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Zulu
* Georges Dupin *
* Thierry Kadeg *
* Nolwenn *
Herr, in deinem Zorn strafe mich nicht!
In deiner Wut züchtige mich. Sei mir gnädig!
Herr, straf mich nicht! Züchtige mich!
In deinem Zorn strafe mich nicht! Züchtige mich!
Sei mir gnädig! Sei mir gnädig, Herr!
Oh Gott!
Was habe ich getan?
Was habe ich getan?
* Er schreit laut. *
Das war die letzte.
Willkommen im gemeinsamen "Chateau de carton", Claire!
Klingt ein bisschen so, als würdest du das schon bereuen.
Dass wir dieses fantastische Haus haben?
Zu dem Preis? Auf keinen Fall!
Fehlt nur noch ein bisschen Farbe, mein Freund.
Ja. Kein Problem! Wird gemacht. Ich frage mich nur:
Wem gehört der ganze Krempel hier? Das hier zum Beispiel.
Was hast du da?
"Legendes de Lancelot"! Ich wusste gar nicht, dass du Comics sammelst.
Zeig mal! Ich habe 30 Jahre
nicht reingeschaut. Ich habe die als Kind immer gelesen.
"Attention alors! Paw! Peng!"
Was ist das?
Klein Georges.
Ist das in Fontainebleau? In der Bretagne.
Im Wald von Broceliande.
Hier!
Du siehst glücklich aus. Ja. Wir sind das 1. Mal weggefahren
nach dem Tod meines Vaters. Meine Mutter hat unser Zimmer
in der Pension kaum verlassen.
Ich habe die meiste Zeit allein gespielt.
Tut mir leid! Das war großartig!
Ich war für mich. Ich liebte es. Ich war in meiner Welt,
konnte sein, wer ich wollte: Artus, Lancelot, Mordred!
Alles, nur nicht der Junge, der sah, wie man seinen Vater erschossen hat.
* Ein Telefon klingelt. *
Entschuldige! * Das Telefon klingelt noch. *
Doktor Lannoy.
Ist sie stabil?
Gut. Bereiten Sie alles vor! Ich bin gleich da. Ja?
Georges! Das ist ein Notfall. Ich bin spätestens
zum Abendessen wieder da. Ja?
Alles klar!
Ich fange schon mal an. Ja. Fein!
Ah!
Alles gut? Sind Sie verletzt?
Mein Mann ist tot. Ich glaube ... Was?
Mein ... Kommen Sie!
Ups! So ist gut.
Wie heißen Sie, Madame? Ich heiße ...
... Blanche Cadiou.
Aber das Hemd von meinem Mann ...
... ist verbrannt irgendwie so.
Ihr Mann: Wo genau ist er?
Bei uns zu Hause.
Hallo!
* Ein Telefon klingelt, Nachrichten im Radio. *
Ja, Chef? Wenn Sie mich an Ihrem Umzugstag anrufen,
haben Sie eine Leiche gefunden.
Haben Sie?
Im Broceliande?
Sind Sie der Kommissar aus Concarneau?
Der bin ich. Die Spurensicherung ist da.
Und der Arzt? Kümmert sich um Madame Cadiou.
Madame Cadiou?
Können Sie mir Fragen beantworten? Jetzt nicht. Sie steht
unter Schock. Es dauert nicht lange.
5 Minuten.
Danke!
Ihr Mann war im Besitz einer Pistole, Kaliber 9 mm. Richtig?
Er war im ... Schützenverein.
Darf ich an Ihren Händen riechen?
Sie backen mit Hefe.
Ich habe gerade meinen toten Mann gefunden.
Sie denken, ich war das. Nein. Ich sammle nur Fakten.
Es gibt keine Einbruchsspuren. Hat Ihr Mann Besuch erwartet?
Hier kennt jeder jeden. Niemand sperrt ab.
Er wollte nicht da sein. Er wollte sich treffen mit ...
Sie können hier nicht durch. - Blanche!
Oh Gott! Oh Gott!
Oh Gott!
Wurde im Radio durchgegeben, was hier passiert ist?
Wir sind ein kleiner Ort.
Ich bin da. Ich bin für dich da. Madame Cadiou! Sie sagten:
Ihr Mann wollte sich mit jemandem treffen.
Das reicht! Ich nehme sie mit ins Krankenhaus.
Sie sind eine Freundin? Adeline Terrier.
Was macht die Cadious zum Ziel eines Einbruchs?
Es sieht hier nicht nach Geld aus.
Blanche ist Bäckerin und Fabien arbeitet für die Gemeinde.
(Funk) "16-1! Tote männliche Person!"
Entschuldigen Sie! Wir sind alle schon da.
"Es gab einen 2. Notruf.
Ein Spaziergänger meldete am See eine Leiche."
Kommissar Dupin! Wiederholen Sie!
"Männliche Leiche am See im Val sans retour. Was ist los bei euch?"
Meinen Sie, ein Serienkiller? Sperren Sie den Tatort ab!
Lassen Sie niemanden mehr durch!
Nolwenn! Es gibt noch einen Toten. Rufen Sie Kadeg und
"ein 2. Spurensicherungs-Team!" Sollen wir die Umgebung abriegeln?
Nein. Ich fahre zum Tatort. Den Präfekten,
"soll ich ihn anrufen?" Ich rufe ihn morgen an!
* Ein Telefon klingelt. *
Oh! ... Nolwenn! Ich kann jetzt nicht.
Was? ... Was?
Jetzt gleich? Was ist denn mit Riwal?
Ach, bei seiner Familie! Kann er denn nicht trotzdem mal ... Ah!
Wo muss ich hin? ... Wo?
* Ein Hund bellt. *
Ruhig!
Verzeihen Sie! Es ist das Blut.
Sie hatten angerufen?
Bastien Terrier.
Und Sie haben ihn so gefunden?
Vor etwas 15 Minuten? Ja.
Irgendetwas gehört?
Oder jemanden gesehen? Nichts.
* Der Hund bellt. * Aus!
Bruno! Hunde und Briefträger ...
Sie kennen den Toten? Es ist unser Postbote. Paul Picard.
Es beeindruckt Sie nicht wirklich. Ich sehe so einiges.
Auch mal eine Leiche. Ich bin der Arzt hier in Trehorenteuc.
Kennen Sie auch Fabien Cadiou?
Cadiou?
Wohnt am Dorfrand.
Ja, sicher. Das wird ihn ziemlich mitnehmen.
Warum? Die beiden sind Freunde.
Was machst du denn hier?
He!
Paul!
Wissen Sie, wo er wohnt? In der Rue de sans filles et vair.
Ist er verheiratet? Picard? Nein.
Er war immer mal wieder bei mir, um sich die Folgen
seiner wechselnden Bekanntschaften behandeln zu lassen.
Das Blut an Händen und Schuhen ist sicher von dem toten Fabien Cadiou.
Wie die Tatwaffe. Kaliber 9 mm. Cadiou wurde mit der erschossen.
Sie sollen mich anrufen für die Autopsie!
Alles klar! Und ich brauche die Daten vom Navi.
Sagen Sie das der Technik! Mache ich.
Salut, Didier!
Monsieur le docteur!
Ich brauche alles über Paul Picard und Fabien Cadiou:
Vorstrafen, Finanzen, alles.
Ich bin dabei. Moment! "Das war nicht nur ein Einbruch."
Picard hat den Schmuck und das Geld nicht angerührt.
Er suchte was Bestimmtes. Wo bleibt eigentlich Kadeg?
* Andere Richtungen, alle Richtungen *
"In der Kritik wegen eines Bauvorhabens Walderbe Marc Denvel."
Adeline Terrier. - Bastien Terrier.
Er kam immer wegen der Folgen seiner wechselnden Bekanntschaften.
Kadeg! Sind Sie da? Ich bin nicht mal im Ort.
In diesem verdammten Wald funktioniert
mein Navi nicht. "Fahren Sie südlich zur 24"
nach Trehorenteuc. Ich brauche Sie. Ja, ich weiß!
Beeilen Sie sich! Südlich auf die 24!
So!
Nolwenn! Gibt es was Neues? Weder Vorstrafen bei Picard oder
Cadiou. Keine auffälligen Kontobewegungen.
"Picard war immer im Minus. Beide zahlten Rechnungen"
pünktlich: Handy, Strom, Miete.
Cadiou hob 500 Euro ab für eine Reise nach Wales.
Handyrechnungen? Ich fand kein Handy. Weder bei Picards Leiche
noch im Haus. Besorgen Sie vom Anbieter eine Liste der Anrufe!
Ich habe die Namen recherchiert. Picard und Cadiou sind
Gründungsmitglieder des Klubs "Les Pendragons".
Wie bei König Artus aus dem Geschlecht der Pendragoner?
Genau! Amateur-Historiker oder große Fans der Artus-Sage.
Okay! Nur die beiden? Es sind 3 Gründungsmitglieder.
"Picard, Cadiou und ein Auffrai Guivorch."
Gui...was? "Guivorch."
Der hat die Kneipe "Le Saint-Graal".
"Le Saint-Graal".
Dupin?
Kommissar Dupin?
Merci, Didier! - Gerne!
Pass auf dein Magengeschwür auf!
Na komm!
Hallo, Liebes!
Ich habe einen Kaffee gemacht.
Möchtest du auch einen?
Einen kleinen? - Gern.
Cadiou ist tot.
Blanche hat ...
Ich sah sie, als ... - Sonst weißt du nichts darüber?
Nein. - Wirklich?
Ist das nicht alles ein bisschen viel auf einmal?
Nichts gesehen. Nichts gehört.
Ich machte, was du gesagt hast.
Lüg mich nicht an!
Lüg mich nie wieder an!
Nein.
Monsieur Guivorch? Ah!
Bitte! Lassen Sie mich!
Ich tue alles, was Sie sagen.
Aber bitte lassen Sie mich! Dupin, Kriminalpolizei Concarneau!
Wer dachten Sie denn, wer ich bin?
Einer von Denvels Leuten. "Denvel"?
Dieser Denvel?
Ja. Der Herr von Broceliande.
Honigmet.
Das Getränk der Könige. Und der Magier.
Oh! Sie kennen sich aus. Wer ist Ihr Favorit:
Merlin, Artus oder die verführerische Fee Morgane?
Mordred! Muss ich vor Ihnen auf der Hut sein?
Warum würde Denvel jemanden schicken, um Ihnen was anzutun?
Picard und Cadiou sind beide tot. Erschossen!
Ihre Freunde von den Pendragonern.
Gab es Streit zwischen Ihnen und Denvel? Hat er Sie bedroht?
Was genau machen die Pendragoner?
Die Sage ist so alt wie die Bretagne.
Merlin lebte im Wald von Broceliande.
Der heilige Gral. Excalibur, das Zauberschwert. Das alles
hat hier seinen Ursprung. Der Wald ist uns heilig.
Der Wald gehört jetzt Denvel. Er hat seine Pläne
der Gemeinde vorgestellt für einen riesigen Erlebnispark.
So eine Art König-Artus-Disneyland. Verstehe!
Und Cadiou ... Wissen Sie, der arbeitet bei der Gemeinde
im Fremdenverkehrsamt. Der war außer sich. Der liebt den Wald.
Mehr als wir alle zusammen. War Picard dabei,
als Cadiou und Sie mit den Aktionen gegen den Park anfingen?
Was für Aktionen? Wir haben Reifen zerstochen,
als Denvel mit anderen Geldsäcken den Wald besichtigte.
Und da hat Denvel Sie bedroht? Nein.
Ja ... Der hat seine Anwälte auf uns gehetzt.
Die haben uns plattgemacht mit ihren einstweiligen Verfügungen.
Wir durften den Wald nicht betreten. Das kostet,
sich dagegen zu wehren! Wir hatten das Geld nicht.
Oder die Nerven. Denvel hat also gewonnen.
Ganz legal. Ach! Wir hatten eh nie eine Chance.
Nur Cadiou hat nicht locker gelassen. Der war wie besessen.
Er sagte immer: "Denvel kriegt den Park nie. Verlasst euch auf mich!"
Jetzt ist er tot!
Stimmt es, dass Cadiou und Picard beste Freunde waren?
Ja. Seit der Schule. Wieso?
Vielen Dank, Monsieur Guivorch! Die Unterlagen brauchen wir.
Ich werde sie abholen lassen. Wie? Sie gehen? Komme ich nicht ...
... in Zeugenschutz? Ich schicke jemanden vorbei.
Vielen Dank für den Kaffee!
Ah, Monsieur Guivorch! Warum war Cadiou sich so sicher,
dass er Denvels Park verhindern kann?
Was hätte er dafür gebraucht? Ein Wunder?
Hallo! Hallo!
Madame Cadiou?
Tut mir leid, dass ich Sie noch mal stören muss!
Ist es wahr, dass Paul der Einbrecher war,
der Fabien umgebracht hat
und dass er selbst auch ... Es wird viel geredet im Ort.
Ist es wahr?
Wir sind mit unseren Ermittlungen erst am Anfang.
Ich würde Ihnen gerne sagen, was passiert ist, Madame Cadiou.
Aber ich habe selbst noch Fragen.
Das ... fühlt sich alles so unwirklich an.
Verstehe ich.
Sie sagten, Ihr Mann
wollte sich mit jemandem treffen. Wissen Sie, mit wem?
Nein. Haben Ihr Mann
und Paul sich vielleicht
wegen Geld gestritten? Nein.
Paul war immer knapp bei Kasse.
Aber nein.
Ihre Freundin Adeline
war mit Paul verheiratet.
Ja, bis vor 5 Jahren.
Jetzt ist sie Madame Docteur Terrier.
Vielleicht wäre sie besser bei Paul geblieben.
Warum?
Paul ist nett.
Er ist ein großes Kind. Voller Träume und Spinnereien.
Ganz so wie Adeline auch.
Gibt es irgendwas,
was Paul in Ihrem Haus gesucht haben könnte?
Nein. Wir haben doch nichts. Wir haben nur uns.
Ich habe meinen Mann festgehalten.
Und er mich.
Georges?
* Ein Telefon summt. *
Claire, he!
"Wo bist du?" Ja, wo bist du? Ich bin zu Hause.
Ich habe einen spontanen Ausflug gemacht nach Broceliande.
Und? Ist es immer noch so schön? "Ja."
Es hat sich kaum verändert. Es ist inspirierend.
Dann ... bleib doch noch ein bisschen!
Ich kann aber auch zurückkommen.
Such dir ein kleines Bistro! Fein. "Ein kleines Bistro"?
Wir haben eh nichts im Kühlschrank. "Ja."
Es ist viel zu tun. Ich helfe dir gleich.
Nur noch 1, 2 Sehenswürdigkeiten.
Ach, Georges! "Und dann ..."
"Fahr vorsichtig!" * Sie legt auf. *
Ein kleines Bistro um die Ecke macht wunderbare Galettes.
Mit Jakobsmuscheln und Waldpilzen. Cadiou!
"Kreisförmige Verbrennung, subkutan eingebrannte
Pulverpartikel, Schusswunde: linke Herzkammer.
Vermutlicher Todeszeitpunkt 10 Uhr."
Plus/minus 15 Minuten. Picard.
Vermutlich kein Muslim. Hm.
"Schuss in den oberen Rücken. Zertrümmerte Wirbelsäule.
Entfernung ca. 3 Meter." "Tod sein heißt,
zur Beute der Lebenden werden." Was?
Jean-Paul Sartre. Großer Menschenkenner.
Ah! Was ist mit der Waffe? 9 mm.
Die Ballistik prüft die Kugeln,
ob sie aus derselben Tatwaffe stammen. Das Kaliber passt.
Eine auf Cadiou zugelassene 9-mm-Beretta ist unauffindbar.
Der flüchtige Mörder ist bewaffnet.
Und Picards Navi? Die Technik ist noch dran.
Das ist komplizierter als Fleisch und Knochen.
Alles klar! Vielen Dank!
Da sind Sie ja!
Sie sagten: "Südlich auf die 24." Wir müssen Richtung Vannes.
Wieder durch den Wald? Haben Sie Angst?
Ich bin ja südlich gefahren. Aber wo ist Süden?
Das Navi funktionierte nicht. Das sagte ich ...
Okay! Also dieser Picard bricht bei seinem Freund Cadiou ein.
Er sucht was. Er erschießt ihn.
Aus Versehen. Im Gerangel. Dann wird Picard selbst erschossen.
Er wurde wohl für den Einbruch angeheuert
und dann aus dem Weg geräumt. Wir wissen noch nicht, wer was
warum stehlen will. Aber wir wissen,
dass Picard und Cadiou sich mit diesem Millionär angelegt haben.
Denvel. Er will ihren Wald
zerstören. Ein Motiv! Möglich.
Wobei Denvel die Pendragoner mit seinen Anwälten
ziemlich eingeschüchtert hat. Bis auf Cadiou!
Da haben wir es!
Cadiou wollte Denvel stoppen und musste deshalb sterben.
Ah! Ich mag das.
Was denn? Wenn wir gegenseitig
unsere Sätze beenden.
2 geniale Hirne, die absolut
synchron arbeiten.
Ach, Kadeg! Ja.
Nichts! Sie schämen sich jetzt nicht
für mich, Chef. Oder? Nein.
Auf keinen Fall!
Wir brauchen ja alleine schon
für die Parkplätze 2 Hektar. ... Klar! Ja, genau.
Moment! ... Lieferanten-Eingang ist auf der Rückseite.
Äh ... Dupin, Kriminalpolizei Concarneau.
Ah! Ja, ja. Sie hatten sich angemeldet. Augenblick bitte!
Sie haben sich für mich geschämt, Chef.
Seien Sie nicht albern!
Doch! Das haben Sie! Wenn jemand Gummistiefeln
Würde verleihen kann, dann Sie.
Messieurs les Commissaires! Tut mir leid,
wenn ich Sie habe warten lassen. Bitte!
Was darf ich Ihnen anbieten: Calvados, Bier?
Ah, keinen Alkohol! Sie sind im Dienst, ja?
Sie sind im Dienst, oder?
Es gab 2 Tote in der Nähe von Broceliande.
Ich denke, es war kein Autounfall. Jemand, den ich kenne?
Ja. Paul Picard und Fabien Cadiou.
Cadiou vom Fremdenverkehrsamt kenne ich. Einer der wenigen,
die sich gegen meinen Park ausgesprochen haben. Der andere?
Paul Picard. Nie gehört. Was ist denn passiert?
Wo waren Sie heute Vormittag zwischen 9 und 13 Uhr?
Im Ernst? Hm.
Ich bin dabei, 240 Millionen Euro in ein Bauprojekt zu investieren.
Es kickt diese Gegend wirtschaftlich ins nächste Jahrzehnt.
Diese Region ist strukturschwach. Hier gibt es praktisch nichts.
Der Bürgermeister fragt täglich, wann es endlich losgeht.
Laufe ich da durch die Gegend und bringe Leute um? Bitte!
Sie haben meine Frage noch nicht beantwortet.
Ich war auf dem Golfplatz. Alleine?
Ja. Ich spiele immer alleine.
Der Bürgermeister war noch da. Am 4. Loch.
Cadiou beschädigte aus Protest
Autos von Ihnen und Ihren Investoren.
Ein paar zerstochene Reifen nehme ich nicht persönlich.
Als Bretone verstehe ich, wenn Leute um ihre Heimat kämpfen.
Mache ich ja auch, auf meine Art. Sie hetzen eine Schar von Anwälten
auf ein paar arme Pendragoner. Verstehen Sie denn das Projekt?
Ich habe Architekten, Investoren, Entwicklungsplan für die Gemeinde.
Ich mache nichts ohne Anwalt.
"Ich kämpfe auch für meine Heimat. Aber auf meine Art."
Boah! Solche Leute walzen überall rein,
machen alles platt mit ihrem Geld und sagen dann:
"Das ist gut für die Wirtschaft."
Wenn einer über Leichen geht, dann Denvel.
Schon möglich! Aber riskiert jemand,
für den so viel auf dem Spiel steht, einen Mord?
Er hat kein vernünftiges Alibi. Eben.
Sind wir hier entlanggefahren? Ja, sicher.
Oder? * Kadeg stöhnt. *
Wenn wir uns östlich halten,
dann kommen wir auf die 24.
Und dann zu meinem Auto.
Was ist nur mit diesem Wald?
Die Pendragoner scheinen an die Legenden hier zu glauben.
Was, wenn sie doch keine Spinner sind?
Wenn die wirklich was fanden? Das kann alles verändern.
Ein Einhorn! Bitte, was?
So nennen Wissenschaftler den Beweis für die Existenz von Dingen,
die eigentlich aus dem Bereich der Fantasie sind:
der heilige Gral, das Zauberschwert Excalibur.
Viele Leute glauben daran. Nur hat es keiner je gesehen. Würde jemand
den Gral oder das Schwert ausgraben:
Das wäre ein richtiges Einhorn. Damit wäre bewiesen,
dass Broceliande wirklich der Wald von Artus und Merlin wäre.
Und Denvel dürfte nicht bauen.
Sind wir jetzt auf der Suche nach dem heiligen Gral oder was?
Ein Balken! Wir sind gerettet. Na los!
Bis morgen, Chef! Bis morgen!
* Ein Telefon summt. *
"Der Mensch ist Angst,
ist Verlassenheit, ist Verzweiflung."
Sartre. Die Ballistik rief an.
Die Kugeln stammen aus derselben Tatwaffe.
Das habe ich mir gedacht. Und die Navi-Daten?
Haben wir noch nicht. Picard starb um 10:45 Uhr.
Gefunden wurde er um 12. "Ein toter menschlicher Körper kühlt
pro Stunde etwa 1,5 Grad ab. Bis zur Umgebungstemperatur.
Er lag draußen bei etwa 10 Grad.
"Es kann eventuell auch 11 Uhr gewesen sein."
Sie dürfen gern noch mal nachmessen. Gut, danke!
"Dies sind Picards letzte Anrufe."
"Hallo!" Madame Terrier?
Ja.
Monsieur Terrier?
Ich möchte noch mal mit Ihnen und Ihrer Frau sprechen.
Ihr Mann und Sie waren also hier. Ja, wie gesagt:
Sonntags frühstücken wir immer spät. - 11:15 Uhr.
Dann bin ich mit dem Hund zum See. 3 Kilometer.
Wo Sie die Leiche fanden? Genau!
Paul Picard, den Postbeamten.
Ihren Exmann. Richtig!
Warum sagten Sie nicht, dass Ihre Frau
mit Picard verheiratet war? War das wichtig?
Es ist auch schon lange her. - Picard ist kein Thema bei uns.
Das ist eine furchtbare Tragödie.
Könnten Sie uns
einen Moment allein lassen?
Natürlich.
Ist dir kalt, Liebes?
Ich bin gleich nebenan.
Sie waren die Letzte, die Picard nach dem Einbruch anrief.
Dachten Sie auch, das sei unwichtig?
Ich ... Hat Picard gesagt,
was bei Cadiou passiert ist? Nein.
Er hat angerufen, als ich
mit meinem Mann beim Essen saß.
Ich habe so getan, als wäre es Blanche.
Ich habe ihn abgewimmelt. Was hat er gesagt?
Er klang sehr aufgeregt.
Er wollte mit mir weggehen.
Einfach so? ... Wohin?
Weiß ich nicht.
Der ist nie so richtig über mich hinweggekommen.
Ihr Mann weiß nichts davon? Wenn er merkt,
dass ich log ... Was verschweigen Sie?
Hier, Liebes!
Konnten Sie alles klären?
Sie mochten ihn nicht besonders, den Exmann Ihrer Frau. Oder?
Es wundert mich nicht, dass er bei Cadiou eingebrochen ist.
Jeder weiß: Er war immer pleite und konnte seine Finger
nicht von den Sachen anderer Leute lassen.
Schönen Abend!
Na komm! Drehen wir noch eine Runde!
* Ein Telefon klingelt. *
Chef! Sind Sie noch nicht zu Hause? "Doch, bald!"
Ich brauche einen Hintergrund-Check von Dr. Terrier.
Ich kann den Staatsanwalt erst morgen um Auskunft ersuchen.
Verstehe! Kadeg soll sich gleich als Erstes darum kümmern. Okay?
Okay! Gute Nacht!
* Jemand klopft. *
Ich kann nicht mehr nach Hause.
Er ist da noch überall.
Dann lass uns doch einfach weggehen!
Was? ... Wohin denn?
Ist doch egal.
Irgendwohin, wo uns keiner kennt.
Ich bin mein ganzes Leben schon hier. Ich bin hier gerne.
Der Wald ...
Die Seen und ... Fabien.
Ja. Darum beneide ich dich schon mein Leben lang.
Du hast einfach Glück gehabt mit deinem Mann.
Wir haben hart gearbeitet an dem, was wir hatten.
Du hättest es auch haben können.
Du hast immer auf den weißen Ritter gewartet.
Ich weiß, dass da kein Ritter kommt.
Es kommt überhaupt nichts mehr.
Warum verlässt du ihn nicht einfach?
Kann ich nicht. - Wir leben nicht im Mittelalter.
Ich habe ja nicht mal Geld für einen Anwalt.
Nach all diesen Jahren habe ich gar nichts.
Er lässt mich doch niemals freiwillig gehen.
* Ein Telefon klingelt. *
Ja? - Du bist nicht zu Hause?
Und die Pastete, die du für mich gemacht hast: Wo ist die?
In 5 Minuten bin ich da.
Tut mir leid!
Adeline! Du musst das nicht machen. - Doch, ich muss!
* Er schnalzt mit der Zunge. *
Sitz!
* Der Hund frisst. *
Ja. Das schmeckt, hm?
So ist es brav!
Ich weiß, du liebst mich nicht.
Hast du wahrscheinlich nie wirklich getan.
Aber das ist mir egal.
Alles, was ich tue, tue ich für dich.
Oh! Ich wollte dich nicht wecken.
Wie war es denn?
Gut. ... Gut.
Ein spontaner Sonntagsausflug und du rauschst in einen Mordfall?
2 Morde. Ah, 2!
Der 1. Fall war Totschlag. Er stolperte mir vors Auto.
Ist eine ziemlich komplexe Geschichte.
Ein Einbrecher tötet seinen besten Freund
und wird selbst erschossen. Sein Mörder verschwindet
mit der Beute. Aber worum geht es wirklich?
Das ist mir noch unklar. Da gibt es noch
einige Punkte, die nicht zusammenpassen. Äh ...
Claire?
* Ein Telefon klingelt. *
Blanche!
Salut! Was weißt du über Fabiens Reise nach Wales?
"Wales"? - Was weißt du?
"Guivorch! Sag schon!"
* Er macht das Telefon aus. *
"Bitte nicht berühren! Ich liebe dich, G."
Okay!
(Frau) "Ist es wahr, dass der Mörder mit Monsieur Cadious Blut"
die Wände vollgeschrieben hat? Bonjour! ... Bonjour!
Bonjour!
Melanie von der Buchhaltung sagt:
Sie suchen einen Mörder mit Clownsmaske.
Da hat Melanie von der Buchhaltung Blödsinn erzählt.
Ich suche nach einem Terminkalender. Da!
Telefoniert sonst noch jemand mit
dem Apparat? Nur Monsieur Cadiou.
"Sie haben Nerven." Kommissar Dupin!
Mit wem spreche ich? "Yannick Draoulec."
"Yannick Draoulec".
Kadeg! Na, Chef! Noch im Wald?
Nolwenn meint, ich soll Terriers Bankkonten prüfen. Ja?
Genau! Und Denvels Durchsuchungsbeschluss?
"Machen wir ihm Druck!" Terrier ist wichtiger.
Können Sie das nicht übernehmen? Nein. Ich fahre nach Compaign.
"Rufen Sie an, wenn Sie die Bankauskunft haben!"
* Dupin hat aufgelegt. * Oh! Bankauskunft!
Terrier hat Konten bei mindestens 3 Banken.
Bin ich jetzt Steuerfahnder oder was?
Hier ist der Beschluss der Staatsanwaltschaft für die Bank.
Danke!
Blanche!
Ich ...
Mein Beileid!
Willst du was trinken? - Nein.
* Dupin klopft. *
Monsieur Draoulec? Ja.
Dupin, Kriminalpolizei Concarneau! Wir haben telefoniert.
Die Fahrt hätten Sie sich sparen können.
Ich kann und werde mich dazu nicht äußern.
Ich habe einen Ruf zu verlieren. Sie trafen gestern Fabien Cadiou.
Ich war so naiv, auf den reinzufallen.
Er lockt mich in sein Dreckskaff.
Er ließ mich sitzen wie ein Mauerblümchen.
Was wollte er Ihnen zeigen?
Dieser Spinner! Ich bin ein seriöser Gutachter.
Ich habe da angerufen. Das ist ein privates Archiv
in Aberystwyth. Die handeln mit alten Faksimiles.
Schriften, Pläne und so ein Zeug.
Moment! Ich dachte, Fabien wollte in Wales das Cardiff Brewfest besuchen.
Ja. Zumindest hat er mir ein T-Shirt davon mitgebracht.
Aber ich glaube, dass er die meiste Zeit hier im Archiv verbracht hat.
Direkt nach seiner Rückkehr bekam er das hier mit der Post.
Dokumenten-echtes Archivierungs- material einer Pariser Spezialfirma.
Sie sind Experte für frühmittelalterliche
bretonische Kultur. Sie fuhren zu Cadiou,
um sich etwas anzusehen. Sonntags!
Können Sie bitte eine Sekunde damit aufhören?
Cadiou ließ Sie sitzen, weil er erschossen wurde. Wahrscheinlich
wegen des Gegenstandes, den er Ihnen zeigen wollte. Worum ging es?
Er hat gesagt, er hat die Quelle.
Was? Ein Manuskript der Artus-Sage.
Älter als alle bekannten Schriften.
Der Beweis dafür, dass die Sage in der Bretagne ihren Ursprung hat.
In Broceliande.
Das Einhorn.
Mein Gott, Blanche! - Er hat es gefunden.
In Wales. - Aber er hat was davon erzählt,
dass im 11. Jahrhundert ganze Bibliotheken vor den Normannen
in Sicherheit gebracht wurden. Das meiste ging dann verloren.
Aber er hatte diese fixe Idee,
einige Schriften hätten in Privatsammlungen überlebt.
Dieses Manuskript: Wäre das Grund genug,
um den ganzen Wald unter Denkmalschutz stellen zu lassen?
Sicher! Das wäre eine wissenschaftliche Sensation.
Ganz nebenbei wäre es ein Vermögen wert. Wenn es denn
existiert. Wie viel?
Ein paar 100.000 Euro.
Auf dem Schwarzmarkt. So ein Scheiß!
Bitte? Na ja! Damit hätte jeder ein Motiv.
Vielen Dank, Monsieur!
Du und Picard: Wusstet ihr davon? - Ich nicht.
Wirklich nicht, Blanche.
Was machst du? - Ich gehe zur Polizei.
Weißt du nicht, wo das Manuskript ist? Du hast
doch sonst alles rausgefunden.
Fabien wurde wegen diesem Manuskript umgebracht. Lass mich los!
Wir könnten berühmt werden. Und reich.
Denk mal an deine Bäckerei!
Blanche!
"Er hat gesagt, er hat die Quelle:
Ein Manuskript der Artus-Sage.
Ganz nebenbei wäre es ein Vermögen wert.
Ein paar 100.000 Euro."
* Jemand schießt. *
* Ein Telefon summt. *
Dupin! "Bonjour! Hier ist Blanche Cadiou."
Madame Cadiou! "Ich würde Ihnen gern etwas zeigen."
Du wolltest erst morgen wieder in die Praxis.
Ich habe noch zu tun. Bleib hier!
Ich will nicht, dass du dich herumtreibst.
Aber ich ... - Adeline! Du bleibst!
Bruno!
* Sie schreit laut. *
"Das bedeutet: Die gesamte Gastronomie wird"
in dieser Richtung angesiedelt sein. Direkt bei den Parkplätzen.
Wir haben dann Gelegenheit, auf 2 Achsen, auf dieser Achse
und auf dieser Achse, Besucher dem Park zuzuführen.
Das erhöht unsere Kapazitäten um das 3- bis 4-fache.
Monsieur Denvel? - Sie wissen, was das bedeutet.
Monsieur! - Entschuldigung! Pardon!
Was wird das denn?
Sie nehmen meine Anrufe nicht an. - Ich habe ziemlich viel zu tun.
Es muss einen Weg raus für mich geben.
Ich weiß nicht, was Sie wollen. Alle Hindernisse sind ausgeräumt.
Sie kassieren viel. Alles ist gut. - Nichts ist gut!
Probleme, Marc? - Nein, nein. Ist alles okay.
Ein lokaler Investor will sich den Bauplatz ansehen.
Nicht jeder hat die Nerven, mit den großen Jungs zu spielen.
Auf Wiedersehen, Doktor!
Wir können weitermachen.
Der gesamte Bereich für Kinder und Jugendliche liegt in dieser Richtung.
"Ja. Das könnte man als Beweis dafür werten,"
dass Ihr Mann das Manuskript gefunden hat.
Aber Sie haben es nie selbst gesehen?
Nein. Ich habe davon nichts gewusst.
Eine Ahnung, wo es sein kann? Nein.
Sie vermuten, dass Ihr Mann seinem Freund Picard davon erzählt hat.
Warum sollte er sonst bei uns einbrechen?
* Ein Telefon summt. *
Entschuldigen Sie mich!
Dupin. "Einige Daten von Picards Navi"
konnten rekonstruiert werden. Haben Sie
"einen Stift?" Ja, klar. Moment!
Sind das ohne Zweifel die richtigen Zeiten?
Die Daten sind satellitengestützt
und sekundengenau aufgezeichnet. Kein Zweifel!
Okay! "Die Hölle, das sind die anderen."
Sartre. Wollen Sie was über Menschen lernen: Montaigne lesen!
* Ein Telefon klingelt. *
"Kadeg! Haben Sie was zu Terrier?" Ja. Chef!
Ich war erst bei 2 Banken. Dort hat er Kredite
"über insgesamt 125.000 Euro laufen."
Er ist seit letztem Monat mit den Raten im Verzug.
Wofür hat er das Geld gebraucht? Es steckt in Denvels Parkprojekt.
Er brauchte Geld und Cadious Manuskript durfte nicht den Park
"stoppen." Wie bitte? Was?
Das Einhorn. Die Quelle. Cadiou hat es gefunden.
Terrier muss es mitbekommen haben. "Quelle"?
Warum sollte Terrier Picard das Manuskript stehlen lassen?
Die mochten sich nicht. Ich fahre zu Terrier. Sie schauen,
"ob er in seiner Praxis ist." Und Denvel?
"Um den kümmern wir uns später. Fahren Sie erst in Terriers Praxis!
Madame Cadiou! Warten Sie bitte hier!
Ich habe später noch Fragen.
* Dupin ruft jemanden an. *
* Das Telefon klingelt. *
Jetzt mach schon!
* Das Telefon klingelt noch. *
* Dupin klingelt oft. *
Ich habe Sie nicht gehört. Ich war duschen.
Ist Ihr Mann zu Hause? Der hat gesagt,
er muss noch was erledigen.
Was ist da los zwischen Ihnen und Ihrem Mann?
"Wir wissen: Picard fuhr"
um 10:10 Uhr von Cadiou weg und war um 10:45 Uhr am See.
Kurz danach wurde er erschossen.
Ihr Mann hat ein Motiv und ist tatverdächtig.
Aber er erklärte, Sie beiden
hätten um die Zeit gefrühstückt. Warum lügen Sie?
Warum sollten Sie seine Aussage bestätigen?
Wenn Ihr Mann Sie zu irgendwas zwingt, dann müssen Sie das sagen.
Ich bin ihm vollkommen ausgeliefert.
Monsieur Terrier!
Ich hätte ihn nie verlassen dürfen.
Auch nicht für das hier!
Paul hat immer an das Gute geglaubt.
Ich weiß. Ich habe seine Tätowierungen gesehen.
Mehr Glaube geht kaum.
Trotzdem hatte er scheinbar keine Probleme
mit Einbruch und Totschlag.
Sie kannten ihn doch gar nicht.
Nein. Sie haben recht. Aber ich weiß:
Es ist strafbar, jemandem ein falsches Alibi zu geben.
Also noch mal: Wo war Ihr Mann gestern um 11?
Wo waren Sie? Ich war hier!
Und Ihr Mann?
* Ein Telefon summt. *
Kadeg?
Ich bin sofort da.
Adeline! Bitte verlassen Sie das Haus nicht!
Scheiße!
Ist noch warm.
Ist nicht länger her als 1 Stunde.
Einschuss in die Schläfe.
Aus nächster Nähe. Massiv.
9 Millimeter. Cadious Waffe.
Chef! "Es tut mir leid".
Damit ist die Sache geklärt. Terrier hat ein Motiv. Er log
beim Alibi. Das ist sein Schuld-Eingeständnis.
Das ist die perfekte Lösung für den Fall.
Sehr gute Arbeit, Chef.
Perfekt, ja.
Aber haben Sie schon mal so einen perfekten Tatort gesehen, Kadeg?
Ach! So ein Scheiß! Das war klar.
Bingo!
"Terrier kannte seinen Mörder."
"Wie die anderen Opfer auch." * Schuss *
Das war kein Selbstmord.
Nicht? Aber der Einbruch. Picard
stahl das Manuskript für jemand. Ja. Davon gehe ich aus.
Der Mörder nahm das Manuskript Picard weg und erschoss ihn dann.
Warum erschießt man den auch?
Ja. Ich meine: Es sei denn, es geht jetzt gar nicht um das Manuskript.
Doch! Da bin ich mir sicher. Nur ...
Was, wenn es Picard gar nicht mehr hat?
* Schuss *
Also: Picard brauchte 35 Minuten
von Cadious Haus hier bis zum See. 35 Minuten für
eine Strecke, die er locker in 20 geschafft hätte.
Dann hat er wohl unterwegs angehalten.
Ja. Aber wo?
Wo würde ich das Manuskript verstecken?
Hier! ... Hier!
Hier hat er das Manuskript versteckt.
Was machen wir jetzt? Fangen wir von vorne an, minus 1 Verdächtiger?
Kadeg! Tatort sichern!
* Er hört ein Geräusch. *
* Eine Tür knarrt. *
Bleiben Sie stehen!
Legen Sie das Manuskript vorsichtig dahin!
Treten Sie zurück! Sie verstehen das nicht.
Ich verstehe sogar sehr gut.
Sie haben Ihren Exmann und Ihren Mann erschossen.
Ich brachte Sie darauf, wo Sie
das Manuskript finden. Es gab nur einen Ort,
wo ein gläubiger Mensch wie Picard hinfahren würde. Legen Sie es weg!
Ich bin es so leid, dass man mir sagt, was ich tun soll.
Adeline!
Bitte!
Warum?
Warum Picard? Warum Terrier?
Jetzt wollen Sie also
meine Beichte hören.
Wo wir schon in einer Kirche sind.
Fabien hat Paul von dem Manuskript erzählt,
das er in Wales gefunden hat.
Er wollte damit den Bau
des Parks stoppen. Aber als Paul erfahren hat,
wie wertvoll das Ding ist, hatte er andere Pläne.
Er wollte es verkaufen und mit Ihnen weglaufen.
Mein weißer Ritter!
Mein Lancelot!
Adeline! Es ist schiefgegangen! Alles ist schiefgegangen!
Ja. Ich habe es. Aber ...
Nein, gar nichts ist gut! Ich habe Fabien getötet.
Ich habe Fabien getötet!
Okay!
"Er wollte mich retten.
Weit, weit fort. Irgendwo weit, weit weg.
Wo Bastien mich nicht findet."
Adeline! Er hat mich nicht erkannt.
Einfach nicht erkannt.
Wegen der Maske. - Jetzt reiß dich zusammen!
Es war doch nur ein Unfall. * Er atmet schwer. *
Adeline! Ich ...
Ich habe meinen besten Freund getötet.
Getötet! Das kann ich mir nicht vergeben.
Wir müssen zur Polizei.
Denk doch mal nach!
Wenn du jetzt zur Polizei gehst,
dann ist Fabien ganz umsonst gestorben.
(Weint) Gehen wir einfach!
Wir haben doch jetzt alles, was wir brauchen.
"Alles, was wir brauchen"?
Das .. Das ist alles, was wir brauchen?
Scheiße, Adeline! Was ist in deinem Kopf? Rennst du immer noch
der Kohle hinterher? Oder Doktortiteln?
Hör auf! - Ich gehe ins Gefängnis.
Für ein paar Jahre. Wenn ich draußen bin,
komme ich nicht zurück. Du wirst noch hier sitzen.
Bei deinem alten Pillendreher mit seinem stinkenden Köter.
Du wirst niemanden mehr haben. Weil alle wissen, was du getan hast.
Keine Freunde! Keine Blanche!
Gib mir das Manuskript!
"Ich wollte das nicht tun."
Ihr Mann: Wie kam er zum See?
Paul! Hör mir zu!
Paul! Ich bin in 10 Minuten da.
Hast du mich gehört, Paul? In 10 Minuten.
Beruhige dich! Paul!
Pst! * Schuss *
Aber das Manuskript hatte er vorher hier versteckt.
So viel zu seiner Liebe zu mir.
"Picards Handy. Mit Ihrer Nummer, die er zuletzt anrief."
Hattest du also endlich genug von ihm?
Warum haben Sie Ihren Mann nicht gleich dort erschossen?
Ich frage mich das auch dauernd. - Fahr zurück nach Hause!
Stell dein Fahrrad ab und geh zu Blanche!
Es ist wichtig, dass dich jemand sieht.
In einer Stunde rufe ich die Polizei.
Ich erzähle, dass ich ihn hier gefunden habe. ... Liebes!
Im Moment ist es Totschlag. Und nur wir beide wissen,
dass du schon mit Mordabsichten
hierhergekommen bist. - Aber das stimmt doch nicht.
Wer wird dir glauben? Wer wird dir glauben?
Wenn aber ein angesehener Arzt sagt:
Er saß zur Tatzeit mit seiner Frau
beim Essen ...
Warum tust du das?
Du bist meine Frau.
Ich habe dich gerne um mich.
Nein.
Das wirst du nicht tun. Du hättest nichts mehr.
Nichts.
Na, na, na, na, na!
Und jetzt lauf!
(Schreit) Lauf!
"Er hatte die Waffe die ganze Zeit."
Jetzt hatte er mich da, wo er mich immer haben wollte.
"Für ihn war das der vollkommene Triumph."
Sie wussten: Ihr Mann hatte sich verschuldet.
Für sein Investment bei Denvel. Er hatte ein Motiv.
Sie mussten seinen Selbstmord inszenieren.
Ich war frei. Wie frei kann man sein,
wenn man 2 Menschen getötet hat?
Vor allem hatten Sie jetzt, was Sie immer wollten: das Geld.
Kommen Sie!
Adeline!
Was hast du gemacht?
Warum?
Geld? Warum hast du nichts gesagt?
Ich hätte dir welches geben können. Du hast mir alles genommen.
Alles! ... Meinen Fabien.
Schau mich an!
Mein ganzes Leben lang
bist du meine beste Freundin.
Warum?
Ich verstehe es nicht.
Fall gelöst?
Was ist das?
Ist das der Grund, weshalb mein Mann sterben musste?
Er hat lange danach gesucht.
Hier!
Ich will das nicht.
Es ist eine einzigartige Entdeckung, die er da gemacht hat.
Sein Name wird für immer damit verbunden sein.
Nehmen Sie es!
Ph! Was soll ich damit machen? Ihr Mann wollte damit
diesen Wald hier retten, der ihm so am Herzen lag.
Hier! Das ist die Nummer von dem Gutachter, den er treffen wollte.
Das ist ein komischer Typ. Aber er wird Ihnen helfen.
Ja? 1 Einbruch, 1 Totschlag,
1 Mord, 1 vorgetäuschter Selbstmord gelöst. In 24 Stunden.
Der Präfekt will den Bericht bis 20 Uhr.
Es ist Montag. Wo ist eigentlich Riwal?
Seine Kinder haben beide Windpocken mit hohem Fieber.
Er hat die ganze Nacht am Bett gesessen.
Jetzt ist er beim Kinderarzt. "Windpocken".
Ich habe gerade einen ganzen Wald gerettet.
Du hast einen Wald gerettet?
Hm! Broceliande wird jetzt geschütztes Landes-Kulturerbe.
Statt König-Artus-Disneyland. Kadeg!
Das ist ja großartig! Ja. Gut.
Der Chef hat jetzt auch seinen Teil dazu beigetragen. Aber ...
Willst du einen Kaffee?
Ja.
Gerne.
Das ist toll!
"Claire!"
Bist du da?
He!
Na?
Ich weiß, ich hätte
dich nicht allein lassen sollen
mit dem ganzen Umzug. Aber ...
... dann kam der Fall dazwischen.
Claire!
Wo willst du denn hin?
Claire?
Es tut mir ehrlich wirklich total leid.
Gehen wir schwimmen! Was?
Schwimmen! Du, ich, das Meer. Schwimmen!
Du bist mir nicht böse? Jetzt.
Äh ... Ich ...
Ich habe keine Badehose.
Das ist unser Strand, Georges. Ich kann ...
Ich kann uns in Pastis flambierte Lammkoteletts machen.
Schwimmen. ... Jetzt.
* Untertitelung 2019: Untertitel-Werkstatt Münster *
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