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Original subtitles

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Hallo?

Oh, hi, Mom.

Ich wollte dich anrufen, aber...

Nein, das weiß ich.

Nein, ich kann wirklich nicht nach Hause kommen.

Alle im Büro müssen Weihnachten arbeiten.

Ich habe das nicht so geplant, es ist einfach so viel los.

Nein, das weiß ich. Tut mir Leid.

Nein, ich war noch nicht im Krankenhaus.

Nein.

Ich weiß, ich bin Tante Ruths einzige Angehörige hier.

Ich weiß, sie ist sehr krank, aber ich war einfach so...

Ich versprech's.

Heute Abend gehe ich ins Krankenhaus.

Ich habe sogar ein Weihnachtsgeschenk für sie.

Können wir das später besprechen?

Nichts, ich versuche nur, mein Geschäft zu führen.

Ich muss jetzt los.

Mutter, ich habe letzte Nacht kaum geschlafen. Ich ruf dich wieder an.

Ja. Heute Abend.

Ja, wenn ich bei Tante Ruth war.

Ja.

Tschüss. Grüß Dad ganz lieb von mir.

Tschüss.

Wir schmücken den Weihnachtsbaum um 10:00 Uhr.

Frohe Weihnachten, junge Dame.

Ich will den Baum nicht schmücken! Dafür hab ich keine Zeit!

Stecken Sie sich Ihren blöden Baum in den Sack, Mac.

Ms. DiPesto, was ist hier los?

Nichts ist los, alles kommt runter.

Wir ent-schmücken die Räume.

Je schneller wir damit fertig werden...

desto schneller können wir weiterschuften.

Das bezieht sich wohl auf meine Mitteilung.

Was für eine Mitteilung?

Ach, die über die Arbeit über Weihnachten.

Ich glaube, die habe ich gesehen.

Sie brauchen die Dekoration nicht abzunehmen.

Wer sagt das?

Wieso sollten wir die Stiefel vor die Tür stellen...

wenn der Nikolaus nicht kommt?

Blue-Moon, finden Sie Ihren Stiefel nimmer...

rufen Sie uns, wir arbeiten immer.

Wir arbeiten auch in der Heiligen Nacht...

also rufen Sie Blue-Moon an, wir geben acht.

Entschuldigung. Hört mal bitte alle her.

Ich weiß, Sie sind alle sehr sauer.

Ich hatte Ihnen die Weihnachtswoche frei gegeben.

Aber es ist nicht meine Schuld, dass Mr. Hamiltons Gerichtstermin...

auf den 28. vorverlegt wurde.

Wir können diesen Papierkram nicht erledigen...

wenn wir über Weihnachten frei machen.

Ich wollte Ihnen nicht die Feiertage vermiesen.

Aber wir haben den Fall übernommen...

und wir sind verpflichtet, unserem Versprechen nachzukommen.

Wenn es Ihnen ein Trost ist...

ich fühle mich deswegen furchtbar.

Gut.

Gut. Frohe Weihnachten.

Kalt hier. Hat der Winter dir die Laune verdorben?

Eine Woche mehr Arbeit. Es ist zwar eine Feiertagswoche...

aber sie sollen ja schließlich keine Niere spenden.

Ich werde nicht gern wie Captain Bligh behandelt.

Sag endlich was.

Aye, aye.

Du solltest sie an Weihnachten nicht das Deck schrubben lassen.

Ich mache das nicht gern, aber Geschäft ist Geschäft.

Es ist Weihnachten, Maddie, Weihnachten.

Erinnerst du dich an Weihnachten? Heim und Herd, Engelein.

- Humbug. - Tut mir Leid...

aber wo bleibt die Dankbarkeit?

Immerhin bekommen sie Sozialleistungen und Weihnachtsboni.

Ich weiß nicht, ob sie die Käsekräcker als Weihnachtsbonus anerkennen.

Wie auch immer, aber ich knauserte und sparte in schlechten Zeiten.

Ich bezahlte ihre Gehälter, als kein Geld auf dem Konto war.

Ich sorgte dafür, dass sie Jobs hatten...

wenn sie morgens herkamen.

Wenn ich einen Gefallen brauche...

Um einen Gefallen bittet man. Du hast sie nie gebeten.

Was soll ich deiner Meinung nach tun?

Mr. Hamilton anrufen und sagen...

"Wir können Ihren Fall nicht bearbeiten, weil hier alle...

von Weihnachtsplätzchen träumen"?

Das würde ich machen.

Ach, wirklich?

Unglaublich, dass du auf ihrer Seite stehst.

Tue ich nicht, ich sag nur, ich verstehe sie.

- Du bist auf ihrer Seite. - Na gut, ich bin auf ihrer Seite.

Diese Leute schleppen sich nicht jeden Tag hierher...

aus Freude daran, Mr. Hamiltons Sicherheit zu gewährleisten.

Sie arbeiten, um ihren Kindern etwas schenken zu können.

Damit eine Weihnachtsgans auf den Tisch kommt.

Damit Opa ein Nickerchen in seinem neuen Sessel machen kann.

Niemand muss unbedingt an Weihnachten arbeiten...

wenn sie mit ihrer Arbeit fertig sind.

Junge, du bist wirklich hart.

Wieso? Weil ich etwas aufgebaut habe, das nicht kaputt gehen soll?

Du kapierst es wirklich nicht, oder?

Es geht nicht um Weihnachten.

Es geht um Prioritäten, deine Prioritäten.

Dir sind die falschen Dinge wichtig, Ms. Hayes.

Ein Anruf für Sie auf Leitung Zwei.

Danke.

Mach die Tür zu, wenn du gehst.

Ok, gut, wenn du unbedingt der Boss sein willst...

diejenige, die über allen anderen steht, prima.

Vergiss nur nicht, Maddie: Ein Job liebt dich nicht.

Hallo? Hi, Daddy.

Ich will gerade gehen.

Ich lege jetzt auf und gehe Tante Ruth besuchen.

Was?

Tot?

Das tut mir Leid.

Ich weiß. Ich weiß, dass...

ihr meilenweit weg seid und ich nur vier Straßen weiter.

Ich weiß.

Ihr habt euch auf mich verlassen.

Es tut mir Leid.

Es tut mir Leid.

Es tut mir Leid.

Wiederhören.

Heute ist wohl früher Schluss?

- Ich gehe aus. - Aus.

Ist ja ganz toll. Ms. Nordwind bläst hier durch...

macht allen das Leben zur Hölle und verschwindet im Schönheitssalon.

Sie sind gefeuert.

Nein, nein, ich kündige.

Das reicht. Hört auf.

Habe ich wirklich zu viel verlangt? Wirklich?

Ich habe nur um ein bisschen extra Hilfe gebeten.

Ich höre eure Antwort laut und deutlich.

Ich wünschte, ich hätte das Geschäft aufgegeben.

Dann würden wir ja sehen...

- Noch einen. - Wollen Sie darüber reden?

Nein, ich will noch einen.

Wieso sitzt so eine schöne Frau wie Sie...

allein an der Bar und bestellt Doppelte?

- Ist das nettes Bar-Geplauder? - Ja.

Ich will nichts Nettes und ich will nicht plaudern.

Ich will mich nicht besser fühlen. Ich will mich elend fühlen.

Geben Sie mir noch einen und lassen Sie die Aufheiterei.

In Ordnung.

Stört es Sie, wenn ich mich setze?

- Ja. - Ich heiße Albert.

Ich bin nicht von hier.

Ich habe gehört, was Sie sagten.

Ich weiß, Sie denken, Sie wollen nicht über das sprechen...

was Sie stört, aber versuchen Sie's doch einfach.

- Es könnte helfen. - Das glaube ich nicht.

Ich bin ein sehr guter Zuhörer.

Bisher nicht.

Sinn für Humor - das gefällt mir bei einer Frau.

Hören Sie, ich bin nicht in Stimmung.

Oh, doch, aber in einer sehr schlechten.

Sie haben Recht. Entschuldigen Sie mich.

Wie wär's mit einem Kaffee?

Nein, danke.

DACHGARTEN SCHWIMMBAD

Sie sollten nicht so nah am Rand stehen.

- Hören Sie, Freundchen. - Albert.

Na gut. Albert.

Ich bin mal ganz direkt: Ich bin nicht interessiert.

Ich auch nicht. Jedenfalls nicht so, wie Sie denken.

Wenn Sie springen wollen, springen Sie ruhig.

Wieso denken Sie, ich wollte springen?

Ach, kommen Sie. Ich bin nicht von gestern.

Ich mache das schon 1.000 Jahre.

- Was? - Ich trete ins Leben von Menschen...

wenn alles ganz düster aussieht...

ermutige sie, weiterzumachen...

und schaffe manchmal etwas ganz Besonderes. Wie gerade eben.

- Wie bitte? - Vor ein paar Stunden sagten Sie...

Sie wünschten, Sie hätten Ihr Geschäft zugemacht.

Das haben Sie doch, nicht wahr?

- Gehen Sie mir vom Leib. - Ach, Maddie...

es gibt nichts zu befürchten.

Sie haben sich etwas gewünscht und es ging in Erfüllung.

Sie haben Ihr Geschäft nicht aufrechterhalten...

die letzten zwei Jahre sind nie passiert...

jedenfalls nicht so, wie Sie sich daran erinnern.

- Wer sind Sie? - Was glauben Sie?

Ich glaube, Sie sind verrückt.

Kommen Sie doch mit und sehen, ob ich die Wahrheit sage.

Von diesem Dach kommt man nur auf zwei Arten runter...

mit mir im Aufzug oder so, wie Sie es vorhatten.

Mit Ihnen steige ich nicht in den Aufzug.

Gut.

Fahren Sie allein.

Drücken Sie auf einen Knopf.

Ich werde Sie nicht jagen. Ich werde Ihnen nicht folgen.

Drücken Sie. Egal, welches Stockwerk.

Irgendeinen Knopf. Egal, welches Stockwerk.

Hey, Weihnachtsmann...

- wie war das Baum-Schmücken? - Wie bitte?

Heute Morgen um 10:00 Uhr.

Keine Ahnung. Das ist erst morgen um 11:30 Uhr.

Kann ich Ihnen helfen?

- Agentur Hart. - Agentur Hart?

Natürlich, Mr. H, auf jeden Fall.

Ja, Sir, Mr. H, es ist sofort fertig.

- Kenne ich Sie nicht? - Kenne ich Sie nicht?

- Verzeihung. - Ja?

- Was ist das hier? - Hier?

Das ist die Detektivagentur Hart.

Haben Sie sich verirrt? Meine Arbeitgeber, Mr. und Mrs. H...

können mit so was super umgehen.

Wissen Sie, was mit der Blue-Moon-Detektei geschehen ist?

Blue-Moon-Detektei?

Die war früher in diesen Büros.

Ach, die, ja. Die haben verkauft.

Da wurden eines Tages alle ruckzuck gefeuert.

Mr. und Mrs. H übernahmen den Pachtvertrag.

Das war vor ungefähr zwei...

Zweieinhalb Jahren.

Vor zweieinhalb Jahren?

Wenn Sie einen Detektiv brauchen...

Mr. und Mrs. H sind die Besten.

Und Junge, wie toll die aussehen.

Nein, danke.

Zweieinhalb Jahre.

Und?

Sie haben's getan.

Sie sind weg, Blue-Moon ist weg. Alles und jeder.

Das habe ich doch gesagt.

Wer sind Sie, was sind Sie? Ein Geist, ein Hexer?

Kommen Sie, an so etwas glauben Sie doch nicht, oder?

Ach ja, ich vergaß, Sie glauben ja an so ziemlich gar nichts.

Werden Sie meine Frage nicht beantworten?

Ich bin ein so genannter Schutzengel.

Ok. Ich habe einen Schutzengel.

- Nicht nur Sie, alle. - Alle.

Alle.

- Alle? - Alle.

Aber ich war schon früher depressiv, wo waren Sie da?

Wieso glauben Sie, dass ich nicht da war?

Vielleicht nicht persönlich, aber es wurde erledigt.

- Ach ja? - Ja, waren Sie nie traurig...

haben den Fernseher angestellt und Ihr Lieblingsfilm lief?

Wenn Ihnen ein Fremder das nötige Kleingeld lieh?

Wenn ein Freund Sie genau dann anrief...

als Sie jemanden zum Reden brauchten.

- Das waren Sie? - Das war ich.

- Was ist daran so lustig? - Das hier, Sie.

Tut mir Leid, es ist einfach lustig.

Ich weiß, was das ist.

Sie sind ein Traum, ein Verdauungsproblem, zu viel Alkohol.

Ja?

Ich will Ihre Gefühle nicht verletzen...

aber das ist wundervoll, es ist fantastisch.

Blue-Moon ist weg, einfach weg.

Auch wenn das nur ein Traum ist!

Ich muss mich nicht mehr um die Gehälter sorgen.

Ich kann ausschlafen, ich kann...

Ich kann alles tun, was ich will, nicht wahr?

Danke, Albert.

Danke! Es ist wundervoll, es ist fantastisch.

Danke. Danke.

Hallo.

- Ich hatte Erdgeschoss gedrückt. - Wir sind noch nicht fertig.

Doch. Mein Wunsch ist wahr geworden. Was noch?

Ich veränderte die letzten zwei Jahre. Wollen Sie nicht wissen...

was mit Ihnen und den anderen geschah?

Nein. Ich weiß, was mit allen passiert ist.

- Ms. DiPesto? - Agnes?

Sie arbeitet sicher irgendwas irgendwo für irgendjemand.

Ihr jetziger Arbeitgeber nimmt sicher nicht all den Blödsinn hin wie ich.

Oder vielleicht arbeitet sie nicht...

vielleicht sitzt sie herum und erfindet Reime auf "arbeitslos".

Wo sind wir? Was ist das für ein Ort?

- DiPesto arbeitet hier? - Könnte sein.

Wahrscheinlich.

Versuchen Sie's so.

Verdammt!

Fluchen Sie nicht, denken Sie daran, wer diese Reise sponsert.

- Entschuldigung. - Schon gut.

Niemand kann Sie sehen oder hören.

- Wirklich? - Wirklich.

Er weiß nicht, dass Sie hier sind.

Er weiß wirklich nicht, dass wir hier sind.

Alter Engeltrick.

Das ist schrecklich. Das passiert mir mindestens einmal pro Woche.

Nicht meine Schuld, ich war die letzten zwei Jahre außer Landes.

Danke für Ihren Anruf bei Reime Für Heute...

die Grußkartenfirma für erhabene Leute.

Geburtstage, Hochzeiten, Glückwünsche und Taufen...

wir haben die Karten, Sie brauchen nur kaufen.

Ich brauche diese Grafiken sofort, ich will später zum Sport.

Du machst wohl Witze.

Ich hab so viel Arbeit, dass ich schon schwitze.

- Machen die das den ganzen Tag? - Was?

- In Reimen reden. - Firmenvorschrift.

Das ist mein letztes Wort.

Sie schulden mir Geld.

Entweder Sie zahlen, oder die Karten sind fort.

Albert, sehen Sie nur. Sie ist Chefin einer Firma.

- Ich weiß. - Die Chefin einer Firma.

Ich glaube, das nennt man poetische Gerechtigkeit.

Sie wurde hier Empfangsdame, als Sie die Agentur schlossen.

Die Firma merkte schnell, dass sie ein Talent hatte.

Sie stieg die Karriereleiter hoch.

Diese Vorschrift, dass alle in Reimen sprechen müssen, stammt von ihr.

So bleiben ihre Dichter-Instinkte scharf wie Stoßdegen.

Agnes benutzt Worte wie "Stoßdegen"?

Agnes reimt mit Worten wie "Stoßdegen".

Wendy, Schluss mit Herumstehen. Zeit, dass Sie an die Arbeit gehen.

Bringen Sie Stacy, Sean und Julie mit. Mit denen werd ich auch noch quitt.

Das hier nennen Sie ein Gedicht?

Das ist mir viel zu schlicht.

Das bedeutet, Ihr Job ist in Gefahr.

Nächstes Mal will ich es wunderbar.

- Das ist schrecklich. - So ist eben das Geschäft.

Worauf warten Sie noch? Zurück an die Arbeit!

Irgendwas stimmt nicht.

Irgendwas stimmt ganz und gar nicht.

Das ist nicht DiPesto, nicht die DiPesto, die ich kenne.

Diese Person ist kalt und gemein.

Stehen Sie nicht bloß, öffnen Sie die Tür...

und legen Sie los.

Herbert. Was macht er hier?

Es war ihnen bestimmt, sich zu treffen. Er arbeitet für sie.

Was gibt es? Sind Sie so weit?

Beeilung, ich hab nicht viel Zeit.

Bezüglich dieser Mitteilung.

Tut mir Leid, mir ist nicht nach Reimen.

Was stört Sie so an dieser Mitteilung?

Ich kann die Leute nicht neun Tage vor Weihnachten entlassen.

Gut, dann entlasse ich sie.

Ms. DiPesto, Sir...

- haben Sie ein Herz. - Das hat sie.

Ich hab keins.

Sie schon.

Das haben Sie. Ich habe es gesehen.

Sie haben das größte Herz der Welt.

- Weg mit Ihrer Hand. - Damit Sie den Hörer abnehmen...

- und diese Leute feuern? - Das würde sie nie tun.

Das könnte sie gar nicht.

- Ja. - Nein.

Ok, gut.

Und was soll ich tun?

Unseren Aktionären sagen...

"Dieses Jahr gibt's keine Gewinne...

weil hier alle von Weihnachtsplätzchen träumen"?

- Das würde ich tun. - Das würde ich tun.

Ach, wirklich?

Agnes, so sind Sie nicht.

So gehen Sie doch nicht mit Leuten um.

Das...

bin ich.

Entlassen Sie sie, Viola, oder ich entlasse Sie.

Nein! So können Sie ihn nicht behandeln. Sie lieben ihn!

- Ich hasse Sie. - Nein, tun Sie nicht.

Sie beide lieben sich, Sie wissen es nur nicht.

Agnes, sagen Sie ihm, dass Sie ihn lieben!

Kommen Sie, Agnes, sagen Sie's!

- Ach, Mr. Viola... - Na also.

heute Abend bei mir...

gegen halb elf.

Ich habe nichts gehört, Herr Vizepräsident.

Halb elf.

Ich werde da sein.

Wie ist sie so geworden? Wie ist sie nur so geworden?

Man braucht nicht herzlos sein, um ein Geschäft zu führen.

Man braucht nicht zu manipulieren, damit Leute tun, was man will.

Wir sollten jetzt gehen.

Was machen wir hier? Wo fahren wir jetzt hin?

Alles zu seiner Zeit.

Müssen wir etwa noch jemanden besuchen?

Ich möchte wirklich niemanden mehr besuchen.

- Ich möchte, dass das hier aufhört. - Aufhört?

Genau. Wenn das ein Traum ist, lassen Sie mich jetzt aufwachen.

Wenn nicht, dann gehen wir schon endlich zu Tiny Tim.

Ich kaufe ihm einen Truthahn, gebe seinem Vater mehr Geld...

was auch immer Sie wollen.

- Was ist mit David? - Was ist mit David?

Sie haben noch kein Wort über ihn verloren.

Sind Sie gar nicht neugierig, was aus David Addison geworden ist?

- Nein. - Nein.

Nein. Ich weiß, was aus David Addison geworden ist.

- Ach ja? - Ja, ganz sicher.

Wo fahren wir nochmal hin?

- Zu Ihnen. - Zu mir?

Zu Ihnen.

Aber bei mir gibt es keinen Aufzug.

Man tut, was man kann, mit dem, was man hat.

- Was sagten Sie gerade? - Veranstalte ich eine Party?

Sie waren sicher, Sie wussten, was aus David Addison wurde.

David? Darauf wette ich alles.

Dieser Mann hat nie richtig gearbeitet.

Dazu war er nicht in der Lage.

Er liegt irgendwo allein als Penner in der Gosse...

und nimmt anderen Pennern ihren letzten Schluck ab.

- Habe ich mich neu eingerichtet? - Dass sie verlobt sind...

Na, das war doch abzusehen. Alle haben nur darauf gewartet.

- Auf was gewartet? - Sie ist so eine schöne Frau.

Ich verstehe nicht, warum sie das Modeln aufgab.

Kein Zweifel, David Addison ist ein Glückspilz.

David? Albert, ist das mein Schicksal? Heirate ich David?

- Sie scheinen verärgert. - Ich bin verärgert!

Das ist schrecklich. Das ist furchtbar.

Das ist Cheryl Tiegs!

- Herzlichen Glückwunsch. - Danke. Danke.

- Herzlichen Glückwunsch. - Vielen Dank.

Nicht den Hauptgewinn anfassen.

- Glückwunsch. - Sie hat mich endlich eingefangen.

Bitte entschuldigt uns. Wir möchten etwas essen...

damit wir später genug Kraft zum Babymachen haben.

Ja, ich weiß, all diese tollen Gene in einem Paar. Irgendwie peinlich.

Cheryl Tiegs? Über die reden alle? Über Cheryl Tiegs?

Die hat David geheiratet? Das verstehe ich nicht.

- Was machen sie in meinem Haus? - Das ist sein Haus.

Sein Haus?

Es stand letztes Jahr zum Verkauf, und er kaufte es.

Er kaufte es? David kaufte es? Wie konnte er es kaufen?

Seit wann hat David so viel Geld?

Ich weiß nicht, wie ich es sagen soll. Er hatte ein sehr gutes Jahr.

- Wieso habe ich es verkauft? - Tja, Sie...

Sie hatten ein sehr schlechtes.

Schätzchen, kann ich dich was fragen?

Ja, mein Liebling, was denn?

Diese Heirat, du und ich.

Das ist nicht nur wegen meines Aussehens, oder?

Damit kann ich leben.

Albert, ich habe genug gesehen. Können wir nach Hause?

Wir sind zu Hause.

Schlechter Scherz. Noch einen Moment, wir dürfen da oben nicht tanzen.

- Keine Musik? - Kein Boden.

- Dave. - Rich.

Ich habe gerade mit Cheryl Tiegs getanzt. Cheryl Tiegs.

Wir pressten unsere Körper aneinander...

und zum ersten Mal verstand ich, was "begehren" bedeutet.

Ich begehre sie, Dave.

Ich begehre sie mit meinen Augen.

Ich begehre sie mit meinem Mund.

Ich begehre sie mit meiner Zunge.

Ich begehre sie mit sehr vielen verschiedenen Körperteilen.

Ich hoffe, du bist jetzt nicht beleidigt.

- Nö. - Gut.

Versprich mir, du vererbst sie mir, wenn du stirbst.

- Abgemacht. - Abgemacht?

- Abgemacht. - Abgemacht. Toll.

Wie fühlst du dich, Dave?

Ich glaube, ich werd's durch die Flitterwochen schaffen.

Mann.

Haben Sie diesen Dreck mitangehört?

So was musste ich mir die ganze Zeit anhören.

Nun, ich bin froh, dass David und Cheryl Tiegs heiraten.

- Ja? - Absolut.

Das ist die Rettung für zwei andere Leute.

Hey, Dave.

- Stimmt was nicht? - Wieso fragst du?

Du benimmst dich nicht, wie jemand, der gleich Cheryl Tiegs heiratet.

Du benimmst dich nicht wie jemand, der gleich irgendjemanden heiratet.

- Ich habe nur nachgedacht. - Über was?

Über was man so nachdenkt, kurz bevor man heiratet.

Eiszehen?

- Kalte Füße? - Absolut nicht.

Na ja, vielleicht ein bisschen kühl.

Ich weiß nicht, Richie.

Wenn ich "Ja" sage, heißt das "Nein" für alle anderen.

Was, wenn ich morgen jemanden treffe, den ich lieber mag?

Lieber als Cheryl Tiegs?

Es geht wohl um die Frage, ob ich die richtige Wahl treffe.

Natürlich triffst du die richtige Wahl.

Du triffst auf jeden Fall die richtige Wahl.

Du triffst immer die richtige Wahl.

Sieh doch nur dein Leben an. Du hast alles.

Glaub's mir, Bruder, genieß es, so lange du kannst.

Morgen könnte schon alles anders sein.

Den einen Tag ist man ganz oben, am nächsten...

Denk doch nur dran, was aus Maddie Hayes geworden ist.

Was ist aus Maddie Hayes geworden?

Maddie Hayes, den Namen habe ich schon lange nicht mehr gehört.

- Ja, das war der Hammer. - Was für ein Hammer?

- Was ist mit mir passiert. - Das war früher ihr Haus.

Sie hat mich mal geohrfeigt.

Selbst das hat sie toll gemacht.

Ich weiß nicht, Rich. Es war etwas...

Sie hatte einfach Klasse. Stärke.

- Ich habe sie wirklich bewundert. - Wirklich?

Sie hatte so etwas Weiches, eine gewisse Wärme.

- Du kanntest sie doch gar nicht. - Nein, nicht so richtig.

Nicht so, wie ich gern wollte.

Einmal, als sie das Büro zumachte...

und dann, als ich dieses Haus kaufte.

Ich weiß nicht, ist nur so ein Gefühl.

Sie war etwas ganz Besonderes.

Oh, David.

Was meint er mit "war"?

Wer weiß? Vielleicht hätte es mit uns geklappt.

Aber es klappte doch!

Erinnerst du dich nicht an all die Fälle?

Der Discjockey, der Klavierspieler, das blöde Portrait von mir?

Du bist mir nach Buenos Aires gefolgt. Ich dir nach New York.

Wie konntest du das vergessen? Du hast mich sogar geküsst!

Du hast mich zum Abschied geküsst.

- Nein, hat er nicht, Maddie. - Was?

All das ist nicht geschehen.

All das ist verschwunden, als du die Agentur geschlossen hast.

Diese zwei Jahre sind weg.

Das ist verrückt.

Jetzt vergleiche ich Cheryl...

mit einer Frau, die ich nicht mal kenne.

Wahrscheinlich nur Eiszehen.

Weißt du, Dave, wenn du Cheryl jemals satt hast...

- Maddie? - Oh. Ich habe nur nachgedacht.

Kann ich irgendwie behilflich sein?

Ich möchte nur wissen, über was David und Richie geredet haben.

Was mir Schreckliches passiert ist, das schlechte Jahr.

- Können Sie mir davon erzählen? - Nein. Nicht erlaubt.

Die Vorschriften.

Sie bedauern doch nichts, oder?

- Ich? Was denn? - Alles.

Das Geschäft zugemacht und Ihre Freunde verloren zu haben.

Das ist die letzte Gelegenheit, alles wieder rückgängig zu machen.

Nein, ich bin voll und ganz zufrieden. Schrecklich zufrieden.

Wo fahren wir jetzt hin?

In die Gegenwart. Ins Jetzt.

Sind Sie sicher? Sind Sie ganz sicher?

Wenn diese Türen sich öffnen, sind die Würfel gefallen.

Die Zeit wird weitergehen, und dann gibt es kein Zurück mehr.

Ein schlechtes Jahr, was?

Wie schlecht kann es gewesen sein?

Moment mal. Was machen wir hier?

Wir suchen Sie. Kommen Sie. Wir können die Welt nicht warten lassen.

Bin ich das?

Was mache ich hier? Wieso sehe ich so aus?

Wieso bewegt sich niemand?

Niemand bewegt sich, weil ich alles angehalten habe. Alle.

Ich wollte Ihnen zeigen, was sein würde, sein könnte.

Es ist immer noch 6:18 Uhr.

Genau der Moment, als wir uns in der Bar getroffen haben.

Alles, was ich Ihnen gezeigt habe...

dauerte nur den Bruchteil einer Sekunde.

Jetzt, da Sie sich endgültig entschieden haben...

müssen Sie wie alle anderen Ihr Leben weiterleben.

Sie sind hier, weil die Maddie, die ihr Geschäft aufgab...

hier neun Tage vor Weihnachten herkam, um zu vergessen.

Um sich zu betäuben. Um...

Was haben Sie in der Bar gemacht, als ich Sie fand?

Ich verstehe das nicht.

Wieso ist sie... ich... so traurig?

Sie braucht sich nicht um die Firma zu sorgen...

braucht die Angestellten nicht zu kontrollieren...

sich nicht um David und DiPesto zu kümmern.

Nun, zum einen kann sie über Weihnachten nicht nach Hause.

- Keine Zeit? - Kein Geld.

Und Weihnachten an sich macht manche Leute...

schrecklich einsam...

besonders die, die keine Freunde haben.

- Keine Freunde? - Nein.

Und ihre Tante ist heute Morgen gestorben.

Natürlich ist es gut...

dass es keinen David, keine DiPesto, keine Firma gibt.

- Ich mochte die Firma eigentlich. - Maddie.

- Ich mochte DiPesto. - Maddie, es ist zu spät.

Mir fehlt David!

Maddie. Maddie, ich kann jetzt nichts mehr tun.

So ist dein Leben jetzt.

Na gut.

Ich schnippe jetzt mit dem Finger und setze alles wieder in Gang.

Ich muss gehen. Andere Leute brauchen mich auch.

In Ordnung.

- In Ordnung. - In Ordnung.

Auf Wiedersehen, Maddie.

Warten Sie!

Bitte bleiben Sie noch ein bisschen bei mir... bei uns.

- Bitte! - Ich würde gern, aber...

- Bitte. - Soll ich Ihnen ein Taxi rufen?

Ich kann mich nicht erinnern, wie Agnes DiPesto aussieht.

- Ich kann sie mir nicht vorstellen. - Das ist ganz normal.

Wir können ja nicht Jahre Ihres Lebens ändern...

und Ihre Erinnerungen intakt halten, nicht wahr?

- Wohl nicht. Was ist mit David? - Ihre Erinnerungen an ihn?

Sie vergehen langsamer.

Je intensiver die Gefühle für jemanden sind...

desto länger erinnert man sich.

Ja, aber wenn jemand für jemanden bestimmt ist...

dann finden sie sich, egal wo oder wie, richtig?

Ist das nicht so?

Wir fahren schrecklich schnell.

- Wird sie...? Wird es mir gut gehen? - Maddie...

Will sie uns umbringen?

Sie will sich umbringen! Uns!

Mich. Mich.

Darüber haben David und Richard gesprochen, nicht wahr?

Ich werde mich umbringen. Ich werde sterben.

Albert, hören Sie auf damit! Ich will nicht sterben!

Ich habe Freunde und Erinnerungen und die Zukunft!

Maddie, ich kann nichts mehr tun.

Es ist schon 6:30 Uhr. Es gibt kein Zurück mehr.

Was meinen Sie damit, es gibt kein Zurück?

Das ist Ihr Schicksal.

Sie nehmen sich das Leben. Sie sterben allein.

Ich kann nichts machen, die Würfel sind gefallen.

- Machen Sie es rückgängig! - Ich kann nicht!

Es gibt Pläne, Vorbereitungen.

Ihr ganzes Leben wird an Ihnen vorbeiziehen. Das ist viel Arbeit.

Glauben Sie, so was wäre so einfach?

Ist es nicht, zum Teufel! Tut mir Leid, tut mir Leid.

Man kann nicht einfach 20 Minuten zurückspulen!

Versuchen Sie's!

Kommen Sie, wachen Sie auf.

Alles in Ordnung?

Was? Was ist passiert?

- Wie bin ich wieder hergekommen? - Entschuldigung.

Sie haben sich nicht gerührt.

Sie haben einen Schluck genommen...

und sind vornüber in die Kräcker gefallen.

Sie meinen...?

Das ist super.

- Geht es Ihnen gut? - Ja.

Ich fühle mich gut. Ich fühle mich wundervoll.

- Ich fühle... Wie spät ist es? - Etwas nach 6:00 Uhr.

Kurz nach 6:00 Uhr. Kurz nach 6:00 Uhr!

- Er hat's getan! - Hat er?

Er hat's getan! Ich muss zurück ins Büro!

Blue-Moon-Detektei. Ist etwas schief gelaufen?

Suchen Sie Lösungen?

Wir wollen helfen, aber wir haben ein paar Wochen zu.

Wenn du unbedingt der Boss sein willst, prima.

Vergiss nur nicht, Maddie: Ein Job liebt dich nicht.

Soll ich dir damit helfen?

Als du weg warst, hat deine Familie nochmal angerufen.

Tut mir Leid, das mit deiner Tante.

- Und mir tut es Leid... - Ja, mir auch.

Ja, mir auch.

Schon gut.

- Habe ich was verpasst? - Ja.

Nein, mir tut es auch Leid.

- Mr. MacGillicudy, bitte bleiben Sie. - Ja, das würde ich gern.

Ms. DiPesto...

bitte sagen Sie Mr. Hamilton morgen früh...

dass wir seinen Fall bis zum 28. nicht fertig kriegen.

Weiß er nicht, dass Weihnachten ist?

Den Anruf mache ich gleich jetzt.

- Und du... - Ja?

Was war das denn?

Ist doch egal.

- Und allen eine gute Nacht. - Und allen eine gute Nacht.

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