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Bisher bei McLeods Töchter...
Wir müssen los, sonst schaffen wir's nicht.
Komm, Tess. Ich weiß nicht, wie du das siehst, aber mir ist es egal, wem die Maschine gehört.
- Ja, aber kannst du das Ding auch fliegen? - Klar!
Ich wusste nicht, dass du einen Pilotenschein hast.
Hab ich nicht.
Es gab jemanden, in den ich mal wahnsinnig verliebt war.
Was ist passiert?
- War nicht der richtige Zeitpunkt. - Du sagtest zu mir: „Bleib“.
Ja, ist doch klar. Ich will nicht, dass du weggehst.
Hey.
- Du bist wieder da? - Ja, ich dachte, du brauchst Hilfe.
Ja, vielen Dank.
- Wir hatten Glück. - Wahnsinniges Glück.
Es war für uns zwei gedacht.
Doch jetzt ist sie nicht mehr da.
- Stevie! - Oh nein! Hast du mich jetzt erschreckt...
- Was tust du da? - Ich dachte, du schläfst.
- Ja, hab ich auch. - Nun, ich hab mir'n Bier geholt.
- Auch eins? - Es ist mitten in der Nacht.
Ich weiß, du lebst nach deinen Regeln, aber es gibt gute Eigenschaften und schlechte...
- Hey, bleiben Sie stehen! - Wer sind Sie? Was wollen Sie?
Verzeihen Sie. Ich wollt Sie nicht erschrecken. Ich suche Jack McLeod.
Tut mir Leid, aber Jack ist tot.
Kann ich Ihnen helfen? Ich bin seine Tochter. Ich bin Tess McLeod.
Und ich bin Jack.
Sein Sohn.
Ich weiß nicht, was ich erwartet habe. Aber nicht das.
Warum haben Sie nicht angerufen? Wieso schneien Sie einfach so rein?
Ich dachte, mein Vater würde mich ansehen, und wissen, dass ich die Wahrheit sage.
Es ist nicht so, dass wir Ihnen nicht glauben, es ist nur...
Ein Schock?
Ja...
Für mich auch...
- Es ist spät. Ich sollte gehen. - Nein, Sie können nicht gehen. Ich mein, Sie...
- ... sind doch grade erst gekommen. Also, bitte. - Was hab ich verpasst?
Übrigens, ich muss Ihnen noch was zeigen...
- Mutter gab mir das Foto, bevor sie starb. - Das ist auf jeden Fall Jack.
Haben Sie sonst keine Familie?
Das ist mit ein Grund, warum ich hergekommen bin.
Hat Ihre Mom Jack von Ihnen erzählt?
Ich glaub nicht.
Sie und Jack waren schon auseinander, als sie merkte, dass sie schwanger war.
Sie wollte ihn nicht erpressen oder so.
- Oder sie war zu stolz. - Oder dumm...
Jedenfalls, als ich zur Welt kam, hatte Jack schon wieder geheiratet.
- Eine aus der Stadt, hat Mutter gesagt. - War der Name Ihrer Mutter Lily?
Sie kannten sie?
Nun, Jack hat vor langer Zeit mal sowas erwähnt.
Schluss jetzt. Sie bleiben hier.
- Ich mach Ihnen das Bett im Gästezimmer. - Er kann doch in der Schererhütte schlafen.
Nein, das Gästezimmer ist okay.
Danke.
- Hören Sie, ich... - Also, wenn...
Bitte, Sie zuerst.
Mir schwirrt der Kopf.
- Ich weiß nicht, was ich denken oder sagen soll. - Geht mir auch so.
Ist verrückt.
Ich hab das Gefühl, mein Kopf ist schon weiter, und mein Körper ist noch nicht angekommen.
Freut mich, dass du hier bist.
Mich auch...
So, das ist es.
- Ist leider etwas unordentlich. - Du hast ja auch keinen Besuch erwartet.
Nein.
- Die sind für dich. - Klasse.
Also, gute Nacht.
Ja... Gute Nacht.
- Ich finde es romantisch. - Alles Blödsinn...
Du glaubst ihm nicht.
Er ist wirklich aus dem Nichts aufgetaucht.
Wo findet man sonst verloren geglaubte Verwandte?
In Kitschromanen.
Wenn's nicht dein Bruder ist, so ist er'n smarter Fremder.
- Auf jeden Fall'n Gewinn. Nacht. - Nacht.
- Du findest es falsch, ihm zu trauen. - Es macht keinen Sinn. Wieso jetzt?
Wann wär denn die richtige Zeit?
Wieso hat diese Lily Jack nichts gesagt? Warum hat sie's verschwiegen?
Wieso verschweigst du es vor Rosie?
Die Menschen haben ihre Gründe. Kennen wir doch alle...
- Nacht. - Nacht...
Na, vielleicht stimmt es ja... Jack McLeod kam sehr gut an bei den Ladies.
Der Mann hat sich ganz schön die Hörner abgestoßen.
- Ach, Terry! - Na, überleg doch mal.
Er hat Prue geheiratet, dann Ruth und zwischendurch hatte er was mit dieser Lily.
- Das weißt du doch nicht genau. - Was hat Jack dir denn erzählt?
Eigentlich nichts. Er hat sie nur einmal erwähnt.
- In welchem Zusammenhang denn? - Ist doch schon ewig her.
Es muss ja was Frivoles gewesen sein, sonst würdest du dich nicht erinnern.
Schlaf jetzt...
Komm schon.
Siehst du die Familienähnlichkeit?
Ich weiß nicht recht. Vielleicht die dicken Backen.
Ich sprech doch nicht von Charlotte.
- Ihre Firma ist in der Stadt, Jack? - Ja, ich hab da eine Kurierfirma...
- Aha. Läuft die denn gut? - Ziemlich gut.
Ich hab große Pläne. Ich will expandieren, weitere Dienste anbieten.
- Schön. - Gute Idee.
Mehr Risiko.
- Ich denke, ich schaffe das... - Schon mit einem Geldgeber gesprochen?
- Noch nicht. - Ich wüsste einen, wenn Sie Interesse haben.
- Danke. Das wär gut. - Wie ist Ihr Steuerberater?
Total langweilig.
Nein, er ist nicht schlecht.
Man braucht einen guten Steuerberater, wenn man expandieren will.
- Nick! - Lass es gut sein, Mann.
Tut mir Leid, Jack. Er muss immer jemanden anöden.
Nein. Muss alles bedacht werden.
Aber erst mal habe ich eine Schwester und eine Nichte, die ich kennenlernen möchte.
Nun, die kann ganz schön nerven. Meb hält Sie auch auf Trab.
- Danke fürs Frühstück. - Bleibt doch noch.
- Warum so eilig, Mann? - Los, wir haben zu tun.
- Alles klar. - Na komm.
- Bis dann, Süße. - Bye-bye, Alex.
- Hat mich gefreut. - War nett, Sie kennenzulernen.
- Man sieht sich! - Hat mich gefreut.
Bye!
Und das ist Onkel Jack.
- Du warst ja richtig nett zu dem Typ. - Ich glaub, er lügt...
- Wieso sollte er? - Ich weiß nicht.
Zu Hause tätige ich'n paar Anrufe, erkundige mich nach seiner Firma...
- Du ähnelst unserem Alten immer mehr, Nick. - Du hast sie doch gesehen.
- Sie will unbedingt, dass es ihr Bruder ist. - Und wenn er's ist?
Willst du im Dreck rumstochern? Wozu? Gib ihm doch 'ne Chance.
Sollte er 'ne weiße Weste haben, bin ich sein bester Freund.
Willst du wirklich mitkommen? Ist bloß'n Haufen Kühe.
Ich lass dich nicht aus den Augen.
Jetzt, wo ich dich gefunden habe, hab ich Angst du verschwindest und alles war nur ein Traum.
Siehst du, kein Traum... Ha-ha!
- Tess, die Sache ist so... - Hey Tess!
Das billige Vieh, das Stevie gekauft hat... Die waren nicht umsonst so billig...
Die sind ausgeflippt und haben den Zaun niedergerissen wie Papier...
Du hast wildes Vieh gekauft?
Na, sie schienen ziemlich zahm.
Sie sind schnell erzogen, wenn man vernünftig mit ihnen umgeht.
- Wusste nicht, dass man Kühe erziehen kann. - Nur die Grundkenntnisse. Muhen und Make-up.
Die müssen zurück in die Paddocks. Bringt sie hin, dann merken sie, was Sache ist.
- Meinst du, ihr schafft das? - Ja, sicher.
- Na komm. Hilf mir beim Zaun. - Klar.
- Man zieht den Hebel zurück. - Ja, gut.
Genau so... Und dann ist der Draht gespannt. Siehst du?
- Ich muss dir etwas gestehen. - Du bist nicht vom Land. Hab ich registriert.
Also, wie testet man einen echten McLeod?
Du lässt ihn aufs Pferd steigen...
Vorhin vor Nick und Alex hab ich gelogen.
Mein Kurierdienst läuft nicht so gut, wie ich gesagt hab.
Aber ich versuche es in den Griff zu kriegen. Jetzt, da ich dich kenne...
Warum hast du's nicht einfach gesagt?
Ich wollt nicht, dass deine Freunde denken, ich sei'n Loser.
Oder dass ich hier absahnen will. Das will ich nicht.
Wir haben sowieso nichts zu verschenken. Die Farm läuft mit Krediten und gutem Willen.
Tut mir sehr Leid.
Ist schon okay.
Nick trägt'n bisschen dick auf manchmal.
Aber du gehörst schließlich zur Familie. Also, deswegen brauchst du nicht zu lügen.
Das ist ausgebüchst von der Herde.
Das mach ich.
Jack?
Alles in Ordnung?
- Ich hab mir den Fuß verstaucht. - Lass mal sehen.
- Ich blöder Stadtmensch! - Komm, kannst du aufstehen?
Ja.
- Mir geht's gut... - Du bist mein Bruder.
Ich darf dich verwöhnen. Entschuldige.
Was ist?
- Nichts... - Also, ich muss dann wieder.
Kommst du zurecht?
Ich ersticke höchstens vor lauter Fürsorge, aber sonst...
- Musst schon schneller sein, Schwesterchen. - Nächstes mal.
- Bist du lange weg? - Nein, wieso?
Wir haben noch viel aufzuholen.
Dafür bleibt noch genug Zeit...
- Was machen wir mit diesen Unruhestiftern? - Wir bringen ihnen Manieren bei.
Wir stecken ein paar Wilde zu den Braven. Hoffentlich gucken sie sich deren Benehmen ab.
Und woher weißt du, dass es nicht andersrum läuft?
Dass die Wilden die anderen korrumpieren.
- Bestimmt nicht. - Dazu brauchst du nur eine böse Kuh.
Die fressen das falsche Gras und muhen die ganze Nacht.
- Ja. Genau. - Wir suchen ein paar Vorbilder raus. Kommt.
Ich will hier fertig werden. Und mehr Zeit mit Jack verbringen.
- Wie geht's seinem Knöchel? - Der wird wieder.
Na komm, los...
Raus. Ich hab drüber nachgedacht, was du gestern gesagt hast...
Über deine schlechten Angewohnheiten?
Leute haben wirklich ihre Gründe, Dinge geheim zu halten.
- Genau, haben sie. - Sie haben auch Gründe, sie preiszugeben.
- Hör auf, Stevie. - Was will er?
Jack will überhaupt nichts.
Hat er mir schon gesagt.
- Tess, tu mir'n Gefallen. - Tu du mir einen. Halt dich raus.
Jack! Sie sind auf?
- Tess sagte, Ihr Knöchel sei verstaucht. - Ja...
Ich kann nicht so gut rumsitzen und nichts tun. Ich wollt schon mal den Tisch decken.
Das Besteck ist nur für besondere Anlässe. Sie können mir aber in der Küche behilflich sein.
Klar.
- Na komm. - Los, geh...
- Fertig... - Integriert sie in die Herde, dann gibt's Essen.
Dafür, dass du ein cooler Kartenspieler bist, kannst du den Mund ab und zu echt nicht halten.
- Manche Dinge müssen gesagt werden. - Ja, aber da gibt's Mittel und Wege.
- Das heißt? - Du warst etwas zu direkt.
- Ach, das ist mein Fehlen an Manieren. - Da kann ich dir helfen.
- Von Benimmregeln versteh ich was. - Echt?
Ich war immerhin volle fünf Minuten Miss Gungellan...
Also, Tess' Mutter war Jacks zweite Frau.
Sie hatten eine intensive, leidenschaftliche Beziehung.
Du meinst eher, sie hatten dauernd Zoff. Hey, du solltest dich ausruhen!
Hier ist es lustiger, und ich erfahre etwas über euer Leben.
Meine Mutter hatte mit Jack anscheinend 'ne ähnliche Beziehung wie deine Mom.
Sie hat mir erzählt, dass sie mal Streit hatten, einen Wahnsinns-Megazoff.
Später alberten sie rum, nachdem sie sich versöhnt hatten.
Aber Mom hatte eine Zigarette in der Hand und hat ihm mit ihr ungewollt den Po verbrannt.
Sie musste Eis holen, so weh hat es ihm getan.
Es blieb 'ne Narbe... Und dann haben sie weiter gemacht.
- Rumgealbert und so. - Darüber möchte ich lieber nichts hören.
Ja, versteh ich. Keiner möchte sich so seine Mutter vorstellen.
Und nie den Rücken zukehren, wenn man das Zimmer verlässt.
Die Höflichen zu den Ungehobelten, das war's dann.
Rücken gerade, Kopf hoch, Augenkontakt halten und das Lächeln nicht vergessen.
- Und wenn man 'nen schlechten Tag hat? - Echte Damen haben keinen.
- Höchstens ihr Personal. - Zeit fürs Essen. Ich bin am Verhungern.
Man sagt nicht „verhungern“ und geht weg, wenn jemand mit einem redet.
- Wie bringt man sie sonst zum Schweigen? - Du nickst höflich und...
... lächelst. Ja, alles klar.
Eine andere Möglichkeit wäre, du ertappst ihn bei 'ner Lüge.
Ist nicht leicht bei einem, den man nicht kennt, sich als Verwandten vorzustellen.
- Hey Nick! Du kannst gern mal mit anfassen. - Wann war das denn?
Man denkt vermutlich nur daran, ob sie einem glaubt oder nicht...
... oder einen gleich wieder wegschickt. Dazu gehört viel Mut, Nick!
- Vielen Dank, guter Mann. - Ey, Mann, wir sind noch nicht fertig!
- Ich muss weg. Bin gleich wieder da! - Halb so wild, Mann, ich schaff das schon!
Und keine Sorge wegen des Essens! Ich schieß irgendwas.
- Wie lange bleiben Sie denn, Jack? - So lange er will.
Ein paar Tage. Dann muss ich wieder zurück. Mein Geschäft auf Vordermann bringen.
Welche Farben haben Ihre Wagen?
- Bitte? - Sie haben doch einen Kurierdienst, oder?
Ach, ja. Weiß, die meisten.
- Das klingt etwas unsicher. - Ich hab auch einige rote Wagen. Wieso?
- Ich will auch'n rotes Auto. Sind schneller. - Wie kommst du darauf?
Die kriegen eher Bußgeld für zu schnelles Fahren und werden eher gestohlen.
Ja, eben. Ich kann mir doch kein Auto leisten, das sich lohnt zu stehlen. Hab ja kaum Geld.
- Träumen darf man. - Ja.
Von 'nem Auto, das gestohlen werden könnte?
- So war's nicht gemeint. - Natürlich nicht.
- Nick, kommst du jetzt auch zum Mittagessen? - Hab schon gegessen, danke.
- Tess, kann ich dich kurz sprechen? - Sicher. Entschuldigt mich.
- Ja. - Ja.
- Er hat dich belogen. - Wie bitte?
- Ich hab seine Firma überprüft. Er ist bankrott. - Ja, ich weiß. Hat er mir erzählt.
Er fühlte sich bedrängt und hatte das Gefühl, dass du das hören wolltest.
- Also bin ich schuld, dass er gelogen hat. - Du hast ihm die Pistole auf die Brust gesetzt.
- Er ist nicht der, für den er sich ausgibt, Tess. - Verzeiht, ich dachte, ihr seid im Arbeitszimmer.
- Nein, schon gut, Meg. Nick will grade gehen. - Warte mal.
Er kreuzt auf mit 'nem Foto und so 'ner Story, und du stürzt dich gleich auf ihn.
- Er ist mein Bruder. - Du hast keinen Beweis.
- Ich brauche keinen Beweis, weil ich ihm glaub! - Und ich nicht. Ich geh und frag ihn.
- Woher nimmst du das Recht? - Ach, er nutzt dich einfach nur aus.
Er sagt die Wahrheit.
Er sagte vorhin was, was er nicht wissen kann, außer er ist wirklich ihr Bruder.
Was hat er denn gesagt?
Was Persönliches. Ich sag's nachher Tess.
Meg...
Jack McLeod hatte eine Zigarettennarbe am Po.
Woher weißt du denn das?
Also... ihr wart mal zusammen?
Ihr hattet ein Verhältnis...
Was beweist das schon?
Er hat mir von der Verrückten erzählt, die ihm mit der Zigarette den Po verbrannt hat.
Er fand das total witzig.
Ihr Name ist Lily...
Jodi!
Ich geh besser...
Nick! Warte und rede vernünftig mit Jack!
- Er ist nicht die Person, für die du ihn hältst. - Ich hab zu tun, Tess.
- Warum bist du so stur? - Warum bist du so leichtgläubig?
- Du hast doch gehört, was Meg gesagt hat. - Kein Beweis, dass er Jacks Sohn ist.
Wenn du 'ne schriftliche Erklärung willst: Die gibt's nicht. Er sagt die Wahrheit.
Ich hoff es, um deinetwillen.
Alles okay?
Ach ja. Es ist Nick, er hat...
- Er hat'n schlechten Tag. - Ich kann mich irren, aber er steht auf dich.
Ach, das ist 'ne lange Geschichte.
Er verbringt wohl'n halben Tag damit, Konkurrenten abzuwehren.
- Von wegen! - Ich fürchte, ab jetzt kriegt er's mit mir zu tun.
Als dein Bruder darf ich ein Veto einlegen, wenn mir einer nicht passt.
Oh, tut mir Leid. Entschuldige. Entschuldige...
Du Mistkerl!
- Komm schon! - Reingelegt, du Weichei...
Ja.
- Entschuldige, dass du's so erfahren musstest. - Halb so wild.
- Alles okay? - Ja, prima.
- Vielleicht sollten wir darüber reden. - Mom, komm auf den Teppich.
Das Universum dreht sich nicht nur um dich.
Du kennst auch nicht jeden, mit dem ich geschlafen hab.
Das ist was Anderes. Ich mein...
Mit wem hast du geschlafen, den ich nicht kenne?
Mom!
Ich hab zu tun, okay?
- Erwähn's bitte nicht vor Terry. - Klar.
Wer hat denn bloß diese Jack und Meg Story erfunden?
Derselbe, der Dad und Sandra zusammengebracht hat?
Wie soll man das Leben ernst nehmen, wenn man auf solche Überraschungen trifft?
- Nick, gib's zu, du bist zu weit gegangen. - Ich kümmer mich nur um 'ne Freundin.
- Schön, wenn du Unrecht hast. - Quatsch. Ich hatte nur nicht alle Infos.
Aber jetzt sieht's nicht gut für dich aus, oder?
- Bei Tess. Du hast ihren Bruder übel beleidigt. - Angeblichen Bruder!
Du fängst schon wieder an. Ich bin kein Experte...
... aber du scheinst eifersüchtig zu sein.
Du möchtest Tess einfach mit niemandem teilen, was?
Du hast Recht...
Du bist kein Experte.
Du musst dich entschuldigen.
- Ich geh später hin. - Ja, und nimm ein Sixpack mit.
Mach ich.
Hast du meinen Auftritt gesehen?
Ach, ist bei dir doch total vergeudet.
Ich muss mein ganzes Leben neu bewerten.
Alles, womit ich aufgewachsen bin, ist wie weggewischt.
- Deine Mutter hat mit Jack McLeod geschlafen. - Woher weißt du das?
Klatsch verbreitet sich schnell.
Er hat mein Schulgeld bezahlt.
Na und?
Na, war das das Geld für... du weißt schon.
- Glaub ich nicht. Meg hat ihren Stolz. - Ja, aber er war der Boss.
- Offensichtlich ja nicht immer. - Oh, danke. Mir geht's jetzt schon viel besser.
- Deine Mom hat 'ne Vergangenheit. Vergiss es. - Kann ich nicht.
Immer wenn ich an meine Schulzeit denke, werd ich dran erinnert, wer sie bezahlt hat.
Ich denke, du hast die Schule gehasst.
Hey, du drehst mir den Rücken zu! Und wo bleibt das Lächeln?
Oh, gib mir mal Timmy, den Tiger. Das ist ihr Liebling...
Klar.
- Hier ist er... - Danke. Hier hast du ihn.
Sie sieht dir ähnlich...
- Findest du? - Die Augenpartie auf jeden Fall.
Sie sieht aus wie ihre Mutter.
Sie fehlt dir, oder?
Das tut sie...
Komm mal mit. Ich will dir was zeigen.
- Nacht, Kleine. - Nacht.
So hab ich ausgesehen, als ich hier angekommen bin.
Sie dir die Stadtklamotten an.
Ich weiß nicht, wo dieses Top ist.
Sie war sehr schön, nicht?
Ja.
Sie brachte einen ganzen Raum in Flanellhemd und Jeans zum Strahlen.
Wie ich sehe, hatte ich Recht.
Stehst du auf ihn?
Du kannst es mir sagen.
Ja.
- Schluss jetzt. Ende der Vorstellung. - Nein, ist doch nett.
Nein, es ist spät. Morgen haben wir noch Zeit, die Fotos anzusehen, komm schon.
Also dann, gute Nacht!
- Gehst du nicht schlafen? - Nein, ich hab Bürokram zu erledigen.
- Soll ich schon überall abschließen? - Auf dem Land schließen wir nicht ab...
- Gute Nacht dann! - Gute Nacht.
Träum schön!
Sandra soll den neuen Vorarbeiter auf Killarney ausgesucht haben.
Und dann höre ich, dass Harry ihn wieder gefeuert hat.
- Terry, da ist etwas... - Er sucht den neuen jetzt selbst aus.
- Ist das zu fassen? - Ich bin's nur.
Oh! Willst du beim Abwaschen helfen, ja?
- Ja, klar. - Fein, dann kann ich ja schon fernsehen.
Hier...
- Meine Ersparnisse. Nimm du sie, bitte. - Warum?
Nun ja, es ist nicht viel, aber du hast all die Opfer für mich gebracht und...
- Wovon redest du denn? - Na, von Jack und dem Schulgeld.
Du denkst, ich hab mit Jack geschlafen wegen des Schulgeldes?
- So war das nicht... - Na, wie denn dann?
- Er war dein Chef, du hast für ihn gearbeitet. - Wir hatten eine kurze Affäre, mehr nicht.
- So ist das Leben. - Aber du hast weiter hier gearbeitet.
Wir blieben ja Freunde... Ich liebte es hier und brauchte den Job.
Und wieso hat Jack mein Schulgeld bezahlt?
Er wusste, dass ich's mir nicht leisten konnte. Und er konnte es...
Es war Freundlichkeit.
Nicht mehr... und nicht weniger.
Terry, es gibt da was, was ich dir sagen muss.
Ich weiß von dir und Jack.
Woher?
Na, ich hab nicht wirklich ferngesehen...
Ich hab's schon 'ne ganze Weile vermutet.
Man kann kaum mit einem Menschen leben, ohne ihn kennenzulernen... ein bisschen.
Und...
Dir macht's also nichts aus? Nun, man kann es ja nicht mehr ändern.
Vorbei ist vorbei.
Hey!
- Stevie, fängst du schon wieder an? - Nicht ganz.
Diesmal ersetz ich das Bier und es ist nicht mitten in der Nacht.
- Willst du auch eins? - Nein, danke...
Das kann ich doch nicht verkommen lassen, oder?
Was tust du denn hier?
Ich dachte, Charlotte hätte geweint.
Nein, hat sie nicht. Ich hab unten das Babyphon.
Ich konnt nicht schlafen.
Ich wollte nach ihr sehen, und mir dann einen Tee machen.
Willst du auch einen?
Gern.
Tut mir Leid...
Hilfe!
Hilfe! Hilfe!
Hört mich keiner?
Hilfe!
Tess!
Tess?
Tess?
Stevie!
Tess!
Lass mich los!
Hilfe!
Stevie!
Ist schon gut...
- Bist du okay? - Ja. Komm her.
- Ich schaff's nicht. - Ich versuch's, lass mal.
- Wer ist er wirklich? - Ich weiß nicht.
Was machen wir jetzt?
Was sucht er denn?
Ich weiß nicht...
Entschuldige.
Los, das Fenster.
Da ist kein Regenrohr. Da brechen wir uns höchstens das Genick.
Stevie...
- Wo geht's da hin? - Ich weiß nicht. Schnell.
- Nick! - Genau der Mann, den ich sehen wollte.
Bier?
Auf jeden Fall.
So kann 'ne Lady nicht das Zimmer verlassen.
Schade, dass Tess schon schläft.
Charlotte hat keinen Mittagsschlaf gemacht und war etwas quengelig.
- Tess war ziemlich erledigt. - Ja. Klar...
Ist bestimmt nicht leicht. Die Farm schmeißen, die Kleine großziehen.
Tess macht einen hervorragenden Job.
Hey, ich hoffe, wir hatten keinen allzu schlechten Start.
Nicht der Rede wert.
Ich hätt an Ihrer Stelle genauso reagiert.
Sie hat Glück, dass sich jemand um sie kümmert.
Beutelratten auf dem Dach. Haben mich die halbe Nacht wach gehalten.
- Versteh nicht, wie Tess dabei schlafen kann. - Die hatten wir auch. Mussten Fallen aufstellen.
- Werd ich auch versuchen. - Ich kann Ihnen helfen, wenn Sie wollen.
Das wär klasse.
Tut mir Leid, Nick. Ich bin auch etwas müde.
Ich geh dann. Dann können Sie schlafen gehen.
- Ja, okay. Tut mir Leid. - Nein, wir wiederholen das.
- Ja. - Bis dann.
Ich bring Sie raus...
- Ich stell das Bier kalt. Bis dann... - Ja...
Stevie?
Tess!
Wart mal.
Stopp. Bleib wo du bist!
Okay. Keine Hektik. Ich werd nicht weggehen.
Nein, wirst du auch nicht...
Wir sollten uns beide beruhigen, Tess...
Ach, beruhigen? Du hast vielleicht Nerven.
Stell die Kassette hin. Was immer da drin ist gehört dir nicht.
Doch, das tut sie.
Sie gehört meiner Mutter.
Dein geliebter Vater hat sie ausgenutzt... Er wollte für sie sorgen und hat es nicht getan.
Das steht ihr zu!
Komm, Schwesterchen...
Du bist nicht mein Bruder.
Ich könnt's aber sein.
Warum hast du gelogen?
Tess!
Alles okay?
Stevie!
Leg sie hin.
Bitte, sie ist nur ein kleines Mädchen...
Wir lernen uns gerade besser kennen, nicht, Charlotte?
Bitte, leg sie wieder hin...
Gib mir das Gewehr.
Gib mir das Gewehr, Tess, und ich geb dir Charlotte.
Gib mir Charlotte.
Bleib da stehen...
Hey...
Rüber da!
Ihr rührt euch nicht von der Stelle, okay?
Alles okay.
Es ist vorbei.
Ist ja gut.
Ist ja gut, Schätzchen...
- Schläft Charlotte? - Tief und fest.
Danke, Meg.
- Ich bin so ein Idiot... - Tess, das konntest du nicht wissen.
- Oh, doch... - Die Polizei meint, es waren etwas über 2.000.
- All das wegen dem bisschen Geld. - Er hat offenbar gedacht, es sei viel mehr.
- Wer war er wirklich? - Sein Name ist Jason...
Seine Mutter kannte Jack, aber er ist nicht Jacks Sohn.
- Sowas Dummes. - Alles okay?
Ja. Danke, Meg...
- Komm mit... - Ja, wir sollten jetzt auch fahren, Nick.
- Ich hab was gefunden! - War mein Friedensangebot an Jack...
Jason. Wie auch immer.
Es wäre ja schade, es verkommen zu lassen...
- Na, die Chance besteht hier nicht. - Danke.
- Oh, ich muss ein Glas holen. - Was?
- Ladies trinken nicht aus der Flasche. - Warte, Stevie, hier sind doch gar keine Ladies!
- Oh, du... - Und sie fluchen auch nicht, Stevie!
Und sie prügeln sich nicht mit Kerlen rum, oder?
- Außer wir werden grad ausgeraubt. - Wozu soll man überhaupt 'ne Lady sein?
Ich hab keine Ahnung.
- Cheers. - Cheers.
- Cheers. - Cheers.
Can't find what you're looking for?
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