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(Der Dampf zischt, das Feuer faucht.)
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(Die Maschinen lärmen.)
(Musik setzt ein und übertönt die Arbeitsgeräusche.)
ZWIEBEL-JACK RÄUMT AUF (1975)
Es warten schon 3 Leute auf ihre Beerdigung.
Die Ernte wird auch immer schlechter.
Foster ist der letzte Farmer. - Dann hört vielleicht das Töten auf.
Was wird aus uns? Die Leute von der Ölgesellschaft werden uns aushungern.
Ich finde es sinnlos, sich gegen sie zu wehren.
Ja, diese Schweine sind für den Tod meines Mannes verantwortlich.
Du bist nicht die einzige Witwe hier. - Da kommen sie wieder, dieses Pack.
Hach, wie ich diese Burschen hasse.
Mal sehen, wen sie jetzt wieder umbringen.
Wer soll sich denen schon in den Weg stellen?
(Foster) Das machst du gut, Al, immer weg mit dem Unkraut.
Die Erde lockern, dann hast du bald so ein Beet wie dein Bruder.
Ja, ich bin richtig stolz auf euch, ehrlich.
Du, hör mal, Al.
Schnapp dir deinen Bruder, er soll sich richtig waschen.
Den Kopf, den Hals und seine Füße.
Er hat sich vor 2 Wochen gewaschen. - Ins Haus hab ich gesagt!
Wenn ihr nicht bald gewaschen seid, dann haue ich euch den Hintern voll.
Komm, Dutch, waschen wir uns. Pa spinnt wieder mal.
Wir haben dich gebeten, deinen Schweinestall von Farm zu verkaufen.
Was wollt ihr denn?
Er hat Bohnen in den Ohren und versteht uns nicht.
Ich verkaufe nicht, an eure Auftraggeber schon gar nicht!
Du hättest verschwinden sollen. - Nein, nie!
Hast du Angst?
Ich schwöre, seine Ohren sind zu. - Dann blasen wir sie mal frei.
Verkaufst du nun? - Ich denke gar nicht dran.
Und was ist deinen Freunden passiert? - Er ist ja der Letze dieser Sorte.
Da müssen wir wohl ein bisschen nachhelfen, würde ich sagen.
(Sie lachen höhnisch. Foster schreit.)
(Foster schreit laut auf.)
(Der Wind pfeift.)
Los, runter vom Pferd!
(Foster stöhnt.) Er ist schwerer, als er aussieht.
Diese Dreckspätze von Bauern haben mehr Muskeln als ein Elefant.
Gute Stelle für einen Unfall. - Hauptsache, er ist weg.
Na los, runter mit der Sau.
Also dann, guten Flug Foster.
(dumpfer Aufprall)
(Sie lachen schadenfroh.)
Unsere Ölgesellschaft ist auserkoren, die mächtigste im Geschäft zu werden.
Öl heißt Macht.
Wer die Macht hat, kontrolliert das Leben auf der Welt.
Das Leben von Männern, Frauen und Kindern.
Es gibt bald kein Land mehr, das ohne Öl auskommt.
Uns gehört das reichste Ölvorkommen, das in unserem Land entdeckt wurde.
Und deshalb werden wir eines Tages die ganze Welt beherrschen.
Wer nicht für uns ist, ist gegen uns.
Und das bedeutet für denjenigen: Exodus.
Meine Herren, so erobern wir langsam aber sicher den ganzen Westen.
Einen Moment mal, Mister Lamb.
Sie haben das Projekt von Paradise City nicht erwähnt.
Nach meinen Informationen macht man Ihnen dort Schwierigkeiten.
(Lamb) Ah ja, richtig, Paradise City, natürlich.
Das hätte ich fast vergessen, Paradise City.
Man legt uns da Steine in den Weg, ein kleines Grundstück zu erwerben.
Das wissen Sie, meine Herren.
Das von unserer Super Oil Company erworbene Land ist grau dargestellt.
Nur diese kleine, grüne Parzelle macht uns zu schaffen.
Mister Lamb. - Was ist?
Das ist aus Paradise City gekommen. - Meine Herren.
So erledigt sich alles von selbst.
Ich werde soeben informiert über Herrn Foster, den Grundeigentümer.
Er ist tragischerweise das traurige Opfer eines Unfalls geworden.
Ich bin also in der Lage, Ihnen etwas mitteilen zu können.
Unsere Situation in Paradise City hat sich von selbst gelöst.
Wir werden auf diesem Land...
(Er tippt heftig auf das Modell. Es klingt blechern.)
Bitte helfen Sie mir.
Das Problem ist doch erledigt.
Das schon, aber meine Hand sitzt fest.
Eine Sekunde.
(ein erbärmliches Jammern)
Hör auf, du meschuggener Hund. Gib mir einen Schraubenzieher, los.
(lautes und wildes Ticken, Fiepen, Glockenschlagen)
SIND SIE SICHER, DASS ALLES GEKLÄRT IST, MR LAMB...?
(Fröhliche Musik setzt ein.)
Kra-kra-kra.
(Die Krähe krächzt leidgeplagt.)
(Die Krähe stößt qualerfüllte Schmerzenslaute aus.)
Gott sei Dank, da drüben ist ein Saloon.
Wo denn? - Da drüben.
Na, dann nichts wie rein. - Ich bin schon ganz ausgetrocknet.
Seit 2 Tagen schluck ich schon nichts mehr.
(Wiehern)
(das Pferd spricht) Endstation, der Saloon, Keule.
Oh, vielen Dank auch, Archibald. Das habe ich auch dringend nötig.
Hast du auch so einen Durst? - Durst ist gar kein Ausdruck.
So, jetzt werde ich mir erst mal einen schönen scharfen Bengel mixen.
Dann ein Bad und ein hübsches Füllen für dich.
Dann sehen wir uns unsere neue Heimat an.
Vielleicht bleiben wir hier. - Mir ist's recht.
Ach, ja.
Tagchen auch.
Na, wenn er müde ist, will er sich nicht unterhalten. Seine Sache.
Ha, schwuppdiwupp.
Nicht wahr?
Ist dein Opa gestorben oder warum weinst du?
Und warum weinst du denn?
Ich hab gar keinen Grund, traurig zu sein.
Ähm, könnte ich ...?
Schmeckt ja nach Zwiebeln, das scheiß Zeug.
Ach, äh...
Herr...
Ich wollte nur, ach, Herr Getränkevorsteher.
Was für ein Gift darf's sein?
Ich hätte gern ein Gläschen. - Womit?
Äh, bloß ein sauberes Glas.
Na? Nun? - Hier.
Was soll denn das werden? - Ein besonderer Lebenssaft.
So gibt's Schönheit und Kraft.
Hier noch Salpeter und Knoblauch.
Hm? Noch ein bisschen Knoblauch.
So. Richtig.
(ausgiebiger Rülpser)
Was hat er denn? Hm.
War vielleicht doch ein bisschen zu stark.
Hm, aber lecker. (Er rülpst.)
Das kam von Herzen. - Mein Gott, da war ja Sand mit drin.
Wo ist denn hier die Foster-Farm?
Weshalb interessierst du dich für die Foster-Farm?
Na ja, jedenfalls früher die Foster-Farm.
Jetzt gehört sie mir. Ich habe sie gekauft.
Ihm gehört das Land jetzt. - Haha, die Foster-Farm.
Was gibt's zu lachen? Ist das Land schlecht für Zwiebelzucht?
Zwiebelchen will er pflanzen.
Lacht nicht. Zwiebeln sind sehr gesund.
Für dich wäre gesund, wenn du sofort verschwindest.
Sonst gibt's dich bald nicht mehr. - Wieso?
Ich schlage dich, dass der Sarg nicht passt.
Extrablatt! Extrablatt! Extrablatt!
Kauft die Zeitung mit Meldungen über die letzten Zwischenfälle, Männer.
Hier.
Danke. Kauft die Wahrheit, Leute!
Für 2 Cent erfahrt ihr, was wirklich passiert ist.
War es Unfall oder Mord? Informiert euch, Männer.
Ihr müsst wissen, was hier vorgeht. Die Ölleute machen uns fertig.
Unfall oder Mord? - Her damit!
Wir unterhalten uns nachher.
Nur 2 Männer wollen wissen, wie es wirklich aussieht?
Gehen wir es zusammen mal durch, Pulitzer.
Hier steht Unfall oder Mord.
Mord? Mit dem Wort sollte man vorsichtig umgehen.
Wir tun es ganz weg. - Kümmern Sie sich um Ihre Sachen.
Das war ein klarer Unfall.
Wer sagt, dass es ein Unfall war? - Alle wissen das.
Ich bezweifle das. - Ich sagte, jeder weiß es.
Es war ein Unfall.
Und nun wollen wir das in den sturen Schädel reinmassieren.
Nein!
Deine schmierigen Schlagzeilen wollen wir hier nicht sehen, du Zausel.
Mach dich endlich dünn mit deiner Druckpresse.
Hey, Opa, du hast deine Zeitung verloren.
Du Schreiberling!
Letzte Warnung! Sonst bist du bald die Überschrift.
Herr Nachbar, dreh dich mal nach Norden.
Was ist los?
Man will dir die Schnauze polieren. - So, wer?
Ich, denk mal an.
Du? - Hm.
Eins - zwei - drei - vier.
Und nun kommt der Gnadenhammer.
Wer noch?
Was denn, ich soll? - Natürlich.
Also gut.
Schnapp ihn dir.
Und jetzt du.
Und nun ich, nun ich.
So.
Na, geht's denn wieder? - Ja, ja, ich glaub schon.
Aufstehen, jetzt kommt das Rückspiel.
Die sind wieder wach. - Was?
Und?
Guck ihn dir an.
Willst du uns Angst machen mit deinem Zwiebelchen?
(Sie jammern und heulen.)
Erschießt ihn!
In den Lauf, genau in den Lauf.
Nicht wahr?
Na, Opa, geht's wieder? - Ja.
Na, dann werd ich Sie mal nach Hause bringen.
Wer weiß, was solche Strolche noch vorhaben.
Hey, du, wer sagt, dass du einfach loslaufen kannst?
Ich bin mit dir noch nicht fertig.
Sieh dich vor ihm vor, mein Sohn.
Ja, warten Sie vor der Tür.
Ich kläre hier noch, wer der Chef ist. - Alles Gute.
Also, Colts oder mit Zwiebeln?
Zwiebeln? - Also Zwiebeln.
1, 2, 3, 4 Zwiebeln. Das Auge ist schnell, die Hände sind schneller.
Zwiebeln können wahnsinnig machen. Aufpassen, wie viele sind es?
Auf einmal ist ein Colt dazwischen.
Bums, da ist er schon!
Passt auf, Zwiebeln und Colt geht auch. Zwiebel weg, Colt dazu.
Auf einmal nur noch Colts, da staunt der Dumpfmeister.
Schon sind die Colts wieder weg und wir haben wieder Zwiebeln.
Ihr müsst auf die Zwiebeln achten.
Wärst du nicht fett, würdest du besser sehen.
Ich hab doch gesagt, ihr sollt auf die Zwiebeln aufpassen.
Also, Jungs, bis später.
Hoooh!
So, da sind wir. Hier, das ist mein Haus.
Es ist zwar keine Nobelherberge, aber wir fühlen uns wohl.
Na, kommen Sie, lernen Sie meine Tochter kennen.
Mann, so eine Hütte hab ich in meinem Leben noch nicht gesehen.
Tja, ja.
Mit der Maschine drucken Sie Ihre Zeitung?
Die Zeitung, nur schade, dass sie keiner mehr liest oder lesen kann.
Sie haben ja selbst gesehen, wie es hier zugeht.
Man wird unterdrückt, alles wird einem vorgeschrieben.
Und den Rest stehlen sie.
Sie lassen mich nur noch drucken wegen der Todesanzeigen.
Die, die lesen konnten, stehen jetzt unter den Anzeigen.
Sie haben Fosters Land gekauft? - Ja.
Oh Gott, das war ein Fehler.
Sie sollten die Stadt schnellstens verlassen.
Ich sollte mich vorstellen: Henry J. Pulitzer, Puli für Freunde.
Ich bin Herausgeber, Eigentümer, Reporter und Austräger der Zeitung.
Und wahrscheinlich bin ich auch der einzige Leser meines Blattes.
Oh, sehr erfreut. Man nennt mich die Zwiebel.
Zwiebel? Sie haben doch einen Namen?
Nein, nur Zwiebel. Ich bin vaterlos.
Oh, das tut mir leid.
Wieso? - Pa?
Papa, was ist das für ein schrecklicher Zwiebelgeruch im Haus?
Tja, Mary Ann...
Um ehrlich zu sein, ich weiß auch nicht, wo das herkommt.
Ich, äh, habe auch keine...
Ja, also, der Zwiebelstinker, das bin ich.
Wir kamen damals aus Kansas hierher.
Die Leute von Paradise City brauchten eine Zeitung.
Dieser Name stimmte wortwörtlich.
Es war ein Paradies, als hier noch nette Farmer wohnten.
Als die Ölleute kamen, wanderten viele aus.
Sie hatten den Mut verloren, weil es so merkwürdige Todesfälle gab.
Das waren natürlich Mordfälle.
Dahinter steckt ein Ölbaron aus El Paso.
Niemand hatte den Mut, was dagegen zu tun. Was halten Sie von Öl?
Finde ich ganz fabelhaft. - Hä, was ist fabelhaft?
Ach, könnten Sie Ihre Frage noch mal wiederholen?
Ha, nein, nein, lassen Sie mal. Essen Sie.
Und trinken Sie, damit Sie wieder zu Kräften kommen. - Hä!
Unter dem Teller liegt das Ding.
Ha, da ist ja der Lappen. Danke.
Tja, wissen Sie, ich brauche immer mein Zwiebelchen zum Fleisch.
Ach, sagen Sie, stört Sie der Geruch?
Nein, gar nicht. Ich liebe Zwiebeln über alles.
Nein, das ist ja riesig! - Ja.
Na, dann schnitze ich Ihnen doch auch ein paar auf den Teller.
Danke, danke, das reicht mir absolut.
Das bisschen merkt man doch gar nicht.
Ist gut, nicht? - Hm.
(Pulitzer lacht herzlich.)
Ich dachte gerade, wie freundlich das von Ihnen war, Vater zu helfen.
Noch dazu, wo sie völlig unbewaffnet waren.
Schusswaffen trage ich nie mit mir rum, meine natürlichen reichen mir.
Dazu muss ich Ihnen was sagen, ob Sie mögen oder nicht.
Die Burschen aus dem Saloon werden bei Ihnen aufkreuzen.
Trinken Sie Ihren Kaffee und dann verlassen Sie die Stadt.
Ich bin eben eingetrudelt und mir gehört die Farm.
Ich hab das Land von einem Farmer auf dem Jahrmarkt gekauft.
Soll fabelhafter Boden sein. - Ja.
Aber ich vermute, dass Sie nicht viel dafür bezahlt haben.
Ja, genau. - Glaub ich. Ja.
Ja.
Ja, das stimmt. Er war tatsächlich billig.
Eigenartig, der Mann.
Ich musste ihm schwören, dass ich den Boden landwirtschaftlich nutze.
Foster heißt er. Kennen Sie zufällig den Mann?
Oh-ha.
Och, na endlich!
Ach, ich danke dir, oh Herr.
Ach, dass du mich zu diesem Stückchen Land geführt hast.
Mein Leben lang träumte ich von einem Paradies.
Hier ist es ruhig, ich kann Zwiebeln züchten und keiner schießt.
(Schuss) - Ich träume wohl?
Nein!
(Die Granate pfeift heran.)
Oooh!
Hätten wir ja in der Stadt bleiben können.
Hopsala!
Ist mir zu bewegt hier. Da haue ich wieder ab.
Keine Bewegung! Und die Griffel hoch!
Waffen weg!
Und nun kommt hoch, meine Täubchen. Aufstehen!
Aufstehen! - Wir stehen doch.
Langsam umdrehen!
Na los, umdrehen.
Nicht wahr.
Na, das ist wohl eine Gartenzwergausstellung, was?
Wer hat auf mich geschossen?
Ich. - Mit dem Ding?
Ja.
Und wer hat die Handgranaten geworfen?
Wo habt ihr die her? - Er macht sie selbst.
So, so.
Begrüßt man so seine neuen Nachbarn?
Vater vertraute den Nachbarn, dafür liegt er auf dem Friedhof.
Wer, dein Vater? Foster hat mir nicht gesagt, dass er Kinder hat.
Ich bin Al Foster und das hier ist mein kleiner Bruder Dutch.
Ich bin die Zwiebel. Nett, euch zu sehen.
Mein Junge, und du bist Al Capone?
Gib mir die Hand.
Hey!
Also Al und Dutch, ja?
Hoffentlich sieht euer Vater nicht, was für Strauchdiebe ihr seid.
Also, ihr seid überzeugt, dass mir euer Vater das Land verkauft hat?
Die Schriftzüge und die Unterschrift sind die meines Vaters.
Dein Bruder scheint das zu bezweifeln.
Er kann gar nicht lesen. - Oh, hey.
Tja, mein Junge, es wird Zeit, Lesen zu lernen. Ich könnte dir helfen.
Na? Hm.
Weißt du, wir leben hier. Pa wurde getötet und jetzt sind wir Chef.
Du weißt, dass man ihn getötet hat? - Ich weiß es.
Gibt es jemanden, der sich um euch kümmert, eine Tante?
Ich hab ihn und er hat mich. Und unser Land bekommst du Ganove nicht.
Nun passt mal auf, Kinder.
Ich habe alle Ersparnisse für das Land hier zusammengekratzt.
Versteht ihr?
Sie haben 236 Dollar bezahlt, mehr nicht!
Na ja, äh, das ist schon möglich.
Ist das dein Geld?
Ja, das ist meins. Ich erkenne es deutlich am Geruch.
Na schön, nimm deine Knete zurück, zerreiß das Papier und verschwinde!
Ach, komm, sei nicht so gemein. Wenn ich nicht pflanze, kommt der Winter.
Mein Pferd reicht nicht zum Düngen.
Ich brauche einen Kredit für Dünger. Wie wär's mit der Kohle hier? Na?
So einfach ist das nicht. - Ach, ihr seid richtige Kapitalisten.
Ihr greift mir finanziell unter die Arme, ich verwalte Grund und Boden.
Also fifty-fifty, damit wären wir Partner. Aber keine linken Dinger!
Einverstanden.
Sehen Sie, hier liegt der alte Foster.
Er wurde tot aufgefunden auf dem Boden einer abgelegenen Schlucht.
Wie kommt er dahin? Der Sheriff sagt, es war ein Unfall.
Aber ich habe die Leiche gesehen.
Sie war mit weißem Staub bedeckt, den es an der Fundstelle nicht gibt.
Sie glauben also, dass man ihn runtergeworfen hat?
Auf jeden Fall ist er nicht freiwillig gesprungen.
Ich wünschte, ich könnte es beweisen
Seit sie das schwarze Zeug aus der Erde pumpen, gab es viele Unfälle.
Die Unfälle sind denen zugestoßen, die ihr Land nicht verkaufen wollten
Der alte Armstrong war ein Prachtkerl.
Er wurde zufällig von einem Fels zerquetscht.
So was gibt's.
Hören Sie auf! Mitten in der Wüste? Das kann man mir nicht erzählen.
Oder hier, John J. Austin.
Feiner Kerl, guter Mensch. Man fand ihn ertrunken in einem Teich.
Aber er war ein sensationeller Schwimmer.
Oder der alte Bill Smith. Hatte immer einen Scherz auf der Lippe.
Tod durch Unfall. Aus seinem Gewehr soll sich ein Schuss gelöst haben.
Ich schätze, der alte Smith hat nie ein Gewehr besessen. - Ja.
Sie fangen an zu verstehen, um was es hier geht.
Ach.
Das ist so gute Erde für meine Zwiebeln.
Ich kann meine erste Ernte gar nicht erwarten.
Wenn Sie tatsächlich vorhaben hierzubleiben, wird man sie umlegen.
Verschwinden Sie schnellstens und kommen Sie nie wieder.
Das ist der einzige Laden hier, wo man noch was kaufen kann.
Weil die Ölfritzen ihre Hand drauf haben.
Hey, Owen, ist das da der Zwiebelmann?
Ja, der hat im Saloon so aufgeräumt.
Er hat die 5 Burschen zusammengeschlagen?
Ja, alle 5, das habe ich selbst gesehen.
(Frau) Und er sieht so harmlos aus.
Es ist schade um den netten Kerl. Er ist noch so wahnsinnig jung.
Er wird so enden wie alle anderen auch.
Ja, wer gut ist, hat ein kurzes Leben.
Wir bräuchten 10 Männer mit Mumm in den Knochen.
Dann würden wir aufräumen in Paradise City.
Verschwindet, der Sheriff mag keine Menschenaufläufe, nur Nudelaufläufe.
Er kann auch nicht mehr als Nudeln fressen.
Igitt, igitt, dreh dich mal um, Keule, was da für Typen sind.
Ach, ja gut, vielen Dank, Archibald.
Hui!
Seid ihr tot? Ihr habt so eine Leichenstarre im Gesicht.
(mit Fistelstimme) Wer so scherzt, lebt bei uns nicht lange.
Schon klar. Gibt's hier einen Richter?
Ja, aber wozu braucht einer wie du einen Richter?
Ich hab mich bestohlen und brauche Fassungsschutz.
Er wohnt am Ende der Straße. Falls du lesen kannst, es steht dran.
Stimmt, das steht so was. Da fahren wir jetzt mal hin, Archibald.
Danke. - Willst du uns weismachen, dass der Gaul lesen kann?
(Archibald) Soll ich den Dumpfbacken darauf antworten?
Ja, sicher, kannst du ruhig machen.
Dann bitte ich um Gehör.
(lauter Furz)
Hier, bitte, das reinigt die Luft wieder.
Macht's gut, Schwestern.
Richter Logan.
Richter Logan?
Mann, das sieht ja hier aus wie früher bei mir zuhause.
Das ist ja eigenartig. Der Richter liegt unterm Tisch.
Und die anderen Bürger liegen unter der Erde.
Richter Logan.
(er brüllt) Richter Logan!
Nein, hör mal, die Revision wird abgelehnt.
Wieso, so eine Sauerei will ich gar nicht.
Dann verurteile ich sie wegen Missachtung des Gerichtes.
30 Jahre Zwangsarbeit.
Sooo.
Endlich mal ein anständiges Getränk.
Sind Sie Richter Logan?
Richter Logan? Moment, ich seh mal nach, ob der da ist. Au!
Das bin ich, glaube ich, Moment mal, ja, das bin ich.
Würden Sie mir das mal schnell unterzeichnen hier?
Äh, haben Sie eine Urkunde oder so was?
Eine Geburtsurkunde vielleicht?
Das hier ist so was wie eine Sterbeurkunde.
Wenn Sie wollen, trage ich das ein.
Die Farm von Foster, das ist doch Selbstmord.
Wenn Sie sich umbringen wollen, gebe ich Ihnen ein Seil.
Das schmerzt weniger.
Sie brauchen nur zu unterschreiben, den Rest mache ich dann schon.
Meinetwegen, ist ja Ihr Leben.
Geben Sie mir mal den Stempel. - Den Stempel.
Hier.
Hier.
Halten Sie mal das Papier still. Wie soll ich denn da treffen?
Mann, Sie sind aber hartnäckig.
Danke, recht vielen Dank. - Bis bald auf Ihrer Beerdigung.
Es riecht so merkwürdig hier, müssen die Füße sein.
(Die Fistelstimmen der Sheriffs)
Er wollte sich ein Grundstück eintragen lassen. - Welches?
Wissen wir bald. Wir warten hier auf ihn.
Und dann werden wir ihn uns schnappen.
Wird Zeit, dass ich mir wieder was Fremdes schnappe. - Du!
Hossa, ja!
Aber jetzt!
Hilfe!
Kuckuck! Guck mal über den Sack. Siehst du, da ist er.
So, jetzt hau ich dir in die Schnauze. Jeder Scherz endet mal.
(flotte Slapstick-Musik)
Rein in den Sack!
(lauter Knall, pling, plang, plong)
Der hat echt Glück, der Bengel. Nun muss er keine Zwiebeln pflanzen.
Na endlich, meine Herren, erfreuliche Neuigkeiten.
Das kleine juristische Missverständnis
hinsichtlich des Foster-Grundstückes ist nun endlich geklärt.
Der angebliche Eigentümer hat auf dem schnellsten Weg die Stadt verlassen.
Wegen einer alten Verpflichtung. - Ausgezeichnet!
Aber das Land gehört noch nicht der Super Oil, nicht wahr?
Nun, wir haben jetzt lediglich noch mit 2 Waisen zu verhandeln.
Und um diese beiden armen Wesen werde ich mich persönlich kümmern.
Und zwar an Ort und Stelle. - Ausgezeichnet!
Dann können wir endlich diesen Gewalttaten Einhalt gebieten.
So ist es. Trifft sich auch gut, da die Bundesbehörden uns untersuchen.
Alles, was wir jetzt tun, steht unter dem strengen Blick des Gesetzes.
Verständigen Sie den Sheriff von Paradise City.
Er kann mich morgen dort erwarten.
(lautes Scheppern)
Nein! Das Patschhändchen war wieder schneller als das Auge.
Schnauze, Adolf, hol mir mein Händchen wieder, schnell!
Es liegt im Bach, aber Gold rostet nicht.
Was wollen Sie sein, ein toter Held?
Nein, nein, nein.
Wann nehmen Sie Vernunft an, junger Freund?
Man wird Sie garantiert umlegen. Verschwinden Sie doch.
Hauen Sie ab, bevor es zu spät ist.
Jetzt räume ich auf. Ich hab die Schnauze voll.
Verstehst du das? Deshalb gehe ich zum Sheriff.
Ich bin doch kein Popanz. Und mein Eigentum haben sie geklaut.
Und das geht nicht. - So ist es.
Also komm, wir räumen auf, mir reicht es.
Ist das nicht gewagt?
Nein, da vergesse ich meine gute Erziehung.
Er macht schon einen ziemlich verstörten Eindruck.
Den legen die sicher um.
Tut mir ehrlich leid um den jungen Kerl.
Du hast ein Tempo drauf. - Weil ich sauer bin.
Kommt von den scheiß Zwiebeln. - Ja, du magst sie nicht.
Das Grundstück holen wir uns wieder. - Schade um den jungen Kerl.
Hm, das muss man ihm lassen, der Zwiebelbursche spielt mit dem Feuer.
Setzt dich hier hin und warte. - Mach aber nicht so lange.
Ist mir schlecht.
Wo steckt euer Sheriff? - In seinem Büro.
Mach Platz, du Dackel.
(flotte Klaviermusik)
Oh, schönen guten Morgen, da sind Sie ja, Richter.
Pst! - Ich wollte ja nichts von dir, du Silberpappel.
Scht!
(Das Klavierspiel endet.)
Was ist? - Meine Besitzurkunde wurde geklaut.
Können Sie das beweisen? - Wäre ich sonst hier?
Der Berufstrinker kann das bestätigen. Mach mal einen Spruch.
Ist das richtig? - Ich habe den Burschen nie gesehen.
Du kriegst einen Satz heiße Ohren. - Fass unseren Richter nicht an.
Sofort, als Sie hereinkamen, merkte ich, dass Sie Ärger machen wollen.
Dann sind Sie ja ein echter Merker.
Filzt ihn! - Aber gern, Chef.
Mm. - Na-na-na!
Das ist ja ekelhaft.
Oh, ich fühl was.
Igitt, igitt!
Einen Griff tiefer, dann knallt's.
Mein Gott, da denke ich immer, was hat der Hartes in der Hose.
Dabei sind es alles Zwiebelchen.
Oh, was haben wir denn hier? - Beherrscht euch, ja?
Jetzt ist er ganz sauber.
Und wenn ich Sie hier noch mal sehe, wird es das letzte Mal gewesen sein.
Wenn Sie mich nicht vernaschen, bin ich ja schon fröhlich.
Hä?
Jetzt hat mir doch jemand die Räder von meinem Wagen geklaut.
Können Sie beweisen, dass welche dran waren, als Sie kamen?
Ach, du fetter Fuzzi.
Grrr, ich könnte euch...
Suchst du was?
Gefunden hab ich auf jeden Fall nichts.
Noch nichts.
Aber gleich finde ich was.
Hast du dir wehgetan?
Ist nicht gut zu Fuß, der Junge.
Ich sehe wieder!
Wie entzückend!
Haha, ja.
Oijoi.
Schnappt euch die Schwester!
Was wird das für eine Nummer? - Pistölchen, ja!
Aaah! Nicht wahr?
Ich will meine Besitzurkunde, sonst qualmt's.
Erschrecken Sie nicht, wenn Sie sich umsehen.
Schön, der Trick von hinten ist mir bekannt.
Brrr, guck dich wirklich mal um.
Hm, wieso? - Na, mach schon!
Na sieh mal an. Wenn das nicht unsere alte Zwiebel ist?
Ist das nicht ein Zufall?
Haahaa.
Ha, mit einer Schreckschusspistole will er uns Angst machen.
Ich hab fast die Hosen voll.
Dann zieh sie aus. Geruch macht einsam.
Wo hast du den Lauf gelassen, hm?
Damit hab ich einer alten Dame den Wasserhahn repariert.
Die hatte da ein altes Flintenrohr drin, das streute schon.
Ja, aber ehrlich, ihr bringt mich echt in Verlegenheit.
Nichts wie weg. - Passt auf, aufhalten!
(Lustige Musik und schräge Geräusche begleiten die Verfolgungsjagd.)
(flotte Musik)
Aaah!
Soll er mal Zwiebeln anpflanzen. - Der Ofen dürfte jetzt aus sein.
(Sie lachen hämisch.)
Hab immer gesagt, das ist ein Vollidiot, der uns nur was vormacht.
(Er stöhnt.)
(Er schnüffelt.)
Hui.
(Er schnüffelt.)
Ah, ha, hohoo.
(Ein Pferd wiehert.)
Das ist doch Archibald. Archibald, bist du es?
Sicher, wer denn sonst?
Junge, dass du wieder hier bist.
Wie hast du mich denn gefunden? - Na, dem Geruch nach.
Wo hast du die Räder her? - Vom Bürgermeister geklaut.
Das ist nicht die feine Art.
Haben wir noch Zeit? - Wofür?
Guck dir mal das Euter des Mädels an.
Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Los.
Ach, Scheißleben!
Al und Dutch machen sich Sorgen, wenn wir nicht bald da sind.
(martialisch-pompöse Musik)
(Das Auto hupt.)
(Lamb muss husten.)
(Lamb hustet.)
(Lamb hustet heftig.)
Herzlich willkommen in Paradise City, Mister Lamb.
Wann wird hier endlich was gegen die Luftverschmutzung unternommen?
Der Finger! Haben Sie für meine Unterkunft gesorgt?
Ja, Sie bekommen das beste Zimmer im Hotel.
Ich will kein Zimmer, ich will das ganze Hotel, Sie Idiot!
Die anderen Zimmer sind leider besetzt. - So, so.
Hört ihr das? Das Hotel ist besetzt, das wagt der Strolch mir zu sagen.
Das ändern wir, Jungs. In spätestens 2 Minuten ist das Hotel frei.
Aber Sie können nicht... - Ich kann!
Fühlt sich wie der liebe Gott, der Arsch.
Ist er sauer... - ...flieht man besser.
Aaah! - Aaah!
Aaah!
Was ist, Adolf, soll ich das selbst machen?
Dem Konstrukteur sollte ich das Ding in die Schnauze hauen.
Brrr, bin gleich wieder da, Archi.
Hey, Al!
Dutch, wo steckt ihr denn? Hey, Partner, wo seid ihr?
Hier! Sieh an, es wird langsam Zeit, dass du dich hier blicken lässt.
Du bist ein Partner.
Du machst nichts und wir machen den Arbeitsmist hier.
Dann kamen etwa noch mal 100 und stürzten sich auf mich von hinten.
Jeder so groß wie ein Elefant, aber ein ausgewachsener.
Na ja, und dann haben sie...
Ah ja, dann haben sie mir meine Urkunde weggeklaut.
Nun bin ich natürlich angemacht.
Ich hab kein Recht mehr, hierzubl...
Ich meine hierzubleiben, und ich haue jetzt auch ab, so.
Ich, äh, ..., häh, hast du was gesagt zu mir?
Nun gut, also dann, euer Zwiebelchen geht.
Ich hab die Urkunde damals gesehen, aber was sagt das schon?
Wir haben das doch mit Handschlag besiegelt, oder?
Ich habe es immer gewusst: Bessere Partner finde ich nicht.
Danke!
Und immer wieder Dank, auch dir, mein Partner.
Der ist eingenickt oder besoffen.
(Geräusch vorm Haus)
Huh! - Haaa!
Aaah!
Nein, Mary Ann Pulitzer, wie sitzen Sie denn da?
Also, ich weiß ja gar nicht, wie ich mich entschuldigen soll.
Das macht doch nichts. Wie stark Sie sind.
Ja, das kommt von den Zwiebeln.
Als ich noch Cowboy war, kam mal ein Bulle auf mich zugerannt.
Mit bloßen Fäusten hab ich dem eins auf den Schädel, und dann...
Was machen Sie eigentlich um die Zeit noch hier?
Papa und seine Freunde wollen mit Ihnen sprechen.
Pa sagt, wenn Sie nachts kommen, werden Lambs Leute Sie nicht sehen.
Ich mach nur Archibald startklar. - Nein, nein!
So eilig ist das nicht.
Warten wir, bis alle Bürger der Stadt im Bett sind.
Hm, Bett, wie hübsch das klingt.
Und hier draußen ist es auch so schön im Mondschein.
Es ist das erste Mal, dass wir allein sind und Zeit haben.
Können wir uns nicht über etwas unterhalten?
Sicher, aber ich weiß nicht, worüber wir am besten plaudern könnten.
Erzählen Sie mir was über Zwiebeln.
Oh, über Zwiebeln? - Hm.
Ja, da bin ich Fachmann.
Die Kalifornische Riesenzwiebel ist die beste.
Eine Riesen... - Ja, ein Riesending ist das.
Und zuckersüß ist sie, und eine Form wie eine Kokosnuss.
Und was noch?
Oh, sie ist voller Saft, sie ist eine echte Saftzwiebel.
Und diese Zwiebel willst du hier einpflanzen?
Ich werde tausende züchten. - Schön.
Das Land soll nur von meiner Zwiebel reden. - Oh, wie schön.
Eine Zwiebel, die nicht brennt. Eine...
(ein lauter Furz)
Oh, äh, das war ich aber nicht, ich schwöre es. Ich...
Das war ich, Entschuldigung.
Die haben Sie mit links fertiggemacht, voll vor die Schnauze.
Wenn Sie kämpfen, kämpft die Stadt.
Er hat Recht. So denken hier alle.
Na ja, meine Zwiebeln sind alle gesetzt.
Bis zur Ernte hätte ich Zeit, um mitzumischen.
Da gibt's nur eins, genau.
Was haben Sie mit denen vor?
Ich schlage allen die Zähne aus.
Nein, so ist das niemals zu erledigen.
Wir müssen Lamb und seine Leute eines Verbrechens überführen.
Dafür müssen wir Beweise sammeln.
Wir drucken sie in der Zeitung und sprechen mit dem Gouverneur.
Haben Sie Beweise? - Nicht die Bohne.
Und wenn jemand welche hätte, würde er nicht mehr lange leben.
Was ist nun, Buck? Spielen wir um Knöpfe?
Ich hab doch 10 drin. - Dann erhöhe ich auf 50.
Und du, Olbo. - Ich steige aus.
Also, wir beide, Buck. - Ich bring die 40 zum Sehen.
Ja, Moment doch mal. Ich kann immer noch erhöhen.
Schluss mit der Sauferei!
Ich ertränke nur meine Sorgen. - Das schaffst du sowieso nicht.
Hey, Sheriff! - Was gibt's?
Der Zwiebelfresser wiegelt die Leute auf.
Den machen wir mal frisch, damit ihm das vergeht.
Der Bursche liegt mir quer im Magen.
Wir machen ihn fertig. - Das ist kein Problem.
Ich denke, er ist tot!
Alles muss man selbst machen, ihr Flaschen!
Los, kommt! - Kommt nicht in Frage.
Ich habe gesagt: ab jetzt keine Gewalt mehr.
Ich fände es sogar besser, wenn ihr verschwinden würdet, irgendwohin.
Meinetwegen nach Crystal City. Wartet dort, bis ich euch rufen lasse.
Reiten wir los.
Hat uns der Chef wieder den Spaß versaut.
Ich kümmere mich mit dem Richter um den Zwiebelburschen und die Kinder.
Das wäre ja noch schöner, wenn wir das nicht schaffen, nicht wahr?
Nein, ich hab die Schnauze voll.
Ich denke nicht daran, Ihre krummen Dinger weiter zu billigen.
Nicht doch. Ich schätze, Sie haben nicht verstanden, was ich eben sagte.
Ich sagte, keine Gewalt.
Und wenn ich das so sage, dann wird das auch so gemacht.
Ich, was soll ich machen? - Unterschreiben, wie üblich.
Wir wollen das ganz legal realisieren.
Das heißt, Sie verfügen das, sonst...
Schon wieder. Adolf, den Niethammer!
Wir wollen aber nicht in die Schule.
Ihr solltet Mister Lamb dankbar sein, ein edelmütiger Mensch.
Und alles auf Kosten der Super Oil.
Es wird euch gefallen, viele andere Bübchen sind da.
Die Stadt hat ein schönes Panorama. - Hör mal auf zu Sabbern, ja!
Wer sabbert denn, du? - Werden wir etwa alt?
Die Kinder bleiben, sonst gibt's was vor die Birne.
Den Befehl haben wir schriftlich. - So ist es.
Ein Gerichtsbeschluss mit Siegel und Unterschrift vom Chef persönlich.
Oh, ich sehe, das Ding ist genauso heiß, wie du.
So ein Papier hab ich auch, fahler Dauerlutscher. Ich zeig's dir.
Na, wo ist es denn?
Ah, ja.
Siehst du, da steht, die Kinder bleiben hier.
Wo denn? - Du musst näher rangehen.
Noch näher?
Huch, nein!
Oh, ah, oh, ah!
Oh, ah, oh, ah!
Das ist sehr eindrucksvoll, Partner.
Aber da sind wir ja Weihnachten noch hier. So macht man das.
Nun komm, steh auf und penn dich da nicht aus.
Dich ziehe ich an den Löffeln hoch. - Ich gehe schon.
Ich sage immer: Haue regiert die Welt.
Ja. - Du hast echt Saft in den Muskeln!
Das kommt von den Zwiebeln und die Schule mochte ich nie.
Sollen wir es ihm zeigen?
Wir haben den Beweis. - Beweis wofür?
Hier, das hielt Pa in der Hand, als sie ihn tot in der Schlucht fanden.
Ja, richtig, das stammt von Stinkys Sattel.
Ein Irrtum ist ausgeschlossen.
Der arme Foster. Diese 3 Typen sind heute aus der Stadt abgehauen.
Ach, weißt du, wohin? - Sie wollten nach Crystal City.
Crystal City, aha. - Nein, nein.
Das kommt nicht in Frage. Auf jeden Fall reiten Sie nicht allein.
Was wir für den Sheriff brauchen, ist ein handkräftiger Beweis.
Ein Beweismittel, wogegen die nichts machen können.
Deshalb wird Sie der Starreporter meiner Zeitung begleiten.
Brrr, auch das noch.
(stumme Szene)
Genau das ist es. Und das ist der Sattel von Stinky.
Demnach müssen sie hier sein. - Kann ich ihnen helfen, Senores?
Äh... - Suchen Sie Eigentümer von das Pferd?
Vom dem Pferd, heißt das! - Von welchem ist egal.
Man erwartet Sie. - Wo? - In der Fabrik da.
Gehen sie da rein? - Hm, nicht wahr?
(Sprungfedern knarren.)
Nein! - Hoppi!
Nanu, da ist ja gar keiner. Oje!
Komm raus!
Ha! - (ein Schlag)
(Slapstick-Musik setzt ein.)
Aaah, nein!
Hey, wo willst du denn da oben hin?
Ich will nicht, ich muss.
Haaa!
Hey! Was?
Was sollen die Albernheiten?
Ihr müsst stillhalten.
Au!
Aber jetzt! - Nicht doch!
Haaa! - Jetzt gibt's auf die Nudel.
Mein Gebiss hab ich grad erst machen lassen.
Wo rutscht ihr denn alle hin? In diese hohle Gasse.
Was machst du denn hier?
Nicht erschrecken, ich wohne hier. - Dann bleibst du auch hier, Strolch.
So.
Ach, du.
Ich kann Monokelträger nicht leiden.
Wo ist der Schmalspurindianer? Ich komme mir vor wie ein Maulwurf.
Da drüben, Keule.
Du siehst aus wie mein Vater. - Ja, Vater Morgana.
Aha! Asterix, Obelix.
Wenn man so ekelhaft stinkt wie du, sollte man nicht im Korn liegen.
Was hab ich denn hier für ein Maikäferchen, hm?
Willst du mich umbringen? - Hm.
Was ist?
Ich lasse euch notschlachten, ihr Idioten.
Ihr schwingt euch aufs nächste Pferd und kommt her.
Der Zwiebelfresser und Pulitzer haben sich Stinky geschnappt.
Er wird versuchen, die Wahrheit über Foster und die andern rauszukriegen.
So ein Mist! - Ich verstehe Sie nicht.
Das Gesetz bin ich hier, Mister Lamb. Sie machen sich unnütz Sorgen.
Überlassen Sie alles mir, wie immer.
Na, da bin ich aber verlassen, Sie Oberpfeife, Sie!
Der gibt Stinky doch nicht freiwillig raus.
Er wird ihn einem Gericht übergeben, vielleicht in El Paso.
Das wäre das Ende der Super Oil und so was kommt nicht in Frage.
Aber wir vereiteln das.
Auf dem Weg dahin fangen wir sie ab und machen sie endgültig fertig.
Ich denke, keine Gewalt mehr? - Sie sind doch zu dämlich!
Wir machen den Mann ganz legal fertig.
Nehmen wir an, sie wollen nach El Paso, und nur da können Sie hin.
Dann müssen sie durch diese Schlucht reiten, nicht?
Genau. - Dort lauern wir ihnen auf.
Ich kenne die, wie meine Westentasche. Genau hier...
Wer hat eben gelacht? Ich schlag dir gleich den Kolben nach hinten.
Ist ja schon gut. Stillgestanden!
Adolf!
Bin schon da. Die Vorsehung sagte mir, was passiert.
Ich weiß nicht, aber ich habe ein verdammt ungutes Gefühl bei dem Kerl.
Was wollt ihr noch? Ich hab euch doch alles gesagt, was ich weiß.
Du sollst das Gesagte schriftlich niederlegen und unterschreiben.
In El Paso.
Fragt sich, ob wir da hinkommen.
Endstation, mach Stinky los!
Wenn ich losstinke... - Ich scherze nicht.
Ja, das ist was Anderes. So, du Stinker, verzieh dich in die Wüste.
Ich wusste, dass ihr mich befreit. Ich freue mich, euch wiederzusehen.
Ihr lasst mich nicht im Stich. - Mach's gut, Stinky-Boy!
Oh, Manitu!
Großer Manitu, begrabe mich!
Ausgezeichnet, diese Indianer, praktisch und präzise.
Euch müsste man ins Irrenhaus sperren, ihr seid geisteskrank!
Ich stehe 2 Mördern gegenüber. - Dir juckt wohl der Strauß?
Wir haben alle gesehen, wir ihr Stinky getötet habt. Stimmt's, Boys?
Der Colt gehört dem Zwiebelfresser. - Sicher, der hier auch.
Den hat er uns selbst gezeigt, stimmt's, Ratte?
Den haue ich gleich.
Zwiebel und Jack Pulitzer, betrachten Sie sich als verhaftet, wegen Mordes.
Ich hab das Gefühl, dass es keinen Ausweg mehr gibt. - Tatsächlich?
Was ist, wenn doch einer redet?
Quatsch, wenn hier einer was sagen will, dem treibe ich das aus.
(Richter Logan) Das Gericht hat den Sheriff und die 11 Zeugen gehört.
Sie haben übereinstimmend ausgesagt.
Jack Pulitzer und der Zwiebelmensch haben einen Unbewaffneten getötet.
Sie haben ihn in den Rücken geschossen.
Gleich bitte ich die Geschworenen, das Urteil zu fällen.
Zuvor möchte ich fragen, ob die Verteidigung Zeugen hat?
Wenn die Verteidigung Zeugen hat, dann sollen sie sich melden.
Na, meine Damen, nicht so viel Zurückhaltung, bitte.
Wer will, melde sich zu Wort.
Was denn? Gibt's nicht mal einen Zeugen der Verteidigung?
(Beisitzer) Darf ich was sagen? - (Richter) Schieß los.
Es würde gut aussehen und wäre legal, hätten wir wenigstens einen Zeugen.
Ach, Quatsch! Die Geschworenen können sich zur Urteilsfindung zurückziehen.
Wir sind uns einig, Euer Ehren.
Das Urteil ist bereits gefällt: Sie sind schuldig!
(Tumult. Der Richter klopft mit dem Hammer.)
(Richter) Ruhe! Ich bitte um Ruhe!
Bevor ich das Urteil verkünde, richte ich das Wort an die Angeklagten.
Wollen Sie was zur Verteidigung sagen?
Besohlen Sie sich die Zunge, Sie sprechen so latschig.
Oder sind Sie Alkoholiker?
Wir haben die Zeugen und das Urteil der Geschworenen gehört.
Ich verurteile Sie zum Tode durch den Strang.
Dieser Akt der Ungerech..., der Gerechtigkeit wird morgen vollzogen.
Viel Vergnügen.
Ach, diesen Lärm kann ich einfach nicht aushalten.
Im Moment bin ich dankbar für den Lärm, denn bald haben wir viel Ruhe.
Verletze dich nur nicht, Häschen.
(Jemand klopft heftig.)
Sei bloß vorsichtig.
Was wollt ihr hier?
Wir wollten den Zwiebelstinker noch sehen, ist ja unsere letzte Chance.
Was habt ihr in dem Korb?
Das ist seine Henkersmahlzeit: Zwiebeln.
Meinetwegen, lass sie rein.
Soll er sich das Zeug reinschlagen. Dann fährt er stinkend zur Hölle.
Das finde ich aber richtig stark, Freunde.
Ihr seht beide gesund aus.
Sind die Zwiebeln für mich? Das finde ich sehr aufmerksam.
Mein Gott! Und das ist so schädlich für die Lungen, so ein Schnuppelchen.
Ah, ahaha, nein!
(Slapstick-Musik)
So, endlich erfährt jeder Bürger die Wahrheit.
Wie lange habe ich darauf gewartet, so eine Ausgabe drucken zu können.
So, Jungs, jetzt seid ihr dran, beeilt euch.
Jeder Bürger von Paradise City bekommt ein Exemplar.
Ach, ich danke dir. Ich bin so glücklich.
Ich kann dir gar nicht sagen wie.
Merkwürdig, wie kalt deine Lippen sind.
Raus, rüber da mit dir. Und keine linken Dinger bitte ich mir aus.
Wie wir dich gefunden haben? Kein Problem bei deiner Fahne.
Rüber an die Wand! Du auch, du Hosenmatz. Er ist sicher bewaffnet!
Tja, was machen wir jetzt am besten mit den Burschen?
Ich glaub, ich weiß was Schönes.
(Er hört das große Finale eines klassischen Konzertes.)
Scht!
Also?
Beginne!
Wir haben sie überall gesucht. - Die haben sich flüssig gemacht.
Wir warten, bis Buck hier ist. Vielleicht haben die ihn.
Wir haben sie auch gefunden. - Wirklich, Sheriff.
Hey, was ist denn los? Was ist das für ein Aufzug? Wie seht ihr aus?
Das hält man im Kopf nicht aus? Guckt euch mal an, was hier draufsteht?
Ja, das muss man lesen.
Nein, das kann doch nicht sein, das ist Stinkys Geständnis!
Hier ist eine Liste aller Leute, die wir umgebracht haben.
Dreh dich mal um.
Verdammte Scheiße!
Die haben den Beweis, dass wir von den Ölleuten Geld bekommen.
Nein.
Puh, das stink einen an, das schreit zum Himmel.
Aber Sie sind gut informiert.
Ich meine deine alte Unterwäsche.
Der Zeilenschinder publiziert das!
Wir nehmen die Zeitungen und vernichten sie.
Aber diesen Zwiebelfresser will ich lebendig.
Und in einem klasse Zustand. Ich will auch meine Freude haben.
Ich finde es wunderbar, was Mister Pulitzer für einen Mut hat.
Ja, es wurde aber auch Zeit.
Endlich die Wahrheit über die Super Oil. Bitte sehr.
Die Stimme von Paradise City, Extraausgabe! Heute umsonst!
Ihr sammelt mir sofort sämtliche Zeitungen ein.
Kein Exemplar soll übrigbleiben.
Auseinander, geht nach Hause, macht die Straße frei! Gib mal her!
Das ist doch die Höhe! Verhaftet den Mann!
Au!
Na, warte!
Machst du wohl, dass du runterkommst! - Geht an eure Arbeit!
Macht euch flüssig, haut ab hier! Du Penner, weg hier!
In 5 Minuten werden hier alle Zeitungen verbrannt.
Und zwar hier!
Das ist ja entsetzlich.
Sie sind zu spät, Sheriff. Sie sind erledigt.
Sie und ihre Totschläger, diese halben Hosen.
Geben Sie auf, Sheriff. Die Wahrheit ist raus, man holt sie nicht zurück.
(spannende Westernmusik)
Sie sind so blass, haben Sie schlecht gefrühstückt?
Mir ist nur bewusst, dass es jetzt für Sie aus ist, Zwiebelfresser.
Werfen Sie die Waffe weg. Alles Andere wäre Selbstmord.
Sie sind ganz allein.
Haben Sie keine Eltern mehr? Sie sehen nämlich so verstoßen aus.
Also, mit Zwiebeln oder mit der Blubberspritze?
Mit dem Colt.
Hach, sieh mal.
Der Chef trägt grün!
Nimm ein heißes Bad, Schwester, da kommt sicher noch Kundschaft.
Äh, na, Jungs, ist das nicht ein bisschen...
(Slapstick-Musik)
Jetzt hänge ich auf der Stange! - Das wolltest du doch immer.
(Es setzt Schläge.)
(Eine Frau schreit.) - Oh, Verzeihung, Madame.
Bleiben Sie doch. - Nein.
Bleiben Sie liegen, Sir, das Frühstück kommt gleich. - Okay.
Oooh!
Nehmt mich mit! Was wollt ihr ohne mich machen?
In dem Aufzug? Was sollen die Leute denken?
(Es quietscht und kracht.)
(Es plauzt.)
Warum wollt ihr draußen spielen, hier drin ist so schön geheizt?
Nein, nein!
Ist das nicht zu klein zum Schwimmen?
Haha, links runter, Jungs, immer der Sonne entgegen, da wird's heller.
Es ist so dunkel, wo bin ich? - Wahrscheinlich in der U-Bahn.
Aber wir müssen auf einen anderen Bahnsteig!
Hey, du, Zwiebelfresser.
Nein, Vater Goldkralle, das ist er doch! Warte mal, ich bin gleich da.
Ja! Ja.
Wo bist du, Strolch?
Goldkralle, wo steckst du?
Goldi-Boy, der Trompetenblechgreifer nützt nichts. Deine Leute sind weg.
Ich habe Ihnen interessiert zugesehen.
Mit diesen Banausen hatten Sie verdammt leichtes Spiel.
Aber jetzt haben Sie es mit mir zu tun, mein Freund.
Töten will ich Sie nicht, das macht Sie zum Helden.
Aber Hackfleisch mache ich aus Ihnen.
Wenn wir fertig sind, frisst mir wieder jeder aus der Blechhand.
Muss scheußlich schmecken, wenn man das Ding in die Schnauze kriegt.
Haben Sie da Wiener Würstchen drin?
Oh! Nicht doch, nein!
Wo kommt denn der Messingschwingel her?
Bums, durch die Säule!
Soll ich das nun persönlich nehmen, dass wir hier liegen?
Wie denken Sie eigentlich übers Ölgeschäft?
Ich könnte mir vorstellen, dass eine Krise kommt.
Die arabischen Ölscheichs kommen und versalzen dir den Kuchen.
Hören Sie auf, meine Leber! - Einen Muskelkater angesoffen, was?
Feuer frei! Eins, zwei, drei.
Oje.
Nein! Nein!
(Die Hand quietscht, Glockenschläge.)
Adolf, es dreht sich alles.
Können Sie mich mitnehmen bis zur nächsten Tankstelle?
Ich muss in der Kantine Bier holen!
Nach der Prüfung der Beweismittel entscheidet das Gericht.
Alle Erwerbungen der Super Oil Gesellschaft sind hiermit nichtig.
Ja, bravo!
Das Gericht hat noch was entschieden.
Jeder Privatmann bekommt seinen Besitz sofort zurück.
Und die Ölleute sollen sich zum Teufel scheren.
Ich hab genug geraucht und gesoffen, bis ich 97 bin. Schluss jetzt!
Los, Leute, wir haben zu tun, an die Arbeit!
Jetzt jagen wir erst mal die Bohrtürme in die Luft.
Die schieße ich bis in den Himmel, die Dinger.
Macht den Abgang, weg, es geht los!
(Archibald) Nun mach mal, sonst helfe ich dir mit meinem Huf, Goldkralle.
Ja, wir sind im Rückstand. - Genau.
Eine Million auf einem Schweizer Konto reizt sie nicht?
Schön weitergraben. - (Archi) Und nicht immer ablenken.
Sie sind begabt fürs Graben.
Nein, Adolf, was ich hier wieder fühle!
Ich bin's nicht, Sir.
Unser Lebenssaft, Adolf! - Wir sind fündig, Mister Lamb.
Oh, nein!
Es muss eine Stelle geben, wo nicht das Dreckzeug aus der Erde spritzt!
Archi, wir müssen weiter, das ist kein Platz für uns.
Sage ich schon immer. Wann geht's los?
Alles Gute. - Deine Zwiebelernte bekommst du nie.
Komm bald wieder zurück. - Bestimmt noch in diesem Leben.
(mit tiefer Altmännerstimme) Schön, dass das Schicksal uns verbunden hat.
Achte in Zukunft auf die Wechselfälle des Schicksals.
Wenn du Ärger hast, komm zu uns. Eine Kelle Bohnen ist dir sicher.
So hab ich dich nie reden gehört, Dutch.
Ich hab auch nie was gesagt. Es lief doch alles von selbst.
Das haut mich das erste Mal vom Schlitten.
Ach, mach's gut, mein Junge.
So, Archibald, dann wollen wir mal.
Das wird auch Zeit, los, gen Mekka. - Bye-bye!
Lass dich nicht unterkriegen. - Mach's gut, Alter.
Nehmen Sie mich mit. Ich ernte auch Ihre Zwiebeln. Einsilbiger Mensch!
Copyright MDR 2014 UT: S. Büschel
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