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Nicht!
Nicht!
-Dylan, nicht! -Was, was, was?
Alles gut, da war nur was auf der Straße.
-Hast du es überfahren? -Glaub nicht.
Es ist in den Wald gerannt.
Alles ist gut, Alex.
Ich habe geträumt, dass wir...
Hab's vergessen.
Versuch zu schlafen. Wir sind fast da.
Ich habe eine kleine Überraschung für dich.
Die hatten wir immer überall mit dabei.
Wer ist das?
Ja, ich erinnere mich an die zwei Kids.
Nigel und Millie und deren geliebte Zimmerpflanze, Cujo.
Da sind sie. Die hübsche Eva und ihr Nikolaus.
Und das war in der ersten Oktoberwoche.
-Und... -Natürlich, ja...
Rowena Brownstone.
Rhodes-Stipendiatin und Community College Absolventin.
Mit ihrem Verlobten, Teddy McTedworth.
Was war denn da mit mir los?
Du warst genervt, dass wir 45 Minuten lang nach einem Parkplatz suchen mussten.
Du siehst hübsch aus.
Tja, Miss Brownstone hat sich immer herausgeputzt.
Das hier ist Rick, der Arsch-Hayes.
Ehemaliger Marine, Pool-Profi, Metal-Drummer.
Ein rundum cooler Kerl.
Behalte diesen Rick als Memento.
Bewahre ihn in Ehren.
Metal-Drummer?
Wie ist der Kaffee?
Passt schon.
Was denkst du gerade?
Ob du mir je verzeihen wirst.
Dafür machen wir diese Reise...
zurück an den Anfang.
Und was hoffst du, dort zu finden? Abgesehen vom Sonnenaufgang.
Ich hoffe, dich dort zu finden.
Bevor du um Verzeihung bitten musstest.
Ich will, dass du eines weißt.
Ich will das nicht, aber wenn es endet,
dann werde ich immer für dich da sein, das weißt du, oder?
So wird es aber nicht sein.
Du wirst mich nirgendwo online finden,
und wir werden uns nicht zufällig über den Weg laufen und einen Kaffee trinken.
Um zu sehen, ob da zwischen uns noch was ist.
Wenn es vorbei ist, wird es vorbei sein.
Ich werde nicht zu einer weiteren Ex,
du kannst das nicht versauen und mich trotzdem behalten.
Das ist endgültig.
Für immer.
Es wird kein zweites Mal geben.
Lass ihn uns zuerst finden, okay?
Finden wir unseren Baum.
Ich geh mal bezahlen.
Du hast Ketchup oder so was an der Lippe.
Nimm sie und du wirst nie aufhören.
-Kommt dir das bekannt vor? -Ich bin mir nicht sicher.
Doch, guck, die Sonne wird direkt da aufgehen.
Ich denke, du hast ihn gefunden.
Fast zwei Jahre bis auf den Tag genau, wo alles angefangen hat.
Unser erstes Mal.
Ja, ganz genau.
Du, ich und unser Baum, du hast ihn gefunden.
Warte.
Was?
-Nichts. -Was?
Ich denke nicht, dass er das ist.
Natürlich ist er das.
Das Licht ist nur anders, weil es später ist.
-Aber das ist er, das ist unser Baum. -Wo sind unsere Initialen?
Du hast sie eingeritzt.
Hier! Sieh mal.
Ich habe ein Foto von unseren Initialen.
Wo sollen die sein?
Na ja, man sieht sie ein bisschen hier oben.
Das sieht mir nur aus wie Rinde.
Vielleicht hast du es falsch in Erinnerung.
Nein, ich habe es richtig in Erinnerung.
Da stand D plus A 4 E.
4 E?
Forever.
In Ordnung.
Für immer und ewig.
Es ist wahrscheinlich nur verheilt.
-Das kann ich ändern. -Dylan...
Wir haben's versucht, es war eine dummer Idee.
-Wir können einfach nach Hause. -Ich bringe das in Ordnung.
Alex, nein, warte!
Alex! Hör zu...
Ich muss erst Montag wieder auf der Arbeit sein.
Wie wär's, wir finden ein Motel und bleiben übers Wochenende hier.
Hör zu, ich finde unseren Baum. Den richtigen.
Und dann sehen wir uns den Sonnenaufgang an.
Wirst schon sehen.
Okay.
Ja.
-Hey, Lady. -Wie sieht's aus?
Sie haben uns die Honeymoon-Suite gegeben.
Ich hoffe, sie wurde gereinigt.
Hey, hier, schöner Fernseher hier drin...
Kunstwerke an den Wänden.
Und eine Menge Kleiderbügel.
Woah!
Ein Wasserkocher.
Ich gehe mal duschen.
Dylan?
Wir sind startbereit.
Was?
Du siehst so...
Geduscht aus?
Willst du mich anfassen?
Es ist nur... Wir haben nicht, seit...
Ist es dir durch den Kopf gegangen?
Ich dachte, du brauchst vielleicht Zeit.
Noch ein bisschen.
Natürlich. Klar.
Sobald du fertig bist, können wir auf die Baumjagd.
Also, ich habe mich immer gefragt, Heathers Lagerfeuer.
Du hasst Partys.
Ja, ich habe immer das Gefühl, alle verurteilen mich und weiß nicht,
wohin mit meinen Händen.
Warum bist du dann hingegangen?
Ich weiß nicht, ich dachte,
ein Bier am Lagerfeuer ist besser als ein Bier vorm Fernseher.
Warum bist du hin?
Meine Therapeutin hat gesagt, ich muss mehr Risiken eingehen.
Weißt du, ich wollte gerade abhauen,
als du rüberkamst und gefragt hast "Was ist dein Geheimnis?"
Kurz davor.
Hast du dich je gefragt, ob wir es einfach
bei unserer Zeit am Baum hätten belassen sollen?
Ich hab's in Erwägung gezogen.
Aber dann wüssten wir nie, wie es ausgegangen wäre, oder?
Wir würden ewig drüber nachdenken.
Sicher, dass ich sie reingeritzt hatte?
Fuck.
-Hast du das gesehen? -Nein, was?
Vielleicht kann uns jemand den Weg zeigen.
Hier wohnt niemand, Dylan.
Wollen wir uns umsehen, ein bisschen erkunden?
-Nein. -Was? Du liebst Horrorfilme.
Ja, Filme.
Mach ein Bild von mir.
Wen haben wir da?
Tja, das hier ist Mr. Daniel John Morris.
Kurz nach der Vermählung mit seiner unglücklichen jungen Braut, Edith.
Hey, Alex! Top drei Lieblingshorrorfilme.
Psycho.
Blutgericht in Texas. Ist doch klar.
-Und Shining. -Nein.
Ich würde mich eher als Scoobydoo-Typ bezeichnen.
Ich bin neugierig. Warum nur die Oldschool-Filme?
Tja, mein Dad meinte, ich bräuchte eine ordentliche Ausbildung.
Vermisst du ihn?
Ja.
-Vermisst du deinen? -Fuck, nein.
Überhaupt nie?
Es hat ein gutes Fundament.
Es braucht einen neuen Anstrich und ein paar neue Vorhänge, aber...
Ja. Lass uns sofort ein Angebot machen.
Ich wusste es, verflucht!
Liebe...
Ist da jemand?
Dylan?
Dylan?
Wo bist du?
Dylan, wenn du mich erschreckst, ich schwöre, dann...
Dylan, ich habe dich gesucht.
Dylan?
Hey.
Wieso bist du einfach abgehauen?
Ich habe dir doch gesagt, dass ich noch nach unten gehe.
Ich habe dich nicht gehört.
Was ist das alles?
Glasaugen, Dosenfarbe, Lackfarbe
und Werkzeuge zum Tiere Ausstopfen.
Hat bestimmt was erlebt.
Der ist schön. Wo hast du den gefunden?
-Schlafzimmer. -Zeig her.
Cool. Wer's findet, darf's behalten.
Ja...
Das fühlt sich falsch an, weißt du?
-Ich poliere ihn für dich. -Können wir jetzt hier raus? Bitte?
Ja. Komm.
Aber im Ernst, nimm den Spiegel mit. Wer vermisst den schon?
Sieht das nicht aus wie das Haus?
Sobald man von der Landstraße abfährt, sehen die hier alle so aus.
Nein, das ist das Haus.
Mag sein.
Wer sind dann die zwei?
Glatzkopf und seine Tochter?
Das ist nicht seine Tochter, sondern seine Frau.
Okay, du kannst rauskommen.
Was soll das alles?
Komm her.
Also, wir hätten hier Cracker.
Oliven.
-Schakutemi. -Charcuterie.
Ja, genau. Danke.
-Käse. -Käse.
-Und mehr Käse. -Mehr Käse.
Ich habe auch deinen Lieblingswein da.
Das Bier trinke ich gerne.
Und schließ die Augen.
Marshmallows?
Du meintest, als du traurig warst, haben du und dein Dad eine ganze Tüte gegessen.
Er hat dir keinen Vortrag gehalten oder Fragen gestellt,
sondern hat die ganze Tüte mit dir gegessen.
Ich bin nicht dein Dad, aber du bist traurig und...
das ist wegen mir. Also, da dachte ich...
Ist das übertrieben? Ja, das ist übertrieben.
Nein, das ist es absolut nicht.
Ich weiß, wir haben unseren Baum nicht, aber wir sind hier.
Wir sind hier, also...
Also wollte ich den Anlass feiern.
Willst du zuerst was essen? Oder willst du vögeln?
Schon okay.
Kannst du mir das bitte geben?
-Hast das Ding bestimmt vergessen. -Du hast dran gedacht.
Natürlich. Ich wollte unser Spiel wieder spielen.
Ist eine Weile her.
Es ist eine Weile her, weshalb wir gleich ein Bild hinzufügen sollten.
Ich versuche, keinen Unfall zu bauen.
Bereit? Ja.
Okay, wer sind diese feinen, jungen Menschen?
-Das hier sind Dylan und Alex. -So geht das Spiel nicht.
Das junge Liebespaar Dylan und Alex
machte sich auf eine romantische Reise, um ihren Baum zu finden.
Und sich dort den Sonnenaufgang anzusehen.
So wie das allererste Mal.
Willst du zuerst was essen oder willst du vögeln?
Vielen Dank!
YOLO: Du bist alt, Loser.
Okay?
Ach du Scheiße!
Dylan! Dylan, mach die Tür auf, bitte! Dylan!
Alex! Was ist los, wo warst du?
Sei still. Hör hin. Hörst du das?
Was soll ich hören?
Du bist dran vorbeigefahren.
Du hast gesagt, du wärst dran vorbeigefahren.
Beruhige dich, atme mit mir, weißt du noch?
Zwei, drei, vier, halten, zwei drei, vier...
Scheiß auf zwei, drei, vier... Da draußen ist was.
Hat dir jemand wehgetan?
Nein, Dylan! Das Tier, das du auf dem Highway angefahren hast, ist uns gefolgt.
Das überfahrene Tier ist uns gefolgt?
Nein, Dylan, nicht! Fuck!
Okay...
Zwei, drei, vier...
Zwei, drei...
Da draußen ist nichts, Alex.
Nein.
Unterm Auto. Sieh unten drunter nach.
Bitte.
Da ist nichts. Komm mit, ich zeig's dir. Alles ist gut.
Schon gut.
Siehst du die Kralle?
Es will seine Kralle wieder.
Alex...
Nein, sag jetzt nicht "Alex", als würdest du mit einer Verrückten sprechen.
Hör zu, da ist kein wildes Tier und keine Kralle.
-Ich habe nichts verletzt. -Außer mir.
Es war ein verrückter Traum.
Der fremde Raum, das fremde Bett...
Vielleicht war es eine Katze oder ein Rabe oder...
Was weiß ich, wir sind in der Pampa, weißt du?
Aber wir haben nachgesehen. Und da ist nichts.
Aber dir geht's jetzt gut. Hey, uns geht's gut.
Alles ist gut, oder?
Willst du eine deiner Pillen, um dich zu beruhigen?
Ich will das Licht anlassen.
Okay.
Weißt du, Daniel John Morris war ein seltsamer Kauz.
Ein Präparator, angeblich.
Er benutzte einen Gehstock, aber niemand wusste, warum er hinkte.
Eines Tages hatte er großes Glück, und heiratete...
die junge Edith Margaret Smith.
Eine schüchterne Frau, aber blitzgescheit.
Die Liebe ließ ein wenig auf sich warten, aber...
sie arbeiteten daran und lebten letztendlich glücklich.
Bis an ihr Lebensende.
Selbstfürsorge.
Dylan?
Dylan?
Guten Morgen, Sonnenschein.
Ich...
Was?
Ich muss im Schlaf draufgebissen haben.
Du hast eine ganze Tüte Marshmallows verdrückt.
Ein Wunder, dass du nicht im Koma liegst.
Tut mir leid wegen letzter Nacht.
Muss es nicht.
Es hat mich erschreckt, aber...
es ist vorbei.
Es ist Morgen. Jetzt ist alles gut.
Vermutlich nur ein Traum.
Ja.
So, wieder wie neu.
Hey?
Hey, wollen wir ein bisschen rumfahren und den Baum finden?
Wie wär's...
Wir fahren heim?
Es war nur ein Traum, Alex.
Jetzt flipp deswegen nicht aus.
Klar gehen wir nach Hause.
Du willst nach Hause, dann los.
Was?
Ich... habe das Gefühl, du kriegst immer nur dann Panik,
wenn es nicht nach dir geht.
Das ist nicht fair.
Wie auch immer.
Vergiss es, gehen wir.
Liebe...
Pass auf, wir finden garantiert, wonach wir suchen, genau dann, wenn wir gehen.
Hier rechts, glaube ich.
-Ja. -Nein, war es nicht zuerst links
und dann die nächste rechts?
Ich habe keinen Empfang.
Einfach unglaublich. Wir sollten längst auf dem Highway sein.
Das ergibt null Sinn, das sollte der Highway sein.
Verdammte Scheiße.
Wir sind wieder am Motel.
Wir haben die Ausfahrt verpasst.
Wie kann das bitte sein?
Keine Ahnung, hier sieht alles gleich aus.
Scheiße! Sekunde, Sekunde...
Fuck! Fuck, fuck.
Fuck! Fuck! Fuck!
Dylan, hör auf! So zu schreien, hilft uns auch nicht weiter!
-Ich schrei nicht dich an! -Und woher soll ich das bitte wissen?!
Ich schrei nicht dich an, in Ordnung?!
Dylan, nur ich bin hier.
-Wir wechseln ihn. -Darum geht's nicht, Alex.
Und worum geht's, bitte?
Dylan?
Dylan.
Worum geht es, bitte?
Es geht darum, dass bei mir nie was richtig läuft.
Die Chancen sollten bei 50:50 stehen, oder?
Aber nein, bei manchen Leuten nicht, da geht alles den verdammten Bach runter!
Zu denen gehöre ich, wann lernst du das endlich?
Alles endet scheiße, weil ich scheiße bin.
-Das stimmt nicht. -Ach ja?
Wie läuft das "an dir Festhalten", Alex?
Ja.
Es ist platt.
Das verfickte Fotzenersatzrad ist platt!
Verdammte Scheiße.
Dylan?
Für Edith, an deinem Hochzeitstag. Von Mutter
Die Liebe ist erträglich
Was tust du hier?!
Nicht so schnell, nicht so schnell.
Du warst stundenlang bewusstlos. Hier.
Ich habe dich schlafen lassen.
Der Reifen ist geplatzt und das Ersatzrad ist auch platt.
Hast du noch eins gefunden?
Ich habe dich blutend zurückgetragen, ich wollte dich nicht allein lassen.
Ja.
Ja, du hast schon recht.
Ich glaube, ich weiß jetzt, was hier vor sich geht.
Bestimmt, weil du die hier nicht nimmst.
Dylan...
Hör zu, ich hab's so satt, sie zu brauchen.
Erinnerst du dich an das letzte Mal, als du aufgehört hast?
-Daran liegt es nicht. -Alex...
Es liegt nicht an den Pillen. Etwas stimmt mit diesem Ort nicht.
Mit dem Motel?
-Verfluchte Scheiße. -Dylan, die Frau...
die Frau im Gemälde habe ich in diesem Spiegel gesehen.
Weißt du, wen du im Spiegel siehst, Alex?
Ich erkenne den Unterschied
zwischen dem Absetzen meiner Medikamente und so was?
-Tust du das? -Ja!
Ich verspreche dir, das tu ich!
Trennst du dich von mir?
Du denkst echt, darum geht es hier?
-Um einen großen Trennungsversuch? -Alex, was soll ich denn sonst denken?
Die Messlatte liegt ziemlich hoch.
Entweder wir finden den Baum oder das war's.
Es ist vorbei und wir sind füreinander tot.
Oh mein Gott...
Was soll ich denn bitte sonst denken?
Wir finden den Baum nicht, mit den Initialen,
-an die ich mich nicht mal erinnere! -Ich denk mir das also nur aus
und lüge dir was vor? Das denkst du, ja?
Ich hole mir etwas Eis.
Leg dich hin, ich hole das Eis. Leg dich hin!
Ich hole es mir selbst. Mir geht's gut.
Sicher, Alex?
Ganz sicher?
Hallo?
Hallo?
Wir sind das Paar in der Suite neun.
Wir wollten nur ein bisschen Eis.
Nein.
-Hey, ich bin's, Alex, ich bin's! -Lass mich los!
Das ist der Waschbär, den du überfahren hast, ich hab's doch gesagt!
Sieh doch.
Der Waschbär, Alex?
Nein. Ich habe mich gesehen.
Die Straße, ich war dort.
Sag nicht, ich bilde mir das alles ein.
Und was soll ich bitte sagen?
Wie kamst du hier rein?
Alex, ich habe die Tür geöffnet.
-Ich habe die Klingel nicht gehört. -Tja, sie hat geläutet.
Wieso habe ich sie nicht gehört?
Gehen wir.
Wir sollten hier mitten in der Nacht gar nicht sein.
Ich verlier nicht den Verstand.
Komm her.
Komm schon.
Tun wir beide nicht.
Na los.
Komm her.
Für immer.
Für immer. Ja.
Ist dir nicht furchtbar kalt?
Hier...
Ich helfe dir.
-Das ist unmöglich, ich... -Was ist das?
Was ist das?
Das ist nur ein Selfie.
Das ist kein Selfie.
Das ist der Beweis.
Es ist nur ein Selfie.
Wolltest du damit zur Polizei?
Dieser ganze romantische Roadtrip-Bullshit.
Zurück an den Anfang, den Sonnenaufgang sehen,
und du hattest das die ganze Zeit?
-Dylan, du machst mir Angst. -Du machst dir selbst Angst.
Aber ich bin immer derjenige, der dafür büßen muss.
-Du machst mir Angst. -Ich habe mich entschuldigt,
bis du mir gesagt hast, ich soll aufhören, mich zu entschuldigen.
Hast du mir nicht geglaubt,
als ich gesagt habe, es würde niemals wieder passieren?
-Doch, ich habe dir geglaubt. -Und was zum Teufel ist das dann?!
Wo willst du hin?! Ich rede mit dir verdammt!
Du läufst immer davon wie ein kleines verdammtes Mädchen!
Diesmal nicht! Mach die Tür auf. Alex? Mach die Tür auf.
Es tut mir leid, ich will bloß reden.
Alex, mach die verdammte Tür auf!
Willst du die ganze Nacht da drin verbringen?!
Dylan?
Dylan, du musst deine Wut loslassen und mir mal kurz zuhören, okay?
Bitte.
Ich bilde... Ich bilde mir das nicht ein.
Ich will dich nicht verarschen.
Es gibt einen Grund, wieso wir den Baum nicht finden,
und es liegt nicht an mir.
Es ist das Gemälde. Es liegt an der Frau und ihrem Spiegel.
Sie wollen etwas von uns.
Sie wollen etwas.
Egal, was er tat, egal, wie viel Geduld
der alte Daniel John Morris mit seiner jungen Braut Edith hatte.
Sie liebte ihn nicht so sehr, wie er sie liebte.
Schon bald verdammte sie beide. Sie verdammte sie beide in alle Ewigkeit.
Verdamme uns nicht, Alex.
D PLUS A FÜR IMMER
Ich brauche dich.
Wo ist es?
Oh mein Gott!
Scheiße.
Okay...
Der ist nicht platt?
Fuck, fuck, fuck...
Okay, okay... Okay, komm schon.
Los, fahr.
Die Schlüssel. Schlüssel, Schlüssel, Schlüssel.
Fuck!
Komm schon.
Fuck!
Zuerst rechts.
Und dann links.
Und dann auf den Highway.
Was zum Teufel?
Okay.
Was zum Teufel?
Was zum Teufel?
Nein.
Nein. Nein...
Nein, nein, nein... Nein!
Wieso lasst ihr mich nicht hier weg!
Was ist es? Was sehe ich nicht?
Edith.
Du willst deinen Spiegel wieder zurück.
DIE LIEBE IST ERTRÄGLICH
Hallo?
Ich...
Ich bringe dir deinen Spiegel wieder!
Ich hätte ihn nicht nehmen sollen.
Es tut mir leid.
Was willst du noch von mir?
Edith?
-Nein, nein... -Komm her.
Du Wichser.
Komm her, du Miststück!
Nein, nein...
-Nein, nein. -Sei still.
Du verdammtes Monster!
Ich habe dich gesehen und was du ihr angetan hast, Daniel!
Was tust du hier?!
Es ist vorbei, Alex. Alles okay?
Ja. Ja, mir geht's gut.
-Ich habe dich gerufen. -Ich habe dich nicht gehört.
Was hast du gesehen? Im Spiegel, meine ich.
Mich selbst.
Das ergibt Sinn.
Geht's dir gut?
Mir?
Ich bin im Motel aufgewacht...
und wusste nicht mal mehr, wieso ich dort war.
Hier.
Weißt du, was ich meine?
Und dann waren meine Schlüssel plötzlich weg.
Und mein Messer.
Und mein Auto.
Und du warst auch weg.
Ich habe mich so wertlos gefühlt.
Schlimmer als in meiner Kindheit.
Alleine und ohne nichts.
Wolltest du mich verlassen, Alex?
Darf ich fragen warum?
Ich denke einfach, es ist Zeit.
Keiner von uns ist schuld daran oder so, denke ich.
Ich glaube einfach nicht, dass es noch irgendwas gibt, was wir tun können.
Ich denke, wir können noch etwas tun.
Wir werden unseren Baum finden.
Sieht aus, als wolle er nicht gefunden werden.
Ich denke, irgendwann ist einfach etwas schiefgegangen.
Du spürst es auch, oder?
Wir sollten schon längst zu Hause sein.
Aber wir können nicht nach Hause, weil wir hier nicht weg können.
Und wir können auch niemanden anrufen, weil hier niemand ist.
Hier sind Menschen. Die Lady im Diner.
Und...
Und der Kerl im Motel.
Und wie sahen die aus?
Sie...
Also, er sah aus...
Du kannst dich nicht daran erinnern, mit ihnen gesprochen zu haben, richtig?
Du Miststück.
Du weißt, wo er ist.
-Ich weiß es nicht. -Doch, tust du.
-Tu ich nicht, ich weiß es nicht, okay? -Doch, tust du.
Doch, tust du! Du weißt es, verfluchte Scheiße!
Alex, wo willst du hin?!
Glaubst du, du kannst hier einfach rausrennen?!
Alex!
Was mach ich bloß? Was mach ich hier?
Alex!
Alex, ich brauche dich!
Niemand kann vor der Liebe wegrennen!
Du weißt, wie es für Daniel und Edith endete.
Du willst doch nicht enden wie sie, oder?
Ich habe dir geglaubt, weißt du? Was diesen Roadtrip betrifft.
Das habe ich wirklich.
Aber jetzt sehe ich, dass ich mit dir einfach nicht gewinnen kann.
-Was meinst du mit gewinnen? -In unserer Beziehung.
Dylan!
Alex!
Das junge Paar Dylan und Alex machte einen schönen kleinen Roadtrip,
um ihren Baum zu finden!
Was ist mit ihnen passiert, Dylan?
Was ist passiert?
Ich liebe dich, Alex.
Verlass mich nicht.
Ich will nichts gewinnen.
Ich bin hier.
Du bist hier.
-Das ist eine zweite Chance. -Ja, meine zweite Chance.
Okay. Ja, deine zweite Chance.
Geh nicht.
Dylan... es ist Zeit.
Ich will nicht.
Es ist Zeit, sich dran zu erinnern, was mit Alex und Dylan passiert ist.
Daran, was mit uns passiert ist.
Ja, deine zweite Chance.
Und was ist das hier?!
Das ist der Beweis, das ist es nämlich.
Wolltest du damit zur Polizei?
Wann, sobald wir zu Hause sind?!
Was machst du?
Dylan...
Dylan, nicht.
Das spielt hier keine Rolle.
Es spielt eine Rolle.
Ich werde dich nie loslassen, Alex.
Niemals!
Was mache ich hier?
Es war Liebe, Alex.
Vom allerersten Moment an.
Liebe? Du glaubst, so was ist das hier?!
Es war nichts als ein Fick unterm Baum.
Es war bloß eine blöde Party mit einem blöden Lagerfeuer.
Ich war nur halb betrunken und einsam.
-Es hat mir nichts bedeutet. -Halt die Klappe!
Es war mehr als das!
Ich war bloß einsam.
Es hat nichts bedeutet...
Ich liebe dich. Das tu ich, Alex. Bitte verlass mich nicht.
Nicht!
Sieh nur, Alex.
Du und ich.
Für immer.
Nicht, Dylan, nicht!
Dylan?
Oh mein Gott, oh mein Gott...
-Okay. -Verlass mich nicht.
Bitte, verlass mich nicht.
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