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Hallo liebe Freunde der hochklassigen Süßspeise. Wir haben hier schon mal was
für Sie und natürlich auch unsere Profis vorbereitet. Denn es ist ja immer
schön, wenn man etwas zusammen macht. Und genau diese Erfahrung werden heute
unsere vier verbliebenen Profis auch machen. Denn sie bekommen ungeahnte
Holen Sie sich am besten schon mal einen Snack, denn heute brauchen Sie
Nervennahrung. Hier ist Folge 5 von Das große Backen, die Profis.
Auch in der letzten Woche gab es eine knappe Entscheidung.
Nicht in die nächste Runde geschafft hat es Valentina.
Das ist ein sehr schönes Gefühl, unter den letzten Vieren zu sein, auf jeden
Fall. Ich hätte es Valentina auch wirklich sehr gegönnt.
Das Rennen um den goldenen Cupcake und um 10 .000 Euro geht nun im Halbfinale
weiter.
Für das Halbfinale haben wir uns das Ganze noch zu überlegen.
Die Angst davor ist gerechtfertigt, denn es wird gruselig.
Damit haben sie wahrscheinlich nicht gerechnet.
Ich versuche, den Druck nicht zu nah an mich heranzulassen. Ich habe solche
Elemente, wo ich halt nicht weiß, ob sie funktionieren oder nicht.
Mit zwei, da sind unheimlich talentiert.
Du bist für alles gerüstet.
Gucken wir mal.
Schrecken und Schokolade. Wir machen ihm das nicht leichter. Denkt an Ruvina,
dass der Günther jede Klebestelle sieht.
Im normalen Haus gibt es da auch immer bauliche Mängel, oder?
Die Messlatte liegt schon hoch und die muss noch höher gelegt werden.
Hat da vielleicht jemand einen Vorteil? Die ersten Sachen, die du gemacht hast,
die waren ja alle gruselig. Da muss ja dein Haus hinten schneller werden.
Die Messer sind gewetzt.
Die Luft wird immer dünner. Sicher ist mir was.
Eigentlich müsste er umkippen. Die Jury wird uns schon ordentlich annehmen.
Es kommt noch dicker.
Wir haben schon wieder eine Überraschungsaufgabe.
Also ich bin lieber vorbereitet und hab so gerne so ein bisschen Routine.
Echte Freunde helfen einander.
Ich dachte,
du könntest ein bisschen Unterstützung brauchen.
Oh, scheiße.
Manchmal können die auch stören.
Auf jeden Fall brauchen sie Anleitung.
Kennst du dich hier gut aus?
Nein.
Das kriegst du doch auch hier hin. Nee, mach du das bitte.
Gibt es denn irgendwas, was ich gerade sinnvoll tun kann?
Das mache ich. Ist es eine totale Ausnahmesituation?
Nee, nee, nee, das mache ich gleich. Du meinst, du bist eine große Hilfe hier?
Ich denke schon, natürlich.
Im Halbfinale ist, glaube ich, der Druck am stärksten.
Schnell arbeiten, bitte.
Ja, leider.
Aber irgendwas ist nicht sehr bekannt.
Sag mal, habe ich Zeit für einen Kaffee oder so?
Wenn man denkt, jetzt kann man sich beruhigt zurücklegen, nein, dann kommt
nächste Knaller. Die letzte halbe Stunde sollten nur die helfenden Hände das
fertig machen.
Klar, das fässt sehr viel Streit.
Da ziehst du doch hin, oder?
Nee, eigentlich nicht.
Also es ist wahnsinnig, wie tough es dieses Jahr einfach ist. Das hier einmal
dünn aufschneiden, bitte. Ach, ich darf ja nicht.
Genau, also hinten aufklemmen, hinten ingraben. Es passieren einfach mal
die kann man sich jetzt noch weniger leisten.
Ruhig ein bisschen Selbstbewusstsein, zack, ja.
Juckt sich nicht in den Finger, wenn er das dann macht. Natürlich juckt.
Sieht doch nicht identisch aus jetzt.
Natürlich kann es ein Desaster, ein Debakel werden.
Oh, Caro, enttäuscht dich gerade wie.
Wer hier wirklich ins Finale kommen möchte, sollte perfekt abliefern.
Hallo liebe Profis, ihr seid nur noch zu viert. Und Caro, du trägst die rote
Schürze. Vielleicht bringst du dir Glück und du behältst das Näschen vorn und
schaffst es bis ins Finale. Denn schon in sieben Tagen steht hier fest, wer
Gewinnerin oder Gewinner ist und den goldenen Cupcake erhält und 10 .000
Wer es schafft, das legen natürlich die drei feinsten Gaumen der Dessertszene
fest. Unsere Jury besteht aus Bettina Schliefhacke -Burchardt, Christian Hüms
und Günter Körfer.
Die drei dürfen jeweils bis zu zehn Punkte pro Aufgabe vergeben. Und wer
die meisten Punkte sammelt, darf dann in der nächsten Woche die letzte rote
Schürze tragen.
Wer die wenigsten hat, muss uns leider so kurz vor dem Finale noch verlassen.
Aber ich sehe, es kribbelt euch in den Fingern. Ihr möchtet gerne loslegen.
machen wir das auch mit Aufgabe 1.
Es ist eine Überraschungsaufgabe. Ihr wisst nicht, was auf euch zukommt.
Aber es gibt schon mal einen kleinen Tipp.
Der steht vor euch auf dem Tablett. Bitte deckt es auf.
Ich habe ja befürchtet, dass es Schokoladenschaustücke oder sowas
da bin ich froh, dass es das nicht ist.
Seit drei Wochen wünsche ich mir hier eine Tarte als Überraschungsaufgabe.
es wäre schon toll, wenn es denn jetzt kommen würde.
Ja, es sind Formen für Tartlets.
Aber was müssen Sie denn jetzt genau machen?
Was ihr auf jeden Fall nicht braucht, ist ein Rezept.
Ihr seid im Semifinale, ihr seid Profis, es muss ohne gehen.
Backt uns zehn identische, elegante Tatlets. Alle Zutaten, die ihr verwenden
dürft, findet ihr hier vorne auf dem Tisch.
Ihr habt für diese Aufgabe drei Stunden... Oh, Entschuldigung.
Christian, jetzt bin ich dich übergangen. Entschuldigung. Tja, du hast
mich vergessen, sondern auch den Titel der Aufgabe.
Stimmt, jetzt wo du es sagst. Ich habe noch gar nicht die Aufgabe benannt.
Helfende Hände. Was könnte damit wohl gemeint sein? Vielleicht
Überraschungshelferlein?
Kennt man die?
Ich dachte, du könntest ein bisschen Unterstützung brauchen.
Überraschung natürlich sehr genugend. Sammy ist tatsächlich bei mir oft in der
Backstube, aber mehr trinken wir da Bier, als dass wir arbeiten.
Ja, verrückt.
Aber richtig schön. Wir sind ein gutes Küchenteam.
Meine Schwester fühlt schon seit Anfang an so mit und ist so aufgeregt.
Und dass wir das jetzt zusammen machen, das ist die tollste
Überraschungsaufgabe.
Was kann Karos Papa?
Also ich darf Mürbeteig wieder hinbekommen, aber ich würde gerne die
schreiben. Und dann ist es immer noch, ich bin ja die Teilnehmerin dieser Show.
Und du bist der Helfer. Ich habe immer gerne Weihnachtskekse gebacken.
Ja, ich habe das Gefühl, diese Überraschung ist uns wirklich gelungen.
Wir haben jeweils eine Person aus einem Freundes - oder Familienkreis dazu
verdonnert. Erst zum Stillschweigen und jetzt natürlich zum Mithelfen.
Eure Helferinnen und Helfer dürfen euch die ganze Zeit unterstützen. Die letzten
30 Minuten dürfen auch nur noch sie arbeiten.
Ja, ich hatte auf jeden Fall Respekt vor der Arbeit, denn ich wusste ja nicht,
was auf mich zukommt.
Ihr dürft zwar am Backplatz bleiben, aber nur noch Anweisungen geben.
Und die letzte Anweisung, die kommt jetzt von mir.
Drei Stunden Zeit habt ihr und die Zeit läuft ab.
Jetzt.
Die ersten zwei Hürden, ein neues Rezept kreieren und dann dem Partner erklären,
was man damit meint.
Halbfinale, die erste Aufgabe heißt Helfende Hände und es sind tatsächlich
Lieben. Und ich bin wirklich gespannt, wie sie dann so im Team zusammen
werden. Tatletts sind jetzt nicht so schwierig und ich glaube, da finden sie
genug Arbeiten, wo die helfenden Hände wirklich unterstützen können.
Es sind Meister und ein Meister muss eine Backstube leiten können. Das ist
beinahe das Wichtigste von allem.
Wie gut eingespielt sind Theresa und ihr Mann?
Dann kannst du uns schon mal zwei Mangos holen.
Wir machen eine Tatlette mit Mango -Maracuja -Kombott mit Minze und
Schokomus.
Theresa und Marvin kreieren fruchtige Tatlettes mit Minzpesto, Mango -Maracuja
-Gelä und Maracuja -Schokomus mit marinierter Mango und Hippendekor.
Wie ist es so für dich, wenn jetzt einfach nur der Frau folgen muss, was
sagt und du darfst eigentlich nur ausführen? Das ist bei uns in der Küche
ganz so.
Aber das ist gut. Das ist unsere Dynamik in der Küche. Das klappt schon. Ich bin
das Zuarbeiten gewohnt.
Dann hast du ja Glück. Dann wirst du schon geübt.
Ich glaube, ich habe mit meinem Vater noch nie irgendwas gebacken.
Also das wird aufregend.
Die tragende Rolle.
Da
eröffnen
sich ganz neue Welten.
Wir machen Tartlets, kleine Tartlets.
Wahrscheinlich in der Form, aber wir müssen mal gucken, ob das so
Caro und ihr Vater Jakob backen Tabletts mit Mandelmürbteig und Marzipanbiskuit,
gefüllt mit Pistazienpraliné und Blutorangenkört, getoppt mit
Das wird eine klassische Tarte au Citron mit einem gebackenen Mandelteig. Wir
fangen jetzt mal mit dem Mürbteig an. Kannst du mir einen Gefallen tun? Kannst
du mir vielleicht die Vanillekurte mit dem kleinen Messer auskratzen?
Ja. Kannst du sie auf dem Tisch auskratzen?
Die Zitronentablets von Rubina und ihrer Schwester Rabea beherbergen unter
feinen Baiser -Tupfen Zitronencreme und Gel, Mandelpraliné und Mandelmörbteig.
Das Rezept, das habe natürlich ich parat.
Ich versuche es einfach, dass die Rabea überall mithilft, auch beim Abwiegen,
beim Zutatenbesorgen. Und dann kriegen wir das, glaube ich, ganz gut hin.
Und was sagt der Männerbund?
Wir machen es eigentlich ganz klassisch.
Füllen dann in den Mürbeteig Frangipane -Matte, also Mandel -Haselnuss -Matte,
kochende Himbeermarmelade und eine Vanillecreme. Und oben drauf, Tarte,
frischen Früchten abgeschlossen sein.
Benjamin und Samuel zaubern spontan aus Sablé, Beeren -Frangipane, Vanillecreme,
Himbeerkonfitüre, Biskuit, Vanillesahne und frischen Beeren ihren
Erdbeersahnetraum.
Benny, was gibt es denn bei euch? Wir fahren heute klassische Ziele mit
Früchten. Also Fruchthartler im Endeffekt. Fruchthartler. Das war die
Heute halte ich mich an die Aufgabe.
Du musst ihn immer ein bisschen im Zaun halten. Er schießt immer aus Zielen
hinaus. Das ist fürchterlich.
Dafür bist du dann heute zuständig. In der letzten halben Stunde sage ich dir
dann, was du alles runternehmen musst, damit er dann den ersten Platz macht.
Robina prescht und prescht vor.
Draußen 340 Gramm Zitronensaft.
Das reicht nicht, oder? Nee, mach erstmal alles rein, was du hast. Wie
340.
Dann muss ich auf jeden Fall noch mehr machen.
Aber du möchtest lieber mit frischem Zitronen haben? Ja, das ist ein bisschen
geschmacksintensiver.
Ich glaube, die beste Unterstützung ist die seelische.
Ja, definitiv.
Ja, ich glaube, das macht es ein bisschen ruhiger. Ja. Gut, dass du da
Wer ist denn von euch beiden die Ältere? Ich bin fünf Minuten älter.
Bist du auch der Boss?
Beim Backen ist die Rowina natürlich der Boss.
Ansonsten... Also du ordnest dich jetzt mal unter. Ja, beim Backen ordne ich
mich mal unter, ja.
Es sind alles Meister und man lernt als Meister auch zu führen.
Hoffentlich hat Rowina jetzt die Hosen an und darf bestimmen, was gemacht wird.
Kannst du ein bisschen Limettensaft auch noch mit reinmachen?
Auch frisch gepresst? Ja.
Ich bin gespannt, wer das denn bekommt.
Beim Mürbeteig ist es ja auch so, der darf gar nicht zu lange gerührt werden.
Dann wird er nämlich zäh.
Das ist richtig.
Plötzlich kann ich ganz gut.
3 -2 -1 -Rezept, das ist in mir ins Fleisch und Blut übergegangen.
So, jetzt schnell arbeiten, bitte.
Wir müssen jetzt auch fertig werden.
Es muss ja auch ordentlich gemacht werden.
Hektik schadet nur.
Die Rolle einer helfenden Hand ist nicht ohne.
Schon eine harte Aufgabe, ja, wirklich.
Aber ich gebe mein Bestes. Aber ich kann ja mit meiner Seite schaffen.
So, ein bisschen vom Blech, eine Folie drüber.
Nicht nur Mürbteig und Folie ergänzen sich optimal.
Es ist natürlich so oder so eine besondere Herausforderung, aber ich habe
meinen Ruhepult da.
Wenn man sich lange genug kennt, weiß man manchmal, was der andere denkt.
Beim Backen gilt das nur bedingt. Da muss man oft etwas mehr aussprechen.
Mein Mürbeteig in meinen Froster. Du weißt ja, wo mein Froster ist, ne? Ich
weiß, wo dein Froster ist. Muss ich mir die Zeit merken?
Nee. Okay, in den Froster.
Mürbeteig ist gemacht.
Er kühlt gerade ein bisschen.
Den werden wir so bald wie möglich in die Tartelette füllen.
Saft pressen ist eine Top -Arbeit für eine Aushilfe.
Alles wunderbar.
Lämmkört, das ist auch fertig hier, das kann jetzt gleich abkühlen.
Teresa und Marvin arbeiten Hand in Hand.
Was macht ihr zwei Hübschen denn? Wir machen Mango -Maracuja -Tart mit
also mit fruchtiger Schokomu und ein bisschen Minze.
Minze? Ja.
Geschmacklich muss ich sagen, ein sehr interessantes Konzept. Sie gehen ein
bisschen mehr in den tropischen Bereich. Mango -Maracuja kombiniert mit dunkler
Schokolade und dann Minze. Ich glaube, zu diesen exotischen Früchten passt das
tatsächlich nicht so gut. Sicher mit der Minze?
Ich probiere das gleich.
Du kannst nochmal eben auffüllen, dass wir auf 800 Gramm kommen. Und mehr
Genau, mehr Mango.
Ich bin gespannt, wie Günther darauf reagiert. Aber ich finde, was man auf
Fall erkennen kann, ist, dass das Team sehr gut eingespielt ist. Das ist zum
Hacken. Kannst du schon mal hacken und dann hier mit reintun gleich.
Wenn Minze und Maracuja so gut zusammenpassen wie Theresa und Marvin,
Törtchen ein Selbstläufer sein.
Eine Stunde ist schon vorbei.
Es ist natürlich spannend, was Teresa gerade macht.
Sie hat eben ein Mango -Konzept mit Winzeln. Mango wird jedoch trotz allem
sehr süß. Da muss man wirklich ein Gegengewicht dazu haben, weil ansonsten
es nur süß und, sagen wir mal, kräuterig.
Klar umrissene Konzepte und eine eindeutige Aufgabenteilung.
Davon können die Profis eigentlich nur profitieren.
Insofern ihre zweitbeste Hälfte mitspielt.
Es ist stressig insofern, dass mein Vater nicht am Fach ist.
Und er kennt diese Geschwindigkeit auch nicht.
Die rennen hier herum.
Das ist gefährlich hier.
Ich sage immer, im Labor nicht rennen.
Wir sind nicht im Labor.
Also ehrlich gesagt hat man nicht den gleichen Arbeitstempo, aber es macht
Riesenspaß.
Ja, also die Zitronencreme ist fertig.
Du kannst einfach drauf verstreichen.
Die Backzeit verstreicht gleich viel schneller, wenn man im Team arbeitet.
Ist aus wie Pudding.
Ist das okay so? Ja, sehr gut.
Tartlets bestehen meist aus einem Boden und einem Rand aus Mörbteig mit einer
individuellen Füllung.
Helfer bestehen meist aus Herzblut und Motivation.
Wie gut sie backen können, steht auf einem anderen Blatt.
Jetzt muss nur noch die Tartlets, da habe ich mich Angst, dass die nicht gut
werden. Weil die Ringe nicht perforiert sind, muss ich Backerbsen verwenden.
Und ich glaube, ich muss dann so kleine Nester aus Backpapier da reintun, damit
die nicht an den Teig bappen und so weiter. Das mache ich nicht so häufig,
ist etwas unsicher.
Man sieht schon jetzt, dass es optisch starke Unterschiede zwischen den Tatlets
geben wird.
Wir machen ein klassisches Tatlet, deshalb muss die Form dazu auch stimmig
Zurück zum Thema Blindbacken.
Jetzt kannst du mir mal helfen.
Wir müssen mich jetzt Backerbsen in die Tartlets machen.
Also du machst hier, dass die Backpapiere so krass dran, also
in die Ecke sind.
Diese Dinger hier.
Die habe ich zugeschnitten. Du musst die erstmal kruppeln. Und dann legst du sie
so hin und dann tust du die Backerbsen da rein. Und dann machst du sie so voll.
Du drückst es an, ja?
Ja. Das ist wichtig.
Sehr wichtig.
Voll mit Backerbsen?
Ja. Und du musst andrücken.
Ich habe Angst, dass der Teig da Schaden nimmt, wenn ich ihn zu sehr drücke.
Wird er nicht.
Wird er nicht.
Ihr Lieben, die Uhr an meinem Handgelenk hat mir gerade gesagt.
Huch, nicht mehr viel Zeit.
Nur noch anderthalb Stunden.
Halbzeit.
Ja, wir müssen ein bisschen Gas geben, weil ich schon ein bisschen zu lange an
meinen Tabletts rumgeöst habe.
Die einzelnen Teams bringen ihre Tabletts fast gleichzeitig in die Öfen.
Weiter geht's mit den Füllungen.
Dann kannst du das bitte schon mal hier reinkratzen.
Kommunikation ist so wichtig.
Und wie funktioniert die nochmal?
Wie gut hat Samuel in Benjamins Backstube aufgepasst?
Weiß Rabea, was sie da tut?
Ich mache, glaube ich, ein Zuckergel.
Zitronengel. Achso, Zitronengel.
Genau. Und ich soll das schön sämig pürieren.
Ja. Ich habe eben nicht mehr mitbekommen, dass wir das gemacht haben.
Das geht zack, zack, zack hier.
Ich glaube, ich habe im letzten Jahr nicht eine einzige Sache gebacken, außer
Bananenbrot. Und wenn ich backe, dann frage ich immer die Rovina am Telefon,
das so richtig oder hat noch einen Tipp.
Sie hat das so als Jugendliche entdeckt und dann habe ich mich auch da komplett
so rausgezogen, habe gedacht, das soll sie mal machen.
In Jakob kommt der Tüftler durch.
Ist auch nicht mal so schlecht.
Ist auch nicht mal so schlecht.
Ich bin ja selber Vater von vielen Kindern und stelle mir gerade vor, wie
mich gegen die Kinder verhalten würde, weil man hat ja doch einen
Jargon.
Noch einmal, weiter, mach weiter.
Passös genug, aber die Menge reicht, ja? Ja, aber es ist noch nicht passös
genug. Noch nicht passös genug, gut.
Mein Vater arbeitet mit unheimlich gefährlichen Substanzen, sodass er
keine Werte darauf legt, wenn etwas fix geht, sondern es muss einfach genau
sein.
Die Viskosität, die Zähflüssigkeit, die muss stimmen.
Naja.
Sie hat eben ein ungeheuer starkes Bild, wie das Ganze aussieht und er weiß
überhaupt nicht, wo seine Tochter auf dem Weg ist.
Ich glaube, es ist gut. Der Mutter macht auch nicht mehr lange mit, glaube ich.
Ja, es fällt um, fällt um.
Ich glaube, er wird jetzt sehr imponiert über seine Tochter sein.
Oh, was ist das? Ist das das Curd? Das ist, glaube ich, ein Zitronengel.
Ja, das ist, glaube ich, das Curd.
Das hat ja hier alles so besondere Namen immer bei den Profis.
Ein Gel oder ein Hauch oder ein Schäumchen.
Das ist immer ein bisschen besonders heiß.
Apropos heiß.
Was machen die Böden?
Warm sind die am leckersten.
Oh, was kommt da jetzt rein? Was ist das? Was ist das?
Das ist eine Franchipan -Matte. Oh Gott, du hasst mich.
Weil das mag ich.
Franchipan? Oh ja, das ist lecker.
Das ist schon gut, gell?
Wir sind geschmackstechnisch einfach geblieben. Es wurde oft kommentiert,
ich zu viel wollte, zu viel Aufwand betreibe.
Heute habe ich einen Gang zurückgeschraubt. Die Geschmäcker sind
Ich denke, das wird schon gut ankommen.
Darauf kommen Beeren.
Wird dann nochmal gebacken.
Schwarzwart halbieren.
Schwarzwart? Ja.
Halbieren, oder?
Man sagt im Hochdeutsch Blaubeeren, aber bei uns sagt man manchmal
Schwarzbeeren, weil die Wilden sind sehr, sehr dunkel und sehr klein.
Deshalb bei uns im Dialekt oft als Schwarzbeeren bezeichnet.
Oder schwarz macht.
Robina trägt ihre Mandelcreme auf.
Teresa streicht Boden und Rand mit Eigelb ein.
Dann werden die Törtchen weitergebacken.
Nur Caro hängt zeitlich hinterher.
Bin sehr gespannt.
Okay,
sieht jetzt nicht unbedingt super gleichmäßig aus.
Ah, teilweise hat sich das damit ein bisschen verbunden.
Die Bruchstellen sind nicht zu übersehen.
Oh nein, nochmal.
Jetzt sind die alles andere als perfekt geworden.
Fuck, fuck, fuck, fuck, fuck, fuck, fuck, fuck.
Was meint der Papa dazu?
Ja, die setzt sich hohe Ziele, ist dann engagiert dabei, ist dann aber auch sehr
enttäuscht, wenn es nicht ganz so funktioniert.
Okay. Die sind leider nicht so schön, Papa.
Oh, habe ich da jetzt... Es ist vielleicht ein bisschen teilweise zu
gedrückt worden, aber das ist das Problem.
Das ist das Problem. Das ist das Problem. Überall Problem.
Scheiße. Das ist so fragil.
Kann man das irgendwie kaschieren, so mit Tränen oder so?
Weißt du was, wir machen die nochmal.
Wir machen nochmal Mürbeteig. Das ist aber sehr knapp dann, okay. Ja, und dann
legen wir aber die anderen aus, weil ich glaube, die sind scheiße. Das ist doch
deren Schuld.
Okay, gut. Das heißt, nochmal auf Null.
Ich finde das gut. Also sich schöne Ziele zu setzen und daran wirklich
konsequent zu arbeiten, das ist etwas ganz Tolles.
Okay, hol bitte Mehl.
Ja. Das haben wir.
Salz haben wir. Noch ein bisschen mehr Puderzucker.
Ja.
Das wirft sie natürlich zeittechnisch ein wenig weiter zurück. Und wenn du
jemanden dabei hast, wie Karos Papa, der wahnsinnig lieb ist, aber der natürlich
vom Backen keine Ahnung hat, dann ist es natürlich jetzt in dieser Situation
eher ein Handicap.
Benjamin übt sich in Zurückhaltung.
Ich mache eine schlichte, einfache Deko.
Wie Samuel auch.
Dann alleine.
Auch Robina beginnt mit den Deko -Elementen.
Das ist eine Hippe, die hier oben drauf kommt.
Und dann wollte ich auch noch was aus Schokolade und mit der marinierten
machen, dass man direkt so ein bisschen sieht, was das für eine Füllung wird.
Caro fängt währenddessen von vorn an.
Malen mit Schokolade ist Theresas Spezialität.
Caro und
Jakob spüren den Zeitdruck.
Nun wollte ich ein kleines Loch ausstechen, ein bisschen Mandelpraline
Mitte füllen.
Gemeinsam mit Rabea kann sie nun in die Höhe arbeiten.
Ich bin sehr happy.
Es ist alles wunderbar, gell?
Ich bin immer nur wundervoll. Ich bin immer weiter auf dem Tisch. Nicht, dass
die runterfallen.
Bei drei von vier Teams sind die Tatlets nun fertig gewacken.
Ich schleife die jetzt oben nochmal ab und ich bin jetzt erstmal relativ
zufrieden damit.
Caro geht es ganz anders.
Ich habe so viel Zeit verloren jetzt.
Ich habe so Angst, dass es nicht klappt.
Wenn wir jetzt zum zweiten Mal nicht blind backen, wird es ja auch schneller.
Schnell rennen bitte.
Ja, ich renne.
Eile mit Weile oder mit der Pfeile.
Wir machen die Tatnetze richtig sauber an den Kanten.
Und dann gehen wir ans Füllen.
Noch 50 Minuten.
Marvin beginnt mit der Mango -Maracuja -Schokomut.
Okay, und dann emulgieren. Das heißt, du brauchst nochmal den Püree -Stab. Der
liegt da unten drin.
Christian hatte vorhin ja einen Einwand.
Ich bin bei der Minze geblieben.
Kann Sie Christian davon überzeugen?
Danke, danke, danke. Kein Problem.
Dann fliegender Wechsel.
Ja. Das bitte rein.
Werden Karos Blitztörtchen noch fertig?
Runder läuft es bei den Schwestern.
Guck mal, du machst jetzt einfach hier unten ein bisschen Zitronengel rein.
Und dann ein bisschen Mandelpralinie drüber.
Ich habe Angst, dass ich das nicht mehr schaffe.
Ich habe halt keine Erfahrung mit den Formen.
Wollen wir sagen, dass wir gut sind?
Ja, guck mal bitte einmal, ob du wirklich keine Stückchen findest. Und
hier am Rand guckst, dass das alles gleichmäßig aussieht.
Was die Optik angeht, ist die Jury in der fünften Profiwoche sehr verwöhnt.
Benjamin und Samuel sind voll im Dekotunnel.
Das ist eine Vanillecreme, also die Mischung zwischen der Himbeermarmelade
der Vanillecreme.
Klassisch, aber das schmeckt halt.
Rovina arbeitet mit italienischem Baiser.
Die brauchen ja nicht mehr viel.
Nein. Komm, wir geben jetzt nochmal Gas, dass wir eins ausdekoriert haben, dass
ich das auch nachmachen kann.
Vielleicht ein bisschen blass, aber...
Ich glaube, ich würde sagen, wir sind fertig.
Dann ran an die Füllung.
Teresa feilt gerade nicht nur an ihrer Beziehung.
Ich fühle mich ein bisschen schlecht für ihn.
Aber ja, ich hätte mir gewünscht, dass es nur noch so Finishingsabschlüsse
gewesen wären.
Aber wir kriegen das hin.
Okay, haben wir eine Pinsel?
Ja, hier.
Ich zeige dir einmal.
Also einfach nur dünn einmal durchgehen.
Verbrenne ich mir hier?
Ja, du musst erst mal die Ringe anwärmen, damit die aus der Mut...
mal die großen Ringe anwärmen. Ich weiß nicht, wie ich nachher verbrenne ich
hier. Aber ich mache hier doch gerade was anderes.
Jakob ist halt Chemiker.
Wir vermeiden immer offenes Feuer im Labor.
Ich habe da zu wenig Erfahrung.
Ja, ich mache... Ui, das machst du aber sehr gut.
Gelernt ist gelernt.
Und gestresst ist gestresst.
Ich glaube, zeitlich sind wir schon hin.
Wir haben die letzten Handzeichen machen müssen.
Aber das will die Führung ja natürlich auch sehen.
Ich finde das noch zu blass.
Ja, reicht. Reicht, oder? Ja.
Okay.
Caro bedeckt ihr Marzipanbiskuit mit Blutorangenkörlt.
Den Biskuit bitte gut genug andrücken, damit ich hoch genug mit der Körlt
Ja, ich kann es viel besser einschätzen, was du eigentlich für eine tolle Arbeit
leistest. Ja, es ist echt Wahnsinn hier.
Die Zwillinge sind bereits in der Pinzettenphase.
Zehn identische Tabletts sind gefordert.
So richtig kritisch wird es erst jetzt.
So, liebe Profis.
Für euch heißt es jetzt Hände weg vom Gebäck. Die letzte halbe Stunde dürfen
noch die Helferlein an die Törtchen.
Was schaffst du? Was packst du?
Ihr dürft gerne Anweisungen geben. Ihr habt noch 30 Minuten.
Also, dann das hier einmal dünn aufschneiden, bitte. Ach, ich darf ja
Und jetzt drück hier bitte einen tropfenförmigen Tupfen für mich. Du
weiter nach oben mit der Tülle. Du musst Druck ausüben, die Tülle noch nicht
bewegen. Nein, Papa.
Weitergehend sehr positiv war die Dynamik.
Druck, Druck, Druck, hoch, hoch, hoch, hoch, hoch.
Da kriegst du doch hin, oder?
Nee, eigentlich nicht.
Ab dem Moment, wo ich dann dekorieren musste, da merkte man schon, dass
Karolin die Hände über den Kopf zusammengeschlagen hat.
Ich habe so ein Ding noch nie in der Hand gehabt. Wofür auch? Für Kekse
man sowas nicht.
So, jetzt müssen wir mal ein bisschen üben.
Genau, entweder hinten aufklemmen, hinten innen dran.
Ist gut, ist gut, ist gut. Noch ein bisschen, noch ein bisschen.
Komm. Bitte einfach einmal.
Komm, du bist der Sprenger als die Ohren hier.
Einfach.
Ich meine, es geht gar nicht mehr ab.
Ich bin Anfänger.
Wenn du was zum ersten Mal machst. Ja.
Ich wäre im Labor auch aufgeschmissen.
Ich bin ja keine Maschine.
Komm, hab doch ein bisschen Mitleid.
Und was machen die Zwillinge mit dem angebrochenen Abend?
Was hattest du jetzt noch vor?
Guck mal, du kannst die mal abwarten. Wollen wir noch ganz, ganz einen Hauch,
nur ganz bisschen Limettenabspiel drauf machen? Ich darf jetzt nur noch, ne?
Ja, das musst du jetzt ohne Milch machen.
Der Funke muss überspringen.
Ja, sowas hätte ich mir vorgestellt, oder?
Und ihr macht es euch gemütlich?
Ich glaube, es ist schon mal erst alles fertig.
Also, halb so schlimm.
Das kann jetzt nicht mehr passieren.
Sie kann nichts falsch machen.
Jakob schon.
Die Tülle unten festhalten und Druck ausüben und hoch. Also, erstes ist hier,
ne?
Stopp. Nicht gut.
Aber bitte alles, die müssen alle identisch aussehen, Papa. Ja.
Sieht doch nicht identisch aus jetzt.
Papa, die sehen nicht identisch aus.
Jetzt warte mal.
Ja.
Oh Karo, Mensch.
Ich enttäusche dich so.
Es lag ja auch nicht an dir. Es lag daran, dass die ersten Tatleps nichts
wurden. Das lag ja an mir, weil ich blind backen wollte.
Hätte ich nicht machen sollen. Jemand, der noch nie vorher was gebacken hat.
weiß nicht mal, wie das Gerät hier heißt.
Wie heißt das Gerät?
Fritzbeutel. Ach so, ja.
Ja, jetzt wird es natürlich richtig spannend.
In die Mitte einfach einen tupfen.
Nicht zu hoch.
Ruhig ein bisschen selbstbewusst bleiben. Ja, genau.
Ja, genau so.
Perfekt.
Ja, steht was da. Aber die anderen haben wunderschöne Tatlets. Ich habe die von
Rowena gesehen. Doch, die von Rowena sind heulend schön.
Und bekommen noch einen Hauch Limettenschale ab.
Das hättest du gelernt, ne?
Sehr richtig gut.
So, jetzt wird es bestimmt hektisch. Ihr habt nur noch zwei Minuten.
Und jetzt das Gleiche für die restlichen.
Nee, du musst genau auf die gleiche Ausrichtung, bitte. Ach, oh mein Gott.
Drücken, drücken, drücken, drücken.
Stopp. Und ab.
Genau.
Ja, war richtig gut.
Nicht andrücken. Bitte einfach nur drauflegen. So wie eine leichte Blume.
Du kannst sie auch anfassen mit den Händen.
Nein, da ist Creme drauf. Das kannst du wieder bitte runternehmen. Da ist Creme
drauf. Okay.
Super.
Oh mein Gott. Das sieht gut aus.
Perfekt. Mach alles andere genauso.
Ja, aber mach die andere auch so.
Die letzten Sekunden brechen an. Ich zähle runter.
Zehn.
Neun.
Acht.
Sieben. Noch mal ein bisschen schräger, bitte.
Noch mal ein bisschen da rüber, bitte.
Sechs.
Wir hier mit dem Finger ein bisschen dran gehen, sodass die Blume nach hier
ausgerichtet ist, bitte.
Vier.
Drei.
Drei.
Nach da musst du ausgerichtet sein. Sie soll dir angucken, die Blume von hier
aus, wo du stehst.
Ein.
Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Das ist mein Bestes. Ich weiß.
Die Tupfen sind nicht ganz gleichmäßig, aber das kann man jetzt nicht mehr
ändern. Ich hoffe einfach, dass der Geschmack überzeugt und ein bisschen
hat es ja was.
Ja, wir hatten wirklich Pech jetzt.
Aber die anderen haben auch mal Pech.
Ja.
Ich habe zwar immer nur ein bisschen zugearbeitet, aber doch, ich finde das
Endergebnis richtig toll.
Und es war auch gar kein Stress dabei. Also total angenehm.
Ich glaube, das sieht ganz ordentlich aus.
Ein paar Kleinigkeiten ärgern mich. Der hätte ich noch ein bisschen besser sein
können, aber das sieht schon ganz gut aus.
Wow.
Samuel hat viel geholfen. Er hat nicht nur abgewogen und Zutaten geholt.
Er hat fast 50 Prozent vom Zirken gemacht.
Wir starten jetzt mit der ersten Verkostung und die helfenden Hände
natürlich dabei bleiben. Schließlich ist es auch euer Werk. Ihr dürft dann ruhig
mit nach vorne kommen. Wir fangen an bei Rovina und Rabea.
Rovina und Rabea, dann erzählt uns mal, was ihr euch dabei gedacht habt. Und vor
allen Dingen, Rabea, wo durftest du den Tart kräftig unterstützen?
Wir haben uns für eine fast klassische Tarte au Citron entschieden, weil das
eines meiner liebsten Tartrezepte ist. Die Optik ist natürlich ausschließlich
Rovina's Verdienst, aber ich durfte fleißig mit abwiegen. Ich habe ganz
Zitronen ausgepresst und am Ende hatten wir Limettenabrieb drüber gemacht.
Ja, aber viel musste ich gar nicht mehr am Ende machen.
Die Törtchen sollten ja möglichst identisch sein.
Und ich liebe es, Tupfen zu zählen.
Sie stimmen von der Anzahl auf jedem Törtchen. Und sowas liebe ich.
Vor allem auch die Farbe von den Tartlets gefällt mir sehr gut.
Also optisch geht es wirklich ein zum Essen.
Danke. Der Baiser ist genau so abgeflammt, wie er sein sollte.
Und auch die Farbe vom Mürbeteig.
Sieht wunderbar lecker ansprechend aus.
Tadellos, von außen gibt es nichts Außensetzen.
Dankeschön.
Also der Anschnitt ist jetzt nicht ganz so spektakulär. Man sieht, dass hier in
der Mitte auch noch ein kleiner Kern ist.
Unten in der Boden, schön gleichmäßig auch zum Rand.
Das, was deine Tarte so besonders macht, ist dieser flüssige Kern. Dass du die
Mitte ausgestochen hast, gefüllt hast mit dem Zitronengel, wo es richtig schön
sauer wird.
Gleichzeitig habe ich die Süße von der Maddelpraline.
Unten drunter der Mürbeteig ist super schön gebacken. Er ist schön mürbe. Du
hast immer wieder ein Biss dabei.
Obendrauf mit dem Baiser. Und das ist wirklich das Wichtige bei der Tarte aus
Zitronen. Dieses Balancieren von der Süße und der Säure. Und du hast es
traumhaft schön umgesetzt.
Dankeschön. Für mich war es auch so, dass die Balance sehr gut ist.
Ich habe vorher an dem Zitronenkört geschmeckt, der war sehr, sehr sauer,
auch sehr zitronenlastig. Gerade der Mittteil, der stört mich im Geschmack.
Ansonsten die Balance, wunderbar, die ist zwischen süß und sauer.
Ich glaube, das Teamwork zwischen euch hat wirklich gut funktioniert.
Also mir gefallen optisch wie auch geschmacklich genau das, was es
und sehr gut umgesetzt.
Dankeschön. Vielen Dank.
Wir haben den Boden mit einem klassischen Sablé dünn ausgelegt, eine
Himbeermarmelade gekocht, mit Vanillecreme alles glatt gestrichen.
klassischer Biskuitboden. Ich durfte dabei den Mürbeteig durch Anweisung von
Benjamin machen und habe auch am Ende das Lab dekoriert.
Die sehen komplett identisch aus. Die Farben sind Tirol, oder?
Rot -Weiss, die Backfarbe.
Sieht von hier ein bisschen dunkel aus.
Ich hoffe, das Ganze harmoniert.
Du bringst diesen modernen Touch mit rein, alleine mit der Dekoration hier,
Quadrat draufzusetzen, was so von der Form halt ja eigentlich gar nicht zu
diesem runden Tartelett passt.
Schön den Stand von der Sahne, diese Tupfen, die für mich immer was Frisches
haben, mit dem Beeren kombiniert, optisch sehr schön komponiert und auch
umgesetzt. Danke. Es sieht wirklich lecker aus, muss man ganz klar sagen.
Ich wüsste nicht, wo man es besser machen könnte. Es ist super schön
du hast eine wunderschöne Säure, der Mürbeteig ist nicht verbrannt, er ist
durchgebacken, ein wirklich wahnsinnig leckeres Tatlet.
Danke. Der Franchipan, diesen Vitamann -Geschmack, davon mag ich sehr gerne.
Und dann auch die gebackenen Beeren, die geben dem Ganzen einen speziellen
Geschmack.
Erstmal ist das Ding ansprechend lecker, aber dann die Kombination, die du auch
da reingebracht hast, oder ihr.
Ist einfach fabelhaft. So, danke Ihnen.
Vielen Dank. Alles richtig gemacht, genau auf den Punkt zusammengestellt und
sehr gut umgesetzt, ihr beiden.
Danke schön.
In dem Tatbett ist ein klassischer Mürbeteig, dann ist unten ein Minzpesto
ein Mango -Maracuja -Gelee. Die Dekoration ist eine Hippe und Schokolade
Minze passen, dass man wirklich auch die Füllung sehen kann.
Teresa, es war bezaubernd, euch zu sehen. Nicht nur, wie ihr jetzt da
sondern so habt ihr auch gearbeitet.
Wenn ihr so weitermacht in eurem gemeinsamen Leben, ist alles in Butter.
Wirklich.
Alles in Butter ist auch mit eurem Törtchen. Es sieht wunderbar gleich aus.
ist ansprechend. Diese kleinen Würfel, die du aus Mango gemacht hast. Hast du
die geschnitten vielleicht?
Gut gemacht.
Auch die Taklets, die sind wunderbar fein gebacken. Der kleine braune Rand da
dran und dann ein bisschen weiter darunter. Genau das, was ich haben will.
Marvin, ich weiß, du durftest mir als nur die Mango schneiden, wobei du die
wirklich sehr gut geschnitten hast.
Die erste Zeit konnte ich ja Theresa folgen und ich konnte das machen, was
mir sagt. Aber wir hatten es ja genauso getimt, dass noch das ganze
Zusammensetzen dann überblieb.
Dementsprechend habe ich dann nachher ja dann alles so noch zusammengebaut, wie
es jetzt vor euch seht. Deswegen sieht man, glaube ich, an der einen oder
anderen Stelle auch, dass es kein Profi zusammengesetzt hat.
Aber ich habe mein Bestes gegeben.
Ich finde, das hast du sehr gut hinbekommen. Du hast, glaube ich, eine
Lehrmeisterin da und hast gut gehorcht. Also optisch gefallen sie mir wirklich
gut. Und auch die Backfarbe von den Tatlets, schöne gerade Kanten oben drauf
fein. Auch hier diese kleinen Mini -Schoko -Ornamente, die ihr da mit
reingemacht habt.
Also das Schöne ist, man sieht im Anschnitt da unten diese Pesto.
Schöne Schichtung, auch die Füllung hält, es läuft nichts aus, auch so
sein. Dunkle Schokolade ist normalerweise sehr geschmacksintensiv.
Aber das ist das, was ich befürchtet habe. Minze ist tatsächlich noch
intensiver. Du hast zwar eine wunderschöne Säure mit eingearbeitet, ob
Mango -Maracuja ist, kann man nicht herausschmecken, aber die Säure ist da.
Aber die Schokolade ist eigentlich gar nicht vorhanden, sondern du schmeckst
tatsächlich einzig und alleine die Minze. Die ist jetzt die ganze Zeit da.
Aber schön ist, es ist sehr frisch. Ja, auf jeden Fall. Die Säure ist da.
Das ist eine spannende Kombination, aber ich gebe Christian recht, die Minze ist
gerade wirklich das, was im Mund drin ist. Das ist sehr schön so im Nachgang,
aber die Schokolade hat so eine schöne Konsistenz und ich hätte sie gerne
tatsächlich noch mehr dann auch geschmeckt, anstatt sie nur im Mund zu
Okay. Die Dominanz von der Minze war da. Ihr habt zum Glück die richtige Minze
genommen. Das war keine Zahncreme. Der Boden war ein bisschen zu dick, aber
ansonsten... Es ist wirklich eine gute Kombination, weil gerade mit Mango, das
macht normalerweise nur, nur süß. Du hast was aufgefrischt mit diesem Pesto
dann noch Passionsfrucht da rein.
Also die Kombination ist gut. Ein bisschen mehr aufpassen bei der
Geschmackssetzung. Vielen Dank. Vielen Dank.
Ich habe einen Mandelmürbeteig -Tartlet gemacht. Es ist dekoriert mit einer
Vanille -Aufschlag -Garnasch. Und was hast du gemacht?
Ich war zunächst die helfende Hand, habe also Zutaten abgewogen, habe die
Orangen ausgepresst, die Schale abgerieben.
Aber am Schluss ist uns dann die Zeit davon gelaufen und die ganze Dekoration
ist dann an mir hängen geblieben.
stiziert auf dem Blog, wie es sein soll und die Ausführung geht aber auf mein
Konto.
Also, wenn man euch zwei bei der Arbeit sieht, das ist einfach ein Bild für
Götter. Das ist wirklich geil. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Ja, auf jeden
Fall. Also Caro, das ist wirklich, wenn du nicht nachher im Fernsehen siehst,
ich bin wirklich gespannt, ob du dich so wiederkennst. Also das ist wirklich
geil. Da haben wir Dad und da wirklich die Küche gejagt. Das war der absolute
Knaller. Ihr hattet ganz arge Probleme.
Oder du, Caro, hattest ganz viele Probleme. Die ersten Tartlets sind
geworden. Du hast nochmal gebacken. Ich glaube, 40 Minuten vor Ende gingen diese
Nürnberg -Tartlets dann tatsächlich noch im Backofen. Da war schon klar, das
Finish muss bei Jakob, bei deinem Papa bleiben.
Und ich finde, du hast dich wirklich sehr gut geschlagen. Also ich glaube,
abwiegen und so, das kriegt jeder hin. Aber wenn man dann plötzlich dekorieren
muss und die Tochter steht da und man weiß, dass die zittert und man möchte
Gutes tun. Also.
Es gibt durchaus Kollegen, die machen das viel schlechter und verkaufen es
Also ich glaube, es schmeckt sehr gut.
Es ist alles da, es ist gleichmäßig.
Ja, es geht noch exklusiver und exquisiter.
Aber ich glaube, ihr könnt wirklich zufrieden sein mit eurer gesamten
Es war so fantastisch, euch über die Schultern zu sehen, weil ich bin selber
der Situation Vater und Sohn.
Das ist wirklich nicht die einfachste Kombination.
Und ich glaube, dein Vater ist enorm imponiert von deinem Können, trotz dass
Chemie kann. Wir können Chemie besser und leckerer.
Man sieht alle Komponenten im Anschnitt. Es läuft nichts aus. Also vom Timing
her hat zumindest das alles funktioniert.
Der Mörder ist etwas nicht.
Aber der passt gut zusammen mit der Pistache, weil es gibt eine
Die Füllung obendrauf, wenn die etwas dicker gewesen wären.
Blutorange ist ja der Hammer. So unglaublich lecker.
Geschmacklich. Eine gute Kombination.
Danke. Für mich der Mürbeteig absolut super.
Auch mit der Pistazie am Anfang hat man wirklich so den Hauch von der
Blutorange. Und dann kommt halt die Praliniermasse von den Pistazien,
gleichzeitig die Konsistenz auch von dem Boden. Es ist halt wirklich saulecker.
Mit ein bisschen mehr Rand wäre es wahrscheinlich tatsächlich richtig geil.
Dankeschön.
Jetzt habe ich für euch eine klitzekleine Hiofsbotschaft. Auch wenn
zehn Tatlets gebacken habt, bleibt es bei maximalen 30 Punkten von der Jury.
Betty, Christian und Günther, ihr dürft euch jetzt gerne beraten.
Das war mal ein Spaß.
Ja, würde ich doch mal sagen. Das war doch mal eine schöne Verkostung, oder?
Also, fangen wir gleich mal mit dem ersten Thema an. Taler Zitron, der
Klassiker aus Frankreich.
War schon ein ziemlich guter Start, muss man sagen.
Definitiv wirklich Klassiker. Schön umgesetzt, selbst die Tupfen. Das
hat mir persönlich nicht geschmeckt.
Ich glaube, wir werden auf jeden Fall ganz gut Punkte bekommen.
Teamwork makes the dream work.
Nein?
Hier ist ja etwas.
was ich ohne weiteres bei mir in der Theke haben könnte.
Es sah anfangs so aus, als wenn der Mürbteig ein bisschen zu braun wäre,
das ist eben sein Mürbteig. Der Geschmack war da, perfekt gemacht.
Die Einfachheit wurde gelobt. Das freut mich natürlich.
Wir haben in der Zeit was Ordentliches auf den Tisch gestellt, was man auch zu
Hause verkaufen würde.
Da hat man sich auf jeden Fall, sage ich mal, so ein bisschen mit der Minze
vertan. Wir alle drei gesagt, die Minze war tatsächlich sehr dominant.
Weil die Mousse wirklich eine schöne Konsistenz hatte.
Und bei der Dekoration muss man auch sagen, ein bisschen simpler vielleicht,
aber sehr gleichmäßig auch gearbeitet.
Mir hat es sehr gut geschmeckt. Man muss einfach mal schauen, was rauskommt. Und
genau, es wurde ja auch einiges positiv angemerkt. Von daher, wir schauen.
Und hier, das Dachglätt, Papa und Tochter, wie sie mit ihrem Vater da
rumgefahren ist. Das war herrlich.
Schnell, renn bitte.
Ja,
du machst die Deko. Nein.
Einmal. Das ist der Sprenger als die Ohren hier.
Aber man merkte auch eben bei der Präsentation, dass ihm auch ein bisschen
Herz blutet, dass er jetzt die Dekoration nicht so umsetzen konnte, wie
das vermutlich gedacht hat. Sie hatten Schwierigkeiten, aber ich finde, Sie
haben es noch gut gerettet. Geschmacklich habt ihr beide auch gerade
Blutorange sehr gut. Ja.
ein bisschen mehr tatsächlich von der Blutorange oben drin, von der Creme,
ist es tatsächlich wirklich richtig ausgewogen, aber das sind so kleine
Ich bin schon enttäuscht, ja. Die Tadlets waren zu flach, dadurch ging
von dem Blutorangenkörl rein und dadurch war die Säure zu wenig da. Und das sehe
ich natürlich auch ein.
War eine schöne Verkostung. Schreiben wir mal die Punkte auf.
Dann werden sie vorgelesen.
Ja, auch für diese Aufgabe gibt es Punkte und die Jury hat hoffentlich mehr
Punkte vergeben, als man an einer helfenden Hand abzählen kann.
Schieß los!
Vorab wollten wir noch sagen, es war ja nicht nur für euch eine Überraschung,
sondern für uns auch eine willkommene Abwechslung, euch mit euren Lieben am
Backplatz mal arbeiten zu sehen. Und man muss ganz klar sagen, es hat uns
wahnsinnig viel Spaß gemacht, euch über die Schulter zu schauen und die
Ergebnisse, die können sich wirklich sehen lassen.
Es gab trotzdem kleine Unterschiede, somit haben wir auch einen Ranking.
17 ,5 Punkte für euch, Caro und Jakob.
Und 20 Punkte für Theresa und Marvin.
27 Punkte gehen an Rovina und Rabea.
Und Benni und Michael.
Herzlichen Glückwunsch.
Ich freue mich wirklich sehr.
Es war eine richtig schöne Aufgabe, mit der ich gar nicht gerechnet habe. Und
dass das jetzt auch so gut geklappt hat, das macht mich auch sehr happy.
Ich habe mich auf jeden Fall sehr gefreut über das Ergebnis.
Es hat eigentlich das wieder gespiegelt, was wir gemacht haben. Es hat
harmoniert. Er hat super gearbeitet. Ich bin gewaltig froh.
Ich will aber nochmal betonen, dass es nicht die Schuld meines Vaters ist.
Dieser Tatort hat wirklich alles kaputt gemacht.
Natürlich schwierig, dass sie die Punkte aufholt. Aber ich wünsche ihr alles
Gute. Ich glaube, sie packt das aus.
Ja, wir freuen uns, dass uns diese Überraschung gelungen ist. Wir hatten
viel Spaß bei dieser Aufgabe. Aber irgendwann ist immer der Punkt, da muss
sich verabschieden. Denn die nächste Aufgabe müssen die Profis allein
Denn da geht es dann um den Einzug ins Finale.
Herzlichen Dank, dass ihr mitgemacht habt. Es war ganz, ganz toll. Vielen
Ich bin schon etwas nervös, weil meine Mitstreiter sind unheimlich talentiert.
Ich kann mir vorstellen, dass ich wackele.
Mal schauen.
Ein Helfer wird nicht alleine nach Hause fahren.
Wer das ist, das entscheidet sich mit Aufgabe Nummer 2.
Kommen wir zur zweiten Aufgabe.
Süßes Gruselschloss.
Ja, da frage ich doch gleich mal hier Burgfräulein und die Burgherrin. Was
stellt ihr euch darunter vor?
Backt uns schaurige Häuser, Villen oder Burgen.
Hauptbaustoff ist Kuvertüre. Aber mindestens ein Drittel davon muss aus
bestehen. Achtet genau auf die Statik.
Euer Schaustück wird nicht angeschnitten.
Allerdings macht ihr für uns sechs identische Törtchen oder Kleingebäck.
Schluss passen.
Zum Design. Statt eleganter Perfektion suchen wir nach dem morbiden Look, der
aber mindestens genauso detailreich sein muss.
Nicht essbare Elemente wie Lichterketten sind erlaubt, aber euer Schaustück muss
von alleine stehen.
Ein Gruselfilm dauert ja meist so zwei Stunden.
Euer Film hier dauert neun.
So viel Zeit habt ihr. Ich wünsche euch viel Glück. Drückt euch die Daumen, dass
alles gelingt.
Und dann geht's auf mein Kommando auch schon los.
Eure Zeit läuft ab.
Jetzt.
Eine Aufgabe wie Edward aus Twilight.
Süß und gruselig zugleich.
Caro und auch Teresa sind etwas auf dem Schleuderrad. Dann
erwarte ich natürlich, dass sie ihr volles Pensum geben können und dann
Qualität. dann kann alles gut werden.
Er verspürt Rückenwind.
Benjamin ist eine Liga für sich. Ab und zu, muss man sagen, ist Rowena ganz nah
dran, ihm so ein bisschen die Schuhe zu stellen.
Aber Benjamin ist sicherlich, sage ich mal, von den Fähigkeiten, was die
angeht, der Stärkste im Feld.
Das sind Vorkurslorbeeren.
Ja, neun Stunden kann viel sein, kann auch wenig sein.
Etwas zusammenzukleben, das kann man vielleicht in zwei Stunden machen, aber
etwas richtig Kompliziertes zu bauen, ist neun Stunden nicht zu viel.
bricht was zusammen, man wird nervös und da haben wir dann auch noch die sechs
identischen Törtchen, Rallinen und Kleingebäck.
Da kann es auch wieder eine Herausforderung sein, weil die müssen ja
Schloss zusammenpassen.
Caro denkt an ein Knusperhäuschen.
Das wird ein Lebkuchenteig. Sirup, Lebkuchengewürze, Braunerzucker, viel
viel Butcher.
Ich mache diesen Teig zweimal, weil ich viel brauche. Mein Schloss wird groß.
Deswegen brauche ich viel, viel Teig.
Caro zaubert einen Hexenrückzugsort aus Lebkuchen und Zartbitterkuvertüre.
Darauf thront zwischen Rauch aus Zuckerwatte eine aus Blütenpaste und
modellierte Hexe.
In den essbaren, schwarzglasierten Hexenkesseln brodelt Kürbiskern
-Praliné auf Kaffee -Cremeux, Kürbismus und Kürbis -Financier -Boden.
Benjamin mag's stabil.
Das wird Zuckerteig. Das ist jetzt Weizenmehl, Roggenmehl.
und eine Zuckerlösung.
Hier werde ich jetzt einen Baum formen, den ich dann backen werde.
Der ist über eineinhalb Stunden im Ofen.
Später mit Kakaopulver, bitteschwarzer Farbe und
Mikrowellenbonf, der alt und moh wirken lasse.
Benjamins Ruinenzauber ruht auf einem kunstvoll geformten Zuckerteigbaum, der
aus einem Kuvertürestein erwächst.
Drumherum schwebt eine Hexe aus aufdressierter Kuvertüre.
In der Ruine verstecken sich die weißen Schokopralinengeister mit Kakaomirbteig,
Kokoslikörganache und Limettengelee.
Theresa hat mit Finsternis kein Problem.
Das wird mein schwarzer Mürbeteig. Der ist einfach nur mit sehr schwarzem
Kakaopulver gefärbt. Also da ist gar keine Farbe drin, sondern wirklich nur
Kakao. Das ist ein Rezept, das ist relativ stabil, sodass das mir auch
zusammensackt.
Ich sehe schon sehr viel Dunkelheit aufziehen.
Ja, wir wollen jetzt nicht hübsch und pretty und alles korrekt, sondern wir
wollen richtig schön morbide mit einem schönen Mix aus...
Kuvertüre und gebackenen Komponenten sind alles erlaubt. Und deswegen liebe
halt solche Gruselvarianten. Das muss für mich jetzt nicht irgendwie offene
Gedärme sein oder sowas. Das kann halt wirklich was Subtiles sein, was halt
einfach so einen psychischen Schauer über den Rücken laufen lässt.
Das liebe ich an dieser Aufgabe.
Was machst du?
Was anderes als die anderen. Das wird wieder anders sein bei dir.
Ich mache ein realistisches Gebäude, also eine verlassene Psychiatrie, ein
Hochhaus.
Okay, wie kann ich ein Gruselgebäude noch toppen? Ich mache eine verlassene
Psychiatrie drauf. Ja, das war der Gedanke. Es soll halt realistisch sein.
Theresa erschafft mit Patient X ein altes Psychiatriegebäude aus
Zartbitterkuvertüre, schwarzem Mürbteig und einem zerschlagenen Kuppeldach aus
Isomalt. Die Bausteine der Gruselruine sind Zartbitterpralinen mit Jusu
-Ingwergel, umhüllt von Ingwer -Langpfeffer -Ganache.
Ich finde hohe Gebäude beängstigend.
Ich wollte halt ein realistisches, angsteinflößendes Gefühl erzeugen. So
ausgebranntes Hochhaus, so verlassene Gebäude haben immer was Gruseliges. Und
vor allem, wenn die modern sind und man die wirklich auch irgendwo hier finden
könnte.
Besonders gruselig ist, dass bereits eine Stunde Zubereitungszeit vergangen
Also ich finde, man merkt meinen Sachen immer so ein bisschen meinen eigenen
Stil, meinen Tattoo an.
Also ich mag das sehr gerne, wenn es detailverliebt ist, wenn viele kleine
-Elemente zusammenkommen. Ich achte immer sehr auf die Farbgestaltung, dass
immer harmonisch ist. Und ich glaube, das sieht man nachher auch in dem
Gruselhaus.
Rovinas Schattenvilla besteht aus Zartbitterkuvertüre und
erhebt sich düster aus einem Friedhof mit filigranem Eingangstor aus
aufdressierter Kuvertüre.
Unter dem Zartbitterdeckel ihrer Sargtörtchen schlummern Kaffeemus,
und Tonka -Aufschlagganache auf Haselnuss - und Schokokuckiboden.
Ein sarg -enhaftes Konzept.
Also ein bisschen einfacher mache ich mir das. Ich habe mir im Endeffekt erst
mal Pappschablonen gemacht, dann Holzschablonen ausgeschnitten. Mein
mich noch unterstützt und hat mit dem Tremel so schön so eine Maserung
reingemacht, dass es wirklich wie so ein Haus aussieht.
Und dann habe ich das Ganze mit Kautschuk abgeformt.
Sonst hätte ich nachher das Problem gehabt, dass ich jetzt alles von Hand
einritzen muss und dass es so zeitaufwendig ist.
Und da ich schon sehr, sehr viele Dachziegel ankleben muss, dachte ich
mache es mir ein bisschen einfacher.
Ein Gruselschloss in Fertigbauweise.
Also Silikonformen sind immer einfacher, weil alles ist vorgegeben.
Man hat im Großen und Ganzen alle Risiken eliminiert. Bei einem Schaustück
das für mich etwas, es macht mich nicht wütend, aber es enttäuscht mich.
Weil ein Konditor müsste ein Schaustück, wenn wir das innovativ und wirklich
Schwierigkeitsgrade verlangen, da sollte man so etwas nicht machen.
Das könnte Rubina wertvolle Punkte kosten.
Caro hängt sich voll rein.
Caro hat anfänglich gesehen ein großes Risiko, also so viel Teig tatsächlich
dann zusammenzukleben. So ein Lebkuchenteig ist tatsächlich was, was
noch weiterarbeitet. Der Firmand durchgebacken hat, der ist sehr
feuchtigkeitsanfällig. Das bedeutet, wenn es zu feucht wird, durch das
Airbrushen beispielsweise, kann der Teig sich noch bewegen und dann kann die
Struktur bzw.
die Stabilität natürlich auch unterleiden.
Caro liegt an Punkten zurück.
Sie muss liefern. Und wie.
Gegen diese Konkurrenz wird das schwierig.
Ich haue hier erstmal die Grundform, um meinen Baum gut hinzukriegen.
Natürlich müssen wir Statik nicht außer Acht lassen.
Wieso Zuckerteig?
Zuckerteig ist eigentlich ein toter Teig.
Er verzieht sich.
Während dem Backen nur leicht und behält im Großen und Ganzen seine Form.
Ja, Zuckerteig wird mehr in der Bäckerei verwendet. Die Bäcker, falls sie
Ausstücke mal bauen, das passiert nicht sehr oft, aber wenn sie das machen, dann
machen sie es so.
Zu Hause in der Bäckerei haben wir das öfter mal auf dem Tisch und der Bruder
hat es probiert.
Deshalb kenne ich diese Technik.
Wie lange backt der?
Eineinhalb Stunden jetzt noch.
Der braucht schon lange.
Im Risiko ist Benni sehr, sehr hoch.
Er baut es in die Höhe.
Alles ruht auf einem Ast.
Ist nicht so leicht, weil dieser gebackene Stamm weiß man nicht, wie es
drin aussieht. Man kann nur davon ausgehen, dass er durchgebacken ist.
Er könnte auch knallen.
Wenn da ein Loch drin ist, dann könnte er total zusammenfahren.
Theresas Bauteil sieht wesentlich stabiler aus.
Das wird mein Felsplateau, also meine Klinik steht auf einer verlassenen
Und das wird mein Unterbau, also ich mache Felsen.
Ein Setting wie in dem Mystery -Klassiker Shutter Island.
Der Film endet ja mit einer bösen Überraschung. Die gönnen wir heute
niemandem.
An Stephen Kings Ads erinnern wiederum diese Luftballons.
Ich habe jetzt Luftballons mit Wasser gefüllt.
Da werde ich vielleicht Zuckerkuppeln draufgießen. Das Wasser nimmt halt die
Thermik, also die Temperatur sofort ein bisschen raus. Das darf aber auch nicht
zu heiß sein.
Und dann gieße ich da vorsichtig meinen Zucker drauf und bekomme hinterher eine
Kuppel.
Reine Formsache.
Auch bei Rowena.
In der Konditorenkunst sind die Möglichkeiten grenzenlos.
Man weiß nie alles.
Die Technik ist neu für mich. Man hört nie auf zu lernen.
Vielen Dank.
Gerne.
Ist schon gut.
Bei Caro ist der Schwierigkeitsgrad dank Lebkuchen besonders hoch.
Aber auch Rovina hat ihre Designpunkte noch nicht abgeschrieben.
Ihre Dachriegel haben gewollt Patina.
Ja, es soll nicht perfekt gerade sein.
Also ich glaube, das wäre zu sauber, wenn es ums Gruselhaus geht.
Also ich glaube, was mein größtes Problem werden könnte, dass es nicht so
perfekt aussieht. Es soll ja morbide aussehen.
Und ich hoffe, das wird nachher nicht zu verspielt sein. Also ich glaube, das
ist meine größte Sorge.
Also Rowena ist für mich immer so ein bisschen nummersicher, sehr akkurat
gearbeitet, sehr gut ausgearbeitet, alles unter Kontrolle, alles sicher.
Aber ihr fehlt für mich häufig so dieses Twentchen.
Wow.
Andere sind sprachlos.
Ich habe immer erst ein Gefühl im Kopf, was ich so...
veranschaulichen will und ich wollte es halt realistisch gruselig haben und dann
denke ich darüber nach, was könnte man alles machen und dann fange ich an zu
zeichnen und Bilder zu sammeln, zu vergleichen und dann komme ich
auf mein Ergebnis.
Von Pappe ist hier kein Schaustück.
Alle Gebäude sollen von alleine stabil stehen.
Ich mache ein etwas rundes Dach, also ein Dach mit Schwung quasi. Und das
die Stützen dafür.
Eindeutig Hochbau.
Sieht wirklich aus wie Zement.
Allzu realistisch darf es im Grusel -Genre aber auch nicht zugehen.
Man muss sich beim Zusammenbau schon sehr konzentrieren, weil es natürlich
fallen könnte.
Du hast nie eine gerade Kante, wie zum Beispiel bei Gossen in einer
Da musst du anfangen, das zu schleifen.
Und wenn man da ans Schleifen geht, dann kann es sein, dass das Stück mit
Pfefferkuchen kaputt geht.
Wieder ein Risiko.
Geht Rowena zu wenig ins Risiko?
Also sicher ist sicher, deswegen baue ich da noch ein paar Stützen ein.
Ich denke, man bräuchte die nicht zwingend, aber ich will es nicht darauf
ankommen lassen.
Lieber nochmal hier vier Stützen anbringen, als dass man sich nachher
Drei Stunden sind vorbei und noch ist kein Kleingebäck in Sicht.
In dieser Aufgabe geht es um so viel.
Ich glaube, das Finalticket wollen hier alle sich abholen. Drei dürfen weiter
und das wird ein...
Extrem harter Kampf.
Hier wird keiner klein beigeben.
Alle wollen Großes leisten.
Der Plan steht bei mir nie zu 100%. Wissen, was muss offen bleiben? Dass man
spannend bleibt, dass man wirklich noch engagiert zur Aufgabe reingeht.
Und dass man immer im Hinterkopf noch hat, das muss ich ja noch machen.
beeile ich jetzt.
Robina verfolgt auf ihrem Weg in Richtung Finale einen Masterplan.
Ich versuche Sachen zu machen, die mir handwerklich einfach liegen.
Weil in so einer Wettbewerbssituation dann noch was Neues auszuprobieren, ich
glaube, da bin ich doch lieber strukturiert und vorbereitet.
Eigentlich ist bei Caro der Lebkuchen der anspruchsvollste Baustoff. Aber auch
die Schokolade ist nicht ohne.
Fuck.
Da war ich zu ungeduldig.
Ich meine, das ist nur die andere Seite, also das ist jetzt nicht so schlimm,
aber schön ist anders.
Soll ja auch eher gruselig werden.
Und wer wohnt da jetzt genau?
In diesem Häuschen soll eine Hexe noch holen. Also wenn du für die Hexe ein
Vorbild brauchst, ne?
Tatsächlich bekommt sie auch rote Haare.
Finde ich gut.
Theresas Psychiatrie leidet unter der Krankenhausreform.
Puh, das war knapp.
Ein Schock jagt den Nächsten.
Was für ein Thriller.
Absolut irre.
Absolut irre.
Das ist ein Thema.
Ja, genau.
Die Raffinesse in dieser Aufgabe ist extrem wichtig.
Wenn du dann halt noch filigrane Elemente mit einbringst, hast du
einen kleinen Vorsprung.
Liebe Profis, damit ihr euch jetzt mal so richtig schön gruseln könnt, gebe ich
euch mal eine Zeit durch.
Ihr habt noch viereinhalb Stunden. Es ist Halbzeit.
Und die Aufgabe besteht ja aus zwei unterschiedlichen Gebäcken. Im
und sechs identischen Törtchen oder Kleingebäcken, die dazu passen.
Doch zunächst werden die Dächer abgedichtet.
Soll das überstehen oder wird das noch weggesnitzt? Das wird noch ein ganz
bisschen decken lassen.
Okay. Da kommen so ganz, ganz viele Dachziegel rein, dann sieht man das auch
nicht mehr.
Was macht Benjamins Freund der Baum?
Ich habe abgesprüht und dann abgewinkelt mit Wasser, dass die ganzen Rillen
schwarz einziehen. Das ist richtig murschig. Das ist schon toll.
Benjamins größtes Problem ist ja, dass er nicht weiß, wann er aufhören muss.
Wenn das Haus da oben drauf steht, das darf ja verspielt sein, aber ich möchte
jetzt nicht noch Steine und Zweige und Krass und Moos und Blätter und noch
vielleicht irgendeinen Regenwurm.
Das wäre mir dann zu viel. Also er muss diesen Punkt finden, wo er wirklich
sagt, ich höre jetzt auf.
Aber ein Detail geht noch.
Bis jetzt sind wirklich sehr viel Arbeit, sehr viel Zeit, alles für dieses
Schaustück quasi draufgegangen. Also ich hoffe, dass Sie das mit dem Geschmack
nicht außer Acht lassen, weil das kann sehr viele Punkte am Ende des Tages
kosten.
Was bei der Verkostung zum Sargnagel werden könnte.
Endlich geht es an die Taten.
Ich baue halt so einen Rückzugsort einer Hexe und der essbare Anteil wird so
ein Hexenkessel werden.
Man kennt ja das beliebte Getränk Pumpkin Spice Latte vielleicht.
Da ist ja auch dieses Kürbis Gewürz drin, Kürbis und eben Espresso.
Und genau, daran habe ich mich so ein bisschen orientiert.
Pumpkins bei Slate, zu spät beim Pilates. So rappt die Hexe, wenn sie an
Hexenkessel mit Kürbiskern -Pistazien -Praliné auf Kaffee -Cremeux, Kürbismus
und Kürbis -Financier -Boden nippt.
Ist das zu probieren?
Ja, das alles.
Das alles?
Ja.
Knusper, knusper, Knäuschen.
Robina geht unter die Begleiterinnen.
Ich bin jetzt erstmal fertig mit diesen Grundelementen für mein Schokoladenhaus.
Ich fange mit dem Schokoladen -Cookie -Boden an und dann werde ich den
backen und dann Schritt für Schritt alle anderen Komponenten zusammen
vorbereiten.
Der Zartbitterdeckel verdeckt nicht das Grauen, sondern Kaffeemousse,
Salzkaramell und Tonka -Aufschlag -Ganache. Zur Ruhe gebettet auf
und Schokokookieboden.
Multitasking für manche der blanke Horror.
Ich mache jetzt parallel mein Salzkaramell und gleichzeitig den
meine Kaffeemousse.
Ich bin noch am überlegen, ob ich sogar rot färbe. Das aussieht wie Blut, aber
ich bin mir noch nicht ganz sicher.
Nach drei Stunden bis zur großen Gruselshow.
Das ist eben das Schwierige hier, dass man genau diese...
Kleingebäcke auch verbindet mit dem Schaustück. Das kann ja auch ein Abwägen
sein. Eine Praline kann fantastisch arbeitsam sein und auch gut schmecken.
Aber in einem Törtchen kann man immer mehr Geschmack reinbringen.
Ich habe mich beim essbaren Anteil für eine Praline entschieden.
Ich habe vor meinem Gebäude eine Mauer, die aufgebrochen wurde.
Und das sind jetzt die Ziegel, die noch drum herum liegen.
Das Trümmerfeld besteht aus Zartbitterpralinen mit Jusu -Ingwergel,
Ingwer -Langpfeffer -Ganache.
Das Design sollte Schrecken verbreiten. Der Geschmack nicht unbedingt.
Das wird jetzt mein Yuzu -Ingwer -Gel. Da habe ich eine Infusion gemacht mit
Ingwer und Pfeffer, dass der Pfeffer die Schärfe des Ingwers noch mal so ein
bisschen rauskriegt.
Und das binde ich jetzt ab mit Peptin.
Benjamin wird zum Medium.
Das werden meine Geister.
Das habe ich hier auf Einbandfolie zugeschnitten und in die Form geklebt.
Dann weiße Kakaobutter darüber gesprüht.
Jetzt kommt sie raus und so kriege ich dieses Muster.
Gar grausig grinsen die Schokopralinengespenster aus ihrem
Kokoslikörganasch und Limettengelee.
Ein Kessel buntes.
Die Farbe ist wichtig, weil...
Ich habe vor, in den Hexenkessel quasi so ein grünes Gebräu zu tun.
Die Farbe kommt von Kürbiskernen und Pistazien.
Manchmal kommt man eben auch als Profikonditorin nicht aus seiner Haut.
Caro scheinen die Törtchen leicht von der Hand zu gehen.
Teresa hätte bei der Jury gerne einen Stein im Brett.
Bis zur Verkostung sind es nur noch zwei Stunden.
Meine Limetten -Gelee habe ich schon eingefüllt.
Darauf verschließe ich jetzt mit einem Kokoslöcher Kanasch.
Die werden dann in den Kühlschrank gegeben, dass sie sich zusammenziehen
übereinander gelegt und zwischendrin mein Vogelbacken am Mittag.
Die Jury sollen sich erst erschrecken und sich den Rest dann erschlecken.
Hier ist eben das Ticket zur Finale und die sind 100 % konzentriert.
Die Spannung ist enorm.
Zurück zu den Schaustücken.
Die Dachdeckerarbeiten sind bei so einem Gruselhaus immer besonders aufwendig.
Hast du schon mal einen Dachdecker gesehen, der oben angefangen hat?
Ja, ich habe mich auch gerade überlegt, aber es macht auch nur so Sinn.
Egal ob Backprofi oder Dachdecker.
Hoch hinaus wollen sie alle.
Benjamin braucht noch Zeit für den
Aufbau.
Den Baumstamm, den liebe ich einfach.
Ungeheuer toll.
Dann noch das Schlösschen obendrauf. Das Ding, genau. Das ist nämlich das Ding,
der Baumstamm an sich ist natürlich sehr hoch. Er ist in sich geschwungen und
das heißt, du musst ihn wirklich so da drauf kleben, dass er tatsächlich hält.
Und er hat Eigengewicht. Und obendrauf kommt noch das Schloss. Also er geht an
diesem Risiko. Genau darauf, wo wir achten, oder? Ja, genau.
Eigentlich müsste er umkippen.
Eigentlich. Ja. Und das ist eben dann der Schwierigkeitsgrad. Richtig. Und das
ist hier, finde ich persönlich, der höchste Schwierigkeitsgrad bei Benjamin.
Er setzt alles auf eine Karte.
Wenn man schaut, sie bauen alle recht tief, also gehen sie nicht auf Risiko.
Ich gehe natürlich auf Risiko, gehe in die Höhe und versuche damit zu
überzeugen.
Na klar ist es so, wenn du ein hohes Risiko eingehst und die Präsentation
und es ist alles top und es sieht spektakulär aus, dass du natürlich dann
kleinen Vorsprung hast. Aber wenn das nämlich zusammenbricht, dann hast du
plötzlich kein Schaustück mehr. Also wenn du ins Finale kommen möchtest.
Dann ist der Weg des Sicheren vielleicht der bessere.
Da könnten die Meinungen der Juroren auseinandergehen.
Liebe Profis, gleich kommt ihr in das Schloss und Riegel. Nicht, dass die
Geister euch mitnehmen. Ihr habt nur noch eine Stunde.
Die Gnadenfrist hat begonnen.
Es ist ein ganz, ganz bisschen Grün drin, damit es nachher nach Moos
aber wirklich nur so ein Hau.
Thematisch ist Teresa in ihrer Komfortzone.
Teresa ist wieder auf der Spur.
Der Berg, der grob gearbeitet ist und der wirklich aussieht wie eine Kippe,
dann obendrauf dieser Exakt.
Gerade Turm, das Ganze hat schon jetzt, wie es da steht, einen gruseligen
Eindruck. Und es zeigt sich die Rückseite von diesem Mörbteig, wenn sie
sprüht. Es sieht aus wie Beton.
Es ist genial.
Teuflisch geniale Spukgemäuer harren ihrer Fertigstellung.
Nicht, dass vorher noch ein Fluch zuschlägt.
Alle sind natürlich sehr gut dabei. Es ist wirklich sehr kreativ umgesetzt,
dieses Thema und vor allen Dingen verschieden. Also momentan ist es
sehr schwer zu sagen, wer uns verlassen muss.
Liebe Profis, ihr habt nur noch 30 Minuten.
Gespenstische Minuten.
Da es um Gespenster geht, ist es durchaus möglich, dass sich bei der
gleich die Geister scheiden.
Die Spezialeffekte sind in diesem Horrorstreifen komplett handgemacht.
Dass Karos Hexe der Unterschenkel abfällt, ist allerdings kein
Splatter -Effekt.
Sieht richtig dumm aus hier. Die neigt immer ihren Kopf.
Und die bleibt auch nicht sitzen.
Also eigentlich sollte die sitzen bleiben.
Ich fange gleich an zu heulen.
Fuck. Wenn man wirklich ins Finale möchte, dann sollte man alles tun, um
überzeugen, dass man ins Finale gehört.
Und mit der größten Präzision, Kreativität, Akkuratess arbeiten, die
nur irgendwie vorstellen kann. Und wenn es körperlich wehtut, dann ist es
richtig.
Caro nimmt sich das zu Herzen.
Hi.
Hier sind ein paar Lufteinschlüsse.
Die wird man hoffentlich nicht sehen, nachdem es überzogen ist. Aber generell
bin ich zufrieden. Ich friere mir nur gerade meine Hand ab.
Das tut echt weh.
Auch der Jury soll gleich das Blut in den Adern gefrieren.
Nur nicht im Mundbereich. Den brauchen sie noch zum Probieren.
Wie läuft's mit der Kuppel?
Ist das nicht zu perfekt für eine verfallene und
verlassene Geisterpsychiatrie?
Bei Benjamin sind die Scherben unbeabsichtigt. Und sie kommen zur
Unzeit.
Bekommt man das wieder hin?
Bei
Robina
sieht alles noch ziemlich perfekt aus.
Nicht, dass sie sich ihr eigenes Grab schaufelt.
Das ist keine echte Erdnuss.
Einfach nur verhexelte Kalles.
Weil da kommen ja noch die Grabsteine drauf, deswegen darf das ruhig so ein
bisschen gröber aussehen.
Wehrwölfe sollten sich Benjamins Schaustück nicht allzu genau ansehen.
Es besteht Verwandlungsgefahr.
Wer reitet so
spät durch Nacht und Wind?
Manchmal ist es wie verhext.
Ich mache gerade meine blutigen Vorhänge, die aus dem obersten Fenster
rauswehen.
Die sorgen für Kopfkino.
Gleich heißt es hier Geisterstunde oder besser gesagt Verkostung. Ihr habt nur
noch zehn Minuten.
Zehn Minuten, um an den Zaubertränken und anderen Details zu feilen.
Höchste Zeit abzuhauen, denkt sich Karos Hexe.
Selbst für eine Gruselaufgabe ganz
schön brutal.
Ich helfe dir, Karo. Ich wasche kurz meine Hände, dann bin ich bei dir.
Wie war das anatomisch korrekt?
Vielleicht habe ich mich den Zeitdruck nicht richtig zusammengebaut, vielleicht
nicht richtig festgeklebt.
Ich helfe dir, Caro.
Kannst du das hier weiter garnieren? Einfach das eine Seite, das sind 15
Zentimeter ungefähr.
Ja, danke.
Caro, es ist gerade was abgefallen und deswegen steige ich hier mit ein und
helfe, damit wir die letzte Zeit so gut wie möglich ausgenutzt kriegen.
Warte, warte, ich sichere die Hexen.
Ohne Wesen ist die Nicht -Lupenfahrt tauglich.
War das? Das war ein Tor. Alles gut, nichts kaputt gehen.
Gut.
Dankeschön.
Die kämpfen ja gegeneinander.
Aber wenn man hier hört, dass einem was zusammenbricht, die springen gleich
dahin und helfen.
Trotzdem es Konkurrenten sind.
Es geht ja ums Finale. Aber sie helfen auch ihren Freunden. Das ist so etwas
Wunderbares. Das ist wirklich Spitzenklasse für Konditoren.
Und für Menschen ganz allgemein.
Ich habe leichte Gänsehaut und ihr habt noch zwei Minuten.
Zwei Minuten.
In zwei Minuten könnte ich tatsächlich noch weiter Hahn hier anbringen.
Aber ich habe jetzt immer bis zum Schluss gearbeitet.
Jetzt lasse ich mal früher.
Dann kommt das besser an.
Das ist so eine Maßmeldung.
Die muss man einfach zwischen den Händen so zu Fäden ziehen und dann kann man
die so drüber legen.
So, der Geist hier vorne gibt euch jetzt die letzten Sekunden an.
10, 9, 8, 7,
6, 5, 4, 3, 2,
1.
Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Bei dir raucht es ja schon.
Ja.
Cool. Ja, richtig geil.
Ich bin sehr stolz und sehr erleichtert.
Also ich habe noch viele schöne kleine Details geschafft. Ich habe hier noch
eine kleine Konservendose reingemacht und so Dinge, die ich nicht unbedingt
geplant hatte. Mit dem Pralinen bin ich nicht so hundertprozentig zufrieden. Ich
wusste nicht, dass ich noch so viel Zeit übrig haben würde. Deswegen hätte ich
vielleicht noch die Pralinen ein bisschen aufwendiger gemacht.
Aber wusste ich jetzt halt nicht.
Gegen Ende war es sehr frustrierend, weiterzuarbeiten, weil die Hexe ständig
umgekippt ist. Das hat mir unheimlich viel Zeit geraubt.
Das wird wahrscheinlich für mich das Aus bedeuten.
Also so habe ich mir das Grusenhaus vorgestellt.
Und ich glaube, ich kann auf jeden Fall mit den kleinen Details an dem Haus
punkten. Und ich hoffe, dass ich mit dem Geschmack von meinen Törtchen auch
überzeugen kann.
Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie die Jury jetzt bewerten wird, was
kritisiert oder gelobt wird bei allen, weil wir alle wieder super
unterschiedlich sind.
Also jedes Teil, das ich ins Schaustück gepackt habe, ist fünf, sechs Mal in der
Hand gewesen, gebürstet, gebrushed, verziert, geschnitzt. Deshalb kann ich
damit, denke ich, schon punkten.
Ich hoffe, dass Sie meinen Törtchen gefallen, aber selbst das würde es,
ich, nicht mehr rausreißen.
Für die Verkostung eurer Schau - bzw.
Schauerstücke kommen die drei Geister des Desserts jetzt zu euch an den Platz.
Und wir starten bei Caro.
Caro, sag uns mal bitte, was du dir geruseliges überlegt hast und was dein
essbarer Anteil ist.
Mein Gruselschloss nennt sich Witch's Lair, also der Rückzugsort der Hexe. Er
besteht aus Lebkuchenteig als Wände und der essbare Anteil auch von der Hexe
hergestellt. Witch's Brew, was so viel bedeutet wie Gebräudehexe, besteht aus
Kürbismus, einem Kaffee -Cremieux -Kern, einem Financier getränkt in Kaffee,
Kürbiskern -Praliné obendrauf und einem Kürbiskern -Crunch unten drunter.
Es ist sehr schön morbide geworden.
Also die Hexe hat sich einen netten Rückzugsort gesucht, thront ja auch da
auf ihrem Schornstein.
Es duftet hier wirklich nach Weihnachten, weil du mit dem Lebkuchen
hast. Das sind die Wände, die strukturiert sind. Du hast sie schwarz
Mir gefällt auch hier oben dieser Dachabschluss, schön filigran. Es ist
imposant von der Größe her, aber ich glaube, es hätte noch mehr detailreichen
Charme gebraucht.
Für mich sehen die essbaren Anteile sehr giftig aus. Das passt genau zum Haus.
Du hast mir eine riesengroße Freude gemacht, dass du es mit Honigkuchenteig
gemacht hast. Für mich ist das ein Schwierigkeitsgrad.
Der fließt aus, der kann Blasen werfen, der kann reißen.
Du hast doch keine scharfen Kanten, die du zusammenkleben kannst.
Dadurch, dass es morbider aussehen soll, kann ich da natürlich nicht auf kleine
Klebestellen draufgehen. Du wirst immer sagen, das soll ja morbide sein,
Günther.
Alles das macht ja genau dieses Hexenhaus aus.
Die Ausformung, die ganze Arbeit, die du daran gelegt hast, ist wirklich
Handwerk und ist auch eine Schwierigkeitsgrad.
Also was mich am meisten tatsächlich fasziniert, ist das Dach, weil es auch
tatsächlich so eine spektakuläre Form hat. Also ein Hexenhaus stelle ich mir
jetzt nicht wahnsinnig gerade vor. Und du hast es durch diese Form und durch
diese Platten, die du oben drauf gelegt hast, hast du wirklich eine wunderschöne
Dachform hinbekommen. Oben drauf thront dann letztendlich dann auch die Hexe. Du
hast hier unfassbar viel Arbeit alleine mit den Dachziegeln schon gemacht. Das
ist schon wirklich spektakulär.
Der Hexenbott. Der Süppchen kocht.
Also man kann hier wunderschön auch im Anschnitt diesen Kessel, den ich mag,
dass hier oben der Kürbiskern so ein bisschen rüberläuft. Das wird halt noch
mehr zum Hexenkessel.
Finde ich schön für den Konsistenzen. Ansonsten sehr schöner, gleichmäßiger
Aufbau.
Das ist ja eine Schmunzel, das muss gut sein. Es ist richtig, richtig, richtig
lecker. Die Mousse hat die perfekte Konsistenz, hat einen traumhaften Stand.
Unten drunter der Boden, eine wunderschöne Porrung, auch tatsächlich
gut zu essen.
Beide Aromen, sowohl Kaffee als auch die Kürbisvarianten, die du hier eingesetzt
hast, mit verschiedenen Texturen, sensationell. Also geschmacklich muss
sagen, habe ich nichts auszusetzen. Gefällt mir sehr, sehr gut. Dankeschön.
Für einen, der keinen Kürbis mag, das war fantastisch.
Es war so etwas von lecker. Alles genau harmonisiert.
Die Konsistenz von der Mousse und auch der giftige Brei da oben drauf.
Es war so etwas von lecker, also wirklich.
Dankeschön. Das ist halt wirklich eine ganz große Stärke von dir, die
Zusammenbringung von Konsistenzen und Aromen. Und das ist dir auch bei diesen
Teutchen wirklich auf den Punkt wieder gelungen.
Vielen Dank.
Dankeschön.
Ein ausgebranntes Gebäude auf einer einsamen Insel.
Blasse Spuren eines Überlebenden. Patient X.
Opfer, Unbeteiligter oder Täter.
Was hier passiert sein mag, davon erzählen die schlimmsten Albträume.
Mein essbarer Anteil ist integriert in das Schaustück. Geschmacklich ist es
Juso -Praline mit einem Juso -Gel und einem Hauch Ingwer, das ein bisschen
Schärfe der Juso noch unterstreicht.
Du hast immer deinen eigenen Twist beim Schaustück dabei und das ist wirklich
eine Meisterleistung. Also hier oben, das Schild ist halt wirklich essbar. Es
sind überall kleine Details, wo man wirklich mit dem Auge anfängt zu wandern
guckt, was kann man noch entdecken. Und du gibst dem Auge immer wieder so einen
kleinen Punkt, so nach dem Motto, ach, da ist doch noch was.
Du hast viele Techniken drin und den Gruselfaktor auf jeden Fall zu 100
umgesetzt. Und auch Kreativität ist bei dir wirklich, immer auf ganz, ganz hohem
Niveau. Dankeschön. Das ist das Gruseligste, was wir hier stehen haben.
Definitiv ist das das Thema zu 100 Prozent umgesetzt. Es ist wirklich
kreativ. Man muss ganz klar sagen, wenn man alle deine Schaustücke nebeneinander
stellt, dann erkennt man deine Handschriften. Das ist ganz selten und
was Besonderes.
Du hast so viele Kleinigkeiten eingearbeitet. Unten das mit dem
Alleine dieses kleine Highlight da unten ist absolute Champions League. Also
dieses Schaustück, das ist schon eine richtige Hausnummer. Mir gefällt es
richtig gut.
Danke schön.
Ja, der gruselige Effekt ist auch bei mir gelungen.
Ich denke an Hannibal Lecter und werde diese Nacht unter meinem Bett gucken, ob
da einer liegt.
Manchmal mache ich mir ein bisschen Sorgen um dich, ob du abends in einem
Pentagramm sitzt. Nein.
Weil es ist wirklich süß, aber es ist dir so gut gelungen.
Das Schlimmste für mich ist eben die Gardine hier und dann, wo wahrscheinlich
der Patient da unten gelandet ist.
Aber vielleicht ist er ja durch den Gullideckel noch weggekommen. Wer weiß,
weiß. Oder er steckt in den Palinen.
Nee, ist wirklich gut. Fantastisch.
Dankeschön, Dankeschön.
Was ist in diesem Haus drin?
Das ist Sektor B. Da sind die ganzen rechten Patienten drin.
Günther, du hast die weiße Jacke an. Du müsstest es eigentlich wissen.
Aber die Arme sind noch nicht.
Noch nicht.
Also der netzbare Anteil ist jetzt nicht besonders groß. Du hast dich für eine
Praline entschieden. Auch das ist in Ordnung. Hier kann man sehr schön den
Anschnitt auch erkennen, wie die einzelnen Schichten sind und auch die
Inkludierung in das Schaustück. Also es passt wirklich zusammen.
Man muss wirklich die ganze Praline essen, dass der Ingwer durchkommt. Aber
Frische vom Ingwer ist da, die gefällt mir gut.
Auch die dunkle Schokolade, die dazukommt, ich finde es eine
Praline. Dankeschön.
Ja, also der Pfeffer ist geschmacklich auf jeden Fall da. Das ist das Erste,
tatsächlich so im Mund ist und es bleibt auch die ganze Zeit.
Vom Ingwer tatsächlich gerne mehr die Schärfe, weil dein essbarer Anteil ist
sehr klein.
Und da musst du natürlich dafür sorgen, dass da wirklich Bums in der Praline
ist. Und das geht so ein bisschen unter. Vor allen Dingen mit der dunklen
Schokolade von außen, die dann auch wirklich sehr geschmackvoll und sehr
vorhanden ist, muss man wirklich gucken, dass die Aromen wie zum Beispiel Ingwer
und auch die Charakteristik vom Ingwer ein bisschen mehr zum Vorschein kommen.
Ich weiß nicht, ob du dir einen Gefallen getan hast, auf so kleinem Raum mit
Geschmack in dem Fall zu arbeiten.
Ich glaube, die Geschmackskombination ist sehr gut, aber bei etwas größeren
Sachen, vielleicht sogar ein Riegel, hätte schon ausgereicht, um wirklich so
Geschmack, den du uns geben wolltest, rüberzubringen.
Vielen Dank.
Das Gruselfloss trägt den Namen Ruinenzauber.
Die Geister verstecken sich im Schloss.
Es sind Pralinen, gefüllt mit Limettenfilet, Kokoslikör, Kanasch und
Kakao -Mürbteig. Das ist auf jeden Fall das Schloss mit der raffiniertesten
Statik. Gewollt oder nicht gewollt, der Baum geht nach vorne.
Das Haus steht aber in der Mitte, das gibt dem Ganzen noch mehr Leben.
Du hast hier gebürstete Steinschokolade, du hast den kräftigen Baum, der
gebacken ist und die hauchdünnen Türme hier, die du oben drauf gesetzt hast.
Also ich bin hin und weg.
Viele schöne kleine Details dabei, wo man wirklich schmunzelt. Also die kleine
Katze, die da vorne auf der Blüte sitzt, auch die kleine Hexe, die man vor dem
Mond sieht. Also man sieht auch, wie viel Freude du mit diesem Thema hattest.
Und ich finde, du hast das Thema zu 100 Prozent optisch umgesetzt.
Benjamin, da bist du wirklich über die China ausgewachsen.
Wunderschön, fantasievoll, wahnsinnig detailreich, verschiedenste Techniken
eingearbeitet und auch das farbliche Konzept perfekt gewählt.
Ganz, ganz krasses Schausteck.
Vielen Dank.
Das ist meine Frage. Das sind alles kleine Risse, ne?
Weil wir sie geweckt haben.
Geschmacklich ist es intensiv.
Die Citrus -Säure ist da.
Der Kokos, weiß ich nicht, wie das in dieses Segment reingehört, aber die
Kombination in der Praline gefällt mir sehr gut. Vor allem, du hast die weiche
Füllung, da bin ich sowieso verrückt danach, wenn weiche Füllungen in
sind. Es ist wirklich füllig im Geschmack.
Es ist geschmacklich sehr ausbalanciert, wunderschöne Säure, Limette ist da,
Kokos ist da, du hast den leichten Crunch eingearbeitet. Also als Praline
absolut marktlos und auch perfekt.
Dankeschön. Vielen Dank. Danke.
Mein Gruselhaus trägt den Namen Schaurig Süße Schattenvilla. Ich habe mich für
einen essbaren Anteil entschieden, also für ein Törtchen mit einem schokoladen
Cookie -Boden. Darauf ist eine Kaffeemousse, ein rotes Salzkaramell,
soll ja aussehen, als würde Blut rauslaufen, karamellisierte Macadamia
und eine aufgeschlagene Tonka -Ganache.
Das sind die Särge, passend zu meinen kleinen Grabsteinen, die ihr im
zu meinem Haus seht.
Ja, das ist ja genau das, was man haben will, ein Friedhof im Vorgarten.
Das Ganze wirkt wirklich gruselig, obwohl es charmig gruselig ist.
Dir ist ja auch bewusst, dass du alles in Formen gegossen hast.
Der Grad, wie das zusammengesetzt wird, ist ja wie ein Modulhaus.
Ich würde gerne mal wissen, welche Hexe in einem Modulhauskatalog ihr Haus
bestellt.
Du, das ist ganz einfach, das ist 1650, das war so.
Ah, da gab es das schon. Ja, auf Millimeter genau, das haben die jetzt
meiner Sohn bekommen.
Günther hatte schon gesagt, du hast dir irre viel Arbeit gemacht mit deinen
Formen. Die hast du selber gebaut, die sind nicht gekauft. Du hast dir irre
Arbeit auch bei den Schimmeln hier oben gemacht. Ich mag, dass die jetzt nicht
so ganz korrekt sind und auch nicht so ganz akkurat. Da sind so ein paar auch
mal weggeflogen.
Ich will das nicht so exakt haben. Ich will auch nicht den Winkel vom Dach
gerade haben. Das macht letztendlich so ein Hexenhaus ja aus. So muss das
letztendlich sein. Weil wenn das so aussieht, als wenn ich einen Katalog
bestellen könnte, dann ist die Aufgabe irgendwie verfehlt.
Nicht gegen den Katalog, aber vom Prinzip her gehört es nicht für mich
Pass auf, du spielst mit deinem Leben, ein Grabstein ist deiner.
Ich sehe aber Gott sei Dank hier, das heißt, wir sind alle begraben.
Sehr schöne Schicht.
Der Geschmack ist intensiv Kaffee.
Es ist der Crunch da.
Es ist natürlich ein großer Vorteil. Wenn du so ein großes essbares Anteil
du bekommst viel mehr Geschmack da rein, als in eine kleine Praline.
Der geschmackliche Part ist ein absolutes Highlight.
Es ist von den Texturen her einfach hervorragend. Du hast unten die zwei
verschiedenen Schichten. Einmal diesen Knusperboden, der ganz, ganz unten ist,
der da nochmal wirklich richtig Biss mitbringt. Darüber ganz leicht dieser
getränkte Boden. Die Mousse hat eine traumhaft schöne Konsistenz. Auch hier
man jetzt oben drauf sehen, dass du es so gemacht hast, dieser Salzkaramell mit
der roten Färbung. Auch das sehr, sehr raffiniert. Also die Präsentation und
geschmacklich ist für mich tatsächlich dein Törtchen ein absolutes Highlight.
Danke.
Lecker. Das Törtchen ist wirklich auf den Punkt, optisch wie geschmacklich.
Vielen Dank. Jetzt sind wir natürlich gespannt, welches Hausstück hat die Jury
am meisten begeistert. Aber die Punkte entstehen ja nicht durch Geisterhand.
Jury darf sich jetzt erst noch beraten.
Das schwedische Modulhaus mit Vorgärten und Grabsteinen.
Ich würde mal sagen, sehr solide Bauweise. Das ist auf jeden Fall bei
gegeben. Der Schwierigkeitsgrad jetzt nicht ganz so hoch, gerade was die
angeht. Es war ein bisschen enttäuscht. Es hätte mich noch ein bisschen mehr
gefreut, wenn Lüthe jetzt nicht nur auf diese Modulhaus, da auf diese einzelnen
Teile so ein bisschen eingegangen wäre.
Alles, was Statik heißt, ist hier eingebaut.
Die Geister von der Idee her als Praline finde ich schön. Mir sind sie
allerdings ein bisschen zu klein.
Mich hat Kurt irritiert, wenn Günther gesagt hat, er weiß nicht genau, wo Koko
im Schaustück mitspielt.
Aber ja.
Es ging ja um Grusel und es ging um Schauer. Und ich finde, das ist
das schaurigste Gebäude, was man sich nur vorstellen kann. Wir haben alle auch
vor allen Dingen die Details, die sie eingebaut hat, extrem gelobt. Es war in
der Praline ein bisschen zerfrikt. Es war irgendwo drin.
Aber es ist nicht richtig der hundertprozentige Spackknall für mich
Wir sind alle so gleich auf. Wir haben alle so unterschiedlich gearbeitet, dass
ich glaube, es wird wirklich schwer für die Jury.
Es war eine Freude für mich, dass sie Lebkuchen genommen hat. Es ist auch
schwierig. Jeder von uns kennt das aus der heimischen Backstube. Es riecht nach
Lebkuchen und das war natürlich ein absolutes Highlight. Große Gefahr, hast
auch nochmal gesagt, Günther.
Lebkuchen ist nicht so starr und so steif und so gut zu verarbeiten wie
Schokolade. Deswegen hohes Risiko.
Allerdings fehlen mir hier einfach Details.
Also Fensterläden fehlen, also mir fehlt noch ein bisschen mehr Gruselfaktor.
Allerdings, ihre Törtchen waren für mich wieder ein Highlight. Das war der
Knaller. Das war so lecker.
Richtig gut. Ich denke, dass ich mehr mit dem essbaren Anteil punkten kann als
mit meinem Gruselspaß.
Dann gucken wir mal, mit wem wir ins Finale gehen. So sieht's aus.
Drei von vier Profis kommen ins Finale. Aber für eine oder einen bedeutet das
eigene Schreckschloss das Ende.
Liebe Profis, erst habt ihr Hilfe bekommen und danach wurde es noch
gruseliger.
Ja, nur drei von euch dürfen im Finale antreten und das entscheiden wir immer
die Punkte. Und wenn Sie zu Hause sich die Punkte nochmal anschauen möchten,
kein Problem, folgen Sie uns in den sozialen Netzwerken Etwas Große Backen.
können Sie alles nochmal ganz genau nachlesen. Und jetzt geht es um die rote
Schürze. Wer bekommt sie, die letzte rote Schürze, liebe Jury?
Ja, mit hervorragenden Leistungen in beiden Aufgaben.
Unter 53 Punkten geht die rote Schürze
und das erste Ticket fürs
Finale an
Benjamin.
Herzlichen Glückwunsch.
Ja, Benjamin, herzlichen Glückwunsch. Willkommen im Finale.
Danke. Natürlich freue ich mich sehr, das Finale noch mitbestreiten zu dürfen.
Also meine ausgeklügelten Kreationen für das Finale noch zeigen zu können. Da
kommt noch was.
Die zweite Finalistin mit 50 ,5 Punkten ist...
Rovina.
Herzlichen Glückwunsch, Robina. Willkommen im Finale. Dankeschön. Ich
nochmal mit ganz, ganz viel Energie ins Finale und hoffe, dass ich da wieder mit
Geschmack und Optik punkten kann, dass es nachher wirklich ein sehr schönes
Gesamtkonzept ergibt.
Leider haben wir nur noch einen freien Platz fürs Finale zu vergeben.
Caro und Teresa, kommt bitte nach vorne.
Caro. Du musstest einen Punkterückstand aufholen, hast uns aber mit deinen
Hexenkesseln ein klein wenig verzaubert.
Theresa, mit deinem Mann warst du ein echtes Dreamteam.
Aber geschmacklich hat deiner gruseligen Praline noch etwas gefehlt.
Mit 42 Punkten ist unsere dritte Finalistin.
Theresa. Ich hatte es mir die ganze Zeit gewünscht, natürlich im Finale zu
landen. Und jetzt ist es in Erfüllung gegangen.
Caro, leider ein Punkt weniger.
Und wir müssen uns hier von dir jetzt leider verabschieden.
Es war uns ein wirkliches Vergnügen, dich kennenzulernen.
Gerade deine Kombinationsfähigkeit vom Geschmack wird mir immer in Erinnerung
bleiben. Und ich hoffe, du wirst dann auch weiterarbeiten.
Vielen Dank. Danke.
Schön, dass du dabei warst. Ich bin stolz auf mich, dass ich es bis hierhin
geschafft habe.
Und ich hatte ja sogar diese Woche die Ehre, die rote Schütze zu tragen. Also
war echt eine bereichernde Erfahrung für mich.
Alles in allem, also ich bin glücklich.
Nächste Woche ist dann hier großes Finale und da ziehen wir alle Register.
anspruchsvoll wie hier wurde noch nie gebacken im deutschen Fernsehen. Lassen
Sie sich das nicht entgehen.
Freuen Sie sich drauf. Wir sehen uns nächsten Mittwoch 20 .15 Uhr in Sat .1.
Tschüss.
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