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Jetzt wird's wieder schmecktakulär. Hallo und herzlich willkommen zu Das
große Backen.
Freuen Sie sich auf hochbegabte Hobbybäcker, auf großartiges Gebäck und
eine gnadenlos fachkundige Profi-Jury. Und das alles auf einmal hier in
Deutschlands größter Backshow.
Auf Schloss Herzfelde startet die größte Bugshow der Welt in die vierte Runde.
Letzte Woche traten acht Kandidaten gegeneinander an. Ihr Ziel, Deutschlands
bester Hobbybäcker 2015 zu werden.
Wir sind alle so gut, wir können eigentlich nur noch hoffen darauf, dass
irgendwer anders Fehler macht. Der Anspruch steigt und steigt. Die
Backprüfungen verlangten den Hobbybäckern alles ab.
Nur die besten Kreationen konnten die Jury überzeugen.
Du hast es voll getroffen, nicht nur optisch, sondern auch im Kuchen selbst.
Respekt. Doch nicht jeder hielt dem Druck stand.
Ein Hobbybäcker musste gehen.
Jetzt kämpfen noch sieben Kandidaten um 10.000 Euro und ihr eigenes Backbuch.
Es ist ein Wettkampf und man möchte das Ding irgendwie auch gewinnen.
Doch wer stößt hier und heute an seine Grenzen?
Wer ist noch nicht durch?
Meine ist noch nicht durch.
Oh Mann!
Alles Scheiße!
Was ist das?
Ich weiß, was ich gebe.
Versagen den Hobbybäckern auf halber Strecke die Nerven.
Hallo, ihr lieben verbliebenen Sieben. Ich hoffe, ihr befindet euch in
allerbester Backform. Denn auch heute gibt es wieder zwei Aufgaben, bei denen
schon eine messerspitze Motivation den Unterschied ausmacht.
Ihr habt alle wieder dieselben Hilfsmittel. Das Rezept ist noch
verdeckt, aber ihr dürft schon mal einen Blick auf die Zutaten werfen.
Was könnte es wohl werden?
Ach du Scheiße.
Noch tappen die Kandidaten im Dunkeln.
Was ist das? Das riecht nach gar nichts.
Wenn ich die Zutaten so anschaue, glaube ich, dass das so ein Mousse-Törtchen
wird.
Ich esse ja nicht so gerne Schokolade. Wenn ich dann esse, zartbitter, ist ja
auch hier 70% und dann 80% Schokolade.
Das macht mir schon ein bisschen Angst.
Und hier ist das dynamische Duo, das euch auf die Kostprobe stellt.
Die beste Tortendekorateurin Deutschlands Bettina Schliephacke
-Burchert und der mehrfache und amtierende Patissier des Jahres
Christian Hüms.
Hallo liebe Kandidaten. Ich hoffe, ihr verzaubert mich auch heute wieder mit
gefühlvoll garniertem Gebäck. Denkt daran, dass wir auch hinter eure Fassade
schauen wollen.
Also wenn ihr kein Ende mit Schrecken wollt, verschafft uns ein Schmecken ohne
Ende. Ihr seht, die Jury pickt sich nur die Rosinen aus dem Kuchen und von euch
sieben werden nur sechs weiterkommen in die nächste Runde.
Aber wer sich hier durchbeißt, der wird am Ende zu Deutschlands bestem
Hobbybäcker gekürt und kann ganz bald neue Seiten an sich entdecken. Er erhält
nämlich sein eigenes Backbuch und obendrauf noch ein Preisgeld von 10.000
Euro.
Und jetzt kommen wir zur ersten Aufgabe des Tages.
In der heutigen technischen Prüfung möchte die Jury euer Fingerspitzengefühl
ausloten. Das heißt, es geht um fundamentale Handgriffe, die jeder
Bäcker beherrschen sollte.
Ihr dürft das Rezept jetzt umdrehen.
Die Backanleitung dieser schwierigen Prüfung wurde vom Hamburger
Meisterpatissier Christian Hüms höchstpersönlich kreiert.
Die Aufgabe lautet Chocolate Surprise.
Das heißt, die Jury verlangt nach einem kleinen, perfekten Schokoküchlein.
Hier kommt es extrem auf das richtige Timing an, dass die Hülle des Teiges von
außen dünn gebacken ist und wenn ich ihn anschneide, die flüssige Schokolade
hinausläuft. Das Ganze wird natürlich von der Jury, wie immer bei der
technischen Prüfung, blind verkostet. Deshalb dürft ihr jetzt gerne das Zelt
verlassen.
Und ihr, liebe Kandidaten, ihr habt jetzt zwei Stunden Zeit für diese
Aufgabe.
Überrascht mich und natürlich auch die Jury. Und jetzt heißt es für euch, auf
die Plätzchen, fertig.
Ein Schokokuchen mit flüssigem Kern zählt in der Welt der Konditoren zu den
schwierigsten Aufgaben.
Ich freue mich über das Rezept.
Ich finde das gut. Ich habe sowas ähnliches schon mal gemacht in der
Mikrowelle im Wasserbad. Die Schwierigkeit ist halt, es auf den Punkt
zu servieren, dass es innen drin noch flüssig ist. Und das geht innerhalb von
Minuten, geht das ratzfatz, dass es dann doch nachzieht und dass der Kern dann
nicht mehr flüssig ist.
Damit das Chocolat Surprise mustergültig gelingt, müssen sich die Kandidaten
selbst übertreffen.
Das Interessante für mich an dieser Aufgabe ist, es zeigt wieder eine neue
Facette vom Backen. Das bedeutet, jetzt ist wirklich absolutes Timing gefragt.
Die fatalsten Fehler, die jetzt passieren können, sind einmal, es ist zu
wenig gebacken, dass wenn Sie den Ring hochziehen, dass dann wirklich alles
auseinanderläuft, dass Sie das Küchlein zu lange im Backofen lassen, kein
flüssiger Kern mehr in der Mitte drin ist. Sie müssen sich selber einschätzen
können, wie viel Zeit Sie brauchen, um dann wirklich uns das
Schokoladenküchlein auf den Punkt präsentieren zu können.
Bei dieser technischen Prüfung ist planvolles Handeln gefragt.
Eigentlich ein Steckenpferd von Kontrollerin Mien.
Man muss es halt wirklich timen, weil man bestimmte Sachen nicht einfach
stehen lassen kann. Zum Beispiel kann man das aufgeschlagene Ei mit dem Zucker
nicht einfach stehen lassen, weil das dann zusammenfällt. Und dann
funktioniert die ganze Masse nicht mehr. Und deshalb muss es eigentlich wirklich
bis zum Ei aufschlagen zurück getimt werden.
Auf jeden Fall versuche ich das jetzt mal.
Zunächst muss der flüssige Kern zubereitet werden.
Allegra aus Düsseldorf hat damit schon begonnen.
Jetzt erhitze ich die Schokolade durch die heiße Sahne. Dann löst sich alles
schön auf und es ergibt sich eine schöne Ganache.
Aber bei mir sieht das noch lange nicht nach einer glatten Masse aus.
Nicht nur Erzieherin Daniela hat Probleme mit der Schoko-Rahm-Creme.
Mimi, wie sieht es denn bei dir aus mit der Schokolade?
Bei mir ist es so hell.
Hast du die dunkle genommen?
Ja, ich habe die dunkle genommen.
Also hast du die Drops genommen?
Nein, die andere, die Zartbitter, die Blöcke.
Wie hast du das so hell gekriegt? Keine Ahnung. Wie viel Sahne hast du genommen?
25 Milliliter.
Also meine sieht dunkel aus. Meine ist auch ganz schwarz, Gott sei Dank. Das
hält garantiert unter Milchschokolade nicht zart bitter. Ja, aber ich habe ja
die genommen.
Ja, ich habe leider gerade ein paar Probleme. Meine Kuvertüre oder meine
geschmolzene Schokoladenkerne ist wesentlich heller als bei den anderen.
Ich denke, dass die Schokolade sich nicht einfach komplett aufgelöst hat.
Also vielleicht ein bisschen zu viel Panik im ersten Moment, weil man Angst
hatte, vielleicht doch was verkehrt zu machen, aber so sieht es dann doch
wesentlich besser aus.
Damit sich der Kern erst zum Ende der Backzeit verflüssigt, muss er vorher
gefroren werden.
Auch die Backringe werden für den perfekten Backablauf in Stellung
gebracht.
Man hat schon ein paar Sachen vorbereitet und es steht, aber trotzdem
fühlt man sich komisch, weil man halt so viel Zeit hat. Und jetzt ist es so,
Gott, habe ich irgendwas vergessen oder muss ich über irgendwas noch nachdenken?
Wie viel Zeit brauche ich dafür?
Und das macht einen schon so ein bisschen kribbelig. Einen kühlen Kopf
bewahren dagegen Mimi und Projektmanager Matthias.
Sie nutzen die Zeit für strategische Planspiele. In der Eieraufschlagzeit
kühlt das runter und dann kommt das zusammen, wird befüllt.
Ich habe mir jetzt eine Minute zum Befüllen gegeben.
Musst du den reintun, das Ding, ne?
Ja, ich spritz das dann rein, damit es schön... Achso, ich meine hier den
gefrorenen Kern.
Sollte ich nochmal 30 Sekunden draufrechnen? Besser ist das. Okay.
Ich finde es dieses Mal besonders knibbelig, dieses Warten und nicht
gleich loslegen können und dann einfach, ja, einfach backen. Das finde ich total
schwierig. Die Kuchen dürfen erst kurz vor der Verkostung gebacken werden,
damit der Kern auf die Minute flüssig ist und bleibt.
Ich habe die Befürchtung, dass wir das Ganze zu locker sehen im Moment, weil
wir noch ein bisschen Puffer haben, was die Zeit betrifft.
Aber ich glaube, das kann uns halt ausgenickt brechen.
Könnte gut sein, dass Kathi mit dieser Vorahnung recht hat. Denn jedes kleine
Missgeschick könnte den strengen Zeitplan schnell durcheinander bringen.
Scheitert die amtierende Bäckerin der Woche an ihrem Schokoküchlein?
Zeit für eine neue Eiermasse hat die 49-Jährige nicht mehr.
Ein alter Hausfrauentrick soll es richten.
Ich bin zu Hause einen Mixer gewohnt, der steht, wenn man ihn abstellt. Und
das macht das gute Stück hier nicht.
Nur mit viel gut düngen.
Und ich bin halt... Ganz kurz dagegen gekommen und dann gegen meine Eiermasser
und die ist dann von dannen gehuscht.
Liebe Hobbybäcker, ihr habt jetzt noch 20 Minuten Zeit für das perfekte kleine
Schokoküchlein. Jeder Handgriff der Sieben muss jetzt sitzen.
Sonst steht die gesamte technische Prüfung auf dem Spiel.
Man schlägt nochmal kurz auf, macht den Teig fertig, dass es dann auch à la
minute in die Förmchen reinkommt. Und jetzt ist er in Sport angebracht. Die
Hobbybäcker verrühren für ihren Kuchenteig schaumig geschlagene Eier und
Zucker mit einer Kuvertüre Buttermasse.
Er sieht ganz gut aus, aber auch relativ flüssig. Ich hoffe, das soll so sein.
Ich kenne ja nur das Rezept, ich weiß ja nie, wie der Teig vorher aussehen soll.
Scheint aber ein ganz guter Rührteig zu sein.
Jetzt noch schnell reinfüllen.
Jeder Hobbybäcker backt je zwei Schokokuchen. Das schönere Exemplar wird
der Jury vorgesetzt.
Nun kommt auch der noch gefrorene Schokokern aus dem Eisfach. Das ist der
Kern, der dann hoffentlich flüssig sein wird. Einmal in die Mitte.
Jetzt heißt es warten und
zittern.
Ja, jetzt ist das Hörhäutchen im Ofen. Ich habe es jetzt mal auf zwölf Minuten
eingestellt, damit auch wirklich keine zu harte Kruste entsteht.
Und ja, ich hoffe und bete, dass es was wird.
Stunde der Wahrheit. Da muss man wirklich jetzt gucken, dass wir den
richtigen Zeitpunkt auch servieren, dass der Kern auch richtig schön fließt.
Bin schon gespannt.
Ich warte jetzt einfach.
Hoffen wir, dass ich Glück habe und dass das alles durchgezogen ist oder auch
nicht.
Liebe Backkompanie, ich sehe, ihr seid alle sehr angespannt. Ihr habt jetzt
noch genau fünf Minuten.
Noch fünf Minuten.
Also ein bis zwei Minuten muss der Teig raus. Ich glaube, die Kollegen nehmen
ihn gerade raus.
Zwei steht bei mir. Zwei, zwei, zwei, zwei, zwei.
Der Teig scheint halt noch flüssig.
In 20 Sekunden hole ich ihn raus.
Er muss raus.
Oder vielleicht auch in 10.
Der ist noch nicht durch. Meiner ist noch nicht durch.
Der sieht zu flüssig aus. Ich weiß nicht, ob das jetzt richtig ist oder
nicht. Der ist zu flüssig. Du, esse rein.
Ich habe Angst.
Hoffentlich stand das gerade.
Scheiße.
Meiner ist auch nicht durch. Meiner ist noch weniger.
Tati, alles gut? Nein, nein, nicht gut. Alles scheiße.
Oh Mann!
Die Backzeit laut Rezept 12 bis 13 Minuten.
Doch jeder Teig entwickelt sich anders. Die letzten Sekunden brechen an. In 10,
9, 8, 7, 6,
5,
Vier. Drei.
Zwei.
Eins. Und Schluss.
Schüsse!
Das ist so ein Scheißgefühl. Das kann man gar nicht beschreiben. Du hast
nichts auf dem Teller, ob du nichts gemacht hast, einfach Däumchen gedreht
und gewartet hast.
Aber da gibst du wirklich zwei Stunden dein Bestes und dann steht da nur
Scheiße auf dem Teller. Das war für mich nicht das, was ich halt von mir
erwünscht hätte.
Bringt euren Schokokuchen ganz schnell nach vorne auf den Tisch und stellt ihn
hinter euer Foto.
Für Özlem ein peinlicher Gang.
Und auch Kati ist verzweifelt.
Ich habe auch nichts.
Also eigentlich wollte ich heute was ganz Besonderes backen, eine besondere
Leistung abliefern. Leider ist mir das total misslungen, ist völlig nach hinten
losgegangen.
Wird diese Verkostung zur Stunde der Wahrheit? Die Profi-Jury weiß nicht, von
wem welcher Teller stammt. Doch sie erwarten von den Hobbybäckern Perfektion
auf die Minute.
Und das konnten einige heute nicht liefern.
Und hier ist unsere Jury wieder zur Verkostung. Bettina Schliephake
-Burchardt und Christian Hüms.
Es muss ja schnell gehen. Schneidet einfach mal an.
Jetzt kommt der schönste Augenblick eines Schokoladenkuchens. Das ist der
Augenblick, in dem sich quasi das flüssige Innere ergießt.
Als ich mein Törtchen aus dem Ofen geholt habe, hat es noch so gewackelt
und war innen flüssig.
Ich hätte, glaube ich, noch zwei, drei Minuten gebraucht, dann wäre er perfekt
gewesen.
Es sind manchmal Sekunden, die dann wirklich der Kuchen zu lange oder zu
kurz drin war.
Das ist wirklich Fingerspitzengefühl, wo es auf die Minute ankommt.
Nach der Kernprüfung folgt die Verkostung.
Die Jury beginnt bei Daniela.
Das ist natürlich rein optisch.
Es ist kein Schokoladenkuchen mit flüssigem Kern.
Ist trotzdem sehr lecker.
Schokolade.
Ich vermisse so etwas schon, das mir entgegenkommt.
Also es ist durchgebacken.
Das kann man schön erkennen.
Ich frage mich jetzt, ob das schlechter ist, durchgebacken oder nicht
durchgebacken. Das ist doch beides scheiße, oder? Ja.
Also für einen Schokoladenkuchen wäre es sehr lecker, aber...
Ich denke, du vermisst auf jeden Fall den flüssigen Kern.
Ich vermisse ihn gänzlich.
Ist er ein paar Minuten zu lange drin, dann ist es im Endeffekt so, dass sich
das alles miteinander aufsaugt. Und dann habe ich nur einen Schokokuchen.
So, ja, das ist, ja.
Schokoladensauce. Also ein Schokokuchen muss schon mal in den Ofen rein.
Aber das Muster ist sehr schön darunter.
Ja, ich würde sagen, ohne Worte.
Optisch sieht es schon sehr gelungen aus. Man kann es auch schön erkennen.
Also das ist natürlich optimal.
Toller Job, den wir haben, oder? Für mich als Schokoholic ist das genau das
Richtige.
Etwas anders vom Äußeren.
Wenn Sie sich von außen ganz klein wenig unterscheiden, liegt es daran, wie
schnell schlage ich das Ei auf. Schlage ich zu schnell auf, habe ich große
Poren. Schlage ich es schön langsam auf, habe ich kleine Poren. Ich würde immer
auf mittlerer Stufe aufschlagen, damit dies stabil bleibt.
Ein Traum, genau wie es sein soll.
Ich würde jetzt sagen, ein Häufchen Elend, aber ich will ja nicht zu gemein
sein.
Ja, gehen wir mal, also ja.
Ja, wir probieren es aber trotzdem.
Ich kann euch versichern, alles, was da auf dem Teller ist, es war auch mal im
Ofen.
Noch ein Prachtexemplar. Da würden auch wieder meine Augen im Restaurant
strahlen.
So wie es jetzt hier aussieht, würde ich sagen, volle Punktzahl, ein traumhaftes
Ergebnis.
Das war, glaube ich, jetzt so für unsere Kandidaten und Hobbybäcker hier die
aufregendste Prüfung. Hier war viel los im Zelt, aber wir möchten jetzt
natürlich auch eine Wertung haben.
Das Spektrum reicht von Katastrophe bis Traumergebnis. Bei dieser technischen
Prüfung klaffen Welten zwischen den Backwerken. Ich habe meine Törtchen
durchgebacken. Ich habe mich ein bisschen verschätzt in Zeit.
Ich habe eine Kernschmelze veranstaltet da und...
Ja, völliges Desaster, letzter Platz.
Verlieren kann ja jeder, aber ich bin ja zum Gewinnen hier und ich möchte
wirklich mein Bestes geben.
Es war unglaublich schwierig und ich bin jetzt gespannt, was das Endergebnis der
Jury bringt.
Bei das große Backen haben die Profis ihr Urteil gefällt. Jetzt verkünden sie
die Platzierung nach dieser schwierigen technischen Prüfung.
Welcher Hobbybäcker hat sie mit Bravour bestanden und wer fällt durch?
Ja, auch diesmal haben wir ein Schlusslicht, das sich hier hinter
verbirgt. Wer ist das von euch?
Eslem, wo ist denn der Rest von dem, was du im Ofen hattest?
Im Müll bestimmt schon. Sieht so wenig aus.
Deswegen probier irgendwie dann zumindest den Ring hinzustellen oder
irgendwas zu machen, damit wir irgendwas sehen.
Du bist aber nicht alleine, sondern wir haben noch einen siebten Platz, der sich
bei diesem schönen Muster verbirgt. Die Suppenkönigin.
Ich sehe hier wenigstens noch Backpapier, aber es bringt jetzt auch
nicht wirklich mehr viel Gute. Ja, könnte das auch funken, aber da hättet
ihr wenigstens etwas zum Beißen, weil mit Törtchen ist ja nicht.
Zeitvertan oder?
Ja, man hat halt auch dann keine Zeit mehr, den nochmal ein paar Minuten
nachzuschieben. Ist halt nicht.
Das war halt die Schwierigkeit der Aufgabe. Ja, schöne Schwierigkeit.
Danke, Christian.
Dementsprechend, wir haben zwei siebte Plätze, haben wir keinen sechsten Platz.
Von daher kommen wir zum fünften Platz.
Der an den Schokofladen von Daniela geht.
Etwas besser schneidet Monikas Kuchen ab.
Rang vier.
Kommen wir zum Platz drei.
Platz drei steht hier.
Mimi. Herzlichen Glückwunsch.
Fast alles richtig. Es hat wirklich nur eine Nuance. Das ist dieses mit dem
Eigelb aufschlagen. Die Geschwindigkeit dabei ist einfach sicher für die
Stabilität des Teiges.
Wie wir auch zwei letzte haben, haben wir jetzt auch zwei Erstplatzierte. Das
heißt, da ist natürlich alles richtig gelaufen und ich bin da sehr stolz
darauf, dass ihr beide das so wunderbar hinbekommen habt.
Matthias und Allegra, alles richtig gelaufen, genauso wie ich es mir
vorstelle. Zwei traumhafte Exemplare.
Ja, also mich macht das schon sehr stolz. Ich habe so einen Kuchen noch nie
gebacken und bin natürlich jetzt umso glücklicher, dass es tatsächlich auch so
hingehauen hat. Von einem Meister-Patissier so eine positive
Kritik zu bekommen, man schwebt dann irgendwie auf Wolken. Es ist einfach
toll, sowas zu hören von so einem aus dem Fach.
Die einen sind stolz, die anderen zeigen sich kämpferisch.
Wir müssen jetzt bei der nächsten Challenge wirklich unser Bestes geben,
dass wir noch ein bisschen höher kommen.
Also ich möchte auf keinen Fall gehen.
Über das Schicksal der Hobbybäcker entscheidet die zweite Aufgabe des
Tages. Die Highlight-Prüfung.
Hier zeigt sich, wer in die nächste Runde einziehen darf oder das Backzelt
für immer verlassen muss.
Liebe Kandidaten, die erste Aufgabe war ja für den einen oder anderen ein
kleines Desaster. Lasst jetzt bitte den Kopf nicht hängen, sondern ihr könnt
immer noch aufholen. Ihr könnt gleich bei der nächsten Aufgabe wieder einiges
wettmachen. Ihr könnt euch auch immer noch Hoffnung machen auf euer eigenes
Backbuch und auf eine Siegprämie von 10.000 Euro.
In unserer nächsten Aufgabe geht es natürlich um eine...
Tolle, prächtige Torte. Es ist unsere Highlight-Challenge und wir erwarten von
euch eine Pavlova.
Das ist eine Baiser-Torte mit Frucht und ganz viel Sahne. Die große
Herausforderung ist sicherlich die richtige Konsistenz. Denn das Baiser
darf nicht zu trocken oder bröckelig werden und sollte einen schönen,
seidigen Glanz haben.
Außen hoi reicht uns natürlich nicht. Auch geschmacklich sollt ihr uns
überzeugen. Denkt immer daran, die Meringue ist natürlich grundsätzlich
schon eine süße Masse. Versucht also mit dem Frucht- oder mit dem Obst natürlich
eine gewisse Säure-Zuckerbasis hinzukriegen. Für diese Aufgabe habt ihr
zwei Stunden Zeit.
Auf die Plätzchen, fertig, backt!
Für einen Hobbybäcker beginnen damit die letzten 120 Minuten im Backzelt. Doch
noch ist bei dieser Prüfung das Rennen offen.
Hierzulande ist die Pavlova sicherlich nicht so bekannt.
Die Komponenten sind ein Baiserboden, eine Sahnecreme und frische Früchte.
Wichtig dabei ist, dass alles dreizam aufeinander abgestimmt wird. Das muss
nachher ein großes Ganzes geben.
Die Meringue, auch Baiser genannt, besteht aus aufgeschlagenem Eiweiß, viel
Zucker, Speisestärke und Essig.
Bei der Pavlova ist es ja so, dass wir gerade eine etwas knusprige Außenhaut
haben wollen, aber innen drin noch fluffig.
Und das bekommt man einfach über die Dauer des Backens. Das heißt, in dem
Fall schlagen wir einfach nur ganz normal Eiweiß mit Zucker auf und lassen
das ungefähr für eine Stunde bei 100 Grad im Backofen.
Zitronig frisch lautet das Motto für Matthias' gespritzte Baiser-Torte mit
Zitrus-Sahne, selbstgemachtem Lemon Curd und frischen Sommerfrüchten. Der Clou
ist ein versteckter Fruchtcreme-Kern.
Verstecken kann Özlem ihren Frust über das Desaster der ersten Aufgabe nicht.
Aber sie kämpft.
Also technische Prüfung habe ich ja versagt. Wenn das jetzt auch nicht wird,
muss ich wahrscheinlich nach Hause gehen. Und deswegen muss ich mein Bestes
geben, damit ich wieder höher komme.
Auch Kathi weiß, dass es jetzt um alles geht.
Das wird so ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen mir und Özlem.
Aber ich hoffe jetzt nicht, dass es einen Fehler macht.
Bis jetzt hat Özlem auch noch alles im Griff.
Das ist halt...
Der Effekt, wenn da jetzt was rauskommt, dann muss das noch ein bisschen
schlagen. Also es muss richtig fest sein. Und danach, weil ich ja Kakao
mache, Kakao und Speisestärke, die rühre ich dann ganz vorsichtig da drunter.
Mit einer Kakao-Baiser-Masse möchte sich die junge Mutter von der Konkurrenz
abheben. Mascarpone-Sahne und eingelegte Birnen bilden die Füllung ihrer
Tärtchen.
Karamellsoße rundet den Geschmack ab.
Die Pavlova wurde für die russische Prima-Ballerina Anna Pavlova kreiert.
Das Baiser soll an ihr Tütü erinnern.
Mijen kennt sich aus.
Auf jeden Fall geht es ja um Ballett.
Und woran denkt man bei Ballett? An den Nussknacker. Das ist für mich so das
Ballettstück. Und in dem Ballettstück reiht es, glaube ich, die Hauptperson
Clara durch den Tannenwald zur Zuckerfee. Und die feiert da gerade ein
Fest.
Und die Zuckerfee war einfach für mich genau die Figur, die zu der Pavlova
passte. Deshalb heißt meine Pavlova die Zuckerfee.
Ist ja auch voll mit Zucker.
Mit süßen Highlights möchte auch Tschechien Monika die Jury beeindrucken.
Ich werde in diese Pavlova-Masse unter die Hälfte Matcha einziehen und werde
sie grün färben. Und dann werde ich sie aufeinander stapeln.
In der Mitte habe ich Kurkuma, Vanillecreme, Mangomousse.
Und dekorieren tue ich das mit Ananasstückchen und gefriergetrockneten
Erdbeeren. Absolute Spezialität. Richtig lecker.
All diese Zutaten möchte Monika am Ende zu einer herzförmigen Frucht der Sinne
kombinieren.
Hallo. Hallo Mimi. Na, geht's gut? Ja.
Was wirst du denn uns machen gleich?
Das ist eine edle Pavlova. Ich habe eine ganze Vanilleschote auch reingetan.
Und anstatt dem klassischen Tafelessig habe ich weißen Balsamico-Essig
reingetan. Nachher kommt da eine Sahne-Mascarpone-Creme drauf, weil wenn
es ungesund ist, dann soll es richtig ungesund sein.
Ein paar Macadamia-Nüsse und das Ganze mit Kiwis garniert, damit wir den
Neuseeländern auch ein bisschen Tribut zollen. Richtig.
Ich bin gespannt. Okay.
Gebt Gas und viel Glück. Danke.
Also ich finde sie jetzt ein bisschen gelbe Lebensmittelfarbe, Gelfarbe direkt
in den Spritzbeutel.
Das soll den Effekt haben, dass die so ein bisschen mehliert ist.
Damit das Baiser nicht seine Form verliert, muss die Masse mit der
richtigen Konsistenz aus dem Spritzbeutel kommen.
Kein Hobbybäcker will Abzüge für die Optik riskieren.
Dafür steht zu viel auf dem Spiel.
Ich mache das jetzt nochmal anders, weil es mir nicht gefällt, wie es ist.
Ich wollte es aufspritzen, aber mit den Streifen, das mag ich doch nicht so
gerne.
Mit aromatisierter Lavendelmilch soll Danielas Pavlova eine besondere Note
erhalten. Gefüllt ist das Baiser-Törtchen mit einem frischen
Heidel- und Brombeerpüree.
Früchte und Blüten bilden das Dekor.
Die Hälfte der Backzeit ist inzwischen abgelaufen.
Unsere sieben Hobbybäcker müssen Gas geben.
Profi-Juror Christian stattet Kathi einen Besuch ab.
Was machst du gerade?
Feigen sehe ich. Ja, ich mache halt ein bisschen Aperol drauf, weil Feigen ja
auch sehr süß sind. Ich keine Säure drin habe.
Und als Säuerung gibt es dann den Aperol, der dann quasi so ein bisschen
den Spritz halt im Endeffekt mitbringt. Ja, weil die Feigen ja halt nur süß
sind. Ich habe jetzt keine Säure in der Feige drin.
Okay, ich bin mal gespannt.
Gelb gefärbtes Baiser mit Mirabellen-Essig trifft bei Kati auf
eine Joghurt-Pistazien-Creme.
Dazu gibt es beschwipste Feigen für Optik und Geschmack.
Die Düsseldorfer Psychologie-Dozentin Allegra geht die Aufgabe exotisch an.
Ich mache heute eine Pavlova mit dem Namen My Tropical Island.
Das heißt, es wird mit tropischen Früchten sein, es wird mit Kokos sein
und natürlich mit Alkohol, mit Batida de Coco.
Auch Monika möchte karibisches Flair verbreiten. Mit Mango.
Auf althergebrachte Zutaten setzt
dagegen lieber die 28-jährige Özlem.
Das ist Salik, das ist ein türkisches Milchgetränk. Das ist getrocknete
Wurzelknöllen aus Erdorchideen. Es schmeckt nach Zimt.
Liebe Kandidaten, um eure fluffig-leichten Torten zusammenzubauen,
habt ihr jetzt noch 20 Minuten.
10 Minuten noch im Ofen, dann 10 Minuten außerhalb vom Ofen und dann sollte die
abgekühlt sein.
Jetzt kommt der heikelste Teil.
Das zarte Baiser darf beim Anrichten keinen Bruchschaden erleiden. In
Deutschlands größter Backshow kann selbst der kleinste Makel verheerende
Folgen haben.
Ich will, dass sie ganz sanft abkühlen, deshalb fächer ich ihnen jetzt kühle
Luft zu. Dann werden sie zusammengesetzt.
Noch letzte Korrekturen am Geschmack.
Dann heißt es anrichten.
Da muss ich mich hoch konzentrieren jetzt.
Doch im Stress der letzten Sekunden fällt das besonders schwer.
Zuhause klappt immer. Hier, Chaos.
Jetzt heißt es für alle Kandidaten Nerven bewahren.
Ich warte noch mit Creme, weil sonst... Sie sackt ja schon ab.
Wow, bin ich am Zittern.
Liebe Backfreunde, die letzten Sekunden brechen an.
10, 9, 8, 7, 6, 5,
4, 3, 2...
Eins und stopp.
Hände vom Gebäck.
Ich habe nicht ein gutes Gefühl. Ich weiß, dass mein Pavlova nicht so
geworden ist, wie es sein sollte.
Auch wenn die Creme super schmeckt und die Birnen. Aber das habe ich ja
verkackt.
Ich weiß nicht, ob ich lachen soll oder wein.
Die Verkostung war ja noch nicht, aber ich weiß, dass ich gehe.
Der Druck ist immens.
Jeder will hier 10.000 Euro und sein eigenes Badbuch gewinnen.
Jetzt zählt das Ergebnis.
Wer kann die Jury überzeugen?
Also eigentlich bin ich prinzipiell ganz zufrieden mit meiner Pavlova. Sie hätte
optisch ein bisschen besser sein können. Sie ist an manchen Stellen ein bisschen
gerissen. So was möchte man natürlich eigentlich nicht so gerne.
Ich erhoffe mir vom Urteil, dass es gut ausfällt, dass der Lavendel schön
angenehm um die Ecke kommt und nicht zu sehr knallt.
Liebe Kandidaten, die Jury wird nun kontrollieren, ob ihr die Aufgabe zu
ihrer vollsten Zufriedenheit erfüllt habt und bittet euch einzeln zum
Tortenrapport nach vorne. Und los geht's mit Matthias.
Ich habe euch eine Limetten-Pavlova mit Sommerfrüchten mitgebracht. Und innen
drin ist noch ein Früchte-Püree als versteckte Creme drin. Ich bin sehr
überrascht, so etwas Verspieltes von dir zu sehen. Als kleine Verbesserung beim
nächsten Mal, diese kleinen Zipfel von den Erdbeeren hätte ich einfach
abgeschnitten.
Was man jetzt schön hören konnte, war der Knack von außen. Das ist
charakteristisch für die Pavlova. Von außen eine kleine Kruste und von innen
drin dieses Schlotzige von dem Eiweiß.
Ich schmecke den Lemon Curd auf jeden Fall sehr intensiv raus.
Perfekte Verbindung auch mit den Beeren. Gut essbar, schöne Sommervariante. Ja,
vielen Dank.
Ich finde es sehr ansprechend, auch dass du eine Herzform gewählt hast, dass du
halt auch was anderes optisch gewählt hast.
Also ich bin jetzt einfach wirklich extrem gespannt auf den Geschmack.
Was man schön sehen kann, es ist definitiv zu trocken.
Ich habe...
Du kannst es reduzieren, aber nie auf ein absolutes Minimum. Du brauchst den
Zucker, damit du diese Außenkruste kriegst. Die kriegst du nicht nur durch
die Weizenstärke und durch den Essig, sondern du brauchst dafür auch den
Zucker, der letztendlich dafür auch dient, dass du eine schöne Struktur
hast. Das ist dir leider Gottes nicht ganz so gut gelungen. Und insgesamt noch
ein bisschen mehr Säure.
Ich sehe erstmal Zweifarbigkeit in deinem Baiser.
Ich finde auch die Idee mit den Rädern außergewöhnlich. Also sowas habe ich in
der Form noch nicht gesehen. Wenn ich aber weiß, ich mache Früchte dort rein,
die Flüssigkeit verlieren, würde ich natürlich nicht dieses Risiko eingehen,
dass dir das auch vor deinen Gästen innerhalb von fünf Minuten schon
zerfällt. Von daher würde ich den Rand immer ein bisschen dicker machen.
Ja, die Sonne geht auf.
Also wenn ich es jetzt mit Bildern beschreiben würde, weißer Sandstrand.
Wunderschöne braungebrannte Frauen, das genau passiert jetzt gerade in meinem
Kopf.
Geschmacklich auf jeden Fall super.
Dankeschön.
Ich habe einen Salep Mascarpone-Creme gemacht, krokant selbst gemacht und
Karamellsoße auch selbst gemacht.
Also was mir bei dir immer gut gefällt, ist, dass du viel...
von deinem Ursprung mit reingebst. Das finde ich sehr spannend immer schon mal.
Aber es sieht so ein bisschen traurig aus.
Ich hätte mir vielleicht mehr Früchte gewünscht, nicht nur eine Himbeere,
vielleicht was so ein bisschen mehr Frische auch reingebracht hätte.
Du hast Kakaopulver im Baiser? Ja. Da muss man immer auffassen. Kakaopulver
zieht natürlich.
Extrem die Feuchtigkeit. Es verhält sich beim Backen, es verhält sich beim
Trocknen und natürlich dann nachher beim Ausnehmen ganz anders.
Das ist Anerkennung in deinem Gesicht, Christian.
Es ist auf jeden Fall vom Geschmack her wirklich sehr schön gelungen. Das
Einzige, was natürlich gar nicht gelungen ist, ist der Baiser von außen.
Da musst du natürlich nochmal dran arbeiten.
Nemi, das entzückt mein Auge.
Es ist einfach wirklich so ein Pavlova-Kunstwerk.
Aber auch hier kannst du wieder sehen, es war wirklich kurz davor zu fest zu
werden. Also du hast jetzt hier auch wieder dieses leicht Zähe.
Ich bin mal gespannt, wie sich es essen lässt.
Vom Geschmack her finde ich es dir sehr gelungen. Also du hast die Kiwi, die
bringt die Frische mit. Die Creme ist für mich komplett rund. Also ich hätte
da weder noch das eine noch das andere. Das Einzige, was Abzüge gibt, der Baiser
war einen kleinen Augenblick zu lang drin. Aber grundsätzlich finde ich das
schon harmonisch.
Kathi, was präsentierst du uns hier?
Also ich nenne das jetzt eine feige Versuchung. Aufgrund dessen, dass meine
Pavlova mit Feigen ist, die ich in Aperol mariniert habe.
Darunter ist eine Pistaziencreme.
Ich finde sie optisch sehr ansprechend. Sieht sehr appetitlich aus. Mir gefallen
die Farben auch. Ich möchte da reinbeißen. Es ist von außen sehr
knusprig.
Du kannst erkennen, du hättest auch nicht viel länger sein dürfen.
Nein. Was ja für mich sehr, sehr wichtig ist, weil das natürlich eine
Aufgabenstellung ist, dass es leicht cremig ist. Und bei dir geht es schon
leicht in Richtung Kaugummi. Deswegen lass uns das mal essen.
Sehr intensiv, die Pistazie. Ich hätte es ein bisschen anders dosiert.
Das heißt, du hast sehr viel Pistazie. Die Feige hatte ich jetzt fast gar
nicht. Säure auch überhaupt nicht.
Und es war eine Minute zu lang drin.
Von der Kombination Feige, Pistazie, die mag ich. Aber es fehlt noch irgendwo so
der... Ein Pfiff.
Ja. Vielen Dank.
Bei Das große Backen steht die letzte Verkostung an.
Bitte nur von vorne schauen.
Also jetzt komme ich mit Absicht von hinten.
Ich habe das alles ein bisschen Freestyle nach oben und wollte das nicht
so clean haben.
Also wenn man wild geht, finde ich es schön, wenn es richtig wild ist und
nicht noch probiert wird, das irgendwie so in der Form zu halten oder so.
Also entweder ganz wild oder aufspritzen.
Ich glaube, ich kann da ein kleines Lächeln erahnen, Christian.
Geschmacklich hast du vollgepunktet. Der Lavendel ist super schön. Der hat dieses
Blumige, was aber auch relativ schnell penetrant werden kann. Und du hast es
wirklich geschafft, dass er das ummalt. Ist sehr, sehr angenehm zu essen.
Sehr lecker. Das freut mich.
Dankeschön.
Die Jury wird jetzt die Köpfe zusammenstecken und eine Entscheidung
treffen. Dabei zählt natürlich die Gesamtleistung der ersten und zweiten
Aufgabe jedes Einzelnen. Danach gibt es die Entscheidung. Dann heißt es, wer
wird Bäcker der Woche und zum anderen, wer muss uns leider verlassen.
Wenn man eine Woche, nachdem man die rote Schürze bekommen hat, dann direkt
im Anschluss zwei Aufgaben komplett versemmelt, ist das natürlich eine
bittere Pille.
Ich hoffe, dass es nicht wieder so eine Zitterpartie wird für mich, dass ich
nicht wieder denke, ah, musst du vielleicht doch gehen.
Höhere Chancen habe ich jetzt nicht so, weil heute habe ich wirklich verkackt.
Wir sind hier mit zehn Kandidaten gestartet und auch wenn wir uns sehr,
sehr gerne haben, ist es trotzdem ein Wettkampf und man möchte das Ding
irgendwie auch gewinnen.
Wenn ich heute nach Hause fahren muss, dann bin ich sehr traurig. Ich bin noch
nicht bereit, nach Hause zu fahren.
Wer darf im Backzelt bleiben?
Liebe Hobbybäcker, zwei Hindernisse musstet ihr heute bei unserem
Backparcours überwinden.
Chocolate Surprise und Pavlova.
Wer von euch ist am höchsten gesprungen und wird somit Bäcker der Woche?
Liebe Jury?
Der Bäcker der Woche hat es uns in dieser Woche nicht wirklich schwer
gemacht. In beiden Aufgaben uns überzeugt und auch begeistert.
Bäcker der Woche ist diese Woche Allegra.
Kati, gibst du Allegra bitte die Schürze?
Ja, also diese Auszeichnung ist natürlich was ganz Besonderes für mich.
Dass die Jury meine Leistung so honoriert, macht mich natürlich sehr
glücklich.
Allegra, du hast jetzt Grund zur Freude.
Allerdings gibt es natürlich auch einen kleinen Abschied.
Denn einer wird uns verlassen müssen. Derjenige hat in den Prüfungen nicht
überzeugt. Und für den hat sich auch der Traum vom eigenen Backbuch und den 10
.000 Euro ausgeträumt.
Liebe Jury.
Wer geht?
Drei von euch haben uns wahnsinnige Kopfschmerzen bereitet und wir mussten
uns wirklich lange beraten und bereden, was nun passiert.
Monika, Özlem und Kati.
Ihr habt Fehler gemacht bei der Pavlova, die nicht passieren dürfen. Monika, du
hast durch deine Zuckerreduktion den Baiser trockengebacken.
Özlem? Durch die Zugabe von Kakaopulver hat sich dein Backverhalten ganz
verändert und es war auch nicht zu unserer vollsten Zufriedenheit.
Kathi, bei dir war es fünf Minuten zu lange im Ofen. Es ließ sich nicht schön
essen. Es war zäh wie Kaugummi.
Auch geschmacklich gab es Unterschiede, die ausschlaggebend für unsere
Entscheidung waren.
Wie ihr wisst, zählt das Gesamtergebnis von beiden Aufgaben, die ihr heute
bewältigt habt.
Deswegen muss uns heute verlassen.
Kati. Vielen Dank, dass du dabei warst, Kati.
Es war uns ein Vergnügen.
Ebenso. Kann ich nur zurückgeben.
Oh, ist gut.
Sicher wäre es natürlich ein Highlight gewesen, das zu gewinnen hier. Aber ich
kann jetzt ganz entspannt nach Hause fahren und alles gut.
Ach ja, ich hasse Abschied. Es ist immer ein bisschen traurig. Auch Ihnen muss
ich jetzt Adieu sagen. Aber ich würde mich umso mehr freuen, wenn Sie dann
nächsten Sonntag wieder dabei sind.
Gleiche Zeit, 18 Uhr hier in Sat.1. Das große Backen.
Tschüss.
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