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Der Wind ist eine Liebkosung, der Atem der Natur.
Er haucht allem Wundervollen und Schrecklichen Leben ein.
Ist das ein Gedicht von Thoreau? - Von mir. Aus meiner Studentenzeit.
Hoffentlich finden wir auf den Weg zurück.
Die anderen amüsieren sich prächtig in der Stadt.
Die Leute auf dem Schiff gehen mir auf die Nerven. Hier ist es besser.
Es ist beeindruckend, was euch meine Generation hinterlässt.
Wahnsinn! Da wächst nichts mehr!
Besichtigung beendet. Gehen wir. Alex!
Ja, es ist Zeit. - Danke, dass Sie mitgekommen sind.
Sie wären bestimmt lieber in ein Café gegangen.
Nein, ich wollte das auch sehen.
Kurs 0-5-0 halten. - Kapitän!
Sie sehen schlecht aus. - Es ist alles in Ordnung.
Ich habe nur zu wenig geschlafen. - Gehen Sie heute früher ins Bett.
(Er niest.)
Gesundheit! Entschuldigung.
Bitte weit öffnen. Aaaa...
Ihr Rachen ist gerötet. Haben Sie Kopfschmerzen?
Ja, seit heute Morgen. Ihre Stirn ist ganz heiß.
Ist es etwas Schlimmes? Sicher eine harmlose Grippe.
Machen Sie sich keine Sorgen.
Ich weiß nicht recht... - Es ist ein Spiel. Keine Operation!
Volleyball im Wasser? - Du weißt nicht, was Spaß macht.
Warum lässt du deine Haare wachsen? - Mir fehlt Zeit für den Friseur.
Ein seltsames Spiel! - Du wirst es überleben. Komm jetzt!
Hört zu! 3 Leute der 2.Schicht fallen wegen Grippe aus.
Andrew, Stanty und Talbot machen dafür eine Doppelschicht.
(Er hustet.)
Vielen Dank.
Auf uns. - Auf uns!
Die 10!
Jetzt haben wir so viel gewonnen, wie die Kreuzfahrt kostet!
Übst du in Las Vegas? Da waren wir noch nie.
Wollen wir mal gemeinsam hinfahren? Ja, das wäre toll!
Danke.
Zum 1.Mal seit fast 10 Jahren unternehmen wir etwas gemeinsam.
Ich bitte dich! - Glaub mir, es ist so!
Du hast nie Zeit für mich, weil du so viel arbeitest.
Du übertreibst. - Ja, damit du es begreifst.
Ich denke darüber nach. Die Kreuzfahrt ist doch ein Anfang.
Vor uns liegen 3 Wochen Nichtstun! Und Volleyballspielen im Wasser.
Ich habe dich tatsächlich zu einer Kreuzfahrt überredet!
Meine Mutter hat sich für mich frei genommen!
Du redest, als hätten wir noch nie gemeinsam Urlaub gemacht.
Das haben wir auch nicht.
Möchten Sie noch etwas trinken? Orangensaft bitte.
Die Getränke gehen auf uns! - Danke, sehr freundlich!
Mit unserem Roulette-Gewinn können wir sogar deine Kleider bezahlen!
Spielen wir auch eine Runde? - Nein.
Es ist eine üble Angewohnheit. Nur wenn man verliert!
Einen schönen Abend noch! Ihnen auch.
Bedienung! Vielleicht beruhigt etwas Kaltes meinen Magen.
Der Schiffsarzt liegt sicher falsch.
Wenn er ein guter Arzt wäre, würde er nicht auf einem Schiff arbeiten.
Im nächsten Hafen müssen die Ventile neu eingestellt werden.
Sie haben dafür genug Zeit. Gehen Sie wieder an die Arbeit.
Stimmt es, dass an Bord eine Krankheit ausgebrochen ist?
Es gibt einige Grippe-Fälle, sonst nichts. Kein Grund zur Sorge.
Reden Sie nicht! Helfen Sie ihr endlich!
Sie ist bald wieder auf den Beinen. Tun Sie etwas dagegen!
Ich tue, was ich kann! Ich will einen richtigen Arzt!
Hallo! - Sie dürfen hier nicht rein.
Ich bin Dr.Tauber, Ärztin. Kann ich helfen?
Ein zweiter Arzt soll sie richtig untersuchen.
Was hat sie? - Frösteln, Fieber, Erbrechen.
Eine Grippe. Ich habe ihr ein Beruhigungsmittel gegeben.
Geh in die Kabine. Ich komme nach. Gibt es weitere Erkrankungen?
5 Mann von der Besatzung und einige Passagiere.
Die gleichen Beschwerden? - Ja. Kein Grund zur Aufregung.
Mama!
Kommst du jetzt? - Geh und warte in der Kabine.
Sie muss sich irgendwo gestoßen haben.
Das sind innere Blutungen. - Wie bitte?
Wo sind die anderen Kranken? Ich möchte sie sehen.
Wie viele Passagiere sind erkrankt? - Vielleicht ein halbes Dutzend.
Haben Sie die Namen? - Ja. Die Schwester gibt sie Ihnen.
Was ist hier los? Gibt es ein Problem, von dem ich nichts weiß?
Die Patienten leiden an hämorrhagischem Fieber.
Dieser Erreger lässt sich nicht mit Grippemitteln bekämpfen.
Es wird schon nicht so schlimm sein.
Bestimmt haben die sich an Land einen Bazillus eingefangen.
Was sagen Sie dazu, Doktor? - Diesem Fall bin ich nicht gewachsen.
Ich verstehe.
Wie heißen Sie? - Dr. Stephanie Tauber.
Ich forsche für die US-Armee über Infektionskrankheiten.
Dann sind Sie für unsere Krankenstation überqualifiziert.
Sie sollen Ihre kostbare Urlaubszeit nicht für unsere Kranken opfern.
Es tut mir Leid, aber ich muss mein Institut informieren.
Das hier kann zur Epidemie werden. - Wovon zum Teufel reden Sie?
Das hier ist keine Epidemie! - Ich hoffe, Sie haben Recht.
Ich brauche von allen Kranken Blut- und Gewebeproben.
Benutzen Sie versiegelte Behälter. - Ich bin schon unterwegs.
Ich möchte Ihr Telefon benutzen.
Dieser Aufwand ist überflüssig. - Hoffentlich.
Kapitän! 2 der Patienten sind tot.
Verbrennen Sie ihre Kleidung und alles aus ihren Kabinen.
Das kann nicht Ihr Ernst sein! - Ich meine es sehr ernst.
Hallo.
Interessant! Es ist äußerst aggressiv!
Tod durch Verbluten! Wie beim Ebola- und beim Marburg-Virus.
Schreiben Sie: "BL-4-Virus auf Kreuzfahrtschiff 'Orion Star'".
"Das Leben der 1.800 Passagiere und der Besatzung ist in Gefahr."
"Sofortige Maßnahmen erforderlich!"
Weinberg unternimmt Versuche. Die Experten sind verständigt.
Bei dir ist alles in besten Händen. - Ich bin keine praktische Ärztin.
Meine Stärke ist die Laborarbeit. - Wir machen das Schiff zum Labor.
Zum Glück bist du vor Ort. - Wir wollten Urlaub machen!
Kann ich auf dich zählen?
Ihr lasst mir wieder mal keine Wahl. - Wir stehen das gemeinsam durch.
Ich melde mich dann aus Washington. - Gut.
Weißt du, was ein BL-4 ist? - Ein Killer-Virus.
Du arbeitest im Labor damit. - Es sind die tödlichsten Viren.
Ist so ein Virus hier an Bord? - Ja.
Das heißt, du musst arbeiten. - Es wird nicht lange...
Die nationale Sicherheit steht an erster Stelle.
Die Passagiere würden den Erreger über das ganze Land verbreiten.
Es käme zu Panik, Massensterben und wirtschaftlichem Zusammenbruch.
Nach Grönland wurden 1951 die Masern eingeschleppt.
Innerhalb von 6 Wochen war die gesamte Bevölkerung angesteckt.
Das Virus ist neu und tödlich. - Wie viele Tote?
Bis jetzt 4. - Wie viele sind angesteckt?
Vor 1 Stunde waren es 32.
Was schlagen Sie vor? - Meine Mitarbeiterin ist an Bord.
Sie sollte die Leitung übernehmen.
Das kann eine Krise werden. Eine Frau ist damit überfordert.
Vergessen Sie mal Ihre Vorurteile.
Sie leitete das Ebola-Labor in Zaire. Sie hat alle BL-4-Impfungen.
Einverstanden. Wir stellen das Schiff unter Quarantäne.
Ich veranlasse das sofort. - Doktor...
Sie berichten mir. Ich bin Ihr Verbindungsmann zum Präsidenten.
Ist das klar?
Danke, Doktor.
Ich will eine rasche Lösung und reibungslose Zusammenarbeit, Henry.
Die Menschen an Bord verdienen, dass wir unser Bestes geben.
Verstanden? - Ja, Mr. President.
(Küstenwache: ) Orion Star! Laufen Sie nicht in den Hafen ein.
Stoppen Sie Ihre Fahrt und warten Sie auf weitere Anweisungen.
Maschinen sofort stoppen!
Wir sind in 40 Minuten da. Was hat der Alte vor?
Keine Ahnung. Alle Maschinen stoppen!
Sehr verehrte Damen und Herren! Hier spricht der Kapitän.
Leider können wir nicht wie geplant in Miami anlegen.
Mehrere Passagiere haben eine vermutlich ansteckende Krankheit.
Deshalb wurde das Schiff unter Quarantäne gestellt.
Wir versuchen, das Problem so schnell wie möglich zu lösen.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Das können sie doch nicht machen! Oder, Nat?
Genug herumgestanden! Geht auf eure Plätze. Bereit sein ist alles!
Gehen wir hoch. Ich will wissen, was los ist.
O Mann! Die tragen Sauerstoffmasken.
Der Kapitän hat uns belogen. Wir müssen etwas Übles an Bord haben.
Die Laborgeräte kommen in die Krankenstation. Danke, Doktor.
Moment! Das ist meine Sache. - Nein. Dafür bin ich zuständig.
Auf meinem Schiff gebe ich die Anweisungen!
Das kommt in Kabine 4. - Kommt nicht in Frage!
Ich will eine Liste mit allen Sachen, die an Bord gebracht werden.
Ich muss wissen, welcher Gefahr meine Passagiere ausgesetzt sind.
Tragen Sie das in Kabine 4. - Halt! Keinen Schritt weiter!
Kapitän!
Ich lasse nicht zu, dass Sie mein Schiff übernehmen!
Die Regierung hat mir die Leitung dieser Aktion übertragen.
Folgen Sie meinen Anordnungen. - So schnell gebe ich nicht auf!
Diese Kreuzfahrt macht richtig Spaß.
Die tragen ja Gasmasken!
Ihr müsst eine Standleitung einrichten.
Ich brauche eine Online-Verbindung zum Computer im Labor.
Ja. Ich melde mich, sobald alles geschaltet ist.
Ich muss mit dir reden, Aly.
Du kannst nicht bei mir bleiben. - Soll ich über Bord springen?
Ich habe mit Schwerkranken zu tun. Denk an die Ansteckungsgefahr.
Ich ziehe nicht aus. - Streite nicht mit mir!
Na gut. Wo bin ich sicher? Der ganze Kahn ist verseucht.
Es ist ein tödliches Virus, oder? - Ja, es ist sehr gefährlich.
Wie soll ich ihm aus dem Weg gehen? Gibt es hier einen luftdichten Raum?
Schatz... - Nun sag schon!
Entschuldige. Der Gedanke macht mich verrückt, dass du in Gefahr bist.
Ich brauche dich. Schick mich nicht weg.
Komm her. Wir schaffen das schon.
Wozu die Kamera? Um uns zu überwachen.
Die haben Angst, dass wir mit einem Rettungsboot abhauen.
Genau. Gehen wir.
Das Essen wird eingeflogen. Sauna, Pool und Fitnessraum sind gesperrt.
Sagen Sie alle Veranstaltungen ab.
Wollen Sie die Leute in ihren Kabinen einsperren?
Gesunde dürfen an Deck. - Ich spreche mit dem Kapitän.
Wie heißen Sie? - Jennings.
Aha. Das ist mein Schiff. Befolgen Sie meine Anweisungen.
Sonst lasse ich Sie einsperren. - Ich verstehe.
Sie haben Ihre Anweisung. - Gehen wir an die Arbeit.
Wenn das Ihre Entscheidung ist, lege ich mein Kommando nieder.
Mit sofortiger Wirkung.
Dr. Tauber! Ich bin James Coleman. Erinnern Sie sich?
Ja. Ist Ihre Frau erkrankt? - Nein. Sie suchen doch Freiwillige.
Nur mit medizinischer Erfahrung. - Ich war Sanitäter in Vietnam.
Sie sind eingestellt, Mr.Coleman. - James. Und das ist Nat.
Nat Simon. Ich habe gerade meinen Abschluss in Medizin gemacht.
Ich fange bald als Assistenzarzt an. Meine Frau hilft auch mit.
Wir machen alles gemeinsam. - Ich danke Ihnen.
Wie kannst du das tun, ohne es mit mir abzusprechen?
Ich bin Arzt. Es sind unsere Flitterwochen!
Dass die Kranken darauf keine Rücksicht nehmen...
Du findest es wohl komisch. Nein!
Ich finde dich wunderschön. Und ich liebe dich über alles.
Aber ich muss tun, was ich für richtig halte.
Bitte sei vorsichtig! Versprochen.
Der Umgang mit den Kranken erhöht das Ansteckungs-Risiko.
Die Menschen brauchen Hilfe. Ich habe Angst, aber ich bin dabei.
Angst hilft Ihnen zu überleben.
Da entlang. In den Raum am Ende des Ganges.
Das könnte sich zu einer Tragödie entwickeln.
Die Menschheit ist in der Lage, tragische Ereignisse zu überstehen.
Und sie kann Vorteile daraus ziehen.
Kann ich aus der Sache lernen? - Schon möglich. Es gibt eine Krise.
Ein Virus bedroht das Leben einiger Durchschnittsmenschen.
Dieses Szenario wird die Öffentlichkeit begeistert verfolgen.
Egal, ob es 6 Monate dauert oder länger.
In diese Zeit fällt der Wahlkampf.
Ich hatte noch nie einen Mitarbeiter, der so schnell lernt.
Der Präsident könnte ein Opfer dieser Krise werden.
Er muss Entscheidungen über Leben und Tod treffen.
Mit vielleicht weltweiten Auswirkungen.
Seine Entscheidungen könnten fragwürdig erscheinen.
Die öffentliche Meinung könnte sich gegen ihn richten.
Dann könnten wir bald einen neuen Präsidenten haben.
Einen Mann, der das Land zurück auf den richtigen Weg bringt.
Stellen wir die Weichen, mein Freund.
Ich glaube, wir kommen in die 6-Uhr-Nachrichten.
Ich rufe unseren Anwalt an. Hast du noch ein Aspirin?
Schon wieder dieses Flugzeug-Futter! Wir müssen hier weg.
Was ist, Schatz? Ich weiß nicht.
So ein ziehender Schmerz! Was ist, wenn jetzt die Wehen einsetzen?
Sie müssen dich in ein Krankenhaus fliegen. Du bist schwanger!
Dafür müssen sie bezahlen. (Kräftiges Niesen.)
Halten Sie Abstand! Wollen Sie uns umbringen?
Es ist nur eine Allergie. Auf dem Ozean? Verschwinden Sie!
Hat dich der Idiot erwischt? Gott sei Dank nicht.
Mami hat dich auch lieb. Wir sind bald wieder zu Hause.
Du musst jetzt tapfer sein. Gib Angie einen Kuss von mir.
Ich will nicht von hier weg! Ganz ruhig, du brauchst Hilfe.
Bitte nicht! Sie wollen dir nur helfen.
Die können mich doch nicht einfach mitnehmen! Warum tust du nichts?
Ich will nicht sterben! Nein!
Sie sind nicht infiziert. Ich lasse Ihnen später noch mal Blut abnehmen.
Übelkeit ist kurz vor einer Geburt normal.
Es ist meine erste Schwangerschaft. Ich habe überreagiert.
Ich glaube: Ihr Kind kommt früher als erwartet.
Wir wollen nicht, dass unser Baby hier bleibt.
Sie lassen das Kind doch abholen, nicht wahr?
Warum soll es auf dem Schiff bleiben, wenn es nicht infiziert ist?
Dazu kann ich noch nichts sagen. Warten wir es ab.
Beide Eltern sind nicht infiziert. Das Risiko ist annehmbar.
Für wen? Für die 250 Mio Einwohner unseres Landes doch sicher nicht.
Ich versichere Ihnen... - Ich rede mit dem Präsidenten.
Wie kommt die Problemlösung voran? - Wir tun, was wir können.
Kann ich den Präsidenten sprechen? - Halten Sie mich auf dem Laufenden.
Es darf nienand ausgeflogen werden. Erst das Baby, dann die Mutter...
Plötzlich ist keiner mehr an Bord. - Krise beendet!
So ist es. - Sie verachten den Präsidenten.
Er ist unfähig. Ein Liberaler, der sich konservativ gibt.
Ich will ihn loswerden!
Sie bringen die Toten weg.
Der einzige Weg, um von Bord zu kommen - im Leichensack!
Ich war bei Susan. Und?
Sie haben einen Fluchtplan. Randy hat gefragt, ob wir mitkommen.
Robert!
Wir können es uns ja mal anhören.
Hallo, wie geht's dir? Es könnte schlechter sein.
Wo ist Gina? Sie hat Kopfweh.
Kopfweh? Ihr fehlt nichts.
Sie hat nur zu wenig geschlafen. Ja, natürlich.
Komm doch mit. Sie freut sich über Besuch.
Ich kann jetzt nicht. Vielleicht später. Grüße Gina von mir.
Paula! Warte!
Dein Mann arbeitet für sie! Er fasst sie an und atmet die gleiche Luft!
Entschuldigung. Darf ich?
Hier, dein Frühstück. Danke.
Ich habe Paula getroffen. Wie geht es ihr?
Als ich sagte, dass du Kopfweh hast, reagierte sie ganz komisch.
Ich habe mich gestoßen, Liebling. Nein, das hast du nicht.
Sag niemandem etwas davon, Alex. Aus Liebe zu mir.
Nicht anfassen! Das wird schon wieder...
Fass mich nicht an! Alex, ich ...
Alex!
(Telefon) - Dr. Tauber.
Ja, ich komme sofort.
Was ist passiert? - Gina hat sich angesteckt.
Hallo. - Bleiben Sie weg!
Wollen Sie mit Ihrem Mann sprechen? - Ich habe keinen Mann mehr.
Ich hatte mal einen, jetzt habe ich keinen mehr.
Ich war noch nie in einer solchen Lage. Ich bin etwas verunsichert.
Wie kann ich Sie dazu bringen, auf diese Seite der Reling zu kommen?
Ich will, dass Alex mir dabei hilft.
Warum stehen Sie wie fest genagelt, wenn Ihre Frau dort drüben ist?
Kommen Sie näher. Sagen Sie etwas. Sehr gut.
Bitte, Gina. Es wird alles gut.
Es wird alles wieder gut! Ich kann es nicht.
Jetzt werde ich wenigstens berühmt!
Gina! - Nein!
Gina Reids Leiche wurde von Tauchern geborgen.
Selbstmord auf dem Seuchenschiff - Gleich geht es weiter.
Jetzt reicht es. Warum gibt es immer noch kein Serum?
Das dauert eben. Wir sollten eine Nachrichtensperre verhängen.
Dann lynchen sie uns. - Die Presse ist nicht mehr beliebt.
Eine Flugverbotszone 5 Meilen rund um das Schiff genügt.
Sagen Sie: Es dient der Sicherheit. - Gut. Veranlassen Sie das.
Hier sind noch ein paar Decken.
Kann mir jemand helfen?
"Auch wenn ich wandere im finsteren Tal, ich fürchte kein Unglück."
"Denn du bist bei mir. Dein Stecken und dein Stab geben mir Trost."
Das Beten nützt nichts mehr. Gott hat sich von uns abgewandt!
Wir tragen das Kainszeichen.
Das Virus ist die Strafe für unser verruchtes Leben.
Viele Menschen verhungern, während wir nur Luxus kennen.
Unsere Familien zerbrechen, weil wir dem Mammon verfallen sind.
Wir lieben das Geld mehr als unsere Kinder.
Gott will, dass wir endlich für unsere Sünden leiden.
Ich verstehe Sie. Sie haben Angst. Wir alle hier haben große Angst.
Das Bett da hinten ist frei.
Ich muss mich nur mal kurz ausruhen.
Nach der Anstrengung machen Sie erst mal Ferien.
Wo würden Sie gerne hinfahren? - Ich mag die Berge.
Ich auch. Fester Boden unter den Füßen ist etwas Schönes.
Halten Sie lieber Abstand. - Ich bin immer für meine Männer da.
Solange Sie auf diesem Schiff sind, stehen Sie unter meinem Schutz.
Ganz ruhig, mein Junge. Es wird alles gut.
Die Blutproben enthalten kaum T- oder B-Zellen.
Dann wurden keine Antikörper gegen das Virus entwickelt.
Es handelt sich um eine neue Art. - Und was machen wir jetzt?
Wir brauchen mehr Zeit. - Zeit haben wir nicht.
Ich habe dir eine Karte geschickt. - "Wir amüsieren uns prächtig"?
"Schade, dass du nicht hier bist". - Kopf hoch. Du kannst auf uns zählen.
Danke. Bis dann.
Mama! Kommen wir zu Papa, wenn wir tot sind?
Ich weiß nicht, was dann passiert.
Vielleicht begegnen wir ihm auf einer anderen Ebene.
So dass wir seine Nähe spüren.
Das hoffe ich jedenfalls.
Will Gott uns bestrafen? - Hältst du das für möglich?
Ja. Ein Mann sagte: Wir werden für unseren Reichtum bestraft.
Uns kann er nicht gemeint haben.
Er sagte: Wir müssen sterben, weil wir Geld mehr lieben als Menschen.
Glaubst du das auch? - Nein.
Werden wir sterben müssen?
Wir sterben alle irgendwann. Das haben wir schon oft besprochen.
Ich meine: durch das Virus. - Das ist schon möglich.
Wenn du stirbst und ich nicht, was dann?
Wir treffen eine Abmachung. Du stirbst nicht und ich auch nicht.
Gut. - Na also. Komm her.
Mit etwas Glück sind wir vor Sonnenaufgang an der Küste.
Warum willst du gerade heute los? Wir müssen die Chance nutzen.
Wir können nicht länger warten. Oder möchtest du einen Freiflug?
Können wir Randy und Susan trauen? Ja. Keine Angst.
Es wird klappen. Ich liebe dich.
Halt! Keinen Schritt weiter!
Hier ist der Zutritt verboten. Bleiben Sie, wo Sie sind.
Was haben Sie hier zu suchen? Ich wollte nur...
Wir brauchen keine Waffen! Man kann nie wissen.
Robert! Wirf die Strickleiter runter.
Worauf wartet ihr? Du bist dran, Liebling.
Kommt endlich runter!
Ich kann nicht. Doch. Steig bitte auf die Leiter.
Lass mich hier. Ich gehe nur mit dir von Bord.
Was ist, wenn wir verseucht sind? Dann breiten wir das Virus aus.
Skrupel sind jetzt fehl am Platz. Es tut mir Leid.
Schon gut. Du hast Recht.
Sie kommen nicht mit. Dann müssen wir alleine los.
Gib mir ein Paddel.
Ich wünsche euch alles Gute.
Hier spricht die Küstenwache. Ein Objekt entfernt sich vom Schiff.
(Küstenwache:) Sie verletzen die Quarantäne-Bestimmungen.
Kehren Sie sofort zur Orion Star zurück.
Weiterpaddeln!
(Sie hört den Hubschrauber.)
Kehren Sie um! Kehren Sie sofort zum Schiff zurück!
(Küstenwache:) Sie dürfen nicht an Land!
Küstenwache! Hier ist die Orion Star.
(Küstenwache:) Kehren Sie zur Orion Star zurück!
Andernfalls müssen wir Sie versenken. Ihr wollt uns versenken?
Tu's nicht, Randy!
Küstenwache!
Werfen Sie die Waffe weg!
Melden Sie sich!
Hören Sie!
(Rattern der Bordkanone.) (Die Getroffenen schreien auf.)
O Gott!
Die Typen verstehen Ihren Job. Wir machen's Ihnen nicht so leicht.
(Aly hustet stark.)
Ich muss ständig husten. Mich hat's auch erwischt.
Keine Angst, mein Schatz. Ich passe auf dich auf.
Sie hätten nicht auf diese Leute schießen dürfen.
Der Pilot hat nur zurückgeschossen. - Ist das wahr?
Ja. - Der Pilot hat sich verteidigt.
Die Leute werden das verstehen. - Die Familien der Opfer sicher nicht.
Was meinten Sie vorhin mit dem Plan für den Fall der Fälle?
Vielleicht versucht jemand, das Schiff in seine Gewalt zu bringen.
Meuterei! - Sie könnten versuchen anzulegen.
Oder in internationale Gewässer zu gelangen.
Was schlagen Sie vor? - Wir sollten ein U-Boot anfordern.
Sie denken allen Ernstes daran, eventuell das Schiff zu versenken?
Wir können nicht das Leben Millionen unschuldiger Menschen riskieren.
Sie müssen der Bevölkerung zeigen, dass Sie auf die Gefahr reagieren.
Ich soll also dieses Passagierschiff mit einem U-Boot in Schach halten.
Meinen Sie, damit mache ich mir Freunde?
Was ist das für eine Welt?
(Patienten husten heiser.) Kann mir jemand helfen?
Das ist ja wie im Ferienlager.
Kissenschlachten sind verboten. - Nicht für mich.
Ich bin die Tochter der Chefin. - Fordere mich nicht heraus.
Hab keine Angst, Schätzchen. - Ich schaff's schon.
Können Sie mal kommen, Dr.Tauber? - Ja.
Ich zeige dir, wo ein Bett frei ist.
Er phantasiert.
Gina, es tut mir so Leid. Ich liebe dich.
War Gina seine Frau? - Ja. Er hat hohes Fieber.
Lassen Sie ihn nicht allein. - Gut.
Da kommt sie!
Dr.Tauber, ich bin Maschinist McBride.
Es werden immer mehr Leichen abtransportiert.
Und was wollen Sie von mir? - Eine Auskunft.
Wie hoch sind die Chancen am Leben zu bleiben?
Einige werden überleben. - Sind Sie sicher?
Nichts ist absolut sicher. Entschuldigen Sie mich bitte.
Danke für Ihre Offenheit. - Bitte.
Vielleicht überleben wir's ja. Das überlasse ich nicht dem Zufall.
Alles in Ordnung. - Wird das Baby von Bord dürfen?
Dr.Ellisy wird den Präsidenten darum bitten.
Sie müssen abwarten.
Halt durch. Wir schaffen es.
Ich liebe dich. Ich liebe dich auch.
(Dr.Tauber wird über Lautsprecher) (zu Alex Reid gerufen.)
Na, wie fühlen Sie sich? - Besser.
Er hat kein Fieber mehr!
Der Blutdruck ist auch normal. - Das kann nur einen Grund haben.
Hoffen wir's. Ich brauche eine Blutprobe.
Er hat sich erholt. Ich schicke euch Blutproben.
Dann haben wir endlich Antikörper. - Das wäre schön.
Wie sind deine Blutwerte? - Ich bin gesund.
Gut. Und wie geht's Aly?
Ich muss sie bewundern. Sie hat keinerlei Todesangst.
Sie ist wirklich tapfer. - Wie ihre Mutter.
Gar nicht. Ich kämpfe ständig mit meiner Angst.
Das ist die wahre Tapferkeit, seine Angst zu überwinden.
Hilf mir, Norman. Ich darf sie nicht verlieren.
Wir sterben hier wie die Fliegen. Und die Regierung lässt uns im Stich.
Sollen wir auf dem Schiff bleiben, bis wir alle krank sind?
Erst sollen wir für die Reichen die Drecksarbeit machen.
Jetzt sollen wir auch noch für sie sterben! Es reicht!
Es war richtig, das Karo-As auszuspielen...
Peter! Sie haben Fieber.
Junger Mann, kommen Sie her und helfen Sie mir!
Tom, nehmen Sie ihm den Kranken ab. - Er brach an Deck zusammen.
Ich untersuche ihn gleich.
Ist alles in Ordnung da drin? Haben Sie genug Hilfe?
Wir kommen zurecht.
Das ist mein Schiff, auch wenn's Ihnen nicht passt.
Sie haben das Kommando übernommen... - Das war nicht meine Entscheidung.
Sie kommandieren doch gern. Geben Sie's zu!
Ihr Schiff war nur 2.Wahl. Die Titanic ist ja leider gesunken.
Ich gebe Ihnen Ihr Kommando gern zurück.
Sie können ja den Kranken einfach befehlen, wieder gesund zu werden.
Na los!
Das dachte ich mir.
Ich brauche eine Aufgabe. Das Herumsitzen ertrage ich nicht.
Wie reagieren Sie auf Schweiß und Erbrochenes?
Als Kapitän bin ich mit beidem vertraut.
Sie sind engagiert. - Vielen Dank, Doktor.
Ich gebe Ihnen einen Anzug.
Alex' Temperatur ist wieder gestiegen!
Sein Puls geht zu schnell. - Temperatur?
39,4°C. - Ich gebe ihm mehr Salzlösung.
Holt Eis und Wickel. Wir dürfen ihn auf keinen Fall verlieren!
Ja, Doktor. - Geben Sie nicht auf, Alex.
Kämpfen Sie!
Die Mannschaft steht hinter mir. Das ist Meuterei!
Wieso? Wir haben doch gar keinen Kapitän mehr.
Darauf kommt es nicht an. Wir sind auf See. Das ist Meuterei!
Wir brauchen Sie als Steuermann. Ich will da nicht reingezogen werden.
Sie müssen sich entscheiden, ob Sie für oder gegen uns sind.
Wie geht es Alex? - Gut. Er hat wieder Fieber.
Aber er hat kaum Blutergüsse. Er ist bald wieder in Ordnung.
Er hat viele Protein-Hemmstoffe im Blut.
Jetzt haben wir das Rezept für den Impfstoff.
Ich schicke euch noch mehr Blutproben von ihm.
Grüß Aly von mir. - Mach ich.
Dr.Tauber, ich möchte Ihnen für Ihren selbstlosen Einsatz danken.
Ich tue nur meine Pflicht. - Mr.Northcutt hat eine Frage an Sie.
Es geht um das Neugeborene. Nehmen wir an, der Virentest ist negativ.
Kann es den Erreger trotzdem übertragen?
Wenn Kind und Eltern gesund sind, ist das so gut wie unmöglich.
Eine absolute Garantie können Sie uns nicht geben?
Eine 100-prozentige Garantie gibt es nie.
Ich bin ja auf Ihrer Seite, aber Sie verlangen zu viel von mir.
Ich bitte Sie nur um eine vertretbare Entscheidung.
Meine Empfehlung beruht auf viel wissenschaftlicher Erfahrung.
Ich kann niemandem erlauben von Bord zu gehen.
Die Leute reden über dieses Virus wie über einen Terroranschlag.
Ich kann keine Panik riskieren.
Wir haben hier fast 100 Tote.
Ich würde das Baby gern retten.
Aber ich muss auch an mögliche Folgen denken.
Jeder an Bord weiß von dem Baby.
Seine Evakuierung wäre für alle ein Zeichen der Hoffnung.
Geben Sie dem Kind eine Chance.
Wenn Sie das Kind retten, können wir alle wieder hoffen.
Vielen Dank. Sie hören von mir.
Wirklich sehr eindrucksvoll.
Aber die Fakten sprechen gegen ein Nachgeben.
Die Fakten sind nur die halbe Wahrheit.
Henry, es ist meine Entscheidung. Und ich treffe sie allein.
Ist das klar? - Ja.
Dem Baby geht es sehr gut.
Er ist ein Prachtkerl.
So ein niedlicher kleiner Junge. Hallo, hier ist dein Papa.
Das Leben geht weiter.
(Hubschrauber-Lärm) - Seien Sie vorsichtig!
Hier, die Unterlagen.
Aly, wach bitte auf.
Bitte halt durch, Aly. Sei stark.
Bald haben wir den Impfstoff. Sei stark, mein Liebling.
Alex?
Mein Gott, ausgerechnet er! Jetzt ist alles aus.
Dr.Tauber!
Ist alles in Ordnung? - Alex, wie geht es Ihnen heute?
Ganz gut. Ich fühle mich besser.
Gott sei Dank. Sie sind eine wandelnde Arznei gegen das Virus.
He, Alex! Sie dürfen noch nicht aufstehen.
Nehmt ihm Blut ab. Einen Liter! Wir schicken es ins Labor.
Ist das Ihr Ernst? - Ein Viertel Liter reicht.
Ab ins Bett!
Wir durften heute erstmals ein Gespräch mit einem Passagier führen.
Wie fühlen Sie sich als Überlebender? Gut.
Ich hoffe, dass mit meinem Blut allen geholfen werden kann.
Wollen Sie Ihre Familie grüßen? - Ich möchte noch etwas sagen.
Alex wurde wieder gesund. Das Virus kann also gestoppt werden.
(Northcutt schaltet ab.) - Wer hat ihr erlaubt zu reden?
Das war ein riesiger Fehler!
Was ist eine Stimme gegen all die Untergangspropheten?
Gegen unsere Experten kommt sie nicht an. Als Frau schon gar nicht.
Dr.Tauber, was sagen Sie zu der Aussage von Dr.Andruss?
Was meint er denn? - Wir zeigen Ihnen das Band.
Dr.Tauber und ihre Laborkollegen sind Quacksalber.
Die Behauptung, das Virus könne vernichtet werden, ist Unsinn.
Es kann bestenfalls unterdrückt, aber nicht ausgerottet werden.
Sind Sie anderer Meinung?
Dr.Andruss ist ein nicht praktizierender Kinderarzt.
Gegen entsprechende Bezahlung behauptet er jeden Unsinn.
Er hat keine Ahnung von ansteckenden Krankheiten.
Ausgenommen vielleicht Windpocken und Masern.
Warum wird seinen Worten dann so viel Beachtung geschenkt?
Das ist wie bei einem Verkehrsunfall.
Keiner will hinsehen, aber wegschauen geht auch nicht.
Gute Antwort. - Sie haben gewonnen!
Ich hoffe es.
Das Schicksal der 1.300 Passagiere ist ungewiss.
Der Präsident erwägt, sie unter Dauer-Quarantäne zu stellen.
Dauer-Quarantäne! Die lassen uns nur im Leichensack hier runter.
Ich werde nicht hier sterben, nur weil die das wollen.
Wer macht mit?
Ich! Ich auch.
Wir alle! Danke, Männer. Auf euch ist Verlass.
Die Leute dürfen nie wieder von Bord gehen.
(Er schaltet ab.) - Das ist also Ihr toller Experte!
Er ist Berater der Tabakindustrie. Den nimmt doch keiner ernst.
Er ist fast in jeder Talkshow. Die Leute werden ihm glauben.
Sie müssen's nur oft genug hören.
In einer Woche gilt er als Virus-Experte. Glauben Sie mir.
Dann ist der Präsident in der Klemme.
Handelt er gegen den Experten-Rat, gefährdet er seine Wiederwahl.
Ich suche noch weitere Mahner vor dem Todesvirus.
Eine kleine Panik kann nicht schaden.
Lässt er die Leute an Bord, zeigt er sich unfähig Konflikte zu lösen.
Die Quittung wird er am Wahltag von den Wählern erhalten.
Keiner wird ihn für vier weitere Jahre haben wollen.
Jetzt musst du dieselbe Luft atmen wie wir armen Schweine.
Sperrt den Kerl ein!
Aly, mach die Augen auf!
Sieh mich bitte an, Aly. Du darfst nicht aufgeben.
Schatz, ich brauche dich. Lass mich nicht allein.
Mason, geh mit 2 Leuten in den Maschinenraum!
Die anderen kommen mit mir auf die Passagier-Decks!
Sie schicken Ihnen ein Video von Ihrem Sohn.
Das ist ja toll. Vielleicht wird er später Arzt.
Oder Schiffskapitän. Auf keinen Fall!
Lasst keinen aus den Kabinen!
Bitte lächeln!
He, alle zurück in die Kabine!
Tür zu! Sonst schießen wir.
Macht die Maschinen an!
Bleiben Sie stehen, Kapitän!
Was soll das? Was wollt ihr damit erreichen?
Wir wollen nur unser Leben retten, Kapitän.
Kein Land wird euch aufnehmen. Ihr dürft in keinen Hafen einlaufen.
Es reicht jetzt!
Morgen früh habt ihr den Impfstoff. - Phantastisch.
Wird er auch wirken, Norman? - Ja, wir sind sicher.
Wir haben es geschafft! (Ein Klopfen an der Tür.)
Bewacht den Notausgang! Zieh das Kabel aus dem Computer!
Stephanie, was ist los?
Ein Impfstoff ist auf dem Weg. Wir sind bald gerettet, McBride.
Sie gehen mir auf die Nerven. Lester, pass auf sie auf!
Hier ist Dr.Ellisy. Auf dem Schiff geht etwas Seltsames vor.
Meine Herren, wir lichten jetzt den Anker.
Und wenn ich mich weigere?
Ich mache mit. Sehr gut.
Es lohnt sich nicht, deswegen zu sterben.
Die Küstenwache wird uns aufhalten. Die ist viel zu schwach.
Los jetzt! Anker lichten!
Volle Kraft voraus! (Jubel im Maschinenraum)
Achtung, an alle Passagiere!
Die Orion Star befindet sich unter neuer Führung.
Bleiben Sie in Ihren Kabinen! Genießen Sie Ihre Kreuzfahrt.
(Höhnisches Gelächter)
Ein Hubschrauber ist mit dem Impfstoff unterwegs.
Wir können alle bald nach Hause. - Die lassen uns nie hier runter.
Und was ist mit dem Virus? - Was soll damit sein?
Wahrscheinlich sind Sie auch schon angesteckt.
Es ist verrückt, was Sie tun.
Wenn Sie das Virus haben, ist es egal, wohin Sie gehen.
Ohne Impfstoff sterben Sie.
Hier spricht die Küstenwache. Stoppen Sie die Maschinen!
Maschinenraum! Volle Kraft voraus!
Es geht los.
Mr.President, wir haben ein Problem.
Auf der Orion Star kam es zu einer Meuterei.
(Küstenwache:) Orion Star, stoppen Sie die Maschinen!
Wenn Sie schuld am Tod Unschuldiger sein wollen, eröffnen Sie das Feuer!
Sie werden es nicht wagen, das Schiff zu versenken.
Sie werden entern. - Woher wissen Sie das?
Ich war selbst bei der Marine. Richard, du bleibst hier!
Sie werden am Heck angreifen. Also, sucht euch Deckung!
Schießt nur auf mein Kommando!
Passt auf! Da kommen sie!
Feuer!
(Sie hören die Schüsse.)
Scheiße!
Na also!
Wir stürzen ab!
Keine Überlebenden? - Wir müssen handeln.
Das Schiff darf nicht in internationale Gewässer kommen.
Einsatzbefehl für die "Long Fox"!
Das U-Boot soll in der Nähe der Orion Star in Stellung gehen.
Dort soll es weitere Befehle abwarten!
Sie haben Ihnen keine Wahl gelassen.
Auf Gefechtsstation!
He! Halt!
Bleiben Sie stehen! Keine Bewegung!
Ich meine es ernst!
Alle Achtung! - Man tut, was man kann.
Ich dachte, Sie sind Sanitäter. - Ja, ich rette Leben.
Torpedos einschalten! Torpedos sind einsatzbereit.
(Ein Signal vom Ortungsgerät)
Ein U-Boot bewegt sich auf uns zu.
Die wollen uns nur einschüchtern. - Die können uns nicht weglassen.
Begreifen Sie das endlich!
Die Orion Star ist in Waffenreichweite.
Wir warten auf den Befehl zu feuern.
Ich ertrinke lieber, als aufzugeben. - Hören Sie mir zu!
Halt's Maul!
(U-Boot-Kommandeur:) Ich warte auf Ihren Befehl.
Feuer!
Eins und zwei los! Eins und zwei los.
Hände hoch!
McBride!
Freut mich, Sie zu sehen.
Kapitän an Maschinenraum: Alle Maschinen stopp!
Rohr 3 los! Rohr 3 ist los.
Küstenwache! McBride und seine Leute sind tot. Wir gehen vor Anker.
Sie haben Torpedos abgefeuert! - Was?
Das erfahren Sie alles auf der Pressekonferenz.
Die Orion Star hat alle Maschinen gestoppt.
"Long Fox", hier ist der Präsident. Brechen Sie den Angriff sofort ab!
Abbrechen!
Eins und Zwei sind unschädlich gemacht.
Drei reagiert nicht auf den Selbstzerstörungsbefehl.
Schalten Sie die Zielsteuerung ab!
Zielsteuerung ist ausgeschaltet. Wir haben die Kontrolle verloren.
Ein Torpedo nähert sich Backbord. Kurs 2-5-0.
Maschinen starten und volle Kraft zurück!
Er hat uns verfehlt.
Orion Star, hier spricht die Küstenwache.
Wir haben eine Lieferung für Sie. - Es ist Ihr Schiff, Kapitän.
Hier spricht der Kapitän der Orion Star.
Sie können den Hubschrauber schicken.
Bereit machen zum Entladen! Wir sind bereit.
Dr. Takashi wird Ihnen zeigen, wie man den Impfstoff spritzt.
Kapitän, versammeln Sie alle gesunden Passagiere in der Vorhalle.
Gut.
Keine Angst, Schatz. Jetzt wirst du wieder gesund.
Der Impfstoff wurde vor 7 Tagen ausgeliefert.
Fast alle Erkrankten sind geheilt. - Das hat keine Bedeutung.
Es besteht keine Gefahr mehr!
Was passiert wohl, wenn die Öffentlichkeit das erfährt?
Dann erfährt sie es eben nicht. - Gute Idee.
Aber wie lange geht das gut? - Keine Ahnung.
Ich muss den Präsidenten überzeugen, dass weiterhin Gefahr besteht.
Sie haben viel Überzeugungskraft.
Gibt es etwas Neues? - Wir haben einen neuen Bericht.
Europäische Experten haben die Laborergebnisse überprüft.
Sie glauben, dass das Virus sich nur in einem Ruhezustand befindet.
Hat Dr. Ellisy das gelesen? - Er erhält in Kürze eine Kopie.
Können sich diese Experten nicht auf ein Ergebnis einigen?
Das würde die Sache vereinfachen.
Mach bitte die Augen auf, Schatz.
Aly wird es schaffen. Sie ist wie ihre Mutter.
Ich kenne keinen mutigeren Menschen als Sie.
Und Ihre Tochter ist auch eine Kämpferin.
Ich habe deinen Anruf erhalten. - Ihr Zustand bessert sich nicht.
Sie hat immer noch 40°C Fieber. - Hör zu, Stephanie!
Was soll ich nur tun? - Wir können nur abwarten.
Du hast Recht. Tut mir Leid. - Ich würde dir so gern helfen.
Wann dürfen wir endlich von Bord?
Die Telefonleitungen wurden auch gekappt!
Ich werde versuchen mit dem Präsidenten zu reden.
Aber seine Berater schirmen ihn ab.
Da stecken bestimmt irgendwelche politischen Absichten dahinter...
Hallo? Norman?
Wir müssen uns selbst darum kümmern, von Bord zu kommen.
Meuterei führt zu nichts. - Wie geht's Aly?
Unverändert. - Nehmen Sie bitte Platz.
Wir überlegen, wie wir von Bord kommen.
Nur keine 2.Meuterei! - Am besten versenken wir das Schiff.
Ich werde Sie gleich versenken! - Dann würden sie uns an Land fliegen.
Da bin ich nicht so sicher. Vorsicht, sie beobachten uns.
Hören können sie uns zum Glück nicht. Wir sind ihnen unheimlich.
Wieso lassen sie uns mit keinem sprechen?
Wir müssen mit dem Präsidenten reden.
Das ist sinnlos.
Wer wagt, gewinnt.
Sagst du uns deinen Namen? - Walter.
Willst du dem Präsidenten was sagen? - Ja. Ich will nach Hause.
Stephanie, es geht um Aly.
Mama... - Mein Liebling!
(Freudentränen)
Warum weinst du?
Ich weine ja gar nicht.
Wir werden noch sehr viel zusammen unternehmen.
Unser letztes Gespräch wurde unterbrochen.
Das kommt vor. - Ja. Aly ist außer Lebensgefahr.
Das freut mich aber!
Ich bin glücklich. Ich habe weitere Blutproben für dich.
Sieh sie genau an. Sie beweisen die Wirksamkeit des Impfstoffes.
Kann ich sonst noch was tun? - Schick den Hubschrauber los.
Ich kümmere mich sofort darum. - Danke.
Das ist alles. Bis dann.
Mach deine Sache gut, Norman.
Dr. Ellisy, was wollen Sie hier? - Ich habe etwas für den Präsidenten.
Ich habe ihm gestattet mich aufzusuchen.
Ich habe eine Nachricht von der Orion Star für Sie.
Ich möchte zu meinem Baby. Es wurde ausgeflogen.
Mr.President, ein Kind braucht seine Mutter.
Wann kann ich endlich zu ihm?
Bitte lassen Sie uns nach Hause.
Mami hat Angst, dass wir nie wieder von Bord kommen.
Wir waren krank, aber wir leben.
Ich fühle mich wie neu geboren. Ich möchte wieder arbeiten.
Wir alle vertrauen Ihnen. Wir wissen, Sie tun das Richtige.
Mr. President, die Menschen hier haben viel gelitten.
Manche waren mutig, manche ängstlich oder feige.
Ich habe dabei etwas gelernt:
Wenn man fest an etwas glaubt, wird man mit allem fertig.
Ich vertraue auf die Wissenschaft.
Aber noch mehr glaube ich an das Gute im Menschen.
Nächstenliebe liegt in unserer Natur.
Sie haben mit uns gelitten. Sie ließen uns nicht allein.
Sie mussten schwierige Entscheidungen treffen.
Wir glauben weiter an Sie.
Wir haben nur einen Wunsch: Wir wollen nach Hause zurück.
Nur Sie können darüber entscheiden.
Sie allein bestimmen, ob wir bleiben müssen oder gehen dürfen.
Wir sind überzeugt, dass Sie das Beste für alle Betroffenen tun.
Vielen Dank, dass Sie uns zugehört haben.
Sie ist zweifellos eine außergewöhnliche Frau.
Bemerkenswert.
Ist das die einzige Kopie, Doktor? - Ich glaube schon.
Dann haben wir nichts zu befürchten.
Was machen Sie da? - Tut mir Leid, Doktor.
Das Band darf nicht an die Öffentlichkeit gelangen.
Es gibt Wichtigeres als diese paar Leute.
Ich habe Ihnen vertraut! - Ich weiß das zu schätzen.
Richten Sie Dr.Tauber aus, dass sie von mir hören wird.
Vielen Dank.
Wir müssen ihn im Auge behalten. - Machen Sie sich darum keine Sorgen.
Nein? - Nein!
Warum wurde ich krank und du nicht? - Ich bin größer.
Außerdem hätte ich mich dann nicht um dich kümmern können.
Das ist doch kein Grund.
Unsere Körperzellen reden miteinander.
Ehrlich? - Ja.
Meine sagten: "Kümmere dich um deine Tochter!"
"Sie ist das Kostbarste in deinem Leben."
(Ein Signal aus dem Computer) - Drück die Taste.
Dr. Tauber. - Oh, Mr. President.
Kommen Sie zurück!
Die Bevölkerung wird das nicht verstehen.
Sie wird das als Missachtung der nationalen Sicherheit auslegen.
Ich habe mehr Vertrauen zu unserem Volk als Sie.
Ich glaube an meine Wiederwahl.
Allerdings betrifft Sie das nicht mehr.
Sie sind entlassen!
Glauben Sie nicht, damit ist alles vorbei. Das ist erst der Anfang.
Ein Verrat kann kein Anfang sein, Henry.
Mr.President.
Endlich nach Hause!
Du sagtest, wir fliegen zusammen. - Ich komme bald nach, Schatz.
Das ist nicht fair. - Ich hab dich lieb. Steig jetzt ein.
(Reporterin:) Inzwischen wurden alle vom Schiff ausgeflogen.
Als Letzte hat Dr.Tauber die Orion Star verlassen.
Ihr allein ist zu verdanken, dass so viele die Katastrophe überlebten.
(Die Reporter bestürmen) (sie mit Fragen.)
Aly?
Aly!
Liebling!
Ich bin so froh. - Mein Schätzchen.
UNTERTITEL: Hessischer Rundfunk Peter Endres / Raimund Mehrwald
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