All language subtitles for Die Wilden Huhner Und Das Leben The Wild Chicks and Life (2009)

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Original subtitles

Die wilden H�hner und das Leben (2009) dTV - ZDF - 01. Mai 2012

Musik

"Oma sagt, H�hner darf man nicht allein lassen."

"Sie h�ren auf zu legen, wenn niemand mehr f�r sie da ist."

Sprotte

Frieda

Melanie Fred

Nicht schlecht, oder?

Sprotte kommt.

Musik

Es funktioniert. Super. Tolle Idee.

Unsere neue Alarmanlage. Wirklich super.

Gut, dass die H�hner nicht abgehauen sind.

Die Eier werden dauernd geklaut. Und das soll den Dieb abschrecken?

Er wird denken, hier lebt jemand, und wieder abhauen.

Hi, Melli.

Sie spricht nicht mehr mit uns. Nicht mal �ber Make-up.

Vielleicht hat sie kein Geld f�r die Klassenfahrt und sch�mt sich.

Ihr Vater ist schon wieder arbeitslos.

Ich rede mit ihr.

Na, S��e? Was machen wir mit euch, wenn wir weg sind?

Es ist ungesund, so lange in der Sonne zu braten.

Igitt! Guck dir die Sauerei an! Ich bin weg. Ich gehe schwimmen.

Keine Ahnung, was mit ihr los ist. Ich hab ihr Quittengelee gemacht.

Ihre Lieblingsmarmelade. Ja! Es funktioniert.

Oh Mist, ich hab v�llig die Zeit vergessen.

Habt ihr alles? Ja.

Keine Panik. Wir sind schon weg.

Ihr k�nnt doch noch den ganzen Abend Silberhochzeit feiern. - Was ist das?

Ich hoffe, unsere neue Alarmanlage st�rt euch nicht allzu sehr.

Eine Alarmanlage? Echt cool. Sie funktioniert doch!

Viel Spa�. Macht's gut. Bis morgen.

Und vergesst nicht, das Monopoly und die Spielkarten einzupacken.

Ciao.

Alles Gute zu unserem Jahrestag.

Ein Zehntel H�hnerleben. Wie bitte?

H�hner k�nnen 20 Jahre alt werden. Und wir sind jetzt 2 Jahre zusammen.

Du kannst reinkommen.

Darf ich die auspusten? Na klar.

Danke.

Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie's ohne dich ist.

Den hab ich von meinem Opa. Die blaue Spitze zeigt nach Norden.

Die rote... Ich kenne einen Kompass.

Und die rote zeigt auf mich. Damit du mich nicht verlierst.

Danke.

Fred... Was denn?

Ich hab �berall Kuchenkr�mel.

Komm her.

Als du die Kerze ausgepustet hast, hab ich mir was gew�nscht.

Ein Zehntel H�hnerleben ist doch eigentlich lang genug, um...

Und wir lieben uns. Das ist doch ganz normal.

Jetzt? Sofort? Ja. Das passt doch heute total.

Warum hast du nichts davon gesagt? Ganz abwegig ist das ja nicht.

Man h�tte schon drauf kommen k�nnen. - Ich...

Wenn ich das gewusst h�tte... Ich h�tte mich gern vorbereitet.

Wie denn? Du siehst super aus. Wolltest du noch die Bravo lesen?

Bl�dmann. Fred, ich bin einfach nicht darauf eingestellt.

Ich will selbst sagen, wann wir... Dann sag's doch jetzt einfach.

Ich will Zeit haben. Au�erdem will ich heute um sechs zu Hause sein.

An unserem Jahrestag willst du zu deiner Mutter? Na, super.

Vielleicht haben die anderen Recht. Ach ja? Was sagen denn die anderen?

Dass du im Grunde immer noch 'ne Jungshasserin bist.

"Ich eine Jungshasserin? Das ist wirklich lange her."

"Ich hasse keine Jungs mehr."

"Ich hasse eher mich, weil ich so unentschlossen bin."

Sprotte, da bist du ja schon. "Und ich hasse es,"

"schlecht in Englisch zu sein, seit der Klugschei�er auszog."

Es gibt Moussaka. Gibt's wieder was Unangenehmes?

Das Essen hat Frau Rose mitgebracht. - Deine Mutter ist so besch�ftigt.

Die 5 in Englisch? Immer noch besser als die 6 plus beim letzten Mal.

Ich schaffe das schon. Ich brauche keine Nachhilfe. Frieda hilft mir.

Ich komme �brigens mit auf eure Klassenfahrt. - Wie bitte?

Ich bin wirklich sehr dankbar. Unser Fahrer f�llt aus.

Sein Baby wurde zu fr�h geboren. - Und ich hab den Busf�hrerschein!

"Auch das noch. Die eigene Mutter mit auf Klassenfahrt."

Ich schau auch immer im richtigen Moment weg.

Fred und du, ihr seid einfach Luft f�r mich.

Entschuldigt, ich muss Fred anrufen und ihn fragen,

ob sein Opa auf die H�hner aufpasst, wenn wir weg sind. Und...

Frag Frau Rose: Wir haben echt viele Hausaufgaben. Tsch�ss.

"Wieso ist nur alles immer so verdammt kompliziert?"

Musik

Hallo, Oma. Sprotte! Du kannst mir helfen.

Ich wei�.

Kannst du auf die H�hner aufpassen, w�hrend wir auf Klassenfahrt sind?

Mama kann nicht. Sie f�hrt mit.

Habt ihr denn keine Angst mehr, dass ich sie schlachten k�nnte?

Ich soll dir immer helfen, aber du willst nicht mal f�ttern.

Vielen Dank f�r deine Unterst�tzung! Wo soll ich 15 H�hner unterbringen?

Meine eigenen sind ja auch noch da. Ich wei�.

Aber sie lebten ja schon mal hier.

Dein Freund Fred kann sich k�mmern. Ihr seid doch immer so verliebt.

Erstens ist der mit auf Klassenfahrt und zweitens...

Hab ich mir doch gleich gedacht. Du hast Liebeskummer.

Du wei�t doch nichts von der Liebe! Kann jemand wie du denn lieben?

So verbittert und alt und stur, wie du bist.

Tut mir leid.

Na ja. Vielleicht kann der alte Feistkorn mich ja fahren.

Ich frag ihn.

Du hast Liebeskummer. Hab ich Recht?

Na, komm mal mit.

Musik

Lies.

Dein Opa war auf Montage und hat einen Unfall gehabt,

als ich gerade mit deiner Mutter schwanger war.

Da war dann von Beerdigung statt Hochzeit die Rede.

Da habe ich kein wei�es Kleid mehr gebraucht.

Er hat mit den H�hnern geredet, so wie du.

Musik

Punkt acht hatten wir gesagt.

Als ob es im Leben auf 'ne Viertelstunde ankommt.

Ob die 'n Doppelzimmer kriegen? Soll ich mal fragen?

Hi, Willi. Hi, Melanie.

Lodernde Leidenschaft! Ihr habt doch sicher eure Hochzeitssuite gebucht?

Nur kein Neid. - H�rt mal auf, Jungs.

Sind deine auch wasserfest? - Sehen nicht so aus.

K�nnen wir statt �kologie nicht was Cooles machen?

�kologie ist cool! Wir werden die Landschaft vermessen,

wir werden eigene Karten zeichnen, Wasserproben nehmen. - Sehr cool.

Wir finden Gr�nalgen, Blaualgen... - Gr�nalgen und Blaualgen?

Vielleicht sogar Goldalgen.

Hupen, Reifen quietschen

Na, endlich.

Das soll eine Woche reichen? Ich brauch doch nix.

Hast du noch Socken dabei? Wir schlafen in einem Zimmer!

Hoffentlich bessert sich deine Laune auf der Fahrt.

Mama. Musste das wieder sein? Wir sind zu sp�t.

Sind wir doch immer.

Schnell einsteigen, sonst sind wir nicht p�nktlich zum Mittagessen da.

Wir sitzen ganz hinten! Ich war Erste.

Ich auch. Aber wir sind f�nf.

Ich hab ganz tolle Pl�tze, sogar mit Tisch! - Wir gehen.

Was ist das denn? Eierschale.

Vorsicht. Es war nicht leicht, ein Loch durchzubohren.

Wir wollten Pferdehaare nehmen, aber das passt nicht zur Bande.

Ach ja? Ihr seid auch eine Bande? Ja.

Und wie hei�t ihr? (Beide) Die wilden K�ken.

Wenn wir da sind, kriegen wir von dem Babyzeug nichts mehr mit.

Sprotte, hier ist frei.

Wer mit dem Oberhuhn geht, ist niemals frei.

Meine Oma passt auf die H�hner auf, wenn wir weg sind.

Okay. Hey! Gestern war doch Jahrestag.

Und?

Seid du und Steve die einzigen Jungfrauen hier?

Angef�hrt von Oberjungfrau Torte. - Die Schwedinnen sind lockerer!

Anders als Sprotte. Oder, Boss? Muss es unbedingt Sprotte sein?

Pst. Fred.

"Ich glaube Fred kein Wort. Und ich bin kein bisschen eifers�chtig."

"Nur pl�tzlich ganz traurig. Und schon wieder w�tend."

Lass mich raus. Melanie!

Was ist denn hier los? Melanie! - Lass. Die regeln das schon selbst.

Vertrauen ist das Fundament der P�dagogik. - Nicht Disziplin?

Melanie, was ist denn los mit dir? Du wolltest doch von daheim weg.

Genauso wie ich. Sag endlich, was los ist.

Erde an Melanie. Bitte sprich mit uns.

Wir halten den Bus auf.

Das ist voll peinlich, Melli.

Es ist doch eh allen voll egal, ob ich mitkomme. Dir doch auch.

H�ttest du dir fr�her �berlegen k�nnen.

Hast du den ganzen Schminktisch mit eingepackt, oder was? Warte.

Hier.

Damit du nachts in mein Bett schleichen kannst. - Toll. Danke.

Hier, bitte sch�n.

Ich glaube, sie findet diesen ganzen H�hner- und Pygm�enkram kindisch.

Sie hat ihre Tage, das ist alles. Hier. H�rt auf zu streiten.

Behalt sie.

(Gesang) Die Sticheleien im Bus, die b�sen Blicke in der Tram,

wir glauben, all das folgt einem einfachen Prinzip.

Die Leute leiden unterm Druck... Hey, Fred! Das ist mein Text.

Sorry, das war dein Part, oder? Ja.

Ich find den H�hner- und Pygm�enkram auch ein bisschen kindisch.

Wir sind �lter geworden. Ihr habt Recht. Willi!

Keine Bandenaktivit�ten auf der Klassenfahrt, okay?

Da sind wir ja beruhigt. - Okay. Los, noch mal.

"Wir tragen zwar noch unsere H�hnerfedern,"

"aber es ist einiges passiert seit unserer gro�en Theaterauff�hrung."

"Wenn sie 16 sind, wollen Melli und Willi zusammenziehen."

"Sie sparen f�r ihre M�bel und gehen deshalb nicht viel aus."

"Aber Willi sagt immer �fter, er will Reisen machen."

"Das klingt nach: Ich muss noch mal hier raus. Allein."

Aber nur ganz helles Holz f�r unser Wohnzimmer, oder?

Unbedingt.

Sie waren verschwommen, ein heller Glanz, wie von Sternen.

Einer kam auf mich zu.

"Nur Wilma wei� schon genau, was sie beruflich machen will."

"Sie war bei allen m�glichen Castings."

"Ihre Mutter durfte das nicht wissen!"

Wilma. - Mama.

Das sind Nachhilfelehrer. - Ich schaffe das allein.

Such dir einen aus.

"Wie wollte sie ihr nur beibringen, dass sie kein Abitur machen will?"

"Sie will Schauspielerin werden."

"Trude wartete auf Mails von Ramon, in den sie so verliebt gewesen war."

"Eines Tages packte sie ihren ganzen �rger in dieses Lied."

Sie singt auf Englisch.

"Sie wurde der Liebling der Pygm�en und war mehr bei ihnen als bei uns."

"Und Frieda, die immer die Welt verbessern will,"

"engagiert sich nun auch f�r Tiere. Andere Tiere als H�hner."

"Seit ihre Wochenendbeziehung mit Maik in die Br�che ging,"

"arbeitet sie samstags und sonntags ohne Bezahlung im Tierheim."

"Und seit sie zuf�llig sah, wie ihr Vater eine Fremde k�sste,"

"wollte sie am liebsten nur noch mit Tieren zusammen sein."

(Jungs singen) Bitte bleib du selbst.

Bitte bleib du selbst.

Yeah. Bitte bleib du selbst.

Sieh mich an und versprich mir: Bleib du selbst.

Schreie

F�hrt Sprottes Mutter immer so? (Alle) Immer.

Musik

Das ist ja voll sch�n!

Genial.

Warte. Hast du alles? - Ja.

Was ist eigentlich mit dir und Fred?

Den Kompass hat er mir geschenkt. Sch�n.

Oma sagt, es gibt im Leben immer nur eine gro�e Liebe.

Und man muss sie festhalten, wenn man kann. - Was die so sagt.

Die meisten verlieben sich dauernd in jemand anderen. Wie deine Mutter.

Oma sagt, das ist so, weil mein Vater ihre gro�e Liebe war.

Ich wei� �berhaupt nichts mehr. Sogar nicht mehr, wer ich bin.

Quatsch. Du bist Sprotte, meine beste Freundin.

Und Fred liebt dich. Ihr geh�rt zusammen.

Anders als Maik und ich oder Melanie und Willi.

Wie kommst du denn darauf? Ist nur so 'n Gef�hl.

Meinst du wirklich, dass Fred und ich zusammengeh�ren?

Ja.

Wie ich schon mehrfach betont habe, herrscht absolutes Handyverbot.

Hier rein. Das haltet ihr auch schon mal f�nf Tage ohne aus.

Ich hab beim letzten Casting meine Handynummer hinterlassen!

Und wenn ich die Rolle kriege?

Alter...

'ne 8? - 8? Die ist voll der Hammer!

Das ist 'ne 9.

Wir sind von "my space". Wie ist es, ein Wildes Huhn zu sein?

Das da ist mein Agent. Mit dem m�sst ihr einen Interview-Termin machen.

Das glauben wir nicht. - Wir sind doch nicht bl�d.

Erinnert mich irgendwie... Wir waren doch ganz anders.

Viel ernster und erwachsener. Na ja.

Max Fischer. Wir haben telefoniert. - Rose.

Guten Tag. Ich hoffe, Sie hatten eine gute Fahrt.

Herzlich willkommen auf Burg Steinbach.

Ich bin der Herbergsvater. - Gibt's auch eine Herbergsmutter?

Meine Mutter liegt im Krankenhaus. Gallenblase, Zw�lffingerdarm...

Ich vertrete sie. - Hallo. Ich bin Simone Honig.

Ich bin die Klassenlehrerin der 4b. - Ja...

Kann ich Sie zu den Zimmern bringen? - Ja.

Kommt. Zimmerverteilung.

Der ist Herbergsvater?

Wir haben ein sehr cooles Waldbad: Das Wasser hat immer unter 18 Grad.

Und eine Karaokedisco. Ich hoffe, ich kann mit euch rechnen.

Voila. Unsere Luxussuite.

Na, wie findet ihr's? F�nf Sterne mindestens.

Ich schlafe oben am Fenster. Sonst krieg ich keine Luft. - Ciao.

S��. - Und er findet Frau Rose s��.

Armer Herr Gr�nbaum. Max ist doch viel zu jung f�r sie.

Gott sei Dank! Wir dachten schon, du h�ttest vergessen,

bei Max mit den Wimpern zu klimpern. Wen klimpere ich an? Den Hippie?

Der interessiert mich gar nicht!

Oh Gott. Meine peinliche Mutter.

Hi. - Hi.

Falls jemand telefonieren muss. Im Notfall oder so. - Okay, danke.

Ja, das Angebot gilt. Ich bin Sabrina.

Doch 'ne 9. Sag ich doch.

Es ist wegen deinem Vater, oder? Weil er schon wieder arbeitslos ist.

Melli, du bist nicht die Einzige, die Probleme in der Familie hat.

Was ist denn? Sag endlich.

Melli!

Ich glaub, ich hab meinen F�hn vergessen.

Musik

Entschuldigung, die Damen.

Habt ihr Lust, mit uns ein bisschen die Gegend zu erkunden?

Und wer liegt hier?

Kuschelig, Melli.

Trude, wo schl�fst du? - Hier.

Ist echt geil hier. Es soll sogar so was wie 'ne Disco geben.

Karaokedisco. Woher wei�t du das?

Von Max. Lasst uns hingehen, oder?

Jetzt schon? Warum denn? Weil ich mit dir tanzen will.

Du riechst gut. Du auch.

Frieden? Frieden.

Heute Abend hab ich keine Verabredung mit Mom.

Und wo? Ich find schon was.

Einen Moment.

Egal, was ihr jetzt vorhabt, um zehn seid ihr auf den Zimmern.

Da ist es ja noch gar nicht dunkel. Wir kommen und kontrollieren.

Zehn. Findest du das nicht ein bisschen streng in ihrem Alter?

Sie brauchen Grenzen. In ihrem Alter.

Rockmusik

Prost. - Prost.

Sollen wir die M�dels in unser Geheimnis einweihen?

Welches Geheimnis denn? - M�nnersache. Tanzen wir.

Hier, Willi. Du warst immer mein Vorbild.

Hau nicht ab! Wei�t du, was Schei�e auf D�nisch hei�t? Lort.

Lort ist das alles. Skol, Torsten.

Okay, und jetzt gibt's wieder ein bisschen Karaoke.

Sucht euch was aus. Ihr k�nnt auch gemeinsam gewinnen.

Wir tanzen lieber.

Hat die junge Dame auch einen Namen? - Ich? Sabrina. Wieso?

Okay, dann such dir was aus, bis wir deinen Partner haben.

Karaoke finde ich ja so doof. Und heute Abend...

Und da haben wir ihn! Applaus! Was?

Soll ich gehen?

Wie ist dein Name? Fred.

"Ruf mich an, wenn du mal wieder an mich denkst."

"Ist schon so lange her. Ganz vergessen, wie du klingst."

"Und in letzter Zeit f�hl ich mich schrecklich tr�b ohne dich."

"Komm vorbei, wenn du mal wieder bei mir h�ltst."

"Es tut mir leid, dass ich mich nicht fr�her bei dir meld."

"Doch in letzter Zeit f�hl ich mich schrecklich m�de ohne dich."

"Jetzt lieg ich wieder mal nur wach in meinem Bett."

"Bitte sag, dass du mich niemals verl�sst."

"Denn am besten f�hl ich mich, wenn du ganz nah bei mir bist."

Fernseher l�uft.

Mama?

Ich hab f�r die Kleinen gekocht. Denen hat es wunderbar geschmeckt.

Willst du auch? - Keinen Hunger. Sollte mir mal passieren.

Vielleicht was anderes? Ich liebe deine Mitternachtssnacks.

Aber n�. Was schaust du denn da?

�h... Das brauch ich heute. Liebe und Leben.

So ist das Leben bestimmt nicht. Ach ja? Und wie ist das Leben?

Wieso bist du nicht bei den anderen? Keine Lust auf Disco.

'n Marmeladebrot?

Oma wollte unbedingt, dass ich die Marmelade mitnehme.

Nee. Wir haben vor dem Abendessen im Zimmer Marmeladebrote gegessen.

Trude hat welche gekocht f�r Melli. Aber die ist wohl wieder auf Di�t.

Sie sagt nicht, was mit ihr los ist. Sie sagt �berhaupt nichts mehr.

Erwachsenwerden ist wirklich eine Katastrophe. Ich f�rchte,

ich hab's bis heute nicht geschafft. Ich w�r gern erwachsener.

Keine Schule, keine Mutter, die mit auf Klassenfahrt f�hrt...

Ich hab ein Zimmer im Turmverlies. Keine Sorge, wir sehen uns kaum.

Ist schon okay... Ich habe aber nicht gedacht, dass du wegf�hrst,

gerade wenn mein Vater wiederkommt. Ich wei� gar nicht, ob er kommt.

Und wenn, bin ich in vier Stunden am Flughafen. - Willst du es denn?

Komisch. Oma ist so verbittert, und sie macht so s��e Marmelade.

Vielleicht kann sie nur so sagen, was sie eigentlich sagen will.

Ich geh schlafen. Sprotte?

Alles gut, Mama. Pass auf dich auf.

Komisch, eben hatte ich so einen Hei�hunger.

Fred und Sabrina, ein Traumpaar! Und wenn ihr mich fragt,

hei�e Anw�rter auf den Sieg. Also macht euch bereit!

Ihr k�nntet die N�chsten sein. Du warst super.

Was trinken? Alles klar? Habt ihr Sprotte gesehen?

Torte? Torte! - Schei�e.

Der ist zu. - Da war Alkohol drin!

Wodka.

Welcher Idiot hat die mitgenommen? Es war doch nur eine Flasche.

Warum muss er auch gleich so zuschlagen? - Und jetzt?

Er muss in die Dusche. Aber leise!

Sonst m�ssen wir alle nach Hause!

Was macht der denn hier? Da ist Tortes Vater!

Was? Ich geh zu ihm. Ihr haut ab.

Los, durch die Hintert�r. - Ich will nicht weg, Freunde.

Ist das nicht... Guten Abend, Herr Stubbe.

Ich hoffe, es ist nichts passiert. Ich will nicht weg von hier.

Hast du Torsten gesehen? - Der ist doch mit euch da, oder?

Gerade war er noch hier.

Das wird schon. Keine Sorge. Tief durchatmen, ja?

Pass auf! Er ist ohnm�chtig. Was machen wir?

Und was ist, wenn er 'n Kreislaufschock hat?

Los, Steve, hol Gr�nbaum. Worauf wartest du? Los!

Was ist mit ihm? Er ist ohnm�chtig.

Ich hol Gr�nbaum.

So, der wird jetzt erst mal schlafen.

Seid ihr total bescheuert? Alkohol auf der Klassenfahrt!

Ihr habt doch auch was getrunken! - Nur einen Schluck.

Habt ihr noch mehr dabei?

Ich rufe seine Eltern an. Torsten muss nach Hause.

Bitte nicht! Er ist unser Freund! Tolle Freunde seid ihr.

Seht zu, wie euer Freund sich volllaufen l�sst. Super!

Wie geht es ihm? - Nicht gut.

Guten Abend, Herr Gr�nbaum. - Guten Abend.

Oh Gott, der Arme. Wie, der Arme?

Der Puls ist okay. - Papa.

Na, mein Junge? - Entschuldigen Sie bitte. Wir...

Ich habe nicht auf Alkohol kontrolliert.

Wir gingen nicht vom Schlimmsten aus.

Er will einfach nicht weg. - Was?

Wir wollen morgen in D�nemark eine neue Schule f�r ihn suchen.

Wir ziehen zum Schuljahresende um. - Nach D�nemark? Wieso denn?

Meine Firma schickt mich. Ich muss. Besser D�nemark als arbeitslos.

F�r Torsten ist Kopenhagen weit weg. Er wollte nur zum Bus.

Sich verabschieden. Aber dann ist er nicht mehr aufgetaucht.

Torte zieht weg? Das ist ja v�llig beschissen.

Traurige Musik

Sprotte? Schl�fst du schon?

Fred klopft. Sprotte!

Ich wei� noch ganz genau, wie wir uns kennengelernt haben.

Damals auf dem Schulhof. Du hast mir das Lehrerzimmer gezeigt.

Wei�t du noch? Jetzt sind wir schon �ber zwei Jahre zusammen.

Ein Jahr davon war ich zwar in Amerika, aber...

Aber trotzdem finde ich, dass es jetzt an der Zeit ist...

Nein, ich finde, wir... Wir sollten...

Sarah, ich m�chte dich fragen...

Sarah, ich liebe dich. M�chtest du mich heiraten und meine Frau werden?

M�chtest du mich heiraten?

Sarah?

Unverst�ndliche Gespr�che

Traurige Musik

Ich werde euch so vermissen. Vor allem dich, Oberhuhn.

Wir sehen uns, Torte.

Traurige Musik

Hier, von uns. Alkohol ist halt nicht alles.

Ich finde nie mehr solche H�hner und Pygm�en.

Ich wei� nicht mal, was Huhn auf D�nisch hei�t.

Jetzt hau schon ab.

Ach, Frieda, das wollte ich dir schon lange mal sagen:

Der Spruch, den ich damals an deine Hauswand gespr�ht hab...

Das war eigentlich 'ne Liebeserkl�rung.

Pass auf dich auf.

Warte.

Du hast da was am Pulli.

Traurige Musik

Hi, Fred. Hey.

Mit Wasserproben dokumentieren wir eine Ver�nderung der Wasserqualit�t.

Was ist der Unterschied zwischen einer Batterie und einer Frau?

Tortes Witz! Die Batterie hat auch 'ne positive Seite.

Die Waldgruppe kartografiert zwei Waldgebiete. Melanie.

Nimm Bodenproben und vergleiche die Artenvielfalt

im renaturierten Sektor mit dem neuen Wald hinter der Burg.

Herr Gr�nbaum? In drei Wochen am Sonntag um 5 bin ich verabredet.

Sollen wir da mal reingucken?

Verdammt. Was ist wohl aus dem Casting geworden?

Wahrscheinlich hat sich schon Steven Spielberg gemeldet.

Und wenn sie dich nehmen? Dann lass ich das Abi sausen.

Dass deine Mutter das nicht h�rt! Und das Zechengel�nde ist verboten.

Und? - Ich mach mir Sorgen.

Ich w�rde sie gern mehr besch�tzen. - Man kann nicht alles kontrollieren.

Sie werden erwachsen und m�ssen eigene Erfahrungen machen. - Ja.

Aber gleich Wodka?

Ich habe �brigens nur dich lieb.

Das wollte ich dir gestern Abend schon sagen.

Fred, hilfst du mir mal bitte?

Tut mir leid, Sprotte. Ich muss los.

Spannende Musik

Ich geh da mit meinen neuen Gummistiefeln nicht rein. - Gib her.

Sei nicht so zickig. Wir malen jetzt den Bachverlauf in die Karte ein.

Ich glaube, hier war der erste Messpunkt.

U�h.

Danke.

Melli, was hast du denn?

Musik

Besser?

Jetzt sag doch mal, was los ist. So geht's nicht weiter mit uns.

Ich...

Ich glaube, ich... Willi, komm mal mit der Karte!

Wenn du einen anderen hast, dann sag's geradeheraus, okay?

Damit ich dir wenigstens noch ein sch�nes Leben w�nschen kann.

Musik

Hallo. Deine Maschine?

Erbe von meinem Vater. Alt-68er, Easy Rider und so.

Wo w�rdest du denn am liebsten hinfahren? - Samarkand.

Samar... Wo soll das denn sein?

In Usbekistan. 400 Kilometer nordwestlich vom Pamirgebirge.

Ich find's doch ganz sch�n hier. Torte h�tte's auch sch�n gefunden.

Was? Schlamm und Wasserproben? Gummistiefel und Regenkleidung,

das ist das Gegenteil von Melanie. Ich hab 2 Rotbauchunken gesehen.

Oh, nee. Diese bl�den Pygm�en.

Nein, die halten sich an die Abmachung. - Also die K�ken.

So ein Kinderkram, da stehen wir dr�ber.

Igitt. Die haben rohe Eier in mein Bett gelegt. - In meins auch.

Ih!

Ich bring die kleinen Biester um. Sofort.

Quatsch, Melli. Obwohl... Obwohl?

Melli hat Recht. Das lassen sich die Wilden H�hner nicht gefallen.

Niemals!

Musik

Das klebt wie H�lle.

Die erziehen wir schon noch. Und Spa� macht es auch.

Musik

Pst!

So geil.

Max hat wirklich einen guten Geschmack in Musik.

Es juckt! Mich auch. Am ganzen K�rper.

Mich auch. Schon ein paar Minuten. Stimmt. Wo ihr's sagt, mich auch.

Es muss in der Bettw�sche sein. Das ist bestimmt Juckpulver.

Es wirkt erst nach ein paar Minuten. Die K�rperw�rme geht eine chem...

(Alle) Wilma!

Tut das gut. Das waren wieder die bl�den K�ken.

Die kommen doch nicht auf so was! Das waren eindeutig die Pygm�en.

Gegen unsere Absprache. Das zahlen wir ihnen heim.

Ich nehm das von Steve. Wer h�tte das gedacht.

Spannende Musik

Glockenschl�ge

Spannende Musik

(Kevin) Ich geh mit und will sehen.

(Sabrina) Ich hab geblufft. - Tja, das macht dann zwei Teile.

Hier.

(Kevin) Okay, ich setz 'n Schuh. Ich steig aus. Mir ist das zu bl�d.

Ja, ich steig auch aus.

Mir ist das auch zu kindisch. Ja, schon.

Au�erdem ist es eh viel zu kalt. Bei meinen schlechten Karten...

Leihst du mir deine Jacke? Du gef�llst mir so auch ganz gut.

Romantische Musik

Dramatische Musik

M�dchen schreien

Ih...

Meine Oma sagt, man muss kalte Essigwickel machen.

Hoffentlich ist da nichts gebrochen. Bestimmt nicht.

Ich kann nicht runtergehen. Ich seh schrecklich aus.

Deine Mutter hat Geburtstag. Wenn Fred dir noch was bedeutet...

Was soll ich denn machen? Er hat, was er will. - Quatsch.

Ich hab's aber gesehen. - Was denn? - Er hat sie gek�sst.

Und was wei� ich noch. Ich w�rde um ihn k�mpfen.

Wie denn? Ich mache alles falsch. Gar nichts hast du falsch gemacht.

Du wolltest nicht und hast's gesagt. Was ist falsch daran? - Das eben!

Von Anfang an, seitdem wir da sind, hat er sie so angeschaut.

Sie sieht ja auch echt gut aus.

(Alle singen) Viel Gl�ck und viel Segen...

auf all deinen Wegen.

Viel Frohsinn sei auch mit dabei.

Alles Gute zum Geburtstag.

Handy

Hallo?

Hey! Ich wei� ja gar nicht, was ich sagen soll.

Alles Gute. Happy Birthday, Mom.

Danke. Dein Vater. Gr�� ihn.

Unverst�ndlich

Nicht kratzen. Wir waschen es ab. - Ihr seht ja toll aus.

Braucht ihr Nagellackentferner? Das gibt Rache!

Wir sind schon sehr gespannt. Ihr seid so doof.

Geht vor. Ich komm gleich. Tsch�ssi.

Ich habe meine Kinder um acht ins Bett geschickt. Und ihr?

Ist ja keiner schwer verletzt, oder?

K�rperlich nicht, aber vielleicht in ihrer K�ken-W�rde.

Hier.

Ja nat�rlich, kannst mich jederzeit anrufen. Bye.

Alles Gute.

Danke.

Viele Gr��e. Er kommt sp�ter. Ein Anschlussauftrag in Sydney.

Ich hab mir den Fu� verknackst. "Oder eher das Herz."

Gott, damit m�ssen wir zum Arzt. Mir kann kein Arzt helfen.

Mit Fred ist es aus.

Hei�e Schokolade.

Ist gut gegen Liebeskummer.

Ich kenn das Gef�hl, glaub mir. Es ist grausam.

Danke, Mama, aber du musst mich nicht tr�sten.

"Ich wollte nichts. Keinen Trost, weder reden noch essen oder denken."

"Nur daliegen, an die Decke starren und hei�e Schokolade schmecken."

Ist doch nicht so schlimm. Ihr seht besser aus als vorher.

Eins der M�dchen hat eine Allergie gegen Kleister.

So k�nnt ihr doch nicht mit anderen Menschen umgehen.

Sie erwarten eine Entschuldigung. Und ich auch.

Daf�r werdet ihr b��en!

Wir haben euch nur mit euren eigenen Waffen geschlagen.

Mit unseren eigenen Waffen? Wir hatten doch ein Abkommen.

Wir haben uns dran gehalten. Wie? Ihr wart das gar nicht?

Diese kleinen Biester.

Nicht schlecht f�r ihr Alter. Fast besser als ihr damals.

Von wegen. Wir waren echt, die machen uns nur nach.

Wilde K�ken, wenn ich das schon h�re.

Wen machen wir nach?

Wenigstens schauen wir nicht alle Willi an wie verliebte H�hner.

Lass uns gehen. Das wird dir noch leidtun. So ein Quatsch.

Die H�hner sind schon eine coole Bande.

Wirf den Frosch gegen eine Wand. Vielleicht wird er ja ein Prinz.

Tu ihn weg. Mir wird schlecht.

Das ist eine sehr seltene Unke. Du findest nie was sch�n!

Das ist doch nur 'n Besch�ftigungsprogramm!

Wir h�tten dich bei der Abfahrt einfach daheim lassen sollen!

Steve, komm doch mal.

Ich will noch mal mit Melanie reden. - Das hat doch keinen Sinn.

Melanie, das eben hab ich nicht so gemeint.

Hau endlich ab mit deiner bl�den Kamera!

Was ist los? Irgendwas ist doch passiert, oder? - Eben nicht.

Was ist denn dann? Warum bist du so?

Meine Tage sind 2 Wochen �berf�llig. Ich bin vielleicht schwanger.

So, jetzt wisst ihr's.

Du kriegst ein Baby? Nee, 'ne Rotbauchunke.

Aber das ist doch super. Dann bist du nicht mehr so allein.

Wei� Willi es? Nein. Und ihr haltet die Klappe!

Es geht ihn nichts an. Ich w�nschte, ich w�r nie mit ihm gegangen.

Aber es ist doch auch sein Kind!

Kein Wort, das m�sst ihr schw�ren. Zuerst muss ich den Test machen.

Gro�es H�hnerehrenwort. Gro�es H�hnerehrenwort.

Und wie f�hlt sich das an? Irgendwie gar nicht.

Nur, dass ich furchtbar Angst hab.

Wir lassen dich nicht im Stich. Wir m�ssen uns einen Namen ausdenken.

Aber was ist mit der Schule? Du h�rst dich an wie deine Mutter.

Stimmt. Entschuldigt. - Ich strick ihm S�ckchen.

Und Handschuhe und ein M�tzchen. Ich hab Erfahrung mit Babysitten.

Wir werden alle babysitten. Ich finde das echt super.

Das wird unser Kind! Das erste Wilde-H�hner-Kind.

Steve?

Steve, wo steckst du?

Danke. Ich h�tte echt fr�her mit euch reden sollen.

Steve.

Was filmst du denn die ganze Zeit? - Nichts. Landschaft, Bl�tter...

Fr�sche, M�dels... Ist ja sonst nichts los hier.

Ich wollte dir was zeigen. - Ich kann jetzt nicht.

Durch den Steinkohleabbau ist hier das Erdreich st�ndig in Bewegung.

Aber vor allem der Wasserhaushalt ist v�llig durcheinander.

Die K�ken sind nicht hier. Schade. Hier k�nnte man sie gut erschrecken.

Hier gibt es doch nur Spinnweben und Fledermauskacke. - Eben.

Trinken wir nachher 'n Kaffee? Ich muss mit dir reden.

Wir waren bis jetzt nie allein. Wir haben noch was Dringendes vor.

Heute Abend? Oder morgen fr�h? Willi. Melanie. H�rt bitte zu!

Warum bist du in letzter Zeit nur so reizbar und so abweisend?

Ich bin �berhaupt nicht reizbar! Melanie!

Warte! Die H�hner sind alle durchgeknallt.

Deine Freundin ist durchgeknallt, wenn du sie mit Sabrina betr�gst?

Was glaubst du, warum sie sich den Fu� verstaucht hat?

Hier ist nur einer durchgeknallt. Frieda!

Bin schon fertig. Was hab ich gemacht?

Das werden die schlimmsten neun Monate meines Lebens.

Gut, dass du keine Giraffe bist: 15 Monate. Rhinozerosse: fast 19.

H�r auf!

Nichts gegen Elefanten: 22 Monate, das sind fast zwei Jahre!

Wir sind bei dir! Und wenn was ist, gibst du einfach Fuchsalarm.

Sozusagen Babyalarm.

Hallo.

Kann ich was f�r euch tun?

Pickel. Ich brauch unbedingt was gegen Pickel. Pickelcreme.

Irgendwas Bestimmtes?

Ja, eigentlich...

Wenn ihr was zur Verh�tung braucht, wir h�tten hier was und da dr�ben.

Zu sp�t.

Wir wollen 'n Schwangerschaftstest.

Ihr alle? Nein, einen. F�r alle.

Redet mit euren Eltern dar�ber. Oder mit einem Arzt.

Und achte drauf, dass du den Test mit Morgenurin machst.

Ach, ihr?

Wir haben schon alles.

Der Bus f�hrt in 10 Minuten ab.

Ja, gut, das w�r dann alles.

(Alle) Tsch�ss. - Tsch�ss. Danke.

Ob sie was gemerkt hat? Ob die Apothekerin was sagt?

Darf die doch gar nicht. Schweigepflicht.

Wartet nicht auf mich.

"Dann bist du nicht mehr so allein."

"Wei� Willi es?" "Nein. Und ihr haltet die Klappe!"

"Geht ihn nichts an. Ich w�nschte, ich w�r nie mit ihm gegangen."

"Aber es ist doch auch sein Kind." "Kein Wort, das m�sst ihr schw�ren."

Er spult zur�ck.

"Geht ihn nichts an. Ich w�nschte, ich w�r nie mit ihm gegangen."

Meine Kamera!

Hat dich Melli geschickt?

Weil sie selber zu feige ist? Sag ihr, ich wei� es schon.

Musik

Willi!

Es stimmt also. Ich werde Vater.

Ja. Und du kannst Melanie jetzt nicht h�ngen lassen.

Ich bin viel zu jung, um Vater zu werden.

Vielleicht bin ich's ja nicht. Bei Melli wei� man nie. H�r auf!

Melli und ich, wir...

Wir verstehen uns eben nicht mehr.

Sie wei� das.

Und jetzt bekommt sie ein Baby.

Was sollen wir gerade jetzt mit einem Baby?

Verstehst du mich, Frieda? Ja. Sehr gut.

Wei�t du, was Torte jetzt gesagt h�tte?

Wir kriegen das Kind schon geschaukelt.

Genau wie bei deinem Vater damals. Was wei�t du schon von meinem Vater?

Wenn ich Vater werde, schl�gt mein Vater mich.

Und vielleicht habe ich ja irgendwas von ihm geerbt.

Dann schlag ich das Baby.

Davor hab ich auch Angst. So was w�rdest du nie tun.

Woher willst du das wissen? Weil ich dich kenne.

Musik

Das wird dir gut tun.

So, ich gehe jetzt laufen. Du bist doch noch nie gelaufen.

Du hast immer gesagt, joggen ist total stumpfsinnig.

Ist es.

Aber Frau Rose meint, gegen einen dicken Bauch kann man nur anrennen.

Deine Mutter. Was soll man machen?

Pass auf, du markierst das hier und ziehst es da r�ber. So.

Dann kannst du es dir anschauen. Okay.

"Steves Film zu schneiden, war nicht gerade aufregend."

"Aber es war wie Ferien von meinen Problemen und meinem Leben."

Musik

Es ist sieben. Das ist doch Morgenurin!

Quatsch. Der ist vom letzten Sommer. Dass du Witze machen kannst...

Ich kann auch heulen. Wart's ab, was rauskommt.

Am Ende hab ich das erste S�ckchen umsonst gestrickt. - Sieht man was?

Nein.

Blau. Was hei�t Blau?

Schwanger. Dann strick ich das zweite.

Ich geh jetzt zu Willi. Melanie, Willi wei�...

Lasst euch ruhig Zeit. - Wascht euch endlich mal richtig.

Auch hinter den Ohren. Die K�ken! Die Plage der Menschheit.

Yes!

Zu hoch.

Also, ich eher nicht.

Wilma. - Ich? - Du passt am besten durch.

Durch diese hohle Gasse musst du gehen, Wilma Tell.

Das b��en sie uns.

Auf die Wilden H�hner!

"Als w�re die Zeit zur�ckgedreht, waren wir uns pl�tzlich einig."

"Die Kleinen brauchten einen ultimativen Denkzettel."

"Schlie�lich hatte Frieda die Idee." Guck mal. Sieht gut aus, oder?

"Wir machten Pl�ne wie damals mit acht."

"Als k�nnte man ein Kind bleiben,"

"wenn das Erwachsenwerden schwer ist."

Schau mal. Buh! Echt gruselig.

Na ja, die Kleinen. Geht doch wieder prima!

Melanie hat immer noch nicht mit Willi geredet. - Oh Mann!

Musik

Hallo, Frieda. Was machst du denn hier?

Ich hab dich gesucht. Ich hab mich verplappert.

Melanie wei� von der Party. Von unserer Party? Mist.

Aber doch nicht, wann und wo?

Doch. Ich hab deutlich gesagt: Heute, halb elf, in der alten Zeche.

Halb elf in der alten Zeche? Ja.

Das war oscarreif. Mindestens.

Oh, ich muss mal dringend...

Hey. Was willst du denn hier?

Ich wollt mal sehen, wie's dir geht. Tut's noch weh? - Geht so.

Mein Opa ist auch im Krankenhaus. Tut mir leid.

Schlimm? Keine Ahnung.

Glaub schon.

Wir sind seit zwei Jahren zusammen, und wir sind beste Freunde.

Willst du den wieder? Nein. Geschenkt ist geschenkt.

Du k�nntest ihn aber gut gebrauchen. Du hast die Richtung verloren!

Es tut mir so leid. Dein Fu�... Lass mich einfach wieder allein.

Geh!

Musik

Wie in alten Zeiten. Es bringt einen auf andere Gedanken.

Na? Wir haben alles vorbereitet.

Wilma und ich haben Br�tchen gemacht. - Okay, Leute.

Danke. Ich hab immer Hunger, wenn es spannend wird.

Das ist echt gruselig hier. Das ist der Pygm�e des Grauens.

Der Wilde H�hnervampir. Hat Willi alles heute Nachmittag gemalt.

Williangelo, h�tte Torte jetzt gesagt.

Ach, Torte.

Kommt.

Und wenn die K�ken nicht kommen? Dann war die ganze Arbeit umsonst.

Die kommen, die Nervens�gen. Wir w�ren auch gekommen.

Genau. Schon zwei Stunden vorher! Diesmal gehen sie uns in die Falle.

Melli und Willi warten hier. Ihr warnt uns, wenn sie kommen.

Wieso ausgerechnet wir? Bis sp�ter.

Und?

Wie geht's dir? Warum willst du das wissen?

Weil ich das mit unserem Baby wei�. Wer war das? Frieda oder Steve?

Ist doch egal. Ich h�tte es einfach gerne von dir geh�rt.

Na, jetzt wei�t du es ja.

Wir haben doch f�r die M�bel gespart. Das Geld w�rde ich dir geben.

Und wenn nicht, dann kann man es immer noch adoptieren lassen.

Sag doch auch mal was.

Ich stelle mir das sch�n vor: wir zwei und ein Baby.

Da macht das Leben doch viel mehr Sinn. Melli.

Du wei�t es, und ich wei� es auch.

Wir haben uns einfach nicht mehr viel zu sagen.

Ich helf dir nat�rlich mit dem Baby. Du willst Schluss machen.

Melli, was soll das?

Wir k�nnen es ja noch mal probieren. Der einzige Test, der funktioniert:

Wenn man beim K�ssen so ein Kribbeln auf der Haut sp�rt.

Und?

Kein Kribbeln, oder? Ich will aber das Baby.

Auch wenn es unser Leben v�llig kaputt macht, ja?

Ich glaube, es ist wohl besser, wenn es aus ist zwischen uns.

Total lecker! Viel Salat und so... - Avocadocreme und Kresse ist drauf.

Echt, das ist ein super Br�tchen! - Ich sag's Wilma. Die hat's gemacht.

Ach, das ist gar nicht von dir? - Ich hab das mit Salami gemacht.

Spannende Musik

Scht!

Cool, tolle Deko.

(Bob) Hier ist es aber dunkel. Sie kommen.

Links oder rechts?

Hier lang. - Woher willst du das wissen?

Avocadocreme. Hoffentlich gibt's auch was Besseres. Kommt.

Das Skelett sieht richtig echt aus. Das habt ihr echt gut hingekriegt.

Sie kommen. - Endlich.

(Verena) Ich hab Angst, lasst uns umkehren.

Ich will heim. (Lilli) Komm jetzt.

Was ist denn das jetzt? Manno. Hey, jetzt wartet doch.

Wo die kleinen Biester blo� bleiben. Vorhin waren sie doch schon ganz nah.

Da stimmt was nicht.

Wir m�ssen umkehren. Lilli... Bob...

Sie hat Recht. - Ja. Aber sie m�ssen hier sein.

Sind wir von da oder da gekommen? (Beide) Von da.

Spannende Musik

Wir m�ssen nach ihnen sehen. Du hast Recht. Los.

Das ist die erste Gabelung. Die sind falsch abgebogen.

Wir m�ssen sie suchen. (Alle) Verena! Lilli! Bob!

Oh nein. Wir m�ssen Hilfe holen. Jemand muss die Lehrer holen.

Ich.

Das gibt mindestens einen Verweis.

Wenn wir sie nicht finden, m�ssen wir die Polizei holen.

Nein. Ich kenne mich da unten aus. Hier, der Plan. - Ich komme mit.

Ich bleibe, falls sie kommen. Handys funktionieren da unten nicht?

Kanal 3.

Spannende Musik

Wir bilden 3 Gruppen. Willi, Frieda, ihr geht zum Treffpunkt eurer Bande.

Frau Honig, wir suchen den Gang ab.

1. Abzweigung links! Ich nehme die einsturzgef�hrdeten G�nge.

Hallo!

Kinder!

Ah! - Was?

Das ist ein Mobile. Flederm�use.

Microchiroptera. Mausohrflederm�use.

Manchmal bleibt doch was h�ngen. Schon haben Sie keine Angst mehr.

Spannende Musik

Mir ist kalt.

Hier waren wir doch schon, Lilli. - Gut, dann sind wir auf dem R�ckweg.

Platschen

Lilli. Bob. Verena?

Max. Und? - Nichts.

Bei uns auch nicht. Weiter.

Lilli, Bob, Verena. Verdammt, wo seid ihr?

Es tut mir leid. Das war echt eine Schei�idee.

Ich komm hier nicht raus. Das ist so kalt, das Wasser.

Frieda. - Lilli ist abgest�rzt.

Lilli? Alles okay? Mein Bein steckt fest.

Und hier ist �berall Wasser. Weg da.

Okay. Alle Jacken zusammenknoten. Frau Honig? Herr Gr�nbaum?

Ich hab sie. Wir sind in der H�hle hinter dem Holzstollen. Beeilt euch.

Keine Sorge, ich hol dich hier raus.

Da sind sie. Komm.

Frieda? Bist du okay? Ich schon, aber sie h�ngt fest.

Wir sollen die Jacken zusammenknoten.

Bei Wassertemperatur unter 8 Grad �berlebt man nur 15 - 17 Minuten.

Wilma, halt endlich die Klappe. Sei vorsichtig, Mann.

Lass mich das machen, Willi. Beeilt euch. Es ist eisig kalt.

Habt ihr sie? - Verena! Bob!

Was ist los, wo ist Lilli? - Abgest�rzt.

Was macht ihr denn f�r Sachen? - Wir haben uns verlaufen.

Es wird alles gut. Das Seil.

Ja. Vorsicht.

Und los. Ziehen! - Komm.

Ja.

Nimm meine Hand.

Und los.

(Gr�nbaum) Jetzt geht's ab ins Warme.

Hier. Die W�rmflaschen. - Danke.

Vorsicht, hei�. - So schlimm war's gar nicht.

Immerhin hat Frieda mich gerettet. - Sobald ihr euch erholt habt,

rupf ich mit euch ein H�hnchen. - Ein wildes?

Wir bereuen ja schon alles. - Das will ich aber auch hoffen.

Bravo! Ihr k�nnt stolz auf euch sein.

Ich meine, was soll ich sagen? Ich bin ma�los entt�uscht.

Ich war immer auf eurer Seite!

Und ihr habt unser Vertrauen schon wiederholt missbraucht.

Ab in die Betten, und wenn ich euch pers�nlich festbinden muss. Danke.

Und? - Wir wollten das wirklich nicht.

Wir haben Mist gebaut. Wir konnten nicht damit rechnen...

Womit? - Dass die K�ken sich verirren.

Wer ist schon so bescheuert?

So bescheuert wie wir und denkt nicht an m�gliche Folgen seines Handelns.

Ihr kriegt nat�rlich einen Verweis. Eure Eltern werden benachrichtigt.

Ihr wisst, ich bin nicht immer nett. Das ist alles meine Schuld.

Nach Hause m�sst ihr nicht mehr. - Ihr �bernehmt den K�chendienst.

Ihr plant die Schlussversammlung und haltet ein detailliertes Referat.

�ber unsere Projektarbeiten. Und jetzt ab ins Bett.

Was?

Soll ich meinen Beruf aufgeben, nur weil du Recht hast?

Von wegen Disziplin? Stimmt. So einfach ist es aber nicht. - Ja!

Streiten wir nicht. Wir hatten wahnsinnig viel Gl�ck. Gute Nacht.

Hei�e Suppe. Das Gulasch der Pygm�en will ich dir ersparen.

Zu viel Salz und noch mehr Sahne.

Ich hab dir 'ne Schiene mitgebracht. Damit kann man wenigstens auftreten.

Einfach anschnallen. Sieht schick aus. Hier.

Schmerzsalbe.

Vitamine. Zu Hause l�sst du dich dann richtig pflegen von mir. Hm?

Hast du auch den Test gemacht?

Mama!

Jetzt wird mir alles klar: Die Liebesfilme,

die Marmelade, die R�hreier mitten in der Nacht...

Du bist auch schwanger? Na ja.

Ich muss das erst beim Arzt noch abchecken lassen. Was hei�t "auch"?

Du kriegst 'n Kind? In deinem Alter? Es sieht so aus. In meinem Alter.

Auch das noch!

Ich bin ja auch v�llig verwirrt. Aber der Test war nun mal gelb.

Der Test war gelb? Ja, gelb. Positiv.

Gelb bedeutet Positiv? Nicht Blau? Du machst mich fertig.

Schwarz auf Wei�: Gelb hei�t schwanger.

Dann ist Melli gar nicht schwanger. Was ist mit Melanie?

Nichts. Nichts ist mit Melanie. Beruhig dich schon mal. Nichts.

Und wer ist der Vater von unserem Baby?

Der gleiche wie deiner. Aber ihr wart doch nur essen.

Zuerst schon.

Hast du es ihm gesagt? - Wie denn? - Mit dem kleinen n�tzlichen Apparat.

Dar�ber kann man doch nicht am Telefon sprechen.

Algen sind keine Pflanzen, sondern einzellige Lebewesen.

Sie sind ein wichtiger Teil der Nahrungspyramide.

Wir konnten in dieser Gegend Kieselalgen und Blaualgen nachweisen.

Nur keine Goldalgen. Sie vermehren sich durch Zellteilung.

Wir haben 92 verschiedene Pflanzen gefunden und katalogisiert.

Der Boden muss gesenkt werden, das ver�ndert den Grundwasserspiegel.

Man muss Versickerungsanlagen bauen und die Moore mit Wasser versorgen.

Danke.

Sprotte und ich haben einen Film gedreht.

Er ist Torte gewidmet, der leider nicht da sein kann.

Der muss sich mit aufdringlichen Schwedinnen rumschlagen.

Kopenhagen liegt in D�nemark.

Musik

"Sie wundern sich, warum sie keiner liebt.2

"Und hier ist ein Appell, an all die Freaks, die sich verstellen,

weil ihnen irgendjemand irgendwas erz�hlt."

"Denn wenn du dich vergisst, bleibt dein Leben kalt und trist."

"Und darum zeig dein Gesicht, wenn du noch wei�t, wer du bist."

"Oh, bitte, bleib du selbst."

"Yeah. Bitte bleib du selbst."

Ist das nicht zu laut f�r das Baby? Nein, es liebt Musik.

Schwanger sein ist sogar sch�n. Alle sind so f�rsorglich.

Ja? Ist das so?

Zu Hause bin ich immer die l�stige Begleiterscheinung.

Und bei euch war ich immer nur die h�bsche Zicke. Ich wei� das.

Aber jetzt bin ich euch auf einmal so wichtig.

Es ist sch�n, dass ihr f�r mich da seid.

Und deshalb hast du uns angelogen? Was meinst du damit?

Hast du die Gebrauchsanweisung von dem Test gr�ndlich gelesen?

Gelb bedeutet schwanger. Nicht blau! Und wie hast du das rausgefunden?

Meine Mutter hat ihn auch gemacht. Was? Und der war gelb?

Deine Mutter bekommt auch ein Baby? �h... Deine Mutter bekommt ein Baby?

Wahrscheinlich. Ich meine, ja. Ist doch super. Ich werde Schwester.

Wenn du mal 'n Babysitter brauchst... Du musst es Willi sagen.

Ich sag's ihm. Und dann k�nnt ihr euch zusammen freuen. Wie bitte?

Er kann machen, was er will.

Du verstehst ihn und jeden Mist, den er baut. Du liebst ihn.

Und zwar schon lange, hab ich Recht?

Ja, ich habe Recht.

Eigentlich muss ich da gar nicht rein.

Ich auch nicht. - Gut. Ich muss mit dir reden.

Ich hab nachgedacht.

Vielleicht m�chtest du irgendwann nicht mehr als Lehrer arbeiten,

weil zu viel Verst�ndnis auch sehr anstrengend sein kann.

Oder vielleicht m�chtest du dich um unsere eigenen Kinder k�mmern.

Ich kann f�r dich sorgen. Ich hab damit kein Problem.

Soll das ein Heiratsantrag sein?

Ja.

Musik

Ja, es war einfach doof.

Es tut mir leid, dass ich dich so gestresst habe.

Unverst�ndlich

Jetzt freut sich aber jemand. Ja. Gott sei Dank.

Vielleicht m�ssen wir das lernen, wenn wir erwachsen werden:

Wir k�nnen nichts festhalten.

Hi, Frieda.

Wollen wir tanzen? Ich tanze schon.

Unverst�ndlich

Kann ich mich zu euch setzen? Klar.

Ich hab mir wohl einfach gew�nscht, schwanger zu sein.

Wegen Willi und allem.

Ich wollte euch wirklich nicht anl�gen.

Ich war nur zu feige, euch die Wahrheit zu sagen.

Und es war auch einfach zu sch�n, mal im Mittelpunkt zu stehen.

Ihr passt echt gut zusammen. Du bist so erwachsen und so sicher.

Jede Bande braucht so ein Wildes Huhn wie dich.

Wir sollten die Wilden H�hner aufl�sen.

Was? Aber das geht doch nicht. - Und warum?

Wir sind zu alt f�r den ganzen Kram. Ihr merkt es doch selber:

Wir haben ganz andere Probleme.

Ich finde, Sprotte hat Recht.

Wir k�nnen die Bande aufl�sen und einfach Freundinnen sein.

So wie immer. Freundinnen, die sich helfen. Egal, was kommt.

Das hei�t, wenn wir uns das n�chste Mal am Wohnwagen treffen...

Ist das unser letzter Wilde-H�hner-Nachmittag.

Wir nehmen Abschied von einer tollen Zeit.

Und bleiben trotzdem zusammen.

Und trotzdem geht jede ihren eigenen Weg.

Das klingt, als w�re das alles ganz einfach.

Musik

"Es war einfach, weil jede von uns l�ngst ihr Leben hatte."

"Jenseits von H�hnerfedern und Bandenschw�ren."

"Frieda und Willi wirken so stark. Sie werden mit Friedas Vater reden."

"�ber seine Freundin. Und Willis Vater werden sie die Stirn bieten."

"Trude wird nie mehr auf Briefe aus Spanien warten, die nie kommen."

"Auf jeden Fall werden sie und Steve in den Ferien Torte besuchen."

"F�r Melli soll beim n�chsten Freund alles anders werden."

Ich war zum Casting eingeladen! Ich sollte das Datum best�tigen.

Ich werde trotzdem Schauspielerin.

"Wilma wird weiter alle Energie in ihren Berufstraum setzen."

Wir wollten einfach mal sehen, was passiert, wenn du hier bist.

Aber jetzt hat sich da was ergeben. Christian, ich bin schwanger.

Ich bin von dir schwanger. Mama?

Handy Oh.

Hallo? Sch�n, dass du gleich zur�ckrufst. Ich wollte...

Was?

�bern�chste Woche? Ach so. Sag's ihm!

Sag's ihm! Nein, ist nicht wichtig.

Ja, bestimmt, das kann warten. Ja, bis dann. Tsch�ss.

Musik

Mann, ich muss vorbei. Du bist aber schlecht drauf.

Hat Sabrina Schluss gemacht? Wieso Sabrina?

Ihr habt dauernd telefoniert. Ich hab mit Vater telefoniert.

Mein Opa ist vor einer halben Stunde gestorben.

"Das mit dem Erwachsenwerden ist wohl doch nicht so einfach."

"Und dann begann unser letzter Wilde-H�hner-Nachmittag."

Na, ihr S��en? Habt ihr uns vermisst?

Zum Gl�ck hat Oma sie nicht ermordet.

Sie hat's gut mit ihnen gemeint! Sie sehen fetter aus.

Pst! Wenn sie das h�ren, legen sie keine Eier mehr!

Wir d�rfen nicht so lange wegfahren. Huberta guckt schon ganz traurig.

Ih!

Da seid ihr ja endlich. Kommt rein.

Ihr wundert euch sicher, warum wir euch eingeladen haben.

Aber wir sind zu alt f�r 'ne Bande.

Und es w�re schade, wenn das alles hier nicht mehr genutzt w�rde.

Das Bandenbuch. Wir haben es gef�hrt. Wir haben alle unterschrieben.

Hier sind die Codew�rter. Die Geheimschrift ist leicht.

Wir sollen die lernen? - Wieso? - Weil ihr unsere Bande weiterf�hrt.

Wir? Neue wilde H�hner? Na ja, so weit seid ihr noch nicht.

Ihr seid gerade erst geschl�pft. Also, was ist?

Geil. Cool.

Und wenn wir mal was nicht wissen? - Oder uns nichts einf�llt?

Also, so was Wildeh�hnerm��iges.

Ich bin sicher, euch f�llt was ein. Jetzt.

Das war das Zeichen, dass wir zusammengeh�ren.

Jetzt m�sst ihr den Schwur lernen. Steht auf.

Ich schw�re, die Geheimnisse der Wilden H�hner

niemandem zu verraten.

Ich schw�re, ab jetzt kein H�hnerfleisch zu essen.

Sonst will ich auf der Stelle tot umfallen.

Cool. - Sch�n.

Ihr braucht jetzt ein Quartier. Und nat�rlich noch ein Mitglied.

Zwei. Am Anfang waren wir auch nur vier.

Und ihr braucht eine Jungs-Bande. Dann ist alles ganz einfach.

Musik

Also, ich habe mir da was �berlegt. Wir sind keine Wilden H�hner mehr.

Man sollte sch�ne Momente im Leben in einem Marmeladenglas festhalten.

Um sich sp�ter daran zu erinnern. Wisst ihr noch?

Wir m�ssen das Glas dann nur aufschrauben.

Ein Glas Klassenfahrt.

Ein Glas Weihnachten. Ein Glas Sonne und Schnee.

Ein Glas, damit wir immer unserem Gef�hl vertrauen k�nnen.

Ein Glas Wilde H�hner.

Aber ein Glas Lachen w�r doch auch nicht schlecht, oder?

Auf die Wilden H�hner.

"Ich hab ja noch ein Glas. Keine Ahnung, ob es was �ndert."

"Es ist nur so ein Gef�hl."

Hallo. Sprotte? Was machst du denn hier?

Ich hab dir Blumen mitgebracht. F�r das Grab von deinem Opa.

Danke.

Mein Opa hat bis zuletzt so getan, als w�re alles gar nicht so schlimm.

Sonst w�re ich fr�her abgefahren. Anscheinend h�rt das nie auf.

Dass man so tut.

Er wollte mit mir noch an den Silbersee zum Angeln.

Keine Ahnung, wo das ist. Bei den Indianern, in Amerika.

Ich fahre in den Herbstferien nach Amerika. Meinen Vater besuchen.

Ich muss ernsthaft mit ihm reden. Mama schafft das allein nicht.

Ja, so sind sie, die Erwachsenen. Erwachsen werden ist nicht so toll.

Fr�her war es manchmal viel einfacher und sch�ner.

Musik

Jedenfalls, danke f�r die Blumen. Das ist echt sehr nett, Oberhuhn.

Ich bin nett.

Willst du das Grab sehen? Ja. Vielleicht.

Jetzt gleich? Jetzt. Komm.

Na, komm.

"Keine Ahnung, ob irgendwann wieder mehr sein wird zwischen uns."

"Aber unsere Freundschaft war st�rker als alles andere."

"Und wir halten zusammen, trotz allem, was war."

"So wie es auch die echten H�hner tun."

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