All language subtitles for McLeods_Daughters_S04E14_PAL_ger

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Original subtitles

- Was ist das? - Ein Jobangebot.

Ein Freund sucht jemanden für Recherchen für sein neues Buch.

Ich habe sofort an Sie gedacht.

- Ehrlich? - Sie müssten aber nach Melbourne ziehen.

Ruf den Typen an und sag zu.

Ich fahr dich selbst nach Melbourne, wenn's sein muss.

Was ist mit dir? Was ist mit uns?

Ich trinke auf meine bezaubernde Frau...

... die mich zum glücklichsten Mann der Welt macht. Zum Wohl.

Ihr hattet gar keine Zeit, die Hochzeitsreise zu planen.

- Doch, wir starten heute Nachmittag. - Was ist denn das?

- Ein Tagebuch. - Schreibt Harry etwa schon seine Memoiren?

Sandra Kinsella Ryan.

- Ich sag doch, es ist alles kodiert. - Ja, aber du hast es bestimmt entschlüsselt.

Es waren hauptsächlich Daten und Temperaturangaben.

- Hat das denn was mit Züchten zu tun? - Oh ja.

Es geht nicht um Hereford Rinder oder Kelpies. Sandra plant eine Dynastie.

Ich hab mich entschieden.

Du gehst nach Melbourne.

Ich werde eine von den langweiligen Frauen, die in einem langweiligen Büro arbeiten.

Wichtig ist, du wirst mir fehlen.

Und ich werd dir auch fehlen, oder?

Nicht, wenn du mit mir kommst.

Was?

Das hast du dir doch immer gewünscht.

Okay. Ach, und das ist unser Häuschen.

Hier lebe ich schon, seit ich denken kann. Das ist die Veranda.

Und das ist das Fenster, aus dem ich kletterte, wenn Mama nicht hingesehen hat.

- Wenn du gedacht hast, ich seh nicht hin. - Hi. Ich filme gerade das Haus.

Kannst du das hier bitte noch sortieren? Einpacken oder wegwerfen.

Achte Klasse, Softball. Natürlich kommt der mit.

Jodi, wir werden eine Dreizimmerwohnung beziehen.

Es gibt ein Limit an „Ich-kann-nicht-ohne-sie-leben-Dingen“.

Ja, und das ist definitiv eines von ihnen.

- Und was ist hiermit? - Auch wichtig. Pack einfach alles ein.

Und? Wie war sie?

- Hat 'ne Pferdeallergie. - So ein Mist. Ich bin wohl unersetzlich, was?

Und du arbeitest noch zwei Tage. Das Eingangstor.

- Ja, ja. Mach ich gleich. Viel Glück! - Danke!

Das brauchen wir auch.

Sprechen Sie mir nach.

Ich bin Herr meines eigenen Schicksals.

Ich bin Herr meines eigenen Schicksals.

Ich habe mein Leben vollkommen unter Kontrolle.

Ich habe mein Leben vollkommen unter Kontrolle.

Nichts passiert durch Zufall, nur durch meine eigene...

Wohl noch nie was von Linksverkehr gehört!

Idiot!

- Jodi? - Kate!

- Oh, Wahnsinn. - Oh, du meine Güte!

- Wie geht es dir? - Wie geht es dir?

- Absolut widerlich. - Total eklig.

Ich glaub es einfach nicht. Oh, coole Brille.

- Nein, mir steht sie besser. - Na gut.

Unglaublich, jetzt kommst du und ich fahr in zwei Tagen nach Melbourne.

Ja, ich weiß, das habe ich gehört. Deshalb bin ich nämlich hier.

Ich bewerbe mich um deinen Job.

Ach so.

- Also, Kate. Haben Sie Geschwister? - Zwei jüngere Schwestern.

Keine Brüder, aber das halte ich für sinnvoll, in einer italienischen Familie.

- Sie sind Italienerin? - Zweite Generation.

Meine Großeltern kommen aus Venetien.

Kate und ich waren auf dem Internat beste Freundinnen, bis sie abging.

- Pfeiffer-Drüsenfieber. - Das war bestimmt schrecklich.

Ich war die Leidtragende. Ich hatte keinen zum Abschreiben.

- Ich bin voll durchgerauscht. - Sie haben ein Diplom in Agrarwissenschaften.

- Du warst auf der Uni? - Sie sollten woanders hin.

Nein.

Hab das letzte Jahr per Fernkurs nachgeholt, weil ich krank war.

Viel praktische Erfahrung gibt es hier aber nicht.

Ich habe letztes Jahr das Studium beendet und danach ein Praktikum gemacht.

Ach ja, drei Monate bei der „Farmer Krisenhilfe“.

Ja, ich habe bei der Koordination der Dürrehilfe mitgearbeitet.

- Alles auf freiwilliger Basis natürlich. - Natürlich.

Kate war früher schon so. Gab es ein Komitee, war sie dabei.

Ich habe noch zusätzliche Kurse belegt, in Viehbetreuung und Erntesystem.

- Und ich habe eine Lizenz als Woll-Klassifizierer. - Ihr Lebenslauf ist sehr eindrucksvoll.

Ist diese Stelle denn auch anspruchsvoll genug für Sie?

Ich finde, es geht nichts über praktische Erfahrungen.

Wir könnten uns ja auf eine dreimonatige Probezeit einigen.

Natürlich. Fester Vertrag, ohne Krankengeld und Urlaubsanspruch.

- Wenn es nicht läuft, fristlose Entlassung. - Du solltest mehr rausschlagen, nicht weniger.

Willkommen auf Drover's. Schön, Sie bei uns zu haben.

- Willkommen. - Danke.

Okay, willkommen in der Luxusunterkunft.

Leg deine Sachen hier hin. In zwei Tagen gehört das alles dir.

- Unglaublich, dass ich den Job hab. - Die kann man schwer beeindrucken, glaub mir.

- Entschuldige. Ich hab noch gar nicht gepackt. - Okay.

- Darf ich? - Ja, mach ruhig.

Was ist denn das?

Das...

- ... ist mein 5-Jahres-Plan. - Sieht aus, wie eins der furchtbaren Projekte...

... die wir bei Mrs. Graemes machen mussten, zur „Persönlichkeitsentwicklung“.

So komm ich zum Ziel.

Das ist eine riesige Aufgabenliste. Hältst du dich daran?

Würdest du ohne Landkarte zu einem unbekannten Ziel aufbrechen?

Mach ich dauernd. Und ist Feiern auch mal vorgesehen?

Marie Curie hat die Radioaktivität auch nicht beim Feiern entdeckt.

Marie Curie ist an Verstrahlung gestorben.

Ich hatte auch ein paar Chemiestunden, weißt du?

Hallo!

- Fertig? - Ja.

Gut. Die aus Killarney haben angerufen. Ein paar Schafscherer sind nicht aufgetaucht.

Also helfen wir ihnen bei der Schur. Zeigen Sie Ihre Fähigkeiten als Woll-Klassifizierer.

- Braucht ihr mich? - Willst du bezahlt werden?

Buchen wir gleich unsere zweite Hochzeitsreise. Es war zu schön, Harry.

Ja. Trotzdem schön, wieder zuhause zu sein.

Da wären wir. Daheim.

Ja.

Willkommen zu Hause.

- Danke. - Und, war es gut?

- Ja, es war schön. - Großartig.

Und ihr? Habt ihr mich schon bankrott gemacht?

Bleib locker, Harry.

Wir scheren heute mit denen aus Drover's. Die bringen ihre Tiere her.

- Einige Scherer sind nicht gekommen. - Das ist typisch.

Die aus Drover's haben einen Woll-Klassifizierer dabei.

Ich habe ein paar Helfer gefunden und Alex macht den Rest, oder?

- Ja. - Helft ihr mir erst beim Tragen?

- Klar. - Nein, nein, nein.

- Du nicht, Schatz. Nein, nichts heben. Nein. - Harry, ich bin doch nicht krank.

Ich will, dass ihr es als erste erfahrt. Sandra ist schwanger.

Oh, ging ja schnell.

Na los, ihr Holzköpfe, was sagt ihr dazu?

Gratuliere. Hätte ich dir gar nicht zugetraut.

Herzlichen Glückwunsch, Dad.

- Danke, Nick. - Herzlichen Glückwunsch.

Danke.

Bis gleich.

Na kommt! Hey, hey, hey!

Na los! Kommt schon! Hey Kate!

Komm hier rüber!

Hey! Hey, hey! Kommt schon!

- Jodi, du nimmst die Seite. - Okay!

- Na kommt! Hey, hey, hey. - Hey, hey, hey!

- Na kommt! - Na kommt!

- Hey, hey, hey! - Na los!

- Kommt! Na kommt! - Hey, hey, hey!

- Du bist ja wie ich, nur noch besser. - Das ist nicht wahr.

- Konkurrenz belebt das Geschäft. - Ja.

- Wann sagst du's mir? - Was denn?

Die Stadt. Melbourne. Was wirst du da tun? Hast du da einen Job?

Nein, nicht wirklich. Ich will es locker angehen lassen.

Mal sehen, was passiert.

- Alte Schulfreundinnen, huh? - Ja.

Dann kannst du ja schmutzige Sachen über Jodi erzählen.

- Es war ein Mädcheninternat. - Das ist ja noch schlimmer.

Am besten du ignorierst ihn, dann geht er irgendwann.

Also, Katie...

- Ist das deine erste Schur? - Ich heiße Kate.

Kate ist Woll-Klassifizierer.

- Sehr eindrucksvoll, Katie. - Kate.

Hab ich das nicht gesagt?

- Hallo. - Hi.

- Harry Ryan. - Kate Manfredi.

Wir werden Ihnen also unser Vlies anvertrauen?

- Ja. - Sind Sie nicht etwas zu jung dafür?

Ich bin voll qualifiziert und eingetragen.

Außer der Lizenz als Woll-Klassifizierer habe ich einen Abschluss in Agrarwissenschaft.

Gut.

- Startet sein eigenes Zuchtprogramm, was? - So kann man es auch bezeichnen.

- Er wirkt ja sehr zufrieden. - Was Babys alles können.

- Hast du schon mal dran gedacht? - Was? Kinder zu haben?

- Ja. - Ja, ziemlich häufig.

Okay, jetzt sind Sie dran. Schaffen Sie das?

Selbstverständlich.

- Sie ist gut. - Lass die Finger von ihr.

Sie gehört uns.

Komm schon, Jodi. Der Besen schlägt gleich Wurzeln.

- Okay. - Was meinen Sie?

Danke.

Okay.

- Was soll ich sagen? - Irgendwas. Ich mach ein Videotagebuch.

- Ich will dich nicht vergessen. - Das kannst du gar nicht, Jodi.

Los, das Band läuft.

- Nun sag doch was. - Es ist heiß.

Das war alles?

- Du wirst uns fehlen. - Wirklich?

- Natürlich. - Wir werden uns dran gewöhnen.

Hey Fred, hier gibt es was zu essen!

Fred?

Ist doch klar. Manfredi, Fredi, Fred.

Wenn Sie nur den Nachnamen benutzen wollen, dann verkürzen Sie ihn nicht.

Das lag an Ihrem Arbeitsplatz.

- Ja, und? - Das gehört in Ihre Werkzeugkiste.

Wenn ich damit fertig bin, lege ich es wieder rein.

- Gut. - Ja.

Ich glaube, sie kennen alle meine Frau.

Ich gratuliere euch. Ihr seid bestimmt sehr glücklich.

Das sind wir. Danke.

Wir hatten es zwar nicht vor, aber man soll mit dem Kinderkriegen nicht zu lange warten.

- Brauchst du Hilfe? - Fängst du auch schon an?

- Ja. Na komm. - Ich bin schwanger, nicht gelähmt.

Ich muss sagen, du gehst damit ganz gut um, wenn man bedenkt...

Wenn man was bedenkt?

Ich dachte, du bist nicht gerade begeistert von der Neuigkeit.

Dafür kann das Baby doch nichts.

Außerdem habe ich Harry noch nie so euphorisch gesehen.

Es hat keine Nachteile für euch.

Ihr seid durch Harrys Testament gut abgesichert, keine Sorge.

Ihr wart also schon beim Anwalt?

Bloß keine Zeit verschwenden.

Es war Harrys Idee.

Also, was liebst du an diesem Job?

- Die Bezahlung ist ganz gut. - Ja, und was noch?

- Es ist nicht weit von Zuhause. - Ach komm, Nat. Das ist doch nicht alles.

Lass dir doch mal was einfallen.

- Mehr fällt mir nicht ein. - Ach komm.

Was ist mit der vielen frischen Luft und dem Duft von gerade geschorenem Vlies?

- Draußen zu arbeiten ist schon ganz schön. - Okay, und was macht dir besonders Spaß?

Ich darf den Traktor fahren.

- Tja, sie schätzen dich. - Hey, Finger weg von der Wolle.

Es ist dein erster Tag, Streberin. Du hast alle schon beeindruckt.

- Ich will hier nur fertig sauber machen. - Ich finde, es sieht bereits sauber aus.

- Ich muss diese Wolle noch klassifizieren. - Gut. Wir sehen uns auf Drover's.

Heute Abend ist 'ne Party und du kommst, ob du willst oder nicht.

- Klar, ist ja dein Abschied. Ich werde da sein. - Richtig. Mein Abschied. Fast vergessen.

Wie kann man denn nur so blöd sein?

- Was ist denn? - Jemand hat Bindegarn für das Gatter benutzt.

Ja. Es ist verunreinigt.

Es sind nur ein paar Fasern, aber das reicht. Wir müssen die Klassifizierung ändern.

Ein paar Fasern? Ist das alles?

- Bis jetzt. Es könnten mehr sein. - Ach. Die hätten Sie gesehen.

Aber, wenn nicht, steht in den Regeln, dass Fremdfasern die ganze Partie verändern.

Jetzt haben Sie die Ursache ja gefunden. Damit hat es sich doch erledigt.

Ich kann es nicht ignorieren.

Was ignorieren?

Sie sind also das erste Mal Woll-Klassifizierer?

Wir haben hier eine gute Gemeinschaft. Misstraut ein Viehzüchter seinem Klassifizierer...

- Hey! Kommst du? - Ja.

Ich denke, wir müssen nichts weiter klären, oder?

Nein.

Okay, wir sehen uns morgen.

- Hast du meine Liste gesehen? - Wozu brauchst du eine Liste?

- Wenn es dir gehört, pack es ein. - Nein, aber für die Stadt.

Weißt du, für Lebensmittel, Telefon, Strom und für Gas und so ein Zeug.

- Du weißt doch alles. - Jodis Sachen passen niemals in die Wohnung.

Sie ist noch aufgeregter als ich.

- Ich schaff das alles nicht. - Doch, wirst du.

Weil du morgen im Bus sitzt, denn ich fahr dich nicht nach Melbourne.

- Aber du besuchst uns doch. - Klar. Aber du musst erst da sein.

- Hast du schon in mein Album geschrieben? - Ach, ich habe was reingekritzelt.

Liebe Meg, ich schau dir in die Augen, Kleines. In Liebe, Terry.

Das ist nett.

Du bist eine gute Freundin, Tess. Mit dir kann ich reden.

Terry interessiert sich nur für seinen Truck Stop und seine Musik und...

Meg, Terry liebt dich. Und du wirst ihm sehr fehlen.

- Hat er dir das gesagt? - Das ist offensichtlich.

Also, ich habe versucht, mit ihm zu reden. Es scheint, als wolle er mich loswerden.

Hier. Das hat er mir ins Album geschrieben.

Liebe Meg, ich schau dir in die Augen, Kleines. In Liebe, Terry.

Das ist doch süß.

Und wo steht: Er kann ohne mich nicht leben?

Okay.

Kate? Komm doch dazu.

- Deine Mutter ist prima. - Steht das jetzt in meinem Album?

Nein, nur meine Telefonnummer. Ein Tick von mir.

Diese zwei haben nichts als Flausen im Kopf gehabt.

- Ist nicht wahr. Ich hab damit nie angefangen. - Hey Fred. Fred, ist gut.

Wir sind nicht mehr in der Schule.

Jetzt nicht, Jodi. Ich habe den Mund voll.

- Ach, komm schon, Tess. - Nein, geh weg.

- Habt ihr schon reingeschrieben? - Wo rein?

In mein Album. Alle schreiben einen Gruß rein. Und ihr kommt mir nicht davon.

Weißt du, ich lasse Shakespeare den Vortritt.

Na gut. Ich hole einen Stift.

Was du vorhin über das Kinderkriegen gesagt hast...

... wie stellst du dir das vor?

- Na ja, so auf die übliche Art. - Nick, ich habe einen Stift!

Ach, hör auf.

Also Kate, wie war dein erster Tag?

Gut.

Überzeugend.

Ich fürchte, ich muss erst noch lernen, wie hier alles so läuft.

Was denn?

Nur... Dinge, die nicht so liefen, wie ich es wollte.

Kate, es ist eine Farm. Tiere, Wetter, Leute. Nichts läuft hier nach Plan.

Hier. Probier das mal. Hab ich selbst gemacht.

Total widerlich.

Sandra hat es faustdick hinter den Ohren.

Sie hat ja schnell zugeschlagen. Harry hatte keine Chance.

Vielleicht wollte er keine.

Ich hole mir noch ein Bier, ja?

- Mrs. Ryan scheint ja die Hosen anzuhaben. - Oh ja. Und die Stiefel.

Die Sporen wahrscheinlich auch noch.

- Dann sollte ich ihr lieber aus dem Weg gehen. - So weit wie möglich.

- Nie in die Quere kommen. - Hey Nick!

Meine Feuerwehruniform. Da gibt's wohl keine Buschfeuer, was?

Nein, wahrscheinlich nicht.

Abgesehen von dem Dreck, dem Rauch und dem Druck, den du mir gemacht hast...

- ... war es schön. - Anfangs hast du das nicht gedacht.

- Und du, dass ich nicht gut wäre. - Ich hasse es, Unrecht zu haben.

- Also, wir sehen uns. - Bis dann.

Ach was, ich sehe dich doch nie wieder.

- Feuerwehr vor. - Ja.

Hey Jodi! Und ich? Mich siehst du auch nicht wieder!

Steig ein.

Da bist du ja. Ich hab mich schon gefragt, wo du steckst.

Ich verabschiede mich von meinem Gemüsegarten.

Das darf ich doch. Es ist meine letzte Nacht.

Willst du nicht herkommen? Wir können uns zusammen verabschieden.

Ich wollte gerade noch eine Ladung zum Truck Stop bringen.

- Heute noch? - Na ja, ich ziehe da doch morgen ein.

Ich muss noch einige Dinge regeln.

Terry, ich bin morgen nicht mehr hier.

Ja, das ist wahr.

Kate?

Bist du wach?

- Nein, ein für alle Mal. - Nicht? Entschuldigung.

Rück rüber.

Was?

Wir sitzen an einem Samstag Abend im Bett und können nirgendwo hin.

Ich finde, dass die Schule schon ewig her ist.

Ja.

Ich weiß noch, wie ich aus der letzten vergeigten Prüfung kam und dachte...

... was mache ich mit meinem Leben?

Und jetzt geht das schon wieder los.

Vielleicht sollte ich mir auch so einen Fünf-Jahres-Plan machen wie du.

Ja.

Ist es immer das Beste, die Wahrheit zu sagen?

Ganz allgemein? Nein.

Die will keiner hören.

Ich habe zum Beispiel Nick Ryan gesagt, dass ich ihn mag und mich total blamiert.

- Und wenn es nun etwas Prinzipielles ist? - Prinzipielles...

Davon hast du immer mehr verstanden als ich.

Machst du das Licht aus?

Weißt du, was mir heute aufgefallen ist?

- Was denn? - Wie wunderschön du bist.

Voller Wollfett. Also eher weniger.

Ja, du warst in der Schafscherscheune. Ein Sonnenstrahl kam durch einen Spalt und...

... fiel dir ins Gesicht, als du gelächelt hast und ich dachte, na ja...

... du machst mich zum glücklichsten Mann, Sandra.

Ich hole mir kurz...

... ein Glas Wasser.

Was ist los?

Sandra?

Sag mir, was ist los?

Geht es?

Dann wollen wir dich mal rein bringen.

Mir geht es gut. Ich gehe wieder an die Arbeit.

Du solltest dich lieber ausruhen.

Ich bin nicht krank.

Es waren erst ein paar Wochen, also noch gar nicht richtig.

Na schön. Also, ich geh dann wieder zum Scheren.

Das ist wahrscheinlich auch besser, dann hast du ein bisschen Zeit für dich.

In Ordnung.

Los, rauf mit euch!

Wir müssen uns heute etwas ranhalten. Sandra wird nicht dabei sein.

Alles klar.

Du kannst es ruhig wissen. Sie hat das Baby verloren.

Meinst du, sie wird es verkraften?

Ja, sie ist sehr tapfer. Angeblich passiert so etwas oft.

- Besonders im frühen Stadium. - Seid ihr gut angekommen?

Ihre Schafe sind heute dran. Sie hätten ruhig pünktlich sein können.

Was ist mit ihm?

- Hallo. - Hallo.

Ich habe es gerade gehört.

Es tut mir sehr Leid.

Harry hätte es nicht so früh erzählen sollen.

Das hätte peinliche Momente, wie diesen, erspart.

Aber lieber jetzt als später.

- Es muss sehr traurig... - Es geht uns gut.

- Wenn du etwas brauchst oder reden willst... - Vergiss das Scheren nicht.

- Natürlich. - Ich will dich nicht aufhalten.

Los, Jodi! Wir haben eine Menge Arbeit vor uns.

- Liegt nicht an dir, Jodi. - Ja.

Wie ist die Wolle klassifiziert?

Kategorie 3AM.

Was ist das denn hier?

Schwarze Faser.

Das soll also feine Vlieswolle sein?

- Ja. - Sind Sie blind?

- Nein. - Dann müssen Sie dumm sein.

Als Woll-Klassifizierer sollten Sie wissen, dass wenige Fremdfasern...

- ... die ganze Partie unbrauchbar machen. - Ich weiß.

Wieso haben Sie die drin gelassen?

Ich...

- ... ich kann es Ihnen nicht erklären. - Dann verschwinden Sie. Sofort!

- Halt! Moment mal, Harry. - Die ganze Partie ist verunreinigt.

Das sieht doch jeder Idiot.

- Wie konnte das passieren? - Weil sie eine inkompetente Dilettantin ist.

- Sei nicht so streng, Dad. Sie ist neu. - Mir egal. Sie kostet mich Geld.

Ich will sie hier nicht mehr sehen. Also los, raus!

Kate!

Er ist nur schlecht gelaunt. Er beruhigt sich wieder.

- Tess und Stevie halten mich für eine Idiotin. - I wo. Es ist deine erste Stelle.

Jeder macht mal Fehler. Ich mache andauernd welche.

- Welche? - Na ja, Fehler eben. Auf der Farm.

- Ich hab ein Feuerwehrauto verloren. - Wirklich?

- Eigentlich war's Alex' Schuld. - Es ist nur so, ich hab keinen Fehler gemacht.

Ich wusste von den Fasern.

Jemand hat das Tor mit schwarzem Bindegarn verschlossen.

Und Sandra Ryan hat gesagt, ich soll es ignorieren.

- Wieso wollte sie das? - Ist doch egal!

Der Punkt ist, ich habe das Falsche getan.

Und, haben schon alle in dein Album geschrieben?

Ja, so ziemlich.

Außer Tess.

Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich denken, sie will sich drücken.

- Kann ich verstehen. - Was sagst du?

Hallo. Ich muss mal kurz etwas prüfen.

Hey Kate!

Reiß dich zusammen, Manfredi. Es gibt andere Jobs.

Ich bin Herr meines eigenen Schicksals.

Das ist nicht wahr. Ich bin ein Idiot.

- Wie lief denn die Schur? - Ganz gut.

Nur dieses Mädchen musste ich wegschicken. Jemand hat Bindegarn rumliegen lassen.

Es ist in die Wolle geraten, und sie hat's nicht gemerkt.

- Sie ist vielleicht etwas unerfahren. - Ich lasse sie aber nicht an meiner Wolle üben.

- Wurde sie gefeuert? - Mir egal. Das liegt bei Tess.

Ich will sie auf jeden Fall nicht in der Nähe meiner Scheune sehen.

- Lassen wir das. Wie geht es dir? - Ganz gut.

Ja? Schön.

Okay, ich wollte nur sehen, wie es dir geht.

Ich geh lieber zurück, bevor noch was schief geht.

- Ich wollte aber gerade einen Tee machen. - Nein.

- Willst du keinen? - Nein, nein. Nicht nötig. Wirklich.

Okay.

Du siehst besser aus. Etwas frischer.

Du bist auf dem richtigen Weg.

Halt sofort an!

- Bist du wahnsinnig? - Halt an!

Kate, du kannst nicht weggehen. Tess hat dich nicht gefeuert.

Du musst dir das hier ansehen.

Also, was liebst du an diesem Job?

Der Beweis, Euer Ehren, für die Unschuld meiner Mandantin.

Ist mir egal.

Wenn man mir die Aufgabe nicht zutraut, sollte ich es lassen.

Das sind wieder deine Prinzipien, von denen du immer redest.

Ja, richtig.

Und die Tatsache, dass du alle hängen lässt?

- Die finden 'nen anderen. - Ja, und was, wenn nicht?

- Es tut mir Leid, ich kann nicht. - Du gibst ganz schön schnell auf, Kate.

Das stimmt nicht.

Dann hör endlich auf, dich zu bedauern und unternimm etwas dagegen.

Sie will sich nur rausreden.

- Ich weiß, Sandra tut sowas normal nicht. - Richtig, sie tut sowas nicht.

Aber egal wie es zustande gekommen ist, es war lediglich ein Versehen.

Tess, sie wusste von der Verunreinigung. Wieso hat sie es nicht gemeldet?

In jedem Fall hat sie ihre Arbeit nicht gemacht. Und sowas brauche ich nicht. Netter Versuch.

Nimm es dir nicht zu Herzen. Er ist einfach ein bockiger, alter...

Kate!

- Mr. Ryan! - Ich sagte doch, Sie sollen verschwinden.

Es war falsch von mir.

Ich habe die Fasern gesehen. Ich...

Es war ein Fehler. Ich hätt's Ihnen melden sollen, hab's aber nicht.

- Es gibt keine Entschuldigung. - Nein. Keine.

Ich habe daraus gelernt, und garantiere Ihnen, es wird nie wieder passieren.

Es muss viel Wolle klassifiziert werden. Sorge dafür, dass sie es macht.

Hey Kate. Gute Arbeit.

Komm schon.

- Ich pack das schon mal in den Wagen, ja? - So eilig haben wir's nicht.

- Ich habe noch einiges zu tun. - Ja, immer schön hinauszögern. Komm schon!

Je schneller du packst, desto eher können wir los.

- Hört sich an, als fändest du's gut. - Das ist es doch auch, oder?

Willst du mich loswerden?

Setz dich. Also gut, ich will dich loswerden.

Denn jede Minute, die du länger bleibst, macht mir klar, wie sehr du mir fehlen wirst.

Ach, Terry.

Ich weiß, du musst dich entfalten...

... aber mein Gott, ich werde sehr einsam sein, ohne dich.

Ich komme wieder.

Hoffentlich.

Du lässt dich gern striegeln, was?

Also...

... keine Schokolade vor dem Essen.

Wenn Charlotte auf dir sitzt, wird nicht getrabt.

Ärgere nicht die Alpakas und verirr dich nicht in Mamas Gemüsegarten, okay?

Hey...

... soll ich dich auch striegeln?

Braver Junge.

Ihr zwei werdet mir fehlen.

Ich wünschte, ich könnte euch mitnehmen.

Aber es ist eine Dreizimmerwohnung, ohne Stellplatz.

- Seid ihr fertig? - Ja, zum Glück. Lief dann doch gut.

Harry, verzeih mir.

- Es gibt nichts zu verzeihen. - Das Baby. Ich habe dich enttäuscht.

- Es tut mir so Leid. - Ach, komm schon. Das ist doch Unsinn.

Ich liebe dich. Egal, was passiert.

- Ich würde es so gern ungeschehen machen. - Ich weiß, aber das geht nicht.

Ich sag dir, was wir tun können.

Wir versuchen es erneut.

Was meinst du?

Dann sind wir uns einig.

Die junge Frau arbeitet übrigens wieder bei mir.

Sie hat nur einen Fehler gemacht. Das kann jedem passieren.

- Also, grüß Melbourne von mir, Jodi. - Klar.

Ich sage nicht Lebewohl, denn wir sehen uns wieder, oder?

Sicher.

Ich sage Lebewohl. Und pass auf dich auf.

Danke.

- Wiedersehen. - Mach's gut.

Also...

- Also... - Also, lasst uns fahren!

- Wir sehen uns dann, huh? - Auf jeden Fall.

- Du hast nicht ins Album geschrieben. - Ruft an, wenn ihr da seid.

Macht's gut.

Unser großes Abenteuer.

Wie heißt es so schön, ein kleiner Schritt für Meg Fountain...

Und Jodi.

Übrigens, Celia hat mir den Namen einer Kleiderfabrik in Melbourne gegeben.

Die suchen Zuschneider.

Ach, und sie hat eine Freundin, die Telemarketing macht.

Halt bitte an.

Ich will bleiben.

Ich weiß, ich meine, sie werden mir auch fehlen.

Nein, nein, nein, Mama. Ich hab drüber nachgedacht.

Es tut mir echt Leid. Ich weiß, du brauchst mich, aber...

... ich kann nicht mitkommen.

Aber du wolltest doch immer schon weg von Drover's.

Ja, ich weiß, das werde ich auch.

Irgendwann.

Wenn für mich die Zeit gekommen ist.

Ich will doch nicht mit meiner Mutter von Zuhause weglaufen.

Weißt du, ich mache meine Arbeit mittlerweile gut.

Und ich mag es irgendwie.

Und wenn ich mit dir in die Stadt gehe...

Es macht dir doch nichts aus?

Es tut mir so Leid, aber ich dachte, du wolltest mitkommen.

Wollte ich, will ich auch. Aber... nur zu Besuch.

Ich habe dich lieb.

Ich dich auch.

Ich bring dich zurück.

Nein, ich gehe zu Fuß.

- Okay? - Okay. Fahr, bevor ich es mir anders überlege.

Na komm.

Jodi!

- Was willst du denn schon wieder hier? - Ich wollte nur meine Arbeit zu Ende bringen.

Das heißt, wenn ihr mich noch wollt...

- Nein, nicht wirklich. - Auf keinen Fall.

Pech gehabt.

Willkommen zurück, Jodi!

Meine liebe Meg. Ich konnte noch nie gut Abschied nehmen.

Okay.

Du wirst immer zu unserem Leben gehören, egal, wohin dein Lebensweg dich noch führt.

Also, alles Gute, liebste Freundin und denk dran, du hast immer ein Zuhause, das auf dich wartet.

Es grüßt und küsst dich, deine Tess McLeod.

Und hier wohnt meine liebe Freundin Jodi Fountain.

Sie ist enorm unordentlich und sie schnarcht.

Aber ich bin froh, dass sie nicht in Melbourne ist.

Ja, ich auch. Hast du was zu essen?

- Absolut widerlich. - Total eklig.

Also wie funktioniert dieses Fünf-Jahres-Plan Ding?

Ganz einfach. Wir sind hier.

Ich war Jahrgangsbeste in der Uni. Das war ein kurzfristiges Ziel.

Also hake ich es ab und kriege einen Bonuspunkt.

- Bonuspunkt? - Und hier, mittelfristige Ziele.

- Praktische Erfahrung gewinnen. - Das ist der Job als Farmarbeiterin. Häkchen.

- Ist doch klar, dass sich das nicht lohnt. - Hör auf. Du liebst es doch.

Na ja, vielleicht ein bisschen.

Wie sieht's denn mit einem Freund aus? Das sehe ich hier gar nicht.

Ich trag es für dich ein.

Wage es nicht. Finger weg. Nicht mit rot!

- Nicht! - Ein Freund...

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