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Hallo liebe Freundinnen und Freunde der edlen Backkunst. Die heutige Folge ist
voller Überraschung, also für unsere Profis. Und Ihnen verrate ich schon mal
eins. Wir bekommen heute hohen Besuch und zwar von Zwei -Sterne -Koch
Herrmann. Ja, er bringt ein ganz besonderes Dessert mit und die
die müssen das nachbacken. Und das ist nur eine von drei großen Aufgaben in der
vierten Folge von Das Große backen die Profis.
Untertitelung. BR 2018
In dieser Woche schaut sich ein echter Star den goldenen Cupcake aus der Nähe
an.
Die für diese Woche alles entscheidende Aufgabe erhaltet ihr nicht von unserer
Jury. Die bekommt ihr von einem ganz Großen seines Fachs.
Herzlich willkommen, Alexander Herrmann.
Wie schön, heute hier zu sein. Hallo.
Wir wollen, dass ihr das Original von Alexander 1 zu 1 nachbaut.
Bitteschön. Na, Mahlzeit.
Aber wer im Rennen um 10 .000 Euro weiter dabei sein will, muss die Jury in
jeder Aufgabe begeistern.
Letzte Woche ergatterte sich eine Konditorin die rote Schürze.
Rowena, du bekommst heute die rote Schürze. Herzlichen Glückwunsch.
Für Caro und Larissa wurde es eng.
Ihr habt beide richtig hart kennengelernt.
Doch nur eine hat es geschafft.
Und damit endet die Reise hier heute für Larissa.
Ich bin sehr froh, dass ich in Woche 4 noch dabei bin.
Mit sauberen Schürzen am Werk.
Ich möchte einfach die letzte Woche hinter mir lassen.
Die Konkurrenz ist sehr stark.
Und klar ist es etwas einzigartig.
Ich weiß nicht, ob ich jetzt drauf tun soll oder ob ich noch warten soll.
Aber ich versuche mich einfach darauf zu konzentrieren, mein Bestes abzuliefern.
Verrate es nicht weiter, aber das ist perfekt.
Ich habe auf jeden Fall ein gutes Gefühl mit dem Wochensieg in Folge 3. Also man
geht gestärkt in die neue Woche.
Ich versuche weiter sehr akkurat zu arbeiten, das ist so mein Pluspunkt.
Weil die Türe sehr auf Sauberkeit achtet. Der Ring ist mir zu klein.
Zu klein? Mhm.
Sind aber auch sehr kritisch immer.
Und, bist du happy?
Ginge besser.
Ich starte mit einem gemischten Gefühl in die Woche.
Ich bin ein bisschen zittrig heute.
Weil die Spannung ist die ganze Zeit oben und die bleibt auch oben.
Boah.
Das bietet gerade ordentlich nach Fisch.
Alter Falter.
Egal, ist ja gut.
Ist gut?
Könnte passieren, dass ich mich hier runtersetze.
Und alles, was fällt, sammle ich auch mit der Zunge.
Ich tate die Woche natürlich mit vollem Schwung.
Wie viele Umdrehungen machst du? Alle.
Und werde wieder angreifen.
Das ist ja tätig. Das muss wenn, dann perfekt sein.
Ja, die rote Schürze.
Ich hätte sie schon gerne wieder, wenn ich ehrlich bin.
Und zwar nicht ganz, ganz perfekt, aber auf jeden Fall nahe dran.
Neue Woche, neues Glück.
Ich habe wirklich keine Ahnung.
Es kann jetzt nochmal komplett durchgemischt werden.
Bitte tauschen wir.
Bitte. Ach Valentina, ich glaube an dich. Ich glaube nicht mehr an mich.
Es kann alles passieren.
Heute wird es einfach.
Das glaube ich nicht so.
Das ist voll schwer.
Oh nein.
Scheiße.
Das war meine Klausur.
Komm schon, komm schon, komm schon.
Ich hab so Angst, dass das hier nicht funktioniert.
Das wird auch einfach nicht.
Ah ja.
Fuck.
Come on.
Das kann ich nicht mehr.
Schaben.
Tränen.
Prost. Nur Schaben.
Wie soll ich das denn so schnell schaffen?
Bullshit hier.
Wer behält die Nerven?
Wer setzt sich durch?
Hallo, liebe Feingebäck -Künstlerinnen.
Hallo, lieber Feingebäck -Künstler.
Ja, wir stehen am Anfang einer neuen Folge. Und Rowina, du startest mit der
roten Schürze.
Hoffen wir, dass sie dir Glück bringt und du ganz viele Punkte einsammelst.
nur mit ganz vielen Punkten kommt man hier weiter.
Die Punkte werden natürlich vergeben von unserer fachkompetenten Jury. Bettina
Schliefhacke -Wulcher, Christian Hüms und Günter Körfer.
Ja, es wird immer spannender. Am Ende kämpft ihr hier nämlich um 10 .000 Euro
und die Trophäe schlechthin, den goldenen Cupcake.
Kleine Vorwarnung an euch für heute.
Die ein oder andere Überraschung wartet auf euch. Damit ihr euch erstmal warm
backen könnt, kommen wir jetzt zur ersten Aufgabe.
Die erste Aufgabe lautet Hybridgebäck. Da frage ich doch gleich mal die Jury,
was heißt das? Erst mit Elektrobacken anfangen, dann auf Gas weitermachen oder
wie sieht es da aus? Ihr solltet ein Hybrid aus zwei Klassikern herstellen.
kann zum Beispiel ein Gebäck, eine Torte, ein Kuchen oder auch ein Dessert
Die beiden Klassiker müssen erkennbar und herauszuschmecken sein.
Wir freuen uns über einen Kuchen, über eine neue Tochter oder sechs identische
Kleingebäcke.
Er findet etwas.
Bekannte Mischgebäcke wie der Cronuts sind nicht erlaubt. Wir erwarten
individuelle Kreation.
Ihr habt für diese Aufgabe drei Stunden Zeit und die starten natürlich wie immer
auf mein Kommando.
Eure Zeit läuft ab jetzt.
Wagen braucht man.
Und wagen muss man auch etwas, wenn man mit Kreativität punkten will.
Caro legt blitzschnell los.
Guten Morgen.
Guten Morgen.
Was machst du?
Blitzblätterteig? Ja. Warum nimmst du Blitzblätterteig und keinen richtigen?
Weil wir drei Stunden Zeit haben. Und das Ganze, was du zusammenbringst, ist
Santonare? Mit einem Tiramisu.
Oh, ja, das kann gut sein.
Karus Hybrid verbindet Blätterteig, Chantilly und karamellisierte Schuh der
klassischen Saint -Honoré mit getränktem Löffelbiskuit und Kaffeecreme vom
Tiramisu.
Das ist ein Blitzblätterteig. Das ist im Grunde nur Mehl, Salz und Butterstücke
und ein bisschen Wasser.
Verhäckselt. Das Wichtige ist, dass die Butter nicht schmilzt und sich mit dem
Teig...
quasi verbindet, sondern dass die Butterstücke bleiben. Deswegen muss er
jetzt so schnell wie möglich wieder zurück in die Kühlung.
Haben alle aufgepasst da draußen? Ja, ich glaube schon.
So stellt man einen Blitzblätterteig her. Haben wir des Öfteren auch bei
Prominenten beispielsweise oder wahlweise auch bei unseren
Bäckern im Zell.
Blitzblätterteig.
Die Saint -Honoré erklären wir gleich noch.
Wie fängt Benjamin an?
Ich starte natürlich mit dem Hefeteig, mit dem Pandoroteig sozusagen.
Der braucht sehr, sehr lange.
Zum Gären und zum Backen, zum Auskühlen. Die Zeit muss man einplanen.
Deshalb muss ich damit starten.
Und was wird daraus?
Das Besondere an dem Pandoro ist, dass er nicht mit Hefe gelockert ist. Er ist
mit natürlicher Hefe gelockert.
Levitomadre wird es in Italien genannt. Unsere in unserer Backstube hat mein
Vater vor 40 Jahren ungefähr angesetzt.
Und seitdem wird sie jeden Tag gepoppelt.
Benjamin vereint gleich drei Klassiker in seinem sternförmigen Pandora -Messu
-Törtchen, nämlich Pandoro, Tiramisu und Bienenstich, gekrönt von einer feinen
Kuvertüretasse.
Für alle Profis bedeutet diese Aufgabe eine Doppelbelastung.
Ich glaube, die größte Herausforderung ist tatsächlich zwei Klassiker. Die
heißen ja nicht umsonst Klassiker, denn die sind ja schon im Einzelnen einfach
so perfekt miteinander zu kombinieren. Da geht es darum, verschiedene
Geschmäcker zusammenzubringen, aber auch verschiedene Texturen. Du musst das
schon durchdenken, du musst dir schon einen Plan haben, wie du diese einzelnen
verschiedenen Konsistenzen in einem Gebäck nachher zusammenbringst.
Worauf ich hier achte, ist, dass es geschmacklich harmonisiert und vor
dass wir vielleicht einen total neuen Klassiker hier produzieren.
Sagen wir mal, wenn auf einmal von das große Backen ein neuer Frankfurter Kranz
oder Schwarzwälder Kirsch kommt, das wäre doch fantastisch.
Und ich glaube, die deutsche Konditorei braucht einen neuen Klassiker.
Das ist mal ein Anspruch.
Die Bäckerin der Woche, da strahlt sie.
Arowina, wie fühlt sich das an mit der roten Schürze? Ach ja, ist doch ein ganz
schönes Gefühl.
Ist doch ein ganz schönes Gefühl.
So, ihr müsst ja einen Hybrid herstellen. Genau. Was ist denn bei dir
bei mir wird es ein Bienenstich -Berliner, den habe ich Bielina genannt.
Ich liebe Berliner. Ja.
Grundsätzlich muss man ja sagen, alles, was in Fett ausgebacken ist, ist
grundsätzlich ganz geil.
Rovina fusioniert Berliner mit Bienenstich. Im fluffigen, frittierten
verbirgt sich Vanillemousse.
Obendrauf sorgt karamellisiertes Mandeltopping für den Crunch.
Caro bereitet vier verschiedene Teige vor.
Das ist der Croquelin -Teig, der auf die Windbeutel draufkommt. Es ist im Grunde
ein fetthaltiger Mürbeteig, also ein bisschen mehr Butter als ein normaler
Mürbeteig haben würde.
Oh Gott, du machst den Baba auch um? Ja.
Zusammen mit einem Gärmknödel, die beiden besten Sachen der Welt in einem.
Ja, hoffentlich wird es auch so wie geplant. Jetzt drücke ich dir mal die
Daumen. Danke.
Bei Valentina gilt, Blahn und Hefeteig sollten gleichermaßen aufgehen.
Also ich mache jetzt zuerst den Gärmteig und danach mache ich meine Vanillegrem,
damit die schön in den Schockfroster kann.
Genau, das ist unser Blahn.
Bei Valentina trifft klassischer Baba Orum auf österreichische Gärmknödel. Sie
krönt ihren getränkten Hefeteig mit Mohn -Ganasch, Vanillecreme und Zwetschgen
-Gel.
Es ist noch lange nicht in trockenen Tüchern, dass Rovina die rote Schürze
behält.
Guten Morgen.
Guten Morgen.
Hast du ein fahrzeugiges Mehl?
Ja.
Das wird mein Tinker Riesen -Macaron. Ist nur Farbe drin, oder?
Ist nur Farbe drin, ja.
Und die Kombination wird Cheesecake und?
Genau, also eine Käsesahne mit Himbeeren und dann ein Macaron und oben drauf
kommen so Mousse -Himbeeren.
Gut. Und die Zusatzherausforderung für mich ist, sowas klassisch nicht -veganes
wie Käsesahne eben in vegan hinzukriegen, sodass sie wirklich auch
schmeckt, dass die Textur passt und dass man es wirklich dann auf den Punkt
trifft.
Teresas XXL -Macaronschalen umschließen vegane Käsesahne und Himbeergel.
So entsteht ihr Mac and Cheese, gekrönt von Mooshimbeeren.
Caro widmet sich wieder ihrem Blitzblätterteig.
Jetzt rolle ich den Teig rechteckig aus und falte ihn. Ich gebe ihm die
sogenannte einfache Tour.
Denkt an den Schrumpf.
Ich würde ihn, bevor ich in den Ofen tue, noch mal länger kühlen, damit da
so viel schrumpft. Also ich schrumpfe nicht nur, weil er kleiner wird
wahrscheinlich, aber das liegt ja daran, was du daran denkst.
Bei Theresa riecht es wie in einem Chemielabor.
Sie verwendet vegane Zutaten und als Bindemittel Kartoffelprotein.
Halda Falda.
Das ist das... Kartoffelprotein.
Schmeckt nicht so, wie es riecht.
Ich hoffe ja, weil das riecht jetzt gerade ordentlich nach Fisch.
Vegane Rezepturen haben immer ihre Herausforderungen. Man kann auf weniger
fertige Rezepte zurückgreifen und muss deswegen viel experimentieren. Aber es
macht auch Spaß.
Wow.
Halda Falda.
Während Bäckerinnen und Bäcker in ihrer Ausbildung lernen, wie man Brot und
Brötchen backt, widmen sich Konditorinnen und Konditoren Süßspeisen
und Pralinen.
Rovina hat besondere Skills.
Alle Bäcker werden wahrscheinlich auch lachen. Ich bin auch Bäckermeisterin,
aber in dem Bäckermeisterkurs war ich immer die Einzige, die Brotteige, also
immer nur ein Laib gleichzeitig formen konnte.
Aber es wird besser.
Gelernt ist eben gelernt.
Caro brennt einen ihrer Teige ab.
Ich mache gerade Brandteig für meine Windbeutel, meine Schuhe.
Hier hat sich jetzt unten so eine weiße Schicht gebildet. Die weiße Schicht
bedeutet, dass es abgeröstet ist.
Ich glaube, die größte Fallhöhe, was die Schwierigkeitsgrade angeht und was vor
allem den Aufwand angeht, das ist, glaube ich, bei Caro. Sie hat vier
verschiedene Teige.
Das Ganze in derselben Zeit wie alle anderen. Dann hat sie zwei verschiedene
Füllungen. Sie macht ein Gebäck, was für uns der Heilige ist. Der Saint -Honoré
ist der Heilige der Konditoren. Hast du nicht so keine Medaille?
Einen Ehrenorden, glaube ich, aus Frankreich mit einem Saint -Honoré
nur Macron hat die noch.
Ja, der Macron und ich haben ihn.
Ein ordentlicher Schutzheiliger, dieser Saint -Honoré.
Die nach ihm benannte Torte vereint Vanillecreme, Mürbteig und Brandmasse.
Zurück zum Macaron mit 2a.
Ich fülle die Masse in den Ring, damit ich das alles schön gleichmäßig habe,
dass ich eine gleiche Größe und eine gleiche Höhe habe.
Nun müssen die Mega -Macarons an der Luft eine Haut bilden. Eine Stunde
Zubereitungszeit ist bereits vorbei.
Caro legt Krakele Kreise auf ihre Brandteigrohlinge.
Und Rovina?
Fühlen, fühlen, rühren.
Ich bin die Vanillecreme am Kochen für meine Bienenstichfüllung.
Ganz schön anstrengend, oder?
Auf jeden Fall bis zum Sport, ja.
Für Benjamin ist Backen immer Leistungssport.
Wie viele Umdrehungen machst du? Alle.
Vielen Dank.
So was hat man gerne.
Bilderbuchschuhe, hat er gesagt.
Ich fange jetzt an mit meiner veganen Käsesahne.
Achtung, es fängt an zu schminken.
Schon wieder.
Es ist nun mal eine chemische Reaktion.
Was war das jetzt?
Kalanamak, das ist so indisches Schwefelsalz. Das, was du so typisch
dieses Schwefelige.
Indisches Schwarzsalz, also Kadana Mak, das ist schwefelig und das riecht halt
auch dann so nach faulen Eiern.
Aber es bringt den typischen Geschmack von Käsesahne da rein. Aber ich weiß,
dass das verfliegt, deswegen mache ich mir da keine Sorgen.
Caro toriert ihren Blitzblätterteig.
Rovina rührt Mandelblättchen in Sahne, Zucker, Butter und Honig.
Benjamin kombiniert Pandoro und Tiramisu mit Bienenstich. Ich wollte nicht
zwingend drei Gebäcke funktionieren, aber Pandoro und Tiramisu alleine waren
nicht komplett rund. Deshalb habe ich den Crunch der Mandeln benötigt. Und da
bietet sich der Bienenstich natürlich sehr, sehr gut an.
Den Rovina ja auch in ihren Berlinern aufgreift.
Caro ist mit ihren Choux zufrieden.
Valentinas Baba hat gearbeitet und wird nun gebacken.
Der Macaron backt eineinhalb Stunden, deswegen muss er jetzt dringend in den
Ofen. Das ist gut, der Hefeteig ist im Ofen.
Der geht super auf.
Familienrezept passt.
Ich habe hier gerade meine Ganache gemacht. Da kommt jetzt gleich noch das
Mohnöl rein. Das ist die wichtigste Zutat eigentlich.
Und zwar wird das eine Mohnganache.
Meine Damen und Herren, es singt für Sie die Jury.
Liebe Profis, eine kleine Ansage. Es ist Halbzeit, noch 90 Minuten.
Oh Gott, ich schaffe es nicht.
Oh Gott, Halbzeit.
Oder auch Hybridzeit.
Zur einen Hälfte besteht sie aus Vergangenheit, zur anderen aus Zukunft.
Ich dressiere gerade Löffelbiskuitmasse auf und ich gucke, dass es die Größe
dieses Rings hat, sodass ich es danach ausbechen kann.
Je weiter die Zeit voranschreitet, desto filigraner fallen die Arbeitsschritte
aus.
Ich mache jetzt meine Himbeermousse.
Die setze ich in diese großen Himbeersilikonförmchen ein.
Und das wird eine sehr fruchtige Mousse.
Frucht bringt Frische an all den Zucker.
Jetzt mache ich mein Zwetschgen -Gel, also mein Pflaumengel.
Gel kommt ja bekanntlich von Gel -Lingen.
Wie ist heute die Motivation? Ich bin voll motiviert. Gut, sehr schön.
Ich finde es eine sehr spannende Kombination. Sehr österreichisch. Also
Palatschinken, Kaiserschmarrn, Gärmknödel.
Da gibt es ja noch etliche mehr.
Schon eine besondere Sache, finde ich. Das ist für Österreich so ein
Alleinstellungsmerkmal. Ja, super.
Rovina erzeugt Bienenstreifen, indem sie die kleinen Racker abwechselnd in weiße
und dunkle Schokolade taucht.
Das werden kleine Bienen.
Aber ich muss die so ganz oft immer wieder reintauchen, dass sie so ein
Streifenmuster bekommen.
Dann kommen nachher noch kleine Zuckerflügel dran.
Und dann sieht das hier so eine kleine Zuckerbiene aus.
Das sieht dann aus wie eine echte Biene.
Schmeckt aber am Ende sehr viel besser.
Teresa dekoriert Blätter aus Blütenpaste.
Ich hatte Kunstwerke in der Schule. Das war mein allerliebstes Lieblingsfach.
Backen ist ja immer ein Hybrid aus Kunst und Genuss.
Jetzt mache ich meine Dekoration.
Ich mache eine kleine Kaffeetasse auf dem Pandoro. Ich denke, das wird ganz
ankommen. Immer bei uns im Café.
In der Weihnachtszeit ein Stück Pandora bestellt, wird das mit Vanillecreme
serviert, in einer kleinen Schale oben drin, mit Vanillecreme, um wieder eine
kleine Anlegung anzuhalten.
Wenn es darum geht, in so Kleinigkeiten aufzugehen, dann ist Benjamin der
absolute Spitzi. Das Wichtige ist halt einfach, dass es nachher auch schmeckt.
Wir bewerten ja nicht die Deko, sondern den Geschmack.
Naja, die Optik spielt bei der Punktevergabe ja auch eine Rolle.
Sind sehr hübsch geworden, die Himbeeren.
Liebe Profis, ihr habt nur noch eine Stunde.
Knappe Kiste, aber ich mache sie extra spannend fürs Fernsehen.
Aber das erste Mal, das ist nicht Katastrophe mit Zeit.
Das war meine Klausur.
Oh nein, scheiße.
Für eine neue Glasur bleibt keine Zeit.
Valentina macht reinen Tisch.
Da will ich jetzt nicht mehr dazu sagen.
Sagenhaft schmecken kann sie ja immer noch.
Da kommen die jetzt rein und dann wird reingetunkt und dann kommt es in die
Silikonform. Dann hast du diese Knack -Ruste.
Die knackkrustischen Rauschen, das ist das Zeug, was da jetzt drauf ist. Und
warum kommt denn das da nochmal rüber? Weil das schön ist.
Das ist Rest? Das ist Rest, genau. Ich kann es gerne zugreifen.
Amy, könnten wir auch?
Ein Versuch war es wert.
Gut 45 Minuten vor Backende dekorieren sich die Profis in einen richtigen
Rausch.
Deko ist jetzt soweit fertig.
Da mache ich noch ein bisschen Gold drauf und dann passt das.
Christian ist auf Stippvisite unterwegs.
Du weißt, dass du große Verantwortung hast. Du hantierst den
Heiligen der Bekonditoren.
San Donore.
Tust du das nicht?
Nee.
Antonové ist der Heilige der Konditoren. Okay, jetzt weiß ich es.
Aber die Dinger sind ja richtig schön.
Don't touch the cake, Günther.
Robina frittiert ihre Berliner. Ich versuche jetzt mal kurz eine Probe zu
backen.
Schaue ich weiter.
Also das Fett sollte so 170 Grad ungefähr haben. Mach jetzt mal den Test,
warm ist es?
175.
Weiß schon.
Der weiße Rand bei einem Berliner ist für mich das Wichtigste.
Berliner ist kein leichtes Gebäck. Ein richtiger Konditor Berliner, der auf
traditionelle Art hergestellt wird, das ist ein Kunstwerk.
Bauchbildendückung sozusagen.
Liebe Profis, ihr habt für eure Kreation noch 30 Minuten.
Das ist klein geworden.
Davor hatte Günther Karo gewarnt.
Der Blitzblätterteig hat etwas geschnurrt. Das heißt, dass der
ziemlich zusammen sich gezogen hat. Dadurch ist er natürlich auch dicker
geworden.
Ich versuche ihn jetzt noch ein bisschen abzuflachen, weil sonst ist er zu
fluffig und zu hoch.
Und das vor den Augen der Jury.
So kurz vor Ende der Aufgabe sollten die Berliner ins Schwimmen kommen, die
Profis jedoch nicht.
Ich fülle jetzt meine Käsesahne noch mit einem Himbeergel, dass das Ganze ein
bisschen fruchtiger ist und optisch halt eben auch zu dem Makaron passt. Ich
habe ja Himbeeren oben drauf, dass man also erkennt, Himbeermakaron, Himbeer,
Käsesahne, dass alles zusammenpasst.
Beim Befüllen der Berliner sieht man nicht, wie sich die Füllung verteilt.
Caro lässt sich nicht beirren.
Jetzt wird das Gebäck zusammengebaut und ich suche mir die schönsten aus.
Der allerschönste kommt oben drauf.
Teresas Macaron leidet unter der knappen Zeit.
Da war jetzt Abwägung gefragt.
Entweder ich habe es nicht stehen, weil es keine Zeit mehr hat abzukühlen, oder
ich muss es ein bisschen zu früh aus dem Ofen nehmen. Aber die brauchen halt
auch noch eine Weile zum Abkühlen, deswegen habe ich es trotzdem
Ist natürlich schon ärgerlich, aber ich werde jetzt das Beste draus machen.
Gerissen genug ist sie ja.
Liebe Profis, ihr habt noch 10 Minuten.
Wenn man mit einem besonders großen Schwierigkeitsgrad punkten möchte,
die Zeit nun etwas knapper werden.
Das wird hier der Puderzucker, genau.
Leicht angedeutet mit Schokolade.
Natürlich wird die Luft immer dünner. Fehler, dass wir uns keine mehr
Deshalb volle Konzentration. Ich gebe immer Vollgas.
Eli sagt, Hände weg. Hände weg.
Caro ist noch ländend aufgelegt.
Jetzt wurde der Löffelbiskuit in einer Kaffeetränke getränkt.
Kommt da noch ein bisschen Creme drauf.
Das ist alles aber sehr, sehr klein.
Wie viel müssten Sie machen?
Sechs. Ich überlege halt nur schon, wo was übrig ist. Für einen Freund.
Ich trage fünf Freunde, natürlich trage ich fünf Freunde. Dann fragen wir doch
mal fünf Freunde, ob da was übrig bleibt.
Beim Kombinieren der Klassiker entstehen komplett neue Gebäcke.
Das ist jetzt mal eine Spiegelkastro mit Vanille und soll so ein bisschen die
Vanillesoße darstellen.
Die beim Germknödel ja gerne mit Mohnzucker kombiniert wird.
Kann Theresa nur Flickwerk abliefern?
Das hat gut geklappt.
Bin ich schon mal zufrieden.
Die Risse im Macaron hat Theresa auf der Unterseite gut versteckt.
Liebe Profis, hoffen wir, dass alles glatt geht. Ihr habt nur noch zwei
Also ich habe jetzt meine Diplomatenfilm klassiert.
Jetzt kommt noch etwas Mohn an die Kante.
Weil ja normal am Gärmknell ganz immun oben ist.
Und dann wird das zusammengesetzt.
Ja, auf Nummer sicher, richte jetzt alles an.
Scheiße.
Ach, hier ist ein Riss. Der ist natürlich so auffällig. Den sieht man
Fall. Aber ich gucke jetzt, wie ich das besser raushole.
Es war sehr riskant. Ich wusste das. Ich wollte es einfach unbedingt machen.
Dann bezahlt man dafür. Aber dann ist das in Ordnung. Man hat dann halt das
gemacht, was man machen wollte.
So. Liebe Profis, jetzt folgt der Countdown, die letzten Sekunden. 10.
9.
8.
7.
6.
Drei.
Zwei.
Eins.
Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Oh, wie schön.
Ich habe überhaupt nicht gerochen, dass man frittiert hat.
Ich bin echt sehr, sehr erleichtert. Ich hatte so ein bisschen Bammel vor den
Berlinern. Ich hoffe auch, dass ich mich dieser kleinen Deko -Biene noch
überzeugen kann.
Ja, ich bin gespannt.
Ich bin sehr
erleichtert, dass es jetzt vorbei ist. Ich hoffe, ich kann
Geschmack nicht überzeugen. Ich finde, der Barber ist ganz gut geworden und
freue mich selbst darauf, das zu probieren.
Ich glaube, du hast das Größte.
Ich habe
die Risse noch mit ein bisschen
Blattgold abgetupft, sodass man es hoffentlich nicht sieht.
Passend zum Gebäck müsst ihr euch jetzt automobil zum Jurytisch bewegen.
Und zwar starten wir mit der Verkostung bei dir, Caro.
Caro, dann sag uns mal, für welche zwei Klassiker du dich entschieden hast und
was du für uns gezaubert hast.
Ich habe den französischen Klassiker Saint -Honoré mit Tiramisu gekreuzt,
bestehend aus einem Blätterteigboden, Löffelbiskuit mit Kaffee getränkt, Creme
Diplomate und dann habe ich noch eine Mascarpone -Creme Chantilly obendrauf
dressiert im Saint -Honoré -Look.
Keine Frage, es ist ein Klassiker, es sieht genauso aus wie ein Saint -Honoré.
Anfangs habe ich mich gefragt, warum legst du Kakao drauf?
Du hast es mir gerade gesagt.
Der Meso.
Ich freue mich.
Optisch gefällt es mir schon sehr gut. Auch gerade von den Farbtönen. Also hier
auch bei dem Karamell. Ich habe hier einen Glanz. Also für mich sind von
beide Klassiker tatsächlich zu erkennen.
Also Caro, man muss wirklich den Hut vor dir ziehen. Das ist wirklich
wunderschön. Und du hast die Aufgabe zu 100 % genau richtig umgesetzt.
Dankeschön.
Man sieht, der ist durchgebacken. Den Löffelbiskuit, den hast du schön
Bis jetzt sieht es richtig gut aus.
Also Caro, du hast ja unglaublich viele Schwierigkeiten.
Alleine das Herstellen von dem Blitzblätterteig muss vernünftig sein.
eine wunderschöne Blätterung. Dann die beiden Cremes auf den Punkt. Der
Löffelbisket ist perfekt getränkt. Ich habe ein ganz leichtes Kaffeearoma.
Und dann, das ist mein I -Tüpfelchen, dieser Windbeutel, dieses leichte
von außen. Das, was man haben will. Der Karamell ist wirklich hauchdünn, hat
trotz alledem Biss. Also von außen, von innen, für mich persönlich einfach nur
perfekt. Dankeschön.
Mein erster Bissen war aus der Mitte. Das war wirklich Tiramisu pur.
Dann bin ich mehr nach außen gegangen. Da kriegte ich die Saint -Honoré.
Für mich wirklich die perfekte Kombination aus zwei Klassikern, die du
gemacht hast, ohne dass einer der Klassiker verloren geht.
Ja, warum haben wir das nicht immer so gemacht?
Du hast einen neuen Klassiker gemacht, genial.
Dankeschön.
Mein Hybridgebäck ist eine Kombination aus einem Himbeermacaron und einer
Käsesahnetorte mit einem Himbeergel.
Optisch sehe ich auch schon diese beiden Klassiker. Diese drei Himbeeren finde
ich sehr gelungen. Das ist auch sehr gelungen, probiert die Risse, die in den
Macaronschalen waren, zu verdecken mit diesen wunderschönen Linien aus
Blattgold.
Ich hätte vielleicht noch einen dazu gelegt, damit es halt wirklich...
Ach, so wie gewollt aussieht.
Wenn ich etwas meckern kann, dann ist es eben das Gespritze hier an der
Außenseite. Du hast es so gespritzt und es ist leicht, dass es schief wird. Wenn
du jetzt hier guckst, sieht es beinahe aus, als wenn die entweder geschraubt
wäre und dann könntest du mir sagen, das war so gewollt. Natürlich.
Glaube ich aber nicht.
Ansonsten bin ich wirklich darauf gespannt.
Sehr, sehr viel. Das ist wirklich ein Mittagessen.
Leichte Kruste von außen. Das hast du wirklich richtig gut hinbekommen. Die
-Sahne -Masse, du kannst ja nicht auf die typischen Produkte zurückgreifen.
Deswegen hast du da ein paar Hilfsmittel genommen. Aber der Biss und vor allem
auch der Geschmack erinnert mich tatsächlich an meine Lehre, an meine
-Sahne. Das hast du hervorragend gemacht. Aber ich würde weniger von der
-Masse nehmen, weil es tatsächlich auch mit der Himbeere obendrauf, es wird
einfach zu viel.
Entwicklst du keinen Fütterneid bei Käse -Sahne -Torte?
Also das ist so eine Torte, wo ich gerne Stücke größer schneide.
Also geschmacklich finde ich die Verbindung sehr gut. Ich glaube, beim
müsste man noch so ein bisschen nachjustieren, auch vom Backen her.
Auch für mich, es war zu viel. Ich glaube, etwas niedriger hätte auch dem
der Tochter geholfen, weil sie sieht doch sehr bombastisch aus.
Vielen Dank.
Ich habe versucht, zwei der größten italienischen Klassiker und einen der
deutschen zu verbinden. Die Form der Pandora, Tiramisu innen drin, obendrauf
eine Löffelbisquit. Und für den Crunch habe ich mich doch dafür entschieden,
Mandelflorentinermasse des Bienenstichs aufzugreifen, weil ich finde, das
Törtchen braucht es.
Also diese Tassen obendrauf, diese Priemelarbeit, auch diesen kleinen
Löffelbisquit, der da ja auch liegt und dann dieser...
Feine Streifen von der Kuvertüre, dann die Törtchen an sich mit diesen kleinen
weißen Sprenkeln, die da Puderzucker sein soll.
Also optisch finde ich, ist es eine sehr gelungene Form. Es ist wirklich ein
Hingucker. Wenn ich sowas im Tresen sehen würde, im Verkaufstresen, würde
das unbedingt haben wollen, weil es was Neues ist.
Benjamin, was soll man sagen? Also du bist tatsächlich der absolute Meister,
wenn es darum geht, irgendwas zu verzieren. Das sieht schon sehr schön
Die Tassen da oben drauf sind natürlich der Hammer.
Optisch ist es wirklich verführerisch.
Also beim Anschnitt kann man hier die ganzen einzelnen Komponenten gut
Hier oben dürfte der Hefeteig sein, wenn ich das richtig sehe.
Ich sehe hier die ganze Cremeschicht.
Schöner Aufbau und man ist wirklich überrascht, wenn man reinguckt, wie
Komponenten sich dann verbergen.
Also Benni, von den Konsistenzen her ist dieses Speck absolut phänomenal.
Geschmacklich kann ich aber tatsächlich fast keinen einzigen dieser Klassiker
herausschmecken.
Shiramisu besteht aus zwei Aromen. Einmal dieser fettigen Mascarpone -Creme
aber vor allen Dingen dem Kaffee. Und der geht hier ein bisschen unter.
Auch dieser Teig, dadurch, dass du nur zwei ganz dünne Schichten auf diese
Höhe eingesetzt hast, auch da geht dieses schöne Hefegebäck tatsächlich
unter. Der Bienenstich an sich, der Crunch obendrauf, ich habe den ganzen
gegessen, habe aber noch die Hälfte des Törtchens da. Jetzt habe ich keinen
Bienenstichbezug mehr. Du hättest es noch einmal mit reinbauen müssen, damit
immer wieder vorkommt, damit es dann nicht oben einmal essen und dann ist es
weg, weil unten der Bezug zum Bienenstich, der ist für mich auch nicht
Jede Komponente für sich ist top.
Das ist dir gelungen, aber das ist, glaube ich, nicht hundertprozentig die
Aufgabe gewesen.
Pandora ist etwas, was ich wirklich liebe.
Du hast dieses leichte, flockige Hefegebäck und in diesem Fall, muss ich
sagen, der unterste Boden, der war viel zu kompakt.
Vielen Dank. Danke.
In großen Teilen der Republik ist der Krapfen, der Pfannkuchen, der Berliner,
wie auch immer man ihn nennt, ein Gebäck für den Karneval.
Diese Biene mit diesen Blütenblättern sieht für mich so aus wie eine Biene,
gut Karneval gefeiert hat und sich gerade ausschläft auf diesen Berliner
Ich mag optisch diese Kombination schon mal sehr.
Man kann sofort das Thema erkennen, Biene, Bienenstich, die Farben sind
Das einzige Kleine.
Was ich beim nächsten Mal vielleicht verbessern würde, ist so ein Hauch
Puderzucker, der das Ganze so ein bisschen aufbricht. Ansonsten auch von
wunderschöne, sehr fantasievoll und kreative Idee.
Das sieht sehr luftig aus.
Die Porung ist perfekt.
In Berlin ist man mit der Hand.
Genau.
Es ist ein Bilderbuch Berliner. So soll er sein, so soll er schmecken.
Es ist göttlich. Mein Wort dafür ist Porno. Es ist perfekt umgesetzt. Es ist
einfach, ich bin einfach fast sprachlos.
Einfach geil.
Dankeschön. Es ist ein Berliner und es ist ein Bienenstich. Deine Konkurrenz
ja vielleicht die eine oder andere Technik mehr mit reingearbeitet, aber
Hybrid ist die Aufgabe absolut hundertprozentig gelungen.
Ich habe einen Hybrid aus, einmal ein Klassiker aus Österreich, Germknödel und
Barbar rumgemacht.
Und als Dekor habe ich mich entschieden, noch eine rot -weiße Blume zu machen,
die ein bisschen für Österreich stehen soll, eben in Form der Flagge.
Das sind klassische Törtchen. Ich habe einen Glanz oben drauf. Ich mag auch
diese kleinen Blüten mit der Kuvertüre.
Schön gearbeitet, aber ich sehe noch nicht so ganz den Hybrid.
Es soll der Garnknödel sein, allerdings erkenne ich ihn hier nicht.
Ich hätte vielleicht die Schokolade gar nicht gebraucht, weil die hat ja mit
beiden Klassikern eigentlich gar keinen richtigen Bezug.
Also von daher vielleicht die Schokolade beim nächsten Mal wegmachen.
Wenn du mit der Gabel draufdrückst, dann ist das wie so ein Schwamm.
Da läuft so richtig schön die Füllung raus. Und die Füllung war viel zu wenig.
Und vor allen Dingen, das Wort Rum steht ja für irgendetwas.
Der geht hier gänzlich verloren. Denn das einzige Aroma, was ich habe, ist so
ein bisschen Zwetschge und vor allen Dingen dunkle Schokolade.
Und die dunkle Schokolade, ich habe es gerade schon angesprochen, die gehört
mich zu beiden Klassikern eigentlich gar nicht dazu. Also das heißt da auf jeden
Fall die dunkle Schokolade beim nächsten Mal weglassen und gerne viel mehr
trinken.
Ich erkenne...
Keines von beiden Produkten.
Den Barbaron nicht und auch den Jam Knell nicht. Und die Voraussetzung war
gesagt, zwei Klassiker, die erkennbar sein müssen im Aussehen und im
Bei mir geht das nicht.
Eigentlich ist es ein ganz eigenes, neues Gebäck, das sehr gut ist, aber
viel mit diesen beiden ursprünglichen Klassikern zu tun hat.
Vielen Dank.
Gleich bekommt ihr wieder Punkte.
Und jede einzelne Punktzahl setzt sich ja zusammen aus den jeweiligen Punkten.
Jede Züri -Mitglied, also auch so eine Art Hybrid.
Ich bin gespannt, wie viele Punkte es gibt. Ihr wart ganz schön kritisch. Ihr
dürft euch jetzt gerne beraten.
Die Jury ruft sich noch einmal die Aufgabenstellung in Erinnerung.
Zwei Klassiker zu verbinden, ist nicht ganz so einfach, wie wir heute gelernt
haben. Allerdings hatten wir hier, glaube ich, ein Exemplar, wo es
funktioniert hat. Ich bin mir auch nicht sicher, ob in zwei Minuten da noch drei
sind. Ich habe nichts auszusetzen. Ein sensationelles Gebäck. Der Berliner war
einwandfrei. Einwandfrei.
Ich glaube, Christian hat es gut geschmeckt.
Ich weiß jetzt immer, wenn das komplett auf ist, dann ist das schon das größte
Lob.
Bei Valentina hatten wir, glaube ich, größere Probleme.
Man hat nicht das Konzept entdeckt. Der Germknödel, ein Klassiker aus
Österreich, der Barbarum und beide Sachen konnte man wirklich nicht vom
Geschmack und von den Konsistenzen her erkennen.
Es entsprach nicht meinen Erwartungen.
Natürlich hätte ich lieber eine bessere Leistung gegeben, aber es wird so, ich
kann es nicht ändern. Ich will es einfach hinter mir haben und dann will
natürlich noch alles raushalten.
Ich glaube, da sind wir einer Meinung.
Alleine die Arbeit, diese vier verschiedenen Teige herzustellen, dann
verschiedenen Konsistenzen auf den Punkt zu treffen. Ich kann die St.
Honoré erkennen und ich kann auch die Tiramisu erkennen und ich kann sie vor
allem auch schmecken. Für mich ist das ein Halleluja -Moment.
Alles ist da.
Es freut mich sehr, dass denen mein Hybrid geschmeckt hat. Das ist echt
für die Seele gewesen.
In Sicherheit wiege ich mich deswegen nicht.
Dann schauen wir mal die Punkte auf.
Und verkünden die vor allen Dingen. Ganz wichtig.
Mit wie vielen Punkten starten die Profis in die Backwoche?
Ja, liebe Jury, ihr durftet ganz neue Gebäcke probieren. Jetzt bin ich
wie es aussieht mit den Punkten. Legt bitte los.
Dass so ein Hybrid nicht unbedingt ganz einfach zu erfinden ist, habt ihr
sicherlich heute alle festgestellt. Die wenigsten Punkte hast du, Valentina, mit
15 Punkten.
Und Teresa, du hast 19 ,5 Punkte.
Benjamin?
Du hast 21 ,5 Punkte.
Mädels, ich fand eure beiden Gebäckespitze.
Rovina, du hast 127 Punkte bekommen.
Und du, Caro, halt dich fest.
29 Punkte.
Herzlichen Glückwunsch.
Bist schön.
Danke.
Ich bin geflasht. Ich bin echt sehr nah dran an voller Punktzahl. Ich hoffe
einfach, dass die Überraschungsaufgabe mir auch liegt und dass ich für die
nächste Runde sicher dabei bin.
Es wird auf jeden Fall sehr schwierig, das aufzuholen. Nächste Aufgabe werde
auf jeden Fall nochmal alles geben.
Ob es reicht, werde ich mir erzählen.
Es ist eine Woche der Überraschungen.
Auf mehr als die erste Aufgabe konnten sich die Profis nicht vorbereiten. Ab
sofort ist alles möglich.
Interpretationsstärke ist gefragt.
Kommen wir jetzt zur zweiten Aufgabe.
Und da wollte ich gerne noch was loswerden.
Ich mag ja Anglizismen überhaupt nicht. Ich weiß nicht, wie es euch geht, wenn
ich zum Beispiel sowas sage wie...
Die Challenge, die schieben wir nämlich
jetzt einfach dazwischen.
Ja, ich sehe, ihr seid überrascht und erfreut hoffentlich.
Worum es in dieser Challenge geht, das zeigt uns jetzt die Maestra de Zuccaro,
Betty.
So wunderschön diese Zuckerblüten sind, ihr müsst sie nicht kopieren, sie dienen
nur als Beispiel.
Hier müsst ihr eure Spontanität und das Können im Umgang mit Isomalt unter
Beweis stellen. Wir stellen euch die Zuckerwerkzeuge zur Verfügung und
in einer Stunde eine wunderschöne Zuckerblüte. Die schönste Zuckerblüte
fünf Extrapunkte und die können ja manchmal entscheidend sein.
Also ich habe schon sehr viel Respekt vor dieser Speed -Challenge. Das ist
ein Schock, weil ich nicht gedacht hätte, dass noch was kommt.
Das Herz klopft doch so ein bisschen.
Die fünf Punkte hätte ich echt gut gebrauchen.
Ich hoffe, ihr seid bereit für diese Aufgabe.
Dann heißt es jetzt, eure Zeit läuft ab jetzt.
Die Zuckerblüten werden nicht gegessen. Der Schock dieser Aufgabe allerdings,
der muss erst einmal verdaut werden.
Die Isomalt ist ein sehr sensibler Werkstoff.
Also die Extrapunkte versuche ich mir natürlich zu holen, wie jeder andere
auch, aber ja, kriegen wir schon hin.
Ich löse jetzt erstmal meine Isomalt auf, dann ziehe ich mir meine Farben
Ich möchte was machen, was so ein bisschen pink und dann in so Peach
übergeht.
Eine Anzeige bei der Lampe.
Das große Backen, die Profis präsentiert. Die größten Leuchten der
Kannst du den anschalten?
Sieht man hier irgendwo die Stufen eigentlich?
Ja.
Geht aber an.
Okay. Und dann ziehe ich einfach wieder, dass sie ausgeht.
Benjamin hat wieder ein perfektes Bild im Kopf.
Ich mache eine klassische Rose auf so einem alten Baumstumpf.
Farben müssen fein dosiert werden.
Die Farben werde ich für weiß, rosa, grün, braun halten.
Aber die sollen nicht zu stark werden.
Und dann, was ich genau ziehe oder wie die Blume genau ausschaut, das schaue
dann.
Man muss halt den Zucker jetzt noch kochen. Wenn man das alles vorbereitet
und dann nur unter die Wärme liegt, dann ist das nochmal eine andere Geschichte.
Aber so ist das doch ein bisschen was von Arbeit.
Stress, klar, Stress ist immer da. Aber ich kann ja nur machen. Und schneller
als schnell geht nicht. Also einfach machen.
Die erste Viertelstunde ist schon vorbei.
Was machst du denn für eine Blüte?
Ich habe vor, Bänder zu ziehen und dann diese einzuteilen und dann unter der
Wärme zu rollen. Und dann vielleicht zwei rein. Einmal ein bisschen Rosé,
vielleicht in transparentem, gezogenem Isomalt. Und in der Mitte vielleicht
geblasene kleine Kugel.
Wenn ich das hinbekomme.
Essen muss ja kochen.
Kannst ja noch ein bisschen in dich gehen.
Blumen sind echt schwierig.
Es fängt schon bei einer Rose an, wo jeder denkt, ich modelliere meine Rose.
Rosen sind das Komplizierteste, was man machen kann.
Jetzt reden wir mal Tacheles. Was wird es denn?
Ich habe mich für die beliebteste aller Blüten entschieden.
Jetzt bin ich gespannt.
Die Rose.
Gut. Günther Körfer ist ja der Champion des Zuckers. Das heißt, er wird
natürlich auf alle möglichen Techniken eingehen. Ich mache noch ein paar
Schleifenbänder. Ich würde keine Schleifenbänder machen. Ich bin froh,
Rose da steht und der Günther nicht zu kritisieren hat. Aber du hast ja dann
natürlich zwei Schwierigkeitsgrade ausgesucht. Weil wenn die Betty eine
beherrscht, dann ist es diese verdammte Rose.
Also das Risiko gehst du auch noch ein. Ja.
Okay.
Die Profis haben in dieser Aufgabe nichts zu verlieren, wohl aber fünf
gewinnen. Die könnten einen Unterschied machen, wenn es am Ende darum geht, wer
den Wettbewerb verlassen muss.
Liebe Profis, für eure Blüte habt ihr jetzt nur noch 30
Minuten.
Scheiße.
Wird schon knapp.
Es wird.
Ich ziehe jetzt meinen Zucker auf Fadenklang, damit er diese
Glänzen bekommt und strahlt. Und ja, dann
wird die Blüte gemacht.
Für die Jury ist es wie am Valentinstag.
Das ist jetzt der klare Zucker.
Der ist ein bisschen, hat sich ein bisschen verzerrt. Vielleicht habe ich
etwas zu heiß gekocht.
Das kann sein.
Aber ich glaube, wenn ich ihn ziehe, sieht er trotzdem relativ weiß aus.
Mal schauen.
Da ist ordentlich Zug dahinter.
Ist zu warm zum Ziehen, oder?
Stimmt. Wenn du zu früh ziehst, dann kannst du ihn überziehen. Ja, ich warte
noch ein bisschen.
Rowena hat ihn meines Erachtens zu warm gezogen.
Und dann ist es einfach so, dann kriegt man nicht den Seidenglanz.
Und sie sind auch zu kurz. Das ist natürlich, wenn man findet, dass das
sauh heiß ist. Dann macht man gerne so.
Nur, dass es gezogen wird, ist aber falsch. Es muss lang gezogen werden.
Wer setzt das am besten um?
Na, also die Klumpen, die da drin sind.
Vielleicht ist der Zucker nicht ganz richtig untergemischt gewesen.
Kann schon sein.
Bei einer Speed -Challenge ist es kaum möglich, nochmal von vorne zu starten.
Wo liegen bei dieser Aufgabe die Fallstricke?
Ah, bei Zuckerblumen kann man ganz viele Fehler machen. Das sind erstmal die
Ansatzpunkte, wie dick wird da geklebt. Dann geht es um den Glanz an den
Blättern, sind sie auf die Seite gezogen, also haben sie einen schönen
Wie ist die Form? Stimmt das Ganze von den Proportionen? Also man sollte
wirklich, wirklich akkurat arbeiten, weil Günther sieht alles.
Nur noch 20 Minuten, dann blüht den Profis die Verkostung.
Ja, es sind schon sehr viele Blätter.
Es wäre kaum Farbe, wenn man das so zieht.
Die Temperaturen müssen stimmen.
Eine Blume kann ja nicht so schwer sein.
Von alleine wirkt sie nicht.
Je kälter, desto mehr Seide natürlich.
Und so kriege ich diesen Effekt, worauf ich die Blüte platzieren werde.
Den werde ich auch nicht schneiden, den werde ich nur brechen.
Es steht auf Messers Schneide.
Ich will jetzt die Blüte einmal blasen aus Zucker und dann werden rundherum die
Blütenblätter angeklebt.
Im Kopf sind die Blüten perfekt, aber für ihre Umsetzung muss man sein
absolut beherrschen.
Ich bin überrascht, wie schnell da eine Blüte bei euch entsteht. Ihr habt nur
noch 10 Minuten.
Ich versuche jetzt einfach noch, alles, was ich machen kann, zu machen. Ganz
schnell.
Jetzt wird sich zeigen, ob das noch zu schaffen ist. Es ist wirklich knapp für
mich.
Die heiße Phase hat begonnen.
Ich bin ein bisschen zittrig heute.
Come on.
Wenn jetzt tatsächlich irgendeine Blüte kaputt geht, dann wird es schwer, die
auch nochmal fertig zu stellen.
Fast wie Isomalen nach Zahlen.
Eine
Zeitschleife
käme den Profis jetzt auch gelegen.
Ich weiß, ihr seid nicht aus Zucker. Ihr werdet die Zeitansage verkraften. Nur
noch zwei Minuten.
16.
Warum sinken die wieder ab?
Brauchst du noch eine Hand?
Ja, ich brauche gleich ein kaltes Händchen.
Einfach nur zum Halten hier.
Das sieht toll aus.
Hast du nicht irgendwas, was du daneben stehen kannst?
Eine gute Idee.
Das ist eine gute Idee.
Das ist ja gar nicht mal in der Mitte.
Das leidet ja die ganze Zeit.
Was mache ich denn jetzt?
Lass dir ganz viel Zeit mit dem Countdown, bitte.
Zieh die ganz langsam.
Ja, ganz, ganz langsam.
Flora et Labora, hier kommt euer Countdown. 10,
9,
8,
7, 6,
5, 4, 3,
weg vom Gebäck.
Ich hab das drauf gesungen.
Warum? Die Stunde ging schon schnell, Oma, auf jeden Fall. Also man musste
Gas geben.
Das sieht krass aus, Benjamin, wirklich.
Was steht, ist schön, hat einen sehr, sehr schönen Glanz, schöne Teile, das
bei Zuckerarbeit immer wichtig.
Was?
Ich bin sehr fertig schon mal.
Vorher hängt da Zuckerlampe und ich schwitze wie sauer, aber ich will
nur duschen und ins Bett.
So, ich sage jetzt einfach mal, liebe Blumenkinder, bringt eure Blüten nach
vorne und präsentiert sie der Jury hier vorne auf dem Tisch.
Ich erwarte schöne Blüten. Also je komplizierter, je schöner es mir gemacht
wird, eine Entscheidung zu treffen, desto besser.
liebe Syri, da ist euer Blumenbouquet. Ihr könnt euch das jetzt ganz genau
anschauen und wenn ihr Fragen habt, fragt.
Caro, deine Blume, ist sie vollständig? Ist es so, wie du es dir gedacht hast?
Es ist farblich, was ich mir vorgestellt habe.
Allerdings hätte ich es etwas schöner aufgereiht, wenn ich noch etwas mehr
gehabt hätte.
Nur kurz deine Bänder, die hinterher hingucken.
Die werden besser und besser.
Danke dir.
Valentina, du hast dünn gezogen, du hast auch einen transparenten Look dabei, du
hast auch wieder hier schöne dünne Bänder gemacht.
Ich finde, es ist okay.
Bist du denn mit der geblasenen Kugel in der Mitte zufrieden?
Die Kugel ist gut, man sieht auch keine...
Absätze direkt hier, die hast du gut vertuscht mit den Seitenblättern.
Das Ganze ist eine saubere Einheit.
Romina, du hast den Zucker auf Glanz gezogen. Du hast hier sogar noch eine
geblasen, die separat ist. Bei einer Rose habe ich keine Kugel in der Mitte,
daher diese Technik noch hinzugefügt.
Ich finde allerdings gerade die Kugel und die Bänder ein bisschen dominierend.
Also dadurch gerät die Rose so ein bisschen in den Hintergrund.
Benjamin, was war deine Idee für deine Blüte?
Ich habe Bänder versucht zu ziehen, war aber nicht ganz mit dem Seidenglanz
zufrieden. Deshalb habe ich mich entschieden, Feinheiten einzubauen und
puristisch zu laschen.
Also das ist ja das, was man beim Zucker wirklich sehen will. Dass es wirklich
nicht mehr typisch zuckerige Optik bekommt, sondern es kommt der ganz
Seidenglanz.
Günther, dein Thema. Ich weiß, es kribbelt dir den Fingern.
Ja, hier kommt man ja beinahe ins Weinen. Erstmal sind die Blätter
der Seidenglanz.
Ich mag, dass du diese Kugel weggelassen hast, dass du die Bänder weggelassen
hast. Trotzdem, ich hätte vielleicht noch die Spirale weggelassen, sodass
wirklich diese Rose glänzen kann, ein paar Blätter mehr. Weil vom Ausbau her
gefällt es mir wirklich sehr gut.
Danke.
Teresa, sag uns mal was zu deiner Blüte.
Meine Blüte ist eine Fantasieblüte. Es ist quasi eine Mischung aus einer
tropischen Blüte und einer Pfingstrose.
Deine ist natürlich eine wunderschöne Blüte, hauchdünn gearbeitet. Du siehst
Glanz, du siehst auch die Spiegelung. Und wenn man dann oben drauf schaut,
sieht man, wie dieser Blütenkelch so richtig schön aufgeht. Also ich würde
dir tatsächlich gar nicht vermuten, dass es diese Blüte quasi gar nicht gibt,
sondern es sieht tatsächlich täuschend echt aus. Das ist dir hervorragend
gelungen.
Ich möchte noch gerne sagen, ihr habt hier...
Eine Stunde gehabt mit Zuckerkochen, mit verschiedenen Techniken und unter dem
Stress, dass ihr das hier produziert habt. Alle Achtung, richtig gut.
Ja, jetzt habt ihr die schönen Blüten hier vorne. Jetzt dürft ihr eine Blume
fünf Punkten krönen. Ihr dürft euch gerne beraten.
Was ist denn dein Favorit?
Mein Favorit ist natürlich Benjamin, der Glanz.
Die Zusammensetzung von den Brettern, die sind wirklich klassisch, aber
gemacht. Und dass da so viel Fülle fandst du noch? Den denke ich weg. Ich
konzentriere mich nur auf die Blumen. Da haben wir große Blumen. Zum Beispiel
hier, Theresa hat eine große Blume gebracht.
Benjamin sieht sensationell aus, aber es geht ja um eine Blüte. Und da ist für
mich auf jeden Fall Theresa weit vorne.
Also farblich bin ich auch bei dir, bei Theresa.
Technisch bin ich bei dir, bei Benjamin.
Wir müssen uns jetzt irgendwie zwischen den Beinen entscheiden.
Die Profis harren gebannt der Entscheidung.
So, wer bekommt denn jetzt die fünf Extrapunkte?
Okay, wir haben fünf fantastische Blumen vor uns stehen.
Die fünf Extrapunkte für die Blume gehen an...
Benjamin.
Ja, da hat der Hahn wieder.
Natürlich freue ich mich sehr, die fünf Punkte, gerade bei Zuckerarbeit, das ist
mir ein Anliegen. Ob ich das lieber als das Minimalistische, aber in Perfektion
zu ziehen, wie Günther schon gesagt hat, der Seidenglanz zählt bei Zucker.
Welche Aufgabe kommt als nächstes?
Überraschungsaufgabe ist immer gut. Ich freue mich immer darauf.
Mit der letzten Überraschungsaufgabe kam ich ganz gut zurecht.
Ich konnte auf Anhieb was damit machen. Ich habe ganz viele Rezepte im Kopf und
weiß auch, Zutaten zu kombinieren.
Aber das ist auch mein Ding.
Also ich hoffe, dass es nicht wie bei der letzten Überraschungsaufgabe so ein
Gefühlschaos bei mir aussieht.
Man weiß halt wirklich nicht, was kommt. Von daher ist man schon sehr
angespannt.
Überraschungsaufgaben sind natürlich ein bisschen mehr Stress, einfach weil man
spontan reagieren können muss.
Also ich hoffe, dass die Überraschungsaufgabe jetzt eindeutig
die erste.
Es war nämlich eine kleine Katastrophe bei mir.
Es kann nur besser werden, will ich jetzt mal behaupten.
Liebe Profis, bei der Überraschungsaufgabe wisst ihr nie, was
kann euch schon mal verraten, wer kommt.
Die nächste und für diese Woche alles entscheidende Aufgabe, die bekommt ihr
einem ganz Großen seines Fachs.
Er kommt aus Franken, trägt zwei Sterne am Revers und hat jede Menge
kulinarische Tricks drauf.
Herzlich willkommen, Alexander Herrmann.
Ja,
du hast... Für die nächste Aufgabe ist etwas ganz Besonderes mitgebracht.
Was ist unter der Klosch? Ja, Zweisteine -Küche.
Das ist ein Rezept, das wir wirklich so bei uns im Zweisteiner -Restaurant so
hatten. Wobei ich sagen muss, ein bisschen abgespeckt, weil sonst wäre es
mehr. Und dann wird es auch irgendwann zu komplex und zu kompliziert. Das muss
nicht sein. Aber da drin steckt auch noch ein ganz besonderes Geheimnis. Ich
habe ja ein Future -Lib des Anima, wo wir...
Lebensmittel sessional am besten Zeitpunkt ernten und dann im Grunde
mehr möchte ich nicht dazu sagen, weil das ist ein Teil oder vielleicht auch
Kern von diesem ganzen Dessert. Bitte schön.
Ich fange jetzt mal hier bei diesem Zylinder an.
Aus was er ist, verrate ich nicht, aber dass das vielleicht was mit Zucker zu
tun hat, liegt ja nahe. Und das weiße, naja, das wird wahrscheinlich ein Molke
-Produkt sein. Mehr möchte ich jetzt auch nicht verraten.
Das Gebäckstück hier, also ich sage jetzt einfach mal ein besonderer
Das ist, würde ich mal sagen, wenn ich so hinschaue, eher so ein Home Run für
euch. Aber er ist natürlich auch, vielleicht ist ja auch was drin.
Man muss uns erstmal kurz ein bisschen sacken lassen.
Ich glaube, ich muss mir das gleich erstmal angucken.
Ja, schauen, wie man einfach an diese Aufgabe rangeht.
Schon macht mich fertig.
Wenn man jetzt hier mal zu unseren Profis guckt, guckt man in ängstliche,
ehrfürchtige Gesichter.
Liebe Jury, ihr seid auch ehrfürchtig.
Was erwartet ihr von unseren Profis?
Wir wollen, dass ihr das Original von Alexander 1 zu 1 nachbaut.
Und das Ganze wünschen wir uns viermal, denn wir wollen ja alle probieren.
Bleibt so nah dran wie möglich am Original, sowohl optisch als auch
geschmacklich. Kreativ sollt ihr auf gar keinen Fall werden.
Für diese Aufgabe könnt ihr wieder bis zu 30 Punkte bekommen. Und weil wir
natürlich einen Gast da haben.
Alexander, du hast heute die Ehre, du darfst die Hälfte der Punkte geben. Also
15 Punkte wären von dir und 15 von unserer Jury.
Gibt es denn noch einen kleinen Tipp, bevor hier losgearbeitet wird, den du
unseren Profis mit auf den Weg geben kannst?
Unter Stress und unter Druck zu verkotzen, lähmt wirklich ein bisschen
Wahrnehmung.
wirklich das probiert, nehmt euch lieber zwei, drei Minuten länger Zeit,
vielleicht auch mal die Augen zumachen beim Probieren, um wirklich euch darauf
zu konzentrieren, was könnte das sein, wie ist das? Nehmt euch die Ruhe, lieber
drei, vier Minuten länger dafür Zeit nehmen, denn die Backzeit ist für das,
auf dem Teller ist, für euch sicherlich ausreichend. Und toi, toi, toi!
Ihr habt für diese Aufgabe drei Stunden Zeit. Ihr habt das bisher jeweils am
Platz. Ihr dürft allerdings erst probieren nach Backstart.
Seid ihr bereit für diese Aufgabe?
Dann läuft eure Zeit ab jetzt.
Erstmal erschmecken, was drin ist.
Irgendeine Beere.
Eine sehr saure Beere.
In Essig.
Wasser. Er hat sich auch reingelegt.
Und da sind viele Komponente da drin, die nicht einfach zu analysieren sind,
weil er eben diese Beere in verschiedenen Formen da reinbringt.
Windbeutel. Das ist mein Windbeutel. Und da drin, das kann ich nicht ganz
definieren.
Man schmeckt die Fettsicht, bleibt am Grauen.
Wahrscheinlich Kakaobutter, dass die Feuchtigkeit nicht dran geht.
Also hier oben, das schmeckt nach nichts.
Trotzdem ist es auf jeden Fall gut.
Bisschen wie dieser saure Mascarpone.
Und das hier ist so eine Art Florentina ohne Mandeln.
Sieht aus wie eine Honigwabenhütte.
Oben drauf war so eine Mascarpone weiße Schokoladecreme, glaube ich.
Das ist voll schwer.
Wenn der Koch was mitbringt, ist es für einen Bäcker und Konditor außerhalb der
Komfortzone. Sie müssen sich neu entdecken, einen neuen Schritt tun, in
neue Richtung und alle schauen zu. Das ist schon auf Druck.
Welche Zutaten gehören ins Dessert?
Auf dem Schuh ist diese eine Creme. Es schmeckt wie Karamellcreme.
Haska -Beeren.
Das sind die, glaube ich.
Und dann den Haska -Beeren -Saft für das Filet in den Schuh.
Also es könnte natürlich sein, dass er gesagt hat, es geht um ein besonderes
Produkt. Wie denken so Zwei -Sterne -Köche?
Wie arbeiten die? Einfach mal so ein bisschen philosophisch reinfallen
Die Herkunft mit Franken könnte ein kleiner Hinweis sein, ist aber kein
bedeutender. Ja, ist kein bedeutender.
Davon braucht ihr euch nicht ablenken lassen.
Dieser Tisch hier, das ist natürlich eine Gemeinheit, weil da sind so viele
Ingredienzen, die überhaupt nichts damit zu tun haben.
Ich habe so eine ungefähre Idee, was ich machen möchte.
Ja, das mache ich jetzt einfach so.
Dieses Dessert besteht aus zwei elementaren Unterschiede. Also das eine
ich sage immer, der Windbeutel mit so einer Karamellkruste. Ist gefüllt mit so
einem Haska -Beeren -Gelais. Dann kommt so ein Karamell -Ganache obendrauf und
noch Krokantblätter. Und auf der anderen Seite haben wir von dem Haska -Beeren
so als Zylinder wie so eine Art Krokant auch gemacht, ganz dünn. Und innen drin
sind in Essig eingelegte, also gepickelte Haska -Beeren mit einem
Ich fange mit dem an, was ich kann und das ist ein Windbeutel.
Theresa backt ausnahmsweise nicht vegan.
Ich vertraue jetzt meinem Gefühl.
Also das hilft ja auch gar nicht. Und dann wird alles hoffentlich gut.
Man ist nicht nur seines Glückes Schmied, sondern auch Konditor.
Ich habe jetzt eine Brandmasse gemacht.
So was Ähnliches. Ich hatte jetzt nicht eins zu eins das Rezept im Kopf.
Ich hoffe, das haut hin.
Ja, schauen wir mal.
Der Windbeutel, also das muss einfach mal sitzen, weil das müssen sie können.
Das kommt intrinsisch aus Konditorei und Bäckerei raus. Das muss aus dem FF
eigentlich laufen. Da sollten sie sich keinen Fehler geben.
Sofern die Küchengeräte alle mitspielen.
Come on!
Alle Massen sind bereits abgebrannt.
Hier fehlt gerade meine Brandmasse und da kommt dann wieder Kleur noch drauf
dann kommt die schon in den Ofen.
Was ist Theresas Ansatz?
Ich mache genug von verschiedenen Größen, sodass ich mir die im gebackenen
Zustand angucken kann, welche Größe sie dann wirklich hinterher haben.
Auch die Jury probiert das Original.
So Christian, enttäusch mich nicht, du hast doch jetzt das Rezept
bei dir im Kopf, oder?
Das Augenmerk liegt sicherlich auf der roten Hippe, weil das ist tatsächlich
etwas, was ich eher so aus der Gastronomie her kenne. Ich bin gespannt,
unsere Profis diesen Trick herausfinden, wie diese Hippe hergestellt wird. Das
ist, glaube ich, die größte Herausforderung. Für mich?
ist das Interessante, die Beere.
Wir haben die im Norden, wir nennen die Polarblaubeere, aber er hat sie ja eben
eingelegt in Essig. Also nur die, wenn man die im Mund hat, dann, wenn die den
Fehler gemacht haben, dann schmecken die auch das andere nicht mehr, weil diese
Beere, die liegt da auf der Zunge mit Bitter, mit Säure und verklebt alle
Knospen auf der Zunge.
Das dann später hier zu analysieren, was da drin ist, das könnte ein Problem
werden. Der Geschmack ist wirklich weg.
Gucken wir mal, ob unsere fünf genau solche Stück sind wie ihr beide. Ich
mich auf jeden Fall sehr auf diese Aufgabe.
Ich auch.
Zu einem Windbeutel gehört eine Kruste.
Das wird meine Knusperschicht auf den Windbeuteln.
Also einfach so eine, das nennt man ja Krakela.
Das ist eigentlich eine Art Mürbeteig.
Handwerklich sollte da nichts schief gehen.
Ich finde es eine coole Herausforderung, dass wir wirklich ein Sterne -Dessert
auch für die Person machen, die sie selber kreiert hat. Das gibt dem Ganzen
nochmal eine ganz andere Spannung.
40 Minuten sind schon vorbei und die Profis sind mit den Windbeuteln noch
vollauf beschäftigt.
Mit den Feinheiten beschäftigt sich derweil die Jury.
Günther kennt ja die Beeren von sich zu Hause aus Schweden.
Günther kennt aber auch alles aus Schweden.
Nicht alles, aber ich komme ja ein bisschen rum. Eine Frage habe ich, der
schon oben drauf.
Das ist eine Ganache mit weißer Schokolade, wo wir den Zucker aber im
karamellisiert haben. Aha, also ein Karamell gemacht mit einem Teil der
reingegeben, weggezogen, dass sich das dann auflöst. Und dann, wenn du es kalt
stellst, noch mal ein bisschen aufgerührt. Hast du sie schon irgendwo
Nee. Okay.
Valentina experimentiert.
Ich probiere die Creme, die auf dem Schuh war, nachzustellen. Ich hätte
eine Art Karamellcreme mit braunem Zucker.
Ab jetzt gehen die Rezepte auseinander.
Das wird die Buttercreme später, die auf dem Crackling war.
Sehr geschmacksneutral.
Oder ich schmecke es nicht, kann auch sein.
Aber ich denke mal, es war eine Buttercreme mit braunem Zucker.
Und wie macht man so eine Karamell -Aufschlag -Ganasch nun wirklich?
Man macht einen Karamell, der wird abgelöscht mit etwas Sahne. Dann hat man
weiße Kuvertüre, da kommt warme Sahne drauf.
Dann ist der Karamell gelöst. Dann mischt man im Grunde mehr oder weniger
zusammen und dann stellt man es kalt. Und wenn es kalt ist, kannst du es
aufschlagen, dass es leicht schaumig ist. Also daran hat keiner gedacht.
Dafür aber an die Windbeute.
Ich glaube von der Mitte.
Sie haben eine schöne Kammer.
Also das passt von dir, ja.
Passt viel Füllung rein.
Und bei Teresa?
Ja, die ist schön geworden.
Verschiedene Größen.
Diese hier werde ich benutzen.
Sieht alles so aus wie bei Alexander?
Ich bin von der Größe ein bisschen größer als die auf dem Teller. Aber ich
von der Backfarbe sehr zufrieden und auch von dem Endergebnis. Also das ist
mich jetzt erstmal wichtiger, als wenn es ein paar Millimeter größer ist.
Die Haska -Beere ist erst seit 2019 als neuartiges Lebensmittel zugelassen.
Die heißen nochmal Haska -Beeren.
Weiß nicht.
Die, wie die heißen noch.
Ist das so ähnlich wie Dirndl?
Wie Dirndl? Ja, keine Ahnung. Dirndl ist ein Kleidungsstück. Nein, Dirndl ist
eine Frucht.
Dirndl ist eine Frucht? Ja. Also die Haska -Beere.
Heißt auch sibirische Blaubeere oder Heckenkirsche. Und dann kann man die zum
Beispiel einlegen, wie das jetzt hier passiert ist oder so.
Ja, ein Dirndl ist ein Kleidungsstück oder eine Frau.
Harkabeeren sind kernlos.
Mir wären die Blaubeeren lieber gewesen, die da stehen.
Die sind leckerer.
Angeblich schützt die Beere vor Zellschäden.
Es schmeckt nach etwas.
Das Problem ist, es war auch so wenig Füllung in dem Schuh.
Deswegen, ich habe gar nichts mehr davon. Ich kann jetzt auch gar nichts
vergleichen.
Ah, das nicht filmen, bitte.
Ja, Sauerei hier.
Wie wird alles zusammengehalten?
Ich habe diese Ringe gemacht. Ich habe sie noch gar nicht gemacht. Ich komme
nicht drauf hier.
Ich weiß nicht. Das ist ein Isomalt.
Das ist ein Isomalt. Ich weiß nicht, was das ist.
Funktioniert das mit Isomalt?
Als das Hardcap -Bären sagt, die mische ich jetzt mit meinem Isomalt für die
äußere Hülle.
Die Herausforderung ist wirklich der Hardcap -Zylinder.
Dafür wird der Saft genommen, kommt Isomalt rein, das ist ein
Zuckeraustauschstoff, kann man sagen.
Und das wird auch abgebunden mit etwas Stärke und dann wird es aufgetragen und
nochmal gebacken. Also eigentlich fast schon eher getrocknet, könnte man fast
schon sagen.
Ich habe jetzt einfach Saft, Zucker und Pektin koche ich jetzt auf.
Dann probiere ich das irgendwie zu trocknen und dann zu formen. Ich habe
wirklich keine Ahnung.
Ich bin einfach nur in der Patisserie tätig. Ich arbeite halt in der
traditionellen Konditorei.
Muss man da Abstriche machen oder klappt es mit dem Aufstrich?
Das ist der Frischsaft mit Isomalt -Gemisch.
Keine Ahnung, ob das funktioniert, aber ich versuche es jetzt einfach.
Bei Benjamin blubbert.
Zucker lasse ich jetzt abkühlen.
Mit hinferner Schablone auf meine Backmatte.
Dann geht es nochmal in den Ofen und heiß werden sie geformt.
Weiß Theresa, wie es geht?
Also die Farbe passt perfekt zu dem, was da auf dem Teller ist. Deswegen glaube
ich, ich habe das hier richtig analysiert.
Ist Valentina auf einem guten Weg?
Ah ne, da sind noch Stücke drin. Das ist ganz schlecht. So kurz auf jeden Fall
nicht. Uns klebt alles.
Scheiße. Also genau so nicht.
Alexander, wie sagt man denn, wenn man bei dir schon vier Gänge Intus hat im
Restaurant?
Rotwein bitte? Nein, nein.
Halbzeit.
Liebe Profis, noch 90 Minuten. Jetzt gehe ich so langsam an die Sachen, die
Feintuning brauchen.
90 Minuten ist richtig scheiße, aber es ist so.
Die Zylinder sind die eine Schwierigkeit. Das, was reinkommt, die
Rowena hat Hüllen in Fülle.
Jeder arbeitet anders.
Das geht absolut gar nicht.
Hauptsache ich habe einen roten Ring.
Das wäre eigentlich total lieb.
Noch ein Rückschlag.
Das hier ist definitiv nicht richtig.
Nee, also das kann nicht richtig sein.
Ich muss mir da noch was anderes überlegen.
Welche Stärke hast du da drin?
Nichts, ja.
Hast du noch ein bisschen was von dem Satz gehabt?
Noch ein bisschen was, nein?
Du machst einfach mal einen Strich hin und dann schiebst du es einmal rein.
Und die Zeit läuft.
Wartet, wird es klappen?
Es klappt leider nicht, nein.
Vielleicht klappt es wie eben bei den Blüten.
Ich ziehe jetzt diese Zuckerschalung.
Die muss schön dünn sein.
Und trotzdem halten.
Ich komme dem Ganzen schon näher.
Es ist nicht mehr eine Vollkatastrophe wie vorher.
Fuck.
Hallo.
Oh, Rubina kämpft gerade auch genau damit.
Ich will wirklich heulen.
Nicht heulen, nicht aufgeben.
Das hält mich fest.
Ach Valentina, ich glaube an dich.
Ich glaube nicht mal an mich.
Doch, ich glaube, du kriegst das noch hin.
Es ist die Aufgabe, so nahe wie möglich daran zu kommen. Wenn das eine andere
Lösung für dich ist.
Und der Knack und der Effekt da ist, bin ich da auch großzügig dabei.
Und ich verteile immerhin noch 15 Punkte.
Weil ich weiß, das schaut so easy aus und es ist wirklich nett.
Wirklich nett.
Ich bin jetzt gerade an der Fruchtcreme dran, die da unten drin ist.
Ich gucke, dass ich Konsistenz und Geschmack möglichst genau so hinkriege.
Ich merke immer, wenn da ein bisschen Ei drin ist. Ich hoffe, ich liege da
richtig, aber ich habe das so ein bisschen rausgeschmeckt.
Der Mixer ist natürlich viel zu groß.
Ist noch etwas vom Original übrig für den direkten Vergleich?
Die Konsistenz hier ist vielleicht...
Gerade ein bisschen fester und der Geschmack ist nicht 100 % identisch,
jeden Fall sehr, sehr nahe.
Das reicht für den Moment.
Ist für Valentina die Zeit der Schreckmomente vorbei?
Ich habe da jetzt Honig, Glucose, Syrup, Butter und Milchkamm gerührt und das
soll dieser Dekor sein, der auf dem Schuh oben ist.
So wird ein Schuh draus.
Also ich gebe das Brötchen weiter auf, weil das dringt im Ofen dann recht
Das wäre simpel, das wäre was, was ich mir vorstellen kann, dass man in der
Sterne das so ausgemacht.
Von der Optik her könnte das hinkommen.
Also ich hoffe, dass was ich gerade auf dem Blech gesprochen habe, dass es dann
so backt und dann nicht das ausstechen kann und dann formen kann, dass es dann
so aussieht.
Liebe Profis, ich bin jetzt mal so hart wie ein Spitzenkoch und sage, es ist
schön, wenn das Dessert noch vor dem nächsten Frühstück kommt. Ihr habt nur
eine Stunde.
Oh je, oh je.
Welche Bestandteile fehlen noch?
Das wird jetzt die Creme, die hier ist.
Also die, meiner Meinung nach, Frischkäse -Maskarpone -Creme.
Nach nichts schmecken kann auch lecker sein.
Eigentlich ist die super neutral im Geschmack. Die hat eigentlich nicht
ist auch kein Gemüse, also da ist wirklich nicht viel drin.
Dankeschön. Bitteschön.
Geschlagener Sahne, völlig geschlagener Sahne.
Ja, war das ein Ja?
Ich kann das nicht sagen.
Ja, ich weiß.
Aber ich kann es nicht nochmal umwerfen.
Ist er nicht umwerfend?
Caro fragt mich gerade, da muss doch geschlagenes Hahn rein, sage ich. Ich
nicht, mit was es aufgeschäumt ist und habe Provokantes umfallen lassen.
Und dann sagt sie, ja, ja, gell, irgendwas geschlagenes, sage ich. Ja,
da keinen Hinweis geben und nochmal umwerfen kann ich es nicht.
Entschuldigung. Also wenn du damit gerade andeuten solltest, dass es damit
funktioniert. Ich habe keine Ahnung, wie das Ding funktioniert.
Dass man damit irgendwie Sachen schaumiger machen kann, ist mir
ich habe es noch nie selber gemacht. Deswegen will ich da jetzt auch die
von lassen und jetzt nicht auf Risiko gehen.
Schauen wir mal, wie ihr es sonst schaumig bekommt.
Was ist denn drin?
Ich glaube nicht, dass das Frischkäse ist.
Noch nicht ganz süß genug und ich habe das Gefühl, da ist ein bisschen Säure
drin. Ich habe etwas Topfen reingegeben.
Erst kommt die Beerencreme, dann die helle Creme obendrauf.
Kippen gibt es ja auch noch.
Das ist zwar nicht so wie es sein soll, aber hauptsache ich habe was ähnliches.
Caro ist enttäuscht.
Sieht einfach nicht aus wie das Original.
Bullshit hier.
Lassen sich die Teile noch biegen?
Das ist einfach die Verklärung, die auf den Schuhen ist, einfach gebacken.
Sicher nicht das, was verlangt ist.
Sie ist zwar nicht ganz, ganz perfekt, aber auf jeden Fall nahe dran.
Das ist optisch jetzt nicht so, wie es sein soll.
Egal, ich habe jetzt nicht mehr viel Zeit für viel ausprobieren.
Liebe Pro... Lass euch nicht verunsichern, wenn euch jemand über die
schaut. Bleibt im Takt. Ihr habt nur noch 30 Minuten.
Das ist jetzt eine neue Florentinamasse, weil die andere überhaupt nicht
aussieht wie die auf dem Teller.
Zur Beruhigung ein paar Windbeutel füllen.
Die sind ja gar nicht so richtig gefüllt. Vielleicht täusche ich mich
total. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass nur oben drin so ganz
bisschen...
Es kommt auf die Details an.
Genau. Schreiben wir uns gleich einen an, zu kontrollieren. Ja.
Besser? Nein.
Mit Bescheidenheit schafft man es nie zum Stern.
Hey, das schaut doch gar nicht so scheiße aus.
Also ich habe in diesem Ring Zucker, Stärke und diesen Saft von der Beere.
Und es ist jetzt ein bisschen deflüssig. Also es ist so, ja, es ist nicht so
ganz knusprig. Aber da hat das so einen Knack gehabt.
Und ich koche jetzt den Zucker höher, dann ist weniger Feuchtigkeit drin. Aber
ich habe schon mal Ringe und das ist toll.
Die Ringe müssen bis zur Verkostung halten.
Also es fängt an fest zu werden, aber noch nicht so fest, dass ich es nehmen
kann. Ich will es nicht nochmal machen, ich will einfach, dass es jetzt passt.
Aber ich habe so Angst, dass das hier nicht funktioniert.
Ach, ich weiß es nicht.
Nur noch eine Viertelstunde.
Also für die Sterneküche wird das ja auf jeden Fall zu zeitaufwendig sein, was
ich hier mache.
Aber es ist die erste Idee, die mir in den Kopf gekommen ist.
Also das ist absolut nicht gastrotauglich, nein.
Heute muss es nur gastronomentauglich sein.
Vielleicht muss ich es auch einfach abkühlen lassen, aber ich weiß es nicht.
Ich weiß es nicht.
Auf 7, offen, 100 Grad.
Kannst du mir deine Schablone vielleicht kurz leihen? Vielen Dank.
In der Vergangenheit hat Rovina den anderen geholfen, als sie früher fertig
Diese Karma -Punkte helfen ihr jetzt.
Benjamin hat mir jetzt den tollen Tipp gegeben, das so zu machen.
Aber reicht die Zeit noch?
Ah ja.
Fakt ist, dass es knapp wird.
Ein bisschen besser sind sie jetzt geworden das zweite Mal.
Die gleiche Struktur haben sie immer noch nicht.
Also ich bin mit meinem Zuckerring hier überhaupt gar nicht zufrieden und
versuche jetzt einfach das Beste noch irgendwie rauszuholen.
Beziehungsweise reinzufüllen.
Ah, das habt ihr gefroren?
Ja. Ah, sehr clever.
So ihr Lieben, ihr habt nur noch zwei Minuten.
Das klappt nicht mehr.
Am Ende von der Aufgabe war ich wirklich so sehr emotional.
Man war die ganze Zeit dran überlegen, wie kriege ich das jetzt hin. Aber diese
eine letzte Sache hat einfach nicht funktioniert und es hat so viele Anläufe
gekostet.
Muss Robina ohne Zylinder in die Bewertung gehen?
Ich stelle jetzt gerade ein bisschen Kakaobutter auf, weil der Zucker ja
durchblubben soll.
Und ich streiche den dann von innen, also das macht das Ganze natürlich matt,
deswegen nur von innen, einmal mit Kakaobutter ab.
Es kommt nochmal schwieriger Part.
Die alle mit Kakaobutter auszubinden sind natürlich sehr, sehr dünn.
Ich weiß jetzt nicht, ob da drei oder zwei von diesen Florentiner -Schwüngen
dran war.
Mir ist gerade ein Geistesblitz gekommen, dass ich drei Florentiner
soll. Darf ich kurz vorstellen, mein Name ist Geistesblitz.
Robina, brauchst du was? Ich brauche den Ring.
Hast du da was drin?
Ich weiß es nicht, das klappt einfach nicht. Es ist viel zu kalt schon.
Oh nein, scheiße.
Ach, nein.
Alles gut, Robina? Nein, gar nichts gut. Guckt euch das an.
So ihr Lieben, die letzten Sekunden brechen an.
Diesmal kommen die nicht von mir, sondern das macht Alexander.
Und meine Sekunden sind sehr langsame Sekunden.
Kann man das noch irgendwie dran stellen? Ich weiß es nicht.
Neun.
A.
Siebeneinhalb.
Siebenkommazwei.
7.
Nach der 7 kam die 6.
Dann hätte man 5.
Dann haben wir nämlich 4.
Dann sind wir bei 3 ,5.
Dann sind wir bei 3.
Dann sind wir bei 2.
1.
Und fertig.
Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Was?
Mir geht es genauso.
Mir geht es genauso.
Ich bin super unzufrieden. Es ist halt weder schön noch genauso, wie es halt da
aussah.
Ich bin nicht so zufrieden mit dem Resultat der Überraschungsaufgabe.
Ich habe es komplett anders gemacht als die anderen. Ich glaube, die anderen
haben es korrekt gemacht.
Es sieht alles recht gut aus. Es hält alles. Es sollte halten.
Geschmacklich habe ich mich wirklich auf die einzelnen Komponenten konzentriert,
nicht aufs Gesamte.
Ich hoffe, dass ich sie getroffen habe.
Alexander Herrmann darf pro Teller bis zu 15 Punkte vergeben, die anderen
Juroren jeweils 5.
Ich glaube, ich kann guten Gewissens in die Verkostung gehen. Und sonst habe ich
gute Chancen.
Ich bin schon etwas nervös vor der Verkostung, weil ich nicht weiß, ob ich
wirklich das gemacht habe, was die Jury haben wollte. Ich glaube halt nicht.
Es ist eine schwierige Aufgabe und man kann nicht immer alles hinbekommen.
Aber ich war trotzdem ein bisschen enttäuscht, dass es dann doch nicht
funktioniert hat.
Ich bin angespannt vor der Verkostung, weil ich habe dann auch so
wo ich die ganze Zeit dran gedacht habe, am Ende noch vergessen.
Aber es steht jetzt da und jetzt muss man einfach abwarten.
Ja, da hat der Alexander euch wirklich eine knifflige Aufgabe mitgebracht. Ihr
habt ganz schön geschwitzt. Mal sehen, wie ihr euch geschlagen habt. Die Jury
ist gespannt. Wir starten mit der Verkostung bei Valentina.
Liebe Valentina, also erstmal vielen Dank, denn eins ist ganz klar, es war
jeden Einzelnen...
Raus aus der Komfortzone. Und jetzt kommt der Unterschied zwischen wir
klassisch eine Torte, Kuchen und Co. oder wir machen ein Dessert.
Also die Proportionen, finde ich, sind auch sehr gut gelöst.
Meine kurze Frage stört dich, dass hier nur ein Hüppchen drauf ist oder hättest
du gerne die gleiche Anzahl wie bei dir?
Grundsätzlich ist es für mich nicht.
Entscheidend im allerletzten Punkt.
Aber es ist natürlich ein zu beachtenswertes Detail.
Valentina, ich finde, du hast wunderbar verstanden, dass der Zylinder, gerade
wenn man jetzt die Creme probiert, dass die eigentlich relativ reduziert ist von
der Süße.
Weil das ist der Gegenpol gegenüber eben dem opulenten.
Und das ist das erste, was mir hier sofort auffällt, dass das wirklich gut
funktioniert.
Also das, was Alexander gerade hervorgerufen hat, ist dir wirklich
gelungen.
Die ist tatsächlich schon recht ähnlich mit der Hippe. Klar, es hätten drei sein
sollen, aber das, was bei dem Zylinder hervorsteht, ist tatsächlich dieser
reduzierte Zucker, aber auch die Balance, also dass du auch diese Beeren
Mitte eingearbeitet hast. Dadurch kommt nochmal das Frische, dadurch kommt die
Säure und unten die Creme hat auch eine hervorragende Konsistenz. Auch das
erinnert mich an das, was wir als Prototypen vorgegeben haben.
Das Joux an sich, es ist sehr, sehr gut gebacken.
Bei dem Gelee, da bin ich gespannt, was Alexander gleich sagt, weil das, was wir
im Ursprung noch probiert haben, ist ein bisschen anders vom Aufbau her.
Aber so ist das schon wirklich sehr, sehr gut.
Ich bin auch mit dem Gelee gefüllt in dem Pataschou.
Wirklich glücklich.
Es hat einen etwas anderen Säurekick als im Original, aber das ist erst einmal
eine sehr gut umgesetzte Lösung für die Aufgabe.
Danke. Es gibt natürlich ein paar Dinge, die einfach anders sind. Natürlich.
Aber ich finde, du hast viel von dem Charakter, von der Idee verstanden bei
Gericht. Kann ich nur so sagen.
Vielen Dank. Dankeschön.
Jaro, kommst du bitte nach vorne mit deinen Details.
Vielen Dank.
Ja, also hier sieht man auch sofort Proportionen vom Original.
Gut getroffen auch der Schuh von der Größe her.
Es sind dann auch diese drei Blätter.
Ich weiß, du hast ja mit der Topfencreme insofern Schwierigkeiten gehabt, weil
du noch nicht mit diesen Flaschen gearbeitet hast.
Und jetzt kommen wir zum entscheidenden Punkt für mich. Es war brillant zu
sehen, wie du es für dich gelöst hast. Und als du das dann quasi fertig gemacht
hast und eingefroren hast, wo ich mir gedacht habe, da schau her.
Keine schlechte Idee. Also ich möchte dafür schon mal auf alle Fälle gleich
ein Kompliment raussagen.
So, probieren wir mal.
Ich muss das jetzt ein bisschen teilen.
Also Kompliment, auch verstanden, dass der Topfenschaum nicht
zu süß sein soll.
Vom nivellierenden Moment des Geschmackes ist der Zylinder von der
Charaktersituation her gut getroffen.
Als große Backexperten.
Wie findet ihr den Pataschou?
Optisch ist er mir zu hell gebacken. Ist etwas zu klein.
Das große Problem für mich sind eben diese Blätter.
Die sind sehr weich und zäh.
Die hätten bedeutend knuspriger gebacken sein sollen.
Optisch ist es sehr, sehr in der Nähe von seinem Dessert.
Finde ich toll. Ich finde die Cremigkeit vom Zylinder ist etwas fester.
Ist nicht das Luftige da.
Dagegen der untere Teil ist dir sehr gut geglückt.
Ich habe schon Schuhe von dir gesehen, die waren besser.
der könnte etwas größer gewesen sein.
Die Füllung, finde ich selber, ist ein bisschen zu viel an die Marmelade dran.
Die Säure ist da, aber ich hätte gerne die gehackten Früchte drin gehabt und
Konsistenz von dem Gelee, was der Alexander gemacht hat.
Würden wir jetzt dieses Gericht zu Hause zum ersten Mal Probe kochen, und
es wäre so gut wie das, würde ich schon applaudieren.
Vielen herzlichen Dank. Danke.
Teresa,
bringst du bitte deine Kreation nach vorne?
Dankeschön.
Nachdem sich alle um viele andere Dinge erstmal gekümmert haben, warst du,
glaube ich, auch die Erste, die sich für mich jedenfalls ähnlich um den Zylinder
gekümmert hat. Ich war sehr fasziniert davon.
dass du das mit dem Zuckerziehen so gemacht hast, weil erstmal habe ich mir
gedacht, toll, was die Theresa mir und meinem Team so zutraut.
Ich muss ganz klar sagen, Zuckerziehen in der Pariserie, in einem Restaurant,
das machst du nur, wenn du wirklich mutig bist und weißt, was du kannst.
Ich habe mich für den kurzen Moment echt geschmeichelt gefühlt. Vielen
herzlichen Dank. Sehr gerne.
Schauen wir mal auf.
Was hast du für die Füllung genommen? Was war die Creme? Ich habe Schlagsahne
und Quark. Ja, also Topfen. Genau, Topfen. Auch hier kann ich ganz klar
sagen, geschmacklich genau das umgesetzt, was der Zylinder sein soll.
Also ich habe so ein bisschen den Eindruck, ist da nicht zufällig noch ein
bisschen Frischkäse mit drin?
Da ist ein bisschen Frischkäse auch noch mit drin, ja.
In dem da drunter auch.
Der Schuh ist schon ein bisschen klein geworden.
Oh, aber gut gefüllt.
Bei dir ist tatsächlich für mich der Fall, geschmacklich erkenne ich das
Aber es ist so optisch, dass durch, dass der Zylinder nicht ganz gefüllt ist und
bei dir auch der Karamell hier oben tatsächlich mehr eine Einheit ist. Das
jetzt nicht, ein bisschen mehr so wie so ein Karamell -Chip sieht es aus.
Und auch der Schuh tatsächlich ein bisschen kleiner. Es fehlt mir da
optisch so etwas zum Original.
Also hier hätte ich tatsächlich einfach mehr von Amos gewollt.
Es weicht ab, aber es ist menschlich wahnsinnig clever gemacht. Und deswegen
vielen herzlichen Dank, Teresa.
Super. Dankeschön.
Benjamin, bringst du bitte deine Desserts nach vorne?
Dankeschön.
Wenn man das jetzt wirklich so nebeneinander hält, ist das schon sehr
deckungsgleich. Und auch wenn ich sofort den Zylinder anschaue, das ist
sicherlich die dünnste Karamelllösung, die wir gesehen haben bisher.
Da ist auch Frischkäse drin, nicht nur Topfen.
Unten habe ich Frischkäse gewählt.
Also wir sind hergegangen und haben quasi eine...
Creme Patisserie aus dem Haska -Bärensaft quasi gemacht, ja? Also ich
das jetzt mal ein bisschen.
Aber das ist, wenn du das so isst, gar nicht so einfach rauszuschmecken.
Ich habe tatsächlich die Creme Patisserie gekocht, aber Frischkäse
Sehr gut.
Ich fand von Anfang an, als du so rangegangen bist, du hattest immer einen
unglaublich souveränen Eindruck gemacht.
Geschmacklich finde ich das auch.
Wieder, wieder vom Verhältnis her.
Der Klarheit zum Opulenten auch gut gelöst.
Ja, was bei dir auf jeden Fall auffällt, der Topfen ist ein bisschen süßer als
beispielsweise bei den anderen. Das ist halt diese Balance, dieses
Herausschmecken. Das ist bei dir oben ein bisschen zu süß geworden im
zu den anderen und vor allem auch zu der Vorgabe, die Alexander vorgegeben hat.
Auch bei dir mit den Beeren und unten die Creme.
Die hat die perfekte Konsistenz. Das ist ja das, was du als Crème Patissiere so
hast du angefangen. Die Konsistenz ist genauso wie bei der Vorgabe. Der
Zuckermantel ist auch hauchdünn. Du hast eigentlich tatsächlich einen sehr
cleveren Weg gewählt. Es ist handwerklich nicht ganz perfekt. Was dir
handwerklich am besten bis jetzt gelungen ist, ist die Füllung von dem
Weil dieses leicht gehackte, diese leichte Säure, das ist tatsächlich
wie es Alexander vorgemacht hat. Joux ist von der Größe her perfekt.
Das Einzige, was du beim nächsten Mal tatsächlich beantwortest, ist dieses I
-Tüpfelchen. Oben drauf die Creme. Das ist jetzt nicht, ich schmecke den
Karamell nicht raus und hat so eine leicht buttrige Konsistenz. Genau, es
tatsächlich Buttercreme mit einer Creme Patisserie mit karamellisiertem braunem
Zucker. Du hast hier gut analysiert und gut umgesetzt.
Also das ist ein Dessert, das kannst du im Grunde in einem Restaurant auch
sofort so schicken.
Kann man so sagen.
Dankeschön. Danke.
Romina, kommst du bitte nach vorne mit deinem Dessert?
Also optisch ist es ein bisschen anders als meins.
Es ist ein bisschen dekonstruiert.
Also optisch wird es sicherlich nicht ganz vorne dabei sein. Aber schauen wir
mal, wie es geschmacklich ist.
Ist da auch Frischkäse mit drin?
Genau, fast nur Topfen, ein ganz bisschen Frischkäse. Aber ich habe gar
Zucker reingemacht.
Also ich verstehe, dass man zum Beispiel beim Topfen sagt, komm doch mal ein
bisschen Frischkäse rein, so ein bisschen was Fettes noch.
Weil der Topfen ja sowas Trockenes hat. Aber ich habe ja da so geschlagene Sahne
mit drin.
Und fast im Verhältnis 1 zu 1, was Topfen und Sahne angeht.
Das habt ihr fast alle, glaube ich, mit dem Frischkäse gemacht, was
grundsätzlich kein Fehler ist. Also das muss man mal sagen, es ist nur ein
anderer Weg.
Was hast du für eine Creme oben drauf gemacht?
Also ich habe eine Vanillecreme gekocht und Salzkaramell dann untergehoben.
Ja, mit dem Karamell warst du auf dem richtigen Weg.
Das Verständnis für die Proportionen, was wohin gehört, auch bei dir, ohne
und Tadel.
Die Reise von dir war ein bisschen Achterbahnfahrt.
Und es war teilweise so schön zu erleben, wenn es einmal so richtig schön
hochging und dann zwar mit einem großen Karach und der Freude runde in die
nächste Kurve und dann plötzlich habe ich mir gedacht, oh, jetzt ist
doch die Achterbahn ein bisschen falsch abgebogen. Aber vielen herzlichen Dank.
Wir sehen, du hast Probleme gehabt.
Du hast allerdings den Schuh für mich meisterlich gelöst. Die Füllung finde
sehr gut.
Das Krokantplättchen, das ist wirklich sehr...
Weich, es sollte knusprig sein.
Ansonsten, du hast gekämpft, du hast was abgeliefert.
Danke dir.
Danke.
Ich bin jetzt gespannt, wer es am besten nachbauen konnte, wer dem Original am
nächsten kam und wer die meisten Punkte bekommt.
Diesmal ist es ja so aufgeteilt, liebe Stammjury, jeder von euch darf bis zu
fünf Punkte pro Dessert verteilen. Und du, Alexander, du darfst natürlich bis
15 vergeben. Ihr dürft euch jetzt gern beraten.
Ich schäme mich fast ein bisschen für diese wirklich durchaus schwierige
Aufgabe.
Ich habe auch gedacht, dass der Zugang gerade eben bei dem Zylinder so ein
Ticken Ihnen einfacher fällt. War aber nicht so. Aber es gab auch bombastische
Überraschungen für mich, oft im Detail. War irgendwie eine wirbelige Aufgabe und
die Verkostung genauso bei allen irgendwie total gemischt.
Und ja, ich habe heute nicht so ein gutes Gefühl.
Aber ich glaube, eigentlich können Sie wirklich alle sehr stolz darauf sein,
dass Sie auch mit dieser Aufgabe zurechtgekommen sind.
Es war echt fordernd. Also Günther, wenn wir das hätten machen müssen, zu zweit?
Nein, es wäre schwierig geworden. Ich bin auch raffiniert von dir gewesen mit
dem Tropfen und dem Frischkäse, die Säure, die da reinkommt und dann die
in zwei verschiedenen Varianten. Es war nicht einfach.
Also es könnte sein, dass ich vielleicht mit diesem Vorsprung das Ganze gerettet
habe.
Aber insgesamt war ich heute von dieser Überraschungsaufgabe, glaube ich schon,
also was die Optik angeht, war ich am schlechtesten auf jeden Fall.
Wir haben alle unsere Punkte geschrieben. Ich glaube, wir sollten die
zusammenzählen und dann schauen wir mal, wie du gewählt hast.
Und wir schauen dann noch, wer die rote Schürze diese Woche bekommt, von wem wir
uns verabschieden müssen vor allen Dingen.
Ja, das auch noch.
Jetzt wird es spannend.
Alexander, welches Dessert kam deinem am nächsten?
bei vier Tellern war es schon so, dass überall ein ganz besonderes Highlight
war, aber auch ein bisschen so, wo du denkst, naja, das war jetzt ein bisschen
am Original vorbeigeschossen. Ein Teller war dabei, der hat es wirklich am
nächsten geschafft.
Und deswegen geht mein Platz 1 an dich, lieber Benjamin.
Ich freue mich sehr, dass ich die Punkte gerade von so einer Koch -Coryphäe
bekommen habe und dass ich seinen Geschmack treffen konnte.
Alexander, es war so schön, dass du hier warst. Dankeschön. Das war eine schöne
Abwechslung und auch eine sehr köstliche. Ich durfte ja zwischendurch
bisschen naschen, wenn keiner geguckt hat.
Deshalb ganz herzlichen Dank. Du darfst gerne wiederkommen.
Vielen Dank.
Dankeschön. Dankeschön, dass du da warst.
Ja, liebe Profis, ihr habt alle ganz schön viel Lob bekommen von Alexander
Herrmann. Aber entschieden ist damit ja noch nicht.
Die Jury hat alle Punkte zusammengezählt und ist zu einem Ergebnis gekommen. Und
wenn Sie zu Hause sich die Punktetabelle auch nochmal anschauen wollen, tun Sie
das in den sozialen Netzwerken. Folgen Sie einfach jetzt das große Backen.
Ja, liebe Jury, ihr dürft euer Ergebnis bekannt geben.
Zuerst einmal zu dir, Benjamin.
Du hast von Alexander und auch unter der Speed Challenge sehr viel Lob bekommen.
Aber reicht das für die rote Schürze?
Denn eine von euch hat in beiden Aufgaben sensationelle Ergebnisse
Mit 52 ,5 Punkten geht die rote Schürze an Caro.
Dankeschön. Bitteschön.
Ich bin natürlich mega überrascht, dass ich die jetzt habe, weil ich dachte,
auch bei dem Teller -Dessert hätte ich nicht so gut abgestimmt.
Aber stolz bin ich schon ein bisschen.
Leider sind die Spielregeln auch so, dass uns jede Woche jemand verlassen
Theresa und Valentina, kommt ihr bitte nach vorne.
Ihr beide habt euch in beiden Aufgaben ein wahres Kopf -an -Kopf -Rennen
geliefert. Mal lag die eine ein bisschen vorne, mal die andere.
Am Ende war es nur ein halber Punkt, der euch getrennt hat.
Mit 37 Punkten muss uns heute leider verlassen, und das wirklich schwer im
Herzen,
Valentina.
Du hast das so cool gemacht.
Du kannst richtig stolz sein.
Liebe Valentina, du hast ja gerade schon mitbekommen, es hat euch nur ein halber
Punkt getrennt. Das heißt, du hast wirklich in der letzten Aufgabe, in
Dessert, was wirklich extrem schwer gewesen ist, extrem gut abgeschnitten.
war wirklich nur ein halber Punkt. Du kannst wirklich stolz auf dich sein. Wir
sind mega happy, dass du dabei gewesen bist. Aber ich hoffe, dass man sich bald
mal wieder sieht. Vielen Dank, dass du dabei warst.
Natürlich bin ich auch enttäuscht.
Ich wäre natürlich gern im Finale gestanden, aber ich gönne es den anderen
sehr. Und die waren nun mal besser und das ist okay.
Da waren es nur noch vier.
Und wenn Sie jetzt denken, krassere Überraschungen als heute, also das geht
gar nicht, dann denken Sie nochmal.
Und schalten am besten nächste Woche ein, denn überraschungstechnisch kommt
da nochmal ganz dicke. Und es wird gruselig. Also, wir sehen uns nächsten
Mittwoch, 20 .15 Uhr hier in Sat .1. Tschüss.
Can't find what you're looking for?
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