meiner Liebsten. Eine Tarte Tatin. Das Rezept hat Betty spendiert und sie
wird euch jetzt auch sagen, was sie von euch erwartet.
Der Mürbteig sollte am Ende natürlich nicht zu zermürbt werden.
Und besonders heikel wird es beim Stürzen. Die Äpfel können den
Unterschied zwischen...
Optischen Highlight oder Chaos bilden. Behandelt sie also mit
Fingerspitzengefühl.
Bitte achtet darauf, dass der Karamell nicht zu dunkel wird. Dadurch entwickelt
er Bitterstoffe.
Gleichzeitig darf er auch nicht zu hell werden, weil sonst läuft euch quasi der
ganze Karamell raus, wenn ihr ihn stürzt.
Eure Tatata wird von der Jury natürlich wieder blind verkostet. Sie wissen
nicht, wer welche gebacken hat. Und deshalb bitte ich euch jetzt schon mal
aus dem Zelt.
Und ihr habt für diese Aufgabe zwei Stunden Zeit, strengt euch an, macht
mich stolz und vor allem die Jury glücklich.
Und jetzt heißt es für euch wieder, auf die Plätzchen, fertig, backt!
Tarte Tatin verdankt ihren Namen einem Malheur der französischen Schwestern
Tatin, denen ihr Apfelkuchen aus der Form gestürzt war.
Tarte Tatin habe ich noch nie gemacht, ehrlich gesagt.
Das erste Mal.
Ich glaube, dass keiner von uns diese Tartata gemacht hat.
Ich habe schon Tarte gemacht.
Die bleibt auf jeden Fall aber in der Form drin. Die wird nicht umgedreht und
ausgekippt.
Die Tartata kommt aus Frankreich. Man hört es schon am Namen. Und es ist ein
klassischer Apfelkuchen. Nicht so wie wir ihn kennen, sondern sie ist sehr
flach gebacken.
Einen besonderen Kniff gibt es bei der Tartata. Und zwar, ich backe die
Tartata.
Kopfgestürzt. Als erstes kommt der Karamell in die Pfanne, danach die Äpfel
und dann der Mürbteig. Es ist also ein bisschen Routine gefragt und extremes
Fingerspitzengefühl.
Denn die Gefahr ist, dass der ganze Kuchen später beim Stürzen zerfällt.
Zwei Stunden Zeit haben die Hobbybäcker für diese knifflige Aufgabe.
Erste Herausforderung, der Mürbteig. Er braucht viel Zeit zum Ruhen.
Und auch sonst das richtige Händchen.
Ich werde das mit den Händen verkneten. Mit den Händen habe ich da das bessere
Gefühl. Außerdem habe ich warme und große Hände und ich hoffe, das geht
schneller als mit der Küchenmaschine.
Mürbeteig sollte keine Temperatur ziehen. Das heißt, durch die Hände
bringt man in den Teig eine Wärme rein, die für die Butter nicht gut ist.
Mürbeteig soll sehr, sehr kalt sein, damit die Konsistenz der Butter nicht
gelöst wird.
Weiterer Nachteil der Handarbeit, es dauert deutlich länger.
Dabei ist das Zeitkorsett eng geschnürt.
Also ich denke, die Aufgabe ist in zwei Stunden knapp schaffbar. Man muss eben
auch berücksichtigen, dass der Teig beispielsweise allein eine halbe Stunde
schon in den Kühlschrank muss, um zu ruhen. Viel Puffer hat man nicht.
Jetzt darf sich nur der Mörbteig entspannen.
Auf die Hobbybäcker wartet bereits der nächste Schritt. Die delikate
Apfelfüller.
So, jetzt pass auf.
Die geschälten Äpfel sollten in Zitronensaft gebadet werden, damit sie
sich nicht braun färben. Doch ob die Hobbybäcker auch daran denken, dass die
Apfelstückchen fein geschnitten sein sollten?
Beim Spalten denke ich, wenn ich die jetzt sehr dünn mache, sind die so
zermatscht. Und ich möchte die wirklich dann halt so ein bisschen dicker machen.
Nicht zu dick, nicht zu dünn. Richtig schön Butter rein.
Beim Einfetten der Tartform und beim Ausrollen des Mürbteigs fühlen sich noch
alle sechs Bäcker im Zelt auf der sicheren Seite.
Wichtig ist, den Teig mit der Gabel zu perforieren.
So bilden sich beim Backen später keine Luftblasen im Gebäck. Doch die
Karamellmasse sorgt bei einigen der Kandidaten für erste Sorgenfalten.
So, jetzt geht's an den Zucker.
Das Karamellisieren birgt so einige Gefahren.
Darf ich dir ein paar Tipps geben?
Wenn du den Zucker gleich karamellisierst, ist es besser, du
machst es nach und nach. Nicht gleich den ganzen Zucker rein.
Erstmal so, dass der Boden bedeckt ist. Und wenn der hell wird, dann immer nach
und nach den restlichen zugeben.
Und nicht viel rühren. Dann hast du nachher so einen Klumpen.
Der Ratschlag könnte auch Allegra helfen. Die hat nämlich ihren kompletten
Zucker bereits in der Pfanne.
Ich habe Angst jetzt vom Karamell so ein bisschen.
Ich habe denen schon gerade einen Tipp gegeben.
Zucker nach und nach.
Nicht rühren und Zucker nicht gleich auf einmal nehmen. Sonst ist das so ein
Klumpen.
Aber pssst.
Doch so richtig glauben will die Düsseldorferin ihrer Kontrahentin wohl
nicht.
Also es wird irgendwie bei mir so gar nicht heiß.
Kaum funktioniert der Herd, offenbart sich das ganze Desaster.
Während sich die anderen an das perfekte Karamell heranrühren, entsteht bei der
amtierenden Hobbybäckerin der Woche genau der Karamellklumpen, vor dem Eni
ausdrücklich gewarnt hat.
Es ist Halbzeit. Ihr habt jetzt noch genau eine Stunde Zeit, noch 60 Minuten.
Bei den anderen scheint das braune Zuckerwerk zu laufen.
Und auch Allegra hat ihre Masse in den Griff bekommen.
Oder?
Ich hatte ja jetzt einige Probleme mit meinem Karamell. Ich weiß jetzt nicht so
genau, ob es so ist wie die Jury, auch von der Konsistenz, wie sich das jetzt
gedacht hat. Aber ich bin froh, dass da nichts angebrannt ist und hoffe, dass es
trotzdem zufriedenstellend ist.
Vier Hobbybäcker mussten bereits das Zelt verlassen. Und auch heute wird
einer von den Sechsen gehen müssen.
Umso wichtiger ist es, dass die Tarte Tartin von einem hübsch gelegten
Apfelmuster geziert wird.
Und dass sie der Mürbteig sanft umschließt.
Der Mürbteig soll eigentlich den Boden der Tartata bilden.
Kannst du schon mal spitzen?
Tja, das wird nichts.
Okay, dann brutal.
Nein, dann nicht.
Das ist wohl eher ein Flickenteppich statt leckerer Teigdecke. Doch die Zeit
drängt. Die Tarte muss jetzt noch 20 Minuten backen.
So sollte es nicht aussehen aus meiner Sicht.
Ich muss jetzt ein bisschen auf safe gehen und den relativ platt machen. Ich
muss auch noch die Uhrzeit im Auge halten.
Der muss nämlich jetzt dringend rein, der Kollege.
Liebe Apfelkuchenbäcker, ihr habt jetzt noch 20 Minuten Zeit.
Will heißen, 20 Minuten für das Backen, aber auch für das perfekte Stürzen und
Anrichten der Kuchen.
Jetzt darf nichts mehr schief gehen.
Das tropft runter, das stinkt jetzt richtig.
Bin so nachts verbrannt.
Oh, das klingt nicht gut für Özlem.
Während die ersten Tarts der Damen aus den Öfen kommen, schiebt der Hahn im
Korb Matthias Bedenken.
Aktuell denke ich, dass es für mich eventuell ein Absturz werden könnte.
Vielleicht habe ich doch wieder mehr Glück als Verstand. Da muss das Bett
stoppen.
Doch, dir gelingt das eh, Matthias. Das sagst du jetzt.
Und dann holst du da irgend so ein Hammerding aus dem Ofen. Das ist immer
so. Das stimmt nicht.
Doch, das sagst du immer so und dann holst du so ein krasses Teil raus.
Das halte ich für ein Gerücht.
Liebe Kandidaten, ihr habt jetzt noch fünf Minuten.
Ihr müsst die auch noch stürzen. Denkt dran, noch fünf Minuten.
Jetzt bloß nichts überstürzen.
Ich hab's geschafft.
Oh meine Fresse.
Entschuldigung. Nochmal.
Mann ey.
Scheiße.
Diese Glücksgefühle möchte auch Allegra schnell erleben. Doch irgendwie ist hier
der Wurm drin.
Die letzten
Sekunden brechen an.
Zehn. Neun.
8, 7, 6, 5, 4, 3,
2, 1 und Stopp. Schluss.
Hände vom Gebäck.
Was passiert?
Mein Karamell ist zu hart. Es gibt halt nur ein Stück.
Ich wollte es nicht alles auf dem Teller, es sah so ein bisschen aus wie
ein Unfall.
Annika, denk dran, du musst dich verkaufen.
Du hast das beste Stück ausgesucht.
Das Ergebnis habe ich mir ein bisschen anders vorgestellt, aber ich muss es
jetzt so nehmen, wie es kommt. Und ich hoffe, die Jury wird zumindest vom
Geschmack dann überzeugt sein.
Hätte ich jetzt nicht gedacht, im Endeffekt, dass es dann aus der Form so
rausgekommen ist. Der sagt das immer und dann haut er so ein Teil aus dem Ofen.
Immer so.
Also wenn hier einer ein Tiefstapler ist, dann ist das der Matthias. Das ist
ja okay, aber... Und dann steht da vor, oh, ich weiß nicht, ob das was wird und
so.
Bringt jetzt eure Tarte Tartin nach vorne auf den Tisch hinter euer Porträt.
Wer hat die perfekte Tarte Tartin gezaubert?
Ich habe heute sehr langsam gearbeitet, sehr durchgedacht. Aber ich habe das
Gefühl, die Jury werden wahrscheinlich wieder was an meiner Torte falsch
finden.
Selbst bei einem umgestürzten Apfelkuchen kann man viel falsch machen.
Das ahnen die Hobbybäcker schon jetzt.
Den Rand habe ich vergessen.
Dann macht mich das so ein bisschen wuschig. Sollte der Rand da sein? Nicht.
Karamell läuft ein bisschen aus, aber werden wir gleich sehen.
Flach gebacken, schön gelegte Äpfel, goldgelber Karamell. Das waren
eigentlich die Vorgaben.
Mal sehen, was die Jury jetzt zu euren Kreationen sagt.
Hier ist sie zurück, die Tortendekorateurin Bettina Schliephake
-Burchardt und der amtierende Patissier des Jahres Christian Hüms.
Die Profis wissen natürlich nicht, von wem welche Tartata stammt.
Also ich sehe jetzt sechsmal Äpfel, ich sehe...
Sechs mal Gebäck. Es strahlt auf jeden Fall einer in der Mitte so ein bisschen
heraus. Fangen wir mal von rechts an, oder?
Ja.
Also auf den ersten Blick sieht der Mürbeteig hier am Rand irgendwie relativ
hoch aus. Ich denke, die Äpfel hätten wahrscheinlich auch einen Tick dünner
und feiner sein können.
Die Farbe ist gut.
Es ist normalerweise was Traditionelles, was relativ flach gebackenes. Deswegen
den Apfel ein bisschen feiner schneiden und dadurch kann man ihn dann exakter
auffächern.
Es ließ sich auf jeden Fall sehr schön schneiden.
Es riecht hier gerade richtig schön nach Apfel und Karamell. Von daher, das ist
schon mal in die richtige Richtung geschossen, würde ich sagen.
Und er ist auch noch lauwarm.
Köstlich. Was man hier schön daran erkennen kann, das, was wir von außen
vermutet haben, dass er zu hoch ist, vom Mürbteig her, hat sich natürlich jetzt
durchs Anschneiden schon wieder relativiert.
Er hat die perfekte Stärke. Und ich finde, der Mürbteig hat halt richtig so
diesen Crunch.
Das ist hier sehr schön gelungen.
Was ich spontan sehe, ist, dass die Äpfel deutlich dünner geschnitten sind,
was mir sehr schön gefällt, auch mit dieser Fächerung, dass sie nicht so hoch
ist.
Ich bin jetzt freudig, aufgeregt, da endlich reinbeißen zu dürfen.
Der Mürbteig ist perfekt, das heißt schön mürbe, er lässt sich angenehm
essen.
Das war wahrscheinlich die leckerste, deswegen steht nur noch ein kleines
Stück hier.
Also ich war's nicht.
Ich wollte nur... Gestehe. Nein.
Ich denke, die Äpfel sind nicht ganz so fein wie bei der Tat hier, aber sie sind
auch schön gefächert.
Ich denke mal, dass der Möbteich ein Tick zu dick ist.
Letztendlich ist es jetzt so ein bisschen archäologische Forschung für
uns, da der Rest fehlt vom Dinosaurier.
Er scheint mir sehr schnell zu zerfallen.
Das ist hier nicht ganz harmonisch.
Irgendwas ist da passiert.
Auf jeden Fall hat er nicht die Stabilität mitgebracht, damit man ihn
schön schürzen kann.
Schade mit dem Teich.
Also auf den ersten Blick Äpfel, auch hier zu dick geschnitten. Es sieht mir
aus wie ein Karamellgetränk, das Ganze.
Man kann schön erkennen, der Karamell läuft langsam raus am Rand. Auch da ist
natürlich der Apfel, wenn der zu dick gebacken ist, verliert er im Nachhinein
noch sehr viel Feuchtigkeit.
Also er ist wirklich ein Hauch von Mürbeteig.
Der Mürbeteig ist sehr lecker.
Es ist nur im Verhältnis zu wenig.
Geschmacklich vom Mürbeteig.
Ich hätte gerne einen Tick mehr davon gehabt oder einen Tick weniger Äpfel.
Aber ich glaube, hier bekommen wir wieder etwas mehr Mürbeteig.
Was mir sofort ins Auge fällt, ist das Muster.
Also hier schön in der Mitte angefangen, glaube ich, zu legen.
Dann hier außen und dann ist da unter noch eine Schicht Äpfel.
Ich habe das Gefühl, der Karamell hätte einen Tick länger gekocht sein können.
In der Tat.
Also vom Essen her würde ich sagen, ist das für mich auch eine Tabtata.
Es hätte ein bisschen filigraner gearbeitet werden können, aber Apfel,
Mürbeteig und Karamell ist so, wie ich gesagt habe, die absolute Symphonie im
Gaumen.
Sehr raffiniert hier die Apfelspalten am Rand noch ein bisschen hochzustellen.
Dennoch hätte ich drin das Muster sauberer gelegt gehabt.
Ich fange an, das Muster zu legen, die Spirale, und irgendwo ist so gleich das
Chaos plötzlich hier entstanden.
Mir gefällt aber die Farbe sehr gut.
Ja, es glänzt richtig schön von außen.
Du guckst auch nach Mürbeteig, oder? Genau.
In dem Fall ist der Mürbeteig ein ganz klein wenig zu dick geworden. Man kann
das schön erkennen, dass es fast eins zu eins mit dem Apfel ist. Das ist dann
wiederum auch ein bisschen zu viel.
Wir haben es geschafft.
Ja, ich hoffe, ich kann da auch gleich nochmal drüber gucken.
Auf jeden Fall sind die Kandidaten jetzt gespannt, wer wie abschneiden wird und
wie ihr euch vor allem entscheiden werdet.
Wer konnte die technische Prüfung für sich entscheiden?
Allegra ahnt bereits, dass das Bruchstück ihrer wahrlich gestürzten Tat
hat er nicht ausreicht.
Ja, Satz mit X war wohl nix. Ich war einfach froh, dass da noch was stand
dann nach diesem Sturzdebakel.
Mein Bauchgefühl sagt mir schon, dass ich Platz 1 oder 2 belege. Da bin ich
mir nicht ganz sicher.
Über Platz 1 würde ich mich natürlich riesig freuen.
Also ich denke, dass ich den fünften oder vierten Platz habe.
Vielleicht rettet mich der Mürbeteig noch.
In Woche fünf zählt jeder Punkt, denn das Feld wird immer enger und nur einer
kann das große Backen gewinnen.
Die technische Prüfung hat euch einiges abverlangt. Jetzt möchten wir natürlich
erfahren, wie sehen die Prüfungsergebnisse aus?
Der Platz 6 steht von mir.
Allegra. In der Tat, es ist nicht eine ganze Tatata geworden.
Deswegen Platz 6. Was ist denn passiert?
Ja, mein Karamell hat dann nicht so ganz funktioniert.
Na gut.
Platz 5 steht hier.
Özlem.
Der Apfel war zu dick. Die Karamellsoße ist rausgelaufen und deswegen ist es zu
Platz 5. Ich habe das so gemacht, wie ich das so gerne mund.
Petra. Na gut.
Ein bisschen besser und damit auf Platz 4 ist das Exemplar hier.
Matthias. Der Mürbteig war einfach ein bisschen zu dick. Es war vom Verhältnis
her nicht schön zu essen.
Dennoch, von außen, der Karamell ist dir sehr gelungen.
Der dritte Platz hat uns überzeugt von der Backfarbe, vom Geschmack vom
Mürbteig. Die Äpfel ein Tick zu dick. Wem gehört es?
Ich. Monika.
Zunächst mal weiß ich das. Sehr schön.
Der zweite Platz ist
hier. Wer war das?
Mimi.
So soll sie schmecken.
Die perfekte Tarte Tatin für uns vom Geschmack und vom Äußeren war diese
Variante. Wem gehört die?
Daniela.
Herzlichen Glückwunsch.
Erster Platz, ich bin total begeistert. Es geht
weiter, es muss weitergehen.
Ich freue mich auf die nächste Challenge und da werde ich natürlich alles geben,
damit ich im Ranking wieder ein bisschen nach vorne rutsche und noch weiter dabei
bleiben darf.
Dafür bietet sich jetzt bei der zweiten Aufgabe des Tages die nächste und
vielleicht letzte Gelegenheit.
Und auch diese Prüfung hat es in sich.
So, liebe Hobbybäcker, es geht weiter im Programm.
Ihr braucht noch keine dicken Backen machen. Ihr könnt mit der nächsten
Aufgabe noch Ergebniskosmetik betreiben. Und diese Aufgabe lautet Turm aus
Schokolade.
Was müssen denn die Kandidaten dafür abliefern?
Ich erwarte von euch ganz viel Abwechslung. Nur weil braun die
ausschlaggebende Farbe ist, darf euer Turm nicht monoton sein.
Ich erwarte 25 Zentimeter hohe, vielschichtige Leistung mit feinen
Nuancen im Geschmack und dem Knack an der richtigen Stelle.
Ihr habt für diese Aufgabe fünf Stunden Zeit.
Auf die Plätzchen, fertig, backt!
Die Schokotorte auf den Punkt fertig zu backen, ist heute eine besondere
Herausforderung. Denn im Backzelt herrschen heiße 35 Grad.
Ale Grahoff dennoch mit ihrer Kreation bei der Jury wieder Punkte gut machen zu
können.
Ich werde einen Schokokegel machen mit zwei verschiedenen Kuchen und vier
verschiedenen Füllungen. Es ist alles voller Schokolade. Es wird eine
Schokoladenexplosion, hoffe ich.
Genauer gesagt Macadamia-Kuchen mit dunklem Schokoboden, verfeinert mit Chai
-Trüffel-Ganasch und Punsch-Orangenmus.
Der Düsseldorferin schmeckt es jedenfalls schon jetzt.
Auch Tschechien-Monika ist von ihrem Kuchen überzeugt. Sie setzt auf
extravagante Zutaten.
Ich habe einen Schokoladenkuchen mit Rote Bete, die mit Fenchelsamen und
Muskatennuss aromatisiert wird.
Monikas Schokorübe besticht mit einem Rote Bete-Fenchelteig und einer fruchtig
-frischen Füllung aus Preiselbeeren und Quarkcreme.
Doch das alles gilt es erstmal auf opulente 25 Zentimeter aufzutürmen.
In Prüfung 2 geht es um einen Schokoladenturm, der mindestens 25
Zentimeter hoch sein muss. Unsere Kandidaten müssen sicherlich auch
irgendwo bedenken, dass die Teige nicht zu fluffig und leicht sind, sondern dass
sie da eine Stabilität haben. Und dann muss das Ganze natürlich auch noch
traumhaft dekoriert sein. Ich könnte mir einfach nichts Schöneres vorstellen als
das Thema Schokolade und dann auch noch 25 Zentimeter.
Ja, die Vorfreude. Und der Gaumen wird langsam leicht feucht.
Schokolade ist mein Albtraum. Also ich esse ja nicht so gerne Schokolade.
Ich hoffe, ich habe diesen Geschmack für Christian da.
Dann das ganze Deko für Betty.
Also die letzten Sekunden kann sein, dass es kritisch wird. Also ich weiß
nicht, ich habe nicht so ein gutes Gefühl, aber wir sehen ja weiter.
Özlem setzt auf Mandelrührteig mit Gewürzsirup und einer Füllung aus
Cappuccino-Creme und Bananenmus, gekrönt von einer üppigen Schokoschale.
Noch ist Özlem gut in der Zeit. Ihr Schokokunstwerk fest im Griff hat auch
Mian. Durch exaktes Temperieren der Schokolade erhält diese ihren eleganten
Glanz. Bei dem, was ich jetzt gerade mache, muss man eben beachten, das ist
jetzt dunkle Kuvertüre und die darf auf keinen Fall über 55 Grad erhitzt werden,
weil dann die Fettkristalle kaputt gehen und außerdem kriegt die dann auch so
einen angebrannten Geschmack.
Die Challenge heute ist für mich was total Besonderes, weil ich das mit der
Schokolade auf keinen Fall vergeigen möchte.
Ich gebe mir alle Mühe, die ich kann.
Aber gut, am Ende bin ich Controller und kein Schokoladier.
Schokoholic Mien setzt auf Gewürze. Gleich fünf davon finden sich im
Schokoboden wieder. Eine Whisky-Kassis-Einlage und Flügel aus
Schokolade sorgen für den letzten Feinschliff.
Mimi breitet ihre Schokoflügel aus.
Währenddessen verrührt Monika rote Beete in ihrem Teig.
Und womit möchte der letzte Mann im
Backzelt bei dieser Prüfung punkten?
Oh, hier wird fleißig gesiebt. Ja.
Was machst du denn?
Ganz klassisch eine Sachertorte.
Oh, machst du die nach so einem Original-Sacher-Rezept? Ich habe ein
bisschen mehr Schokolade reingenommen, weil wir ja hier das Motto Schokolade
haben. Deshalb wollte ich es ein bisschen schokoladiger machen.
Und drumherum verschreibe ich die erstmal mit Ganache und mache dann mit
temperierter Schokolade mit einem Muster einmal so eine Bordüre drumherum.
Dann bin ich ja gespannt, ob das klappt.
Hier kann man ganz schnell draußen sein.
Leider ja.
Immerhin geht es in der größten Backshow der Welt um ein eigenes Backbuch und 10
.000 Euro.
Schon ein Smiley getropft aus Versehen. Ich hoffe er bringt Glück.
Glück alleine wird nicht reichen.
Ausgerechnet die strukturierte Mimi macht einen Fehler.
Das ganze Zeug muss wieder zurück.
Ich hab das Gewürz vergessen.
Mimis Spezialzutat, das Five-Spice-Pulver, auch
Schweinebauchgewürz genannt, darf natürlich nicht fehlen. Es sorgt für die
exotische Note.
In dieser Prüfung gibt auch Daniela nochmal alles.
Natürlich ist es, glaube ich, ein bisschen entspannter. Jetzt zum Beispiel
Allegra oder Matthias, die haben ja beide den letzten und den vorletzten
Platz bei der technischen Prüfung gemacht.
Aber ich möchte da trotzdem nicht mich in Sicherheit wiegen und ich gebe mir
die größte Mühe.
Nun widmen sich die Hobbybäcker ihren cremigen Füllungen.
Allegra zaubert eine Chai-Trüffel-Ganasch. Matthias verwendet
süßen Zuckerrübensirup. Ganz auf den Geschmack von Rosmarin setzt Daniela.
Monika ihrerseits kennt einen besonders fluffigen Kniff.
Für mein Creme benutze ich...
Butter und zusätzlich dazu noch Kokosfett. Man denkt nicht, dass es
Buttercreme ist mit Kokosöl, weil es sich anfühlt eher wie geschlagene Sahne.
Mh, das klingt lecker.
Und mit welchen Zutaten will Özlem die Jury betören?
Özlem, was bringst du uns diesmal aus dem Orient mit? Oder enttäuscht mich?
Ich hoffe, keine Enttäuschung. Ein bisschen trinke ich mit diesem
Gewürzsirup.
Das wollte ich durch den Sieb jetzt laufen lassen.
Das gefällt mir extrem gut. Ich bin sehr gespannt auf Tausend und eine Nacht.
Danke, Bitt.
Liebe Turmbauer und Hobbybäcker, ihr habt jetzt Halbzeit. Bis zur Vollendung
habt ihr noch genau zweieinhalb Stunden.
Oh Gott, ich muss mich beeilen.
Und bloß keinen Fehler machen.
Nein!
Das hört sich nach schwerem Malheur an.
Matthias versucht, sich davon nicht anstecken zu lassen.
Ich streiche gerade ganz traditionell Aprikosenmarmelade drauf, so wie es sich
zu einer Sachertorte auch gehört.
Ach Daniela, geht's gut?
Ja, danke schön.
Was wird's denn? Ich habe jetzt gerade noch mal ein bisschen Freestyle-mäßig
was zusammengerührt.
Orangensaftlikör und Rosmarin habe ich gerade zusammen püriert. Das ist schon
ziemlich geil, muss ich sagen. Aber nicht übertreiben.
Das ist sehr, sehr intensiv und der Rosmarin, wenn der das so leicht
umschmeichelt, quasi das Ganze abrundet, dann wird es, glaube ich, ziemlich gut
vom Geschmack her. Danke dir. Wir sehen uns später.
Bis nachher.
Langsam nehmen die Schokotürme Form an.
Tiefstapelei ist hier nicht gefragt. Die Kuchen müssen am Ende eine Höhe von
mindestens 25 Zentimetern erreichen.
Ansonsten gilt das Aufgabenziel als nicht erreicht.
Neben der Höhe setzt Controller Matthias auf ein knuspriges Inneres.
Malteser-Bonbons sollen für den perfekten Crunch sorgen.
Liebe Schokoholics, ihr habt jetzt nur noch eine Stunde.
Noch eine Stunde schaffe ich niemals.
Alle Kräfte.
Mann.
Scheiße.
Das ist irgendwie schief, ne?
Scheiße.
Ah, geil.
Um nicht in Turmschieflage zu geraten, setzt Monika das Geodreieck an.
Özlem zaubert freihändig eine Schokoschale mit Hilfe eines
Luftballons. Und Düsseldorferin Allegra schnitzt gekonnt die gewünschte
Kegelform zurecht. Die Highlight-Aufgabe verlangt den Hobbybäckern ihr ganzes
handwerkliches Geschick und viel Kreativität ab.
Pufffolie. Und jetzt wartest du quasi auf den magischen Augenblick, wann die
Kuvertüre dir anzieht.
Richtig. Und dann würde ich sie möglichst schnell drumherum machen.
Quasi jetzt eigentlich.
Eine originelle Idee.
Aber kann dieser Plan bei der Hitze im Zelt aufgehen?
Im Optimalfall würde es sich jetzt erhärten, wenn die Temperatur mitspielt.
Ja, ich glaube schon.
Scheiße.
Die Backzeit neigt sich dem Ende zu und keiner der Hobbybäcker möchte
durchfallen.
Ich will nicht nach Hause.
Möchte ich nicht.
Möchte nur hier bleiben.
Das wird sich sehr bald entscheiden.
Liebe Hobbybäcker, ihr habt jetzt noch 20 Minuten. Scheiße.
Noch 20 Minuten. Verfallt nicht in Hektik, arbeitet ruhig weiter. Das sagt
man so.
Kein Hektik, nur 20 Minuten.
Ich kacke ab, Alter. Kann nicht mehr.
Die Kandidaten legen einen Zahn zu.
Allegra rutscht dabei sogar die Hand aus.
Sag mal.
So.
Neben allen geschmacklichen Raffinessen gilt es auch, die Höhenvorgaben der Jury
zu beachten.
Erreicht der Schokoturm keine 25 cm, gibt es Abzüge.
Also heißt es, genau nachmessen.
Also wir haben jetzt gute 21, das heißt fehlen noch 4 cm, aber dafür habe ich
gleich noch ein bisschen Deko.
Und das werde ich dann damit ausgleichen.
Monika setzt da andere Prioritäten.
Also ich habe ein Kakaobutter im Spray, weil es sich für mich nicht rentiert
hat, eine Pistole zu kaufen.
Und es gibt einfach zum Kaufen schon im Geschäft.
Und das macht so ganz tolle, eigentlich Wandoptik, finde ich. Sehr interessant.
Liebe Hobbybäcker, ich hoffe, euer Turm steht wie eine Eins, denn jetzt ist
gleich Schluss.
Letzte Tricks für eine tolle Optik.
Allegras Metallic Spray sorgt für eine glamouröse Erscheinung.
10, 9, 8, 7,
6, 5, 4, 3,
2, 1 und Stopp! Hände vom Gebäck!
Fünf nervenaufreibende Stunden liegen hinter den Hobbybäckern. Hat sich ihre
Mühe gelohnt?
Fünf Stunden waren hart, ich bin fix und fertig, durchgeschwitzt und mit dem
Nerven kaputt.
Ja, ich bin gerade zwar ein bisschen sprachlos, aber happy.
Ich hatte wirklich, wirklich ganz tolle Bammel vor der Aufgabe, weil es mir ja
auch so viel bedeutet.
Ich bin happy, dass mein Turm steht.
Ich bin happy mit der Optik. Und ja, jetzt ist die Jury wieder dran.
Die Jury wird jetzt nacheinander eure Schokotürme verkosten, vermessen und
beurteilen. Los geht's mit Özlem.
Es steht was. Und du kannst auch wieder lächeln. Das freut mich jetzt gerade
besonders. Der Ballon, von den Proportionen persönlich, finde ich ihn
zu groß.
Was mir gefällt, ist mit der Marmorierung. Das macht es wieder
spannend. Ich finde das vor allen Dingen respektabel und vor allen Dingen sehr,
sehr schön, dass die Kuvertüre super temperiert ist, weil sie steht die ganze
Zeit und sie glänzt.
Was du drum herum gewickelt hast, gehe ich davon aus, ist Modellierschokolade.
Ich finde sie persönlich etwas zu dick ausgerollt.
Oh je.
Du hast super schön viele Erdbeeren da drin. Das heißt, die geben dann nochmal
einen frischen Kick. Aber du hättest noch ein bisschen mehr würzen können.
Ich bin bei Christian.
Noch mehr Orient.
Ich danke euch.
Ich sehe hier so ein paar Risse.
Ich weiß, es ist hier extrem warm drin. Aber hallo. Die Rosen sind alle relativ
gleichmäßig schön dünn gearbeitet.
Ich frage mich nur gerade, warum die obere so hoch rausschaut.
Ja, das ist die schönste, weißt du?
Ich walte meines Amtes.
Wenn mich jetzt mein Auge nicht täuscht, würde ich mal vermuten, dass dort noch 0
,5 cm fehlen.
Sieht schon toll aus, Christian, oder? Sehr schöner Anschnitt.
Der Fenchel ist super, die Schokolade. Nur die rote Beete fehlt mir ein
bisschen. Die schmecke ich jetzt nicht wirklich raus.
Da hätte ich mir vielleicht einfach geholfen, indem ich wirklich richtige
Scheiben drauflege. So wie zum Beispiel frische Erdbeeren.
Man hört es knacken.
Sie sind halt schön perfekt temperiert.
Temperieren der Schokolade unter den Bedingungen.
Chapeau. Was ich so etwas schade finde, ist der Untergrund.
Du hättest dir, glaube ich, viel einfacher gemacht, das einfach schlicht
weiß von außen einzukleiden. Mit weißer Modellierschokolade. Und dann einfach
nur die Flügel für sich sprechen lassen. Wirklich einfach nur ganz schlicht.
Das ist massive Schokolade.
Gespannt erwarten alle die Reaktion der Jury auf Mimis asiatisches Five-Spice
-Pulver, genannt Schweinebauch-Gewürz.
Christian, schmeckst du Schweinebauch?
Es ist in der Tat irre.
Es ist absolut göttlich, was unten drin ist, weil du hast erst die Schokolade,
du isst, du isst, du isst und dann ist es weg und dann kommt dieses Gewürz mit
all seinen Charakteristiken und rundet quasi das, was vorher nur Schokolade
war, super schön ab.
Man sollte nur vorgewarnt sein, man kann da glaube ich nicht allzu viel von
essen, weil man sonst wirklich pappsatt ist. Vielen Dank.
Danke.
Man mag es vielleicht sehr einfach finden, dieses geraspelte einfach so
dran zu schmeißen. Wenn die Torte aber schön kühl ist, kann es natürlich
ganz... interessant werden, wenn du die auf diese Schokoladenbröckchen beißt.
Dann hat es so Stracciatella-Charakter.
Die Kombination Schoko und Orange finde ich toll.
Da hätte ich mir noch ein bisschen mehr Power gewünscht. Entweder durch eine
Marmelade oder einen Chutney.
Irgendwas, was diese Orange zusätzlich zu den Filets noch unterstützt.
Wow. Kein klassischer Turm, eher ein Zuckerhut, der sofort ins Auge fällt.
Ich finde es sehr elegant, die Farbe. Es spiegelt die Schürze wieder. Die Rosen
sind sehr schön ausgearbeitet. Ich finde es schön, dass du mit Metallic-Farben
gearbeitet hast. Sie sind essbar.
Falls irgendjemand sagt, Metallic, nein, das ist alles essbar. Und ich finde es
halt einfach mal eine schöne Variante, anstatt immer nur Braun zu haben.
Man kann hier drin natürlich die ganzen Schichten sehen.
Bei Betty kann man immer nichts aus dem Gesicht lesen. Da ist ja so viel, was
man abarbeiten muss. Das ist ja nicht, dass man einmal mit der Gabel da
reingeht. Die Biskuits sind super sensationell. Ich finde es von oben nach
unten volle Punktzahl vom Geschmack. Es ist wirklich eine Geschmacksbombe
eigentlich gerade.
Danke. Vielen Dank.
Die letzte Verkostung bei der Highlight-Prüfung steht an.
Die Aufgabenstellung war ein Turm aus Schokolade. Es ist ein Turm aus
Schokolade. Das hast du Vollgas getroffen. Das finde ich sehr spannend,
dass ich da einfach mal eine andere Struktur drin habe. Mit der berühmten
Knallfolie. Deine Rosen, sehr schön.
Schön stilisiert, schön dünn gearbeitet.
Die hat Wumms.
Die Bonbons sind perfekt da drin. Einfach noch mehr Bonbons, ein bisschen
mehr Marmelade und dann ist es schon der Traum aus Schokolade.
Zum Abschluss an alle an euch.
Den höchsten Respekt von uns beiden, dass ihr bei den Temperaturen so
abgeliefert habt.
Da könnt ihr euch wirklich alle auf die Schulter klopfen und höchsten Respekt
dafür. Vielen, vielen Dank.
So ihr Lieben.
Die Jury wird sich jetzt zurückziehen, eure Ergebnisse des Tages verdauen und
dann erfahrt ihr, wer Bäcker der Woche wird und wer uns leider verlassen muss.
Welcher Hobbybäcker konnte die Jury heute am meisten von sich überzeugen?
Konnte Allegra ihren Totalausfall in der technischen Prüfung ausbügeln?
Ich sehe jetzt wieder so einen Streifen am Horizont.
Ich finde es schwierig zu sagen, wer jetzt gehen muss. Also ich rechne schon
mal damit, bin dann lieber umso erleichterter, wenn es nicht so sein
sollte. Aber eigentlich gehe ich davon aus, dass es bei jedem eng wird.
Es wird auf jeden Fall eine super schwierige Entscheidung werden. Ich
glaube, dass es schon fast optisch gar nicht mehr zu unterscheiden ist, weil
wir alle wirklich gigantische Kunstwerke aus Schokolade abgeliefert haben. Aber
nicht jeder hat die Höhe perfekt getroffen oder das optimale
Geschmackserlebnis erzielt.
Daher stehen jetzt die beiden wichtigsten Entscheidungen des Tages an.
Wer wird Bäcker der Woche und wer muss heute das Backzelt für immer verlassen?
Liebe Jury, wer hat euch denn heute am meisten beeindruckt und wer darf sich
denn die schönste Schürze der Welt umbinden, beziehungsweise wer wird
Bäcker der Woche?
Allegra, du hast die rote Schürze, verteidigen konntest du sie aber leider
heute nicht.
Daher... Speck hat er Woche.
Heute.
Mimi.
Ich
habe
wirklich nicht damit gerechnet.
Ich habe, glaube ich, jetzt so ziemlich alles erreicht, was ich erreichen
wollte. Ich trage die Schürze, ich habe die Schokolade hingekriegt.
Ich bin total happy.
Ich habe die schwere Aufgabe, heute zu verkünden, wer uns leider verlassen
muss. Nach beiden Aufgaben standen zwei von euch bei uns zur Debatte.
Monika und Özlem.
Monika.
Du hast zwar bei der technischen Prüfung der Tatata ein befriedigendes Ergebnis
abgeliefert, konntest aber die fehlende Höhe bei deinem Schokoturm nicht durch
den Geschmack kompensieren.
Özlem, du konntest bei deinem Schokoturm nochmal Bolden gut machen, stand aber
auch immer noch der vorletzte Platz bei der technischen Prüfung im Raum.
Verlassen muss uns heute Özlem.
Ich kann nicht mehr.
Ich kann nicht mehr.
Ich kann nicht mehr.
Ja, jetzt hat sich unser ursprüngliches Teilnehmerfeld schon halbiert.
Matthias, Allegra, Daniela, Monika und Mimi dürfen weiter backen und sich
Hoffnung auf den großen Sieg machen.
Und ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn Sie am nächsten Sonntag mit dabei
sind, die Däumchen drücken, hier bei Deutschlands größter Backshow. Tschüss!
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