Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Arabic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
English
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
French
Frisian
Ga
Galician
Georgian
German
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
AN IHRER STELLE
Das ist er nicht.
Herr Streicher? Rivka Mendelmann. Wir sehen ihn nicht.
Ja.
Danke. Alles Gute.
Er ist bei den Milchprodukten.
Ganz der Vater.
Du wirst viel Wäsche haben. Hat er kein Taschentuch?
Schira.
Na, was sagst du?
Es ist soweit, Esther. Es passiert.
Habt ihr euch getroffen? - Nein, aber er ist der Richtige.
Aufregend. Ich möchte schreien.
Mäßige dich lieber. - Mach ich.
Schrei zum Herrn.
Was soll ich ihm sagen? - Wann? - Montag.
Hauptsache Ruhe bewahren.
Er darf deine Unruhe nicht merken.
Und zweitens...
Esther...
Brauchst du etwas?
Soll ich Jochai holen?
Ist schon vorbei.
Lass uns nach Hause gehen.
Mach dir am besten eine Liste mit Themen, die du besprechen willst.
Falls Stille eintritt,
erzähl von der Kita, dann redet er von der Jeschiwa.
Frau, den Schlüssel vom Safe.
Wie viel entnimmst du? - 3.000 Schekel.
Hallo, Papa! - Frohes Purim!
Mama ist im Wohnzimmer.
Ein frohes Purimfest!
Draußen sind so viele Leute.
Meine Liebe.
Macht euch bereit. Es geht los.
Ein frohes Purim euch allen. Bitte immer nur zehn Leute.
Ein frohes Purimfest!
Frohes Purim! Wie kann ich helfen?
Ich bin verheiratet und habe 10 Kinder. Viermal Zwillinge und 2 kleine Jungen.
Ich arrangiere nun ihre Heirat. - Viel Glück.
Sind alle gesund? - Gott sei Dank.
Wie viele Jungen und Mädchen?
Es sind alles Jungen.
Wie soll man das schaffen?
Jedes Jahr gleich zwei Kinder.
Nächstes Jahr wieder zwei.
Ein frohes Purim. - Herzlichen Dank.
Herzlichen Dank.
Ein frohes Purim.
Zum Wohl.
Ich werde heiraten. - Glückwunsch.
Glückwunsch!
Ich bin Waise und arbeite als Grundschullehrer.
Sie soll echten Schmuck haben. - Gerne. Frohes Purim.
Herzlichen Dank.
Ein frohes Purim.
Wie geht's? - Hallo, Frieda.
Ich habe Neuigkeiten.
Ich werde heiraten.
Ich werde heiraten, Schira.
Wie? - Ja.
Wen denn? - Yosef Goodman. Aus New York.
Sein Vater ist ein Cousin des Rabbiners.
Ich heirate. - Ich kann's kaum fassen.
Hab ich's dir nicht gesagt? Wie lange weißt du's?
Wir haben gestern 3 Stunden geredet.
Und? Wie ist er?
Keine Ahnung.
Wie meinst du das? - Er ist okay.
Frau, kannst du mal kommen?
Frieda.
Auf dass du die Nächste bist.
Amen.
Ich bin deiner nicht würdig. - Jochai.
Ich sage es nicht oft genug. - Immer zu Purim.
Frau, warum sage ich es nur zu Purim?
Du bist alles für mich. - Hör auf, du bist betrunken.
Du bist meine Thora.
Ich liebe dich.
Sie ist krank.
Bei der Heirat wusste ich es nicht.
Was hat sie?
Sie ist nervenkrank.
Kann ich noch ein Glas haben?
Es ist nicht zu ertragen.
Ich gehe daran kaputt.
Die Erlösung kommt unerwartet. Frohes Purim.
Herr Streicher, frohes Purim. Was kann ich für Sie tun?
Zum Wohl.
Gott sei Dank. - Das ist nicht genug.
Gehen Sie zu Goldberg. Mit einem Gruß von mir.
Wo waren wir?
Wir haben Frenkels Waise verheiratet, aber sie sind mittellos.
Es ist schrecklich.
Jede Summe wäre fantastisch.
Ein frohes Purimfest.
Gut gemacht. Eine alte Weisheit?
Geht es mit Schiras Vermittlung an die Millers voran?
Nicht jetzt. Wir reden später darüber.
Aharon, schieben Sie es nicht auf.
Wir reden später. Ein frohes Purim.
Zum Wohl!
Mach das Fenster zu.
Esther?
Esther, ist alles in Ordnung?
Esther, hörst du mich? Antworte mir.
Esther, was hast du?
Was ist los? - Esther reagiert nicht.
Esther?
Esther?
Sie reagiert nicht? - Esther!
Brecht die Tür auf!
Sie reagiert nicht.
Sie ist bewusstlos! - Ruft den Notarzt!
Aharon, atmet sie? - Ich hoffe.
Wie ist die Nummer? - 101!
Halte die Tür auf. - Gott hilf...
Einen Notarzt...
Meine Schwester ist im neunten Monat.
Der Herr tröste Euch und alle Trauernden Zions und Jerusalems.
Möget Ihr keine Trauer mehr erleben. - Amen.
Diese Trennung ist nur zeitweilig.
Das war mir Trost, als meine Frau starb.
Sie sind Witwer?
Seit neun Jahren.
Der Herr tröste Sie und alle Trauernden.
Mögen Sie keine Trauer mehr erleben. - Amen.
Der Herr tröste Euch und alle Trauernden Zions und Jerusalems.
Mögt Ihr keine Trauer mehr erleben.
Amen.
Wir müssen uns beeilen, wir haben eine Stunde am Grab.
Danach die Beschneidung.
Möge der Herr Dich trösten.
Amen.
Dich auch.
Höre Jisrael, der Ewige ist unser Gott, der Ewige ist einzig.
Der Herr wird König sein immer und ewig.
Herr, möge dein Werk gelingen.
Unser Gott und Gott unserer Vorfahren,
stell Dich auf die Seite dieses Kindes, seines Vaters und seiner Mutter.
Sein Name in Israel lautet:
Mordechai, Sohn des Jochai.
Gib, dass er dem Vater Freude bereitet.
Möge die Mutter im Paradies sich seiner erfreuen.
Gib, dass du Vater und Mutter Freude bereitest.
Ich aber ging an dir vorüber und sah dich in deinem Blute liegen
und sprach zu dir: In deinem Blute lebe!
Finde er auch Zugang zur Thora, Chuppa und zu guten Taten.
Wie kann ich helfen?
Wie gehe ich mit der Angst um?
Was ist mit Schira? - Nicht jetzt.
Eine Ehestiftung darf man nicht aufschieben.
Die Heirat kann nächstes Jahr sein.
Wir warten noch ein wenig.
Es ist die Mutter von Jochai.
Wie geht's dir, Schira? - Geht so.
Herzlich willkommen.
Gesegnet seist du.
Mordechai.
Nicht doch, nicht doch. Es ist deine Großmutter.
Mordechai...
Das Kind braucht... - Mordechai hat alles, was er braucht!
Rivka, wie lange willst du warten?
Ein Jahr?
Darüber sollten du oder ich nicht entscheiden.
Die Entscheidung liegt bei Jochai.
Ich glaube kaum, dass Jochai schon an Heirat denkt.
Über kurz oder lang wird er das.
Ganz allmählich.
Ach je.
Daran gehe ich kaputt, Rivka.
Schon zwei Wochen nach ihrem Tod kamen sie auf uns zu.
Damals war es unangebracht,
aber jetzt...
Wer ist sie?
Sie ist vor sechs Monaten Witwe geworden.
Sie hat zwei kleine Kinder.
Und sie spricht Hebräisch.
Woher kommt sie?
Aus Belgien.
Nimm mir nicht das Kind.
Ich werde gar nichts tun.
Ich werde es Jochai nur vorschlagen.
Er allein muss entscheiden.
Du bringst mich um.
Was soll ich denn machen?
Der Herr sei mir gnädig.
Ich kann es Jochai nicht vorenthalten.
Sag mir, was ich tun soll.
Der Herr sei mir gnädig.
Komm herein.
Wie geht es dir, Jochai? - Ich bin müde.
Wo ist Mordechai?
Mit Schira im Hof.
Herr Streicher,
hier ist Rivka Mendelmann.
Langsam, langsam.
Rabbi Streicher, bitte prüfen Sie etwas,
es geht um meine Tochter Schira.
Ja?
Rabbiner Streicher? Worum geht es?
Auf keinen Fall.
Da gibt es nichts zu überlegen.
Ich kann jetzt nicht sprechen.
Trotzdem vielen Dank.
Alles Gute.
Alles in Ordnung?
Amen.
Du bist für mich wie ein Sohn. Daher komme ich zur Sache.
Willst du nicht wieder heiraten?
Momentan habe ich das nicht vor.
Du bist nicht mehr 19. Du musst an Mordechai denken.
Würde es dir nichts ausmachen?
Das spielt keine Rolle. Es geht um dich und das Kind.
Nichts Interessantes bisher.
Warum nicht Schira?
Das war also deine Idee?
Wie kommst du denn darauf?
Ich habe ein gutes Gefühl dabei.
Sie ist noch ein Kind. - Sie ist 18.
Wer wäre für Mordechai besser?
Das ist nicht alles.
Kann eine Fremde besser sein?
Du setzt mich unter Druck.
Weiß sie davon? - Keiner weiß davon.
Mein Sohn ist hier.
Ich muss gern hierherkommen wollen. - Natürlich.
Ist ja gut, mein Schatz.
Alles Gute.
Was meinst du?
Meinen Glückwunsch.
Er sieht glücklich aus.
Wie kannst du das wissen?
Was ist mit dir?
Nichts.
Meinen Glückwunsch.
Mögest du die Nächste sein. - Amen.
Ich bin so froh, dass du da bist.
Diese Junggesellen sind so dumm.
Stimmt.
Du bist ein Juwel, und keiner von ihnen sieht es.
Für sie bin ich kein Juwel.
Alles Gute.
Mögest du die Nächste sein.
Meinst du, ich habe als Ledige kein Leben?
Ich habe nie geheiratet.
Warum bedeckst du dann dein Haar?
Der Rabbiner meinte, so stellen sie keine Fragen.
Gut sieht er aus!
Wir müssen wegen Pinchas entscheiden. - Geduld, Schira.
Nichts passiert, Tante. Die Millers rennen uns davon.
Du bist panisch. Reiß dich zusammen.
Ich halte es nicht mehr aus.
Du heiratest ihn doch bald. - Amen.
Fast hätte ich geheiratet, damals.
Wen denn?
Er hieß Nachmann.
Das mit meinen Armen störte ihn nicht. Er humpelte.
Und was geschah dann? - Er gefiel mir nicht.
Ist Vater oder Mutter zu Hause?
Beide sind da. - Was verschafft uns die Ehre?
Ist Ihr Mann da? - Er will in die Synagoge.
Herr Streicher, ich wollte noch... - Hallo.
Hallo, Aharon.
Können wir reden? - Ja.
Schiras Heiratsvermittlung...
Glauben Sie mir, es wird kommen.
Das ist doch Wahnsinn. Das will ich nicht.
Möge sich alles zum Guten wenden.
Ich erwäge es nur, weil sie zusammenpassen.
Das bringt Esther nicht zurück.
Meinst du, das weiß ich nicht?
Dann lass davon ab.
Das kann ich eben nicht.
Das ist der pure Wahnsinn.
Ich werde wirklich wahnsinnig.
Dann lass es zu, ich bin doch hier.
Wenn er nach Belgien geht, überleb ich das nicht.
Aber sie will das nicht. - Woher weißt du das?
Sieht man das nicht?
Nein.
Ein leeres Haus kann ich jetzt nicht ertragen.
Wir müssen Schira fragen. Bitte.
Das bringt doch nichts.
Schira, was ist schlecht an Jochai?
Niemand zwingt dich. Es ist allein deine Entscheidung.
Du musst das nicht jetzt entscheiden.
Du kannst Nein sagen. - Nein. - Dräng sie nicht.
Sieh dir das Mädchen an. - Denk darüber nach.
Er ist Esthers Mann, das darf nicht sein.
Er weiß davon und ist einverstanden.
Gut, jetzt. Wir haben die Nachricht überbracht.
Warum denn nicht Pinchas Miller?
Sie nehmen davon Abstand.
Wie?
Sie haben sich dagegen entschieden.
Wieso denn das?
Sie sind blind, Schira. Sie kennen dich nicht.
Schira!
Wohin?
Wohin willst du?
In den Kindergarten.
Steig ein.
Das mit deiner Schwester tut mir so leid.
In der Trauerwoche waren wir im Ausland.
Wie geht es dir?
Wie geht es deiner Mutter?
Nicht besonders.
Das tut mir so leid.
Ich bin zu einem Treffen mit Jochai bereit.
Wozu?
Das alles passiert wohl, damit ich ihn heirate.
Was ist los?
Die Millers haben mich abgelehnt.
Wir drängen dich nicht.
Jochai ist ein guter Mann, aber es ist deine Sache.
Ich weiß, es ist nur...
Ich kann das nicht jetzt entscheiden.
Kein Problem. Wir kümmern uns darum.
Esther sagte, wenn ihr etwas zustößt, soll ich Jochai heiraten.
Wie soll ich nur anfangen?
Wir sollten ehrlich miteinander sein.
Was verwirrt dich am meisten?
Ich bin nicht verwirrt.
Gut.
Wie ist das möglich?
Weiß nicht.
Macht es dir Angst, verwirrt zu sein?
Macht es dir keine Angst?
Ich habe etwas herausgefunden. - Und was?
Dass wir heiraten können.
Ich bin Esthers kleine Schwester.
So klein bist du nicht mehr.
Du bist schön.
Wie?
Warum sagst du mir das?
Fragst du nach wegen der Schönheit oder der Größe?
Wird dieser Grund ausreichen?
Willst du mehr Gründe hören?
Gut.
Du wirst Mordechai eine wunderbare Mutter sein.
Meine Intuition sagt mir, dass wir uns gut verstehen werden.
Esther wollte aber, dass du Frieda heiratest.
Esther wollte, dass ich Frieda heirate?
Ja.
Wer sagt das?
Esther.
Das hat Esther... - Esther ist nicht mehr.
Warum hast du mich all die Dinge sagen lassen?
Ich weiß nicht. Das wollte ich nicht.
Ich hätte es wissen müssen... - Du bist so was von grausam.
Um deinetwillen: Sag du den Eltern, dass es nicht geht.
Was ist passiert?
Er will mich heiraten.
Was hast du zu ihm gesagt?
Dass Frieda besser zu ihm passt.
Dass Frieda besser zu ihm passt?
Du hast hier gesessen und gesagt, dass Frieda besser zu ihm passt?
Wie kommst du denn darauf?
Das kann doch nicht wahr sein.
Gibst du mir ein Glas Wasser?
Wie konntest du, Tante?
Wie konntest du Schira in diese Lage bringen?
Sie hat versucht, sie zu verkuppeln. Wo leben wir denn?
Du hast keine Ahnung, wie es Jochai verletzt hat.
Aber sie will ihn nicht heiraten. - Misch dich nicht ein.
Lass uns mal reden. Außer dass das Kind bei dir bleibt,
gibt es welchen Grund für diese Heirat?
Jochai ist ein guter Mann. - Er ist älter.
Er hat ein Kind. Schira ist noch ein Mädchen.
Du bist zu weit gegangen.
Sie braucht jemanden in ihrem Alter, mit dem sie reift.
Lass Schira in Ruhe, hörst du?
Halt dich von ihr fern.
Und wenn nicht?
Ich reiß mich am Riemen.
Ich will nichts sagen, was ich später bereue.
Gut Schabbes! - Gut Schabbes!
Ich will zum Rabbi. Kann ich Mordechai hier lassen?
Natürlich, aber komm erst mal rein.
Ich bin spät dran. - Nun komm schon.
Gut Schabbes! - Gut Schabbes!
Ich will zum Rabbi. Ich bringe Mordechai.
Zwei Lieder noch und ich komme.
Schira, hol ihm einen Teller. - Nicht nötig.
Ein bisschen Kompott? - Nein, danke.
Aharon kommt sicher jeden Moment.
Worüber willst du mit uns sprechen?
Du weißt ja von dem Angebot aus Belgien.
Ja, ich weiß davon.
Wir fahren nach Belgien.
Hast du die Frau schon getroffen? - Ich kenne sie von früher.
Wie ist sie?
Ich erinnere mich nicht.
Heirate Frieda.
Das kann ich nicht. - Warum nicht?
Ich weiß nicht.
Sag mir, wie ich darüber hinwegkommen soll?
Durch ein Wunder.
Was für ein Unglück für uns alle, Jochai.
Bete für mich, dass ich die Kraft aufbringe.
Es tut mir leid.
Was tut dir leid?
Was passiert ist.
Was mir passiert ist, weiß ich. Aber dir?
Ich habe dich verletzt.
Sehr.
Und was ist mit dir, Schira?
Nichts...
Sicher?
Du bist zu nah.
Ich hätte dir näher sein können.
Guten Morgen. - Guten Morgen.
Mama? Was ist los?
Es ist entschieden.
Sie gehen nach Belgien.
Das kann nicht sein! - Ist euch auch kalt?
Nein. - Gib mir mal den Pullover.
Das kann er nicht machen.
Er hat keine Wahl.
Ich werde ihn heiraten.
Hör auf, Schira. - Ich meine es ernst!
Hör auf. - Ich meine es ernst. - Hör auf.
Ich heirate ihn. - Schluss!
Wie oft soll ich es noch sagen? - Herein.
Alles okay? - Hm.
Nimm Platz, Frieda.
Wir wollen doch zum Arzt. - Setz dich.
Wir sollten offen reden.
Wir wissen nicht, was morgen ist.
Und wir schieben die Sache schon zu lange auf.
Es würde allen Seite entgegenkommen,
wenn Frieda Jochai heiratet.
Sie steht Esther zu nahe.
Jochai selbst sagt das, es war mein Vorschlag.
Schira steht ihr noch näher.
Was tust du, Tante? Hast du kein Erbarmen?
Anstand allein führt nicht zur Ehe. Jochai und Frieda müssen heiraten.
Sagt wer? - Ich! - Aber er will sie nicht!
Frieda...
Frieda, warte! - Lass mich in Ruhe!
Demütigungen ohne Ende. Ich bin nur ein Mensch.
Stimmt. Das hast du nicht verdient.
Respektiere das und lass mich in Ruhe.
Was ist?
Vater und Jochai reden.
Schirale, nimm Platz.
Im Gedenken an Esther Goldberg
Warum willst du mich heiraten?
Aus den gleichen Gründen wie du.
Willst du mich etwas fragen?
Momentan fällt mir nichts ein.
Willst du mich etwas fragen?
Warum willst du mich heiraten?
Hab ich doch schon gesagt. - Du hast nichts gesagt.
Was soll ich sagen?
Was dir durch den Kopf geht.
Es ist das Richtige.
Wie du sagst, ich werde Mordechai eine gute Mutter sein.
Ich glaube dir nicht. - Was gibt's da nicht zu glauben?
Mutter kann ihn bei sich haben.
Weiche nicht aus.
Wie alt warst du, als du Esther geheiratet hast?
22.
Hat es dir gut getan?
Alles war neu.
Warst du aufgeregt, die schönste Frau der Welt zu heiraten?
Antworte mir.
Wie fantastisch war es, zum ersten Mal zu heiraten?
Denn darauf verzichte ich...
Wie geht es deiner Frau?
Es ist nicht leicht, aber sie ist stark.
Es gibt nur einen Trost:
In Zeiten solchen Leids
sind wir dem Allmächtigen näher.
Möge der Herr uns Kraft geben. - Amen.
Verzeihung, die alte Dame ist wieder da.
Sie will sofort den Rabbiner sehen.
Sie muss warten. Ich empfange sie gleich.
Wie geht es dir? - Gott sei's gedankt.
Und Mordechai?
Das Kind ist gesund.
Worum geht es, Aharon?
Jochai und Schira wollen heiraten.
Die Dame schreit. Sie hat kein Einsehen.
Soll sie hereinkommen.
Wie kann ich Ihnen helfen?
Vielleicht können Sie mir helfen, Rabbi.
Keiner will mir helfen, nicht mal der Synagogendiener.
Ich will einen neuen Herd kaufen und weiß nicht, was für einen.
Haben Sie niemanden, an den Sie sich wenden können?
Nein.
Keine Kinder, keine Nachbarn?
Niemanden.
Der hier hat fünf Flammen.
Und zwei getrennte Backöfen für Milch und Fleisch.
Schauen Sie selbst.
Ist das nicht zu niedrig?
Zu niedrig? Sie finden ihn zu niedrig?
Mein alter Herd war höher als der hier.
Vielleicht lässt er sich höherstellen.
Das scheint mir zu niedrig.
Was hält die Tochter von dieser Eheanbahnung?
Es geht dabei nicht um Gefühle.
Bei dieser Sache geht es nur um Gefühle.
Es geht um eine gute Tat, und ich will alle zufriedenstellen.
Ach, Schirale...
Schirale, Schirale...
Rabbi Nachmann aus Breslau sagt:
Wer zum Allmächtigen auch nur ein Wort der Wahrheit sagt,
soll sein Leben lang gesegnet sein.
Lass gut sein.
Ich habe keine Kraft aufzustehen, Vater.
Gib mir die Kraft aufzustehen.
Gib mir die Kraft, die Kraft. Ich kann nicht mehr.
Ich schaff das nicht allein. Du musst mir helfen.
Verschließe mein Herz, Vater. Ich halte es in mir nicht aus.
Ich ertrage diesen Schmerz nicht. Hab Erbarmen mit mir.
Hilf mir aufzustehen. Gib mir die Kraft.
Gib mir die Kraft und ich stehe auf.
Gib mir die Kraft. Die Kraft.
Gib mir die Kraft.
Hilf mir.
Ich halte es so allein nicht mehr aus.
Komm her. Komm her.
Ich bin dir nicht böse, Schira.
Das Gefühl habe ich auch nicht.
Du hast recht.
Sag mir doch, was ich tun soll.
Du musst gar nichts tun.
Frieda heiratet? - Was?!
Frieda heiratet!
Was ist los?
Frieda heiratet? - Und wen?
Ihr werdet es nicht glauben. - Wie?
Ihr werdet es nicht glauben.
Wen?
Streicher! - Wie?
Wie kommt sie auf Streicher?
Er hat ihr einen Antrag gemacht. Kommt! - Streicher?
Glückwunsch!
Meinen Glückwunsch. - Danke.
Träume ich? - Ganz und gar nicht.
Ich kann es nicht glauben.
Du spielst Akkordeon?
Ja.
Warum Akkordeon?
Es ist von meiner Großmutter.
Magst du dieses Instrument?
Ich beherrsche kein anderes.
Ich habe kein Rhythmusgefühl.
Entschuldigung...
Was für ein Mädchen suchst du?
Eine wie ich, die Pfeffer hat, die den Haushalt führt.
Die sich um alles kümmert. - Entschuldigung...
Was für ein Zuhause möchtest du?
Ein echtes Zuhause.
Ich möchte nicht lügen müssen.
Guten Abend. - Auf Wiedersehen.
Gute Nacht. Viel Erfolg.
Wenn ich die Zeichen nur lesen könnte.
Wenn ich doch nur verstehen würde, was sie mir sagen wollen.
Du bist betrunken.
Was willst du, Schira?
Du sollst wissen, dass der Herr dich liebt.
Das Gefühl habe ich nicht.
Das passt nicht zu dir. - Was passt nicht zu mir?
Selbstmitleid.
Geh schlafen, kleines Mädchen. - Das bin ich nicht.
Von wegen.
Was soll ich denn sagen? - Das weiß ich nicht.
Etwas Authentisches. - Ich hab...
Du willst nicht. - Ich weiß nicht...
Wovor hast du Angst? - Ich hab keine.
Doch! - Hab ich nicht!
Du kannst doch nicht... - Raus damit!
Ich habe Angst zu sterben. - Wieso zu sterben?
Weil ich schlecht bin.
Schira...
Du kennst mich nicht.
Schau mich an.
Das bist du nicht.
Schira, Tochter von Rivka Mendelmann
Frau Mendelmann, was können wir für Sie tun?
Übergeben Sie dem Rabbiner eine Nachricht?
Schreiben Sie es rasch auf.
Ich muss zum Nachmittagsgebet.
Hallo, Jochai. - Ich komme später wieder.
Rabbi. - Schalom, Jochai.
Wie geht es dir? - Dem Herrn sei Dank.
Kommen Sie herein. Aharon?
Kommen Sie herein. Aharon!
Rabbi. - Schalom, Aharon. Wie geht es Ihnen?
Kommen Sie herein. Herein.
Kommen Sie auch, Sie auch.
Viel Glück!
Viel Glück!
Glückwunsch!
Meinen Glückwunsch, Schira.
Meinen Glückwunsch.
Du bist so schön.
Segne mich.
Es wird gut werden.
Ich weiß es.
Ich liebe dich so sehr.
Mein süßes Mädchen.
Du, unsere Schwester, werde zu tausendmal Zehntausenden
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.