All language subtitles for Kommissar.Dupin.S01E04

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Original subtitles

(Kommissar Georges Dupin)

(Moderne Folkloremusik)

(Es ist nichts zu verstehen)

Guten Morgen!

Ja! Wunderbar! Dann wird er sich aber freuen. Wiederhören!

Guten Morgen! Ich habe Sie in ein Einzelzimmer deluxe upgegradet.

Danke! Das ist sehr liebenswert von Ihnen.

Aber ich werde Kadeg auf die Tagung schicken.

"Kadeg"? Präfekt Locmariaquer hat...

Aber Kadeg braucht diese trockene Materie viel dringender als ich.

Was ist denn das? "Systematisch systemische Gesprächsführung?"

Genau das, was ich gerade mit Ihnen mache.

Buchen Sie auf Kadeg um!

Das geht nicht! Das wissen Sie auch.

Die Tagung ist ausschließlich für Führungskräfte gedacht.

So ein Scheiß!

"Rue de Siam, Brest." Ist doch richtig!

(Es donnert laut)

Ah!... Ah!... Ah!

(Es donnert laut)

(Dupins Telefon klingelt)

Nolwenn! Was ist? - Eine alte Dame hat angerufen.

Sie hat einen Toten gefunden.

Großartig! Wo? - In Port-Manec'h.

Soll ich Kadeg hinschicken? - Ja. Ja! Tun Sie das!

Ich kann 23 Uhr da sein. - Aber Ihre Tagung...

Endlich wieder ein Mord! Ich fahre nicht zur Tagung.

Aber... (Dupin hat aufgelegt)

Das wäre ja noch schöner!

Fehlalarm! - Was? - Ich wollte Sie gerade anrufen.

Sie können zum Tagungsort fahren. - Langsam, Kadeg!

Die Alte gilt als verschroben. - Welche "Alte"?

Madame Bandol.

Da im Gebüsch will sie die Leiche entdeckt haben.

He! Raus da, Mann! Sie trampeln auf dem Tatort rum wie Elefanten!

Wieso? Ist doch eh alles Matsch nach dem Gewitter, Chef!

Sie glauben, so was bildet man sich ein?

Eine Leiche zu sehen! - Ja.

Wolkenbruch, Blitz, Donner ist Gift für empfindsame Fantasien.

Rufen Sie die Spurensicherung! Überprüfen Sie alle Fahrzeuge hier!

Ich will nichts sagen. Sicher will Madame Bandol sich wichtig machen.

Eine einsame alte Frau, die Aufmerksamkeit braucht.

Wo wohnt sie? - Nummer 23!

Madame Bandol? - Ja.

Guten Abend, Madame!

Dupin, Kriminalpolizei.

(Leise Klaviermusik)

Entschuldigen Sie meine Verwirrung! Ich begegne einer Schauspielerin,

die ich so sehr bewundere!

Seit ich "Hinter dem Meeresleuchten" gesehen habe! Da war ich 16! - Danke!

Kommen Sie!

Wer ist der Mann, den ich gefunden habe?

Naja! Das ist das Problem. Er ist weg.

Ach!... Er ist weg?

Die Leiche ist verschwunden. - Gibt's doch nicht!

Ich habe ihn doch mit eigenen Augen gesehen!

Jedes Detail kann ich Ihnen schildern!

Darf ich fragen, wo Sie hinwollten um die Uhrzeit?

Zu meinem Wagen. Der steht unten.

Ich laufe immer die paar Schritte hier hoch. Ist gut für die Gesundheit.

Wohin wollten Sie mit Ihrem Wagen?

Zu einem späten Dinner mit einem alten Freund.

Er braucht meine Hilfe. Das erfordert Diskretion.

Ich bin mehr als diskret. Wie heißt Ihr Freund?

Ich bin nicht verpflichtet, Ihnen das zu sagen. Ich tue es auch nicht.

Aber vielleicht interessiert es Sie, dass ich ein Motorengeräusch hörte,

als ich weggelaufen bin.

Vielleicht kam jemand, der die Leiche abgeholt hat.

Ja. Es war ein... ein Diesel. Auf jeden Fall ein großes Auto.

Ich kenne mich mit Motoren aus. Und ich habe das absolute Gehör.

Bewundernswert!

Die Spurensicherung hat gestern geschlampt!

Ich habe diesen Anhänger am Tatort gefunden.

Was für ein Tatort? - Auffällige Schuhabdrücke!

Aus einer Sohle ist ein Stück herausgebrochen.

Die Kette gehörte dem Opfer. Sie war zerrissen.

Die kann von sonst wem sein! - Wie kommt sie genau dahin?

Es gibt 100 Gründe, warum eine Kette verloren geht.

Was bedeutet der Anhänger?

Das ist keltisch. Dreifacher Knoten.

Symbolisiert das kosmische Rad!

Etwas sollte man wissen über Kelten und Druiden,

wenn man hier in der Bretagne arbeitet. Ne?

Sehr schön, Kadeg! - Ja. 1:0 für mich!

Fragen Sie Druidenvereine, ob sie jemanden vermissen!

Wir haben aber keine Leiche!

Das ist Ihr Problem: Was Sie nicht schwarz auf weiß sehen,

existiert für Sie nicht. - Ja.... Nein!

Das stimmt nicht. Ich sehe ein Tagungshotel in Brest,

wo eine Fortbildungsveranstaltung läuft. Aber ich sehe Sie nicht da:

1. Reihe Mitte. Stattdessen...

Was hat die Überprüfung der Fahrzeuge ergeben?

Die gehören alle Anwohnern, außer einem Mietwagen.

Den hat ein Tourist vor 3 Tagen in Brest gemietet.

Ein gewisser... Rian Makkensie.

Schotte aus Glasgow. - Mackenzie!

"Mackenzie"! Wir haben ihn bis jetzt noch nicht erreicht.

Ja. Ganz sicher! Das ist der Mann.

Jetzt müssen wir ihn nur noch finden. - Mir ist noch etwas eingefallen.

Er hatte... so Schuhe an

mit einem Vogelemblem drauf. - Sie meinen die Marke!

Ich habe es im Traum gesehen. Ich sehe alles in Träumen.

(Klaviermusik) Langsamer! Kindchen! Eins! Zwei!

Der Übergang ins G muss sauber sein!

Ich weiß, was die Leute über mich sagen.

Dass ich das Blaue vom Himmel erzähle und mir alles nur einbilde.

Ich habe ihn wirklich gesehen!

(Der Junge spielt)

Verzeihung! Ich werde gebraucht. Hören Sie ja!

Madame! Ich würde gerne wissen, wen Sie gestern Abend treffen wollten.

Mein Alibi? - Routine.

Ich war schon einmal Verdächtige in einem Mordfall.

Ich hatte in Paris eine Affäre. Mit einem Politiker.

Er hatte eine Überdosis Schlaftabletten genommen.

Und alle dachten zuerst, ich hätte ihn vergiftet.

Aus Eifersucht.

Das hat mich dann letztendlich meine Karriere gekostet.

Sie wollten mir noch den Namen Ihres Freundes sagen.

Finden Sie ihn doch selbst raus! Sie sind doch Polizist! Oder?

(Klaviermusik)

Hallo?

Guten Tag!

Hallo! - Was kann ich für Sie tun?

Ist deine Mutter oder Vater hier? - Nein. Die sind unterwegs. - Aha! Okay!

Wohnt hier Ryan Mackenzie? Sein Mietwagen steht auf dem Parkplatz.

Kriminalpolizei?

Ist was passiert? Ein Mord? - Wohnt dieser Mackenzie hier?

Ja. - Wann hast du ihn das letzte Mal gesehen? - Keine Ahnung!

Vorgestern so gegen Nachmittag.

Da kam eine Frau vorbei. Ich glaube, die ging hoch auf sein Zimmer.

Was für eine Frau? - Niemand aus der Gegend hier.

Wie sah sie aus? - Irgendwas Anfang 30.

Etwas prollig angezogen. Aber sah gut aus.

Sexy irgendwie!

"Sexy".... Kann ich sein Zimmer sehen?

Dürfen Sie das einfach so anfassen? Ohne Handschuhe, meine ich.

Wenn man weiß wie, schon.

Oh mein Gott! Das ist Blut! Das ist doch Blut! Oder?

War der Mann verletzt, als er gestern nach Hause gekommen ist?

Keine Ahnung! Ich habe ihn nicht gesehen.

Der zahlt doch noch seine Rechnung. Oder?

In der nächsten Stunde kommt die Spurensicherung.

Nichts anfassen und abschließen! - Klar! Kein Problem!

Ist der Mackenzie wirklich umgebracht worden?

Hier gab es nie einen Mord. Bin ich auch in Gefahr?

Ich bin Zeugin. - Aber keine Augenzeugin.

Ich halte eine Gefährdung für relativ überschaubar.

Überschaubar.

Ich habe die Spurensicherung verständigt für Hotel und Wagen.

Überprüf alle Anrufe von Mackenzie aus der "Auberge Isabelle"!

Sagt Kommissar Dupin. - Könntest du das für mich machen?

Riwal ist bei dieser Fortbildung und ich müsste dringend los.

Wohin? Was machst du eigentlich? - Ich arbeite.

Seit Monaten wird Sand von unseren Stränden gestohlen.

Die Kommunen müssen nachliefern, weil sonst Touristen ausbleiben.

Davon habe ich gehört.

Weißt du, wie viel die internationale Sandmafia im Jahr umsetzt?

70 Milliarden Euro!

Die saugen weltweit Meeresböden ab, zerstören wertvolle Fischbestände,

plündern beste Strände und später gibt es keinen Sand mehr,

weil alles zu Beton gemacht wurde. - Umweltbewusst!

Aber hier ist die Polizei. Nicht Greenpeace.

Sehr witzig!

Der Präfekt hat eine Sondereinheit gegründet, drüben in Lorient.

Hier bei uns interessiert sich wieder niemand dafür!

Wir ermitteln in einem Mordfall ohne Leiche!

Weiß Dupin von deinen Ermittlungen?

Ja. Äh... Nein. Noch nicht! Ich will ganz sicher sein.

Danke!

Stopp!... Stopp! Nichts anfassen! Nichts anfassen!

Dupin, Kriminalpolizei. Sie warten auf mich. Stimmt's?

Ja. - Sehr gut!

Letztes Ziel.

Huitrieres Lebreton.

Baptiste Kolenc.

Ganz ruhig! Okay? Welcher Hebel ist der Hebel für den Hebearm?

Äh...

Nein!... Der linke!

Der linke Hebel ist für die Schaufel.

Sicher, dass Sie damit umgehen werden können?

Ja. Ist alles okay!

(Etwas fällt scheppernd)

Ich fasse es nicht!

Guten Tag!

Hallo! - Ich suche den Geschäftsführer hier.

Das ist mein Vater, Baptiste Kolenc. Warum?

Entschuldigung!

Dupin, Kriminalpolizei. Und Sie sind?

Ihr Vorname? - Louann Kolenc.

Sie finden ihn drüben in der Halle.

Alles klar!... Danke!

(Eine Tür öffnet sich)

(Schritte nähern sich)

Monsieur Kolenc?

Dupin, Kriminalpolizei.

Gestern ist ein Ryan Mackenzie bei Ihnen gewesen. Richtig?

Ja. - Weswegen war er hier?

Wir haben uns vor zwei Monaten auf der Austernmesse

in Cancale kennengelernt.

Vorgestern hat er das Fest Noz besucht

und dann hat er kurz bei uns vorbeigeschaut.

Er ist tot. Wurde vermutlich ermordet.

Was?

Aber...

Wieso?... Ich meine...

Mackenzie war also auch ein Austernzüchter.

Nein. Er war Großhändler für Meeresfrüchte in Schottland.

Von Austern hat er überhaupt keine Ahnung gehabt.

Wann genau war er bei Ihnen? - So am frühen Abend.

Die Sonne war am untergehen. Gegen 8.

War er verletzt, als er kam?

Verletzt? Weiß ich jetzt nicht.

Er hatte eine Kruste an der Lippe. Und an den Fingerknöcheln.

Und ein blaues Auge.

Er ist beim Fest Noz mit Pierre Delsard aneinandergeraten.

Weswegen? Wer ist Pierre Delsard?

Ein eifersüchtiger Mann mit sehr schöner Frau.

Mackenzie hat mit ihr getanzt.

Und dann? - Hat er sie angefasst. Das wurde Delsard zu viel.

Sie prügelten sich, bis die Security das regelte.

Dann ist Mackenzie abgehauen.

Mademoiselle Kolenc!

Hat Ihr Vater die Austernfarm hier aufgebaut?

Nein. Mein Vater hat eingeheiratet.

Mein Urgroßvater mütterlicherseits hat das hier angefangen.... 1891.

Wir waren einer der Ersten, die Belon-Austern gezüchtet haben.

Und Sie wohnen allein hier mit Ihrem Vater?

Ja. Ich musste nach dem Tod meiner Mutter aus Paris wieder herziehen.

Ich komme auch aus Paris. - Hm!

Dies sind die Königinnen unter den Austern.

Sie schmecken nussig, weil sie als Einzige im Schlamm gedeihen,

nicht am Felsen.

Bei Ebbe werden sie vom Flusswasser des Belon,

bei Flut vom Salzwasser des Atlantik gespült.

Das ist einzigartig auf der Welt!

Nein! Danke! Ist mir... zu früh.

Ah!... Kennen Sie eine Madame Sophie Bandol?

Nein. Wer ist das? - Unwichtig!

Wiedersehen!... Bäh!

Hallo? - Ja?

Madame Delsard?

Was kann ich für Sie tun?

Wie kam es zum Handgemenge zwischen Ihrem Mann und dem Ryan Mackenzie?

Was geht Sie das an?

Dupin, Kriminalpolizei.

Du glückliches Frankreich!

Hier hat die Polizei nichts Besseres zu tun, als einer kleinen Streiterei

zwischen zwei Betrunkenen nachzugehen.

Sie waren auf Mackenzies Zimmer. Vorgestern in der "Auberge Isabelle".

Und? - Was haben Sie da gemacht?

Ich habe ihn abgeholt. Zum Fest Noz in Concarneau.

Er war noch nicht fertig. Da hat er mich aufs Zimmer gebeten.

Warum haben Sie ihn abgeholt?

Er war Gast von Monsieur Tordeux. Der Vorsitzende unseres

keltischen Landesverbands.

Er bat mich darum, weil er mit Festvorbereitungen beschäftigt war.

Ist Ihr Mann auch in diesem Verband?

Er ist Kassenwart.

Wo ist Ihr Mann jetzt?

Fischen!

Und wo war er gestern Abend?

Zu Hause.

Bei mir.

Damit er nicht eifersüchtig zu sein braucht.

Ich bin auf Beobachtung in Sachen "Sandraub"

bei der Transportfirma "Delsard". Was gibt es?

Ich habe die Anrufe überprüft und die Liste gemailt.

Nichts Auffälliges. - Gut.

Ich habe Dupin Bescheid gegeben. - Ja.

Sonst noch was?... Kadeg?

Hallo?- Scheiße! -Wie? - Nicht du, Nolwenn! Danke! Bis später!

(Sein Telefon klingelt)

Ah!... Monsieur le Commissaire!

Kadeg! Wo stecken Sie? - Äh... im Auto.

Ich meine: Ich arbeite. - Woran, wenn ich fragen darf?

Woran? Riwal ist bei der Polizeiprüfung.

Sie sollten bei der Tagung sein. Ich mache, was ansteht.

Warum haben Sie Nolwenn beauftragt, die Telefonate zu überprüfen?

Äh...

Damit sie das mal macht! - Sind Sie inzwischen

schwachsinnig geworden?

Das müssen andere beurteilen.

Mackenzie hat laut Anrufprotokoll gestern gegen 20:30 Uhr

einen Matthieu Tordeux angerufen. Das ist der größte Austernproduzent in Belon.

Ja. Schön für ihn! - Sie sollen sich über ihn erkundigen!

Schnell! Okay! - Ich tauche ab!

Was ist denn mit dem los?

Das trifft mich sehr. Erschreckt mich.

Ein Mord?

Hier bei uns?

Ich habe gestern Abend mit dem noch telefoniert.

Ich weiß, Monsieur Tordeux. Worum ging es in dem Gespräch?

Mackenzie ist der Vorsitzende des "Ring of Dawn" in Glasgow.

Ich der des hiesigen keltischen Landesverbands.

Wir wollten miteinander kooperieren.

Er war gestern auf dem Rückweg von Monsieur Kolenc am Belon.

Ja. Das kann sein. Wir kennen uns hier alle untereinander.

Die beiden sind alte Bekannte, soweit ich weiß.

Sicher? - Nageln Sie mich jetzt nicht fest!

Ich meine: Ryan sagte, er kennt Baptiste von früher.

Kann mich auch irren.

Und Sie? Wie gut kannten Sie Mackenzie?

Nicht wirklich gut. Ich meine: nicht näher.

Wenn ich mir das so ansehe: ziemlich groß, Ihr Laden!

Produzieren Sie nur Austern hier?

Wir exportieren nach ganz Europa.

Zu Spitzenzeiten gehen hier 15 Tonnen raus täglich.

15 Tonnen. Jeden Tag!

Kommen die alle aus dem Fluss? - Na ja! Kann man so sagen.

Das ist eine Art Betriebsgeheimnis.

Sagen Sie! Kennen Sie eine Madame Sophie Bandol?

Natürlich! Seit Jahren! Wir sind beide Freunde des hiesigen

Kunstvereins. - Treffen Sie die Dame privat?

Ich neige dazu, in jüngeren Gefilden zu jagen, wenn Sie verstehen!

Außerdem ist Madame Bandol die geheime Herzensdame

des Kollegen Baptiste Kolenc. Aber das... entre nous!

Sehr gut!

Monsieur Delsard? - Ja?

Kannten Sie Mackenzie, bevor Sie ihm an den Hals gesprungen sind?

Nein.

Kommt das öfter vor? Dass Sie sich prügeln wegen Ihrer Frau.

Würden Sie zum Punkt kommen?

Er ist tot. Ich hatte vorgestern eine belanglose Auseinandersetzung mit ihm.

Was noch?

Fertig!

Fertig? Na! Das war aber schnell!

Bring du schon mal die Fische zum Auto! Ich bringe das zu Ende.

Bis gleich! - Ja. Bis gleich!

Ist das Ihr Sohn? - Ja.

Monsieur Tordeux meint, Ihr Verband wollte mit Mackenzie kooperieren.

Davon weiß ich nichts.

Wo waren Sie gestern so zwischen 20:30 und 22 Uhr?

Zu Hause. Und meine Frau kann das bestätigen.

Sagte sie, Sie sollen das sagen?

Wiedersehen!

Tag!

Der Präfekt hat gerade angerufen.

Sie sollen an der Fortbildung "Systematisches Dingsda" teilnehmen!

Der kann mich mal!

Und er will wissen, was sich in der "Causa Port-Manec'h" tut.

Sagen Sie ihm: "Solange wir uns bewegen, sind wir unverwundbar"!

Sun-Tse. - Wie bitte? - Eben!

Das wird ihn eine Weile beschäftigen.

Wo steckt eigentlich der Kadeg?

Nolwenn? - Das soll er Ihnen selbst sagen.

Jetzt kommen Sie schon!

Riwal sollte zurück sein. Er hat heute seine Klausur über die Geschichte der Kelten

in der Bretagne geschrieben. Der letzte Teil der Polizeiprüfung.

Man legt in der Bretagne viel Wert auf Tradition, ne?

Ja, Commissaire. Sehr viel sogar!

Klären Sie Riwal auf! Er soll das Ehepaar Delsard überprüfen!

Ihren Transporthandel und ihre privaten Verhältnisse.

Okay! Ich sage es ihm. - Jetzt zu Kadeg:

(Telefon) Kommissariat Concarneau.

Oh!... Wir haben vermutlich Mackenzies Leiche gefunden.

Guten Tag! - Kommissar Dupin!

Sämtliche Knochen zerschmettert!

Er muss bei dem Sturz von der Brücke mit dem Kopf aufgeschlagen sein.

Das ist er nicht.

Wir vermissen eine Leiche in Port-Manec'h. Aber dies ist ein anderer Mann.

Seit wann ist er tot?

Etwa 24 Stunden. Die Verletzungen stammen

vielleicht alle von dem Sturz. Kann ich noch nicht sagen.

Ich habe am Unterarm Kleidung mit dem Skalpell entfernt.

Könnte bei der Identifikation helfen. Er hatte keine Papiere bei sich.

Okay! Lassen Sie ein Porträt von ihm machen!

Aber eins, das man rumzeigen kann. - Alles klar!

Vielen Dank! - Gern!

Kaum bin ich weg, gibt's einen Toten.

He, Riwal! Gut, dass Sie zurück sind!

Hat alles geklappt? - Ich denke schon.

Die Ergebnisse sind heute Abend im Internet.

Sie sind nun Experte in keltischer Geschichte.

Ich habe hier was für Sie. Der Tote ist nicht Mackenzie.

Er hatte diese Tätowierung auf dem Unterarm.

Können Sie damit was anfangen? - Das Zeichen der Shelter Houses.

Dem Pendant der "Abris du Marin" hier.

Herbergen für gestrandete Seefahrer. - In England?

Schottland. - Der Tote ist bestimmt auch Schotte.

Vielleicht gibt es eine Verbindung zu Mackenzie.

Ah! Hallo, Chef! Ich wollte gerade auch...

Offenbar gab es einen Kampf zwischen Täter und Opfer.

Vielleicht hier auf der Brücke. - Bei dem Verkehr?

Nachts ist hier nicht viel los. - Ach so! Ja.

Oder anderswo. Der Täter warf das Opfer über die Brüstung.

Er ist dann die Böschung runter. Vielleicht um zu sehen,

ob der Mann wirklich tot ist. - Oh! Der hat sie wohl nicht alle!

Wir haben dieselben Fußabdrücke

am Tatort der ersten Leiche und auf der Böschung.

Ich schicke die Aufnahmen ins Kriminallabor.

Die kriegen bestimmt die Schuhmarke heraus.

Madame Bandol meinte, Mackenzie trug Schuhe mit Vogelemblem.

Die sieht auch weiße Mäuse.

Wir haben einen Mörder, der gleichzeitig ein Mordopfer ist.

Wo stecken Sie eigentlich die ganze Zeit?

Ich habe Erkundigungen über diesen Matthieu Tordeux eingeholt.

Sollte ich doch. - Allerdings! Und?

Ja. Der ist nicht so ganz unumstritten. Also! Ähm! Angeblich...

importiert er minderwertige Austern aus Schottland und verkauft sie

hier als Premiumware aus dem Belon. - Von Mackenzie?

Das vermute ich dann mal. - Das ist ja ein Ding!

Tordeux sagt, Mackenzie und Kolenc kennen sich lange.

Kolenc erzählt was anderes. - Kolenc genießt großes Ansehen hier.

Er spendet viel Geld. Meistens für die Kirche.

Er geht jeden Abend in die Messe.

Da muss er viel zu beichten haben. - Wartet mal!

Unser Kolenc hat vor drei Monaten Matthieu Tordeux angezeigt.

Wegen dieser Austernimporte. So! Und jetzt kommt es:

Diese Anzeige hat er dann wieder zurückgezogen.

Wann? - Äh... Heute!

Heute? Und das erzählen Sie erst jetzt?

Guten Abend!

Was wollen Sie?

Warum haben Sie Ihre Anzeige gegen Tordeux zurückgezogen?

Ich habe mich getäuscht.

Oder hat Mackenzie Sie davon überzeugt?

Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Mackenzie beliefert Tordeux seit Jahren mit schottischen Austern.

Mit Flusswasser gespült kommen sie als die berühmten Belon-Austern

in den Handel. Zum 3-fachen Preis!

Das passt Ihnen nicht. - Da wissen Sie mehr als ich.

Aber in der Tat sah ich, dass Delsard und Mackenzie sich geprügelt haben.

Da ging es nicht nur um das Tänzchen mit Delsards Frau.

Ein merkwürdiger Zufall: Sie treffen den Komplizen

des Mannes, den Sie anzeigten, in Cancale auf der Austernmesse.

Sie sollten Ihre Nachforschungen in eine andere Richtung lenken.

Ich war gestern den ganzen Abend zu Hause.

Meine Tochter kann es bestätigen. - Sie haben gelogen.

Sie kennen Mackenzie schon seit Jahren.

Nicht erst seit zwei Monaten. Woher?

Finden Sie es selbst raus!

Sie sind doch Polizist, oder?

Madame Bandol war gestern Abend mit Ihnen verabredet. Ja?

Das geht Sie nun wirklich nichts an.

Es geht nicht um illegale Austerngeschäfte.

Hier geht es um Mord.

Und den wird Ihnen nicht mal der liebe Gott im Himmel vergeben.

Ich bin in der Tat ein gläubiger Mann.

Ich bin mir sicher, Sie kennen das fünfte Gebot:

"Du sollst nicht töten."

Ich kenne auch das 8. Gebot: "Du sollst kein falsches Zeugnis geben."

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend.

Kommissar Dupin!

Nolwenn! - Kommen Sie rein! Wir feiern.

Das ist lieb von Ihnen. Aber ich kann nicht.

Wir kennen uns drei Jahre und waren noch nie zusammen was trinken.

Nolwenn! Das... Aber nur ganz kurz. - Ja.

(Laute Musik)

Schaut mal, wer hier kommt! - Ah, Chef!

Das ist ja eine... - Überraschung. - Guten Abend! Hallo!

Riwal hat heute seine Prüfung bestanden mit 18 von 20 Punkten.

Riwal! Sehr gut! Glückwunsch! - Danke, danke!

Was trinken Sie? - Nichts! Ich... Nolwenn hat mich...

Danke! - Ja. Prost!

Prost!

Auf Sie, Riwal! - Auf die Bretagne!

Chef! Wussten Sie, dass Amerika von bretonischen Fischern entdeckt wurde?

Jahrhunderte vor Kolumbus. - Nein.

Amerikas Unabhängigkeit erkämpfte ein Bretone.

Der Marquis de La Rouerie versetzte den Engländern die entscheidenden Schläge.

Ja.

Das ist sehr eindrucksvoll.

Entschuldigen Sie bitte, Riwal! Ich... Bitte! Ich muss los.

Vielen Dank für das Bier!

Feiern Sie noch schön! Bis morgen! - Tschau!

Feiern kann der auch nicht.

Prost!

Du hättest anrufen können, dass du kommst.

Soll ich wieder gehen? - Nein.

Auf keinen Fall!

Einen Schluck Champagner? Passende Gläser habe ich nicht gefunden.

Ja. Ähm...

Hier hat sich nicht viel verändert.

Der Charakter eines Mannes ist bereits mit 14 Jahren angelegt.

Auf jeden Fall... ist es schön, dass du da bist.

Wirklich? Oder sagst du das nur so? - Ich sage das nur so.

Noch haben die Bretonen mir die Manieren nicht abgewöhnt.

Hör mal, Georges! Ich habe mich im Krankenhaus in Concarneau beworben.

Schon letzte Woche!

Und? - Die haben mich genommen.

Das ist ja großartig!

Ich habe jetzt erst meine Probezeit.

Wo sind deine Koffer?

Probezeit! Ich habe die nächsten zwei Tage Bereitschaftsdienst.

Für uns auch Probezeit? - Für uns erst recht.

(Ein Telefon klingelt)

Ach! So ein Scheiß!

Monsieur le Prefet! Guten Morgen!

"Solange wir uns bewegen, sind wir unverwundbar."

Wie bitte? - Es gibt einen zweiten Toten.

Aber Sie informieren mich nicht.

Wir haben nicht genug Fakten. Ich dachte...

Genau das wollte ich nicht hören. Ich muss unangenehme

Pressefragen beantworten. - Wir tun, was wir können.

Ist das auch so ein Spruch von Herrn Sun-Tse?

Nein. Ich glaube nicht.

Sie tun auf jeden Fall zu wenig, Commissaire Dupin.

In der Regel werde ich auf dem Laufenden gehalten.

Handhaben Sie es in Zukunft auch so!

Ich möchte Ihnen nicht immer hinterhertelefonieren.

Haben wir uns verstanden? - Ja.

Haben wir, Monsieur le Prefet. Auf Wiederhören!

Wärst du nicht, könnte ein Tag nicht schlechter anfangen.

Morgen, Chef! - He, Riwal! - Wir haben uns schon gewundert.

Sie kommen nie zu spät. - Ich weiß. Gibt es was Neues?

Der Tote von der Brücke wurde erschlagen.

Steht das so im Obduktionsbericht? - Ja. Vermutlich mit einem Stein.

Er wurde wahrscheinlich im Kofferraum verstaut,

im Dunkeln zur Brücke gefahren. - Und ihn dort entsorgt.

Der Sturz sollte den Kopf entstellen und den Mord vertuschen.

Er ging dann runter und sah nach. - Wie ich vermutet habe.... Schwarz!

Und diese Delsards, der Kieshandel: Die Firma läuft miserabel.

Die stehen oft kurz vor dem Konkurs.

Angeblich hat Pierre Delsard kein geschicktes Händchen.

Und er soll dem Alkohol zusprechen. Er lieh sich öfter Geld bei Kolenc.

Interessant, dieser Kolenc! - Monsieur!

Er kennt Mackenzie, verklagt Tordeux, verleiht Geld an Delsard.

Aber er hat ein Alibi. - Ja, von seiner Tochter.

Was ist mit der Frau von Delsard? - Sie ist offenbar seine letzte Stütze.

Der Junge, Theo, war ungeplant. Das passierte aus heiterem Himmel.

Sehr gut, Riwal! Prüfen Sie bitte alle Labore im Umkreis

von 50 Kilometern, die Vaterschaftstests machen!

Finden Sie heraus, ob mit Theos Herkunft etwas unklar ist.

Vielleicht ist er nicht der Sohn von Delsard.

Sie glauben also... Wo steckt eigentlich Kadeg schon wieder?

Ja. Frage ich mich auch die ganze Zeit.

Wieso sagten Sie mir nicht, dass Kolenc Sie verklagte?

Er zog die Anzeige zurück. - Gestern. - Ja, bevor Sie aufgetaucht sind.

Seltsam! Sie betreiben hier einen astreinen Etikettenschwindel. - Vorsicht!

Und das Hauptopfer zieht seine Klage zurück.

Sie kennen die Menschen hier nicht.

Wir brauchen nicht immer das Gesetz, um Dinge zu regeln.

Was denn sonst? Geld? - Vor allem keinen Polizisten,

der wegen eines offensichtlichen Eifersuchtsmordes

die ganze Gegend in Aufruhr versetzt. Wiedersehen, Dupin!

Ihr Mann ist nicht der Vater Ihres Sohnes.

Theo heißt er doch. Oder?

Wie kommen Sie darauf?

Ich habe hier eine Kopie. Vom Test.

Ließ Ihr Mann vor drei Tagen in Quimper machen.

Wer ist der Vater von Theo? - Das geht Sie nichts an.

Der Typ hat ja wohl ein handfestes Motiv.

Ich meine: He! Ein Kind untergeschoben zu kriegen,

während deine Frau in der Gegend rumvögelt. Hm?

Delsard bekommt vor drei Tagen dieses Abstammungsgutachten und sieht rot.

Er geht Mackenzie, der mit seiner Frau flirtet, auf dem Fest Noz

an den Kragen. Aber er kann ihn schlecht töten vor all den Leuten.

Er hat ihm am Tag danach aufgelauert.

Genau! Die Leiche hat er mit seinem Boot aufs Meer rausgefahren,

versenkt, keine Ermittlungen. Ende Banane!

Wir haben keine Beweise dafür, dass Mackenzie früher mal hier war.

Und selbst wenn: Wie dumm wäre Delsard, wenn er ihm

vor hunderten Zeugen am Fest Noz an den Kragen geht?

Okay! Entschuldigt, dass ich mitgedacht habe!

Herr Kommissar! Das Sohlenprofil, das Sie fotografierten.

Da ist tatsächlich ein Stück aus dem linken Schuh rausgebrochen.

Wahrscheinlich ein Laufschuh der Marke "ROKO SONIC D. 34".

Aus der Produktion Herbst 2015.

(Kadeg hustet noch) Sehr gut! Danke!

Ach! Komm rein! Komm rein, Baptiste!

Duineser Elegien.

Was für eine wunderschöne Ausgabe!

Wo hast du die denn aufgetrieben?

Im kleinen Antiquariat in Cancale.

Ach!

Baptiste!

Es gelingt dir immer wieder, mich zu überraschen.

Was ist?

Ich muss fort, Sophie.

Weshalb? (Jemand klopft)

Erwartest du jemanden?

Ach, Monsieur Dupin! - Bonjour! Darf ich reinkommen?

Ich möchte Ihnen gern was zeigen. - Dauert das länger, oder

können wir es hier besprechen? - Das ist was Vertrauliches.

Es ist wichtig für unseren Mordfall. Besser wir gehen rein!

Sie haben Besuch? - Nein. Nicht dass ich wüsste.

Ja, das... Meine Schülerin hat mir ein Geschenk gebracht.

Sie sagten, der Tote, den Sie auf dem Parkplatz gesehen haben,

hatte Schuhe mit einem Vogelemblem.

Ja. Genau solche! Exakt! Bravo, mon Commissaire!

Und Danke für Ihren Besuch! - Moment!

"Hinter dem Meeresleuchten". Ich wette, das Bild stammt aus dieser Zeit.

Ja. Paris 1973.

Hier sind Sie bei einer Preisverleihung.

Das war Cannes 1969.

Wir haben mit einem italienischen Film den Spezialpreis der Jury gewonnen.

Entschuldigung! Dürfte ich kurz Ihre Toilette benutzen?

Die Toilette ist bei der Tür. Wie hieß der Film? Monsieur Dupin!

Die Toilette ist defekt.

Ah! - Monsieur Kolenc!

Sie wollte ich auch noch sprechen. - Guten Tag!

Ich hoffe, ich habe nicht gestört. - Nein, nein!

Ähm... Monsieur Dupin!

Baptiste und ich sind extrem darauf bedacht, unsere Freundschaft

strikt geheimzuhalten. (Ein Telefon klingelt)

Das hat mit dem Fall nichts zu tun. - Moment!

Herr Präfekt! Wie geht es Ihnen? - Ich erwarte Sie in 30 Minuten hier.

Herr Präfekt, ich bin mitten... - In 30 Minuten.

Ja. Schade! Wo wir gerade so nett geplaudert haben.

Leider muss ich los. - Ja, zu schade!

Aber ich komme wieder. - Ja, schön!

Und?

Das ist... Kadeg. - Bravo!

Das sehe ich selbst. Aber wissen Sie, was er da macht?

Er sitzt auf einem Bagger und versucht mit dem Bagger...

Das Kommissariat in Lorient ist einem kriminellen Ring auf der Spur.

Er steckt hinter den Sandrauben an unseren Stränden.

Die Kollegen haben ein Dienstaufsichtsverfahren

gegen Kadeg eingeleitet. - Ah! - Wissen Sie wenigstens, was das bedeutet?

Das verstehe ich jetzt nicht. - Wie?

Was verstehen Sie daran nicht? - Kadeg ermittelte in meinem Auftrag.

Wie bitte? - Wir waren an der Sache dran, bevor die Männer umgebracht wurden.

Das wollte ich nicht aus den Augen verlieren.

Kadeg sollte Sand, beziehungsweise Ware, anbieten können,

um an Käufer zu gelangen. - Ich muss mich doch sehr wundern,...

wie Sie Ihre Prioritäten setzen, Monsieur le Commissaire!

Welche Methoden Sie Ihre Mitarbeiter offenbar anwenden lassen.

Ja. Vielleicht sind Sie doch der falsche Mann an der falschen Stelle.

Ich gebe Ihnen bis morgen Nachmittag Zeit.

Wenn ich dann vor die Presse trete, erwarte ich substanzielle

Erkenntnisse hinsichtlich des Doppelmordes.

Und ich habe keine Lust, mich dabei zu blamieren.

Sehr gern!

So! Komm mit!

So, Leute! Ich will das volle Programm. Ja?

DNA, Blut, Fasern, Fingerabdrücke. Und komm! Komm! Hier!

Ah, Chef!

Ich wusste gar nicht, dass Sie hier sind.

Danke!

Also ich bin gerade... Was ich Ihnen sagen wollte, ist...

Ich habe seit einiger Zeit den Verdacht, dass Sie übergeschnappt sind, Kadeg.

Was? Nein! Ich...

Ich wollte mit Ihnen sowieso mal darüber reden...

Nein, nicht mit mir. Mit dem Unter- suchungsausschuss. Schon morgen!

Sie werden des Sanddiebstahls beschuldigt.

So ein Quatsch! Ich habe ermittelt. - Hinter meinem Rücken.

Betrunken. Nachts! Nach der Feier mit Riwal!

Ja. Sehen Sie, Chef! Ich bin methodisch vorgegangen.

Wie die Kollegen von der Drogenfahndung.

Um an die Drahtzieher ranzukommen. - Hören Sie auf mit dem Scheiß!

Diese Schwachsinnigkeiten! Ziehen Sie Ihren Arsch da wieder raus!

Sie sind das letzte Mal auf eigene Faust losgezogen. Verstanden?

Ja. - Gut.

Lassen Sie nur! Den Kaffee... übernehme ich.

Chef! Ich mailte das Täterfoto an alle Shelter Houses in Schottland.

Er wurde als Seamus Smith identifiziert.

Hier sein Ausweis. Ein Säufer, der von Sozialhilfe lebte.

Kannte er Mackenzie?

Die Spurensicherung bekam Smiths Fingerabdrücke.

Und? - Sie fanden sie in Mackenzies Mietwagen am Beifahrersitz,

im Kofferraum seine Haare und Blut. - Fantastisch!

Fall eins haben wir geklärt. Mackenzie tötete Smith.

Warum? Was hatten die beiden miteinander zu tun?

Das ist die Frage. Was sagen die Kollegen in Glasgow?

Das ist schwierig per Mail und Telefon. Aber ich bin dran.

Wissen Sie was? Fahren Sie nach Hause, packen Sie Ihre Koffer

und fliegen Sie nach Glasgow! Sie müssen vor Ort ermitteln.

Echt? - Wenn ich könnte, würde ich fliegen.

Aber nur Sie können richtig Englisch.

Jawohl, Chef! Danke!

(Es donnert laut)

Hello! My name is Philipp Riwal.

I'm the Police Officer from Bretagne.

Mackenzie war 1981 an einem Bankraub beteiligt. Er saß 6 Jahre.

Sie haben einen Wachmann getötet und 240.000 Pfund erbeutet.

Moment! Sie? - Sie waren zu dritt.

Den hier kennen wir. - Seamus Smith.

Genau. Er hat viereinhalb Jahre gekriegt. - Und der dritte Mann?

Ähm... Ben Osborn. Er war der Haupttäter.

Er hat den Wachmann erschossen. - Haben wir kein Bild von ihm?

Nein. Er floh mit der Beute. Mackenzie und Smith wurden

nach ein paar Tagen erwischt. - Und Osborn?

Er wollte in einem Ruderboot fliehen.

Dabei muss er ertrunken sein. Es war stürmische See.

Das Boot wurde später zertrümmert an der Küste gefunden.

Von Osborn und der Beute fehlte jede Spur.

Sehr gut, Riwal! Finden Sie raus, warum Smith seinem Kumpel

Mackenzie nachreiste. - Ich versuche es.

(Ein Telefon klingelt)

Kadeg!... Ja, ja! Reden Sie schon!

Danke sehr!... Ja. Danke sehr! Danke!

Also, Monsieur Kadeg! Ich hoffe, Sie sind vorbereitet.

Monsieur! Den Sandraub konnte ich noch nicht abschließend aufklären.

Dafür liefere ich Ihnen den Mörder von Ryan Mackenzie.

Wie bitte?

Die Blutspuren, die Kadeg auf dem Boot von Delsard sicherstellte,

stimmen mit denen von dem Handtuch in diesem Hotel überein. - Ja.

Dann müssen sie von Mackenzie stammen.

Weil ich immer dachte, dass er die Leiche im Meer entsorgt hat.

Ausgezeichnete Arbeit, Monsieur Kadeg!

Danke, Monsieur le Prefet! - Moment! Ich sah mit eigenen Augen,

wie Delsards Sohn und später auch er selbst

das Boot nach der Angeltour mit einem Schlauch abspritzte.

Da bleibt kein Blut haften. - Was wollen Sie damit sagen?

Jemand hat die Blutspuren nachträglich angebracht.

Um Delsard zu belasten. - Woher soll das Blut dann stammen?

Vom Weihnachtsmann! Von der Leiche natürlich!

Sie meinen, der Tote befindet sich noch irgendwo hier an Land?

Sicher! Zumindest hoffe ich es.

Für mich sind das Spekulationen. Und das hier sind Beweise.

Verhaften Sie Delsard und bringen Sie ihn zum Reden!

Kadeg! Sie sind so ein... Monsieur!

(Frau) "Nein, nein, nein! Moment! Nicht einfach mitnehmen!"

Sie haben keine Beweise. - Nolwenn! Ich blicke bei Kadeg nicht mehr durch.

Was ist in ihn gefahren?

Fragen Sie im Kriminallabor, ob man feststellen kann,

seit wann das Blut auf Delsards Boot war.

Beziehungsweise seit wie vielen Tagen. Okay?... Danke!

Das ist vollkommen unsinnig...

(Es ist nichts mehr zu verstehen)

Zehn!

Neun! Acht!

Sieben! Sechs!

Fünf! Vier!

Drei! Zwei!

Eins!

Das ist so ein sturer Bock!

(Eine Tür wird zugeknallt)

Also...

Für mich sieht das hier so aus: Sie werden verarscht.

Ja!

Von euch. - Und ich werde verarscht.

Wer schiebt Ihnen den Mord an Mackenzie in die Schuhe?

Keine Ahnung! Woher soll ich das wissen?

Denken Sie nach! Es geht um Ihren Hals.

Wer ist der Vater von Theo?

Das hat nichts damit zu tun. Das ist eine andere Geschichte.

Ich bin Theos Vater. Ich bin für ihn da. Ich sorge für ihn.

Wollen Sie jetzt reden?

(Es ist nichts zu verstehen)

Monsieur le Commissaire! Hier!

Messieurs, dames! Citoyens!

Meine sehr verehrten Damen und Herren!

Ich kann Ihnen die freudige Botschaft überbringen,

dass der Doppelmord von Port-Manec'h und Concarneau aufgeklärt ist.

Es ist erwiesen, dass der schottische Staatsbürger Ryan M.

seinen schottischen Komplizen Seamus S. umgebracht hat.

Bevor er selbst einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel.

Der Täter konnte auch hier ermittelt werden.

Es handelt sich um einen Unternehmer aus Concarneau.

Er hatte persönliche Motive. Wir verdanken diese rasche Aufklärung

dem Instinkt und dem Verstand...

Verzeihen Sie!

Ja, meine Damen und Herren! Die Ereignisse überschlagen sich.

Der Fall konnte noch nicht ganz abgeschlossen werden.

Ich informiere Sie umgehend. (Reporter rufen durcheinander)

Spannen Sie mich nicht auf die Folter, Madame Bandol!

Was ist der Grund für diese unerwartete und sehr charmante Einladung?

Mein Lieber! Der Grund ist Baptiste Kolenc. - Aha!

Er bedeutet mir sehr viel. - Das ist mir nicht entgangen.

Aber deswegen wollte ich nicht mit Ihnen sprechen.

Sondern? - Sondern über sein Geschäft.

Sein Leben.

Und seine Zukunft. (Er hört sie nur noch undeutlich)

Ist Ihnen nicht wohl, Monsieur?

Madame Bandol... - Oh Monsieur!

Madame Bandol?

Oh! - Meine Eltern lassen fragen, ob...

Schnell! Einen Krankenwagen!

Schnell! Schnell!

Oh Monsieur!

Das Blut auf Delsards Boot war kaum länger als einen Tag der Salzluft ausgesetzt.

Das hat das Labor rausgefunden.

Sie haben mich auflaufen lassen, Monsieur.

Ich habe mich bis auf die Knochen blamiert.

Das tut mir leid. - Ein Griff zum Telefon und

das Desaster wäre nicht passiert. Warum haben Sie nicht angerufen?

Ich bin nicht durchgekommen. Und ich hatte darauf hingewiesen.

Aber das haben Sie ignoriert. - Sie ignorieren meine Anweisungen.

Sie treffen eigenmächtige Entscheidungen, ohne mich zu informieren.

Was viel schlimmer ist und unverzeihlich:

Sie sind illoyal. - Monsieur...

Sie sind vom Dienst suspendiert. - Was?

Ausweis und Waffe bitte!

(Anruf per Internet)

Riwal! Sie sitzen noch nicht im Hochmoor beim Whisky?

Leider nicht. Smith und Mackenzie kannten sich seit ihrer Kindheit.

Ich habe mich im Shelter House umgehört.

Ziemlich finstere Typen da.

Erzählen Sie! -Smith arbeitete hin und wieder als Tagelöhner für Mackenzie.

Er muss ihm auf die Nerven gegangen sein.

Er war schwerer Alkoholiker, ständig pleite.

Warum ist er Mackenzie nachgereist? Und mit welchem Geld?

Zusammengekratzt. Er sagte: "Ich fahre nach Frankreich zum Abkassieren."

Ich habe noch eine Rechnung offen.

Das hat mit dem Bankraub zu tun.

Keine Ahnung! Hier hat ihm jedenfalls keiner richtig geglaubt.

Passen Sie auf, Riwal!

Nehmen Sie das Zimmer von diesem Smith unter die Lupe!

Sehen Sie seine persönlichen Dinge durch, wenn es welche gibt!

Was tut sich so bei Ihnen? Gibt es Neuigkeiten?

Nichts. Oder nichts Wichtiges, sagen wir so.

Viel Glück! - Danke!

(Er stoppt die Verbindung)

Georges!

Was machst du hier um diese Uhrzeit? - Ich wollte dich sehen. Und dich abholen.

Ich wäre sogar bereit, ein paar Belon-Austern mit dir zu schlucken.

Du bist süß. Aber ich habe Nachtdienst. Ich kann hier nicht weg. - Schade!

Was ist? - Nichts! Erzähle ich dir morgen!

Komm schon!

Es kann... Es kann wirklich bis morgen warten.

Ich dachte, du bist wegen dieser Vergiftung hier.

Was für eine Vergiftung? - Du weißt nichts davon? - Nein.

Ein Matthieu Tordeux wurde überstellt.

Die Kollegen behandelten auf Fischvergiftung. Das half nicht.

Wir konnten ihn stabilisieren. - War jemand von unseren Leuten hier?

Ja. Zwei Beamte haben alles aufgenommen.

Kann ich ihn sprechen? - Tut mir leid.

Weißt du... Wo ist das passiert?

So! Ich habe es sogar hier. Ein Krankenwagen hat ihn nach

einem Notruf eingeliefert. 23, Rue de Port-Manec'h.

Bei Madame Sophie Bandol. - Sophie Bandol!

Monsieur!

Morgen, Madame! Ich hoffe, ich habe Sie nicht geweckt.

Es war furchtbar. Sie können sich das nicht vorstellen.

Ich dachte, er wäre tot. - Aßen Sie auch vergammelte Austern?

Die waren frisch, nicht vergammelt.

Offenbar war eine schlechte darunter. Das kann vorkommen.

Ist Monsieur Tordeux öfter mal zu Gast bei Ihnen?

Ach! Eher selten.

Aber es war wieder mal an der Zeit.

Ich habe ihm gesagt, dass er aufhören soll,

hier alle kleinen Betriebe aufzukaufen.

Das ist nicht gut für die Bretagne.

Tordeux ist ein Kapitalist.

Der Kapitalismus ist nicht besser als der Kommunismus.

Welchen Betrieb will er übernehmen? - Er hat Baptiste ein Angebot gemacht.

Ein unverschämtes. Aber mehr weiß ich auch nicht darüber.

Na ja! Monsieur Tordeux wird sich jetzt schnell erholen.

Dann kann ich alles persönlich mit ihm besprechen. - Zum Glück!

Ja.

Ja.

(Ein Telefon klingelt)

Kadeg! - Also! Ich wollte...

Nolwenn hat gesagt, dass Sie mich vor dem Präfekt gedeckt haben.

Ähm! Dafür wollte ich Ihnen danken.

Also Danke!

Vergessen Sie es!

Können wir nicht wieder gemeinsam weitermachen?

Kadeg! Ich bin suspendiert. - Ich dachte, wir reden

mit dem Präfekten, und er lässt sich umstimmen.

Ich werde nicht zu Kreuze kriechen. - Ich dachte wirklich,...

Hören Sie! Wir machen es so:

Ich werde weiter in diesem Fall ermitteln. Jetzt werden Sie mich dabei decken.

Ah! Ähm! Na ja...

So wie ich Sie gedeckt habe.

Kadeg? - Okay, Chef!

Verlassen Sie sich auf mich! - Danke!

Verkaufen? - Ja.

Davon höre ich von Ihnen jetzt zum ersten Mal. Ich meine, klar!

Tordeux kam ab und zu mal vorbei und sprach mit meinem Vater.

Aber verkaufen? Davon war bei uns nie die Rede.

Das ist doch alles, was wir haben!

Wir werden nicht das Herz unserer Familie verkaufen,

das wir über 100 Jahre aufgebaut haben, damit irgendjemand

einen Austern-Abholmarkt daraus macht.

Liegt Ihnen wohl sehr am Herzen, der Betrieb.

Oh ja!

Sagen Sie! Haben Sie so eine Gummihose für mich?

Austern sind ideal für Diäten.

Keine Kohlenhydrate. Kein Fett. Sättigend.

Oder krank machend. Tordeux ist gestern fast daran gestorben.

Das kann ich nicht glauben. So schlecht kann keine Auster sein.

Nicht mal der importierte Dreck!

Wollte Mackenzie Ihnen auch schottische Austern liefern? - Ja.

Aber das interessiert mich nicht.

Das tue ich mir nicht an. - Woher kennen Sie Mackenzie?

Das sagte ich Ihnen schon. - Was soll der Quatsch?

Dass Sie verkaufen wollen, ist das auch Quatsch?

Ich überlege es mir.

Aber sagen Sie das ja nicht Louann! Die haut mich in Stücke.

Das Angebot von Tordeux ist nicht gut genug?

Darüber gebe ich keine Auskunft.

Und das zu entscheiden, ist allein meine Sache.

Pierre Delsard sagte mir, dass Sie ihn am Nachmittag des Fest Noz anriefen.

Er sollte kommen, weil seine Frau mit Mackenzie rummacht.

"Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau."

Sie wissen doch Bescheid über die Zehn Gebote des Herrn.

Warum erzählten Sie es nicht letztes Mal?

Weil es Sie im Grunde noch immer einen Dreck angeht.

Was für eine Ironie! Ich mache mein Geld mit Austern.

Und jetzt wäre ich fast an einer krepiert.

Man fand Spuren von Glyphosat in Ihrem Stoffwechsel.

Das ist ein hochgiftiges Herbizid.

Zumindest ein heftig umstrittenes Pflanzenvernichtungsmittel.

Sie täuschen sich, Dupin.

Madame Bandol hat damit nichts zu tun.

Sagen Sie es mir! - Ich habe Glyphosat in meiner Garage.

Um das Moos zwischen den Gehwegplatten zu entfernen.

Muss ich was abbekommen haben. - Eine tödliche Dosis.

Ach! Ich lebe doch noch, Dupin.

Wie viel haben Sie Kolenc für seinen Betrieb geboten?

Über Geschäfte redet man nicht.

Schon gar nicht mit Außenstehenden.

Ich weiß, dass Sie der Vater von Theo sind.

Pierre Delsard hat es mir erzählt.

Aber Sie beschäftigen sein Unternehmen nicht mehr.

Ich überweise jeden Monat eine ziemlich große Summe für den Jungen.

Aber sehen darf ich ihn nie.

Delsard will der Vater sein. Und für Theo... existiere ich nicht mal.

Ich bin Rekonvaleszent, Dupin. Ich brauche jetzt meine Ruhe.

Gute Besserung!

(Ein Telefon klingelt)

(Computerton)

He, Riwal! Ich hoffe, es gibt Neuigkeiten.

Monsieur Dupin! Ich habe hier bei Smith eine Zeitschrift gefunden.

Eine Fachzeitschrift für Dudelsackspieler.

Eine Seite ist markiert.

Ein Bericht über das Dudelsackspiel in der Bretagne.

Smith hat auf einem Foto mehrere Personen eingekreist.

Erkennen Sie einen davon? - Ja.

Ja. Das ist Tordeux.

Und daneben steht Delsard. Das ist der mit dem mächtigen Biniou.

Und das dahinter ist Kolenc.

Okay! Ähm... Da ist noch etwas.

Dieses Foto war an das Bild in dem Magazin geheftet.

Es muss mindestens 30 Jahre alt sein.

Das ist Batiste Kolenc.

So ein Scheiß!

Kolenc ist in Wahrheit Ben Osborn. Er hat seinen Tod nur vorgetäuscht.

Durch das Foto wissen Mackenzie und Smith: Ihr Komplize lebt.

Und wollten kassieren.

Mackenzie hat Smith getötet, damit er nicht teilen muss.

Chef? Monsieur Dupin?

Monsieur Dupin!

Fahren Sie sofort zur Austernfarm von Kolenc! Aber Vorsicht!

Er ist vielleicht bewaffnet. - Was?

Ich erkläre es Ihnen später. Wir treffen uns dort.

Madame! Wenn ich zur Polizei gehe, müssen Sie hinter Gitter.

Wohl kaum! Ich verständigte den Krankenwagen.

(Klavierspiel)

Und habe Ihnen dadurch das Leben gerettet.

Hören Sie! Entweder Kolenc unterschreibt

oder Sie sind alle beide geliefert. Und darauf können Sie dann Gift nehmen!

(Noch Klavierspiel)

Sehr schön, Kindchen!

Sehr schön!

(Etwas klappert)

(Geräusch)

Hier alles durchsuchen! - Los, Leute! Los! Beeilung!

Wo ist Dupin?

Wo ist er?

Sie bleiben bei ihr.

Dupin?

Sie haben Dupin niedergeschlagen.

Ja.

Wie kam es zu dem Streit mit Mackenzie?

Er wollte 500.000 Euro. In bar!

Mein Vater wollte sie ihm geben. Aber ich war dagegen.

Die hätten ihn nie in Ruhe gelassen.

Mackenzie wollte nicht nur Geld. Er wollte Rache für die Zeit im Gefängnis.

Er wollte nicht mit Smith teilen.

Den hat er erschlagen. Gleich nachdem er angekommen ist.

Hierhin!

Das sagte er meinem Vater direkt ins Gesicht.

Und Tordeux? - Mackenzie sagte dem Arschloch alles.

Er wollte die Austernfarm übernehmen für 20.000 Euro. Und sein Schweigen!

Die Ratte! - Wer hat Mackenzie jetzt umgebracht?

Mackenzie!

He! Du bist die Tochter von Ben.

Ja. Ich wollte mit Ihnen reden über unsere Austernfarm.

Ein hübsches Mädchen bist du.

Das musst du von deiner Mutter haben.

Hören Sie! Diese Farm bedeutet alles für uns.

Ah ja? Dann bist du bestimmt auch bereit, alles dafür zu tun.

Nein!

Und Ihr Vater? - Er war entsetzt.

Aber er wollte natürlich nicht, dass ich zur Polizei gehe.

Er half Ihnen mit der Leiche. - Ja.

Er hat gesagt, wir sollen das Ganze Delsard in die Schuhe schieben.

Er hat das Blut an Delsards Boot angebracht.

Ja.

(Nur Mundbewegung)

Jetzt wollte er, dass ich abhaue.

Hoffentlich macht er keinen Unsinn! - Wo ist der Herr Papa jetzt?

Wo ist Monsieur Kolenc? - Ich weiß es nicht. Was ist passiert?

Wo ist er? - Ach! Sie sind über alles informiert.

Als Polizist finde ich so was raus.

Wahrscheinlich ist es besser so.

Aber ich will ihn nicht verlieren. - Wo könnte er sein?

Nein!... Nein!

Nein! Nein! Nein!

Nein! Nein! Nein! Nein!

Nein! Nein! Nein!

Nein! Nein!

Nein. - Ich bin nicht Ben Osborn.

Ich bin nicht Ben Osborn. - Nein.

Ich bin nicht Ben Osborn.

Nein.

Nein. Nein. Nein. - Ich bin nicht Ben Osborn.

Nein. - Ich bin nicht Ben Osborn.

Du bist nicht Ben.

Glückwunsch!

Vielen Dank, Kadeg! Dann mache ich mal auf.

Willkommen zurück im Team!

Danke, Kadeg!

Danke! - Hm.

Nolwenn! Vielen Dank!

Danke, Riwal! Gratuliere, Chef!

Meine sehr verehrten Damen und Herren!

Es ist uns nun endlich gelungen, den Fall aufzuklären.

Nachdem ich den leitenden Beamten

Commissaire Georges Dupin offiziell aus der Schusslinie genommen hatte,

um den Feind zu verwirren.

Sun-Tse, ein Philosoph aus der Zeit der streitenden Reiche,

hat das Strategem so formuliert:

"Solange wir uns bewegen,..." - "... sind wir unverwundbar."

Und: "Den Feind verwirren, dem Feldherrn freie Hand lassen."

(Jemand klopft) Scheiße!

He! - Käse, Foie gras. Und eine Flasche Pomerol.

Hm! Fantastisch!

Der Oberarzt hat mir gesagt, dass sie mich bestimmt behalten werden.

Dann brauchst du jetzt eine Wohnung.

Ganz genau! Und um dein Gesicht kümmere ich mich später.

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