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Hallo und herzlich willkommen zu Das große Backen.
Zehn Hobbybäcker sind vor zwei Wochen an den Start gegangen, um den besten ihrer
Zunft zu ermitteln.
Acht von ihnen kampieren jetzt noch in unserem Backzelt, aber heute wird weiter
ausgesiebt. Freuen Sie sich also auf eine spannende Kuchenschlacht, jetzt in
Deutschlands größter Backshow.
Auf Schloss Harzfelde in der Uckermark beginnt die dritte Woche bei der größten
Bugshow der Welt.
Letzte Woche traten neun Kandidaten gegeneinander an. Jeder mit dem Ziel...
Deutschlands bester Hobbybäcker 2015 zu werden.
Die Konkurrenz hier ist wahnsinnig groß.
Also das ist wirklich, ich muss nochmal einen Zahn zulegen, ich muss richtig
nochmal ranziehen.
Zwei kniffelige Aufgaben haben den Hobbybäckern viel handwerkliches
Geschick und Kreativität abverlangt.
Na, zehn Punkte.
Was soll ich sagen?
Doch nicht jeder konnte die Profi-Jury beeindrucken.
Ein weiterer Kandidat musste seine Backstation räumen. Verlassen muss uns
diese Woche Jasmin.
Jetzt machen sich noch acht Hobbybäcker Hoffnung auf ihr eigenes Backbuch und 10
.000 Euro.
Es ist halt hier einfach eine Competition. Man backt gegen die anderen
und möchte man natürlich auch gewinnen.
Auch heute müssen die leidenschaftlichen Hobbybäcker ihr ganzes Können unter
Beweis stellen.
Manchen bringt das an sein Limit.
No.
Wir backen hier wirklich um die Wette und jeder gibt das Beste. Und wenn du
nicht bei der Sache bleibst, dann glaube ich, kannst du vergessen.
Runde 3 in Deutschlands größter Backchallenge beginnt jetzt.
Liebe Kandidaten, ich begrüße euch in der nächsten Runde. Wir suchen immer
noch Deutschlands besten Hobbybäcker und das Teilnehmerfeld hat sich ja schon
etwas ausgedünnt.
Wer muss heute seine Backstation räumen? Wer von euch kann sich noch Sieghoffnung
machen?
Und hier sind unsere Kritikprofis. Die deutsche Koryphäe des Tortendekorierens
Bettina Schliephacke-Burchardt und der mehrfache und amtierende Partys jedes
Jahres Christian Hüms.
Ihr müsst wirklich alles geben, denn es kann sich doppelt auszahlen. Der Sieger
bekommt nicht nur sein eigenes Backbuch, er kann auch noch eine Siegerprämie von
10.000 Euro einheimsen.
Und um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, bekommt ihr jetzt die
nächste Gelegenheit, nämlich mit der ersten Aufgabe.
Wir schicken euch in die technische Prüfung und ich erkläre euch nochmal
kurz die Spielregeln. Ihr habt alle dasselbe Rezept, ihr habt alle dieselben
Zutaten, das heißt, theoretisch backt ihr auch alle dasselbe. Dreht das Rezept
jetzt um.
Wir wünschen uns von euch eine Biskuitrolle mit Erdbeersahnefüllung.
Die Optik spielt eine besonders große Rolle. Die Jury wünscht ein
Querstreifenmuster.
Was sind Querstreifen? Sind die jetzt so? Ja, das frage ich mich ja. So oder
so? Die rote Farbe wird zuerst gebacken.
Ja, das verstehe ich schon. Aber was sind Querstreifen? So rum oder so rum?
Waagerecht oder senkrecht?
Quer. Ich ehrlich sage, fünf Eier total viel.
Ich denke, musst du nicht alle.
Heute versuche ich, das ist mein Tag.
Betty, was erwartest du von den Kandidaten?
Ich möchte von euch eine unzerbrochene Rolle mit einem farbigen, gleichmäßigen
Streifenmuster im Teich sehen. Das Ganze soll mit einer luftigen und standfesten
Sahnecreme gefüllt sein.
Die größte Herausforderung für euch wird sein, dass der Biskuit beim Rollen nicht
zerbricht. Das könnt ihr schon beeinflussen, indem ihr rechtzeitig den
Biskuit aus dem Ofen holt. Eure Werke werden nachher von der Jury blind
verkostet. Das heißt, ihr müsst uns leider verlassen.
Raus aus dem Zelt.
Und ihr habt jetzt für diese Aufgabe 90 Minuten Zeit.
Auf die Plätzchen.
Fertig. Backen.
Für ein perfektes Ergebnis sollten die Hobbybäcker die Backanleitung sorgfältig
lesen und befolgen.
Die Schwierigkeit beim Teig ist, dass er nicht zu lange gebacken werden darf. Ich
muss also genau darauf achten, dass ich ihn nicht zu früh raushole, dass er
ungebacken ist, aber auch nicht zu lange lasse, weil dann wird er trocken. Und
dann bekomme ich, wenn ich es aufrolle, Risse oben in der Außenhaut. Weil die
Biskuit-Roulade normalerweise etwas trist daherkommt, haben wir uns
natürlich einen Kniff überlegt. Und zwar wollen wir sie zweifarbig haben. Somit
haben wir natürlich auch optisch einen kleinen Anreiz und können sehen, wie
fingerfertig sind unsere Kandidaten mit zwei verschiedenen Biskuits.
Was beim Profi unkompliziert klingt, erweist sich unter Wettkampfbedingungen
als echte Herausforderung.
Auch wenn es einfach scheint, ist hier gar nichts einfach, weil die Konkurrenz
im Nacken halt auch einfach ziemlich gut ist.
Niedersächsin Mimi lebt in Zürich und arbeitet dort für den weltgrößten
Schokoladenhersteller.
Ich bin Nien, die meisten nennen mich Mimi. Ich bin vom Beruf
Finanzcontroller. Ich bin in Braunschweig geboren. Meine Eltern
kommen aus Vietnam.
Mein Mann Nils und ich sind in der Freizeit eigentlich total aktiv.
Im Winter sind wir super viel Skifahren und im Sommer meistens mit dem Bike
unterwegs.
Ich habe auch einen eigenen Bug-Blog, der heißt Cakeonomics. Und das sind
eigentlich so die zwei Seiten, die ich so zusammenbringe. Cake und Economics,
weil das bin ich halt eben auch vom Studium her. Ich bin ja Diplom-Ökonom.
Ich würde sagen, dass in unserer Familie so ziemlich jeder Bug verrückt ist.
Ich glaube, dass der Spaß eigentlich für sie an vorderster Stelle steht.
Natürlich auch wäre es schön, wenn sie irgendwie das Ding nach Hause holt.
Ich schätze mich selbst schon als ehrgeizig ein. Ich nenne es aber nicht
gern Ehrgeiz.
Ich will Sachen wirklich einfach nur gut machen.
Wow, du bist weiter als die anderen, weißt du das?
Ich weiß nicht. Die anderen sind noch am Schlagen vom Eischnee und an dem Eigelb.
Hast du so eine Rolle schon mal gemacht?
Nein.
Aber ich denke, ich habe ja ganz viel Erfahrung und ich hoffe auch, dass es
gut klappt.
Die Jury verlangt eine Biskuitrolle mit zweifarbigem Querstreifenmuster. Dafür
muss ein Teil des Teigs eingefärbt und vorgebacken werden.
Ich wusste nicht mehr, wie ich am Aufspritzen war. Ob ein Zentimeter dick
oder ein Zentimeter Zwischenraum.
Das wusste ich auch, ich habe dicke Streifen gemacht.
Sind die Querstreifen nicht perfekt vorgebacken, verschmieren sie beim
Auftragen des hellen Biskuitteigs.
Bürokauffrau Özlem unterläuft dieses Malheur.
Scheiße.
Falsch. Ich muss die neu machen.
Glaube ich.
Welche Tasse hat es bei dir geklappt? Mach weiter, nimm Palette.
Nein,
das klappt bei mir nicht. Ich will jetzt mal in Ruhe haben.
Ich will dir nur sagen, dass es mit Palette besser geht.
Nein, das ist nicht das Problem. Das verschmiert sich.
Könnte ich noch mal Eier und so bekommen?
Die Zeit rennt mir weg. Bitte, Eier.
Nein, das Rote war zu dick. Ich sage nichts mehr.
Mach das jetzt einfach mal.
Ich habe jetzt gemerkt, dass wirklich jeder hier gewinnen will.
Jeder. Ich stehe jetzt unter Druck, weil wir sind vielleicht schon Freunde, aber
man weiß nie wie lang.
Ich habe total Angst.
Ich zitter an meinem ganzen Körper.
Rasch, rasch, rasch, Moni, komm, mach es.
Ich spüre den Kampfgeist von dem hinteren Pult.
Liebe Kandidaten, es ist Halbzeit. Ihr habt noch 45 Minuten, noch eine
Dreiviertelstunde.
45 Minuten ist nicht mehr so lang, aber ich habe jetzt meinen Teig im Ofen. Der
muss ja nicht so lange backen, also ich glaube, das wird ganz gut funktionieren.
Allegra lebt in der Rheinmetropole Düsseldorf.
Mein Name ist Allegra Isabel Katharina Patricia Constance.
Aber Allegra reicht völlig aus.
Ich bin Lehrerin, Dozentin und studiere zurzeit Psychologie im Master.
Meine Mama ist auch meine beste Freundin und dementsprechend berät sie mich zum
Beispiel auch bei meinen Outfits.
Oder wir gehen zusammen shoppen und backen natürlich auch sehr gerne
zusammen.
Sie hat also schon als kleines Kind angefangen, als ich dann mit ihr
Plätzchen gebacken habe, dass sie dann gesagt hat, nein, das muss bunt sein.
Ist so eine Begabung, muss ich sagen, ja. Ich liebe Glitzer und diesen ganzen
Torten-Deko-Kram und jetzt bin ich ganz im Torten- und Motiv
-Fieber.
Ich hoffe, dass ich die Jury flashen kann und ich möchte natürlich auch
gewinnen.
Aber Viti, guck mal, ist es noch weich?
Ja, es muss nicht.
Es muss nicht. Warte.
Ein bisschen, vielleicht ein bisschen.
Noch eine Minute.
Jede Minute zählt.
Okay.
Die Konkurrenz ist Aslem schon einige Schritte voraus. Im zweiten Anlauf
müssen der jungen Mutter die Querstreifen unbedingt gelingen.
Der empfindliche Biskuit-Teig darf beim Aufrollen nicht brechen. Das haben die
Profis ausdrücklich betont.
Projektcontroller Matthias ist deshalb so konzentriert, dass er einen groben
Fehler begeht.
Backpapierseite nach außen, sondern mit der anderen Seite.
Ich glaube, es kann Geschmackssache sein, die... Ja, weiß ich nicht. Der
eine macht es so, der andere macht es einfach so.
Tja, mal sehen, wie die Jury das sieht.
Liebe Kandidaten, legt nen Zahn zu. Ihr habt nicht mehr viel Zeit. Es sind jetzt
nur noch fünf Minuten.
Der längliche Teigrand ihrer Biskuitrolle macht Erzieherin Daniela
Kopfzerbrechen. Wo kommt die Stelle hin? Nach oben, nach unten?
Wie nach oben, nach unten? Ja, wo kommt das Ende hin? Nach unten?
Wie nach unten?
Ja, wo der Rest, die Kante. Ist die unten, ist die an der Seite, ist die
oben, ist die im Himmel? Das ist eine ganz normale Rolle. Nein, die Kante. Die
kommt nach unten, nach unten natürlich.
Gut, das wollte ich hören. Die siehst du nicht, Entschuldigung.
Ich muss jetzt einfach eine Notlösung finden. Ich werde jetzt statt einer
Rolle Scheiben machen und das damit touchieren versuchen. Zumindest das
Beste draus machen. Muss ich ja jetzt.
Liebe Kandidaten, gleich ist Schluss.
Wo ist mein Puderzucker? Heißt das Puderzucker? Ja, Puderzucker.
Ich hab's geschafft, ich hab's geschafft, ich hab's geschafft.
Drei, zwei, eins und stopp!
Bringt jetzt eure Biskuitrollen nach vorne auf den Tisch und stellt sie
hinter euer Foto.
Ich habe die Biskuitrolle super gefüllt mit richtig guter Sahneerfüllung, mit
Erdbeeren, frische Stückchen drin.
Ich finde meine Biskuitrolle schön.
Sie ist sehr erdbeerrot geworden.
Sie ist schön rund geworden. Die Füllung finde ich super. Ich habe die ganze
restliche Füllung aufgegessen, muss ich gestehen.
Ich weiß nicht, vielleicht habe ich faul gemacht, aber ich denke nicht.
Ihr habt euch wacker geschlagen, aber wird eure Biskuitrolle auch in allen
Punkten dem Geschmack der Jury entsprechen?
Die Jury hat keine Ahnung, von wem welches Gebäck stammt.
Ich sehe schon mal ein Lächeln auf euren Gesichtern.
Es riecht schon gut und es ist erstaunlich, dass mit einem und
demselben Rezept acht verschiedene Exemplare existieren. Respekt.
Fangen wir an, oder? Ja.
Rot und weiß eigentlich fast im gleichen Abstand. Also es ist wirklich so fast
Fingerbreite mal gleichmäßig. Die Sahne da oben drauf wäre nicht wirklich
notwendig gewesen.
Also manchmal ist so viel Dekoration auch nicht so ganz optimal.
Der Biscuit ist sehr schön gebacken. Die Erdbeerkreme schmeckt nach Erdbeere. Ist
schön luftig, schön leicht.
Für mich ist das Sommer pur.
Von außen optimal, sieht sehr schön aus. Es ist super gleichmäßig und für mich
ist es genau wiederum auch ansprechend. Also ich finde es von der Farbe her sehr
sexy, würde ich jetzt mal sagen.
Es lässt sich sehr gut schneien, es lässt sich auch sehr gut draußen heben.
Tadellose Erdbeersahne, würde ich sagen. Auch der Biskuit in dem Fall sehr schön
luftig, einwandfrei.
Ja, hier wird es kreativ.
Ich hätte mir natürlich etwas breitere Streifen gewünscht. Dennoch ist es
gleichmäßig aufgetragen. Also wer auch immer von euch das Muster gemacht hat,
hat es dann auch wieder gleichmäßig gespritzt.
Er lässt sich nicht schön schneiden.
Er ist etwas sehr, sehr luftig, so vom Gefühl her.
Also beim Teig hat man so ein bisschen das Gefühl, als wenn die Eier zu lange
geschlagen worden sind.
Schmeckt auch intensiv nach Ei, finde ich.
Ja, die Streifen drauf vermisse ich so etwas.
Ja, sie existieren nicht. Doch, sie existieren, wenn du dir die Anschnitte
anguckst, die hier extra liegen. Wahrscheinlich liegen sie deswegen auch
hier. Upside down quasi.
Einmal aufgetragen und dann falsch rum gewickelt. Ja, schade.
Der Teig hat eine super Konsistenz.
Der ist schön fluffig, aber nicht zu weich.
Fadellos, nur leider nicht so, wie es eigentlich hätte sein sollen.
Ich gehe davon aus, dass es wieder relativ viel Luft untergeschlagen ist.
Man sieht es auch hier an den Poren. Es sind relativ viele Poren auch zu sehen.
Manchmal denkt man vielleicht, ich kann Ei die ganze Zeit aufschlagen, da
passiert ja die ganze Zeit nichts, weil es halt schön, es wird immer mehr, es
wird immer mehr. Es passiert aber irgendwann der Punkt, da überschlage ich
das Ei. Das heißt, die eigentliche Stabilität, die ist dann schon verloren
gegangen.
Herr Bersan, Fadel los.
Bisschen weniger schlagen. Und die Streifen natürlich beim nächsten Mal ein
kleines bisschen dicker.
Es leuchtet mich jetzt schon an, die Feuerwehr unter den Rollen hier.
Also ich persönlich habe keine Probleme mit Farbe.
Manchmal, wenn es dann zu grell wird, ist dann so der Punkt, mag man es noch
essen oder nicht.
Was mir auffällt, wir sind hier fast zweimal rum. Also hier beginnt der Teich
und er geht nicht nur bis hier, sondern er klappt hier auch nochmal rum.
Trotzdem habe ich immer noch eine schöne Verteilung von Erfüllung. Das gefällt
mir sehr gut.
Ja, wunderschönes Exemplar.
Also ich finde auch von der Konsistenz zum Essen ist er sehr angenehm.
Füllung Erdbeeren mit Sahne. Geschmacklich, Konsistenz, alles in der
Tat vollkommen richtig gemacht.
Gehen wir mal weiter.
Wir sind jetzt hier bei fast zart rosa angekommen von den Streifen.
Auch zu dünn und ich sehe schon wieder sehr große Poren. Also hier ist wirklich
sehr viel Luft untergeschlagen worden.
Ich sehe hier eigentlich kaum... Eine Drehung.
Ich glaube, hier ist das Ende.
Das heißt, eigentlich ist es eine Rolle, die einmal eingeschlagen wurde. Ich habe
nicht diese Schnecke hier drin.
Man schmeckt auch wieder das Ei so etwas beim Teich heraus.
Kommen wir zum Smiley.
Lässt sich sehr schön schneiden.
Die Erdbeersahne ist ganz klar herauszuschmecken. Es schmeckt schön
frisch, schön luftig.
Das Ganze lässt sich sehr, sehr angenehm essen.
Die Streifen sind natürlich nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben.
Erstmal Kompliment an euch alle. Das sind alles Rouladen, die schön gebacken
sind. Es ist nichts durchgebacken. Das bringt richtig Spaß hier gerade.
Und wir haben jetzt, glaube ich, einen richtig harten Job.
Oh ja, oh ja.
Ich glaube, wir beraten uns da beide jetzt gerade erst mal ein bisschen.
Bei Das große Backen überprüfen die Juroren Betty und Christian die
Ergebnisse der technischen Prüfung noch einmal gründlich.
Ich habe mich verlassen auf meine Kreativität und das war vielleicht nicht
so ganz gut. Aber ich sehe mich jetzt nicht ganz finden.
Ich bin gerade ziemlich happy.
wie man vielleicht unschwer auch so erkennen kann.
Also ich habe ja das erste Mal in meinem Leben eine Biskuitrolle gemacht und
dafür bin ich doch sehr zufrieden.
Jetzt bei mir ist es ein bisschen enttäuschend. Ich denke, ich bin der
letzte Platz auf jeden Fall.
Acht Biskuitrollen, acht mögliche Platzierungen. Liebe Jury.
Welcher Hobbybäcker hat denn welchen Rang ergattert?
Es war wirklich sehr schwer. Wir haben zwar acht optisch relativ
unterschiedliche Objekte mit einem und demselben Rezept.
Nichtsdestotrotz muss natürlich irgendjemand von diesen acht auch der
Letzte sein.
Platz acht haben wir hier.
Betit.
Es ist leider Gottes keine richtige Roulade.
Das war leider der ausschlaggebende Punkt.
Platz 7 befindet sich hier.
Matthias, eigentlich ein sehr schönes Objekt, nur du hast natürlich das Schöne
innen drin versteckt.
Platz 6 und damit ein bisschen besser steht direkt daneben.
Monika. Damit reiht sich die Bayerin mit Platz 6 hinter Özlem auf Position 5
und der viertplatzierten Daniela ein.
Platz 3 und damit das erste Plätzchen auf dem Stockhal ist hier außen.
Kathi.
Danke für das Rezept. Das ist der erste, was mir nicht daneben gegangen ist.
Platz 2 für diese Aufgabe ist hier.
Allegra! Das freut mich.
Und der erste Platz ist dann dieses Prachtexemplar.
Mimi, cool!
Herzlichen Glückwunsch, Mimi.
Hat uns überzeugt. Sehr schön gemacht.
Danke. Das macht mich super glücklich, dass ich diese Aufgabe...
so gebacken habe, obwohl ich mich an manchen Stellen wirklich nicht ans
Rezept gehalten habe, sondern eher meine Intuition da angewendet habe und dann
trotzdem was dabei rauskam, was den ersten Platz gemacht hat.
Super cool.
Kommen wir nun zur letzten Challenge für heute und dabei handelt es sich um eine
Highlight-Prüfung.
Wir möchten, dass ihr uns einen imposanten Hingucker modelliert.
Thema 3D-Torte, 50 Shades of K.
Erlaubt es alles, was Spaß macht und was männliche und weibliche Herzen höher
schlagen lässt.
Lasst also eurer Leidenschaft freien Lauf.
Ihr habt für dieses Torten-Tet-a-Tet 5 Stunden zur Verfügung.
Und jetzt heißt es für euch, auf die Plätzchen, fertig, backt.
Von unserer heutigen Highlight-Aufgabe erwarte ich einfach pure Erotik. Nicht
nur äußerlich sollen die Kandidaten mich natürlich heiß und anmachen, sondern
natürlich auch geschmacklich sollen sie mir pure Freude, pure Erotik in den
Gaumen zaubern.
Der Kinohit Fifty Shades of Grey muss in eine Torte verwandelt werden.
Ich habe den Film angeschaut und da fiel mir halt dieses rote Sofa bei ihm mit
auf, also mit dieser Optik und dem Faunfeder. Da dachte ich, das ist halt
so leicht sexy. Also nicht so dieses knallharte so BAM, da ist es, sondern so
schön leicht erotisch.
Also Fifty Shades of K möchte ich eine Torte an den
Männern hintern machen, aber mit Jeans.
der geradezu halt seine Hose öffnet.
Sein eigenes Hinterteil soll Juror Christian entzücken.
Mit Amaretto und Baileys Biskuit sowie einer Füllung aus Schokomousse und
frischen Himbeeren möchte Özlem für volle Backen sorgen.
Düsseldorferin Allegra plant für die Highlight-Prüfung einen echten Kraftakt.
Mein Motto heute lautet nicht kleckern, sondern klotzen. Das heißt, ich werde
auch eine sehr große Torte machen. Die 1 zu 1 Abmessung eines Männeroberkörpers.
Da brauche ich einfach zwei Küchenmaschinen, weil mein Teig sechs
Kilo wiegt und das in einer gar nicht zu bewältigen ist.
Die Hobbybäcker haben genau fünf Stunden Zeit, um ihren Fifty Shades of Cake
anzurichten. Na, was passiert hier?
Ich mache jetzt nur die Ganache schon mal vor.
Das ist ja so ein bisschen ein erotisches Thema, ne?
Wie sieht's denn bei dir so aus mit erotischen Erlebnissen?
Hast du den schon mal verführt, dein Mann?
No.
Schmeckt neu.
Mein Biskuit ist etwas zu lange gebacken. Ich denke, es ist ein Problem
mit der Temperatur des Backofens.
Eigentlich will der Krefelder Student heute richtig einen raushauen.
The 51st Trade of Grey soll die Jury mit einem Bett aus rosa Pfeffercreme,
Schokoladenganasch und Erdbeeren betören.
Jeder Hobbybäcker hat seine eigene Verführungstechnik.
Backbloggerin Mimi will mit einer scharfen Note glänzen.
Wasabi ist ja so eine japanische Meerrettichcreme praktisch. Also
schmeckt eben nach Rettich und das isst man halt normalerweise zu Sushi. Und
heute geht das mal hier rein.
Hola, Daniela. Hallo, Christian.
Ich weiß, das sieht gerade grenzwertig aus von der Farbe, aber das wird ein
Rotweinkuchen. Und ich habe diesmal, danke schön, entschieden, auf künstliche
Farben zu verzichten. Und deswegen schaut der dann halt auch so aus.
Für mich ist viel entscheidender, wenn es nachher nach Rotwein schmeckt. Ja.
Ich hoffe, ich darf mal probieren. Ja, gerne. Greif zu.
Ich lasse dich mal alleine und nehme mal den Rest wieder mit. Gut.
Danke dir.
Daniela polstert ihr Sitzmöbel der Verführung mit Rotweinkuchen und Kaffee
-Chili-Creme aus.
Bedeckt wird die Füllung mit einem Überzug aus rotem Dekor-Fondant.
Matthias! Hallo!
Es duftet verführerisch aus diesem Ofen schon raus.
Welche Gewürze hast du denn im Teig drin?
Muskat, Piment, Zimt und Ingwer als Pulver und auch grandiert.
Und ansonsten vom Äußeren irgendwas?
Ich will nur so viel verraten, ich gehöre zu Deko dazu.
Ich lasse mich jetzt überraschen.
Um bei der weltgrößten Backshow zu glänzen, lassen sich die Hobbybäcker
einiges einfallen.
Kleine Arbeitserleichterungen inklusive.
Ich habe hier eine Silikonform.
Da kann man ganz tolle Ornamente mitmachen. Da macht man ein bisschen
Stärke rein, damit es nicht kleben bleibt. Dann nimmt man sich einfach
Fondant. Und dann drückt man das halt rein.
Und dann hole ich das entweder mit dem Messer oder mit dem Holzspieß raus. Und
dann hat man so ein schönes Ornament dann. Und man kann es mitessen, das ist
natürlich auch super.
Zwischen Super und Supergau liegen im Backzelt nur wenige Meter.
Auch bei Vethits zweitem Teig steigen Rauchschwaden auf.
Fremd!
Fremd, mach runter, mach runter!
Ich hab Schroden.
Immer. Das stinkt. Alle Folie. Ich weiß nicht, was passiert ist heute?
Alle Folie.
Alle Folie drüber.
Du hast runter.
Du hast auf die untere Schiene.
Unter der Schiene.
Mach runter.
Mach jetzt ober, unter und um Luft.
Und dann mach mit alle Folie zu.
Deck die zu. Sonst verbrennt das oben.
Nur ober und unter.
Das ist komisch, aber offen. Ja, meiner war auch so.
Die höchste Konzentration ist jetzt angesagt. Ich schnitze jetzt.
Ich habe eine richtig tolle Vorstellung. Ich möchte einen Frauenkörper formen und
ich habe mich heute im Spiegel angeschaut in der Früh, so ein bisschen
von hinten, habe gesagt, meine Schulter sind genau breit wie meine Hüfte.
Also das passt jetzt auch.
Die Fifty Shades of Cake nehmen bei den meisten langsam Form an.
Der in Thailand geborene Vetit muss nun retten, was zu retten ist.
Für einen dritten Teiganlauf ist es zu spät.
Was die Jury nicht weiß, macht sie nicht heiß. Nach diesem Motto bügelt auch Mimi
eine Unachtsamkeit aus.
Ich hab den Champagner vergessen.
Und jetzt spritze ich den noch im Nachhinein. Jetzt hoffe ich, dass die
Ohren genau da anschneiden, wo ich jetzt hier Champagner reingespritzt habe.
Langsam neigen sich die fünf Stunden für diese Aufgabe dem Ende entgegen.
Liebe Tortenkünstler, ihr habt nur noch 60 Minuten.
Haut rein!
Trotz Zeitdruck gilt es, Ruhe zu bewahren. Die zuckrige Modelliermasse
von Gant kann leicht reißen.
Zum Glück habe ich ihn auch nicht hauchdünn ausgerollt. Sonst wäre es
jetzt schon längst komplett gerissen.
Nochmal neu machen habe ich keine Zeit.
Und dann ist das halt jetzt so.
Jetzt kommt es auf Details an.
Die Hobbybäcker sollen der Jury schließlich nicht nur kulinarisch,
sondern auch optisch einen makellosen Leckerbissen servieren.
Kathi will das in Form einer erotischen Spielwiese erfüllen.
Da soll noch eine Decke drauf jetzt auf das Bett und noch diverse Spielsachen.
Ein bisschen Spannung soll ja mit drin sein.
Das ist genau das, was Sex ausmacht. Die Romantik darf aber auch nicht zu kurz
kommen. Tschechien Monika modelliert geschickt rote Marzipanrosen. Ich mache
das jetzt mit der Plastiktüte, weil das eine ganz tolle Möglichkeit ist, wenn es
so warm ist. Ich brauche den Marzipan gar nicht in die Hand zu nehmen.
Die letzten Minuten im Backzelt sind angebrochen.
Während bei den meisten Hobbybäckern das Motiv bereits erkennbar ist, erfordert
Mimis Werk noch ein wenig Vorstellungskraft.
Das mit der festen Corsage wird nicht, weil dafür habe ich unten zu unsauber
gearbeitet, das weiß ich. Ich lege die Corsage jetzt einfach in so einen ganz
fluffy, sexy, schwarzen Stoff.
Liebe Kandidaten, gleich ist Schluss.
In 10, 9, 8, 7,
6, 5, 4, 3,
Zwei, eins und stopp. Schluss mit dem Gefummel.
Der Oberkörper steht, er hat Nippel, er hat sein Geld und seine Handschellen
dabei. Also alles gut.
Fünf strapaziöse Stunden liegen hinter unseren Kandidaten.
Ich habe es geschafft und meinen Platz in Schutt und Asche gelegt. Dafür, dass
ich keine Fondantkönigin bin und ich das weiß, finde ich es okay.
Wie geht's Oberbrandmeister Wethit?
Ich habe jede Sekunde, Minuten richtig gearbeitet.
Vielleicht ist es meine letzte Torte, deswegen habe ich alles gegeben.
Ob sich der leidenschaftliche Einsatz der Wettstreiter am Ende auszahlt, wird
nun die Profi-Jury beurteilen.
Liebe Kandidaten, ihr habt auch diese Runde geschafft.
Bringt bitte eure Torten einzeln zur Stippvisite hier nach vorne zu Betty und
Christian.
Das erste, was mir auffällt, ist das Geschnitz.
Es ist also keine flache Torte einfach aus dem Backring hochgenommen, sondern
es ist ein bisschen was damit getan worden. Aber es ist jetzt ein bisschen
mehr die benutzte, sehr lang stehende Couch.
Was mir gut gefällt ist, dass du die Lagen relativ
dünn gewählt hast. Das gibt solchen Torten auch Stabilität. Und die Kirschen
unten geben dem Ganzen dann auch noch dieses Fruchtige. Dann hat man dann
nochmal so ein kleines Highlight.
Ein Puppenhaus für Erwachsene.
Eine Spielwiese.
Du hast es jetzt sehr clever gelöst. Es ist klassisch eigentlich eine
rechteckige Torte, aber dadurch, dass du hier die Zuckerfondantwände rangesetzt
hast, hast du es schon etwas verändert.
Mir gefällt, dass du wirklich schön sauber gearbeitet hast, dass ich hier
unten die Ränder sehen kann. Als Hamburger kann ich dir sagen, das könnte
definitiv St. Pauli stehen im Schaufenster. Du hast es voll getroffen.
Ich finde sie gerade sehr leicht eigentlich vom Geschmack.
Fast so ein Kontrastspielchen, was du hier gerade mit uns machst. Ja, das war
gewollt. Von daher ist das Highlight nicht nur optisch, sondern auch im
Kuchen selbst.
Also, Respekt.
Du bringst uns einen ganzen Kerl.
Ja, ich finde auf jeden Fall, du hast meinen Oberkörper super getroffen.
So sieht es aus, wenn ich das T-Shirt aufziehe.
Es ist natürlich schwierig, bei so 3D-Torten wirklich alles in einem
einzudecken oder irgendwo die Narben zu verdecken.
Das sieht man hier sehr deutlich, dass du hier an den Seiten angesetzt hast.
Ich habe so ein bisschen das Gefühl, du wolltest eigentlich zu viel.
Wir haben sechs verschiedene Füllungen.
Sechs verschiedene Füllungen.
Mit
sechs
Füllungen hast du natürlich die Messlatte schon so weit oben angesetzt.
Bist aber das Risiko gegangen, bei dieser Challenge geht es nicht
hauptsächlich, aber sicherlich um die Optik. Und die ist dann natürlich so ein
bisschen vernachlässigt worden. Vom Innenleben ein bisschen abenteuerlicher
werden. Nicht komplizierter und nicht noch mehr Cremes von innen.
Das nenne ich mal ein Auftritt.
Ich habe mich für einen Champagnerkühler entschieden.
Bin ein bisschen dort also quasi in Richtung des Vorspiels gegangen.
Definitiv sprechen wir eine Sprache.
Das steht schon mal fest, denn das ist definitiv auch meine Art und Weise.
Frauen zu verführen.
Es ist halt immer schwierig, wenn man eine Torte umwickelt.
Du hast clever gelöst, so wie man es zu lösen hat.
Man hängt über die Schnittkante was rüber.
Was sind die Eiswürfel hier oben?
Die Eiswürfel sind nur aus Wasser und Gelatine.
Was ein bisschen leidet, ist der Champagner.
Oben hättest du einfach die Würfel nicht aus Wasser machen müssen, sondern
einfach aus Champagner.
Geliert genauso, ist genau dasselbe Prinzip. Du hast aber viel mehr
Champagnergeschmack, weil du natürlich eine große Masse hättest. Ich glaube,
der hätte das Ganze auch wirklich richtig abgerundet.
Meine Inspiration kommt vom japanischen Künstler Takashi Murakami.
Es ist sexy, es muss nicht nur hetero sein.
Das ist Drag Queen.
Was mir gefällt, ist die Marmorierung von dem Tuch. Das spricht mich gerade
extrem an, dass hier wirklich schöne Farben sind. Die Form an sich vom Kuchen
ist relativ einfach.
Gut, dein Schokoladenbiskuit kennen wir schon. Wir wissen, er ist sehr locker,
sehr leicht.
Diese Verbindung, Rosa, Pfeffer, Erdbeere, passt in dem Fall sehr, sehr
schön. Es hätte insgesamt, denke ich, vom Bett her sauberer sein können.
Du trägst den Herrn auf Händen. Ja, auf jeden Fall. Warte kurz, ich zieh mal
kurz die Hose.
Jeans finde ich immer sehr pfiffig bei solchen Torten, weil man sehr viel mit
Jeans machen kann. Also was du hier auch gemacht hast, so ein bisschen mit
dunklen Strichen. Das kann so ein bisschen mehr in die Comic-Variante
gehen. Für fünf Stunden.
Schönes Ergebnis.
Sehr schokoladig, muss ich sagen.
Nur beim nächsten Mal noch ganz klein wenig mehr die Mandeln karamellisieren.
Und dann ist das nicht nur lecker von außen, sondern auch sehr lecker von
innen. Okay, super.
Hier
hast
du genau die Teile gut gefunden.
Es ist alles wohl proportioniert und es ist rund. Das gefällt mir sehr gut
gerade. Was sagst du denn dazu eigentlich? Du bist so still gerade
geworden. Ja, ich muss sagen, ich bin sehr fasziniert. Die Proportionen sind
super getroffen. Das hat man wirklich, also ich habe die ein oder andere ja
schon mal gesehen.
Torte natürlich.
Achso.
Du wirst schon etwas ungeduldig neben mir, nicht?
Ja, so sind wir Männer halt, wenn es ums Ausziehen geht.
Christian, wie ist die Dame von innen?
Ich würde sagen, genauso heiß wie von außen. Also ich finde es super.
Kräuter und Erdbeeren finde ich persönlich auch eine sehr, sehr gute
Kombination. Dankeschön.
Monika ist zufrieden. Jetzt fehlt nur noch eine sexy Torte.
Bei das große Backen ist nun Mimi an der Reihe.
Ihre Torte in Corsagenform wird als letzte verkostet.
Ja, ich würde eigentlich erstmal sagen, du hast probiert
irgendwie mit diesen Falten alles zu kaschieren und zu verdecken, was
irgendwie noch frei war.
Hier oben fehlt die Schulterpartie. Die Brust müsste mehr ausgeformt sein.
Ja, Mimi, das kannst du besser.
Ich glaube auch. Wir schneiden es einfach mal an.
Wichtig ist, du siehst hier die schönen Schichten. Auf den ersten Blick würde
ich vermuten, es wird gleich relativ trocken.
Ich hätte mir ein bisschen mehr Tränke gewünscht. Die Creme ist sensationell.
Maracuja mit dem Wasabi ist perfekt.
Danke.
Ich freue mich darüber, dass wenigstens die Creme lecker war, aber ich glaube
auch nicht, dass die mich davor rettet, den letzten Platz bei dieser Aufgabe zu
belegen.
Die waren beide sehr zufrieden und ich muss nur sagen, ich bin auch zufrieden
mit mir.
Wer heute gehen muss, ist, glaube ich, schwierig zu entscheiden.
Es gibt jetzt niemanden, der in beiden Prüfungen hinten war oder dass es
irgendwie eindeutig wäre.
Über den weiteren Verbleib in Deutschlands größter Bugshow entscheiden
jetzt einzig und allein Christian und Betty.
Also ihr habt ja diese gut bewertet.
Ich fand ja auch Kathi sensationell. Kathi muss ich wirklich sagen, extrem.
W-Tipp?
Fast ein Mittelding, würde ich sagen. Die Idee natürlich, die finde ich
sensationell. Wieder acht sehr unterschiedliche Ansätze, wie ich finde.
Ich bin froh, dass ich nicht entscheiden muss.
Das müsst ihr jetzt tun.
Bei ihrer Urteilsfindung berücksichtigen die Profis auch die Resultate der ersten
Challenge, der technischen Prüfung.
Was bedeutet das nun für das Gesamtergebnis?
Liebe Kandidaten, ihr wisst, was jetzt kommt.
Einer von euch hat sich in beiden Aufgaben klar mit seinen Leistungen von
der Konkurrenz abgesetzt.
Er wird Bäcker der Woche.
Allerdings wird uns auch gleich einer verlassen müssen.
Ich bitte jetzt die Jury um ihr fachkundiges Fazit.
Ja, der Bäcker der Woche hat uns dieses Mal in beiden Prüfungen überrascht,
begeistert. Mit der Energie, die er aufgebracht hat, hat er uns quasi
mitgerissen.
Der Bäcker der Woche.
Matthias, bitte übergebe Kathi die Schürze.
Damit ist die Rheinland-Pfälzerin, die das Backen erst vor zwei Jahren für sich
entdeckt hat, diese Woche das Maß aller Dinge.
Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet, Bäckerin der Woche zu werden.
Ich war jetzt total von der Socke und deshalb sind bei mir eben die Tränchen
gekullert. Eigentlich bin ich nicht so die Heususe.
Das glaube ich gar nicht.
Glaub es ruhig, Kathi, glaub es.
Danke.
Gut gemacht.
Diese Woche war wirklich eine Achterbahnfahrt. Nicht nur für euch,
sondern ganz sicher auch für uns.
Von der Gesamtpunktzahl hat es leider für einen von euch heute nicht gelangt.
Deshalb muss uns heute verlassen...
...Wetid.
Du hast hart gekämpft. Vielen Dank, dass du dabei
warst.
Es tut uns sehr leid. Ja, vielen Dank.
Ich bin momentan ein bisschen traurig, ja, aber ich denke, das ist auch eine
schöne Erfahrung.
Ja, vielen Dank.
Kommende Woche geht es weiter die Suche nach Deutschlands bestem Hobbybäcker.
Hier beim großen Backen in Sat.1.
Seien Sie mit dabei.
Gleiches Plätzchen, gleiche Uhrzeit.
Tschüss.
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