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Hallo liebe Tortenfans, heute wird's very British, deshalb setzen Sie sich
einfach noch eine Tasse Tee auf.
Wir liefern Ihnen gleich das passende Gebäck. Und wenn Sie dann Herzrasen
bekommen, dann zeigen wir Ihnen noch, wie man sich mit Brot Luft zufächert.
Sie lernen heute was in der zweiten Folge von Das große Backen.
Hält es groß, die Show ist größer. In der größten Backshow der Welt geht es um
ein eigenes Backbuch, um den goldenen Cupcake und um sagenhafte 10 .000
Euro.
Jury und Moderatorin standen zwölf Kandidatinnen und Kandidaten gegenüber.
Bis zum Ende der ersten Folge.
Heute ist uns leider verabschieden von Felix.
Es war ziemlich hart, sind alle ziemlich gut.
Aber heute fängt ja alles von vorne an.
Mit messerscharfen Verstand und rührenden Ambitionen will sich jedes
des Elberats zum Sieg backen. Der Wettkampf wird immer feuriger.
Denn nur einer wird Deutschlands bester Hobbybäcker 2025.
Bittesch, meditativ hier.
Jetzt mit der roten Schürze in die zweite Woche zu gehen, das ist schon
großer Ansporn.
Wenn die Jury hier nicht die Limette rausschmeckt, dann ist hier irgendwas
falsch gelaufen.
Natürlich habe ich einen gewissen Ehrgeiz, auch die rote Schürze zu
Nächste Woche ist die meine.
Meinen das auch die anderen?
Oh Gott.
Ich hasse dich.
Juhu, ich habe es geschafft, in die nächste Runde.
Das I -Tüppelchen hat in der letzten Woche gefehlt.
Deswegen möchte ich das Ganze geschmacklich toppen.
Es wäre jetzt gelogen, wenn ich sagen würde, es wäre nicht anstrengend.
Schneller arbeiten, Moni.
Aber ich sage immer, so viel Anstrengung, so viel Spaß.
Klingt ausgewogen. Ich massiere gerade die Zitronensäften.
Das ist ein kleiner Geheimtipp.
Ich versuche auf jeden Fall so einen kleinen Ticken mehr auf Risiko zu gehen.
Lafente Blüte.
Keine Special -Zutat. Und ein bisschen mehr Gas zu geben. Und Action.
Ja, grünt euch was.
Die Konkurrenz ist wirklich groß.
Sehr schön, jetzt hast du super eingerollt. Danke.
Aber wenn es zum Backen kommt...
Da habe ich einfach ein großes Ego. Das passt.
Gut.
Genie, ich hätte was zum Probieren.
Du hast das System hier im Zelt verstanden. Das finde ich sehr gut. Ja,
wegkommt.
Das Niveau ist wirklich hoch.
Da heißt es, ich bin auf jeden Punkt angewiesen.
Wo wer heiß anfassen kann, kann auch heiß lieben. Stimmt.
Ich bin mega glücklich, dass ich es weiter geschafft habe.
Der Welpenschutz ist dahin.
Und jetzt müssen wir abliefern.
In jeder Aufgabe.
Nein! Fuck.
Scheiße.
Scheiße. Scheiße.
Scheiße.
Scheiße.
Herzlichen Glückwunsch.
Verena.
Was ist?
Gott, nein!
Uiuiui, das wird dramatisch.
Charlotte, du bist unsere erste Bäckerin der Woche. Du trägst die rote Schürze
und ich glaube, damit hast du einen modischen Trend festgesetzt. Denn ab
wollen die alle haben.
Ihr kämpft zu Elf weiter um den goldenen Cupcake, 10 .000 Euro und das eigene
Backbuch.
Wer dieses Ziel erreichen möchte, muss allerdings an unsere Jury vorbei.
Und Bettina Schlief, Hacke Burchardt und Christian Hüms, die schmecken und sehen
den noch so kleinsten Backfehler.
Ihr müsst euch also richtig dolle ins Zeug legen. Und legen wir auch gleich
oder? Abwarten und Tee trinken ist nicht. Wir fangen an mit Aufgabe Nummer
Die erste Aufgabe lautet Tea Time und die verbringt man ja schließlich an
würdigen Tafel. Wir haben hier schon mal eine aufgebaut und Tea Time klingt so
schön englisch. Ist das richtig?
Indeed, aber nicht nur.
Ihr sollt zehn identische Kleingebäcke präsentieren. Das können sowohl süße
britische als auch internationale Kleingebäcke sein.
Erlaubt ist alles, was zum Nachmittagstee passt.
Wir werden uns nachher an dieser wunderschönen Tafel entlang essen.
Deswegen ist es ganz wichtig, dass ihr eure Gebäcke mit Namensschildern
Für diese Aufgabe habt ihr zwei Stunden Zeit und die starten natürlich wie immer
auf mein Kommando.
Ihr seid bereit? Dann auf die Plätzchen.
Fertig.
Feen identische Kleingebäcke werden verlangt. Das kann man an beiden Hemden
abzählen. Nicht, dass jemand zu wenige serviert.
Was gibt's denn?
Heute mache ich ein Eclair mit einer Champagnerfüllung und einem
Himbeerkuli drin und noch einem Holunderblütengelee. Ich finde, das
perfekt für Teatime, wo man so im Garten sitzt.
Wie hier vor Schloss Stülpe.
Superschön die Tafel da vorne und freue mich mein Gebäck da dann entsprechend
der Jury zu präsentieren.
Simon backt zur Tea Time Cupcakes aus Rosenwasserrührteig mit Orangen
-Mascarpone -Creme und einem Kern aus Pistazien -Marzipan -Creme.
Magdalena beginnt in der Fläche.
Ich habe mich für Tartelettes entschieden mit Himbeerkörte,
Frischkäse -Münster -Toffin. Was gibt es Besseres als Himbeere in Klein
-Küchlein?
Nicht zu vernachlässigen, das Design der Gebäcke.
Heute backe ich kleine Törtchen mit Rosengeschmack von Hibiskusblüte.
Die Rosen sind die Lieblingsblumen, ja, man sieht das auch an meinem Kleid.
Jacqueline schafft blumige Aussichten mit Hibiskus -Mürbteig, Rosenbiskuit,
Hibiskus -Rosenbuttercreme und Erdbeerkonfitüre.
Gisela greift in den Teig und zu traditionellen Rezepturen.
Es wird heute sehr ostfriesisch bei mir. Ich habe original Ostfriesen -Tee im
Gepäck heute.
Ihre Eclairs aus Brandteig und knuspriger Krakele, Kruste, füllt Gisela
Schwarzteecreme sowie Himbeerkört und veredelt sie mit Himbeeren und rosa
Pfeffer.
Monika setzt auf eine besonders feine Textur.
Ich mache heute für die Tea Time Macarons, weil ich liebe Macarons. Das
mein Haus - und Hofgebäck, das mache ich oft.
Also Daumen drücken, dass es hier genauso klappt wie daheim.
Christian greift geschmacklich die Farbe seiner Schürze auf.
Ich fange jetzt mit meinem Mürbeteig an.
Und da habe ich so eine kleine Special -Zutat drin. Das sind heute getrocknete
Lavendelblüten. Die sollen ein bisschen den Kick mit reinbringen.
Christian lädt mit Tabletts aus Lavendel -Mandel -Mürbeteig, Lemon Curd und
abgeflammtem Baiser zur Tea -Time ein.
Janina bleibt aromatisch dem Tee treu.
Ich mache ein Earl Grey Ganache und dafür muss das natürlich ein bisschen
ziehen in der Sahne, damit das natürlich nachher auch den Geschmack annimmt.
Janina wagt sich an elegante Macarons, die sie von Hand bemalt. Im Inneren Earl
Grey Ganache und Bergamot -Gelee.
Christian Johannes setzt gerne auf japanische Einflüsse.
Auch heute?
Ich mache heute Pavlova.
Ich mag die sehr gerne, weil die haben unten all dieses fluffige Meringue.
Und dann habe ich dazu Maracuja -Körte. Das soll so ein bisschen dann die Säure
dazu bringen. Und oben habe ich eine schöne Himbeersahne. Das ist so lecker.
hoffe, dass ich das gut hinbekomme.
Auf Charlotte sind besonders viele Augen gerichtet.
Schließlich trägt sie die rote Schürze. Ich mache heute Mini -Charlotte. Das
sind ja nicht so die klassischsten Tee -Gebäcke, würde ich mal sagen. Aber ich
finde die optisch einfach sehr süß und ich hoffe natürlich, dass Sie die Jury
geschmacklich überzeugen können.
Charlotte bringt mit ihrem Löffel -Biskuit -Törtchen mit Lavendel
-Ganasch und Erdbeer -Zitronen -Thymian -Kompott ein Hauch Provence ins
Backzelt.
Auch Serenas Gebäck sollte nicht schal schmecken oder nach Schale.
Ich habe mich heute für Windbeutel mit einer Cracolage -Schicht entschieden.
Darin habe ich eine Creme mit Grey -Geschmack.
Ich mache gerade den Brandteig. Den muss man abbrennen, bis sich am Boden das
Topf so eine weiße Schicht absitzt.
Das sieht bei Gisela anstrengender aus.
Das abbrennende Teig geht in die Arme.
Aber er soll ja vernünftig abgebrannt sein, ne?
Janina kennt ihre Fachbegriffe.
Jetzt machen wir die sogenannte Macronage.
Also das Falten des Teiges ist ganz entscheidend. Also am besten ist es,
nachher lavaartig vom Löffel läuft. Das muss man ja tatsächlich genau abpassen,
den Moment von den Macarons, weil sonst entweder werden sie zu fest oder sie
zerlaufen hier komplett.
Bisschen noch.
Nach einer halben Stunde werden die diversen Teigrohlinge backfertig
Ich achte drauf beim Auftastieren meiner Masse, dass sie alle einigermaßen
gleich lang sind und auch gleich breit, damit sie dann beim Aufgehen nicht
komplett in unterschiedliche Richtungen gehen.
Schließlich verwendete die Jury das Wörtchen identisch.
Schon sehr dick irgendwie.
Egal. Mehr ist mehr.
Also wenn der Rand sauber wird, dann wird das Bett hier auf jeden Fall
Da setze ich auch so ein bisschen drauf.
Denkt daran, zehn Gebäcke sind Pflicht.
Wollt ihr nochmal nachzählen, bevor ihr sie in den Ofen zieht?
Ich bin jetzt gerade dabei, die Fablovas.
aufzuspritzen, weil die müssen jetzt schnell in den Ofen, weil die eine
lange Backzeit haben.
Bei Baiser spricht man auch von Trockenzeit.
Ich mache ein Mini -Schalott und dafür brauche ich Löffelbiskuits.
Eigentlich würde man jetzt alle einzeln aufspritzen, aber ich habe keine Lust
dazu, weil das noch mehr Arbeit ist. Deswegen versuche ich jetzt hier so
Flächenlöffelbiskuits zu machen und das schneide ich dann aus und rolle es auf.
Man muss ja auch die Zeit im Blick haben.
Im Moment rolle ich die Kargeleiermasse aus und dann bringe ich sie in den
Schockfroster, damit sie dann gefrieren kann.
Was ein Produkt angeht, legt die Jury den Kandidatinnen und Kandidaten stets
Augenmaß und Zurückhaltung nahe.
Jetzt probiere ich weniger Lebensmittelfarbe zu nehmen, da Jury
mag, wenn man so richtig knallige Reaktionen herstellt.
Einmal rein damit.
Endlich dürfen die Öfen zeigen, was sie können.
So, die Pablovas müssen jetzt mit dreiviertel Stunde bis Stunde trocknen.
Serena nimmt Maß.
Ich finde, die Krakelar -Schicht sollte schon so ein Zentimeter größer als die
Windbeutel sein. Ihre Krakelar -Schicht tragen auch Ofen und Gieselhaar auf.
Na ja, Zeit wird.
Denn... Ihr lieben Bäckerinnen und Bäcker, was kommt vor der Teezeit?
Natürlich die Heizzeit. Ihr habt nur noch eine Stunde.
Oh nein.
Oh nein.
Ja, eine Stunde noch. Ich muss mega Gas geben.
Dann mal ran an die individuellen Füllungen und Fruchtschichten.
Ich habe jetzt begonnen mit meinem Himbeerkoulet. Und dazu habe ich
aufgekocht, zusammen mit Zitronensaft und ein wenig Zucker.
Und das ist dann Teil meiner Füllung für die Erklärer.
Die Fruchtkomponenten kommen in den verschiedensten Konsistenzen.
Das ist meine Fruchteinlage, meine Erdbeerfruchteinlage.
Charlotte hat frischen Zitronentymian mitgebracht.
Ich pflück mir hier an dem Topf kleine Stängelchen. Mama hat die auf der
Fensterbank stehen und dann hab ich einfach gefragt, was kann ich für ein
verwenden. Sie meinte, das passt.
Die Hälfte kommt am Stiel in die Masse, die andere Hälfte wird klein gehackt.
Magdalena hat eine Frage.
Schön,
wenn man sich so einig ist.
Es wird dick, aber zu dick.
Gisela rührt ihre Schwarzteegewürzcreme.
Janina greift zur Elektronik.
Was wird das?
Das ist meine Earl Grey Garnasch, aber sie war, glaube ich, nicht ganz heiß.
Es sind ein paar kleine Stückchen drin, aber ich glaube, das kriegen wir noch
gerettet.
Simons Creme darf nicht kochen.
Das wird eine Pistazien -Marzipan -Creme. Damit werden die Cupcakes
Eine verletzliche Geschmackskombination.
Die ersten Böden kommen schon wieder aus dem Ofen.
Christian drückt die Dinge gerade.
Ich versuche mein Manöver hier ein bisschen auszugleichen.
Die Luft konnte mich entweichen, deswegen sind sie jetzt ein bisschen
hochgegangen. Aber ich drücke sie jetzt einfach ein bisschen nach unten und dann
sieht das schon keiner.
Darauf sollte man sich nicht verlassen bei dieser Jury.
Ich finde, sie sind eher groß.
Also vielleicht wird die Jury dann das kritisieren, dass es vielleicht bei
Tea -Time -Event ein wenig zu viel ist.
Vor allem, weil sie elf verschiedene Gebäcke probieren muss.
Leider gibt es noch einige Stellen, die gerissen sind. Also ich bin nicht
zufrieden.
Wenn ich jetzt gleich befülle, kann man vielleicht noch ein bisschen kaschieren.
Meine Macarons haben keine Füßchen.
Das ärgert einen natürlich, wenn es zu Hause super funktioniert und man die
gefühlt schon eine Million Mal gemacht hat und es eigentlich nie schief geht.
Klar, und hier geht es dann daneben.
Natürlich mega ärgerlich.
Zu Hause ist aber auch der Druck nicht so groß.
Sie sehen super aus.
Wie daheim.
Vielleicht liegt es an den Eiern.
Ja, ich backe mit meinen eigenen Eiern. Tatsächlich ist der Eierlikör, weil ich
backe sehr gerne Makarons und das macht man ja mit Eiweiß, und der Eierlikör,
dafür braucht man ja nur das Eigelb, der beste in ganz Deutschland.
Mal gucken, ob die fleißig waren.
Mein Mann hat angefangen, Torten zu backen und dann habe ich mal mitgemacht.
irgendwann mal habe ich sie alleine gemacht.
Und seitdem wird kein Ei mehr schlecht bei mir.
Hallo.
Herzlich willkommen bei der große Baschern.
Ich bin schon sehr perfektionistisch, was meine Kuchen angeht, was meine
angeht. Daheim bin ich der totale Chaot.
Ich liebe dieses Feld. Ich gucke tatsächlich seit Doppel 1. Ich bin
mein Kollegium hat jetzt gesagt, mach du das mal und beweis es dir selbst. Und
ich glaube, deswegen mache ich das.
Du bist dabei. Herzlichen Glückwunsch.
Grüß dich.
Ja.
Herzlich willkommen bei Staffel 13, Moni.
Charlotte hatte beim Backen ihrer Löffelbiskuits einen etwas einfacheren
gewählt.
Meine Löffelbiscuits brechen halt super schnell. Ich muss die, wenn sie noch
richtig heiß sind, verarbeiten.
Geht halt bei dieser Größe gefühlt nicht, weil sie so schnell abkühlen. Und
heißt, ich habe hier jetzt halt sehr viele Riste, aber mein Gott.
Ob sie so die Füllung halten?
Die sind nix geworden.
Man sieht an manchen Stellen, die gehen leider ein.
Aber es ist natürlich schade.
Die Cupcakes gefallen mir super und wenn ich sie mir so anschaue, sind sie
tatsächlich alle perfekt gleichmäßig.
Hoch die Teepassen, ihr habt nur noch 30 Minuten.
Oh nein.
Oh nein, 30 Minuten.
Das wird sehr, sehr knapp.
Ich fange jetzt an, meine Eclairs zusammenzubauen und ich beginne jetzt
meinem Holundergel.
Theoretisch sollte die Restzeit reichen.
Mein Lemon curd ist ein klein bisschen fest.
Aber dann läuft sie mir zumindest später nicht raus beim Anschneiden.
Je sauberer und filigraner die Kleingebäcke zusammengesetzt sind, desto
freut sich die Jury.
Und eine gut gelaunte Jury wünscht sich ja jeder.
Ich bin jetzt gerade dabei, die Pavlovas mit dem Maracuja -Körbchen zu befüllen.
Da kommt dann gleich noch die Himbeer -Mascarpone -Sahne -Creme drauf.
Sind das eigentlich Friesen -Windbeutel? Ich achte darauf, dass ich nicht ganz
durchstoße und mir die Masse nicht auf der oberen Seite wieder raus
entgegenkommt.
Noch mal nachzählen.
30.
Machen wir noch mal einen.
10. In Worten? 10.
In Zahlen?
10.
Kleingebäcke wurden von der Jury eingefordert.
Die einzelnen Exemplare sollen sich dabei gleichen wie ein Ei dem anderen.
Geh, geh bitte.
Das ist nicht geworden.
Also so hat man mit mir auch selten gesprochen.
Warum?
Ja, guckst du dir an? Manchmal will es einfach nicht.
Und was macht man dann?
Das Beste daraus.
Ich packe da jetzt noch ein bisschen Lemon Curd rein.
Alle Hobbybäcker werden etwas präsentieren können.
Selbst die angeblich misslungenen Gebäcke sehen gar nicht so missraten
Aber natürlich streben alle immer nach Perfektion.
So ihr Lieben, gleich heißt es kleine Tee -Zeremonie für die Jury. Ihr habt
noch 10 Minuten.
Oh nein.
Okay, Vollgas.
Schade, dass man sich nicht selbst bewerten darf.
Also mir läuft das Wasser im Mund.
Bleibt was übrig?
10 Stück sind schon sehr viel. Und dass die wirklich auch alle gleichmäßig
aussehen.
Dazu kommen noch Namensschildchen.
Zeit für die
Feinarbeit. Bei elf Kandidaten kann jeder Punkt den Unterschied machen.
Pro Aufgabe kann man bis zu 20 davon erreichen.
Nach drei Aufgaben geht auch in dieser Woche der Bäcker mit den wenigsten
Punkten.
So ähnlich wie beim Spaghetti -Eis diese Tülle. Ich fand das cool von der Deko
her. Auch wenn es vom Geschmackspiel natürlich komplett anders ist.
Im Fernsehen kommt es schon mal gut rüber.
Liebe Bäckerinnen und Bäcker, der Tee der Jury zieht jetzt noch zwei Minuten,
dann ist Schluss.
Zwei Minuten.
Oh nein.
Ja, hier wird mir netterweise geholfen.
Zeitlich ist das sehr knapp.
Ich lasse die Folie da drum, einfach wie bei vielen Mustörtchen oder sowas. Ich
finde, es sieht auch einfach schöner aus.
Das ist so, dass...
Kleine i -Tüpfelchen, wenn es ein bisschen glitzert.
Leid, drauf sitzen.
So, die letzten Sekunden brechen an.
10, 9, 8, 7,
6, 5, 4,
3, 2,
Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Du hast es geschafft.
Sieht richtig schön aus.
Mir ist jetzt aufgefallen, dass es nur neun Stück sind. Ich dachte, ich habe es
nachgezählt. Es sind leider nur neun. Und ja, es ist leider ein bisschen blöd.
Ich bin sehr happy.
Also, die sehen aus, so wie ich mir gewünscht habe.
Also ich bin begeistert. Sie sind jetzt vielleicht nicht so filigran wie viele
der anderen Gebäcke, aber grundsätzlich bin ich zufrieden mit der Aufgabe und
ich hoffe, die Jury mag mein Geschmackskonzept.
Mega ärgerlich, weil ich wirklich zu Hause oft Macarons mache und es hier
einfach nicht geklappt hat.
Muss sein.
Die Textur ist da, verschiedene Komponenten.
Alles super.
Wir
starten
mit der Verkostung bei Jacqueline.
Jacqueline, dann erklär uns mal, welches Gebäck dir gehört und was du uns
zubereitet hast.
Ich habe euch mitgebracht La Vie en Rose.
Darauf ist ein Rosenbiski mit Erdbeerfruchteinlage, Rosenbuttercreme,
Rosenblätter und gemahlene, getrocknete Hibiskusblüten.
Sie sind sehr schön gleichmäßig. Das ist nicht so einfach, weil du diese Türme
hast mit den unterschiedlichen Schichten.
Es ist feine Patisserie, also es sieht wirklich phänomenal aus. Eine sehr, sehr
schöne Präsentation, farblich auch gut abgestimmt.
Tipptopp. Danke vielmals.
Schmacklich, alle Komponenten sind herauszuschmecken. Hibiskus habe ich,
Erdbeere habe ich und ich habe auch so ein bisschen von der Rose noch dabei. Es
ist nicht übertrieben, es ist ganz leicht, ganz dezent eingearbeitet.
Schmacklich, tipptopp.
Ich finde, die Texturen sind extrem spannend.
Also du hast weiche Komponenten, du hast knusprige Komponenten und das Ganze
spielt so richtig schön zusammen.
Danke euch.
Ich habe euch ein paar Blowers mitgebracht. Darin befindet sich ein
Passionsfluchskört und ich habe bewusst die Kerne drin gelassen für den Crunch.
Und obendrauf gibt es noch eine Himbeermaskarpone -Creme. Wenn man so
Etagere sieht, kann man sehen, dass du ziemlich gleich groß auftrissiert hast.
Wir haben immer diese zwei Ringe, die da sind. Von außen sieht es sehr gut aus.
Ja, und ich sehe das tatsächlich genau anders als Betty.
Für mich bitte keine Lochzüge. Ich finde das mit dem Spaghetti -Eis obendrauf
wirklich richtig geil, weil es ein Eyecatcher ist.
Gleichmäßig gearbeitet, schöne Präsentation.
Sieht so ein bisschen aus wie Gehirn, das ist das Problem.
Achso, das liegt an der Farbe.
Ja.
Die Pavlova selber, super.
Auch mit dem Curd innen drin, geschmacklich, schöne Konsistenz, passt.
Aber obendrauf die Himbeere, ist nur optisch da.
Geschmacklich, Himbeere gar nicht vorhanden.
Gerne bei dieser Mascarpone -Himbeerkreme ein bisschen mehr vom
Himbeergeschmack. Aber was mir besonders gut gefällt, ist tatsächlich die
Pavlova selber, weil sie eine wunderschöne Struktur hat.
Und das ist mal nicht so ganz einfach, in zwei Stunden so hinzubekommen, dass
sie wirklich hält. Das ist dir gut gelungen. Vielen Dank. Danke euch.
Sie sind gleichmäßig groß, was auch schon beim Backen zu sehen war. Sie sind
halt nicht wirklich hochgekommen. Es fehlt dieses charakteristische Füßchen,
aber auch ohne dieses Füßchen. Also ich kann es als Macaron erkennen.
Mir gefällt, dass diese gerade Oberfläche haben.
Absolutes Highlight von deinen Macarons ist die Malerei obendrauf.
Dankeschön.
Dieser extreme Crunch, so darf ein Macaron gar nicht sein. Aber das
Geschmackliche ist wirklich hervorzuheben. Bei den Macaron
müssen wir noch eine Schippe drauflegen.
Macaron -Schalen sind halt einfach nicht einfach.
Und wenn man sie tausendmal zu Hause gemacht hat und da funktionieren sie,
kommt man hier ins Feld.
Chapeau, dass du es gewagt hast.
Vielen Dank. Danke.
Ich habe für euch Windbeutel mit einer Kakelinschicht mitgebracht. Gefüllt ist
das Ganze mit einer Grey Conditortreme. Ich habe sie nur ganz leicht mit
Orangenblütenwasser noch verfeinert. Und obendrauf habe ich eine Whipped Ganache
mit Lavendel und Lemon Curd.
Wenn wir beide zählen, sind da nur neun Windbeutel, die man sehen kann. Wo ist
der zehnte?
In der Hektik habe ich mich einfach verzählt. Ich weiß auch nicht, was
ist. Das ist wirklich ärgerlich, weil es um diese Zahl halt auch geht.
Oben von der Creme, die du auftrisiert hast, die Struktur, das ist so eine
wunderschöne Tönenform, die man da erkennen kann.
Das, was auf jeden Fall auffällt, die Brandmasse hätte ein bisschen höher
können. Da musst du wirklich beim nächsten Mal gucken, dass die Croquant
-Schicht nicht ganz so dick ist, damit die ein bisschen höher kommen.
Weil meiner ist tatsächlich wesentlich flacher als jetzt der zum Beispiel von
der Betty.
Und es geht ja auch um die Gleichmäßigkeit.
Man sieht hier, dass die Kammer jetzt nicht wirklich groß aufgegangen ist.
Was ich mir ein bisschen mehr gewünscht hätte, wäre tatsächlich von diesem Lemon
Curd, weil das ist tatsächlich so dieses I -Tüpfelchen.
Ich glaube, ich hätte tatsächlich bei der Creme ein bisschen mehr eine
aufgeschlagene Creme noch gesetzt, damit ich einfach diese Kammer wirklich
ausfüllen kann, damit man den Geschmack auch bekommt.
Vielen Dank. Vielen Dank. Danke.
Eine Klee ist für mich so ein wirklich schönes, elegantes Gebäck, das
gleichförmig ist. Das fehlt mir gerade bei deinem Gebäck.
Wirklich gucken, dass diese Zuckerstiche ein bisschen dünner ist, damit das
Gebäck auch wirklich die Kraft hat, quasi sich zu erheben im Backofen.
Geschmacklich, die Holunderblüte ist ganz leicht da, auch in der Kombination
der Himbeere.
Ich hätte mir ein bisschen mehr vom Champagner gewünscht, also da gerne ein
bisschen intensiver.
Sehr gut.
Croquela Kruste finde ich ist auch sehr dominant vom Geschmack her.
Dadurch kommen diese zarten Geschmäcker wie Champagner einfach auch nicht so
richtig durch, weil ich immer diesen Geschmack von diesem Mürbeteig habe.
Vielen Dank. Vielen Dank.
Ich habe euch auch Macarons gebacken mit einer Zartbitter -Ganache und gefüllt
sind sie mit einer Cassis -Pfeilchen -Buttercreme und einer Cassis -Pfeilchen
-Marmelade. Sieht wirklich aus wie aus einem Guss aus.
Ein schöner, dezenter Farbton von der Schale her und auch von der Füllung her.
Gefällt mir optisch schon mal sehr gut.
Deine Macarons sind porno -mega.
Wir haben gerade festgestellt, dass du das sehr lange nicht mehr gesagt hast.
Ja, das stimmt.
Zeit
wieder
Schokolade von außen.
Super, schöner Stand, sehr schön auftrissiert.
Cassis ist da, Pfeilchen leider nicht.
Von daher gerne ein bisschen mehr Pfeilchen. Ansonsten, ich bleibe dabei,
Macarons.
Ich lasse mich jetzt so stehen.
Ja.
Ich habe euch heute Tatletts mitgebracht.
Da drinnen befindet sich ein Mürbeteig.
mit etwas Mandel und getrockneten Lavendelblüten. Dann sind die gefüllt
einem Lemon Curd und obendrauf ist ein flambiertes Baiser.
Oben das abgeflammte vom Baiser gefällt mir gut.
Beim Mürbeteig tatsächlich darauf achten, dass diese obere Kante möglichst
wie mit einem Skalpell geschnitten aussieht.
Du hättest tatsächlich von der Lemon Curd Masse mehr reinmachen müssen.
Vom Geschmack her das, was man wirklich erwartet. Ich habe diesen Lemon Curd,
der eine schöne Struktur auch hat. Der Mürbeteig auf jeden Fall einen Tick
dünner, sodass man ihn auch wirklich ohne Messer gut essen kann.
Vielen Dank.
Danke schön.
Ich habe diese Himbeeren alle in einer Linie. Bei der Mürbeteig fällt mir auch
auf, wie schön die obere Kante ist, gleichmäßig gebräunt.
Optisch gefallen mir deine Törtchen schon mal sehr gut.
Das Teil hier zu machen, ist auf jeden Fall Champions League.
Ich hätte mir ein bisschen mehr von der Füllung gewünscht. Du hast es ja
wirklich auf Kante gemacht. Mach es gerne ein bisschen drüber, dass man so
kleine Haube hat. Und dann ist der Mürbeteig auch nicht ganz so präsent.
Der Mürbeteig gefällt mir sehr gut von der Konsistenz. Er ist auch
durchgebacken, aber er ist tatsächlich die dominante Komponente in diesem
Gebäck.
Vielen lieben Dank.
Danke.
Ich habe euch heute die Cupcakes mitgebracht. Die bestehen aus einem
Rosenwasserrührteig, der gefüllt ist mit einer Marzipan -Pistaziencreme und
obendrauf ist eine Orangenblüten -Mascarponecreme.
Cupcakes sind jetzt, wenn ich so die anderen Gebäcke hier vergleiche,
etwas einfacher von der Technik, um es zu sagen, deutlich einfacher. Also du
musst hier wirklich mit dem Geschmack jetzt gerade punkten.
So richtig glücklich siehst du jetzt nicht aus. Ja, du, Marzipan ist
der erste Geschmack, den man hat und der ist die ganze Zeit da. Fakt ist, fast
alles, was du geschmacklich aufgegriffen hast, kann man da wirklich nicht
herausschmecken. Es ist lecker, aber ich könnte dir nicht sagen, was es ist.
Danke. Du hast wirklich darum gekämpft, die Pistazie da rauszuarbeiten, aber es
ist nicht vom Geschmack so stark, wie es hätte vielleicht sein müssen.
Tausend Dank. Danke.
War es immer geplant, dass die Schleifen und ich glaube, es ist da noch Folie
drumherum, dass so gepräsentiert wird? Wäre natürlich immer schöner, wenn es
ohne wäre.
Das, was von außen zu sehen ist, gefällt mir sehr, sehr gut. Aber natürlich,
klar, die Risse sind das, was optisch sofort ins Auge fällt.
Da gibt es noch ein bisschen Luft nach oben.
Hier ein schönes Verhältnis von dem Biskuit zum Fruchtkern, also wirklich
geführt.
Das tragende Element ist die Erdbeere, das hast du wirklich sehr, sehr schön
dosiert. Ich habe Zitronentymian wirklich präsent da, ich habe den
präsent da.
Ich mag fein die Erdbeere unten, die hat eine schöne Textur, ist gut
abgeschmeckt.
Ich hätte tatsächlich mehr von der Erdbeere unten eingefüllt.
Dankeschön. Vielen Dank. Danke auch.
Ich habe euch Eklat mitgebracht mit einer Knusperschicht.
Gefüllt sind sie mit einer ostfriesischen Teecreme.
Dann habe ich noch einen Himbeerkörtel mit eingearbeitet und garniert mit
frischen Himbeeren.
Sie sehen so ein bisschen rustikaler aus.
Ich glaube, eine Himbeere hätte gelangt.
Und wenn man so ein bisschen guckt, dann sieht man, dass diese Krakelar -Kruste
nicht immer über den gesamten Eklat rübergeht. Also da wirklich tatsächlich
drauf achten.
Isolador ist eine wunderschöne Backkammer. Die konnte man üppig
Tipptopp.
Es ist ein hervorragendes Himbeereklärer mit Knusper -Effekt obendrauf. Leider
wird der Tee gänzlich verloren.
Gerne von der Proportion mehr Tee, weniger Himbeere.
Schade, dass ich gerade ein bisschen was von der Teecreme hatte, die einen
wunderschönen Geschmack hat. Vielen Dank. Danke auch.
Die Verkostung ist durch. Dann stürzen wir uns jetzt auf die Tafel, essen alle
Törtchen auf. Dann sind wir gut gestärkt für Aufgabe Nummer 2, die technische
Prüfung.
Und die ist ja bekanntlich immer für eine Überraschung gut.
Bei der technischen Prüfung sollt ihr ja ein vorgegebenes Rezept exakt
nachbacken.
Kreativität ist also ausdrücklich nicht erwünscht. Die Jury lässt sich für diese
Prüfung ja immer ganz besondere Backwaren einfallen. Mal sehen, was
ausgeheckt hat. Vielleicht kommt ihr ja schon anhand der Zutaten drauf.
Deckt sie bitte jetzt auf.
Na, wer hat mit Gemüse gerechnet?
Ah, oh Gott. Oh mein Gott.
Wow.
Sesam, Pfeffer, Zucker, Walnüsse, Mehlflocken, Kümmel, Chiliflocken. Gott,
habe noch nie mit Aubergine gearbeitet.
Schneidet man, schält man die? Ich bin ja schon ein bisschen angespannt. Mit
Chiliflocken dosieren und Kümmel ist überhaupt nicht so mein Gewürz.
Pfeffer, schwarzer Sesam. Ich denke, das mit dem Abschmecken wird sicher eine
Herausforderung. Ist noch was im Kühlschrank?
Nachschauen hilft.
Hefe, Parmesan, Ricotta, Tomatenmark, Milch. Ein Hefeteig.
Pizza. Oh, lecker.
Toll dabei.
Pizza. Das ist geil.
Passen auch die Utensilien zur Pizza?
Schere. Oh nein.
Ich ahne Schlimmes.
Kochen ist sonst nicht so mein Fall, aber nach Rezept sollte das hoffentlich
werden. Ein großer Schokolade.
Und erwartet, wie immer, bei den Prüfungen.
Ich bin gespannt auf das Rezept.
Eure Vermutung ist herzhaft. Oh, das geht schon in die richtige Richtung.
Dreht das Rezept jetzt um.
Die Blätter dürfen entfächert werden.
Fächerbrot. Da bleibt einem die Luft weg.
Oh Gott.
Was ist das denn?
Hast du mal gemacht? Sagst du das mal?
Täglich. Ich mache täglich Fächerbrot.
Das ist schlimm, man weiß nicht, wie es aussehen soll.
Wo ist die Zeichnung dazu?
Mit einem Pesto.
Pesto Calabrese.
Ich freue mich mega, dass es etwas herzhaftes ist heute.
Ich koche total gerne.
Ich esse natürlich auch viel lieber süß.
Deswegen bin ich nicht so entspannt wie die letzten Tage auf jeden Fall.
120 Minuten.
Sportlich, sportlich.
Noch läuft die Zeit nicht.
Mein Plan ist auf jeden Fall, möglichst viele Punkte zu sammeln, um die letzte
Challenge damit hoffentlich auszugleichen.
Ja, da steht Fächerbrot. Jetzt fragt man sich natürlich, Christian, was ist ein
Fächerbrot? Etwas Herzhaftes auch, da sie mich ganz besonders freue.
Ihr sollt uns nachher ein Brot zaubern, was dann mit einer sehr leckeren,
selbstgemachten Pesto Calabrese gefüllt wird.
Aber es soll natürlich auch was fürs Auge sein. Deswegen sollt ihr das Brot
nachher speziell aufschneiden und auffächern. Achtet darauf, das Brot
gleichmäßig aufzufächern. Aber verkünstelt euch nicht, denn das Brot
Zeit auch noch gar werden.
Für diese Aufgabe habt ihr 120 Minuten, also zwei Stunden Zeit.
Ja, liebe Jury, in dieser Zeit könnt ihr euch Luft zufächeln, aber außerhalb des
Zeltes, bitte.
Bis gleich.
Ich gebe euch jetzt den Tipp für diese Aufgabe.
Lest das Rezept genau durch.
Achtet auf eure Zutaten, ihr bekommt nichts nach.
Seid ihr bereit für diese Aufgabe?
Dann heißt es jetzt für euch, auf die Plätzchen, fertig, backt.
Der Ofen muss gleich auf der höchsten Grillstufe vorgeheizt werden, 280 Grad.
Das ist dreimal so warm wie eine finnische Sauna, aber das Gemüse ist ja
mediterran. Jetzt habe ich mein Gemüse geputzt und halbiert und jetzt kommt es
dann in den Ofen, um zu grillen, damit es schön weich wird für das Pesto
dann.
Mittlere Schiene.
Drehst du die Oberfiene nicht um? Lässt du zu?
Ich war mir unsicher, wie hier oben.
Ich mache die runde Seite nach oben. Ach so, stimmt.
Mache ich auch nochmal anders.
Okay, danke für den Tipp.
20 Minuten wird gegrellt.
Das perfekte Fächerbrot ist für mich sehr gerade.
Goldgelb gebacken und diese einzelnen Segmente sind so richtig schön
wie so Fächer an einem Ast.
Gleichmäßig kann man das Pesto sehen, die als Schnecke eingearbeitet wurde.
die Schnittkanten sind mit Sesam und Meersalz bestreut.
Im Anschnitt hat man immer noch so eine leichte Spirale von der Pettung. Und
wenn man es dann anschneidet, hat der Teig selber eine wunderschöne luftige
Porung und er hat dieses typische Federn vom Hefeteig.
Bei diesem Teig startet man mit Milch.
Jetzt fange ich an, meinen Hefeteig anzusetzen. Das heißt, ich erwärme
die Milch leicht, die darf nicht kochen, damit die Hefe nicht kaputt geht, die
dann als nächstes dazu kommt.
Das kennt man als Bäcker.
Hefeteig habe ich schon öfter zubereitet, ja.
Aber man muss trotzdem immer vorsichtig sein, kann immer was schief gehen.
Gisela beginnt gleich mit der Küchenmaschine.
Ich komme aus Südkirchfeen, das ist ein kleiner Ort in Ostfriesland, oben an der
Küste.
So, los geht's.
Ich bin schon seit fast zehn Jahren berentet und vorher habe ich in der
Algenpflege gearbeitet.
So, heute geht es jetzt in die finale Phase.
Heute kommt nämlich das Einschreiten und die Kurierin wird heute dran.
Also ich gucke das große Backen seit der ersten Staffel und seit Jahren überlege
ich schon, mich zu bewerben und habe zu meinem Mann gesagt, so, ich habe mich
jetzt beworben.
Jetzt schauen wir mal, was passiert.
Hallo. Ich bin an der Uni in Oldenburg, Simulationspatientin. Die
Medizinstudenten üben Arzt -Patienten -Gespräche mit uns. Manchmal bin ich ein
netter Patient, manchmal bin ich auch ein ganz böser Patient.
Also ich bin gute Laune mit ins Feld. Dann bin ich die erste Arztin überhaupt.
Ich denke, das ist ein Makel, der unbedingt geändert werden muss.
Du bist dabei. Herzlichen Glückwunsch.
Nein!
Oh Gott, das gibt es nicht.
Im Ernst? Das macht es nicht.
Da sind wir erstmal beruhigt.
Eine ruhige Hand braucht man im Backzelt auch.
Ein halbes Ei.
Ein halbes Ei.
Also die Hälfte von einem Ganzen. Ich biege mir erstmal ab und dann teile ich
in zwei Teilen.
Das Ei hat 46 Gramm, das heißt 23 gebe ich damit rein. Also matt ist nicht
Stärke, aber das kriege ich noch hin.
Einfälle muss man haben.
Bei einer technischen Prüfung, wir müssen ein Brot in zwei Stunden machen.
Turbo -Gang.
Die Küchenmaschine startet man allerdings besser in einem niedrigeren
Also den Teig muss man erstmal langsam verkneten und dann immer schneller
werden.
Serena, wie lange lässt du den Hefeteig kneten? Bis er elastisch ist. Ich weiß
es nicht.
Es gibt doch diese Probe, wo man das Licht hält. Die Fensterprobe, genau.
Dann nimmst du so einen kleinen Teil vom Hefeteig und probierst den so
auszuziehen. Und wenn du das Licht ruhig siehst oder wenn er eigentlich
durchsichtig ist, dann ist er genug geknetet.
Erleuchtung durch Hefeteig.
Ein Ziel, das so manche Bäcker erreicht haben.
Und zieht man durch.
Ja, jetzt ist er elastisch genug.
Dann kann man ihn ja gehen lassen.
Der Teig muss sich jetzt gut vom Knethaken lösen lassen, ohne an den
kleben. Sieht eigentlich ganz gut aus, denke ich.
Jetzt machen wir ein Geschirrtuch noch voll.
Und dann kann er sich erstmal ein bisschen ausruhen, der Kleine.
Der hat's gut.
Die Kandidaten werden sofort wieder gefordert.
Aus dem Gemüse machen wir jetzt eine Pesto Caprese. Habe ich noch nie
Bin auf jeden Fall gespannt, wie es wird.
Pesto Calabrese, sorry.
Hast du es richtig gelesen?
Pesto Calabrese ist eine Gemüsepesto.
Oder heißt doch Calabrese, ist das nicht Gemüse?
Nein, das ist eine Ortsangabe.
Hier ist schon mal Parmesan, eine Schalotte, von Thymian und Olivenöl
Und dann werde ich das alles im Blitzhackel zerkleinern, um ein glattes
erhalten.
Vor dem Zerhacken muss das Gemüse gehäutet werden.
Heiß! Heiß!
Hilfe!
Nur wer heiß anfassen kann, kann auch heiß lieben. Stimmt?
Die Finger kann man sich bei beidem verbrennen.
Und Action!
Der Knoblauch kommt jetzt erst rein.
Ich meck das Ganze jetzt noch ab, nach Gefühl.
Und dann ist mein Pesto fertig.
Jetzt kommt es auf die Nuancen an.
Ich brauch noch ein bisschen Salz.
Gemüse ohne Gewürze ist nicht für alle etwas.
Da fehlt auf jeden Fall noch so einiges.
Jetzt dürft ihr nach Geschmack arbeiten.
Mal gucken, ob die Schärfe nachkommt oder nicht.
Sieht Christian mehr aus scharf oder nicht so scharf?
Charlotte, magst du mal probieren?
Ja.
Da ist genug Chili drin.
Ja,
nicht zu viel.
Es ist genug auf jeden Fall.
Soll das scharf sein?
Ich weiß nicht.
Das schaffen die das gar nicht.
Dann lasse ich das so.
Schärfe ist Gewöhnungssache.
Jetzt schmeckt es gut.
So ihr Lieben, ich weiß, ihr seid im Stress, aber die Zeit rennt. Ihr habt
60 Minuten, es ist Halbzeit.
60 Minuten.
Ja, ja, ja, warte, ich bin voll im Stress.
Ist schon eine knappe Kiste, wie immer.
Ja, doch ein bisschen Luft hat er bekommen.
Der Hefeteig, der wird jetzt ausgerollt auf 35 mal 30.
Und das mache ich jetzt einfach.
Ich back dir eine Pizza.
Der Hefeteig musste 20 Minuten ruhen. Diese Zeit wurde mit der Pestorisierung
des Gemüses gut genutzt.
Mit dem Bestreichen klappt es erstmal gut. Ich habe ja auf gewünschte Größe
erstmal ausgerollt und jetzt muss ich zusammenrollen. Von der langen Seite
So, ich muss es längsseitig aufwickeln. Das mache ich jetzt.
Es ist schon sehr ähnlich zu einer Zimtschnecke. Einfach mit Pesto statt
Ich wäre der Zimt zwar lieber, aber... Es zimt, äh, ziemt sich allerdings, das
Rezept zu befolgen.
Jetzt kommt der wichtigste Step. Jetzt wird der Teig geschnitten.
Und dann in Form gelegt.
Von oben, von oben.
Ah, jetzt muss ich eine Stunde lang überlegen, wie das geht.
Komplett durchschneiden. Oh mein Gott.
Wenn man jetzt wüsste, wie ein Fächer aussieht. Die größte Schwierigkeit in
dieser Aufgabe ist tatsächlich, diesen Fächer herzustellen. Wir haben kein Bild
mitgegeben, sondern es steht tatsächlich nur im geschriebenen Wort auf dem
Webseite.
Man muss wirklich relativ...
Weit mit der Schere runtergehen, schräg reinschneiden, das Ganze neunmal und
dann diese Teile nach außen bringen. Und durch diese Bewegung kriegen Sie so
eine ganz leichte Spitze. Genau das ist das, was ich mir wünsche.
Wir möchten so ein bisschen dunkler als goldgelb das Brot gebacken haben. Es
sollte halt durchgebacken sein. 25 bis 30 Minuten geben wir vor. Wenn man aber
sieht, es ist zu hell, dann sollte es noch länger drin sein. Wenn es zu dunkel
wird, sollte es früher rauskommen. Da muss man selber das mitjustieren beim
Backen.
Jetzt suche ich mir die Mitte erstmal.
Ich brauche ja neun Schnitte.
Da habe ich dann neunmal. Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, neun,
acht. Da fehlt dann einmal.
Mist.
So, das ist die Mitte. Und dann brauche ich noch vier.
18 durch vier?
Theoretisch musst du es durch fünf teilen. Nein, warum? Die fünfte ist
Vier und ein halb. 18 durch vier sind vier und ein halb. Ja. Habe ich
ausgemessen. Passt nicht.
18 durch fünf.
15 durch fünf sind drei, drei, dreieinhalb circa.
Bei mir passt... Ich habe Angst zu schneiden. Ich schneide tief schräg ins
rein.
Es ist wie Geometrie in der Unterstufe. Mit dem Lineal ganz einfach.
Aber wer will das ausrechnen?
Fünf, sechs, sieben, acht.
Neun. Fünf, sechs, sieben, acht.
Aber ich habe doch gar keinen Platz mehr.
Oh.
Ja.
Ich habe jetzt neun Zacken auf meinem Brot und jetzt versetze ich sie noch,
ich so den Fächerlook dann hinbekomme und ich hoffe, das funktioniert.
Keiner bricht sich einen Zacken aus der Krone.
Ich muss jetzt mal überlegen, wie klebe ich das denn jetzt um? Ziehen und
drehen. Ich habe verstanden, so und dann so.
So und dann so? Ja.
Drüberlegen oder wie?
Alter Falter.
Hi.
Sieht das gut aus?
Ja, das geht gut.
Meinst du, das weckt auch richtig hoch?
Ich würde hoffen. Leider ist mir an einigen Stellen... Also, der ist mir
so aufgegangen, wie ich wollte. Guck mal mal, den zuführen mit dem gerade, oder?
Gerne.
Optisch schön, aber auch richtig.
Wirklich nicht einfach.
Ja, ziemliches Gemansche ist das.
Damit das nicht so bleibt, solltet ihr bald warten.
Ob es so aussieht, wie es aussehen soll, habe ich keine Ahnung, weil ich keine
Ahnung habe, wie es aussehen soll. Aber es sieht aus wie ein Fächer.
Ich rede mir es jetzt ein.
Die Füllung sollte beim Bestreichen ausgelassen werden.
Reichlich schwarzen Sesam und mehr Salz.
Serena, nur auf die bestrichenen Stellen.
Das ist Sesam.
Und Meersalz.
Danke. Ich habe jetzt aus Versehen Sesam in die Füllung gegeben.
Das soll ja wirklich nur auf die bestrichenen Stellen.
Ich mache das jetzt einfach ab.
Aber nicht teudeln. Die Brote müssen durchbacken.
So,
ich glaube, alle Brote sind im Ofen. Das ist gut, denn ihr habt nur noch 30
Minuten.
Das wird knapp.
Das wird richtig knapp.
30 Minuten sind noch. 30 Minuten sind noch auf meinem Timer. Also es wird eine
Punktlandung.
Im Rezept steht nichts mehr.
Sieht gut aus.
Der sieht top aus, ja.
Meiner sieht total wild aus.
Meiner ist total wild.
Ich kann die Spitzen gar nicht richtig erkennen.
Ich habe es irgendwie falsch eingeschnitten. Ich habe gar keine
Spitzen. Ich habe die Sesamproben drauf gemacht.
Ich habe es falsch geschnitten.
Das kannst du vergessen.
Das ist der letzte Platz. Abwarten, abwarten. Nein, wir wollen nicht
Das
kommt.
Nein, nein.
Eine technische Prüfung ist ein extremer Druck.
Wenn man sich selber noch extrem viel Druck macht, dann ist das sehr schwer,
auch emotional.
Ich kann völlig nachvollziehen, wie Sie...
Ja, ist nicht lustig.
Ein köstlicher Duft weht hier durchs Feld.
Ihr habt nur noch 10 Minuten.
10 Minuten.
Knapp. Es wird echt, ich hoffe, es wird durch.
Man darf die Restzeit anfächern, aber nicht anfechten.
Das macht mich ein wenig nervös, dass ich jetzt nichts machen kann, um den
Prozess zu beschleunigen. Und jetzt heißt es einfach wirklich nur warten und
hoffen, dass das Brot durch ist am Schluss.
Aber es könnte hinhauen.
Ein bewachter Topf kocht nie.
Für Öfen gilt das glücklicherweise nicht.
Elterliche Gefühle bekommen Monika und Simon.
Wie so ein kleines Baby im Ofen.
Guck's an, wie goldig.
Also wichtig ist jetzt, dass die Farbe schön ist und dass der Innen auch noch
nicht roh ist. Das wäre echt das Schlimmste, was passieren könnte jetzt.
Aber Daumen drücken und abwarten.
Wie lange noch?
Ich könnte mir vorstellen, die Jury ist schon ganz hungrig, so wie es hier
duftet. Ihr habt noch zwei Minuten.
Ja,
bevor es zu spät ist.
Mein wildes Brot.
Ich kann es nicht genau einschätzen.
Es ist jetzt goldgelb gebacken. Ich hoffe, dass er Ihnen auch durch ist.
Ja, ich bin mir sicher, dass der eigentlich nicht ganz durch ist.
Weil er ist hier schon noch sehr teigig. Ich denke lieber außen knuspriger. Er
muss auf jeden Fall durch sein. Er muss auf jeden Fall durch sein. Das ist
wichtiger als die Farbe.
So,
die letzten Sekunden brechen an.
Zehn. Ja, das zieht mich hier fest am Ende.
Neun. Jetzt geht es aber los.
Acht.
Sieben.
6, 5, 4,
3, 2,
1 und
Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Die technische Prüfung, die hatte es wirklich in sich und Stress ist nichts
mich. Aber ich habe jetzt Verstehen, auch wenn es nicht so aussieht, wie ich
mir vorgestellt habe.
Es war auf jeden Fall nicht leicht, vor allem mit der Aufgehzeit vom Hefeteig.
Also die habe ich ja auch nicht eingehalten, deswegen kann es gut sein,
auch nicht ganz so fluffig ist, wie es sein soll. Aber das werden wir dann erst
bei der Verkostung sehen.
Eure Fächerbrote nach vorne und stellt sie hinter eurem Foto ab.
Zweite technische Prüfung geschafft.
Und es steht etwas auf dem Teller.
Ich habe auch nicht so schön hinbekommen, wie die anderen diese
aufzuklappen. Ich fühle mich nicht so wohl mit dem, was jetzt da auf dem Tisch
steht. Also ich bin gespannt, was die Jury dazu sagt.
Jetzt werden die Brote natürlich auch angeschnitten von unserer Fächer - bzw.
Fachjury. Herzlich willkommen zurück, Betty und Christian.
Sieht das nicht köstlich aus?
Hast du es nicht gesehen? Da hat sich Frau Freude schon die Hände geklatscht.
sieht es aus.
Betty, wo möchtest du anfangen?
Fangen wir auf meiner Seite an? Ja.
Ob durch das allererste was...
Ganz wichtig ist die Backfarbe. Die Backfarbe hier bei dem Exemplar ist
wunderschön. Was man hier erkennen kann, ist, dass die Spitzen leicht nach außen
gezogen worden sind. Da hätte ich es mir tatsächlich noch ein bisschen markanter
gewünscht.
Würdest du das Brot brechen oder würdest du es schneiden? Das ist so ein
Familiending, quasi einfach eins rausbrechen und dann essen.
Wir sind ja quasi wie Familie hier, nicht?
Also beim Reißen hat man es eben schon gesehen, hier an der Kante kann man es
glaube ich auch gut erkennen, dass es wirklich durchgebacken ist.
Es ist fluffig, es federt wieder zurück, genauso muss ein Hefeteig sein.
Ich frage mich nur, ob es hier scharf genug ist, weil es ist wirklich ein
scharf. Ja, also gerne ein bisschen mehr schärfer, ansonsten ist es
geschmacklich schon ein sehr schöner Start.
Bei diesem Brot muss man sich jetzt erstmal so ein bisschen orientieren. Das
natürlich nicht die Optik, die Julia gewünscht hat.
Es ist vor allen Dingen auch oben drauf, und das sieht man hier dran, das ist
nicht der schwarze Sesam, sondern das ist tatsächlich schon verbrannt.
Die Füllung ist hier auf jeden Fall besser abgeschmeckt als beim ersten
Exemplar. Ich habe eine ganz leichte Schärfe, Salz ist da.
Nichtsdestotrotz optisch ist es halt überhaupt nicht das, was ich mir
vorgestellt habe.
Hier kann man bei diesem Brot wieder gut die Schnitte erkennen.
Also dieses Fächermuster ist da. Sie hätten so ein bisschen mehr nach außen
gedreht werden können. Und ich bin sehr gespannt, ob das nicht versalzen ist,
weil es sehr viel Salz obendrauf ist.
Der oder diejenige ist auf jeden Fall verliebt. Ob in uns oder in jemand
weiß ich jetzt noch nicht an dieser Stelle. Aber es ist nicht verseißen.
Panik. Pesto ist sehr gut abgeschmeckt. Ich habe hier auch eine präsente
Schärfe. Die kommt jetzt.
Also soll jetzt nicht gleich am Anfang brennen, sondern es darf auch im
Nachhinein so ein bisschen schärfer werden.
Dieses Brot sieht für mich eher so aus, als wenn es geflochten ist. Salz bleibt
auch hier etwas üppig, aber auf jeden Fall ist hier ein Fehler gemacht worden
beim Einschneiden.
Salz?
Naja.
Auf jeden Fall zu viel Salz. Ich würde schon fast sagen, fair salzen.
Und dadurch kommt natürlich auch die Pesto vom Geschmack fast nicht mehr
an. Ja.
Das Prinzip vom Aufschneiden des Brotes wurde schon verstanden. Nur man muss
tiefer reingehen, damit dieses wunderschöne Muster entsteht. Hier sind
ein paar Salzkörner zu sehen.
Und ich hätte mir auch ein bisschen mehr Sesam gewünscht.
Der Teig ist durchgebacken, aber ich würde sagen, er ist so gerade eben
durchgebacken.
Er ist nicht klitschig, aber er ist so ein Hauch noch. Er ist noch ein bisschen
wachsig.
Wenn man mit Hefe arbeitet, kann man nicht immer automatisch eine wirklich in
Stein gemeißelte Zeit vorgeben.
Beim Backen muss man tatsächlich auch ein Auge in den Backofen werfen. Man
es wirklich nicht auf die Minute genau timen und hier hätte der Teig auf jeden
Fall länger backen müssen.
Oh Gott, oh Gott.
Mir rutscht das Herz in die Hose.
Bei diesem Fächerbrot kann man jetzt schon besser diese einzelnen Teile
erkennen.
Der Teig ist gut. Man hat diese fleichte Federn. Er lässt sich angenehm essen.
Bei der Pesto, es hat so einen ganz fleichten süßlichen Touch. Das kann aber
auch durch die Paprika zum Beispiel kommen.
Das ist überhaupt nicht schlimm. Aber diese Schärfe, die vermisse ich.
Obendrauf gerne tatsächlich noch ein bisschen mehr vom Salz.
Bei diesem Brot ist es eigentlich relativ gleichmäßig geschnitten.
Backfarbe gefällt mir auch gut.
Jetzt geht es ans Anschneiden und Probieren.
Ich weiß mal schon, wenn du deine Hände reibst.
Ist das positiv oder negativ? Das ist positiv.
Ja, grundsätzlich sehr, sehr positiv. Der Teig hat eine traumhaft schöne
Konsistenz. Wirklich super gut geworden.
Die Pesto ein bisschen mehr Schärfe.
Kleiner Hauch von Salz.
damit man das Ganze auch wirklich als pikant wahrnimmt.
Das sind so minimale Verbesserungen.
Ansonsten muss ich wirklich sagen, ein gelungenes Exemplar.
Jemand, der vielleicht nicht so gerne scharf ist wie wir beiden. Das ist das
perfekte Exemplar. Wollte ich gerade sagen, also dann stimmt das von der
Schärfe.
Ich mag es, wenn es zweimal brennt.
Man sieht hier vorne tatsächlich diesen kleinen Teigstrang, wie der so zerrissen
ist. Hier dasselbe Spiel, da ist es genauso.
Diese Ruhephasen, die sind ganz wichtig, weil genau das passiert. Wenn der Teig
zu sehr strapaziert ist, geht er in den Backofen rein, dann kann es dazu führen,
dass der Teig da nicht genügend Stabilität hat und aufplatzt und
Ich glaube, dass uns beide gerade so etwas...
Irritiert ist tatsächlich diese Rolle innen drin.
Also wenn ich das jetzt mal hier vergleichend daneben halte. Das ist ein
bisschen zu viel Pesto. Ein bisschen zu viel Pesto, denn damit konnte man die
Rolle auch nicht so dünn aufrollen, wie du das vermutlich gedacht hast.
Es ist sehr viel Pesto. Das heißt, diese Schöne vom Teig ist letztendlich
dadurch auch so ein bisschen erschlagen. Was aber dann auch die Optik erklären
würde.
Dieses Fächerbrot ist nicht wirklich ein Fächerbrot. Wenn das dann hier schon
aussieht wie so ein Weizenbrot, da muss man wirklich vorsichtig sein, vor allem
hier vorne die Stelle.
Also nicht noch wahnsinnig viel Mehl mit drauf geben.
Aufgerollt gefällt mir super.
Da ist aber eine ordentliche Schärfe drin. Also die Schärfe ist super, auch
Salz.
Es ist wirklich sehr gut abgeschmeckt. Man hat eine wirklich schöne Schärfe. Es
ist jetzt nicht zu scharf, sondern du hast immer ein schön warmes Gefühl im
Mund.
Also es sieht jetzt nicht aus wie dein Fächerbrot.
Aber es gefällt mir echt ganz gut. Gleichmäßig ist der Teig. Die Backfarbe
wirklich wunderschön.
Goldgelb, so soll es auch sein.
Die erste Schicht, also dieses Erdumwickeln, ist tatsächlich nicht
durchgebacken. Es ist noch sehr glasig. Hier hätte das Ganze noch länger backen
müssen.
Man kann es essen, gar keine Frage.
Aber da hätte tatsächlich das Fächerbrot noch, ich würde mal sagen, fünf
Minuten, Minimum länger backen müssen.
Aber auch hier habe ich eine schöne Rezentenschaft.
Ja.
Ein schönes Volumen dieses Brot, eine wunderschöne Backfarbe. Und wenn man
guckt, dann hat man jetzt zum allerersten Mal auch dieses Gefühl, ich
einzelnen kleinen Teigballen auseinanderreißen.
Gefühlt habe ich hier mehr Hefeteig als... Also wenn man die beiden wirklich
so nebeneinander legt, dann ist es fast die doppelte Menge, die ich hier habe.
Hefeteig lässt sich wirklich wunderschön essen.
Auch die Pesto ist herzhaft, pikant abgeschmeckt. Ich habe eine ganz leichte
Schärfe. Ich glaube, das ist eine Schärfe, die dir auch wahrscheinlich
zusagen wird.
Man braucht eigentlich nichts anderes mehr.
Fast schon so wie dein Prototyp.
Ja,
Betty und Christian, ich denke, ihr seid jetzt gestärkt für eine Beratung. Das
ist gut, denn wir sind natürlich neugierig, welches war das beste Brot.
Nur bei der technischen Prüfung erfahren die Bäcker direkt nach der Verkostung
ihre Punktzahl.
Bist du denn beglückt? Es war sensationell lecker. Ich glaube, das
Problem war tatsächlich dieses Einschneiden.
Also es sah ja tatsächlich überhaupt nicht so aus, wie er sich vorgestellt
Wenn wir ganz nach vorne gehen, das war sehr brav abgeschmeckt.
Das konnte ich jetzt allerdings auch aus der Beschreibung nicht so richtig
rauslesen, dass er es gerne scharf hätte.
Und da ist es auch oben drauf verbrannt.
Ich dachte, lass es lieber ein paar Minuten länger drin und das war ein
Bei Zweigs im Plan hatten wir tatsächlich aber so das Gefühl, gerade
durchgebacken. Mein Worst -Case -Szenario mit dem durchgebackenen ist
eingetreten. Mit dem Salz hier, das war ein bisschen zu viel.
Ich fand das Brot sehr lecker, aber genau, ich mag halt auch salziges Essen.
Haben wir ein Ergebnis?
Ja.
Die Punkte und damit auch die Rangliste der technischen Prüfung stehen fest.
Jetzt löst dieses Rätsel. Welches Brot war das Beste?
Bevor wir zur Auflösung kommen, ihr seht ein und dasselbe Rezept, ein und
dieselben Zutaten, aber so viele unterschiedliche Ergebnisse. Und das hat
letztendlich auch zu unserem Punkt geführt.
Fangen wir beim 11. Platz an.
Und der befindet sich hier.
Carina, 9 Punkte, weil du mit dem Salz wirklich sehr großzügig gewesen bist.
Die Form ist einfach nicht wie vom Fächerbrot. Das kam noch dazu. Vom Teig
war das allerdings sonst in Ordnung.
Platz 10 befindet sich hier.
Charlotte, 10 Punkte.
Bei dir ist das Brot nicht ganz durchgebacken.
Platz 9 befindet sich hier.
Magdalena, du hast 10 ,5 Punkte.
Danke.
Der achte Platz befindet sich hier.
Jacqueline, elf Punkte für dich. Danke.
Einen siebten Platz haben wir nicht.
Dafür zwei sechste Plätze, die unterschiedlicher nicht sein können, mit
gleichen Punktzahl. Und zwar jeweils zwölf Punkte. Von wem kommt dieses Brot
hier? Gisela, bei dir ist es einfach zu dunkel gebacken.
Allerdings vom Geschmack hast du dann wieder Punkte aufgeholt.
Der zweite sechste Platz mit zwölf Punkten. Uwe, bei dir stimmt die Form.
Allerdings bei dir dann zu viel Pesto und zu viel Salz und Sesam.
Den fünften Platz haben wir nicht. Dafür haben wir natürlich dann an der Stelle
zwei vierte Plätze. Der erste vierte Platz, der befindet sich hier.
Christian. Und der zweite vierte Platz, der befindet sich hier.
Moni. Beide 13 Punkte.
Danke.
Der dritte Platz befindet sich hier.
Du hast von uns 15 Punkte bekommen, Janina.
Danke. Ja, hier ist der zweite Platz.
Christian Johannes, du hast von uns insgesamt 16 ,5 Punkte bekommen. Ein
Ergebnis. Platz 2.
Da ist ja nur noch einer übrig.
Das ist der Platz 1.
Herzlichen Glückwunsch, Simon. Dein Exemplar ist tatsächlich wirklich sehr,
schön. Es ist so, dass es wirklich minimal Punktabzug gegeben hat, weil
linke Seite, wenn du die noch weiter runtergezogen hättest, dann hättest du
uns tatsächlich auch die volle Punktzahl bekommen.
Geschmacklich war nämlich alles so, wie ich es mir vorgestellt habe. Du hast von
uns 19 Punkte bekommen.
Ich weiß immer noch nicht, was ich sagen soll. Ich bin einfach sprachlos.
Ich bin super happy, dass es jetzt wirklich sogar der erste Platz geworden
Hätte ich nie mitgerechnet. Und jetzt schauen wir nochmal, wie die dritte
Aufgabe wird. Und ich bin auf jeden Fall guten Mutes.
Ich bin natürlich enttäuscht, dass es jetzt doch noch schlechter war. Man
halt echt, wie schnell sich das Bad hier wenden kann.
Letzte Woche rote Schürze, diese Woche voll letzter Platz.
Ich bin enttäuscht, aber nicht überrascht.
Ich bin trotzdem noch motiviert und werde mein Bestes geben.
Ich will ja nicht zum Spaß gehen.
Nach dieser
Aufgabe machen es die Kandidaten dem Hefeteig nach.
Sie ruhen, aber nur bis zum nächsten Morgen.
Kommen wir zur dritten Aufgabe, die da lautet, innen wie außen, horten wie aus
einem Gutt.
Was ist denn damit gemeint? Wir erwarten eine geschnitzte 3D -Torte im
realistischen Stil. Das Motiv soll das Hauptaroma eurer Torte aufgreifen.
Ganz einfaches Beispiel. Wenn ihr uns eine Haselnut -Torte backt, muss die
aussehen wie eine Haselnuss.
Achtet bitte darauf, dass die Zutat, für die ihr euch entscheidet, ganz klar
herauszuschmecken ist.
Wir geben euch für diese Aufgabe vier Stunden Zeit.
Ich wünsche gutes Gelingen und jetzt heißt es für euch, auf die Plätzchen!
Fertig. Nach dieser Äußerung legen die Hobbybäcker und Hobbybäckerinnen
los. Die Motive der Torten müssen nicht maßstabsgetreu umgesetzt werden.
Hier geht Kreativität vor.
Ich fange gerade an mit meinen Mohnböden. Die habe ich als Grundlage
Kirschforte. Sowohl geschmacklich als auch optisch mache ich die Kirsche.
Charlotte wird durch ihre Torte aus Mohnböden mit Mascarpone -Sahne -Creme,
Kirschkompott und Kirschmus zur Cherry Lady.
Für seine Kirschblüten ist ja auch Japan berühmt.
Allerdings... Ich habe mich für die Marone entschieden, weil auch in Japan
Marone gegessen wird. Vor allem da in der Gegend, wo ich dienstlich unterwegs
bin. Und ich dachte, das passt doch ganz gut dann auch zu Maronen in Deutschland
zu backen.
Bei Christian Johannes Mission Marone trifft Maronenboden auf Maronenpaste,
Maronenschokocreme und eingelegte Maronen auf einem Bett aus Matchamoos.
Ich muss mich wirklich dran halten heutzutage.
Es gibt noch ein paar Stoßgebete zu meinem Chef da oben. Ich hoffe dann,
dann am Ende alles pünktlich dasteht.
Kuchentafel statt Abendmahl.
Hoffen wir, dass der Chef da oben mitspielt.
Ich mag heute eine Karotte. Ich dachte, eine Frucht wäre ein bisschen
langweilig. Deswegen habe ich mich für ein Gemüse entschieden.
Die Herausforderung ist nur, dass man die Karotte auch rausschmeckt. Das ist
mich ein bisschen schwierig.
Beliebt ist die Karotte als süßliche Gemüsebeilage, die einen Hauptgeschmack
unterstützt, aber nicht überdeckt.
Es ist nicht schwer zu erraten, bei mir gibt es heute die Zitrone.
Da drin steckt Lemon Turd, Thymian, Zitronenmus.
Und ein Crunch aus gehackten Mandeln, Pistazien und weißer Schokolade.
Ich mag keine Himbeere, weil das meine Lieblingsfrucht ist. Ich mag das
Komponente, weil sie hat diese Säure, aber auch diese Süße.
Jacquelines Himbeere setzt sich aus Daquaz sowie Himbeerkeksboden, Himbeer
-Namelaka und Himbeer -Kompott zusammen.
Janina hat den Coco Jumbo im Ohr.
Unsere Aufgabe ist ja heute innen wie außen. Ich habe mich für die Kokosnuss
entschieden, weil ich finde, die Kokosnuss ist einfach eine sehr schöne,
eine Frucht. Nein, es ist eine Nuss.
Botanisch gesehen ist die Kokosnuss eine Frucht und die Erdbeere eine Nuss.
Ich habe mich für die Erdbeere entschieden, weil das meine
Ich liebe Erdbeeren.
Magdalena eröffnet die Erdbeersaison mit Vanillebiskuit, Erdbeermaskapone
-Sahne, Erdbeerfruchtspiegel, Knallbrause, Mandelschokocrunch und
Was ist die Komplementärfarbe von Erdbeerrot?
Richtig, Limettengrün.
Ich habe mich für die Limette heute entschieden, weil ich einfach die
sehr interessant finde vom Geschmack her. Man kann sie super so in Drinks
verwenden, aber auch zum Backen ist sie wirklich cool. Und ich hoffe, ich kann
die Jury heute damit überzeugen.
Bei Monika kommt eine kleine Frucht groß raus.
Ich mache jetzt eine Physalis -Torte. In den Biskuitböden ist keine Physalis
drin, weil ich wollte nicht die Feuchtigkeit der Frucht in den Böden
deshalb ist in den Böden Tonkabohne noch mit drin.
Monika schichtet Tonkabohnenbiskuit mit Physalis -Joghurtcreme, frischen
Physalis -Stückchen und Mandelkrokant zu einer XL -Physalis.
Keinesfalls ausruhen auf den 19 Punkten aus der zweiten Aufgabe will sich Simon.
Modellieren ist absolut mein Thema, deswegen habe ich mir den Kürbis
rausgesucht. Und jetzt muss natürlich auch Kürbis in den Teig. Und als
zum Kürbis kommt ein Pflaumenfruchtspiegel in das Ganze rein.
Mein Gesamtkonzept heute, ich habe eine Mango geplant.
Die Mango ist auf jeden Fall meine Lieblingsfrucht. Sie ist einfach so
tropisch, fruchtig, perfekte Frucht einfach.
Serinas Mango birgt Innenmürbteig und Victoria Sponchcake mit Mangocreme,
Limettenfruchtspiegel, Kokos Tonka Konditorkreme, Mango Fruchteinlage und
Crunch.
Serina muss Punkte gut machen.
Jetzt gibt es für mich wirklich schon alles.
Ich muss echt abliefern, sonst bin ich glaube ich raus.
Jedes noch so schöne Tortensnitzwerk startet als Boden.
Und damit gleich auch noch genug Zeit zum Formen und Modellieren bleibt,
der so langsam in den Ofen wandern. Dann geht's an die Geschmacksträger.
In meinem Topf sind jetzt Frisales und ein bisschen Tonkabohne, Zucker und
Limettensaft. Und das wird die Basis für meine Creme.
Wenn die Frucht allein nicht stark genug schmeckt, kann man mit Alkohol
nachhelfen. Den Kirschlikör tue ich jetzt hier in den Topf und darin koche
meinen Kompott.
Das wird besonders gehaltvoll.
Nicht nur Christian Johannes kann japanisch backen.
Ich mache da meinen Himbeeren -Namelaka. Das ist eine ganz samtige Creme, die so
wirklich den Mund auf der Zunge zergeht.
Vanille eignet sich prima, um Fruchtsäure auszugleichen.
Ich mache eine Passionsfrucht -Maracuja -Fruchteinlage mit rein, um einfach noch
so ein bisschen Säure zu haben und nicht nur die Kokosnuss.
Allerdings muss die modellierte Frucht dominant bleiben.
Ich bin jetzt dabei, meinen Karottenkaramell zuzubereiten. Dafür
Zucker drin und da kommt jetzt Karottensaft rein, damit es dann auch
Karotte schmeckt in meinen Karottenkuchen.
Allzu oft schmeckt ein Karottenkuchen ja nach Nuss.
Das ist auch so gut.
Was machst du noch rein? Mango und Limette?
Und Kokosnuss. So nach Urlaub schmecken. Geil. Wir sind beide am Strand.
So ein Drink in der Hand.
Wir haben einen riesen weißen Hüter.
Hütet euch vor zu viel Ablenkung.
Marshmallows bestehen aus Zucker, Eischnee und Geliermittel.
Mit den Marshmallows mache ich meine Kirschmus.
Durch das Eiweiß wird die Mus noch etwas fluffiger.
Likör und Marshmallows, das klingt nach einer Zuckerbombe.
Jacqueline setzt auf ein dezenteres Mundgefühl. In der Optik schwieriger
darzustellen als im Geschmack sind Christian Johannes Maronen.
Simon hat eine recht neutrale Hauptzutat gewählt.
Das ist die Basis von meiner Pumpkin Spice Latte Creme.
Pumpkin Spice schmeckt nicht nach Kürbis, wird aber mit
assoziiert. Ein interessanter Ansatz.
Eine Stunde ist schon vorbei.
An dieser Aufgabe ist es ja sehr wichtig, dass man die Frucht, die man
porträtiert, auch innen spürt. Und ich versuche wirklich so viel Metze wie
möglich in diese Torte zu bringen, weil wir haben heute auch eine Zitronentorte
von Gisela.
Und da wirklich darauf zu achten, dass man da noch einen Unterschied merkt, ist
sehr wichtig, weil sonst sind es zwei Zitronenküchen und das wollen wir nicht.
Na sowas, dieses Kraut haben wir doch schon bei Charlottes Tea -Time -Törtchen
gesehen. An meine Creme kommt jetzt noch ein bisschen frischer Zitronentymian.
Der gehört ab sofort zur Hobbybäcker -Standard -Ausstattung.
Magdalena, wie geht's dir?
Es geht stressig, aber es läuft alles nach Plan.
Du bist dabei. Herzlichen Glückwunsch. Echt?
Und ich konnte gar nicht schlafen.
Danke schön.
Kann ich gar nicht glauben.
Ich habe schon immer gebacken.
Mit Oma, mit Mutti. Und meine erste Torte war für meinen Mann zum
Dann folgte meine Hochzeit -Torte. Die habe ich auch selber gemacht.
Ich glaube, ich kann
unter Druck arbeiten.
Und in stressigen Momenten, wenn es nicht klappt, auch improvisieren.
Ich bin sehr ehrgeizig.
Ich bringe jede Menge gute Laune mit und ich versuche euch
mit meinen Kunstwerken und Geschmäckern zu verzaubern.
So, da sind unsere wunderschönen Kokosziasamböden.
Ja, sehr schön gebacken, goldgelb, so soll es sein.
Fluffig, fest und stapelbar. So sollten alle Böden sein, damit sie später auch
gut zu schnitzen sind.
So, dann müssen wir jetzt hoffentlich schnell abkühlen, dann schneiden und
anfangen zu schichten.
Aber sind Sie auch gut durch?
Juhu!
Der ist leider nicht hundertprozentig durchgebacken hier.
Ja, ich muss jetzt nochmal ein Teil des Zeiges nachbacken.
Sprich, von vorne anfangen. Das wird knapp.
Im Gegensatz zum Apfel fällt die Marone weit vom Stamm.
Das sieht dann so aus, als ob die Marone vom Baum gefallen ist und dann schön so
im Moos liegt.
Das Moos schmeckt nach Matcha.
Serena macht mit Mürbteig weiter.
Die untere Halbkugel, die mache ich aus einer Cakespot -Masse mit dem gleichen
Teig. Und den back ich jetzt.
Die Öfen sind ja noch gut vorgeheizt.
Was macht die Jury immer besonders glücklich? Der Crunch.
Schließlich wollen die Zähne bei der Verkostung auch etwas zu tun haben.
Ich mache jetzt meine unterste Schicht. Das ist so eine knusprige Crunch
-Schicht mit Püttibör. So wie ich aufgewachsen bin.
Die gab es immer bei meiner Mama.
Christian hat Walnüsse schokoliert und zerkleinert sie nun.
Monika hackt Mandelkrokant und Rufen macht einen Honig -Kokos -Crunch.
Lecker. Ihr Lieben, meine Uhr zeigt innen wie außen eine Halbzeit an. Ihr
nur noch zwei Stunden.
Mehr habe ich dazu nicht zu sagen. Ich habe das nicht gehört.
Nein, nein, ich habe nichts gehört.
Da muss sich wohl die Jury persönlich Gehör verschaffen.
Moin Charlotte.
Moin. Du fängst schon wieder an mit der Deko. Ja. Was wird es denn quasi
nachher? Eine Kirsche mit Mirror Glaze.
Schon mal Mirror Glaze gemacht?
Ja. Ein gutes Händchen dafür.
Das will mir sehen.
Jacqueline geht ins Detail.
Wow. Das sind so die Härchen von der Himbeer. Na cool.
Feinstes Isomalt.
Die Jury hat gleich viel zu entblättern.
Ich färbe jetzt hier Reispapier ein, wie diese kleinen Lampions von der Fusale.
Dann wird das oben in die Pforte reingesteckt.
Marshmallows und Puffreis ergeben eine gut formbare Masse.
Jetzt gerade forme ich die Rice Krispie Masse. Das ist dann quasi der Fuß für
meine Kirsche.
Die Masse ist essbar, wird aber bei der Verkostung meist verschmäht.
Das Augen - und Gaumenmerk liegt auf der Torte an sich.
Mein Karamell ist irgendwie so sandig geworden, hat sich kristallisiert.
Ich bin verunsichert.
Du willst es doch nachher auf deinen Boden streichen, oder? Ich mache jetzt
Creme drauf, den Crunch, und dann drizzle ich das da so drauf, weißt du?
soll eine Karamellschicht werden?
Ja.
Ist doch cool.
Janinas Ersatzboden ist auch fertig.
Damit stehen alle Bestandteile zum munteren Drauflosschichten bereit.
Ein stabiler Halt ist elementar.
So, und darauf kommen jetzt die im Sirup eingelegten
Maronenstücke.
Jacquelines Namelaka bleibt beim Schichtenfeld.
Gisela alterniert Mandel -Pistazien -Crunch und Lemon -Curd.
Magdalena streut schokolierte Knallbrause.
Christian bettet auf seiner Creme Walnuss -Crunch.
Janina hat ihren zeitlichen Rückstand aufgeholt.
Peruven, ja.
Also bei dem Berg Limetten würde ich jetzt mal vermuten, es wird bei dir
wahrscheinlich eine Limette werden. Könnte sein. Aber es ist natürlich auch
spektakulärer Anschnitt. Die Betty muss dann mit dem Laserschwert ansetzen, um
das zu erkennen.
Genau.
Juroren sind ja auch die Jedi -Ritter unserer Zeit.
Jetzt versuche ich die charakteristische Form des Pöbels rauszuschnitzen. Dafür
muss man einen Teil des gebackenen Teiges wieder wegschneiden.
Und natürlich darauf hoffen, dass es fest genug ist.
Fuck, fuck, fuck, fuck, fuck.
Noch mal eine Kühlung.
Aber bitte vorsichtig und am besten im Fockfroster stabilisieren.
Oh Gott, ich bitte ja.
Ich bin eine Karotte auch.
Dabei soll Christians Torte eine Karotte werden.
Serinas
Torte
ist Christian Johannes förmlich in die Hände geflutscht.
Ich habe meinen Kuchen oben rausgeholt und sehe beim Zumachen, wie mir Serinas
Kuchen entgegenkippt. Und habe dann schnell Serina gerufen, aber es klebte
schon, der Türm beim Aufmachen kam dann alles entgegen.
Schon in den ersten beiden Aufgaben lief es für Serina nicht optimal.
Ihre Aufholjagd liegt in Trümmern.
So, nach Dusche.
Kannst du es mir wenigstens so zusammenbauen, dass die Form noch passt?
Also du hast hier Geschmackskomponenten drin. Weißt du, was ich meine?
Den Anschnitt können wir nicht bewerten, aber die Geschmackskomponenten sind da.
Und die finale Form ist auf jeden Fall da. Also das können wir alles bewerten.
Ich habe eine Idee. Ich weiß, wie ich es mache. Für den Unfall kann niemand
etwas. Über den Anschnitt will die Jury hinwegsehen.
Liebe Hobbywecker und Hobbyweckerinnen, die Uhr tickt und sie zeigt mir noch
eine Stunde an. Eine Stunde schaffen wir. Okay,
ich gebe das. Ich werde das einfach alles geben und mein Bestes versuchen.
Das ist Sportgeist. Nie aufgeben. Dann bekommt man mehr gebacken, als man
Ich mache jetzt einfach weiter und gucke, was dabei rauskommt.
Ich mache einfach das Beste daraus.
Ich arbeite ja mit Mirror Glaze und dass Studien dabei ist, das verzeiht
wirklich gar nichts. Also man sieht jeden Hubel, jeden Riss.
Geht's? Ja, vielen Dank.
Auch wenn der Wortstamm anderes vermuten lässt, Dellen haben in den Modellen
nichts zu suchen.
Jetzt kommen die Rillen in meine Karotte rein und dann sieht das hoffentlich
echt aus.
Wenn die Originalfrüchte genauso groß wären, würde man trotzdem lieber die
Torten essen.
Bisschen flach geworden, aber die gammelt schon ein bisschen länger im
Kühlschrank vor sich hin, die Zitrone.
Die liegt da schon einen Tag länger.
Kokos ist gut für die Haare und umgekehrt.
Ich mache mit der Drahtbürste jetzt hier so ein bisschen diese unebene Struktur
in der Kokosnuss.
Die Mirror Glaze muss genau 34 Grad haben.
Ich hätte mir vielleicht auch besser Fondant ausgesucht.
Das ist hier der entscheidende Moment bei mir.
Jetzt das Problem, wovor ich Angst hatte, ist eingezogen.
Der schokoladische Milch ist darunter.
Ich mach nochmal neu.
Das bedeutet, die Mirror Glaze muss wieder runter.
Ihr Lieben, verzettelt euch nicht. Ihr habt nur noch 30 Minuten.
30 Minuten?
Oh mein Gott.
Schneller arbeiten, Moni.
Mein Puls ist schon echt bei 180 gerade. Alles angereist, entspannt.
Was die Fruchtform angeht, scheint Serena wieder im Rennen zu sein.
Selten wurde beim großen Backen schon in Folge 2 von allen ein solches optisches
Niveau vorgelegt.
Ich pinsel jetzt ein wenig Margarine auf meinen Fondant, um so einen leichten
Glanz zu erzielen.
Charlottes Torte ist abgekühlt.
Scheiße.
Schrecklich.
Wieder soll die Glasur fließen und nicht die Schokolade.
Ist jetzt nicht perfekt, aber na gut.
So, ich sehe, euer Obst und euer Gemüse nimmt Formen an. Das ist gut, denn wir
haben nur noch zehn Minuten.
Zehn Minuten?
Alles klar.
Zeit für noch mehr Raffinesse.
Ich habe das noch nie gemacht. Sieht doch voll professionell aus, oder?
Ich muss alle Falten mit den Blättern dezent abdecken. Aber ich glaube, Betty
sieht immer alles.
So, jetzt noch ganze zwei Minuten.
Boah, wenn das nicht geil ist.
Die kleinen Fäden, das sind die Härschen von der Himbeere.
So, die letzten Sekunden rechnen jetzt an.
10 9 8 7
6 5 4
3
Zwei.
Eins.
Und los. Hände weg vom Gebet.
Ich habe immer Gänsehaut.
Immer Gänsehaut. Wir haben es geschafft.
Ich bin nicht zufrieden. Ich weiß nicht, was ich kann. Ich kann backen. Ich
hoffe, dass es noch reicht. Ich will wirklich nicht gehen.
Ich sehe so geil aus.
Ich war kurz vor dem Aufgeben und wollte auch wirklich das Feld verlassen. Aber
ich bin stolz, dass ich was da stehen habe. Und ich finde es eigentlich auch
ganz gut gelungen. Deswegen bin ich auf jeden Fall glücklich.
Jetzt liegt es in der Hand der Jury, wer von uns allen in die nächste Woche
schafft. Wir haben alle super tolle Torten hier stehen und man kann das
überhaupt nicht abschätzen.
Schätzen muss die Jury auch nicht.
Sie darf probieren.
Wir starten jetzt mit der großen Verkostung. Mal sehen, ob ihr die Jury
überzeugen könnt.
Und für Sie zu Hause gibt es nach der Sendung direkt unsere Punktetabelle in
sozialen Netzwerken. Folgen Sie einfach jetzt das große Backen.
Wir starten mit der Verkostung bei Gisela.
Vom Schnitzen her von 3D ist es jetzt nicht hundertprozentig eine Zitrone,
man kann sie gut erkennen.
Ich hätte mir vielleicht noch ein bisschen mehr Schattierung gewünscht, um
ein bisschen die Form noch auszuarbeiten. So einen ganz leichten
vielleicht ein dunkleres Gelb oder sowas.
Hier sieht man, wie du sie eingestrichen hast. Ich glaube, so dick hättest du
sie gar nicht einstreichen brauchen. Vom Fondant her auch hier vielleicht ein
Tick dünner, gerade grenzwertig.
Du Gisela, wenn man deinen Kuchen isst, dann hat man immer so ein bisschen
Kindheitserinnerungen. Meine Mutter hat auch immer so einen Zitronenkuchen
gemacht. Da hast du mich komplett mit abgeholt.
Zitronentumieren, ich schmecke ihn jetzt nicht raus.
Ich persönlich bräuchte ihn auch nicht. Rundum lecker, schöner Zitronenkuchen.
Die Zitrone, das ist die Hauptkomponente, die wir schmecken
hundertprozentig da.
Vielen Dank.
Danke.
Es ist jetzt so ein bisschen schade, dass hier oben der Stiel
so ein bisschen gekippt ist. Trotzdem mag ich einfach diese Idee, diesen Stiel
zu machen. Unten der Abschluss hätte halt noch ein Tick perfekter sein
Die Außenfläche muss wirklich richtig glatt sein, weil ansonsten sieht man
diese ganzen Unebenheiten. Also beim nächsten Mal gerne in einer halbrunden
einsetzen, dann zusammensetzen. Du hast eine ganz glatte Außenfläche und die
lässt sich viel besser mit dem Möbelgleis überziehen.
Sehr schön geschichtet, man kann alle Komponenten erkennen.
Und ich finde es auch völlig in Ordnung, dass du die untere Hälfte jetzt nicht
als Kuchen gemacht hast, sondern ich glaube...
auch Rice Krispie Nassel genommen hast, so lässt es sich halt auch deutlich
besser schneiden.
Superschön ist es, wenn man die Kirsche auf diese Art und Weise präsentiert, wie
du es gemacht hast. Also diese verschiedenen Facetten. Wir haben jetzt
beispielsweise eine wunderschöne luftige Mousse. Hier oben ist der Gelee -Kern.
Dann die Tränke, die den Boden hier oben so richtig schön sapsig macht.
Geschmacklich habe ich nichts auszusetzen.
Ich habe sogar diese typische Säure von der Kirsche, dass man so einen ganz
kleinen Moment denkt, doch zu sauber und dann kommt das ganze Aroma. Das ist dir
genau gelungen. Vielen Dank.
Den Kürbis kann ich sofort erkennen, auch gerade mit diesen Punkten. Ein
bisschen Höhe hätte ihm, glaube ich, noch gut getan, aber insgesamt ist er
sehr sauber gearbeitet.
Danke.
Dünn eingestrichen, Fondant ist für mich auch in Ordnung. Also gut gearbeitet.
Na Simon, jetzt haben wir ein Dilemma.
Einerseits schmeckt dein Kuchen wirklich göttlich.
Andererseits wirst du mit dem Thema Kürbis gewaltig am Ziel
Das, was wir von außen sehen wollen, muss auch innen ganz klar
sein. Es schmeckt hervorragend, aber es schmeckt nicht nach Kürbis.
Man sieht so ein bisschen, dass sie hier
unten beim Eindecken etwas zu kämpfen hat und dann sehr viele Blätter noch
gegengesetzt hat. Aber die Erdbeere ist halt ansonsten wirklich schön
gearbeitet, auch mit diesem kleinen gelben Kern, der dabei ist. Danke schön.
Gut geschichtet, man kann hier die Erdbeeren drin erkennen, den Brünen. In
Fall hätte ich den Fondant einen Tick dicker ausgerollt, damit du wirklich
Form besser eindecken kannst.
Jetzt stell dir uns zwei Hübschen mal da oben auf der Terrasse vor, wie wir da
sitzen und diesen Kuchen im Sommer. Kleines Gläschen noch am Start.
Geschmacklich, hundertprozentig umgesetzt.
Vielen Dank.
Die Karotte auf jeden Fall hundertprozentig zu erkennen.
Was mir jetzt wirklich gut gefällt, ist tatsächlich deine Ausarbeitung in der
Oberfläche mit diesen typischen Kerben. Danke.
Deine flotte Karotte gefällt mir sehr.
Dankeschön.
Man kann die Schichtung erkennen.
Vielleicht bei dir davon auch ein Tickton, aber im nächsten Mal.
Auch bei dir, die Gewürze stehen klar im Vordergrund, die Karotte ist zwar als
Textur da, aber geschmacklich musst du sie auf jeden Fall weiter
Ein wenig am Ziel vorbeigeschossen.
Vielen Dank.
Ich finde deine Lösung einfach genial.
Eine Fisale, die jetzt ja als Frucht nicht wirklich viel hergibt, sondern
was dekorativ ist.
ist ja eigentlich tatsächlich dieser Lampion da drum, diese Blütenblätter.
hast du hier mit diesem Reispapier extremst gut nachgemacht. Ich finde
Torte wirklich ausgesprochen kreativ und sehr, sehr schön geworden.
Mehr kann man sich nicht wünschen. Das ist definitiv 100 von 100 möglichen
Punkten. Top.
Dankeschön.
Dünn eingestrichen von Land.
Musste ein bisschen dicker sein, damit das ganze Konzept funktioniert.
Die Böden sind sehr, sehr locker. Ich würde jetzt nicht noch lockere Böden
machen, weil wenn das so ein Hauch von nichts ist, nur gar keine weitere
dann wird das relativ einfach dann im Mund. Gut war, dass du die Fisale nur
geschnitten hast und nochmal mit reingemacht hast, weil sonst wäre mir
Kuchen ein wenig zu einfach gewesen. Gut abgeschmeckt.
Vielen Dank.
Ich habe euch heute eine Limette gebacken und ich fände es super, wenn
Torte horizontal anschneiden würdet. Vielleicht seht ihr dann noch einen
Limettenanschnitt. Ich kenne sie mal ganz rund. Mich stört so ein bisschen,
sie hier oben so spitz zuläuft. Von der Farbe her finde ich sie super, auch von
diesem schönen Glanz, den sie hat.
Sehr gerne.
Der Anschnitt ist jetzt nicht ganz so spannend, weil das ist dein
Hauptaugenmerk. Aber man sieht hier dünn eingestrichen und dünn den Fondant
ausgerollt.
Wer hier jetzt die Limette nicht rausschmeckt, dem muss man
Zunge amputiert haben. Also das Ding schmeckt so hart nach Limette.
Aber super schön.
Die Böden sind kompakter, aber sie lassen sich sehr, sehr gut essen.
Limettkuchen. Vielen Dank. Du hast so viel Limettengeschmack. Es zieht sich
hinten gerade alles so richtig schön zusammen.
So sollte es ja auch sein bei einer Limette. Aber achte wirklich auf deine
Böden. Jetzt vielleicht nicht ganz so doll getränkt.
Es gab ja so ein kleines Malheur, dass diese Torte im Schockfuster umgekippt
ist. Ich freue mich sehr, dass du dich gefangen hast.
Das hier präsentieren kannst, das ist für mich hundertprozentig eine Mango.
Es ist einfach geil.
Alle Schattierungen sind da, die Sprenkel sind da. Eine wunderschöne
Der Einstrich ist sehr dünn, auch der Vorderhand ist dünn aufgetragen.
Der Mürbeteig, ich habe ihn jetzt nicht mehr gefunden.
Also dieses Kuddelmuddel von innen interessiert mich eigentlich recht
weil mir geht es um den Geschmack und die Mango hast du wirklich wunderschön
herausgearbeitet. Ein sehr schöner Kuchen, der nach Mango schmeckt und ein
bisschen nach Kokosnuss mit Textur.
Danke sehr.
Eigentlich ist es auch schwer, nachzumachen. Ich habe ja nicht nur eine
sondern ich habe vor allem diese Struktur. Ich kann es erkennen, es
gut, weil du dir wirklich so viel Mühe bei der Schattierung gegeben hast.
Dankeschön.
Man kann hier die Schichten erkennen, dünn eingestrichen, hier unten ein
bisschen dicker und dann dünn mit Fondant eingedeckt.
Herr Niener, hast du es mal auf dem Löffel probiert?
Ja. Es ist auf jeden Fall so, dass die Passionsfrucht als erstes kommt und dann
kommt die Kokosnuss. Die Kokosnuss ist ganz klar nicht im Vordergrund.
Da wirklich mit der Gewichtung der Aromen aufpassen.
Gerade wenn ich so eine starke Frucht wie eine Passionsfrucht habe.
Vielen Dank.
Dankeschön.
Wenn man sieht, kommt man nicht sofort darauf, dass es eine Marone sein soll.
Dafür glaube ich aber, dass dein Hauptaroma sehr gut rauszuschmecken sein
Du hast ja unglaublich viel Arbeit gemacht, sehr viele verschiedene
eingesetzt, sauber gearbeitet. Danke.
Hier sieht man jetzt, dass du die Marone separat gearbeitet hast. Hast hier den
Kuchen auch geschichtet.
Als ich es angeschnitten habe, kam tatsächlich so ein Duft von Maronen
aus der Torte auch raus.
Diese kompakten Böden lassen sich extrem gut essen. Und vor allem dieses
Pelzige, was von der Marone kommt, das ist tatsächlich die ganze Zeit da. Also
unglaublich interessanter Kuchen. Wer Marone liebt, der wird deinen Kuchen
vergöttern.
Oder wer bisher nicht von Marone überzeugt war, sollte diesen Kuchen
weil dann wird er von der Marone überzeugt. Vielen Dank.
Gefällt mir sehr gut, wenn ich hier die Struktur sehe, also von diesen ganzen
einzelnen Tupfen, die du aufdressiert hast.
Und wenn man jetzt ganz genau guckt, hast du auch noch Isomalt gekocht. Diese
kleinen Härchen, die an der Himbeere dran sind, hast du auch noch
Von außen ist diese Himbeere definitiv als Himbeere zu erkennen.
Ja, Jacqueline, es ist halt einfach eine affengeile Präsentation.
Also im Anschnitt kann man jetzt diese ganzen einzelnen Schichten sehr gut
erkennen und dann sieht man auch, dass du es eingesprüht hast.
Das erinnert mich jetzt so ein bisschen an so einen Schaumkuss gerade von der
Struktur.
Jacqueline, also ich weiß nicht, ob wir zwei Gebetsschwester uns nochmal
hinsetzen müssen, um das Rezept zu besprechen.
Weil es nämlich so gut ist, dass ich eigentlich fragen wollen würde, ob ich
haben kann.
Sie sieht von außen affengeil aus, von innen ist sie wirklich auch bombastisch.
Das ist schon eine Hausnummer.
Vielen Dank. Dankeschön.
Nach dieser Verkostung stellen sich natürlich zwei wichtige Fragen. Wer
als nächster die rote Schürze und wer muss uns leider verlassen?
Betty und Christian, ihr dürft euch jetzt gern beraten.
Zum optischen Vergleich nehmen die beiden die Torten mit.
Und falls sie noch Nachschlag wollen?
Das war doch eine wirklich schöne Aufgabe, fand ich.
Definitiv. Das Hauptaroma soll ja optisch zu sehen sein. Und dann hatten
paar Torten, wo mir die Gewürze im Vordergrund standen. Einmal die
Riesenkarotte, sehr aromatisch, schön abgeschmeckt mit Karamell, aber
von der Karotte war nichts mehr zu schmecken. Ich merke wieder, das
ist auf jeden Fall immer noch ein Tick bei mir rauszuholen. Ich möchte
weiter wagen und ich glaube, die sehen auch Potenzial in mir, deswegen versuche
ich da auf jeden Fall weiterzumachen.
Serena hatte richtig große Probleme. Die Torte kam quasi von Christian in seinen
Armen, völlig zerdeppert zu ihr in den Backblatt. Aber das, was daraus geworden
ist, diese Mango, das ist eine wirklich traumhaft schöne Präsentation. Eine
richtig geile Leistung.
Ja, ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden mit der Optik meiner Torte. Da
ich echt nichts sagen. Ich drücke mir selbst die Daumen bis zum letzten Moment
und hoffe natürlich auf das.
Die Zitrone, also für mich fehlt noch so ein kleines bisschen raffinesse Optik,
ist ihre Schwierigkeit, aber Gisela kann halt wirklich gut backen. Ich hoffe,
dass es für mich für die nächste Runde reicht.
Ich denke, die Jury hat es sehr schwer mit der Entscheidung, weil viele auf
einem gleichen Level sind und ich bin nervig schon ein bisschen angespannt und
natürlich auch sehr neugierig, wie es jetzt weitergeht.
Die Jury ist zu einem Ergebnis gekommen.
Bitte liegt los.
Für unsere Bäckerin bzw.
unseren Bäcker der Woche war es eine richtig gute Woche. Und es hat für Runde
Punkte gereicht.
Die rote Schürze geht in dieser Woche an...
Moni!
So sieht die Fisale aus.
Einmal die rote Schütze zu haben, ist riesig. Diese Woche habe ich tatsächlich
meine Ziele erreicht. Aber das heißt noch lange nicht, dass ich am Ende bin.
Rudi, herzlichen Glückwunsch. Die Macarons und die Fisale, das beides hat
wirklich überzeugt.
Dankeschön.
Nicht so gut lief es für euch.
Serena und Ruben, kommt bitte nach vorne.
ersten Aufgabe lagt ihr beide auf dem vorletzten Platz.
In der technischen Prüfung hat es sogar noch zum letzten Platz gereicht, Serena.
Prüfen war hier zumindest ein bisschen besser.
Mit eurer letzten Torte habt ihr beide nochmal alles gegeben und euer
Punktekonto ordentlich aufgebessert.
Aber es hat nur für einen gereicht. Mit einem halben Punkt weniger, nämlich 38
Punkten, endet das Backabenteuer heute für...
Serena, du hast für deine Mango von uns beiden 18 Punkte bekommen.
Es war eine Freude, dich kennenzulernen und sei stolz auf dich, wie du hier
heute wirklich gekämpft hast.
Dankeschön.
Es ist auf jeden Fall schade, dass ich gehen muss. Ich habe auf jeden Fall eine
richtig coole Truppe kennengelernt. Ich bin auch richtig froh. Wir werden auch
alle bestimmt noch in Kontakt bleiben. Das nehme ich auf jeden Fall aus dem
Backzeit mit.
In der nächsten Woche wird hier weitergebacken und natürlich auch
Und zwar Torten mit Romantik, Kiwis mit Kuchen und eine technische Prüfung mit
purer Verzweiflung. Sie sind ja zum Glück schon verkuppelt und zwar mit uns.
sehen uns nächste Woche zur dritten Folge von Das große Backen. Natürlich
Sat .1. Bis dahin. Tschüss.
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