All language subtitles for Das.große.Backen.S03E02.Heiß,.fettig.und.lecker!.720p.SAT1.WEBRip.AAC2.0.h264-LOOM

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Hallo und herzlich willkommen zur zweiten Folge von Das große Backen. Zehn

Kandidaten sind angetreten, um Deutschlands bester Hobbybäcker zu

werden. Neun von ihnen sind eine Runde weitergekommen und möchten sich heute

von ihrer leckersten Seite zeigen.

Doch auch am Ende wird wieder einer in die Backröhre schauen.

Auf Schloss Herzfelde in der Uckermark startet Runde 2, der größten Bugshow der

Welt.

Letzte Woche traten zehn Kandidaten gegeneinander an, mit einem großen Ziel.

Sie alle wollen Deutschlands bester Hobbybäcker 2015 werden.

Ich wünsche mir, dass ich diese Woche auch noch weiterkomme. Ich möchte ja bis

zur Finale schaffen.

In drei anspruchsvollen Aufgaben wurde den zehn Hobbybäckern alles abverlangt.

Und mit außergewöhnlichen Kreationen konnten die Kandidaten bei der Jury

punkten. Da ist alles wirklich komplett richtig.

Danke. Doch nicht jeder hielt den hohen Ansprüchen stand.

Bereits in Woche 1 platzte für einen Hobbybäcker der Traum vom Sieg.

Verlassen muss uns heute Stefan.

Wenn jemand gehen muss, der einem hilft, weil man selbst Mist baut. Das ist

scheiße. Jetzt kämpfen noch neun Kandidaten in der größten Backshow der

Welt um 10.000 Euro und ein eigenes Backbuch.

Ich möchte auf jeden Fall lange dabei bleiben.

Aber auch heute muss wieder ein Wettstreiter das Zelt räumen. Unter

diesem Druck gehen die ehrgeizigen Hobbybäcker an ihre Grenzen.

Das ist eine Matschepampeke.

Vorhang auf für Runde 2 im größten Backwettstreit Deutschlands.

Liebe Kandidaten, willkommen zu einem neuen Wettbewerbstag. Die erste Runde

habt ihr alle heil überstanden. Wie man sieht, Monika sogar mit Bravour, mit der

Bäcker-der-Woche-Schürze. Für den einen oder anderen sah es allerdings schon

etwas enger aus.

Und der Schwierigkeitsgrad wird jetzt von unserer Jury erhöht.

Hier sind Tortendekorateurin Bettina Schliephake-Burchardt und der amtierende

und mehrfache Patissier des Jahres Christian Hüms.

Heute warten zwei knifflige Aufgaben auf eure Lösung.

Und wenn ihr gut seid, dann habt ihr immer noch die Chance auf eine

fantastische Siegerprämie von 10.000 Euro und euer eigenes Backbuch.

Aufgabe 1 steht an. Die technische Prüfung.

Die Jury möchte gerne sehen, wie gut ihr das 1x1 der Backkunst beherrscht.

Dafür habt ihr alle die gleichen Zutaten auf dem Tisch und ihr bekommt alle ein

und dasselbe Rezept. Dreht das Rezept jetzt um.

Angesichts dieser Herausforderung dürfte die gute Laune schnell verflogen sein.

Die Aufgabe lautet, backt uns einen Berliner mit Füllung von Christian Hüms.

Bei euren Berlinern soll es kleine, feine Poren geben, den klassischen

hellen Außenring.

Und zur Füllung kann ich nur so viel sagen, es ist Himbeere mit Söldermilch,

eine kleine Anekdote zu meiner beruflichen Vergangenheit.

Auch solltet ihr auf die Füllmenge achten und arbeitet gewissenhaft.

Viel Erfolg!

Das Tolle ist, das Ganze wird in einem Blindflug verkostet. Das heißt, die Jury

macht jetzt die Flatter.

Und ihr habt für diese Aufgabe genau zwei Stunden Zeit.

Und jetzt heißt es für euch, auf die Plätzchen.

Fertig. Backt.

Berliner sind frittierte Hefebälle und für unsere Hobbybäcker eine große Hürde.

Die nächsten 120 Minuten entscheiden, ob sie der heutigen technischen Prüfung

gewachsen sind.

Ich freue mich total darauf. Ich habe selber noch nie Berliner gemacht. Das

Einzige, was ich mal frittiert habe, waren Donuts.

Auch für Bürokauffrau Özlem ist Berliner Backen eher Neuland.

Ich esse ja gerne Berliner, aber ich habe die noch nie gemacht.

Hefeteig mache ich eigentlich, aber das ist jetzt halt eine andere Variation.

Auch mit einem halben Ei und so, das muss man alles abwiegen.

Das nimmt viel Zeit, aber ich hoffe, ich schaffe das.

Trotz Zeitdruck zählt Sorgfalt. Die Jury hat hohe Ansprüche. Die Aufgabe ist

nicht ganz einfach und zwar die Gärung ist ganz wichtig. Ist die Porrung fein,

schwimmt der Berliner gleichmäßig oben auf diesem Fett.

Dadurch kriegt er diesen weißen Kringel, den wir unbedingt haben wollen. Das ist

für mich das Hauptkriterium. Ja, und die Füllung finde ich ist ganz wichtig, dass

man halt auch noch so ein gutes Gleichgewicht hat zwischen Teig und

Füllung und nicht nur noch die Füllung schmeckt oder auf die Suche gehen muss,

wo denn überhaupt der Klecks versteckt ist.

Backbloggerin Jasmin aus der Nähe von Bayreuth blickt eher pragmatisch in die

nahe Zukunft.

Meine letzte technische Prüfung lief ja nicht so toll.

Jetzt kommt wieder was, was mir in dem Sinn, in dem Zusammenhang nicht so

liegt. Ich schaue jetzt halt einfach und mache das Beste aus der ganzen Sache.

Das muss die berühmte fränkische Gelassenheit sein.

Ich bin Jasmin, 27 Jahre, seit einem Jahr glücklich verheiratet. Und vom

Beruf her bin ich Arzthelferin. Wenn ich heimkomme von der Arbeit, um auch ein

bisschen runterzukommen, machen wir so Home-Fitness mit DVD.

Immer schön wechseln, gell?

Nee, nicht wechseln, eins.

Aber jetzt wechseln. Ja, jetzt wechseln. Jetzt habe ich es verpasst.

Also ich bekomme jede Woche Kuchen von meiner Frau. Meine Frau bäckt

wundervoll. Das ist wirklich der Wahnsinn. Und vor allem kriege ich

Sachen, die ich vorher eigentlich gar nicht gekannt habe.

Die Backleidenschaft, das Hobby ist von meiner Mama her entstanden. Die hat es

wiederum von meinem Opa.

Mich auf einem Backbuch zu sehen, wo mein Backbuch ist, das ist ja das

Hauptding, wo ich sage, deshalb mache ich mit. Klar geht man ins Backzelt, um

zu gewinnen.

Der Hefeteig ist angesetzt. Nun wartet das Rezept mit einer neuen Schwierigkeit

auf. Also im Rezept steht ein halbes Ei und ein halbes Eigelb.

Wie bitte macht man denn ein halbes Eigelb?

Was heißt das?

Ein ganzes Eigelb?

Und ein halbes Eiweiß.

Also nochmal, ein halbes Ei, ne? Da ist nur ein halber Dotter drin.

Bloß ein halbes Eigelb hast du wieder drin, dann hast du ein ganzes Eigelb.

Während die einen noch über ihren Eiern brüten, sind andere Hobbybäcker schon

einen Schritt weiter. Die Eier werden in den Teig eingearbeitet.

Ja, ich glaube der Teig ist wirklich ganz gut geworden.

Hätte noch ein bisschen höher gehen können.

Das kommt natürlich gleich nochmal drauf an, wenn er gleich nochmal aufgeht, dass

er dann schön hoch kommt, dass er die feine Po umbekommt.

Er ist zwar ein bisschen anhänglich, ein bisschen klebrig, aber ich hoffe, das

gibt sich noch und er wird dann ein wunderschöner Krapfen.

Also wenn er aufgehen muss, dann muss er halt so stehen, dass er keinen Zug

kriegt. Am besten in den Ofen, aber ich glaube, das steht sogar im Rezept drin.

Während der Teig weitergehen kann, kümmern sich die neuen Hobbybäcker nun

um die zwei geforderten Füllungen aus Himbeeren und Milch.

Liebe Backfreunde, ihr habt jetzt nicht mehr so viel Zeit. Es ist Halbzeit. Noch

60 Minuten.

Also ich mache jetzt die Cremes, weil der Hefeteig ist jetzt noch im Ofen und

muss noch ein bisschen aufgehen.

Auch die Cremes fordern von unseren Kandidaten vollste Aufmerksamkeit.

So, jetzt lass mich mal kurz konzentrieren, damit ich hier nicht ganz

so viel Kacke mache.

Also bei technischen Prüfungen sieht das bei mir Chaos aus.

Allmählich wird es für unsere Wettstreiter Zeit, ihren Hefeteig zu

kontrollieren. Meiner ist jetzt so groß.

Wie viel haltest du? Ja.

Das passt, ne? Ja, ich würde sagen schon.

Ich liebe Hesse-Teig.

Ich kann da knuddeln.

Nicht jeder ist so begeistert von seinem Teig.

Das kann doch nicht die richtige Konsistenz sein.

Are you with me?

Huch!

Und die Dinger müssen jetzt gehen.

Stress? Was ist das?

Klar bin ich total.

Fertig bin ich.

Ist doch schön.

Noch schöner ist es dort, wo die Bayerin Monika ihren heimatlichen Herd stehen

hat. Ich bin Monika, ich bin 35 Jahre alt.

Ich wohne in Benediktbeuren.

Mein Mann heißt Avickel und wir verkaufen Heizöl. Das Hauptgeschäft

macht mein Mann und ich helfe ihm dabei ein bisschen mit Buchhaltung.

Meine Mama ist die beste Bäckerin auf der ganzen Welt.

Ich habe mir das immer schon gewünscht, etwas in meinem Leben zu machen, was

sehr besonders ist. Und ich glaube, dass diese Sache, so wie da mitzumachen, sehr

besonders ist und kommt wahrscheinlich nicht zweimal.

Im Backzelt geht es für die Berliner nun in die siedend heiße Phase.

Ich habe noch nie in meinem Leben irgendwas frittiert.

Deshalb ist das jetzt für mich die Feuerprobe. Ich weiß auch nicht, ob es

hinhaut.

Das Öl braucht 170 Grad für ein optimales Frittierergebnis.

Ja, genau. Aber schnell rein, schnell, schnell, schnell.

Schnell rein, schnell.

Ja, genau. Und der Kugel.

Warte, warte, kurz aufgehen lassen.

Auf die Plätze, fertig, los.

Eigentlich Hefeteig ist meine Stärke, aber das mit dem Frittieren.

Also vom Bäckerhuhn essen ist leichter.

Entscheidend für ein perfektes Backergebnis ist das Timing.

Controllerin Mimi scheint alles richtig gemacht zu haben.

Inni, guck mal.

Den würde ich schon zur Seite legen. Den kannst du so ein bisschen belegen. Und

vielleicht noch einen Küchentuch drunter. Ah ja, genau. Gute Idee.

Weil wenn es zu fettig ist, ist es eklig. Und dann meckern die beiden.

Super.

Das wird gut.

Ich hab schon Hunger.

Die ausgebackenen Berliner stoßen nicht überall auf große Begeisterung.

Also für meinen Geschmack fehlt Zucker, aber so sieht es ganz gut aus. Sie

könnten natürlich runder sein.

Schauen wir mal.

Ich bin jetzt gerade sehr zufrieden. Ich habe eine probiert und ich habe sie noch

nicht so schön gemacht wie heute. Ich glaube es einfach nicht. Es läuft, oder?

Nicht so rund läuft es anscheinend bei Özlem.

Meine Berliner, die sind Chaos.

Also ich habe diesen weißen Rand nicht, was der Jury haben möchte.

Ich weiß nicht, was ich falsch mache. Keine Ahnung.

Der erste war ein bisschen cross da, den du schon gemacht hast, ne? Ja, der war

ein bisschen länger schon drin.

Halt dich ran. Es ist nämlich nicht mehr so viel Zeit. Liebe Kandidaten, ihr habt

nur noch...

30 Minuten.

Ich habe gesehen, ihr habt alle noch nicht gefüllt. Es ist noch kein

Puderzucker drauf. Haltet euch ran.

30 Minuten.

Diese Zeitansage lässt die Alarmglocken unserer Kandidaten läuten.

Nur noch 30 Minuten.

Ich muss die jetzt gleich wenden und befüllen. Also der Druck ist wirklich

groß.

Ja, auf jeden Fall. Noch nichts fertig. Noch keine Berliner abgebacken. Creme

noch nicht fertig.

Das muss die 49-Jährige nun selbst ausbaden.

Zeitbonus gibt es nicht und am Ende zählt das Ergebnis.

Das sind keine Berliner, das ist ein Zustand.

Ich bin jetzt ganz glücklich, dass der Hefeteich wirklich gut aufgegangen ist,

eine kleine Pogung hat, so wie ich es haben wollte.

Also mit meinen Berlinern oder Krapfen bin ich nicht zufrieden. Also die sind

nicht so aufgegangen, wie es eigentlich sollte.

Für Jasmin wird es eng. Viel Zeit für Rettungsversuche bleibt nicht mehr. Das

Befüllen der Berliner steht an.

Aber es dauert ganz lang. Wir haben nur zehn Minuten noch. Wie viele Minuten

haben wir noch? Zehn?

Scheiße, ich schaffe das nicht.

Bei mir kommt nichts raus.

Die Jury erwartet jetzt Berliner mit perfekter Optik und geschmackvollen

Füllungen.

Die Creme ist viel zu fest. Die kriegst du da gar nicht raus.

Geht überhaupt was rein?

Ich tue sie einfach durchbohren.

Jetzt ist sie... Oh!

Jetzt kommt es wieder raus.

Liebe Kandidaten, gleich ist es vorbei mit Verzieren und auch mit

Frittieren. In 10.

9, 8, 7, 6,

5, 4, 3, 2,

1, Schluss.

Bringt jetzt bitte euer Gebäck nach vorne, jeweils hinter euer Foto.

Die technische Prüfung ist vollbracht.

Ich habe gerade gesagt, ich würde es am liebsten runterschmeißen und ordentlich

draufspringen. Ich kann überhaupt nicht sagen, wie ich zu den anderen

Konkurrenten abgeschnitten habe.

Meine Stimmung ist gerade auf einem Tiefpunkt und die Berliner sind leider

ziemlich hart. Also nicht so wahnsinnig toll.

Ich habe keine Angst vor der Juryverkostung. Ich weiß ja, dass es

nichts geworden ist.

Doch nur die Profis entscheiden, welcher Hobbybäcker die technische Prüfung mit

Bravour bestanden hat.

Ich für mich bin zufrieden mit dem Berliner, wenn nur ich ihn essen müsste.

Aber ich muss ihn ja der Jury präsentieren und dafür reicht es

vielleicht nicht.

Wer kann Deutschlands erfolgreichste Tortendekorateurin und den mehrmaligen

Patissier des Jahres nun überzeugen?

Willkommen zurück im Feld. Wir erwarten jetzt euer Urteil.

Ich bin sehr gespannt.

Fangen wir mal mit dem ersten an.

Also was mir sofort ins Auge sticht, quasi schon, ist, ich vermisse hier den

Rand. Ja, und es ist natürlich auch nicht rund. Also es ist mehr ein

Football. Ich werde schon mal einen probieren.

Christian.

Du kaust.

Sehr ausgiebig.

Brauchst du was zum Trinken?

Es ist sehr fest.

Also er lässt sich sehr schwierig essen, würde ich mal

milde gesagt formulieren.

Grundsätzlich ist das natürlich noch nicht so, wie ich es mir vorstelle.

Hier sehe ich aber schon mal die Ringe. Man sieht hier schön so den hellen

Kragen. Die Gradzahl des Fetts war richtig. Die Zeit natürlich im Fett war

richtig. Also ich finde, was man schön sehen kann, ist die Porung.

Auch die Himbeere ist super schön.

Ein exzellentes Exemplar.

Mir fällt als erstes eigentlich auf, dass hier wieder der Kragen fehlt oder

der Ring fehlt drumherum.

Ich finde sie auch sehr klein.

Wir schneiden ihn mal an.

Ich habe das Gefühl, es kaut sich wieder schwerer. Ja.

Es ist wirklich beim Berliner, das ist so der schwierigste Punkt.

Wann mache ich diesen Teig ins heiße Fett?

Beim nächsten sehe ich wieder den Ring.

Ich finde die Farbe schön.

Es glänzt so richtig goldgelb.

Spricht mich schon mal sehr an.

Also auch hier sieht man wieder richtig schön am Anstand schon die Porung. Das

heißt, er ist gut gegangen.

Ja. Was man hier wunderbar daran erkennen kann. Das heißt, da ist was

passiert. Da konnte was drin arbeiten.

Von daher war der Zeitpunkt schon sehr gut gewählt zum Ausfrittieren des

Berliners. Und wenn ich so schnell wieder anfangen kann zu reden, dann ist

auch alles richtig.

Die nächsten passen sich sehr gut an. Ich hoffe, dass das Gewicht von der

Füllung kommt.

Ja, da ist ordentlich Füllung drin. Gut.

Schön leicht.

Ich finde es schön, dass wir endlich auch die Frucht schmecken.

Und ich finde auch schön, dass die Kerne der Himbeere drin geblieben sind. Das

unterstützt diesen Himbeergeschmack. Wenn ich drauf beiße, habe ich eine ganz

kleine Bitternis. Das will ich natürlich mit dieser Marmelade erzeugen.

Dann würde ich sagen, alles ganz gut. Sehr lecker.

Er hätte, glaube ich, einen Tick länger backen können.

Ja, würde ich auch sagen. Augenblick mehr Sonne, dass es ein bisschen brauner

wird. Ansonsten alles gut.

Schauen wir uns die Harzen ein bisschen näher an.

Was man von außen erkennen kann, der sieht so ein bisschen eingefallen aus,

als wenn er jetzt so ein bisschen wie so ein Sack zusammenfällt.

Sehr hart von außen.

Die Milchcreme ist gut drin, aber einfach noch mehr von der Frucht dazu,

dass es spannender wieder wird.

Schön hier an der Seite sieht man das Aufgegangene. Die eine Seite frittiert,

die andere Seite frittiert.

Ja, von der Form her kommt er schon an den Berliner ran. Er ist auch natürlich

schön rund. Ja, da mangelt es definitiv nicht an der Füllung.

Von der Füllmenge her ist es okay. Ich hätte nur an der Gleichmäßigkeit ein

bisschen gearbeitet.

Der letzte.

Mit einem Berliner hat es relativ wenig gemeinsam.

Ich würde sagen, eher ein dunkelbraunes Tütchen.

Also auch wenn man jetzt so ein bisschen drückt, da ist wenig Elastizität. Also

ich kann wenig von der Hefe, was so das Luftige ist, merken.

Auf jeden Fall zu früh ins Fett geschmissen. Der Teig braucht halt die

Zeit, um zu gehen, um luftig zu werden, weil das letztendlich einer der

Hauptkriterien eines Berliners ist.

Deswegen einfach mehr Zeit. Dieser erste Augenblick ist beim Berliner wirklich

entscheidend.

Vielen Dank fürs Verkosten. Jetzt interessiert uns natürlich, welcher

Berliner war der leckerste, welcher war der schlechteste und wer liegt im

Mittelfeld?

Bei Das große Backen steht nun das Urteil der Jury nach der technischen

Prüfung an.

Wenn ich unsere Berliner anschaue, von uns allen, würde ich mich eher in die

bessere Hälfte einteilen.

Ich bin auf jeden Fall letzte, weil ich war die schlechteste.

Und die ersten Plätze entweder Monika oder Matthias. Ich habe eigentlich eine

sehr, sehr, sehr gute Kritik von der Jury bekommen, worüber ich mich

natürlich riesig freue.

So langsam, aber sicher kam es mir vor, als kann ich nicht backen und frag mich,

was machst du eigentlich?

Bin ich mal gespannt jetzt, wie es weitergeht.

Ja, verkündet bitte, wer welchen Platz belegt.

Jetzt wird sich zeigen, welcher Hobbybäcker die erste Aufgabe am besten

bewältigt hat und welcher Kandidat mit seinen Berlinern enttäuschte.

Kommen wir mal zum Schlusslicht der heutigen Aufgabe.

Der Nicht-Berliner ist von Jasmin.

Für den vorletzten Platz gehe ich mal ans andere Tischende.

Die Nummer 8 ist definitiv kein Berliner.

Wer versteckt sich dahinter?

Daniela. Ja, leider nichts geworden.

Wer ist die Nummer 7 von euch?

Allegra.

Ein bisschen mehr auf das Timing achten.

Die Nummer 6?

Kathi.

Natürlich ist das Urteil gerechtfertigt. Nur ich bin halt mit mir jetzt

unzufrieden.

Der fünfte Platz geht an Student Vethit.

Rang 4 sichert sich Braunschweigerin Mian.

Wir haben keinen dritten, sondern wir haben nur zwei Zweitplatzierte.

Und die zwei Zweitplatzierten befinden sich hinter diesen beiden Exemplaren.

Kommen wir nun zum Erstplatzierten, der wirklich genauso ist, wie ich es mir

vorstelle. Und der Erstplatzierte, es bleibt ja eigentlich nur noch einer

übrig, ich bin ja nicht ganz dumm.

Hier, herzlichen Glückwunsch.

Der Wolfsburger Projektcontroller Matthias hat mit seinen Berlinern die

Konkurrenz abgehängt.

Ich bin sehr geflasht, ich freue mich riesig und bin ein bisschen stolz, ja.

Platz zwei ist mega cool, finde ich.

Doch unsere Hobbybäcker sollten sich nicht zu früh freuen. Die nächste

Aufgabe hat es ebenfalls in sich.

Kommen wir nun zur zweiten und letzten Prüfung für heute.

Wir möchten von euch gerne nackte Tatsachen. Genauer gesagt ein Naked

Cake. Da ihr hier in Deutschlands größter Backshow seid, erwarten die

Profis natürlich hier ein echtes Glanzstück. Was heißt das, Betty und

Christian?

Achtet darauf, dass die Schichten wirklich gleichmäßig sind, gut zu sehen

sind, denn ihr könnt diesmal nichts verbergen.

Aber nicht nur das Auge ist mit, auch unsere Gaumen wollen verwöhnt werden.

Also überrascht uns nicht nur mit dem ohnehin Offensichtlichen, sondern zeigt

uns auch, was im Verborgenen liegt und überrascht uns damit.

Ihr habt für diese Aufgabe zwei Stunden Zeit.

Und jetzt heißt es wieder, auf die Plätzchen, fertig.

Die Hobbybäcker haben bei der Highlight-Prüfung kreativen Spielraum.

An Regeln müssen sie sich trotzdem halten, wenn sie die Jury überzeugen

wollen.

Ja, so ein Aufbau von einem Naked Cake sieht wie folgt aus. Ich habe unten ein

Biskuit, dann kommt Creme oder Früchte, je nachdem. Wieder Biskuit, wieder

Creme, wieder Biskuit.

Was es naked macht, also nackt ist, dass es einfach nicht eingedeckt wird. Also

ich habe keinen Marzipanmantel drumherum oder einen Fondantmantel, ich gebe keine

Kuvertüre rum, sondern ich kann halt wirklich den puren Kuchen sehen.

Daniela weiß, dass sie nach der misslungenen technischen Prüfung Boden

gut machen muss.

Der vorletzte Platz macht schon ein bisschen Druck, also gerade weil halt

wirklich alles nochmal neu auf Anfang ist seit dieser Challenge und es war

echt nicht so super.

Deswegen muss ich da jetzt wirklich abliefern, dass ich dann auch noch

bleiben darf.

Das soll mit ihrem Sommernachtstraum gelingen.

Daniela kredenzt Schichten aus hellem Biskuit sowie Zitronen- und

Weißweincreme. Getoppt wird ihr Naked Cake mit kandierter Zitrone.

Vetit, Student aus Thailand, greift für seinen Highlight-Kuchen zu dem

asiatischen Grundnahrungsmittel.

Das ist Sticky Rice.

Es ist Kokonussmehl zusammengekauft mit Palmenzucker.

Es ist auch mein Lieblingsteig und es bringt mir immer Glück.

Auf der anderen Zeltseite läuft es beim Wolfsburger Matthias nach Plan.

Ich denke, von meiner Zeit her werde ich eigentlich ganz gut das Ganze machen,

weil die Teige nicht so lange backen. Wenn ich die jetzt schnell im Backofen

bekomme, habe ich gleich direkt Zeit für die Cremes.

Matthias will die Jury mit seinem hüllenlosen Kuchen, einer Kombination

aus hellem und dunklem Vanillebuttermilchteig verzaubern.

Geschmacklich rundet er diesen mit Waldfrucht-Baiser-Buttercreme und einer

Espresso-Füllung ab.

Die Fränkin Jasmin setzt nach ihrem letzten Platz in der technischen Prüfung

ganz auf blau mit Heidelbeer-Buttercreme.

Davon macht sich Betty persönlich ein Bild.

Hallo Jasmin.

Ich glaube, ich komme gerade richtig.

Ich sehe Farbe.

Was hast du vor? Also ein Ombre-Cake in Blautönen, bei weiß angefangen und dann

so hoch. Und obendrauf einfach Heidelbeeren und Brombeeren.

Ich bin sehr gespannt. Drück dir die Daumen. Vielen Dank.

Ich freue mich.

Danke.

Auch die zweifache Mutter Monika aus Bayern wagt sich für ihre Highlight

-Torte an eine bunte Farbkombination.

Ich habe bei diesem Kuchen einfach Farbe gesucht. Und darum habe ich mich auch

entschieden für Orange, Rot und Grün.

Also vom Kombi könnte es nicht besser sein, finde ich.

Monika wird den Profis ein Vanille-Orangen-Biskuit mit Pistazien-

und Granatapfelcreme servieren.

Gekrönt wird das Ganze von einem mit frischen Beeren gefüllten Granatapfel.

Liebe Bäckerinnen und Bäcker, Halbzeit, ihr habt jetzt noch eine Stunde.

60 Minuten bleiben für einen perfekten Naked Cake.

Kathi plant eine mediterrane Überraschung.

Mein Kuchen hat halt einen Schokoboden mit Chili-Schokolade und dazwischen soll

dann Erdbeerspiegel, auf den Erdbeerspiegel eine Basilikum-Creme und

das dann halt in doppelter Ausführung.

Kathi hat sich also einiges vorgenommen.

Aber auch Vethit geht aufs Ganze und will seinen Kuchen mit einer Mango-Rose

außergewöhnlich verzieren.

Das ist Mango, ich bin Nose, zum Dekor.

Feine Mangoscheiben werden zu einer riesigen Rose drapiert. Diese schmückt

später Vethits Schokokuchen mit weißer Schokocreme.

Gegen so viel Schnitzkunst müssen sich die anderen erst einmal behaupten. Auf

florale Zutaten setzt auch Allegra.

Das wird eine Blaubeer-Lavendel-Creme mit Honig. Also das wird eine der beiden

Füllungen für den Naked Cake.

Und da ich ja auf Blumendeko setze, will ich natürlich auch die passenden Aromen

in der Torte haben.

Allegra möchte die Jury mit einem hochprozentigen Blütentraum aus

Schokoladenteig verführen.

Sekt in der Blaubeer-Lavendel-Füllung und eine Limettencreme mit Rosenwasser

sollen für das gewisse Prickeln sorgen.

Liebe Kandidaten, ich möchte euch nicht auf den Wecker gehen, aber ihr habt

jetzt nur noch 30 Minuten.

Ihr habt noch eine halbe Stunde.

Scheiße!

Das geht nicht, ich habe es vergessen.

Oh, nee,

er ist dicht durch, die Scheiße.

Der Zeitdruck löst nicht nur bei Özlem Panik aus, auch Allegra verliert langsam

die Nerven. Oh nein, scheiße.

Der Teig ist immer noch flüssig, weil der Ofen aus war und ich hab's nicht

gesehen, keine Ahnung.

Und ja, jetzt ist er halt flüssig und wird halt irgendwie must, keine Ahnung.

Komm, wir stimmen die Woche, jede Woche heult die.

Oh, das ist unmöglich.

Wir atmen jetzt dreimal tief durch zusammen.

Um hier einfach nur wieder ganz ruhig zu werden.

Und dass da eine Torte steht.

Einfach nochmal durchatmen.

Danke, Betty.

Kurz vor Ende der Prüfung steht Allegra hilflos vor den Trümmern ihrer Torte.

Liebe Kandidaten, die letzten Handgriffe sollten jetzt sitzen, denn ihr habt nur

noch fünf Minuten.

Das kann

ich nicht sagen, wenn ich das

letzte Mal so im Stress war.

Das ist auch eine Riesensauerei, wie man ja unschwer erkennen kann, aber ich

versuche halt einfach noch irgendwas auf die Torte zu zaubern.

Das ist jetzt nicht gerade sehr ästhetisch, aber Hauptsache gleich steht

irgendwas vor der Jury.

Nacktes Grauen statt nacktem Kuchen, auch bei Özlem.

Ich habe keine Ahnung, wie das geht.

Egal, egal.

Das ist doch keine Naked Cake, das ist eine Matschepampe Cake.

Die letzten Sekunden brechen an, ihr müsst gleich fertig sein.

In 10, 9,

8, 7, 6, 5,

4, 3,

2, 1 und Stopp.

Die letzte Prüfung des Tages hat den Hobbybäckern noch einmal alles

abverlangt. Die Nerven liegen blank.

Ich kann grad nicht.

Mir geht's dreckig. Also Zeit ist ab, aber meine Torte ist keine Naked-Torte,

sondern eine Chaos-Torte.

Also ich bin gar nicht zufrieden, ich bin auch sehr traurig.

Naja, geil.

Jetzt entscheidet die Jury, welcher Hobbybäcker die Highlight-Prüfung

meisterhaft in Optik und Geschmack umgesetzt hat.

Ihr habt es geschafft.

Ihr habt die zweite und letzte Aufgabe dieses Tages abgeschlossen. Ich habe

gemerkt, nackt ist nicht jedermanns Ding.

Dieser Kuchen ist jetzt vielleicht für den einen oder anderen der

Schicksalskuchen.

Denn es ist die letzte Gelegenheit für heute, die Jury von euch zu überzeugen.

Betty und Christian werden jetzt nackte Tatsachen schaffen und wir beginnen bei

Mimi.

Was verbirgt sich hinter der Waldhochzeit?

Hinter der Waldhochzeit verbergen sich natürlich Waldbeeren und eine

Orangencreme. Was ich sehr schön finde, ist diese Lage hier, die so tatsächlich

auch gespritzt wurde, in Lagen gelegt worden, sodass ich hier sogar noch ein

Muster sehe.

Und die Orange schmeckt sehr gut raus. Ich hätte es ein bisschen kleiner

gemacht. und dafür die Cremes aber innerhalb eines Kuchens. Das wäre

sicherlich optisch und natürlich für die Stabilität eines Kuchens besser

geworden.

Vielen Dank.

Das sieht für mich momentan fast pyramidenförmig aus.

nicht klar strukturiert. Ich hätte mir auch da mehr Gleichmäßigkeit gewünscht.

Auch ganz einfacher Tipp. Wenn du nach oben schmaler wirst, dann würde ich

nicht noch was schweres oben draufsetzen, sondern dann hätte ich

wirklich ausschließlich mit Granatapfelkern und Himbeeren verziert.

Das hätte auch optisch voll und ganz gereicht.

Du hast sehr viel Biskuit, zu wenig Creme.

Was ich mir natürlich dabei gewünscht hätte, die Pistazie geht komplett

verloren. Wenn ich nicht jetzt gerade auf den Kern beiße, dann wüsste ich

jetzt nicht, wenn ich es von oben nach unten esse, wo ist die Pistazie.

Vielen, vielen Dank.

Dankeschön.

Nach den ganzen Tränen, hier steht eine Torte.

Du hast es halt angezogen, kaschiert. Ja, ich denke, du bist froh, dass hier

überhaupt erstmal was steht. Ich gehe aber davon aus, dass sicherlich drinnen

ganz viel passieren wird, wo Christian sich drüber freuen wird. Was verbiegt

sich denn drin, Özlem?

Ein Spinatkuchen und die eine Füllung ist eine Bananencreme und die andere ist

Schmand mit Zimt.

Nur um mal deine Nerven zu beruhigen.

Ich finde, der Kuchen ist von innen sehr gelungen.

Grundsätzlich vom Geschmack her hast du für mich voll getroffen. Das Einzige,

was ich nicht schmecke, was untergeht, weil die orientalischen Aromen sehr

intensiv sind, ist der Spinat.

Vielen, vielen Dank. Ich danke euch.

Kein klassischer Naked Cake?

Das ist sogar eine Schnitzkunst beinahe schon.

Hier hinten sieht man natürlich, dass es runtergerutscht ist.

Ich hätte vielleicht einen etwas festeren Biskuit genommen, um natürlich

diese wunderschöne Blume, die du oben drauf hast, besser zu präsentieren.

Okay.

Mithit, hast du Salz an dem Reis?

Ja, genau.

Okay. Ein bisschen weniger, weil es schmeckt sehr salzig.

Drinnen gefällt es mir, draußen ein bisschen weniger Fisales.

Gerne noch mehr so ein paar Schnitzvarianten von dir.

Vielen, vielen Dank.

Dankeschön.

Es wäre natürlich schön gewesen, wenn die Ränder nicht verbrannt wären.

Buttercreme ist grisselig.

Das ist nicht richtig durchgebacken, der Biskuit.

Wir essen es mal.

Ihr seid mutig.

Also man sieht auch so ein bisschen innen drin, dass du die Buttercremelagen

gar nicht mehr siehst. Also außen habe ich sie noch und drin verschwimmt das

alles so ein bisschen.

Wenn du jetzt diese ganzen Schichten nur mit Buttercreme füllst, das ist schon

sehr, sehr süß.

Trotzdem vielen, vielen, vielen Dank.

Was mir gefällt, die unterschiedlichen Farben. Ich sehe die einzelnen

Schichten.

Oben schönes Obst drauf, gezuckerte Rosen dazu noch.

Also mein Herz will gerade nicht mehr.

Du schwelgst, du schwelgst. Dann darfst du auch schneiden.

Steht wie noch eins. Schmeckt super.

Zehn Punkte.

Was soll ich sagen?

Pass. Setzen.

Alles richtig.

Von oben nach unten.

Das Problem war nur bei dieser Torte, also bei dem Kuchen, dass ich leider den

Ofen irgendwie ausgemacht habe.

Dementsprechend war der halt nicht durch.

Also er ist jetzt größtenteils durch, weil ich ihn so lange drin gelassen

habe, wie ich konnte. Aber dementsprechend ist das Ergebnis

natürlich jetzt ausgefallen. Klar, durch die Wärme. Die Creme ist flüssig

geworden, ausgelaufen.

Ich denke, draußen gehen wir wenig drauf ein. Wir probieren jetzt einfach die

Cremes.

Tiefen Respekt, dass überhaupt was steht.

Die Rosencreme ist sensationell. Die Heidelbeerkreme ist ebenfalls

sensationell.

Tolle Kombination.

Definitiv. Du hättest, glaube ich, die Natur auf jeden Fall eins zu eins

umgesetzt.

Danke.

Und nicht den Kopf hängen lassen, bitte.

Mache ich.

Farblich hast du es genau getroffen, grün und rot, passt wie Faust aufs Auge.

Die Böden hätten für mich einen Tick lockerer sein können. Was aber super

abgeschmeckt ist, ist die Kombination mit dem Basilikum.

Und von daher hast du mit der Fruchtfüllung und der Basilikumcreme bei

mir voll gepunktet. Beim Biskuit Abzüge in der B-Node.

Also die Höhe ist toll, aber es ist momentan für mich eher eine tolle

Schichttorte. Es ist kein Naked Cake.

Also ich muss dir sagen, auch wenn du sagst, du hast das geändert und das ist

schief gelaufen, dafür schmeckt es fantastisch.

Dafür schmeckt es fantastisch.

Dafür schmeckt es prima.

Der Matcha-Tee ist perfekt dosiert, es ist überhaupt nicht trocken und macht

Spaß.

Alle Torten sind verkostet. Ihr habt euch heute durch zwei Aufgaben gekämpft

und die Jury muss jetzt sich kurz zurückziehen zur Beratung. Ihr müsst

also noch ein wenig zittern.

Danach erfahrt ihr dann aber, ob Monika vielleicht ihre Schürze abgeben muss.

Wer wird Bäcker der Woche?

Und leider wird uns ja dann auch ein Kandidat verlassen.

Bei das große Backen steht die Entscheidung an.

Die Jury berät, wer Bäcker der Woche wird und welcher Kandidat heute das Zelt

verlassen muss.

Es ist extrem viel schiefgegangen, aber geschmacklich, die beiden Cremes,

wirklich tiptop abgeschmeckt. Es wäre toll geworden.

Leider ist der Kuchen nicht ganz durch gewesen und deswegen konnte ich ihn

natürlich auch nicht so schön stapeln und nicht so schön teilen, wie es

gedacht war.

Klar, farblich, aber grundsätzlich der einfachste vom Geschmack her, weil es

war einfach nur süß.

Ich habe den ja öfter schon zu Hause gebacken, das ist immer wie russisch

Roulette. Mal geht's gut und mal nicht.

Aber ihr wisst, ihr müsst jetzt eine Entscheidung fällen und ihr dürft nicht

nur diese Torten bewerten, sondern auch davor die technische Prüfung bei den

Berlinern. Richtig. Da war ja auch nicht alles so rosig. Und es wird uns nicht

leicht fallen.

Ich glaube, dass es sich diese Woche zwischen Matthias und Monika

entscheidet, wer Bäcker der Woche wird. Ich bin sehr, sehr aufgeregt, freue mich

riesig drauf.

Ja, und drücke an der Stelle natürlich mir auch die Daumen irgendwie.

Wir möchten jetzt natürlich wissen, wer hier im Zelt der Backprimus war und sich

den Titel Bäcker der Woche erarbeitet hat. Betty?

Wahl dir jetzt deines Amtes.

Ja, der Kandidat, der uns diese Woche wirklich vollends überzeugen konnte, hat

auch beide Male überzeugt. Sowohl bei den Berlinern, wie auch mit seinem Naked

Cake. Der Bäcker der Woche ist Matthias.

Monika, gibst du bitte deine Schürze weiter?

Ich freue mich riesig und bin super glücklich, jetzt Bäcker der Woche

geworden zu sein. So ein tolles, positives Feedback für Nigeria bekommen

zu haben und so tolle Torten abgeliefert zu haben, macht mich ein Stück weit

wirklich stolz. Und ich freue mich einfach nur riesig und bin total

geflasht.

Dieser Wettbewerb hat ja auch eine Schattenseite, denn einer von euch wird

uns jetzt verlassen.

Diese beiden Kandidaten haben Betty und mir arge Kopfschmerzen bereitet.

Zum einen war es, Jasmin, du kommst nicht rein, du hast nicht diese 100%

gebracht. Zum einen natürlich dein Berliner, der so ein bisschen mehr

aussah wie ein Football.

Zum anderen natürlich dein Naked Cake, bei dem du ja selber schon gesagt hast,

dass einiges schiefgelaufen ist. Zum anderen auch Allegra, deine Berliner.

Die Füllung war nicht richtig gut proportioniert, auch die Backfarbe war

nicht richtig.

Dein Naked Cake, auch da sind viele Sachen passiert.

Verlassen muss uns diese Woche.

Jasmin.

Klar bin ich traurig, dass ich jetzt schon gehen muss, das ist keine Frage.

Ich habe viel mitgenommen, viel Erfahrung, alles super, super Jury,

super Kandidaten, alles gut.

Da waren es nur noch acht und auch nächste Woche wird uns leider wieder

einer verlassen müssen. Hier beim großen Backen. Seien Sie mit dabei. Es gibt

wieder tolle Torten und coole Kuchen.

Versüßen Sie sich mit uns den Sonntag. Tschüss.

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