All language subtitles for Kommissar.Dupin.S01E02.Bretonische.Brandung.German.1080p.BluRay.x264-TV4A

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Original subtitles

Es ist wunderschön hier, Claire. Die Farben, das Licht... Es ist traumhaft.

Was machst du gerade? - Ich frühstücke.

Mit einer Ermittlungsakte, in der du blätterst?

Nein, nein. Ich schwör's dir. Keine Ermittlungsakte. Nur ein Espresso.

So'n Scheiß.

Ich habe ab morgen 3 Tage Urlaub.

Ja, ich nehme mir die Tage frei. Und...

Das wird toll, Claire. Glaub mir. Nur du und ich, okay?

Okay. Ich komme morgen Mittag an. Besorgst du mir ein Hotelzimmer?

Ja! Also du kannst auch gerne bei mir, wenn du willst...

Nein, ein Hotel. Bis morgen, George.

Bis morgen, Claire.

Ja?

So'n Scheiß.

Habt ihr schon irgendetwas Konkretes? - 3 Leichen. Das ist alles.

Sind das die Glénan? - Jawohl.

Wieviel Inseln sind das? - 12. - 9.

Es sind 20. - 20! - Ein alter Streit unter den Bretonen.

Es sind 12 Inseln. Der Rest sind Felsformationen.

Nein, nein! Das Département hat 2004 offiziell 9 Inseln kartographiert.

Das Départment! Das interessiert mich einen verdammten... - Ruhig!

Ich kann dir die Karte zeigen!

Entschuldigt, dass ich gefragt habe.

Warum ist der Motor aus?

Hier müssen wir aussteigen. Gibt ja keinen Hafen hier.

Ja. Sicher. Aussteigen.

Wie lange liegen die schon hier?

Sieht so aus, als wären sie letzte Nacht angeschwemmt worden.

Ist irgendwo ein Boot gekentert?

Wir könnten vom Boot aus per Funk einen Hubschrauber anfordern,

der das Meer nach einem Wrack absucht. - Das ist ein ziemlich kniffliges Areal hier.

Besonders bei Sturm. - Sturm hatten wir schon seit Wochen nicht mehr.

Das war gestern ein ziemliches Unwetter hier draußen.

Das kriegt man auf dem Festland manchmal gar nicht mit.

Hat man als Segler nicht die nötige Erfahrung, dann...

Sie meinen, das waren vermutlich Anfänger?

Richtig guten Seglern hätte der Wind gestern eher Spaß gemacht.

Irgendwas Bemerkenswertes an dem Mann, der die Leichen fand?

Nein. Tourist. Ausländer.

Franzose? - Schlimmer. Engländer.

Okay. Ist eine der 9 bis 22 Inseln hier bewohnt?

Nur Saint-Nicolas. Da gibt es eine Segelschule und ein Restaurant für die Touristen.

Tagesausflügler. Aber richtig leben tun da nur...

5. - 5?

Minus 3.

Naja. Eine Segelschule? Wir suchen 3 unerfahrene Segler?

Klingt nach einem guten Ort, um mit der Suche anzufangen.

Sie suchen weiter nach einem gekenterten Boot! Okay? - Okay.

Okay.

Kein Empfang. So'n Scheiß!

Nolwenn. Dupin hier.

Ah, Monsieur Le Commisaire. Sie sind auf Saint-Nicolas?

Verdammt, Nolwenn, wie machen Sie das bloß?

Irgendwann wissen Sie, wo ich bin, bevor ich da bin.

Tja, auf Saint-Nicolas war ich schon eine Ewigkeit nicht mehr.

Was kann ich für Sie tun? - Was?

Wieso Sie angerufen haben? - Ach so, ja.

Rufen Sie Riwal an. Da geht nur die Mailbox ran. Er soll mir die Fotos der Toten simsen.

Es gibt leider keinen Handyempfang auf den kleinen Glénan.

Auch bei Ihnen auf Saint-Nicolas ist es Glückssache, ob man durchkommt.

Na, toll. Ach so. Nolwenn...

Reservieren Sie ein Zimmer im Les Sables Blancs, ab morgen für 3 Tage.

Ein besonders schönes. Mit Meerblick.

Gerne. Auf welchen Namen? - Chauffin. Claire Chauffin.

Haben Sie das? - Ja.

Danke, Nolwenn.

Hallo?!

Hallo?

Verdammt, wo sind denn alle?

Bonjour. - Bonjour.

Was darf's denn sein? - Mein Name ist Dupin. Kriminalpolizei. Concarneau.

Polizei?! Warum?

Es gab einen Unfall. Auf Le Loc'h.

Drei Todesopfer. Vermutlich Schiffbruch. Sie müssen letzte Nacht ertrunken sein.

Oh mein Gott!

Wir haben sie noch nicht identifiziert.

Wissen Sie, wer die Segelschule leitet? Es ist niemand da.

Die Geschwister Lucas und Muriel Lefort.

Sind wahrscheinlich draußen mit Schülern.

Möchten Sie vielleicht was essen? Wir haben frischen Hummer.

Nein, danke. Ein Espresso wär schön.

Hallo! Entschuldigung? Mein Name ist Dupin. Kriminalpolizei.

Vermissen Sie jemanden? - Nein.

Segelte zum Beispiel jemand, den sie kennen, gestern raus und ist noch nicht zurück? - Nein.

Und Sie sind?

Le Menn. Devan Le Menn. Docteur Le Menn.

Sie wohnen hier auf der Insel?

Nur im Sommer. Ich habe ein kleines Haus auf der Südspitze.

Wenn es hier im Winter ungemütlich wird, lebe ich in meinem Appartement in Fouesnant.

Haben Sie eine Vermutung, wen wir da draußen gefunden haben könnten?

Vermissen Sie jemanden? - Nein. Niemanden.

Es gibt ja auch nicht allzu viele Leute hier.

Und wahrscheinlich waren es welche von der Küste. Oder Touristen.

Aber trotzdem, furchtbar sowas.

Naja, wer auch immer das war...

Ich muss los. Bitte entschuldigen Sie mich.

An der Südspitze?

Pardon? - Ihr Haus. An der Südspitze?

Ja. - Wir sehen uns noch.

Und Ihr Name ist... - Nuz.

Pardon? - Nuz. Ist doch nicht so schwer. Selbst für einen Franzosen.

Pascal! - Woher wissen Sie, dass ich kein Bretone bin?

Sie müssen meinen Schwiegervater entschuldigen, Monsieur Le Commissaire.

Er glaubt, im Alter könne man sich alles erlauben.

Also, Sie sind die einzigen Bewohner hier auf Saint-Nicolas?

Sie beide, Lucas und Muriel Lefort von der Segelschule. Und der Doktor Le Menn.

Er ist kein Doktor mehr. - Er ist im Ruhestand.

Und mehr Bewohner gibt es nicht? - Nein.

Na ja, da ist noch Maela. Maela Menez.

Sie arbeitet in der Segelschule. Und im Sommer übernachtet sie dort auch oft.

Hey! Für Sie!

Ja? Riwal hier. -Wir haben ein verlassenes Segelboot gefunden.

10 Seemeilen vor der Küste.

Erkennen Sie den Namen des Bootes?

Moment. Ich gehe näher ran.

Das Boot heißt "Treasure".

Gut. Danke.

Madame Lefort? - Ja?

Mein Name ist Dupin. Kriminalpolizei Concarneau.

Halt mal, bitte.

Geht es um meinen Bruder?

Und Sie? Segeln Sie auch? - Nein, nein.

Ich bin lieber am Meer, nicht auf dem Meer.

Lucas hat heute schon 2 Unterrichtsstunden verpasst.

Er geht nicht ans Handy. Ich war auch bei ihm zu Hause. Manchmal fährt er morgens raus.

Aber sein Boot liegt ja da.

Haben Sie vielleicht ein Foto Ihres Bruders?

Danke.

Madame Lefort. Ich fürchte, ich habe schlechte Nachrichten.

Das ist Yannig Konan. Ein Bekannter meines Bruders.

Grégoire Pajot. Ein Geschäftsfreund von ihm.

Ihm gehört das Boot. Die Treasure.

Die drei haben gestern im Les Quatre Vents zusammen gegessen.

Haben Sie eine Vermutung, wo die drei hinsegeln wollten?

Vermutlich nirgendwohin.

Aber es passt zu Lucas, dass er spontan mit seinen Freunden

in einem Sturm herausfährt. Immer auf der Suche nach einem neuen Kick.

Haben sie vielleicht zuviel getrunken? - Davon gehe ich mal aus, ja!

Sie waren im Restaurant nicht dabei? - Lucas' Freunde sind nicht mein Geschmack.

Wann kriegen wir die Blutwerte? - Schickte ich vor einer Stunde ins Labor.

Die Ergebnisse müssten jeden Moment kommen.

Das wär's soweit. Madame Lefort, mein Beileid.

Also: Lefort: 1,3 Promille, Konan: 1,4, Pajot: uh lala...

1,7! - Alles klar.

Also. Zu viel Alkohol. Sturm. Felsen. Übermut. Ein unglücklicher Unfall.

Sie und Kadeg kümmern sich um den Papierkram. Ich nehme mir 3 Tage frei.

Dupin! Einen Moment.

So'n Scheiß.

Wann bekommen Sie denn Ihren Führerschein zurück?

Soll ich schneller fahren?

Ganz toll eingeparkt, Riwal. - Danke!

Was? Ne Frau? Dupin?

Aus Paris?

Es ist nicht so erstaunlich.

Ist doch ein ganz attraktiver Mann.

So'n Scheiß!

Ihr habt es schon gehört? - Was? - Na, den Scheiß mit den Leichen?

Sie haben alle drei Benzodiazepan im Blut.

Ein Betäubungsmittel. So was wie Valium.

Dazu hatten sie auch noch hohe Alkoholwerte. - Oh. Schlechte Mischung.

So ein Betäubungsmittel schluckt man nicht aus Versehen. Schon gar nicht 3 Leute auf einmal.

Mord?

Nolwenn? Die Reservierung?

Ach so. Habe ich erledigt. - Danke.

Ich will diesen Fall schnell gelöst haben. - Jawohl.

Wir besorgen noch heute alle Fakten über die Opfer. Ich ermittle auf Saint-Nicolas weiter.

Ich brauch noch mal den Hubschrauber. - Préfet Locmariaquer

hat vorhin nochmal angerufen. Er war ziemlich wütend.

Sie sollen in Zukunft das Boot nehmen, der Hubschrauber ist zu teuer.

Er meinte noch, Sie wären schließlich nicht James Bond.

Soll ich Sie wieder fahren?

Scheiße.

Glaubt der im Ernst, er kriegt den Fall gelöst, bis seine Freundin aus Paris kommt?

Hier ist perfekt. Hier. Vielen Dank.

Verdammt.

Bonjour, Monsieur Le Préfet. - Dupin! Ich habe es gerade erfahren!

Was? - Monsieur Yannig Konan!

Er war ein sehr guter Freund von mir! - Mein Beileid.

Er war eine Stütze der Gesellschaft. Sein Tod ist ein schwerer Schlag!

Für uns alle. Es war Mord? Ist das richtig?

Es sieht so aus. Ja. - Dann erwarte ich eine zügige Aufklärung!

Das können Sie gerne tun, ja. - Was?

Was soll ich tun? - Eine zügige Aufklärung erwarten.

Na gut. Halten Sie mich einfach auf dem Laufenden! Verstanden?

Kireg! - Ja? - Was ist das da?

Da hinten. Das Gewusel. Das habe ich vorhin schon gesehen.

Delphine. - Delphine? In der Bretagne?

Die kommen auf uns zu. Die sind sehr neugierig.

Hallo?

Entschuldigung.

Madame Menez, nehme ich an? - Ja.

Mein Name ist Dupin. Kriminalpolizei. Concarneau.

Ich habe ein paar Fragen, wegen Monsieur Lefort und seinen Freunden.

Was hat denn die Kriminalpolizei mit einem Segelunfall zu tun?

Es war kein Unfall. Es war Mord.

Monsieur Lefort und seine Freunde wurden von irgendjemandem unter Drogen gesetzt.

Sie sollten verunglücken.

Haben Sie eine Vermutung, wer die drei ermordet haben könnte?

Was? - Gibt es irgendwas, was ich wissen sollte?

Maela!

Maela!

So'n Scheiß.

Danke schön.

...dann werde ich ihm aber sagen, wir haben den Dreien das in den Wein getan.

Damit kommst du bei mir nicht durch, das kann ich dir aber sagen.

Adieu! Scheiße!

Verschwinde!

Bonjour. - Bonjour.

Bonjour.

Monsieur Le Commissaire. Wir haben es schon gehört. Lucas. Einer von uns.

Ja. Mein Beileid. - Wissen Sie schon, was genau passiert ist?

So wie es aussieht, wurden Monsieur Lefort und seine Freunde unter Drogen gesetzt,

so dass sie im Sturm keine Chance hatten. - Oh Gott! Wie entsetzlich!

Es muss hier bei Ihnen passiert sein. Gestern Abend.

Was?! - Jemand hat Monsieur Lefort und seinen Freunden hier offenbar etwas

ins Essen oder Trinken getan. Haben alle drei dasselbe gegessen?

Nein. Verschiedenes. - Getrunken?

Wein. Unseren Roten. - Alle drei denselben? Dieselbe Flasche?

Zwei, drei Flaschen. Oder mehr.

Sie glauben, jemand hat ihnen etwas in den Wein getan.

Wie schrecklich... - Ja, ist das schrecklich!

Ist irgendwas, Monsieur... - Leussot.

Leussot. - Und, nein: Es ist nichts.

Es dürfte Ihre Ermittlungen ein bisschen erleichtern,

wenn man Ihnen reinen Wein einschenkt.

Lefort war ein Arschloch. - Marc!

Komm, Solenn. Du hast diesen Wichser doch auch gehasst.

Mit seinen verdammten Plänen. Und seiner scheiß Arroganz.

Pläne? Was für Pläne?

Kommen Sie mit. Ich zeige Ihnen was.

Schön, nicht? - Ja. Sehr.

Ja, da unterhalb vom Leuchtturm wollte Lefort einen Hotelkomplex bauen.

Über 50 Wohneinheiten. Poollandschaft. Strandbar.

Jeden Schickimicki-Scheiß. Und riesig!

Und da auf dem Hügel so 12 Bungalows.

Davon hatte er auch ein schönes Modell zu Hause.

Da hat er sich wahrscheinlich jeden Tag einen drauf runtergeholt.

Die Glénan-Inseln sind doch Naturschutzgebiet. - Theoretisch ja.

Aber wer die richtigen Leute schmiert... Entschuldigung...kennt,

der kann schon mal mit einer Sonderbaugenehmigung rechnen, nicht?

Sie wollen damit sagen, jemand wurde von Lucas Lefort bestochen?

Ich will damit sagen, dass die Tier- und Pflanzenwelt sich freuen kann,

dass Lucas Léfort tot ist. - Und Sie?

Ich hoffe, ich komme drüber hinweg. - Sie wohnen aber nicht hier auf den Inseln?

Nein. In Concarneau. Aber meistens auf meinem Boot.

Ja?

Die Kollegen haben die Treasure in den Hafen gezogen. Die Spurensicherung ist an Bord.

Auf dem Boot gibt es eine professionelle Sonarausrüstung,

sowie spezielle Karten, und Unterwasserkameras.

Und das heißt? - Pajots Mitarbeiter sagen,

ihr Chef war schon seit Jahren auf der Suche nach einem sagenumwobenen Wrack,

das nahe der Glénan-Inseln gesunken sein soll.

Ja, mit einem Goldschatz an Bord.

Hallo?

Dupin? - Riwal?

Sind Sie noch da? - So'n Scheiß.

Wissen Sie irgendetwas über einen versunkenen Goldschatz hier?

Klar, die spanischen Galeone!

Die Legende hält sich auch hartnäckig. - Sie glauben nicht an einen Schatz?

Ich tauche hier regelmäßig, kenne hier jede Bucht.

Läge hier wirklich eine Galeone auf Grund, hätte ich sie längst sehen müssen.

Und Monsieur Pajot war auch so ein Schatzsucher?

Keine Ahnung. Ich weiß nur, dass er als Bauunternehmer mit Lefort

die Hotelplanung ausarbeitete. - Monsieur Pajot war ebenfalls an diesem Brauprojekt beteiligt?

Lefort, Pajot und Yannig Konan. Das Trio infernal.

Ich habe vorhin Delphine gesehen. - Ja. Das kommt vor.

Monsieur Lefort und seinen Freunden wurde offenbar etwas ins Essen oder Trinken getan.

Oh Gott, wie schrecklich.

Sie glauben, jemand hat ihnen etwas in den Wein getan.

Nein!

Nein! Ich will hier überhaupt nicht mehr bleiben! - Bitte bleib! - Nein!

Wieso soll ich hier bleiben!

Wussten Sie von Lucas Leforts Bauprojekt? - Natürlich.

Und was hielten Sie davon?

Der wär niemals mit dem Projekt durchbekommen.

Möchten Sie was sagen, Monsieur Nuz? - Nein.

Schade.

Ich muss wissen, wer gestern Abend alles hier war.

Eine komplette Liste aller Anwesenden.

Es war eine Menge los.

Also die drei saßen an diesem Tisch, am Gang.

Da hinten war eine Gruppe englischer Touristen. Tagesauflügler.

Die kenne ich natürlich nicht namentlich.

Hatten die irgendeinen Kontakt zu den dreien? - Nein.

Marc Leussot war da...

Sie und Ihr Schwiegervater, nehme ich an? - Ja, natürlich. Wir sind immer da.

Unsere Leonie hatte gestern Abend frei.

Dann sind mein Schwiegervater und ich wohl die Hauptverdächtigen?

Wir hätten den dreien ohne Probleme was in den Wein tun können.

Haben Sie? - Das Weinpanschen überlassen wir euch Parisern.

Docteur Le Menn war da.

Und Maela? - Maela Menez?

Ja, aber nur eine Stunde oder so.

Muriel. - Muriel Lefort? Sind Sie sicher?

Ja. Ich habe mich noch gewundert, dass sie bei dem Sauwetter so eine dünne Jacke trägt.

Aber sie war nicht lange da.

Danke.

Madame Lefort?

Hallo?

Sehr schick alles hier. - Ja. Lucas hatte Stil.

Vielleicht kann ich es im Sommer vermieten. Passen locker 6 Betten rein.

Madame Lefort, waren Sie gestern Abend wirklich nicht im Les Quatre Vents?

Nein. Habe ich doch schon gesagt.

Madame Nuz ist sich aber sicher, Sie dort gesehen zu haben.

Ach ja. Natürlich war ich da.

Ich habe Zigaretten gekauft. Also nur ganz kurz.

Schlimmes Laster, ich weiß. Ich rauch nur 2 bis 3 Stück am Tag. Aber die brauch ich.

Ein Safe. Wissen Sie, was drin ist?

Keine Ahnung. - Die Kombination kennen Sie auch nicht zufällig, oder?

Leider nein. - Schade.

Das ist riesig. - Ja.

Ihr Bruder wollte wirklich die ganze Insel zubauen!

Er war kein dezenter Mensch.

Gehörten ihm denn die ganzen Grundstücke? - Soweit ich weiß, nein.

Lucas und mir gehörte nur das Areal rund um die Segelschule.

Solenn sicher auch ein Teil der Insel. Ansonsten... keine Ahnung.

Waren Sie auch gegen das Bauprojekt? - Jeder, der diese Insel liebt, war gegen das Projekt.

Danke.

Madame Menez. Gut, dass Sie da sind. Ich habe noch ein paar Fragen an Sie.

Sie fahren doch nach Concarneau? - Ja.

Dann nehmen Sie mich mit. Dann beantworte ich Ihre Fragen.

Gibt es ein Problem zwischen Ihnen und Madame Lefort?

Es war halt einfach ein furchtbarer Tag.

Was für ein Mensch war Lucas Lefort? - Ein Mann halt.

Mal so. Und mal so.

Saßen Sie gestern zusammen mit Monsieur Lefort und seinen Freunden im Restaurant?

Ja. - Wie war seine Stimmung?

So, oder so?

Er war gut gelaunt. Er hat gescherzt. Ein bisschen betrunken.

Okay, schießen Sie los.

Sie verstehen? Losschießen?

Ah, Entschuldigung.

Der Freund vom Chef: Yannig Konan?

Ja. Also. Yannig Konan. Großes Tier. Investor.

Bauunternehmer, Immobilien, hier, Versicherungen, eine Restaurantkette...

Vor 3 Jahren wurde gegen ihn ermittelt wegen Steuerhinterziehung.

Und das Verfahren wurde aber eingestellt.

Und dieser Pajot? - Ja. Bauunternehmer.

Kadeg... - Ach so.

Fotos... - Geschieden. Keine Kinder.

Aber 2 Rennpferde und eine Sammlung alter Bentleys.

Hier, er hat im letzten Wahlkampf die Ultrarechten unterstützt.

Reizend. Graben Sie tiefer.

Freunde, Feinde, Leichen im Keller. Ich will alles über die Opfer wissen.

Gibt's noch etwas über Lucas Lefort? Außer dieses größenwahnsinnige Bauprojekt...

Er hat 2001 den... - Transat.

...Transat Concarneau gewonnen. - Die Segelregatta? - Ja. Genau.

Eine der wichtigsten Regattas der Welt. Regattas?

Heißt das so? Regatten? Nee.

Klingt auch komisch. - Regatti?

Im Netz findet man vor allem Fotos von ihm.

Kadeg - immer strahlend. Lefort auf Booten. Auf Partys.

Und immer eine schöne Frau an seiner Seite hier!

Nee. Tschuldigung, das ist...

Ja, das war's...

Aber warum wollte jemand diese drei töten? - Oder es geht nur um einen von ihnen.

Die beiden anderen waren sozusagen Kollateralschaden?

Das würde den Fall jedenfalls nicht unkomplizierter machen.

Ja. - Ja.

Bonsoir.

Ein Sandwich.

Danke. Bis morgen. - Au revoir.

Das ist die Mailbox von Claire Chauffin.

Bitte sprechen Sie nach dem Piepston, ich ruf Sie sofort zurück.

Claire. Ich bin's. Ich habe dir ein Zimmer reserviert.

Im Les Sables Blancs.

Ich... Eventuell... Also...

Es gibt da... Ach, Quatsch.

Es ist alles gut. Oh Mann, ich bin nervös.

Wir haben uns schon so lange nicht mehr gesehen.

Ich freu mich sehr auf dich, sehr.

Also, Claire, ich hol dich morgen ab. Okay?

Bis morgen.

Claire? - Kommissar Dupin!

Ja? -Überprüfen Sie die Verbindung zwischen Yannig Konan

und dem Institut Marine de Concarneau.

Was? - Sind Sie taub?

Wer sind Sie?

Noch mal. Wie heißt Ihr Chef? - Professor Yves Le Berre-Ryckeboerec.

Das ist doch kein Name. Das ist ein Haufen explodierter Buchstaben.

Für uns Bretonen klingt's ganz normal.

Ihr Bretonen esst ja auch Muscheln zum Frühstück.

Seit wann empfangen wir Besuch, der sich nicht anmeldet, Madame Sabathier?

Der Herr Kommissar hatte es sehr eilig. Es geht um diese entsetzlichen Todesfälle.

Es geht immer um irgendetwas. Das ist noch lange kein Grund,

Regeln und Form außer Kraft zu setzen.

Doch. Ist es. Vielen Dank, Madame Sabathier.

Sabathier ist übrigens ein sehr sehr schöner Name.

Danke.

Es geht also um diese 3 Leichen auf den Glénan, von denen alle sprechen? - Ja.

Und was hat mein Institut damit zu tun? - Das ist eine sehr gute Frage.

Die wollte ich Ihnen auch gerade stellen.

Was hat Ihr Institut mit den 3 Leichen zu tun?

Verstehe. Ihre Drolligkeit hat System.

Einer der drei Toten ist Yannig Konan,

mit dessen Firma Medimare Sie geschäftliche Beziehungen unterhalten.

Unser Institut unterhält jede Menge geschäftliche Beziehungen.

Und was genau sind das für Geschäfte?

Das geht Sie nichts an. Haben Sie einen Durchsuchungsbefehl?

Noch nicht. Aber ich werde meinen Kollegen Inspector Kadeg bitten, einen zu besorgen.

Und wissen Sie was? Der ist so richtig drollig!

Monsieur Leussot, es tut mir wirklich leid, aber

Sie können die Unterlagen nicht mitnehmen. - Ich dachte, Sie sind bei den Guten.

Wissen Sie, zu wessen Handlanger Sie sich machen?

Natürlich nehme ich meine Akten mit. Ich lasse doch nicht zu, dass dieser Arsch...

Monsieur Leussot? Was tun Sie denn hier?

Ich? Das ist mein Büro. Was tun Sie hier?!

Sie arbeiten für Monsieur Le... Brickbrack?

Ich arbeite nicht für Brickbrack.

Ich betreibe Studien für das Institut,

dem Le Berre-Ryckeboerec bedauerlicherweise vorsteht.

Das ist ein großer Unterschied. - Was ist das?

Das ist mein Eigentum.

Madame, würden Sie bitte den Herrn Kommissar nach draußen begleiten?

Kommen Sie.

Was wollen Sie jetzt machen? - Das sind meine Akten.

Meine Arbeit, verdammt! - Meine Akten stehen mir zu!

Meine Arbeit, verdammt! Lächerlich. - Es reicht!

Das ist widerlich!

Madame Sabathie, worum ging's da eben? - Ich weiß es nicht.

Auf Wiedersehen, Monsieur Dupin.

Monsieur Leffort und seine Freunde wurden von irgendjemandem unter Drogen gesetzt.

Sie sollten verunglücken.

Er ist kein Doktor mehr. - Er ist im Ruhestand.

Ich muss los, bitte entschuldigen Sie mich.

An der Südspitze? Wir sehen uns noch.

Wo bleiben Sie so lange? - Dupin, wir müssen los!

Ja, Moment!

Kadeg... Oh, vielen Dank.

Besorgen Sie einen Durchsuchungsbefehl für das Marine Institut.

Auf welcher Basis? - Weil ich es will.

Oh, ich fürchte, das reicht nicht, Chef.

Rufen Sie Monsieur Le Préfet an und sagen Sie ihm,

wenn er den Mord an seinem Freund aufgeklärt haben will,

brauchen wir unbedingt diesen Durchsuchungsbefehl.

Er soll seine Kontakte spielen lassen.

Sie fahren in die Kreisverwaltung nach Fouesnant.

Ich will wissen, wem welche Grundstücke auf Saint-Nicolas gehören. - Jawohl.

Vielen Dank. - Soll nicht lieber ich auf die Insel fahren?

Sie bekommen doch heute Besuch? - Was wollen Sie da machen?

Schon gut.

Danke.

Nolwenn sagt, es ist seine Ex, die heute hierherkommt. Er will sie zurückgewinnen.

Woher weiß sie das immer?

Du hast eh keine Chance bei ihr.

Du aber, was?

Nolwenn, ich bin auf dem Weg nach Saint-Nicolas.

Können Sie mir einen Gefallen tun?

Bonjour. Das Katasteramt?

In den Aufzug und in die 2. Etage.

Bonjour.

Riwal. Kriminalpolizei.

Aha?

Ich müsste wissen, wem die Grundstücke auf Saint-Nicolas gehören.

Antrag auf Akteneinsicht bezüglich

Eigentumssachverhalte im großregionalen Raum.

Ich soll einen Antrag ausfüllen? - Ja. 71b.

Formular kriegen Sie unten. Zimmer 212.

Es geht um dreifachen Mord. Ich brauche Ihre Hilfe.

Sie können sich die Akten meinetwegen gern selbst raussuchen, wenn Sie wollen.

Da müssen Sie zuerst im kartographischen Zentralregister -

dahinten bei den Toiletten -

die Aktennummern eruieren und mit den Einträgen im Grundbesitzregister abgleichen.

Dann müssen Sie die Nummern den entsprechenden Besitzständen zuordnen.

Das geht dann wiederum am Besten...

Madame Chauffin? - Ja?

Guten Tag. Ich bin Nolwenn. Vom hiesigen Polizeirevier. Commiss...

Docteur Le Menn?! Hallo?

Docteur Le Menn?! Sind Sie da?! Dupin! Kriminalpolizei!

Docteur Le Menn?!

"Solenn Nuz".

Benzodiazepan, interessant.

Los, Tempo alle! Komm, schneller, schneller!

Und jetzt Tempo, Tempo. Tempo! Das gibt's doch gar nicht! Super!

Alle mir nach! Monsieur le Berre-Ryckeboerec, ich komme!

Ja, keine Scheu, schön alles einpacken.

Wenn unsere Anwälte mit Ihnen fertig sind, dann können Sie froh sein,

wenn Sie noch Strafzettel schreiben dürfen.

Das sind alles vertrauliche Geheimnisse, die hier stehen!

"Der gemeine Kuckucksfiederbartwels."

Na, so möchte ich aber auch nicht heißen...

Kommissar!

Hallo. - Zum Totlachen!

Wissen Sie, wo Docteur Le Menn ist?

Es ist Niedrigwasser. Üblicherweise ist er da auf Schatzsuche.

Ja. Er glaubt auch an die legendäre Galeone.

Wenn das alles war... Ich habe wirklich zu tun.

Maela Menez. Die Mitarbeiterin der Segelschule.

Gehe ich recht in der Annahme, dass sie eine Beziehung mit Lucas Lefort hatte?

Die Insel ist klein. Die Nächte sind einsam.

Wer weiß, was da alles passiert.

Benzodiazepan.

Ist das die Droge, mit der Lucas und die anderen...

Ja. Sie haben bis vor 4 Jahren regelmäßig Trictovil verschrieben bekommen.

Ein Schlafmittel, das Benzodiazepan enthält. - Woher wissen Sie das?

Ich hatte eine schwere Zeit, nach dem Tod meines Mannes.

Aber das ist lange her.

Philippe, Einsatz!

Was ist los? - Ein Tourist hat Schüsse gehört. Auf dem Meer. Nahe Brilimec.

Moment mal! Wenn Sie irgendetwas Wichtiges entdecken, informieren Sie mich sofort.

Bin gleich wieder da.

Ist Claire angekommen? - Äh ja, sie ist angekommen.

Ich glaube, sie ist ziemlich wütend, Monsieur Le Commissaire.

Sie war kurz davor, zurückzufahren.

Sie sollten dringend mit ihr reden. Ich glaube, das ist ganz wichtig. - Ja. Natürlich.

Das mach ich. Was ist mit Konan und dem Institut?

Hat Kadeg schon was rausbekommen?

Ja! Er hat bei der Durchsuchung ein Gutachten entdeckt.

Es geht die ökologischen Auswirkungen eines eventuellen Bauprojekts auf Saint-Nicolas.

Lassen Sie mich raten: Monsieur Le Börr... äh, Brickbrack - verdammt noch mal!

Wie heißt der? - Monsieur Yves Le Berre-Ryckeboerec.

Le Berre-Ryckeboerec, Le Berre-Ryckeboerec!

Das Gutachten von Le Berre-Ryckeboerec

sieht keinerlei Umwelt-Probleme bei dem Bauprojekt, richtig? - Ja.

Hat Kadeg schon sein Konto überprüft? - Ja.

Es gibt Zahlungen von Konan oder Pajot. Richtig?

Ja. Er hat's Geld von Konan bekommen. 50.000 Euro.

Monsieur Ives Le Berre-Ryckeboerec behauptet, es sei ein Beratungshonorar.

Ja, klar. Beratung.

So kann man das auch nennen. Alles klar. Danke, Nolwenn.

Monsieur Dupin, Sie sollten, glaube ich, wirklich...

Ach, nee.

Wiedersehen.

Mahlzeit.

Claire es tut mir so leid. Aber das konnte wirklich niemand ahnen.

Ich schon.

Noch eine Stunde höchstens. Dann komme ich zurück ans Festland.

Ich habe uns einen Tisch im La Poquet reserviert.

Den Abend haben wir nur für uns. - Das glaube ich erst, wenn ich's sehe.

Komm schon, Claire. Bitte, vertrau mir.

Fahr nicht zurück, ja? Versprich mir, dass du nicht zurück fährst.

Georges. Ich will dich doch nicht erpressen. Ich will nur, dass du endlich Prioritäten setzt.

Was hast du gesagt?

Ich habe gesagt, ich finde, ich habe verdient, als Priorität behandelt zu werden.

Nein, nein. Davor. - Was?

Erpressen! Du hast gesagt: Erpressen! Brilliant! Das ist es!

Claire, ich muss jetzt auflegen. Tut mir leid! Wir sehen uns gleich! Okay?

Nicht zurückfahren!

Monsieur Leussot!

George? George!

Monsieur Leussot! Monsieur Leussot!

Monsieur Leussot!

Ich habe noch ein paar Fragen. - Keine Zeit.

Ich nehme 2 Mal täglich Gewässerproben. Und zwar zur exakt selben Zeit.

Nur ein paar Minuten später verfälschen das Ergebnis.

Sie bleiben hier, bis ich sage, dass Sie losfahren können!

Ja, haben Sie eine Vorladung oder einen Haftbefehl?

Nein. - Dann lecken Sie mich am Arsch.

Bootsfriedensbruch. Hinsetzen!

Lassen Sie mich mal durch.

Ihr Streit mit Monsieur Le Berre-Ryckeboerec...

Oh! Sie können ja seinen Namen aussprechen!

Da ging es um das Gutachten, oder? - Respekt.

Haben Sie es ja doch rausgefunden.

Sie sind ja doch nicht so eine Pfeife, wie ich dachte.

Die Pfeife macht Ihnen das Leben schwer, behindern Sie weiterhin die Ermittlungen.

Sie erpressen Le Berre-Ryckeboerec. Richtig?

Erpressen! Nicht das schlimme Wort!

Die Unterlagen, mit denen ich Sie im Institut gesehen habe:

Sie können beweisen, dass die Untersuchungen manipuliert sind.

Und dass Le Berre-Ryckeboerrec von Konan bestochen wurde?

Das haben Sie gesagt.

Ist ja auch egal: Das Problem hat sich von allein erledigt.

Was meinen Sie damit? - Na, die Wichser sind tot.

Alles gut. Es war aber auch ziemlich knapp.

Die wollten diesmal wirklich mit ihrem Wahnsinnsprojekt

nichts mehr dem Zufall überlassen,

nicht wie damals, bei ihrem ersten Versuch mit Jacques und Solenn.

Aber das hat ja Gott sei dank auch nicht geklappt.

Was?! Solenn? Und Jacques? Ihr verstorbener Mann?

Was haben die beiden mit dem Bauprojekt zu tun?

Mist. Wieder keine Goldmünzen.

Hier liegt doch angeblich das Wrack der Galeone.

Kommen Sie, Monsieur Leussot. Das alles wegen ein bisschen Natur?

Ich soll Ihnen wirklich glauben, dass Sie 10 Jahre Haft wegen Erpressung riskieren,

nur um ein Naturschutzgebiet zu erhalten? - Ein bisschen Natur? Ja?

Was ist das? Was sehen Sie hier? - Wasser.

Das ist nicht nur Wasser. Das ist ein ganzes Universum.

Mikroorganismen. Bakterien, Algen und Pilze, Hefen.

Das Meer hier enthält mehr als 3 Millionen verschiedene Arten Lebewesen.

Dazu die Meeresvögel, die Würmer am Strand, die Krebse...

Mit einer Hotelanlage auf Saint-Nicolas, mit Massentourismus,

Horden von Anglern, Badestränden, Abwässern...

wäre das alles in Gefahr.

Nur eine Frage der Zeit, bis ein anderer kommt und dieses Hotel bauen wird.

Und auch dem wird Le Berre-Ryckeboerec wieder ein gefälschtes Gutachten verkaufen.

Und das wollen Sie verhindern? - Das werde ich verhindern.

Das Meer ist nicht so Ihr Ding, was?

Stadtmensch, nicht?

Was ist das? - Was? Wo?

Dahinten! - Wo?

Das ist ein Mensch!

Stehenbleiben! Verdammt!

Seien Sie nicht albern. Nehmen Sie den Bootshaken.

Wir müssen den Körper an Bord ziehen, bevor er sinkt oder abtreibt.

Ich fahr Sie näher ran.

Ja, Docteur. War wohl nichts mit dem Schatz, was?

Ich brauch mal Ihr Funkgerät.

Ja, ist drinnen.

Hallo Wasserbullen, hier ist Leussot. Hört mal zu, der Pariser will euch was sagen.

Hallo? Dupin hier! Wir haben die Leiche von Doctor le Menne.

Nein, nein, keine Schusswunde. Er ist offenbar ertrunken.

Was? Nein, nein, nein! Das geht nicht!

Ich muss zurück! Ich muss unbedingt zurück, ich habe einen wichtigen Termin!

Ja, das ist mir schon klar, aber ich muss trotzdem zurück!

Ja, verstanden! Over.

Fuck! So ein Scheiß!

Was ist denn los? - Sturmwarnung. Wir stecken hier fest.

Und? Wie ist sie denn so, die Ex vom Chef?

Na ja: Sie ist enttäuscht, nicht?

Ich würde dich nie versetzen.

Ach so, wenn wir verabredet wären.

Jetzt sozusagen würde ich das nicht tun. - Soll das flirten sein, Kadeg?

Das ist sozusagen eine Feststellung.

Also, ich bin Polizist.

Ich registriere Dinge. Und ich habe registriert, dass man dich nicht versetzen sollte.

Kadeg? - Was denn?

Du machst dich lächerlich. - Wieso? Ist doch ganz süß.

Ja, also. Ich würde dich auch nie versetzen, Nolwenn! Niemals!

Und du bist hübsch! Oder schön...

Ja, das versteht sich ja von selbst!

Ich glaube, es reicht. - Ja, das glaube ich auch.

Nolwenn! Können Sie mich hören?

Lasst mich! Das ist wichtig! - Ich gehe schon! -Hallo, Nolwenn?!

Nolwenn?! Hören Sie mich?

Monsieur Le Commissaire? Hier ist Kadeg. Wir...

Du hast ihn weggedrückt! - Nein! Ich habe auf Empfang gedrückt!

Wieso denn auf Empfang drücken?! Da war doch schon Empfang!

Ich komm hier also nicht weg. Aber...

in 2 Stunden höchstens bin ich wieder da.

Monsieur Le Commissaire... Hallo?

Bitte sagt Claire, dass es mir furchtbar leid tut.

Aber in zwei, drei Stunden bin ich wirklich wieder da.

Ihr habt die Frequenz verstellt!

Was? - Du hast die Frequenz verstellt!

"Du hast die Frequenz verstellt..."

Ich werd's wahrscheinlich nicht schaffen.

Ich schaff's nicht. Ich schaff's nicht.

Over.

Oh, Scheiße. Monsieur Le Commissaire?

Hallo? - Hallo? - Sind Sie noch da?

So, jetzt ist er weg.

Herr Nuz, wir brauchen leider Ihren Kühlraum.

Nee.

Ich fürchte, ich muss darauf bestehen. - Nein!

Maela!

Achtung, Volkszählung!

Eins, zwei, drei, vier!

Jawoll! Alle da. Die gesamte Einwohnerschaft von Saint-Nicolais steht Ihnen zu Verfügung,

Monsieur le Commissaire.

Danke, Monsieur Leussot.

Ich möchte Ihre Zeit so wenig wie möglich in Anspruch nehmen.

Also: Wir haben jetzt 4 Morde.

Dass sie zusammenhängen, steht wohl außer Frage.

Die Küstenwache hat Docteur Le Menns Boot gefunden.

Darin sind Einschusslöcher.

Docteur Le Menns wurde also offenbar vor nicht einmal 2 Stunden

auf seinem Boot mit einer Waffe bedroht und dann wahrscheinlich gezwungen,

ins Wasser zu springen. Wo er ertrank.

Die Schüsse fielen exakt um 15:35 Uhr.

Wir können davon ausgehen, dass sie vom Täter abgefeuert wurden.

Ich brauche Ihre Alibis.

Wollen Sie damit jetzt sagen, dass einer von uns der Mörder ist?

Als die Schüsse fielen, war ich hier, gemeinsam mit Madame Nuz. Sie scheidet also aus.

Wo waren Sie? - Ich war oben. Ich habe geschlafen.

Mein Schwiegervater macht gerne mittags eine Pause.

Gibt es dafür Zeugen? - Was denn für Zeugen?!

Monsieur Leussot, wo waren Sie? - Ich? - Ja, Sie!

Im Hafen. An meinem Boot. Das wissen Sie doch.

Sie sind eine halbe Stunde später an Bord gekommen.

In einer halben Stunde hätten sie problemlos vom Tatort in den Hafen gelangen können.

Ja, stimmt. Scheiße. Ich war's.

Wo waren Sie? - Ich war auf dem Meer.

Ich bin um Viertel nach drei mit dem Motorboot von Concarneau losgefahren.

Und warum sind Sie zur Insel zurückgekommen?

Weil ich hier gebraucht werde! Wir haben Sturm!

Wir müssen alles vertäuen und sichern... - Sahen Sie unterwegs das Boot von Le Menn?

Nein. Ich sah nur ein paar Segelboote mit Touristen,

die waren auf dem Weg zurück zum Festland.

Ich war im Haus. - Im Haus?

Docteur Le Menn war seit 4 Jahren im Ruhestand, richtig? - Ja.

In seinem Haus gibt es aber immer noch ein Behandlungszimmer.

Wenn wir kleine Unfälle hatten, oder es gab Probleme,

dann ist der Docteur manchmal noch eingesprungen. Inoffiziell.

Inoffiziell.

Welche Verbindung gab es zwischen Docteur Le Menn und Lucas Lefort?

War Lefort vielleicht auch ein Schatzsucher?

Er hat sich über diesen angeblichen Goldschatz immer nur lustig gemacht.

Und über Le Menn auch. Er war nicht mal früher sein Patient.

Wenn Lucas zum Arzt musste, fuhr er zu Spezialisten aufs Festland.

So ein Landarzt war unter seiner Würde.

Okay. Das wär's soweit.

Ich werde morgen noch mal auf Sie alle zurückkommen.

Gibt es irgendeine Chance, dass dieser verdammte Sturm endlich aufhört?

Wir haben ein Gästezimmer oben. Die Heizung ist kaputt, aber...

Sie können auch bei Lucas schlafen, wenn Sie wollen.

Danke.

Setzen Sie sich doch erst mal, Monsieur le Commissaire.

Sie haben bestimmt den ganzen Tag über noch nichts gegessen.

Ich nehme mir noch was, Solenn!

Und ich gehe schlafen.

Soll ich einen Zeugen mitnehmen?

Den zahlst du mir.

Warte... - Stopp!

Prost.

Sieht gar nicht so stürmisch aus.

Das täuscht. Ein paar Seemeilen von hier, dahinten, ist es richtig schlimm.

Schlimm.

Georges hasst das Meer. - Ja. Ich weiß.

Bitte. - Ich hasse Fisch. Er bekommt mir nicht. Der Magen...

Ja, vielleicht das, was die Ihnen da in Paris als Fisch verkaufen.

Versuchen Sie mal unseren.

Erstaunlich. Schmeckt anders.

Möchten Sie noch einen Schluck Wein?

Also: Warum haben Sie mir nicht erzählt,

dass Sie und Ihr Mann an diesem Bauprojekt beteiligt waren?

Das ist lange her. Das war ein ganz anderes Bauprojekt.

Jacques und mir gehörten damals große Teile der Insel.

Wir hatten den Bauantrag schon unterschrieben

und machten dann in letzter Sekunde einen Rückzieher.

Sie hatten einen Anhang hinzugefügt, aus dem klar wurde,

dass sie eigentlich eine Bettenburg planten...

Ihr Verhältnis zu Lucas Lefort war eher angespannt?

Lucas hat in den letzten Jahren immer wieder versucht, mir meine Grundstücke abzukaufen.

Nachdem Jacques ertrunken war...

Ihr Mann ist ertrunken?

Ich dachte, das wussten Sie. Er ist über Bord gegangen.

Vor 10 Jahren. Ein Sturm. Wie heute.

Mein Beileid. - Wir sind alle in Gottes Hand, Monsieur le Commissaire.

Dieser Sturm...

Du musst mir mal eine Sache erzählen. Ich sag's auch keinem weiter:

Wir fragen uns nämlich die ganze Zeit: Warum ist denn er hierher versetzt worden?

Erzähl's mir, bitte.

Okay, es war selbst für Georges Verhältnisse heftig.

Stell dir vor, er hat...

Er wird sich nie ändern.

Ich bin mir sicher, er denkt die ganze Zeit nur an dich.

Klar...

Es ging mir einfach sehr schlecht.

Pascal, mein Schwiegervater, versuchte damals,

hier alles am Laufen zu halten.

Aber irgendwann wurde das Geld knapp und dann,

vor 4 Jahren, musste ich alle meine Grundstücke verkaufen.

Bis auf das hier, auf dem das Restaurant steht.

Sie haben an Lucas Lefort verkauft? - Ich habe ans Institut Marine verkauft.

Monsieur Le Berre-Ryckeboerec wird das Naturschutzgebiet erhalten.

Vielen Dank, Madame Nuz.

Für den Fisch.

Gute Nacht. Monsieur Leussot.

Ja, gute Nacht.

Sie verkaufen keine Giranot Filter, oder?

Ich wusste gar nicht, dass Sie rauchen.

Sie hatten die Sorte auch nie da? - Nein. Das ist keine sehr populäre Marke.

Gute Nacht, Madame Nuz.

Tja, da geht er hin.

Das Schlafzimmer ist oben. Da finden Sie auch einen Schrank mit Bettwäsche drin.

Vielen Dank, Madame Lefort. - Gute Nacht.

Es muss sehr wehgetan haben, sie zusammen zu sehen. - Was?

Madame Menez. Und Ihr Bruder. Die Eifersucht.

Ich habe keine Ahnung, wovon Sie reden.

Giranot. Ihre Marke.

Im Les Quatre Vents gibt es die aber nicht. - Was?

Sie sagten, Sie rauchen nur zwei, drei Zigaretten am Tag.

Also muss das die Schachtel gewesen sein, die sie angeblich

vorgestern Abend an der Bar gekauft haben.

Sie wollten keine Zigaretten holen.

Sie wollten sehen, was Maela Menez dort tut.

Madame Menez und Ihr Bruder...

Er hat sie geschwängert. Das wussten Sie noch nicht, oder?

Maela und ich waren 2 Jahre lang zusammen.

Wir haben es nicht an die große Glocke gehängt.

Die Leute hier sind eher konservativ. Aber wir waren sehr glücklich.

Plötzlich kam Lucas, er wollte sie.

Er wollte sie haben und er hat sie bekommen

Sie müssen ihn gehasst haben.

Sie hat mich angefleht, ihm nicht zu sagen, dass sie schwanger ist.

Sie hat gedacht, sie könnte den richtigen Moment abwarten.

Ihn irgendwie überzeugen, das würde irgendwie gehen...

Aber Sie haben es Lucas erzählt.

Er sagte, er zahlt für das Kind, aber er will's nicht sehen.

Er will nichts damit zu tun haben.

Ich habe ihr gesagt: "Ich gehe mit dir weg.

Wir machen das, wir machen das gemeinsam, als Familie. Wir schaffen das!"

Ja, Docteur le Menne machte die Abtreibung.

Besorgte ihnen die Drogen ihrer Wahl, alles was sie wollten.

Wann war die Abtreibung?

Vor 3 Wochen.

Lucas hat Maela gelobt.

Er hat gesagt, sie sei ein "artiges Mädchen".

Unglaublich. Diese Demütigung.

Gute Nacht.

Hör auf zu diskutieren. Das nervt. - Das kann kein Ginster sein, denn der sticht!

Ach ja? Schau mal: Stechginster.

Stechginster! Habe ich ja noch nie gehört!

Was denn? Dupin!

Jetzt ist er wach! Wir kommen rum.

Das war aber auch ein Sturm letzte Nacht!

Sowas haben Sie in Paris nicht, was, Chef?

Hübsch. Was soll das jetzt sein?

Das ist der Fall, Kadeg. Der ganze Fall.

Ja. Klar. Und diese Bänder hier...

Jedes Band führt zu einem der Verdächtigen.

Zwei liebeskranke, verzweifelte Frauen,

ein radikaler Ökologe mit Alkoholproblem,

eine religiöse Witwe, ihr Schwiegervater, der nie was sagt.

Ich sage Ihnen: Auf dieser Insel lebt kein einziger stabiler Mensch.

Fakten. Es fehlen noch wichtige Bausteine.

Was bekamen Sie gestern alles raus? - Äh. Ja.

Le Menns Boot. Der Ballistiker sagt, das ist von einer FP-45, die Einschusslöcher.

Das ist eine Waffe aus dem Zweiten Weltkrieg.

Wurde übrigens auch sehr gerne von der Résistance benutzt.

Chef, Sie glauben nicht, was ich gestern im Bauamt entdeckt habe.

Ist das Le Menns Boot? - Ja, klar. Weiter!

Monsieur Le Berre-Ryckeboerrec kaufte vor 4 Jahren 3 Grundstücke hier auf Saint-Nicolas!

Ich weiß, von Solenn Nuz. Für das Marine Institut.

Nein. Privat. Es war ein rein privater Kauf.

Und nicht einmal 24 Stunden später hat er die Grundstücke weiterverkauft!

An Lucas Lefort! - Genau. Aber mit beträchtlichem Gewinn.

Le Berre-Ryckeboerrec. Er war nur Leforts Strohmann!

Was ist mit Solenn Nuz? Die hat doch auch eine Akte im Archiv. Was Besonderes darin?

Nein. Sie renovierte vor 10 Jahren das Restaurant. Gemeinsam mit ihrem Mann.

Dann jahrelang gar nichts.

Vor einer Woche stellte sie einen neuen Antrag. Nichts Besonderes: eine kleine Terrasse.

Solenn Nuz war letzte Woche in der Baubehörde? Persönlich?

Ja. Offenbar.

Verdammt noch mal, Kadeg, gehen Sie ran oder machen Sie es aus!

Das ist Ihres, Chef. - Was?

Ja, das ist Ihres.

Ich kann jetzt nicht! Ich ruf zurück!

Irgendetwas fehlt.

Irgendwas fehlt.

Der Safe, der Safe! Irgendwas ist in dem Safe. Ich muss wissen, was in dem Safe ist!

Irgendetwas Wichtiges ist da drin! Ich weiß es!

Ja, wie sollen wir da jetzt rankommen?

Ja, wir haben ja nicht die Zahlenkombination.

Das sind offenbar 4 Ziffern.

Dann bleiben uns ja nur 9999 Möglichkeiten. - Stopp!

Nicht anfassen! Nach 3 falschen Versuchen blockiert das Schloss.

So ein Scheiß.

Ja. Lucas Lefort, was war er? Er war gierig.

Er war rücksichtslos. Sportlich. Ein Verführer.

Eitel. Er war eitel!

2001!

Genial.

Ein Bauantrag. 2004. Abgelehnt.

Unterschrieben von Lefort, Konan, Pajot...

Solenn und Jacques Nuz...

Solenn und Jacques Nuz...

Chef?!

Was macht er jetzt?

Monsieur Nuz. - Bonjour.

Ich muss Ihre Schwiegertochter sprechen. - Die ist am Strand. Ist mittags wieder da.

Das sind Kopien des Bauantrags von 2004. Er wurde offiziell eingereicht.

Aber abgelehnt. - Kann nicht sein.

Ohne die Unterschriften von Jacques und Solenn?

Da sind sie. Beide Unterschriften. - Das müssen Fälschungen sein.

Haben Sie eine Waffe? - Nein.

Waren Sie in der Résistance?

Als die Nazis Frankreich besetzten, war ich 7 Jahre alt.

Ich war nicht in der Résistance. War in der Grundschule.

Madame Nuz. Ich verhafte Sie wegen Mordes an

Lucas Lefort, Yannig Konan und Grégoire Pajot.

Madame Nuz. Haben Sie mich verstanden? - Ja.

Sie haben Ihren Mann gerächt.

Vor 10 Jahren, in der Nacht, in der Ihr Mann starb,

da waren auch Konan, Lefort und Pajot mit dem Boot unterwegs.

Es war die Nacht, bevor wir den Antrag einreichen sollten.

Ich dachte, mein Mann hätte ihn sofort zerrissen, nachdem uns klar wurde,

dass wir da nicht mitmachen wollten.

Jacques war auf dem Weg nach Fouesnant, um mich abholen.

Aber Lefort, Konan und Pajot haben ihn auf dem Meer abgefangen.

Ja. Sie wollten ihn zwingen, den Antrag doch einzureichen.

Jaques hat sich gewehrt. Es gab ein Handmenge.

Er ging über Bord. Sie haben ihn ertrinken lassen.

Dann holten sie den Bauantrag vom Boot und reichten ihn offiziell ein.

Ja, aber davon wusste ich nichts. Der Bürgermeister hat den Antrag abgelehnt.

Wahrscheinlich haben sie ihn nicht genug geschmiert...

Sie haben meinen Jacques für nichts und wieder nichts ermordet.

Sie haben unser aller Leben ruiniert.

Das alles haben sie erst letzte Woche erfahren, als sie im Bauamt waren...

Ich war da wegen eines Anbaus, den ich plane.

Und plötzlich war da die Kopie des Bauantrages.

Ich habe Lucas zur Rede gestellt.

Er hat gelacht und mir alles erzählt, einfach so.

Dann hat er mir die Kopie des Antrags wieder weggenommen und gesagt:

"Jetzt kannst du sowieso nichts mehr beweisen!"

Und dass niemand mir je glauben würde,

weil ich jahrelang in psychiatrischer Behandlung war und Tabletten genommen habe.

Und Docteur Le Menn? Was hatte der damit zu tun?

Strahlend blau. Wunderschön, oder?

Madame Nuz...

Als Lefort abends sagte, sie würden noch lossegeln,

und Maela versuchte, ihn davon abzuhalten...

Kann ihm mal bitte einer sagen, dass er nicht rausfahren soll?

Sie sagte, es sei zu stürmisch und alle seien zu betrunken.

Da lachte Lucas:

"Ich bin doch nicht einer von diesen Losern, der beim kleinsten Wind über Bord geht."

Le Menn stand am Tresen.

Er hat gesehen, wie Sie die Drogen in den Wein getan haben.

Ja, aber das habe ich nicht bemerkt.

Er sagte, jetzt seien wir Verbündete.

Und dann hat er mir alles gestanden:

Er war in der Nacht, als Jacques starb, auf Schatzsuche.

Das war sein Gebiet da. Er hat alles gesehen.

Er wollte eingreifen, er wollte Jacques retten.

Aber Lefort hat ihn davon abgehalten.

Er hat ihm gedroht, er hat gesagt, er würde alles verraten:

Diese ganzen Abtreibungen, und seine illegalen Verschreibungen.

Und Le Menn, dieser Feigling, ist einfach davongesegelt.

Ich habe seine Entschuldigung nicht angenommen.

Wenn die drei den Sturm trotz der Drogen überlebt hätten, dann vielleicht.

Sie hatten es alle verdient zu sterben, die Schweine!

Hey, was soll das werden?! - Ich sagte, die Schweine haben bekommen,

was sie verdienen! Sind Sie taub?!

Sie haben mich angerufen.

Sie haben mich auf die Fährte von Le Berre-Ryckeboerec geführt.

Hat nicht so gut geklappt, wie ich gehofft habe,

das Ablenkungsmanöver.

Sie haben den Doktor ermordet!

Ich ließ ihn an derselben Stelle ertrinken, wo er auch meinen Sohn hat sterben lassen.

Ein Erbstück Ihres Vaters, nehme ich an.

Ja, der war in der Résistance.

In unserer Familie wehrt man sich gegen Unmenschen.

Ich habe den Doktor getötet.

Und die anderen drei habe ich auch erledigt. Abschaum!

Ich habe ihnen die Drogen in den Wein getan.

Ein Mord, vier Morde!

In meinem Alter ist die Strafe immer lebenslänglich.

Wussten Sie, dass Ihr Schwiegervater den Doktor töten wollte?

Das war nicht richtig, Pascal.

Ich habe alle vier getötet. Allein.

Solenn hat genug durchgemacht.

Sie kennen den Unterschied zwischen Gesetz und Gerechtigkeit.

Das sehe ich Ihnen an.

Haben Sie die Handschellen dabei? - Das wird nicht nötig sein.

Dupin! - Ja, ich komm gleich!

Ja, Monsieur Le Préfet. Pascal Nuz erwartet eine Anzeige wegen vierfachen Mordes.

Außerdem wird sich Monsieur Le Berre-Ryckeboerec wegen

des Schmiergelds Ihres Freundes Konan verantworten müssen.

Vier Leute! In deinem Alter!

Monsieur Konan war nicht mein Freund!

Riwal und Kadeg sichten noch Konans gesammelte Unterlagen.

Da werden noch so einige Korruptionsanklagen anfallen.

Monsieur Konan verkehrte zwar in denselben Kreisen,

aber wir waren keineswegs Freunde.

Um ehrlich zu sein, dachte ich des Öfteren,

dass mir so einiges an diesem Herrn ausgesprochen suspekt ist.

Auf jeden Fall bin ich froh, dass wir den Fall so schnell gelöst haben.

Ja.

Soll meine Assistentin Ihnen den Hubschrauber nach Saint-Nicolas schicken?

Nein, vielen Dank. Ich nehme das Boot.

Komm schon, Claire, bitte gehe ran.

Wohin? - Paris.

Paris?

Sie suchen die Delphine, ja?

Ist Glückssache, ob man sie findet, oder?

Manche Menschen sehen sie nur ein einziges Mal in ihrem Leben.

Maela! Maela!

Maela!

Nein!

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