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Blutsbr�der (1975) dTV - MDR - 19. August 2012
Stumme Szene
Lass die Fahne beim Angriff nicht fallen!
(schreit) He, he!
Fanfarensignal
Hierher! Kommt alle hierher!
Unter der Fahne der wei�en M�nner geschieht euch nichts.
Bleibt zusammen! Ihr seid hier sicher.
Sch�sse krachen.
Schreie
Los! He, he, he!
Sch�sse und Kampfrufe
Melodie auf der Mundharmonika
Zum Teufel! H�r auf zu spielen!
Drei Narren wie du wurden aufgeh�ngt, seit ich bei diesem Regiment bin.
Warum bist du hier?
Sie sagen, ich verkaufte Armeewaffen und S�ttel.
Tatest du es?
Keine Antwort
Alles in Ordnung, Dicker?
Warum warfst du die Fahne gerade heute weg?
Das war wohl heute ein bisschen viel.
Ein bisschen? Frauen und Kinder ermorden!
Das war das erste Mal f�r dich. Vergiss es!
Er tut mir Leid.
Big Fred und ich spielen auch nicht gern die Helden f�r andere.
Wir verschwinden heute Nacht.
In Montana gibt es viel Gold. Das reicht bestimmt f�r uns.
Du musst nicht mitkommen.
Aber hoffe nicht, dass sie dich morgen nicht aufh�ngen.
(schreit) Alarm! Die Roth�ute!
Sch�sse krachen.
Sie holen sich ihre Pferde zur�ck.
Das ist sehr gut f�r uns. Na los, Langer!
(Erz�hler) Pr�sident Lincoln lud 1864 H�uptling Schwarzer Kessel ein.
Man �berreichte ihm w�hrend der Verhandlungen ein Sternenbanner.
"Kein Soldat darf angreifen, solange die Fahne �ber den Tipis weht."
So lautete das Versprechen.
Die Cheyenne-Indianer gingen nach Colorado, an die Ufer des Sand Creek.
Sie vertrauten Lincolns Worten und stellten keine Wachen auf.
Einige �berlebten das Blutbad. Sie gingen nach Norden.
Heute ist dort der Staat Wyoming. Die Armee folgte ihnen st�ndig.
Man entdeckte in Montana neue Goldfelder.
Die Vereinigten Staaten brachen wieder die Vertr�ge.
Sie bauten den Bozeman-Trail: eine Verbindungsstra�e zum Norden.
Forts sollten sie sicher machen.
Sie f�hrte quer durch indianisches Gebiet mit den letzten B�ffelherden.
Melodie auf der Mundharmonika
(Fred) Verdammt, Harmonika! Kannst du nichts anderes spielen?
Ich kann. Aber mein Pferd h�rt dieses Lied sehr gern.
Es bekommt dann immer gute Laune.
Dein Pferd mag dich, weil du d�nn bist. Es muss nicht Big Fred tragen.
Klar. Mein Pferd muss viel schleppen, wenn wir vor den Indianern fl�chten.
Big Fred! Warum fragen wir nicht die Cheyenne, wo das Gold liegt?
Gold interessiert diese Hohlk�pfe nicht.
Warum �berlassen wir ihnen dieses ganze sch�ne Land?
Ich glaube, hier gibt es keine Cheyenne und kein Gold.
Du bl�der Bastard!
Komm her, du Aas! Du erlebst gleich etwas!
H�r auf, Fred! Was soll das?
Lass das Pferd in Ruhe! Wirf den Stock weg!
Ich wei�, du redest freundlich und spielst ihm etwas vor.
Solange wir zusammen reiten, behandelst du das Pferd gut!
Lass mich in Ruhe mit deinem ...
H�r auf! Du bekommst sonst den Namen "Planschender Frosch".
Stumme Szene
Hier ist es herrlich.
Wir bauen eine kleine H�tte und leben gut bis zu unserem Tod.
Du hast sicher auch keine Lust mehr zur Goldsuche.
Schade um den sch�nen Sommer.
Habe ich Recht? Denkst du genauso wie ich?
Unsere Gespr�che sind immer sehr einseitig.
Sch�sse
Verdammt! Das bedeutet �rger.
Bist du wahnsinnig? Musst du gleich schie�en, du Trottel?
Bring einen Strick, schnell!
Verdammtes Biest!
Seid ihr verr�ckt?
Was f�llt euch ein? Lass das M�dchen los, Fred!
Er erschoss die Alte und den Jungen. (Fred) Sie hetzen den Stamm auf uns!
Lass sie los!
Warum tust du das?
Ein toter Indianer ist der beste Indianer.
Die Roth�ute jagen uns jetzt bestimmt. Du Schwachkopf!
Los, Harmonika! Schnell weg hier!
Schrei
Das tut mir Leid. Ich schlug noch nie eine Frau. Ich will dich retten!
Ich versuche es jedenfalls.
Wusstest du, dass Indianerm�dchen so sch�n sind?
Rhythmische Musik, Trommeln
Rufe, Stimmengewirr
Wir t�teten einen wei�en Mann und fingen diesen. Der dritte floh.
Wir werden �ber dich richten, wei�er Mann.
Er soll vor den Augen unseres Stammes sterben!
Nein, Grauer Elch. Dieser Mann schoss nicht auf deine Frau und dein Kind.
Er rettete mein Leben.
Wir m�ssen bedenken, was deine Schwester sagt.
Das ist wichtig f�r sein Leben. Heute rettet er sie.
Morgen t�tet er sie.
Wann begreifen wir endlich, dass der wei�e Mann nicht ehrlich ist?
Mein Sohn und meine Frau verloren ihr Leben durch die Schuld der Wei�en.
Morgen betrauert ein anderer von uns seine Frau und seinen Sohn.
Wie viele wei�e M�nner kannst du t�ten?
Ich besuchte ihren Pr�sidenten. Ich sah, wie viele es gibt.
Der Pr�sident versprach, dass kein wei�er Mann unser Land angreift.
Aber sie pl�nderten unsere Jagdgr�nde und t�teten unsere Familien.
Der Gefangene soll nicht wie ein M�rder sterben.
Du fingst ihn. Du hast das Recht mit ihm zu k�mpfen. Mann gegen Mann.
Warum? Ich t�tete niemanden. Ich rettete ein Leben!
Versteht ihr das nicht?
Ich habe gesprochen!
Ihr entscheidet im Todesrennen �ber euer Leben, wenn die Sonne aufgeht.
Aufgeregtes Stimmengewirr
Traurige Musik
Was ist das?
Mokassins. Du brauchst sie. Ich bringe auch Essen.
Ich m�chte lieber ein Messer.
Ich will kein Todesrennen.
Ich habe keine Lust, deinen Bruder zu t�ten. Warum will er mich t�ten?
Ich bin nicht hungrig.
Brachte meine Schwester dem wei�en Mann Essen?
Ja.
Ich wollte dich gerade zu ihm schicken.
Ich m�chte keinen Mann besiegen, der vor Hunger kraftlos war.
Du folgst dem wei�en Mann, wenn er die Spitze des H�gels erreichte.
Du entscheidest selbst �ber dein Leben. Lauf, wei�er Mann!
Kampfruf
Schnelle Musik
Schnelle Musik
Kampfruf
Kampfruf
Kampfruf
Schnelle Musik
Nicht so schnell. Trink langsam!
Wie geht es deinem Bruder?
Er lebt. Ich wei� aber nicht, ob das gut f�r ihn ist.
Ist es besser, tot zu sein?
Du schenktest ihm sein Leben. Das ist eine schlimme Strafe f�r ihn.
Er w�re lieber tot.
Ich verstehe das nicht. Was geschieht nun mit mir?
Lasst mich den Wei�en t�ten oder t�tet mich!
Euer Kampf ist entschieden. Ihr beide sollt leben.
Der wei�e Mann ist frei. Er bestimmt selbst seinen Weg.
Du konntest mich t�ten. Warum tatest du es nicht?
Ich t�tete noch nie einen wehrlosen Mann.
Du nahmst mein Leben nicht. Ist es so wenig wert?
Das ist Unsinn. Nichts ist mehr wert als das Leben.
Warum soll ich es dir nehmen?
Ich glaube, du bist ehrlich. Aber ich verstehe deine Worte nicht.
Warum soll dein Leben f�r mich nichts wert sein?
Wir k�mpften miteinander und wir blieben am Leben.
Wir k�nnen Freunde werden.
Ein roter Mann nimmt keine Geschenke von seinem Feind.
Darf ich es versuchen?
Kinder lachen.
Was kann der wei�e Mann tun ohne Pulver und Blei?
Schuss
Ich glaube, jemand macht sich lustig �ber uns beide.
Na gut. Wir zeigen ihr, was wir k�nnen. Mit einem Sattel!
Was kann der wei�e Mann ohne einen Sattel?
Er versuchte sicher nie ohne Sattel, einen Stier mit dem Lasso zu fangen.
Na los! He!
Harmonika spielt sein Lied.
Erschreckte ich dich? Ich glaube nicht.
Warum beobachtest du mich?
Es macht Spa�.
Besonders, wenn ich vom Pferd falle.
Wie hei�t du?
Ich hei�e Jack. Meine Freunde nennen mich Harmonika.
Sitz auf!
Ich bringe dich heim. Hier ist es zu einsam f�r kleine M�dchen.
Harmonika ... Seltsamer Name. Warum seltsam?
Wie hei�t du? Rehkitz.
"Gro�e Augen" passt besser, weil du mich immer ansiehst.
Aber "Rehkitz" klingt sch�ner.
Reiten wei�e M�nner immer im Kreis?
Nein, nur zusammen mit einem h�bschen M�dchen.
Das macht den Weg l�nger. Ach, das ist der Grund.
Dann spiele f�r mich auf deinem seltsamen Instrument!
Das macht den Weg f�r mich k�rzer. Wenn du m�chtest ...
Harmonika spielt sein Lied.
Gefiel es dir? Man kann sich daran gew�hnen.
Was war das?
Ich glaube, ein B�r ist in der N�he. Halte dich lieber gut fest!
Bleibst du bei uns? Ich wei� es noch nicht.
Zeigst du es mir, Harter Felsen?
Den Bogen gerade halten.
Die Finger so!
Ruhig zielen.
Fliegen lassen!
Ich glaube, ich mache Fortschritte.
Ein wildes Tier steht nicht so still wie ein Baum.
Du kannst sicher besser mit euren Waffen umgehen.
Sehr eindrucksvoll.
Aber ich frage mich bei vielen Handlungen des wei�en Mannes:
Zu was ist das gut? Vielleicht erkenne ich es. Zeige es noch einmal.
Komm, Big Fellow! Werden wir Freunde!
Freundschaft schlie�en dauert lange. Ich wei�.
Rehkitz pfeift.
Oh, du machtest das. Zeigst du es mir?
Nein, falsch.
Gut! Du bist schon fast ein Indianer.
Irgendwann tanzt du unseren Kriegstanz.
Ahmt Kampfruf und Indianergesang nach.
Das sieht nicht aus wie ein Kriegstanz der Cheyenne.
Nein, das ist der Liebestanz von H�uptling Harmonika.
Willst du einen Tanz des wei�en Mannes kennen lernen?
Vielleicht diesen:
(singt) Ein Cowboy liebt sein M�dchen das ganze Wochenende.
Er reitet durch die Nacht und die Pr�rie.
Sie waren lange meilenweit getrennt. Darum k�sst er sie bis Montag fr�h.
Sterne spiegeln sich in ihren Augen und morgens geht die Sonne darin auf.
Du ...
Ich ...
Vergiss es!
Was wolltest du mir sagen? Das war nicht wichtig.
Aber du wolltest etwas sagen. Was war es?
Nein, nichts. Ich verga� es.
Wie kannst du das vergessen? Vielleicht kann ich dir helfen.
Geht es um Essen?
Nein.
Vielleicht wolltest du mir etwas �ber das Wetter erz�hlen.
Warum �ber das Wetter?
Wolltest du mir etwas �ber deine Mutter und deine Br�der erz�hlen?
Ich habe keine Br�der. Von meiner Mutter erz�hlte ich dir schon.
Ich wei� es!
Vielleicht wolltest du mir sagen, dass du mich liebst.
Das kitzelt.
Rehkitz ... Wie sage ich das?
Ich fragte noch keine Frau, ob sie mich heiratet.
Du fragtest keine bisher. Aber was hat das mit mir zu tun?
Sehr viel. Du wei�t es.
Ich m�chte dich heiraten. Ich m�chte mit dir leben.
Ich m�chte ein Kind von dir.
Ich sage ja. Ja. Ja!
Harmonika spielt sein Lied.
Darf ich eintreten?
Das Wetter wird k�lter. Die Herbstst�rme kommen bald.
Willst du mir etwas sagen?
Ich m�chte bei euch bleiben. Ich m�chte deine Schwester heiraten.
Was tust du dann beim n�chsten Angriff deiner wei�en Br�der?
Wir m�ssen mit den Wei�en in Frieden leben.
Wenn ich in dein Land einfalle, deine Familie t�te:
Hast du dann das Recht, mich zu t�ten? Zweimal Unrecht bleibt Unrecht.
Vielleicht wird nichts besser, wenn ich meinen toten Bruder r�che.
Aber kein Mann kann ohne Selbstachtung leben.
Er kann sein Gesicht sonst nicht mehr im klaren Wasser des Bergsees sehen.
Ich t�te alle, die in mein Haus kommen und meine Familie t�ten.
Das ist gut und gerecht.
Das ist nicht vern�nftig!
Dein H�uptling fragte: "Wie viele Wei�e kannst du t�ten?"
Du t�test mit jedem Wei�en zugleich zehn von euch. Aber ihr sollt leben!
Vielleicht w�hlte das Schicksal uns aus zum Sterben.
Es t�tet zuerst die Starken und dann die Schwachen.
Unsere einzige Entscheidung ist: Wie wollen wir sterben?
Das wird auch deine Entscheidung, wenn du bei uns bleibst.
Ich bleibe bei euch. Ich heirate Rehkitz.
Sie geht zugrunde, wenn du sie verl�sst oder zu den Wei�en mitnimmst
Ich verlasse sie niemals. Ich verlasse euch niemals.
Wir bereiten die Hochzeit vor.
Eine Cheyenne-Hochzeit ist sehr feierlich.
Zuerst bringen Freunde des Br�utigams Geschenke zum Vater der Braut.
Das hei�t: Zu mir, denn Rehkitz hat keinen Vater mehr.
Ich habe keine Freunde und besitze nichts.
Meine Freunde helfen dir. Man schenkt Kleidung, Decken, Waffen und Pferde.
Ein gutes Pferd ist ein gutes Geschenk.
Der Brautwerber ist nur willkommen, wenn die Gaben angenommen werden.
(lacht) Ich habe deine Zusage schon!
Du kannst nicht eure eigenen Geschenke ablehnen.
Ich sage dir, was Sitte ist! Die Geschenke sind f�r die Verwandten.
Freundinnen bemalen der Braut das Gesicht f�r die Hochzeitsfeier.
Sie kleiden sie in ein neues, sch�n besticktes Gewand.
Sie f�hren die Braut dann in das Tipi des Br�utigams.
Ein Tipi? Ich wollte dich fragen ... Wir helfen beim Bauen.
Das ist auch Sitte. Du musst es aber selbst schm�cken.
Also bemalen. Aber wie? Das ist deine Sache.
Was kommt jetzt?
Du schickst der Braut dein bestes Pferd, wenn dein Tipi fertig ist.
Ich verschenkte mein einziges Pferd!
Ich leihe dir meinen schwarzen Hengst.
Ich f�hre Rehkitz zu deinem Zelt und deinen Verwandten.
Aber ich ... Lass mich beenden!
Sie setzen Rehkitz auf eine Decke und tragen sie in dein Tipi.
Das ist Sitte bei den Cheyenne.
Rehkitz erwartet, dass du die Sitten achtest.
Ich achte sie, Harter Felsen.
Die Braut wird neu bemalt und gek�mmt.
Von den weiblichen Verwandten des Mannes.
Ich habe hier keine Verwandten! Wir helfen.
Das ist alles neu f�r dich. Aber f�r uns auch.
Du hast Recht.
Wir beide gehen zu deinem Tipi, wenn alles fertig ist.
Die Zeremonie wird dort stattfinden.
Ihr wechselt kurze Versprechen vor dem H�uptling und jetzt ...
Was jetzt?
Ihr seid jetzt Mann und Frau.
Ich wei�, dass du zwei Dinge besonders liebst:
Meine Schwester und dieses Pferd.
Du beobachtest es, seit du hier bist. Ich schenke es dir.
Es trug noch keinen Reiter.
Sein Geist ist stark, so wie der Geist der Cheyenne.
Du musst es �berzeugen, dass es sich von dir reiten l�sst.
Ich danke euch allen.
Ich m�chte euch sagen ...
Ich wei� nicht, wie ich das sagen soll.
Ich danke euch f�r euer Vertrauen. Ich entt�usche es nicht.
Ich danke euch.
Er verletzt sich hoffentlich nicht. Der Hengst oder Harmonika?
Bindet ihn los, aber sch�n langsam.
Nehmt das Tuch weg!
Schnelle, fr�hliche Musik
Schnelle, fr�hliche Musik
Danke, mein Alter. Ich tue dir irgendwann auch einen Gefallen.
Harmonika st�hnt wohlig.
Oh, das ist gut!
Ich m�chte jeden Tag ein Pferd zureiten. Nur daf�r.
Daf�r? Ja.
(schreit) Au!
Ich liebe dich.
Schlafe gut.
Ich liebe dich. Gute Nacht, mein Mann.
Wir wollen am Leben bleiben. Wir m�ssen Friedlichkeit vort�uschen.
Sie beobachteten unser Dorf aus den Bergen.
Leisteten sie Widerstand? Sie hatten keine Zeit.
Wir kommen in friedlicher Absicht. - Wir glauben euch nicht.
Der Vertrag erlaubt uns freien Durchzug.
Ihr habt den Vertrag gebrochen und unsere Frauen und Kinder get�tet.
Glaube mir: Es ist Frieden zwischen euch und uns.
Du redest so, weil du unser Gefangener bist.
Wir m�chten freies Geleit zu den Goldfeldern.
Ja, und danach nehmt ihr uns das Land.
Ihr vertraut dem wei�en Mann unter euch. Warum nicht mir?
Niemand glaubt euch, der das Blutbad bei Sand Creek erlebte.
Ein Hauptmann befahl diesen �bergriff eigenm�chtig. Die Armee entlie� ihn.
Hier ist ein Armeebefehl.
Lies ihn!
Ja, er wurde entlassen.
Eine Regierungskommission untersucht die Hintergr�nde des Blutbades.
Macht sie unsere Frauen und Kinder wieder lebendig?
Wie denkst du dar�ber?
Ich sehe keinen Grund, dem Leutnant nicht zu trauen.
Sie kommen wieder! Sie wissen jetzt, wo wir sind. Vertraue ihnen nicht!
Neuer Streit entsteht, wenn wir sie gefangen nehmen.
Harmonika hat Recht. Ihr seid frei und k�nnt gehen.
Wir wollen in Frieden leben mit deinen wei�en Br�dern.
Danke.
Das ist eine nutzlose Angewohnheit. Die Cheyenne sind praktischer.
Wir rei�en alle Haare heraus. F�r immer. Wir zeigen es dir!
Lasst mich los!
Was ist hier los? Ein Wettkampf.
H�pfen mit Wasser im Mund. Man darf es nicht schlucken oder ausspucken.
Ich besiege dich bei diesem Spiel. Wollen wir wetten?
Wir kl�ren das gleich.
Ich muss dir etwas sagen.
Ich muss dir etwas Wichtiges sagen!
Wir bekommen ein Kind!
Was sagtest du?
Ich bekomme ein Kind. Woher wei�t du das?
Ich wei� es.
Freudenschrei
Siehst du etwas?
Wir m�ssen n�her heran. - Mir reicht es, verdammt!
Eure Schuld, dass ihr allein gingt.
Ich sah auch schon skalpierte Scouts.
Keine Sorge.
Ich sehe sie jetzt.
Was ist?
Sie richteten sich f�r den Winter ein.
Wartet, bis sie auf der Jagd sind!
Keiner �berlebt den Winter, wenn ihr dann das Lager ausr�uchert.
Mein wei�er Cheyenne geht morgen das erste Mal auf die Jagd f�r uns zwei.
F�r uns drei. Wir brauchen viel Fleisch f�r den Winter.
Strampelte der kleine Kerl? Nat�rlich! Ich sp�rte es!
Jetzt schon?
Schlafe, Rehkitz!
Du brauchst Ruhe.
Ich liebe dich.
Schlafe gut.
Gute Nacht, Harmonika.
Wir finden auch hier kein Fleisch.
Die Wei�en t�teten die meisten B�ffel. Die restlichen flohen.
Wir gehen morgen wieder auf die Jagd.
Vielleicht treffen wir eine B�ffelherde.
Zeigte ich dir schon, dass ich wie ein Vogel pfeifen kann? Pass auf!
Warum lachst du? Rehkitz lehrte es mich.
Sie sagte dir nicht, dass es unser Hundepfiff ist.
Alle lachen.
(b�se) Sehr komisch!
He!
(schreit) Nein!
Ich hasste niemals. Jetzt hasse ich.
Sie ermordeten Rehkitz und mein Kind.
Ich finde den M�rder und r�che ihren Tod.
Wie willst du ihn finden?
Was n�tzt es, diesen einen M�rder zu finden?
Er soll sterben.
Rehkitz war deine Frau und meine Schwester. Ich will auch Rache.
Wir m�ssen gemeinsam k�mpfen f�r das �berleben unseres Volkes.
Ich kann mit mir selbst nicht leben, wenn ich ihn nicht t�te.
Komm mit uns!
Ich kann nicht.
Ich kann nicht bei euch bleiben.
Unsere G�tter begleiten dich.
Die Erinnerung an das Leben mit euch begleitet mich �berall.
Ich begrabe Rehkitz jetzt.
Ich wei�, du m�chtest auch ein Feuer. Aber das Holz ist feucht.
Wir m�ssen weiter. Komm!
Das ist anstrengend f�r dich. Du hast Hunger, mein braver Kerl.
Wir hatten keinen Tag Ruhe bisher. Aber wir m�ssen ihn finden.
Wir m�ssen ihn finden!
Kann ich etwas f�r Sie tun?
Haben Sie Platz f�r mein Pferd? Mehr als genug. Der Stall ist leer.
Ein sehr sch�ner Hengst, Donnerwetter.
Geben Sie ihm Hafer oder Heu. Wir hatten einen langen Weg.
In Ordnung, Sir!
Ein wundersch�nes Tier. Fabelhaft.
Die Stadt ist fast leer, seit der Weg nach Montana frei ist von Cheyenne.
Niemand glaubte, dass die Armee es so schnell schafft. Verdammt!
Aber ich habe davon keinen Nutzen.
Reiten Sie auch zu den Goldfeldern von Montana?
Vielleicht.
Ich suche einen Freund.
Diese Kette trug Bill Simmons um den Hals!
Ich sah sie lange nicht mehr an ihm.
Ja, er hei�t Bill. Ich suche ihn seit Bull Run.
Er sitzt sicher im Saloon, wenn er nicht auf seiner Ranch ist.
Hoffentlich erkennen Sie ihn.
Er hat eine gro�e Schramme seit dem letzten Kampf mit den Cheyenne.
(lacht) Ein feiner indianischer Kratzer im Gesicht!
(Gedanken) Einer von euch ist es. Wer hat die Schramme?
Er nicht.
Er auch nicht.
Welcher ist es?
Was darf ich dir bringen, H�bscher? Nichts, danke.
Du musst etwas bestellen. Du darfst sonst hier nicht sitzen.
Einen Whisky. Gut.
(Gedanken) Er ist bestimmt hier.
Vielleicht der Gro�e dort?
Dreh dich um, damit ich dein Gesicht sehe!
Welcher ist es?
Zeigt eure Gesichter!
Du bist es nicht.
Du auch nicht.
Jetzt dreh du dich um! Dreh dich um!
Was ist los mit dir? Verzeihung.
Er pfeift eine Melodie.
Mary! Ich bin zu Hause!
Ich kann es nicht!
Harmonika spielt sein Lied.
H�r auf! Keiner ist mehr da. Feierabend!
Ich hoffe, es reicht f�r den Whisky. Du musst sonst dein Pferd verkaufen.
Harmonika spielt ein flottes Lied.
Ich werde verr�ckt! Du bist es wirklich! Harmonika!
Ich sorgte mich sehr um dich. Ich dachte, die Roth�ute t�teten dich.
Sie nahmen dich offenbar nur gefangen.
Qu�lten sie dich? Du siehst schrecklich aus.
Sie t�teten Fred. Ich habe nur noch einen Arm.
Das ist sehr lange her. Du siehst wirklich schlecht aus.
He, seid ruhig! H�rt mir zu!
Ein gro�artiger Mann ist heute hier. Niemand erkannte ihn.
Das ist Harmonika. Ich bin stolz, dass er mein Freund ist.
Ich verlor durch die Cheyenne meinen Arm. Er wurde gefangen.
Sie folterten ihn fast ein Jahr lang.
Wie konnte er fliehen? - Das ist interessant.
Erz�hle uns, wie du entkamst!
Der arme Kerl kann nicht dar�ber reden. So schlimm war es.
Trinken wir mit ihm zusammen! Er soll vergessen, wie sie ihn qu�lten.
Ein Hoch auf meinen Freund Harmonika! Hipp, hipp...
(alle) Hurra!
Achtung!
Danke. Die fotografische Aufnahme ist beendet.
Jack Birch, genannt Harmonika. Meine Freunde nennen mich so.
Ich bin vom "Boston Spectator", Harmonika.
Nur meine Freunde nennen mich so!
Was war ihr schlimmstes Erlebnis bei den Wilden?
Was sagte er?
Sie legten ihn auf ein Brett mit N�geln.
Er hing tagelang mit dem Kopf nach unten an einem Baum!
Folterten sie noch einen Wei�en?
Unser Harmonika lebe hoch! (alle) Hoch!
�berlebten Sie durch den Glauben an die Zivilisation?
Niemand qu�lte mich! Das sind keine Barbaren!
Ich will nicht vergessen!
Nur die Erinnerung an die Tage dort erh�lt mich am Leben.
Ihr seid die Barbaren!
Ihr habt meine Frau get�tet, mein Kind und meine Freunde.
Lasst mich jetzt in Ruhe! Lasst mich in Ruhe.
Er ist verr�ckt geworden.
Leute, die Wilden kommen in die Stadt!
Man bringt sie in die Reservation. Sie sind jetzt schon sehr zahm.
Bleibt weg von ihnen! Der Gro�e ist gef�hrlich.
Er ist ein Kriegsh�uptling. Seid vorsichtig!
H�ngt sie auf! Schlagt sie tot! Nein, nein!
H�nde weg von meiner Frau! Du verdammter Bastard!
(schreit) Nein!
Leiser Hundepfiff der Cheyenne
War da etwas im Wald? - Ich h�rte nichts.
Vielleicht ein Waschb�r.
Vielleicht war es auch ein Reh.Willst du saftigen Braten? Dann fange es.
Ist etwas?
Wo bist du, Bob?
Hilfe!
Schuss
Zwei Sch�sse
Wir sind jetzt Blutsbr�der.
Mein Leben ist dein Leben. Dein Leben ist meins.
Unser Blut vermischte sich. Ich bin stolz auf dich.
Mein Herz ist gl�cklich.
Die Linie zeigt die Stra�e nach Fort Reno und weiter nach Fort Kearny.
Sie bringen unsere Br�der auf diesem Weg in die Reservation.
Unsere Schar wird wachsen.
Wir k�nnen dann gr��ere Befreiungsaktionen wagen.
Wir wollen viele von unseren Leuten vor der Reservation retten.
Rhythmische Musik, Trommeln
Bist du bereit, mein Bruder?
Vorw�rts!
Sch�sse krachen.
Untertitel: Claudia Streibig
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