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zu Zulu

Original subtitles

Ich liebe Geld.

Ich liebe es mehr als die Dinge, die man damit kaufen kann.

Überrascht Sie das?

Geld. Geld ist es egal, ob ich gut bin oder nicht.

Ihm ist egal, ob ich schnarche.

Ihm ist egal, was für einen Gott ich anbete.

Es gibt auf der Welt nur 3 Dinge,

die einen so bedingungslos akzeptieren.

Hunde,

Doughnuts

und Geld.

Nur ist Geld besser.

Wissen Sie wieso?

Weil es einen nicht dick macht

und es kackt einem nicht den ganzen Fußboden voll.

Es gibt bloß eins, das mir noch lieber ist:

Das Geld anderer Leute.

DAS GELD ANDERER LEUTE

Hey, Jungs.

Kommt schon.

MITTWOCH 17. OKTOBER

GUTEN MORGEN MR. GARFIELD. WAS KANN ICH FÜR SIE TUN?

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Bitte warten Sie...

1 1/2 PUNKTE GESTIEGEN

Gut. Jetzt bitte alle hier zusammenrücken.

Genau. Ich will all eure Gesichter sehen.

- Wie geht's, Tom? - Happy Thanksgiving, Jorgy!

Happy Thanksgiving, Leute!

- Happy Thanksgiving. - Alle lächeln!

Zeig dein schönstes Lächeln, Elton. Die Aktien sind 1,5 Punkte gestiegen!

BERICHT

Da tut sich irgendwas, Jorgy.

Gute Nachrichten. Die Aktien sind gestiegen. Keine Sorge.

- Gus, hast du dein Gebiss drin? - Bin so weit!

Bitte lächeln!

New England Wire and Cable!

New England Wire and Cable!

2 Punkte gestiegen.

Wire and Cable sind um 2 Punkte gestiegen.

BÖRSENSPIEGEL

Wire and Cable sind um 2 Punkte gestiegen.

- Morgen, Mr. Garfield. - Guten Morgen, Arthur.

Sagen Sie Carmen guten Morgen. Sie ist heute sehr glücklich, stimmt's, Süße?

Guten Morgen, Carmen.

- Der Preiselbeer-Saft ist frisch, Boss. - Ah, gut.

Sie enttäuschen mich nie, Arthur.

Sie enttäuschen mich nie.

- Guten Morgen, Sir. - Samuels.

INVESTITIONSUNTERNEHMEN

- Guten Morgen, Mr. Garfield. - Guten Morgen, Mr. Garfield.

- Guten Morgen, Mr. Garfield. - Guten Morgen.

- Guten Morgen. - Guten Morgen, Mr. Garfield.

- Guten Morgen, Mr. Garfield. - Guten Morgen.

- Morgen. - Guten Morgen, Mr. Garfield.

An die Arbeit!

- Guten Morgen, Mr. Garfield. - Morgen.

- Guten Morgen, Mr. Garfield. - Ja.

Guten Morgen, Mr. Garfield. Sie sehen heute gut aus.

Ich bezahle Sie nicht für Schmeicheleien, Harriet. Was gibt's?

- Guten Morgen, Mr. Garfield. - Guten Morgen, Mr. Garfield.

Morgen. Morgen.

Mr. Holt möchte mit Ihnen Abendessen

und die Overly Brüder fliegen Sie nach Texas oder kommen her.

Schreiben Sie Folgendes auf meinen Grabstein:

- "Er war nie in Texas." - Ich gebe dem Steinmetz Bescheid.

- Wo ist der mit Zimt? - War keiner mehr da.

Wenn ich mich nicht auf Dunkin' Doughnuts verlassen kann,

- auf wen dann? - Nun, auf mich, Sir.

Granger, Trundel Canning. Lass mal hören.

Trundel wird von der Stadt verklagt, Sir.

Hat gegen Umweltbestimmungen verstoßen.

Und es werden Krankheitsfälle von den Bürgern gemeldet.

Gut.

Mach kurz bevor sie in den Knast wandern ein Angebot.

- Ja, Sir. - Angeli.

- Ja. - Eastern Motels. Anteile insgesamt.

6 Mio., Mr. Garfield. Slate besitzt 2,5 Mio.

Mr. Morganstern möchte Sie sprechen.

Da würde ich lieber mit meiner Mutter sprechen.

- Pfeiffer! - Ja.

Was ist mit New England Wire and Cable los?

Das ist zu schön, um wahr zu sein. Geht die Sache in die Hose?

Ich...

Ich...

Ich...

Ich...

kann keine Probleme finden, Mr. Garfield.

Ich auch nicht.

- Richardson. - Ja, Sir.

Reden wir mal mit den Leuten.

Ruf den Mann an der Spitze an, wer immer das ist.

Ja, Sir. Wird sofort gemacht.

New England Wire and Cable. Guten Morgen.

Den Geschäftsführer, bitte.

Das ist Mr. Coles.

- Wen darf ich anmelden? - Lawrence Garfield.

Moment bitte.

- Was wollte er? - Er will vorbeikommen.

Sich den Laden ansehen, sagte er.

Nun, warum auch nicht? Er ist Aktionär.

So einfach ist das nicht.

Es ist kein Geheimnis, was dieser Mann tut.

Du hast wohl Bammel, Bill.

Wall Street ist heutzutage im Liquidierungsgeschäft, Jorgy.

Mein Vater hat diese Firma vor 81 Jahren gegründet.

- Ich übernahm sie vor 26 Jahren... - Ich weiß.

Ich kontrolliere diese Firma, und es wird uns niemand liquidieren.

Willkommen in Rhode Island

Was für ein Scheißladen.

Sieh dir das an.

Sieh dir das an.

So einen Edelschuppen habe ich seit der Bronx nicht mehr gesehen.

Willkommen bei New England Wire and Cable.

Ich bin Bea Sullivan, Mr. Jorgensons Assistentin.

- Wie geht's? - Mir geht's gut.

Möchten Sie Ihren Chauffeur ins Warme bitten?

Nein, er ist ein frei laufender Hof-Chauffeur.

Drinnen verweichlicht er mir nur.

Gibt es in dieser Stadt einen Dunkin' Doughnuts?

Dunkin' Doughnuts? Nein, glaube ich nicht.

- Krispy Kreme, oder so? - Ich fürchte, nein.

Aber wir haben Kaffee, und Emma hat vielleicht Brötchen.

Brötchen?

Haben Sie einen Aufzug?

Ich muss leider gestehen, dass er außer Betrieb ist.

Gibt es Sauerstoff?

Sie hätten mich vorwarnen sollen. Dann hätte ich einen Sanitäter dabei.

Ist es noch weit? Ich wäre gern vor Anbruch der Dunkelheit da.

Jorgy, dies ist Mr. Garfield.

Mr. Garfield, Andrew Jorgenson, unser Vorsitzender.

Nennen Sie mich Jorgy. Das tun alle. Tut mir Leid wegen des Aufzugs.

- Er macht, was er will. - Mr. Coles, Geschäftsführer.

- Emma, bringen Sie Kaffee! - Nett, Sie kennen zu lernen.

Die letzte Limousine haben wir hier 1948 bei Trumans Wahlkampf gesehen.

Genau. Er stand da auf der Treppe, genau da, wo Sie standen.

- Ach wirklich? - Ja.

Das waren goldene Zeiten. Die Erneuerung Amerikas und so.

Der gute alte Harry hielt an dem Tag eine tolle Rede.

- Ach, wirklich? - Oh ja. Er war sehr beeindruckend.

Der einzige Demokrat, für den Bea und ich je gestimmt haben.

Wissen Sie eine Menge über das Draht- und Kabelgeschäft, Mr. Garfield?

Ich weiß, wenn das Kabel nicht will, tut es der Aufzug nicht.

- Ich überlege wegen der Doughnuts. - Doughnuts?

Mr. Garfield fragte, ob wir welche haben.

- Bill, haben wir Doughnuts? - Ich glaube nicht.

Was macht denn der Kaffee?

- Hier, bitte sehr, Mr. Garfield. - Vielen Dank.

- Zucker und Sahne? - Zucker. Ich bediene mich schon.

- Danke, Emma. - Ich könnte nach Doughnuts schicken.

Nein. Kommen wir lieber zum Geschäft.

Was denn? Haben Sie was gegen Doughnuts?

- Soll ich Ihnen Doughnuts besorgen? - Nein, lassen Sie nur, Emma.

Sie haben Recht.

- Kommen wir zum Geschäft. - Gute Idee.

Um was für Geschäfte geht es?

Guter Kaffee.

Sagen wir mal so:

In New York habe ich einen Computer. Sie heißt Carmen.

Nach dem Zähneputzen tippe ich morgens ein:

"Carmen, Computer an der Wand, wer ist der Größte im ganzen Land?"

Normalerweise sagt sie mir: "Garfield, du bist der Größte."

Aber vor 3 Wochen sagte sie:

"Garfield, Garfield, kratz dir die Eier mit der linken Hand.

New England Wire and Cable sind die Größten im Land."

New England Wire and Cable?

Ich sagte: "Was sind die wert?" Da zeigte sie die Vermögenswerte.

Sie haben hier Anlagen im Wert von $120 Mio.

Sogar als Schrott sind sie noch 30 bis 35 Mio. wert.

- Kann ich die Tafel da benutzen? - Ja, nur zu.

Danke.

Kommen Sie. Carmen wird uns was beibringen.

Ich wische das hier ab.

Hier.

Notieren wir also 30 Mio.

- Wie viele Hektar haben Sie? - 45.

Carmen und ich kalkulieren, dass es allein als Acker- oder Weideland

noch 10 Mio. wert ist.

- Einverstanden? - Ja.

Addieren wir die 10 zu den 30. Das macht 40 Mio.

Sie haben noch andere Firmen erworben, nicht wahr, Bill?

Sie haben eine Klempnerei, eine Elektrogeräte- und eine Klebstofffirma.

Fade, aber profitabel.

Carmen sagt mir, dass sie weitere 60 Mio. wert sind.

Addieren wir die 60 zu den 40.

Dann haben Sie verfügbares Kapital von 25 Mio., 10 davon in bar.

Notieren wir 25 Mio. und sehen wir, was rauskommt.

$125 Mio.

Die schlechte Nachricht ist nur,

dass dieser Wire-and-Cable-Zweig hier keinen Profit erwirtschaftet

und von anderen Betrieben subventioniert werden muss.

Das macht mich als Aktionär nun gar nicht froh.

Sind Sie fertig, Mr. Garfield?

Nein, bin ich nicht, Bill.

Nehmen wir an, dass Carmen unter Menstruationsbeschwerden leidet.

Nichts für ungut. Eben etwas labil.

Sagen wir, sie ist zu optimistisch.

Subtrahieren wir 25 Mio. So.

Sagen wir also

$100 Mio.

Eine hübsche runde Zahl. Ich liebe runde Zahlen.

Gibt es Schulden? Nein.

Gerichtsverfahren? Irgendwelchen Umweltscheiß?

Leiten Sie Abfall ins Grundwasser? Aber nein, doch nicht Sie.

Was ist mit Firmenrenten?

Carmen sagt, dass alles abgedeckt ist.

Ihr Leute seid traumhaft.

- Die Besprechung ist jetzt zu Ende. - Nein, einen Moment noch.

Jetzt wird es erst gut.

- Wie viele Aktien sind auf dem Markt? - 4 Mio.

Teilen Sie 100 durch 4 Mio., was bekommen Sie raus?

- 25. - Gut.

Das heißt jede Aktie ist $25 wert.

Das war alles nur ein Vorspiel. Jetzt kommen wir zur Sache.

Die Aktien standen bei 10, als ich vor 3 Wochen aufwachte.

Das sind 10 für eine Ware von 25.

Tolles Schnäppchen.

Ich kann etwas, das $25 wert ist, für $10 kriegen.

Die Firma steht nicht zum Verkauf, Mr. Garfield.

Ich will Ihre Firma gar nicht.

Ich will nur, was jeder Aktionär will:

- Ich will Geld verdienen. - Sie verdienen Geld, Mr. Garfield.

Sie haben die Aktien für 10 gekauft. Sie stehen jetzt bei 14.

Sie stehen bei 14, weil ich sie kaufe.

Ich tue meinen Teil. Tun Sie nun Ihren.

Stoßen Sie Wire and Cable ab. Es ist ein finanzielles Krebsgeschwür.

Entschuldigen Sie uns bitte. Ich möchte Mr. Garfield alleine sprechen.

Was, zum Teufel, fällt Ihnen ein, Sie Mistkerl!

Sie können nicht in meiner Firma aufkreuzen, um sie einzukassieren.

- Das geht nicht. - Leben Sie auf dem Mond, Jorgy?

So was nennt man Firmenübernahme.

Ich weiß, wie das genannt wird, und ich lasse es nicht zu.

Es ist sehr einfach. Ich mache so was dauernd.

Dann machen Sie es anderswo. Ich werde mich nicht selbst aufhängen.

Sehen Sie es nicht als Selbstmord an.

Betrachten Sie es als Euthanasie.

Raus.

Raus mit Ihnen.

Raus, bevor ich Sie rauswerfe.

Wo wollen Sie hin? Das ist eine reine Geschäftsangelegenheit.

Geschäfte? Mit Ihnen?

Ich habe ein Unternehmen zu leiten.

Genau darum geht es ja.

Mir passt nicht, wie mein Geschäft geführt wird!

Und lassen Sie gefälligst Ihren Aufzug reparieren!

Das ist wie ein Großbrand hier, dieser ganze Betrieb steht in Flammen!

Und wenn man die Feuerwehr ruft, kreuzt jemand auf? Niemand.

Weil alle in Japan und Singapur und Malaysia

und Taiwan und den anderen Sauhaufen sind, wo man Müll liebt.

Und während das Inferno tobt, sind Sie im Vorgarten,

mähen den Rasen, kramen rum, und wichsen sich auf meine Kosten einen!

- Als ob ich mir Geld leihen wollte. - Leben Sie wohl, Mr. Garfield.

Ich mache so was nicht lange mit.

Haben die uns heute Ärger gemacht?

Die werden uns nicht in die Bronx zurückschicken, Arthur.

Machen Sie mir keine Angst, Mr. G.

Richardson, ich will New England Wire and Cable aufkaufen.

Kauf, so viel du kriegen kannst.

Regel das mit der Börsenaufsicht.

- Ich will das schnell erledigt haben. - Wird gemacht.

Jetzt ist es offiziell.

Unser Freund Garfield hat vor, die Firma zu übernehmen.

Er hat das 13 D Formular bei der Börsenaufsicht eingereicht.

Jetzt gehören ihm 12 % von uns.

Was hast du vor?

Mir gehören 20 %.

Jorgy, wir müssen uns schützen.

- Wir brauchen Rechtsbeistand. - Wir haben Anwälte.

Die kennen sich hiermit nicht aus.

- Wir brauchen den Besten. - Wir sollten Kate anrufen.

Lass mich machen.

Bist du sicher, dass sie kommt?

Ich sage ihr, dass wir sie brauchen.

Wir sind doch eine Familie.

Ausladende Ls und Ms.

Er schreibt das Wort "Million" gern, nicht?

So einen wie den habe ich noch nie erlebt.

Wie eine Comic-Figur.

So könnte man sagen.

- Hallo, Kate. - Jorgy.

Danke fürs Kommen.

Sieht sie nicht großartig aus?

Ich muss um 5 in der Stadt sein. Können wir zur Sache kommen?

Du bestimmst, Kate.

Da es jemand auf dich abgesehen hat,

hast du keine andere Wahl, als dich zu verteidigen.

Es gibt einige Möglichkeiten.

Zunächst mal, solltest du den Firmensitz verlegen

- von Rhode Island nach Delaware. - Wieso Delaware?

Gute Idee. Weil es in Delaware strenge Gesetze für Firmenübernahmen gibt.

So stellen wir uns wenigstens nicht tot.

- Wer stellt sich tot? - Du musst dich schützen.

- Und nach Delaware weglaufen? - Das ist doch nur auf dem Papier.

Die Firma wurde in Rhode Island gegründet und da bleibt sie auch.

Wir reden von Delaware, nicht von Nairobi. Also komm.

Mir gehören 20 % dieser Firma.

Dem Aufsichtsrat weitere 5, der Belegschaft noch mal 5.

Das macht 30 %. Wie kann der Mann da die Kontrolle ergreifen?

Was willst du? Soll ich mit ihm verhandeln oder nicht?

Da ist nichts zu verhandeln.

Er pocht an deine Tür.

Wenn du nicht antwortest, spaziert er einfach rein.

Hör auf sie, Jorgy.

Mit einem Raubtier verhandelt man nicht.

Entweder erledigt man es, oder es erledigt einen.

Was schlägst du vor?

- Mach ihm den Rückzieher reizvoll. - Wie? Was meinst du damit?

Gib ihm Geld. Zahl ihn mit Gewinn aus.

Das ist Schmiergeld, Jorgy, aber mittlerweile sehr gängig.

- Das ist Terrorismus. Ohne mich! - Es gibt Alternativen, oder?

- Ja, du verlierst deine Firma. - Vergiss es!

Du stehst unter Zugzwang, wie man so schön sagt.

Garfield hat dafür gesorgt.

Und ich bin als dein Anwalt hier.

Ironie des Schicksals, findest du nicht?

Dass ich versuche, deine Firma zu retten.

Nun, ich kann es tun.

Ja?

Eine Miss Sullivan von Hudson, Bradley and Flint.

Und Granger möchte Sie wegen Trundel sprechen.

Ihre Anzüge sind zur Anprobe bereit. Geht es um 5?

Ja, 5 ist ok. Aber bloß nicht der blinde Heini mit den Stecknadeln.

- Gut, keine Stecknadeln. - Sag Granger, wenn er kommt,

soll er diesmal mehr Verstand zeigen, oder er kann sich arbeitslos melden.

Soll ich es ihm genauso sagen, Sir?

Schick Hudson, Bradley and Flint rein.

Wow.

Wissen Sie, was mich fertig macht? Die Menschen, mit denen ich

normalerweise bei dieser Art von Geschäften verhandeln muss.

Magere Jogger mit Kontaktlinsen und stinkendem Aftershave.

- Ich bin Kate Sullivan. - Ich weiß.

- Zigarette? - Nein, danke.

Lassen Sie sich nicht abhalten.

Wieso würden Sie mich von was abhalten wollen?

Was sind Sie? Eine verdammte Anwältin?

Kommt auf die Gesellschaft an.

Willkommen in meinem Leben.

Was darf es also sein?

Klage, Abfindung, Verteidigung?

Ich will mit Ihnen sprechen.

Oh, das ist übel.

Wenn Anwälte reden wollen, kann das nur was Übles sein.

- Doughnut gefällig? - Nein danke.

- Sind Sie etwa so ein Bioladen-Freak? - Nein, bloß nicht hungrig.

Muss man etwa hungrig sein, um einen Doughnut zu essen?

- Etwa nicht? - Verarschen Sie mich?

Das hab ich noch nie gehört, dass man hungrig sein muss.

Wozu? Dann schmeckt es auch nicht besser.

- Woher wollen Sie das wissen? - Was wollen Sie?

- Ich brauche einen Monat. - Vergessen Sie's.

Ich bin gerade eingestiegen. Ich muss erst alles auf die Reihe bekommen.

Ich hab alles auf der Reihe.

Wenn Sie mir etwas Zeit geben, können wir was aushandeln.

Eine Abfindung?

Etwas aushandeln.

- Nur, wenn ich in der Klemme bin. - Oder, wenn es vernünftig ist.

Es ist nur vernünftig, wenn ich in der Klemme bin.

Wir können ja vor Gericht gehen.

Besorgen eine Verfügung, fechten es aus, machen Anschuldigungen.

Kostet die, kostet Sie, und wozu?

Gerichte sind mein 2. Zuhause. Haben Sie nichts Besseres?

Ich werde Sie nicht mehr lieben.

- 2 Wochen. - Stillhalte-Abkommen.

- Beiderseitig. - Keine Ankäufe.

- 2 Wochen. - Danke.

Halt, wo wollen Sie hin?

Wir haben noch nicht über mein Anliegen gesprochen.

Das wäre?

Du und ich, schwitzend im Bett, auf meinem Satinlaken.

Garfield, stecken Sie Ihre Hand in den Hosenschlitz.

Machen Sie schon!

Gut. Jetzt sehen Sie sich den Kleinen mal scharf an

und sagen: "Du hast dich zu benehmen, wenn du in Gegenwart einer Dame bist."

Garfield, wenn Sie nicht genau das jetzt sagen, lege ich den Fall nieder.

- Du hast dich zu benehmen... - Du hast dich zu benehmen...

- ...wenn du in Gegenwart... - ...wenn du in Gegenwart...

...einer Dame bist.

Sehen Sie? Das war gar nicht so schwer.

Ich sehe Sie in 2 Wochen.

Wow! Hast du das gesehen, Carmen?

Ich bin verliebt. Ich bin verliebt.

- Wiedersehen, Miss Sullivan. - Wiedersehen.

Ruf Erickson an. Er soll Geld von der Royal Bank besorgen.

Bezahl nicht mehr, als wir für Fleetwood Furniture bezahlt haben.

Dann ruf Hathaway an.

Ich will ein Übernahmegebot für New England Wire and Cable machen.

Nicht unter unserem Namen.

Nenn es DGAL Holdings.

Aber wenn sie herausfindet, dass wir das Abkommen gebrochen haben?

Richardson, sind Sie von gestern?

Was glauben Sie denn, was sie da macht?

Die Puppe hat was vor. Machen Sie schon.

Ich habe uns 2 Wochen verschafft. Wir müssen schnell machen.

Der Aufsichtsrat soll so viele Anteile wie möglich aufkaufen.

Nimm dein eigenes Kapital.

Nein, das ist nicht dafür gedacht.

- Das ist unsere Rücklage. - Dann borge das Geld.

- Geborgt wird nicht. - Hör auf sie. Sie hat Recht.

Jede Aktie, die du kaufst, ist eine weniger für Garfield.

Je mehr wir kaufen, desto weniger bleibt für ihn.

Je mehr sie kosten, desto geringer ist sein Profit.

Treib die Aktien hoch.

Und, Mom, sieh zu, dass du einen Makler von außerhalb nimmst.

Ich will kein Geld leihen. Wir sind seit der Depression schuldenfrei.

Genau das ist das Problem, Jorgy.

Wegen deiner blütenreinen Bücher bist du so attraktiv.

Und, Mom, verfasse Schreiben an die Aktionäre.

Sag ihnen, wie gut es läuft und wie rosig die Zukunft aussieht.

- Mache ich. - Gut.

Ich ruf euch morgen an. Gute Nacht.

Guten Morgen, Süße.

Wie geht's dir heute Morgen?

1,5 PUNKTE GESTIEGEN.

Wieder gestiegen.

Noch mal 1,5 Punkte.

- Pfeiffer. - Guten Morgen, Mr. Garfield.

- Woody. - Guten Morgen, Mr. Garfield.

- Harriet. - Guten Morgen.

Miss Sullivan wird morgen anrufen.

Sagen Sie, ich nehme keine Anrufe an.

Wenn sie dann herkommt und versucht, reinzustürmen,

versuchen Sie, sie aufzuhalten. Aber dann lassen Sie sie durch.

Sie ist harmlos. Besorgen Sie ihre Anschrift und bestellen Sie Blumen.

- Blumen? - Blumen.

Schönen Abend noch, Miss Sullivan.

- Hallo, Michael. - Oh, Miss Sullivan, hier.

- Die hat jemand für Sie abgegeben. - Oh, danke.

- Gute Nacht. - Gute Nacht.

SIND SIE SO HUNGRIG WIE ICH? IN LIEBE, LAWRENCE

- Guten Morgen. - Guten Morgen.

DGAL bietet 20 für Wire and Cable

- Sie skrupelloser Mistkerl! - Wie bitte?

Was ist bloß los mit der?

Schon gut, schon gut.

Entschuldigen Sie.

- Kann ich Ihnen behilflich sein? - Tut mir Leid. Das ist mir gleich...

- Ist mir egal. Ich werde nicht... - Schon gut, Harriet.

- Sie können nicht rein. - Sie Heuchler. Sie haben gelogen!

- Aber, Babypopo... - Wir hatten eine Absprache.

Ein Stillhalte-Abkommen! Keine Käufe!

- DGAL? Davon wissen Sie nichts? - DGAL?

- Was ist da zu wissen. - Sie haben das Abkommen gebrochen!

Sie haben mich vor meiner Kanzlei und meinen Klienten blamiert.

Einen Moment mal.

Jetzt kommen Sie mir nicht so selbstherrlich daher.

Soll ich etwa still dasitzen, während Sie die Aktien hochtreiben?

- Ich habe nichts dergleichen getan. - Sie bescheißen mich doch.

Alle Ihre Aktienkäufe laufen über einen bescheuerten Makler in Rhode Island?

Hätten Sie wenigstens einen Makler von außerhalb genommen!

Davon habe ich nichts gewusst.

Hören Sie doch auf!

Wen habe ich denn hier, Mutter Teresa?

Wenn Sie das Spiel mitmachen wollen, lernen Sie die Regeln.

Ach, so nennen Sie das, ein Spiel?

Ganz recht! Das beste Spiel der Welt.

Ich bringe es Ihnen bei. Es ist einfach.

Sie versuchen, so viel es geht, so lange wie möglich, zu verdienen.

Und dann, was?

"Und dann, was?"

Wer am meisten hat, wenn er stirbt, gewinnt.

Das ist die amerikanische Art und Weise.

Ich erfülle meine Aufgabe.

Ich bin Kapitalist.

Ich befolge das Gesetz der freien Wirtschaft.

Und das Gesetz lautet?

Die Fittesten überleben.

Vielleicht sehen das nicht alle so.

Vielleicht sehen sie es nicht als Überleben der Fittesten.

Vielleicht sehen sie es eher als Überleben der Fettesten!

- Warum sind Sie so gemein zu mir? - Weil Sie nicht nett sind.

Warum muss man denn nett sein, um im Recht zu sein?

Sie sind nicht im Recht. Sie sind traurige Wirklichkeit.

Eines Tages machen wir Gesetze und machen Ihren Laden dicht.

Die können Gesetze machen, wie sie wollen.

Damit können sie bloß die Regeln ändern.

Das Spiel können sie nie beenden.

Ich verschwinde nicht. Ich passe mich einfach an.

In 10 Jahren wird man über Sie an der Wharton-Schule lehren.

Man wird es die "Garfield-Ära" nennen

und sich den schlechten Nachgeschmack runterspülen.

- Ich sehe Sie vor Gericht! - Ach, Katie.

Gehen Sie doch nicht. Wir haben noch nicht über Sex geredet.

- Nehmen Sie wenigstens 'nen Doughnut. - Stecken Sie sich den sonst wohin.

Seien Sie kein schlechter Verlierer.

Lügen, um Ihren Klienten zu schützen, das kann ich verstehen.

Sie haben nicht mal gefragt, was DGAL bedeutet.

"Das Geld anderer Leute!"

Na gut. Los, los.

- An die Arbeit! - Ja, Sir!

Erwischt! Oh ja.

Wie haben Sie's geschafft?

Vor 2 Jahren hat er versucht, die Westridge Corporation zu übernehmen.

Es wurde gegen ihn ein 13D Unterlassungsverfahren eingeleitet.

- Was ist das? - Ein Wunschzettel.

- Was ist passiert? - Nichts. Die Klage wurde fallen gelassen.

- Wurden Aktionäre geschädigt? - Nein.

Wenn die Klage fallen gelassen wurde, ist es reine Formsache.

Er hatte eine Auskunftspflicht.

Gerber sitzt im Gefängnis, Richard.

Judge Pollard wird keine Verfügung aufgrund einer Formalität erlassen.

Dies ist ein Rechtsstaat, Marcia.

Letzten Endes laufen die Gesetze auf reine Formalitäten hinaus.

Was hätten wir ohne diese Formalitäten?

Anarchie.

Garfield.

- Das ist die Basis für deine Begründung? - Genau.

Schnuckelchen, du schreibst besser eine tolle Begründung.

- Das habe ich vor. - Willst du Garfield was schicken?

Ja. Eine gerichtliche Verfügung.

Feiern Japaner Weihnachten?

Nein, aber ich habe gehört, sie kaufen es.

Ich hatte nichts mit alldem zu tun.

Pfeiffer kommt reinspaziert...

E. V.

Einstweilige Verfügung.

Recht herzlichen Dank!

Ein tolles Team habe ich da.

17 Anwälte

unter Vertrag.

Und ihr schafft die Meisterleistung,

dass ich in einer freien Marktwirtschaft,

in einem so genannten freien Land,

keine Scheißaktien kaufen kann, an die jeder Hinz und Kunz kommt.

Gratuliere.

Sie zerstören das kapitalistische System.

Während die restliche Welt es mit offenen Armen empfängt,

wird es von meinen Jungs und Mädchen erledigt.

Wisst ihr, was passiert, wenn der Kapitalismus erledigt ist?

Die Kommunisten kommen wieder.

Sie kommen aus ihren Höhlen gekrochen. Macht euch nichts vor.

Die warten nur.

Aber vielleicht ist das gar nicht so schlimm.

Denn wisst ihr, was passiert, wenn die Kommunisten kommen?

Als 1. erschießen sie alle Rechtsanwälte.

Und falls sie einen übersehen, werde ich ihn erledigen.

Nun wollen wir doch sehen, ob wir diesen Kleinstadtrichter

dazu bringen, seine verdammte Meinung zu ändern!

Na los.

Das war nicht ich! Ich war in San Francisco!

Mr. Garfield, eine Miss Sullivan am Telefon.

- Ja. - Hallo, Lawrence.

Wir sind hier im Büro und stoßen auf Richter Pollards Beschluss an.

Geben Sie nicht so an. Das steht Ihnen nicht.

Seien Sie kein schlechter Verlierer.

Ich habe Sie mit einer Formsache erledigt. Und das als Anfängerin.

Ich möchte mit Ihnen reden.

Ich habe keine Zeit zum Reden. Meine Tage sind verplant.

- Ich spendiere einen Doughnut. - Ich bin nicht hungrig.

Seit wann muss man hungrig sein, um einen Doughnut zu essen?

Lassen Sie das.

Hören Sie mit dem Schmollen auf. Ich spendiere Ihnen ein Dinner.

Sagen Sie wo. Ich habe einen Vorschlag für Sie.

Sie wollen mich verführen.

Ihr Lachen ist nett.

Bei mir um 8.

Wie wäre es mit Lutece?

Wenn ich mit irgendwem reden will, gehe ich dahin.

Sie wollen reden, also kommen Sie um 8 zu mir.

Ich bleibe 20 Min. Mehr brauche ich nicht. Rein geschäftlich.

20 Min., bei mir um 8.

- 5:30 Uhr. - 5:30 Uhr?

- Trauerfeiern sind um 5:30 Uhr. 7. - 6.

- Ich muss mich frisch machen. - 1/2 7.

- Abgemacht. - Abgemacht.

Harriet!

Hol mir den Frisör. Hol meine Maniküre-Tussi.

Ruf Arthur an. Sie kommt zu mir nach Hause.

- Miss Sullivan. - Das bin ich.

- Treten Sie ein. Der Boss erwartet Sie. - Danke.

- Mr. G kommt gleich. - Danke.

Gloria Taylor.

Die Freundin von dem Quarterback.

Die Schmierbacke wollte ihr bloß auf dem Rücksitz an die Wäsche,

während ich sie versorgen wollte,

sie beschützen wollte, ihr Juwelen umhängen wollte.

Ich habe ihr Gedichte geschickt.

Von Longfellow.

Mit Longfellow macht man nichts falsch.

Tag für Tag blickte ich sie an

Tag für Tag seufzte ich voller Leidenschaft

Tag für Tag schlug das Herz mir

Heiß vor Liebe und Verlangen

Ich gab ihr "Hiawatha".

Aber sie wollte bloß einen Touchdown.

Ja.

Auf die Freundin des Quarterbacks.

Auf Gloria.

Trinken Sie. Das ist der Beste.

- Sie sehen blendend aus. - Danke sehr.

Ein wenig Pilz-Dip?

Dies sollte doch eine Besprechung sein.

Was ist gegen etwas Dip einzuwenden?

Nie war es härter für mich, jemanden zum Essen zu bringen.

Auf wen sind Sie denn so sauer?

Probieren Sie etwas Dip.

Schlucken Sie es runter.

Schön.

Lassen Sie uns über Geschäftliches reden.

Sie haben einen hübschen Nacken.

Ich muss um 7 weg. Zu einer anderen Verabredung.

Ach, ja. Habe ich vergessen.

- Sie haben einen "Vorschlag". - Danke.

- Legen Sie los. - Wie kann man Sie loswerden?

Mit Schmiergeld?

Sie wollen mich auszahlen?

Warum so empört. Das ist nicht illegal.

Es ist unmoralisch.

Solche Unterschiede sind für Anwälte irrelevant.

Aber nicht für mich.

Für jemanden, der kein gutes Haar an Anwälten lässt,

scharen Sie aber jede Menge davon um sich.

Das ist wie bei atomaren Sprengköpfen.

Wenn die welche haben, brauche ich sie auch.

Sobald man sie benutzt, versauen sie alles.

Darf ich mal fragen:

Sind Sie bevollmächtigt, mir Schmiergeld anzubieten?

Natürlich nicht.

Das ist ein Anwaltsmanöver.

Alle werden dabei glücklich.

Ich bekomme mein Geld.

Jorgy behält seine Firma.

Die Belegschaft behält ihre Jobs.

Der Anwalt bekommt eine fette Gebühr.

Alle gehen heim. Heissassa!

Hört sich prima an.

- Bloß nicht für die Aktionäre. - Ihre Aktien stürzen ab

- und sie sind völlig verstört. - Sie machen auf Albert Schweitzer.

Nicht Albert Schweitzer, Robin Hood.

Ich nehme von den Reichen und gebe der Mittelklasse.

Der gehobenen Mittelklasse.

- Etwas Kaviar gefällig? - Die Aktie steht auf 18.

Mögen Sie Musik? Violinen?

- Im Ernst. - Ändern wir doch das Thema.

- Arthur. - Die Aktie ist auf 18. Wir kaufen für 18.

- Mich auslachen und dann beleidigen. - Nennen Sie den Betrag.

- Was wollen Sie? - 25.

Die Aktie hat seit Jahren keine 25 erreicht.

Sie wollen Historie? Die Aktie war mal auf 60.

Nehmen Sie 20.

Enorm leistungsstark.

Wenn Sie auf jemanden sauer sind, lassen Sie es nicht an mir aus.

25 ist meine Antwort und das ist entgegenkommend.

Ich mag Ihr Angebot nicht und analysiert werden will ich auch nicht.

Sind wir uns einig oder nicht?

Reden wir beim Essen darüber.

- Gute Nacht. 20 Min. sind um. - Halt. Lassen Sie uns Freunde sein.

Machen wir bei Suppe und Baguettes weiter.

Gehen Sie nicht verärgert weg.

Ich habe Ihren Vorschlag nicht angenommen. Machen Sie noch einen.

Sie sind emanzipiert. Lernen Sie zu verlieren.

- Ich habe nicht verloren. - Warten Sie!

Ich habe einen Vorschlag für Sie. Hören Sie zu.

Sie kommen wieder rauf.

Wir essen schön zu Abend.

Wir lieben uns leidenschaftlich für den Rest der Nacht.

Wer zuerst kommt, verliert.

- Verliert was? - Bei dem Deal.

Wenn ich zuerst komme, verkaufe ich meine Anteile zu jedem Preis.

Wenn Sie zuerst kommen, kaufen Sie sie für 25.

Sie meinen das wirklich Ernst.

Und wie sollen wir das schriftlich festhalten?

Ganz delikat.

Unter der Überschrift: "Die 1. werden die Letzten sein."

Was haben Sie zu verlieren, Ihre Unschuld? Bei mir sind's Millionen.

Was ist denn, wenn wir gleichzeitig kommen?

Das habe ich gar nicht bedacht.

Nun...

Dann denken Sie mal nach, Süßer.

Werde ich. Warten Sie doch.

Gehen Sie doch nicht.

Ich habe noch nicht für Sie Violine gespielt.

Oh, Gott.

Hallo?

Ich wollte sichergehen, dass Sie gut nach Hause gekommen sind.

Danke.

Ins Bett gekuschelt?

Genau.

- Habe ich Sie geweckt? - Nein.

Nein.

- Haben Sie gegessen? - Ja.

Mit wem?

Geht Sie nichts an.

- Haben Sie an mich gedacht? - Nein.

Wie ist das möglich?

Mit Pillen. Whiskey, Selbsthilfe-Kassetten.

Ich habe noch einen Vorschlag für Sie.

Ich kann's kaum erwarten.

Ein Tauschhandel.

Mit was, schlüpfrigen Witzen?

Nein. Ich gebe Ihnen alle meine Anteile.

Sie geben mir die Wire and Cable Firma.

Hallo?

Hallo? Was meinen Sie?

- Ich werde sie fragen. - Gut.

Warten Sie noch. Gehen Sie nicht. Nicht auflegen.

Bleiben Sie genau da, wo Sie sind.

Ok.

Jetzt der Übergang.

Das war sehr gut.

- Danke. - Gern geschehen.

Das war speziell für Sie.

Das freut mich sehr.

Schlafen Sie gut.

- Ok. Gute Nacht. - Gute Nacht.

Oh, Gott.

Vergiss es.

Richte ihm aus, er soll zum Teufel gehen.

Er zahlt $13 Mio. für diesen Betrieb

und verkauft ihn dann für 35.

Meine Leute sind arbeitslos, und er verdient $22 Mio.

- Wie könnte ich damit leben? - Der Betrieb ist unrentabel.

Die anderen Betriebe müssten uns nicht weiter subventionieren.

- Ich will nichts davon hören. - Du behältst weiter die Kontrolle.

- Du gibst nur den Kabelbetrieb auf. - Warum fällt es allen so schwer

zu verstehen,

dass ich diese Leute und diese Stadt nicht ruinieren kann,

um so einen Mistkerl zu bereichern, der mich erledigen will?

Ich kann ihn nicht ewig mit Hilfe der Gerichte bremsen.

Er wird die Verfügung aufheben lassen und weitere Anteile aufkaufen.

Sei kein störrischer Dummkopf.

Er verdient es, die Firma zu verlieren.

- Gute Nacht, Mr. Jorgenson. - Gute Nacht, Gus.

Ist alles in Ordnung, Mr. Jorgenson?

Alles läuft bestens, Gus.

Es wird alles gut gehen, nicht, mit dem Betrieb?

- Ich meine, mit der Firma und so? - Es wird alles bestens laufen.

Wir werden auf lange Zeit Draht und Kabel herstellen.

- Ja, Sir. Gute Nacht, Sir. - Gute Nacht.

Jorgy?

- Hast du einen Moment Zeit? - Sicher, Bill.

Kann ich offen mit dir reden, Jorgy?

Das tust du doch immer, oder?

Weißt du,

ich bin es gewöhnt, an Eventualitäten zu denken.

Du weißt, ich habe mein ganzes Leben Firmen geleitet und...

Und...

Bill, du hast ja Panik.

Du weißt, wie es in der Geschäftswelt läuft, Jorgy.

Wenn die Dinge nicht richtig laufen

und man eine Menge Zeit und Energie und Einsatz investiert hat,

trifft das Management eigene Entscheidungen. Ganz normal.

Und wenn man die gegenwärtige Unsicherheit unserer Lage bedenkt

und die Tatsache, dass du für uns keine finanziellen Garantien hast, Jorgy.

Gott, ich hasse es... Ich hasse es, diese Rede zu halten.

Wenn ich in 2 Jahren in Ruhestand gehe, bekommst du den Betrieb.

Das habe ich dir versprochen.

Es wird in 2 Jahren keinen Betrieb geben, Jorgy.

Es wird in 1 Jahr keinen mehr geben.

Du klammerst dich an einen Traum.

Geh heim, Bill. Trink einen.

Grüß Jeanette von mir.

Ich möchte so kurz vor dem Ziel nicht auf der Nase landen.

Gute Nacht.

Jorgy, ich bin seit 15 Jahren dabei. Ich habe Familie. Mir steht was zu.

Ich habe mich 15 Jahre lang abgeschuftet

und du lässt diesen Mann die Firma übernehmen. Das ist nicht fair.

Tut mir Leid, Bill.

Hier plant man keine Beerdigung, ehe es einen Toten gibt.

Scheint, als wären alle hungrig.

Dann lasst uns essen.

- Setz dich, Liebling. - Happy Thanksgiving.

Komm Herr Jesu, sei unser Gast.

Und segne, was du uns bescheret hast.

Amen.

2. Down und 10, Lions auf 49.

Ich weiß nicht, wieso du dir das ansiehst. Es ist so doof.

Wenn du zusehen würdest, würdest du es kapieren. Da läuft er.

Ja. Los, los!

Ich hab es ja gesagt. Ich habe auf Detroit gesetzt.

Ich muss schon zugeben, die Luft hier oben ist noch frisch.

Tut gut, ja.

Ich bin echt froh, dass du gekommen bist, Kate.

Es bedeutet deiner Mutter sehr viel.

Ich liebe deine Mutter.

Und das tut mir nicht Leid. Was mir Leid tut, ist, was immer

es dir in den vergangenen 21 Jahren angetan haben mag.

Ist schon ok, Jorgy.

Gut.

Reden wir ein wenig übers Geschäftliche.

Reden wir nicht weiter von dem, was ich nicht tun werde.

Reden wir darüber, was ich tun werde.

Es gibt für mich ein Problem.

Ich bin als Anwalt gut. Aber miserabel als Gedankenleser.

Ich lasse wählen. In 4 Wochen bei der Jahreshauptversammlung.

Ich lege es in die Hand der Aktionäre.

Das geht nicht. Zu riskant. Wir könnten alles verlieren.

- Du und ich sind Kämpfer. - Es ist zu gefährlich.

Es gibt keine Alternative, mit der ich zurechtkomme.

Diese 30 %, diese loyalen 30 %...

Kannst du wirklich auf sie bauen?

Sie haben mich bisher nie im Stich gelassen.

Jede Menge Ozzies auf unserer Seite.

Trau Ozzie nicht. Er ist ein Bankier.

Ich muss meinen Freunden vertrauen, Kate.

Das wird schwierig.

Ich muss Garfield überzeugen.

Er wird nicht wollen. Es ist nicht zu seinem Vorteil.

Sei nett.

Zeig ihm dein schönstes Lächeln.

Na los, Kate.

Nehmen wir uns den kleinen Mistkerl vor.

Schicken wir ihn mit einem Tritt in den Arsch zur Wall Street zurück.

Es ist ruhig hier.

Ich hielt es für eine gute Idee, etwas Ruhe in die Sache zu bringen.

Sind Sie ein Japan-Fan?

Also, Sony gefällt mir zumindest sehr.

Können Sie mir Messer und Gabel bringen?

Also, was meinen Sie?

Eine Abstimmung durch Bevollmächtigte? Ich müsste verrückt sein.

Ich könnte abwarten, bis die Verfügung außer Kraft ist

und alle nötigen Anteile kaufen.

Bei jedem anderen wäre ich nicht mal zum Lunch gekommen.

Sie sehen ausgesprochen nett aus heute.

Wenn Sie gewinnen, Lawrence, ginge es schneller.

Sie bekämen, was Sie wollen in 2 oder 3 Monaten, anstatt in 1 Jahr.

Ich liebe es, wenn Sie mich Lawrence nennen.

Sagen Sie es noch mal.

Es kann für Sie jede Menge Hindernisse geben, Lawrence.

Aussichten auf Gesetze gegen Firmenübernahmen.

Drexel erledigt. Milken im Gefängnis.

Trump kellnert.

Drohen Sie mir nicht.

Und vielleicht haben Sie zu viel riskiert, um lange warten zu können.

- Danke. Haben Sie Brot? - Kein Brot.

Kein Brot.

Sie haben kein Brot.

Sie wollen die Welt beherrschen, haben aber kein Brot.

Sie stellen Ihre Kandidaten vor. Wenn Sie gewinnen, kaufen Sie für 20.

Wenn Sie verlieren, verkaufen Sie uns Ihre Anteile für 15.

Schlimmstenfalls verdienen Sie immerhin ein paar Mio.

Erstaunlich, die Japaner.

Wir bomben sie in Grund und Boden.

Da gehen sie zur Schule, lernen Englisch und übernehmen die Welt.

Was tun wir?

Wir werden eingebildet, genießen den Wohlstand.

Scheren uns nicht um Schulen.

Die Leute können nicht lesen oder schreiben.

Das Land ist voller Schulabgänger.

Bildung.

Wer braucht schon Bildung, wenn man einfach Bomben werfen kann?

Mittlerweile lernen alle in meinem Büro Japanisch.

Ich habe noch nie eine so schöne Anwältin gesehen.

Komm schon, Lawrence.

Das ist dein Spiel.

Dem Sieger gehört alles.

Es heißt, dass du echtes Stehvermögen hast.

Davon versuche ich dich seit Wochen zu überzeugen.

Jetzt hast du Gelegenheit dazu.

Na gut.

Ich kann immer ein schönes Blutbad unter Bevollmächtigten brauchen.

Ich möchte dir immerhin eine Chance geben.

Ich liebe dich.

Sicher tust du das.

Weil wir uns gleichen.

Wir gleichen uns nicht, Lawrence.

Also würde ich damit nicht hausieren gehen.

Weißt du, weshalb wir uns gleichen,

was uns von anderen unterscheidet?

Wir haben mehr für das Spiel, als für die Mitspieler übrig.

Ach wirklich?

Ja...

Wirklich.

Ich werde dich aufs Kreuz legen, Lawrence,

und die ganze Wall Street wird wissen,

dass dich eine Frau aufs Kreuz gelegt hat.

Du bist so perfekt für mich.

- Ich muss weg. - Geh nicht.

Lunch geht auf mich, Babypopo.

Wo willst du hin?

Ich muss ins Büro zurück.

Geh nicht zurück in dein Büro. Arbeite für mich.

Die Dame ließ ausrichten: "Wir haben keine Doughnuts."

Hier ist Ihr Kaffee, Boss.

Sie schaffen es, dass ich mich wie ein Schurke fühle.

Nach Jersey zu schleichen, ist nicht meine Art.

Können wir offen reden?

Nein. Belügen Sie mich.

Sagen Sie mir, wie froh Sie sind, mich zu kennen.

Ich bin immer offen. Ich hasse Leute, die sagen: "Können wir offen reden?"

Es bedeutet, dass sie mich die restliche Zeit verarschen.

Ich höre.

Also,

ich hatte 60.000 New England Aktien, als wir uns kennen lernten.

Was soll das werden? Geschichte? Kommen Sie zur Sache.

Seit ich von Ihren Investitionen erfuhr,

habe ich weitere 40.000 erworben. Nun habe ich 100.000 Anteile.

Gratuliere.

Ich bin bereit,

Ihnen das Recht abzutreten,

mit diesen Anteilen bei der Jahreshauptversammlung abzustimmen.

Wie viel?

- Eine Mio. - Zu viel.

Sie benötigen 1 Mio. Anteile mehr, zusätzlich zu Ihren eigenen.

Ich kann 10 % davon auf einen Schlag liefern.

Besser noch. Durch die Stimmrechte bezahlen sich die Anteile praktisch selbst.

Die verlieren 10 %, Sie gewinnen 10 %.

Wenn sie ausschlaggebend sind,

wenn ich mit weniger als 100.000 gewinne, bekommen Sie die Mio.

Andernfalls brauche ich sie nicht. Dann sind es eben Enthaltungen.

Ich verkaufe Ihnen keine Option.

Ich verkaufe Ihnen das Recht, mit meinen Anteilen zu wählen.

Wenn sie ausschlaggebend sind, 1 Mio.

Wenn nicht, sogar 1/2 Mio.

Ich habe die Papiere hier.

Die Beträge sind noch offen. Ihre Anwälte können alles durchsehen.

Jeder ist sich letztendlich selbst der Nächste, stimmt's?

"Was kommt für mich dabei raus?" Läuft es darauf nicht hinaus?

Ja. Sehr gut.

- Wann kommt es in die Times? - Morgen.

- Times, Barron's, Forbes... - Boston Herald.

- Dann New Englands Großstädte. - Prima.

Schieb diese Sektion ganz nach rechts rüber.

Und in diese Ecke kommt das Foto von mir.

- Alles klar? - Sie sehen gut darauf aus.

Liebe Güte. Sieh ihn nur an.

Er versucht wie Desmond Tutu auszusehen.

Na gut, Richard, ruf unsere Werbeagentur an.

- Ruf Barbaro an. Und Pinelli. - Barbaro, Pinelli.

- Wo ist der Anruf aus Tokio? - Bin dran.

Taxi. Taxi!

Danke, Ron.

Mr. Garfields Büro.

Ich erwarte ihn gegen 5:30 Uhr. Danke, Connie.

Ich richte ihm aus, er soll Sie anrufen. Auf Wiederhören.

Hier, ich habe es gefunden.

Mrs. Sullivan. Sie wollte unbedingt auf Sie warten.

Ich hätte gerne ein paar Min. Ihrer Zeit.

Sicher doch. Kommen Sie ins Büro.

- Keine Anrufe, bitte. - In Ordnung.

Kommen Sie. Nehmen Sie dort Platz.

Hat Ihre Tochter Sie geschickt? Sie macht clevere Manöver.

Nein. Sie wäre sehr verärgert, wenn sie hiervon wüsste.

Ich mag Kate. Sie hat Klasse.

Sie ist nach Ihnen gekommen, was?

Sehr freundlich von Ihnen.

Ich hoffe, dass dieses Gespräch unter uns bleibt.

Heutzutage will jeder alles im Geheimen abwickeln.

Möchten Sie eine Tasse Kaffee?

- Tee? Wasser? - Das ist nicht nötig, Mr. Garfield.

- Harriet, eine Tasse Kaffee. - Ja.

Darf ich rauchen?

Ich möchte Ihnen sagen, weshalb ich hier bin.

Gut. Reden Sie.

Ich bin hier, um ein Gnadengesuch für unsere Firma einzulegen.

Ich möchte mit Ihnen über Hoffnungen und Träume

und Traditionen reden.

Möchten Sie einen Doughnut, Mrs. Sullivan?

Wir haben uns abgeschuftet, um diese Firma aufzubauen.

Wir sind schuldenfrei

und sie zu verlieren, haben wir nicht verdient.

Ich möchte, dass Sie Ihren Kampf gegen uns einstellen.

In meinem Namen gibt es einen Vermögensfond mit $1 Mio.

Ich überlasse ihn Ihnen, wenn Sie uns in Ruhe lassen.

Das sollten Sie sein lassen.

Wir kaufen Ihre Aktien zum Kaufpreis und Sie verdienen 1 Mio. dazu.

Interessant.

Ich weiß, dass 1 Mio. für Sie nicht viel Geld ist,

aber wenn ich mehr hätte, gäbe ich es Ihnen.

Für wen tun Sie das?

Geld ist mir nicht so wichtig.

- Mir aber. - Dann nehmen Sie mein Angebot an.

Sie haben mehr Geld, als die meisten Menschen im ganzen Leben verdienen.

$1 Mio.

Es reicht nicht.

Gehen Sie heim, Mrs. Sullivan.

Ich wollte an Ihre Anständigkeit appellieren.

Es tut mir Leid.

Ich nehme kein Geld von Witwen und Waisen. Ich verdiene es für sie.

Bevor oder nachdem Sie sie ruinieren?

Was für eine Frau!

Harriet, wieso bring ich immer das Beste in den Menschen hervor?

Hallo?

Hallo?

Also wirklich.

Arthur!

Hol den Wagen. Arthur.

Tut mir Leid, Sir. In Miss Sullivans Apartment antwortet niemand.

Versuchen Sie es noch mal. Sie haben sich vielleicht verwählt.

Nein!

Entschuldige, Bart. Was willst du hier?

- Wer ist Bart? - Du hättest anrufen sollen.

- Ich muss mir dir reden. - Ich habe keine Zeit...

Ich muss dir was Wichtiges sagen. Es muss jetzt sein.

- Du bist so schön. Wer ist der Kerl? - Entschuldige, ruf mich morgen an.

Es geht nicht morgen. Es kann nicht warten.

Ich will, dass du mich heiratest.

Oder anders gesagt:

Ich will dich heiraten.

Bist du am Überlegen?

- Wovon redest du da? - Was denn?

Ich will, dass du meine Frau wirst. Wir gehören zusammen.

- Ich gehe in die Oper. Ich muss weg. - Nein, Kate.

Mein letzter Gedanke vor dem Einschlafen gilt dir

und auch der 1., wenn ich morgens wach werde.

Ich will für immer und ewig mit dir zusammen sein.

Ich will mit dir Babys haben.

- Babys? - Ja.

Weißt du, es muss jetzt sein, denn wenn ich gewinne,

- redest du vielleicht nicht mit mir. - Du gewinnst nicht. Ich gewinne.

Ich weiß, wie wichtig es dir ist, aber du wirst nicht gewinnen.

Genau das bringt mich um.

Ich will dich, brauche dich, liebe dich. Ich will dich nicht verlieren.

- Katherine. - Lass ihn in der Hose, Bart.

- Ich muss gehen. - Na gut, Oper. La Traviata.

Du darfst den 1. Akt nicht verpassen. Daraus folgt alles Weitere.

Es ist eine tolle Inszenierung.

Viel Spaß.

Ich werde sie verlieren, Arthur.

STELLT ARBEITSPLÄTZE VOR PROFIT

JORGY IST UNSER MANN

RETTET UNSERE ARBEITSPLÄTZE

Ich habe nach dir gesucht.

Wenn du so weit bist...

Alles in Ordnung?

Ja.

Ich bin nur noch mal meine Rede durchgegangen.

Draußen werden Lautsprecher installiert.

Ich glaube, dass alle Aktionäre im Umkreis kommen werden.

Es ist, als wären wir Harry und Bess in der Wahlnacht.

Harry Truman war ein besserer Mann als ich. Er schlief die Nacht zuvor.

Ich schlafe seit Tagen nicht.

Sprich dich aus.

Ich habe Angst.

Ich fürchte, dass

die Zeit uns überholt hat.

Ich fürchte, dass ich mich in dieser neuen Welt nicht auskenne.

Ich fürchte, dass das, was ich weiß, nicht mehr zählt.

Die Dinge haben sich geändert.

Ist es so, dass die Menschen nicht mehr füreinander sorgen?

Ich will nicht, dass dieser Mann gewinnt.

Ich fürchte mich nicht.

Ich bin einfach stolz.

Ich bin stolz auf die Firma, die wir aufgebaut haben.

Ich bin so stolz auf dich.

Und wenn das, wofür wir stehen, nichts mehr bedeutet,

ist das ihr Verlust, nicht unserer.

Es wird alles gut.

Geh nur und sag die Wahrheit.

Geh hinaus und mach sie fertig, Harry.

Alles Gute für uns alle heute, Bill.

Ich spüre, es wird alles klappen.

Es sieht aus, als seien sie von überall gekommen. New York, Boston.

- Da ist Ozzie. - Es ist überall dasselbe, nicht wahr?

Jeder ist sich selbst der Nächste.

Hast du deinen "goldenen Fallschirm" bekommen, Bill?

Hat er endlich versprochen, für dich zu sorgen?

Der Herr des Hauses, des Schlosses auf dem Hügel.

Er sagte, es gebe kein Gerede von Trauerfeiern, solange keiner tot ist.

Nun, es ist Zeit.

Bill.

Wie wirst du abstimmen?

Oh, Mann. Die sind in Massen da. Sogar mit Kindern.

Warum bringen sie immer die Kinder, Arthur?

Ganz Recht. Hurra. Nieder mit Garfield.

Ok, Fernsehcrews.

Financial News Network, da sind wir.

Mr. Garfield!

Was sind Ihre Pläne für New England Wire and Cable?

Die Aktionäre reicher zu machen.

Wird New England Wire and Cable liquidiert? Was wird aus den Arbeitern?

Meine Verantwortung gilt den Aktionären. Der Aufsichtsrat wird entscheiden.

Ach, kommen Sie!

Was wird aus den Arbeitern?

Verlieren sie ihre Arbeitsplätze? Antworten Sie.

Kommen Sie, Mr. Garfield!

Welchen Ausgang erwarten Sie bei der heutigen Wahl?

Ich bin sicher, dass die Aktionäre ihrem Gewissen folgen werden.

Ich habe Zuversicht in die Zukunft dieser Firma.

Darf ich um Ihre Aufmerksamkeit bitten?

Willkommen zur...

Jahreshauptversammlung von New England Wire and Cable.

Ich bin William J. Coles, Ihr Geschäftsführer, und ich bin sicher,

dass sich alle klar sind, dass der Haupttagesordnungspunkt

die Wahl des Aufsichtsrates ist.

Mitarbeiter werden die Wahlzettel verteilen.

Nun aber bin ich sehr stolz, Ihnen jemanden vorzustellen,

einen Mann, den man wahrhaftig als Legende...

in der Draht- und Kabelindustrie bezeichnen kann.

Der Aufsichtsratsvorsitzende von New England Wire and Cable,

Mr. Andrew Jorgenson.

Zeig's ihnen, Andy!

Schön, so viele

bekannte Gesichter zu sehen, so viele alte Freunde.

Viele von Ihnen habe ich jahrelang nicht gesehen.

Danke, dass Sie gekommen sind.

Bill Coles, unser Geschäftsführer, beschrieb im Jahresbericht

das vergangene Jahr, was wir geleistet haben, was besser werden muss,

unsere Geschäftsziele für nächstes Jahr und die darauf folgenden Jahre.

Ich möchte etwas anderes ansprechen.

Ich möchte Ihnen einige meiner Gedanken mitteilen,

was die bevorstehende Wahl angeht, für die Firma, die Ihnen gehört.

Diese stolze Firma, die den Tod ihres Gründers überlebte,

etliche Rezessionen, eine große Depression und 2 Weltkriege,

ist in unmittelbarer Gefahr, sich selbst zu zerstören.

Am heutigen Tag, am Ort ihrer Gründung.

Dort ist das Instrument für unsere Zerstörung.

Sehen Sie sich ihn in vollem Glanz an: "Larry, der Liquidator."

Der Unternehmer des post-industriellen Amerika, wie er Gott spielt,

mit dem Geld anderer Leute.

Die Räuberbarone früherer Zeiten hinterließen wenigstens etwas.

Ein Bergwerk, eine Eisenbahnlinie, Banken.

Dieser Mann hinterlässt nichts.

Er schafft nichts. Er baut nichts.

Er leitet nichts.

Und sein Vermächtnis ist nichts als ein Berg Papier, der den Kummer birgt.

Würde er sagen: "Ich kann Ihren Betrieb besser führen, als Sie",

dann hätte man etwas zu bereden.

Aber das sagt er nicht.

Er sagt: "Ich erledige Sie, weil Sie zum jetzigen Zeitpunkt

tot mehr wert sind als lebendig."

Nun,

das mag ja wahr sein, aber genauso wahr ist,

dass diese Industrie eines Tages einen Aufschwung erlebt.

Eines Tages, wenn der Yen schwächer, der Dollar stärker ist,

oder wenn wir endlich unsere Straßen und Brücken in Stand setzen,

die Infrastruktur unseres Landes, dann wird die Nachfrage enorm sein.

Und wenn es dazu kommt, werden wir noch hier sein,

gestärkt durch diese Prüfung, gestärkt, weil wir überlebt haben.

Und der Wert unserer Aktie wird sein Angebot erblassen lassen.

Gnade uns Gott, wenn wir uns mit seinen paar Dollar davonmachen.

Gott schütze dieses Land, wenn so die Zukunft aussehen soll.

Dann werden wir lediglich zu einer Nation, die Hamburger herstellt,

die nichts als Rechtsanwälte hervorbringt und Steuerlücken verkauft.

Und wenn wir hier den Punkt erreicht haben, wo wir etwas töten,

weil es im Moment tot mehr wert ist, als lebendig,

dann...

sehen Sie sich um. Sehen Sie Ihren Nachbarn an.

Ihn würden Sie nicht umbringen, oder? Nein.

Das wäre Mord und gegen das Gesetz.

Dies ist auch Mord. Massenmord.

Nur nennt man das an der Wall Street "Wertschöpfung maximieren".

Und sie nennen das legal.

Und sie ersetzen das Gewissen mit Dollarzeichen.

Verdammt.

Eine Firma hat einen Wert, der weit über den Preis ihrer Aktien hinausgeht.

Dort verdienen wir unseren Lebensunterhalt, sehen unsere Freunde,

träumen unsere Träume.

Es ist im wahrsten Sinn das, was unsere Gesellschaft zusammenhält.

Lassen Sie uns nun auf dieser Versammlung

zu allen Garfields des Landes sagen,

dass wir hier Dinge aufbauen, wir zerstören sie nicht.

Hier kümmern wir uns um mehr, als um den Wert unserer Aktien.

Hier

kümmern wir uns um Menschen.

Danke sehr.

Und nun möchte ich Mr. Lawrence Garfield vorstellen.

Mr. Gar... Entschuldigen... Bitte.

Lassen Sie uns doch höflich sein, Ladies und Gentlemen.

Mr. Garfield ist der Präsident und Aufsichtsratsvorsitzende

von Garfield Investments.

Mr. Garfield.

Amen.

Und Amen.

Und Amen.

Verzeihen Sie, wenn mir die hiesigen Sitten nicht vertraut sind.

Wo ich herkomme, sagt man nach einem Gebet immer Amen.

Denn das ist, was Sie gerade gehört haben.

Ein Gebet.

Wo ich herkomme,

nennt man diese Art von Gebet ein Totengebet.

Sie haben soeben ein Totengebet gehört, liebe Aktionäre

und nicht Amen gesagt.

Diese Firma ist tot.

Ich habe sie nicht getötet. Beschuldigen Sie nicht mich.

Sie war vor meiner Ankunft bereits tot.

Es ist zu spät für Gebete.

Auch, wenn die Gebete erhört würden und ein Wunder geschähe

und der Yen dies täte und der Dollar jenes

und die Infrastruktur auch noch was, dann wären wir trotzdem tot.

Wissen Sie wieso?

Faseroptik.

Neue Technologien.

Veraltet.

Wir sind tot.

Wir sind nur nicht pleite.

Wissen Sie, wie man am sichersten Pleite macht?

Einen immer größeren Anteil auf einem schrumpfenden Markt haben.

So geht es bergab.

Langsam, aber sicher.

Wissen Sie, irgendwann

muss es Dutzend Firmen gegeben haben, die Pferdepeitschen herstellten.

Wetten, dass die letzte bestehende Firma die war,

welche die beste Peitsche herstellte, die es je gab.

Wären Sie gerne Aktionär bei dieser Firma gewesen?

Sie haben in eine Firma investiert und diese Firma ist erledigt.

Lassen Sie uns so intelligent, so anständig sein

und die Todesurkunde unterschreiben, die Versicherung kassieren

und in etwas mit Zukunft investieren.

"Das geht doch nicht." So lautet das Gebet.

Wir dürfen das nicht, weil wir Verantwortung tragen

Verantwortung für die Belegschaft, unserer Stadt gegenüber.

Was wird aus ihnen?

Ich habe 3 Worte als Antwort:

Wen kümmert es?

Uns um sie kümmern? Wieso?

Sie haben sich nicht um Sie gekümmert.

Man hat Sie ausgebeutet.

Sie tragen keinerlei Verantwortung.

Während der letzten 10 Jahre hat die Firma Ihr Geld verschleudert.

Hat diese Stadt je gesagt: "Wir wissen, es sind schwere Zeiten.

Wir senken die Steuern und Kosten für Wasser und sanitäre Anlagen."

Sie bezahlen 2-mal so viel, wie vor 10 Jahren.

Und die treue Belegschaft, die seit 3 Jahren keine Lohnerhöhung hatte,

verdient immer noch 2-mal so viel, wie vor 10 Jahren.

Und unsere Aktien haben 1/6 des Wertes von vor 10 Jahren.

Wen kümmert es?

Das sage ich Ihnen.

Mich.

Ich bin nicht Ihr bester Freund.

Ich bin Ihr einziger Freund.

Ich bringe nichts zustande?

Ich bringe Ihnen Geld.

Wollen wir nicht vergessen, dass dies der einzige Grund ist,

weshalb jeder von Ihnen überhaupt Aktionär wurde.

Sie wollen Geld verdienen.

Ihnen ist egal, ob das mit Draht, Hähnchen oder Mandarinen geschieht.

Sie wollen Geld verdienen!

Ich bin Ihr einziger Freund. Ich verschaffe Ihnen Geld.

Nehmen Sie das Geld.

Investieren Sie es woanders.

Vielleicht...

Vielleicht haben Sie Glück und es wird produktiv genutzt.

In dem Fall schaffen Sie Arbeitsplätze und fördern unsere Wirtschaft,

und, Gott bewahre, verdienen sich sogar ein paar Scheine damit?

Und wenn es jemand genau wissen will, Sie haben reichlich gezahlt.

Und übrigens:

Ich lasse mich gerne "Larry, der Liquidator" nennen.

Wissen Sie weshalb, liebe Mitaktionäre?

Weil Sie meine Beerdigung

lächelnd und mit Geld in der Tasche verlassen werden.

So eine Beerdigung ist es mir wert.

Markieren Sie die Stimmzettel

und stecken Sie sie in die Kästen am Ende der Halle. Danke.

Ladies und Gentlemen.

Darf ich um Ihre Aufmerksamkeit bitten?

Ich lese nun die Wahlergebnisse vor.

Den gegenwärtigen Aufsichtsrat beibehalten:

1.741.416 Stimmen.

Dagegen: 2.219.901 Stimmen.

Nicht gewählt haben: 176.111 Stimmen.

Mr. Garfield, Ihre Kandidaten sind gewählt.

Gratuliere, Mr. Garfield.

Gratuliere, Lawrence.

Alles in Ordnung, Boss?

Wollen Sie etwas Hühnersuppe? Oder etwas anderes?

Nein.

Kuchen?

Nein.

Wie wäre es mit einem Stück von dem Karottenkuchen, den Sie so mögen?

Nein.

ANNAHME

Nun, Carmen, das haben wir wieder geschafft.

Ich kann immer auf dich zählen, nicht?

Wieder ein Haufen Geld.

Nicht schlecht für einen Jungen aus der Bronx.

Ich liebe Geld.

Ich liebe Geld.

Mr. Garfield, Kate Sullivan am Apparat.

Sind Sie zu sprechen, Mr. Garfield?

- Hallo? - Du bist ein gieriger, arroganter,

selbstsüchtiger,

- angeberischer... - Habgierig?

Ich habe einen Vorschlag.

Bist du so weit, Lawrence?

Ganz Ohr.

Airbags.

Airbags?

Wird es in jedem Auto in Amerika geben müssen.

Wusstest du, dass Airbags aus Edelstahldraht-Stoff sind?

Hast du Bart abgeschafft?

Die Mitsushimi Company in Japan ist zu einem langfristigen Deal

mit New England Wire and Cable

für die Produktion von Airbags bereit.

Ich liebe den Klang deiner Stimme.

Hier kommt das Beste daran, Lawrence.

Du verkaufst Wire and Cable der Belegschaft.

Die modernisiert den Betrieb und rüstet ihn auf und produziert Airbags.

Was ist für mich drin?

Sie zahlen 28 pro Anteil.

Magst du das?

Die gehen noch auf 30.

30? Glaubst du wirklich?

Warum nicht? Reden wir beim Essen drüber. In einer Std.

Lunch, morgen, um eins.

Du weißt wo. Rein geschäftlich.

Ja, ja. Rein geschäftlich.

Wow, hast du gehört, Carmen?

Harriet! Ruf die Maniküre, den Frisör, ruf den Blumenladen an,

sag Arthur, ich will 2 Opernkarten für morgen Abend. Puccini.

Wir sind wieder im Geschäft.

Geld ist, was ich liebe.

IN GEDENKEN AN WILLIAM DE ACUTIS, 1957-1991

Untertitel: SDI Media Group

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