All language subtitles for TO-CHECK - GE - Princ a Vecernice.(1979)

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic Download
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan Download
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
nl Dutch
en English Download
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish Download
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian Download
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

(Ein tschechisches Lied)

♪ Ich habe die da gern. ♪

♪ Ein Lied schwebt wie ein Hauch. ♪ ♪ Ein anderes fliegt wie ein Pfeil. ♪

♪ Ich habe Lieder gern. ♪

♪ Und ich bin glücklich, ♪ ♪ wenn ich singe. ♪

♪ Ob auch manch anderer besser singt. ♪

♪ Die Burgen und Schlösser ♪ ♪ ringsumher, sie sind mir wohlbekannt. ♪

♪ Ich habe Lieder gern. ♪

♪ Und wenn die Stimme mir nicht ♪ ♪ bricht, will ich, was sich begab, ♪

♪ euch singen, ein ums andere Mal. ♪

♪ Die Liebe ist das Paradies. ♪

♪ Und wer nicht an sie glauben will, ♪ ♪ wird sich verirren in der Welt. ♪

♪ Die Liebe ist das Paradies. ♪

♪ Hat Türen, 1.000 an der Zahl. ♪

♪ Geheime Gänge in das Märchenland. ♪

♪ Die Liebe ist ein Schild. ♪

♪ Schmeckt süß wie Honig ♪ ♪ und ist Lebensquell. ♪

♪ Ich trinke nur zu gern daraus. ♪

♪ Die Liebe wächst ♪ ♪ wie Blumenpracht im Mai. ♪

♪ Und wenn sie sich mit Ehrfurcht ♪ ♪ und Treue vereint, ♪

♪ führt Liebe in das Paradies. ♪

♪ Die Liebe ist das Paradies. ♪

♪ Glaubt dem, ♪ ♪ der sie euch hier besingt, ♪

♪ weil er das alte Märchen kennt. ♪

Gib acht, Velen! - Werft, Schwestern!

Fang!

Ihr nehmt mir nicht den Atem! Ich nehme euch jeden Ring! Werft nur!

Und den! Den auch! Hoppla! Da staunt ihr!

Ich bin geschmeidig wie ein Tiger, flink wie ein Luchs!

Und geschwätzig wie ein Papagei! - Das war gut, Lenka!

So schaffst du es nicht, Elenka! - Doch!

Hoppla! - Ich lasse dich tanzen, Velen!

Dir wird dein Übermut vergehen! - Aufgewacht, Mädchen! He, fang!

Ich werde nicht müde!

Tummelt euch, Mädchen! - Beweise dich, Brüderchen!

Wie stümperhaft! Ihr erlebt nie, das Prinz Velen verzagt! Oh!

(Die Schwestern lachen.)

Geschmeidig wie ein Tiger! - Und flink wie ein Luchs!

Und nass wie ein Frosch! - Hilfe! Helft mir!

Rettet mich vor dem nassen Tod! - Will er ertrinken?

Haltet mich! Wir retten ihn! Noch nicht ertrinken!

Ins Wasser! - Du Komödiant! Du Spitzbube!

Bröselkopf! - Taugenichts!

Du hast uns betrogen!

Wie unfeudal!

Sollen das Königskinder sein? - Deine Kinder!

Das hoffe ich! Ich bin ein vernünftiger Mensch!

Aber die Königin... Gott hab sie selig! Sie war überdreht!

Wer packte der Kinderfrau die Maikäfer ins Bett?

Du hast mich dazu angestiftet! Hätte ich es nur öfter getan!

Wenigstens der Prinz muss zu Verstand kommen!

Aber weit gefehlt! Er hat nur Narreteien im Kopf!

Ich plage mich allein mit dem Regieren!

Regieren wir oder muss ich putzen?

Wir regieren beim Vogelfangen! Ich halte mich an das ärztliche Gebot.

Die frische Luft belebt meine müden Sinne und vertreibt meine Sorgen!

Mein Rheuma vertreibt sie nicht! Gnade! Warum muss ich mitgehen?

Ich fange nichts! Du bist wie ein kleiner Junge!

Wäre ich das nur! Wäre ich das nur!

Aber du schaust wie eine verirrte Nudel aus der Wassersuppe heraus!

Den Witz kennst du noch nicht: Einst standen vor drei Jägern im Wald...

Das waren drei Soldaten! - Richtig!

Es waren zwei! Sie saßen im Wirts- haus! Alles bringst du durcheinander!

Sei nicht so streng mit mir! - Das muss ich sein!

Du brachtest mir bei, ein Entchen nachzumachen! So!

Das kann ich gut!

Ein Entchen? Das ist ein Enterich kurz vor der Pfanne!

Schade! Dir listet man heute nicht das kleinste Lachen ab!

Wie käme ich dazu? Ich bin schon lange pensioniert.

Du hast es gut!

Dafür stänkerst du ständig mit mir herum!

Quatsch!

Hast du nichts vergessen? - Nicht dass ich wüsste!

Sind alle Vögel gut beringt? - Ordnungsgemäß!

Trefflich! Sieh dir das an!

(Sie hören auf zu lachen.)

Nicht möglich! Die Kinder kommen, um sich zu verabschieden!

Womit verdienen wir diese Ehre? - Das ist in guten Familien üblich!

Danke für die Belehrung! Geht man in Kleidern in den Fischteich?

Aber nein!

Wir sprachen von dir und lobten und preisten dich.

Da achteten wir nicht auf den Weg! Da geschah es!

Wir gehen für dich ins Wasser! - Ich bin schuld daran?

Ja, weil du uns nicht verheiratest! - Verheiraten?

Genau!

Wo gibt es Freier für solche Zappel-Liesen?

Das wäre vergebliches Bemühen! - Was? Du kennst das Wort "Bemühen"?

Du lümmelst den ganzen Tag nur herum!

Ich lümmle nicht herum, Vater!

Ich erwarte nur eine Aufgabe, die eines Thronfolgers würdig ist!

Abgemacht! Dein Wunsch geht in Erfüllung, du Thronfolger!

Ich bin heute Nacht im Gebirge! Du bist dann König deiner Schwestern!

Bleibt ruhig! Kein Aufruhr! Warum soll er es nicht schaffen?

Er ist fast erwachsen! Ich vertraue sie dir an! Enttäusche mich nicht!

Wie er sich verneigt! - Frechheit, Lenka!

Fang mich! - Dich habe ich schnell!

Mit den kleinen Füßen? - Schlag einen Haken, Lenka!

Komm!

(Alle lachen.)

Eine Horde Narren! Verzeih mir! Du bist natürlich mein Obernarr!

Wohlan! Ab sofort bin ich euer König!

Wie schön! Dann suche für uns Freier! - Quatsch!

Warum erst suchen? Ich habe sie schon!

Du scherzt! - Ihr wollt also nicht.

Warte! Wer ist es? - Kommt mit und seht es selbst!

Schnell!

Ich hoffe, es sind Edelleute!

Ritter reinsten Geblüts! Sie sehen ständig verliebt zum Schloss!

Sind sie stattlich? - Klar! Wie Tannen gewachsen!

Wenn sie eingebildet sind, dann erniedrigt euch nicht!

Nein, sie erwarten euch mit offenen Armen!

Oh!

Das ist... - Mit offenen Armen warten sie!

Ich reiße dir die Ohren ab! Dir vergeht Hören und Sehen!

Wo ist er? - Da! Lauf! Wir schlagen einen Bogen!

Jetzt habe ich dich! Ich habe ihn! - Aua! Lass los! Ich bin der König!

Jetzt kommt dein Lohn! Das machst du nie mehr mit uns!

Drei Mädchen machen jeden wehrlos! - Ich habe seine Schuhe! Schnell weg!

Aua!

Huhu!

(Sie lachen.)

Bäh!

Aua!

Nichts ist schlimmer als drei Jung- frauen! Sie müssen unter die Haube!

(Er seufzt.)

Wenn ich nur wüsste, wo ich Freier finde!

Du kannst ruhig leuchten, Abend- stern! Dich bedrückt kein Kummer!

Velenko!

Komme ich unpassend?

Du bist... - Der Abendstern! Wer sonst!

Ich sende deinen Schwestern Freier. Erfülle mir dafür einen Wunsch!

Was ist das für ein Wunsch?

Ich möchte einen Kuss haben!

Ich sah das oft aus himmlischer Höhe! Aber ich bekam noch nie einen Kuss!

Aber für drei Freier ist ein Küss- chen nicht der angemessene Preis!

Gefällt dir das? - Ja, sehr!

Pech! Du hast nur drei Schwestern. - Das schon, aber...

(Das Fenster fällt laut zu.)

Wie schade! Es war nur ein Traum.

Ich gehe schlafen. Vielleicht wiederholt er sich!

(Das Fenster scheppert.)

Wer ist das?

Ich heiße Windfang. Gib mir Helenka zur Frau!

Du sollst sie haben!

Bist du vielleicht nur ein Traum? - Nein.

Puste nicht so heftig! Ich bekomme Schnupfen!

Also gut! Gehen wir!

Hier! Leise!

Greif zu!

(Wind bläst. Velen niest.)

Oh!

Auf Wiedersehen, Schwager!

Wer war das?

Wer schon? Ein Bräutigam!

Oh! Was für ein schöner Jüngling! - Er macht mir zu viel Wind!

Dir hängen bloß die Trauben zu hoch! - Was? Frechheit! Scher dich raus!

Das war kein Traum!

Nimm zur Kenntnis: Jetzt bin ich dran!

Wie das Fräulein befiehlt!

Von mir aus kann es weitergehen! - Ich warte schon auf dich!

Wer ist das? - Ich!

Ich? Das kann jeder von sich sagen!

Ich bin der Mondmann. Gib mir deine Schwester zur Frau!

Du musst mir schon verraten, welche! - Elenka!

Ja, sie ist noch frei. Komm!

Oh!

Wäre er dein Fall?

Vielen Dank, Schwager! Auf Wiedersehen!

Und ich werde eine alte Jungfer!

Sieh doch!

Ich bin der Sonnenmann. Ich möchte zur Frau...

Mein Schwesterchen Lenka! - Oh ja!

Auf Wiedersehen!

(Er seufzt erleichtert.)

Wie es so kommt! Drei Schwäger auf einen Streich!

Wie war das?

Was erzählst du da für einen Unfug.

Nein, es ist wahr. Alle 3 sind weg. Mit ihren Freiern

Was für Freier denn?

Und wie prächtig sie gekleidet waren. Prinzen auf den 1. Blick.

Haben Sie sogleich nach der Mitgift gefragt?

Nein, mit keinem Wort. - Dann waren es niemals Prinzen.

Der Teufel weiß, wem du die armen Prinzessinen ausgeliefert hast.

Vielleicht irgendwelchen Gauklern oder Marktschreiern.

Oder, was Gott verhüten möge, Schauspielern.

Willst du mir jetzt sagen, wo sie sind?

Das müsste eigentlich der Abendstern wissen.

Redest du im Fieberwahn! Welcher Abendstern?

Natürlich der am Himmel! - Betreibst du neuerdings Astrologie?

Das begreife ich nie. Er kam zu mir. - Wer?

Der reizende Stern! - Hältst du mich für einen Dummkopf?

Niemals, Vater! Das Mädchen Abend- stern war wirklich bei mir!

Schluss! Leider hoffe ich nicht mehr, dass du bei Verstand bist.

Sonst würde ich sagen: Geh! Komm nur mit deinen Schwestern zurück!

Aber mich strafte das Schicksal mit einem Sohn wie dir! Verschwinde!

Ja, ich verschwinde!

Velen, komm zurück! Hörst du! Komm zurück!

Er zeigt mir seinen Rücken, der Dickkopf!

Wer hätte das von dem Bengel gedacht?

Er hat Courage! - Aber keinen Verstand!

Lass mein Pferd satteln!

Bitte, wenn du meinst! Denke daran, dass Dein Gaul schon lahmt!

Gut, ich lasse das. Er kommt sowieso bald heim wie ein begossener Pudel.

Ach, wie auch immer! Vertreibe mir meine Sorgen mit einem guten Witz!

Ein guter Witz? Du bist ein weiser König!

Wo ist da der Witz?

Hallo! Hallo, Abendsternchen! Siehst du mich?

Steig herab!

Sag, wo meine Schwäger sind! Dann gebe ich dir Küsse über und über!

Bin ich zu weit gegangen?

Viel zu weit! Was erlaubst du dir, Bengel? Der Abendstern gehört mir!

Sind Sie der Verlobte des Fräuleins? - Noch nicht. Aber es ist mein Wille!

Ich verstehe. Hast du schon gefragt, wie der Abendstern darüber denkt?

Es kann doch durchaus sein, dass sie so auf deine Werbung reagiert!

Unverschämter Balg!

Jetzt ist es genug!

Du weißt offenbar nicht, dass ich ein Prinz königlichen Geblüts bin!

Oh! Dann muss ich untertänigst den Hut ziehen!

Verschwinde, du Hanswurst!

Wage es nicht, mir wieder in den Weg zu treten!

(Donnergrollen, es regnet.)

(Er lacht böse.)

Darauf gab es eine Feier wie niemals zuvor.

Die Ritter lachten, bis ihre feisten Wänste bebten.

Dann sprach König Arthus:

"Haha! Ich könnte nicht fröhlicher sein, so fröhlich bin ich!"

Da sagte Herr Merlin... - Die Nacht wird sehr kalt!

Ich bin abgehärtet. Aber ich möchte heute nicht im Freien schlafen.

Er ist ein Weichling, der nur sein Bett gewöhnt ist!

Aber wer trotzt, der bekommt einen Schnupfen!

Schnupfen? Ihm droht schlimmere Gefahr!

Was meinst du damit? - Überall lauern Räuber!

Die verdammten Räuber sind zahlreich wie Bäume im Wald.

Hör auf!

Wen sie nicht zerhacken, den verkaufen sie als Sklaven!

Gruselmärchen! - Es gibt viele Wölfe und Schlangen!

Sei still! - Und giftige Skorpione!

Die Leute sollen ihn mit Fackeln im Wald suchen!

Bitte lassen Sie sich Zeit damit!

Wer bist du? - Dein Schwiegersohn!

Ich gleichfalls!

Und auch ich!

Sonnenmann!

Mondmann! - Windfang!

Es ist mir eine Ehre! Wo sind meine Töchter?

Hier sind wir! Väterchen! - Lieber Papa!

Ich freue mich, wenn auch gedämpft!

Ehrlich gesagt, ich hatte mir eure Hochzeiten anders vorgestellt!

Die werten Schwiegersöhne kommen offenbar von weit her.

Sie kennen unsere Sitten nicht: die Grundregeln des Anstandes!

Bei uns hält jeder vor der Heirat beim Vater der Braut um die Hand an.

Das muss er um so ehrerbietiger tun, wenn der Vater ein König ist!

Wer sind Sie dagegen, meine Herren?

Ich bin der König der Brisen und Stürme.

(Wind pfeift.)

Mein Atem kost, brennt und frostet.

Sieh!

Ich bin der Mondkönig. Mein Auge sieht alle Geheimnisse der Nacht.

Da!

Ich bin der König der Sonne! Meine Hände verteilen Leben und Tod.

Das hat dein Söhnchen trefflich eingefädelt!

(Velen pfeift eine Melodie vor sich hin.)

(Das Pferd wiehert. Ein Vogel schreit.)

Hü!

Warum glotzt du, Kerl? Was ist los? - Er verschluckte seine Zunge!

(Gelächter)

Ich brauche ein Nachtlager. - Such dir eins! Aber woanders!

Mal sehen, was der Wirt dazu sagt!

(Sie lachen.)

Zum Donner mit euch! Willkommen, Herr! Von Herzen erfreut!

Du hast Glück! Dein Weg führte dich zum besten Gasthaus im ganzen Land!

Halte ihm die Zügel!

Steig ab und folge mir! Ich geleite dich in die Schenke, edler Herr!

Bring das Pferd in den Stall! Los! Vorsicht! Hier ist ein Stüfchen!

Ich trinke auf dein Wohl, Freund!

Nur zu, Herr! Treppchen für Treppchen!

Setz dich! Die Jugend ist immer ein willkommener Gesellschafter!

Ich bin Ritter Chestmir. Aus einem armen, aber ruhmreichen Geschlecht!

Mein Wappen sagt: Ehre oder Tod! - Mein Wappen ist meine Ehrlichkeit!

Ich bin Bürger Dobromil, Tuchhändler.

Ich verkaufe den Reichen, was ich den Armen schenke.

Nimm einen guten Willkommensschluck! - Ich bin des Königs Sohn.

Prinz Velen! - Respekt, Majestät!

Sagt nicht Majestät! Ich bin jetzt nur ein einfacher Wanderer.

Auch wenn ich genug Geld habe. Dafür habe ich viel mehr Sorgen.

Können wir dir irgendwie helfen? - Möglich wäre das schon.

Könnt ihr mir raten, wo ich meine Schwäger treffe?

Den Sonnenmann, den Mondmann und den Windfang!

Ich zeige mich dafür erkenntlich!

Mit den Herren kann ich nicht dienen, dafür mit einem guten Rat!

Brüste dich auf Reisen nie mit Geld! - Goldene Wörterchen!

Prinz, halte dich an die Herren! Kein Schutzengel behütet dich besser!

Ich weiß, dass ich unter Freunden bin.

Wirt! Stell den besten Wein auf den Tisch! Ihr seid meine Gäste!

Ah! Ah!

Oh!

(Pferdegetrappel und Wiehern.)

(von draußen) Waren Sie mit meinen Küchlein und Tellerchen zufrieden?

Gewiss! - Es gab keinen Grund zur Klage!

Es fehlte uns an nichts! - Ich hoffe, Sie beehren mich wieder!

Der Gast ist mein Herr! Ich bin sein niedrigstes Dienerchen!

Gute Reise! Glück auf den Weg! - Auf Wiedersehen!

Halt, Freunde! Wartet auf mich! Ich reite mit euch mit!

Nein.

Sehe ich recht? Das ist mein Pferd! - Quatsch!

Und mein Dolch! - Die Finger weg, ehe es zu spät ist!

Du hast meinen Beutel, dazu meine Taschen!

Wer ist das? Kennst du ihn? - Nie gesehen!

Wir zechten miteinander! Seid ihr verrückt?

Mit Gott, Herr Wirt! - Mit Gott!

Guter Mann, halt! Aua!

Halt, Ritter! Das ist mein Pferd! - Aus dem Weg! Belästige uns nicht!

Halunken! Schwindler! Diebe! Banditen, reif für den Strick!

Gottchen, Gottchen! So ein Unglück früh am Morgen!

Lass los, du Lump! Warum verleugnest du mich?

Prinz Velen! Vergib einem armen, alten Mann!

Der Kopf gehorcht nicht mehr. Da ist plötzlich nur ein schwarzes Loch!

Aber jetzt wird es besser! Das schwarze Loch füllt sich.

Hier begrüßte ich dich am Abend voll Ehrerbietung! Gemeinsam sind wir...

Da ist das schwarze Loch!

Dann ließ ich in der Schenke auf- tragen, bis der Tisch überquoll.

Genau! Was wurde da nicht alles gegessen und getrunken!

Du hast im Haus genächtigt! - Im Fass! Das vergesse ich lieber!

Selbst ein schlechtes Nachtlager ist eins!

Hier ist ein Zettelchen. Da steht, was du bezahlen musst.

Los, bezahle!

Womit? Du nahmst mir den letzten Groschen!

(Der Wirt lacht.)

Du gehst zu weit! - Wie bezahlst du sonst?

Willst du mich ganz ausziehen? - Das Hemd lasse ich dir!

Du! Ich schlage keinen alten Mann!

Bleibt ruhig, Knechte! Ganz ruhig! Mit Freuden bezahlt der Herr!

(Sie lachen gemein.)

Das und das! Das macht die gute Rechnung für gute Freundschaft!

Da, nimm das Kleingeld zurück! Ich bin gnädig!

Du Schurke! - Was soll das? Unüberlegte Jugend!

Aber ich trage das Herz auf dem rechten Fleck:

Ich gebe dir sogar ein Kleidungsstück.

Aber ohne Arbeit gibt es nirgends Kuchen!

Los!

(Velen stöhnt.)

Aua!

Hier!

Der versprochene Kuchen vom Herrn? - Er würde dir nie etwas schicken!

Er ließe dich schuften bis zum Umfallen!

Ist das von euch? - Wirf dir das um und geh!

Ich bedanke mich, meine lieben Freunde!

Geh nach Hause! Hau ab!

Kennt ihr vielleicht den Mondmann, den Windfang oder den Sonnenmann?

Nein! - Es hätte aber sein können.

Was sind das für welche? - Ganze Kerle!

(Sie lachen.)

Bürschchen, dich schickt der liebe Gott!

Hilf mir armem Invaliden auf den Teufelsstein!

Das mache ich gern, Herr Kapitän. - Gott wird es dir vergelten.

Ich bin etwas schwach auf den Füßen. Und auch sonst!

Der Krieg macht die Gesundheit der Menschen kaputt.

Oje!

Sapperlot! Der verdammte Sack drückt mich fast zu Boden!

Häng ihn dir um! Du bist jung und spürst ihn kaum!

Oh! Was hast du da drin? Man meint, es sei ein Amboss!

Ein paar Almosen, Bursche! Almosen!

Die Leute müssen sehr großzügig sein!

(Velen ächzt.)

(Velen stöhnt.)

Du hast heile Füße. Du kannst glücklich sein.

(Velen stöhnt.)

Nimm dich zusammen! So kommen wir nie hinauf.

Ich steige dir auf den Buckel! Gleich ist es für uns beide leichter!

Nimm meine Krücke! Ich trage den Sack. Dann hast du eine Last weniger.

So ist es gut! Du schwitzt, aber dafür vollbringst eine gute Tat.

Und du stählst deine Muskeln! Das nützt dir zweifach!

Bück dich tiefer, ich sitze schlecht!

So! Zu Hause angekommen!

Söhnchen, entkräftete dich der Spaziergang?

Sieh mich an! Ich springe wie ein junges Füllen!

Ich will dich nicht mehr sehen!

Gib her!

Pfui! Das ist nur Wasser!

Was für ein köstlich duftender Käse! Mir tropft das Wasser im Munde!

Bediene dich!

Danke! Tausend und abertausend Dank, mein Söhnchen!

Es schnuppert nach Käse, Backofen und Zwiebeln!

Ja, deine Nase lügt nicht!

Kommt her! Das sind Kameraden, Bürschchen!

Kommt! Ihr seid herzlich eingeladen! Jetzt siehst du uns beisammen.

Drei arme Teufel: vom Schicksal ge- schlagen, ernährt von Barmherzigkeit!

Brüder, nehmt! Der junge Herr hat ein goldenes Herz.

Er teilt alles mit uns und gibt gern, wenn es uns nur schmeckt!

Das Brot ist nicht durch- gebacken! So ein Fraß!

Der Käse ist nicht abgelagert. Pfui!

Wir verschaffen uns einen anderen Geschmack!

Oh! Ja! - Mir flattert die Nase vor Wonne!

Bratwürste! Leberwürste! Blutwürste!

Wir fressen, bis wir nicht mehr können!

Der Mensch schafft viel mehr als er glaubt!

Meine Nasenflügel beben wie Pferdeflanken!

Fleißig wie eine Biene warst du!

Wie ein reißender Wolf!

Glück auf den Weg, Kerlchen! Verzeih mir den Aufenthalt!

Verlier kein Wort darüber!

Was erlaubst du dir, grüner Junge?

Ich erlaube mir, kein grüner Junge zu sein!

Das muss man wahrhaftig ein Wunder nennen!

Leg das zurück und hau ab!

Wenn schon zurücklegen, dann nur mit gehörigen Zinsen! Da!

Lass mich!

Du hast es verdient! Verkrieche dich, Hund!

(Der Bettler jammert.)

Nein! Lass mich! - Noch einen warmherzigen Tritt!

Grüße schön von mir unten im Tal!

Du entkommst mir nicht! Du Mistkerl.

Du hier, Abendstern? - Du schlugst dich tapfer, Velen!

Wo bin ich? - Im Garten meines Himmelsschlosses!

Wie kam ich hierher? Warum habe ich meine Kleider und den Dolch wieder?

Das sind viel zu viele Fragen. Jetzt will ich etwas wissen!

Schenkst du mir wieder einen Kuss? - Von Herzen gern!

Auseinander!

Schon wieder kommst du mir in die Quere! Weißt du nicht, wer ich bin?

Geh nicht hin!

Es ist höchste Zeit, dass du dich vorstellst!

Ich bin Zauberer Mrakomor, der König aller Unwetter!

Ich will meine Auserwählte holen! - Ich will nicht!

Dann versuche doch, sie zu holen!

Aus dem Weg!

Los!

Nein!

(Donnergrollen)

Erledigt!

(Donnergrollen)

Ihm fuhr der Schreck in die Glie- der, als ich ihm die Augen öffnete!

Habe ich das gut gemacht? - Ja, sehr gut! Du bist großartig!

Mein Vater wird staunen, was ich für eine Braut heimführe!

Aber ich versprach ihm, dass ich... - Was?

Dass ich mit den Schwestern und Schwägern nach Hause komme!

Aber du bringst sie doch in meiner Gesellschaft mit!

Wirst du mit allem so leicht fertig? - Das kannst du auch. Das ist leicht.

Aber entferne dich nicht von mir! Versprich mir das!

Glaubst du, ich halte es mit dir so lange aus?

Versprichst du es? - Ja, ich verspreche es!

(Kettenklirren und Schreien)

(Kettenklirren und Schreien)

(Kettenklirren und Schreien)

(Sie stöhnt im Schlaf.)

(Kettenklirren)

(Jemand schreit. Kettenklirren)

(Jemand stöhnt wieder.)

(Jemand stöhnt laut.)

(Metall klirrt.)

(Sie stöhnt im Schlaf.)

(Metall klirrt. Velen folgt dem Geräusch.)

(Kettenklirren)

Komm! Rede mit mir in meinen Kerker! - Wie kamst du hierher?

Du hättest mich nicht in diese missliche Lage gebracht!

Mir genügt es, dass ich dich durchwirbelte!

Glaubst du, du hast mich durchgewirbelt?

Und mich überwältigt und in Eisenketten gelegt?

Du Wicht! Ohne deine drei Schutz- engel hätte ich dich Wurm zertreten!

Welche Schutzengel? - Deine Schwäger!

Du bist ein Lügner! - Halt!

(Mrakomor lacht böse.)

Warum sagst du ihm nicht, was seine Schwäger können?

Stimmt das? - Komm!

Er läuft gern weg, der Feigling! - Hör nicht auf ihn! Komm, gehen wir!

Willst du mir das Gegenteil beweisen?

Das werde ich!

(Mrakomor lacht triumphierend.)

Nein!

(Mrakomor lacht.)

Guten Morgen, lieber Schwager!

Wo ist der Abendstern?

Von dort dringt nicht einmal ein Gruß hinaus!

Du hast uns gesucht. - Wo ist der Abendstern?

Jetzt sucht er Abendstern! - Warum spottet ihr?

Sollen wir dich etwa loben? - Du hast alles verdorben!

Es ist schwer, dir zu helfen!

Ja, es ist meine Schuld. Aber ich mache es wieder gut!

Ich wünsche viel Erfolg!

Lebt wohl, ihr Herren Schwäger! Denkt an mich im Guten!

Wohin willst du?

Wohin? Den Abendstern suchen! - Weißt du, wo du ihn findest?

Leider nicht!

Mrakomor hält sie auf seiner Burg gefangen.

Wo liegt sie?

Auf der Seite der Mitternacht.

Wenn du sie erreichen willst, dann dreh dich niemals um!

Weiche keinen Schritt zur Seite ab!

Bleib nie stehen, auch wenn die Kräfte schwinden!

Danke!

Er gibt nicht so schnell auf!

(Fliegen surren. Seltsame, unver- ständliche Stimmen sind zu hören.)

(Die Stimmen werden immer lauter.)

Ich darf auf keinen Fall zurückschauen!

(Kreischendes, tierartiges Stimmengewirr)

Auf keinen Fall zurückschauen!

(Pferdegetrappel)

(Pferdegetrappel und Wiehern)

(Es ist wieder still.)

Velen, hilf mir! Ich bin es, der Abendstern!

Velen, eile mir zu Hilfe!

(Mrakomors Lachen)

(Die Echse schreit grässlich.)

(Spannende Musik)

(Krachen)

Nicht einen Schritt zur Seite!

Nicht einen Schritt zur Seite!

Nie verweilen, selbst wenn die Kräfte schwinden!

Niemals verweilen, selbst wenn die Kräfte schwinden!

Selbst wenn die Kräfte schwinden!

Aua!

(Spannende Musik, Vögel krächzen.)

(Das Gitter fällt herab.)

(Vögel krächzen.)

(Geräusch von unten)

Welch seltener Besuch! Wem verdanke ich das?

Das weißt du genau!

Das stimmt! Ich kann dich leicht zerquetschen wie ein Insekt!

Aber du halfst mir aus dem Kerker. Ich verschone dich. Verschwinde!

Ich gehe - aber nur mit dem Abendstern!

Gut! Du kannst ihn mitnehmen. Freilich unter einer Bedingung:

Tritt ein!

Es verlangt dich nach ihr? Hier hast du sie!

Ich bin voll Großmut: Such dir eine aus!

Ich möchte nur eine: die Wirkliche! - Sie ist hier.

Wenn du sie binnen dieser Stunde herausfindest, seid ihr beide frei!

Wenn aber nicht? - Dann stirbst du!

Was erwartet sie?

Ich mache sie zu meiner Frau. Geh, so lange noch Zeit ist!

Ich bleibe!

Wie du willst!

Dann erweise sich jetzt, ob du das Leben wählst oder den Tod.

(Die Uhr tickt laut.)

(Ticken)

(Ticken)

(Ticken)

(Die Uhr tickt.)

Danke, Schwager!

Diese ist es!

(Die Uhr schlägt zur zwölften Stunde.)

Verzeih mir! Verzeih mir!

Meinen Glückwunsch!

Warum seht ihr mich so an? Ihr seid beide frei!

Ich wünsche euch eine glückliche Reise!

(Wind kommt auf.)

(Der Wind weht immer stärker.)

(Sturm heult.)

Ich danke dir, Schwager!

Du darfst gehen. Aber allein! - Geh, Velen!

Wir gehen gemeinsam!

Gut! Du willst dich schlagen! He! Ja!

Ja! He! Haha!

Ja! Oho! Ja! Haha! He! Für einen Anfänger war das gar nicht schlecht!

Nicht so hurtig! Schone deine Kräfte!

(Mrakomor lacht.)

Oh!

Wehre dich!

(Mrakomor lacht.)

(Mrakomor lacht.)

Mach weiter, wenn dich das freut! Mit mir ist schwer fertig werden!

Jetzt zum letzten Mal! Du bekommst freies Geleit und ich Abendstern!

Geliebter, bitte geh! - Nein!

Velen, ich bitte dich darum! - Nein!

Wahrhaftig ergreifend!

Wenn ich ein Mensch wäre, dann würde ich vor Rührung heulen wie ein Kind!

Du!

Kämpfe!

Aua!

Danke, Schwager!

(Pferdegewieher)

Abendstern, hör mich!

Bitte, Abendsternchen!

Abendstern!

Was für ein Geschrei in der Nacht!

Komm, Velen! Ins Schloss mit dir!

Der verlorene Sohn ist zurück! Jetzt fehlen nur noch die Töchter!

Aber der Prinz zog in die Welt, um sie zu suchen. Berichte uns!

Es geht ihnen gut, denn sie haben ganze Kerle zu Männern!

So!

Velenko! - Elenka!

Schwesterchen!

Velenko! - Velenko!

Ich habe meine Rolle gut gespielt!

Du Possenreißer! Wir hätten unsere Berufe tauschen sollen!

Meine Schwesterchen! - Wo warst du? Erzähle!

Endlich ist die Familie vollständig zusammen! Das ist gut so!

Nicht vollständig!

Streite nicht! Wenn ich "vollstän- dig" sage, dann ist es auch so!

Abendstern! Mein Abendsternchen!

Glaubst du, dass ich eine solche Braut verdiene?

Nachdem, was deine Schwäger erzählten...

Also gut: Wenn du es wissen willst!

Zum Beispiel lehrten wir dir: Nicht alles ist Gold, was glänzt!

Und eine grobe Schale verbirgt oft einen guten Kern!

Uns hast du bewiesen: Du hast Mit- gefühl, Mut und eine kräftige Hand!

(Sie lachen.)

Kurz und gut: Du bist ein Schwager, wie er sein soll!

Danke, Schwäger! - Danke, Brüderchen!

Was? Meine Schwäger sind deine Brüder?

Ja, das sind meine Brüder!

Ich habe also auch eine entzückende Schwägerin!

Das war beinahe so wie im Märchen!

Untertitel: zeile 21 / Frank H. Richter

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.