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Hallo liebe Finalfreunde, heute wird gefenstert. Ja, denn alles was hier im
Finale gebacken wird, kommt in das persönliche Schaufenster unserer
Ja, das wird ein Schauspiel vom Feinsten.
Erleben Sie, zwei Künstlerinnen und einen Künstler am Limit und Kunstwerke
Perfektion. Feierlich präsentiert hier im großen Finale von Das große Backen
Profis.
Sie sind bereit für den großen Triumph.
Rowena, Benjamin und Teresa.
Eine oder einer von ihnen gewinnt den goldenen Cupcake und...
10 .000 Euro.
Die Jury hat auf jeden Fall Grund zum Jubeln bei solchen Talenten. Ich freue
mich richtig doll, dass es jetzt ins Finale geht.
Ich bin mega froh, dass ich das Ding geschafft habe.
Das wird ein richtig cooles Finale, weil wir alle komplett unterschiedlich sind.
Ja, voll klar.
Es ist Finale.
Alle wollen gewinnen.
Alle haben die Chance.
Ja, das sieht schon mal gut aus.
Aber Sie müssen wirklich Ihr Bestes geben.
Schmeckt so, wie es schmecken soll.
Das sind alle drei wahre Meister ihres Faches mit unterschiedlichen
Schwerpunkten. Ganz schön schwer auf den Punkt abzuliefern.
Jetzt geht es darum zu glänzen.
Schönerer Glanz?
Denke ich nicht wirklich.
Jamm, jamm, jamm, jamm, jamm.
Das ist mir hier der liebste Platz bei dir.
Man ist wirklich einen kurzen Schritt noch davon entfernt, dass man alles
geschafft hat.
Deswegen freue ich mich jetzt ganz besonders.
So soll das sein.
Im Finale habe ich den größten Respekt davor, dass ich alle Aufgaben zeitlich
kaffe, dass alles bei den Juroren gut ankommt.
Das war ein bisschen zu brav.
Ist klar.
Im Finale darf man übertreiben.
Um nicht richtig im Finale zu sein, weil ich dafür hier angetreten bin.
Genau so soll er getrogen werden.
Das hier ist eine Bilderbuchpräsentation.
Man muss natürlich abliefern.
Atemberaubend.
Du bist echt krass.
Danke.
Es ist das Finale, deswegen wird natürlich streng hingeschaut. Ich muss
Riff da gleich kassieren.
Teresa ist am Schleuder.
Ja. Es geht ja um die Golden Cupcake, um Ruhm und Ehre.
Es sind zwei Löcher an der Seite.
Es sieht gerade nicht so schlecht aus.
Sieht aus wie eine Rotznase.
Hier muss der Teufel rauskommen und alles geben.
Möge der liebe Gott mir vergeben, ich mag keine deutsche Buttercreme.
Die Crème de la Crème der Profis will es wissen.
Wer von den dreien gewinnt jetzt die 10 .000 Euro und den goldenen Cupcake?
Mit 80 ,5 Punkten gewinnt das große Backen die Profis 2025.
Da verraten wir erst am Schluss.
Das Finale beginnt.
Liebe Finanzisten, heute dürft ihr noch mal euer Talent in euer Schaufenster
stellen. Aber trotz Schaufenster wird hier nicht gebummelt. Benjamin, du
mit der roten Schürze hier im Finale an. Das gibt ja ein bisschen Rückenwind,
aber es ist leider kein Startvorteil. Denn hier zählen nur die Punkte, die ihr
von der Jury bekommt.
Und ihr könnt sie jetzt ein letztes Mal in dieser Staffel mit einem großen
Applaus begrüßen. Bettina Schliefhacke -Burchert.
Christian Hüms und Günther Körfer.
In diesem Finale werdet ihr alle drei Aufgaben zu dritt bestreiten und ihr
natürlich pro Aufgabe bis zu 30 Punkte einsammeln. Am Ende gibt es nochmal fünf
extra Punkte für das beste Gesamtkonzept.
Wer dann die meisten Punkte gesammelt hat, der bekommt dann am Ende den
Cupcake und 10 .000 Euro.
Ich hoffe, ihr seid bereit fürs Finale. Dann starten wir mit Aufgabe 1.
Aufgabe 1 lautet...
Pralinen. Liebe Jury, welche Vorgaben gibt es denn noch? Bei Optik und
mit diesen Pralinen legt ihr die Richtung aus für euer Gesamtkonzept.
Was die Herstellungsart eurer Pralinen angeht, seid ihr völlig frei. Aber
natürlich sollt ihr im Handwerk und in der Perfektion glänzen.
Stellt 25 identische Pralinen her. Nach der Verkostung kommen die verbleibenden
Exemplare in euer Schaufenster.
Es ist Finale und ich bin wirklich gespannt. Wir haben uns drei wahnsinnig
Aufgaben überlegt. Also diese Aufgabenstellung präsentiert uns nachher
Schaufenster. Das ist der absolute Klassiker aus der Konditorei. Aber was
Thema angeht, da sind sie völlig frei. Das heißt, jeder kann da seiner
Kreativität freien Lauf lassen. Wichtig ist nur, dass es nachher ein
harmonisches Bild gibt und diese drei Aufgaben nicht nur optisch, sondern auch
geschmacklich gut zusammenpassen.
Ihr habt für diese Aufgabe drei Stunden Zeit und ihr kennt es, es geht immer los
auf mein Kommando.
Eure Zeit läuft ab jetzt.
Das Backrepertoire der Profis ist prall gefüllt. Für welche Pralinen entscheiden
sie sich?
Ich hab richtig Bock aufs Finale. Wird cool. So oder so.
Auch Rovina sieht's positiv.
Drei Stunden sind eigentlich gar nicht so wenig.
Aber ich geb lieber die ganze Zeit Gas.
Die Aufgabenszeit ist drei Stunden.
Also nutze ich das aus.
Was ist wirklich möglich?
Drei Stunden sind an sich technisch gesehen recht viel Zeit für eine
Aber die hat nicht viel Zeit zum Durchziehen, weil sie sofort probiert
Das heißt, es muss geschmacklich auf jeden Fall passen und optisch am Ende
auch ins Gesamtkonzept passen, dass sich ein roter Faden durchzieht.
Robina beginnt fruchtig.
Mir ist halt auch wichtig, dass alle drei Sachen wirklich gut zu unserem
passen.
Und ich habe mir einen Tag an der Amalfi -Küste ausgesucht.
Man hat die typischen Zitronen. Ich war noch nicht an der Amalfi -Küste, aber
wenn ich da sein sollte, dann würde ich mich freuen, wenn mich so eine Kulisse
erwartet.
Und so eine Praline.
Ich starte jetzt mit meinem Limetten -Basilikum -Selä. Das muss abkühlen. Das
mache ich jetzt als allererstes.
Das passt einfach ganz gut zu Italien, finde ich.
Rovinas Tag an der Amalfi -Küste beginnt mit einer weißen Kuvertürepraline,
gefüllt mit Zitronenknusperboden, Limetten -Basilikum -Gelé und Zitronen
-Ganache.
Originalität ist heute Grundvoraussetzung.
0815 ist hier nicht gefragt, es geht hier wirklich um sensationelle
Geschmackskombination, perfekte Konsistenzen und natürlich Kreativität.
Praline ist eben das Schwerste, eigentlich auf kleinem Platz, auf
Gewicht so viel Geschmack reinzubringen, dass es ein Erlebnis ist. Aber
gleichzeitig darf es auch nicht so sein, dass die anderen Teile von der Praline,
zum Beispiel dunkle Schokolade, überhand nehmen.
Das wird meine Grüntee -Kokos -Ganache.
Mein Gesamtthema ist, ist das Kunst oder kann das weg?
Und meine Praline hat den Titel Viele Gesichter. Ich mache alles ein bisschen
kubistische Richtung.
Und dass da eben so ein One -Line -Gesicht obendrauf ist, sodass man auch
diese Kunstrichtung erkennt.
Teresas Praline ist Kunst zum Naschen und mit salzigem Umesu -Aprikosengel und
Matcha -Kokos -Ganasch gefüllt.
On top ein Gesicht aus aufdressierter Kuvertüre.
Benjamin will nicht die zweite Geige spielen.
Ich habe mich an der Musik orientiert. Ich bin musikalisch total Symphonie of
Nature. Wie eine Symphonie aus mehreren Sätzen besteht, so gliedere ich meine
Kompositionen in Sätzen ein.
Dann viel Erfolg beim Satzbau.
Ich mache nicht klassisch nur eine Form. Ich mache zwei Formen, setze sie dann
zusammen.
Benjamin eröffnet das Finale mit etwas ganz Besonderem. Einer Mango
-Passionsfruchtpraline in einer zweiten Pralinenhülle aus weißer Kuvertüre mit
Amaretti -Knosper.
Kann Benjamin den anderen einen Strich durch die Rechnung machen?
Ich fange jetzt mit dem weißen Dekor an.
Er braucht relativ lange, bis er blendet. Das ist natürlich die richtige
Temperatur, essentiell.
Ich habe sehr, sehr viele Schritte eingebaut. Es ist nicht eine klassische
Praline, aber ich denke, im Finale braucht es das gerade.
Heute sollte man eine Ecke weiterdenken.
Pralinen mache ich schon sehr häufig, weil ich das in den Kursen auch oft
muss. Also das ist, glaube ich, nichts, was man noch nicht so oft gemacht hat.
Da ist auf jeden Fall Routine da.
Trotzdem ist der Druck hoch.
Benjamin hat sich von langer Hand auf diese Aufgabe vorbereitet.
Ich habe hier natürlich spezielles Werkzeug. Das hat mein Mentor gefräst,
Hubert. Also sogar meinen Namen eingelesert.
Robinas Reibe ist ganz oldschool.
Das hier wird mein Zitronen -Crumble.
Dann kann ich das nachher zu so kleinen Knusperböden ausstechen und als unterste
Fichte meine Pralinen mit reinmachen.
Die Streusel backen bei 180 Grad, bis sie goldbraun sind.
Ich muss ja sagen, auf deine Praline freue ich mich ganz besonders.
Ja, das freut mich.
Das mit diesem japanischen oder mit dem asiatischen Essig zu arbeiten, finde ich
schon eine ganz geile Geschichte.
Ja, ich auch.
Aber es gibt Fallstrecke.
Wichtig ist die Proportion, weil das ist natürlich, also wenn du das zu viel
drin hast, dann wird es echt nicht geil.
Aber ich bin gespannt auf Günthers Gesicht.
Ja, ich auch.
Da kommt es tatsächlich darauf an, wie sie das Ganze abschmeckt.
Die Dosierung ist ganz, ganz wichtig.
Und ja, ich lasse mich überraschen. Umuzu ist japanisch und Matcha und
das passt also alles regional gut zusammen. Und ist ein bisschen was
Aufregendes anderes.
Rovina setzt mit Säure ein Ausrufezeichen.
Ich bin jetzt schon die Zitronen -Ganache am Kochen.
Das war so mein erster Gedanke, als ich auch an Amalfi -Küste gedacht habe, weil
die sind ja typisch, oder Amalfi -Küste ist bekannt für die ganzen Amalfi
-Zitronen.
Ein anderes Fruchtaroma weht von diesem Herd zu uns.
Mango -Passionsfrucht, das ist nicht nur unsere amals verkaufte Torte, sondern
auch die Praline, die wir amals produzieren und verkaufen.
Benjamin setzt also auf seinen Kassenslager.
Matcha -Pulver entsteht aus beschatteten Teeblättern.
Der Matcha ist für die Farbe und auch für den Geschmack.
Die bittere Note fängt Theresa so auf.
Das ist Kokosmus.
Kokosmus hat halt das schönste Gericht, sofort mega viel Kokosgeschmack rein.
Von Günthers kritischem Blick lässt sich die Veganerin nicht aus dem Konzept
bringen.
Robinas Streusel sind soweit.
Benjamin gilt eine Extrameile.
Jetzt werde ich hier noch Amaretti machen. Dazu habe ich natürlich mein
Mandelmehl dabei.
Mandeln aus Davola.
Wie sich das für einen Italiener gehört.
Ich brühe die Pralinen jetzt zur Hälfte gelb und dann zur anderen Hälfte grün.
Dann werde ich diesen Klebestreifen entfernen. Dann hat man im Prinzip, wenn
die nachher aussieht, so eine weiße Mitte.
Das lockt Betty an.
Ich bin erstaunt.
Ja, wieso?
Damit uns jetzt so Richtung Italien geht.
Nicht mehr Japan.
Nein, nicht mehr Japan. Ich sage schon seit Wochen, Monaten, dass ich so gerne
dieses Jahr in Italien Urlaub machen möchte.
Entweder Toskana oder Malfi -Küste.
Und deswegen habe ich das Thema so ein bisschen aufgegriffen. Ich weiß nicht,
woher das kommt. Das ist jetzt quasi dein erstfaches Mutwort.
Ja, genau.
Also solltest du das Finale gewinnen, wird der Gewinn an der Amalfi -Küste
verprasst. Ein bisschen.
Nicht alles, aber eventuell.
Die erste Stunde ist vorbei.
Benjamins Amaretti vertragen 170 Grad.
Teresa warnt uns vor.
Es wird laut.
Kubismus bedeutet klare Form.
Es geht nicht nur darum, dass ich mich gerne mit Kunst beschäftige, sondern es
geht darum, dass wir super künstlerisch arbeiten und das aber immer ganz schnell
weggegessen wird.
Kunst ist für die Ewigkeit. Das gilt auch für Kulinarik. Denn die sinnlichen
Eindrücke, die man beim Genuss hat, bleiben einem genauso lange im
wie ein Kunstwerk, das man im Museum betrachtet.
Die Präzision ist bei Jury natürlich sehr wichtig. Ich glaube, im Finale geht
um Technik.
Deshalb versuche ich da wirklich ordentlich zu arbeiten.
Damit konnte Benjamin in der Vergangenheit schon mehrfach punkten.
beiden Finalistinnen haben handwerklich eine Menge drauf und wollen das unter
Beweis stellen.
Dem Blick der Jury entgeht nichts.
Ein Teil der Kunst besteht darin, ruhig zu bleiben.
Ich habe Naturformen gewählt.
Optisch wird die Praline in Form eines Tropfen dargestellt. Jedoch der Mantel
ist ein Leopardenfell.
Ich kenn's nicht und das auch immer.
The Outfield hieß die Band.
Your Love war ihr größter Hit.
Schokolade ist jetzt nicht vegan, weil ich jetzt bei dem Schritt tatsächlich
das nicht auflasten wollte, selber noch Schokolade zu temperieren. Aber
normalerweise würde ich sie mit veganer Vollmilch machen.
Das passt schon.
Vegan ist ja keine Vorgabe.
Die Schokolade ist aber super dick.
Ist sie dick? Sie ist sehr dick, die Schokolade.
Ich verdünne mir die mit ein bisschen Kakaobutter, dass die ein bisschen
ausfließen, die Form.
Solche Tricks muss man hier drauf haben.
Mit Kakaobutter arbeitet auch Rovina.
Also die wird man nachher nur in dieser Mitte von dem ausgelassenen Streifen
sehen.
Und? Klappt es mit der modifizierten Schokolade?
Ja.
Liebe Finalisten, ja, so eine Aufgabe ist ja manchmal auch wie so eine
-Schachtel, nur noch halb voll.
Also ihr habt nur noch 90 Minuten.
90 Minuten, stopp, aber ich schaff das.
Hier sitzt jeder Handgriff.
Beim Radpießen muss man natürlich sehr darauf achten, dass die Schale nicht zu
dick wird.
Das Problem hat Theresa gelöst.
So, meine Amaretti.
Jetzt werden sie langsam trocken.
Bei Rovina sind die Streusel dran.
Jetzt mache ich den Knusperboden.
Die muss ich von Hand jetzt nochmal ein bisschen zerkleinern, weil sonst wäre es
viel zu dick.
Und eine Praline hat ja immer etwas Filigranes.
Was mixt Theresa da?
In meinem Mixer ist jetzt mein Umezu -Aprikosengel. Das ist aus Umeboshi
-Aprikosen. Das sind fermentierte, also japanische fermentierte Aprikosen. Das
schmeckt sehr salzig. Es ist ein bisschen experimentell, aber ich finde
spannend und deswegen habe ich mich dafür entschieden.
Es ist schon süß, sagst du. Zu Tofu wird es vielleicht auch passen.
Benjamin ist im Tunnel.
Im Finale geht es um alles.
Da muss man wirklich alles zeigen.
Auch, dass man 25 identische Exemplare abliefern kann.
Robina setzt ganz auf italienische Aromen.
Zitrone und Basilikum ist vielleicht ein bisschen gewagter. Nicht jeder mag
Basilikum, gerade in süßen Speisen. Aber ich finde, das ist sehr ausgeglichen
und harmoniert miteinander.
Und ich hoffe, das sehen die drei genauso.
Nicht wundern, das ist schön sauer.
Aber es kommt ja auch noch weiße Schokolade.
Ist da Basilikum schon drin?
Dann fehlt ja noch was.
Dann mache ich noch was rein.
Umso länger du mixt, umso grauer wird es.
Lieber noch mal ein bisschen was schneiden und dann gleich direkt mit
einarbeiten. Okay, super.
Dankeschön.
Der Backpate hat gesprochen.
Ich glaube, jetzt wird die Jury noch mal sehr, sehr streng mit mir oder mit uns
allen sein, weil wir sind nun mal im Finale. Deswegen werde ich versuchen,
mal sehr, sehr sauber zu arbeiten und damit auch zu punkten.
Ein paar Pünktchen für Lohn dürfen es schon sein.
Theresa hat einen starken Farbkontrast
herausgearbeitet.
Die müssen jetzt noch durchpistallisieren, dass ich die
rausgeschlagen werden und dabei mache ich meine Garnitur.
Also das, was obendrauf kommt.
Was wird das?
Eine kleine Überraschung. Komm, sag's uns.
Als Komponenten habe ich Passionsfrucht -Gelee gewählt. Dazu gibt es einen Mango
-Ganache, der sehr, sehr fein ist. Und dazu gibt es einen Ritty -Crunch. Die
bilden dann so eine kleine Überraschung für die Pralinen. Das sehen wir dann bei
der Präsentation.
So verschließt man Pralinen.
Jetzt brauchen sie noch etwas Zeit, um ganz auszuhärten.
Zeit, die man für Details nutzen kann.
25 Stück davon, das ist machbar.
Die sieht man ja kaum.
Ist klar.
Oh Mann.
Ich lass dich mal hier mit deinen Blüten alleine.
Teresa schafft Zerbrechliches.
Ist schon sehr filigran, ja.
Aber ich liebe sowas.
Inspiriert von Picasso.
Auch Robina möchte Außergewöhnliches anbieten.
Das wären so kleine Schoko -Basilikum -Plättchen.
Teresa fährt noch ein Detail auf.
Ich habe jetzt noch eine gelbe Transferfolie mit Kakaobutterfarbe, weil
möchte, dass die Pralinen auch von unten schön aussehen.
Ach, da ist ja so viel Ausschussware für mich. Das finde ich großartig. Ich kann
sie gleich auf ein extra Tellerchen legen. Jawohl.
Du lässt die Finger davon, ne? Ja, ich gucke sie ja nur an. Die sehen toll aus.
Das Berühren der Pralinen mit den Fingern ist verboten.
Da reimt sich ja nichts. Ist egal, ab so lässt die Finger davon.
Augen auf, bei der Berufswahl. Ich gebe gerne ab, der landet es nicht auf meinen
Hüften.
Aus der Hüfte geschossen gelingen solche Kunstwerke wohl niemandem.
Ich will so ganz, ganz dünne Schokobögen noch machen, dass es ein bisschen noch
in die Höhe geht.
Ich könnte mir vorstellen, dass das nachher ganz schön aussieht.
Ach, so könnte man ewig weitermachen.
Jedoch... Liebe Profis, ihr habt noch mundgerechte 30 Minuten.
Ja, die Zeit geht. Die Zeit geht rum.
Wir sind alle hier zu gewinnen. Das ist halt der Schwierigkeitsgrad.
Wenn ich im Stande bin zu liefern, dann muss ich abrufen.
Das hört Günther gerne.
Das Konzept ist spannend, weil er eben zwei Pralinen in eine drückt. Und das
eine gute Idee, weil dann hat man auf einmal nicht den Platz mit einer kleinen
Praline, wo nicht viel reingeht, sondern er hat zwei separate Pralinen,
ungeheuer raffiniert gelöst.
Als nächstes werde ich meine Pralinenform verschließen.
Ich schneide mir jetzt gerade noch hier diese Transferfolie zurecht. Da sind ja
so kleine Zitronen und Limetten drauf.
Jetzt im Finale muss man natürlich noch eins drauflegen und noch perfekter und
detaillierter arbeiten.
Denn die Jury ist noch einmal aufmerksamer geworden.
Ich muss jetzt ein bisschen warten, dass ich meine Pralinen gleich auslösen
kann. Und da muss ich meine Garnitur da noch in Ruhe drauf kriegen.
Und das 25 Mal.
Der quatschige Part meiner Pralinen.
Ohne komplette Füllung.
Wie kommen die Zitruspralinen aus der Form?
Ich bin mit dem Glanz sehr, sehr zufrieden. Die Kakaobutter hat sich
komplett gelöst.
Die glänzen sehr schön, so wie es sein soll.
Oha, kleine Schönheitsfehler.
Ich hoffe, dass das nur diese eine Form ist, wo jetzt ein paar Luftblasen drin
sind. Das sollte dann genug haben, hoffentlich.
Ansonsten, mit denen, die keine Luftblasen haben, bin ich zufrieden.
Ihr habt nur noch 10 Minuten.
Das ist doof.
So schon voll ist das alles, glaube ich, noch im Normalbereich.
Ich werde es backen.
25 schaufensterreife Pralinen sind Pflicht.
Mit seinen warmen Händen, ich habe sonst nie warme Hände, aber mit den Händen
kann ich das eigentlich immer am besten.
Millimeterarbeit.
Ich weiß, warum ich mir Zeit genommen habe zum Dekorieren.
Jeder Hauch Deko wird ganz genau platziert.
Ja, die Zeit geht. Jetzt ist es doch dran.
Mir kommt es ja auf eine ruhige Hand an.
Ja, weil wir jetzt im Finale sind, sind die Hände wahrscheinlich besonders
zittrig.
Die letzten zwei Minuten laufen.
Ich möchte es so gleichmäßig wie möglich haben, was den Winkel angeht.
Ein bisschen Plattgold hat noch nie geschadet, oder?
So, die letzten Sekunden brechen an. Ich zähle wie immer die Sekunden runter.
10 9 8
7 6
Drei. Zwei.
Ein.
Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Bist du zufrieden? Ja.
Alles geklappt bei dir?
Ja, alles geklappt.
Jetzt fällt mir ein Stein vom Herzen, weil ich mit der Zeit gut
bin. Sie sind genauso geworden, wie ich mir das gewünscht habe.
Jetzt muss ich nur noch darauf hoffen, dass die Juroren auch begeistert sind.
Auf den Punkt fertig geworden.
Was will man eigentlich mehr?
Ich finde es so schön.
Ich bin sehr zufrieden.
Ich erhoffe mir von der Verkostung, dass die gewagten Rezepturen, die ich
benutzt habe, auch als positiv wahrgenommen werden und dass vor allem
Garnitur gut bewertet wird.
Bevor ihr jetzt eure Pralinen ins Schaufenster stellt, müsst ihr drei
für die Jury. Sie müssen schließlich verkostet werden.
Wir kommen zu euch an den Platz und beginnen bei Teresa.
Theresa, heute präsentiert ihr uns ja den ersten Bestandteil eures
Schaufensters, die Praline. Was befindet sich in der Praline und was war die
Idee dahinter? Kunst hat ja bekanntermaßen viele Gesichter.
Daher ist mein Thema für die Pralinen auch viele Gesichter.
Und es ist alles angelehnt an den Kubismus, sodass alles mit einer Linie
ist, um klare Formen und klare Kanten. Meine Füllung besteht aus etwas, was in
diese künstlerische Richtung geht, ein bisschen gewagter ist. Es ist ein Omezu
-Aprikosengel und das Ganze habe ich kombiniert mit einem Kokos -Grün -Tee
-Ganache.
Aber filigraner kann man kaum arbeiten.
Das Ding ist so etwas von exakt. Du hast diese Schablone gemacht, dass du die...
alle in der gleichen Richtung verschieben kannst.
Wenn du es von hier siehst, das ist so etwas von messerscharf.
Und du siehst genau durch die Köpfe durch, alle sind gleich.
Also es ist wirklich schon imponierend.
Dankeschön. Man hat nicht nur die Gesichter, die du wirklich mit einem
feinen Schokoladenfaden per Hand auftrissiert hast, die sind wirklich
gleichmäßig. Ich mag die Farben, es ist ein bisschen zurückhaltend. Ich mag
vielleicht auch dieses Ornament obendrauf, weil es wirklich extrem viel
Handwerklichkeit zeigt.
Dankeschön. Ihr unterscheidet euch ja alle drei tatsächlich auch so von eurer
Stilistik und du hast deinen ganz eigenen Stil und den setzt du auch in
Praline fort. Also von daher das wirklich sehr, sehr schöne Präsentation,
man sagen. Aber ich freue mich natürlich am allermeisten auf den Geschmack, weil
das ist tatsächlich sehr experimentell.
Sehr schade zum Reinbeißen.
Also guck dir das mal an. Das ist Kunst.
Respekt. Danke.
Für mich war es ein bisschen unerwartet, das Salzige von der Aprikose.
Ich habe gedacht, das wäre mehr eine Art Soja inspiriert mit Pilzen.
Das habe ich noch nie gegessen.
Das war für mich eigentlich das Highlight.
Die andere Füllung war mir zu fest.
Die obere Schicht, auch wenn sie etwas salzig war, hat mir sehr zugesagt. Die
untere hat mir da nicht das Gefühl gegeben, dass es zusammenpasst.
Vielleicht hätte es ein bisschen mehr Matcha rein sollen, weil ich kriege hier
eine dominante Kokos.
Ein Kokosgeschmack hinterher. Und der ist etwas zu stark. Ich hätte lieber
Matcha im Verhältnis zum Salz gehabt.
Also erstmal, die Praline ist super ausgegossen.
Du wolltest ja provozieren mit diesem Aprikosengel, was wirklich sehr salzig
ist. Und das ist tatsächlich zu dominant.
Also das heißt, die Aprikose an sich ist ja als Aroma fast gar nicht mehr
vorhanden. Und Matcha schmeckt man halt fast gar nicht raus.
Das heißt, du hast wirklich nur Kokosnuss. Und Kokosnuss ist so stark,
oben tatsächlich auch sich noch so...
über die Aprikose legt. Da musst du wirklich nochmal an den Proportionen
arbeiten.
Das ist ja das Risiko bei dem Pralinen. Ich habe ja nur so einen Hauch, quasi
die Chance, den Geschmack wirklich ausgewogen hinzubekommen.
Und von den Konsistenzen gefällt es mir sehr gut. Also auch das Reinbeißen ist
ein tolles Gefühl.
Aber dann fängt man wirklich an zu überlegen, was habe ich da? Also ich
jetzt nicht so diesen Moment, als ob ich alle Elemente auf der Zunge habe,
sondern man muss wirklich anfangen zu denken.
Und das hat Christian gerade schön auf den Punkt gebracht. Es ist noch nicht
wirklich richtig ausgewogen.
Vielen Dank.
Amaretti Crunch, der die lebendige Energie der Natur in sich trägt.
Ich habe euch ein kleines Musikinstrument mitgebracht.
Haltet es an das Ohr und versucht es mal.
Das, was ich hier sehe, ist wirklich eine Augenweide. Also fast eher wie ein
Ballett, das von der Symphonie getanzt wird.
Fast schon passend zu Teresa ein Kunstwerk in sich, das du uns hier
präsentierst. Wie du dich hier geschminkt hast, das ist für mich pure
Sagen wir mal, wenn man diese Filme sieht, wenn die Natur zustande kommt,
Brodeln in der Erde, dieses Grüne und Rote, das hast du hier, dann hast du da
noch eine kleine Praline versteckt, das habe ich auch noch nie gesehen. Oder?
Ja, also wir gehen von Aha zum nächsten Aha.
Dieses Dreidimensionale sogar, das da durchleuchtet, die Farben, der Glanz,
das kleine Ding noch drin.
Es ist einfach umwerfen.
Dankeschön. Was bei dir heraussticht und das ist tatsächlich wirklich perfekt,
ist der Glanz der Pralinen. Das ist wirklich richtig. Da hat alles
Vom Polieren der Form über das Temperieren der Kakaobutter, das
habe noch nie zuvor gesehen, dass man Praline in Praline macht.
100 % perfekt umgesetzt. Aber dieser kleine Stab da drauf, den hättest du gar
nicht gebraucht. Es ist wieder too much.
Weil einfach das, worum es geht, ist makellos und perfekt gearbeitet.
Das gibt jetzt keinen Punktabzug, nur weil das Ding so aussieht, als wenn man
ein Ei auf dem Boden hat fallen lassen.
Passionshuft und Mango passen super gut zusammen. Du hast eine wunderschöne
Säure, geilen Schmelz. Ich hatte ein bisschen Angst, weil Halbschale in
Halbschale kann auch sehr viel Schokolade sein. Aber dadurch, dass die
hier durch diese beiden Komponenten sehr präsent ist, es balanciert sich
wunderschön aus. Süße und Säure ist einfach nur perfekt. Der Schmelz ist
perfekt, also eine wunderschöne Praline. Und das i -Tüpfelchen ist dieser
eingebaute Crunch, den man nicht nur rasseln hört, sondern der dann auch
wieder so ein kleines Aha -Moment im Gaumen erzeugt, wenn man drauf beißt.
Ich liebe es total.
Also das ist wirklich so das Highlight schlechthin. Das ist jetzt nicht das
Wunderwerk an Geschmack, was man noch nie hatte, aber es passt einfach. Also
mag die Optik und ich mag, wie du es drin umgesetzt hast.
Danke. Das hier ist natürlich eine ungeheure, raffinierte, teuflische Art,
viel in eine kleine Praline reinzubringen. Der Geschmack ist
Für mich eine private...
Anmerkung an diesem Ding ist eben, es ist sehr viel weißer Schokolade.
Ich mag das Zeug nicht.
Aber ich verstehe das 100%. Diese Schattierungen hättest du nicht mit
anderen Schokolade hinbekommen.
Es ist eine wunderbare Paline, die schmeckt gut. Nur für mich persönlich,
Weiße war zu viel.
Vielen Dank.
Danke.
Mein Überthema, auch für meine Präsentation, heißt ja ein Tag an der
-Küste. Deswegen habe ich versucht, die Geschmäcker Italiens ein bisschen
einzufangen. Und deshalb habe ich hier in der Praline einen Limetten -Basilikum
-Gelee, eine Zitronen -Ganache und noch einen Zitronen -Knusperboden ganz unten.
Eine Sache muss ich noch sagen, nicht, dass ihr euch wundert bei der Anzahl.
habe extra 26 drauf gemacht und nicht 25, damit eine für Eni übrig bleibt.
Oh, das war aber lieb.
Auch von hier, der Glanz ist fantastisch. Ist sehr viel filigran
hast sie sehr schön ausgesprüht. Auch dieser weiße Strich da und die kleinen
schwarzen Pünktchen. Die Farbe sagt schon, was drin ist. Du hast es wirklich
wunderschön gemacht.
Handwerklich gesehen ist es perfekt umgesetzt. Wunderschöner Glanz, das was
Günther schon gesagt hat. Highlights mit dem Bogen, den schwarzen Punkten. Das
ist auf jeden Fall so, dass es nicht besser geht.
Für mich 26 wirklich perfekt gleichmäßige Pralinen mit einem
Glanz. Toll gearbeitet, sehr klassisch gearbeitet. Aber so haben wir dich auch
kennengelernt. Also du liebst das Klassische, du bist wirklich für die
traditionelle Handwerkskunst. Das kannst du vielleicht ein bisschen mehr
Raffinesse. Du hast zwei sehr starke Gegner.
und hast noch zwei Aufgaben. Nur so als kleiner Tipp.
Sehr spannender Anschnitt.
Ich
glaube,
Christian hat schon die Badehose an, oder?
Italien. Sonne, Meer?
Also der Aufbau ist super raffiniert. Aber das war natürlich bei den anderen
beiden auch. Aber du hast am Anfang eine wunderschöne Säure. Du hast sofort den
Kick vom Basilikum. Es ist auf jeden Fall auch nicht zu viel, sondern es ist
genau richtig.
Du hast immer schönes Citrusaroma, Limette und Zitrone.
Und dann unten runter dieser Crunchboden. Es ist einfach so geil,
einfach nochmal eine ganz andere Konsistenz mitbringt. Kennt man so aus
nicht. Also ich muss sagen, das ist geschmacklich ein absolutes Highlight,
Pralinen angeht. Auch für mich.
Muss ich sagen, gerade die Säure und dieses mit Basilikum drin, das macht
dass ich weiße Schokolade essen kann. Weil du hattest auch ein bisschen
Zitronenabtrieb in diesen Knusperbroten drin. Und der gab auch einen speziellen
Effekt. Man hört es in den Ohren, das hält das Gehirn wach. Und das frische,
fruchtige davon, die weiche Füllung, das war wirklich amalte pur.
Dankeschön.
wirklich einen Hauch den Möglichkeiten, Geschmack einzusetzen. Und bei dir
beißen mir diese Pralinen rein.
Und ich finde, es geht durch den ganzen Kopf. Es werden alle Sinne sofort
eingespielt. Diese Kombination, die du gewählt hast, das gefällt mir
ausgesprochen gut. Also drin den Geschmack hast du für mich perfekt
Vielen Dank. Ja, ihr seid begeistert. Man kann für die 25 Pralinen bis zu 30
Punkte bekommen.
Aber wie sieht es in der Realität aus, liebe Jury? Ihr dürft euch jetzt gern
beraten.
Die Augen sind auf gleicher Höhe, der Schatten, wie du gesagt hast. Diese
Ornamente sind wirklich unglaublich. Also solche Perfektion, gleichmäßig
gespritzt, von Hand gespritzt, nicht mit Schablone.
Geschmacklich muss ich allerdings sagen, hat sie sich tatsächlich ein bisschen
vertan. Die Proportionen passen nicht ganz, auch die Konsistenzen von innen.
Meine Garnasche ist aus irgendeinem Grund ein bisschen zu fest geworden.
Dadurch ist die Cremigkeit nicht so da gewesen, wie ich wollte. Das ärgert
Dieses Aprikosen -Gel oder wie die Paste heißt.
Also in diesem Fall, ich mag sie sogar salzig.
Das wäre gut gewesen, aber das Ganze übertönt alles.
Punktemäßig habe ich keine Ahnung. Ich kann das immer schwer einschätzen, wie
die das gewichten mit Optik und Geschmack.
Es ist halt wirklich ein Showstopper. Du guckst sofort hin, weil das hast du so
noch nicht gesehen.
Geschmacklich natürlich eine ganz sichere Bank.
In der Kombination mit weißer Schokolade für dich.
Dann war es ein bisschen weißer Schokolade.
Erstmal das Aussehen. Wäre es keine Schokolade, könnte es ohne weiteres als
Amulett um den Hals haben.
Aber dann, wenn dieser Fruchtgeschmack weg ist, dann liegt auf einmal diese
weiße Schokolade auf meiner Zunge und da war ja nichts mehr, kein Crunch oder so
etwas. Das war vielleicht bei mir das einzige Manko in dieser Paline. Ja, also
ich habe erzählen können, was ich mir vorgenommen habe.
Der Geschmack hat im Großen und Ganzen auch überzeugt. Optik auch.
Freut mich.
Günther wird plötzlich Fan von weißer Schokolade.
Ja, das hätte ich auch nicht geglaubt. Sie sind handwerklich von außen halt
super gearbeitet.
Vielleicht sehr klassisch, aber geschmacklich haben sie mich völlig
Also ich finde, die Verkostung lief richtig gut bei mir. Die Kritik war
positiv.
Ja, doch, ich denke, dass ich da auf jeden Fall mit der ersten Aufgabe gut
punkten kann.
Liebe Jury, vergebt jetzt bitte die ersten Punkte hier im Finale.
Ja, das war schon mal ein schöner Einstieg ins Finale mit euren Pralinen.
wir haben auch schon einen kleinen Einblick bekommen, wo die Reise von euch
hingeht.
Theresa, du bekommst für deine Pralinen 23 ,5 Punkte.
Dankeschön.
Neue Aufgabe, neues Stück.
Deswegen lasse ich mich da jetzt nicht aus der Ruhe bringen. Und mir ist es
sowieso wichtig, dass ich einfach immer meine Handschrift zeige.
Und es kann halt immer was schieflaufen.
Rubina, du bekommst von uns 28 Punkte.
Ja, ich bin mehr als befrieden. Es war richtig tolles Feedback. Und ich habe so
viele Punkte bekommen.
Also ich glaube, da kann man richtig stolz sein. Und jetzt kann ich mit einem
richtig guten Gefühl in die zweite Aufgabe gehen.
Und Benjamin, du bekommst von uns auch 28 Punkte.
Danke.
Also 28 Punkte, das ist eine 10
und zwei Neunen, also super ergeblich.
Weiter geht es mit der zweiten Aufgabe.
Wir kommen von der Praline zum Kleingebäck. Ihr merkt, wir werden
Vorgaben gibt es denn noch?
Back und Kleingebäck oder Törtchen in 20 -facher identischer Ausführung.
Bei den Techniken habt ihr freie Hand.
Bleibt eurem Gesamtkonzept treu.
Für diese Aufgabe habt ihr wieder drei Stunden Zeit und die starten natürlich
auf mein Kommando. Eure Zeit läuft ab jetzt.
Die Gebäcke werden raumgreifender, doch die Zubereitungszeit bleibt erst einmal.
Und wie sieht es mit den Ansprüchen aus?
Hier erwarte ich erstmal eine Überraschung. Ich wollte, dass die sich
zurückhalten, sondern dass der Ehrgeiz in denen...
Vorkommt nur, wenn man jetzt im Finale ist, auf Nummer sicher zu gehen, das
reicht nicht. Keine Sparflamme, sondern gebt alles.
Nichts, absolut nichts ist heute sicher.
Die Zitronen sind von Robina zu Benjamin gewandert.
Ich starte gleich mit meinem Zitronenmürbeteig.
Hier habe ich Butter und Schlautzucker, ein bisschen braunen Zucker.
Das wird vermischt, jetzt gebe ich Zitronenabrieb dazu.
Ich habe mir schon ein bisschen was vorgenommen. Natürlich der Finale, weil
man ja.
In seinem zweiten Finalakt schichte Benjamin Zitronenmürbteig und Panama
-Biskuit mit Mandarinencreme, Karamellschokoladenmus, Mandarinengelee
-Curd.
Mürbteig sollte immer in Folie auskühlen.
Theresa schneidet Pfirsiche.
Rovina kocht Erdbeerpüree mit Zitronensaft und Zucker auf.
Ich beginne mit meinem Erdbeerminzkern. Von den Farben her soll es die
Italienflagge ein bisschen symbolisieren, also weiß, rot und grün.
Und vom Geschmack her erinnert mich das auch ein bisschen an Spaghetti. Also man
hat diesen kräftigen Erdbeergeschmack, diese Mascarpone -Vanille -Creme und das
passt sehr gut zusammen.
Robinas Erdbeermandel -Träumerei vereint Mandelfinancier, Knusperficht,
Erdbeerminz -Cremeux und eine kunstvoll aufdressierte Mascarpone -Ganache.
Bleibt Theresa mutig?
Mein Geschmackskonzept ist, ich habe eine fruchtige Schokomousse, dann habe
ein Pfirsich -Maracuja -Gelee da drin.
Ja, Pfeffer und Vanille und Rum ist das.
Also so ein bisschen mehr Tiefe reinbringt.
Pfeffer in einem Törtchen, das kann, wenn es richtig dosiert ist, der
sein. Es kann aber auch ein Moment sein, wo wir alle sagen, das mag ich nicht
und ich finde es überdosiert. Theresa muss hier aufhören, sie hat einen Punkte
Rückstand. Aber ich glaube, wenn sie das so stehen kann, kann sie hier
tatsächlich auch wieder sehr viele Punkte gut machen.
Vielleicht auch bei Günther?
Wow. Jetzt verstehe ich warum.
Jetzt kommt der Geschmack. Ja.
Natürlich ist es heikel, gerade bei solchen behutsamen Geschmäckern wie
Pfirsich, da Pfeffer einzuarbeiten.
Da muss man wirklich ein Fingerspitzengefühl und eine gute Zunge
da einzuarbeiten. Ich glaube, wir haben da ein richtiges Highlight zu erwarten.
Teresa serviert der Jury ein längliches Törtchen mit Erdmandel - und
Pumpernickelboden, Schoko -Bananenmus und Pfirsich -Maracuja -Pfefferkuli.
Benjamin spart nicht an Früchten.
Ich schneide mir hier Mandarinenfilet. Man sieht, wie viel Zeit Filetschneide
Anspruch nimmt, wenn man die ganzen Komponenten bedenkt. Das ist schon recht
aufwendig.
20 identische Kleingebäcke sind gefordert.
Und 40 Minuten sind bereits vorbei.
Da darf man sich wirklich nicht aus dem Konzept bringen lassen.
Aber wie stark ist zu stark?
Die Minze kommt etwas unter.
Schmeckt mir selber.
Ja, ich habe eben auch schon mal zu viel. Und war es gut?
Ja, ich hätte es so gelassen.
Ich fand es eigentlich, weil sonst... Ich fand es war ein bisschen zu brav.
Okay. Ja, kommt noch ein Erdbeerminzgel obendrauf.
Okay.
Viel Glück. Danke.
Gerade den Geschmack, den ich habe, der ist mir einfach zu brav.
Und der passt hier in der Mitte vom Semifinale nicht rein. Hier ist es nicht
brav sein, sondern hier muss der Teufel rauskommen und alles geben.
Und der Teufel steckt im Detail.
Ich mache jetzt meine Yuzu -Körbe.
Ich war letztes Jahr in Japan und habe dort viel Yuzu -Wache gegessen.
Ich bin ein bisschen verliebt.
Verliebte Köche sollen ja gerne mal zu viel Salz greifen.
Wie es bei verliebten Konditoren in dieser Hinsicht aussieht, ist nicht
Theresa mixt spezielles Schwarzbrot.
Ich komme ja aus Westfalen, da gibt es viel Pumpernickel und ich liebe das. Und
ich finde das von der Texte ganz geil, wenn man das gekrümmelt in den Boden mit
drin hat.
Benjamin hat sein Panama -Biskuit verteilt.
Und ab in den Ofen.
Theresa verstreicht ihre Pumpernickel -Kapsel.
Und Robina?
Das hier ist mein Mandelfino -Bohnen.
Also da habe ich jetzt alles verrührt.
Den fülle ich jetzt hier in die Stürmchen ein.
Dann hat er gleich die richtige Größe für die Tartien.
Darauf kommen noch karamellisierte Mandeln.
Ich bin jetzt gerade an meinem Sablé.
Der muss nämlich eingefroren werden, bevor ich ihn schneiden kann, weil das
so eine super weiche Masse ist.
Der Zitronenmürbteig von Benjamin hat die Kühlung schon hinter sich.
Mit verschiedenen Konsistenzen arbeitet Rovina.
Das hier ist Mandelmus.
Also ich habe ja auch karamellisierte Mandel in meinem Mandelfinossi und dann
diese crunchige Mandelsicht. Das gibt dann wieder so einen schönen Ausgleich
dieser cremigen Komponente ganz oben auf dem Törtchen.
Was gibt es jetzt bei Benjamin?
Weiße Schokolade hat ihm ja zuletzt eher geschadet. Ich habe mich für
Karamellschokolade entschieden, weil Karamell einfach wunderbar zu
passt.
Bei Günther schmausen Auge und Gaumen um die Wette.
Das klang positiv.
Er hat nur ein Geräusch gemacht, das darauf läuten lässt, dass es schmeckt.
Teresas Boden ist fertig.
Ist das hier was mit dem Pumpernickel drin? Ja. Kann man hier schon mal
Ja, natürlich.
Oh, das schmeichelt meiner Zunge.
Großartig. Und dann die anderen Sachen dazu, das wird toll.
Ach, dann nehme ich mir noch einen Rest.
Und ganz hinten kommt so ein bisschen der Pfeffer, geil.
Ja, Sie können das zu Hause leider nicht probieren. Das tut mir jetzt leid.
Dass einem hier der Mund so wässrig gemacht wird, ist ungemein.
Benjamin und Teresa arbeiten mit Hochdruck.
Das ist jetzt meine Pumpernickelkapsel, die ich hier gerade reindrücke.
Also die zweitunterste Schicht sozusagen, bevor mein...
Die könnte dann auf den Mürbeteig gesetzt werden.
Das ist jetzt die Levetzelsahne.
Die werde ich in die Kugel füllen und wiederum gefrieren.
Das Blut gefriert gleich mit in den Adern.
Liebe Profis, wenn ich sehe, was ihr auffahrt. Ach, das wird großartig. Ihr
aber schon Halbzeit, nur noch anderthalb Stunden.
Ich spree unter Strom, aber das ist auch ganz klar.
Nicht klein beigeben, nur weil die Gebäcke klein sind.
Die nächsten Böden schaffen es aus dem Ofen hin zum Arbeitsplatz.
Ich habe ja so einen ganz, ganz dünnen, weißen Schokoladenboden, der so gepackt
ist. Also hier mit diesem Ausstecher werde ich das ausstechen. Das kommt auf
Mandelfinanzier. Und dann werden meine anderen Komponenten im Prinzip darauf
geschichtet.
Und das alles nach Möglichkeit ohne Bruchstellen und ohne das etwas
Teresa malt wieder.
Es ist wieder sehr experimentell bei Teresa.
Sie ist gerade dabei, sich zu konzentrieren. Sie spritzt nämlich diese
Schokoladenornamente auf.
Sender 2.
Auch Günther wird neugierig.
Ist das Pfeffer, was die dann hält?
Ja, ist es.
Die Garnierung hat eine doppelte Botschaft sozusagen.
Das eine ist angelehnt an mein Thema.
Das Törtchen heißt ergreifend. Das soll widerspiegeln, dass Kunst uns eben
festhalten soll. Und die andere Ebene ist, dass ich ein bisschen Pfeffer in
meinen Rezepturen drin habe. Und das ist ein Pfefferkorn, das quasi eine Prise
Pfeffer noch mit in den Rezepturen drin ist.
Auch der Anspruch ist gepfeffert.
Ein gebackener Dekor ist nie verkehrt in meinen Augen. Deshalb verwende ich, was
ich da habe, den Mürbeteig.
Als kleines Extra.
Das sind auch Sublips, dachte ich. Ja, nur Kakao und Rehob.
Magst du eigentlich auch so ein kleines, fremdes Kram, so kleine Bestandteile?
Oh ja, selber habe ich keine Nerven dafür, aber ich bin sehr schwach dafür,
das irgendwo drauf ist.
Benjamin ist ein verlässlicher Kleinteile -Lieferant.
Das sind jetzt die befreundeten Erdbeerkerne. Ich bereite das jetzt nur
muss ja jede Zeit, die man zwischendurch hat, immer sinnvoll nutzen.
Glasiert wird mit Nappage Neutre.
Also Wasser, Glucose, Zucker, Pektin und Gelatine.
Ich habe ein paar kleine Luftbläschen, aber so hundertprozentig vermeiden lässt
sich das auch nicht. Und ich bin einfach froh, dass die jetzt rausgehen.
Liebe Finalisten, ich weiß, die Zeitansagen beeindrucken euch gar nicht,
ich glaube, innerlich brodelt ihr. Ihr habt nur noch 60 Minuten.
Eine Stunde noch, das ist taff, aber ich mag das.
Wie perfekt kann es noch werden in einer Stunde?
Theresa hat Dekoration, Minimalismus und das Problem dabei ist... Sie sind sehr
fragil, sie dürfen nicht kaputt gehen, wenn sie hier halt nicht steht, hat sie
gar keine Dekoration.
Hohes Risiko, ich bin sehr gespannt, was uns präsentiert wird.
Bei den Pralinen hat es ja schon mal geklappt.
Also ich setze jetzt diese Mandelfinancierböden in der Glasur ab,
nur bis zur oberen Kante, soll ja auch nicht zu süß werden.
Eigentlich nur, damit es wirklich schön sauber aussieht.
Optisch sind alle stark.
Die Blumen schauen gut aus.
Sprühfarbe wird in Profikreisen sehr gerne eingesetzt.
Eigentlich bräuchte man so einen ganz langsam drehenden Drehteller, ne? Ja,
genau, das wäre mega.
Schneller? Ja, ganz, ganz klein bisschen vielleicht.
Du bist zu schnell.
Wir müssen uns hier noch ein bisschen besser eingucken. So geht das ja nicht
rum. Wir haben ja noch ein paar Törtchen, oder?
Guck mal, guck mal. Ey, das ist mega.
Ja, aber ich finde, da sieht man schon, wie schwierig das ist, außenrum wirklich
so gleichmäßige Rüschen zu spritzen.
Die Törtchen werden schon fertiggestellt.
Ist es für letzte Tipps bereits zu spät?
Oder geht da noch was?
Ist ein bisschen zu weich, oder?
Die Füllung, glaubst du?
Er muss ja auch bewerten, die Füllung.
Was macht Benjamin wohl jetzt mit der Info?
Der Geschmack ist sehr gut.
Sehr starke Säure, Jusosäure drin.
Das zusammen mit diesem Haselnussblut. Aber es sieht gerade nicht so aus.
Ja, soll ja weich sein.
Aber wenn es so weich ist, dass es nicht die Form hält. Und das wollen wir
nicht.
Nur keinen Druck machen.
Liebe Finalisten, jetzt sollte nichts mehr schief gehen. Ihr habt nur noch 30
Minuten. Schaffe ich? Muss ich schaffen.
Das ist die richtige Einstellung.
Und wie schlägt sich Benjamin?
Unheimlich zeitaufwendig, zeitraubend.
Man muss sich konzentrieren.
Robina scheint im Plan zu sein.
Jetzt zeigt sich die Stabilität.
Darf irgendwann einfach nicht mehr passieren. Die Rezepte müssen warten.
habe vorhin drüber geschaut und mir gedacht, reicht das Blatt Gelatine aus?
dachte, wenn ich es aufgeschrieben habe, dann wird es schon ausreichen.
Liebe Profis, wenn ich eure Törtchen sehe, also ich würde sie schon so
bekomme ich richtig Appetit. Und ihr habt nur noch 10 Minuten.
Danach müssen 20 Törtchen auf den Punkt abgeliefert werden.
Und so lehren weg, man.
Guck, wir spielen jetzt aber, aber da sind zwei Löcher an der Seite.
Ja, ja.
Ich versuche jetzt einmal, ob ich den Sack runterkriege und dich versetze.
Die Herausforderung ist simple Perfektion. Perfektion ist immer schwer.
Aber erst recht, wenn sie sind.
Das war ja richtig philosophisch.
Ich wollte zur Blume noch Mürbteig machen, aber jetzt kommt mir vor, es
nicht so gut, deshalb lasse ich es weg.
Ich habe mich dagegen entschieden, die Mürbteig -Deko, die ich gemacht habe,
aufzusetzen, weil das hätte dem Törtchen die Eleganz genommen. Das war zu plump.
Weiß nicht, da hatte ich einen kurzen Denksfehler wahrscheinlich, als ich das
produziert habe.
Ihr lieben drei, euch bleiben nur noch klitzekleine Minuten und zwar genau
Jetzt mal schnell meine Garnitur drauf.
Ja,
so ein bisschen Schicksal mag ich auch und ich will nicht, dass nachher gesagt
wird, Mensch, du hast noch Zeit gehabt, du hättest noch das und das und das
machen können.
Liebe Profis, die letzten Sekunden brechen an. 10, 9, 8,
7, 6, 5, 4,
3, 2, 1 und Schluss.
Hände weg vom Gebäck.
Alles gut gelaufen? Ja, doch.
Ja, alles gut. Ja, geht schon.
Drei Stunden sind um. Ich hatte ein kleines Problem vielleicht mit der
Jusukörte. Die steht nicht so gut, wie ich dachte.
Mein Gott.
Das werde ich mir merken.
Das wird sicher nie wieder.
Oh, das ist auch eine coole Idee.
Ja, sehr schön.
Es wäre schön, wenn ich ein paar Punkte aufholen könnte, aber ich bin vor allem
jetzt sehr glücklich, dass ich das wieder komplett vegan gemacht habe. Das
ich durchgezogen und darauf bin ich sehr stolz.
Oh, wie hübsch, das ist so richtig deine Handschrift.
Die drei Törtchen sind wieder sehr, sehr unterschiedlich. Jeder hat seine eigene
Handschrift, das macht es auch total besonders.
Ich könnte mir vorstellen, vielleicht liegen wir wirklich dann punktemäßig
sehr nah beieinander, weil alle sehr stark sind und da gibt es dann wirklich
kleine Nuancen, die vielleicht nachher entscheiden.
Ich gebe zu, ich bin jetzt ein bisschen neidisch auf die Jury. Ihr dürft jetzt
diese fantastischen Törtchen verkosten.
Und wir starten bei Rovina.
Wir haben ja durch deine Pralinen schon so einen kleinen Einblick bekommen, wo
die Reise hingeht. Jetzt Törtchen.
Welches Thema und was hast du geschmacklich in dein Törtchen
Ich habe mein Törtchen Erdbeermandelträumerei genannt, weil ich
unserem Beruf schaffen wir immer Genussmomente. Man nimmt sich ein
genießt das, schließt vielleicht auch mal die Augen. Und ich hoffe, wenn ihr
gleich das Törtchen probiert, werdet ihr so ein bisschen an die Amalfi -Küste
versetzt. Ich habe ganz unten Mandelfino -Seeboden, eine aufgeschlagene
Mascarpone -Creme, eine Erdbeercreme und ein Erdbeerminz -Gel.
Also ich sehe bei diesen Törtchen ein tolles altes Café. Dazu dieses Törtchen
auf dem Tisch. Ich finde, es hat so einen wunderschönen Retro -Charme.
hier mit der äußeren Kante.
Das ist natürlich schwierig, wenn ich diesen Drehteller habe und immer
muss. Das sieht man so ein bisschen tatsächlich an dieser äußeren Umrandung,
dass da manchmal so viel abgesetzt ist.
Aber insgesamt mag ich dieses Design. Auch das Farbspiel. Und es geht wirklich
zum Essen und Verweilen ein.
Ja, vor allen Dingen, das Farbstil ist ja Italien, oder? Genau, also ich wollte
die Farbe Italien nochmal zum Ausdruck bringen. Und das soll so ein bisschen
der Optik an Spaghetti -Eis erinnern.
Aber ein dickeres Spaghetti -Eis.
Also mit Spaghetti -Eis hast du natürlich bei mir die Messlatte gerade
Sekunden recht weit hochgelegt. Ich liebe Spaghetti -Eis. Ich vernichte das
ganz gerne in relativ kurzer Zeit. Also ich bin mal gespannt, in welche Richtung
das dann gleich geschmacklich geht.
Aber von der Präsentation her, du bist ein unglaublich hohes Risiko gegangen,
weil du musst die Schleifen gleichmäßig ziehen.
Betty ist schon darauf eingestiegen. Man sieht natürlich, dass du ab und zu mal
abgesetzt hast. Ansonsten obendrauf die Napaasch, wunderschönen Glanz.
Aber ich muss sagen, von der Präsentation her, wunderschön.
Dankeschön. Das ist dir wirklich 100 % gelungen. Du hast die Böden auch sehr
schön getaucht.
Allerdings, da bist du hängen geblieben.
Wir müssen hier auf Genauigkeit aufgehen. Wir sind im Finale.
Ich bin natürlich sehr gespannt auf den Geschmack.
Also der Anschnitt zeigt das, was von außen aussichtbar ist. Ich habe jetzt
keinen versteckten Kern oder sowas drin.
Die Minze ist noch immer sehr zurückhaltend, aber die Erdbeere ist auf
gelungen. Auch der Boden mit dem Crystal zwischen der ist wunderbar. Also es
gibt wirklich eine Harmonie zwischen dem...
Financier und den Boden und dann diese leichten Erdbeerkräme.
Schmeckt mir sehr gut. Danke.
Wenn man in dieses Törtchen reinbeißt, die Augen zumachen und man stellt sich
ein Spaghetti -Eis vor, genau so soll es sein. Dieser Erdbeergeschmack, der oben
drauf ist, erinnert mich so krass an die Soße, die dann immer oben drauf kommt.
Dann hast du diesen kleinen Knüpfer mit eingearbeitet, das sind dann so die
Schokostreusel. Du hast außenrum eine wunderschöne Creme, hat einen perfekten
Schmelz, unten der Boden unfassbar saftig. Also geschmacklich ist es...
geil. Für mich gibt es nichts auszusetzen.
Dankeschön.
Ich kann alle schmecken, was du uns präsentieren wolltest. Ich hätte
tatsächlich diesen Anteil von Erdbeere und von der Mascarpone -Creme höher
gemacht als den Boden. Der ist mir noch ein bisschen zu dominant.
Vielen Dank.
Wie die ersten Sonnenstrahlen, die den Morgen erleuchten.
Mit diesen Zeilen beschreibt Pietro Mascani seinen Teil dieses Intermezzo
der Oper Cavaliere Rustica.
Diese Leichtigkeit und Frische findet Ausdruck in der Kombination aus
Schokoladenmus und Jusso.
Mandarinengelee und Zitrusmürbteig bringen eine lebendige Frische.
das Zusammenspiel der Aromen abrunden soll.
Guten Appetit.
Du hast uns ja schon in Stimmung gebracht mit der Musik.
Da glaubt man beinahe, man vergisst alles, aber leider muss ich natürlich
eingehen, dass dein Karem gelinde gesagt ist, ein bisschen abgeschissen.
Mit anderen Worten, er läuft aus.
Deiner Präzision, die du bisher präsentiert hast, muss es dich natürlich
mehr ärgern als mich.
Wir haben hier einige Lufteinschlüsse, aber es sieht sehr einladend aus. Ich
glaube, du bügelst das alles wieder weg beim Geschmack.
Danke. Durch die Musik bekommen diese Blumen tatsächlich so eine Lebendigkeit.
Ich mag auch die Größe von deinen Törtchen. Ich mag das ganze Konzept,
ein technischer Fehler war von deiner Komponente. Das ist äußerst schade.
Wenn man das von außen ganz leicht spürt, sieht man jeden einzelnen Fehler.
das ist nicht ganz makellos bei dir. Die Perle obendrauf, das ist so der
Eyecatcher quasi. Das ist wirklich sehr gut geworden.
Auch beim Anschnitt sieht man, wie viel Wert du auch darauf legst, dass der
Anschnitt richtig ist. Wie die ganzen Komponenten aufeinandergeschichtet sind,
auch das passt zu dem Äußeren. Du gibst dir wirklich Mühe, alles bis zum Schluss
zu komponieren, dass es auch alles stimmig ist, selbst wenn man reinbeißt,
selbst wenn man es anguckt.
Geschmacklich, die Kombination mit den Mandarinen, auch die Form davon, ist
wirklich wunderbar.
Also allein die Arbeit mit den Mandarinen, du hast eine Explosion.
Es ist ziemlich geil vom Aufbau her. Ich muss sagen, geschmacklich knüpfst du an
deine Leistung von den Vorwochen immer wieder an. Sehr stark.
Es ist wieder auf den Punkt abgeschmeckt.
Es passt auch zu deinem Thema am frühen Morgen. Es ist frisch. Man bekommt
wirklich so einen frischen Kick.
Ich glaube, die Creme wird dir nie wieder so dünn passieren.
Vielen Dank.
Danke schön.
Meine Törtchen sind wieder zum Thema Ist das Kunst oder kann das weg?
Diesmal haben sie den Titel Ergreifend. Es soll zeigen, was Kunst für uns für
eine Wirkung haben soll. Sie soll uns packen, sie soll uns ergreifen. Die
Bedeutung, die diese Hand obendrauf auch noch hat, meine Garnitur, ist, dass ich
in alle Rezepturen eine Prise Pfeffer mit reingetan habe. Das ist ein rosa
Pfefferkorn. Geschmacklich umgesetzt habe ich die Rezeptur wieder komplett
vegan. Das ist eine fruchtige Schokoladenmus.
Dann haben wir ein Pfirsich -Maracuja -Gelee und eine Kapsel, in der ein
bisschen Pumpernickel aus meiner Heimat Westfalen drin ist und ein sandiger
Mürbeteig unten drunter.
Das hört sich fantastisch an und ergreifend ist es wirklich.
Diese filigrane Arbeit, die du da gemacht hast, du sagst es auch, die
uns so lange begeistern.
Aber hier, das Einzige, wonach ich frage, ist, ich möchte da reinbeißen.
Das ist gut. Ich habe zwei minimale Lufteinschlüsse gesehen. Ist auch nicht
komisch bei dieser Form, aber man muss darauf eingehen. Aber wir reden dann
wirklich hier von solchen kleinen Löchern. Und ich glaube, da sind hier
irgendwie zwei Stück oder drei Stück zu sehen.
Das ist kleiner als ein Decknadelkopf. Ich finde die Präsentation von dir...
Sehr gelungen. Es ist ungewöhnlich, es ist neu, es ist modern.
Und wieder hast du hier per Hand Ornamente gespritzt, die unglaublich
sind, die toll gearbeitet sind. Auch mit diesem Pfefferkorn drauf. Ich mag diese
Art, wie du präsentierst.
Aber jetzt lassen wir mal essen, weil dem Günther tropft der Zahn.
Wirklich? Guck dir das an.
Auch im Anschnitt kann man schön die ganzen Komponenten sehen, gleichmäßig
Kern eingefüllt, sodass hier die Creme gleichmäßig auch drumherum verteilt ist.
Ist es schnell auf Kunst, wird mit der Zeit auch immer teurer.
Hier kommt noch was.
Melange Noir Aroma, was wirklich sehr schön eingearbeitet ist. Die
Schokoladenmus ist super leicht. Auch das ist dir hervorragend gelungen. Auch
der Fruchtkern, der Mürbeteig, den du verarbeitest hast. Man kann ihn sehr
zerteilen. Er ist sehr schön mürbe. Auch der Boden, den du unten hast. Man
schmeckt den Pumpernickel nicht raus, aber da ging es dir nicht darum, sondern
um die Konsistenz. Und die ist wirklich hervorragend.
Also geschmacklich rundum gelungen.
Dankeschön.
Es ist eine Freude. Es ist wirklich ein Hochgenuss, das Törtchen nicht nur zu
sehen, sondern auch zu essen.
Wow, danke sehr.
Also von oben bis unten, das ist wirklich ein Flieger für mich. Es ist
der Geschmack von der bitteren Schokolade und dem Pfeffer drin,
sind die Konsistenzen 100 % auf den Punkt. Der Geschmack ist 100 % meiner.
ist einfach vollendet.
Dankeschön. Traumhaft lecker. Vielen Dank.
Dankeschön.
Ich glaube, ihr drei habt die Jury geschmacklich auf eure Seite gezogen.
fehlt ja nur noch die Optik. Ich hoffe, ihr seid bei dem kleinen Gebäck jetzt
nicht kleinlich mit den Punkten. Ihr dürft euch beraten.
Zur Erinnerung. In Aufgabe 1 gab es einen Gleichstand zwischen Ruvina und
Benjamin. Teresa lag deutlich dahinter.
Bella Italia, die Sonne scheint, es ist warm und es gibt Spaghetti -Eis. Damit
hat sich Ruvina...
Hundertprozentig gekriegt. Ja, definitiv.
Handwerklich absolutes Meisterstück. Eher klassisch angehaucht, aber wirklich
sensationell ausgearbeitet, muss man sagen.
Ich sehe das Ding in jeder Theke in Italien. Es passt auch wirklich dahin.
Geschmacklich war es mir ein bisschen zu brav. Also ich finde schon, dass alles
sehr italienisch angehaucht ist. Ich hoffe, dass...
die drei das genauso sehen, da bin ich eigentlich guter Dinge.
Aber wir haben uns alle was gedacht bei unserem Gesamtkonzept. Auch da finde ich
es schwierig zu entscheiden, welches ist jetzt das Stimmigste. Ja, es gibt
verschiedene Herangehensweisen, wie wir das nachher bewerten können.
Ja, hier hätten wir sicher ein fantastisches Churchen bekommen, wenn
einiges schiefgelaufen wäre.
Man kann sofort sehen, dass die Creme unten nicht den Stand hat, wie Benjamin
sich das gedacht hat. Oben die Blumen gefallen mir ausgesprochen gut.
Geschmacklich konnte ich Punkte sammeln. Natürlich das mit der Yuzu -Creme wurde
sofort angesprochen. Das ist so ein Fehler, der darf irgendwann einfach
mehr passieren. Die Rezepte müssen warten.
Schauen wir, was rauskommt.
Auf den ersten Anblick sehr einfach, minimalistisch.
Je weniger du drauf machst, desto perfekter muss es sein. Vom Geschmack
dich? Der Pfeffer war da. Es war tatsächlich eine sehr, sehr gute
mich persönlich war es ein gastronomischer Höhenflug. Ja, der Fluch
gebrochen. Das Feedback, das war so positiv, so gut. Ich würde mich
mega freuen, wenn ich heute mal ganz vorne landen würde zur Abwechslung.
Aber wir sehen einfach, wie es kommt.
Gucken wir mal, wie die Punkte ausfallen.
Und die zweite Runde ausgeht.
Anhand der Verkostung würde ich davon ausgehen, dass es hier ganz viele Punkte
gibt. Geht los!
Mit euren kleinen Gebäcken habt ihr uns einen weiteren Einblick gegeben, wie ihr
euer Gesamtkonzept gestalten wollt.
Das, was wir bisher kennen, gefällt uns schon sehr gut.
Benjamin, du bekommst von uns 21 ,5 Punkte.
Rowena, du bekommst von uns 26 ,5 Punkte.
Teresa?
Du bekommst 29 Punkte.
Herzlichen Glückwunsch an euch alle. Vielen Dank.
Aufgabe 1, 23 ,5.
Und jetzt 29, das tut gut.
Natürlich ist jetzt ein gutes Gefühl, aber das heißt nicht, dass man irgendwie
das schweißen lassen darf.
21 ,5 Punkte, das ist... Ja,
müssen wir jetzt so hinnehmen.
Hilf nicht, abhaken und weiter.
Nach aktuellem Punktestand führt Rovina knapp vor Teresa.
Benjamin ist mit der zweiten Aufgabe zurückgefallen.
Das zeigt aber auch, wie sehr ein einziger Fehler den Gesamtpunktbestand
beeinflussen kann.
Und Benjamin, ihr macht es so richtig spannend, denn ihr liegt nur wenige
auseinander. Also ist es für jeden von euch möglich, noch hier zu gewinnen und
mit 10 .000 Euro und dem goldenen Cupcake nach Hause zu gehen.
Alles hängt jetzt von der allerletzten Aufgabe ab. Die da lautet, meine große
Finaltorte. Wir erwarten natürlich drei Stockwerke.
Ansonsten wart ihr relativ frei bei euren Arbeiten. Gibt es denn noch mehr
Vorgaben, liebe Jury?
Backt zu uns zwei verschiedene Torten. Eine mit einem aromatischen Konzept in
der ersten und der dritten Etage, in der mittleren etwas anderes.
Und natürlich sollte eure Torte optisch und geschmacklich in euer Gesamtkonzept
passen. Und spektakulär dekoriert sein. Stützen sind erlaubt, aber den Dekor
müsst ihr hier herstellen.
Ihr habt für diese letzte Aufgabe fünf Stunden Zeit.
Ich drücke euch die Daumen, dass alles gelingt, was ihr euch vornehmt. Und dann
hört ihr ein letztes Mal mein Kommando.
Eure Zeit läuft ab.
Jetzt.
Fünf Stunden.
So viel Zeit haben die drei Profis in diesem Finale noch nicht für eine
bekommen. Aber die brauchen sie auch, um ihre Vision einer dreistöckigen
Finaltorte exakt umzusetzen.
Ich starte mit meinem Buchweizenbisket. Der braucht relativ lange im Ofen.
Dafür möchte ich jetzt Buchweizen mähen, Mandeln.
Der schlägt schon meine Butter auf.
Später wird noch das Eiweiß geschlagen und dann wird alles zusammengeführt.
Benjamin fängt die Schönheit von Musik und Natur ein.
Er fichtet Buchweizen -Preisebeer -Schokotorte und Karotten -Orangentorte,
gekrönt von filigranem Zuckerdekor.
Nach fünf Stunden habe ich ein sehr, sehr scharfes Programm. Falls ich das
schaffe, habe ich gute Chancen, denke ich mal.
Deshalb.
Von dem Rückschlag in Aufgabe 2 will sich Benjamin nicht runterziehen lassen.
Robina startet mit einem minimalen Punktevorsprung. Ich mache jetzt als
allererstes meinen Mürbeteig, der unter jeden einzelnen, also im Prinzip unter
jedes Stockwerk kommt.
Und danach mache ich erst meine Tortenböden. Also ich habe einen
den muss ich backen für die unter - und die oberste Torte und noch
Zitronenböden, weil die brauchen einfach am längsten, um abzufühlen. Deswegen
ist das mein erster Step jetzt.
Rovinas Reise an die Amalfi -Küste gipfelt in einer dreistöckigen Torte mit
Etagen Pistazien -Himbeertorte, einem Stockwerk Zitronen -Heidelbeertorte und
geblasenen Zuckerzitronen.
Es ist halt einfach sehr viel, was man in kurzer Zeit schaffen muss. Das ist
meine größte Sorge, dass man da irgendwie zeitlich in Not gerät. Aber
versuche einfach wirklich alles in einem schnellen Tempo zu machen.
Man muss abwägen, wie viel man in fünf Stunden wirklich gut hinbekommt.
Zu wenige Details können einen aber auch den Sieg kosten.
Ich fange an mit meinen Böden, weil die relativ lange backen müssen und dann
auch noch abkühlen müssen.
Und mache danach dann direkt weiter mit meinen Fruchtgelees, weil die halt auch
so eine große Menge brauchen, um abzukühlen.
Ich bin mega motiviert, muss aber auch richtig Gas geben, weil das echt
sportlich ist in fünf Stunden.
Es gewinnt hier nur der Welt, die sein Äußerstes gibt.
Sein Äußerstes im beruflichen, handwerklichen Können, seine
Sicherheit.
Und die optische Ausformung.
Das ist ganz, ganz, ganz großes Konditorenhandwerk. Und ich finde alle
toll, alle, wie sie da sind. Aber es kann nur einer gewinnen.
Das ist auf jeden Fall eine Aufgabe am Limit, weil du stehst jetzt ganz kurz
davor, die letzten Punkte einzusammeln. Wir wissen ja, das Teilnehmerfeld bzw.
das Punktefeld ist sehr eng beieinander. Das heißt, jeder kleine Fehler kann
dazu führen, dass du nicht genügend Punkte sammelst und dann vielleicht
tatsächlich am Golden Cupcake so leicht vorbeischraubst. Also von daher ist
jetzt wirklich Konzentration in dieser letzten Aufgabe gefragt.
Was wird das?
Das wird die Granola -Masse für den Kleinschweinertaufer.
Sieht nach einem gesunden Frühstück aus.
Und das nach Pistazie.
Stimmt doch, oder?
Ja genau, das wird jetzt der Pistazienboden und parallel, weil ich
erwarten, dass die Buttersaumig jetzt mal schon mal mein Lemon Curd.
Muss alles heute gleichzeitig passieren.
Wieso eigentlich Buchbeißen?
Buchweizenbisfit finde ich persönlich insofern raffiniert, weil der Buchweizen
an sich natürlich eine ganz andere geschmackliche Ausrichtung hat. Es geht
so ein bisschen in Richtung Haselnuss, wenn man ihn auspäckt, wenn man jetzt so
dran riecht, das geht so in diese Richtung. Und ich kann mir schon
dass es sehr, sehr gut ist, nachher auch dann geschmacklich in der Torte mit
einzuarbeiten.
Schon sind die ersten Böden bereit.
Das Konzept hinter meiner dreistöckigen Torte ist wieder in Anlehnung an mein
Thema Ist das Kunst oder kann das weg?
Ich habe das Ganze wieder so ein bisschen in Kubismusrichtung angelegt,
so ein bisschen diesen Picasso -Stil hat.
Ja, genau.
Teresas dreistöckige Torte abstrahiert Motive des Kubismos. Im Innern
sich zwei vegane Geschmacksbilder. Zitrone Mohn und rosa Pfeffer mit
Walderdbeere.
Bei den Böden haben sich die Profis noch keine Blöße gegeben.
Die bisherigen Fehler passierten bei den weicheren Komponenten und bei der Deko.
Das wird mein Boden mit rosa Pfeffer.
Schon wieder Pfeffer?
Der rosa Pfeffer passt da perfekt zu den Früchten, die ich verwendet habe, zu
Erdbeer und Rhabarber.
Und deswegen soll sich das natürlich überall so ein bisschen durchziehen.
Die mittlere Torte soll sich von den anderen beiden unterscheiden.
Das bedeutet für alle mindestens zwei unterschiedliche Böden.
Bei Teresa sind sie wieder komplett vegan.
Meine Masse muss jetzt 45 bis 60 Minuten backen, je nach Größe.
Und schon wurde die erste Stunde verbraten, äh, verbacken.
Die Frischkette soll natürlich ein bisschen frisch sein.
Dazu gebe ich Limettenabrieb, ein bisschen Orangenabrieb und...
Auch ein bisschen Zitronenabtrieb.
Orange setzt Rovina in einen Kontrast mit Pistazie.
Das ist meine Pistazien -Ganache. Die kommt zu dem Pistazienbohnen, zu dem
Himbeerkompott mit dazu.
Das mache ich jetzt auch relativ früh, weil ich brauche recht lange, um fest zu
werden.
Bei dir gibt es auch Frucht? Bei mir gibt es auch Frucht, ja.
Erdbeerrawaber mit rosa Pfeffer und Zitrone.
Hölzli.
Und was ist das lustige Gelbe hier?
Das sind halbkandierte Zitronen. Auch toll.
Benjamin hat den Anspruch, filigranste Kunst abzuliefern.
Noch arbeitet er am Fundament dafür.
Mit einem Geschmack, bei dem sich Günther wie zu Hause fühlt.
In Schweden geht es nicht so ohne Preiselbeeren.
Die wachsen bei uns auf der Alm.
Die kochen wir dann rein.
Das Schöne an Preiselbeeren
ist einerseits eine wunderschöne Säure, das Fruchtige.
Es ist sehr, sehr intensiv und aber auch eine leichte Bitternis. Und wenn du das
zum Beispiel mit dunkler Schokolade kombinierst, kann das eine ziemlich
interessante Komponente sein.
Das ist ein Gefäß in Profigröße.
Das wird jetzt mein Zitronen -Gelee für meine Buttercreme zum Aromatisieren und
für meine Zweitfüllung sozusagen.
Manchmal sind Rovinas Gebäcke der Jury zu brav.
Geschmacklich ist sie allerdings treffsicher.
Das ist mein Heidelbeerkompott. Das ist die Tortenfülle oder eine für die
Zitronenböden. Ich will das schön fruchtig haben.
Und? Zufrieden?
Das ist meine Namelaka. Die hat jetzt gut angezogen.
Schlage ich jetzt kurz auf.
Und kommt dann auch mit in die Torte.
Was bedeutet der Name?
Namelaka ist japanisch und bedeutet ultrakränig.
Gut zu wissen, falls man mal dorthin fährt.
Baumeister Benjamin ist wieder bereit zum Basteln.
Also, ich werde einen Klavier, einen Flügel aus Salatinezucker und
Zucker machen.
Zitrone kommt heute bei allen vor.
Das ist meine...
Zitronenbuttercreme. Mit zweierlei veganer Butter.
Benjamin verleiht seiner Torte Flügel, zumindest einen.
Robina hat da mal eine Frage.
Welche Buttercreme isst du denn am liebsten?
Dadurch, dass ich natürlich dann auch sehr viel Buttercreme im Zelt zum
oder auch bei unseren Promis essen muss, bin ich eher...
Freund davon, eine Alternative zu machen?
Also ich habe als Füllung eigentlich keine Buttercreme, nur zum Einstrahlen.
ist quasi die deutsche Buttercreme mit Vanille, nur der Einstieg?
Nein, nein, Buttercreme zum Einstrahlen fände ich vollkommen in Ordnung, weil
man kriegt es halt schön geschmeidig hin. Genau, innen fülle ich das Ganze
mit so Fruchtkörz und Ganache.
Finde ich gut.
Merke, je professioneller, desto weniger Buttercreme.
Ach, die Fellen. In dieser Aufgabe ist natürlich die Zeit.
Damit passt sie prima zur Jury. Die verzeiht nämlich auch nichts.
Das sind quasi Halbkreise, die aber so abstrahierte Blumen darstellen.
Und das ist alles so ein bisschen an Picasso angelehnt.
Eine Regel des Kubismus?
Die einzelnen Elemente des Kunstwerks müssen miteinander im Einklang stehen.
Das hier ist jetzt einfach nur Rollfondant. Ich mache so kleine
aussehen wie diese blau -weißen Fliesen, die man aus Italien kennt.
Buttercreme und Fondant. Damit ist Robina erst einmal relativ klassisch
unterwegs. Aber aus bekannten Komponenten etwas Überraschendes
ist eine hohe Kunst.
Drei Torten müssen geschichtet werden, davon zwei mit identischem
und eine ganz andere, die dennoch dazu passt.
Ich bin auf jeden Fall angespannt, aber...
Man ist ja eigentlich auch so in seinem Element, das hier ist jetzt nichts, was
ich noch nie gemacht habe.
Das bedeutet aber auch, dass die Jury voraussetzt, dass diese Schritte
problemlos funktionieren.
Also ich mag das gerne, wenn die Torten sehr fruchtig leicht sind. Und die
dürfen auf keinen Fall zu üppig sein, deswegen mache ich da immer Frucht mit
rein.
Je schöner das beim Anschnittern aussieht, desto besser.
Grün, grün, grün sind alle meine Kleider.
Oh, hast du es genau abgezählt, wo du welche Himbeere reinpackst? Das sah
so was von gerade aus.
Ja, ich versuchte immer so schön... Also wenn die Jury das anschneidet und
nachher sagt, oh, du musst die besser verteilen, die Himbeeren, dann flipp ich
aus. Schimpfst du dann mit? Ja, dann schimpfe ich mit. Danke schön. Was ist
Das ist eine Orangentränke.
Och, das sieht so lecker aus. Das passt gut.
Dankeschön.
Ach, Kuchen.
Wie stabil ist das Ganze?
Ja, das sieht schon mal gut aus.
Jetzt kann ich einstreichen.
Eckige sind wesentlich schwieriger einzustreichen als runde.
Aber das Leben ist ja langweilig ohne Herausforderung.
Jede Menge Herausforderungen warten auch auf unsere Hobbybäcker und Bäckerinnen.
Die starten schon nächste Woche in die neue Staffel. Dann ziehen wir auch
raus ins Backzelt.
Der Mittwoch bleibt also lecker.
Theresa, Rovina und Benni, fünf Stunden sind nicht viel für eine große
Finaltorte. Und die Hälfte ist auch schon weg. Ihr habt nur noch zweieinhalb
Stunden.
Die Zeit ist so schnell vergangen, wie ich auch gedacht hätte. Ich wusste von
Anfang an, dass man heute richtig hier durchhastlos ist.
Man sieht, da kommt die große Zeit auf.
Nein, nein, zweieinhalb Stunden passt nicht.
Ich schaff das.
Die Torten stehen ja schon.
Ab jetzt geht es um die äußere Optik. Da überlässt man besser nichts dem Zufall.
Das sind so bedruckte Esspapierfolien.
Also im Prinzip einfach nur Esspapier mit dem Lebensmitteldrucker bedruckt.
Vom Schwierigkeitsgrad her ist das ausbaufähig.
Benjamin verwendet viel Zeit und Mühe auf seine Klavierskulptur. Ob die Jury
zu würdigen weiß?
Die fünf Extrapunkte für das beste Gesamtkonzept könnte er gut gebrauchen.
Ins Schaufenster passt das Schaustückchen schon mal perfekt.
Kannst du diesen Sternglimmer in deinen Augen abschalten?
Das geht nicht.
Robin, guck doch nicht immer das Klavier an.
Also das Klavier und die Rose, das ist eine reine Freude. Da öffnet sich mein
Herz, wenn ich Caramel sehe und der auch noch so gut gearbeitet ist.
Falls sich jemand fragt, wessen Hand Teresa in ihrer Torte abbildet, die
ist hiermit geklärt.
Aber soll das wirklich so sein?
Die Hand Picasso.
Picasso hat ja häufig so ganz...
deformierte Hände in seinen Werken eingebaut. Und es geht halt darum, dass
sozusagen die Parallele zum Kubismus sofort sieht.
Jetzt ist Benjamin am Zug.
Benjamin und Theresa müssen eigentlich alles geben.
Also ich glaube, gerade Benjamin wird das so rummen mit den Törtchen aus der
zweiten Aufgabe, dass er da so wenig Punkte bekommen hat.
Benjamin will ja gewinnen.
Aber das liegt nicht nur in seiner Hand.
Alle sind fleißig beim Dekorieren.
Es ist ein Tanz auf dem Vulkan.
Liebe Profis, ich sehe, ihr arbeitet ganz flink, aber ihr habt auch nur noch
eine Stunde.
Eine Stunde?
Uiuiui.
Ich weiß nicht, ob ich es schaffe. Ich weiß, aber muss, muss, muss.
Die nächsten Fliesen sind feine Handarbeit.
Es ist einfach echt nicht viel Zeit.
Es ist knapp, weil ich jetzt eigentlich noch Zeit brauche, das hier möglichst
akkurat zu machen.
Und dann muss ich das auch noch aufeinandersetzen, einsprühen,
ist jetzt natürlich krass in einer Stunde.
Das wird die Glasur für meine mittlere Torte.
Die werde ich glasieren. Die anderen zwei werden besprüht. Die sicher hier
glasiert.
Das sieht dann so aus.
Nasenfrei natürlich.
Robina beginnt mit ihren Zuckerzitronen.
Also schwer ist es jetzt eigentlich nicht. Es ist auch nicht super
Ich möchte nur beeilen.
Echtes Glasbläserhandwerk.
Im Markt.
dass es hier das Niveau reicht, vielleicht nicht, ich muss noch was
das gibt das Signal an den anderen, dann legt der noch was drauf, dann wird es
ein Domino -Effekt. Zum Schluss wird es fantastisch schöne Schaustücke und
Produkte, die hier präsentiert werden, ob sie damit damit fertig werden, das
eine andere Sache.
Das sieht nach Malerarbeiten aus.
Ich habe hier weitere Quartiere.
Bildet dann eine Mutter aus den Transferfolien. Das wird die Außenwand
Doppel.
Die auch noch perfekt angebracht werden muss.
Es soll natürlich immer etwas Wiederfindendes sein. Das macht ein
Sozusagen der rote Faden, der sich durch die Werke zieht.
Bei Benjamin ist es Musik.
Bei Teresa Kunz.
Ich ziehe nach vorne weg.
Ja,
danke.
Steht? Steht, danke.
Ich muss den Riss da gleich kaschieren. Ich habe den in den Schockfroster
gestellt und der Schockfroster war einfach zu kalt und deswegen hat er den
bekommen. Aber ich korrigiere das gleich.
Viel Zeit bleibt nicht dafür.
Ihr bastelt, ihr streicht, ihr tapetiert, könnte man fast sagen, eure
Aber ihr habt nur noch 30 Minuten.
Also ich wusste, dass die Aufgabe sehr tough wird. Also da wird man
wahrscheinlich nicht eher fertig werden. Ich bin jetzt froh, die letzte Betonung
ist schön geworden.
Jetzt mache ich noch ein paar schöne Blätter.
Und dann die letzten 10 Minuten einfach nur noch dekorieren. Ich hoffe, das
passt ganz gut.
Das wird knapp. Ich muss jetzt ansprühen und dann würde ich eigentlich gerne
mehr Zeit für die Deko haben.
Aber ich muss einfach durchziehen.
Und hoffen, dass alles hält.
Es kann einfach sein, dass da irgendwie ein Boden kaputt gegangen ist und dass
sich das hier durchgezogen hat mit dem Stockfroster.
Deswegen habe ich da jetzt leider ein bisschen viel Zeit drauf verschwendet
es sieht super unsauber aus.
Aber bevor ich da jetzt gar nichts stehen habe, sprühe ich jetzt einfach
wir jetzt machen.
Kennst du den Song Felicitas?
Ja. Das ist mein absoluter Lieblingssong. Und es ist nicht mein
wäre always a wonderwall.
Aber der passt natürlich zum Thema Italien wie Faust aufs Auge.
Ja, ich habe mir auch schon einen.
Also wenn du den gleich einspielst, dann... Das ist dann ein extra.
Mit diesem Musikgeschmack bekommt auch Christian Extrapunkte bei jedem
Ferienclub -DJ.
Rovina hat die dritte Torte noch nicht aufgesetzt.
Benjamin bestückt weiter sein Schaufenster.
Die Torte muss wirklich astrein eingesprüht sein, damit auch dieser
passt.
Benjamin geht bei seinen zerbrechlichen Details wieder voll ins Risiko.
Hat Teresa noch Zeit für die feine Schokomalerei, für die sie so gefeiert
Uiuiui, jetzt darf wirklich nichts mehr schief gehen. Ihr habt nur noch 10
Minuten.
Boah, 10 Minuten. Ich versuche einfach nur irgendwie hier noch meine Deko dran
zu kriegen, damit mein Konzept klar wird.
Und ja, mehr kann ich nicht machen.
10 Minuten, perfekt.
Passen die einzelnen Elemente, die im Kopf so gut miteinander harmonieren,
in der Realität zusammen?
Entsteht aus vielen feinen Puzzleteilen ein stimmiges Ganzes?
Und wenn ja, bleibt es auch stehen?
Ganz zum Schluss geht es darum, dass diese Schaufenster komplett dekoriert
werden. Und wir haben ja am Anfang auch gesagt, es gibt dafür fünf besondere
Extrapunkte. Das heißt, die haben mit der normalen Bewertung für die Torte
nichts zu tun. Das heißt, die kannst du on top nochmal sammeln. Das bedeutet, du
solltest dir bei der Gestaltung und beim Zusammenbau des Schaufensters wirklich
extrem viel Mühe geben. Weil diese fünf Punkte können tatsächlich darüber
entscheiden, wer den goldenen Cup legt mit nach Hause nimmt.
Robina hat ein eindeutiges, glasklares Konzept vorgelegt.
Benjamin setzt auf filigranste Details und Teresa auf die Strahlkraft des
Außergewöhnlichen.
Die drei Schaufenster repräsentieren Können und Geschmack der drei Profis
gleichermaßen.
Hier kommt euer letzter Countdown und dann habt ihr es auch geschafft.
10 9 8
7 6
5 4
3
Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Keine Ahnung, wie ich es geschafft habe. Ich glaube, ich würde es auch nicht
mehr nochmal schaffen.
Ich weiß nicht, wie. Aber es steht und es steht wirklich schön und freut mich
sehr.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Gesamtbild. Es ist natürlich
finde, man erkennt das Thema sehr gut.
Genauso wie ich das umsetzen wollte.
Also wenn es nur nach mir geht, dann bin ich sehr zufrieden. Ich bin gespannt,
was die Jury dazu sagt.
Ich bin mega in dem Mut. Ich bin total pumped.
So scheiße.
Ich bin sehr unzufrieden. Ich bin viel Zeit davon gerannt. Ich konnte nicht
sauber arbeiten.
Es hat angefangen zu reißen. Also ich bin super unzufrieden.
Ich bin sehr froh, dass
ich mit diesem ganzen veganen Thema so weit gekommen bin, weil das natürlich
die Bewegung schön ist, aber weil es auch Neugier weckt und Leuten zeigt, was
man alles machen kann. Und das ist genau das, was ich gerne wollte.
Ja, also ich habe ja schon so einen kleinen Puffer aus den Aufgaben davor.
habe ich schon ganz gut Punkte gesammelt. Ich hoffe, das ist jetzt von
Wir liegen nicht so mega weit auseinander. Also ist, glaube ich, noch
offen.
Ich freue mich sehr auf die Verkostung jetzt. Ich bin gespannt auf den
Anschnitt. Ich bin auch gespannt auf den Anschnitt der anderen Kandidaten. Und
ja, ich freue mich auch, selbst zu probieren.
Wir starten jetzt mit der letzten Verkostung in diesem Finale. Eure Torten
stehen nun im Schaufenster bei eurem Kleingebäck und der Praline. Die Jury
jetzt die Torten begutachten, anschneiden, probieren, bewerten. Und
los bei Teresa.
Erklär uns doch mal die Idee hinter der Torte und vor allen Dingen auch, was
sich in den zwei Stockwerken verbirgt. Geschmacklich. Meine Torte greift das
Thema Kubismus und Kunst wieder auf. Deswegen habe ich mich für eckige Torten
entschieden im Zusammenspiel mit der Runden unten. Und das Ganze soll
abstrahiert den Stil Picassos nochmal etwas aufgreifen. Und die Kugeln sind
abstrahierte Blumen.
Geschmacklich habe ich wieder komplett pflanzlich gearbeitet.
Einmal sind es Zitronentorten, Zitronenbuttercreme und Lemon -Poppy
und ein Zitronengelä.
Und in der Mitte sind Rosa -Pfeffer -Böden, Wald -Erdbeer -Rhabarber -Gelä,
mit Rosa -Pfeffer und die passende Buttercreme dazu.
Ich habe gesehen, wie du gekämpft hast.
Ja. Es sind sehr viele Ingredienzen, die du da zusammenbringen musstest. Alle
Achtung, dass da jetzt etwas steht.
Man sieht auch ein bisschen, du hast Probleme gehabt, ist ein Riss da.
Aber ich verstehe jetzt die Idee dahinter mit dem Kubismus. Anfangs hatte
ein bisschen Probleme mit der runden, eckigen Tochter, aber ich verstehe den
Hintergrund, den du erzählt hast.
Ich mag das Thema und ich mag, wie du es umgesetzt hast, weil es wieder so ein
ganz eigener Stil von dir ist. Du hast uns mit dein Törtchen und mit dem...
Pralinen wirklich verwöhnt, was filigranes Arbeiten sein kann in
das fehlt mir her. Ich mag die Farbigkeit, ich mag die Idee, aber sie
für ein Finale dann tatsächlich technisch etwas zu schwach.
Die Farbe.
Die finde ich ziemlich geil, vor allem mit dem grauen Hintergrund.
Es passt natürlich nur nicht mehr ganz ins Gesamtbild. Die Torte ist mir
persönlich ein bisschen zu groß. Sie sticht nämlich komplett raus. Ich
es wäre tatsächlich für ein harmonisches Bild ein bisschen besser gewesen, wenn
sie klein gewesen wäre.
Außen muss man sagen, es sieht super aus, es ist schlüssig, es ist ein
Konzept, aber es ist natürlich handwerklich der ein oder andere Fehler
eingebaut.
Magst du die Torte für uns anschneiden? Ja, sehr gerne.
So, Günther, das ist dein.
Und weh, du isst nicht auf.
Ihr kriegt ein bisschen mehr heute.
Genau, aber wir warten jetzt noch, bis du mit dem Schneiden von der zweiten
Torte fertig bist.
Wir warten noch. Ja.
Ich höre dich.
Schön gleichmäßig geschichtet. Was mir auffällt, wie relativ dick tatsächlich
eingestrichen ist. Das musstest du auch tun, damit du halt auch wirklich gerade
bei dieser dreieckigen und der sechseckigen Torte die Kanten schön
bekommen hast. Aber es fällt natürlich dann im Anschnitt besonders auf.
In der oberen Torte.
Muss man einfach geschmacklich sagen, es dreht sich alles um die Zitrone.
Nichts anderes ist mehr geschmacklich da. Es ist tatsächlich sehr schön
Vor allem der mittlere Teil, den sieht man auch in dem Anschnitt, der ist
natürlich wahnsinnig saftig. Das sackt jetzt tatsächlich sogar schon so ein
bisschen ab. Die Textur hier in der Mitte, das ist wirklich außergewöhnlich,
weil es so durchtränkt ist, dass man gar nicht mehr die normale Struktur eines
Biscuits hat. Ich finde es ganz gut auf jeden Fall. Hier unten merkt man dann
tatsächlich die Struktur vom Boden. Der ist mir ein bisschen zu fest.
Die Buttercreme hat eine wunderschöne Textur, aber wie gesagt, geschmacklich
es natürlich einzig und allein die Zitrone, die man schmeckt.
Ich habe im Nachgeschmack tatsächlich so gleich diesen Mohn bekommen.
Also das ist ganz dezent da.
Ich mag diese weiche Textur.
Geschmacklich gefällt es mir gut.
Und ich glaube, das Dominante von der Zitrone wolltest du ja auch so haben.
Mohn ist auch für die Textur da, nicht für den Geschmack, sondern für diesen
Knittereffekt.
Da sagst du mir genau mein Stichwort, weil der Mohn, der macht wirklich, wenn
man drauf beißt, dieses Knattern, dieses Pupfen im Mund, das ist wirklich ein
Erlebnis. Dein Buttercreme, muss man sagen, der ist vegan.
Das ist nur der beste Buttercreme, den ich je gegessen habe.
Oh, das freut mich. Wirklich.
Der ist so luftig und so etwas von leicht zu essen.
Gut. Dankeschön.
Auch bei der mittleren Torte kann man schön gleichmäßige Schichtungen sehen
auch hier diesen bisschen dicker eingestrichenen Rand.
Die Böden, wunderschöne Textur, sehr saftig. Die lassen sich super schön
Die Buttercreme, die hat einen wunderschönen Schmelz.
Was mir so ein bisschen verloren geht, ist tatsächlich das Erdbeeraroma. Es ist
leicht fruchtig, aber ich kann da die Erdbeere nicht rausschmecken. Das
was ich tatsächlich im Mund habe, ist der Rosa Pfeffer. Du hast ihn ja auch
häufig mit eingearbeitet. Er ist auch präsent, aber es macht das Ganze
so ein bisschen eindimensional.
Ich schmecke die Wald -Erdbeeren. Vielleicht bin ich mehr gewohnt, weil
viele Wald -Erdbeeren haben.
Ich mag das sehr, sehr.
Diese Füllung, die ist für mich wirklich gut.
Dankeschön.
Sie ist ungewöhnlicher als die obere. Man muss sich ein bisschen rantasten.
Aber dann entscheidet für sich. Auch hier wieder der Buttercreme.
So etwas war schon leicht.
Lass dir ein Patent dafür machen.
Vielen Dank.
Die
erste
Torte spiegelt die Eleganz und die Tiefe der Musik wieder.
Der feine Buchweizenbisquit.
bringt die erdige Bodenständigkeit.
Verbunden mit einer zarten Amelaka und den fruchtigen Breitlbeeren entsteht
harmonische, fast erdende Verbindung. Die zweite Torte, der Karottenbisquit,
Frischkäsecreme, das Granola -Knusper und das Orangengelie bilden eine
und dennoch harmonische Kombination.
Das, was du hier an Zuckertestik uns bietest, ist wirklich sensationell.
eigentlich nicht mehr in Orte zu fassen.
Und dann kommt die Torte und der Überzug.
Und das stört mich so ein bisschen, dass der halt nicht perfekt geworden ist.
Dass man mit dem Auge hängen bleibt.
Ich glaube, so ein bisschen hast du dich selbst übernommen.
Betty hat schon gesagt, wenn es um die Dekoration geht, um den Zucker geht,
du absolute Weltklasse. Aber, das muss man unterstreichen, es geht hier um die
Torte. Und die Torte ist tatsächlich vom Handwerklichen her nicht geil.
Das ist oben bei dem Überzug. Man sieht natürlich die Ditcher. Man sieht, es ist
nicht sauber eingestrichen. Wenn man das reduziert quasi und man nimmt die
Zuckerdekoration halt letztendlich dann auch weg, bleiben die drei Torten übrig.
Und da ist natürlich dann, sage ich mal, das Handwerk dann nicht mehr ganz so
spektakulär. Aber an sich sieht man vor allen Dingen auch bei der glasierten
Torte, dass es, sage ich mal, nicht ganz sauber eingestrichen ist. Das muss dann
wirklich richtig glatt und glänzend sein, damit es dann auch dieses
hast, was du auch selber machen wolltest.
Man hätte sie feiner machen können.
Weiß ich aber nicht, ob das so gut ausgesehen hätte, weil dadurch kommt der
Zucker, der mein Herzblut ist, wieder noch mehr zur Geltung.
Ich bin hin und weg.
Der Geschmack für mich ist frisch. Ich liebe Preiselbeeren und die Kombination,
speziell mit dem Buchweizen, ist genial.
Ich liebe es, das zu essen, weil es eine schöne Textur hat. Es ist leicht, es
ist trotzdem jetzt keine Mut, es ist relativ stabil. Also vom Geschmack holst
mich komplett hier ab.
Auch mich. Also geschmacklich ist es genau mein Ding.
Ich hätte mir ein bisschen mehr von der Preiselbeere gewünscht.
Aber was die Texturen angeht und das gesamte Geschmackskonzept, ist das schon
wirklich sehr, sehr lecker.
Benni, das Ding ist endsgeil.
Geschmacklich... Genau mein Ding. Es ist perfekt von den Texturen. Das mit dem
Gelee hier oben auf den Punkt getroffen hat. So einen wunderschönen Schmelz. Du
hast die Frische dabei.
Du hast einen wunderschönen Crunch auch mit eingearbeitet, der die ganze Zeit
dabei ist. Die erste Torte war ein schöner Einstieg. Und das ist definitiv
großes Kino für mich, wenn es um den Geschmack geht.
Danke. Es ist frisch. Es ist ein Möhrenkuchen, der zur Perfektion
Das Highlight hier, das ist dein Boden hier.
Dieses Müsli.
Das ist genial.
Es ist einfach eine Vollendung im Geschmack.
Beide sind in sich komplett stimmig. Und das hier ist auch... Bist du schon
satt? Ich esse mal weiter.
Das ist jetzt unfair.
Die Trotte ist wirklich sensationell auf den Punkt.
Mega. Danke schön.
Meine Torte soll Lust auf die ganzen Zitrusaromen machen, die dann in der
liegen, die so ein bisschen die Farben und auch die Motive widerspiegeln, die
an der Maltigüste gibt. Ich habe die obere Torte und die untere, das sind
Pistazienböden, ein Dünner Mandel -Sablé, eine Pistaziencreme, ein
Himbeerkompott und die Buttercreme ist leicht mit Orange abgeschmeckt.
Und die mittlere Torte, das ist auch wieder ein dünner Mürbeteig, darauf
Zitronenböden, die mit einer Limoncello -Tränke gedrängt wurden, Lemon Curd und
noch ein frisches Heidelbeerkompott.
Hinreißend.
Die Farbkombination ist wunderschön. Die Torte an sich ist für mich stimmig zum
Rest von diesem Schaufenster. Und ich bin gespannt auf den Geschmack.
Ich mag da Zitronen.
Das ganze Thema passt und du hast das schon genossen, weil das sieht man
tatsächlich deiner Torte und auch dem Schaufenster an. Was mir besonders gut
gefällt, ist natürlich die Farbkombination, weil das ist das Thema
Prozent wunderschön umgesetzt. Ein wunderschöner gelber Farbton. Du hast es
mit den Fliesen wirklich wunderschön herausgearbeitet. Oben dann auch mit
Fortline -Cake quasi, den du dann noch gemacht hast, leicht abgesetzt mit dem
Blattgold. Ich muss sagen, von außen eine wunderschöne Arbeit.
Dankeschön.
Auch ein frischer Geschmack.
Aber trotzdem kommt die Blaubeere richtig gut durch im Geschmack.
Die Böden sind sehr saftig.
Möge der liebe Gott mir vergeben.
Ich mag keine deutsche Buttercreme.
Ich mag die Böden, weil sie sehr schön luftig sind. Es passt für mich nach
Italien. Mit der Zitrone dazwischen ist es frisch.
Aber mir fehlt noch das gewisse Extra, das da irgendwie noch drin ist.
Aber von den Konsistenzen und der Zusammenstellung gefällt es mir gut.
Mir fehlt gar nichts. Es ist einfach nur eine perfekte Torte. Die Böden sind
traumhaft. Die Buttercreme hat eine perfekte Konsistenz. Und dann ist es
tatsächlich ein schönes Zusammenspiel von der Heidelbeere. Du hast eine
eingearbeitet. Das reicht auch vollkommen aus.
Quantsch hast du unten drunter als dieses Sabel mit eingearbeitet. Also
die Textur. Du bist extrem stark, was den Geschmack angeht. Und das zeigt auch
diese erste Torte.
Das ist ein schönes Mitbild.
Und eine schöne Farbe.
Die Torte hat all das, was ich für eine tolle Torte gebrauche.
Stimmt der Geschmack, stimmen die Konsistenzen.
Großartig. Ich muss mich jetzt nur beeilen, damit Christian hier nicht auch
wieder zuschlägt. Und das ist Italien pur für mich tatsächlich.
Die ist kompakt.
Die ist matschig.
Die ist wirklich weich.
Und das ist genau das, was man in Italien oft bekommt. Das ist dir
wunderbar gelungen. Die beiden haben schon extrem gelobt. Es ist wirklich
verdammt leckere Torte. Es passt alles. Du hast eine wunderschöne Säure da
eingearbeitet durch die Himbeere. Die Himbeere ist dann auch nochmal eingelegt
worden. Du hast die Böden auf den Punkt gebacken. Sie sind super saftig. Die
Pizzazia ist dabei. Du hast den Crunch dabei.
Also das heißt, diese Torte ist in sich einfach nur perfekt.
Vielen Dank.
Ja,
liebe Jury, jetzt müsst ihr die Teller beiseite stellen, denn ihr dürft auch
diese letzte Aufgabe nochmal bis zu 30 Punkte vergeben.
Und obendrauf kommen ja noch 5 Punkte extra fürs Gesamtkonzept.
Ich glaube, es wird nicht leicht. Ihr dürft euch jetzt gerne beraten.
Was mich am meisten beeindruckt bei Theresa ist auf jeden Fall diese
Wenn du jetzt die Paulinen und vor allem auch hinten die Törtchen siehst, die
Aufreihung, auch die Farbgebung, das ist wirklich sensationell gut durchdacht.
Günther sagt ja, das wäre die beste Buttercreme, die er je gegessen hat,
sie oder weil sie vegan ist.
Und ja, das ist natürlich ein schönes Kompliment, was ich mitnehme.
Ich mag diese Idee mit der Kuvertüre, da diesen Tragen rumzulegen und noch eine
andere Struktur reinzubringen. Aber dieser Überzug, dass der nicht perfekt
das stört mich so ein bisschen.
Natürlich gehe ich mit einem sehr guten Gefühl in die Punktevergabe.
Ich hoffe, die Jury berücksichtigt auch die eine oder andere Aufwendigkeit.
Rubina liefert immer sauber auf den Punkt ab.
Wirklich mit der Zeit ist sie fertig. Sie hat genug Puffer eingebaut. Und es
sind immer Geschmackskombinationen, wo wir alle sagen, das ist lecker.
Ich bin mir noch nicht sicher, ob es wirklich dann für den ersten Platz
Also da bin ich mir wirklich nicht sicher.
Aber ich hoffe einfach mal.
Liebe Profis, es hat mich gefreut, euch kennengelernt zu haben. Und egal, wie
das Rennen gleich ausgeht, eure Arbeit hat mich zutiefst beeindruckt. Aber wie
sieht es die Jury?
Wer von den dreien gewinnt jetzt die 10 .000 Euro und den goldenen Cupcake?
Theresa, in der ersten Aufgabe bist du mit deinem Pralinen etwas gestrauchelt.
Jedoch mit deinen Törtchen hast du wieder Gas gegeben und die meisten
geholt.
In der dritten Aufgabe hat dir dein Zeitmanagement Probleme bereitet.
Benjamin, deine Pralinen sind absolute Schmuckstücke. Die würden
ohne weiteres in dein Jubiläergeschäft passen.
Allerdings sind dir bei deinen Törtchen ein kleiner Ausrutscher passiert.
Deine Tochter hat auf uns imponiert, obwohl sie nicht 100 % handwerklich
fertiggestellt wurde.
Rovina, das Besondere bei dir ist, dass du in allen drei Aufgaben eine sehr,
sehr gute Leistung gezeigt hast. Nur bei einer deiner beiden Torten hat uns ein
wenig die Raffinesse gefehlt.
Soweit, so gut. Aber wer bekommt jetzt die fünf Extrapunkte noch für sein
Gesamtkonzept?
Die fünf Extrapunkte für das Gesamtkonzept gehen an...
...dich,
Benjamin.
Du hast uns wirklich ein wunderschönes Schaufenster präsentiert. Es ist
es ist fantasievoll, es lädt zum Träumen ein, zum Schwelgen in deinem
Schaufenster. Aber langen diese fünf Punkte für den Sieg?
Mit 80 ,5 Punkten.
Und einem hauchdünnen Vorsprung von nur einem Punkt gewinnt das große Backen
die Profis 2025.
Herzlichen Glückwunsch.
Oh, sehr verdient, sehr verdient.
Ich freue mich sehr für dich.
Gratuliere.
Lass dich umarmen.
So, der Pokal gehört dir.
Ganz viel Spaß damit.
Kannst ins Schaufenster stellen.
Herzlichen Glückwunsch.
Ja, ich bin einfach super stolz.
Alles so im Vorfeld, was ich mir überlegt habe, dass es jetzt so gut
ist, dass alles gut geklappt hat.
Ja, das macht einen einfach mega stolz.
Herzlichen Glückwunsch!
Ja,
das war das große Backen, die Profis.
Wir bedanken uns natürlich alle ganz herzlich, dass Sie mitgefiebert haben,
Sie uns zugeschaut haben.
Und das Tolle ist, Sie müssen nicht lange auf Kuchen verzichten, denn wir
uns schon bald wieder und zwar mit den Hobbybäckern. Wo?
Natürlich hier in Sat .1. Bis dahin, machen Sie es gut. Tschüss.
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