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Original subtitles

Sonst geht's euch dreckig.

Na los, du dumme Ziege.

Komm schon raus.

Sonst hol ich dich.

Na los, komm raus.

Na plötzlich.

Na und?

Und der Kerl daneben.

Los Mann, dreh dich um. Hände auf den Rücken.

Gib mir mal die andere Lampe.

So, mein lieber Günther.

Jetzt weißt du, wer wir sind, was?

Du kennst doch die Regeln unseres Vereins.

Niemand darf sich ausschließen, wenn wir was beschlossen haben. Und wir hatten

beschlossen, dass uns jeder seine Freundin vorstellt. Und die Mädchen ihre

Freunde und dass die dann auch Mitglied bei uns werden.

Und du hast uns verschwiegen, dass du eine Freundin hast. Und eben erst

wir, dass der Herr sogar geheiratet haben.

Dafür wirst du bestraft.

Du wirst ausgepeitscht, mein lieber Günther. Mal sehen, was so ein

wie du aushält.

Karl, das übernimmst du.

Mit dem größten Vergnügen.

Willi, gib mal die Peitsche her.

So, jetzt zu dir, Puppe.

Du sollst auch nicht zu kurz kommen.

Keine Angst, wir werden dich liebevoll behandeln.

Mit Günther wirst du deine nächste Zeit Schwierigkeiten haben.

So, Willi, und nun lass uns die Süße mal ein bisschen in Fahrt bringen.

Zucker, das Frauchen.

Kommt, Paul.

Wollen wir mal sehen, ob die Kleine frigide ist.

Oder ob sie auch Gefühle haben kann.

Günther hat genug.

Jetzt lass mich doch auch mal an die Kleine ran.

Okay, ihr könnt sie jetzt verlassen.

Hübsches Messer, nicht?

Keine Aufregung, Süße.

Du hast doch auch deinen Spaß

dran.

Schluss jetzt.

Packt ein. Okay, Boss.

Hör mal gut zu, Mädchen. Du wirst deinen Günther hübsch verbinden.

Keinen Arzt holen, verstehst du?

Kannst ihm Whisky oder Cognac geben, dann kommt er wieder zu sich.

Wenn ihr uns die Polizei auf den Hals hetzt, dann ist Zappen duster. Genau.

Dann nehmen wir euch mal ganz auseinander.

Los, komm, wir hauen ab.

Das wird Günther sicher gut getan haben.

Naja, solche Waschlappen können wir ihm nicht gebrauchen.

Aber auch seiner Kleinen hat es den Ratz gegeben.

Fand ich sehr schön. Ja, wenn sich das rumspricht in unserem Verein, da wird

bestimmt jeder bei der Stange bleiben. Dann tanzt so schnell keiner mehr aus

Reihe.

Hallo,

Hans. Na, ihr Knöchel, wie geht's? Sag, Hans. Ein Bier.

Na, Hans?

Hast du es dir überlegt?

Willst du mitmachen in unserem Verein?

Es tut mir leid, solange ich mit dem Studium noch nicht fertig bin, hat das

keinen Sinn.

Was ist denn, wo bleiben Sie denn? Ah, da kommen Sie ja.

Hallo.

Na, da seid ihr ja, endlich.

Hallo.

Kommt schon her.

Jutta, komm, komm, meine Brustschatz.

Hi. Ja, wie ist das? Sehen wir uns heute Abend in unserem Keller?

Was ist denn das für ein Keller? Nichts für dich, das ist ein Privatschirm.

Was soll das sein?

Ich fahre nicht vor 19 Uhr.

Okay, dann werden wir 19 Uhr.

Übrigens, ich habe ein paar prima neue Platten. Ganz große Klasse, sage ich

euch.

Okay, ich werde sehen, dass es klappt. Aber jetzt muss ich weg. Kommt ihr mit?

Okay, ciao.

Hey Kinder, das ist aber ein bisschen wenig. Ich lege nochmal auf.

Sag mal, wo bleibt denn Luther heute Abend? Die ist doch sonst immer eine der

ersten.

Hat wohl noch eine Verabredung. Ist ja ein vielbeschäftigtes Mädchen. Hat die

neuerdings einen festen Freund?

Keine Spur, nur gut bezahlte Gelegenheitsarbeit.

Ach so, ich dachte, es wäre was Ernstes.

Ach so.

Hoffentlich bleiben die anderen nicht zu lange.

Ihr dürft nicht zu spät starten. Ja, notfalls wird mir schon was einfallen,

die Jungs loszuwerden.

Darf keiner merken, dass wir eine Extra -Tour reichen.

Okay.

Ach, diese ewige Tanzerei im gleichen Stiefel geht mir auch langsam auf die

Nase. Wenn das noch lange dauert, fange ich noch an zu jodeln. Du, jodeln? Dass

ich nicht lache.

Na, so schwierig ist das nun auch wieder nicht. Bei uns in der Schule gibt es

einige, die das können. Jawohl.

Na, Birgit, kannst du auch hier, oder?

Nö, das gerade nicht. Ich war noch nicht in Bayern.

Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Los, Emil, zieh den Vorhang runter.

Bin ich fertig?

Ja, das hört sich heute.

Ich glaube, es hat sich gelohnt. Die Aufnahmen bringen sicher ihr Geld.

kann ich gut gebrauchen. Ich ziehe mich jetzt um. Ich habe es nämlich eilig, ein

Verehrer wartet. Ciao, Bella.

Viel Spaß und gute Ernte.

Los, Familie, pass lieber mit an.

Na, Dickerchen, war's gut?

Sehr schön, prima.

Du bist wirklich klasse.

für heute.

Großartig fühle ich mich heute. Na los, komm.

Aber nicht hier.

Das ist nicht die richtige Umgebung.

Wenn ich schon muss, dann will ich wenigstens bequem liegen.

Ach gut.

Da kommt Jutta.

Mein Lieber, es ist der Zeit, dass wir uns noch im neuen Keller umsehen. Wieso?

Kannst du nicht schwimmen?

Schwimmen schon.

Also. Je später der Abend, desto schöner die Gäste. Hat sich's gelohnt?

Na klar, glaubt's. Heute arbeitet noch einer zusammen.

Ein Prost! Ein Prost!

Sind Sie schon länger hier?

Oder noch mal?

Ja, Sie können alles wollen.

So, ich würde jetzt sagen, getrinkt. Sehr schön hier, oder? Wohl!

So, dann eine Ingenieursprüfung.

Kommt jemand auch hier?

Dank dir, Hans. Prost.

Prost. Dann lass dir weiter gut gehen, Junge.

Dankeschön. Prost.

Sauerei, nicht mal was zu trinken. Wieso hast du denn so eilig? Red nicht so

viel Grazikorbe.

Tschüss.

Endlich sind sie alle weg.

Sag mal, Paul, bist du sicher, dass du was Passendes gefunden hast?

Ich habe dir hundertmal erzählt, ich habe die ewig beobachtet. Die kommen

Mittwoch dahin, regelmäßig, wenn das Wetter schön ist. Und jetzt ist schönes

Wetter. Außerdem müssen wir die Zeit ausnutzen, wo mein Vater verreist ist.

Der Wagen ist auch getankt. Ich gehe schon mal vor, aber halt euch.

Wo hast du den Kamera und Blitzlicht? Vergessen, was?

Noch einen solchen Ton nur.

Das Zeug liegt im Auto.

Komm, reg dich nicht auf. Wer ist denn hier dabei? Los, ziehen wir ab.

Wenn das klappt und die Fotos werden gut, können wir wieder ein schönes

machen. Sag dir ja, wenn ich was organisiere, dann klappt das auch. Wir

ja sehen.

Da drüben muss es sein, 200 Meter von hier.

Nichts vergessen?

Gib mal den Beutel rüber.

Vorsichtig.

Nicht so laut.

Knall die Tür nicht zu.

Kein Widerstand.

Vorwärts! Arschloch!

Komm du, leck dich hin!

Das ist

alles. Aufnahmen.

So, fertig.

Wir hauen ab, kommt.

Geht schon vor, ich komme gleich.

So, ich habe die Fesseln etwas gelockert. Du kannst dich dann selbst

Das Mädchen liegt da links drüben im Wald.

Vergiss nicht, sie zu holen.

Übrigens gut gebaut, die Kleine. Mein Kompliment.

Herr Kommissar, hier Peter 1.

Die Burschen sind soeben weg und ich konnte mich befreien.

Die Kerle fahren Richtung Scholzplatz.

Gut, Peter 1. Verstanden.

Wir schnappen die Kerle schon.

Jetzt erst mal die Kollegin befreien.

Verstanden, Herr Kommissar.

Ende.

Peter 4 melden. Hier Zentrale.

Täter fahren, Scholzplatz.

Vor etwa 30 Sekunden abgefahren.

Aufhalten, festnehmen. Wenn möglich, kein Waffengebrauch.

Verstanden. Täter fahren, Scholzplatz.

Aufhalten, festnehmen. Ende.

So, die Brüder dürften wir ja wohl haben.

Hat sich unser wochenlanges Warten ja doch gelohnt.

Ich wusste doch, dass diese Liebesbarfotografen aus eines Tages in

gehen würden. Na, hoffentlich klappt's. Vielleicht hätten wir sie doch lieber...

Nee, nee, nee, mein Lieber, kein Risiko, kein Risiko. War schon Risiko genug,

dass sich Kollege Markewitz und die Kollegin Lindauer bereit fanden, den

zu spielen.

Mensch, Polente!

Achtung, sie kommen!

Los, rein in den Wagen!

nicht die Wahrheit sein.

Verdammt, wie war das möglich?

So ein Pech. Was kann denn da passiert sein? Hätten wir sie doch nicht... Hören

Sie doch auf, Sie alte Unke. Wir werden die Brüder schon kriegen.

Peter 2, Peter 6, Peter 8, Peter 11. Hier Zentrale, hier Zentrale.

Täter haben gewendet. Fahren vom Scholzplatz wieder zur Havel.

Alle Wagen querstellen.

Straßensperren. Täter unbedingt aufhalten. Ende.

Ich fürchte, die Kerle gehen aufs Ganze. Wer weiß, was die auf dem Kerbholz

haben. Sollten wir nicht doch besser Schießerlautens gehen?

Unsinn, bis hier haben die Kerle noch keinen umgemacht. Und außerdem ist das

Leben unserer Leute wertvoller. Wer weiß, was passiert, wenn es zu einer

Schießerei kommt. Hier Peter 4, am Habesche See erreicht.

Sind bei Peter 11.

Peter nicht mehr gesehen.

Wir bitten Anweisung, Ende.

Zentrale, Zentrale, an alle, an alle.

Sofort alle Waldwege absuchen mit Scheinwerfern. Peter 4 zurück zum

Straße absuchen, beidseitig.

Wagenspuren sichern, schicke Verstärkung, Ende.

So ein Mist, die Kerle sind uns durch die Lappen gegangen.

Jetzt bleiben die Infrarotfotos unsere einzige Hoffnung. Genau.

Nach dem Fest kannst du ruhig mal eine rauchen.

Na, sollen wir ruhig an Trinken gehen? Bin ich dabei.

Tja, nicht besonders scharf. Könnte Battle sein. Aber besser als gar nicht.

Das eine scheint ja wohl ein Mädchen zu sein. Am besten ist noch der Kerl zu

erkennen, der unsere Leute aus dem Wagen gezogen hat.

Der müsste doch eigentlich zu identifizieren sein.

Tja, den Kerl wurde ich jederzeit wiedererkennen.

Ich habe mir genau angesehen, als er mich aus dem Wagen zog.

Ist ungefähr 1 ,80 groß, schlank, kräftig.

Und er trug eine Lederjacke.

Er hat eine tiefe Stimme.

Von einem Mädchen habe ich allerdings nichts bemerkt. Interessant.

Doch, das fiel mir auf, als ich auf dem Boden lag und die beiden Kerle mich an

die Bäume banden. Da muss eine dritte Person die Taschenlampe in der Hand

haben. Das war sicherlich dieses Mädchen.

Ich habe dann meine Hand so gehalten und ein Foto von ihr gemacht. Sehr gut.

Alle zur Fahndung ausschreiben.

Dazu die Beschreibungen, die die Kollegen geben.

Und außerdem...

Sämtliche Reparaturwerkstätten mit den Fotos versehen. Jeder Wagen hat

irgendwann mal eine Reparatur. Und vielleicht ist der Wagen bei der Flucht

den Wald beschädigt worden.

Alle Berichte an mich. Hast du keinen festen Freund? Schon seit ein paar

Monaten. Er ist Jurastücker an einer freien Universität.

Bist du verliebt in ihn?

Ich mag ihn.

Er ist ein prima Kerl.

Na weißt du, wie begeistert klingt das nicht gerade.

Du kennst ihn doch schon lange genug, da weiß man doch, ob man verliebt ist.

Verliebt? Ich mag ihn unter.

Vielleicht liebt er mich, aber das kann man bei den Männern nie so genau wissen.

Also weißt du, ihr werdet doch nicht nur Händchen halten.

Hast du schon mit ihm geschlagen?

Doch ganz klar, natürlich. Aber was heißt das schon?

Ist doch auch nichts anderes als Essen und Trinken.

Was Besonderes finde ich auch nicht dabei.

Ja, weißt du, daran sind die Männer auch so komisch. Also wirklich, das verstehe

ich jetzt nicht.

Wenn man mit einem Mann schläft, weiß man doch, ob man ihn liebt. Schließlich

tut man das doch nicht mit jedem.

Weißt du, ich habe es mir früher auch anders vorgestellt.

Aber die Männer sind alle so direkt.

Das ist brutal.

Und damit kann ich mich einfach nicht abfinden.

Ja, und wenn die jetzt einmal ins Bett denken, klick, da schalten sie auf

ganz ab. Da werden sie plötzlich ganz anders. Und dann sind sie alle Egoisten.

Vielleicht bin ich noch etwas altmodisch oder romantisch.

Es kann auch natürlich nur daran liegen, dass ich nur mit keinem Jungen

geschlafen habe.

Mit meinen Eltern habe ich nie darüber gesprochen, aber ich habe mich aus

Büchern genau informiert.

Also danach müsste eine ganz enorme Sache sein, so mit einem Mann im Bett zu

liegen, den man gern hat.

Aber wenn ich mir vorstelle, dass man mich nackt zieht und...

Meine Körper überall berührt.

Also, ich weiß nicht, wie ich darauf reagieren würde.

Hör doch mal auf.

Aber mit Brutalität kann es nichts zu tun haben.

Dagegen würde ich mich wehren.

Du bist wirklich noch sehr romantisch, Birgit.

Ich habe es dir doch gesagt.

Ich habe es mir früher auch ganz anders vorgestellt.

Aber die Wirklichkeit ist ja sehr ernüchternd.

Schließlich ist doch alles eine Frage der Gewohnheit.

Und man gewöhnt sich sehr schnell daran, dass der Mann, den man natürlich gern

hat, einem ganz zärtlich über den Körper streichelt.

Und man empfindet ein besonders reizvolles Vergnügen daran, wenn der

nicht nur den Mund küssen will, sondern eben auch andere Teile bevorzugt.

Tja, aber dann verstehe ich erst recht nicht, warum du von Egoismus sprichst

von Brutalität.

Na, das ist doch alles.

Widersprich doch allem, was du eben gesagt hast. Na, das ist doch ganz klar.

Schau mal, die Männer sind uns doch körperlich alle überlegen, nicht?

Und da merken sie auch gar nicht, wie brutal sie sind.

Bist du denn oft bei ihm?

Fast jeden Nachmittag, wenn ich Zeit habe.

Er hilft mir bei den Schularbeiten, dann hören wir Platten, tanzen oder stellen

sonst was an.

Weißt du, mir ist ja unwichtig, vielleicht liegt das auch nur an mir.

Du, es hat geklingelt, wir müssen gehen.

Weißt du,

mir macht es Spaß.

Und der frisst mir auch aus der Hand.

Nur, ich mach mir nichts daraus.

Was stachst du mich denn so an?

Hast du mich noch nie aus dem Bad kommen sehen?

Hübsch siehst du aus.

Moment doch mal, lass mich doch erstmal anziehen.

Wozu die Umstände? Warum erst anziehen?

Jetzt doch nicht, Dieter. Komm, lass mich erst mal anziehen.

Fritzi.

Fritzi, bitte bleib.

Nein, ich will jetzt nicht.

Du kennst doch das Sprichwort. Der Mann hat das Recht zu fragen und die Frau das

Recht, Nein zu sagen. Und ich habe Nein gesagt.

Na, warte, du Krabbe.

Du Ekel!

Dieter, bitte nicht so grob.

Hast du auch gehört, dass Paul heute wieder was Neues machen will?

Bin gespannt, was er da ausgeheckt hat.

Ja, du, gestern sprachen alle davon.

Paul stand so geheimnisvoll und wollte partout nicht mit der Sprache raus.

Was wird's schon sein?

Sicher ein neuer Tanz.

Hottenpottenburgi oder so etwas.

Paul ist ja kein schlechter Tänzer. Ja, da hast du recht.

Das finde ich auch.

Hallo, Birgit. Hallo.

Fast hätte ich dich nicht wiedererkannt. Ist ja ewig her, dass wir uns gesehen

haben. Was treibst du denn? Gehst du noch zur Schule? Was macht dein alter

Hey, nicht so stürmisch. Moment mal.

Inge, gehst du schon mal vor, bitte? Ich komme gleich nach. Okay, okay, ich

verstehe dich ja schon.

Also, ich gehe natürlich noch zur Schule, 13.

Klasse, früher Abitur, habe ein schönes Zimmer und ansonsten geht es mir gut

zufrieden, Herr Inquisitor.

Lapsus lingue, du bist ja eine richtige halbe Dame geworden.

Lapsus lingue, was heißt hier halbe Dame?

Ah, komplette Dame. Ist ja auch schon eine Ewigkeit her, dass wir zusammen in

der Buddelkiste saßen. War aber doch eine schöne Zeit, nicht?

Weißt du übrigens, dass ich auf der Ingenieursschule bin? Na klar.

Entschuldige, ich halte euch doch auf. Ihr habt sicher irgendetwas vor.

Können wir uns nicht mal treffen?

Ich meine, woanders als gerade unter der Laterne. Klar können wir, falls uns der

Zufall für deine Hochzeit noch mal zusammenführt.

Komm doch mal vorbei, du weißt ja, wo ich wohne.

Gut, mach ich.

Tschüss. Tschau.

Also, also, mal hören.

Was ist denn los?

Wart ab, ja? Ihr habt selber alle gemerkt, dass der Laden nicht mehr so

läuft hier.

Stimmt doch, Mensch.

Nur Bier trinken und tanzen ist auf die Dauer langweilig. Weißt du was Besseres?

Presse registriert, Zwischenrufe von Recht.

Was soll denn das?

Bitte um Ruhe.

Rufe das Parlament zur Ordnung.

Es ist also kein Wunder, wenn unsere Leute in letzter Zeit immer seltener

antanzen und sich woanders vergnügen. Stimmt, das Schmusen im Kino ist aber

kein Ersatz.

Sag ich doch. Außerdem ist man zu Hause nie von alten Herrschaften sicher.

Deshalb habe ich das alte Sofa hier aufgestellt.

Na, jetzt geht's los. Das Sofa ist weich, warm ist es auch. Jetzt dürft ihr

dreimal raten, wie es weitergeht.

Na prima, du. Das wird eine Show.

Meine Damen und Herren, keine falsche Scham. Es ist alles bestens organisiert.

Ich gebe mal was zu schreiben.

Hier hast du Paul.

Was willst du denn mit dem Nachttop?

Ich bin mal gespannt, was Sie sich da wieder ausgedacht haben. Was?

Das war auch eine gute Idee.

Typische Männeridee.

Was habt ihr denn? Euch macht's doch auch Spaß, nicht?

Ach, mit dir bestimmt nicht.

Müssten wir wirklich alles mitmachen, was der Kerl sich da ausgedacht hat?

Also, was ist jetzt?

So jetzt, pass auf.

Fünf Zettel sind weiß und auf einem steht Partner.

Die Ladies ziehen.

Und wer den Partner zieht, der hat gewonnen, der darf wählen.

Nicht so stürmisch, meine Damen. Der Vorrat reicht für alle.

Hier werden Sie genauso beschissen wie nebenan. Nun mal los.

Kisa, du darfst anfangen.

Na,

was denn? Komm, mach schon.

Wir wollen es alle sehen.

Guck doch mal nach.

Gib her.

Du bist nicht so blöd, was?

Ja? Na, du bist nicht so blöd, was?

Leer.

Jutta, komm, versuch's durch.

Ihr seid doch froh, dass ihr noch mal davon gekommen seid. Wie geht es Ihnen

jetzt weiter, Großer Meister?

Langsam, langsam, langsam, Mädels. Ich halte mich ungeheuer nötig da.

Das musst du mir gerade sagen. Ich halte mich nur an die Regel.

Was beschlossen ist, da muss man sich auch dran halten, oder? Also, Jungs,

hier fünf Stühle im Kreis aufstellen. So, aneinander.

Na,

Jutta, wirst du uns jetzt die große Schau?

Jetzt kommt die Entscheidung, Jungs. Kommt, wir setzen uns hier im Kreis.

Na, du machst es aber nicht so spannend, wir können es nämlich nicht abwarten.

So,

Jutta, du holst dir die Tasche und dann komm in die Mitte hier.

Na,

Jutta,

dann zieh dich mal schon aus.

mit und setzt uns da in die Ecke.

Willi, wir lassen dich in Ruhe.

Die nächsten zwei Abende ging es nicht zu unserem Treffen.

Aber dann konnte ich mich nicht mehr länger drücken.

Wer weiß, dass der Verein sonst mit mir angestellt hätte.

Ich wurde schon von allen gehändelt.

Am vierten Abend traf mich dann das Floß.

Und es war ausgerechnet.

Ist gar nicht so einfach, sage ich dir.

Also, wenn ihr noch sein wollt, hier rein.

Ciao. Wir wollen doch heute auch noch ausgehen.

Ich habe es noch nicht probiert.

Aber es wird schon gehen.

Ist ja schließlich auch nur ein Auto wie jedes andere.

So, jetzt kommst du gleich nach.

Wagen hinstellen, du Pflanze, du.

Kotzenmensch. Ich bin nicht heiß, so besoffen wie du.

Außerdem habe ich Walter gestoßen. Was denn, was denn?

Ich und gestoßen? Ja.

Besoffen bist du.

Haltet da endlich die Schnauze.

Anpassen hier. Weg da.

Kotzenmensch. Alle anfassen. Ran hier.

Hau.

Ruck, ruck.

Es gibt einen ungeheuren Tanz mit meinem Alten. Das kostet einen Haufen Geld, so

eine scheiß Reparatur.

Kunststück bei so... in einem teuren Schlitten? Ich denke, wir legen alle

zusammen. Ich lasse den Wagen reparieren, bevor der Alte zurückkommt.

Hab ich was in den Kuhn gefahren? Soll auch Birgit sagen.

Halt doch mal die Klappe.

Wieso nicht? Schließlich war doch Inge schuld.

Naja, aber Walter hat mich doch gestoßen.

Jetzt langt es mir aber. Von mir kriegst du keine Mark.

Du warst es. Meine Girls werden das zusammen bezahlen. Inge, weil sie so

ist, im Wagen aufzustehen und du, weil du so dämlich bist, das Steuerrad

festzuhalten. Ganz meine Meinung.

Woher soll ich denn das Geld?

Ist mir doch scheißegal. Mein Vater zahlt mir bestimmt nicht. Na, dann sieh

wie du deinen Alten rumkriegst.

Die Mädels werden das Geld abarbeiten. Bis dahin schieße ich es vor. Ist das

klar? Na ja, da werden wir uns schon mal sein.

Arbeiten? Was denn arbeiten?

Na komm, Jutta wird euch für Werbeaufnahmen vermitteln. Ja, genau.

Komm, komm, komm. Da bricht euch überhaupt kein Zacken aus der Krone.

kann ich dir nur das eine sagen, du. Wenn das Geld nicht binnen einem Monat

wieder in meiner Viehtasche ist, dann könnt ihr mich von einer ganz, ganz

anderen Seite kennenlernen. Könnt ihr mich dann.

Jetzt ein bisschen längerein fragen. Vorsicht. Weiß ich doch da raus.

Tagen stand Hans denn wirklich vor meiner Haustür.

Ich war irrsinnig aufgeregt.

Wir hatten uns nach Jahren das erste Mal wieder getroffen und ich glaube, von

diesem Moment an habe ich ihn geliebt.

Ich meine, Hans war überhaupt meine erste Liebe, nur habe ich es früher nie

bemerkt.

Aber plötzlich war Hans für mich ein richtiger Mann.

Und was das Wichtigste ist, er war so ganz anders als die Jungs aus dem

Alle Achtung, Mädchen.

Hast ja eine blendende Figur. Was soll ich dir nun eigentlich tun?

Nicht schwer, Mädchen. Bisschen leicht, ja.

Komm, Mädchen, ich will dir zeigen.

Schau her.

Probieren.

So.

Ja, hier. Hier, gut.

Probier.

Ach, nicht so steif.

Locker, locker.

Ganz leger. Moment mal.

So.

Sehr gut.

Moment bitte.

Bravo.

War ja eigentlich ganz einfach.

Ist es ja auch.

Man muss nur die Scheu vor der Kamera verlieren.

So, das fertig heute.

Jutta gibt dir Bescheid, wenn wir dich wieder brauchen.

Du kannst dich umziehen.

Na,

wie gefällt dir die Kleine?

Nicht schlecht.

Aber ich bin nicht sicher, ob die wirklich mitmacht.

Sie ist so wohl erzogen auch. Keine Sorge, die kriege ich schon hin. Auf

Fall hat sie eine gute Figur.

Kann ich noch nicht beurteilen.

Werden ja sehen.

Vorsicht, sie kommt.

Tja, dann werde ich mal gehen.

Ciao.

Das Wichtigste hätte ich beinahe vergessen.

Moment.

Vielen Dank auch.

Kommst du mit, Uta?

Nein, nein, ich habe noch eine Aufnahme.

Tschüss. Tschau.

Bis zum nächsten Mal.

Servus.

Du willst dich wohl um die Prämie drücken. Kriege ich jetzt die 40 Mark?

Nicht so eilig, Mädchen.

Immer an die Abschlange halten.

Wenn die kleine Nacken vor dem Apparat steht, kriegst du deine Prämie. Keine

Minute früher.

Hör auf zu quatschen. Zieh dich aus und stell dich neben den Tisch. Genau wie

Birgit. Na, du weißt ja.

Frag mal, das kannst du mir zeigen, ja?

Bitte eine Bild am Sonntag.

Bitte? Nein, eine Bild am Sonntag.

Oh, entschuldigen Sie.

Ja, danke.

Wiedersehen. Wiedersehen.

Also dann tschüss wirklich.

Und vergesst unsere Verabredung nicht.

Oh, keine Angst, ich bin pünktlich. Tschau.

Tschüss.

Ich hätte nie geglaubt, dass ich mit Hans nochmal zusammenkomme.

Eigentlich der erste Junge, mit dem ich mich richtig gut verstehe.

Schade, dass er mich noch nie geküsst hat.

Ist das erste Mal, dass ich mir das von einem Jungen wünsche.

Ich wusste gar nicht, dass es so schön ist, von einem Mann begehrt zu werden.

Aber Männer wollen doch bloß alle dasselbe.

Manchmal habe ich das Gefühl, das müsste alles ganz anders sein.

Irgendwie netter.

Zärtlicher.

Jedenfalls stelle ich mir sowas unter Liebe vor.

Aber wenn ich an Karl denke...

Die kannst du mir Birgit nachwerfen.

Na ja, schon gut, du, aber mir ist René lieber, du. Die hat vielleicht ein paar

Möpse, kann ich dir sagen, mit der könnte ich jeden Tag.

So doll ist die René ja doch auch nicht. Bei mir hat sie sich angestellt wie

eine Jungfrau, da lief das gar nicht so gut.

Hauptsache, du glaubst selbst dran.

Bitte, Herr Postel, nimmst den hier ein, sonst wirst du ein paar geknallt,

Junge.

Mir geht bloß euer Gequatsch auf den Wecker.

Lassen doch, du, der ist sicherlich wieder mit Birgit verabredet. Ist ja

schlecht, die Kleine, nur ein bisschen kalt. Ich bin jedenfalls nicht richtig

Fahrt gekommen bisher.

Kann ich mir vorstellen, vielleicht spielen sie Eisenbahn miteinander.

Ja, das sagst du nicht normal, du.

Ich habe ein Wort mit dem Team.

Was sagt Jan dazu?

Birgit und Karl.

Vergiss das endlich.

Gib doch nicht noch das Gerede von den Knaben. Vollkommen richtig, ist doch

alles Quatsch. Ja.

Ich möchte bloß wissen, ob Birgit genauso ist wie alle anderen.

Blödsinn, das Mädel ist klasse.

Ich glaube, mich hat's richtig erwischt.

Aber wenn ich bedenke, Birgit und Karl... Mann, hör doch endlich auf und

das Ganze.

Jetzt komm, Mensch.

Bei euch piept's wohl. Nur ein kleines Finanzgespräch. Oder glaubst du, wir

wollen uns so für dich verprügeln lassen?

Macht, dass ihr rauskommt, aber sofort.

Habt wohl nicht mehr alle Tassen im Schrank.

Bis jetzt hat nur jeder seinen Anteil gekriegt.

Los, haut ab hier, aber plötzlich, bevor mir der Kragen platzt. Pass auf, dass

wir dich nicht in die Mangel nehmen, du Großmaul.

Wie ihr wisst, dein Wagen ist vollkaskoversichert. Trotzdem lässt du

zahlen, okay, mein Junge?

Das Geld, das die Mädchen bringen, geht in gleiche Zeit. Ist das klar?

Oder sonst knallt's?

Mensch, es ist schon halb vier.

Birgit, ich muss los. Ich habe heute Nachmittag noch einen Zeichenkursus.

Also los, mach.

Also Mathe kapiere ich nie.

Wer hat denn bloß Integralrechnung verkunden?

Braucht man doch gar nicht im Leben.

Sieh mal hier, Birgit.

Kennst du das?

Hätte ich dir gar nicht zugetraut.

Du bist ein ganz schönes Früchtchen.

Wo hast du das her?

Sag sofort, wo du das her hast.

Oder ich schlag dich windelweich.

Los, sag's, oder du erlebst ein blaues Wunder.

Was hast du denn?

Was regst du dich denn so auf?

Du siehst doch prima aus.

Komm, komm, red nicht drum rum. Sag, wo du das her hast.

Pa, zieh dich doch nicht so.

Bei meinem Vater im Schreibtisch habe ich es gefunden.

Wenn du dir schon dein Taschengeld mit Aktfotos verdienst, brauchst du mir doch

nicht die Unschuld vom Lande vorzuspielen, wie neulich auf dem

Und ich habe dir die Show abgekauft. Weißt du was?

Schauspielerin solltest du werden.

Oh Gott, so eine Gemeinheit.

So eine bodenlose Gemeinheit.

Diese Schufte.

Also, was ist denn los? Ich verstehe immer nur Bahnhof.

Sieh doch selbst.

Das bin ich doch gar nicht. Also, zumindest nur der Kopf, verstehst du?

mich doch nie so aufnehmen lassen.

Stimmt. Das kam mir auch gleich komisch vor.

Du hast doch ganz andere Beine.

Mensch.

Das ist ja ein Ding.

Das ist eine richtige Fotomontage.

Genau. Und jetzt durchschaue ich die Brüder auch.

Deshalb hat das Arzt so gegrinst.

Na, warte.

Ich darf das Ding doch behalten.

Klar. Was machst du denn damit?

Lass mal.

Nanu, was ist denn passiert?

Das wirst du gleich sehen.

Was soll das bedeuten?

Deswegen regst du dich auf? Ich weiß gar nicht, was du willst.

Siehst doch prima aus.

Du verdammtes Biest.

Ich habe doch gleich gewusst, dass du dahinter steckst. Aber das wirst du mir

büßen, das sage ich dir.

Gib sofort das Negative raus, oder ich stelle dir die Bude auf den Kopf.

Du spinnst wohl.

Das machen wir immer, wenn wir so schüchterne Küken haben wie dich.

Mein Unterteil steht dir doch prima.

Du brauchst dich doch das nächste Mal nur selbst zu ihnen zu stellen, wenn dir

meine Beine nicht passen, du blöde Gans.

Hör mir mal gut an, meine Liebe.

Kein Theater, meine Liebe. Jetzt hör mir mal gut zu. Du scheinst uns noch nicht

zu kennen. Wir haben noch ganz andere Montagen von dir gemacht.

Von deinem Kopf.

Und wenn du dich spurst und dich nicht selbst aufnehmen lässt, nackt natürlich,

dann schicken wir eine Serie an deinen Vater, anonym.

Was dir dann passiert, das kannst du dir selber ausrechnen.

Das bedeutet also Erpressung.

Eine schöne Bande seid ihr, das muss ich schon sagen.

Komm, sei wiederfriedig. Du willst doch Geld verdienen.

Also red keinen Stoß von Erpressung.

Ist doch alles harmlos und nur ein Spaß.

Schöner Spaß, das.

Hätte nie gedacht, dass du solche Schweinereien mitmachst. Die Tochter

Professors.

Puh, Teufel.

Na ja, ihr werdet ja sehen, was da da herauskommt.

Hey, wir warten dich übernächste Woche Donnerstag um vier Uhr zum Gruppenakt.

Und ich rate dir gut, zu erscheinen.

In dieser Zeit fühlte ich mich nicht ganz wohl in meiner Haut.

Ausgerechnet jetzt, wo ich mich in Hans verliebt hatte, musste die Geschichte

mit diesem Foto passieren.

Und dann die Affäre mit Karl.

Was Hans wohl dazu sagen wird?

Ich muss ihm das Ganze unbedingt erzählen.

Sicher wird er mir helfen.

Ganz bestimmt wird er das.

Hallo Lisa!

Oh, schicker Hosenanzug, hm?

Mhm, wirklich.

Hallo, wie geht's euch denn? Grüß dich.

Du, ist aber lange her, dass du mal wieder zu einer von unseren Damen

-Schwimmstunden kommst. Na, Gise, hast du Liebesgut? Nö, im Gegenteil. Ich bin

so verliebt, ich verlange nicht mehr. Ich kann jetzt mit euch jeden Tag

schwimmen gehen. Ich habe so viel Zeit.

Aber wir müssen alle die Daumen drücken, damit er auch durchkommt. Na, machen

wir.

Du hast sie leicht geladen.

Doch eine bodenlose Gemeinheit, sie so reinzulegen und mit ihrem Kopf eine

richtige Fotomontage zu machen.

Wir sind auch... Und das denkt Paul denn abarbeiten an? Den Diesel -Gauner. Na,

den werde ich den Marsch laden. Wäre mir bestimmt genauso gegangen.

So eine Gemeinheit wäre mir bei Tom nie passiert.

Ich habe Paul und seine Kerle schon lange satt. Aber seit der Sache mit

habe ich einfach Angst.

Sonst wäre ich längst abgesprungen.

Pappalapapp. Mit den Brüdern wären wir alle mal fertig.

Aber was ist denn mit Tom? Kommt ihr so zueinander aus?

Auch gar nicht so dämlich zu fragen. Tom ist ein Klimalebhaber.

Endlich mal ein fertiger Mann. Und nicht so ein Holzklotz, wie die aus dem

Keller fallen.

Also Kinder, hört doch auf zu streiten. Nur kein Neid.

Badet lieber, wenn ihr noch Zeit habt.

Ja, ist gut. Bis Dienstag, aber nicht vom späten Nachmittag. Hier

sind die Schlüssel.

Papiere sind im Wagen.

Das ist doch ein tolles Ding, was?

Was ist ein tolles Ding, hm?

Was hast du auf dir zu suchen?

Marsch, marsch an deinen Arbeitsplatz, hopp, hopp, sonst mache ich dir Beine.

Aber Meister, das ist doch der Kerl, den die Polizei sucht. Wie kommen Sie denn

darauf? Na klar, Meister, das ist doch der auf dem Polizeifoto.

Na, dass Sie uns neulich mal gezeigt haben.

Liegt doch auf Ihrem Freitisch.

Los, komm mit.

Was habe ich gesagt?

Das ist doch der Kerl.

Tatsächlich, mein Junge, du hast recht.

Hallo?

Ja, hier Autowerkstatt Berezki.

Glauchauer Straße 11, bitte Kommissar Gruber.

Ja, Apparat 412, bitte.

Ja, danke, ich warte.

Ja, Herr Kommissar, eben war ein junger Mann hier und hat einen Sportwagen mit

einem zerbeulten Kotflügel zur Reparatur gebracht.

Und ja, das ist dieser Mann, der... Nein, ich habe ja diese Fotos in der

Zeitung. Ja, nein, nein, ich habe ihn sofort erkannt.

Ja, das ist dieser, dieser auf dem Foto hier, ja, der Mann rechts neben der Tür

und ein Mädchen vor einem Baum.

Nein, nein, ich bin ganz sicher.

Ja, ist gut, Herr Kommissar. Wir rühren nichts an, bis Ihre Leute kommen.

Ja, und noch etwas, Herr Kommissar.

Im Wagen liegen die Fahrzeugpapiere.

Nein, ich habe sie mir noch nicht angesehen.

Ja, gut, einen Moment. Ich hole sie gleich.

Hallo, Herr Kommissar.

Ja, da bin ich wieder. Ich habe die Papiere.

Also, der Wagen gehört einem gewissen Richard Wiekowski.

Silvretta Straße 88.

Ja, in Ordnung, Herr Kommissar. Ich gebe die Papiere Ihren Leuten.

Jawohl, geht in Ordnung. Wiederhören.

Richard ist offensichtlich der Vater Ihres Wagens.

Schwarz, nein, danke. Zucker? Ganz ohne.

Der Vater war die ganze Zeit auf Geschäftsreise. Auch an dem Tag, als das

unseren Kollegen passiert ist. Ist das überprüft worden? Habe ich überprüfen

lassen. Gut.

Es kommt also nur der Sohn in Frage.

Paul, 24 Jahre, nicht vorbestraft, offiziell in der Firma des Vaters tätig.

Spielt aber Gammler -Playboy. Er soll der Anführer einer kleinen Bande sein,

schon allerhand angestellt hat. Nichts Kriminelles, was wir hätten beweisen

können. Sind auch Mädchen mit dem Verein.

Tja, das wäre es im Wesentlichen. Gut.

Das heißt, vom Revier habe ich ein Passfoto von ihm kommen lassen.

Aha, das ist dann jetzt schon ziemlich ausgeschlossen. Lass den Herrn von der

Funkstrafe abholen. Wenn er Theater oder Ärger macht, vorläufig festnehmen.

Wir sind sowieso über die Zeit hinaus, also lassen wir es damit für heute.

Bitte, Hans, bitte nicht.

Keine Angst, ich tue dir nichts.

Zieh dich ruhig an.

Bitte, Hans, sei nicht böse.

So habe ich es dir nicht gemeint, aber...

Ich habe dich ja lieb.

Gerade deshalb, verstehst du?

Ich darf doch.

Oder hast du was dagegen?

Nein.

Aber weißt du was?

Ich bin jetzt sehr glücklich.

Weißt du, das lässt sich so schwer ausdrücken.

Das ist so schwer zu sagen.

Aber ich finde es einfach schön, wenn man mit einem Mädchen zusammen sein

ohne gleich an etwas anderes zu denken.

Ich finde es viel schöner so.

Ja, ich auch, Hans.

Weißt du, wenn man sich so richtig liebt, also...

Wenn man sich einfach so richtig gerne mag, dann kann das andere doch

von ganz alleine kommen.

Aber viel wichtiger ist doch jetzt, dass du bei mir bist.

Du hier?

Das ist ja nicht eine Überraschung. Ach, weißt du, ich hatte heute nicht viel zu

tun. Und im Wald wollte ich nicht warten.

Womöglich schlafe ich dann wieder ein und du musst mich wach küssen. Na, das

würde ich doch gern tun. Glaube ich, du Genießer. Was ist, fahren wir gleich

zusammen raus?

Da muss ich erst noch zu mir eine Decke holen. Ist doch wichtig, nicht wahr?

Klar. Also los, gehen wir.

Darf ich bitten?

So, mach dir's inzwischen bequem. Ich mach mich ein bisschen frisch.

Okay.

Wie gefällt dir denn meine Junggesellenmode?

Gar nicht schlecht.

Fast besser als meine eigene.

Komm, Birgit, sei lieb. Wie soll man als Mann brav bleiben, wenn man so zärtlich

behandelt wird?

Brav bist du mit 60 noch früh genug.

Bis dahin haben wir noch viel Zeit.

Du, mir ist so kalt.

Das haben wir gleich.

Das ist doch nass.

Das friert mich ja noch mehr.

Schick.

So, Luz, dann zieh dich an.

Sonst hast du morgen ein Schnupfen und wir werden uns nicht mehr küssen. Das

wäre doch eine Katastrophe.

Jetzt muss ich die nassen Klamotten unterbehalten.

Siehst du, wir hätten doch nicht mehr ins Wasser gehen sollen.

Ach, du bist ja eine Schucke. Und wenn du nachher aus dem Auto steigst, hast du

einen nassen Po.

Komm, dreh dich um.

Zieh dein Oberteil aus.

Ich halte das Handtuch davor.

Du bist gut. Und das Unterteil?

Ich habe doch nichts drunter. Ich halte nur den Bikini unter den Sachen.

Ah, ist doch kein Problem.

Ich passe schon auf, dass dir keiner zu nahe kommt.

So, holst du mir den Rücken mal ein bisschen ab?

So,

nun geh mal in die Knie.

Okay.

So.

Bist doch ein netter Kerl.

Möchte bloß wissen, warum ich mich vor dir genieren soll.

Ich finde es wie schön, wenn ich dich direkt an mir spüre.

Ich bin

wahnsinnig glücklich. Ich finde es so schön mit dir.

Komm, sei brav und zieh dich an, sonst machen wir noch Dummheiten.

Wenn das Dummheiten sind, finde ich sie herrlich. Komm, gib mir noch einen Kuss.

Das war heute, kleine Genießerin. Lass für morgen noch was übrig.

Na gut, wenn du meinst.

Kriege ich jetzt die Prämie oder nicht?

Okay, okay, hier sind die Lappen.

Aber was wird nun aus Birgit?

Mit der sind wir, glaube ich, reingefallen.

Ich hätte sie bloß nicht hier angeschreckt. Quatsch, nicht kariert.

Arsch werde ich schon zeigen, die kriege ich schon kirre.

Mach bloß keinen Unsinn, das kann ins Auge gehen.

Wir können keine Ärger gebrauchen, wo das Geschäft so gut vorgeht.

Ich habe heute gerade ein paar dufte neue Aufträge bekommen.

Ihr seid mir die Richtigen, feige seid ihr, das ist alles.

Lasst mich mal machen.

Die rutscht hier noch Nacken auf den Knien vor uns, das garantiere ich euch.

Da kommt sie bei mir an die falsche Adresse.

Lacht nicht so blöd. Hilft mir lieber schieben.

Ich habe sie für übernächste Woche Donnerstag gestellt im Gruppenmarkt.

werden wir ja sehen.

Dann nehmen wir ja Lisa und Ellen dazu.

Die sind routiniert.

Notfalls können wir sie auch mit Gewalt ausziehen. Es sein muss. Was soll schon

passieren? Die sind doch im Landschulheim. Die kommen doch nächste

Was glaubst du, warum ich den Termin so spät anberaumt habe? Hey!

Wir werden ja sehen, ob es klappt.

Also versuch dich heil, Jutta.

Worauf du dich verlassen kannst.

Mäuschen, was ist los?

Du stell dir vor, im Wald, an unserem Platz, da wird jetzt aufgeforstet.

Alles voller Waldarbeiter. Das wird Wochen dauern.

Pech, nichts zu ändern. Müssen wir uns halt einen anderen Platz suchen.

Ich hab schon einen.

Ist ja fabelhaft. Wo ist er denn? Bei uns auf dem Flachdach.

Du bist eine wahre Hucht. Also los, komm, gehen wir aufs Flachdach. Okay.

Los, dreh dich um, jetzt bin ich dran. Du

bist

eine richtige kleine Hexe.

Ich bin doch nicht aus Holz.

Na und?

Wenn du so weitermachst, verliere ich meine Beherrschung. Oh.

Das wünsche ich mir doch schon lange.

Hast du schon wieder Appetit?

Mann, das war ein ganz schönes Match heute, nicht?

Dabei wird einem richtig heiß. Außerdem habe ich Hunger. Mach, das geht nach

Hause.

Mann, jetzt habe ich aber auch Hunger. Was hast du denn zu futtern?

Immer mit der Ruhe. Erst will ich mal duschen. Tut sich ja auch.

Keine schlechte Idee, aber mach zu.

Eins kann ich euch sagen.

Das wird mir bürgert büßen.

Von jetzt ab gibt es keine Entschuldigung mehr.

Kein Ärger. Wir haben es dir schon ein paar Mal gesagt.

Prima, komm rein. Das Wasser ist gerade richtig warm.

Moment noch.

Los, komm schon, Trantüte.

Komm her, herrliche Frischen.

Warum eigentlich nicht?

Tut.

Hey.

Ah, na warte.

Die Kleine hat doch einen festen Freund.

Vielleicht könnte man auf dem Wege. Ach, das ist doch Unsinn. Ich habe eine viel

bessere Idee.

Obwohl, man könnte ihrem Liebhaber ruhig auch eins auswischen.

Okay,

okay. Gib mir mal ein paar Abzüge von der Fotomontage rüber.

Also, ciao.

Jetzt werde ich die beiden Süßen mal in ihrer Ruhe stören.

Möchtest du noch Kaffee?

Ja, gerne.

Zucker?

Gepäck?

Also ich muss sagen, ich finde es sehr gemütlicher bei dir.

Und ich finde es viel gemütlicher, wenn du hier bist.

Du glaubst gar nicht, wie froh ich bin, dass wir zwei beide uns so gut

verstehen.

Ich habe zu Anfang solche Angst gehabt, dass es genauso ist wie bei den anderen.

Ich habe gar nicht gewusst, wie schön es sein kann.

Ich bin mit dir jedenfalls sehr zufrieden.

Und ich werde dir immer genau sagen, was ich noch nicht kann und was ich noch

lernen muss.

Lass doch.

Wird schon nichts Wichtiges sein.

Hast du für irgendetwas Angst?

Nein.

Siehst du, man muss bloß abwarten können.

Ja, Hans, so war das.

Und jetzt schau dir das mal an.

Was sagst du dazu?

Nicht zu fassen.

Ein Stück aus dem Tollhaus.

Wenn ich sowas in der Zeitung gelesen habe, habe ich es nie geglaubt.

So wie Schweine.

Du kannst dir ja vorstellen, dass ich außer mir war.

Aber was ich nun eigentlich dagegen tun kann?

Tja, ich weiß nicht.

Ich habe lange überlegt.

Das überlassen wir mal. Sowas ist Männersache.

Einen Moment noch.

Hier ist noch etwas.

Bitte, Herr Staatsanwalt.

Ist die Anzeige eines bekannten Professors.

Irgendwelche Burschen haben vermutlich versucht, seine Tochter Anita zu

erpressen, um Aktfotos von ihr zu machen.

Ganz genau weiß es der Vater auch nicht. Er hat nun mal was bei einem Telefonat

von seiner Tochter aufgeschnappt. Das Mädchen schweigt natürlich, wie immer.

Am besten, Sie bestellen sich das Mädchen mal her, um mit ihr zu sprechen.

Jawohl, Herr Staatsanwalt.

Guten Tag, meine Herren. Was gibt mir die Ehre?

Gestatten.

Pozel. Fritz Pozel.

Wir hätten Sie gern in einer persönlichen Angelegenheit gesprochen.

Rein privat.

Privat? Ja, es handelt sich um Ihre Bekannte, Fräulein Freiberg.

Ach, da kommen Sie mal rein, meine Herren.

Bitte legen Sie doch ab, meine Herren.

Ziemlich warm heute, nicht?

Ich glaube, es wird noch ein heißer Tag werden.

Gehen wir doch.

Bitte, meine Herren, nehmen Sie doch Platz.

Worum handelt es sich also?

Ja, also...

Es handelt sich darum.

Hier, Fräulein Braut.

Ich meine, Fräulein Freiberg.

Ja, also, wie soll ich sagen? Was ist mit Fräulein Freiberg?

Also, wir wollen klar miteinander reden.

Es handelt sich um das Foto. Was für ein Foto?

Ach, ja, richtig.

Sie kennen es ja nicht.

Hier, bitte.

Bitte.

War das alles, was Sie mir sagen und zeigen wollten?

Ja.

Das ist mein.

Kennen Sie denn das Foto? Ja, und Sie kenne ich auch.

Großartig. Ich wusste doch, dass Sie ein vernünftiger Mann sind, mit dem man

reden kann. Worum handelt es sich?

Ja, wir nehmen an, dass Sie ein Interesse haben, zu verhindern, dass

in falsche Hände kommt.

Wäre doch peinlich.

Das wollten wir Ihnen ersparen. Wie viel?

500 Mark, und wir liefern Ihnen das Negativ.

Wir hätten unsere Ungottene raus, und Ihnen wäre damit gedient.

Was kasten Sie davon?

Wenig, sehr wenig.

Aber Sie sagten doch eben... Genau.

Ich wollte mir bloß einmal mit ansehen, ob es so etwas wie Sie tatsächlich gibt.

Und jetzt würde ich sagen, beenden wir die Vorstellung, meine Herren.

Ruhig Blut, mein Kleiner. So leicht wirst du uns nicht los.

Darf ich bitten, meine Herren?

Na schön, wenn es der Herr nicht anders wünscht.

So, jetzt aber raus!

Ja.

Ja.

Stopp jetzt mit den Fakten.

Da haben wir eine Ehre.

Wir haben uns das Bösen, wir haben uns ganz schön blamiert.

Was hast du eigentlich mit ihm vor?

Der fährt jeden Nachmittag mit seinem Fiat.

Die haben schon sehr lang.

Er trifft sie da irgendwo mit seinen Geliebten.

Während der Fahrt kaufen wir ihn uns.

Er wird aus Versehen in einen Baum fahren unter dem Grabenland.

Muss hier einen Unfall aussehen.

Pass mal genau auf.

Komm. Ich werde dir erklären, komm.

Guten Morgen, Herr Staatsanwalt. Ich habe hier eine Sache, die in Ihr Ressort

schlägt.

Fotomontage mit Aktaufnahmen.

Wir sprachen ja neulich schon mal über eine ähnliche Sache.

Ja, ich erinnere mich.

Ja, ja, genau die Sache meine ich.

Da hatte man ja auch versucht, Mädchen mit Fotomontagen zu erpressen. Ja,

richtig, richtig. Gestern hatte ich auch schon eine solche Anzeige, aber ohne

nähere Angaben.

Diesmal werden hier sehr präzise Namens - und Adressenangaben gemacht.

Kaum zu glauben.

Nein, nein, tatsächlich.

Genaue Namen und Adressen sind dabei.

Am besten Sie lassen den Laden hochgehen, bevor die Herrschaften noch

in Umlauf bringen.

Notieren Sie mal, ich gebe Ihnen jetzt die Adresse. Ja, ich notiere.

Jutta Biermann.

Biermann.

Lindenberger Allee, 17.

Donnerwetter, Herr Staatsanwalt. Diesmal scheint es ja zu stimmen. So genaue

Angaben haben wir noch nie bekommen.

Ich sage euch, es wirkt.

Der Alte wird seiner Kleinen die Hölle heiß machen.

Blödsinn. Glaubt ihr im Ernst, dass der Alte seine Tochter hierher schicken

wird, bloß um keinen Skandal zu haben?

Quatsch. Anzeigen wird er uns.

Tim, sei mir gut. Das war mein letztes Mal auch so. Komm, Tim.

Ich habe das Gefühl, da traut sich was zusammen.

Ihr seid doch feige Subjekte und sowas spielt sich als Mann auf.

Unsere blauen Wunden werden wir erleben.

Wenn du weiter so ein Blödsinn machst.

Wir klingeln da.

Mach mal auf.

Nur mal langsam, Fräulein. Lassen wir uns erst mal rein.

Und Sie bleiben hier, Fräulein.

Sie heißen Jutta Biermann, nicht wahr?

Ja.

Woher wissen Sie das?

Ein Vögelchen hat gezwitschert.

Das Arsch hat uns verpillen.

Das war ja schon ein halbes Geständnis.

Na, dann wollen wir mal sehen.

Peterson hier.

Hallo Bernd, was gibt's?

Ja, du, weißt du... Du, entschuldige bitte, es ist schon das dritte Mal, dass

ich dir absagen muss, aber ich... Du verstehst?

Ja.

Richtig. Ja.

So.

Du, ich melde mich mal wieder.

Bestimmt. Kannst dich drauf verlassen.

Ja. Und euch noch viel Spaß heute Abend.

Okidok. Tschüss.

Du

bist

nicht nur eine perfekte Geliebte, sondern auch eine erstklassige Hausfrau.

Ich hab dich wahnsinnig lieb.

Untertitelung des ZDF, 2020

Tschüss.

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